Die Zukunft der Elementarerziehung in Nordrhein-Westfalen. Dortmund, 10. März 2007

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1 Die Zukunft der Elementarerziehung in Nordrhein-Westfalen Dortmund, 10. März 2007

2 Was wird aus unseren Tageseinrichtungen? 1. Was wird aus den Schulkindern? 2. Familienzentren das Modell der Zukunft? 3. Bildungsarbeit heute 4. Öffnung für Kinder unter drei Jahren aber wie? 5. Finanzen (k)ein Problem?

3 Ein Verbund von Schule und Hort Modell Karla Cole (BRK-Hort Hallbergmoos) Bereich in Verantwortung der Schule gemeinsam verantworteter Bereich (insb. Hausaufgaben, Förderangebote) Bereich in Verantwortung des Hortes Hospitationen und Mitwirkung von Fachkräften des Hortes gemeinsame Planung, Durchführung und Reflexion Hospitationen und Mitwirkung von Lehrkräften

4 Qualität der Offenen Ganztagsgrundschule Qualität der konzeptionellen (und organisatorischen) Verzahnung Qualität der Gestaltung des Unterrichts Qualität der außerunterrichtlichen Angebote

5 Ohne Eltern geht es nicht! Der Einfluss des Elternhauses auf die Bildungskarriere von Kindern ist deutlich größer als der Einfluss von Institutionen. (s. z.b. den 12. Kinder- und Jugendbericht des Bundes)

6 Ohne Eltern geht es nicht! Urie Bronfenbrenners Botschaft: Das Ausmaß, in dem eine Person von den Erfahrungen im Verlauf ihrer Entwicklung profitieren kann, hängt direkt von der Anzahl kontextübergreifender Dyaden ab. (Bronfenbrenner, U.: Die Ökologie der menschlichen Entwicklung. Stuttgart 1981)

7 Ohne Eltern geht es nicht! Viele Eltern brauchen Beratung und Hilfe.

8 Ohne Eltern geht es nicht! Das Familienzentrum sollte nicht möglichst viele Angebote von der Stange abarbeiten, sondern jede Einrichtung sollte im Rahmen der Gemeindearbeit das jeweils Wichtige tun (können).

9 Was ist Bildung? Bildung soll verhindern, dass wir Menschen zwar als Originale geboren werden, aber als Kopien sterben. (Thea Sprey-Wessing in Anlehnung an Arno Gruen)

10 Dr. Christa Preissing, FU Berlin

11 Dr. Christa Preissing, FU Berlin

12 Was ist Bildung? Gebildet ist ein Mensch, wenn er zugleich tugendhaft und lebenstüchtig ist. (Hubert Markl)

13 Was ist Bildung? Bildung muss [ ] zentral als Selbstbestimmungs- und Mitbestimmungsfähigkeit des einzelnen und als Solidaritätsfähigkeit verstanden werden. (Wolfgang Klafki)

14 Die Lernpyramide : Wissen Kompetenzen Bereitschaften Einstellungen

15 Die Lernpyramide : Wissen Kompetenzen Bereitschaften z.b. die Bereitschaft, sich auf neue Erfahrungen einzulassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen, Kreativität, die Fähigkeit und Bereitschaft, sich realistische Ziele zu setzen und beharrlich zu verfolgen, die Bereitschaft, aus Erfahrung zu lernen

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17 Selbstbildungs- Potenziale nach Gerd E. Schäfer

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19 Foto: Sonja Damen

20 Foto: Astrid Normann

21 Die Einheit von Betreuung, Erziehung und Bildung

22 Bildungsauftrag Für die Bildung der Kinder ist nicht die Menge des vermittelten Wissens wichtig, sondern die Qualität der Aneignung und die unmittelbare Sinnhaftigkeit der Lernaktivitäten.

23 Bildungsauftrag Für die Bildung der Kinder ist nicht die Menge des vermittelten Wissens wichtig, sondern die Qualität der Aneignung und die unmittelbare Sinnhaftigkeit der Lernaktivitäten. (Grundschulverband)

24 Leistung sehen, fördern, werten Bildungsdokumentation Portfolio: Jedes Kind dokumentiert seine Lernentwicklung in den verschiedenen Bereichen des Unterrichts. Dazu stellt es im Dialog mit der Lehrperson aussagekräftige Arbeitsergebnisse zusammen. (Regenbogenschule in Moers)

25 aus R. Köhler (2004): Ein schlaues Kind schreibt auch ROHSIENE

26 Fragen von Kindern werden festgehalten

27 Fragen von Kindern werden festgehalten Wissen Regenwürmer, wie spät es ist? Alma

28 Ich klettere rauf und runter, damit ich weiß, wo oben und unten ist in meinem Buch/Heft. Ich balanciere, damit ich beim Schreiben die Linien einhalten kann. Ich hüpfe vorwärts und rückwärts, damit ich besser plus und minus rechnen kann. Kindergarten und Grundschule Ganderkesee

29 In den ersten drei Lebensjahren brauchen Kinder Bezugspersonen als sichere Basis und als Gegenüber, feste Rhythmen und Rituale, im Prinzip gleich bleibende Abläufe und Orte als Rahmen, eine anregungsreich gestaltete Umgebung, die ihnen differenzierte Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen ermöglicht, Gelegenheiten, ihre Vorstellungen und Phantasien auszudrücken und mitzuteilen, andere Kinder, um Erfahrungen zu teilen und ihre soziale Kompetenzen zu üben.

30 Die sorgfältige Gestaltung der Eingewöhnungssituation gemeinsam mit den Eltern

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34 G. Preuschoff Die anderen Kinder G. Preuschoff

35 Aufgaben Kosten Nutzen Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachgewiesen Siehe z.b: Sell, Stefan (2004): Der volkswirtschaftliche Nutzen der Kinderbetreuung. In: Christine Henry-Huthmacher (Hrsg.): Jedes Kind zählt: Neue Wege der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Schriftenreihe der Konrad-Adenauer-Stiftung, Nr. 58

36 Quelle: Universität Mannheim, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück 2006; N = 8.101

37 Nachhaltigkeit der Bildungsprozesse oder: Nichts, was bleiben soll, kommt schnell. (Hartmut von Hentig)

38 Aufgaben Kosten Nutzen Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachgewiesen Bildungs- und Erziehungsarbeit nachgewiesen Siehe z.b.: W. Tietze et al.: Wie gut sind unsere Kindergärten? Eine Untersuchung zur pädagogischen Qualität in deutschen Kindergärten. Neuwied 1998 oder W. Tietze et al.: Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren. Zur Qualität der Erziehung und Bildung in Kindergarten, Grundschule und Familie. Weinheim 2005

39 Michael E. Lamb: Nonparental child care: context, quality, correlates, and consequences. In: W. Damon (Ed.): Handbook of Child Psychology, Vol 4., 5th Ed. New York 1998, S Die Schlüsselvariablen im Bereich der Strukturqualität: Der Erzieherin-Kind-Schlüssel Die Qualifikation der Fachkräfte

40 Aufgaben Kosten Nutzen Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachgewiesen Bildungs- und Erziehungsarbeit nachgewiesen Präventive Arbeit plausibel

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