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1 Herzlich Willkommen Paul Rohorzka

2 Deployment von.net Applikationen Grundlagen Vorbereitung Durchführung Präsentation v1.2

3 Deployment Inhalt Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging Durchführung XCOPY Setups ClickOnce Paul Rohorzka Goodie Datenbanken NEK2 - Februar/März 2010 (Nürnberg)! 3

4 Assemblies Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging XCOPY Durchführung Setups ClickOnce Goodie Datenbanken 4

5 Assemblies Was ist ein Assembly? Welcher Code wohin? Ausgeholt: Namespaces Benennungsregeln 5

6 Assemblies Was ist ein Assembly? Physischer Bestandteil einer.net- Applikation Beinhaltet Code, Ressourcen und Metainformation (Manifest) Können im GAC installiert sein Verschiedene Versionen parallel Starker Name erforderlich (sn.exe) Global Assembly Cache System.Data, Version= , 0 0 Culture=neutral, PublicKeyToken=b77a5c561934e089 Dll oder Exe %windir%\assembly 6

7 Assemblies Welcher Code wohin? Ein Assembly ein Projekt in Visual Studio Logisch zusammengehörender Code in ein Assembly Im UI Projekt nur Formulare und Controls! 7 D

8 Assemblies Ausgeholt: Namespaces Hierarchische Unterteilung der Menge aller Typen Auflösung von Namenskonflikten bei Typen mit gleichem Namen Beispiel: RichTextBox: System.Windows.Forms.RichTextBox Microsoft.Office.Tools.Excel.Controls.RichTextBox Konvention: Organisation.Projekt.Applikation.Bereich.Xxx usw. Mehrdeutigkeiten sind global sehr unwahrscheinlich Beispiel: AUVA.EFEU.DomainModel.Leistung. Sachleistung.Abrechnung. Filter 8

9 Assemblies Benennungsregeln Projektname (Visual Studio und Sourcen) Stamm-Namespace Benennung nach (Platzierung der Typen) Assemblyname gemeinsamen (Name Namespace der erzeugten AUVA.EFEU.DomainModel Datei) oder kleinsten gemeinsamen Nenner DomainModel Stamm-Namespace (Platzierung der Typen) Benennung nach Konvention Microsoft.Office.InfoPath Assemblyname (Name der erzeugten Datei) Benennung nach Dlls: gemeinsamer Namespace System.Data.dll Exe: Projektname Winword.exe 9 D,E

10 Konfiguration Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging XCOPY Durchführung Setups ClickOnce Goodie Datenbanken 10

11 Konfiguration Konfigurationsdateien appsettings und connectionstrings My.Settings weiter ausgebaut 11

12 Konfiguration Konfigurationsdateien in.net Hierarchische h Konfigurationsdaten t in XML-Dateien Dateiendung.config Wurzel-Element: configuration MeineApplikation.exe.config (App.config im Projekt) bzw. Web.config Wichtige Abschnitte configsections appsettings connectionstrings system.diagnostics system.web runtime 12

13 Konfiguration appsettings & connectionstrings Einfache Konfigurationsmöglichkeit Lesen über ConfigurationManager Untypisiert 13

14 Konfiguration Visual Basic: My.Settings Unterstützung durch Visual Studio Windows XP: %userprofile%\lokale %\L l Einstellungen\ Anwendungsdaten\<Company> Windows Vista/7: %userprofile%\appdata\ %\A \ Local\<Company> Eigene configsections in der *.config usersettings: lesen und schreiben Typisierter Zugriff auf Einstellungen applicationsettings: nur lesen 14 D

15 Konfiguration Konfiguration weiter ausgebaut Hierarchische Struktur Einstellungen werden vererbt können ev. überschrieben werden Enterprise.config Machine.configconfig App/Web.config Verschlüsselung einer Web.config Einzelne Bereiche können vom Administrator verschlüsselt werden (ConnectionStrings!) aspnet_regiis pef mysecretsection ti Transparent für Entwickler Nur auf dieser Maschine (MachineKey) 15 E

16 Logging Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging XCOPY Durchführung Setups ClickOnce Goodie Datenbanken 16

17 Logging Warum loggen? Loggen mit System.Diagnostics Microsoft.VisualBasic.Logging Externe Komponente: log4net 17

18 Logging Warum loggen? Profiling Technik Leistungsparameter (Speicher, Platten) Häufig aufgerufene Funktionen (Caching?) Usability Was wird selten aufgerufen? Wo hat der Benutzer herumgesucht? Fehlersuche Wie war der Programmfluss? Wo genau ist ein Fehler/Problem aufgetreten? Revisionserfordernisse Wer hat welchen Akt geöffnet? Auditing Angriffserkennung Nicht erfolgreiche Loginversuche 18

19 Logging Loggen mit System.Diagnostics Klassen Debug und Trace: Write, WriteIf WriteLine, WriteLineIf Verschiedene Daten können mitgeloggt werden (Timestamp, ProcessId, Callstack, ) Listeners protokollieren die Einträge Einige Standard-Listener: DefaultTraceListener loggt in den Debugger, Visual Studio Ausgabefenster! TextWriterTraceListener EventLogTraceListener 19 D

20 Logging Microsoft.VisualBasic.Logging Namespace hinter My.Application.Log i WriteEntry, WriteException Bietet FileLogTraceListener LogFileCreationSchedule automatisch neues Logfile Daily Weekly MaxFileSize, ReserveDiskSpace Größenbeschränkung 20

21 Logging Konfiguration des Logging Abschnitt <system.diagnostics> Wer spricht? Wer hört? Wer kann hören? 21 D

22 Logging Externe Komponente: log4net Open Source Logger (~Source) auch hierarchisch Appender (~Listener) File EventLog Datenbank Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten werden on-the-fly übernommen 22 E

23 Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging XCOPY- Deployment Durchführung XCOPY Setups ClickOnce Goodie Datenbanken 23

24 XCOPY-Deployment Was ist das? Reicht das tatsächlich? 24

25 XCOPY-Deployment Was ist XCOPY-Deployment? Verteilen einer Anwendung per Dateikopie Explorer, FTP, XCOPY, RoboCopy, exe, dll, config, Und jetzt kommt der Doppelklick! 25

26 XCOPY-Deployment Reicht das tatsächlich? also nicht sehr oft! XCOPY-Deployment reicht, wenn Anwendung ausschließlich auf.net basiert kein COM/ActiveX (Ausnahme: reg-free COM) keine Komponente im GAC registriert sein muss nichts in die Registry geschrieben werden muss keine Shell-Integration erforderlich ist Eintrag in Startmenü Assoziation von Dateitypen die Quelle vertrauenswürdig ist (Security) 26 E

27 Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging Setups mit VisualStudio Durchführung XCOPY Setups ClickOnce Goodie Datenbanken 27

28 Setups mit VisualStudio Projektvorlage Setup-Projekt Erstellen eines einfachen Setups Vorgehen bei Upgrade-Paketen 28

29 Setups mit VisualStudio Projektvorlage Setup-Projekt Erstellen einfacher Setup-Pakete Unterstützt (mit eigenen Ansichten): Hinzufügen von Elementen im Dateisystem Hinzufügen von Einträgen in die Registry Registrierung von Dateitypen Parametrisierung einer vorgegebenen Benutzeroberfläche Benutzerdefinierte Aktionen Kontrolle von Startbedingungen 29

30 Setups mit VisualStudio Walkthrough 1. Was soll verteilt werden? Hinzufügen Projektausgabe meist der Client Dateien Hilfe, Readme, Mergemodul anderes "Teil-Setup" Assembly falls nicht automatisch über Projektverweise mitgenommen 30

31 Setups mit VisualStudio Walkthrough 2. Was soll am Ziel geschehen? Ansicht Dateisystem Registry 31

32 Setups mit VisualStudio Walkthrough 3. Anpassung der Dialoge Ansicht Benutzeroberfläche Anpassungen über die Eigenschaften 32

33 Setups mit VisualStudio Walkthrough 4. Anpassung der Eigenschaften ProductName Title Description 33

34 Setups mit VisualStudio Walkthrough 5. Test-Installation Am Entwicklungsrechner direkt aus VisualStudio Oder das Paket auf einem anderen Rechner testen 34 D

35 Setups mit VisualStudio Vorgehen bei Upgrade-Paketen Setup für eine Folgeversion: DetectNewerInstalledVersion = True RemovePreviousVersions = True Version <erhöhen> ProductCode <verändern> UpgradeCode <nicht verändern> Andernfalls wird die neue Version parallel oder gar nicht installiert! 35 E

36 Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging ClickOnce Deployment Durchführung XCOPY Setups ClickOnce Goodie Datenbanken 36

37 ClickOnce Deployment Überblick und Features Vorbereitung Erstdeployment Bereitstellungs-Website Veröffentlichte Dateien 37

38 ClickOnce Deployment Überblick "Frontend-Updater" des.net-frameworks *.dll.deploy *.exe.deploy *.application *.manifest 38

39 ClickOnce Deployment Features Keine lokalen l Admin-Rechte für Deployment erforderlich Admin-Sicht: Voraussetzung: HTTP-Server (muss nicht IIS sein) Neue Version per XCOPY auf den Server Benutzer-Sicht: Voraussetzung:.NET 2.0 ev. lokale l Installation ti (Offline-Verwendung) Automatische Updates Je nach Funktionalität unterschiedliche Berechtigungen (CAS) erforderlich Zugriff auf Dateisystem? FullTrust! 39

40 ClickOnce Deployment Vorbereitung Erstdeployment Veröffentlichung via Projekteigenschaften oder Assistenten Nur online oder auch offline verwendbar? 40

41 ClickOnce Deployment Vorbereitung Erstdeployment cont'd Updates: automatisch nach Updates suchen Vor jedem Start nach einem Update suchen 41

42 ClickOnce Deployment Vorbereitung Erstdeployment cont'd Optionen: u.a. Bereitstellungswebsite Diese HTML-Seite wird automatisch generiert 42

43 ClickOnce Deployment Bereitstellungs-Website Kann automatisch erzeugt werden: Anwendung online starten Anwendung installieren 43

44 ClickOnce Deployment Veröffentlichte Dateien Wurzel Bereitstellungs- website *.application für online-ausführung setup.exe für lkl lokale Installation Verzeichnis für jede Version *.deploy um Firewalls zu befrieden 44 E

45 Grundlagen und Vorbereitung Assemblies Konfiguration Logging XCOPY Durchführung ClickOnce Datenbanken Datenbanken upgraden Goodie Datenbanken 45

46 Datenbanken upgraden Backends und Deployment Datenbankupgrades bei ClickOnce Datenbankupgrades vorbereiten 46

47 Datenbanken upgraden Backends und Deployment Jet ev. MDAC erforderlich Als Prerequisite bei ClickOnce MDBs einfach kopieren SqlExpress Schwierig bei ClickOnce MDFs attachen? SQL Server Compact Läuft in Process Keine StoredProcedures, SDFs einfach kopieren Als Prerequisite bei ClickOnce Alternativen SQLite (open source), 47

48 Datenbanken upgraden Datenbankupgrades bei ClickOnce Datenbankfiles werden beim Update überschrieben CurrentDeployment.IsFirstRun: Wird diese Version das erste Mal ausgeführt? Dann gibt es die einmalige Chance, das bestehende Datenfile ins neue Verzeichnis zu migrieren: 48

49 Datenbanken upgraden Datenbankupgrades vorbereiten Upgrade der Datenstruktur per Skripts ins Projekt aufnehmen Ressource? händisch führen oder per Schema Compare erzeugen oder per Code (API?) Migration vorhandener Daten Per Skripts Fehlerbehandlung? Per Code Rückgriff auf BusinessLogik ik 49

50 Fragen?

51 Vielen Dank! Paul Rohorzka TechTalk Software Support Handelsgesellschaft m.b.h. Leonard-Bernstein Straße Wien

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