bücherleben Leipziger Buchmesse Das Magazin der Leipziger Buchmesse Januar 2015

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1 bücherleben Das Magazin der Leipziger Buchmesse Januar 2015 Erinnerungen neu erfinden: Der Autor und Filmemacher Ron Segal über Wahrheit, Fiktion und den Holocaust im Animationsfilm +++ Familienaufstellung: Nachwuchsautorin Madeleine Prahs und ihr langer Weg zum ersten Roman +++ Forever young! Unabhängige Verlage im Aufwind +++ Klassenzimmer der Zukunft: Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth im Interview Leipziger Buchmesse Leipzig liest März 2015

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3 Voll das Leben: Knapp 20 Minuten dauert die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Messegelände. Demokratie jetzt oder nie! In der Tram-Linie 16 sind alle gleich: Verlagsmenschen in feinem Zwirn, HipHopper mit Riesen-Kopfhörern, kinderwagenschiebende Familien, Omas und Opas mit Enkel, aufgedrehte Schulklassen und Lehrer. Geben Sie bitte die Türen frei! Die Buchmesse dauert nur vier Tage, deshalb wird s eng. In die Welt der Literatur kann man immer aufbrechen. bücherleben ausgabe januar

4 Editorial Zweieinhalb Tage auf Händen getragen durch die Buchmesse. Max Frisch, Berliner Journal, 1973 In Leipzig mischen sich Ost und West, Hoch- und Subkultur, Alt und Jung. Die Stadt überrascht und das nicht nur wegen der vielen Gründerzeithäuser, der Passagen, Parks und Kanäle, der Fabriken, hinter deren Backsteinmauern sich nun Künstler und kreative Firmengründer eingerichtet haben. Es sind die Menschen, ihre Neugier und Offenheit, die es Besuchern auf Anhieb leicht macht, sich wohl zu fühlen. 6 Autoren Herausgeber Leipziger Messe GmbH Postfach Leipzig Projektteam Leipziger Buchmesse Direktor: Oliver Zille Tel. +49(0) Fax +49(0) Projektleitung: Julia Lücke, Projektkoordination, Text: Nils Kahlefendt, Leipzig Gestaltung, Layout: Angela Schubert & Jo Schaller, Halle (S.) Abbildungen: Tobias Bohm (Titel, S. 7, 8, Rückseite), Fotolia FotolEdhar (S. 19), Robert Gommlich (S. 15), Nils Kahlefendt (S. 11, 12, 13, 16), Karen Lemme (S. 22, 23), Gert Mothes (S. 2/3), nato (S. 24), Nils A. Petersen (S. 27), Peyo 2014, Licensed through I.M.P.S. (S. 10), Brussels, privat, Swen Reichold (S. 25), Monique Wüstenhagen (S. 17) Erinnerungen neu erfinden Der Autor und Filmemacher Ron Segal über Wahrheit, Fiktion und den Holocaust im Animationsfilm. 10 Comic & Manga Wir hatten immer unsere Beziehungskrisen Sailormoon, Hellboy, die Schlümpfe oder ein seltsames Mischwesen aus Schwein und Vogel: Wie gezeichnete Helden das Leben von Comic-Fans verändern. 4 bücherleben ausgabe januar 2015

5 Die vermutlich beste Zeit, Leipzig und seine Möglichkeiten zu erkunden, sind die vier Buchmessetage im März. Ein wenig Ausnahmezustand, eine Art fünfte Jahreszeit. Für die übrigen 361 Tage des Jahres gilt: Nach der Messe ist vor der Messe. Mit unserem neuen Magazin, das den Leipziger Bücherbrief ablöst, wollen wir Sie auf den kommenden März einstimmen. Es geht, Sie ahnen richtig, um mehr als short cuts aus der Werkstatt. Natürlich wird bücherleben auch über langfristige Pläne und neue Projekte unserer Messe berichten, in gebotener Tiefe Hintergründe ausleuchten. Vor allem aber wollen wir in unterschiedlichsten journalistischen Formaten die eigentlichen Akteure der Buchmesse stärker in den Blick nehmen: Was treibt Autoren, Verleger, Buchhändler, nicht zuletzt unsere zahllosen Veranstaltungs-Partner? Informativ, unterhaltsam und nah am Leben wollen wir sein, dabei so subjektiv und überraschend, wie man es von der Buchmesse erwartet. Das gedruckte Heft wird künftig von einer Online-Ausgabe flankiert werden so können wir auch in digitalen Zeiten aktuell bleiben und Ihre Messevorbereitungen übers Jahr mit interessanten Hintergrund-Geschichten begleiten. Neugierig geworden? Wir hoffen, dass sich der Spaß, den wir am Ideenfinden und -umsetzen hatten, auf Ihre Lektüre überträgt. Halten Sie mit Anregungen und Kritik nicht hinter den Berg, beides ist uns willkommen! Lesen Sie wohl, lassen Sie sich inspirieren und auch ein wenig auf Händen tragen. Auf bald! Ihr Oliver Zille Direktor der Leipziger Buchmesse 14 Unabhängige Verlage Forever young! In Zeiten zunehmender Marktkonzentration stehen Independents für eine bunte, vielfältige Bücherlandschaft. 22 Leipzig liest Magische Orte An mehr als 400 Spielstätten wird im März gelesen, diskutiert und gefeiert. Drei Messe- Hotspots im Porträt. 18 Bildung Klassenzimmer der Zukunft Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth über Medienbildung in der Schule. 26 Autoren Familienaufstellung Schreiben, weiß Madeleine Prahs, ist ein oft einsames und langwieriges Geschäft. twitter.com/buchmesse bücherleben ausgabe januar

6 Autoren Erinnerungen neu erfinden Kunst darf alles, meint der Autor und Filmemacher Ron Segal. Ein Gespräch über Wahrheit und Fiktion, den Holocaust im Animationsfilm und den Gaza-Streifen, mitten in Berlin. Das kleine Kaffee am Rand des Prenzlauer Bergs ist gut gefüllt; der schmale jungen Mann mit Brille, der hinter einem Milchkaffee in sein Notebook tippt, könnte als Student durchgehen, der an seiner Hausarbeit schreibt. Doch Ron Segal, der Autor und Filmemacher, sitzt wieder einmal auf gepackten Koffern. Seine deutsche Freundin studiert in London; in wenigen Tagen fliegt er zu seiner Familie nach Tel Aviv. Seit 2009 lebt Segal, mit Unterbrechungen, in Berlin. Ein DAAD-Stipendium ermöglichte ihm die Recherche im Shoah Foundation Institute für Visual History an der Freien Universität, in dem Interviews mit Holocaust- Überlebenden aus mehr als 50 Ländern aufbewahrt werden. Aus unzähligen dieser Puzzleteile erstand Adam Schumacher, der Held von Segals erstem Roman Jeder Tag wie heute : Ein 90jähriger Schriftsteller, der nach Jahrzehnten der Verweigerung wieder nach Deutschland reist, um seine Erinnerungen aufzuschreiben im Wettlauf mit einer ausbrechenden Alzheimer- Erkrankung. Ron Segal hat große Pläne: Aus seinem Debütroman soll ein abendfüllender Animationsfilm werden. Im Herbst 2015, hofft er, kann die Produktion beginnen. Segal weiß, dass er ein Marathon-Projekt vor der Brust hat: Das wird ein langer Prozess. Viel länger, als ein Buch zu schreiben. Was bringt einen jungen, lebenslustigen Israeli von knapp 30 Jahren dazu, sich mit dem Holocaust zu beschäftigen noch dazu in Berlin? Ron Segal: Ich fand immer, dass alles, was ich über dieses Thema wusste, bereits vor mir gedacht und gesagt wurde. Ich wollte etwas eigenes sagen und konnte das nicht. Ich musste recherchieren. Dazu kommt die Geschichte meiner Großeltern. Sie lebten in Berlin und schafften es, rechtzeitig zu fliehen. Sie waren beide sehr jung; meine Oma kam mit 16 Jahren nach Israel. An Berlin hatten sie eigentlich gute Erinnerungen, wollten jedoch nie zurück. Als ihr Mann 70 wurde, haben die beiden Deutschland noch einmal besucht. Das Tagebuch, das Großmutter damals geführt hat, hat sie mir vorgelesen. Das fand ich sehr spannend: Eine Mischung aus Hass und Liebe Als Sie das erste Mal in Deutschland waren, haben Sie die Schuhe Ihres Opas getragen? Segal: Stimmt. Es waren sehr schöne Schuhe, vermutlich in Deutschland gearbeitet. Ich habe es gemocht, hier mit ihnen zu laufen, eine interessante Erfahrung. Die Idee, der Hauptfigur meines Romans den Namen Schumacher zu geben, kam mir allerdings beim Lesen eines Märchens der Gebrüder Grimm. Sie 6 bücherleben ausgabe januar 2015

7 Ron Segal, 1980 im israelischen Rehovot geboren, studierte nach seinem Armeedienst an der Sam Spiegel Film and Television School of Jerusalem; sein Abschlussfilm wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt und vom Goethe Institut ausgezeichnet. Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin, derzeit als Stipendiat der Akademie der Künste. bücherleben ausgabe januar

8 kennen es bestimmt: Der Schuster, dessen Schuhe nachts von fleißigen Wichtelmännchen besohlt werden Ich dachte: Was, wenn wir an Stelle des Schuhmachers einen Schriftsteller hätten? Und statt der Schuhe Erinnerungen oder Geschichte? Wie kann Literatur mit dem Holocaust umgehen, wenn ihr nur noch die Fiktion oder die Erinnerung aus zweiter, dritter Hand bleibt? Segal: Sie schafft eine persönliche Verbindung zu den Lesern. Es ist beispielsweise sehr schwierig, eine Gedenkstätte zu besuchen und tatsächlich etwas zu fühlen. Man weiß natürlich, wie man sich respektvoll verhält, was man spüren müsste. Aber das passiert nicht immer. Die Situation ist ein bisschen künstlich. Mit einer guten Geschichte ist der Leser gleichsam in den Schuhen der Figuren unterwegs. Sie nähern sich Ihrem ernsten Thema sehr leicht, mitunter mit schwarzem Humor. In Deutschland taucht da reflexartig die Frage auf: Darf man das? Segal: Das geschieht auch in Israel. Doch wenn sich nur die Generation der Holocaust-Überlebenden zu Wort melden darf, wäre die Geschichte auserzählt. Erinnerungen muss man immer wieder neu erfinden. Ich versuche, eine zweite oder sogar dritte Ebene der Erinnerung zu bauen. Eine Interpretation von authentischer Erfahrung. Das darf Literatur! Kunst, die etwas nicht darf, ist für mich nicht interessant. Sie haben für Ihr Buch 18 Monate im Visual History Archive des Shoah Foundation Institute an der FU Berlin recherchiert. Eine einschneidende Erfahrung? Segal: Zugegeben, ich hatte Angst davor. Aber es war einfacher, als ich dachte. Vielleicht hat sich das auch auf die Stimmung des Buches ausgewirkt. In den Videos begegneten mir Männer und Frauen, die oft mit viel Humor über ihre schlimmen Erfahrungen sprechen. Auch bitterem Humor. Manchmal musste ich sogar laut lachen, was die Archivare natürlich geschockt hat. Viele der Zeitzeugen sind tatsächlich gute Geschichten- Erzähler! Und genau die habe ich gesucht. Momentan arbeiten Sie daran, einen Animationsfilm zu Ihrem Roman fertigzustellen. Wieso gerade dieses Genre? Segal: Warum soll ein Klavierspieler nicht Trompete spielen? (lacht) Animation erscheint mir sinnvoll, 8 bücherleben ausgabe januar 2015

9 gerade bei diesem heiklen Gegenstand: Dokumentarfilme benutzen Archivmaterial, für Spielfilme werden Locations und Geschehnisse nachgebaut. Ich würde mich dort verlieren, das ist nicht meine Welt. In der Animation kann ich mich auf die persönliche Geschichte hinter der erdrückenden Erzählung vom Holocaust konzentrieren. Sehen Sie sich in Israel mit Blasphemie-Vorwürfen konfrontiert? Oder ist so etwas spätestens seit Art Spiegelmans Maus kein Thema mehr? Segal: Filme wie Persepolis oder Waltz with Bashir haben gezeigt, dass sich das Genre auf seriöse Weise zeitgeschichtlichen Themen annähern kann. Wir sind also nicht die ersten, die so etwas tun. Die Japaner machen es schon seit vielen Jahren: Es gibt Animee- Filme über Hiroshima und Nagasaki. Anne Frank ist Heldin in einem Dutzend Animee-Streifen! Für uns, die wir es gewohnt sind, Pixar- und Disney-Filme zu schauen, mag es etwas Neues sein. Sie leben abwechselnd in Berlin und Tel Aviv. Was haben beide Städte gemeinsam? Segal: Die kosmopolitische Stimmung der Städte ist durchaus vergleichbar. Auch, dass man viel Fahrrad fährt. Und inzwischen gibt es hier in Berlin so viele Israelis, dass es mir manchmal tatsächlich wie ein zweites Tel Aviv vorkommt. Beide Städte sind ziemlich groß, trotzdem findet man in seinem Kietz alles, was man zum Leben braucht. Wie funktioniert das Zusammenleben mit Palästinensern, Libanesen, Syrern in dieser Stadt? Geht man sich eher aus dem Weg oder aufeinander zu? Segal: Wir sind weit entfernt von den Konfliktzonen des Nahen Ostens. Wahrscheinlich können wir hier deshalb besser miteinander reden. Wir müssen zumindest nicht streiten. Berlin als gelobtes Land? Segal: Ich habe im Rahmen meines Stipendiums gerade zwei Monate in Moabit gelebt, wo es 40 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich wohnte in einer Art Künstler-Kommune, dem Zentrum für Kunst & Urbanistik. Auch hier gab es ein paar Leute aus dem Iran wir haben uns sehr gut angefreundet. Ich habe viel Arabisch auf der Straße gehört, Türkisch, ein wahres Sprachgemisch es funktioniert irgendwie! Der Nahostkonflikt ist jedoch auch hier Thema, als junger Israeli können Sie dem nicht ausweichen. Eine Bürde? Segal: Ich glaube, kein Schriftsteller möchte auf die Rolle eines Posterboys für die israelische Politik reduziert werden. Ich bin Autor kein Politiker. Ich verstehe die Neugier, ich schätze sie auch. Es ist gut, Fragen zu stellen. Das bedeutet ja, dass man sich auf den anderen einlässt. Manchmal würden Sie lieber nur über Filme, Musik oder Literatur reden? Segal: Literatur und Politik lassen sich nicht trennen. Man kann auch kluge politische Fragen stellen. Dann bekommt man die richtigen Antworten.» Ron Segals erster Roman Jeder Tag wie heute ist 2014 im Wallstein Verlag erschienen. Im Rahmen des Programmschwerpunkts 50 Jahre deutschisraelische diplomatische Beziehungen wird Ron Segal im März zusammen mit zahlreichen prominenten Autoren von Amos Oz bis zu Dan Diner, Chaim Noll oder der Übersetzerin Mirjam Pressler Gast der Leipziger Buchmesse sein. Im Leipziger Literaturhaus wird auch die Installation Migrating Books zu sehen sein; das Projekt, an dem Segal mit einem Architekten-Team arbeitet, kreist um Zeugenschaft, Erinnerung und Schreiben. bücherleben ausgabe januar

10 Comic & Manga Wir hatten immer unsere Beziehungskrisen Sailormoon, die Schlümpfe, harte Typen in den Suburbs von Los Angeles oder ein seltsames Mischwesen aus Schwein und Vogel: Gezeichnete Helden verändern nicht selten auch das Leben von Akteuren der Szene. Ein Bestiarium, so bunt wie die Welt von Comic und Manga. Dr. Joachim Kaps, Jahrgang 1964, war freier Autor, Übersetzer, Ausstellungs-Kurator und Herausgeber der Comixene, 1996 wechselte er zu Carlsen Comics, wo er lange Jahre als Verlagsleiter arbeitete. Seit 2004 ist Kaps Managing Director von Tokyopop in Hamburg. Blaue Zwerge Man hat es bei all den Debatten über die Literaturfähigkeit der Graphic Novels fast vergessen: Comics dürfen auch ganz einfach intelligent unterhalten, ohne sich dafür schämen zu müssen. Diese Kunst beherrschte kaum einer so brillant wie der 1992 verstorbene Belgier Pierre Culliford, der unter dem Pseudonym Peyo als der geistige Vater der Schlümpfe bekannt wurde. Mich begleiten die blauen 10 bücherleben ausgabe januar 2015

11 Dirk Rehm, Jahrgang 1963, gründete 1991 in Berlin den Verlag Reprodukt, der sich seither mit Künstlern wie Daniel Clowes, Chris Ware, Barbara Yelin oder Mawil zu einer der wichtigsten Adressen für Comics abseits des Mainstreams entwickelt hat. Zwerge schon seit meiner Kindheit, in der ich ihre Abenteuer in Rolf Kaukas Fix und Foxi -Heften als Fortsetzungsgeschichten verfolgen durfte. Ihre multimediale Vermarktung von Vader Abraham bis zu den Techno-Schlümpfen, die dem ersten Zeichentrickfilm in den 1970er Jahren folgte, hatte die Genialität der 16 ersten Schlumpf-Alben, an deren Entstehung Peyo selbst mitgearbeitet hat, zu Unrecht eine Weile in den Hintergrund gedrängt. Dem Splitter-Verlag aus Bielefeld ist es zu verdanken, dass man diese Abenteuer inzwischen in einer großartigen Neuausgabe wieder lesen und sich daran erfreuen kann, wie die Schlümpfe mittels ihres grandiosen Humors auch unsere Welt besser verstehen helfen: Kulturkonflikte ( Rotschlümpfchen und Schlumpfkäppchen ), ausufernder Kapitalismus ( Der Finanzschlumpf ) und Geschlechterrollen ( Schlumpfinchen ) werden auf so großartige Weise seziert, dass man sie den RTL-Comedians unserer Zeit um die Ohren hauen müsste, falls sie sie nicht lesen können. Über all das kann ich heute noch genauso herzlich lachen wie damals in meinem Kinderzimmer. Und: Nach dem Lesen komme ich mir auch heute noch jedes Mal ein wenig klüger vor. Hamburger Schule Ich bin, wie viele Jugendliche meiner Generation, mit Petzi und Micky Maus aufgewachsen, später kamen mit dem Zack-Magazin franko-belgische Comics, Jean Giraud oder Hugo Pratts Corto Maltese dazu. Als ich Anfang der 90er in Hamburg mein Studium abschloss, entdeckte ich amerikanische Undergound- Zeichner wie Gilbert und Jaime Hernandez, die in den Achtzigern mit ihrer Love & Rockets -Serie eine Art Sittengemälde südkalifornischer Punks geschaffen hatten. Das traf mich wie ein Faustschlag. Zum ersten Mal dachte ich: Da schöpft jemand aus den gleichen Quellen, auch wenn er woanders lebt. Total spannend! Jugendliches Aufbegehren fühlt sich wahrscheinlich überall gleich an egal, ob in den Suburbs von L.A. oder am Hamburger Lerchenfeld. Der Tod von Speedy, die deutsche Ausgabe des ersten Bands der Love & Rockets -Serie, ist dann meine Abschlussarbeit an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste geworden: Ich habe mich um die Rechte gekümmert, einen Übersetzer gesucht, alles handgelettert, in der Dunkelkammer der Hochschule wurden die Druckfilme hergestellt. Und plötzlich war ich Comic-Verleger. bücherleben ausgabe januar

12 Der Klempner Ich bin mit Tim und Struppi oder Lucky Luke aufgewachsen und kann mit richtigen Superhelden eigentlich gar nichts anfangen selbst mit Batman tue ich mich schwer. In den 90er Jahren bin ich dann bei Hellboy gelandet, Carlsen hatte die Serie nach Deutschland gebracht; Anfang der Nullerjahre startete der Kleinverlag Cross Cult dann einen neuen Anlauf. Ziemlich düster, aber ich fand die Story gut. Sein Schöpfer, der Amerikaner Mike Mignola, hat Hellboy mal als Klempner unter den Superhelden bezeichnet: Einer, der einfach seinen Job macht. Nur das der eben aus der Bekämpfung von Monstern, Vampiren und Nazis besteht. Sebastian Röpke, geboren 1968 und aufgewachsen im Rheinland, studierte ab 1993 an der TH Dresden startete er in Leipzig die Comic Combo, der heute als dienstältester Comic- Laden Ostdeutschlands gilt. Big in Japan Angefangen hat alles mit Sailormoon, Pokemon und den ganzen Serien auf RTL II, damals war ich sieben, acht Jahre alt. Und genau genommen ging s wahrscheinlich noch früher los, mit Heidi und Biene Maja : Das waren ja, so gesehen, auch schon Animes, wenn man den Begriff für in Japan produzierte Zeichentrick-Serien verwendet. Erst sehr viel später begann ich mich für japanische Kultur zu interessieren und bin bewusst auf Manga und Anime zugegangen. Mit 16 kamen die ersten Conventions ich habe Nähkurse belegt und begonnen, meine Kostüme selber zu schneidern. Ein großer Spaß, aber auch jede Menge Arbeit. Ein besonderes Lebensgefühl? Für die meisten von uns sind Cosplay, Manga und Anime ein tolles Hobby. Nicht mehr aber auch nicht weniger! Charline-Nana Lenzner wurde 1992 in Hamburg geboren und arbeitet dort in einer Werbeagentur. In ihrer Freizeit organisiert sie ehrenamtlich Cosplay-Wettbewerbe, so auch auf der Manga Comic Convention (MCC) in Leipzig. 12 bücherleben ausgabe januar 2015

13 Schwarwel, geboren 1968 in Leipzig, ist Comic-Zeichner, Illustrator und Art Director von Glücklicher Montag, einem Studio für Animation, Grafik und Multimedia. Eine 25-jährige Zeitreise durch den Comic-Kosmos rund um seine berühmteste Figur ermöglichen die beiden dicken Bände Schweinevogel Total-o-Rama (2010 und 2013). Hossa! Schweinevogel, dieses seltsame Mischwesen, hat mich seit meinem 19. Lebensjahr begleitet. Ein echtes Kind der DDR, wo man nirgends legal Comics drucken konnte habe ich mich also einfach in ein Messehaus geschlichen und die ersten Exemplare meines Fanzines Klump n Schlomp an einem Minolta-Kopierer vervielfältigt erschien Schweinevogel dann als wöchentlicher Strip in der frisch gewendeten Leipziger Volkszeitung. Inzwischen tritt er, ganz old-fashioned, im Digitalen auf in der Leipziger Internetzeitung. Ich habe immer mal wieder versucht, ihn mainstreamiger zu machen, zum Geldschwein, sozusagen. Aber Schweinevogel lässt sich nicht einfangen und verwursten. Er ist ein sperriger Charakter; jeder neue Strip eine Herausforderung, weil er sein Eigenleben nie aufgegeben hat. Wir hatten immer unsere Beziehungskrisen, Liebe und Hass, wie das in Familien so ist. Kaum zu glauben: Über der Arbeit am Schweinevogel- Film bin ich Veganer geworden, mit 39. Und meine beiden Kinder sind mit diesem Geschwister-Kind aufgewachsen. Es war immer klar: Da gibt s noch jemanden, der in der zweidimensionalen Welt zu Hause ist. Der aber dazugehört.» Comics für alle: Parallel zur Buchmesse öffnet im März die 2. Manga-Comic-Convention (MCC) ihre Tore: In Halle 1 präsentieren sich auf rund Quadratmetern alle Größen der Branche, dazu Aussteller aus dem Games-Bereich sowie zahlreiche Händler. In die bunte Welt der Kinder-Comics können große und kleine Messebesucher in der neuen Kindercomicecke eintauchen. All das erleben Messebesucher ohne Aufpreis: Mit ihrem Ticket können sie problemlos zwischen den Hallen wechseln. Literarische Comics und Graphic Novels sind am Comic- Gemeinschaftsstand (Halle 5, Stand B209) oder an den Messeständen deutscher Kunsthochschulen (Halle 3) zu erleben. bücherleben ausgabe januar

14 Unabhängige Verlage Forever young! Voland & Quist, Bilger, Mikrotext: In Zeiten zunehmender Markt-Konzentration stehen unabhängige Verlage für eine bunte, vielfältige Bücherlandschaft. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Und ob ihre Entdeckungen gedruckt oder nur noch digital erscheinen, ist egal. Es gibt Verlage, die am Reißbrett irgendeiner Konzernzentrale erfunden werden. Andere entstehen aus einer übermütigen Weinlaune heraus oder weil da Bücher sind, die unbedingt in die Welt müssen. Die Geschichte von Voland & Quist beginnt 2001, fast drei Jahre vor der eigentlichen Gründung, als Planspiel zweier Studenten. Sebastian Wolter und Leif Greinus hatten sich während ihres Studiums an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur angefreundet und brüteten in ihrer WG nächtelang über einer Fallstudie fürs Fach Controlling. Das Thema: Die Gründung eines Verlags. Eigentlich unmöglich, zu diesem Schluss kommen sie. Unmöglich? Warum nicht die Literatur der Poetry Slams und Lesebühnen, die sie in ihrer Freizeit organisieren, zwischen Buchdeckel bringen? Und: Wieso nicht Bücher konsequent mit CDs kombinieren, da die Texte ihre volle Wirkung erst in der performativen Praxis erzielen? Live-Literatur nennen die beiden das. Für uns lag das Konzept auf der Hand, erklärt Wolter. Unsere Autoren können hervorragend vorlesen und das soll man auch zu Hause nachhören können. Im Herbst 2004 erscheinen die ersten Titel von Voland & Quist. Den Verlagsnamen borgen sich die Neu-Gründer in der Weltliteratur aus. Seither rätseln nicht nur Freunde, ob sich im finster-mephistophelischen Voland aus Bulgakows Meister und Margarita oder dem freundlich-friedensstiftenden Quinten Quist aus Harry Mulischs Entdeckung des Himmels Wesenszüge von Greinus und Wolter wiederfinden lassen. Verleger, die nicht nur Bilanzen lesen, sondern auch Bücher entdecken können, hat es immer gegeben. Trau keinem über 30? Wagenbach, Rotbuch, Stroemfeld: Viele, die ihren Weg in den politisch aufgeheizten Jahren der Alt-Bundesrepublik um 1968 begannen, feiern inzwischen runde Geburtstage. Dem Osten bescherte der Mauerfall vor 25 Jahren noch einmal einen regelrechten Gründungsboom. Mitte des neuen Jahrtausends, als Voland & Quist ihre ersten Schritte gehen, wird der Buchmarkt wieder aufgemischt: Junge, ambitionierte Nachwuchsverleger drängen aufs umkämpfte Parkett. Gegen Konzernkonkurrenz und Massenware setzen die Independents, wie sie sich in Analogie zur Musik-Szene nennen, auf sorgfältig zusammengestellte Programme und liebevoll gestaltetes Buchdesign. 14 bücherleben ausgabe januar 2015

15 Vom Studium zum eigenen Verlag: Sebastian Wolter und Leif Greinus Ihre Geschichten erzählen von Freiheitsnischen, von geglückter Improvisation und fröhlichen Zufällen. Sie fürchten die Logik der Ökonomie eben so wenig wie die Konkurrenz der Großen. Sie wollen erfolgreich Bücher verkaufen und doch authentisch, ganz nah bei ihren Lesern bleiben. In Leipzig, wo seit 2001 der Kurt-Wolff-Preis vergeben wird, sind die Indies mit originellen Veranstaltungsformaten und immer wieder neuen, ausgefallenen Veranstaltungs-Orten Magneten fürs Lesepublikum. Gemeinsam hat man viel erreicht: Der Indiebookday, vom Hamburger Mairisch Verlag in bester Graswurzel-Tradition angestoßen, hat sich im Kalender etabliert. Die Hotlist lenkt das Scheinwerferlicht von den großen Literatur-Preisen auf den Reichtum der Verlagslandschaften insgesamt. Kein Zweifel: Sichtbarer sind sie geworden, die unabhängigen Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und das ist beileibe keine Frage des Alters. bücherleben ausgabe januar

16 Aus ganz jungen Independents werden erfahrene wenn sie gut sind. Als Ricco Bilger 1983, wenige Gehminuten vom Zürcher Hauptbahnhof entfernt, seine Buchhandlung eröffnete, galt das Viertel noch als Problembezirk. Heute dominieren im Kreis 5 schicke Bars und Galerien. Sec 52 heißt sein Laden. Die Ziffern stehen für die Hausnummer in der Josefstraße, sec meint so viel wie astrein, ohne Schnickschnack. Heute würde man vermutlich cool sagen, doch damit hat Bilger nichts am Hut. Es bedeutet so viel wie auf den Punkt gebracht, erklärt er. Unprätentiös. Nicht ideologisch. Jenseits des Zentrums, den Rändern entlang. Stets präsent, wo s brennt: Buchhändler und Verleger Ricco Bilger Eine Schlüsselformel, die auch für den Büchermacher Bilger gilt. Schon in den 1980er Jahren trat er verlegerisch in Erscheinung; 2001 gründete er mit dem Grafik-Designer Dario Benassa den Bilgerverlag startete er an seinem Geburtsort im Wallis das Internationale Literaturfestival Leukerbad, das er über zehn Jahre leitete. Im Herbst 2007 war er Gründungspräsident der Plattform SWIPS. Was an eine Sektlaune denken lässt, ist ernst gemeint und steht für Swiss Independent Publishers. Ein Dach, unter dem heute knapp 30 unabhängige Deutschschweizer Verlage gemeinsame Interessen formulieren: Es geht um faire Wettbewerbsbedingungen, sinnvolle Fördermodelle und, natürlich: größere Sichtbarkeit in den Medien. Den Staffelstab des SWIPS-Präsidenten hat Bilger inzwischen abgegeben. Es zieht ihn weiter, tolle Bücher macht er immer noch. Sein Bruder im Geist ist der seefahrende Comic-Held Corto Maltese, der Käpt n ohne Schiff, der rund um die Welt durch alle Literaturen reist. Und stets dort präsent ist, wo es brennt. Die runde Geburtstagsparty feierten Voland & Quist gerade in ihrem Dresdner Lieblings-Club, der Scheune. In zehn Jahren hat der Verlag rund 100 Titel veröffentlicht: Bücher mit und ohne CD, dazu DVDs, Comics und Musik-Alben. Zu Lesebühnenliteratur und Spoken-Word-Lyrik gesellten sich Kinderbücher und eine Reihe mit jungen Autoren aus Osteuropa ( Sonar ). Nach all den Umbrüchen dort liegen die Geschichten förmlich auf der Straße, sagt Sebastian Wolter. Die wollen wir entdecken! Die beiden Verleger haben Durststrecken überstanden; Liquiditätsengpässe und kaffeegedopte Lektorate bis in den frühen Morgen und dafür mehr als nur wohlwollendes Schulterklopfen geerntet mit dem Kurt-Wolff-Förderpreis ausgezeichnet, sind sie heute selbst Vorbild für nachwachsende junge Kollegen. Stehenbleiben gilt nicht: Mit der Kurzgeschichten-App A story a day haben Voland & Quist eben ein Publikationsmodell für mobile Endgeräte gestartet. Mit Blick auf den digitalen Wandel, erklärt Wolter, wollten wir etwas Neues ausprobieren. Neben dem klassischen Format Buch. Die Euphorie der Nullerjahre, in denen junge Print- Verlage an den Festen der Buchhandels-Welt rüttelten, ist längst in der digitalen Welt angekommen. 16 bücherleben ausgabe januar 2015

17 Young Excellence: Verlegerin Nikola Richter setzt auf E-Book-Originale Doch die Lage ist heute komplizierter: Im flüchtigen Raum des Digitalen versenden sich Dinge leichter. Die Vielfalt ist gewachsen aber es ist schwieriger geworden, den eigenen Platz und die eigene Stimme zu finden. Zu den neuen Verlagen, die ihre Autoren ausschließlich digital publizieren, gehört Mikrotext aus Berlin. Gerade einmal fünf Jahre ist es her, dass Gründerin Nikola Richter an ihr erstes Smartphone kam über einen Blogger-Wettbewerb. Heute verlegt die studierte Literaturwissenschaftlerin Autoren wie Alexander Kluge oder das Tagebuch des Syrers Aboud Saeed, der auf Facebook seine eigene kleine Revolution angezettelt hat. Das Medium ist schnell; viele Bücher sind inspiriert von Diskussionen in sozialen Medien und dem Blick auf internationale Debatten. Mit der Genre-Literatur, wie sie auf Internetportalen und Fan- Foren zirkuliert, hat Richter nichts am Hut. Die mutige Seiteneinsteigerin, die im Oktober mit dem erstmals vergebenen Young Excellence Award des Börsenblatt ausgezeichnet wurde, setzt ganz auf klassische Verlagsarbeit. Während die Dickschiffe der Branche E-Books meist als Beiprodukt des physischen Buchs behandeln, versteht Nikola Richter ihre digitalen Ausgaben nicht als billige Kopie sondern als Originalprodukt. Mit der von ihr im letzten Sommer mitorganisierten Electric Book Fair, Deutschlands erster Messe für E-Book-Verlage, hat die Netzwerkerin der digitalen Aufbruchstimmung eine neue Plattform geschaffen. Es bleibt dabei: Jede Verlegergeneration muss sich, immer wieder, neu erfinden; Programme entwickeln, die mit der Zeit gehen, ohne im Zeitgeist aufzugehen. Aus ganz jungen Independents werden ältere, erfahrene wenn sie gut sind.» Die Unabhängigen heißt das neue Forum, das ab März 2015 das Herzstück des Auftritts der Independents in Leipzig sein wird. Gemeinsam mit der Kurt-Wolff-Stiftung organisiert, ist das Forum in Halle 5 nicht nur feste Adresse für die in der Stiftung assoziierten Verlage, sondern auch für die Hotlist-Aktivisten, SWIPS, die Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Privatverlage und weitere Indie-Initiativen. Neben einem attraktiven Programm der Verlage wird das Forum auch dem unabhängigen Buchhandel eine Plattform geben. Da Büchermenschen beim Lesen und Diskutieren den speziellen Kick schätzen, ist auch für gastronomische Betreuung gesorgt guter Kaffee inklusive! bücherleben ausgabe januar

18 Bildung Klassenzimmer der Zukunft Der sächsische Weg: Für Kultusministerin Brunhild Kurth ist die Entwicklung umfassender Medienkompetenz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Frau Ministerin, Angela Merkel gilt als leidenschaftliche Twitterin, und auch Ihr Haus hat fast 1700 Follower. Twittern Sie selbst, beruflich oder privat? Brunhild Kurth: Ich kenne die technischen Möglichkeiten des Twitterns, sehe aber für meine Arbeit keine direkte Notwendigkeit. Noch immer sind mir die realen Kontakte und Begegnungen mit Menschen und Freunden wichtiger, als diese über eine begrenzte Anzahl von Buchstaben über mein Tun und meine Gefühle zu informieren. Der Deutsche Lehrertag, der im März 2014 parallel zur Buchmesse stattfand, stand unter dem Motto Unterricht der Zukunft. Aktuell kommt die erste internationale Vergleichsstudie zur Medienkompetenz bei Jugendlichen, auch als Computer-Pisa bekannt, zu dem Schluss, dass 30 Prozent der deutschen Achtklässler nur sehr geringe computer- und informationsbezogene Kenntnisse haben. Zugespitzt heißt das: Unsere Schüler sind zwar fit bei Facebook, Twitter & Co., es fehlt ihnen aber an systematischer Medienkompetenz macht Ihnen das Sorgen? Kurth: Die Studie sagt leider nichts darüber aus, wie die sächsischen Schüler abschneiden. Aus meiner Sicht wird es in unserer medial geprägten Welt für Kinder und Jugendliche immer wichtiger, sich ganz bewusst und auch kritisch mit Medien und deren Mechanismen auseinandersetzen. Eine umfassende Medienkompetenz zu entwickeln ist dabei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Elternhaus und Schule sowie die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Kultur können das nur gemeinsam bewältigen. Medienkompetenz gehört zu den Schlüsselfähigkeiten der Zukunft. Müssen junge Leute das gezielte Recherchieren von Fakten, die Unterscheidung von Glaubhaftem und Unseriösem, das Strukturieren und Aufbereiten von Informationen nicht ebenso lernen wie Lesen und Schreiben? Kurth: Genau das ist Ziel schulischer Medienbildung. Es handelt sich dabei um einen dauerhaften, pädagogisch strukturierten und begleiteten Prozess. Die Schüler sollen sich konstruktiv und kritisch mit der Medienwelt auseinandersetzen. Dazu gehört auch, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt begreifen und neben den Chancen 18 bücherleben ausgabe januar 2015

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