ASEAN. magazine. KAUKASUS Wie Maschinenbauer vom Erdölboom profitieren. Warum Airbus. Wald viertler. März 2014 E 5,

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1 KAUKASUS Wie Maschinenbauer vom Erdölboom profitieren Aussen wirtschaft magazine März 2014 E 5, AUSTRIA IST ÜBERALL DAS MAGAZIN DER AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA SPACIG Warum Airbus und ESA auf einen Wald viertler Unternehmer fliegen. ASEAN EIN MEGA-MARKT ENTSTEHT VON EUROPA VÖLLIG UNBEMERKT WACHSEN DIE SÜDOSTASIATISCHEN NATIONEN ZUR GRÖSSTEN FREIHANDELSZONE DER ERDE. P.b.b. Österreichische Post AG/Firmenzeitung, 13Z F, Retouren an: WKO, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien

2 Celebrating 40 years of good banking. VTB Bank (Austria) AG +43 (0) , Parkring 6, 1011 Vienna 2014 is a very special year for us as we re celebrating 40 years in Austria. As the European arm of Russia s largest, most influential commercial bank, we re more experienced than ever to give support in your east-west business dealings.

3 Expedition Export März 2014 Coverfoto: shutterstock impressum Medieninhaber: Service-GmbH der Wirtschaftskammer Österreich Herausgeber: Wirtschaftskammer Österreich / AUSSEn- WIRTSCHAFT AUSTRIA, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, T: +43/5/ , E: aussenwirtschaft. W: aussenwirtschaft Chefredaktion: Mag. Rudolf Loidl Redaktion AUSSENWIRTSCHAFT: Gabriele Schenk Art Direction und Layout: buero8, Wien Produktion: Industriemagazin Verlag GmbH, Lindengasse 56, 1070 Wien, T: +43/1/ Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. Wienerstraße 80, 3580 Horn Anzeigen: FCM Firstclassmedia GmbH, FIRSTCLASS MEDIA A-1210 Wien, Hühnersteig 11, +43/664/ , Fax: +43/1/ Auflage: Exemplare Liebe Leserin, lieber Leser, Wer hätte gedacht, dass das Cover unserer allerersten Ausgabe schon bald solch brennende Aktualität erhalten würde? BRICS am Ende? Was von den ehemaligen Turbo-Ökonomien noch zu erwarten ist titelten wir im November. Nicht alle unsere Leser waren mit dem Tenor der Berichterstattung zufrieden, der den rasanten Aufstieg (und den potenziellen Fall) der einstigen Hoffnungsmärkte durchaus kritisch nachzeichnete. Viele andere Leser erfreuten sich an der Kontroverse, wie die Vielzahl an Reaktionen (nachzulesen auf Seite 34) auf unsere erste Ausgabe beweist. Im Namen unseres Teams möchte ich mich herzlich für Ihre vielen Leserbriefe bedanken. Wir verstehen unser AUSSENWIRTSCHAFT magazine auch als Spiegel all jener Debatten, die für Exporteure und Investoren in ihrer internationalen Geschäftstätigkeit von Interesse sind. Schärfen Sie unsere Perspektive auch in Zukunft und teilen Sie uns weiterhin so offen Ihre Meinung mit! Schwerpunkt dieser zweiten Ausgabe des AUSSENWIRTSCHAFT magazine ist Asien. Genauer eine Freihandelszone, die nahezu unbemerkt von europäischen Wirtschaftstreibenden in den letzten Jahren zum Kernstück eines gigantischen gemeinsamen Marktes gewachsen ist: die südostasiatischen ASEAN-Staaten mit 600 Millionen Einwohnern und einem jährlich Wachstum von fünf Prozent. Die zehn Mitglieder des Verbandes südostasiatischer Staaten erweitern gerade ihre Zollfreizone durch geschickte Freihandelspolitik um China und Indien. Was der Riesenmarkt für Exporteure und Investoren bedeutet und welche geopolitischen Implikationen die Ausdehnung hat, lesen Sie in unserer spannenden Coverstory ab Seite 18. Konkurrenz könnte der Mega-Markt ASEAN plus zwei nur durch ein Projekt bekommen, das derzeit unter dem etwas sperrigen Kürzel TTIP verhandelt wird: ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Was ein Abschluss für Exporteure bedeuten würde und was diesem bislang entgegenstand, lesen Sie in unserem Faktencheck ab Seite 8. Ich wünsche Ihnen eine kurzweilige Lektüre mit der vorliegenden Ausgabe des AUSSENWIRTSCHAFT magazine und freue mich über Ihre Anregungen Walter Koren, Aussenwirtschaft Austria AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

4 AUSSEN WIRTSCHAFT magazine 38 DEAL DES MONATS Warum ein Swarovski- Unternehmen Evakuierungstechnik nach Norwegen liefert. Fotos: shutterstock (4), Madzigon (2) DIE GROSSE CHANCE 12 In Kasachstan bieten sich riesige Geschäftschancen für Maschinenbauer. 18 COVERSTORY Super-Markt zwischen Super-Mächten Die ASEAN-Staaten werden zur weltweit größten Freihandelszone. Doch so gigantisch das Bündnis wirtschaftlich ist, so zwergenhaft ist es politisch. 30 Porträt Wie der Waldviertler Maschinenbauer Volker Fuchs zum Liebling der Flugzeugindustrie wurde. 8TOP-THEMA Was Sie über das geplante EU-US- Freihandelsabkommen wissen müssen. 4 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

5 inhalt März UNSERE HEIMLICHEN OLYMPIONIKEN Nach Sotschi: Die erfolgreichsten österreichischen Wintersportartikelhersteller im Überblick. extra export service Aussenwirtschaft Austria für Sie 39 Expo Milano Die Weltausstellung 2015 wird so gewaltig wie ihr thematischer Anspruch. 42 Top-Märkte Unterstützung beim Einstieg in die unterschiedlichsten Märkte. 44 Heißer Messeherbst Der Messekalender. 3 Expedition Export 6 Export-trends News und Fakten aus der Exportwirtschaft. 8 top-thema EU-US-Freihandelsabkommen: Nun soll weiterverhandelt werden. Was Sie jetzt wissen müssen. 10 barometer Die Weltkonjunktur im Überblick. 12 Die GroSSe Chance Kasachstan: Mega-Markt für Maschinenbauer. 16 Tagebuch Unser Mann in Kiew. 18 coverstory ASEAN: Supermarkt zwischen Supermächten. 26 Ein Markt und seine Eigenheiten Kanada: Europäische Umgangsformen und multikulturelle Vielfalt. 28 UNSERE HEIMLICHEN OLYMPIONIKEN Nach Sotschi: Die erfolgreichsten österreichischen Wintersportartikelhersteller im Überblick. 30 WIE HABEN SIE DAS GEMACHT? Volker Fuchs: Hersteller von Flugzeugtestgeräten über Erfolg im Export. 34 Forum Leserbriefe. 36 EXPORT-EXPERTS 5 Fragen, 5 Antworten: Experten beantworten Fragen zu Märkten und Chancen. 38 der deal des monats Ein Swarovski-Unternehmen liefert Evakuierungstechnik nach Norwegen. 39 Export-Service 46 AUSTRIA IST ÜBERALL Bernhard Fragner über die spannendsten Events und die wichtigsten Veranstaltungen der vergangenen Wochen. 50 so wird s gemacht Erfolgreich in Lettland: Welche Folgen hat der Euro-Beitritt? AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

6 Export-trends news und fakten WIRTSCHAFTSOSKAR 2014 And the winner is Anfang März wurden in Hollywood die Oscars verliehen jetzt sind auch die Gewinner der österreichischen WirtschaftsOskars bekannt. Wussten Sie, dass die spektakuläre Fitness-App Runtastic ein österreichisches Produkt ist? Selbst IT-Riese Google wählte für die Präsentation seines Nexus 7 Tablets und Android 4.3 im Vorjahr die Runtastic App. Grund genug für das AußenwirtschaftsCenter Los Angeles, den WirtschaftsOskar 2014 in der Kategorie Spektakuläres an die App-Erfinder zu verleihen. Anfang März wurde zeitgleich mit den Film-Oscars der renommierte österreichische Wirtschaftsaward vergeben. Der US-A-Biz Award 2014 der Kategorie Investition ging übrigens an die Vorarlberger Alpla- Werke Alwin Lehner GmbH, die mit Investitionen in drei Fertigungsstätten in Kentucky und Missouri sowie in den Ausbau der Produktion in den Bundesstaaten Georgia, Iowa, New York, Ohio und Vermont 2013 ihre Position in den USA dramatisch ausgebaut hat. Die weiteren WirtschaftsOskar-Gewinner: die Otto Bock HealthCare Products GmbH in der Kategorie Innovation mit der Vorstellung eines völlig neuartigen Kniegelenks, das im Vorjahr in den USA vorgestellt wurde. Die Kategorie Trendsetter gewann die Entec Biogas GmbH für den Bau der ersten Speiserestanlage in den USA. Die Geislinger GmbH setzte sich in der Kategorie Marktdurchdringung durch: Der Marktund Innovationsführer aus Salzburg liefert Drehschwingungstechnologie für die Schiefergasförderung. DEFLATION? Nippons Preisspirale Was Ökonomen der EZB die Sorgenfalten auf die Stirn treiben würde, macht japanische Volkswirte glücklich. Die Verbraucherpreise zogen im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent an. Die Deflation, an der Nippon seit den 80er Jahren zu leiden hatte, könnte jetzt endlich der Vergangenheit angehören, so die Hoffnung der Japaner. Die drastische Abwertung des Yen im Zuge der Abenomics genannten Wirtschaftspolitik von Ministerpräsident Shinzo Abe dürfte also Wirkung zeigen. Fotos: shutterstock 6 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

7 FIRMENGRÜNDUNG UND STEUERN STANDORT SINGAPUR RECHTSFORMEN STEUERRECHT, ARBEITSRECHT BEHÖRDEN, FACHBERATER LINKS AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER SINGAPUR FEBRUAR 2014 / AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER SANTIAGO JÄNNER 2014 URBANE TECHNOLOGIEN VERKEHR UND NACHHALTIGE MOBILITÄT ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN UND SANIEREN ENERGIEVERSORGUNG WASSERWIRTSCHAFT ABFALLMANAGEMENT SMART CITY-INITIATIVEN AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER MADRID JÄNNER 2014/27160 AUSSENWIRTSCHAFTSCENTER NEW YORK JÄNNER FEED FACH- LITERATUR WEIN-REKORD StöSSchen! Trotz der schwachen Ernte sind die österreichischen Weinexporte im vergangenen Jahr um mehr als vier Prozent auf 137,5 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund eines Einbruchs bei den billigen Fassweinen und einem Anstieg der Flaschenweinausfuhren stieg der durchschnittliche Exportpreis im Vorjahr erstmals auf drei Euro je Liter. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Durchschnittspreis nur bei 0,83 Euro. Teheran: seit Jahresbeginn Handelserleichterungen. Sanktionserleichterungen POTENZIAL IM IRAN Zu Jahresbeginn sind Sanktionserleichterungen für den Iran in Kraft getreten. Derzeit versuchen österreichische Firmen im Iran Fuß zu fassen und sondieren die Lage, sagt der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Teheran, Georg Weingartner. Vor allem Güter aus dem Medizintechnikbereich und aus der Pharmazie werden im Iran nachgefragt. Weingartner geht davon aus, dass ab Mitte des Jahres eine gewisse Rechtssicherheit für heimische Exporteure eintreten könnte. Denn nach sechs Monaten läuft die erste Befristung der Sanktionserleichterungen ab. Wenn diese Klippe umschifft ist, bietet das Land heimischen Exporteuren großes Potenzial. Grundsätzlich beobachten wir, dass sich die iranische Wirtschaft seit dem Amtsantritt von Präsident Hassan Rohani stabilisiert, meint Weingartner. Die Inflation ist stark gefallen, und auch die Wechselkurse haben sich stabilisiert. Firmengründung in Singapur Was muss getan werden, um eine Niederlassung in Singapur zu gründen? Mit welcher Rechtsform minimiert man Risiken? Was bedeuten die Doppelbesteuerungsabkommen für mein Unternehmen? Welche Lebenshaltungskosten erwarten mich in Singapur? Der druckfrische Fachreport ist ein Muss für zukünftige Expats und Unternehmer mit Ambitionen im größten Markt der ASEAN. Urbane Technologien in Spanien Nachhaltigkeit in Verkehr und Mobilität, der Energie versorgung und im Wasser- und Abfallmanagement: Trotz Wirtschaftskrise boomen derartige Projekte auf der Iberischen Halbinsel. Einsichten in die aktuelle Marktlage, Projekte, Fördermaßnahmen, Entwicklungstrends und Ihre Marktchancen eröffnet dieser Branchenreport. Eine Pflichtlektüre für Branchenexperten. Länderreport Chile Wie Sie in Chile Geschäfte machen, alles zum Zollund Außenhandelsregime, zu den Importbestimmungen bis hin zu praktischen Hinweisen für Reise und Aufenthalt lesen Sie im aktuellen Länderreport Chile. Frisch aus der Druckerei! Update USA Schneller Überblick über die konjunkturelle Lage Ihrer Branche und die Marktentwicklung in den USA gefällig? Ende Jänner erschien das Update USA mit dem geballten Know-how der AUSSEN WIRTSCHAFT-Experten vor Ort. Schnell sichern! AUSSEN WIRTSCHAFT FACHREPORT SINGAPUR AUSSEN WIRTSCHAFT BRANCHENREPORT SPANIEN AUSSEN WIRTSCHAFT LÄNDERREPORT CHILE AUSSEN WIRTSCHAFT UPDATE USA EU-RUSSLAND Einseitige Verhältnisse Kaum ist das olympische Feuer über Sotschi erloschen, treten auch die nicht ganz ausgewogenen Handelsbeziehungen der EU mit Russland wieder in den Vordergrund: Wie das europäische Statistikamt EUROSTAT errechnete, sind 80 Prozent der gesamten russischen Exporte in die EU dem Energiesektor (also Erdöl- und Erdgaslieferungen) zuzuschreiben. Umgekehrt sind 85 Prozent der Exporte nach Russland Industriegüter also Maschinen, Anlagen und Ersatzteile. Rund Exportmarkt- und Wirtschaftsinformationen warten unter webshop.wko.at auf Sie. AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

8 top-thema EU-US-Freihandelsabkommen Vom Täuschen und Tauschen IM FRÜHJAHR GEHEN DIE VERHANDLUNGEN ZUM EU-US-FREIHANDELSABKOMMEN IN DIE HEISSE PHASE. WAS SIE DAZU WISSEN MÜSSEN. Von Rudolf Loidl Foto: shutterstock 8 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

9 Das Abkommen Unstrittig ist mit TTIP entstünde die weltgrößte Freihandelszone mit gut 800 Millionen Konsumenten. Es geht dabei eigentlich nicht um Zollabbau, denn nur vier bis sieben Prozent des Waren- und Dienstleistungswertes im Handel zwischen EU und USA sind von Zöllen betroffen. Hauptverhandlungspunkte sind der Abbau von nichttarifären Handelsschranken. Denn unterschiedliche Normen, Standards und Gesetze von Gesundheits-, Lebensmittel- bis hin zu Umweltvorschriften stören den freien Warenverkehr. Kritiker sagen eine Harmonisierung von Normen, Standards und Gesetzen werde sich zwangsläufig an den Interessen der Konzerne und Finanzinvestoren orientieren. Denn Harmonisierung bedeute, dass tendenziell der jeweils niedrigste bzw. wirtschaftsfreundlichste Standard aller Einzelstaaten als Basis für die verbindliche Norm des Vertrags dienen wird. Befürworter sagen die Vielzahl an Normen, Vorschriften und Verordnungen, die derzeit den freien Warenverkehr zwischen der EU und den USA behindern, sei kaum zu überblicken. Eine Übersicht im Auftrag der EU-Kommission umfasst 197 Seiten. Die allermeisten davon sind historisch gewachsen, haben kaum mehr Nutzen für den Verbraucher, verteuern aber die Costs of doing business und beschränken den Marktzutritt. Daher braucht es ein Abkommen wie das TTIP. Die Verhandlungs - führung Unstrittig ist die Verhandlungen wurden bislang unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Nach massiver Kritik wurden die Gespräche im kontroversiellsten Punkt, dem Thema Investitionsschutzklausel (Details siehe unten), unterbrochen und das Thema wurde öffentlich zur Diskussion gestellt. Kritiker sagen der Verhandlungsprozess sei trotz allem undemokratisch und intransparent. Lobbyvertreter der Industrie können ohne Beteiligung der nationalen Parlamente (und des EU-Parlaments) faktisch ohne demokratische Kontrolle einen rechtlichen Rahmen verhandeln, der zukünftig demokratisch zustande gekommene Umwelt-, Sozial- oder Lebensmittelgesetze aushebelt. Befürworter sagen Verhandlungen zu Free-Trade-Abkommen könnten unmöglich völlig transparent ablaufen. Wenn gute Ergebnisse erzielt werden sollen, sei im Prozess ein gewisses Maß an Vertraulichkeit erforderlich. Außerdem müsse das Paket am Ende auch dem Europaparlament zur Zustimmung vorgelegt werden. Die Investitionsschutzklausel Unstrittig ist der Vertrag sieht ein Klagerecht von Konzernen gegen Staaten im Rahmen von Schiedsgerichtsverfahren vor. Wegen indirekter Enteignung sollen gegenüber Körperschaften (auch künftige) Gewinne eingeklagt werden können, wenn Staaten durch ihr Handeln Gewinnerwartungen schmälern. Die Anzahl solcher Verfahren (im Rahmen anderer Freihandelsabkommen) hat zuletzt stark zugenommen. Kritiker sagen die EU und die USA hätten die bestentwickelten rechtsstaatlichen Systeme weltweit ein über jenen Bereich hinausgehender Schutz von Investitionen sei nicht notwendig. Zudem sei es verfassungsrechtlich bedenklich, dass Schiedsgerichte (statt nationale Gerichte mit mehreren Instanzen) nationale politische Entscheidungen (Lebensmittel-, Umwelt-, Sozialgesetze) erzwingen. ES GEHT GAR NICHT UM ZOLLABBAU. NUR NOCH VIER PROZENT DES EU-WAREN- STROMS sind VON ZÖLLEN BETROFFEN. Es gibt ein PotenZial von rund 119 Milliarden Euro jährlich und ein Wirtschaftswachstum von rund 0,5 Prozent. Eine Studie der EU-Kommission Befürworter sagen ein Klagerecht von Konzernen gegen Staaten sei (als Ultima Ratio!) notwendig, um Investoren vor rechtlicher Willkür zu schützen. In fast allen weltweiten und 62 österreichischen Investitionsschutzabkommen gebe es eine Klausel, wonach Unternehmen Staaten klagen können. Österreich ist allerdings noch nie geklagt worden. Die Vorteile des Abkommens Unstrittig ist der Wegfall jener vielen Umstände, die es ausländischen Herstellern schwerer macht als einheimischen, in einem Land etwas zu verkaufen, schafft einen enormen Wohlstandsgewinn. Und zwar sowohl für die Export- als auch die Importnation. Wie hoch dieser ausfällt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Befürworter sagen eine Studie der EU-Kommission sehe für die EU-Wirtschaft ein Potenzial von rund 119 Milliarden Euro jährlich und ein kontinuierliches höheres Wirtschaftswachstum von rund 0,5 Prozent in Europa. Nach einer Studie des deutschen IFO-Instituts (ähnliche Zahlen für Österreich existieren nicht) entstünden beim nördlichen Nachbarn zusätzlich Jobs. Kritiker sagen die Methodik zur Berechnung der Wohlstandsgewinne, auf die Befürworter verweisen, sei fragwürdig. Ein Wachstumseffekt durch das Freihandelsabkommen sei höchstens marginal spürbar. AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

10 barometer die weltkonjunktur im März branchen-klima Im weltweiten Branchenklimaindex der Volkswirte von Euler-Hermes dominiert die Farbe Orange: Stagnation, jedoch keine fundamentale Schwäche. CHE AUT ITA ESP TUR GBR CZR POL RUS Global ru ng s om mi 6 A o t te l ut bil o 6 B zul a h i e fe n r 6 M -, F ind as lug us t r c h ze 6 IT in u ie - u en gau n sr 6 P d T un d üs t ap e An un ie le 6 C r u ko m l a g g he nd -A en m Ze u s b a 6 S ie lls rüs u ta t te of h r f 6 H l al bl e 6 B it au er w un d 6 H ir t a n s c h Ko m d e af po t l ne nt en m Gute Aussichten, Erste Schwächen. Fundamentale Schwächen! Bevorstehende Krise/Krise VENEZUELA USD BIP/Kopf: +1,5 % export-klima das export-barometer* zeigt verstärkte Dynamik. Um 1,9 Prozent (Vorperiode: 1,07 %) haben die Ausfuhren zuletzt zugelegt. Mit Drittstaaten (Nicht-EU) ist sogar ein Anstieg von 2,7 Prozent zu verzeichnen. brasilien USD BIP/Kopf: +2,2 % Argentinien USD + 1,9 % BIP/Kopf: +2,3 % CHART DES MONATS DIE EINKAUFSMANAGER-INDIZES der USA und Chinas fallen zu Jahresbeginn überraschend schlecht aus. In China droht sogar eine schrumpfende Produktion (Werte über 50 bedeuten Expansion). Der EMI der Eurozone stieg im Januar hingegen auf den höchsten Wert seit WACHSTUMSMOTOREN DER ERDE Die am stärksten wachsenden Metropolregionen und ihr Anteil am Wirtschaftswachstum der OECD von 2000 bis Eurozone rk Yo r is A ngeles Los Tokio ew N r ünn Br H annove rg ünchen M ambu H r is W 1 ien schau ar 2 B udapest Pa rückgang 50 4 W 55 5 Pa wachstum 60 Quelle: HSBC Bank, Markit PMI Composite Europe CHINA 2008 Anteil am metropolengetriebenen Wachstum in der OECD (in %) 6 USA 2007 S eoul I ncheon Produktions-klima Quelle: OECD, 2014 FRA DEU n Sehr gute Aussichten *Quelle: Statistik Austria, Vergleich Quartal / IDN ZAF m m,,,,,m,,!, m,,,,,,,,,,m m m m,m,,,,,., m m m m.,,,.,,m m,,,,,,m,,,m m,m,,,,m,,,m m,m,,,,,,,,m m.,m,,,m,,., m m,,,,,m,m,, m,,,,. m,m m m m,,,,,m,m.,,.,,..,,..!.,,.,..,m..!! m,, m,..... m,,,.,,.,,,.! mm, mm,m,!m m,.,,,,.!. m m m m m,m m,,, m m,,,,,m,,., Quelle: Euler Hermes IND ut ah JAP CHN +2,4 % USD 6 A 6 N USA BRA usa BIP/Kopf: AU S S E N W I RT S C H A F T m a g a z i n e M ä r z

11 Eurozone USD russland USD BIP/Kopf: BIP/Kopf: +1,0 % +2,9 % deutschland USD BIP/Kopf: +1,7 % china Türkei BIP/Kopf: +3,8 % ÖSTERREICH BIP/Kopf: USD BIP/Kopf: +7,2 % USD JAPAN BIP/Kopf: USD +1,5 % das bruttoinlandsprodukt saudi-arabien BIP/Kopf: USD +1,4 % +4,0 % SÜDKOREA USD BIP/Kopf: Die Währungsturbulenzen in den Schwellenländern schlagen auch auf die BIP-Schätzung des Economist* für 2014 durch. Brasilien kann heuer nur noch 2,2 Prozent Wachstum erwarten, die Türkei rechnet mit einem Plus von 3,8 Prozent. 7,2 Prozent Wachstum für China gelten als überraschend schwach. + 3,4 % ÄGYPTEN USD indonesien USD BIP/Kopf: + 2,2 % BIP/Kopf: indien BIP/Kopf: + 6,0 % +5,4 % USD USD südafrika USD BIP/Kopf: +3,3 % australien USD BIP/Kopf: *Stand Februar ,8 % transport-klima FOREX-KLIMA Abkühlung im Welthandel signalisiert der BALTIC DRY INDEX, in Österreich deutet der WKo TRANSPORTKOSTENINDEX nicht auf fundamentale Schwäche hin. Die Entwicklung der wichtigsten Währungen zum Euro. seit 08/2013 seit 02/2013 1,22 1,06 % 0,63 % 27,54 5,80 % 6,86 % 0,83 3,85 % 3,33 % 307,59 2,94 % 4,96 % 84,75 4,78 % 15,13 % Schweizer Franken BALTIC DRY INDEX 2000 Aktueller Kurs wird von der Baltic Exchange in London veröffentlicht und gilt als wichtiger Preisindex für das weltweite Verschiffen auf Standardrouten. Tschechische Krone Pfund Sterling 1000 Ungarischer Forint März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez Feb. Indische Rupie Japanischer Yen 136,78 4,50 % 7,64 % 475 Polnischer Zloty 4,19 0,59 % 0,31 % Rumänischer Leu 4,45 0,73 % 1,75 % Türkische Lira 3,03 15,48 % 21,39 % US-Dollar 1,35 2,11 % 0,04 % 8,2 0,24 % 1,22 % Quelle: Bloomberg, WKÖ WKO TRANSPORTKOSTENINDEX 465 wird seit 1971 vom Fachverband errechnet. Bezugsquellen sind offizielle und öffentliche Daten /2013 2/2013 3/2013 4/2013 5/2013 6/2013 7/2013 AU S S E N W I R T S C H A F T m a g a z i n e M ä r z /2013 9/ / / /2013 1/2014 Chinesischer Renminbi Quelle: OeNB 11

12 die grosse chance Kasachstan Kaschagan: Der Kunstinsel-Archipel soll bald Herzstück der kasachischen Erdölförderung sein. Foto: APA PICTUREDESK Reif I 12 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

13 Mitten im Kaspischen Meer entsteht ein Archipel aus Förderinseln, der Metall- und Maschinenbauunternehmen gigantische Geschäftschancen bietet. Von Piotr Dobrowolski s hat fast minus 40 Grad, und die Vorstellung, dass hier auf einem künstlichen Eiland mitten in der bitterkalten Kaspischen See im Sommer schon mal 40 Grad plus herrschen können, scheint absurd. Vor uns liegen mächtige Riffe, die, aus riesigen Steinplatten aufgeschüttet, den Bohrinseln vor uns Schutz vor Packeis bieten sollen. Die nächtliche Beleuchtung verpasst der Szenerie einen unwirklich-gespenstischen Schein. Willkommen in Kaschagan, dem Kunstinsel-Archipel, der schon bald das Kronjuwel der kasachischen Erdölförderung sein soll. Von hier aus sollen bald jene elf Milliarden Barrel Öl gefördert werden, die im Meeresboden vermutet werden und (mit für die all den anderen Vorkommen) das Land Kasachstan zur Nation mit den zehntgrößten Erdölreserven der Welt machen. Noch ist das Kronjuwel ein ungeschliffener Diamant. Doch schon 40 Milliarden Dollar wurden für die ersten Vorarbeiten am Förderkomplex Kaschagan investiert, nsel? und wenn die kommerzielle Förderung 2015 beginnt, werden hier täglich Barrel (ab 2016 sogar rund eine Million Barrel täglich) gefördert. Der Bedarf an Maschinen, Fördertechnik und Dienstleistungen, der dadurch entsteht, lässt sich nur schwer in Zahlen darstellen. AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

14 die grosse chance Kasachstan Save the Date AUSTRIA SHOWCASE BEI DER KIOGE bis Im Herbst dieses Jahres ist ein Austria Showcase österreichischer Technologien für die Öl- und Gasindustrie Kasachstans geplant. Er soll rund um die größte Fachmesse Kasachstans, die KIOGE, stattfinden. Mehr Info unter: Kasachstan: Einige österreichische Pioniere sind inzwischen bereits recht erfolgreich vor Ort. Marktanalyse Kasachstan BIP-Entwicklung in Prozent ,5 % ,1 % ,0 % ,2 % ,1 % BIP pro Kopf 2014: USD Quelle: IMF Erdölproduktion in Kasachstan in Millionen Tonnen Quelle: BP Statistical Review of the World Energy Erdölreserven weltweit in Prozent OPEC-Länder 77,2 Russland 5,6 Kasachstan 3 USA 2,1 Andere Länder 12,1 Quelle: BP Statistical Review of the World Energy Investitionsbedarf. Eines ist klar: Den Bedarf an Fördertechnik, der ab 2014 hier herrscht, kann schon jetzt weder das Land noch die Region aus eigener Kraft bewältigen. Das Land sucht daher ganz gezielt nach Zulieferern für die Erdöl- und Erdgasindustrie. Erst kürzlich hat sich der kasachische Maschinenbauverband an eine Vielzahl ausländischer Wirtschaftsvertretungen, darunter auch Österreich, gewandt, um für Investitionen zu werben. Auf mehr als 400 Millionen Dollar wird der jährliche Bedarf geschätzt. Von Kränen über Pipelines, Laborausrüstung bis zu Ventilen braucht das Land fast alles, was in irgendeiner Form für die Erdölförderung einsetzbar ist. Dass die Chancen für Österreicher in Kasachstan gut sind, bestätigt auch der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Almaty, Michael Müller: Der Erdölsektor ist ein Markt, der für Sentimentalitäten wenig Platz übrig lässt. Insofern ist die Einladung an österreichische Firmen so zu bewerten wie die Einladung an jeden anderen Investor. Allerdings wird Österreich in Kasachstan sehr stark mit Qualität und Hightech verbunden und ist daher schon ein wichtiger potenzieller Kooperationspartner. Das Wort Kooperation ist hier ohnehin der Schlüssel zum Erfolg. In Ausschreibungen wird immer ein sogenannter Local Content gefordert, erzählt Müller. Also dass zum Beispiel mit lokalen Zulieferern zusammengearbeitet wird oder dass die Maschinen vor Ort gewartet werden. Die Einbindung von lokalen Partnern ist bei einem Engagement in Kasachstan daher immer ganz dringend zu empfehlen. Dann fällt es auch leichter, bei Ausschreibungen die so wichtige Local- Content-Anforderung zu erfüllen. Pioniere. Einige österreichische Pioniere sind inzwischen bereits erfolgreich vor Ort allen voran die OMV, die mit dem Erwerb der Petrom auch deren Aktivitäten in Kasachstan übernommen hat. Auf vier Feldern in Westkasachstan fördert die OMV rund Barrel pro Tag, was immerhin rund vier Prozent der weltweiten Fördermenge des Unternehmens ausmacht. Auf die Spezifik eines Engagements in Kasachstan angesprochen, nennt OMV- Sprecher Johannes Vetter einen Punkt, den auch andere im Land tätige Unternehmer immer wieder erwähnen das eher knappe Angebot an technischen Fachkräften: Eine besondere Herausforderung ist es, hoch qualifizierte Mitarbeiter dafür zu gewinnen, in fernab gelegenen Gebieten zu arbeiten. Was auch daran liegt, dass Kasachstan zwar immer mehr Ingenieure ausbildet, die Nachfrage aber noch schneller steigt. Um gute Leute zu halten, sind daher Gehälter zumindest in europäischer Größenordnung nötig. Keine Furcht. Auf höchster Ebene muss allerdings ohnehin eigenes Personal her: Ausländische Firmen müssen bereit sein, Managerkapazitäten vor Ort einzusetzen auch deshalb weil die asiatisch geprägte Kultur es verlangt, dass auf gleicher Ebene kommuniziert wird. Es wäre bei Großprojekten undenkbar, einen jungen Mitarbei- Fotos: APA PICTUREDESK, Shutterstock 14 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

15 ter nach Kasachstan zu schicken, damit der einen Vertrag ausverhandelt, und der CEO kommt dann zur Vertragsun terzeichnung. Da muss von Anfang von CEO zu CEO verhandelt werden, sagt der österreichische Wirtschaftsdelegierte Müller. So östlich-asiatisch der unbedingte Wunsch ist, vom Gegenüber auf Augenhöhe behandelt zu werden, so postsowjetisch-russisch geprägt ist allerdings nach wie vor die Verwaltung im Land. Als überaus günstig bezeichnen die Lage in Kasachstan dort tätige Österreicher, darunter etwa Liebherr, der Kräne nach Kaschagan Noch ist die Insel in Bau: Den Bedarf an Fördertechnik, der ab 2014 hier herrscht, kann weder das Land noch die Region aus eigener Kraft bewältigen. liefert, oder Hoerbiger, der mit seinen Kompressoren im Land ist. Beim Bürokratieabbau, so lautet allerdings der Tenor, könne das Land noch Fortschritte machen. Zum Teil hat es sie schon gemacht. Michael Müller meint jedenfalls: Man sollte sich vor Kasachstan nicht fürchten. Bei richtiger Markteinschätzung, guter Vorbereitung und passendem Partner vor Ort ist hier viel möglich. Fragen, Anregungen, Kritik? Sie erreichen den Autor per Mail an: Marktanalyse Investitionsboom 410 Millionen Dollar jährlich: Der Aufbau der kasachischen Erdölproduktion bietet riesige Geschäftschancen. Die Branchen im Überblick. in US-Dollar pro Jahr Pipeline-Rohre 57 Mio. Zusatzequipment (Flanschen, Rohrbogen etc.) 12,5 Mio. Bohrrohre 51 Mio. Ventile, Kompressoren, Pumpen, Turbinen 119 Mio. Wärmetauscher 2 Mio. Elektrik (Stromleitungen, Transformatoren) 34,9 Mio. Prozesssteuerung 46 Mio. IT-Equipment 11 Mio. Laborausrüstung 4,4 Mio. Instandhaltung, Wartung, Service 74 Mio. AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

16 tagebuch UNSER MANN IN KIEw Wie der Wirtschaftsdelegierte in Kiew, Hermann Ortner, inmitten der Maidan-Unruhen die Geschäfte aufrecht erhält. nicht nur fachspezifische Informationen: Im gemeinsamen Kreis können Anliegen, Ideen und auch Probleme erörtert werden. 10. Februar, 8.00 Uhr Es ist eiskalt, die Straßen sind spiegelglatt. Nicht ungewöhnlich für Kiew zu dieser Tages- und Jahreszeit. Doch sonst ist nichts gewöhnlich in den Straßen, die mich ins Büro führen. Ich passiere die zum Maidan-Platz führende abgesperrte Khreshchatyk-Straße. Überall Barrikaden, Sicherheitskräfte, dick eingepackte Demonstranten. Was normalerweise ein logistischer Vorteil ist das AußenwirtschaftsCenter Kiew ist mitten im Zentrum und für österreichische Geschäftsleute sehr leicht zu erreichen, schafft nun Probleme. Der Büroweg ist nicht immer einfach zu bewältigen. Was die Betrachter der Nachrichtenbilder daheim nicht realisieren, ist, wie sehr die Menschen übrigens jeder politischen Einstellung bemüht sind, allen Protesten zum Trotz die Normalität des Alltags so gut wie möglich weitergehen zu lassen. So lautet auch die Devise unseres Teams, das gerade hier im Büro eintrifft: Business as usual Uhr Bürobeginn. Wir starten mit der Durchsicht aktueller Anfragen österreichischer Unternehmen. Nicht nur das politische, auch das Geschäftsklima ist derzeit sehr angespannt. Die Anliegen der Firmen betreffen also erwartungsgemäß insbesondere Probleme, die sich bei ihrer Geschäftstätigkeit in der Ukraine ergeben. Die genauen Arbeitsabläufe und Rechercheergebnisse zu früheren Anfragen werden mit den einzelnen Mitarbeitern besprochen. Business as usual inmitten der Unwägbarkeiten am Maidan-Platz: Die Austrian Business Circles finden weiterhin statt Uhr Die Handelsräte der EU-Länder treffen einander regelmäßig in den Räumlichkeiten der Europäischen Delegation in Kiew. Da das AußenwirtschaftsCenter Kiew im Gastland formell Teil der österreichischen Botschaft ist, nehmen wir auch die Aufgaben eines Handelsrates wahr. Trotz des schwierigen Umfelds: Wir besprechen aktuelle wirtschaftspolitische Themen, neue wirtschaftsrelevante Regelungen und geschäftliche Problemfälle von allgemeinem Interesse. Und wir stimmen teilweise gemeinsame Vorgangsweisen bei Interventionen ab Uhr Wir sind rund 20 Personen, die einander in der separaten Räumlichkeit eines Restaurants nahe dem Dnjepr treffen. Der Austrian Business Circle findet trotz der unangenehmen äußeren Umstände statt das AußenwirtschaftsCenter Kiew organisiert diese Netzwerktreffen regelmäßig für die lokalen Niederlassungsleiter und Vertreter österreichischer Firmen so auch an diesem Tag. Politik ist natürlich auch hier ein Thema. Der österreichische Botschafter gibt uns einen kurzen Bericht über die aktuelle Situation. Dann geht es zurück zum eigentlichen Kern des Treffens: Nach einem Abriss wirtschaftsrelevanter Informationen von meiner Seite folgt der Vortrag eines uns gut bekannten Steuerberaters zum Thema Compliance mit anschließender angeregter Diskussion. Den Austrian Business Circle auch jetzt beizubehalten ist wichtig. Die Teilnehmer erhalten hier Uhr Rückfahrt ins Büro. Manche zentrumsnahen Straßen sind infolge der anhaltenden Unruhen nicht passierbar. Die steileren Straßenverbindungen zurück ins Zentrum sind zudem wegen Glätte mit Vorsicht zu genießen der Weg ins AußenwirtschaftsCenter gestaltet sich also etwas langwierig. Danach geht es weiter mit der Büroarbeit mit Telefonaten, Besprechungen und schriftlichen Informationen an österreichische Unternehmen. Die Anliegen österreichischer Firmen stehen im Vordergrund, doch angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine geht es auch um die enge Zusammenarbeit mit österreichischen Medien. Neben der politischen Berichterstattung steht für viele von ihnen auch die Geschäftstätigkeit österreichischer Firmen in der Ukraine im Fokus Uhr Es sind intensive Tage in Kiew. Aber auch spannende, abwechslungsreiche Tage. Ein solcher Arbeitstag geht nun langsam zu Ende, und jetzt ist Zeit und Muße, sich mit Zeitungsnotizen und aktueller Medieninformation über das Tagesgeschehen zu beschäftigen Dieser Tagebucheintrag entstand zu Redaktionsschluss am 17. Februar, bevor die Lage am Maidan eskalierte. Hermann Ortner Wirtschaftsdelegierter in Kiew vul. Kruglouniversytets ka 3 5 Office 31, 11. Stock Kiew Ukraine Tel.: Fax: AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

17 IHR WELTWEITER ONLINE-AUFTRITT. PRÄSENTIEREN SIE IHR UNTERNEHMEN auf dem österreichischen Wirtschaftsportal im Ausland: Ihre Vorteile einer Firmenpräsentation: Gezielte Ansprache Ihrer Geschäftspartner in Wort und Bild in bis zu 28 Sprachen Professionelle Übersetzungen Top-Reihung und Hervorhebung bei Firmenabfragen am Portal Hohe Besucherfrequenz des Portals Verschränkung mit den Services der AußenwirtschaftsCenter vor Ort (Veröffentlichung im Newsletter, gezielte Weiterbetreuung) Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA verfügt über ein einzigartiges Netzwerk an weltweiten Stützpunkten. Nutzen Sie die Möglichkeit auf den 200 Länderseiten der AußenwirtschaftsCenter zu werben und sprechen Sie Ihre Zielgruppe vor Ort online an. INFOS: T AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

18 COVERSTORY ASEAN Super- MARKT zwischen Super- Mächten Foto: shutterstock Die ASEAN-Staaten werden zur grössten Freihandelszone der Erde: Fast 600 Millionen Konsumenten, ein BIP-Wachstum von fünf Prozent und offene Grenzen mit China und Indien locken Investoren. Auch politisch soll der Zollverein zusammenwachsen. Ob da die Regionalmacht China mitspielt? Von Rudolf Loidl und Clemens Coudenhove 18 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

19 Die Flagge der ASEAN-Staaten: Zehn stilisierte gelbe Reisrispen symbolisieren die Mitgliedsstaaten. AUSSENWIRTSCHAFT magazine März

20 COVERSTORY s hätte ein historischer Akt werden können. Hätte. Doch er scheiterte an einem der kleinsten Mitgliedsländer, an Kambodscha. Zum ersten Mal seit der Gründung der Association of South East Asian Nations (ASEAN) im Jahr 1967 gingen die Mitglieder eines Gipfeltreffens im Disput auseinander. Und das obwohl man sich in jenen Julitagen 2012 auf wahrlich Historisches einigen konnte: Die ASEAN-Staaten, jene Zollfreizone von zehn südostasiatischen Ländern, verpflichten sich zu einer Menschenrechtserklärung, bindend selbst für autoritäre Regimes wie Myanmar oder Laos. Mehr noch: Man legte auf dem Gipfel den Grundstein für eine gigantische China, Japan, Südkorea und Indien umfassende Freihandelszone. Ein klitzekleines Detail hätten sich die Verhandler der Philippinen und Vietnams noch gewünscht: eine Mahnung, im Territorialstreit mit China um ein paar Inseln im Südchinesischen Meer nur friedliche Mittel zuzulassen. Es wäre ein eher symbolischer Akt der Solidarität der ASEAN-Staaten gegen den zunehmend selbstbewusst auftretenden Nachbarn China gewesen. Doch nicht einmal auf einen symbolischen Allgemeinplatz konnte man sich einigen: Kambo d scha und Myanmar, die beiden Mitgliedsländer der Union in der politischen Voliere chinesischer Wirtschaftshilfe, verweigerten die Unterschrift und ließen die Gipfelerklärung letztlich platzen. Singapur: Finanzzentrum des hochgradig inhomogenen Wachstumsmarktes der ASEAN-Staaten. Flagge und Hymne. Kaum eine Episode macht deutlicher, um welch politischen Däumling es sich bei der Staatengemeinschaft ASEAN handelt. Das hochgradig heterogene Gebilde (Details siehe Kasten ASEAN was ist das? ) umfasst junge Demokratien, Monarchien, kommunistische Regimes und autoritäre Staaten. Aber auch wirtschaftlich sind die Unterschiede krass: Das jährliche Pro-Kopf- Einkommen schwankt zwischen 800 und Dollar. Doch aller politischer Wichtelhaftigkeit zum Trotz: Die Zollfreizone ist ein wirtschaftlicher Koloss. Mehr als 600 Millionen Menschen leben innerhalb ihrer Grenzen, Tendenz stark steigend. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum beträgt rund fünf Prozent. Und man hat ambitionierte politische Ziele: Noch 2015 soll eine sogenannte ASEAN Community mit zahlreichen Säulen entstehen, von denen die ASEAN Political Security Community (APSC), die ASEAN Economic Community (AEC) und die ASEAN Socio-Cultural Community (ASCC) die wichtigsten sind. Unter ASEAN Connec tivity sind aufwändige regionale Transportinfrastrukturprojekte geplant, mit der Initiative for ASEAN Integration sollen schwächere Mitgliedsstaaten wie Kam bodscha, Laos, Myanmar und Vietnam (kurz CLMV-Staaten) gefördert werden. Seit Kurzem soll auch eine Flagge und eine Hymne ( The ASEAN Way ) der Gemeinschaft Identität verleihen. Fotos: shutterstock (2) 20 AUSSENWIRTSCHAFT magazine März 2014

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