Neue Autorität durch Beziehung. nach Prof. Dr. Haim Omer

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1 Neue Autorität durch Beziehung nach Prof. Dr. Haim Omer

2 Prof. Dr. phil. Haim Omer, Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie an der Universität Tel Aviv. Veröffentlichungen zum Elterncoaching in Deutschland mit Prof. Dr. Arist von Schlippe.

3 Geeignet für Eltern von Kindern ab 4 Jahren, von jugendlichen und heranwachsenden Kindern Das Familienleben ist oftmals gekennzeichnet von häufigen Eskalationen, kräftezehrenden Kämpfen und Ohnmachtsgefühlen, ausgelöst z.b. durch folgende Verhaltensauffälligkeiten der Kinder: Respektlosigkeit Schulabsentismus oder Fehlzeiten Nichteinhaltung verabredeter Zeiten Auffälligkeiten in den Bereichen Gewalt, Drogen- und Alkoholkonsum Exzessive Nutzung elektronischer Medien Die Kinder haben das Kommando in der Familie übernommen

4 Stärkung der Eltern in ihrer elterlichen Rolle unter Wahrung der Autonomie ihrer Kinder elterliche Präsenz aufbauend auf elterlichen Werten Erweiterung der Erziehungskompetenzen Entscheidungssicherheit kreative Handlungsfähigkeit Selbstkontrolle der Eltern Win-Win-Situation für Eltern und Kinder

5 Furcht & Distanz Präsenz & Nähe Kontrolle & Gehorsam Selbstkontrolle Hierarchie & Machtgefälle Netzwerke Vergeltung Immunisierung gegenüber Kritik Widergutmachung Transparenz Macht Stärke

6 Protest & Widerstand Werte, Haltungen, Entscheidungen Gesten der Beziehung, Versöhnung, Wiedergutmachung Neue Autorität Präsenz als Quelle der Autorität Transparenz & Öffentlichkeit Selbstkontrolle, Deeskalation Unterstützer, Netzwerke, Bündnisse

7 2 Trainer Gruppencoaching: TN, Elternpaare, (alleinerziehende) Mütter und Väter Zeitlicher Umfang: mindestens 10 Std. (Kompaktcoaching) Nach ca. 5 6 Wochen Nachtreffen Anschließend regelmäßige Elterntreffs zur Verfestigung des Gelernten und als Erfahrungsaustausch

8 Ablauf des Coachings

9 4-Körbe-Übung Wo ist welcher Handlungsbedarf? Akzeptanzkorb Aufschubkorb Zielkorb (Feuerkorb) Anerkennungskorb drei Körbe nach Greene, erweitert 9

10 Förderung Schutz Respekt Verbundenheit

11 Was wünschen Sie sich für ihr Kind?

12 Symmetrische Eskalation: Feindseligkeit erzeugt Feindseligkeit Komplementäre Eskalation: Nachgiebigkeit der Eltern führt zu größer werdenden Forderungen der Kinder

13 Gandhi unterschied zwischen Menschen und ihren Taten Seine Botschaft lautete: Bekämpft die Unterdrückung, nicht die Unterdrücker Bekämpft das Fehlverhalten, nicht das Kind Parlament der Seele

14 Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

15 Schmiede das Eisen, solange es kalt ist

16 Aus den Teufelskreis aussteigen Sich nicht hineinziehen lassen, später auf die Situation zurückkommen Sich Zeit zu lassen mit der Entwicklung einer Entscheidung oder Antwort, d.h. nicht jede Aktion oder Reaktion des Kindes erfordert eine sofortige Reaktion. Klare Verbotsäußerungen Verzicht auf predigen, debattieren, rechtfertigen u.a. Das Zimmer zu verlassen, wenn Sie sich durch das Kind bedrängt fühlen Ggf. (wohlwollend) zu schweigen. Provokationen widerstehen Wichtig: Viel reden fördert die Eskalation

17 Stärkung der elterlichen Stimme

18 symbolisiert die Veränderung der elterlichen Haltung Problem wird klar benannt wird von den Eltern vorgetragen und schriftlich übergeben

19 Wir können dieses Verhalten nicht weiter akzeptieren und werden alles tun damit das aufhört, ohne dich zu schlagen, zu demütigen, zu beleidigen Wir geben dir nicht nach, und geben dich nicht auf Wir sind und bleiben deine Eltern Wir lassen uns nicht abschütteln Du kannst dich nicht von uns scheiden lassen

20 Gemeinsam sind wir stark!

21 Ein Kind zu erziehen bedarf es eines ganzen Dorfes. Sprichwort aus Afrika

22 Geheimhaltung ist der Nährboden für die Eskalation der Gewalt Herstellen von Öffentlichkeit Die Unterstützer sind in erster Linie für die Eltern da, sollten zu ihnen als auch zu dem Kind eine gute Beziehung haben Geeignete Unterstützer können sein: Professionelle, Verwandte, Freunde, Kollegen, Nachbarn Unterstützung der Eltern durch Kontaktaufnahme zum Kind: persönlich, per Telefon, , SMS, Brief, Fax, Unterstützung des Kindes durch Hilfs- oder Kontaktangebote Unterstützertreffen zur Vorbereitung (wichtig)

23 Gesten der Liebe, des Respekts und der Wertschätzung Botschaft: Das Kind zeichnet sich durch mehr als sein Fehlverhalten aus elterliche Gesten sind bedingungslos, das Kind hat das Recht, diese auszuschlagen Die schwache konstruktive Stimme im Kind soll gestärkt werden (Parlament der Seele)

24 Schritte der Versöhnung können sein: Gesten der Anerkennung und Wertschätzung in mündlicher oder schriftlicher Form (SMS, Brief, E- Mail) Kochen einer Lieblingsspeise des Kindes Reparatur eines vom Kind zerstörten Gegenstandes Durchführung einer gemeinsamen Aktivität Nachricht per SMS (denke gerade an Dich) Bedauern der eigenen heftigen Reaktion

25 Jede schwerwiegende Tat erfordert eine Wiedergutmachung Die Beziehung zur Gemeinschaft wird wieder hergestellt Die Eltern benennen den Vorfall und formulieren die Notwendigkeit einer Wiedergutmachung durch das Kind Die Unterstützer (diese können auch die Eltern sein) bieten dem Kind Unterstützung bei der Wiedergutmachungsaktion an

26 Elternschule Hamm: Elterliche Präsenz und gewaltloser Widerstand, Dokumentation des Workshops auf dem 1. Fachtag Elternschule Hamm Haim Omer/Arist von Schlippe, 2002 Vandenhoeck & Ruprecht, Autorität ohne Gewalt Haim Omer/Arist von Schlippe, 2004 Vandenhoeck & Ruprecht, Autorität durch Beziehung Gerald Gold, 1983, Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe GmbH & Co., Ghandi- eine Biographie von Gerald Gold Haim Omer, Gewaltfreier Widerstand: Elterlicher Umgang mit kindlicher Destruktion, In: Zander/Knorr (Hrsg.), Systemische Praxis der Erziehungs- und Familienberatung, 2003 Haim Omer, Prinzipien des gewaltlosen Widerstandes in der Kindererziehung- Anleitung für Eltern (pdf)

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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