Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Modernisierung Bahnhof Zittau

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Modernisierung Bahnhof Zittau"

Transkript

1 Außenstelle Dresden August-Bebel-Str Dresden Gz: ppw/ #028 Datum: Plangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben Modernisierung Bahnhof Zittau km 24,528 - km 30,488 der Strecke 6214 Zittau Grenze - Löbau (Sachs.) km 0,000 - km 8,380 und 9,768 10,027 der Strecke 6589 Zittau - Hagenwerder km 0,032 - km 1,178 der Strecke 6960 Zittau - Oybin Vorhabenträgerin: DB Netz AG und DB Station&Service AG ehemals vertreten durch die DB Projektbau GmbH Regionalbereich Südost Ammonstraße Dresden

2 Inhaltsverzeichnis A. Verfügender Teil 4 A.1 Genehmigung des Plans 4 A.2 Planunterlagen 5 A.3 Besondere Entscheidungen 8 A.3.1 Konzentrationswirkung 8 A.4 Nebenbestimmungen und Hinweise 8 A.4.1 Allgemeine Nebenbestimmungen 8 A.4.2 Bauablauf 9 A.4.3 Im m is s ionsschutz 10 A.4.4 Abfall / Altlas ten / Bodens chutz 12 A.4.5 Naturschutz 14 A.4.6 Brand- und Katastrophenschutz 15 A.4.7 Denkmalschutz 16 A.4.8 Archäologische Sachzeugen 18 A.4.9 Baugrund und Geologie 18 A.4.10 Straßenwesen 19 A.4.11 Vermessungswesen 19 A.4.12 Belange der Medienträger 20 A.4.13 Korrespondierende Vorhaben 21 A.5 Entscheidung über Einwendungen, Forderungen, Hinweise und Anträge 21 A.5.1 Stadtverwaltung Zittau 21 A.5.2 Landratsamt Görlitz, Amt für Forst und Kreisentwicklung 27 A.5.3 Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) 44 A.5.4 Landesamt für Denkmalpflege (LfD) 47 A.5.5 Sächsisches Oberbergamt 62 A.5.6 Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen 65 A.5.7 Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) 66 A.5.8 Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbh (SOEG) 70 A.5.9 Deutsche Telekom Technik GmbH 71 A.5.10 ENSO NETZ GmbH 72 A.5.11 Süd-Oberlausitzer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbh (SOWAG) 77 A.5.12 GDMcom mbh 78 A.5.13 DB Energie GmbH 81 A.5.14 DB Immobilien Südost 82 Seite 2 von 103

3 A.6 Gebühren und Auslagen 83 B. Begründung 83 B.1 Sachverhalt 83 B.1.1 Vorhaben 83 B.1.2 Verfahren 84 B.1.3 Änderungen und Ergänzungen des Plans 91 B Allgemeines 91 B Beschreibung der Planänderungen bzw. Planergänzungen 91 B Dokumentation der Änderungen und Ergänzungen 93 B.2 Verfahrensrechtliche Bewertung 94 B.2.1 Rechtsgrundlage 94 B.2.2 Zuständigkeit 95 B.3 Umweltverträglichkeit 95 B.4 Materiell-rechtliche Würdigung des Vorhabens 95 B.4.1 Planrechtfertigung 95 B.4.2 Variantenentscheidung/Entbehrlichkeit 96 B.4.3 Regionalplanung 96 B.4.5 Denkmalschutz 98 B.4.6 Naturschutz und Landschaftspflege 98 B.4.7 Immissionsschutz 99 B.4.8 VV BAU u n d VV BAU-STE 100 B.5 Gesamtabwägung 100 B.6 Kostenentscheidung 101 C. Rechtsbehelfsbelehrung 101 Seite 3 von 103

4 A. Verfügender Teil A.1 Genehmigung des Plans Gemäß 18 AEG 1 i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG 2 werden auf Antrag der DB Netz AG und der DB Station&Service AG als Vorhabenträger, ehemals vertreten durch die DB ProjektBau GmbH, die Änderungen der Betriebsanlagen einer Eisenbahn des Bundes im Rahmen des oben genannten Vorhabens mit den in der vorliegenden planungsrechtlichen Zulassungsentscheidung aufgeführten Ergänzungen, Änderungen und Nebenbestimmungen genehmigt. Gegenstand des Vorhabens: Es ist geplant, den Bahnhof (Bf.) Zittau zu modernisieren und im Zuge dessen mit einem elektronischen Stellwerk (ESTW) auszurüsten. Bahnkörper - Anpassung der Entwässerung im Bf. Zittau - Änderung der Kabelgefäßsysteme Brücken/Ingenieurbau - Erneuerung Eisenbahnüberführung (EÜ) km 27,504 - Rückbau der Signalbrücke Gleise 8-10 Oberbau/Tiefbau - Anpassung des Spurplans im Bf. Zittau an die neuen Erfordernisse - Anpassung der Randwege im Bereich der neuen Gleise 13 bis 15 und am Gleis 54 - Anpassung und Herstellung von Kabeltrassen - Anpassung der Entwässerung Hochbau - Errichtung eines Modulgebäudes ESTW-A - Abriss der Stellwerke W1, W4 und W6 Bahnsteige - Verlängerung des Mittelbahnsteiges in Richtung Westen - Rückbau des niveaugleichen Reisendenübergangs Leit- Sicherungs- und Telekommunikationstechnik (LST) - Ausrüstung des Bf. Zittau mit elektronischer Stellwerkstechnik mit Anbindung an die ESTW-UZ (Elektronisches Stellwerk, Unterzentrale) Zittau in Bischofswerda - Anpassung der Schnittstelle zwischen ESTW und Schmalspurbahn Seite 4 von 103

5 - Die Errichtung eines 24-fasrigen Lichtwellenleiter-Kabels, Anpassung und Errichtung von Cu-Streckenfernmeldekabeln; Ausrüstung des ESTW-A Zittau mit Übertragungstechnik, Betriebsfernmeldeanlage (BFMA), MAS 90 (Meldeanlagensystem 90 - Übertragungssystem für Daten der Einbruchmeldeanlage, Brandmeldeanlage und der Weichenheizung), EMA (Einbruchmeldeanlage) und BMA (Brandmeldeanlage) sowie Stromversorgungstechnik sind nur zur Information angegeben. Das gilt auch für die Anpassung des vorhandenen analogen Zugfunks. - Errichtung von Zugfunkantennenmasten in Zittau und Hirschfelde und eines Betonschalthauses (in Hirschfelde) - Verbindungen nach Hradek nad Nisou; Verbindungen nach Trzciniec Zgorzelecki und in Hirschfelde an der Staatsgrenze zu Polen sind bis zum Übergabeschacht erfasst. 50 Hz- Anlagen und Maschinentechnische Anlagen - Änderung der Weichenheizungsanlage - Änderung der Beleuchtungsanlage, Anpassung Gleisfeldbeleuchtung - Errichtung Aufzug an der westlichen Personenunterführung und Anpassung der Landschaftspflegerische Maßnahmen Sicherung von Medien Dritter Im Übrigen wird auf die Darstellung in den Planunterlagen verwiesen. A.2 Planunterlagen Der genehmigte Plan besteht aus nachstehend aufgeführten Unterlagen. Die Anlagenbezeichnung orientiert sich an der Gliederung der Genehmigungsunterlagen und ist deshalb nicht fortlaufend nummeriert: Inhaltsverzeichnis Anlage Titelblatt ( 1 Blatt ) Gesamtverzeichnis der Planunterlagen ( 1 Blatt ) 1 Erläuterungsbericht ( Seiten 1 27 ) 2 mit Auszug Grenzvereinbarung DB/PKP *) (Seiten ) und Protokoll Ortstermin PKP vom *) ( 6 Blatt ) Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur, Außenstelle Leipzig, für den Betrieb von ortsfesten Funkanlagen Nr vom (km 6,915 der Strecke Seite 5 von 103

6 6589 in Hirschfelde) und Nr vom (km 26,586 der Strecke 6214 in Zittau) Bauwerksverzeichnis Stand ( Seiten 1-29 ) 3 Übersichtsplan *) 4 Lagepläne mit Darstellung der geplanten Maßnahmen 5 Lageskizze zu Anlage 5.1 (Blattschnitte) *) ESTW-A Zittau Lageplan 5.1 km 24,993 km 25,348 Strecke 6214 Blatt 3+ M 1 : 500 km 25,348 km 25,714 Strecke 6214 Blatt 4+ M 1 : 500 km 25,714 km 26,069 Strecke 6214 Blatt 5+ M 1 : 500 km 26,069 km 26,276 Strecke 6214 Blatt 6+ M 1 : 500 km 26,276 km 26,772 Strecke 6214 Blatt 7+ Ausbauplan M 1 : 500 km 26,276 km 26,772 Strecke 6214 Blatt 7+ Einbauplan M 1 : 500 km 26,276 km 26,772 Strecke 6214 Blatt 7+ Gesamt M 1 : 500 km 26,772 km 27,454 Strecke 6214 Blatt 8+ Ausbauplan M 1 : 500 km 26,772 km 27,454 Strecke 6214 Blatt 8+ Einbauplan M 1 : 500 km 26,772 km 27,454 Strecke 6214 Blatt 8+ Gesamt M 1 : 500 km 27,454 km 27,820 Strecke 6214 Blatt 9+ M 1 : 500 km 27,820 km 28,238 Strecke 6214 Blatt 10+ M 1 : 500 km 28,238 km 28,613 Strecke 6214 Blatt 11+ M 1 : 500 km 28,613 km 28,988 Strecke 6214 Blatt 12+ M 1 : 500 km 28,988 km 29,363 Strecke 6214 Blatt 13+ M 1 : 500 km 29,363 km 29,741 Strecke 6214 Blatt 14+ M 1 : 500 km 29,741 km 30,106 Strecke 6214 Blatt 15+ M 1 : 500 km 30,106 km 30,488 Strecke 6214 Blatt 16+ M 1 : 500 km 10,050 km 9,740 Strecke 6589 Blatt 20+ M 1 : 500 km 8,684 km 8,310 Strecke 6589 Blatt 21+ M 1 : 500 km 8,310 km 7,947 Strecke 6589 Blatt 22+ M 1 : 500 km 7,947 km 7,612 Strecke 6589 Blatt 23+ M 1 : 500 km 7,612 km 7,258 Strecke 6589 Blatt 24+ M 1 : 500 Seite 6 von 103

7 km 7,258 km 6,890 Strecke 6589 Blatt 25+ M 1 : 500 km 6,890 km 6,532 Strecke 6589 Blatt 26+ M 1 : 500 km 6,532 km 6,174 Strecke 6589 Blatt 27+ M 1 : 500 km 6,174 km 5,803 Strecke 6589 Blatt 28+ M 1 : 500 km 5,803 km 5,447 Strecke 6589 Blatt 29+ M 1 : 500 km 5,447 km 5,078 Strecke 6589 Blatt 30+ M 1 : 500 km 5,078 km 4,710 Strecke 6589 Blatt 31+ M 1 : 500 km 4,710 km 4,343 Strecke 6589 Blatt 32+ M 1 : 500 km 4,343 km 3,973 Strecke 6589 Blatt 33+ M 1 : 500 km 3,973 km 3,617 Strecke 6589 Blatt 34+ M 1 : 500 km 2,551 km 2,198 Strecke 6589 Blatt 38+ M 1 : 500 km 2,192 km 1,822 Strecke 6589 Blatt 39+ M 1 : 500 km 1,822 km 1,450 Strecke 6589 Blatt 40+ M 1 : 500 km 1,450 km 1,083 Strecke 6589 Blatt 41+ M 1 : 500 km 1,083 km 0,858 Strecke 6589 Blatt 42+ M 1 : 500 km 0,858 km 0,615 Strecke 6589 Blatt 43+ M 1 : 500 Umfeldplanung ESTW-A Modul Lageplan Blatt 1- M 1 : Baustelleneinrichtungsflächen Blatt 1- M 1 : Lagepläne Entwässerungsanlagen Blatt 1+ und 2- M 1 : Kreuzungs- und Bauwerkspläne 6 Schnitte ESTW-Modul M 1 : 100 Blatt EÜ km 27,5 - Bauwerksplan M 1 : 100 Blatt FGU West Bauwerksplan, Grundriss, Schnitte M 1 : 50 Blatt FGU West Bauwerksplan, Längsschnitt M 1 : 50 Blatt Unterlagen zum Grunderwerb entfällt *) 7 Bestand- und Fotodokumentation *) Seiten Übersichten von Stellungnahmen *) Seiten Übersichten berührte Brückenbauwerke *) Seiten Belange des Umweltschutzes 11 Landschaftspflegerischer Begleitplan Seite 7 von 103

8 mit Anhang Maßnahmenblätter Seiten Bestands- und Konfliktplan 1+ ; 2+ und 3 - M 1 : Maßnahmenplan 1- M 1 : Lageplan Schutzgebiete *) 11.4 Gutachten 12 Schalltechnische Untersuchung + 2 Lagepläne Seiten Geotechnischer Bericht Baugrund 12.2 Eisenbahnunterbau Seiten 1 46 Baugrund- und Gründungsverhältnisse Seiten 1 18 IVE-Studie 8 Blatt 12.3 *) Nur zur Information! A.3 Besondere Entscheidungen A.3.1 Konzentrationswirkung Die Plangenehmigung hat gemäß 74 Abs. 6, S. 2 VwVfG 2 die Rechtswirkungen einer Planfeststellung. Demzufolge wird gemäß 75 Abs. 1 VwVfG 2 auch durch die Plangenehmigung die Zulässigkeit des Vorhabens einschließlich der notwendigen Folgemaßnahmen an anderen Anlagen im Hinblick auf alle von ihm berührten öffentlichen Belange festgestellt. Neben der Plangenehmigung sind auch andere behördliche Entscheidungen, insbesondere öffentlich-rechtliche Genehmigungen, Verleihungen, Erlaubnisse, Bewilligungen, Zustimmungen und Planfeststellungen, nicht erforderlich. Durch die Plangenehmigung werden alle öffentlich-rechtlichen Beziehungen zwischen der Vorhabenträgerin und den durch den Plan Betroffenen rechtsgestaltend geregelt. A.4 Nebenbestimmungen und Hinweise A.4.1 A Allgemeine Nebenbestimmungen Die Regelungen der Verwaltungsvorschrift über die Bauaufsicht im Ingenieurbau, Oberbau und Hochbau (VV BAU) und der Verwaltungsvorschrift für die Bauaufsicht über Signal-, Telekommunikations- und elektrotechnische Anlagen (VV BAU- STE) sind zu beachten. Beim Eisenbahn-Bundesamt sind die hiernach erforderlichen Anzeigen einzureichen und die notwendigen Anträge zu stellen. Seite 8 von 103

9 A A A A A A.4.2 A Die Baumaßnahme ist entsprechend den genehmigten Planunterlagen und der dazu ergangenen Nebenbestimmungen auszuführen. Planunterlagen zu Änderungen und Ergänzungen des Planes sind bei der Planfeststellungsbehörde einzureichen und bedürfen einer gesonderten planungsrechtlichen Zulassungsentscheidung. Soweit Bestandteile des Vorhabens keine Betriebsanlagen der Eisenbahn sind oder Anlagen bzw. Belange Dritter berühren, hat die Vorhabenträgerin die Ausführungsunterlagen mit den entsprechenden Fachbehörden sowie Dritten abzustimmen. Kommt eine solche Abstimmung nicht zustande, behält sich das Eisenbahn- Bundesamt eine abschließende Entscheidung vor. Soweit in den Planunterlagen nicht planfeststellungspflichtige Ausrüstung, Zubehör und Unterhaltungsmaßnahamen erwähnt oder dargestellt sind, dient dies nur zur Information dem Gesamtverständnis des Vorhabens. Obgleich für die Funktionalität auch grenzüberschreitende Maßnahmen erwähnt sind wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegende planungsrechtliche Zulassungsentscheidung ausschließlich hinsichtlich des Territoriums der Bundesrepublik Deutschland gilt. Bei der Vorhabenrealisierung sind insbesondere die Grenzvereinbarung DB/PKP, die Zusatzvereinbarung zur Grenzbetriebsvereinbarung mit der Tschechischen Staatsbahn (Správa železniční dopravní cesty, státní organizace) und die speziellen Protokollabstimmungen zu beachten. Die Hinweise der Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur, Außenstelle Leipzig, Nr vom und Nr vom sind zu beachten. Bauablauf Der Beginn der Ausführung des Vorhabens ist folgenden Behörden und Stellen vorher schriftlich anzuzeigen: a) dem Eisenbahn-Bundesamt b) der Stadtverwaltung Zittau c) der Gemeindeverwaltung Mittelherwigsdorf d) dem Landratsamt Görlitz e) dem Landesamt für Denkmalpflege f) den betroffenen Medienträgern Die Anzeige hat rechtzeitig, spätestens jedoch zwei Wochen vor Baubeginn, zu erfolgen. Die Baubeginnanzeige soll die ausführenden Firmen, die verantwortlichen Seite 9 von 103

10 Bauleiter sowie deren Telefonnummern benennen. A A A A.4.3 A Wird das genehmigte Vorhaben von der Vorhabenträgerin begonnen, so müssen alle Maßnahmen insgesamt vollzogen werden. Die Fertigstellung des Bauvorhabens und die Erfüllung aller mit der planungsrechtlichen Zulassungsentscheidung erteilten Auflagen sind - unbeschadet der Erfüllung anderer Anzeige- und Mitteilungspflichten - unter Angabe des Geschäftszeichens dem Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Dresden, Sachbereich 1, schriftlich anzuzeigen. Das Eisenbahn-Bundesamt behält sich eine abschließende Abnahme (Vollzugskontrolle) vor. Durch die Vorhabenträgerin sind rechtzeitig mit allen betroffenen Eigentümern und Pächtern in Anspruch zu nehmender Flächen Rücksprachen zu halten und Vereinbarungen zu treffen, um die Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme so gering wie möglich zu halten. Für den Zeitraum der Baumaßnahme sind die zeitweilig beanspruchten Flächen ggf. zum restlichen Grundstück durch eine feste Abgrenzung (Bauzaun) zu sichern. Zeitweilig genutzte Flächen sind nach Abschluss der Baumaßnahme in die Qualität des Ursprungszustandes zu versetzen, sofern nicht der festgestellte Plan oder privatrechtliche Vereinbarungen etwas anderes vorsehen. Eventuell eintretende Schäden durch die Baumaßnahmen (z.b. nachteilige Auswirkungen auf die Bewirtschaftung, Bodenqualität, Wasserverhältnisse) sind entsprechend den gesetzlichen Vorschriften zu regulieren. Der Abschluss der Bauarbeiten ist den unter A genannten Behörden und Stellen anzuzeigen. Diese sind auch bei der abschließenden Abnahme der durchgeführten Maßnahmen je nach fachlicher Zuständigkeit durch die Vorhabenträgerin zu beteiligen. Die Einladung sollte jeweils rechtzeitig, d. h. mindestens vier Wochen vorher, erfolgen. Im Zusammenhang mit der Abnahme der Maßnahme durch die Vorhabenträgerin sind die Erklärung des Bauleiters, dass die Maßnahme nach den geprüften Unterlagen sach- und fachgerecht ausgeführt wurde und ggf. Bestandspläne, bzw. bei geringfügigen Abweichungen revidierte Planunterlagen, vorzulegen. Der Planfeststellungsbehörde ist darüber hinaus ein Abnahmeprotokoll zu übersenden, aus dem sich ergibt, dass die Planung unter Beachtung der festgestellten Planunterlagen und der ergänzenden Nebenbestimmungen ausgeführt wurde und welche der genannten Behörden und Institutionen am Abnahmetermin teilgenommen haben. Immissionsschutz Bei der Durchführung der erforderlichen Bauarbeiten ist insbesondere die AVV Baulärm 3 zu beachten. Erforderlichenfalls sind Maßnahmen zur Minderung des Bau- Seite 10 von 103

11 lärms, insbesondere während der Nachtzeit sowie an Sonn- und Feiertagen, zu treffen, um die je nach Gebietseinstufung festgesetzten Immissionsrichtwerte nicht zu überschreiten. Als Nachtzeit im Sinne der genannten Vorschrift gilt die Zeit von bis Uhr. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die nach dem BIm- SchG 4 zuständige Behörde bei Überschreitung der Immissionsrichtwerte Anordnungen, insbesondere nach den 24 und 25 BImSchG 4 treffen, d. h. Maßnahmen zur Verhinderung der Überschreitung der Immissionsrichtwerte anordnen kann; dies schließt auch das Recht zur Stilllegung von Baumaschinen ein. Die Vorhabenträgerin hat bei der Baudurchführung zu berücksichtigen, dass Bauarbeiten während der besonders schutzbedürftigen Zeiten in der Nähe von schutzwürdiger Bebauung auf das unumgänglich notwendige Maß zu beschränken sind. Das gilt insbesondere für die Durchführung besonders geräuschintensiver Arbeiten. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass insoweit nur besonders lärmgedämmte Maschinen zum Einsatz kommen, Betroffene am wenigsten beeinträchtigende technologische Verfahren angewandt und erforderlichenfalls weiter gehende Schutzvorkehrungen getroffen werden. Hinweise hierfür enthält die bereits erwähnte Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm 3. Insbesondere für Baumaschinen, die ab in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wurden, sind die Anforderungen der 32. BImSchV 5 zu beachten. Ferner ist hinsichtlich der beabsichtigten Bauzeitenplanung darauf zu achten, dass auch die Interessen der Anwohner angemessen berücksichtigt werden, d. h. es ist sicher zu stellen, dass - insbesondere bei über einen längeren Zeitraum währenden nächtlichen Bauarbeiten - eine für die Erholung der Anwohner angemessene Anzahl von Nächten ohne Bautätigkeit vorgesehen wird. Schließlich hat die Vorhabenträgerin dafür Sorge zu tragen, dass die Anwohner der jeweiligen Baubereiche rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen über die bevorstehenden Bauarbeiten informiert werden (z. B. durch Pressemitteilungen). Sofern sich durch diese Maßnahmen Immissionskonflikte nicht vollständig ausschließen lassen, hat die Vorhabenträgerin dem Eisenbahn-Bundesamt entsprechende gutachtliche Aussagen anhand der konkretisierten Baubetriebsplanung vorzulegen, welche auch über die Wirksamkeit von Schallminderungsmaßnahmen Auskunft geben. Eine Entscheidung, ob solche Schutzvorkehrungen erforderlich sind und welche konkreten Schutzmaßnahmen auf Grundlage der vorzulegenden Detailgutachten zur konkreten Baubetriebsplanung zu ergreifen sind, behält sich das Eisenbahn-Bundesamt gemäß 74 Abs. 3 VwVfG 2 bzw. über Anordnungen gemäß 24 BImSchG 4 vor. Sind Schutzmaßnahmen erforderlich, technisch aber nicht möglich oder mit verhältnismäßigem Aufwand nicht realisierbar, ist den Betroffenen für Seite 11 von 103

12 die Beeinträchtigung von schutzwürdigen Räumen von der Vorhabenträgerin eine angemessene Entschädigung in Geld zu zahlen. A Es ist sicherzustellen, dass eine Staubbelästigung in der Nachbarschaft durch die Baustellentätigkeit nach dem Stand der Technik verhindert wird, z. B. durch - Container- und Fahrzeugabdeckungen, - Umhüllung von Übergabe- und Abwurfstellen, - geringe Abwurfhöhen, - Befeuchten staubender Materialien, besonders bei anhaltender Trockenheit und Wind und - Reinigung und Befeuchten der Arbeitsflächen und Fahrwege. A A A.4.4 A Die im Zusammenhang mit den Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur, Außenstelle Leipzig, für den Betrieb von ortsfesten Funkanlagen Nr vom und Nr vom enthaltenen Hinweise sind zu beachten. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass das Eisenbahn-Bundesamt für die Genehmigung von Sonn- und Feiertagsarbeit nicht zuständig ist. Hierfür gelten die im SächsSFG geregelten Zuständigkeiten. Abfall / Altlasten / Bodenschutz Diese Entscheidung entbindet die Vorhabenträgerin nicht von ihren Pflichten, die ihr hinsichtlich der Verwertung bzw. Beseitigung anfallenden Abfalls nach 50 ff. KrWG 6 und im Rahmen des Nachweisverfahrens gemäß 3 ff. NachweisV 7 in Verbindung mit den entsprechenden landesgesetzlichen Regelungen obliegen (elektronische Nachweis- und Registerführung beachten). Der Verbleib der entsorgten Abfälle ist in einem Abschlussbericht zu dokumentieren und nach Beendigung der Baumaßnahme der örtlich zuständigen Unteren Abfallbehörde vorzulegen. Der Bericht soll, neben den Entsorgungsbelegen wie Liefer- /Wiegescheinen, Annahmeerklärungen/Verbleib, auch alle schadstoffseitigen Untersuchungsergebnisse enthalten. A Vom Vorhabenträger ist der Unteren Abfallbehörde beim Landratsamt Görlitz mindestens zwei Wochen vor Beginn der der Maßnahme ein Entsorgungs- und Verwertungskonzept vorzulegen, dass folgende Angaben enthält: Abfallart/Abfallschlüssel, Menge, Verwertungsweg oder Entsorgungsanlage mit Anschriften. Entsprechend Seite 12 von 103

13 47 KrWG 6 unterliegt die ordnungsgemäße Abfallentsorgung der Überwachung der zuständigen Behörde. A A A A Der Erzeuger oder Besitzer von Abfällen ist verpflichtet, alle anfallenden Abfälle entsprechend Art und Beschaffenheit gemäß 7 Abs.2 KrWG 6 vorrangig ordnungsgemäß und schadlos zu verwerten oder gemäß 15 Abs. 2 KrWG 6 in einer nach 28 Abs. 1 KrWG 6 genehmigten Anlage gemeinwohlverträglich zu beseitigen. Das im Zuge der Erdarbeiten anfallende, unbelastete Bodenmaterial sind nach Bodenarten getrennt (Unterboden/Mutterboden) am Standort wieder zu verwerten. Abfälle zur Entsorgung sind gleichfalls getrennt zu halten, dauerhaft von der Kreislaufwirtschaft auszuschließen und zur Wahrung des Allgemeinwohls zu beseitigen. Während der Durchführung der Baumaßnahme bekannt gewordene oder verursachte schädliche Bodenveränderungen oder Altlasten bzw. Überschreitungen der Prüfwerte gemäß Anhang 2 der BBodSchV 8 sind nach 10 Abs. 2 SächsABG 9 der örtlich zuständigen Unteren Abfall- und Bodenschutzbehörde ((Landratsamt Görlitz, Umweltamt) gemäß 10 Abs. 2 SächsABG 9 ) unverzüglich mitzuteilen. Entsprechendes gilt beim Auftreten organoleptischer Auffälligkeiten. Mit der örtlich zuständigen Unteren Bodenschutzbehörde sind vor Fortsetzung der Bauarbeiten die Maßnahmen (Untersuchungen) abzustimmen, die erforderlich sind, um festzustellen, ob eine schädliche Bodenveränderung oder Altlast vorliegt bzw. welchen Umfang diese aufweist. Im Rahmen der durchzuführenden Untersuchungen und Bewertungen sind insbesondere auch Art und Konzentration der Schadstoffe, die Möglichkeit ihrer Ausbreitung in die Umwelt und ihrer Aufnahme durch Menschen, Tiere und Pflanzen sowie die Nutzung des Grundstücks nach 4 Abs. 4 BBodSchG 10 zu berücksichtigen. Die Funktionen des Bodens sind nachhaltig zu sichern oder wiederherzustellen. Schädliche Bodenveränderungen sind abzuwehren. Gemäß 4 BBodSchG 10 hat sich jeder, der auf den Boden einwirkt, so zu verhalten, dass schädliche Bodenveränderungen nicht hervorgerufen werden. Schädliche Bodenveränderungen im Sinne des 1 Abs. 3 BBodSchG 10 sind Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, die geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für den Einzelnen oder die Allgemeinheit herbeizuführen. Bei Einwirkungen auf den Boden sollen gemäß 1 Satz 2 BBodSchG 10 Beeinträchtigungen seiner Funktionen soweit wie möglich vermieden werden. Das bedeutet, je nach Nutzung des für die Abtragung vorgesehenen Geländes ist z.b. für Grünland zum Abschluss wieder eine Seite 13 von 103

14 durchwurzelbare Bodenschicht unter Beachtung von 12 Abs. (2) BBodSchV 8 herzustellen. A A A.4.5 A Es ist Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen (z. B. gegen Verdichtung, Erosion, Durchmischung von Boden mit Fremdstoffen). Baubetriebsbedingte Bodenbelastungen sind auf das den Umständen entsprechende notwendige Maß zu beschränken sowie nach Abschluss der Baumaßnahme zu beseitigen. Für die Durchführung des Vorhabens wird die Einrichtung einer Umweltfachlichen Bauüberwachung - Schwerpunkt Abfall und Bodenschutz - nach den Maßgaben des Umwelt-Leitfaden zur eisenbahnrechtlichen Planfeststellung und Plangenehmigung sowie für Magnetschwebebahnen - Teil VII: Umweltfachliche Bauüberwachung des Eisenbahn-Bundesamtes angeordnet. Die Vorhabenträgerin hat sicher zu stellen, dass die dort genannten Aufgaben erfüllt werden. Die organisatorischen Vorgaben sind zu beachten. Insbesondere sind die Unabhängigkeit der Umweltfachlichen Bauüberwachung nach Maßgabe des Umweltleitfadens, ihr unmittelbarer Zugang zur Projektleitung sowie die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Berichtspflichten zu gewährleisten. Insbesondere ist zu prüfen, inwieweit die Altlastenverdachtsflächen (ALVF) berührt sind. Maßnahmen in diesen Bereichen sind ingenieurtechnisch zu begleiten und zu dokumentieren. Naturschutz Für die Durchführung des Vorhabens wird die Einrichtung einer temporären Umweltfachlichen Bauüberwachung - Schwerpunkt Artenschutz - nach den Maßgaben des Umwelt-Leitfaden zur eisenbahnrechtlichen Planfeststellung und Plangenehmigung sowie für Magnetschwebebahnen - Teil VII: Umweltfachliche Bauüberwachung des Eisenbahn-Bundesamtes angeordnet. Die Vorhabenträgerin hat sicherzustellen, dass die dort genannten Aufgaben erfüllt werden. Die organisatorischen Vorgaben sind zu beachten. Insbesondere sind die Unabhängigkeit der Umweltfachlichen Bauüberwachung nach Maßgabe des Umweltleitfadens, ihr unmittelbarer Zugang zur Projektleitung sowie die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Berichtspflichten zu gewährleisten. Das Eisenbahn-Bundesamt behält sich vor, bei wiederholten, erheblichen Mängeln der Aufgabenwahrnehmung durch die Umweltfachliche Bauüberwachung die Abberufung der hiermit betrauten Personen zu verlangen. Erhebliche Mängel liegen insbesondere vor, sofern Umweltschäden entstanden sind bzw. auf der Baustelle Umweltstraftaten verübt wurden, die bei ordnungsgemäßer Aufgabenerfüllung der Um- Seite 14 von 103

15 weltfachlichen Bauüberwachung hätten verhindert werden können. Ein erheblicher Mangel liegt des Weiteren vor, wenn die Berichte nicht, wiederholt verspätet oder grob unvollständig vorgelegt wurden. In diesem Fall hat die Vorhabenträgerin unverzüglich für Ersatz zu sorgen. A A A.4.6 A A A Der Baubeginn sowie die entsprechenden Ansprechpartner der Bauüberwachung sind der Unteren Naturschutzbehörde rechtzeitig vor Baubeginn mitzuteilen. Die umweltfachliche Bauüberwachung ist von der Vorhabenträgerin schwerpunktmäßig mit folgender Zielstellung einzusetzen, dass Beeinträchtigungen besonders geschützter oder streng geschützter Arten gemäß 44 BNatSchG 19, hier insbesondere der Zauneidechse (Lacerta agilis) und der Waldameise (Formica) nicht zu besorgen ist. Die Arbeiten, insbesondere Bodenbewegungen, sind mit besonderer Sorgfalt und abschnittsweise durchzuführen, damit ein Ausweichen der Individuen möglich ist. Es dürfen keine Tiere dauerhaft entnommen werden. Protokolle über die in diesem Zusammenhang erfolgten Aktivitäten sind der Unteren Naturschutzbehörde zu übergeben. Brand- und Katastrophenschutz Ein Fund von Kampfmitteln oder anderen Gegenständen militärischer Herkunft ist unverzüglich der nächsten Polizeidienststelle anzuzeigen. Eine Beteiligung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hat über die örtliche zuständige Polizeibehörde zu erfolgen. Alle Maßnahmen sind zur Verhinderung von Bränden und Explosionen auf die Beachtung und Einhaltung einschlägiger Normen (DVGW-Regelwerk, technische Regeln etc.) auszurichten. Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen sind zu beachten. Die mit der Bauausführung beauftragten Fachkräfte sind über Verhaltensanforderungen und Sicherheitsvorkehrungen zu belehren. Zufahrtswege, Flächen für Rettungsfahrzeuge und Zufahrten zur Baustelle sind für Fahrzeuge der Notfallrettung und des Krankentransportes freizuhalten. Notwendige Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichen sind an den entsprechenden Stellen anzubringen. Gefahrenstellen sind ausreichend und wirksam abzusperren. Zur Bekämpfung von Entstehungsbränden ist eine ausreichende Anzahl geeigneter und einsatzbereiter Handfeuerlöscher vorzuhalten. A Es ist sicherzustellen, dass im Gefahrenfall eine sofortige Meldung an die zuständige Leitstelle erfolgen kann. Diesbezüglich hat mindestens ein Notruftelefon an der Seite 15 von 103

16 jeweiligen Arbeitsstelle zur Verfügung zu stehen. Die Notrufnummern sind vor Ort bekannt zu geben. A A.4.7 A A A A A A Bei einer Gefahrensituation während der Arbeitszeit ist nach Möglichkeit zu gewährleisten, dass eine kundige Person die Einsatzkräfte der Feuerwehr und/oder des Rettungsdienstes vor Ort einweist und auf bestehende Gefahren hinweist. Die mit den Maßnahmen beauftragten Arbeitnehmer sind über den angeführten Sachverhalt sowie über weitere notwendige Verhaltensanforderungen und Sicherheitsvorkehrungen zu belehren. Denkmalschutz Das Mittelbahnsteigdach und die Treppeneinhausungen sind denkmalgerecht zu erhalten und instand zu setzen bzw. zu ertüchtigen. Die Planungen hierfür sind von der Vorhabenträgerin umgehend einzuleiten und eine entsprechende Planänderung nach 76 VwVfG 2 bei der Planfeststellungsbehörde bis zum zu beantragen. Detailabstimmungen zur Genehmigungsfähigkeit sind mit der unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege zu führen. In dem Zusammenhang entfallen die in der 2. Planänderung dargestellten, zusätzlich geplanten Wetterschutzhäuser und neuen Einhausungen. Unbenommen davon bleiben zwischenzeitlich Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht ohne genehmigungsrelevanten Eingriff in die Bausubstanz. Durch die Anordnung des Ausfahrsignals P3 an der Signalbrücke am Stellwerk B2/W3 als Ersatz des jetzigen Formsignals G ist dessen Betriebsnotwendigkeit begründbar. Der Erhalt ist unter Berücksichtigung der Standsicherheit und Signalsicht zu gewährleisten. Die Reste eines Wasserkrans bei Streckenkilometer 27,0 (Bodenplatte mit Standrohrsockel und Absperrventil sowie darunterliegender Wasseranschluss mit Windkessel) sind vor Ort zu belassen. Das zum Abgang Personentunnel Ost gehörende Geländer auf dem Hausbahnsteig ist bei der weiteren Planung als denkmalwürdiges Element zu beachten. Das Stellwerk B2/W3 ist mit der gesamten Technik, insbesondere dem sächsischen Bahnhofsblock vor Ort zu erhalten. Die Außenanlagen sind jedoch umbaubeding (örtlich bis an die Objektgrenzen der Neubaumaßnahmen) zu trennen bzw. zurückzubauen. Die entfallenden Formsignale und Signalbrücke Gleise 8 10 sind an Ort nach Wahl des Eigentümers/Betreibers (Wirtschaftlichkeit) bis zum Zeitpunkt der Nachnutzung Seite 16 von 103

17 durch entsprechende Interessenten zu lagern und aufzubewahren. Vor Demontage und Verbringung sind diese wie im Absatz A.7.7 beschrieben, zu dokumentieren. Soweit die funktionelle, denkmalsgerechte bahninterne Nachnutzung gewährleistet werden kann, ist eine Übergabe gemäß der von der Vorhabenträgerin genannten Regelung in TM NVT 3 Anlage 2 an das Signalwerk Wuppertal statthaft. Das Landesamt für Denkmalpflege sagte im Übrigen eine Kontaktvermittlung an potentielle Interessenten für die rückzubauende Ausrüstung zu, welche zu nutzen ist. A Vor dem Rückbau denkmalgeschützter Bauten, Anlagen und Ausstattungen sind diese zeichnerisch und einer fotografisch als Bestandserfassung zu dokumentieren. Die maßstäblichen Zeichnungen (1 : 100 oder 1 : 50) sollen neben einem Überblicksplan des Bahnhofsgeländes und Detaillageplänen der unmittelbaren Einzelobjektumgebung zunächst je einen Grundriss sowie einen Längs- und einen Querschnitt durch das zu dokumentierende Gebäude/Bauwerk einschließlich des Dachtragwerks umfassen. In die Grundrisse sind feste technische Ausstattungen wie z. B. die Hebelbänke und Spannwerke der Stellwerke o. ä. einzutragen. Über diese Grunderfassung hinaus sind Detailzeichnungen wesentlicher Elemente der Tragwerksstruktur sowie der technischer Ausstattung im Maßstab 1 : 20 anzufertigen. Die Stellwerkstechnik und die Signalbrücken sind in geeigneter Form als technische Zeichnung wiederzugeben, desgleichen die Leitungssysteme des Bahnhofsblocks. Die fotografische Erfassung ist mit Schwarz-Weiß-Negativfilmen und mit Abzügen im Format 13 x 18 cm anzufertigen. Die Negative sind mit einzureichen. Sie soll Frontalaufnahmen aller freien Fassaden, die Einordnung in den räumlichen Zusammenhang der Gesamtanlage aus unterschiedlichen Blickwinkeln sowie gestalterische und konstruktiv prägende Details umfassen. Dazu gehören insbesondere die Gliederungselemente und der Bauschmuck der Hauptfassade, Fenster- und Türgewände, originale Fenster und Türen (außen wie innen), Treppengeländer, Konstruktionsdetails und Knotenpunkte der Tragwerke und des Dachaufbaus. Die technische Ausstattung im Inneren der Gebäude ist entsprechend in Überblicksaufnahmen sowie mit der Erfassung der technisch prägenden Details anzulegen. Abweichend zur Erfassung des Äußeren sollten die Aufnahmen der technischen Details digital und in Farbe erfolgen und auf DVD eingereicht werden. Sie sollen sowohl im RAW-Format als auch digital nachbearbeitet (etwa zwecks Korrektur der Objektivverzerrung oder zwecks manuellen Weißabgleichs durch Nutzung von Weiß- oder Farbkarten) im Dateiformat TIF mit 300 DPI abgespeichert werden. Seite 17 von 103

18 Angesichts der hohen Wertigkeit des Ensembles Bahnhof Zittau ist dieser Bestandserfassung eine textliche Ausarbeitung zum technik- und eisenbahngeschichtlichen Wert der Anlage unter Einbeziehung ermittelbarer Schriftquellen und anderweitiger historischer Dokumente sowie Auswertung der einschlägigen Literatur hinzuzufügen. Dies sollte in die Hände eines eisenbahnfachlich versierten Büros gelegt werden. Empfehlungen hierzu sind beim Landesamt für Denkmalpflege abrufbar. Hinweis: Es ist zu empfehlen, die gesamte Dokumentation (zeichnerisch, fotografisch und textlich) in eine Hand zu gegeben, um unnötige Parallelrecherchen zu vermeiden und eine Kohärenz der unterschiedlichen Teilstücke zu erreichen. A.4.8 Archäologische Sachzeugen Auf die gesetzliche Anzeigepflicht beim Fund von Kulturdenkmalen gemäß 20 SächsDSchG 14 wird hingewiesen. Den mit den Untersuchungen beauftragten Mitarbeitern ist uneingeschränkter Zugang zu den Baustellen und jede mögliche technisch-logistische Unterstützung zu gewähren. Die bauausführenden Firmen sind nachweislich darüber zu belehren, dass der Fund von Sachen, Sachgegenständen, Teilen oder Spuren von Sachen, von denen anzunehmen ist, dass es sich um Kulturdenkmale handelt (z. B. Tonscherben, Knochen- und Metallfunde etc.) unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, der örtlich zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde anzuzeigen ist. A.4.9 A A A Baugrund und Geologie Sofern im Rahmen der weiteren Planungen weitere Erkundungen mit geologischem Belang (Bohrungen, Baugrundgutachten, hydrogeologische Untersuchungen) durchgeführt werden, sind die Ergebnisse dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zwecks Übernahme geologischer Daten in die Landesbohrungsdatenbank zu übermitteln (vgl. 4, 5 Lagerstättengesetz) i. V. m. 11 SächsABG 9. Für das Fachgebiet Geologie/Geotechnik ist von der Vorhabenträgerin eine temporäre umweltfachliche Bauüberwachung einzusetzen. Weiterhin sind die Modalitäten und Anforderungen gemäß Umweltleitfaden des Eisenbahn-Bundesamtes Teil VII zu beachten. Im Zuge der Bauausführung sollten die Baugrundverhältnisse auf Übereinstimmung mit der zugrunde liegenden Baugrunderkundung und ggf. den präzisierten geotechnischen Erfordernissen angepasst werden. Die Vorhabenträgerin ist gehalten, den Hinweisen des LfULG und des Sächsischen Oberbergamtes bzgl. vorhandener Hohlräume, Alttagebau und Gruben nachzuge- Seite 18 von 103

19 hen und der weiteren Planung zu Grunde zu legen um Schäden an den Betriebsanagen der Eisenbahn zu vermeiden bzw. zu verhindern. A A A.4.10 Bezüglich des Risikos durch Bodenerosion und oberflächige Massenbewegungen der Gleisanlagen im Bereich Eisenbahnstraße und Ladestelle Pethau ist gemäß Ereigniskataster des LfULG eine gesonderte ingenieurgeologische Beurteilung durchzuführen. Im Rahmen der Ausführungsplanung sind die Setzungs- und Grundbruchberechnungen für die Eisenbahnüberführung km 27,504 zu präzisieren. Straßenwesen Sollten die Maßgaben des Gemeingebrauchs bei der Benutzung öffentlicher Straßen überschritten sein, sind bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde entsprechende Sondernutzungen ( 18 SächsStrG 11 i. V. m. 29 StVO 12 ) bzw. verkehrsrechtliche Anordnungen nach 45 Abs. 6 StVO 12 zu beantragen. Erforderliche Umleitungen sind eindeutig auszuschildern. A.4.11 Vermessungswesen A Grenz- und Vermessungsmarken sowie geodätische Lagefestpunkte, vorliegend insbesondere die Höhenfestpunkte (HP) /1, /0 und /0, sind gemäß 6 SächsVermKG 13 grundsätzlich nicht zu entfernen oder zu verändern. Sie sind durch geeignete Maßnahmen so zu schützen, dass sie durch Baumaßnahmen, Baustoffablagerungen, Baustellenverkehr o. a. Handlungen nicht beschädigt, in ihrer Lage verändert oder in ihrer Erkenn- und Verwendbarkeit eingeschränkt werden. A Werden Grenz- oder Vermessungsmarken durch die Baumaßnahme derart gefährdet, dass ihre Erhaltung nicht gewährleistet werden kann, ist ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur mit der Sicherung und ggf. Wiederherstellung der betroffenen Punkte zu beauftragen. Ggf. sind vor Beginn der Baumaßnahmen genauere Auskünfte zur aktuellen Lage Raumbezugs- und Höhenfestpunkten der Landesvermessung beim Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN), Referat 34, Olbrichtplatz 3, Dresden, Tel. 0351/ oder 3421 einzuholen. Mail: Internet: Seite 19 von 103

20 A.4.12 Belange der Medienträger A Die planungsrechtliche Zulassungsentscheidung entbindet nicht von der Notwendigkeit, sich vor Baubeginn genauestens über die Lage von Kabeln und Leitungen im Baubereich zu informieren (Erlaubnisschein für Erdarbeiten). Dies betrifft auch oberirdische Leitungen, z. B. Sicherungsmaßnahmen an Hochspannungsanlagen. In der Bauausschreibung sind die Bauunternehmen auf die bekannten Ver- und Entsorgungsleitungen sowie auf die entsprechenden Abstimmungs- und Sicherungspflichten hinzuweisen. Bei der Ausführungsplanung ist eine Minimierung der Betroffenheit bzw. der Konfliktpunkte anzustreben und im Rahmen der Ausführungsplanung rechtzeitig entsprechende Abstimmungen vorzunehmen. A Sämtliche sich im Planungsgebiet befindlichen Leitungen von Ver- und Entsorgungsträgern dürfen, soweit nicht ausdrücklich im genehmigten Bauwerksverzeichnis oder in der Plangenehmigung explizit abweichend geregelt, weder beschädigt noch ohne vorherige einvernehmliche Abstimmung mit dem jeweils betroffenen Leitungsinhaber in ihrer Lage verändert oder überbaut werden. Das Überbauungsverbot beinhaltet auch die Versiegelung von Flächen oberhalb verlegter Erdleitungen. Das Einbetonieren vorhandener Kabel in Fundamente hat zu unterbleiben. Abweichungen von diesen Regelungen sind mit dem betroffenen Leitungsträger vorab einvernehmlich abzustimmen. A Der störungsfreie Betrieb von sich im Plangebiet befindlichen Anlagen, Leitungen bzw. Kabeln sowie der Zugang für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten hierzu ist für Mitarbeiter der jeweiligen Ver-/ Entsorgungsunternehmen - auch während der Durchführung der Baumaßnahme - zu gewährleisten. Etwaige notwendige Einschränkungen sind den betroffenen Unternehmen rechtzeitig vorher zur Kenntnis zu geben. A Vor der Durchführung von Baumaßnahmen im Bereich erdverlegter Leitungen/ Kanäle sind diese in Abstimmung mit dem jeweiligen Leitungsträger zu sichern. Auf geäußertes Verlangen eines Leitungsunternehmens, ansonsten bei Bedarf, ist zu Beginn der Bauarbeiten eine Einweisung der den Bau durchführenden Firma durch den jeweiligen Leitungsträger zu veranlassen (insbesondere Deutsche Telekom Technik GmbH; ENSO Netz GmbH und SOWAG mbh). A Von einzelnen Leitungsträgern formularmäßig verwendete Auflagen und Hinweise zum Schutz ihrer Leitungen sind zu beachten. Soweit diese der Vorhabenträgerin noch nicht vorliegen, hat sie diese vor Ausschreibungsbeginn bei den jeweiligen Firmen abzufordern. Im Zuge der Baumaßnahme sind die anerkannten Regeln der Seite 20 von 103

21 Technik (z. B. DVGW-Arbeitsblätter, DIN-Vorschriften, VDE-Richtlinien, UV- Vorschriften) zu beachten. Weitere gesetzliche Bestimmungen und andere Vorschriften gelten unabhängig davon, ob sie in der vorliegenden Entscheidung erwähnt werden oder nicht. A.4.13 Korrespondierende Vorhaben Überschneidungen mit laufenden und bereits abgeschlossenen Planrechtsverfahren zu Vorhaben der DB Netz AG und Dritter können insofern akzeptiert werden, wenn sich durch die Planung und Bauausführung keine unlösbaren Widersprüche, Zwangspunkte oder Behinderungen ergeben, hier insbesondere ESTW Bischofswerda, UZ Zittau, BA 4.2, km 29,3 km 38,4 der Strecke 6214 (EBA-Gz.: 52101ppw/2009/056 vom ) mit 1. Planänderung (EBA-Gz.: ppw/ #083 vom ) Gleis- und Weichenrückbau Bf. Zittau km 26,500 km 27,200 der Strecke 6214 (EBA-Gz.: ppw/ #089 vom ) Rückbau der Stützmauer am Gleis 26 ab km 27,827 der strecke 6214 A.5 Entscheidung über Einwendungen, Forderungen, Hinweise und Anträge Die Einwendungen der Beteiligten geäußerten Forderungen, Hinweise und Anträge werden zurückgewiesen, soweit ihnen nicht entsprochen wurde oder sie sich nicht auf andere Weise erledigt haben. Sofern Träger öffentlicher Belange oder sonstige Stellen auch in eigenen Rechten betroffen sind, gelten die Stellungnahmen auch in dieser Hinsicht. A.5.1 Stadtverwaltung Zittau Az.: hil-hei vom sowie hö-hei vom und Die Modernisierung des Bahnhofes Zittau sei als gesamtheitliche Maßnahme zu sehen, um u. a....das Angebot für die Kunden attraktiver zu gestalten." Als Ziele werden die Umsetzung des Zielkonzeptes für den Schienenpersonennahverkehr und Anpassung der Infrastruktur an den Bedarf genannt. Unter diesen Prämissen sei es unverständlich und halbherzig, wenn bei der Modernisierung nur die Defizite bei den Zugangsbedingungen für fußläufige Bahnkunden und die Barrierefreiheit beseitigt werden. Da die weitaus überwiegende Zahl der Bahnkunden mit individuellem Kfz zum Bahnhof komme bzw. abgeholt werde, bedürfe es in erster Linie einer Verbesserung der Parkplatzsituation in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Es solle daher erörtert werden, inwieweit frei werdende Flächen genutzt werden könnten. Als Parkplatz für Seite 21 von 103

22 Bahnkunden werde die freie Fläche zwischen Zufahrtsstraße Lokschuppen und Gleis 57 vorgeschlagen. Zu den Flächen der ehemaligen Bahnpost sei bereits eine Rücksprache mit der DB Immobilien erfolgt. Des Weiteren sei der Bedarf an Fahrradabstell- und -aufbewahrungsanlagen im Bahnhof Zittau in den letzten Jahren enorm angestiegen, sodass die derzeit vorhandenen Radanlagen für Bahnkunden weder ausreichend seien noch den Ansprüchen genügen. Mit der Bahnhofs- und Bahnsteigmodernisierung werde deshalb dringend die Modernisierung der Radanlagen im Bahnhof angeregt, z.b. eines B&R-Stellplatzes. Neben der Erweiterung und Neugestaltung der Radabstellanlagen werde vor allem auf die Verbesserung des Zuganges zu den Bahnsteigen mit Rad verwiesen. Dafür könne z. B. der zur Sperrung vorgesehene Personentunnel (Ost) mittels Rampen als Radtunnel umfunktioniert werden. Bei der Erneuerung des EÜ Tongasse seien die Ziele aus dem Verkehrsentwicklungsplan der Stadt zu berücksichtigen. Im Verkehrsentwicklungsplan vom Mai 2011, welcher mit Schreiben vom übergeben worden wäre (dazu vorliegende koordinierte Gesamtstellungnahmen der DB vom ) seien der Ausbau desäußeren Stadtringes über die Rietschelstraße - Eisenbahnstraße und der Bergstraße mit EÜ Tongasse unter Berücksichtigung der für Hauptverkehrsstraßen erforderlichen Aushauparameter (mind. Q 6,5; aufgrund der vor und nach der EÜ gelegenen Kreuzungssituationen müsse voraussichtlich ein höherer Regelquerschnitt angewendet werden) für die an dieser Stelle unterführte Bergstraße geplant. Dem widerspräche die Aussage auf Seite 7: Gemäß Vorentwurfsplanung sollen im Einvernehmen zwischen Stadt Zittau und der DB Netz AG keine Änderungen am vorhandenen Lichtraum der Straßenanlage vorgenommen werden. Die Stadt Zittau könne das Einvernehmen nur erteilen, wenn mit der Erneuerung der EÜ Tongasse die Voraussetzungen für den Ausbau der unterführten Bergstraße gemäß Ausbauparameter (Querschnitt und lichte Höhe) für eine Hauptverkehrsstraße erreicht werden. Das sei ohne eine Änderung am vorhandenen Lichtraum (5,80m x 3,50 m) nicht gegeben. Die Stadtverwaltung hat im Nachgang ihre Stellungnahme insoweit präzisiert, dass sie nicht weiter eine Lichtraumerweiterung für die Eisenbahnüberführung Tongasse (EÜ km 27,504) fordere. Sie führte aus, dass zur vorgesehenen Erneuerung der EÜ keine Einwände bezüglich der Beibehaltung des gegenwärtigen Lichtraumes geltend gemacht werden. Seite 22 von 103

23 Die Stadt Zittau sei zum Schutz der Einwohner vor schädigendem Lärm verpflichtet, die EU-Richtlinie 2001/49/EU umzusetzen und gemäß BImSchG Lärmschutzmaßnahmen zu planen. In einer gutachterlichen Vorprüfung vom Dezember 2013 zum Verkehrslärm sei festgestellt worden, dass es im Bereich Einbahnstraße bis Heinrich- Mann-Straße, Arndtstraße bis Goethestraße und Kreuzung Leipziger Straße/EÜ Schillerstraße sowie EÜ Roseggerstraße bereits zu Überschreitungen der zu berücksichtigenden Schall-Immissionsgrenzwerte an Wohngebäuden durch Eisenbahn bzw. überlagerten Straßenverkehrslärm mit Schienenverkehrslärm gekommen sei. Ein darauf aufbauender Lärmaktionsplan sehe auch Lärmschutzmaßnahmen für den Schienenverkehr in diesen Bereichen vor. Mit der Modernisierung des Bahnhofes Zittau komme es zur Erhöhung der Emissionspegel durch den Schienenverkehr und der bisherigen Betroffenheiten, sodass durch die Stadt Zittau eine Erhöhung der Lärmschutzmaßnahmen im Modernisierungsbereich des Bahnhofes Zittau gefordert werde. Die geplanten Lärmschutzanforderungen werden als Auszug aus dem Entwurf zum Lärmaktionsplan mit der Bitte um Berücksichtigung und Forderung um Verstärkung an besonders betroffenen Bereichen angelegt. Als zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen infolge der Modernisierung und damit verbundenen Erhöhung der Streckengeschwindigkeiten werden bauliche Lärmschutzmaßnahmen in Form von Schutzwänden an den belasteten Bereichen vorgeschlagen. Teile der vom Bauvorhaben betroffenen Anlagen (z. B. Bahnsteigüberdachung) seien als Kulturdenkmal eingetragen (Anlage 1). Für das Vorhaben sei bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Görlitz eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung zu beantragen. Das Gebäude Bahnhofstraße 39 a, Werkstatt-und Lokschuppen (Insolvenzmasse der Bahnbetriebswerke Zittau GmbH i. L.) befinde sich in einem einsturzgefährdeten Zustand. Die Stadt Zittau erhebt vehement Einspruch gegen den Abriss der denkmalgeschützten Bahnsteigüberdachung an den Bahnsteigen 2 und 3. Neben dem Erhalt aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten werde die bestehende Gesamtüberdachung der Bahnsteige für eine ausreichende Schutzfunktion als zwingend notwendig angesehen. Insbesondere bei Schnee- und Eisglätte könnten bloße Wetterschutzzellen keinen genügenden Schutz für wartende bzw. zu- und aussteigende Reisende bieten. Seite 23 von 103

24 Für die Stadt Zittau sei es nicht hinnehmbar, dass die voll funktionsfähige, denkmalgeschützte bauliche Anlage lediglich als vergleichsweise nachrangig abgetan und durch offensichtlich unzureichende Wetterschutzeinrichtungen ersetzt werden soll. Zum einen könne ein ausreichender Wetterschutz für Reisende des Bahnsteiges 1 weder in ein Verhältnis mit den Ansprüchen der Reisenden der Bahnsteige 2 und 3 gesetzt werden, noch seien diese Bahnsteige in anderer Weise dem Bahnsteig 1 untergeordnet. Die Stadt Zittau wende sich mit diesem Einwand auch gegen eine Diskriminierung der Nutzer (sowohl Bahnbetreiber als auch schutzbedürftige Bahnkunden) der Bahnsteige 2 und 3. Mit der fehlenden Bahnsteigüberdachung werden die Ansicht und der Charakter eines Bahnhofes in unvertretbarer Weise zu einer Haltestelle verändert. Die Stadt Zittau bestehe auf dem vollständigen Erhalt der bestehenden Bahnsteigüberdachungen und empfehle, die vorgesehenen Wetterschutzeinrichtungen jeweils auf der östlichen und westlichen Verlängerung des Bahnsteiges 2 zu installieren. Im Hinblick auf den Erhalt des Bahnhofcharakters, seiner umfangreichen technischen Ausstattung und historischen Funktion sollten wenigstens das Stellwerk W 6 und die weiteren technischen denkmalgeschützten Anlagen/Ausrüstungen des Bahnhofes Zittau erhalten werden. Sollten städtische Flächen als Baustelleneinrichtung oder Lagerplatz benötigt werden, seien dazu vertragliche Regelungen zu treffen. Zur 1. Nachanhörung In den vorgelegten geänderten Unterlagen sei zum Umfang der Erweiterung der Treppenaufgänge und des Wetterschutzes keine eindeutige Aussage enthalten. Auf Seite 4 der Anlage 3 zum Erläuterungsbericht hieße es sehr allgemein formuliert:... Die Grundfläche für die Unterbringungskapazität der jeweils umsteigenden Reisenden bildet sich aus der Summe aus Verlängerungssegmenten der Treppenhäuser und der Wetterschutzhäuser. Es sei nicht ersichtlich, für welche Anzahl Reisende der Wetterschutz nunmehr vorgesehen ist (gem. Erörterungstermin vom für mind. 50 Personen) und wieviel Segmente gemäß Gestaltungsvorentwurf für die Erweiterung der Treppenhäuser und der zwei Wetterschutzeinrichtungen geplant seien. Bei den Wetterschutzeinrichtungen sei in der Eintragung auf der Plananlage 5.1 keine Erweiterung erkennbar. Seite 24 von 103

25 Entscheidung: Die Stellungnahme der Stadtverwaltung Zittau bzgl. der Lichtraumerweiterung Tongasse als Hauptstraße in Richtung Bergstraße warf zum Teil auch Fragen auf, die sich weder dem Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde erschlossen, noch von der Vorhabenträgerin widerspruchsfrei beantwortet werden konnten. Die Vorhabenträgerin teilte mit, dass bzgl. des Verkehrsentwicklungsplanes der Stadt Zittau Teil 2 (Teilkonzept Neue Ortsteile für alle Verkehrsarten vom September 2009) gemäß Schreiben der Stadt Zittau vom , welches die Eisenbahnüberführung Tongasse EÜ km 27,504 jedoch nicht umfasst, die DB Immobilien mit koordinierter Gesamtstellungnahme vom und DB Station & Service vom geantwortet hätte. Gemäß der am vom Stadtplanungsamt und Ref. Straßen- und Tiefbauamt bestätigten Aktennotiz zur Vorplanung der Vorhabenträgerin: Schienenverkehr Dreiländereck ESTW Bahnhof Zittau vom / wäre es der Stadtverwaltung Zittau bis zum möglich gewesen, die Aufweitung des Lichtraumes für den Straßenquerschnitt Tongasse an der Eisenbahnüberführung km 27,504 bekannt zu machen. Dies sei in dem Zusammenhang nicht erfolgt. Die Planfeststellungsbehörde sah sich somit veranlasst, mit Schreiben vom unter Schilderung des Sachverhaltes im Rahmen der Herstellung des Benehmens mit Fristsetzung zum , auf Antrag verlängert auf den , um diesbezügliche Präzisierung/Ergänzung zur Gesamtstellungnahme zu bitten. Im Ergebnis dessen wurde kein Aufweitungsverlangen im Sinne des 12 EKrG von der Stadt Zittau als zuständiger Straßenbaulastträger bekundet, so dass kein Anlass für eine diesbezügliche Planung der Vorhabenträgerin besteht. Es sind keine konkreten städtischen Flächen als Baustelleneinrichtung oder Lagerplatz ausgewiesen, somit auch nicht im Rahmen dieses eisenbahnrechtlichen Zulassungsverfahrens verbindlich festzulegen. Soweit dies doch erforderlich wird, sind entsprechende Abstimmungen und vertragliche Regelungen von der Vorhabenträgerin mit der Stadtverwaltung Zittau abzustimmen. Eines gesonderten Antrages auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Görlitz bedarf es nicht. Die diesbezüglich relevanten Sachverhalte sind Gegenstand des Antrages der Vorhabenträgerin auf planungsrechtlichen Zulassungsentscheidung nach 18 AEG 1 und somit vom Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde nach entsprechender Prüfung, Beteiligung der Fachbehörden und Abwägung mit zu entscheiden. Gemäß 75 Abs. 1 VwVfG 2 sind neben der Plangenehmigung auch andere behördliche Entscheidungen, insbesondere öffentlich-rechtliche Genehmigungen, Verleihungen, Seite 25 von 103

1. Änderungsplangenehmigung

1. Änderungsplangenehmigung Außenstelle Essen Hachestr. 61 45127 Essen Az: 64140 641pä/001-2016#005 Datum: 29.04.2016 1. Änderungsplangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG und 76 Abs. 1 VwVfG für das Vorhaben " Neubau

Mehr

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Rückbau ehemaliges Stellwerk Fof (Bf. Frankfurt/Main Ost)

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Rückbau ehemaliges Stellwerk Fof (Bf. Frankfurt/Main Ost) Außenstelle Frankfurt/Saarbrücken Untermainkai 23-25 60329 Frankfurt/Main Az. 551pph/027-2015#011 Datum: Plangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben Rückbau ehemaliges Stellwerk

Mehr

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i.v.m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. " Bf Bad Fallingbostel, Änderung der Bahnsteiganlage. an der Strecke 1712,

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i.v.m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben.  Bf Bad Fallingbostel, Änderung der Bahnsteiganlage. an der Strecke 1712, Außenstelle Hannover Herschelstraße 3 30159 Hannover Az: 58101 Pap 51/14 (581ppi/008-2014#012) Datum: 17.12.2015 Plangenehmigung gemäß 18 AEG i.v.m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben " Bf Bad Fallingbostel,

Mehr

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Rückbau des Gebäudeteils Bahnsozialwerk (BSW) im Bahnhof Heilbronn

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Rückbau des Gebäudeteils Bahnsozialwerk (BSW) im Bahnhof Heilbronn Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart Südendstraße 44 76135 Karlsruhe Az. 591ppw/069-2016#028 Datum: 07.10.2016 Plangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben Rückbau des Gebäudeteils

Mehr

Dokument Nr. 4.1/ Stand:

Dokument Nr. 4.1/ Stand: Dokument Nr. 4.1/ 2015-07-14 Stand: 14.07.2015 Vorschläge zur Anpassung der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft TA

Mehr

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren nach 61 HBauO Eingang in der Gemarkung: Allermöhe

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren nach 61 HBauO Eingang in der Gemarkung: Allermöhe Freie und Hansestadt Hamburg B ez irksamt Bergedorf Bezirksamt Bergedorf - Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt - Postfach 800380-21003 Hamburg Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und

Mehr

Bescheid. gemäß 18d AEG i. V. m. 76 Abs. 1 VwVfG und 18 AEG

Bescheid. gemäß 18d AEG i. V. m. 76 Abs. 1 VwVfG und 18 AEG Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart Olgastraße 13 70182 Stuttgart Az: 591pä/006-2304#005 Datum: 30.04.2015 Bescheid gemäß 18d AEG i. V. m. 76 Abs. 1 VwVfG und 18 AEG über die Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses

Mehr

Umfang und Abgrenzung von Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung. LLUR-Veranstaltung Altlastensanierung am

Umfang und Abgrenzung von Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung. LLUR-Veranstaltung Altlastensanierung am Umfang und Abgrenzung von Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung LLUR-Veranstaltung Altlastensanierung am 24.09.2015 Sanierungsuntersuchungen und Sanierungsplanung? Entwurfsplanung Schleswig-Holstein.

Mehr

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Werkstatt Braunschweig: Neubau der zentralen Abwasserbehandlungsanlage

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Werkstatt Braunschweig: Neubau der zentralen Abwasserbehandlungsanlage Außenstelle Hannover Herschelstraße 3 30159 Hannover Az: 581ppw/009-2016#002 Datum: 01.07.2016 Plangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben Werkstatt Braunschweig: Neubau der

Mehr

Auswirkungen des Erlasses des MLV zur landesplanerischen Behandlung von Tierhaltungsanlagen auf die Genehmigungsverfahren nach dem BImSchG

Auswirkungen des Erlasses des MLV zur landesplanerischen Behandlung von Tierhaltungsanlagen auf die Genehmigungsverfahren nach dem BImSchG Auswirkungen des Erlasses des MLV zur landesplanerischen Behandlung von Tierhaltungsanlagen auf die Genehmigungsverfahren Allgemeines Tierhaltungsanlagen sind in der Nr. 7.1 des Anhanges zur 4. BImSchV

Mehr

Baugenehmigungsverfahren nach 62 HBauO Eingang in der Gemarkung: St. Georg Süd

Baugenehmigungsverfahren nach 62 HBauO Eingang in der Gemarkung: St. Georg Süd Freie und Hansestadt Hamburg B ez irksamt Hamburg -Mitte Bezirksamt Hamburg-Mitte - Fachamt Bauprüfung Postfach 10 22 20-20015 Hamburg Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Fachamt Bauprüfung M/BP Klosterwall

Mehr

Hamburgisches Gesetz zum Schutz gegen Lärm (Hamburgisches Lärmschutzgesetz - HmbLärmSchG) Vom 30. November 2010

Hamburgisches Gesetz zum Schutz gegen Lärm (Hamburgisches Lärmschutzgesetz - HmbLärmSchG) Vom 30. November 2010 Hamburgisches Gesetz zum Schutz gegen Lärm (Hamburgisches Lärmschutzgesetz - HmbLärmSchG) Vom 30. November 2010 Fundstelle: HmbGVBl. 2010, S. 621 letzte berücksichtigte Änderung: 4a neu eingefügt durch

Mehr

Baustellenordnung. gilt für sämtliche Bau-, Reparatur-, und Montagearbeiten bei den Firmen: Rudolf Flender GmbH & Co. KG

Baustellenordnung. gilt für sämtliche Bau-, Reparatur-, und Montagearbeiten bei den Firmen: Rudolf Flender GmbH & Co. KG Seite 1 von 5 Stand : Dez. 2009 Baustellenordnung gilt für sämtliche Bau-, Reparatur-, und Montagearbeiten bei den Firmen: Hans Flender GmbH & Co. KG so wie Rudolf Flender GmbH & Co. KG Für alle Arbeiten

Mehr

Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Außenanlagen von Bundesliegenschaften

Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Außenanlagen von Bundesliegenschaften Inhalt und Zielsetzungen Positive Wirkungsrichtung, Kommentar Die Verringerung potenzieller Risiken wie z. B. durch unsachgemäße Bauausführung oder Unternehmensinsolvenz kann durch die Beauftragung qualifizierter

Mehr

öffentliche Auslegung der bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

öffentliche Auslegung der bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) Flecken Ottersberg Bebauungsplan Nr. 138 Betriebsgelände Fa. Kegel öffentliche Auslegung der bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) Inhalt: Zusammenstellung

Mehr

I n f o r m a t i o n e n

I n f o r m a t i o n e n I n f o r m a t i o n e n zu dem Erörterungstermin in dem Planfeststellungsverfahren für den Neubau der A 33/B 61 Zubringer Ummeln am Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. April 2013 in der Aula des Gymnasiums

Mehr

Wartungsvertrag. SCHNEIDER Elektronik GmbH Industriestraße Steinbach

Wartungsvertrag. SCHNEIDER Elektronik GmbH Industriestraße Steinbach Wartungsvertrag Zwischen dem Auftraggeber: Firma Und dem Auftragnehmer: SCHNEIDER Elektronik GmbH Industriestraße 4 61449 Steinbach wird auf der Grundlage der vereinbarten Wartungsbedingungen ein Vertrag

Mehr

Lfd. Nr. Träger/Behörde Anregungen und Bedenken Stellungnahme der Verwaltung Beschluss/ Beschlussvorschlag

Lfd. Nr. Träger/Behörde Anregungen und Bedenken Stellungnahme der Verwaltung Beschluss/ Beschlussvorschlag Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Regionalabteilung West (PE 23.11.2012) 1. Belange des Immissionsschutzes - Von Seitens des Immissionsschutzes bestehen gegenüber der Änderung der

Mehr

Allgemeine Einkaufsbedingungen für Planung, Überwachung und gutachterliche Tätigkeiten. der E.ON Energie 01/2002

Allgemeine Einkaufsbedingungen für Planung, Überwachung und gutachterliche Tätigkeiten. der E.ON Energie 01/2002 Allgemeine Einkaufsbedingungen für Planung, Überwachung und gutachterliche Tätigkeiten der E.ON Energie 01/2002 1. Allgemeines 2. Allgemeine Pflichten des Auftragnehmers 3. Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber,

Mehr

Nutzungsvertrag. Katholische Kindertageseinrichtung, Zwischen. der Katholischen Kirchengemeinde St. in, vertreten durch den Kirchenvorstand, und

Nutzungsvertrag. Katholische Kindertageseinrichtung, Zwischen. der Katholischen Kirchengemeinde St. in, vertreten durch den Kirchenvorstand, und Nutzungsvertrag Katholische Kindertageseinrichtung, Zwischen der Katholischen Kirchengemeinde St. in, vertreten durch den Kirchenvorstand, (nachfolgend Kirchengemeinde genannt) und der Katholische Kindertageseinrichtungen

Mehr

Antrag auf Baugenehmigung

Antrag auf Baugenehmigung Antrag auf Baugenehmigung Sehr geehrte Bauherrin, sehr geehrter Bauherr, eine Baugenehmigung ist gemäß 68 der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO, in der aktuellen Fassung) nur auf Antrag zu erteilen und

Mehr

G e m e i n d e v e r o r d n u n g

G e m e i n d e v e r o r d n u n g G e m e i n d e v e r o r d n u n g zum Schutze des Bestandes an Bäumen und Sträuchern innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile der Gemeinde Bad Füssing (Baumschutz-Verordnung) Auf Grund des Art.

Mehr

Antrag auf Flächennutzung bei Veranstaltungen

Antrag auf Flächennutzung bei Veranstaltungen Antrag auf Flächennutzung bei Veranstaltungen Bitte beantragen Sie die Nutzung unserer Flächen rechtzeitig - mindestens 8 Wochen vorher - schriftlich per Post, Fax oder per Mail. Den ausgefüllten und unterschriebenen

Mehr

1. Der Betreiber einer Anlage beauftragt eine Sachverständigen-Organisation nach

1. Der Betreiber einer Anlage beauftragt eine Sachverständigen-Organisation nach Information über Aufgaben des s, des Sachverständigen und der Behörde im Zusammenhang mit Prüfungen von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gem. 19 i WHG und 12 VAwS Diese Information beschreibt

Mehr

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel 3 DGUV Vorschrift 3 Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen und Betriebsmittel vom 1. April 1979 in der Fassung vom 1. Januar 1997 Inhaltsverzeichnis M U S T E R - U V V Seite 1 Geltungsbereich...

Mehr

1. Änderung Bebauungsplan Nr. 263 Zur Horst. Begründung. Stadt Olsberg

1. Änderung Bebauungsplan Nr. 263 Zur Horst. Begründung. Stadt Olsberg Zur Horst Begründung 1 Allgemeine Planungsvorgaben und Planungsziele 3 1.1 Planungsanlass und Planungsziel 3 1.2 Planverfahren 3 1.3 Derzeitige Situation 3 1.4 Planungsrechtliche Vorgaben 3 2 Änderungspunkt

Mehr

Auszug aus SGB XI: 18 Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Auszug aus SGB XI: 18 Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit Auszug aus SGB XI: 18 Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit (1) Die Pflegekassen beauftragen den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder andere unabhängige Gutachter mit der Prüfung,

Mehr

Antrag auf Gewährung eines Zuschusses für Erkundungs- und Sanierungsmaßnahmen bei stillgelegten gemeindeeigenen Hausmülldeponien

Antrag auf Gewährung eines Zuschusses für Erkundungs- und Sanierungsmaßnahmen bei stillgelegten gemeindeeigenen Hausmülldeponien Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern mbh (GAB) Innere Wiener Str. 11a 81667 München Seite 1 von 8 Antrag auf Gewährung eines Zuschusses Zutreffendes bitte ankreuzen. Eine Antragsbearbeitung setzt

Mehr

Gemeinde Wettringen KREIS STEINFURT. Flächennutzungsplan Neubekanntmachung Erläuterungstext. gemäß 6 (6) BauGB

Gemeinde Wettringen KREIS STEINFURT. Flächennutzungsplan Neubekanntmachung Erläuterungstext. gemäß 6 (6) BauGB Gemeinde Wettringen KREIS STEINFURT Flächennutzungsplan Neubekanntmachung 2016 gemäß 6 (6) BauGB Erläuterungstext Projektnummer: 214295 Datum: 2016-08-18 Gemeinde Wettringen Flächennutzungsplan Neubekanntmachung

Mehr

Gemeinsame Ausführungsordnung zum Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken und zum Protokoll zu diesem Abkommen

Gemeinsame Ausführungsordnung zum Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken und zum Protokoll zu diesem Abkommen Gemeinsame Ausführungsordnung zum Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken und zum Protokoll zu diesem Abkommen SR 0.232.112.21; AS 1996 2810 Änderungen der Ausführungsordnung

Mehr

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Änderung der Personenunterführung am Bf Neheim-Hüsten, in Arnsberg

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Änderung der Personenunterführung am Bf Neheim-Hüsten, in Arnsberg Außenstelle Essen Postfach 10 11 54 45011 Essen Az: 64140-641pa/001-2015#012 Datum: 11.03.2016 Plangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben Änderung der Personenunterführung am

Mehr

Stadt Neustadt in Sachsen Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge. SATZUNG 6. Änderung Bebauungsplan

Stadt Neustadt in Sachsen Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge. SATZUNG 6. Änderung Bebauungsplan Stadt Neustadt in Sachsen Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge SATZUNG 6. Änderung Bebauungsplan INDUSTRIE- UND GEWERBEPARK NEUSTADT IN SACHSEN / LANGBURKERSDORF BEGRÜNDUNG TEIL B 2 VOM 19.12.1995,

Mehr

Vorsorgender Bodenschutz durch bodenkundliche Baubegleitung. Einführung

Vorsorgender Bodenschutz durch bodenkundliche Baubegleitung. Einführung Vorsorgender Bodenschutz durch bodenkundliche Baubegleitung Einführung Irene Dahlmann Gliederung Was ist bodenkundliche Baubegleitung? Was sind die rechtlichen Grundlagen? Warum gewinnt die bodenkundliche

Mehr

S a t z u n g. 1 Regelung des ruhenden Verkehrs; erforderliche Garagen und Stellplätze

S a t z u n g. 1 Regelung des ruhenden Verkehrs; erforderliche Garagen und Stellplätze Stadt Oberlungwitz Landkreis Chemnitzer Land AZ: 630.552 S a t z u n g über die Ablösung der Verpflichtung zur Herstellung von Stellplätzen und Garagen durch Zahlung eines Geldbetrages an die Stadt Oberlungwitz

Mehr

Freie und Hansestadt Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Schule und Berufsbildung Amt für Verwaltung Rechtsabteilung Handreichung über das Verfahren zur staatlichen Anerkennung von Ersatzschulen Stand: 21. Oktober 2013

Mehr

Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg. Schwäbisch Gmünd. DB Station&Service AG Regionalbereich Südwest I.SV-SW

Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg. Schwäbisch Gmünd. DB Station&Service AG Regionalbereich Südwest I.SV-SW Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg Schwäbisch Gmünd DB Station&Service AG Regionalbereich Südwest 1 I.SV-SW 16.01.2013 Übersicht BMP BW Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg

Mehr

Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung nach 45 Absatz 6 StVO zur Sicherung der Arbeitsstelle sowie zur Verkehrssicherung

Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung nach 45 Absatz 6 StVO zur Sicherung der Arbeitsstelle sowie zur Verkehrssicherung Antragsteller: An das Landratsamt Schwäbisch Hall Bei Rückfragen: Ordnungs- und Straßenverkehrsamt Münzstraße 1 Frau Küspert, Tel. 0791/755-7467 74523 Schwäbisch Hall Frau Klenk: Tel. 0791/755-7250 Fax:

Mehr

Übungsfall Go-Kart-Bahn

Übungsfall Go-Kart-Bahn Übungsfall Go-Kart-Bahn U plant Betrieb einer Go-Kart-Bahn und möchte hierzu eine Freiluftanlage im Gewerbegebiet errichten Einmal im Jahr soll eine Meisterschaft stattfinden. Ansonsten soll die Anlage

Mehr

Sie wendet sich sowohl an die KBS als auch an die Begutachter der DAkkS.

Sie wendet sich sowohl an die KBS als auch an die Begutachter der DAkkS. Sektorspezifische Kriterien zur Teilnahme an Eignungsprüfungen für im Umweltbereich tätige Prüflaboratorien, die eine Akkreditierung auf Basis der Fachmodule beantragen oder besitzen 71 SD 4 035 Revision:

Mehr

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Beseitigung des Bahnüberganges Kothmaißling, Bahn-km 54,848

Plangenehmigung. gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG. für das Vorhaben. Beseitigung des Bahnüberganges Kothmaißling, Bahn-km 54,848 Außenstelle Nürnberg Eilgutstraße 2 90443 Nürnberg Az: 65135-651ppb/001-2016#009 Datum: 12.12.2016 Plangenehmigung gemäß 18 AEG i. V. m. 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben Beseitigung des Bahnüberganges

Mehr

Tag gegen Lärm Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Tag gegen Lärm Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V Tag gegen Lärm 2015 Lärmaktionsplanung in Mecklenburg-Vorpommern Rostock, 28. April 2015 Manja Schott Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V Grundsätzliches 47d BImSchG schreibt die Erstellung

Mehr

Sächsisches Altlastenkataster - Statistische Auswertung 2014

Sächsisches Altlastenkataster - Statistische Auswertung 2014 Sächsisches Altlastenkataster - Statistische Auswertung 2014 Auswertung Sachsen Im Sächsischen Altlastenkataster sind derzeit (Stand April 2014) 22.223 Altablagerungen, Altstandorte und Militärische Altlasten

Mehr

Satzung über die Entsorgung von Kleinkläranlagen und geschlossenen Gruben

Satzung über die Entsorgung von Kleinkläranlagen und geschlossenen Gruben Satzung über die Entsorgung von Kleinkläranlagen und Az: 700.74 / 1897 Satzung über die Entsorgung von Kleinkläranlagen und vom 16.Juni 1997 Änderungen Gemeinderat am 05.12.2005 Inkraftgetreten am 01.01.2006

Mehr

Antrag auf planrechtliche Zulassungsentscheidung nach 18 AEG

Antrag auf planrechtliche Zulassungsentscheidung nach 18 AEG Antrag auf planrechtliche Zulassungsentscheidung nach 18 AEG Änderung (Ersatzneubau) der Eisenbahnüberführung Bahn-km 77,004 über die Siemensstraße in Landshut mit Anpassung der Straßenführung Strecke

Mehr

Nutzungsvertrag. zwischen. - im folgenden Anlagenbetreiber - und. - im folgenden Grundstückseigentümer -. Präambel

Nutzungsvertrag. zwischen. - im folgenden Anlagenbetreiber - und. - im folgenden Grundstückseigentümer -. Präambel Nutzungsvertrag zwischen - im folgenden Anlagenbetreiber - und - im folgenden Grundstückseigentümer -. Präambel Der Anlagenbetreiber beabsichtigt, im Rahmen einer von ihm geplanten Solaranlage nach Vorliegen

Mehr

Gesetz zur Änderung des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes, der Bayerischen Bauordnung und der Zuständigkeitsverordnung 1

Gesetz zur Änderung des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes, der Bayerischen Bauordnung und der Zuständigkeitsverordnung 1 Gesetz zur Änderung des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes, der Bayerischen Bauordnung und der Zuständigkeitsverordnung 1 1 Änderung des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes Das Bayerische Straßen-

Mehr

Baugenehmigungsverfahren nach 62 HBauO Eingang in der Gemarkung: Kirchsteinbek

Baugenehmigungsverfahren nach 62 HBauO Eingang in der Gemarkung: Kirchsteinbek Freie und Hansestadt Hamburg B ez irksamt Hamburg -Mitte Bezirksamt Hamburg-Mitte - Fachamt Bauprüfung Postfach 10 22 20-20015 Hamburg Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Fachamt Bauprüfung M/BP Klosterwall

Mehr

LANDRATSAMT MÜNCHEN. Gegenüberstellung der Alten und Neuen Verordnung über die Feuerbeschau

LANDRATSAMT MÜNCHEN. Gegenüberstellung der Alten und Neuen Verordnung über die Feuerbeschau LANDRATSAMT MÜNCHEN Gegenüberstellung der Alten und Neuen Verordnung über die Feuerbeschau Alte Feuerbeschauverordnung Neue Feuerbeschauverordnung Auf Grund von Art. 38 Abs. 1 Nr.1, Abs. 2 und 3 des Landesstraf-

Mehr

Die geänderten Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung nach der Änderung der BetrSichV

Die geänderten Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung nach der Änderung der BetrSichV Die geänderten Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung nach der Änderung der BetrSichV Dip.-Ing.(FH) Dipl.-Inform.(FH) Mario Tryba Sicherheitsingenieur Vorbemerkungen: Die Gefährdungsbeurteilung ist

Mehr

Verfahren zur Umsetzung der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV) - Anerkennung von Ärzten und Psychologen -

Verfahren zur Umsetzung der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV) - Anerkennung von Ärzten und Psychologen - Verfahren zur Umsetzung der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV) - Anerkennung von Ärzten und Psychologen - Eisenbahn-Bundesamt Referat 34 - GA 3461 - Heinemannstraße 6 Version 06 Stand: 26.01.2016

Mehr

Immissionsschutzrecht und der Bau von Stuttgart 21 Baulärm Informationsveranstaltung am 15. Juli 2015 im Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart

Immissionsschutzrecht und der Bau von Stuttgart 21 Baulärm Informationsveranstaltung am 15. Juli 2015 im Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart Immissionsschutzrecht und der Bau von Stuttgart 21 Baulärm Informationsveranstaltung am 15. Juli 2015 im Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart Rechtsanwalt und Mediator Bernhard Ludwig 1 Übersicht Regeln

Mehr

Rechtliche Aspekte der Arbeitsstättenverordnung - Verantwortung beim Neubau und im Bestand

Rechtliche Aspekte der Arbeitsstättenverordnung - Verantwortung beim Neubau und im Bestand Rechtliche Aspekte der Arbeitsstättenverordnung - Verantwortung beim Neubau und im Bestand Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Jörn Hülsemann Anwaltshaus seit 1895, Hameln Die ArbStättV Grundlagen

Mehr

Vertrag über die Zulassung als IP-Netz-Provider im electronic cash-system der deutschen Kreditwirtschaft

Vertrag über die Zulassung als IP-Netz-Provider im electronic cash-system der deutschen Kreditwirtschaft - 1- Stand: 10.5.2012 Vertrag über die Zulassung als IP-Netz-Provider im electronic cash-system der deutschen Kreditwirtschaft Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v., Berlin

Mehr

HTG Sprechertag Arbeitskreis Nassbaggertechnik

HTG Sprechertag Arbeitskreis Nassbaggertechnik HTG Sprechertag Arbeitskreis Nassbaggertechnik Dipl.-Ing. André Kiwitz Dipl.-Ing. Daniel Haferkamp Inhalt Allgemeine Grundlagen Schall Rechtliche Grundlagen zum Thema Baulärm Baulärmvorhersage am Beispiel

Mehr

Medizinproduktebuch. Blatt 1. Geräte-Stammdaten Funktionsprüfung Geräteeinweisung... 4

Medizinproduktebuch. Blatt 1. Geräte-Stammdaten Funktionsprüfung Geräteeinweisung... 4 Medizinproduktebuch Nach 7 MPBetreibV für Medizinprodukte 1 Für das Gerät Inhalt Blatt 1. Geräte-Stammdaten... 2 2. Funktionsprüfung... 3 3. Geräteeinweisung... 4 3.1 Einweisung der vom Betreiber beauftragten

Mehr

Grundsätze der Planfeststellung. Informationen zum Ablauf des Verfahrens Referentin Katrin Vietzke Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Grundsätze der Planfeststellung. Informationen zum Ablauf des Verfahrens Referentin Katrin Vietzke Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Grundsätze der Planfeststellung Informationen zum Ablauf des Verfahrens Referentin Katrin Vietzke Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt I. Anlass des Planfeststellungsverfahrens II. Ablauf des

Mehr

Vom 6. Mai 2003 (GBl. S. 228)

Vom 6. Mai 2003 (GBl. S. 228) Verordnung der Landesregierung und des Wirtschaftsministeriums zur Durchführung der Energieeinsparverordnung und zur Änderung der Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung Vom 6. Mai 2003 (GBl. S. 228)

Mehr

Hotel, Wohn- und Geschäftshaus am Neumarkt. Auswertung der Beteiligungen gemäß 13a III und 4 I BauGB. - Verfahrensstand: Entwurf -

Hotel, Wohn- und Geschäftshaus am Neumarkt. Auswertung der Beteiligungen gemäß 13a III und 4 I BauGB. - Verfahrensstand: Entwurf - Vorhabenbezogener Bebauungsplan III/3/67.01 Hotel, Wohn- und Geschäftshaus am Neumarkt Auswertung der Beteiligungen gemäß 13a III und 4 I BauGB - Verfahrensstand: Entwurf - A1-4 Auswertung Stellungnahmen

Mehr

Freie und Hansestadt Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg Antrag auf Gefahrenerkundung/ Luftbildauswertung Beinhaltet eine Auswertung der gesamten Antragsfläche zur Einschätzung auf Kampfmittelverdacht gem. 1 Abs.4 KampfmittelVO. Antragsteller: (Die Stellungnahme

Mehr

Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 1106 der Abgeordneten Steeven Bretz und Rainer Genilke der CDU-Fraktion Drucksache 6/2589

Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 1106 der Abgeordneten Steeven Bretz und Rainer Genilke der CDU-Fraktion Drucksache 6/2589 Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode Drucksache 6/2784 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 1106 der Abgeordneten Steeven Bretz und Rainer Genilke der CDU-Fraktion Drucksache 6/2589 Unterbrechungen

Mehr

Inhalt der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Leverkusen vom

Inhalt der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Leverkusen vom Inhalt der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Leverkusen vom 18.11.2015 Planfeststellung nach dem Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit dem Verwaltungsverfahrensgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen

Mehr

19-21 Zweiter Unterabschnitt Rechte des Betroffenen

19-21 Zweiter Unterabschnitt Rechte des Betroffenen TK Lexikon Arbeitsrecht Bundesdatenschutzgesetz 19-21 Zweiter Unterabschnitt Rechte des Betroffenen 19 Auskunft an den Betroffenen HI23101 HI23102 (1) 1 Dem Betroffenen ist auf Antrag Auskunft zu erteilen

Mehr

Aufzeichnungen nach 9a Tierschutzgesetz

Aufzeichnungen nach 9a Tierschutzgesetz Aufzeichnungen nach 9a Tierschutzgesetz Gertrud Klumpp 10. Mai 2012 5. Fortbildungsveranstaltung der GV-SOLAS für Tierschutzbeauftragte und Behördenmitglieder Tierschutzgesetz 9 a Aufzeichnungen Über die

Mehr

Antrag auf Genehmigung einer Ausnahme gemäß 9 Landesimmissionsschutzgesetzes (LImschG) Nachtarbeit (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr)

Antrag auf Genehmigung einer Ausnahme gemäß 9 Landesimmissionsschutzgesetzes (LImschG) Nachtarbeit (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) 1 Absender: Tel.: 0209/169 4253 + 8594, Fax.: 0209/169 4812 Stadt Gelsenkirchen Referat Umwelt 60/UK Goldbergstr. 84 45875 Gelsenkirchen Antrag auf Genehmigung einer Ausnahme gemäß 9 Landesimmissionsschutzgesetzes

Mehr

Energieeinspar-Durchführungsverordnung (EnE-DVO)

Energieeinspar-Durchführungsverordnung (EnE-DVO) Durchführungsbestimmungen für Sachsen-Anhalt Energieeinspar-Durchführungsverordnung (EnE-DVO) vom 3.Mai 2002. Aufgrund des 7 Abs. 2 und 4 des Energieeinsparungsgesetzes vom 22. Juli 1976 (BGBl. I S. 1873),

Mehr

Satzungen nach 34 und 35 BauGB. 1

Satzungen nach 34 und 35 BauGB.  1 Satzungen nach 34 und 35 BauGB www.krautzberger.info 1 Innenbereichssatzungen nach 34 Abs. 4 und 5 BauGB www.krautzberger.info 2 34 Abs. 4 BauGB Die Innenbereichssatzungen (4) Die Gemeinde kann durch Satzung

Mehr

Verordnung der Stadt Schweinfurt über den Schutz des Bestandes an Bäumen (Baumschutzverordnung)

Verordnung der Stadt Schweinfurt über den Schutz des Bestandes an Bäumen (Baumschutzverordnung) Verordnung der Stadt Schweinfurt über den Schutz des Bestandes an Bäumen (Baumschutzverordnung) Vom 26.01.2010 Aufgrund von Art. 12 Abs. 2 und 3 i. V. m. Art. 45 Abs. 1 Nr. 4 des Bayerischen Naturschutzgesetzes

Mehr

Ausfüllhilfe für den Antrag auf isolierte Abweichung

Ausfüllhilfe für den Antrag auf isolierte Abweichung Ausfüllhilfe für den Antrag auf isolierte Abweichung Das Formular zur Beantragung einer isolierten Abweichung kann auf der Internetseite des Landratsamtes Eichstätt abgerufen werden. Antragsteller/Bauherr

Mehr

Informationsveranstaltung am Ilm, Weimar Herstellung der Durchgängigkeit Wehr Klostermühle

Informationsveranstaltung am Ilm, Weimar Herstellung der Durchgängigkeit Wehr Klostermühle Informationsveranstaltung am 09.03.2015 Ilm, Weimar Herstellung der Durchgängigkeit Wehr Klostermühle Ilm, Weimar, Herstellung der Durchgängigkeit Wehr Klostermühle Vorstellung Thüringer Landgesellschaft

Mehr

Beauftragte bzw. Beauftragter für den Haushalt

Beauftragte bzw. Beauftragter für den Haushalt 9 Beauftragte bzw. Beauftragter für den Haushalt (1) Bei jeder Behörde, die Einnahmen oder Ausgaben bewirtschaftet, ist eine Beauftragte oder ein Beauftragter für den Haushalt zu bestellen, soweit die

Mehr

Gesetz. über das Trinkwasser. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg. beschliesst: vom 30. November 1979

Gesetz. über das Trinkwasser. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg. beschliesst: vom 30. November 1979 8.. Gesetz vom 0. November 979 über das Trinkwasser Der Grosse Rat des Kantons Freiburg gestützt auf das Bundesgesetz vom 8. Dezember 905 betreffend den Verkehr mit Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen

Mehr

Stadt Datteln. Bebauungsplan Nr. 20, 5. Änderung Gewerbepark Meckinghoven. Bürgerinformation zur frühzeitigen Beteiligung gemäß 3 Abs.

Stadt Datteln. Bebauungsplan Nr. 20, 5. Änderung Gewerbepark Meckinghoven. Bürgerinformation zur frühzeitigen Beteiligung gemäß 3 Abs. Bebauungsplan Nr. 20, 5. Änderung Gewerbepark Meckinghoven Bürgerinformation zur frühzeitigen Beteiligung gemäß 3 Abs. 1 BauGB Dipl.-Ing. Oliver Knebel, FIRU mbh Datteln, 15.01.2016 Inhalt 1. Übersicht

Mehr

1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 Am Mäckelsberge. Begründung gem. 2 a BauGB. Entwurf. zum Verfahren gem. 13 a BauGB (beschleunigtes Verfahren)

1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 Am Mäckelsberge. Begründung gem. 2 a BauGB. Entwurf. zum Verfahren gem. 13 a BauGB (beschleunigtes Verfahren) GEMEINDE CALDEN 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 Am Mäckelsberge Begründung gem. 2 a BauGB Entwurf zum Verfahren gem. 13 a BauGB (beschleunigtes Verfahren) 18. Februar 2016 Udenhäuser Straße 13 34393

Mehr

0. ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN FÜR BAUARBEITEN JEDER ART. Centre de Ressources des Technologies de l'information pour le Bâtiment

0. ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN FÜR BAUARBEITEN JEDER ART. Centre de Ressources des Technologies de l'information pour le Bâtiment 0. ALLGEMEINE TECHNISCHE BEDINGUNGEN FÜR BAUARBEITEN JEDER ART Centre de Ressources des Technologies de l'information pour le Bâtiment Version 4.0 / 28.03.2003 Wichtige Anmerkung: Diese Vertragsbedingungen

Mehr

Konzept zur Berücksichtigung der Belange des Bodenschutzes bei der Abfallverwertung in Tagebauen und Abgrabungen*

Konzept zur Berücksichtigung der Belange des Bodenschutzes bei der Abfallverwertung in Tagebauen und Abgrabungen* Konzept zur Berücksichtigung der Belange des Bodenschutzes bei der Abfallverwertung in Tagebauen und Abgrabungen* Stand: 29.05.2008, redaktionell geändert am 08.07.2008 * Unter Abgrabungen werden in diesem

Mehr

Bekanntmachung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg Az.: /2-1-III Rm/Mr

Bekanntmachung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg Az.: /2-1-III Rm/Mr Gemeinde Butjadingen Planfeststellung nach dem Abfallrecht Bekanntmachung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg Az.: 3.1-62811-15/2-1-III Rm/Mr Planfeststellungsbeschluss vom 25.01.2017 gemäß

Mehr

Akustische Warneinrichtungen (Einsatzhorn) und Kennleuchten. für blaues Blinklicht an Privatfahrzeugen von Führungskräften der Feuerwehren

Akustische Warneinrichtungen (Einsatzhorn) und Kennleuchten. für blaues Blinklicht an Privatfahrzeugen von Führungskräften der Feuerwehren Akustische Warneinrichtungen (Einsatzhorn) und Kennleuchten für blaues Blinklicht an Privatfahrzeugen von Führungskräften der Feuerwehren Gem. RdErl. des. MI und MLV vom 21.05.2007 21 30057/121 Geändert

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/ Wahlperiode der Abgeordneten Ulrike Berger, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/ Wahlperiode der Abgeordneten Ulrike Berger, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/211 6. Wahlperiode 11.01.2012 KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Ulrike Berger, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Neuregelung der Beförderung von Schülerinnen und

Mehr

EuGH C-399/14 - Waldschlösschenbrücke -

EuGH C-399/14 - Waldschlösschenbrücke - EuGH 14.01.2016 C-399/14 - Waldschlösschenbrücke - Rechtsanwältin Ursula Philipp-Gerlach Fachanwältin für Verwaltungsrecht Rechtsanwälte Philipp-Gerlach Teßmer 60329 Frankfurt am Main * Niddastraße 74

Mehr

I n f o r m a t i o n e n. Ausbau der B 61 Herford Nordring bis B 239

I n f o r m a t i o n e n. Ausbau der B 61 Herford Nordring bis B 239 I n f o r m a t i o n e n zum Erörterungstermin in dem Planfeststellungsverfahren Ausbau der B 61 Herford Nordring bis B 239 am Freitag, 8. Mai 2015 im Kreishaus des Kreises Herford An die Teilnehmerinnen

Mehr

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen 2001R0789 DE 01.01.2005 001.001 1 Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen B VERORDNUNG (EG) Nr. 789/2001 DES

Mehr

Technische Aufschaltbedingungen für Brandmeldeanlagen im Landkreis Böblingen (TAB) Stand 12/2014

Technische Aufschaltbedingungen für Brandmeldeanlagen im Landkreis Böblingen (TAB) Stand 12/2014 Technische Aufschaltbedingungen für Brandmeldeanlagen im Landkreis Böblingen (TAB) Stand 12/2014 Diese Technischen Aufschaltbedingungen (TAB) gelten für die Planung und Errichtung von Brandmeldeanlagen

Mehr

Anhang 2: Schematische Übersicht zur Prüfung des Brandschutzes durch die Bauaufsichtsbehörden bei den verschiedenen Genehmigungsverfahren der BauO NRW

Anhang 2: Schematische Übersicht zur Prüfung des Brandschutzes durch die Bauaufsichtsbehörden bei den verschiedenen Genehmigungsverfahren der BauO NRW Anhang 2: Schematische Übersicht zur Prüfung des durch die Bauaufsichtsbehörden bei den verschiedenen Genehmigungsverfahren der BauO NRW Anwendungsbereich Im Bereich eines B-Plans bedürfen geringer und

Mehr

Verwaltungsvorschrift

Verwaltungsvorschrift Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Mitwirkung privater Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (KatSMitwirkungsVwV) Vom 26. Juni 1995 * Inhaltsübersicht 1 Geltungsbereich

Mehr

12. IHK-Umweltkongress. Immissionsschutzrechtliche Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen

12. IHK-Umweltkongress. Immissionsschutzrechtliche Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen 12. IHK-Umweltkongress Immissionsschutzrechtliche Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen Isabell Fritsch M.Eng. GUT Unternehmens- und Umweltberatung GmbH www.gut.de Überblick 1. Pflichten

Mehr

Bezirksregierung Köln

Bezirksregierung Köln Bezirksregierung Köln Verkehrskommission des Regionalrates Sachgebiet: Anfragen Drucksache Nr.: VK 30/2005 Köln, den 22. Februar 2005 Tischvorlage für die 17. Sitzung der Verkehrskommission des Regionalrates

Mehr

Ausnahmen und Befreiungen nach 24, 25 EnEV

Ausnahmen und Befreiungen nach 24, 25 EnEV Merkblatt der Landesstelle für Bautechnik Ausnahmen und Befreiungen nach 24, 25 EnEV (Merkblatt Ausnahmen und Befreiungen EnEV - Fassung 20.12.2016) REGIERUNGSPRÄSIDIUM TÜBINGEN LANDESSTELLE FÜR BAUTECHNIK

Mehr

1 Anerkennung. (1) Eine Person, eine Stelle oder eine Überwachungsgemeinschaft kann auf Antrag anerkannt werden als

1 Anerkennung. (1) Eine Person, eine Stelle oder eine Überwachungsgemeinschaft kann auf Antrag anerkannt werden als Muster-Verordnung über die Anerkennung als Prüf-, Überwachungs- oder Zertifizierungsstelle nach Bauordnungsrecht (PÜZ-Anerkennungsverordnung - PÜZAVO) (Stand Mai 1996) Aufgrund des ( 81 Abs. 5 Nr. 1 und)

Mehr

VERTRAG ÜBER DIE INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT AUF DEM GEBIET DES PATENTWESENS PCT

VERTRAG ÜBER DIE INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT AUF DEM GEBIET DES PATENTWESENS PCT VERTRAG ÜBER DIE INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT AUF DEM GEBIET DES PATENTWESENS PCT INTERNATIONALER VORLÄUFIGER BERICHT ZUR PATENTFÄHIGKEIT (Kapitel II des Vertrags über die internationale Zusammenarbeit

Mehr

44-49 Unterabschnitt 2 Dienstunfähigkeit

44-49 Unterabschnitt 2 Dienstunfähigkeit TK Lexikon Arbeitsrecht Bundesbeamtengesetz 44-49 Unterabschnitt 2 Dienstunfähigkeit 44 Dienstunfähigkeit HI2118746 HI2118747 (1) 1 Die Beamtin auf Lebenszeit oder der Beamte auf Lebenszeit ist in den

Mehr

Vereinbarung über die Durchführung von Modernisierung- und Instandsetzungsmaßnahmen

Vereinbarung über die Durchführung von Modernisierung- und Instandsetzungsmaßnahmen Vereinbarung über die Durchführung von Modernisierung- und Instandsetzungsmaßnahmen zwischen der Stadt Saalfeld, vertreten durch und die Grundstückseigentümer wohnhaft i. S. d. 177 BauGB ( 7h Abs. 1 Satz

Mehr

Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Amt für Immissionsschutz und Betriebe MERKBLATT für die Außerbetriebnahme von Anlagen zum Lagern und Abfüllen wassergefährdender, brennbarer

Mehr

Inhalt: Verordnung über die Prüfung technischer Anlagen und Einrichtungen nach Bauordnungsrecht (TechPrüfV0)

Inhalt: Verordnung über die Prüfung technischer Anlagen und Einrichtungen nach Bauordnungsrecht (TechPrüfV0) Inhalt: Verordnung über die Prüfung technischer Anlagen und Einrichtungen nach Bauordnungsrecht (TechPrüfV0) Drucken Erlass vom Änderungen 1 Geltungsbereich 2 Prüfungen 3 Bestehende Anlagen und Einrichtungen

Mehr

BERGISCHES STUDIENINSTITUT FÜR KOMMUNALE VERWALTUNG Recht der Gefahrenabwehr

BERGISCHES STUDIENINSTITUT FÜR KOMMUNALE VERWALTUNG Recht der Gefahrenabwehr Klausur 1; Schwierigkeitsgrad: Lösungsskizze Formeller Teil Lt. Bearbeitungshinweis kommen keine spezialgesetzlichen Vorschriften als Eingriffsgrundlage in Betracht. Daher finden die Vorschriften des OBG

Mehr

Verordnung über die Untersuchung gefährlicher Ereignisse im Eisenbahnbetrieb

Verordnung über die Untersuchung gefährlicher Ereignisse im Eisenbahnbetrieb Verordnung über die Untersuchung gefährlicher Ereignisse im Eisenbahnbetrieb (Eisenbahn-Unfalluntersuchungsverordnung EUV) vom 5. Juli 2007 (BGBl I S. 1305) Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Mehr

D i e n s t v e r e i n b a r u n g. über die Gestellung von Dienst- und Schutzkleidung

D i e n s t v e r e i n b a r u n g. über die Gestellung von Dienst- und Schutzkleidung D i e n s t v e r e i n b a r u n g über die Gestellung von Dienst- und Schutzkleidung Für Angestellte und Arbeiter/innen wird gemäß 8 des Tarifvertrages über die Gestellung von Schutzkleidung (Unfallschutz

Mehr

Hinweise zu Anträgen für Bauwasserhaltungen nach Art. 70 BayWG

Hinweise zu Anträgen für Bauwasserhaltungen nach Art. 70 BayWG Az: 61/641-2/6 Landratsamt Dachau -Sachgebiet 61- Wasserrecht Weiherweg 16 85221 Dachau Hinweise zu Anträgen für Bauwasserhaltungen nach Art. 70 BayWG Für Bauvorhaben, die in Wasserschutzgebieten, Heilquellenschutzgebieten

Mehr

Die Bayerische Bauordnung 2008

Die Bayerische Bauordnung 2008 Die Bayerische Bauordnung 2008 Verfahrensfreie Bauvorhaben Art. 57 Abs. 1 4 BayBO BayBO 08 Art. 57 Allgemeines Art. 57 regelt nur einen Teil der genehmigungsfreien Vorhaben! Eine weitere wichtige Ausnahme

Mehr

Gesetz zur Regelung von Zuständigkeiten in der Stadtgemeinde Bremerhaven

Gesetz zur Regelung von Zuständigkeiten in der Stadtgemeinde Bremerhaven BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 19/135 Landtag 19. Wahlperiode 10.11.15 Mitteilung des Senats vom 10. November 2015 Gesetz zur Regelung von Zuständigkeiten in der Stadtgemeinde Bremerhaven Mitteilung

Mehr

Lärmkartierung Stufe 2 - Meldebogen Abgabetermin: 30. Juni 2012 Hauptverkehrsstraßen

Lärmkartierung Stufe 2 - Meldebogen Abgabetermin: 30. Juni 2012 Hauptverkehrsstraßen Lärmkartierung Stufe 2 - Meldebogen Abgabetermin: 30. Juni 2012 Hauptverkehrsstraßen Stadt/Gemeinde: Klipphausen Zusammenstellung der Angaben, die gemäß Anhang VI, Nr. 2 der Richtlinie 2002/49/EG über

Mehr