VERKEHRSDEZERNAT FRANKFURT AM MAIN STADT

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1 VERKEHRSDEZERNAT STADT FRANKFURT AM MAIN # BETRIEBS- UND UNTERNEHMENSÜBERPRÜFUNGEN IM JAHR Sonderdienste-, Kurt-Schumacher-Straße 45, Frankfurt am Main, 069/ , oder 42311, 069/ copyright: Straßenverkehrsamt

2 2 Betriebs- und Unternehmensüberprüfungen im Jahr 2011 Inhaltsverzeichnis Allgemeine Informationen Kontrollaktivitäten auf Betriebs- und Unternehmensgeländen -Projekt Gefahrgut- Schnittstellenkontrollen-...3 Tätigkeiten im Jahr 2011 in Betrieben und Unternehmen...5 Straßenfahrzeugkontrollen auf Firmengeländen Statistische Auswertung der Fahrzeugkontrollen auf Firmengeländen...7 Einnahmen nach der Gebührenkostenverordnung Einnahmen aus Gebühren...8 Ordnungswidrigkeiten Festgestellte Ordnungswidrigkeiten...9 Transportsicherheit bei der Beförderung von radioaktiven Stoffen fen Beförderung von radioaktiven Stoffen Information und Prävention Beratungs- und Informationsgespräche...11 Ein Zwischenfall bei einer Beförderung von freigestellten Mengen...12 Projekte 2010 / 2011 Aktionsbericht Gefahrgutschnittstellenkontrollen...14

3 3 Allgemeine Informationen Kontrollaktivitäten auf Betriebs- und Unternehmensgeländen -Projekt Gefahrgut-Schnittstellenkontrollen- Sachgebietsleiter Sonderdienste Frank Möller Der Transport von gefährlichen Gütern ist in einer industrialisierten und arbeitsteilig organisierten Wirtschaft unvermeidlich. Daher muss es wichtiges Ziel der Verkehrspolitik sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Gefährdungen, die von solchen Transporten ausgehen, möglichst gering zu halten. Das Team Gefahrgutangelegenheiten im Straßenverkehrsamt der Stadtverwaltung Frankfurt am Main trägt durch seine Kontrollaktivitäten auf Betriebs- und Unternehmensgeländen vor Beförderungsbeginn zur Transportsicherheit bei. Besondere Aufmerksamkeit hat das Team im vergangenen Berichtsjahr der Gefahrgutschnittstellenkontrolle gewidmet, da Frankfurt am Main ein internationaler Verkehrsknotenpunkt ist. Aufgrund der gegebenen Bedingungen wurden bei den im vergangenen Jahr durchgeführten Überprüfungen vorrangig die Schnittstellen Straße/Schiene/Binnen- und Seeschiff sowie Luft überwacht. Bei dieser Thematik müssen die Vorschriften aller beteiligten Verkehrsträger bei den Kontrollaktivitäten berücksichtigt werden. Die Sachbearbeiter des Teams Gefahrgutangelegenheiten müssen über entsprechend umfangreiche Kenntnisse verfügen. Einzig durch ständiges Lernen und Weiterbilden sind die Mitarbeiter des Teams in der Lage, die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Kontrollaktivität am Trimodalport (nicht richtiger gesicherter und bezettelter Gefahrguttankcontainer auf einem Sattelauflieger Auf die Unternehmen die sich mit Gefahrgutschnittstellen auseinandersetzen müssen, kommen wesentlich mehr Pflichten als bei einem Gefahrguttransport mit einem Verkehrsträger zu. Das Team der städtischen Gefahrgutsachbearbeiter hat sich zum Ziel gesetzt, die in diesem Zusammenhang agierenden Unternehmen über ihre gefahrgutrechtlichen Pflichten zu informieren und bereits bei der Transportvorbereitung mit der Überprüfung zu beginnen. Nur so kann die Sicherheit auf der Straße, der Schiene, den Binnen- und Seegewässern sowie in der Luft bei Gefahrguttransporten im Vorfeld verbessert werden.

4 4 So waren in diesem Zusammenhang befragte Geschäfts- und Unternehmensleitungen der Meinung, dass die Schnittstellenkontrollen an der richtigen Stelle erfolgen würden. Nach ihrer Ansicht könnten hier sehr effektiv, vor der Verladung bzw. Entladung Verpacker, Absender, Verlader, Beförderer, Empfänger, Entlader und Fahrzeugführer überprüft werden. Der nachfolgende Tätigkeitsbericht stellt die Arbeitsergebnisse des Jahres 2011 und die unterschiedlichen Aufgabenfelder der Betriebs- und Unternehmensüberwachung vor. Weiterhin kann man anschaulich erfahren, wie zukünftige Aktivitäten auf Überwachungs- und Informationsebene praxisgerecht durchgeführt werden müssen. (Frank Möller)

5 5 Routine- bzw. Wiedervorlageüber- wachungstätigkeiten Tätigkeiten im Jahr 2011 in Betrieben und Unternehmen Der folgende Abschnitt gibt einen Überblick über die Aktivitäten der Gefahrgutsachbearbeitung des Straßenverkehrsamtes Frankfurt am Main im vergangenen Jahr, die im Zusammenhang mit Firmenüberprüfungen durchgeführt wurden.. Diesbezüglich wurden in dem Gefahrgutverwaltungsprogramm GefGut erneute Datenbereinigungen durchgeführt. So wurden 2011 insgesamt 11 Firmenlöschungen vorgenommen, da diese nicht mehr existieren bzw. umfirmiert wurden. Ferner waren im letzten Jahr insgesamt 29 Firmenneuzugänge zu verzeichnen. Die Erfassung der Neuzugänge war möglich, da den jeweiligen Firmen entsprechende Fragebögen übersandt wurden. Diese wurden nach ihrem Posteingang ausgewertet und in dem Verwaltungsprogramm GeGut erfasst. Auf Basis dieses aktualisierten Datenbestandes konnten 242 Unternehmen und Betriebe kontrolliert werden. 300 Routinemäßige Betriebs- und Unternehmenskontrollen Betriebs- und Unternehmenskontrollen Begleitend hierzu wurden auf Wunsch der Firmen zudem Beratungen vorgenommen. Im Jahr 2011 fanden 254 Beratungs- und Informationsgespräche statt, davon 242 im Rahmen der durchgeführten Betriebs- und Unternehmenskontrollen. Davon erfolgten 11 Kontrollen im Zusammenhang mit der Beförderung von gefährlichen Gütern der Klasse 7, worunter radioaktive Stoffe klassifiziert sind. Der Umgang mit diesen Gefahrgütern hat für ein Unternehmen die Beachtung spezieller Vorschriften zur Folge, weshalb diese Beförderungen einer besonderen Überwachung bedürfen.

6 6 Im Vergleich mit den vergangenen Jahren ist eine leichte Steigerung der Betriebs- und Unternehmenskontrollen zu verzeichnen. Die Steigerung ist auf personelle Veränderungen zurückzuführen. Eine weitere Verbesserung der Überwachungsdichte wird im Jahr 2012 angestrebt, da bis Mitte des kommenden Jahres die Grundausbildung der neuen Sachbearbeiterin abgeschlossen sein soll. Derzeit können 242 Überprüfungsaktionen auf Betriebs- und Unternehmensgeländen durchgeführt werden. Dem stehen etwa überwachungspflichtige Firmen, Organisationen und Institute gegenüber. Aktivitäten in Betrieben und Unternehmen Neuerfassung von Firmen Routinemäßige Betriebs- und Unternehmenskontrollen Beratungs- und Informationsgespräche Transportüberwachung radioaktiver Stoffe Gesamtanzahl der durchgeführten Aktivitäten Gesamtaktivitäten 2010 Gesamtaktivitäten % 42% 5% 45% 46% 4% Routinemäßige Betriebs- und Unternehmenskontrollen Transportüberw achung radioaktiver Stoffe Beratungs- und Informationsgespräche Neuerfassung von Firmen 48% 2% Routinemäßige Betriebs- und Unternehmenskontrollen Transportüberw achung radioaktiver Stoffe Beratungs- und Informationsgespräche Neuerfassung von Firmen

7 7 Straßenfahrzeugkontrollen auf Firmengeländen Statistische Auswertung der Fahrzeugkontrollen len Bei Betriebs- und Unternehmenskontrollen wird das Team der Gefahrgutsachbearbeiter durch Bedienstete der Stadtpolizei Verkehrssicherheit des Straßenverkehrsamtes unterstützt. Nach einer mehrteiligen Ausbildung im Gefahrgutrecht sollen diese Bediensteten unter der Kontrollleitung der Gefahrgutsachbearbeiter Gefahrgutfahrzeuge auf Firmengeländen eigenständig überprüfen. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass diese Maßnahme ein geeigneter Weg ist, Betriebs- und Unternehmenskontrollen effektiver zu gestalten. Die Geschäftsleitungen der Firmen halten diese Art der Überprüfung für informativ und präventiv wirkend. Ladungssicherung ist ein hoch aktuelles Thema! Die Verlader müssen bei den Überprüfungen von Fahrzeugen auf Firmengeländen besonders in die Pflicht genommen werden. Foto-02 Foto-02 Foto-03 Foto-03 Aus dem Kontrollalltag in Frankfurt am Main Aus dem Kontrollalltag Laut Aussage in des Frankfurt Fahrzeugführers am Main wurde während des Transportes das Versandstück mit der Laut Aussage des Fahrzeugführers wurde während begrenzten Menge Gefahrgut beschädigt. des Transportes das Versandstück mit der Der Fahrzeugführer wollte das beschädigte begrenzten Menge Gefahrgut beschädigt. Versandstück bei der Firma XY-Ungelöst ausliefern. Der Fahrzeugführer wollte das beschädigte Herr Versandstück Schlau, Mitarbeiter bei der der Firma Firma XY-Ungelöst XY-Ungelöst, ausliefern. verweigerte die Annahme der Sendung aufgrund Herr Schlau, Mitarbeiter der Firma XY-Ungelöst, der Beschädigung. Die Innenverpackungen sowie verweigerte die Annahme der Sendung aufgrund die beschädigte Außenverpackung wurden durch der Beschädigung. Die Innenverpackungen sowie den Fahrzeugführer in ein Kunststofffass die beschädigte Außenverpackung wurden durch umverpackt. den Fahrzeugführer Bei dem Absender in ein Kunststofffass der Ware wurden für die Produkte die entsprechenden umverpackt. Bei dem Absender der Ware wurden Sicherheitsdatenblätter angefordert und per Fax an für die Produkte die entsprechenden die Kontrollstelle weitergeleitet. Sicherheitsdatenblätter angefordert und per Fax an Der Fahrzeugführer wurde zum duschen geschickt die Kontrollstelle weitergeleitet. und neu eingekleidet Der Fahrzeugführer wurde zum duschen geschickt Foto-04 und neu eingekleidet Foto-04 Aus dem Kontrollalltag in Frankfurt am Main Aus dem Kontrollalltag in Frankfurt am Main Foto-02 Foto-03 Foto-01 Foto-01 Foto-02 Foto-03 Ladungssicherung nach ADR Ladungssicherung nach ADR Aus dem Kontrollalltag in Frankfurt am Main Aus dem Kontrollalltag in Frankfurt am Main Foto-01 Foto-02 Foto-02 Foto-01 Foto-02 Foto-02 Radioaktive Versandstücke Typ A werden an der Beladestelle neu verpackt! Radioaktive Versandstücke Typ A werden an der Beladestelle neu verpackt! Foto-03 Foto-03 Im Jahr 2011 wurden auf Firmengeländen insgesamt 64 Beförderungseinheiten mit dem folgenden Ergebnis überprüft. Kontrolle von Gefahrgutfahrzeugen auf Unternehmens- und Betriebsgeländen Fahrzeuge mit Zulassung im Gebiet 1. Anzahl der Fz. und deren Verstöße: Inland EU-Staaten Drittländer Gesamt 1.1 Anzahl der kontrollierten Gefahrgutfahrzeuge: davon die Anzahl der beanstandeten Fahrzeuge: Art und Anzahl der Verstöße: 2.1 Fahrerschulung: 2.2 Bescheinigung der besonderen Zulassung: Beförderungspapiere: Kennzeichnung: Ausrüstung: Ladungssicherheit: sonstige Mängel: Anzahl und Art der veranlassten Maßnahmen: 3.1 Verwarngeld (in ): 3.2 Anzahl der Anzeigen für Bußgeldverfahren:

8 8 Einnahmen nach der Gebührenkostenverordnung ordnung Einnahmen aus Gebühren Das Verfahren der Gebührenerhebung bei Betriebs- und Unternehmenskontrollen hat sich durch die Änderung in der Gesetzgebung (Änderung der Gebührenkosten-Verordnung) verkompliziert. Heute können nicht mehr allein aufgrund der Tatsache, dass Betriebs- oder Unternehmenskontrollen durchgeführt werden, Gebührenkostenbescheide erlassen bzw. den betreffenden Firmen in Rechnung gestellt werden. Kostenbescheide sind zu erlassen, wenn bei der Überwachung des Unternehmens oder Betriebes die Überwachungsmaßnahme aufgrund eines wiederholten Verdachts oder einer Beschwerde oder als Stichprobe durchgeführt wurde und entweder der Verdacht oder die Beschwerde verantwortlich vom betroffenen Unternehmen veranlasst worden ist oder ein schwerwiegender Verstoß gegen das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter oder gegen eine auf Grund dieses Gesetzes erlassene Rechtsverordnung festgestellt wurde. Anhand des Diagramms feststellbar, dass bei den Gebühreneinnahmen 2010 wieder ein Anstieg zu verzeichnen ist. Die höheren Einnahmen resultierten aus einem verbesserten Personaleinsatz. Die steigende Tendenz, ist letztendlich auch auf den gezielten Einsatz der Mitarbeiter/innen des Sachgebietes Verkehrsüberwachung (36.22) zurückzuführen. Diese unterstützen das Team Gefahrgutangelegenheiten nicht nur bei Kontrollen von Nutzfahrzeugen auf der Straße, sondern auch im Rahmen von Betriebs- und Unternehmenskontrollen. Der Trend einer Steigerung der Einnahmen aus Gebühren konnte im Jahr 2011 nicht fortgeführt werden. Die Tendenz war fallend trotz steigender Fallzahlen bei den Überwachungsmaßnahmen. Zurückzuführen ist dies auf eine kontinuierliche Überwachungsaktivität des städtischen Gefahrgutteams. Einnahmen von Gebühren gemäß der Gefahrgutkostenverordnung Gebühreneinnahmen in Euro ( )

9 9 Ordnungswidrigkeiten Festgestellte Ordnungswidrigkeiten Verfahren, die von anderen Dienststellen eingeleitet und an das Team der Gefahrgutangelegenheiten im Straßenverkehrsamt Frankfurt abgegeben wurden, haben sich auf Null reduziert. Dieser Trend wurde durch die Änderung in der Verordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten für die Ausführung der Rechtsvorschriften zum Transport gefährlicher Güter auf Straße, Schiene und Wasser, zuletzt geändert am , noch unterstützt. Der endgültige Schnitt erfolgte dann im Januar Ab diesem Zeitpunkt mussten die anderen Dienststellen ihre Verfahren an die Zentrale Bußgeldstelle in Kassel abgegeben. Die Anzahl der festgestellten Ordnungswidrigkeiten bei Gefahrgutkontrollen ist im Jahr 2010 trotz personeller Veränderungen fast unverändert geblieben. Im Jahr 2011 setzt sich dieser Trend weiter fort. Es wird noch darauf hingewiesen, dass drei der Verfahren aufgrund wiederholter Verstöße mit einem erhöhten Bußgeldsatz einzuleiten waren. Weiterhin wurden zwei Verfahren aufgrund von Verstößen gegen die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) eingeleitet. Ordnungswidrigkeitenanzeigen Ordnungswidrigkeitenanzeigen von eigener Dienststelle

10 10 Strahlenschutz und Transportsicherheit Firmenkontrollen beim Umschlag von radioaktiven Stoffen Im Jahr 2010 wurden bei dem Umschlag von radioaktiven Stoffen 21 Überprüfungen auf Betriebs- und Unternehmensgeländen durchgeführt wurden 11 Überprüfungen vorgenommen. Der Umschlag von radioaktiven Stoffen geht insgesamt zurück. Bei den Überprüfungen war festzustellen, dass die an den Beförderungsvorgängen beteiligten Personen die Pflichten der neuen GGVSEB als Absender, Verpacker, Verlader und Entlader nicht entsprechend den gesetzlichen Vorgaben wahrnahmen bzw. nur ungenügende Kenntnisse über die geänderten Vorschriften des ADR hatten. Radioaktive Versandstücke Typ A werden an der Beladestelle neu verpackt! Mangelhafte Ladungssicherung war bei vielen Überprüfungen ein Thema. Firmenkontrollen beim Umschlag von radioaktiven Stoffen Fahrzeug- und Firmenkontrollen beim Umschlag von radioaktiven Stoffen

11 11 Information und Prävention Beratungs- und Informationsgespräche Im vergangenen Kontrolljahr wurden in Betrieben und Unternehmen in Frankfurt 254 Beratungs- und Informationsgespräche geführt. Beratungsanfragen in Sachen Gefahrgutbeförderungen enden nicht an der Stadtgrenze, sie gehen oft über die Grenzen Hessens hinaus, da Frankfurt am Main ein internationaler Dreh- und Angelpunkt des Frachtumschlags ist. Wo sind Beratungs- und Informationsgespräche erforderlich? Firmen die nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht zur Beschäftigung eines betrieblichen Gefahrgutbeauftragten verpflichtet sind, benötigen oft Hilfe bei der Umsetzung von gefahrgutrechtlichen Vorgaben. Schwerpunkte der Beratung sind: Die Dokumentation (z. B. wurden für Klein- und Mittelbetriebe spezielle Checklisten zur besseren Prüfung der Dokumentation entwickelt), die Überprüfung von Verpackungen, die Bezettelung von Versandstücken, Großpackmitteln und Fahrzeugen, die Verladung und Befüllung, sowie die Ausrüstung der Fahrzeuge. Kosten: Beratungsleistungen werden kostenfrei durchgeführt. Wird eine Beratung in einem Betrieb oder Unternehmen durchgeführt, so muss mit An- und Abfahrt eine Zeit von ca. drei Stunden aufgewendet werden. Daher werden Beratungs- und Informationsgespräche nur zusammen mit einer Neuerfassung (Erstbegehung) oder einer routinemäßigen Kontrolle angeboten Beratung und Information Beratung und Information

12 12 Ein Zwischenfall bei einer Beförderung von freigestellten Mengen (LQ) 001 Bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Betriebsglände der Firma XY-Ungelöst, in Frankfurt am Main wurde die Beförderungseinheit mit dem amtlichen Kennzeichen F-XY XXXX überprüft. Während der Überprüfung wurde folgendes festgestellt: Das Foto 001 zeigt die in Rede stehende Beförderungseinheit. Die Ladung bestand aus: Verschiedenen Frachtgütern verpackt in Kisten aus Pappe. Weiterhin war das Fahrzeug auch mit einer Pappkiste beladen, die als Gefahrgutsendung Gefahrgut in begrenzten Mengen (LQ) ausgewiesen war. Das entsprechende Versandstück war beschädigt. Gefährliches Gut war bereits ausgetreten. 002 Laut Aussage des Fahrzeugführers wurde während des Transportes das Versandstück mit der begrenzten Menge Gefahrgut beschädigt. Der Fahrzeugführer wollte das beschädigte Versandstück bei der Firma XY-Ungelöst ausliefern. 002 Herr Schlau, Mitarbeiter der Firma XY-Ungelöst, verweigerte die Annahme der Sendung aufgrund der Beschädigung. Die Innenverpackungen sowie die beschädigte Außenverpackung wurden durch den Fahrzeugführer in ein Kunststofffass umverpackt. Bei dem Absender der Ware wurden für die Produkte die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter angefordert und per Fax an die Kontrollstelle weitergeleitet Der Fahrzeugführer wurde zum duschen geschickt und neu eingekleidet.

13 13 Bei der Kontrollmaßnahme wurde auch die Ladungssicherung der Versandstücke auf der Ladefläche (Fahrzeugboden und in den Regalen) überprüft. Dabei musste festgestellt werden, dass die gesamte Ladung auf dem Ladeboden und in den Regalen nicht nach den gesetzlichen Vorgaben des 22 (1) StVO und nach dem Abschnitt des ADR gesichert war. 005 Unter Einfluss der Trägheits- und Fliehkräfte muss während der Fahrt, beim Bremsen und bei Ausweichbewegungen sowie Kurvenfahrten mit einem unkontrollierten verrutschen der Ladung gerechnet werden. 006 Während des Beförderungsvorgangs ist der Sachverhalt einer mangelhaften Sicherung der Ladung eingetreten. Die Fotos 005 und 006 beweisen dies eindeutig.das Foto 006 zeigt außerdem eine Kiste aus Pappe die mit der reizenden Flüssigkeit Polyethlenimin kontaminiert war. Diese Flüssigkeit trat aus der beschädigten Verpackung mit der begrenzten Menge aus. Gegen die Verantwortlichen Beteiligten mussten entsprechende Verfahren durch die zuständige Überwachungsbehörde eingeleitet werden. Der Zwischenfall wurde jedoch von den Verantwortlichen der beteiligten Firmen aufgegriffen, um die betroffenen Mitarbeiter nach in Verbindung 1.3 ADR neu zu unterweisen. Zusammenfassend sei erwähnt, dass die Betriebsbegehungen zwar ein Instrument der Behörden für die Überwachung auf Einhaltung der Gefahrgutvorschriften sind, von den Unternehmern aber auch gern als informativer Besuch der Überwachungsbehörde gesehen werden. Bei den Betriebsbegehungen werden die zuständigen Behörden auch durch Sachverständige begleitet die sowohl dem Unternehmen mit Rat zur Seite stehen jedoch auch im Auftrag der Behörden tätig werden können. Wenn es erforderlich sein sollte werden die Sachverständigen, im Auftrag der Behörden, auch als Gutachter im Vorfeld von rechtlichen Auseinandersetzungen, zum Beispiel im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenanzeigen tätig (Matthias Naujokas) Matthias Naujokas Gefahrgutberatung Naujokas & Vogt Im Eichen 2 Telefon: / D Lahnstein Fax: / Handy: 0172 /

14 14 Projekte 2011 Aktionsbericht Gefahrgutschnittstellenkontrollen Wie bereits in den vorangegangenen Ausführungen dargestellt, handelt es sich bei der Gefahrgutschnittstellenkontrolle um die Kontrolle der Einhaltung der Rechtsvorschriften für die Beförderung von gefährlichen Gütern beim Übergang von einem Verkehrsträger auf einen anderen durch die zuständige Behörde (gemäß Absatz ADR/RID). In Kapitel 1.8 ADR/RID ist festgelegt, dass die zuständige Behörde jederzeit an Ort und Stelle prüfen darf, ob die Vorschriften zur Beförderung gefährlicher Güter gemäß den Unterabschnitten und ADR/RID eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Möglichkeit besteht, Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, um den ordnungsgemäßen Transport gefährlicher Güter zu überprüfen oder unangekündigt eine Betriebskontrolle durchzuführen. Den Gefahrgutsachbearbeitern/innen des Straßenverkehrsamtes der Stadt Frankfurt am Main ist Zugang zum Unternehmen und zu den notwendigen Unterlagen zu verschaffen (gemäß Unterabschnitt ADR/RID i.v.m Abschnitt und ADR/RID). Die Haupt- und Nebenbeteiligten (gemäß Kapitel 1.4 ADR/RID) sind zur sachgerechten Auskunft gegenüber der Kontrollbehörde verpflichtet. Einen detaillierte Ausarbeitung zu diesem Thema kann in der Bachelorarbeit von Frau Theresa Hanke, Studierende im Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht der Fachhochschule Frankfurt am Main University of Applied Sciences im Bachelor-Studiengang Public Administration (Bachelor of Arts) nachgelesen werden (www.frankfurt.de / Rathaus / Info A-Z / G = Gefahrgut / Gefahrgutüberwachung). Die weiteren Schilderungen sollen einen Einblick in den Kontrollalltag des Jahres 2011 geben. Auszüge aus dem Kontrollalltag auf Unternehmens- und Betriebsgeländen Datum Beförderungseinheit Feststellungen Stückgutfahrzeug 40t Ladungssicherung Die Beförderungseinheit war beladen mit gefährlichen Gütern UN 3077 Umweltgefährdender Stoff Fest N.A.G. Klasse 9, Verpackungsgruppe III. Es handelte sich hierbei um Fässer aus Metall, in neun Umverpackungen auf Europaletten, Gesamtmasse Kg Brutto. Die Umverpackungen waren gestapelt und jeweils nur mit einem Gurt gesichert. Gemäß Unterabschnitt ADR darf die Beladung nicht erfolgen, wenn eine Kontrolle bei der Be- und Entladung ergibt, dass die verwendete Ausrüstung zur Ladungssicherung im Fahrzeug nicht den Rechtsvorschriften genügt. Eine Ladungssicherung, wie nach Kapitel 7.5 ADR gefordert, war nicht bzw. nicht ausreichend vorhanden.

15 15 Auszüge aus dem Kontrollalltag auf Unternehmens- und Betriebsgeländen Datum Beförderungseinheit Feststellungen Stückgutfahrzeug Sattelzugmaschine (SZGM) und Sattelanhänger (SAnh) Ladungssicherung Die Beförderungseinheit war beladen mit Kg, UN 3077 Umweltgefährdender Stoff, fest n.a.g.(hexansäure, 2-Ethyl-Zinksalz, basisch) Klasse 9, Verpackungsgruppe III. Es handelte sich hierbei um 200 Papiersäcke umwickelt mit Schrumpffolie auf mehreren Europaletten und diverse sonstige Güter verpackt in Kisten aus Pappe die teilweise ebenfalls mit Schrumpffolie umwickelt waren und zum Teil lose und einzeln auf der Ladefläche standen. Der Verlader beachtete nicht die Vorschriften über die Beladung und die Handhabung nach Absatz Buchstabe c) i.v.m sowie die Handhabung und Verstauung nach Abschnitt ADR. Die Paletten mit den Säcken waren zwar formschlüssig nach vorne verladen, doch war der einzelne Spanngurt je Palettenreihe nicht ausreichend und zum Zeitpunkt der Kontrolle lose und somit ohne Vorspannkraft. Auszüge aus dem Kontrollalltag auf Unternehmens- und Betriebsgeländen Datum Beförderungseinheit Feststellungen Sattelzugmaschine (SZGM) und Sattelanhänger (SAnh) Die Kennzeichnung des Tankcontainers mit Großzetteln (Placards), sowie die Sicherung des Tankcontainers auf dem Trägerfahrzeug (SAnh). Beladen war der SAnh mit einem Tankcontainer, der mit dem Gefahrgut UN 3475 Chlornitrotoluene, fest, 6.1, VG III, (E), einem Stoff, der in die Gefahrgutklasse 6.1 eingestuft ist. Das Foto 3 zeigt die Großzettel (Placards), die an dem Tankcontainer mangelhaft angebracht waren. Gemäß 21 GGVSEB (2) Nr. 4 muss der Verlader prüfen, dass der Tankcontainer vorschriftsmäßig mit Großzetteln (Placards) gemäß Unterabschnitt ADR gekennzeichnet ist. Die Twistlooks waren lose (Foto 2), nicht vollständig niedergespannt. Alle vier Verriegelungen waren nicht betätigt und standen offen.

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