Bielefeld. Jahresbericht zur Lage der Bielefelder Wirtschaft. im Jahr Stadt Bielefeld Der Oberbürgermeister

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bielefeld. Jahresbericht zur Lage der Bielefelder Wirtschaft. im Jahr 2005. Stadt Bielefeld Der Oberbürgermeister"

Transkript

1 Bielefeld Jahresbericht zur Lage der Bielefelder Wirtschaft im Jahr 2005 Stadt Bielefeld Der Oberbürgermeister 10. April 2006

2 Seite 2

3 Inhaltsverzeichnis: 1. Strukturzahlen Allgemeine konjunkturelle Situation Arbeitslosigkeit und offene Stellen Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer Kaufkraftindex Gewerbean- und -abmeldungen Steuereinnahmen und Gebühren Schlüsselzahlen aus Aktivitäten mit Relevanz für das heimische Gewerbe Unternehmens- und Existenzgründungsberatungen Beschäftigungspolitische Arbeitsmarktmaßnahmen Präventive Arbeitsmarktmaßnahmen Entwicklung der Flächenausweisung Gewerbeflächenumsatz Gewerbliche Mietverträge Städtebauliche Verträge Öffentlich geförderter Wohnungsbau Genehmigungsverfahren für gewerbliche Vorhaben Investitionen der Stadt und der Mehrheitsbeteiligungen Übernachtungen und touristische Ankünfte Schwerpunktthema: SGB II - Die Bielefelder Situation in Gründung und Organisation der Arge Arbeitplus in Bielefeld GmbH Verlauf und Umsetzung des SGB II in Bielefeld Entwicklung der Fallzahlen Berichte zu aktuellen Projekten mit Relevanz für das heimische Gewerbe Projektentwicklung Neues Bahnhofsviertel Berichte zu Erschließungsmaßnahmen und gewerblichen Ansiedlungen Bericht zu Projekten des Stadt- und Standortmarketings Präventive Arbeitsmarktmaßnahmen Netzwerkarbeit, Brancheninitiativen, Wissenstransfer Regionalagentur OstWestfalenLippe - Sachstandsbericht Seite 3

4 Seite 4

5 Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, der Bericht zur Lage der Bielefelder Wirtschaft erscheint nun zum achten Male, diesmal in einer etwas abgewandelten Form. Auf Wunsch des Hauptausschusses der Stadt Bielefeld wurde ein Schwerpunktthema gewählt. Am 1. Januar 2005 traten die neuen Bestimmungen des SGB II in Kraft. Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe begann in der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland eine neue Zeitrechnung. Die Auswirkungen auf den Bielefelder Arbeitsmarkt werden im vorliegenden Jahresbericht ausführlich gewürdigt. Das Jahr 2005 war ein Jahr des Wandels. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen und im Bund haben die politische Landkarte der Republik neu gezeichnet. Ob sich für die Städte und Gemeinden in unserem Land dadurch etwas zum Besseren wandelt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist allerdings, die Krise der öffentlichen Finanzen und Haushalte wird uns auch in den nächsten Jahren weiter begleiten. Die fetten Jahre, in denen die öffentliche Hand großzügig Geld mit der Gießkanne verteilen konnte sind endgültig vorbei. Dennoch hat die Stadt Bielefeld zusammen mit ihren Mehrheitsbeteiligungen wiederum 224,1 Millionen Euro investiert. Etwa 69 Prozent dieser Summe gingen an Unternehmen Bielefelds und der Region. Dies zeigt, wie wichtig die Städte und Gemeinden als Wirtschaftsfaktor für eine Region sind. Der Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen, der bundesweit und natürlich auch in Bielefeld im vergangenen Jahr zu verzeichnen war, ist sehr erfreulich. Aber er ist noch lange kein Grund zur Euphorie. Die dramatischen Einschnitte der Jahre 2001 bis 2004 sind noch längst nicht wieder aufgeholt. Der Haushaltsansatz von 2005 liegt noch immer deutlich unter dem von Was unser Land und damit auch unsere Stadt braucht ist eine längere Phase stetigen stabilen Wirtschaftswachstums. Davon würden auch die Städte und Gemeinden nachhaltig profitieren. Der wirtschaftliche Pessimismus, der lange vorherrschte, hat sich zurückgebildet in den letzten Monaten. Die Stimmung in der Wirtschaft und der Bevölkerung die lange schlechter war als die Lage wird optimistischer. Und das Jahr 2006 scheint ein gutes Jahr zu werden. Die britische Economist Intelligence Unit hat Deutschland bis zum Jahre 2020 jährliche Wachstumsraten von durchschnittlich 1,9 Prozent vorausgesagt. Das wäre wirklich sehr erfreulich. Die Menschen registrieren die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmendaten, machen sich jedoch weiterhin Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Und deshalb ist aus meiner Sicht klar, dass die Hauptaufgabe der politisch Handelnden in Berlin und in Düsseldorf darin liegt, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Mit entscheidend für die Reformfähigkeit Deutschlands ist auch die Erhaltung der finanziellen Unabhängigkeit unserer Städte. Eine Gemeindefinanzreform steht noch immer aus, obwohl alle kommunalen Körperschaften in Deutschland dringend darauf warten. An der nicht zustande gekommenen Reform der föderalen Strukturen waren die Städte nicht gestaltend beteiligt. Die großen Städte brauchen jedoch nicht nur eine Änderung des Finanzierungssystems. Für eine positive Entwicklung unseres Gemeinwesens ist ein Paradigmenwechsel der Politik hin zu einer grundsätzlich städtefreundlichen Politik nötig. Die Ballungsräume, in denen 80% der Menschen leben, spielen eine wesentliche Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Seite 5

6 Landes. Auch hier entscheiden sich die Entwicklungsperspektiven einer Volkswirtschaft. Zu einer städtefreundlichen Politik würde gehören, dass wir wieder in die Infrastruktur unserer Städte investieren können. Solange Städte und Gemeinden allerdings unter finanzieller Vormundschaft stehen alleine in NRW sind dies mehr als 100 Städte - sind unsere Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Wichtig für eine weitere positive Entwicklung unserer Stadt und der Region scheint mir, dass die Chancen für Existenzgründungen noch weiter verbessert werden. Dazu gehört sicherlich der weitere konsequente Abbau von Bürokratie, aber auch die Intensivierung der Zusammenarbeit der Hochschullandschaft mit der Wirtschaft. Denn gerade die spannende Bielefelder und ostwestfälische Hochschullandschaft bietet einen Ansatz zur Gründung von Unternehmen. Hier sollten wir ansetzen. Denn da wo Unternehmen entstehen, entstehen auch Arbeitsplätze. Und die werden nach wie vor dringend gebraucht. Mit freundlichen Grüßen David Oberbürgermeister Seite 6

7 1. Strukturzahlen 1.1. Allgemeine konjunkturelle Situation Deutsche Wirtschaft Nach den Berichten der Deutschen Bundesbank (Januar 2006) hatte sich die lebhafte Industriekonjunktur auch im November 2005 fortgesetzt. Die Auftragseingänge in der Industrie hatten sich kräftig erhöht und ein Anstieg zum Vorjahres-Vergleich ergab einen Wert von 13,5%. Die stärksten Impulse kamen weiterhin aus dem Ausland. Ein Schwerpunkt waren wiederum Großaufträge für die Luftfahrt-Industrie. Die Inlandsnachfrage konnte mit der Dynamik des Auslandsgeschäftes allerdings nicht mithalten. Daher kam es insbesondere im Bereich der Konsumgüter-Industrie zu Einschränkungen, die auch auf dem Arbeitsmarkt zu spüren waren. Nach den derzeitigen Vorausschätzungen der Deutschen Bundesbank dürfte sich das Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes im vierten Quartal 2005 gegenüber der kräftigen Zunahme im dritten Quartal nach den bisher vorliegenden Daten saison- und kalenderbereinigt wieder merklich verringert haben. Die Deutsche Bundesbank betont, dass die Konsumnachfrage der privaten Haushalte weiterhin schwächelt. Diese Annahme wird auch durch die Befunde der GFK (Gesellschaft für Konsumforschung) gestützt. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahr 2005 zwar leicht erhöht, dennoch ist im Jahresdurchschnitt nur eine Teuerung von 2% feststellbar. Verglichen mit dem Jahr 2004, mit einem Wert von 1,6%, ist dies eine moderate Steigerung. Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte (Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) belief sich nach den jüngsten Berechnungen zum dritten Quartal 2005 auf 1,513 Billionen EURO. Für die Verschuldung des Bundes liegen im Januar 2006 für das Gesamtjahr 2005 noch keine Zahlen vor. Bei den Kommunalfinanzen stellt das Statistische Bundesamt in seinen Ergebnissen eine Verbesserung der Entwicklung im dritten Quartal 2005 fest. Nach einem Defizit von ½ Milliarde EURO vor Jahresfrist wurde im dritten Quartal 2005 ein ausgeglichenes Ergebnis verzeichnet. Frühling in der Wirtschaft titelte am 24. Februar 2006 das Westfalen-Blatt. Nach der Vorstellung der Konjunktur-Umfrage der IHK durch ihren Präsidenten Herbert Sommer stieg der Konjunkturklima-Indikator im Jahre 2005 erheblich. Dies deckt sich mit den optimistischen Äußerungen der Experten des Münchner IFO-Institutes, das einen über das ganze Bundesgebiet ermittelten Indikator von 103,3 Punkten bekannt gab, dies ist der höchste Wert seit 15 Jahren. Wie schon im Jahre 2004 vermuten aber die Fachleute der IHK, dass diese verbesserten Konjunktur-Erwartungen nicht auf eine Verbesserung des Arbeitsmarktes hindeuten. Dies deckt sich mit Erkenntnissen aus der mittelständischen Industrie in OWL, die im wesentlichen Inves- Seite 7

8 titionen im Ausland vornehmen will. Ausfallende Inlandsinvestitionen bedeuten aber nach allen Erkenntnissen der Wirtschaftstheorie, dass mittelfristig Arbeitsplätze in der Region gefährdet sind. Besondere Bedeutung auch für die deutsche Wirtschaft hat die viertgrößte Ökonomie der Welt: China. Nachdem die Chinesen durch Firmen-Aufkäufe Produkte für ihren Inlandsmarkt weitgehend gesichert haben, stehen nun Groß-Projekte (Weltraum, Transrapid, Individualverkehr) an. Auch nach der Einigung mit den Vereinigten Staaten über eine Erhöhung des Yüan zum Dollar verfügen sie nach wie vor über 100 Milliarden US$ für Investitionen, zum Kauf von Firmen, Marken und Know-how. Die IHK hat deutlich darauf hingewiesen, dass die deutschen Maschinenbauer einen ernst zu nehmenden Mitwettbewerber in den Chinesen finden werden. Wir befinden uns in einem internationalen Wettbewerb, jeder gegen jeden; das ist kein Duell zwischen Deutschland und China., so kommentierte der IHK-Präsident Herbert Sommer eine Frage der Neuen Westfälischen vom 20. Februar Seiner Auffassung nach ist die chinesische Wirtschaftsmentalität nicht von Rücksichtnahme geprägt. Wirtschaft in Bielefeld Neue Zahlen braucht das Land. (Financial Times Deutschland, vom 24. Februar 2006). Diese Überschrift könnte auch über der Datenlage für die Wirtschaft von Bielefeld stehen. Nach verschiedentlichen Änderungen sowohl auf der Ebene der Europäischen Gemeinschaft, wie des Statistischen Bundesamtes und des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen ist die empirische Basis aller Möglichkeiten über die wirtschaftliche Lage zu urteilen begrenzt. Im Gegensatz zu den qualitativen Messinstrumenten existieren derzeit nur wenig hinreichend geprüfte quantitative Messinstrumente für die Wirtschaft. Dieses Dilemma stellt sich in jedem Jahresbericht der Wirtschaftsweisen dar. Auch der aktuelle Ifo-Index ist kein hinreichendes Instrument, um daraus Wachstumsraten abzuleiten. In Ermangelung von quantitativen Maßeinheiten werden alle Auguren immer wieder auf die qualitativen Instrumente zurück gewiesen. Das gilt auch für die Konjunktur-Umfrage im Frühjahr 2006 der IHK Bielefeld. An der diesjährigen Frühjahrsumfrage (2005/2006) der IHK nahmen insgesamt Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistungen mit insgesamt Beschäftigten teil. In der Industrie stellte die IHK-Umfrage deutliche Erwartungssteigerungen fest. Diese Erwartungshaltungen sind insbesondere an die Auslandsumsätze gekoppelt. Ob sich die Inlandsumsätze in dem neuen Jahr auch deutlich steigern werden, ist zweifelhaft. Unzweifelbar sind aber die Befragten der Auffassung, dass die Erwartungshaltungen sich nicht in einer nachhaltigen Beschäftigungsentwicklung niederschlagen werden. Die Investitionsgüter-Branchen, Maschinenbau und Elektrotechnik verzeichnen vor dem Hintergrund erwartbaren Exportes weitere Zuwächse in 2006 nach Einbrüchen in Die Dienstleistungsbranche zeigt erfreuliche Erwartungen in Richtung auf Verbesserung ihrer Geschäftslage. Hier ist auch zu vermerken, dass Auswirkungen auf einen weiteren Beschäftigungsaufbau vermutet werden. Seite 8

9 Die Stimmungslage im Handel ist nach fünf Jahre erstmals wieder optimistisch zu beurteilen. Selbst im Einzelhandel macht sich diese Grundstimmung bemerkbar, obgleich sie noch nicht auf den Arbeitsmarkt durchschlagen kann. Schwungvoll startet die ostwestfälische Wirtschaft ins Frühjahr Der IHK-Konjunkturklima-Indikator erreicht den höchsten Wert seit rund 10 Jahren (Ostwestfälische Wirtschaft, 3/06). Außer diesen qualitativen Konjunkturdaten, ist lediglich über harte empirische quantitative Daten aus der Lage der Beschäftigten im Bereich der Sozialversicherung zu verfügen. Die prekäre Datenlage lässt sich insbesondere auch an den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen deutlich machen. Für die kreisfreie Stadt Bielefeld wurden die letzten Ergebnisse für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Marktpreisen für das Jahr 2003 im Jahr 2005 veröffentlicht. Das BIP betrug für Bielefeld TEUR und zeigte damit keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Je Erwerbstätigen wurden EURO erwirtschaftet. Auf einer Skala für den Landeswert NRW betrug der Indikator 93 Punkte. Die Brutto-Wertschöpfung (BWS) zu Herstellungspreisen ergab insgesamt einen Wert von TEUR für das Jahr Auf die unterschiedlichen Wirtschaftsbereiche entfielen: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 0,2% Produzierendes Gewerbe 23,9% Dienstleistungsbereiche 75,9% 1.2. Arbeitslosigkeit und offene Stellen Für den Arbeitsmarkt gilt: Nichts ist mehr so, wie vor 2005! Seite 9

10 Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II (SGB II) ändern sich die Grundlagen der Arbeitsmarktstatistik in Deutschland. Bis Ende 2004 basierten die Statistiken allein auf den Geschäftsdaten der Agenturen für Arbeit. Nach der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sind die A- Arbeitslose Arbeitslose Stadt Bielefeld Januar - Dezember 2005 Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Arbeitslose Arbeitslosenquote genturen nur noch für einen Teil der Arbeitslosen zuständig. Zur Sicherung der Vergleichbarkeit und Qualität der Statistik wurde die Bundesagentur für Arbeit im SGB II beauftragt, die bisherige Arbeitsmarktstatistik unter Einschluss der Grundsicherung für Arbeitssuchende weiter zu führen. Dabei wird die Definition der Arbeitslosigkeit aus dem SGB III beibehalten. Danach ist arbeitslos, wer keine Beschäftigung hat (weniger als 15 Wochenstunden), Arbeit sucht, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos gemeldet ist. Das bedeutet einerseits, dass nun die überwiegende Anzahl der bisherigen Sozialhilfebezieher als dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehend eingestuft wurden und in der Arbeitslosenstatistik erscheinen. Andererseits sind Offene Stellen Januar - Dezember 2005 nach dieser Definition aber nicht alle erwerbsfähigen Hilfe bedürftigen als arbeitslos zu zählen Wichtige Ausnahmen sind z. B. beschäftigte Personen, die min- 800 destens 15 Stunden 600 in der Woche arbeiten, aber wegen zu geringem Einkommen bedürftig nach dem 0 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez SGB II sind und deshalb Monat Offene Stellen Arbeitslosengeld erhalten. Auch erwerbsfähige, hilfebedürftige Personen, die keine Arbeit aufnehmen können, weil sie kleine Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, erhalten Arbeitslosengeld II; sie werden aber nicht als arbeitslos gezählt, weil sie für die Arbeitsaufnahme nicht verfügbar sein müssen. Des wei- Stellen 18,0 16,0 14,0 12,0 10,0 8,0 6,0 4,0 2,0 0,0 Arbeitslosenquote in % Seite 10

11 teren ist zu beachten, dass die Teilnehmer in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik prinzipiell nicht als arbeitslos gelten. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit erreichte in Bielefeld mit einen neuen Höchststand und lag mit 2547 Personen über der des Jahres Die durchschnittliche Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen lag bei 15,26%. Ausschlaggebend für den Anstieg der Arbeitslosenzahlen waren in erster Linie die oben aufgeführten statistische Effekt durch die Einführung des Sozialgesetzbuches II. Durch den so genannten SGB II-Effekt ist die Arbeitslosigkeit nicht größer geworden. Sie ist lediglich umfassender abgebildet und transparenter geworden., erklärte der Leiter der Agentur für Arbeit in Bielefeld. Dabei gibt die Tendenz im Jahresverlauf ein deutlich positiveres Bild als der Jahresdurchschnitt wieder. Es lässt sich feststellen, dass in Bielefeld die Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf um Menschen auf insgesamt Menschen abgenommen hat. Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) fiel dabei im Jahresverlauf von 15,8% auf 13,4%. Mit den Zahlen, die sich in den letzten 2 Monaten des Jahres ergeben haben, liegt Bielefeld damit wieder in etwa auf einem Niveau, wie es sich im Jahr 2004, vor der Umstellung der Statistik auf Hartz IV ergeben hat. Im Einklang damit steht die Entwicklung der offenen Stellen im Jahr Diese haben im Jahrverlauf von um 756 auf Stellen zugenommen. Dies entspricht einer Zunahme von ca. 69%. Hier kann man eine zunehmende Erholung des Arbeitsmarktes ausmachen, die gewiss im Zusammenhang mit der allgemeinen Konjunkturerholung steht. Ob diese erfreuliche Entwicklung von Dauer ist, bleibt abzuwarten, die bereits absehbare positive Entwicklung im Jahr 2006 gibt jedoch Anlass zu Optimismus Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer Zu den harten empirischen Daten für die Wirtschaft zählen die Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Hier sind zwei Bereiche zu unterscheiden, zum einen die Beschäftigten am Arbeitsort (diese beinhalten die Pendler) und die Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort. Hier handelt es sich ausschließlich um in Bielefeld wohnende Bevölkerung. Bei den Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort handelt es sich im Durchschnitt des Jahres 2003 um Personen. Darunter befanden sich Männer und Frauen. Der gleiche Wert im Durchschnitt für das Jahr 2004 betrug Personen in der Summe. Im März des Jahres 2005 betrug die Summe Personen. Die Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort betrugen im Durchschnitt des Jahres Personen. Darunter befanden sich Männer und Frauen. Dieser Wert sank im Durchschnitt für das Jahr 2004 auf insgesamt und wurde bei den März-Werten 2005 nochmals mit niedrigeren Zahlen gemessen Arbeitnehmer aus Bielefeld waren zu diesem Zeitpunkt sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Seite 11

12 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer Sep 98 Entwicklung der Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer am Arbeitsort September März 2005 Dez Mrz Jun Sep Dez Mrz Jun Sep 00 Dez Mrz Jun Sep Dez Mrz Jun Monat Sep 02 Dez Mrz Jun Sep Dez Mrz Jun Sep 04 Dez Mrz Da die qualitativen Prognosen der IHK und auch des Ifo- Institutes keine Besserung sehen lassen, ist zu vermuten, dass diese Rückwärtstendenz in der Zahl der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter anhält. Eine Kompensation durch andere Beschäftigungsmöglichkeiten ist kaum erwartbar und hilft den staatlichen und sozialen Systemen nicht. Das Bielefelder Ruhrgebiet liegt im Stadtbezirk Brackwede. Eine ganze Anzahl verlängerter Werkbänke unterschiedlicher Konzerne und Unternehmen produzieren dort Komponenten für den Fahrzeugbau. Jüngsten Presseberichten zufolge haben die Fahrzeugbauer den Druck auf ihre Zulieferbetriebe erhöht, Teile ihrer Produktion nach Polen oder in andere östliche EU- Staaten auszulagern. Sollte es bei den Berichten der Umstrukturierung in einem Konzern zur Verlagerung eines Fahrzeugkomponenten-Herstellers kommen, so muss angenommen werden, dass einige hundert Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Da es sich im Regelfall nicht um Fachkräfte oder Kräfte aus dem F- & E-Bereich handelt, würde es besonders die angelernten nicht-deutschen Arbeitnehmer treffen. Bei den Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Bielefeld zum des Jahres 2005 nach dem Arbeitsort-Prinzip zeigt sich im Vergleich der Jahre 2004 zu 2005 ein Minus von verlustig gegangenen Arbeitsverhältnissen. Den größten Anteil an diesem Verlust hat das verarbeitende Gewerbe mit einem Minus von Stellen. Durchgängig zeigen fast alle Branchen Minuswerte in dreistelligem Bereich und nur wenige positive Meldungen kamen aus den Bereichen: Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung, Gastgewerbe und Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen. Aus der Statistik der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort liegen Daten für den nach der Nationalität und dem Geschlecht vor. Von den Beschäftigten am Arbeitsort Bielefeld waren Deutsche. Die gemeldeten Ausländer stellten einen Anteil von Personen dar Kaufkraftindex Ein wichtiger Indikator für die Binnennachfrage und das Konsumverhalten ist der Kaufkraftindex. Das Amt für Stadtforschung, Statistik und Wahlen der Stadt Bielefeld verfolgt seit den 90er Jahren die von der Gesellschaft für Konsumforschung (Nürnberg) erhobenen Daten. Seite 12

13 1990 lag der Index für die Stadt Bielefeld bei 107 Punkten. Nach einem statistisch bedingten Sprung im Jahr 1993 auf 111 Punkte fiel der Wert bis 1996 kontinuierlich, um sich dann auf einem Niveau von rd. 106 Punkten zu stabilisieren. Dieser Punktwert nennt den Abstand zu dem Deutschlandwert, der bei 100 Punkten angesiedelt ist. Im Jahr 2002 begann dann bei dem Kaufkraftindex eine kontinuierliche Talfahrt, die im Jahr 2005 auf einem Wert von 102,9 Punkten stehen blieb Gewerbean- und -abmeldungen Gewerbemeldungen Gewerbeanmeldungen Gewerbeabmeldungen Differenz Steuereinnahmen und Gebühren Der Gewerbesteuerhebesatz liegt nach wie vor bei 435%, unverändert seit Gewerbesteuereinnahmen: Gewerbesteuer 2001 Mio. EUR 2002 Mio. EUR 2003 Mio. EUR 2004 Mio. EUR 2005 Mio. EUR Haushaltsansatz 142,6 139,6 114,6 105,7 124,0 Vorauszahlungen. 108,7 102,6 98,6 99,9 107,8 Nachzahlungen Vorjahre 22,0 19,5 1,7 5,5 26,8 RE GewSt brutto 130,7 122,1 100,3 105,4 134,6 GewSt-Umlagen -26,1-27,8-26,9-20,2-25,1 RE GewSt netto 104,6 94,3 73,4 85,2 109,5 Die Auflistung der Rechnungsergebnisse zeigt den Verfall der Gewerbesteuereinnahmen in den Jahren 2001 bis Diese Entwicklung ist angesichts der Bedeutung dieser Einnahmequelle zur Finanzierung der kommunalen Haushalte schlicht dramatisch. Im Jahr 2004 hat auf niedrigem Niveau ein leichter Aufschwung eingesetzt, der sich 2005 erfreulich entwickelt hat. Allerdings ist trotz allem noch eine deutliche Differenz zu den Ergebnissen der Jahre bis 2000 zu verzeichnen. Durch die stark gestiegenen Nachzahlungen für die Vorjahre wird belegt, dass die vormaligen Herabsetzungen der Vorauszahlungen für die Jahre 2001 bis 2004 übertrieben waren und nicht der tatsächlichen Entwicklung der Unternehmensgewinne entsprochen haben. Die Verbesserung des Netto-Ergebnisses ab 2004 ist auch die Folge der von den Gemeinden lange geforderten Wiederabsenkung der Gewerbesteuerumlage auf den Stand des Jahres 2000, dem letzten Jahr vor den massiven Umlageerhöhungen zugunsten von Bund und Ländern durch das Steuersenkungsgesetz. Seite 13

14 Erneut ist die Bielefelder Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen - allerdings diesmal im positiven Sinne - mit + 28% deutlich abweichend zu dem vom Arbeitskreis Steuerschätzung im November 2005 für das Rechnungsergebnis der Städte und Gemeinden in den alten Bundesländern prognostizierten Anstieg der Brutto-Einnahmen um + 8,6%. Damit bestätigen sich die Feststellungen der vergangenen Jahre, dass die Veränderungen der Gewerbesteuereinnahmen in Bielefeld dem bundesweiten Entwicklungstrend zeitlich nachfolgen. Anteil an der Einkommensteuer: Einkommenssteuer 2001 Mio. EUR 2002 Mio. EUR 2003 Mio. EUR 2004 Mio. EUR 2005 Mio. EUR Haushaltsansatz 99,9 99,9 99,2 89,6 84,1 RE insgesamt 100,0 97,5 93,7 86,8 85,3 Anteil an der Umsatzsteuer: Umsatzsteuer 2001 Mio. EUR 2002 Mio. EUR 2003 Mio. EUR 2004 Mio. EUR 2005 Mio. EUR Haushaltsansatz 16,6 15,9 16,2 15,9 15,9 RE insgesamt 16,0 15,7 15,7 15,7 16,0 Die Rechnungsergebnisse bei den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer haben die kalkulierten Haushaltsansätze Entwicklung Steuereinnahmen leicht 300,00 überschritten. Rechnungsergebnis in Mio. EUR 250,00 200,00 150,00 100,00 50,00 0,00 GewSt Anteil EkSt Anteil USt Jahr Damit ist allerdings kein positiver Trend zu verzeichnen. Dieses Ergebnis ist vielmehr ausschließlich Folge der nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre eher zurückhaltenden Ansatzbildung. Bei der Einkommensteuer wirken sich die Steuerentlastungen aufgrund der Rechtsänderungen, der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit und der schwachen Entwicklung der Arbeitnehmereinkommen weiterhin negativ aus. Die Anteile an der Einkommenssteuer sind damit bereits zum fünften Mal in Folge rückläufig. Im Vergleich zu dem Ergebnis für das Haushaltsjahr 2000 sind somit Einnahmeausfälle von 19,9 Mio. EUR (rd. 19%) zu verbuchen. Seite 14

15 Gebühren Die Gebührensätze für: Abfallbeseitigung sind von 2004 auf 2005 im Bereich Restmüll um 4,56% gesunken und bleiben 2006 stabil Straßenreinigung sind 2005 in Einzelpositionen verändert bei gleichem Gebührenbedarf und bleiben 2006 stabil Entwässerung waren unverändert und steigen 2006 um durchschnittlich 8% Sennefriedhof und Stadtfriedhöfe sind seit 2002 unverändert. Seite 15

16 2. Schlüsselzahlen aus Aktivitäten mit Relevanz für das heimische Gewerbe 2.1. Unternehmens- und Existenzgründungsberatungen Folgende Anzahl von Beratungsgesprächen im Rahmen der Wirtschaftsförderung wurden geführt: Beratungsleistungen Existenzgründungen, Finanzierungs- und Expansionsberatungen 210 Personen 280 Personen durch WEGE und Regionalstelle "Frau und Beruf" Sonstige Beratungen im Rahmen der Wirtschaftsförderung durch die WEGE Unternehmenskontakte Unternehmenskontakte Kontakte der WEGE im Rahmen des Beratungsprogramms 9 Beratungen 3 Beratungen Wirtschaft NRW Informations- und Lotsengespräche der WEGE zu 31 Unternehmen öffentlichen Fördermitteln und Serviceangeboten Beratungsgespräche der WEGE im Rahmender WIN- 5 Beratungen Beratungstage zu Beteiligungs-, Risiko- bzw. Chancenkapital Allgemeine Berufswege-, Weiterbildungs- und Wiedereinstiegsberatung der Regionalstelle Frau und Beruf ca. 400 Personen 2.2. Beschäftigungspolitische Arbeitsmarktmaßnahmen Die Aufgabenbereiche Beratung, Qualifizierung und Vermittlung von Sozialhilfeempfänger und -empfängerinnen der REGE mbh wurden durch die Einführung der neuen gesetzlichen Regelungen ab dem von der Arbeitplus GmbH übernommen. Die Regelungen für den Übergang der Aufgaben von 2004 auf 2005 sind klar definiert. Die REGE mbh hat nach der Neuregelung folgende Aufgaben übertragen bekommen: Kommunale Arbeitsförderung (Umsetzung der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung nach SGB II; Aktivierungsangebote nach SGB XII) Projektentwicklung und -durchführung von Modellprojekten Steuerung der Jugendberufshilfe nach SGB VIII Nichtgewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung Seite 16

17 Kommunale Arbeitsförderung Ein Schwerpunkt der Arbeit dieses Bereiches liegt in der Organisation der Arbeitgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung für Leistungsberechtigte nach dem SGB II. Die REGE mbh wurde von der Arbeitplus in Bielefeld GmbH mit der Durchführung beauftragt. Im Jahr 2005 galt es, dieses Instrument der neuen Arbeitsmarktpolitik im vorgesehenen Umfang aufzubauen und so auszugestalten, dass ein Verdrängungseffekt regulärer Arbeitsverhältnisse vermieden wird. Maßnahmeverlauf 2005 Teilnehmer / Teilnehmerinnen Teilnehmerzahlen gesamt Anschlussperspektive 120 Regulär ausgetreten 316 Abgebrochen 151 Die REGE mbh wurde von der Stadt Bielefeld beauftragt, für Leistungsberechtigte nach dem SGB XII Aktivierungsangebote zu entwickeln, zu organisieren und zu koordinieren, um die Beschäftigungsfähigkeit dieses Personenkreises zu erhöhen. Für alle zugewiesenen Personen konnten Angebote geschaffen werden. Maßnahmen Teilnehmer / Teilnehmerinnen Entwicklungspartnerschaft Arbeit für psychische Kranke - Passgenaue Hilfen 4 Entwicklungspartnerschaft ATYPICO - Perspektive Integration 4 Schritte ins Erwerbsleben Entwicklungspartnerschaft ATYPICO Qualifizierung psychisch 10 Kranker Entwicklungspartnerschaft Link up Tierpension Ein Hotel für alle Felle 6 Individuelle Einzelmaßnahmen 4 Projektentwicklung und -durchführung von Modellprojekten Nach der Umstrukturierung der Arbeitsmarktpolitik in Bielefeld entstand mit Beginn des Jahres 2005 der Bereich Projektentwicklung. Er initiiert, entwickelt und setzt Modellprojekte um, die für die Arbeitmarktpolitik in Bielefeld mit innovativen Ansätzen neue Wege aufzeigen. Ziele sind Aufgreifen von Problemfeldern, die aufgrund der wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklung entstehen Entwicklung, Erprobung und Evaluierung neuer Methoden und Instrumente für die Integration in den Arbeitsmarkt Überprüfung der Instrumente auf ihren Einsatz in der Regelförderung Mainstreaming der neuen Erkenntnisse in Richtung Arbeitsmarktakteure und Politik Pflege des überregionalen und internationalen Austausches mit vergleichbaren Institutionen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaft Seite 17

18 Aufbau und Stärkung von arbeitsmarktpolitischen Netzwerken in Bielefeld, OWL und auf Bundes- und EU-Ebene Die Modellprojekte des Bereiches werden aus Drittmitteln finanziert. Dazu werden Förderprogramme der europäischen Union, des Bundes und des Landes NRW eingesetzt. Maßnahmen Teilnehmer / Teilnehmerinnen Beratung / Orientierung 636 Qualifizierung 183 Beschäftigung in AGH 33 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung 18 Die o.g. Zahlen beziehen sich auf Teilnehmer/innen in Bielefelder Projekten. Darüber hinaus koordiniert und steuert der Bereich Modellprojekte der EU und des Bundes für die gesamte Region OWL mit einem Mittelvolumen von insgesamt ca. 12 Mio. Euro. Jugendberufshilfe Die REGE mbh steuert im Auftrag der Stadt Bielefeld die Jugendberufshilfe nach dem 13 SGB VIII in Bielefeld. Bedingt durch die veränderten Strukturen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes sowie der gestiegenen Qualifikationsanforderungen ist für benachteiligte Jugendliche der Schritt in das Berufsleben schwieriger geworden. Die Jugendberufshilfe hat die Aufgabe, sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche im Übergang von der Schule in das Berufsleben zu begleiten. Ziel der Jugendberufshilfe ist, diese Jugendlichen zu stärken, ihre Berufsfähigkeit zu fördern und individuelle und soziale Benachteiligungen auszugleichen. Zu diesem Zweck plant, koordiniert und steuert sie strukturelle Angebote: Angebote 2005 Teilnehmer/ Teilnehmerinnen Präventiv Respect! Benimmtraining 200 Kommunikationstraining 10 Schups (Langzeitpraktikum) 13 Siemensprobierwerkstatt 480 Sozialräumlich Bielefelder Jugendring (z.b. Deeskalationstraining, Schweißer- 580 kurs, Hausaufgabenhilfe, Bewerbungstraining für Mädchen) Schulverweigerer Werk(statt)schule 16 Angebote an arbeitsl. Jugendliche Berufsfindung 35 Zielgruppe Schüler und Schülerinnen der Förder-, Hauptund Gesamtschulen, Junge Migrantinnen im 10.Schuljahr, Ausgewählte Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse, HS Sieker, alle 8. Klassen der Hauptschulen Jugendliche in Häusern der offenen Tür im Übergang Schule-Beruf Schulverweigernde Schüler im letzten Schulbesuchsjahr, Reintegration in Bildungsprozess Berufsorientierung für arbeitslose Jugendliche mit der Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 zu erwerben Die REGE mbh ist mit der Jugendberufshilfe fest in einem Netzwerk aller relevanten Akteure im Übergang Schule-Beruf in Bielefeld etabliert. Seite 18

19 Nichtgewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung Die nichtgewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) richtet sich mit Ihrem Angebot an arbeitslose bzw. von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohte Personen. Durch die Überlassung in Betrieben wird die Unabhängigkeit von Transferleistungen erreicht. Langfristige Zielsetzung ist eine Übernahme in den Entleihbetrieben bzw. eine anschließende Vermittlung in Betriebe und damit eine dauerhafte Beschäftigung der ehemals Arbeitslosen. Aufgrund der sich entspannenden konjunkturellen Situation konnten in Mitarbeiter im Rahmen der ANÜ eingesetzt werden Präventive Arbeitsmarktmaßnahmen Folgende Aktivitäten führte die ViaCon GmbH im Auftrag der REGE mbh im Bereich der präventiven Arbeitsmarktmaßnahmen seit in Bielefeld durch: Präventive Arbeitsmarktmaßnahmen Outplacement-Beratungen 89 Personen 3 Firmen 27 Personen 2 Firmen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen 156 Personen 201 Personen 3 Firmen 2.4. Entwicklung der Flächenausweisung Flächenausweisung Aufstellungs- bzw. Entwurfsbeschlussstadium Satzungsbeschlüsse Anzahl Bebauungspläne Überplante Gewerbefläche 78,47 ha 27 ha 27,52 ha 14 ha Überplante Wohnbaufläche 62,24 ha 29 ha 66,03 ha 19 ha Überplante Wohneinheiten 530 WE 487 WE 717 WE 263 WE 2.5. Gewerbeflächenumsatz Gewerbeflächenumsatz WEGE mbh ISB Anzahl der Verträge Flächengröße m² m² m² m² ausgelöste Investitionen rd. 5 Mio. EUR rd. 3 Mio. EUR Neu geschaffene Arbeitsplätze ca. 15 ca. 20 Seite 19

20 Der seit 2002 feststellbare Trend der geringen Anzahl an Grundstücksverkäufen hielt auch im Jahre 2005 an. So konnten lediglich 14 Grundstücke an Unternehmen veräußert werden. Zu Beginn des Jahres 2006 entsteht allerdings der Eindruck einer allgemeinen Belebung. Die WEGE mbh steht in konkreten Grundstücksverhandlungen mit 3 Unternehmen aus der KFZ- Branche mit einem Flächenbedarf von rd qm und 2 Unternehmen aus der Speditions- /Logistikbranche, die einen gemeinsamen Standort in unmittelbarer Autobahnnähe in Größe von rd qm suchen. Nach heutigem Kenntnisstand werden die Kaufverträge noch im 1. Halbjahr 2006 abgeschlossen werden. Darüber hinaus liegen mehrere Anfragen zum Verkauf kleinerer Grundstücke vor. Wichtig ist jedoch, dass die anfragenden Unternehmen in Bielefeld bleiben und nicht in eine Nachbargemeinde abwandern. Bei dem derzeitigen Angebot an erschlossenen Gewerbegrundstücken insbesondere, in Autobahnnähe in Bielefeld - Oldentrup, konnten Abwanderungen im Allgemeinen verhindert werden. Durch aktive Werbemaßnahmen und ständige Kontakte zur Wirtschaft soll versucht werden, im Jahre 2006 die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken zu erhöhen. Die WEGE erklärt, dass die Struktur der nachfragenden Betriebe entsprechend der des Vorjahres ist, mit: Dienstleistungen / Handel rd. 65% Handwerk rd. 22% Prod. Gewerbe rd. 7% Sonstiges rd. 6% 2.6. Gewerbliche Mietverträge Der ISB betreute 2005 einen Gesamtbestand von ca gewerblichen Mietverhältnissen für bebaute und unbebaute Grundstücke. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier keine Änderung eingetreten. Die Vermietungen erstrecken sich über ein breites Spektrum verschiedenster Nutzungen, wie Antennenanlagen für Mobilfunknetzbetreiber, Parkplätze, Werbeanlagen, Sozialdienste, Gaststätten, Kioske und Läden, wie auch Bürofläche. Die vermietete Fläche umfasst ca m² in Gebäuden. Im Jahr 2005 wurden 70 neue Verträge für gewerbliche Nutzungen geschlossen (2004: 75). Es werden im Technologiezentrum und im Gründerzentrum aktuell 47 Mietverhältnisse betreut (53 in 2004). Davon 38 direkt im Technologiezentrum, 9 im Gründerzentrum. Es konnten insgesamt im Jahr (19 in 2004) neue Mietverträge abgeschlossen werden. Der vermietbare Flächenanteil liegt im Technologiezentrum bei rd m². Davon sind zum insgesamt m² vermietet. Dies entspricht einer Auslastungsquote von 92% (91% in 2004). Im Bereich der angemieteten Flächen von der Fa. Goldbeck bestehen nach wie vor Defizite. Bei einer vermietbaren Fläche von rd. 720 m² beträgt der Auslastungsgrad 78% (78% in 2004). Dies entspricht einer vermietbaren Fläche von 562 m². Seite 20

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In Mecklenburg-Vorpommern entstand im Jahr 2009 eine volkswirtschaftliche Gesamtleistung von 35 229 Millionen EUR, das entsprach 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Mehr

Monatsbericht August 2011

Monatsbericht August 2011 Monatsbericht August 2011 22% aller Bedarfsgemeinschaften im Landkreis Böblingen sind alleinerziehende Elternteile. In ganz Baden-Württemberg sind es fast 30%. Dabei liegt der Anteil der Alleinerziehenden

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Arbeitskreis Fachkräfte gewinnen und halten

Arbeitskreis Fachkräfte gewinnen und halten Arbeitskreis Fachkräfte gewinnen und halten Geflüchtete Menschen beschäftigen - Wie sieht es in Nordfriesland aus? Donnerstag, 26. November 2015 17:00-17:05 Willkommen Dr. Matthias Hüppauff, Wirtschaftsförderung

Mehr

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar. 40.778 Arbeitslose im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven / Arbeitslosenquote 10,2%

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar. 40.778 Arbeitslose im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven / Arbeitslosenquote 10,2% Pressemitteilung Nr. 019 / 2015 29. Januar 2015 Sperrfrist: 29.01.2015, 9.55 Uhr Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar 40.778 Arbeitslose im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven

Mehr

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland Aktuelle Daten und Indikatoren Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland Dezember 2014 Inhalt 1. In aller Kürze...2 2. Staatliche Ausgaben...2 3. Mindereinnahmen der öffentlichen

Mehr

Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht. Dezember 2012. Stand: 03.01.2013 09:35

Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht. Dezember 2012. Stand: 03.01.2013 09:35 Der Arbeitsmarkt in Hamburg Dezember 2012 Stand: 03.01.2013 09:35 Statement zum Hamburger Arbeitsmarkt Sönke Fock*: Der Hamburger Arbeitsmarkt schließt zum Jahresende mit einer guten Bilanz. So reduzierte

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Vorlage Nr. 066/2016

Vorlage Nr. 066/2016 Vorlage Nr. 066/2016 Fb 5/Bk Rees, den 04.05.2016 Öffentliche Sitzung Beratungsplan: Gremium: Status: voraussichtlich Sitzung am: Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales Als Mitteilung 19.05.2016 Hartz

Mehr

Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresrückblick 2013

Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresrückblick 2013 Pressemitteilung Nr. 001 / 2014 07. Januar 2014 Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresrückblick 2013 - Arbeitslosenquote steigt zum Jahresende auf 8,2 Prozent - Arbeitslosigkeit in 2013 4,5 Prozent niedriger

Mehr

Chancen für Arbeitnehmer 50plus

Chancen für Arbeitnehmer 50plus Chancen für Arbeitnehmer 50plus Konferenz 50plus Zgorzelec - 22. März 2011 Dzien dobry, serdecznie Panstwa witam Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen, das Alter die Zeit, sie auszuüben. Jean-Jacques

Mehr

Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen für Arbeit = Körperschaft des öffentlichen Rechts

Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen für Arbeit = Körperschaft des öffentlichen Rechts Arbeitsförderung Arbeitslosenversicherung Arbeitnehmer 3,25 % des Arbeitsverdienstes Drittes Buch des Sozialgesetzbuches SGB III Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen

Mehr

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001 Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in von 1991 bis 2000/2001 Nachfolgende Daten des er Arbeitsmarktes wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums im Amt für Wirtschaft und Kultur ermittelt:

Mehr

Pegel Köln 2/2013 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2012 und erstes Drittel 2013

Pegel Köln 2/2013 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2012 und erstes Drittel 2013 Pegel Köln 2/2013 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2012 und erstes Drittel 2013 Inhalt Seite Zum Inhalt des Pegels 2/2013 3 4 Beschäftigung steigt erneut auf Allzeithoch 4 Starker Dienstleistungssektor überspringt

Mehr

Eingliederungsbilanz. der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz

Eingliederungsbilanz. der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz Eingliederungsbilanz 2008 der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz Inhaltsverzeichnis 1. Gliederung Seite 1 2. Vorbemerkungen zur Eingliederungsbilanz Seite 2 2.1 Rechtliche Grundlagen Seite 2 2.2 Ziele

Mehr

Geschäftsergebnisse 2014. im Jobcenter StädteRegion Aachen. www.jobcenter-staedteregion-aachen.de

Geschäftsergebnisse 2014. im Jobcenter StädteRegion Aachen. www.jobcenter-staedteregion-aachen.de Geschäftsergebnisse 2014 im Jobcenter StädteRegion Aachen 1 Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften im Jobcenter StädteRegion Aachen Dezember 2014 = vorläufiger Wert Stand: Feb. 2015 2 Jahresdurchschnittliche

Mehr

Januar 2014. Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht 15.517 7,7% 10.963 6,1% 7.836 5,5% 10.375 8,0% 17.854 10,6% 7.969 10,0% 5.

Januar 2014. Der Arbeitsmarkt in Hamburg. Arbeitsmarktbericht 15.517 7,7% 10.963 6,1% 7.836 5,5% 10.375 8,0% 17.854 10,6% 7.969 10,0% 5. Der Arbeitsmarkt in Hamburg 7.836 5,5% 10.963 6,1% 15.517 7,7% 10.375 8,0% 17.854 10,6% 7.969 10,0% 5.627 8,4% Januar 2014 Stand: 29.01.2014 17:26 Statement zum Hamburger Arbeitsmarkt Sönke Fock*: Der

Mehr

Fördermöglichkeiten nach dem SGB II

Fördermöglichkeiten nach dem SGB II Fördermöglichkeiten nach dem SGB II Aufbau der Hilfen des SGB II Integration in Arbeit 16 I SGB II 16 II SGB II 16 III SGB II Eingliederungsvereinbarung - 15 SGB II Prinzip des Förderns und Fordern - 2

Mehr

LEONARDO DA VINCI Mobilität. Trainingsmaßnahmen im europäischen Ausland SGB II Kunde

LEONARDO DA VINCI Mobilität. Trainingsmaßnahmen im europäischen Ausland SGB II Kunde LEONARDO DA VINCI Mobilität Trainingsmaßnahmen im europäischen Ausland SGB II Kunde Im Rahmen des EU-Berufbildungsprogramms LEONARDO DA VINCI Mobilität führt die Nationale Agentur Bildung für Europa (NA)

Mehr

JobCenter Bielefeld. JobCenter Bielefeld. Folgerungen und Forderungen aus den Ergebnissen der Hartz-Kommission für die kommunale Praxis.

JobCenter Bielefeld. JobCenter Bielefeld. Folgerungen und Forderungen aus den Ergebnissen der Hartz-Kommission für die kommunale Praxis. Folgerungen und Forderungen aus den Ergebnissen der Hartz-Kommission für die kommunale Praxis 2 2. Ergebnisse der Kommission (soweit für das Konzept JobCenter unmittelbar relevant) Bündelung aller aktiven

Mehr

Wege in die Frühpension -

Wege in die Frühpension - Wege in die Frühpension - Der Übergang in den Ruhestand in Osterreich Zusammenfassung der Ergebnisse Eines der wichtigsten Ziele der österreichischen Sozialpolitik ist die langfristige Sicherung der Finanzierbarkeit

Mehr

L-Bank Wohnungsbau-Report für Baden-Württemberg. 4. Quartal 2015

L-Bank Wohnungsbau-Report für Baden-Württemberg. 4. Quartal 2015 L-Bank Wohnungsbau-Report für Baden-Württemberg 4. Quartal 2015 Executive Summary L-Bank Wohnungsbaureport Baden-Württemberg 2 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse dieses Reports Geschäftsklima in

Mehr

Hartz IV München. Die Umsetzung des neuen SBG II

Hartz IV München. Die Umsetzung des neuen SBG II Hartz IV München Die Umsetzung des neuen SBG II Ziel der Gesetzesreform Abbau der Arbeitslosigkeit nachhaltig beschleunigen durch: Fördern und Fordern : Eigeninitiative fördern - Eigenverantwortlichkeit

Mehr

Jahresbericht 2008. Jahresbericht 2008. Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) im Service-Punkt ARBEIT Rhede

Jahresbericht 2008. Jahresbericht 2008. Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) im Service-Punkt ARBEIT Rhede Seite 1 Jahresbericht 2008 Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) im Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. Leistungsgewährung 1.1 Bedarfsgemeinschaften 1.2 Leistungsempfänger 1.3

Mehr

Der Arbeitsmarkt im August 2013

Der Arbeitsmarkt im August 2013 Nürnberg, 2013-08-29 29. August 2013 Der Arbeitsmarkt im August 2013 Stabile Entwicklung Mit einem kräftigen Zuwachs von 0,7 Prozent hat sich die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2013 aus der bisherigen

Mehr

GRUNDSICHERUNG FÜR ARBEITSUCHENDE. Vermittlungsunterstützende. Leistungen

GRUNDSICHERUNG FÜR ARBEITSUCHENDE. Vermittlungsunterstützende. Leistungen GRUNDSICHERUNG FÜR ARBEITSUCHENDE Vermittlungsunterstützende Leistungen Vorwort Dieses Merkblatt dient dazu, Sie mit vermittlungsunterstützenden Leistungen Ihrer Grundsicherungsstelle vertraut zu machen.

Mehr

Gliederung. Arbeitslosengeld II. Arbeitslosen- & Sozialhilfe. Hintergrund der Sozialreform

Gliederung. Arbeitslosengeld II. Arbeitslosen- & Sozialhilfe. Hintergrund der Sozialreform Arbeitslosengeld II Ziele, Inhalte und Auswirkungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende Kyra C. Kneis 24.Juni 2004 Gliederung 1. Das bisherige System: Arbeitslosen- und Sozialhilfe 2. Hintergrund der

Mehr

Existenzgründung aus Langzeitarbeitslosigkeit

Existenzgründung aus Langzeitarbeitslosigkeit Tagung Evangelische Akademie Loccum, 23.11.2004 Existenzgründung aus Langzeitarbeitslosigkeit Gründungsförderung nach dem SGB III und SGB II Herbert Düll Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Referat

Mehr

Finanzlage der Länderhaushalte

Finanzlage der Länderhaushalte Finanzlage der Länderhaushalte Destatis, 09. Oktober 2008 Die Zukunftsfähigkeit und die Gestaltungsmöglichkeiten der Bundesländer sind abhängig von der Entwicklung der öffentlichen Finanzen. Mithilfe finanzstatistischer

Mehr

Kommunalfinanzen - Kassenstatistik 2011

Kommunalfinanzen - Kassenstatistik 2011 Kommunalfinanzen - Kassenstatistik 2011 Das Statistische Bundesamt hat die Ergebnisse zur Entwicklung der kommunalen Haushalte im Jahr 2011 vorgelegt. Nach der Kassenstatistik für das Jahr 2011 entwickelte

Mehr

Zehn Jahre Hartz IV / Die wahren Arbeitslosenzahlen

Zehn Jahre Hartz IV / Die wahren Arbeitslosenzahlen BÜRGERLISTE FÜR MARL Ratsfraktion 45768 Marl Hervester Straße 88 Telefon 64020 Fax 9741409 02.01.2015 Herrn Bürgermeister Werner Arndt Rathaus 45765 Marl Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Bitte setzen

Mehr

Kommunale Verschuldung / Gewerbesteuer

Kommunale Verschuldung / Gewerbesteuer Kommunale Verschuldung / Gewerbesteuer Kommunale Verschuldung sinkt leicht Anteil der Kassenkredite weiterhin hoch Immer noch Steuererhöhungen in Städten und Gemeinden Die kommunale Verschuldung in Niedersachsen

Mehr

Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)

Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Durchschnittliche Geldleistungen je Bedarfsgemeinschaft (BG) pro Monat, in Euro, 2012 Durchschnittliche Geldleistungen je Bedarfsgemeinschaft (BG) pro Monat,

Mehr

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg Berichtsmonat Oktober 2007 Agentur für Arbeit Heidelberg erfreulicher Spätherbst auf dem Arbeitsmarkt Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,7

Mehr

Der Arbeitsmarkt in Hamburg

Der Arbeitsmarkt in Hamburg Der Arbeitsmarkt in Hamburg Monatsbericht: Februar 2015 7.521 5,2% 10.992 6,0% 15.646 7,8 % 10.564 8,0% 18.020 10,6% 7.865 9,7% 5.470 8,1% Statement zum Hamburger Arbeitsmarkt Sönke Fock: Die Anzahl der

Mehr

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001 Kurzberichte Statistik und Informationsmanagement, Monatsheft 12/2003 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Arbeitslosengeld II II

Arbeitslosengeld II II in Tsd. 5.000 4.750 4.500 4.250 4.000 3.750 3.500 3.250 3.000 2.750 2.500 2.250 2.000 1.750 1.500 1.250 1.000 750 500 250 0 Arbeitslosengeld II II Leistungsempfänger in absoluten Zahlen, 1994 1994 bis

Mehr

Bundesländer-Ranking. Bundesländer im Vergleich: Wer wirtschaftet am besten? Profil Brandenburg

Bundesländer-Ranking. Bundesländer im Vergleich: Wer wirtschaftet am besten? Profil Brandenburg Bundesländer-Ranking!!! Bundesländer im Vergleich: Wer wirtschaftet am besten? Profil Brandenburg Studie der IW Consult GmbH und der GWS GmbH in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Mehr

3. Die Gegenwart Der Arbeitsmarkt der Gegenwart Wie teilt sich die Bevölkerung auf?

3. Die Gegenwart Der Arbeitsmarkt der Gegenwart Wie teilt sich die Bevölkerung auf? Der Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt 1. Die Entwicklung Mit der Arbeitsmarktreform 2005 konnten viele Arbeitslose erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Seitdem ist deren Zahl um 1,9 Millionen gesunken.

Mehr

zur Erreichung der Ziele der Grundsicherung für Arbeitsuchende durch Kommunale Jobcenter im Land Hessen

zur Erreichung der Ziele der Grundsicherung für Arbeitsuchende durch Kommunale Jobcenter im Land Hessen Zielvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vertreten durch Herrn Staatssekretär Thorben Albrecht und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration vertreten durch

Mehr

Beschäftigtentransfer Mit uns Zukunft neu gestalten

Beschäftigtentransfer Mit uns Zukunft neu gestalten Beschäftigtentransfer Mit uns Zukunft neu gestalten Stark am Markt: Unser Unternehmen Die TraQ (Transfer und Qualifizierung Hellweg Sauerland) wurde im Jahr 2002 gegründet und hat sich insbesondere auf

Mehr

Statistische Woche 2006 vom 18. 21.09.2006 in Dresden

Statistische Woche 2006 vom 18. 21.09.2006 in Dresden Statistische Woche 2006 vom 18. 21.09.2006 in Dresden Hartz IV verstehen Informationen zur Bewertung der Reform Zusammenlegung und Entflechtung von Systemen und Instrumenten sozialer Sicherung und Arbeitsmarktintegration:

Mehr

Heute präsentiert sich, wie im Vorjahr, neben dem Verbundprojekt. Perspektive Arbeit auch die zweite große Säule des MBQ, nämlich

Heute präsentiert sich, wie im Vorjahr, neben dem Verbundprojekt. Perspektive Arbeit auch die zweite große Säule des MBQ, nämlich Landeshauptstadt München 3. Bürgermeisterin Christine Strobl Eröffnungsrede Jahrespräsentation des Münchner Beschäftigungsund Qualifizierungsprogramms (MBQ) mit Teilprogrammen Verbundprojekt Perspektive

Mehr

Präsentation D III 11.06. Folie 1

Präsentation D III 11.06. Folie 1 Folie 1 Folie 2 Der Kreis Unna besteht in der heutigen Form seit 1975 425.000 Einwohner (Stand: 30.09.2005) 543 qkm Fläche (72.350 Fußballfelder) Folie 3 Arbeitslosigkeit im Kreis Unna Deutsche Ausländer

Mehr

Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte Aktuelle Befunde für Lübeck und Schleswig- Holstein

Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte Aktuelle Befunde für Lübeck und Schleswig- Holstein Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte Aktuelle Befunde für Lübeck und Schleswig- Holstein Bildungsträgerkonferenz Agentur für Arbeit Lübeck, 17.03.2015 Prof. Dr. Annekatrin Niebuhr IAB Nord Motivation

Mehr

I. HAMBURG IM VERGLEICH

I. HAMBURG IM VERGLEICH HAMBURG IM VERGLEICH Lediglich 0,2 Prozent der Fläche der Bundesrepublik entfallen auf. Hier leben aber 2,2 Prozent aller in Deutschland wohnenden Menschen. Deutlich höher ist mit 3,6 Prozent der Anteil

Mehr

3. Entwurf 4. Ihre Zukunft ist unser gemeinsamer Auftrag.

3. Entwurf 4. Ihre Zukunft ist unser gemeinsamer Auftrag. 3. Entwurf 4 Ihre Zukunft ist unser gemeinsamer Auftrag. Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2014 Ansprechpartner im Jobcenter Dessau-Roßlau Geschäftsführer Jens Krause Telefon 0340/502-2010 Herausgeber

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/743 16. Wahlperiode 06-04-26 Große Anfrage der Fraktion der SPD Wohnungsbaupolitik in Schleswig-Holstein Wir fragen die Landesregierung: Die Landesregierung

Mehr

Thema Soziale Sicherung

Thema Soziale Sicherung Statistik-Monitoring Delmenhorst Thema Soziale Sicherung Fachdienst Stand: Oktober 215 1. SGB II Empfänger SGB II- Empfänger und Bedarfsgemeinschaften in Delmenhorst (jeweils am 31.12.) 12. 11. 1. 9. 8.

Mehr

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg Berichtsmonat Dezember 2007 Agentur für Arbeit Heidelberg Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember 2007 3.1.2008 Guter Einstieg in das

Mehr

Bundeskongress SGB II. Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement Optionskommune Kreis Düren job-com

Bundeskongress SGB II. Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement Optionskommune Kreis Düren job-com Bundeskongress SGB II Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement Optionskommune Kreis Düren job-com 01. Oktober 2007 Kreis Düren Daten / Fakten Städtedreieck Aachen Düsseldorf Köln/Bonn 15 Städte und Gemeinden

Mehr

Das Landesprogramm JobPLUS in NRW

Das Landesprogramm JobPLUS in NRW G.I.B. - Gesellschaft für f r innovative Beschäftigungsf ftigungsförderung mbh Das Landesprogramm JobPLUS in NRW Ein Modell zur Integration von Jugendlichen in den 1. Arbeitsmarkt? Albert Schepers 95 /

Mehr

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Bugzel, sehr geehrter Herr Grave,

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Bugzel, sehr geehrter Herr Grave, DIE LINKE. Ratsfraktion Herten Kurt-Schumacher-Str.2 45699 Herten An den Bürgermeister der Stadt Herten Herrn Dr. Ulrich Paetzel An den Vorsitzenden des Ausschusses für Bürger-, Senioren- und Sozialangelegenheiten

Mehr

Entwicklung der öffentlichen Finanzen

Entwicklung der öffentlichen Finanzen Entwicklung der öffentlichen Finanzen In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* in Mrd. Euro 1.200 1.000 800 600 400 235,6 352,8 Finanzierungssaldo 889,5 558,0 444,8 18,6

Mehr

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013

randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 2013 randstad-ifo-flexindex Ergebnisse 2. Quartal 213 ifo Personalleiterbefragung Flexibilität im Personaleinsatz Ergebnisse im 2. Quartal 213 Das ifo Institut befragt im Auftrag der Randstad Deutschland GmbH

Mehr

Arbeitslosigkeit geht erneut zurück Niedrigster Stand seit 1991 Stellenangebot steigt

Arbeitslosigkeit geht erneut zurück Niedrigster Stand seit 1991 Stellenangebot steigt Sperrfrist: 09.55 Uhr Pressemitteilung Nr. 73/2011 30. November 2011 Arbeitslosigkeit geht erneut zurück Niedrigster Stand seit 1991 Stellenangebot steigt Auch der Arbeitsmarkt im November bot keinen Anlass

Mehr

unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales

unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Regionaler Beschäftigungspakt Jahresringe Halle Projekt der ARGE SGB II Halle GmbH im Rahmen der Bundesinitiative Perspektive

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/1330 6. Wahlperiode 30.11.2012

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/1330 6. Wahlperiode 30.11.2012 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/1330 6. Wahlperiode 30.11.2012 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Henning Foerster, Fraktion DIE LINKE Arbeitsmarktprogramme des Bundes, mögliche Anschlussfinanzierungen

Mehr

Index der Gewerbeflächenvermarktung

Index der Gewerbeflächenvermarktung WiFö-Index Gewerbe / Marco Gaffrey Bundesweite Befragung zur Gewerbeflächenvermarktung Achim Georg Bundesweite Quartalsbefragung von regionalen Wirtschaftsförderern zur Vermarktung von Gewerbeflächen (hohe

Mehr

3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt

3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt Sozialversicherungspflichtig 3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt 3.1 Sozialversicherungspflichtig 1990 Veränderung 1990-2000 in % 2000 Veränderung 2000-2009 in % 2009 * Alb-Donau-Kreis 41.428 11,0 45.987

Mehr

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Bundesagentur für Arbeit und Landeshauptstadt München am 28.10.2010

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Bundesagentur für Arbeit und Landeshauptstadt München am 28.10.2010 Landeshauptstadt Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Bundesagentur für Arbeit und Landeshauptstadt am 28.10.2010 Teilnehmerin und Teilnehmer: Oberbürgermeister Christian Ude Heinrich Alt,

Mehr

Zur Einkommensverteilung in Thüringen Ergebnisse des Mikrozensus

Zur Einkommensverteilung in Thüringen Ergebnisse des Mikrozensus Yvonne May Referat Bevölkerung, Mikrozensus, Haushaltsstatistiken Telefon: 3 61 37-8 44 32 E-Mail: Yvonne.May@statistik.thueringen.de Zur Einkommensverteilung in Thüringen Ergebnisse des Mikrozensus Einkommen

Mehr

Daten zur polnischen Wirtschaft

Daten zur polnischen Wirtschaft Veränderung ggü. Vorjahr (%) Warschau, 14. Aug. 2015 1. Bevölkerung ist in der EU: 38,5 Mio. Einwohner Nr. 1 in der Silber- u. Kupferproduktion 60,3 % in Städten, 39,7 % auf dem Land Nr. 1 in der Steinkohleproduktion

Mehr

Der Arbeitsmarkt im Dezember mit Jahresbilanz 2011

Der Arbeitsmarkt im Dezember mit Jahresbilanz 2011 Pressemitteilung Nr. 1/2012 3. Januar 2012 Der Arbeitsmarkt im mit Jahresbilanz Arbeitsagentur schließt das Jahr zufrieden ab. Arbeitsmarkt trotz Finanzturbulenzen weiterhin stabil. Arbeitslosenquote konstant

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat 2010 nach dem globalen Konjunktureinbruch im Zuge der internationalen Krise auf den Finanzmärkten wieder deutlich an Fahrt gewonnen.

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juni 2015 Weiterhin gute Arbeitsmarktentwicklung, aber steigender SGB-II-Leistungsbezug Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren und Rumänen

Mehr

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende - die Dimensionen ihrer Einführung

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende - die Dimensionen ihrer Einführung Bundesministerium für Arbeit und Soziales Die Grundsicherung für Arbeitsuchende - die Dimensionen ihrer Einführung Christiane Polduwe Referatsleiterin Referat II b 5 Leistungsrecht der Grundsicherung für

Mehr

Budget, Förderungen und Verbleib von Maßnahmeteilnehmern. Eingliederungsbilanz 2012 (nach 54 SGB II) Landkreis Calw

Budget, Förderungen und Verbleib von Maßnahmeteilnehmern. Eingliederungsbilanz 2012 (nach 54 SGB II) Landkreis Calw Budget, Förderungen und Verbleib von Maßnahmeteilnehmern Eingliederungsbilanz 2012 (nach 54 SGB II) Landkreis Calw Inhaltsverzeichnis Eingliederungsbilanz nach 54 SGB II Tetteil Tabellenteil Tabelle 1

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juli 2015 Positive Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort, trotz steigenden SGB-II-Leistungsbezugs Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren

Mehr

BLICKPUNKT ARBEIT UND WIRTSCHAFT

BLICKPUNKT ARBEIT UND WIRTSCHAFT Dr. Bruno Kaltenborn Wirtschaftsforschung und Politikberatung BLICKPUNKT ARBEIT UND WIRTSCHAFT 8/20 6. il 20 Hartz IV: Leistungen von Arbeitsgemeinschaften und Optionskommunen Fotos: Silke Rudolph Diese

Mehr

Gewerbesteuer. Seite 1 FOKUS NIEDERSACHSEN Gewerbesteuer

Gewerbesteuer. Seite 1 FOKUS NIEDERSACHSEN Gewerbesteuer Gewerbesteuer Steuererhöhungen in den Städten und Gemeinden halten an: Jede fünfte Kommune erhöht Gewerbesteuern Kommunale Schulden trotz steigender Steuereinnahmen weiterhin hoch Die Konjunktur in Niedersachsen

Mehr

in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 2020

in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 2020 Die Entwicklung der Erwerbspersonen in Thüringen bis 22 Die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl in Thüringen bis 22 Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials

Mehr

Arbeitslosengeld II Aktuell

Arbeitslosengeld II Aktuell Kommunale Vermittlung in Arbeit Landkreis Hersfeld-Rotenburg Jahresbilanz 20 1 1 Inhaltsverzeichnis Übersicht Daten 3 Bilanz 4 Bedarfsgemeinschaften 5 Grafik Jahresdurchschnitt 2005 bis 20 6 Arbeitsuchende

Mehr

Statistische Berichte Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Statistische Berichte Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistische Berichte Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein STATISTIKAMT NORD P I 1 (4) - vj 3/12 H 20. Dezember 2012 Erwerbstätige in Hamburg Vierteljahresergebnisse zum 3. Quartal 2012

Mehr

Bundesprogramm. Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt 12.06.2015

Bundesprogramm. Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt 12.06.2015 Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt 12.06.2015 Programmumfang Für das Programm stellt der Bund insgesamt 450 Mio. Euro zur Verfügung Mindestens 10 % der Mittel sollen für einen stufenweisen

Mehr

1.3. Wirtschaft 2002.

1.3. Wirtschaft 2002. 1.3. Wirtschaft Eine der wesentlichen Rahmenbedingungen für eine Stadt ist die Wirtschaftskraft die sie entfaltet, und deren Rolle in der regionalen sowie nationalen und globalen Wirtschaft. Die Konzentration

Mehr

Zukunft Wiedereinstieg

Zukunft Wiedereinstieg Zukunft Wiedereinstieg Fachtagung Netzwerk W Hamm, 21.01.2009 Ausgangslage Optionskommune Landkreis Leer: 165.000 Einwohner (83.887 Frauen) Fläche: 1086 km² 12 Gemeinden SGB II-Start in 2005 mit ca 8.000

Mehr

Planungskonferenz stadtweite Handlungsfelder. Input des Jobcenters Dresden 15.10.2014

Planungskonferenz stadtweite Handlungsfelder. Input des Jobcenters Dresden 15.10.2014 Planungskonferenz stadtweite Handlungsfelder Input des Jobcenters Dresden 15.10.2014 1 Kundenpotenzial SGB II 14 % der Kunden des SGB sind im Alter von 15 bis 24 Jahren Verteilung der Kunden im Alter von

Mehr

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Ihr Ansprechpartner Björn Cukrowski E-Mail bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de Tel. 09561/74 26-27 Datum 10.10.2014 IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2014: Weiterhin

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit KommR Viktor SIGL Wirtschafts-Landesrat und Dr. Roman Obrovski Leiter des AMS Oberösterreich am 7. Jänner 2010 zum Thema Aktive Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich

Mehr

Öffentlicher Schuldenstand*

Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* In Prozent In Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Bruttoinlandsprodukts (BIP), (BIP), ausgewählte ausgewählte europäische europäische Staaten,

Mehr

Monatsbericht Mai 2010

Monatsbericht Mai 2010 Monatsbericht Mai 2010 Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist seit einem Jahr um über 10% gestiegen. Das ist besorgniserregend. Doch insgesamt ist der Anteil der betroffenen Bevölkerung im Landkreis Böblingen

Mehr

- Es gilt das gesprochene Wort -

- Es gilt das gesprochene Wort - Statement von Reinhold Prohaska, Vorsitzender des Dienstleisterausschusses der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, anlässlich der Pressekonferenz der IHK zur Konjunkturlage für Handel

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/4439 6. Wahlperiode 25.09.2015

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/4439 6. Wahlperiode 25.09.2015 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/4439 6. Wahlperiode 25.09.2015 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Udo Pastörs, Fraktion der NPD Selbständige und erwerbstätige Hilfebedürftige mit Einkommen aus

Mehr

Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresrückblick 2016

Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresrückblick 2016 Pressemitteilung Nr. 001 / 2017-03. Januar 2017 Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresrückblick 2016 - Arbeitslosigkeit steigt zum Jahresende moderat - mehr als 1.000 Arbeitslose weniger als im Dezember

Mehr

LANDKREIS OSTERODE AM HARZ Jobcenter. nach 54 SGB II

LANDKREIS OSTERODE AM HARZ Jobcenter. nach 54 SGB II LANDKREIS OSTERODE AM HARZ Jobcenter nach 54 SGB II Inhaltsverzeichnis I Eingliederungsbilanz 2009 - Tabellen Tabelle 1a: Tabelle 2: Tabelle 3: Tabelle 4: Zugewiesene Mittel und Ausgaben nach der arbeitsmarktlichen

Mehr

Erste sozialwissenschaftliche Erkenntnisse

Erste sozialwissenschaftliche Erkenntnisse Bedarfsgemeinschaft und individuelle Rechte sowie Pflichten nach dem SGB II Ist so ein geschlechtergerechter Zugang zur Arbeitsförderung rderung möglich? ExpertInnen-Workshop am 30.05.08, Universität Bremen

Mehr

Umsetzung des SGB II...

Umsetzung des SGB II... Umsetzung des SGB II... Monatsbericht 1 Herausgeber: Kreis Coesfeld Der Landrat Jobcenter 48651 Coesfeld Tel.: 02541 / 18-5800 Fax: 02541 / 18-5899 Der Kreis im Internet: www.kreis-coesfeld.de Das Jobcenter

Mehr

HESSEN. Zielvereinbarung. zwischen. dem Hessischen Sozialministerium. und. der Landeshauptstadt Wiesbaden

HESSEN. Zielvereinbarung. zwischen. dem Hessischen Sozialministerium. und. der Landeshauptstadt Wiesbaden HESSEN Zielvereinbarung zwischen dem Hessischen Sozialministerium und der Landeshauptstadt Wiesbaden nach 48b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit 8a Abs.

Mehr

Arbeitsblatt Daten und Fakten zur Arbeitslosigkeit

Arbeitsblatt Daten und Fakten zur Arbeitslosigkeit Arbeitsblatt Daten und Fakten zur Arbeitslosigkeit Lesen Sie das folgende Gespräch mit verteilten Rollen. Bei der Arbeitsagentur in Bonn warten im November 2011 Conny Müller und Hilde Berg auf die Beratung:

Mehr

Keine Kreditklemme in Deutschland

Keine Kreditklemme in Deutschland Februar 2009 Zur Lage der Unternehmensfinanzierung: Keine Kreditklemme in Deutschland Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem außergewöhnlich starken und abrupten Wirtschaftsabschwung. Alles in

Mehr

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014 LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA Oktober 2014 Herausgeber BAKBASEL Redaktion Max Künnemann Adresse BAK Basel Economics AG Güterstrasse 82 CH-4053 Basel T +41 61 279 97 00 F +41 61 279 97 28 info@bakbasel.com

Mehr

2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich

2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich Pressemitteilung vom 13. Mai 2009 179/09 2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich WIESBADEN Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdienten vollzeitbeschäftigte

Mehr

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014 Der Arbeitsmarkt in Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Impressum Herausgeber: Zentrale Arbeitsmarktberichterstattung

Mehr

Gender-Mainstreaming und Qualitätsmanagement in der betrieblichen Praxis

Gender-Mainstreaming und Qualitätsmanagement in der betrieblichen Praxis Gender-Mainstreaming und Qualitätsmanagement in der betrieblichen Praxis Ute Brammsen bequa Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbh Inhalt bequa: Wer ist das? Entstehung und Struktur

Mehr

ARBEITSMARKTPROGRAMM 2015 LANDKREIS FULDA KOMMUNALES KREISJOBCENTER. erstellt durch. Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt.

ARBEITSMARKTPROGRAMM 2015 LANDKREIS FULDA KOMMUNALES KREISJOBCENTER. erstellt durch. Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt. ARBEITSMARKTPROGRAMM 2015 LANDKREIS FULDA KOMMUNALES KREISJOBCENTER erstellt durch Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt Ulrich Nesemann Einleitung Das Kreisjobcenter Fulda ist zuständig für die Gewährung

Mehr

J.P. Morgan Asset Management 8. Altersvorsorge-Barometer Vergleich März 2007 Oktober 2009

J.P. Morgan Asset Management 8. Altersvorsorge-Barometer Vergleich März 2007 Oktober 2009 J.P. Morgan Asset Management 8. Altersvorsorge-Barometer Vergleich März Oktober 2009 Methodenbeschreibung Auftraggeber: Untersuchungsthema: J.P. Morgan Asset Management Altersvorsorge (Deutschland) Befragungszeitraum:

Mehr

Tabellenanhang Inhalt

Tabellenanhang Inhalt Tabellenanhang Inhalt 1. Arbeitsmarkt 1.1. Neueinstellungen 1.2. Aufgelöste Beschäftigungsverhältnisse 1.3. Bestehende unselbständige Beschäftigungsverhältnisse 1.4. Atypische Erwerbstätige 1.5. Vollzeit/Teilzeit

Mehr

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Der konjunkturelle Aufschwung kommt in den Kommunen an!? Nr. 32, Februar 2008.

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Der konjunkturelle Aufschwung kommt in den Kommunen an!? Nr. 32, Februar 2008. KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Der konjunkturelle Aufschwung kommt in den Kommunen an!? Nr. 32, Februar 2008. Der konjunkturelle Aufschwung kommt in den Kommunen an!? Der konjunkturelle Aufschwung

Mehr