Wir sind Anna, Fatima und Nathan

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1 Wir sind Anna, Fatima und Nathan Wir glauben alle an den gleichen Gott! Kreuz Davidstern Halbmond Anna, Christin Nathan, Jude Fatima, Muslima

2 CHRISTENTUM Woran wir glauben Gott Er hat die Welt geschaffen Vater aller Menschen Jesus Sohn Gottes Christus ist sein Ehrentitel Er lebte vor 2000 Jahren in Israel Er war Jude Auch die Muslime verehren ihn als Propheten

3 CHRISTENTUM Unser heiliges Buch Die Bibel Das Wort Bibel kommt aus dem Griechischen und bedeutet Buch. In ihr haben Menschen ihre Erfahrungen mit Gott aufgeschrieben. Sie besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament. Im heiligen Buch der Juden kommt das Alte Testament auch vor.

4 CHRISTENTUM Wo wir unseren Glauben ausüben Die Kirche In Kirchen stehen Altar, Kerzen, Blumen und eine Kanzel Katholische Kirchen sind stärker geschmückt als evangelische Kirchen und haben Heiligenfiguren Der Gottesdienst Der Pfarrer hält eine Predigt, liest aus der Bibel vor. Wir singen und beten.

5 CHRISTENTUM Unsere grossen Feste Weihnachten Geburt von Jesus Ostern Karfreitag: Tod von Jesus Ostersonntag: Auferstehung Jesu Pfingsten Fest des heiligen Geistes Geburtstag der Kirche

6 CHRISTENTUM Meine grossen Feste Taufe Aufnahme in die Kirche Jedes Kind hat Gotte und Götti Geburtstag Konfirmation / Erstkommunion (evangelisch) (katholisch) Vollwertiges Mitglied der Gemeinde Erstes Abendmahl (katholisch) Firmung (kath. Kirche) Erneuerung des Taufversprechens

7 JUDENTUM Worauf wir uns berufen Gott Jahwe (Name wird nie ausgesprochen) Hat die Welt erschaffen Hat unser Volk erwählt und einen Vertrag mit uns geschlossen Die Väter Abraham Isaak Jakob

8 JUDENTUM Unser heiliges Buch Hebräische Bibel Entspricht dem alten Testament Ist in 3 Abschnitte gegliedert 1. Thora (5 Bücher Moses) 2. Prophetische Bücher 3. Schriften Talmud Ist von Gelehrten geschrieben Sagt uns, wie wir die Bibel verstehen und anwenden sollen

9 JUDENTUM Wo wir unseren Glauben ausüben Synagoge Männer setzen Kippa (Käppchen) auf Jeder Platz hat Kästchen mit Gebetsbuch und Gebetsschal Mind. zehn erwachsene Männer anwesend Rabbi Betender Jude Kipa Gebetsschal

10 JUDENTUM Unsere grossen Feste Jom Kippur Höchster jüdischer Feiertag Versöhnungstag Rosch Haschana Unser Neujahr, im September Chanukka Lichterfest, ähnlich Advent Acht Kerzen werden angezündet Menora Pessach Wenn Christen Ostern feiern

11 JUDENTUM Meine grossen Feste Beschneidung Zeichen, dass Gott mit uns einen Vertrag geschlossen hat Jungen bekommen ihren Namen Bar-Mizwa Mit 13 Jahren werden Jungen Söhne der Pflicht Erstes Mal Gebetsriemen Man zählt zu den Anwesenden beim Gottesdienst Ähnlich Konfirmation Bat-Mizwa ist das gleiche Fest für Mädchen

12 JUDENTUM Weiteres über uns Juden Orthodoxe Juden Strenggläubige Juden Tragen Bärte und Locken an den Schläfen Oft ständige Kopfbedeckung koscher Speisegesetz; alles muss rein sein Für Tiere spezielles Schlachtverfahren Milch und Fleisch nie zusammen Kein Schweinefleisch Menora Leuchter mit sieben Kerzen Sinnbild des Staates Israel

13 ISLAM Woran wir glauben Allah Bedeutet: der Gott Ist der gleiche wie bei den Christen Mohammed Hat uns den Koran gegeben Wurde 570 in Mekka geboren Gesandte Gottes Adam, Abraham (Ibrahim), Moses, Jesus (Isa) Erzählen den Menschen über Gott

14 ISLAM Unser heiliges Buch Der Koran Gottes Wort Koran (arab.) = Lesung Mohammed liess aufschreiben, was Gott ihm durch den Engel Gabriel erzählte Enthält Vorschriften über Glauben, Gebet, Fasten und andere Dinge

15 ISLAM Wo wir unseren Glauben ausüben Moschee Besitzt kuppelförmiges Dach mit einem schlanken Turm (Minarett), von dem uns der Gebetrufer (Muezzin) zum Pflichtgebet ruft Unser Vorbeter (Imam) liest eine Predigt Keine Bänke; wir richten unseren Gebetsteppich immer Richtung Mekka Männer und Frauen sind getrennt

16 ISLAM Wie wir unseren Glauben ausüben Die fünf Säulen (Pflichten) des Islam bilden den Rahmen des Lebens eines Muslim. KALIMA SALAT RAMADAN HADSCH ZAKAT

17 ISLAM Wie wir unseren Glauben ausüben Glaubensbekenntnis (Kalima) Es gibt keinen Gott ausser Allah und Mohammed ist sein Prophet (Gesandter Allahs) Durch das Aufsagen des Glaubensbekenntnis wird man Moslem Pflichtgebet (Salat) Fünfmal am Tag Gründliche Reinigung vorher Gebet ist direkte Verbindung zwischen Gläubigen und Gott KALIMA SALAT

18 ISLAM Wie wir unseren Glauben ausüben ZAKAT SAUM Ramadan (Saum) Fastenmonat Einmal pro Jahr Pilgerfahrt (Hadsch) Nach Mekka Einmal im Leben Almosenpflicht (Zakat) Steuer zur Unterstützung der Armen Einmal pro Jahr HADSCH

19 ISLAM Unsere grossen Feste Zuckerfest Ende von Ramadan Wir essen leckere Speisen Opferfest Errettung Ismaels vor der Opferung durch seinen Vater Ibrahim Genau 2 Monate und 10 Tage nach Zuckerfest Moscheen mit Lichterketten geschmückt Höhepunkt ist die Schlachtung eines Tieres

20 ISLAM Meine grossen Feste Namengebung Kurz nach der Geburt flüstert der Vater das Glaubensbekenntnis ins Ohr des Babys Schneidet ein wenig Haar ab Gibt ihm seinen Namen Erster Zahn Der Entdecker muss dem Baby etwas schenken Beschneidung Mit 9 Jahren Feier dauert 2 Tage

21 ISLAM Weiteres über uns Muslime Essen und Trinken Kein Schweinefleisch Kein Alkohol Muslimische Frauen Kopftuch Mohammed wollte, dass sich Muslimas von anderen Frauen unterscheiden Es gehört sich nicht, dass Männer fremde Frauen im Badeanzug oder leicht bekleidet sehen

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