Der Büroartikel-Pionier pusht sein Internet-Geschäft S.8. Aussteller & Sponsoren. Endspurt: Internet World am 25. und 26. Februar

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1 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 3/14 3. FEBRUAR 2014 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Abheben auf allen Kanälen Leitz-Ordner in der Cloud Online im Jagdstatus Facebook ist nicht alles Foto: istockphoto/ Mehmettorlak ZALANDO Fünftwertvollstes Start-up Zalando ist laut Wall Street Journal und Dow Jones Ventures das fünftwertvollste Start-up der Welt. Mit einer Bewertung von 4,9 Milliarden US-Dollar liegt es hinter dem Mobiltelefon-Hersteller Xiaomi sowie Dropbox, dem Sicherheits- und Finanzsoftware-Entwickler Palantir und dem chinesischen Online- Marktplatz Jingdong. dz INTERNET BUSINESS Ost-West-Gefälle bleibt Bei der geschäftlichen Nutzung von Domains liegen Städte in den alten Bundesländern bezogen auf das Verhältnis von Domains und Einwohnerzahl vorn. Geschäftliche Domain- Dichte in Deutschland Rang Stadt 1. München 2. Karlsruhe 3. Düsseldorf 4. Hamburg 5. Köln 6. Stuttgart 7. Bonn 8. Wiesbaden 9. Mainz 10. Hannover Quelle: 1&1 INTERNET WORLD Business 3/14 Sogar das Start-up-Mekka Berlin schafft es nach Erkenntnissen von 1&1 nur auf Platz 17. In einem Punkt ist die Bundeshauptstadt aber Spitze: bei der Nachfrage nach rechtssicheren D -Adressen. fk RAKUTEN Maues Händlerinteresse Deutsche Händler bleiben gegenüber Rakuten skeptisch: Im Vergleich zu 2012 stieg die Zahl der gelisteten Händler nur um 13 Prozent von auf 7.250, beobachtet das Weblog Shopanbieter.de. In den letzten drei Monaten kamen nur 2,8 Prozent neue Händler hinzu. Dank einiger neuer großer Händler wuchs das Sortiment allerdings um 63 Prozent. dz Die Strategie hinter dem Swiss-Air-Relaunch S.34 Messe auf Rekordkurs Internet World 2014 baut Position als führende E-Commerce-Messe Deutschlands aus enn die Internet WWorld 2014 am 25. und 26. Februar auf dem Messegelände in München-Riem ihre Pforten öffnet, kann der Veranstalter Neue Mediengesellschaft ein volles Haus präsentieren. Gut drei Wochen vor der Eröffnung ist die führende deutsche E-Commerce-Messe so gut wie ausverkauft. Obwohl die Organisatoren die Ausstellungsfläche gegenüber 2013 um mehr als 20 Prozent auf rund Quadratmeter ausgedehnt haben, weist der vorläufige Hallenplan nur noch einige wenige Restplätze auf. 248 Aussteller und Sponsoren zählte die Veranstaltung 2013, in diesem Jahr sollen Unister vor Neuordnung uch unter dem Aneuen CEO solche Peter Zimmermann kommt Unister nicht zur Ruhe. Der Leipziger Internet- Konzern, der Reisevermittlungs- und Partnerbörsen betreibt, soll vor der Aufspaltung stehen. So schreibt das Der Büroartikel-Pionier pusht sein Internet-Geschäft S.8 Manager Magazin, die Beraterfirma KPMG suche bereits nach Investoren. Diese Darstellung bestreitet Unister-Sprecher Konstantin Korosides vehement, spricht stattdessen von einer Neuordnung des Unternehmens in drei Bereiche, für die auf der Unister-Website bereits Manager 300 Aussteller & Sponsoren Endspurt: Internet World am 25. und 26. Februar Peter Zimmermann, Unister-Chef seit 2013 es rund 300 werden. Auch bei den Besuchern zeichnet sich auf Basis der Online-Voranmeldungen ein deutliches Wachstum ab. Begrüßten die Organisatoren im letzten Jahr gesucht werden. Eine Struktur würde den Verkauf von Firmenteilen jedoch erleichtern. Derweil hat die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen Firmengründer Thomas Wagner und vier andere Unister- Manager Anklage wegen Betrugs erhoben. Es geht unter anderem um den verdeckten Verkauf von Reiserücktrittsversicherungen und im Zusammenhang damit um Steuerhinterziehung. Wagner, der sich im Herbst 2013 aus der operativen Unister-Führung zurückgezogen hatte, bestreitet alle Vorwürfe. fk Hans-Georg Häusel, Gruppe Nymphenburg S % mehr Fläche über Besucher, bereiten sie sich für 2014 auf Teilnehmer vor. Erstmals wird die Internet World Messe, die seit 2007 im Kongresszentrum ICM stattfindet, zusätzlich die Amazon abgemahnt ass Amazon ohne Vorwar- Konten von Kunden Dnung sperrte, die zu viele Waren retournierten, hat ein juristisches Nachspiel: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat den E-Commerce- Riesen nun abgemahnt. Die Social Networks in Deutschland S Besucher Foto: Tommy Lösch Messehalle B1 belegen. Die Vorbereitungen für den Internet World Kongress laufen derweil auf Hochtouren. Mit Martin Gill von Forrester Research konnte ein weiterer Keynote Speaker gewonnen werden. INTERNET WORLD Business tritt als ideeller Träger der Veranstaltung auf, deshalb erhalten Leser Sonderkonditionen für die Kongressteilnahme (siehe Seite 2). Der Besuch der Messe ist für Fachbesucher nach vorheriger Online- Registrierung kostenlos. Mehr zu den Ausstellern und Referenten der Internet World 2014 lesen Sie ab Seite 30. fk Sperrungen sind nach Meinung der Verbraucherschützer kundenfeindlich und seien rechtlich zu beanstanden. So fehle in den Amazon-AGB unter anderem eine eindeutige Regel, wann ein Kundenkonto gesperrt werde. dz Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 AKTUELL 2 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 In eigener Sache Internet World 2014: Kongress-Update Drei Wochen vor der Eröffnung der Internet World 2014 am 25./26. Februar 2013 in München geht die Planung des Kongressprogramms in die Endphase. Als weiterer Keynote Speaker konnte Martin Gill, Vice President & Principal Analyst von Forrester Research, gewonnen werden. Er wird über das Thema Retail Strategy in the Age of the Customer sprechen. Damit ergänzt Gill die Eröffnungs- Keynote-Session mit Stefan Weitz, Bing/ Microsoft USA, Thomas Schnieders und Matthias Häsel von der Otto Group sowie Hans-Georg Häusel von der Gruppe Nymphenburg Consult (lesen Sie in dieser Ausgabe auch das Interview mit Neuromarketing-Experte Häusel auf Seite 25). Unter dem Motto Die Zukunft des E-Commerce bietet der Kongress der Internet World Best Practices und Case Studies rund um Themen wie Multichannel, Mobile Commerce, Customer Experience Management und Big Data. Leser der INTERNET WORLD Business erhalten mit dem Code IW14iwb Sonderkonditionen für die Kongressteilnahme. Der Messebesuch ist nach Vorabregistrierung kostenlos. Aktuelle Informationen, das komplette Konferenzprogramm, alle Referenten und die Anmeldung finden Sie unter Das ferngesteuerte Haus Home Automation kommt gut an, wenn der Einsatzzweck überzeugt ehr als drei Milliarden US-Dollar Mzahlte Google für die Übernahme des Home-Automation-Herstellers Nest Labs. Das Unternehmen, das vom ipod- Erfinder Tony Fadell 2010 gegründet wurde, baut Heizungsthermostate (Abbildung rechts) und Rauchmelder, die sich via Smartphone programmieren lassen. Offenbar ist dies auch hierzulande ein Trendthema: Das Interesse für Produkte und Lösungen rund um vernetzte Haustechnik ist ausgesprochen groß. So stehen 78 Prozent der deutschen Internet User der Nutzung von Smart- Home-Technologien grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Nur etwa jeder Fünfte ist an dem Thema völlig uninteressiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting unter Internet-Nutzern aus ganz Deutschland. Für bestimmte Bereiche attraktiv Allerdings ist das Potenzial der einzelnen Bereiche sehr unterschiedlich: Das Interesse an Smart-Home-Technologien seitens der Nutzer ist sehr selektiv verteilt, stellt Geschäftsführer Holger Maaß fest. So fällt auf, dass bis zu 50 Prozent der Befragten die Idee, Haustechnik aus der Ferne zu steuern, sehr attraktiv finden. Vor allem das Regeln von Heizungen sowie von Fenstern, Jalousien und der Beleuchtung stößt demnach auf große Nachfrage. Anders sieht es bei der Steu- Jeder Zweite möchte Heizung via Internet steuern Haustechnik fernsteuern Geräte steuern Heizung regeln Fenster/Jalousien öffnen/schließen Beleuchtung ein-/ausschalten Kühlschrankinhalte automatisch nachbestellen Fernseher via Internet nutzen/programmieren Druckerpatronen automatisch nachbestellen Pflanzen/Tiere/Kinder betreuen Pflanzen via Internet-Fernsteuerung gießen Babyfon via Internet Haustiere via Internet-Fernsteuerung füttern Kein Interesse Das Interesse für Home Automation hängt von der Anwendung ab: Über 50 Prozent der befragten Online-Nutzer würden ihre Heizung gern via Web fernsteuern, ihr Haustier füttern wolllen so nur 7,2 Prozent INTERNET WORLD Business 3/14 Quelle: Fittkau & Maaß Consulting; Mehrfachnennungen möglich erung einzelner Geräte aus: Nur jeder Fünfte interessiere sich dafür, seinen Fernseher aus der Ferne zu bedienen oder zu programmieren. Auch für den intelligenten Kühlschrank, der automatisch nachbestellt, kann sich weniger als ein Fünftel der 18,7 % 18,6 % 15,4 % 14,5 % 13,3 % 7,2 % 22,3 % 44,1 % 36,1 % 50,7 % Befragten erwärmen. Ähnlich sieht es mit der Überwachung und Betreuung von Babys, Tieren und Pflanzen aus. Die Fütterung seiner Haustiere würde nur jeder Zwölfte einer Maschine überlassen, die er über das Internet programmiert. tdz/fk INTERNET WORLD Business 3/2014 Menschen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Kein Erfolg mit Downloads Telekom gibt Gamesload, Musicload und Pageplace auf Videoload wird weitergeführt 4 Kaufen nach Rezept Kptn Cook kreiert Rezepte für den Einkauf in Supermärkten, doch die spielen nicht mit 5 Effiziente Strukturen Allbranded.de verkauft online Werbeartikel und setzt auf effiziente Bestellung 6 Der Ordnung halber online Büroartikelhersteller Leitz bietet Services für die Cloud. Das verändert das ganze Unternehmen 8 MARKETING & WERBUNG Mobiles Shopping läuft Retargeting auf dem Handy ist noch relativ neu. Jetzt liegen erste Zahlen zur Wirkung vor 10 Twitter kooperiert mit GfK Die GfK Twitter TV Rankings messen das Zusammenspiel von Social Media und TV 11 Der Preis für SEO-Sünden Erst stürzte die Suchmaschinen-Sichtbarkeit von Expedia ab, dann der Aktienkurs 12 Kleine Fische gegen den Strom Die deutschen sozialen Netzwerke halten tapfer der Übermacht von Facebook stand 14 Serie: Adwords optimal einsetzen, Teil 2 Mit Anzeigenerweiterungen lässt sich die Funktionalität der Textanzeigen ausweiten 16 Vom Tagebuch zum Profitcenter Blogs zählen zu den wichtigsten Multiplikatoren im Web mit zahlreichen Vermarktungsoptionen 20 E-COMMERCE Städte seltener Einkaufsziel Eine aktuelle Studie zeigt: Verbraucher fahren immer weniger in die Innenstadt 22 Alternative zu Tiramizoo Für Media Markt und Saturn liefern künftig Taxifahrer Pakete aus 23 Zooplus stürzt Amazon Amazons Imagewerte haben der aktuellen Studie des ECC Köln zufolge gelitten 24 Online im Jagdstatus Mit welchen Tricks Webshops zum Kauf verführen, verrät Neuromarketing-Profi Hans-Georg Häusel 25 Kernige Daten, fruchtige Analyse Mymuesli setzt auf Big Data, um sein Müsli- Angebot und seinen Marketing-Mix zu steuern 26 TOOLS & TECHNIK Tricks ziehen nur bedingt Gesichter und große Schrift funktionieren nicht immer als Blickfänger in einem Shop 28 Einer für alle Zahlarten Loviit fungiert als einziger Vertragspartner und übernimmt das Ausfallrisiko 29 Messevorschau Internet World 2014, Teil Aussteller und Referenten sind mit ihren Produktneuheiten und Dienstleistungen vertreten 30 Abheben mit Responsive Design Swiss Air vor einem großen Relaunch. Dafür standen wichtige strategische Entscheidungen an 34 Mehr Umsatz mit Produktdaten Mit Produktdatenmarketing können Online Shops Neukunden gewinnen 38 SZENE Stelldichein der Stars Die DLD war Treffpunkt der Internet-Prominenz; der BVDW lud zudem zum Neujahrsempfang 48 MEINUNG Neue Rolle für Ad Networks Ad Networks müssen sich wegen RTB umstellen, meint Richard Sharp von Valueclick Media 50 RUBRIKEN Topkampagne: Westjet als Weihnachtsmann 13 Etats Marketing & Werbung 13 Rechtstipp: Haftungsfalle Affiliate 27 Techniktipp: Verwaltung von Tags 28 Etats Tools & Technik 29 Dienstleisterverzeichnis 39 Menschen & Karriere 43 Impressum 43 Stellenmarkt 44 Termine 46 Gehört / Feedback 50 Hans-Georg-Häusel Senior Partner Gruppe Nymphenburg, verrät, wie man den Kaufen -Button beim Konsumenten drückt 25 Janos Heé Head of E-Commerce Swiss Air, verzichtet aus Effizienzgründen auf einen Mobile-First-Ansatz 34 Amy King Vice President Produktmarketing Evidon, gibt Tipps, wie man die Flut an Tags auf Websites verwaltet 28 Michel Lindenberg Geschäftsführer Stayfriends, zieht die Glaubwürdigkeit von Stayfriends dem letzten Werbe-Euro vor 15 Frank Lutz Direktor Europa Online Business Leitz, hält eine Unterscheidung zwischen Offline und Online für irrelevant 9 David Mahoney Managing Director DACH Ebuzzing, findet Emotionen in Weihnachtskampagnen gut 13 Christian Reber CEO 6Wunderkinder, will seine Planungssoftware Wunderlist nun in die USA bringen 5 Richard Sharp Managing Director UK & DACH Valueclick, glaubt, dass Ad Networks zu Daten-Providern werden 50

3 E in Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft: 2009 fand eine Petition auf dem Online-Portal des Petitionsausschusses des Bundestags erstmals mehr als Unterzeichner und schaffte es so auf die Tagesordnung des Parlaments. Damals ging es um die Vorratsdatenspeicherung. Doch wie verhält es sich bei ZDF-Modera-tor Markus Lanz, dessen en Absetzung auf Openpetiti-etition.de inzwischen mehr als Teilnehmer fordern? Während dieses Phänomen den gebeutelten Showmaster täglich neu in die Schlagzeilen bringt, monieren Kritiker die Intransparenz der Petition: Nur ein Bruchteil der Teilnehmer habe seine Identität validiert, und auch die Motive der Initiatoren seien nicht klar. Stellt sich die Frage: Sind Internet-Petitionen ein legitimes Mittel zum Anstoßen gesellschaftlicher Prozesse oder nur kurz aufflackernder Populismus, den man wie einen Shitstorm aushalten muss? Missfallen bei Medienkritikern Dass sich eine Petition gegen eine einzelne Person richtet und Hunderttausende zum Klicken animiert, ist neu. Und es stößt bei Medienkritikern zunehmend auf Missfallen. So schreibt TV-Kritiker Hans Hoff im Medien-Blog Dwdl.de: Ich habe etwas gegen diese Freiheitskämpferattitüde, die so tut, als stünde man mit einem Klick gegen Lanz quasi auf den Barrikaden von Kiew. Auch AKTUELL 3 Ist der Pranger zurück? Kommunikationsexperten beklagen, dass sich Online-Petitionen gegen Einzelne richten Weg mit Lanz: Eine Online-Petition soll das ZDF zur Trennung von dem Talkmaster bewegen Jörg Mitzlaff, Gründer von Openpetition.org, spricht sich dagegen aus, dass sich Petitionen gegen einzelne Personen richten: Openpetition.org ist schließlich kein Meinungsportal. Wir wollen Bürger/innen unterstützen, gesellschaftliche Entscheidungsprozesse mitzugestalten. Doch weshalb wird dann die Petition gegen Lanz auf Openpetition.org nicht gestoppt? Mitzlaff: Die Petition von Initiatorin Maren Müller ist in erster Linie eine Forderung an das ZDF nach journalistischen Qualitätsstandards. Dem Vorwurf, die Validität der Teilnehmer und somit deren Anzahl sei nicht gesichert, begegnet Pressesprecher Fritz Schadow mit einer Erklärung: Man stelle mit einer Vielzahl von Maßnahmen sicher, dass jede Person nur einmal unterzeichnet. Auch die Adressen werden erfasst, seien online allerdings nicht zu sehen. Dennoch stehen viele Kommunikationsexperten dem Instrument Online-Petition ambivalent gegenüber. Ruhrbarone.de-Gründer Stefan Laurin sagt: Ich finde die meisten öde. Alpha-Blogger Nico Lumma warnt davor, das an sich sinnvolle Instrument durch inflationären Gebrauch zu entwerten. Und Kerstin Hoffmann, in Fachkreisen als PR-Doktor bekannt, mahnt ihre eigene Branche: Wir alle tragen Verantwortung, so etwas nicht noch zu verbreiten. fk Matthias Onken Geschäftsführer Matthias Onken Media Unglaublich, wie viele Journalisten sich beeindrucken lassen von Mausklick-Petitionen wie der zur Lanz-Absetzung. Wer soziale Netzwerke nutzt, der weiß, wie impulsiv User auf emotionale Themen reagieren, zu denen jeder eine Meinung hat. Je aktionistischer eine Initiative, desto schneller geht sie durch die Decke Klicks sind ein Stimmungshinweis, mehr nicht. Praktische Tools wie Online-Petitionen dürfen nicht als Online-Pranger missbraucht werden. Kerstin Hoffmann Kommunikationsberaterin, Speaker und Buchautorin Online-Petitionen sind wie, sagen wir mal, Küchenmesser: Man kann damit nützliche Sachen schnitzen oder anderen schaden. Insofern bestimmt das Instrument nicht über Zweck und Sinn. Es ist gut, dass sich im Internet Menschen gemeinsam politisch stark machen können, die sonst keine Stimme hätten. Persönliche Massenangriffe in jeder Form sind deplatziert, manchmal für Betroffene tragisch, oft lächerlich. Verhindern kann man das nicht. Stefan Laurin Journalist und Gründer des Lokal-Blogs Ruhrbarone.de Den meisten Online-Petitionen fehlt die Verbindlichkeit sie sind eher mit den Klicks unter Facebook-Aufrufen als mit traditionellen Petitionen zu vergleichen. Und weil kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht aufgerufen wird, innerhalb der nächsten 24 Stunden das letzte Einhorn, das Qualitätsfernsehen oder den Regenwald zu retten, verlieren sie an Bedeutung. Sie sind eine von vielen Formen der digitalen Demonstration nicht mehr und nicht weniger. Nico Lumma Kommunikations- und Social-Media-Experte Internet-Petitionen sind ein geeignetes Mittel, Themen auf die Agenda zu setzen, die von Politik und Medien als nicht relevant genug angesehen werden. Sie stellen eine neue Form des Aktivismus dar. Man sollte darauf achten, Petitionen nicht inflationär einzusetzen, da ansonsten die Wirksamkeit dieses Werkzeugs schnell nachlässt. Nicht alles, was im Moment gerade stört, kann durch eine Petition gelöst werden, das gilt für Lanz ebenso wie für das Wetter.

4 TRENDS & STRATEGIEN 4 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 WELTBILD Interessenten klopfen an Nach dem Kölner Verlag Bastei Lübbe hat Investor Advent, der Anteile an Douglas und der Buchkette Thalia hält, Interesse an der Weltbild-Gruppe angemeldet. Bastei Lübbe will das E-Commerce-Geschäft der Augsburger Buecher.de und Weltbild.de übernehmen. Advent richtet seinen Blick auf einen Teil der 300 Filialen, die zur Deutschen Buch Handels GmbH (DBH) gehören, die Weltbild mit Hugendubel bildet. Advent will allerdings nur einsteigen, wenn Weltbild zerlegt wird und sich dann die Filetstücke sichern. Eine Übernahme aller DBH-Filialen könnte zudem die Kartellbehörden auf den Plan bringen. Thalia ist mit einem Umsatz von 910 Millionen Euro im Jahr einer der größten Buchhändler in Deutschland. vs STYLEFRUITS.COM Expansion lohnt sich Stylefruits, Marketingplattform und Reichweitenbringer für Mode- und Möbelhändler, hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 100 Prozent auf zehn Millionen Euro gesteigert. Das Münchner Unternehmen lässt User auf seiner Plattform Modeoutfits zusammenstellen und führt sie so direkt zu Angeboten in angeschlossenen Shops. Stylefruits hat in den fünf Jahren seines Bestehens dieses Geschäft in fünf Länder exportiert, zuletzt nach Polen und Frankreich, und außerdem die Kategorien um Möbel erweitert. 3,2 Millionen User besuchen die Plattform im Monat. vs CROWDFUNDING Kleines Geld für Ideen Knapp zwei Milliarden Euro konnten Unternehmen 2013 zur Finanzierung von Projekten über Crowdfunding einsammeln. Davon entfielen knapp 1,2 Milliarden Euro auf die USA. In Deutschland hat sich Crowdfunding im Start-up-Bereich etabliert, im vergangenen Jahr wurde bei einer Finanzierung erstmals die Marke von einer Million Euro überschritten. Beim Crowdfunding investieren viele Kleinanleger über Online-Plattformen Beträge ab etwa fünf Euro in Geschäftsideen. vs GOERTZ Ethalon verkauft Schuhfilialist Goertz hat sich von seiner IT-Tochter Ethalon getrennt und sie an den Ulmer Dienstleister IT Informatik verkauft. Bei Ethalon entstanden unter anderem Services wie Nubon, eine App zur Kundenbindung. Die Goertz-Gruppe befindet sich in der Restrukturierung, begründet das Unternehmen die Strategie. Wir konzentrieren uns auf das Kerngeschäft. Der Verkauf eröffne Ethalon, das 2004 ausgegründet wurde, zudem bessere Entwicklungsperspektiven. vs Anzeige Kein Erfolg mit Downloads Telekom gibt Gamesload, Musicload und Pageplace auf Videoload wird weitergeführt ückzug in Raten: 2012 verkaufte die RDeutsche Telekom das Portal Softwareload an Nexway. Jetzt sucht sie Interessenten für Musicload und Gamesload und schließt Ende März den E-Book-Shop Pageplaces. Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck, sagt Thomas Kiessling, bei der Telekom verantwortlich für Produktentwicklung und Innovation. Für uns macht eine Fortführung keinen Sinn. Jeweils vier Millionen registrierte Verbraucher nutzten zuletzt Music- und Gamesload, gerade mal Kunden hatte Pageplaces überzeugt: viel zu wenig, um der Konkurrenz Apple und Amazon (Bücher und Musik) sowie Steam und Gog.com (Spiele) Paroli bieten zu können hatte die Telekom im Bereich Musik vorgesorgt und mit der Streaming-Plattform Spotify angebandelt Hunderttau- Wachstumsmarkt Online-Spiele * 2015* sollen in Deutschland mit Downloads von Spielen 393 Millionen Euro umgesetzt werden INTERNET WORLD Business 3/14 Quelle: PWC 2013 Inhalte bezahlen BVDW-Mitglieder haben Zweifel, dass sich Paid Content durchsetzt mbivalent stehen die Unternehmen Ader digitalen Wirtschaft den Bemühungen gegenüber, für Medieninhalte Geld zu verlangen. 16,5 Prozent glauben eher nicht daran, dass Verbraucher im Web Paid-Content-Modelle akzeptieren werden. Nur elf Prozent sind sicher, für ein Umdenken sorgen zu können. Das ist ein Ergebnis der Umfrage Trend in Prozent, die der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW) gerade vorgelegt hat. Trend in Prozent ermittelt Positionen zu Themen, die die Digitalbranche bewegen. Verständlicherweise sorgen sich die befragten Internet-Dienstleister, Medienunternehmen und Online-Händler sehr um den Fortbestand der Netzneutralität, von der Unternehmen wie die Deutsche Telekom oder in den USA Verizon zunehmend abrücken wollen. 61 Prozent der befragten BVDW-Mitglieder fordern: Das Netz muss neutral bleiben. Der Staat müsse den Rahmen dafür liefern, dass auch in Zukunft alle Daten und Dienste mit der gleichen Priorität und Geschwindigkeit durchs Netz geschickt werden. Nutzen statt besitzen Spiele, Musik und Videos sind und bleiben online Wachstumsmärkte, auch wenn der Download nicht mehr notwendig ist. Streaming macht den Portalen Konkurrenz: Nutzer hören, schauen und spielen bezahlen aber nur für die Nutzung und nicht mehr für den Besitz. Als Download-Portal kann itunes gegen diese Konkurrenz bestehen, weil Apple seine Börse längst zum Mediennutzungs-Tool ausgebaut hat und darüber auch Streams abrechnet. Durch itunes sind die Verbraucher zudem an Apples Geräte gefesselt. Besonders im Filmbereich erwächst in Deutschland aber neue Konkurrenz: Mit Netflix drängt US- Konkurrenz auf den Markt, und auch Amazon entwickelt sein Filmangebot weiter. Stimmen zu Paid Content These: Paid-Content-Modelle werden von den Verbrauchern zunehmend akzeptiert werden Stimme gar nicht zu 3,7 % Stimme eher nicht zu 12,8 % Teils, teils 45 % Quelle: BVDW 2014 INTERNET WORLD Business 3/14 Stimme voll zu Stimme eher zu 27,5 % 11 % Optimistisch sind die Internet-Firmen in wirtschaftlicher Hinsicht: 87 Prozent von ihnen wollen 2014 ihren Umsatz steigern und 68 Prozent die Zahl ihrer Mitarbeiter aufstocken. vs Am Ende: Die Telekom gibt Portale auf sende ihrer Kunden hören seither Musik aus dem Internet, ohne diese zuvor auf Smartphones oder PCs laden zu müssen. Das Download-Portal Videoload verzeichnet derweil ein zweistelliges Wachstum auch deshalb, weil es in das Angebot Entertainment integriert ist, das Telefonie, Fernsehen und Internet bündelt. Videoload kann sich hier anders als die Konkzurrenz von Apple unabhängig von Empfangsgeräten zum Streaming-Portal und zur Online-Videothek entwickeln. Eine Chance, die es im Bereich Musik schon länger nicht mehr gab. vs Musik aus dem Internet ,82 37,80 40,23 41,80 42,69 44,22 45, haben rund 45 Millionen User in Deutschland Musik heruntergeladen und bezahlt Quelle: Acta 2013 Lukrative Vernetzung aschinen, elektronische Geräte, MModeaccessoires es gibt kaum etwas, was findige Start-ups und Ingenieure zurzeit nicht mit dem Internet vernetzen wollen. Die Beratung Deloitte ist davon überzeugt, dass dadurch sehr schnell Massenmärkte entstehen werden. Das geht aus den jüngst online veröffentlichten Trendprognosen hervor (http://bit.ly/1mkeqkj). 2014, so schätzen die Berater, werde mit dem weltweiten Verkauf von Geräten fürs vernetzte Wohnzimmer also TV, Spielekonsolen, Smartphones, Computer und Tablets schon rund 750 Milliarden US- Dollar Umsatz erzielt werden. Im Vergleich zu 2013 wäre das eine Steigerung um 50 Milliarden Dollar. Inzwischen entdecken die Senioren Smartphones für sich, das werde den Absatz sogenannter Phablets pushen. Das sind Mobiltelefone mit einem Bildschirm ab fünf Zoll Größe. Mit dem Verkauf von Wearables, netzfähigen Accessoires wie etwa der Brille Google Glass, sollen 2014 weltweit bereits rund drei Milliarden Dollar eingenommen werden. vs

5 3/14 3. Februar 2014 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Kontaktbörse für Investoren ie Funktionalität von Dating-Plattfor- nutzt Venturate.de, um Investo- Dmen ren mit Gründern zu verkuppeln. Business Angel oder Unternehmen finden nur schwer Zugang zu Businessplänen, sagt Mitgründer Andreas Hörr. Das wollen wir ändern. Start-ups legen bei Venturate.de ein Profil an und skizzieren darin ihr Geschäft. Die Geldgeber sagen mit der Registrierung zu, mindestens Euro pro Start-up investieren zu können, und beschreiben ihren Anlageschwerpunkt. Mit diesen Angaben führt Venturate Geld und Ideen zusammen. Wir nehmen keine Vermittlungsprovision, weil wir unabhängig sein wollen, so Hörr. Finanziers bezahlen daher nach einer Einführungsphase Mitgliedergebühren. Start-ups wiederum finden bei Venturate Experten, die gegen Bezahlung helfen, einen Businessplan zu verbessern. vs Venturate verbandelt Start-ups mit Investoren Kaufen nach Rezept L ebensmittel online verkaufen hierzulande funktioniert das über Kisten, in denen sich die Zutaten zu Rezepten befinden. Startups wie Kommtessen.de, Kochzauber.de oder Hellofresh.de etablierten sich mit diesem Konzept. Jetzt denken die Macher von Kptncook.com weiter: Die App bietet pro Tag drei Rezepte und nennt Supermärkte, in denen man sich die Einkaufstaschen mit den Zutaten abholen kann. Es gibt an jeder Ecke Supermärkte, Verbraucher müssen nicht einen oder zwei Tage auf die Ware warten, sondern können sie gleich mitnehmen, erläutert Gründerin Polina Marchenko. Den Verbrauchern leuchtet die Idee ein: Wenige Tage nach dem Start erreichte Kptn Cook in Apples App Store Platz 13 der beliebtesten Apps in der Kategorie Essen & Trinken. Doch die Filialisten sind skeptisch und verweigern die Kooperation das Packen von Tüten nach Bestellungseingang. Kptn Cook läuft daher lediglich in einer abgespeckten Version und funktioniert nur in Berlin bei Rewe, Kaiser s und der Bio Company. Der Handel ist noch nicht Mehr als nur Schokolade Chocri empfiehlt sich als Fullfilment-Dienstleister und will expandieren Kptn Cook weckt Appetit auf Supermarkt wird aber dort verschmäht Schokolade und mehr: Mit Schokoladen und Pralinen nach Wunsch will Chocri in die Fläche wachsen hocri auf Wachstumskurs: CDer Online Shop, in dem Verbraucher Schokolade zusammenstellen, hat seinen Umsatz 2013 um 35 Prozent auf 3,5 Millionen Euro gesteigert. Das Angebot individuelle Schokolade reichte nicht mehr, wir haben das Sortiment ausgebaut, sagt Michael Bruck, Mitgründer und Chef des Berliner Start-ups. Fünf Jahre nach dem Start sind neben den eigenen Schokoladen auch Pralinen und Produkte von Manufakturen wie Zotter, Rabbel und Coppeneur im Schoko-Laden zu finden. Seit 2012 arbeitet Chocri profitabel. Für die Expansion nach Frankreich und in die Niederlande will man gerade über die Finanzierungsplattform Innovestment bis Euro einsammeln. Wir haben uns gegen Crowdfunding von Liebhabern, die 50 Euro anlegen, entschieden, sagt Bruck. Wer Euro in ein Geschäft steckt, beschäftigt sich intensiver damit und fordert uns mehr. Drei von 20 Investoren, die sich mit mindestens Euro am Unternehmen beteiligen sollen, sind bereits gefunden. Bis März läuft die Ausschreibung. Wir sind zur größten Online-Confiserie in Deutschland gewachsen, so Bruck. Mittelfristig wollen wir Chocri-Läden aufbauen, in denen Kunden Schokolade herstellen können. Auch die Belieferung des Handels mit Chocri-Produkten steht auf der Agenda. Ganz nebenbei und bisher weitgehend ohne Marketing hat Chocri noch ein Einsatzfeld gefunden: Im Auftrag von Marken wie Coca-Cola, Hussel und Ritter Sport organisieren die Berliner als Fulfillment- Dienstleister seit geraumer Zeit Online Shops am liebsten solche, in denen Produkte personalisiert werden sollen. Was zunächst abwegig klingt, ergibt doch Sinn: Wir machen gute Schokolade, erläutert Bruck, aber unsere Kernkompetenz ist doch eigentlich, Güter per Handarbeit massenhaft zu individualisieren. Wer für Einzelpersonen Schokoladen fertigt, kann auch Flaschen und anderes mit individuell gestalteten Etiketten bekleben. vs Kptn Cook: Rezepte für Verbraucher und Verkaufs-Tool für Lebensmittelmarken und Supermärkte Foto: Chocri bereit, bedauert Marchenko. Er sieht sich im Preiskampf mit Discountern und übersieht, dass Kunden Service suchen und dafür auch zahlen. Das Start-up will sich seine Dienste übrigens nicht von Supermärkten bezahlen lassen, sondern von den Herstellern: Produzenten profitieren eher von der Absatzförderung, so Marchenko. Lieferanten können Saisonware gezielter vermarkten. Da in Deutschland ein Preiskampf tobt, wird das Start-up auch versuchen, Kptn Cook Filialisten im Ausland schmackhaft zu machen: dort, wo die Margen höher liegen und Händler sich eigene Werbeaktionen leisten können. vs 6Wunderkinder starten in USA b in die USA: Das Berliner Start-up A 6Wunderkinder, Erfinder des Organisations- und Kooperations-Tools Wunderlist, hat den ersten Mitarbeiter in den USA angeworben. James Murdock kommt von Mozilla, der Stiftung, die den Browser Firefox und sein Mail-Programm Thunderbird entwickelt. Der Jurist hat auch für Google gearbeitet. Murdock soll in den USA mit strategischen Partnerschaften für die Verbreitung von Wunderlist sorgen. Die App kann kostenlos gespeichert werden, mit zusätzlichen Funktionen kostet die Nutzung von 4,50 bis Euro im Monat. Sechs Millionen Menschen weltweit arbeiten mit dem Programm, das durch seine Übersichtlichkeit besticht. Wunderlist soll mithilfe von Murdock nicht nur in US-Unternehmen zum Einsatz kommen, sondern möglichst auch auf Smartphones, Tablets und Computern vorinstalliert werden. Im November hatte sich 6Wunderkinder vom US- 6-Wunderkinder CEO Reber expandiert nach USA Investor Sequoia Capital und einem weiteren Partner 19 Millionen US-Dollar gesichert. vs Hier finden Sie Nachrichten von jungen Firmen und Investoren SPOTIFY.COM Hören und kaufen Der US-Musik-Streaming-Dienst Spotify hat sein Geschäftsmodell verändert: Nutzer können ab sofort unbegrenzt kostenlos Musik hören. Einnahmen erzielt Spotify durch Werbung, den Verkauf von Merchandisingartikeln der Musiklabels sowie Konzertkarten. Der Streaming- Dienst mausert sich damit zum Online- Marktplatz rund um Musik. vs DROPBOX.COM Viel frisches Geld Der Online-Speicher Dropbox hat sich 250 Millionen Risikokapital von der US- Beteiligungsgesellschaft Blackrock und anderen Gesellschaften gesichert. Sechs Jahre nach dem Start hat sich der Dienst, der als Ablage im Internet startete, durch Funktionen wie die Fotosynchronisation über mehrere Geräte und den Austausch von Dateien zu einem Werkzeug für mobiles Arbeiten entwickelt. Seit 2011 vermarktet Dropbox außerdem eine Version für Unternehmen. Laut eigenen Angaben nutzen 175 Millionen Menschen die Ablage weltweit. vs EARLYBIRD Investition im Osten Rund 130 Millionen US-Dollar will Wagniskapitalgeber Earlybird einsammeln, um in Start-ups aus der Türkei und Osteuropa zu investieren. Die Regionen zeichnen sich durch überdurchschnittliches Wachstum aus, so die Gesellschaft, es gebe vielversprechende Start-ups. Earlybird engagiert sich vergleichsweise spät in der Region: Rocket Internet, der Inkubator und Fonds der Samwer- Brüder, war dort bereits aktiv, hat sich aber 2012 wieder aus der Türkei und Osteuropa zurückgezogen. vs VENTURE CAPITAL Geld für B2B im Web US-amerikanische Risikokapitalgeber investieren bevorzugt in Handelsmodelle, neuerdings auch in digitale B2B-Geschäfte von Unternehmen sowie in Werbetechniken wie Realt-Time Bidding. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Münchner Beratung Götz Partners. Weitere Erkenntnis aus der Beobachtung von Investitionen: Gründer entwickeln wieder mehr Ideen für die Branchen, in denen ein Großteil des Geschäfts noch konventionell läuft. vs SENSORBERG.COM Smartphones orten In Berlin ist Sensorberg gestartet. Das Start-up, hinter dem Sones-Gründer Alexander Oelling steht, setzt auf die Funkortung von Smartphones (Beacon) und bietet Firmen eine Technik an, um Smartphone-Besitzer unterwegs zu orten und ihnen zum Standort passende Informationen und Angebote zu unterbreiten. vs

6 TRENDS & STRATEGIEN 6 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 Effiziente Strukturen Allbranded.de verkauft online Werbeartikel und setzt auf passgenaue Technik ugelschreiber und Feuerzeuge sind Kdie Klassiker, Schlüsselbänder laufen bestens, knallbunte Sonnenbrillen sind im Kommen: Firmen brauchen Giveaways. Bei deren Auswahl verlassen sie sich auf Bewährtes, beim Ordern kommen die Kosten ins Spiel. Hier sieht ein neues Start-Up seine Chance: Allbranded, der Webshop für Give-aways, wirbt mit effizienten Strukturen, günstigen Preisen und Erreichbarkeit rund um die Uhr. Wir bieten Waren, die die Unternehmen individualisieren können, erklärt Gründer Arne Schubert. Dabei halten wir die Produkte nicht auf Lager. Gegründet Nach einem Jahr Probelauf Start als Allbranded.de Die Hamburger verkaufen Werbeartikel und Give-aways und vermitteln Kunden an die jeweiligen Hersteller Mitarbeiter: 3 Finanzierung: Gründer; Seedmatch URL: Allbranded: Artikel für den Aufdruck von Logos und Slogans Die Kunden bestellen über uns direkt beim Hersteller. Die Preise der Werbemittel können sie auf der Website selbst kalkulieren. Die Kostenvorteile aus dieser Struktur geben wir an die Kunden weiter, wirbt Schubert, der internationales Management studierte und zunächst mit einem Webshop für Schlüsselbänder experimentierte, bevor er Anfang 2013 mit Allbranded.de startete. Das Shop-System leitet die Bestelleingänge an die Systeme der Hersteller. Produzieren diese in Deutschland und Europa das trifft auf etwa 70 Prozent Spannaus Studienergebnisse. Wir formulieren keine Texte vor, Die Nutzer werden aber über eine übersichtliche Maske durch alle Schritte geleitet. Das System formatiert Bilder und Texte nach den Anforderung von Communitys und Blog-Systemen. Webzunder bietet den Einstieg ins Online Marketing. Die Softder Partner von Allbranded zu, verpacken und versenden sie die Ware selbst. Lediglich die Bestellungen nach Fernost werden an die Hamburger geschickt und von ihnen weitergeleitet. Die Konkurrenz ist groß: Versender wie Schneider, die noch auf den Katalog setzen und selbst bedrucken, kämpfen ebenso um Firmenkunden wie Giffits.de, ein Online- Neuling wie Allbranded. Wir versuchen, uns durch ein innovatives Produktsortiment abzuheben, sagt Schubert: Werbeartikel direkt vom Hersteller Schubert. Von Start-ups erwarten Kunden kreativen Input. Neben Sonnenbrillen stehen Badelatschen, iphone-hüllen oder ökologische Werbeartikel im Sortiment. Allbranded arbeitet bereits seit 2013 profitabel. Wir wollen internationalisieren, die Technik verfeinern und mehr Werbung machen, plant Schubert für das Jahr Das nötige Kapital sucht das Start-up bei Kunden sowie Interessenten mittels Crowdfunding bei Seedmatch. vs Einfach Social Media Mit Webzunder bietet Twentyzen Firmen ein praktisches Tool fürs Online Marketing Eine gute Idee für einen (mobilen) Service, eine praktische Technik oder der Web-basierte Helfer im Internet-Alltag: Hier stellt INTERNET WORLD Business regelmäßig junge Unternehmen und ihre Angebote für E-Commerce und Online Marketing vor. Alle Beiträge dieser Serie finden Sie online im Heftarchiv auf unter dem Webcode Geschäftsideen visualisieren unpat ist kein Businessplan-Tool, R sondern hilft beim Erstellen von Geschäftsmodellen, stellt Roland Beutel, Mitgründer des Kieler Unternehmens, klar. Mit seiner Software sammeln Gründer oder Entwicklungsabteilungen erste Runpat entsteht im Juni 2013, seit August wird die Software vertrieben Mit Runpat visualisieren Gründer und Entwicklungsabteilungen Geschäftskonzepte. Abgerechnet wird nach Nutzung Mitarbeiter: Gründer Finanzierung: Exist, Gründer URL: O nline-marketing-assistent? Dashboard für Social Media? Die Begriffe sind vielen oft nicht klar. Dirk Spannaus, Mitgründer von Twentyzen, erklärt das Angebot des Münchner Start-ups so: Webzunder bündelt diverse Social- Media-Kanäle und erleichtert das Posten von Texten und Bildern. Selbstständige und Unternehmen können mit der Software auf Angebote, Veranstaltungen und ihre Marke aufmerksam machen, außerdem die Reichweite ihrer Beiträge prüfen und auch, was die Konkurrenz in Communitys und auf Blogs so verlautbart. Webzunder: Social Media Tool für kleine Unternehmen mit Anleitung und Erinnerungsfunktion Twentyzen-Team: Stefan Machleidt, Dirk Spannaus, Marcel Pater Das Programm leitet sie durch alle Schritte und erinnert bei Bedarf und je nach Anlass daran, wann die nächste Nachricht wo lanciert werden sollte, um Wirkung zu entfalten. Es bündelt zudem die Kommentare und mahnt Antworten an. In über 90 Prozent der kleinen Firmen macht der Unternehmer nebenbei Marketing, zitiert Twentyzen wird im Juli 2012 gegründet und startet 2013 mit Webzunder Webzunder ist eine Software für Online Marketing und Social Media. Sie bündelt Kanäle und erleichtert Posts. Das Start-up profitiert von Nutzungsgebühren Mitarbeiter: ein Angestellter, Gründer Finanzierung: Exist, Beratungsaufträge twentyzen.com ware wird als Service über monatliche Nutzungsgebühren von derzeit knapp zehn, bald 20 Euro verkauft. Software wird oft für Spezialisten gemacht, stellt Spannaus fest. Es fehlt die Brückentechnologie, die Berührungsängste nimmt und einfach einzusetzen ist. Diese Lücke zu schließen, hat sich das Twentyzen- Team zur Aufgabe gemacht. Die Entwicklung von Webzunder und seinen Marktstart finanziert das Start-up aus Beratungs- und Entwicklungsaufträgen. Beim Vertrieb wiederum sollen Partner und Unternehmen helfen, die oft mit kleinen Firmen oder Start-ups kooperieren. vs Ideen, berechnen Markterwartungen, den Personalbedarf oder die Beteiligung anderer Abteilungen. Visualisierung spielt eine große Rolle. Der Mensch begreift Bilder besser als Texte, sagt Beutel. Bilder helfen bei der fachübergreifenden Diskussion, Spezialisten haben oft verschiedene Dinge im Kopf, wenn es um die Umsetzung von Geschäften geht. Beutel hat selbst gegründet, seine Mitstreiter tragen auf wissenschaftlicher Ebene zum Unternehmensaufbau bei. Das gewonnene Wissen fließt in die Ausarbeitung von Symbolen, Charts und Checklisten rund um die Umsetzung von Ideen ein. Business Modelling Notation heißt das Planungs-Tool; auf diesem basiert Runpat, aber auch auf Vorträgen und Beratungen. Runpat wird nach Zeitaufwand abgerechnet: Zwölf Monate kosten 150 Euro. Die Daten der Nutzer werden auf deren eigenen Computern gespeichert. So schützen wir Ideen, sagt Beutel. Die englische Version von Runpat startet bald. Wir wollen ein Standard für die Entwicklung von Geschäftsmodellen werden, so seine Vision. vs

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8 TRENDS & STRATEGIEN 8 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 DIGITALSTRATEGIE LEITZ Der Ordnung halber online Büroartikelhersteller Leitz setzt neuerdings auf Cloud Services. Das verändert auch das Unternehmen afé, Hotel, Flughafen, Zugabteil Büro- sitzen nicht mehr nur an einem Carbeiter Schreibtisch. Sie müssen von vielen Orten aus organisieren, verwalten und verhandeln können, weil sie zunehmend unterwegs sind. Bis 2015, so der US-amerikanische Marktforscher IDC, werden 40 Prozent oder 21,3 Milliarden Arbeitnehmer mobil arbeiten. Jahrzehnte nach der ersten Forderung, das papierlose Büro zu realisieren, scheint sich dieses nun durchzusetzen. Die Frage ist, meint Frank Lutz, Director Online Business Europe von Leitz, ob die Digitalisierung im Büro so schnell fortschreiten wird wie im Fotobereich. Büroartikelhersteller Leitz will nicht das Schicksal von Kodak erleiden. Der Spezialist für Film und Fotozubehör stand binnen weniger Jahre vor dem Aus, weil er die Digitalfotografie ignoriert und keine Angebote dafür entwickelt hatte. Wenn man sich bei Leitz mit Studien zur Zukunft der Arbeit befasst, dann auch mit dem Ziel, die eigene zu sichern: In der traditionellen Arbeitswelt sind wir ja mit den Produkten von Esselte und Leitz schon fest verankert, sagt Lutz. Jetzt wollen wir die Marken in modernere Arbeitsumfelder ausdehnen. Seit dem vergangenen Jahr befindet sich das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart im Umbruch: Am Empfang liegen daumendicke Kataloge aus, die neben Aktenordnern Hefter, Hüllen und andere Ordnungshelfer fürs Büro auflisten. Zu hören ist aber auch das Klappern von Tischfußball und lautes Lachen. Start-up-Atmosphäre hinter Gründerzeitfassade das vermitteln auch Monitore an den Wänden, über die Werbung, die Website oder Präsentationen flimmern. Seit Frühjahr 2013 leistet sich der Büroartikelhersteller zudem eine Abteilung Online-Business, die neue Felder bestellen soll und nebenbei den Umbau des Unternehmens beschleunigt. Anfangs war Online stark vom Marketing getrieben, sagt Abteilungsleiter Lutz. Jetzt treibt auch die Produktentwicklung das Thema. Seit 1996 präsentiert sich Leitz im World Wide Web, die Homepage wurde zunächst um eine Marketingplattform für Händler ergänzt, zeigt inzwischen aber das gesamte Sortiment. Verbraucher können hier alle Büroartikel ordern, Leitz vermittelt die Käufer an Einzel- und Online-Händler. In Eigenregie organisiert Leitz indes Create, ein Angebot, das die Marketingabteilung als Fortführung von Easyprint, der Online-Individualisierung von Ordneretiketten, entwickelte. Firmen und Leitz Cloud und Create: Web-Angebote aus Stuttgart, mit denen die Marke ihre Zukunft sichern und ausbauen will Leitz-Ordner: Das Internet bietet Möglichkeiten für Ablage und Verwaltung von Dokumenten Verbraucher können hier das Aussehen ihrer Ordner mit Fotos oder Logos selbst gestalten. Die Produktion wurde dafür um eine Maschinenlinie zur Herstellung von Kleinserien ergänzt. Online wird komplexer, beobachtet Lutz. Create ist ein vollkommen anderes Geschäft, wir verkaufen erstmals direkt, mussten also Ressourcen für Kundensupport, Rechnungskontrolle, Versand und andere Aufgaben schaffen. Das alles hat die Abteilung Online-Business übernommen. Sie kümmert sich auch um Leitz Cloud, eine Online-Ablage, die in der Produktund Innovationsentwicklung des Unternehmens entstand und seit November vermarktet wird. Neben Speicherkapazitäten für Dateien enthält die Cloud Funktionen für den Austausch und die Bearbeitung von Dokumenten. Ab sieben Euro im Monat können Unternehmen udn Selbständige die Cloud nutzen. Leitz Cloud ist eine B2B-Lösung, die zwei Dinge besonders gut kann, wirbt Lutz. Sie sichert alle wichtigen Dokumente und Arbeitsunterlagen und erleichtert außerdem die Zusammenarbeit von Menschen, die nicht mehr ständig in einem Büro sitzen. Sicherheitshalber und wegen der strengeren Datenschutzgesetze legt die Leitz Cloud alle Daten verschlüsselt bei Hostern in Deutschland ab. Um das Angebot zu erweitern, sucht Leitz Partner Entwickler von Apps und Online-Tools. Verzichtet wird dagegen auf eine Anpassung des Dienstes an spezifische Unternehmensbedürfnisse. Wir wollen nicht zur IT-Beratung mutieren, sagt Lutz. Die Konkurrenz in diesem Segment ist groß. Neben Konzernen wie Amazon, Apple, Google und Microsoft bekommt es Leitz hier mit Start-ups wie Dropbox, Doctape oder Bitcasa zu tun: Wir kämpfen im Internet gegen Unternehmen, die nicht in erster Linie auf Profit ausgerichtet sind, sondern auf schnelles Wachstum getrimmt und auf einen Verkauf vorbereitet werden, meint Lutz. Als Mittelständler müssen wir aber auf Profitabilität achten. Die Reichweite darf nicht teuer eingekauft werden. Aber Leitz hat einen guten Ruf, der Name ist allerorten bekannt. So entdecken Lehrer, Architekten, mittelständische Firmen und Vertriebsspezialisten die Leitz Cloud auch ohne viel Werbung für sich und testen bereits das Angebot. SUSANNE VIESER 1871 gründet Louis Leitz in Stuttgart-Feuerbach die Werkstätte zur Herstellung von Metallteilen von Ordnungsmitteln erfindet Leitz den ersten Ordner mit Bügel- und Umlegemechanik. Er sorgt 1896 bei der Pariser Weltausstellung für Furore bekommt der Leitz-Aktenordner sein typisches Griffloch im Rücken. Seit 2005 ist er auch mit Präzisionsmechanik zu haben, bei der der Hebel um 180 Grad umlegbar ist werden außerdem die ersten Ordner aus Recyclingmaterialien produziert. Als Marke ist Leitz laut Deutschem Markeninstitut drei von vier Deutschen ein Begriff. Der Name steht als Synonym für Ordnung und Datensicherheit setzt Leitz 280 Millionen Euro um und beschäftigt Mitarbeiter. Im gleichen Jahr übernimmt die schwedische Esselte Group das Stuttgarter Unternehmen wird sie selbst gekauft von der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft J.W. Childs. Zum Esselte-Leitz-Konzern für Büroartikel gehören heute neben Leitz die Marken Esselte, Rapid, Bene und Petrus. Das Unternehmen konzentriert sich auf Büroartikel rund um Ordnen und Ablegen von Dokumenten. Esselte-Leitz erzielt heute einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde US- Dollar. In Stuttgart verlassen heute pro Jahr rund 25 Millionen Ordner das Werk, Leitz beschäftigt am Stammsitz in Feuerbach 200 Mitarbeiter, in Europa Seit 1996 ist Leitz online präsent, zuerst mit einer Homepage. Händler finden auf der Web- Präsenz schon früh eine Marketingplattform mit Materialien für Werbung zum Download. Ihre Bestellungen werden aus dem Hochregal-Lager in der Nähe von Heilbronn bedient. Um das Jahr 2003 startet Leitz mit E-Commerce. Kunden finden alle Leitz-Produkte sowie die Waren der Schwesterunternehmen auf der Website. Dabei verkauft Leitz allerdings nicht selbst, sondern vermittelt Käufer an Einzel- und Online-

9 Die Unterscheidung offline und online ist irrelevant Sie leiten seit 2013 den Bereich Online Business was verantworten Sie? Frank Lutz: Den Bereich gibt es bei Esselte und Leitz erst seit März 2013, davor waren die unterschiedlichen Online-Aktivitäten auf verschiedene Abteilungen und Aufgabenbereiche verteilt. Jetzt sollen die Aktivitäten stärker gebündelt werden, um erstens neue Felder im Internet für Leitz zu erschließen und zweitens eine zukunftsfähige Online-Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Wie groß ist Ihre Abteilung? Lutz: Wir sind insgesamt zu acht, vor allem Online- und Marketingexperten. Die Online-Ablage Leitz Cloud startete im November. Gibt es erste Zahlen darüber, wie das Angebot ankommt? Lutz: Für Zahlen ist es eindeutig zu früh, aber wir sind mit dem Geschäft nach den ersten Monaten sehr zufrieden. Eine so große Resonanz hatten wir nicht erwartet dabei wurde für das Angebot lediglich mit Google Adwords und Display-Werbung geworben. Jetzt aber starten Stammsitz: Verwaltung und Produktion wir ein Partnerprogramm für Händler, damit sie helfen, die Leitz Cloud bekannt zu machen. Außerdem werden wir unsere Produkte als Werbeträger für die Cloud nutzen, und natürlich werden wir Nutzer, die den Dienst anderen weiterempfehlen, belohnen. Wir planen ambitioniert, aber realistisch, und sind weit davon entfernt, mit Millionen von Usern zu spekulieren. Reichweite ist für unser eigenfinanziertes Geschäft nicht ganz so wichtig wie Profitabilität. Wir haben Eigentümer, die wissen möchten, wofür wir unser Geld ausgeben. TRENDS & STRATEGIEN Interview Frank Lutz Direktor Europa Online Business bei Leitz Sie zeigen auf der Homepage zwar alle Produkte, überlassen den Verkauf aber angeschlossenen Händlern, warum? Lutz: Die Strategie von Leitz ist, dem jenigen, der auf der Homepage nach einem Ordner oder anderen Büroartikeln sucht, zum Produkt zu führen. Der Käufer findet dort eine Auswahl von Einzelhändlern in seiner Nähe oder einen Online-Händler, der ein ausreichend großes Esselte-Leitz-Sortiment führt, er kann das Produkt gleich in den Warenkorb legen und dort bestellen. Dazu nutzen wir die Commerce-Connector-Schnittstelle. Seit 2013 haben wir weitere europäische Länder darüber angeschlossen. Für uns lohnt sich der Direktverkauf nicht, wir müssten aufwendige Strukturen zur Betreuung von Kunden oder zur Organisation von Versand und Rechnungskontrolle aufbauen. Handel oder Verkaufen ist nicht unser Kerngeschäft, Leitz liefert hochwertige und praktische Produkte für Ordnung und Arbeitsorganisation. Wie hoch liegt der Online-Anteil beim Verkauf? Lutz: Diese Zahl interessiert uns nicht wirklich. Wir bieten unsere Produkte überall dort an, wo Konsumenten sie kaufen wollen. Die Unterscheidung offline und online ist daher für uns irrelevant. Leitz kooperiert in Deutschland und Europa mit insgesamt Händlern. Wenn sie nicht sowieso reine Online-Händler sind, betreiben die meisten von unseren Partnern inzwischen neben ihrem Geschäft auch einen Online Shop. Wir schauen, dass wir in allen Kanälen gleich gut präsentiert sind. Leitz Create, Easyprint, die Homepage, Leitz Cloud wohin werden diese Angebote das Unternehmen führen? Lutz: Treiber ist, diese Angebote mit einander zu verzahnen, zu konsolidieren und sicher auch mit weiteren Tools zu ergänzen. So können sich Kunden einmal aus allen Werkzeugen, die wir ihnen bieten, jene auswählen, die ihnen Aufgaben und Alltag erleichtern. Leitz wird sich nicht zum IT-Unternehmen wandeln, aber sicher digitaler werden. Und wann verschwindet der Ordner aus Ihrem Produktangebot? Lutz: Das werden Sie und ich sicher nicht mehr erleben. Schon allein wegen rechtlicher Vorgaben zur Aufbewahrung von Dokumenten werden Regis traturen in den nächsten Jahren nicht einfach verschwinden oder ins Netz wandern. Ein Großteil der Produktion von Papier- und Büroartikelherstellern geht an professionelle Anwender. vs 9 EUROPAS ERSTER MAGENTO HOSTING PARTNER Händler, die ein gut sortiertes Angebot der eigenen Markenartikel bieten. Schon seit längerer Zeit können Leitz-Kunden online Etiketten für Ordnerrücken gestalten und ausdrucken. Seit 2011 bietet Leitz mit dem Angebot Create auch die Individualisierung von Ordnern an. Diese werden als Einzelstücke oder in kleinen Serien produziert. Im November 2013 startet mit Leitz Cloud ein Online- Ablagesystem für Firmen, das zudem Funktionen wie den Austausch von Dokumenten und andere Werkzeuge für die Online-Zusammenarbeit bietet. Gespeichert werden die Daten auf deutschen Servern. Im Internet: leitz-cloud.com Marke mit Geschichte: Der Name Leitz ist 75 Prozent der deutschen Verbraucher ein Begriff

10 MARKETING & WERBUNG 10 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 TOMORROW FOCUS Vermarktung von Allrecipes Tomorrow Focus vermarktet ab sofort die deutschsprachige Website von Allrecipes. Die digitale Food-Marke und Online Community für Essen und Rezepte erreicht hierzulande monatlich Visits. Das Portal verfügt über eine Reichweite von Unique Usern. Es soll bei Tomorrow Focus den Bereich Vertical Food verstärken. sg SOFORT AG Crossmediale Werbeoffensive Die Sofort AG, Anbieter eines Online-Zahlungssystems, will ihre Markenbekanntheit steigern und neue Kunden gewinnen. Dazu startet das Unternehmen eine groß angelegte Online- und TV-Kampagne. In mehreren kleinen Alltagsgeschichten wird der neue Claim Ich will. Und zwar sofort aufgegriffen. Der Fokus soll dabei auf der einfachen Bezahlmöglichkeit und der Mobiles Shopping läuft Retargeting auf dem Handy ist noch relativ neu. Jetzt liegen erste Zahlen zur Wirkung vor och sind Retargeting-Kampagnen auf Ndem Smartphone selten. Doch erste Auswertungen deuten darauf hin, dass sie Klickraten und Abverkäufe deutlich steigern können. Das Unternehmen My Things, das seit Januar mobile Retargeting- Lösungen anbietet, legt jetzt Zahlen vor, die auf einer Auswertung von 100 Millionen Impressions beruhen: Danach steigt die Click-Through-Rate bei Mobile Retargeting um 46 Prozent, der effektive Cost per Click, also die durchschnittlichen Kosten pro Klick, verringert sich um 37 Prozent. Die Umsatzsteigerung, die durch zusätzliche Abverkäufe entsteht, beziffert My Things auf 18 Prozent. Damit, so Benny Arbel, CEO von My Things, erziele man eine bessere Performance als Kampagnen, die auf dem Desktop ausgespielt werden. Gleichzeitig entscheidet sich der mobile User recht schnell: Die Zeitspanne, die zwischen dem letzten Besuch und der Conversion liegt, ist auf einem mobilen Endgerät 13 Mal kürzer als auf dem Desktop. Abends ist das Handy attraktiver Die Untersuchung zeigt auch, wie sich die unterschiedliche Nutzung von PC, Tablet und Smartphone auswirkt, wenn es um den Besuch von Shopping-Seiten geht. So steigen hier in den Abendstunden die Visits auf den mobilen Geräten überdurchschnittlich an. Entsprechend erfolgreich sind auch die durch Retargeting erzielten Conversions. Zwischen 18 und 23 Uhr sind sie bei Tablets um 80 Prozent höher als tagsüber. Im Gegensatz zum Desktop wird auch am Wochenende auf dem Handy gleichbleibend häufig eingekauft: Die Studie verzeichnet lediglich ein Zehntel weniger Conversions als an den Werktagen, bei Tablets sind es sogar nur zwei Prozent weniger. Dagegen sinkt die Lust auf Freizeit-Shopping auf dem Desktop an Samstag und Sonntag um 26 Prozent. PC und Laptop gelten als Arbeitsgeräte, die an diesen Tagen seltener hochgefahren werden. hvr Typischer Ablauf einer Mobile-Retargeting-Kampagne Den Marken-Claim Ich will. Und zwar sofort greifen mehrere Kurzfilme auf schnellen Lieferung liegen. Im Web laufen die Clips speziell auf Reiseplattformen, Preisvergleichsseiten und anderen Informations-Websites. sg 1. Der User besucht die Site des Advertisers. Er wird getagged durch Cookie oder Geräteerkennung 2. Der User steuert eine neue Site an. Diese gehört zum Pool einer RTB-Plattform des Advertisers 3. Im Hintergrund läuft ein Prozess ab: Für ein Banner auf der Site wird ein Gebot des Advertisers abgegeben MICROSOFT ADVERTISING / NUGG AD Targeting auf Skype und Xbox Microsoft Advertising und der Targeting- Anbieter Nugg Ad weiten ihre seit 2012 bestehende Zusammenarbeit aus: Künftig können Werbekunden des Vermarkters ihre Kampagnen auch auf Skype, Outlook.com und dem Online-Angebot für die Konsole der Xbox 360 zielgruppengenau aussteuern. Die Datensicherheit steht laut Nugg Ad beim Targeting an oberster Stelle: Es sollen weder Daten des Internet-Telefondienstes Skype noch der Spielekonsole Xbox 360 verwendet werden. Auch Nutzer-Mails bei Outlook.com sollen nicht eingesehen werden. sg NETZATHLETEN MEDIA Neues Content-Netzwerk Netzathleten Media erweitert sein Portfolio: Mit Urbanlife geht das inzwischen zehnte Netzwerk des Content-Network- Betreibers an den Start. Es richtet sich an kaufkräftige Städter und bündelt Internet- Seiten rund um die Themen Haus & Garten, Wohnen & Einrichten oder Kultur & Leben. Das Vertical erreicht knapp eine Million Unique User. Die Exklusivvermarktung übernimmt IP Deutschland. sg Anzeige INTERNET WORLD Business 3/14 Rekordverdächtige Tweets Die RTL-Dschungelshow sprengt auch im Web die Grenzen in Getränk aus gemixten ERiesenmehlwürmern oder ein Bad in Kakerlaken: Spielend schafft es das Dschungelcamp, jede Ekelhürde zu nehmen. Das kommt offenbar nicht nur bei den Fernsehzuschauern an, was beachtliche Quoten bringt, die achte Staffel von Ich bin ein Star Holt mich hier raus! sprengt auch im Web alle bislang gekannten Grenzen. So werden die diversen Episoden der Dschungelshow zunehmend auf Bewegtbildplattformen geguckt. Nach der ersten Hälfte der Staffel konnten 15,4 Millionen Video-Abrufe auf RTL Inside, RTL Now oder Clipfish verzeichnet werden. Zum Vergleich: Sämtliche Folgen im Vorjahr kamen zusammen auf 21,9 Millionen Abrufe. Starke Nutzung von Second Screen Immer mehr Zuschauer kommentieren die Vorgänge im Dschungelcamp auch auf dem Second Screen. Das dazugehörige 5. Der User klickt auf das Display. Er landet bei dem Produkt, das ihn interssiert Das Dschungelcamp auf RTL bietet offline wie online reichlich Diskussionspotenzial Angebot RTL Inside, das die Zuschauer mit Plattformen wie Werkenntwen.de, Facebook oder Twitter verknüpft, verzeichnet bislang 1,25 Millionen Aktivitäten. Über vorzugsweise hämische Tweets wurden mit Hashtags zur Show oder über einen der Kandidaten gezählt. Nach einer Social-TV-Buzz-Auswertung der Agentur Mediacom ist dies ein Rekord. Zu keinem Fernsehformat wurde in so kurzer Zeit so häufig auf Twitter diskutiert. hvr 4. Der Platz für die Display-Anzeige wird ersteigert. Ein HTML5- Banner wird ausgespielt Quelle: My Things, Dec Usability ist entscheidend icht nur die Inhalte entscheiden darü- welche mobile Website einer Nber, Tageszeitung besucht wird auch der Usability des Angebots kommt ein hoher Stellenwert zu. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie des Vermarkters OMS, die erfasste, wie der Blickverlauf von Usern verläuft. Wichtig ist danach, dass sich das Layout konsequent an der Größe des Smartphone Screens ausrichtet, dass die Texte gut lesbar und die Bilder nicht zu klein sind. Der schnelle Wechsel zwischen den Themen sollte ebenfalls möglich sein. hvr Berliner Kurier : Mischung aus Bildern und Text ist genau dem kleinen Display des Smartphones angepasst

11 3/14 3. Februar 2014 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 11 Twitter kooperiert mit GfK Die beiden Partner messen das Zusammenspiel von Social Media und TV er Kurznachrichten- Twitter geht Ddienst eine Partnerschaft mit dem Marktforschungsunternehmen GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) ein. Ziel ist es, das Zusammenspiel von Social Media und TV in Deutschland sichtbar zu machen. Dazu werden im Laufe des Jahres die GfK Twitter TV-Ratings eingeführt. Sie sollen Daten über die Häufigkeit und die Reichweite von Tweets zu bestimmten Fernsehprogrammen liefern. Die Ratings messen außerdem die Wirkung medienübergreifender Werbung, die im Zusammenhang mit TV-Inhalten gesendet wird. Medienunternehmen und Werbungtreibende können damit erkennen, welches Publikum sie zusätzlich über Social Media erreichen und wie viele Zuschauer aktiv den Second Screen nutzen. Werbungtreibende und Agenturen erhalten #Tatort ist einer der meistdiskutierten TV-Inhalte auf Twitter Live Tweets treffen auf klassische Zuschauerforschung außerdem Analysen, um crossmediale Kampagnen planen und auswerten zu können. Die GfK, die in Deutschland die Fernsehquoten misst, will mit der Kooperation auf die zunehmende Verschmelzung von TV und Online reagieren. Wir stehen erst am Anfang der digitalen Transformation der Medien, und Twitter hat sich als Social Soundtrack von Live-Veranstaltungen und TV-Sendungen bewiesen, so Matthias Hartmann, GfK-Vorstandsvorsitzender. Gemeinsam mit Twitter will Hartmann daran arbeiten, Erkenntnisse über crossmediale Effekte zu liefern. In den USA gibt es eine solche medienübergreifende Kooperation bereits seit 2013, dort arbeitet Twitter mit Nielsen zusammen. sg Virale Erfolgsgeschichte Die Super Bowl Spots von VW werden im Social Web am meisten geteilt uch in diesem Jahr hat sich Adie Werbebranche für den Super Bowl am 2. Februar wieder ordentlich ins Zeug gelegt. Die aufwendig kreierten Spots werden im Netz regelmäßig zum viralen Hit. Welche Marken seit 2006 online mit ihren Super Bowl Clips besonders erfolgreich waren, hat Social-Video- Anbieter Unruly untersucht. Auf Platz eins liegt demnach VW The Force: Der meistgeteilte Werbeclip aller Zeiten VW. Die Ads des deutschen Autobauers wurden bis Januar 2014 insgesamt 7,07 Millionen Mal auf Facebook, Twitter und der Blogosphäre geteilt. Es folgen Die erfolgreichsten Marken die Biermarke Budweiser mit 6,95 Millionen Shares und Universal Pictures mit 2,66 Millionen Shares. Die Position Platz Marke Volkswagen Budweiser Shares ,406 von VW ist laut Martin Dräger, Geschäftsführer Unruly Deutschland, vor allem 3. Universal Pictures Doritos dem Video The Force aus 2011 geschuldet: Nicht von ungefähr ist der Spot mit 5,2 Millionen Shares immer noch das meistgeteilte Werbe-Video im Web Ram Trucks Chevrolet Paramount Pictures Insgesamt ist die Automobilbranche mit 8. M&Ms ,81 Millionen Shares der Top-Werbungtreibende bei den Super Bowls. Die Kon- 9. Samsung sumgüterindustrie liegt mit 9,56 Millionen 10. Chrysler Shares an zweiter Stelle, Entertainment mit INTERNET WORLD Business 3/14 Quelle: Unruly 4,01 Millionen Shares an dritter. sg Über 350 Millionen Werbesünden Der Bad Ads Report listet regelwidrige Werbung im Google-System auf nzeigen mit Malware, für Agefälschte Waren oder illegale Portale: Irreführende Werbung gibt es auch bei Google, und das in großem Stil. Über 350 Millionen Werbesünden musste der Suchmaschinenanbieter im vergangenen Jahr in seinem System bereinigen. Im Vorjahr gab es laut Bad Advertising Report des Konzerns nur 220 Millionen regelwidrige Anzeigen, zu denen auch Werbung zählt, in denen personen bezogene Daten verwendet werden. Insgesamt wurden 2013 beispielsweise über Werbekunden ausgeschlossen, weil sie gefälschte Produkte unters Volk bringen wollten. Bei Adsense setzte Google mehr als Seiten auf die schwarze Liste und verhinderte über drei Millionen Versuche von Advertisern, auf Adsense betrügerisch zu werben. Während die Zahl der Bad Ads im Google-System stieg, sank die Zahl der Google will wissen, wer Werbung unterdrückt und warum Werbesünder setzt Google auf die schwarze Liste oder schließt sie aus dem Adsense-System aus dafür verantwortlichen Werbekunden: Im vergangenen Jahr mussten insgesamt über Advertiser vom Netz genommen werden waren es noch Werbekunden. Die stark gesunkene Zahl führt Google auf die verstärkten eigenen Sicherheitsvorkehrungen zurück, die unter anderem auch dazu führten, dass sich die Sünder einfachere und weniger sichere Ziele aussuchten. Um seine Google-Nutzer vor solch lästigen Anzeigen zu schützen, hatte der Konzern im vergangenen Jahr einen Button zum Unterdrücken von Werbeeinblendungen eingeführt. Jetzt will Google dazu noch eine Umfragefunktion einführen. Sie soll Aufschluss darüber geben, warum die User Ads ausblenden. sg

12 MARKETING & WERBUNG 12 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG Regio-Portale nicht vergessen Sogenannte Regio-Portale sind notwendig für eine regionale Suchmaschinenoptimierung, rät der SEO-Experte Marco Frazzetta auf dem Blog der IHK Mittlerer Niederrhein. Google betrachte diese Seiten als Autoritäten, ein Firmeneintrag sollte also nicht fehlen. Als bekannteste Vertreter der Gattung gelten Meinestadt.de, Dasoertliche.de und die Gelben Seiten. Für bestimmte Branchen gibt es auch spezifische Portale, die ebenfalls belegt werden sollten, rät Frazzetta. fk FACEBOOK Targeting und Aktions-Buttons Der Preis für SEO-Sünden Erst stürzte die Suchmaschinen-Sichtbarkeit von Expedia ab, dann der Aktienkurs er bei der Suchmaschinenoptimie- gegen die Google-Regeln ver- Wrung stößt, den kann es böse erwischen: Eine Penalty führt dazu, dass das eigene Web- Angebot auf den Google-Suchergebnisseiten (SERPs) auf schlechteren Positionen erscheint oder gar ganz aus dem Index verbannt wird. Je nach Geschäftsmodell sind die Folgen einer solchen Strafaktion beträchtlich: Der Traffic auf der Website (und damit die Konversionen) kann um bis zu 75 Prozent zurückgehen ein finanzielles Desaster für jeden umsatzorientierten Website-Betreiber. Tiefer Absturz seit Neujahr Beim US-amerikanischen Reisevermittlungsportal Expedia hatte eine Google- Strafaktion jetzt sogar Folgen für den Aktienkurs. Der ging um vier Prozent zurück, nachdem Google Expedia mutmaßlich im Index zurückgestuft hatte. Der Rückgang bei der Suchmaschinen- Sichtbarkeit zeigte sich zunächst in den Ranking-Statistiken von Searchmetrics. Dort verlor Expedia seit Oktober 2013 kontinuierlich an Präsenz auf den Google- SERPs, der Indexwert sank bis Ende 2013 von stabilen auf rund , um dann plötzlich auf unter abzustürzen. Das fiel Patrick Altoft auf, dem Director of Search bei der Marketingagen- Expedia-Aktienkurs über ein Jahr in Euro Obwohl die Expedia-Sichtbarkeit bei Google seit Oktober 2013 konstant rückläufig war, stieg der Aktienkurs bis Jahresende an. Als die Sichtbarkeit zum Jahreswechsel jäh abstürzte, reagierte die Börse umgehend INTERNET WORLD Business 3/14 Quelle: Börse: Frankfurt tur Branded3, der seine Beobachtung twitterte. Einen Grund für den Absturz nannten weder Expedia noch Google, beide Firmen verweigerten jeglichen Kommentar zu Altofts Beobachtungen. Des Rätsels Lösung, so vermutet Nenad Pantelic, Chef des Belgrader 20-Mann- Unternehmens Nenad SEO, in einem Beitrag auf seinem Firmen-Blog: leichtfertiger Umgang mit gekauften Links. Es widerspricht den Google Guidelines, wenn ein Unternehmen ein anderes dafür bezahlt, Links zur eigenen Seite zu platzieren. Dafür wurden bereits andere Websites von Google abgestraft. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man bedenkt, dass sich Google selbst für Verlinkungen auf Websites bezahlen lässt. fk Kommen auch auf den Desktop: Call to Action -Buttons in Werbeanzeigen Facebook öffnet sein Custom-Audiences- Feature jetzt für alle Marketer. Über die Targeting-Funktion können Werbungtreibende ihre Botschaften an Nutzer ausliefern, die ihre Webseite besucht oder die mobile App benutzt haben. Gleichzeitig kündigt Facebook die Einführung von fünf Call to Action -Buttons in seinen Werbeanzeigen an. Vermarkter können in ihre Facebook-Beiträge Handlungsaufforderungen wie Shop now, Learn more, Sign up, Book now oder Download einbauen, die als Schaltfläche unten links unter einem Beitrag erscheinen. In den App Ads gibt es die Handlungsaufforderungen bereits seit Oktober skr YAHOO Weiter schlechte Zahlen Yahoo kämpft weiter mit rückläufigen Zahlen. Im vierten Quartal 2013 betrug der Umsatz 1,27 Milliarden US-Dollar, das sind acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn stieg zwar um 28 Prozent auf 348 Millionen US-Dollar, darin enthalten sind jedoch 49 Millionen US- Dollar aus Patentverkäufen. Das operative Ergebnis liegt mit 174 Millionen US-Dollar acht Prozent unter dem des Vorjahresquartals. Die Erlöse aus dem Display-Geschäft gingen um vier, die aus Search um sechs Prozent zurück. tga Anzeige Zoff um Reichweiten Audimark legt Zahlen für das Web-Radio vor und irritiert die Agma ie Nutzung von Internet-Radio (Web- DRadio) steigt, doch valides Zahlenmaterial für Werbungtreibende liegt bislang nicht vor. Seit Monaten arbeitet die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) daran, den Missstand zu beheben. Am 26. März sollen endlich Zahlen veröffentlicht werden, die technische Daten ausweisen, über welche Verbreitungswege und wie lange Web-Radios vom Publikum genutzt werden. 54 Publisher und 195 Channels sind bei diesem Probelauf dabei, der Kreis der Sender, die mitmachen, soll kontinuierlich größer werden. Ziel der aufwendigen Methode ist es, eine einheitliche Konvergenzwährung zu schaffen. Sie soll Werbekunden ermöglichen, UKW- und Web-Radiosender zu vergleichen und Hörerüberschneidungen zu erkennen. Jetzt aber kommt der Agma der Vermarkter Audimark zuvor. Das Unternehmen, das Web-Radios vermarktet, führt Konvergenzreichweiten ein und bietet ein Planungs-Tool an, mit dem Media-Agenturen UKWund Web-Radiosender buchen können. Dazu wurden eigene Daten mit Zahlen aus der klassischen Radionutzung fusioniert. Bei der Agma führt dies zu Irri tationen. Zum einen dürfen die Agma-Daten zur klassischen Radionutzung vom Vermarkter Audimark eigentlich nicht verwendet werden. Zum anderen hatte sich Audimark während der vergangenen Monate intensiv an der Web- Radio-Messung der Agma beteiligt, wollte dann aber doch nicht am Regelbetrieb teilnehmen. Der Grund: Eine technische Messung allein genüge nicht, sie gebe keine Auskunft darüber, wie viele Personen erreicht werden. Genau dieses Ziel verfolgt die Agma mit ihrem nächsten Schritt: Die technischen Daten sollen um soziodemografische Angaben der Hörer ergänzt werden. hvr Genaue Daten fehlen: Die Web-Radio-Nutzung steigt, aber es mangelt an Vergleichbarkeit zu UKW-Sendern Foto: Fotolia / Warren Goldswain Gast-Blogger und SEO-Links ür SEOs ist er wichtiger als Google- FChef Larry Page: Matt Cutts leitet das Team, das den Google-Suchalgorithmus pflegt und rund 300 Mal im Jahr modifiziert. Und sein Wort hat Gewicht in der Suchmaschinenoptimierung, denn viele SEO-Regeln werden eben nicht schriftlich festgehalten. Jüngst sorgte Cutts mit mehreren Aussagen für Verwirrung. So warnte er Website- Betreiber davor, zu unkritisch Gastautoren Zugang zu ihren Matt Cutts ist Herr über den Google- Suchalgorithmus Blogs zu gewähren. Wenn diese Autoren ihre Beiträge nur zur Werbung für ihre eigenen Seiten missbrauchen, so könne das negativ für das Google-Ranking sein. In der SEO-Szene kommen solche Aussagen nicht gut an, schließlich gehört gegenseitiges Kommentieren, Referenzieren und Verlinken zu den Grundpfeilern einer lebendigen Blog-Kultur. Um allerdings das Risiko einer Abstrafung durch Google zu entgehen, empfiehlt es sich, Links zu externen Seiten mit Werbecharakter mit einem Nofollow -Tag zu versehen. Das führt dazu, dass die Nutzer die Links klicken können, der Google-Bot sie aber geflissentlich ignoriert. fk

13 MARKETING & WERBUNG 3/14 3. Februar 2014 Internet World BUSINESS 13 Es weihnachtete sehr Westjet sorgte mit seiner Weihnachtskampagne 2013 für viele glückliche Gesichter ür Werbeagenturen ist die Weih- die schönste Zeit. Sie kön- Fnachtszeit nen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und potenzielle Zielgruppen mit einem Füllhorn an Emotionen locken. Auch die kanadische Airline Westjet setzte gemeinsam mit der Kreativagentur Studio M zuletzt auf das Fest der Freude. Das Weihnachtsmärchen beginnt am Flughafen in Toronto. Die Passagiere des Linienflugs nach Hamilton können dort im Abflugbereich ihren Boarding Pass an einem großen Screen einscannen und so Kontakt mit einem Weihnachtsmann aufnehmen, der live aus Hamilton, Steckbrief Auftraggeber: Westjet Kampagne: Christmas Miracle Agentur: Studio M Start: Dezember 2013 Nach Ankunft am Zielflughafen wurden die Passagiere mit Geschenken überrascht zugeschaltet wird. Jeder Reisende darf seinen ganz persönlichen Weihnachtswunsch nennen, ob Spielzeugeisenbahn oder Handy. Als alle Wünsche eingesammelt sind, machen sich mehrere Einkaufsteams auf den Weg und sorgen wenige Stunden später am Zielort für rührende Szenen. Bei ihrer Ankunft warten auf die nichtsahnenden Pas- sagiere die eben erst gewünschten Geschenke säuberlich mit Namen beschriftet auf dem Gepäckband. Westjet ist damit eine riesige Überraschung gelungen und mit dem Einfangen dieses herzerwärmenden Moments der Freude per Video entstand die Möglichkeit, die Emotionen viral an die ganze Welt weiterzugeben. Dieses positive Gefühl wird auch der User zukünftig mit der Marke Westjet verbinden. Die kanadische Airline Westjet stellte mit ihrer außergewöhnlichen Weihnachtskampagne ihre Qualitäten als Weihnachtsmann unter Beweis. Vorgestellt von: David Mahoney, Managing Director DACH bei Ebuzzing Das überaus gelungene Creative veröffentlichte Westjet auf Youtube. Mit bereits Views am ersten Tag, elf Millionen Views nach zwei Tagen und über 35 Millionen Views insgesamt übertrifft das Video seither vermutlich die Erwartungen selbst von Westjet. Der bereits im August gestartete lange und aufwendige Planungsprozess hat sich im Hinblick auf das Ergebnis für Westjet garantiert gelohnt. Vom Samsung Galaxy bis zum Kinderbuch: Westjet erfüllte die Wünsche seiner kleinen wie großen Passagiere Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Almighurt Entwicklung eines neuen Bewegtbild-Spots für TV und Online für die Ehrmann-Marke mit dem Claim Genuss, der verbindet Heye München Aronia+ L Oréal Paris Leerdamer Medice Arznei mittel Pütter Betreuung des Kommunikationsetats des Nahrungsergänzungsmittels, mit crossmedialen Maßnahmen Entwicklung einer Digital-Kampagne für die Produktlinie Studio Line #TXT von L Oréal Paris, mit Android- und ios-app und Social-Media-Auftritt Neue Werbekampagne für die Käsemarke, mit crossmedialen Kommunikationsmaßnahmen Verantwortung des Kommunikationsetats des Pharmaunternehmens für die Hautpflege Soventol und das Brand- und Wundgel Medice Château Louis Razorfish Young & Rubicam Havas Worldwide Auftraggeber Auftrag Dienstleister T-Systems Neue Leitagentur der Geschäftskundensparte der Telekom, Hauptaugenmerk bei der Marketingkommunikation liegt auf Kreativkampagnen und Content-Entwicklungen Fischer-Appelt Targobank Tech.de TK Maxx Valensina Verantwortung der Kommunikationsmaßnahmen im BTL (Below-the-line)-Bereich des Düsseldorfer Kreditinstituts Vermarktung des Portals Tech.de aus dem Verlagshaus Falkemedia Betreuung der Markenkommunikation, Social Media und des Content Marketing für die Modekette unter anderem in Deutschland Gewinn des Social-Media-Etats des Fruchtsaftherstellers, erste Projekte: Erstellung einer Facebook Page, Facebook Ads und einer App Smartin Advertising Vertical Techmedia AG Fleishman Hillard Webguerillas Werbung für Walter 20th Century Fox trommelt im Netz eifrig für seinen neuen Kinofilm as Filmstudio 20th Century Fox of DGermany startete im Dezember 2013 die teuerste Web-Werbekampagne in Deutschland. Fast Euro (brutto) war ihm die Promotion des Kinofilms Das erstaunliche Leben des Walter Mitty wert. Es folgt die Telekom mit Spendings von Euro und der Kochservice- Anbieter Cookin mit Euro. Schlusslicht der Top Ten ist Bhaalu. Der Deutschlandstart des Online-Videorecorders wurde im Dezember 2013 im Netz mit fast Euro beworben. sg Ben Stiller in Das erstaun liche Leben des Walter Mitty INTERNET WORLD Business 3/14 Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Top-Ten-Newcomer in den Werbecharts im Dezember 2013 Die teuerste Web-Kampagne, die im Dezember startete, stammt von 20th Century Fox Produkt Firma Dez Mio. Euro Das erstaunliche Leben des Walter Mitty 20th Century Fox of Germany, FFM 0,94 Telekom Entertain to go Telekom Deutschland GmbH, Bonn 0,56 Cookin Online-Dienstl., Sonst. Ebro Foods, Hamburg 0,16 Paranormal Activity Die Gezeichneten Paramount Pictures, Unterföhring 0,07 Essie Image L Oréal HUP, Düsseldorf 0,05 Der Landwirt 2014, PC-Spiele/Bild UIG Entertainment, München 0,04 Samsung Galaxy S4 Zoom Smartphone Samsung Electronics, Schwalbach 0,04 My Flyeralarm Fotobuch My Flyeralarm, Würzburg 0,04 Perfect Storms Kat., Fr., die G.machten ZDF, Mainz 0,04 Bhaalu PW Right Brain Interface, Regensburg 0,03 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2013

14 MARKETING & WERBUNG 14 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 DEUTSCHE SOZIALE NETZWERKE Kleine Fische gegen den Strom Ganz Deutschland in der Hand von Facebook? Nicht ganz. Eine kleine Gruppe deutscher Online-Netzwerke hat dem US-Giganten bis heute wacker getrotzt auch im Media-Mix der Werbekunden s wirkt nahezu übermächtig: 64 Prozent Ealler deutschen Internet-Nutzer sind bei Facebook. Mit 56 Prozent aktiven Usern ist es laut Auswertung des Branchenverbands Bitkom das am häufigsten angeklickte Social Media Portal. Deutschen Wettbewerbern wie Stayfriends und Werkenntwen scheinen da nur die Brotkrumen zu bleiben, die von Facebooks reich gedecktem Tisch fallen, vor allem was die Verteilung der Social Media Spendings angeht. Schmerzhaft zu spüren bekamen dies die VZ-Netzwerke. Der mit 15 Millionen Mitgliedern einstige Branchenprimus aus der Holtzbrinck-Verlagsgruppe versinkt in der wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit. VZ-Netzwerke planen Comeback Am 30. April letzten Jahres war endgültig Schluss, zumindest für SchülerVZ. Die beiden verbliebenen Vertreter, StudiVZ (0,5 Millionen monatliche User) und MeinVZ (0,9 Millionen), existieren zwar noch, wirklich gelebt werden aber auch sie nicht mehr. Glaubt man Agneta Binninger, Interims-Projektmanagerin beim VZ-Betreiber Poolworks, soll es bald wieder aufwärts gehen: Strategisch sind für dieses Jahr einige Änderungen geplant. Die bestehenden Plattformen werden inhaltlich überarbeitet und sichtbar weiterentwickelt. Unter anderem soll es wieder mehr Features und Apps geben sowie neue Content-Partner, etwa vom Video-Anbieter Freshmilk NetTV. Zudem befinde man sich in abschließenden Verhandlungen mit einem neuen Werbevermarkter. Der muss sich aber beeilen, eilen, will er noch etwas Reichweite vermitteln. Zu viele User sind inzwischen zu Facebook abgewandert. Marcel Grözinger, Head of Online Marketing von Neu.de, bricht dennoch eine Lanze für Social Media made in many: Facebook bietet hier zwar eine größere Bandbreite, jedoch vertrauen insbesondere ndere ältere Nutzer deutschen Netzwerken mehr in Bezug auf Datensicherheit. it. Grözinger lobt zudem: Auf den meisten deutschen sozialen Netzwerken besteht die Möglichkeit, sehr individuelle Wer- Gerbemaßnahmen, abseits klassischer Banner, umzusetzen. Ein entscheidender Vorteil, meint auch Christian Kohn, Executive Managing Director Germany bei der Vivaki- Tochter Performics: Facebook hat ein großes Standardangebot, aber alternative Werbeformen auszuprobieren ist eher schwierig. Allerdings lasse sich der absolute Reichweitenvorsprung aus der Perspektive des Werbers einfach nicht wegreden: Mit einer sehr hohen Trefferquote kann ich bei Facebook nahezu jede erdenkliche Zielgruppe erreichen. Spezialisierung ist also angesagt so wie bei Stayfriends. Mit 3,4 Millionen monat- Keine Angst vorm dicken Fisch Facebook: deutsche Netzwerke lichen Nutzern hat sich das im fränkischen Erlangen beheimatete Portal noch mit am besten behauptet. Auf der Seite geht es um das Wiederfinden alter Schulfreunde, nach Aussage von Geschäftsführer Michel Lindenberg ist das eine größere Nische, als manche denken (siehe Interview). Die Seite lebt unter anderem von Premiumnutzern. Auch Werbung ist integriert, allerdings eher zurückhaltend. Klassische Banner-Werbung gibt es, aber kaum Sonderwerbeformen. Das ist laut Lindenberg keine Absicht: Weil wir leider kleiner als Facebook sind, kann man mit uns reden, zum Beispiel über Sonderwerbeformen. Wir haben aber auch gemerkt, dass User uns nur bestimmte Sachen abkaufen. Die Verknüpfung von Social Media und Flirten gehört wohl dazu. Allein drei gesponserte Text-Links führen bei Stayfriends Foto: Istockphoto/mehmettorlak orlak Übersicht der deutschen sozialen Netzwerke INTERNET WORLD Business 3/14 URL Firma/ Sitz Inhaber Nutzer (Agof) Vermarktung Zielgruppe/USP Werbemöglichkeiten Beispielkunden für Sonderwerbeformen Stayfriends stayfriends.de Stayfriends GmbH/ Erlangen Werkenntwen wer-kenntwen.de Werkenntwen GmbH/ Köln Lokalisten lokalisten.de Lokalisten Media GmbH/ Unterföhring (bei München) StudiVZ/ MeinVZ studivz.net/ meinvz.net Poolworks Germany Ltd./ Berlin Kwick kwick.de Kwick Community GmbH & Co. KG (bei Stuttgart) Jappy jappy.de Jappy GmbH/ Hauzenberg (bei Passau) Xing xing.de Xing AG, Hamburg Classmates International Inc. (USA) RTL Interactive GmbH Sevenone Intermedia GmbH Vert Capital Corp. (USA) Kiwibox.com Inc. (USA) Matthias Vogl / Christian Wimmer (jeweils 50 %) Mehrheitlich Hubert Burda Media 3,4 Mio. Inhouse, über Google Ad Exchange 2,1 Mio. IP Deutschland, G+J EMS (Mobilvermarktung), inhouse 0,4 Mio. Sevenone Media, inhouse 0,9 Mio.* (MeinVZ), 0,5 Mio.* (StudiVZ) Inhouse, extern (Vermarkter wird gerade gewechselt) Eher älter (63 % mindestens 40 Jahre), kein regionaler Schwerpunkt, Premiumnutzer Eher älter (54 % mindestens 40 Jahre), Schwerpunkt NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland Eher jünger (62 % unter 40 Jahre), regionaler Schwerpunkt: Bayern StudiVZ: Fokus auf Studenten, bei beiden Plattformen kein regionaler Schwerpunkt 0,9 Mio.* Inhouse, Ströer Eher jünger, 75 % zwischen 14 und 29 Jahre 0,8 Mio.* Verschiedene externe Vermarkter, u. a. Ströer und Ad Tiger 5,2 Mio. Tomorrow Focus, inhouse Durchschnittsalter bei 32 Jahren, regionaler Schwerpunkt: Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin-Brandenburg, NRW Business- nicht Freizeit-Netzwerk, Zielgruppe eher älter, gebildet, berufstätig, hohes Einkommen, umfangreiche Targeting-Möglichkeiten, Premiumnutzer Display-Werbung, Video-Werbung, Textlinks als Stayfriends-Empfehlungen sowie redaktionelle Einbindungen** und Performance-Partnerschaften** Display-Werbung, Newsletter, Integration in ein redaktionelles Menü, Startseiten-News, Premiumgruppe, Gewinnspiel Banner-Werbung, Google Adsense, Sonderintegration, Gewinnspiele, Shop-Einbindung in die Schnäppchenecke Bannerwerbung, Newsletter, Edelprofil, Apps als Werbeträger Banner-Werbung, Google-Anzeigen, Newsletter, redaktionelle** Werbung und Verlosungen** möglich Banner-Werbung, Google-Anzeigen Display-Werbung, Newsletter, Standalon ings an Xing-Mitglieder, Co-branded Microsite Textlinks: Parship, Skill7 (Online Game) Intergration in redaktionelles Menü: Zooroyal.de, Reise.de, Premiumgruppe: Neu.de, Fitness First Sonderintegration: Lokalisten-gebrandetes Banner von Prizewize (Stromvergleich), Gewinnspiel: Jack Daniel s, Schnäppchenecke: Zalando, Planet-sports.com Edelprofil: Coca-Cola, App: Wetter.com Keine Sonderwerbeformen ersichtlich Keine Sonderwerbeformen Stand-alon ing: Google (Werbung für Adwords), Microsite: Hermes Logistik Gruppe * Eigenangabe, da keine Agof-Zahlen verfügbar sind; ** Beispiele für Werbeform zum Betrachtungszeitpunkt nicht ersichtlich Quelle: Unternehmensangaben / Eigenrecherche

15 3/14 3. Februar 2014 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 15 Interview Look and Feel wie Lokalisten: Prizewize (links) ist redaktionell eingebettet zu Dating-Portalen. Neu.de-Manager Grözinger unterstreicht die Werbeträgerqualität deutscher Netzwerke gerade für seine Branche: Aufgrund der thematischen Nähe sozialer Netzwerke gibt es eine hohe Zielgruppenüberschneidung zum Dating- Bereich. Des Weiteren schätzen wir die Möglichkeit, Nutzer geschlechtsspezifisch ansprechen zu können. Premiumgruppen für Werber Mit Werkenntwen (WKW), der mit 2,1 Millionen Unique Usern zweitgrößten deutschen Social-Media-Plattform, arbeitet Neu.de schon seit 2009 zusammen. Mit ihrem Relaunch im vergangenen Herbst (INTERNET WORLD Business, Ausgabe 22/13) hat die RTL-Tochter WKW auch die Werbung stärker inhaltlich integriert. Klickt ein Nutzer am oberen Seitenrand auf den Reiter Entdecke, öffnet sich ein bunter Mix aus redaktionellen und werblichen Angeboten: Mitglieder können eigene Seiten zu ihren Haustieren und A utos gestalten, ein T-Shirt bei Spreadshirt bedrucken lassen, sich über Kochen und Backen austauschen oder sich auf der Dating-Plattform Neu.de anmelden. Insgesamt 15 Kooperationspartner aus verschiedensten Bereichen sind vertreten. Als alternatives Werbemodell bietet Werkenntwen Premiumgruppen, in denen die Kooperationspartner selbst die Moderation übernehmen. Allein die Premiumgruppe Herzklopfen by Neu.de hat knapp Mitglieder. Für unsere Nutzer ist Werkenntwen die Heimat im Netz, beschreibt Werkenntwen-COO Mirko Meurer die Plattform-Philosophie. Ihrer Heimat untreu geworden sind indes zahlreiche Nutzer. Noch im Februar 2012 hatte das soziale Netzwerk eine geschätzte Mitgliederzahl von 9,6 Millionen; ein Großteil davon mehr als 7 Millionen sind Karteileichen. Die wollte WKW mit seinem Relaunch reaktivieren. Ein Versuch, der zumindest in Zahlen gemessen misslang. Die Nutzungszahlen gingen stärker als in den Monaten vorher zurück. Über Reichweitenschwund klagt auch das kleinste Agof-geprüfte Netzwerk. In seinen besten Zeiten hatte Lokalisten einmal mehr als zwei Millionen User, knapp Letzter Werbe-Mohikaner auf MeinVZ: Edelprofil von Reise.de Werkenntwen-Premiumgruppe: Herzklopfen by Neu.de davon blieben übrig. Lokalisten- User gibt es überall in Deutschland, der Schwerpunkt liege aber in Bayern, erzählt Geschäftsführer Jens Doka. Damit sei man eine Art lokale Marke: So sind wir zwar nicht überall flächendeckend vertreten, aber vom Bekanntheitsgrad her doch mit anderen bayerischen Marken vergleichbar, wie etwa ein Adelholzener oder die Bäckereikette Hofpfisterei. Werbekunden bieten die Lokalisten mehr als nur Banner. Klickt man etwa im Menü auf die Rubrik Herzliches werden Flirttipps und Erfolgsgeschichten mit Links auf das Dating-Portal edarling angezeigt. Ein anderer Kooperationspartner ist das Stromvergleichsportal Prizewize, das sein Anmeldeformular in die Lokalisten-Seite integriert hat. Masoud Noghani, General Manager von Prizewize Deutschland, erklärt: Es gibt einfach Leute, die nicht auf Facebook sind, aber auf Lokalisten, und die wollen wir erreichen. Das scheint die Seite trotz der geringen Reichweite attraktiv zu machen. Vor allen Dingen, wenn es um jüngere Zielgruppen geht. Bei Lokalisten ist die zahlenmäßig stärkste Nutzergruppe zwischen 20 und 29 Jahre alt. Auch die Netzwerke Jappy und Kwick sind jung. Jappy-Geschäftsführer Matthias Vogl gibt das Durchschnittsalter mit 32 Jahren an. Und laut Mediadaten sind sogar 75 Prozent der Kwick-User zwischen 14 und 29 Jahre alt. Eine High-End-Einbettung von Werbung wie bei Werkenntwen ist nicht erkennbar. Kwick-Geschäftsführerin Anke Schmid betont aber, dass mehr als reine Banner-Werbung geht: Wir haben Kooperationen mit unseren lokalen Partnern und Veranstaltern, redaktionelle Werbung ist grundsätzlich möglich und auch Magazinartikel. Wir bieten den Usern regelmäßig Aktionen an, wie Ticketverlosungen oder Adventskalender, wo sich die Werbepartner mit einbringen können. Jappy hingegen setzt ausschließlich auf Banner-Werbung und Google- Anzeigen. 0,8 Millionen monatlich aktive Nutzer weist Jappy für sein Netzwerk aus. Auch hier waren es mal deutlich mehr, seufzt Matthias Vogl: Leider sind die Zahlen seit der Blütezeit deutscher sozialer Netzwerke spürbar geschrumpft. Die letzten Euro interessieren mich nicht Michel Lindenberg hat das Netzwerk Stayfriends im Jahr 2002 gegründet und an die US-Firma Classmates International verkauft, die ähnliche Seiten weltweit betreibt. Seitdem ist er Geschäftsführer des Freizeit-Netzwerks. Stayfriends ist das größte der deutschen sozialen Netzwerke. Wie kommt das? Michel Lindenberg: Bekanntermaßen war das nicht immer so. Im Verdrängungswettbewerb durch Facebook konnten wir uns aber besser schützen als andere Netzwerke. Wir haben uns klar spezialisiert, das Finden von Schulfreunden ist eine breitere Nische, als manche denken. Zum anderen haben wir deutlich mehr Nutzer über 35 Jahre. Mit höherem Alter ziehen die Nutzer nicht so schnell mit der Karawane mit. Zudem haben wir nicht nur Werbeeinnahmen, sondern auch Mitgliedsbeiträge. Der Premiumanteil ist deutlich zweistellig. Deswegen sind wir in der Lage, Werbung für uns zu schalten. Stayfriends ist ein Teil von Classmates International Inc. Könnten Sie dadurch nicht mit eigener Werbetechnologie gegenüber Facebook punkten? Lindenberg: Da ließe sich sicher noch etwas tun. Wenn wir nur über Werbung Geld verdienen würden, würden wir in jedem Fall mehr in Tracking und Werbetechnologie investieren. Aber könnten wir wie Facebook eigene Werbeformate kreieren und in den Markt pushen? Da wäre ich skeptisch. Stayfriends: Banner und dezente Werbeeinbettung Michel Lindenberg Geschäftsführer Stayfriends GmbH Wieso ist Stayfriends für Werbekunden ihrer Ansicht nach attraktiv? Lindenberg: Es fängt mit dem Thema Targeting an. Wir müssen nicht mutmaßen. Wir wissen, wie alt unsere Nutzer sind und ob sie männlich oder weiblich sind, welche Bildung sie haben und ob sie Transaktions-affin sind. Zweitens haben wir eine Menge User, die man sonst eher schwer erreicht, da sie auf vielen gängigen Plattformen im Internet nicht unterwegs sind. Dann zählt auch die sichere Umgebung für Werbung. Das Profilbild wird von uns freigeschaltet. Und Nutzer tauschen sich kaum über Dinge aus, in deren Kontext man als Vermarkter nicht auftauchen will. Und weil wir leider kleiner als Facebook sind, kann man mit uns auch reden, zum Beispiel über Sonderwerbeformen. Einige Wettbewerber betten Werbung stark redaktionell ein. Stayfriends verzichtet hingegen größtenteils auf eine Vermischung von Anzeigen und Inhalten. Weshalb? Lindenberg: Anzeigen klar als solche zu kennzeichnen und sich an Regeln zu halten, ist zum einen eine bewusste Entscheidung. Wir haben aber auch gemerkt, dass User uns nur bestimmte Sachen abkaufen. Deshalb bieten wir ihnen gar nicht erst einen Stayfriends-Handyvertrag an, mit dem sie dann mit ihren Schulfreunden telefonieren sollen. Und natürlich könnte ich statt eines Stayfriends-Handyvertrags an der gleichen Stelle stets auch eine Goldmitgliedschaft bewerben, die am Ende mehr bringt. Ich habe Stayfriends selbst gegründet und bin seit elf Jahren dabei. Die letzten einhunderttausend Euro, die ich mit einer Maßnahme verdienen kann, interessieren mich nicht, wenn sie die Plattform eventuell die Zukunft kosten. Egal ob Stayfriends, Werkenntwen oder Jappy: Sie alle haben durch die US-Konkurrenz gelitten. Christian Kohn von Performics bedauert Facebooks Dominanz: Ein Monopol tut einem Markt nie gut. Ich würde mir mehr Wettbewerb und eine höhere Reichweite anderer sozialer Netzwerke in Deutschland wünschen. Dass ein Durchmarsch von US-Wettbewerbern auch zu verhindern ist, beweist vor allem Xing, wenn auch mit anderer Zielgruppe. Mit seinen etwa fünf Millionen Nutzern aus dem Businesskontext behauptet sich die Seite wacker gegen das US-amerikanische Linkedin. Den deutschen Standort bezeichnet Daniela Bojahr, Team Lead Advertising & Partnerships bei Xing, als Wettbewerbsvorteil: Nicht zuletzt kennen wir uns als deutsches Unternehmen mit Headquarter in Hamburg bestens auf dem Markt aus, kennen die Bedürfnisse wie Wünsche unserer Kunden und können schnell und individuell auf diese eingehen. Gerade die regionale Stärke und die Special-Interest-Kompetenz sieht Dominik Scholta, Director und Social-Media-Experte bei OMG Fuse, als Vorzug der deutschen Netzwerke. Scholta gibt zudem zu bedenken, dass die öffentliche Diskussion die tatsächliche Situation nicht immer angemessen widerspiegelt: Manchmal führt auch die mediale Omnipräsenz von Facebook zu einem eher gefühlten Tod der deutschen Plattformen zumindest Stand heute finden sich dort immer noch Millionen von mehr oder minder aktiven Nutzern. STEFAN MEY/VG

16 16 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 3. Februar /14 SERIE: ADWORDS OPTIMAL EINSETZEN (TEIL 2) Adwords weitergedacht Google zwingt seine Adwords-Werbekunden zum Glück: Mit Anzeigenerweiterungen kann man die Funktionalität der kleinen Textanzeigen enorm erweitern und dabei auch noch sein Ranking in der Suchmaschine verbessern as gibt es nicht oft: Bei DAdwords hat der Online-Vermarkter (also Google) tatsächlich dasselbe Ziel wie der zahlende Werbekunde (Sie): Die Anzeige soll möglichst erfolgreich sein. Schließlich verdient Google erst dann Geld, wenn der Nutzer eine Adwords-Anzeige so attraktiv findet, dass er klickt. Und je häufiger ein solcher Klick dann dazu führt, dass die Nutzer das finden, was sie suchen, desto bereitwilliger klicken sie auf Adwords Links und desto mehr Geld verdient Google. Zu diesem Zweck hat Google die Anzeigenerweiterungen eingeführt, welche die Funktionalität von Adwords-Anzeigen beträchtlich erweitern. Darunter befinden sich solche nützlichen Dinge wie ein Telefon-Button, der auf einem Smartphone automatisch die in der Anzeige hinterlegte Nummer an das Telefon übergibt (nie war es einfacher, bei einem Restaurant anzurufen, dessen Anzeige einem aufgefallen ist). Wichtig: Auf der ersten Seite stehen Damit die Vorteile der Anzeigenerweiterung überhaupt spürbar werden, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Anzeigen auch auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu finden sind. Dies erreichen Sie zum einen über die Höhe Ihres Gebots, zum anderen über den Qualitätsfaktor. Denn bei gleichem Gebot werden Anzeigen mit einem höheren Qualitätsfaktor von Google prominenter platziert. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Ihrem Wettbewerb angepasstes Gebot abgeben. In der Adwords-Administrationsoberfläche klicken Sie dazu im Tab Keywords auf die Schaltfläche Spalten. Dort wählen Sie unter dem Punkt Spalten anpassen das Attribut Gesch. Gebot für erste Seite und wahlweise Gesch. Gebot für obere Positionen aus. Das System liefert Ihnen dann die durchschnittliche Gebotshöhe, die erforderlich ist, um auf der ersten Seite zu erscheinen. Den Qualitätsfaktor können Sie sich analog auf Keyword-Ebene anzeigen lassen. Hierzu einfach das Attribut Qual.- Faktor hinzufügen. Der Qualitätsfaktor gibt die durchschnittliche Gesamtqualität des einzelnen Keywords aus dem Zusammenspiel von Suchanfrage, Anzeige und Zielseite auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 10 (hoch) an. Der Qualitätsfaktor sollte stets einen hohen Wert (7 und höher) haben. Das erreichen Sie, indem Sie Ihre Werbetexte auf das Keyword optimieren (siehe Teil 1 dieser Serie) und gegebenenfalls Keywords aus Ihrem Portfolio streichen, bei denen das nicht möglich ist. Erst dann sollten Sie an den Einsatz von Anzeigenerweiterungen denken. Mehr Infos für mehr Klicks Durch den Einsatz von Anzeigenerweiterungen bieten Sie Ihren Kunden zusätzliche Informationen oder Funktionalitäten und erhöhen so die Klickrate verglichen mit Anzeigen ohne Mehrinhalte. Zusätzliche Elemente in Ihrer Anzeige lassen diese darüber hinaus nicht nur aus der Masse der Standardanzeigen herausstechen, sie vergrößern auch die Fläche: Ihre Anzeige nimmt auf dem Display mehr Raum ein. Foto: Fotolia / L_Lassedesign Adwords optimal einsetzen Über das Gelingen einer Adwords- Anzeige entscheiden vor allem der Text und die Anzeigenerweiterungen. Diese zweiteilige Serie führt in die Grundlagen des Adwords-Textens ein. Sie zeigt Optionen auf, mit denen der Text automatisch an die Interessen des Nutzers angepasst werden kann. Die Serie beschreibt zudem die Änderungen, die sich durch die von Google neu eingeführten erweiterten Kampagnen (Enhanced Campaigns) und die Anzeigenerweiterungen ergeben. Folge 1: Der Einstieg: Grundlagen Ausgabe 2/2014 Folge 2: Tricks, Regeln und No-Gos Ausgabe 3/2014 Alle bereits erschienenen Folgen können Sie unter herunterladen Webcode Weniger im Fokus, aber nicht minder wichtig für den Einsatz der Extensions: Erweiterungen spielen für die Kalkulation des Anzeigenrangs (Ad Rank) eine große Rolle. Und der entscheidet ebenfalls über die Positionierung der Anzeige. Konkret bedeutet das Folgendes: Sollten zwei Anzeigen um eine Position auf den SERPs, also den Suchergebnisseiten, konkurrieren und für das eingegebene Keyword den gleichen Ad Rank erzielen, so wird die Anzeige bevorzugt, die über Erweiterungen verfügt. Durch diese Maßnahmen zwingt Google die Nutzer in stark umkämpften Marktumfeldern im Prinzip zur Verwendung der Anzeigenerweiterungen, da der Qualitätsfaktor irgendwann nicht mehr verbessert werden kann und die Möglichkeit No-Gos was man bei Adwords-Kampagnen nicht tun sollte Einmal einrichten nichts mehr tun Die Kampagne läuft, der ROI stimmt jetzt kann man die Füße hochlegen. Falsch! Die Konkurrenz schläft nicht und auch auf neue Marktgegebenheiten muss eingegangen werden. Google Adwords wird immer komplexer und kann nicht mal eben nebenher betreut werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Einführung neuer Anzeigenerweiterungen. Wenn Sie diese nicht nutzen, werden die Kosten im umkämpften Umfeld höher, die Konversionen sinken. Nicht messen Ohne ein korrekt eingerichtetes Conversion Tracking nützt Ihnen die beste Kampagne nichts, da Sie keine validen Aussagen zum Return on Investment (ROI) treffen können. Es fehlt die Information, welche Adwords-Kampagnen welche Aktionen ausgelöst haben. Richten Sie zumindest das Google Adwords Conversion Tracking ein, besser noch: Verbinden Sie Google Analytics und Google Adwords. Auf diese Weise können Sie Adwords-Anzeigen und Google-Analytics-Ziele in Verbindung bringen. Adwords im Test: Google bietet ein Tool an, mit dem verschiedene Anzeigen gegeneinander laufen können Keywords weitgehend passend Standardmäßig werden die Keywords in der Option weitgehend passend (broad match) eingetragen. Für Google bedeutet das, dass die Anzeigenschaltungen sowohl bei der Suche nach dem Keyword als auch bei Varianten, Falschschreibungen, Synonymen und semantisch verwandten Suchanfragen erfolgen. Eine sinnvolle Kontrolle der Wirksamkeit von Keywords ist somit durch den Advertiser nicht möglich und es entstehen unnö tige Kosten. Nutzen Sie stattdessen besser die Keyword-Optionen passende Wortgruppe, modifiziert weitgehend passend oder genau passend und legen Sie eine Liste mit ausschließenden Keywords an, bei denen keine Anzeigen geschaltet werden sollen. Keine A/B-Tests Wie bereits im ersten Teil der Serie mehrfach erwähnt, sind A/B-Tests absolut notwendig. Lassen Sie verschiedene Anzeigenvariationen genauso gegeneinander laufen wie unterschiedliche Versionen Ihrer Zielseite oder diverse Gebotsoptionen. Achten Sie dabei darauf, immer nur eine Änderung gleichzeitig zu überprüfen, um Rückschlüsse auf deren konkrete Auswirkung auf die Kampagnen-Performance treffen zu können. Google selbst bietet Ihnen mit Adwords-Kampagnentest ein Tool zum Testen Ihrer Kampagnen an: Keine getrennten Kampagnen und Anzeigengruppen Versuchen Sie Ihre Kampagnen und Anzeigengruppen möglichst genau zu segmentieren. Trennen Sie hierfür als Erstes die Kampagnen von Such- und Display-Netzwerk. Diese sind grundverschieden und bedürfen einer gesonderten Betreuung. Teilen Sie auch Ihre Anzeigengruppen produktspezifisch auf. Nur so können Sie eine hohe Relevanz und dadurch einen positiven ROI gewährleisten.

17 MARKETING & WERBUNG 3/14 3. Februar 2014 Internet World BUSINESS die Position über ein höheres Gebot zu erkaufen ab einem bestimmten Punkt nicht mehr wirtschaftlich ist. Bei den Anzeigenerweiterungen kommt Googles Enhanced Campaigns -Konzept zum Tragen: Sie werden unterschiedlich dargestellt, je nachdem ob der Nutzer die Anzeige auf einem Smartphone- oder auf einem Desktop-Bildschirm angezeigt bekommt. Hier ein Überblick über die verschiedenen Erweiterungen und deren Einsatzzwecke: Anruferweiterung Mithilfe der Anruferweiterung lässt sich Ihre Telefonnummer in Ihre Adwords- Anzeige integrieren. Diese Option ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein Anruf des Kunden ein gewünschtes Konversionsziel ist, etwa die Reservierung in einem Restaurant. Die Besonderheit bei dieser Erweiterung: Auf dem Mobiltelefon wird statt der Nummer ein Click-to-Call Button angezeigt, mit dem der Nutzer direkt durch einen Klick auf die Anzeige bei Ihnen anrufen kann. Dabei übergibt die Anzeige die hinterlegte Telefonnummer an die Telefon-App des Smartphones; der Nutzer muss den Anruf dann nur noch starten. Ihr Konto gibt Einblick in verschiedene Statistiken zur Anruferweiterung. Um genauere Conversion-Daten zu erhalten, können Sie hier auf eine kostenlose Weiterleitungsnummer von Google zurückgreifen. Dadurch bringen Sie in Erfahrung, wie oft auf Ihre Click-to- Call-Anzeigen geklickt wurde, oder auch welche Anrufe zu Conversions (etwa einem Telefonat von mindestens einer Minute) geführt haben. Damit die Erweiterung Sinn ergibt, sollten Sie sie allerdings sofern Sie keine 24-Stunden- Hotline anbieten nur dann ausspielen, wenn Sie tatsächlich auch erreichbar sind. Sitelinks Die Sitelinks-Erweiterung gehört zu den bekanntesten Adwords-Extensions. Mit ihr lassen sich zusätzlich zur eigentlichen Anzeigen-Landing-Page noch bis zu sechs weitere relevante Unterseiten mit bis zu 25 Zeichen langen Bezeichnungen verlinken. Zu beachten ist hierbei, dass die verschiedenen Sitelinks zu individuellen ren Klicks sind dann kostenfrei. Standorterweiterung Wenn Sie über ein Google- Places-Profil verfügen und dieses mit Adwords verknüpft haben, stehen Ihnen die verbesserten Standorterweiterungen zur Verfügung. Auf Desktop-Computern können Sie Ihre Adresse und Telefonnummer in die Anzeige integrieren, auf Mobiltelefonen sogar einen Link zu Wegbeschreibung einfügen, wenn sich der Kunde in der Nähe Ihres Geschäfts befindet. In Verbindung mit der Anruferweiterung wird dem Kunden auf dem Mobilgerät darüber hinaus noch die Click-to-Call- Schaltfläche angezeigt. Verkäuferbewertungen Die Verkäuferbewertungen erlauben Usern bereits in der Anzeige eine Ein- Direkter Weg: Mit der Sitelinks-Erweiterung lässt sich der Anzeigen- Text um Links erweitern, die ihrerseits 25 Zeichen Text zur Beschreibung haben. Achtung: Jeder Link muss auf eine andere Seite Ihres Shops verweisen. Maximal vier Links pro Anzeige sind erlaubt schätzung, ob das Unternehmen, das die Anzeige schaltet, von anderen Kunden gut bewertet wurde. Die Daten für die Bewertungen bezieht Google sowohl aus Google Shopping als auch von einer Vielzahl unabhängiger Bewertungsportale. Damit die Verkäuferbewertungen in Ihren Anzeigen erscheinen, müssen aus Neues Design für die Konsole Google bereitet ein neues Layout für die Administrationsoberfläche von Adwords vor. Derzeit laufen letzte Tests, danach ist mit einem Rollout in Wellen zu rechnen. Welche Anwender wann mit der neuen Optik konfrontiert werden, steht noch nicht fest. Vermutlich werden deutsche Adwords-Anwender im Frühjahr auf das Layout im reduzierten Monochrom-Look umgestellt. Unternommen werden muss dazu nichts: Nach dem Login erscheint die neue Optik. An den Funktionalitäten ändert sich wenig, auch wenn einige Buttons anders aussehen und sich ihre Position verändert. Google folgt mit der Adwords-Konsole dem Designkonzept, das bereits auf Mobilgeräten und anderen Google- Produkten umgesetzt wurde. Hier wie dort findet sich zum Beispiel oben rechts in der Ecke ein stilisiertes Zahnrad, mit dem sich mit einem Klick das Optionen-Menü aufrufen lässt. Für Smartphones: Anzeigenerweiterungen ermöglichen dem Nutzer, auf eine Anzeige mit einem Anruf zu reagieren oder das Navi zu starten. Die App-Erweiterung (oben) leitet direkt zum Download-Portal Zielseiten zeigen müssen ein Blocken der Anzeigenfläche für nur eine Zielseite ist somit nicht möglich. Für die einzelnen Sitelinks können Sie wiederum kurze Beschreibungstexte anlegen im Fall einer Ausspielung dieser Anzeigenform werden aber maximal vier Sitelinks in der Anzeige dargestellt. Wenn keine Beschreibung hinterlegt ist, verwendet Adwords automatisch Daten aus Ihrem Konto, um den Text zu ergänzen. Der Klick auf einen Sitelink wird mit dem gleichen CPC-Preis wie für einen Klick auf die Hauptanzeige berechnet. Pro Impression können Ihnen aber maximal zwei Klicks in Rechnung gestellt werden. Alle weiteden letzten zwölf Monaten mindestens 30 Erfahrungsberichte verschiedener User mit einer zusammengefassten Wertung von mindestens 3,5 Sternen vorliegen. Bewertungserweiterung Eine weitere Möglichkeit, Vertrauen beim (Neu-)Kunden zu schaffen ist die Bewertungserweiterung. Hiermit können Sie ein Zitat in Ihre Anzeige einfügen oder Bezug auf die Bewertung einer dritten Quelle nehmen. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Bewertungserweiterungen lediglich in Englisch unterstützt. Es müssen einige Vorgaben für die Verwendung dieser Erweiterung eingehalten werden. So sollen die Bewertungen nicht älter als zwölf Monate und bei der zitierten Quelle im Internet einsehbar sein. Darüber hinaus gelten die üblichen Zitat regeln und einige Ausschlüsse: Es dürfen etwa keine eigenen Pressemitteilungen zitiert werden. Klicks auf die Bewertung sind für Sie kostenlos. Lediglich der Klick auf Ihre Anzeige wird Ihnen berechnet. App-Erweiterungen Dieser Erweiterungstyp ermöglicht die Verlinkung einer normalen Textanzeige mit dem App Store des Smartphone- Betriebssystems. Die Erweiterung wird je nach Gerät so ausgeliefert, dass nur passende Apps in die Anzeige integriert werden. Ein Android-User bekommt nur Apps zu sehen, die bei Google Play verfügbar sind, ein Apple User dementsprechend nur solche aus dem App Store von Apple. Um Apps in Ihre Anzeigen zu integrieren, benötigen Sie neben der App, die bei Google Play oder im Store vorhanden sein muss, lediglich den Paketnamen oder die App-ID der App. Die Einbindung von Preis und App-Logo wird von Adwords automatisch vorgenommen. Ist die App übrigens lediglich für Tablets, nicht aber für Smartphones gedacht, so wird die Erweiterung auf Letzteren auch nicht angezeigt. Die App-Erweiterung ist mit keinen weiteren Kosten verbunden. Sie zahlen für den Klick auf die App den gleichen CPC wie für Ihre Anzeige. Weitere Erweiterungen Zusätzlich zu den genannten Erweiterungen testet Google stets noch andere Möglichkeiten, um die Adwords-Anzeigen zu ergänzen. Einige dieser Extensions schaffen es nicht über eine Beta-Phase hinaus, andere klingen schon jetzt vielversprechend. So bietet Google unter anderem die Möglichkeit, die Website-Suche in die Adwords-Anzeige zu integrieren und den Nutzer so zielgerichtet auf das von ihm gewünschte Produkt hinzuweisen. Andere Erweiterungen ermöglichen das Einbinden von Bildern oder Dropdown- Menüs in die Anzeigen. Welche Neuerungen Google wann auf den Markt bringt, wird nicht bekannt gegeben. Deshalb sollten Adwords-Kunden regelmäßig auf die Informationsseiten von Google schauen, um hier auf dem Laufenden zu bleiben. MANFRED STREIT In den USA bereits aufgetaucht: Die neue Adwords-Administrationskonsole im Monochrom-Look

18 Passed 02-JAN-2014 SECURE SiteLock SITELOCK.COM

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20 MARKETING & WERBUNG 20 Internet World BUSINESS 3. Februar /14 BLOG MARKETING Vom Tagebuch zum Profitcenter Blogs wurden lange als Online-Tagebücher einzelner Nerds belächelt. Inzwischen zählen die Plattformen zu den wichtigsten Multiplikatoren im Netz. Für Werbungtreibende ergeben sich zahlreiche Präsenzmöglichkeiten pätestens seit dem Deutschlandstart Sder Huffington Post haben auch die letzten Zweifler erkannt: Es gibt eine ernst zu nehmende Blogosphäre hierzulande. Und: Nicht jeder Blogger heißt Sascha Lobo oder Stefan Niggemeier. Auch wenn die Gratisblogger, die seit Oktober 2013 kostenlos Content für das Portal liefern, für viele Negativschlagzeilen sorgten, hat die Branche erkannt: Blogs sind keine Online-Portale für einsame Tagebuchschreiber mehr. Heute gibt es Blogs in Form von Communitys wie Blogster.com, Microblogging- Portalen wie Twitter oder Online- Magazinen wie Techcrunch. In den USA sind Blogs längst Bestandteil im Social Media Marketing. Auch hierzulande erkennen Unternehmen zunehmend das Potenzial der Plattformen: Das belegt eine Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (BVH). 45 Prozent der befragten 220 Handelsunternehmen betreiben demnach einen eigenen Blog (s. Chart). Wenn Marken zu Bloggern werden In Deutschland haben zudem auch Markenartikler wie zum Beispiel Daimler oder Ritter Sport einen Corporate Blog in ihren Werbe-Mix integriert. Das unternehmenseigene Portal ermöglicht es, Content auch abseits der Firmen-Website zu veröffentlichen. Klassische Produktwerbung hat hier nichts zu suchen, stattdessen sollen Meinungsbeiträge und redaktionelle Artikel den Kundendialog stärken, so Alexander Handcock, Marketing Mana- Foto: Fotolia / Irina Fischer Raus aus der Diary-Ecke: Blogs wurden im Web längst professionalisiert ger DACH bei Selligent. Der Software- Anbieter betreibt selbst einen Blog mit Artikeln wie Kanalübergreifendes Marketing. Für Handcock eignen sich Corporate Blogs zudem, um sich als Unternehmen von der persönlichen Seite zu präsentieren. Solch einen authentischen Eindruck will auch Daimler vermitteln. Der Autobauer ging 2007 mit einem der Autobauer Daimler gewährt Nutzern auf seinem Blog Einblicke in Alltags- und Lebenswelten der Mitarbeiter. Ritter Sport setzt auf Interaktion, etwa durch einen Schokoladen-Konfigurator ersten Corporate Blogs online. Das Portal betreiben Mitarbeiter, die Kunden Einblicke in ihre Arbeitswelt geben. Ritter Sport will mit seinem Blog das Kommunikationsportfolio aus klassischer TV-Werbung, Plakatwerbung und einer Markenpräsenz im Kino abrunden. Der Blog dient uns in erster Linie als Dialogkanal, um direkt mit dem Verbraucher in Kontakt zu treten, sagt Meike Heitker, Produktmanagerin bei Ritter Sport. Auch in der Krisenkommunikation sei ein solches Portal ein wichtiges Tool. Auf gute Partnerschaft Unternehmen, die Blogs als Werbeinstrument nutzen wollen, können auch mit externen Blogs kooperieren. Diese fungieren als Publisher und stellen den Firmen ihre Portale als Werbefläche zur Verfügung. Dafür interessieren sich einer Umfrage des Vermarkters Rankseller zufolge fast 92 Prozent der befragten Blogger. Zwei Drittel geben an, werbliche Anfragen von Marken zu bekommen. Das größte Lockmittel für Advertiser ist die starke Multiplikatorenrolle und der Branding-Effekt des Bloggers. Blogger genießen in ihrer Community hohe Anerkennung und sind aufgrund ihrer guten Vernetzung gefragte Partner bei der Platzierung von Werbung, sagt Simon Staib, Mitgründer des Blog-Vermarkters Stilanzeigen. Die meisten Blogs sind auf Nischenthemen spezialisiert, ein weiterer Werbevorteil. Eine starke Themenspezifität ermöglicht es, eine genau definierte Zielgruppe mit wenig Streuverlust einzugrenzen, so Staib. Für Jascha Chong Luna, Geschäftsführer bei Eyeglass24, wirkt Blog- Werbung nachhaltig und kann langfristig zur Steigerung der Unternehmensreputation und Produktbekanntheit, der Besucherzahlen und damit auch zur Erhöhung des Umsatzes führen. Beim Webshop für Brillengläser bloggt man selbst zu Themen wie Augen-Makeup für Brillenträgerinnen. Daneben profitieren Marken auch in SEO-Hinsicht von Blogs: Hochwertige Link-Partnerschaften und Beiträge, die auf die Produkte und die Zielgruppe zugeschnitten sind, erhöhen die Suchmaschinenrelevanz. Für Selligent-Manager Alexander Handcock spielt die Kosteneffizienz eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu den üblichen Marketingmaßnahmen liegen die Kosten pro Lead deutlich niedriger. Zwar sei die Reichweite oft nicht sehr hoch, dafür aber das Engagement und die Bindung der User. Blog Marketing eröffnet über Qualität und Relevanz einen alternativen und sehr direkten Zugang zum Konsumenten, so Handcocks Resümee. Je nach Strategie und Zielgruppe des Advertisers eignen sich für Blogs Formen wie Banner, Videos oder Affiliate Links. Michael Firnkes, Betreiber mehrerer Blogs unter anderem Meinstartup.com empfiehlt indirekte Werbung in Form des klassischen Native Advertising. Je nichtwerblicher die Inhalte gestaltet sind, umso zielführender sind sie in der Regel, erklärt Firnkes. Zu solchen versteckten Anzeigenformaten zählen Advertorials, gekennzeichnete Blog-Beiträge oder Sponsoring. Vermarktergeschäfte Auch Stilanzeigen setzt auf die Platzierung von dezenten Anzeigen. Werbekunden will der Blog-Vermarkter mit der Reichweite seiner Portale überzeugen. Dafür fasst Stilanzeigen themengleiche Blogs zu Netzwerken zusammen. Im Bereich Es- Handelsunternehmen im Social Web 93 % Facebook 50 % 49 % 45 % 45 % 34 % 26 % You tube Twitter Blogs Google+ Xing Sonstige Befragung unter 220 Entscheidern aus dem E-Commerce: Welche speziellen Social-Media-basierten Anwendungen betreiben Sie? Quelle: BVH, Boniversum; Stand: 2013; n: über 220 INTERNET WORLD Business 3/14 Mehrfachnennungen möglich Blogger und Werbekooperationen Nein 33,2 % Ja 66,8 % Interessieren sich Marken und Unternehmen werblich für deinen Blog? Nein 8,6 % Ja 91,4 % Interessierst du dich als Blogger für Kooperationen mit Unternehmen? INTERNET WORLD Business 3/14 Quelle: Rankseller; Stand: 2013; n: Mit Blogs Geld verdienen 63,5 % ,6 % ,9 % ,0 % > In welcher Größenordnung liegt dein monatlicher Verdienst mit Bloggen? Quelle: Rankseller; Stand: 2013; n: INTERNET WORLD Business 3/14

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