Semester: V. Sozialpsychologie I. Inhalte:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Semester: V. Sozialpsychologie I. Inhalte:"

Transkript

1 Fach: Sozialpsychologie Referrentin: Prof. Dinnebier 1-218D Semester: V Fachhochschule Technik&Wirtschaft Mittweida für Sozialpsychologie I Inhalte: Vorlesung 01: - Psychischer Apparat Verhaltenentstehung und regulation Vorlesung 02: - Intelligenz als komplexes Erscheinungsphänomen, Intelligenzprofile (Was mache ich lieber? Wie kann ich Stress vermeiden?), Handlungskompetenz (Eignung, Trainingseffekt) Vorlesung 03: - Psychische Abwehrmechanismen Vorlesung 04: - Stress, -prozeß, Wirkung, Typen, Leistungsbeeinflussung, Strategien Vorlesung 05: - Mobbing & Burnout Vorlesung 06: - Sexuelle Belästigung Ursachen, Auswirkungen, Täter-/ Opferprofile Vorlesung 07: - Depression, persönliches Drama, wirtschaftl. Desaster Vorlesung 08: - Persönlichkeitstypen, Enstehung, Entwicklung, Eignung wofür Vorlesung 09: - Gruppen und gruppendynam. Prozesse Vorlesung 10: - Kommunikation als soz. Prozeß Vorlesung 11: - Motivation und ihre Funktion in Verhalten und Verhaltensbeeinflussung/ Manipulation Vorlesung 12: - Präsentation und Werbung Vorlesung 13: - Konflikte und Konfliktlösungsstrategien Isabel Drost Massaneier Str Waldheim / erstellt von: Isabel Drost/ if99wp1 Seite 1 von 43

2 Technikgeschichte Technikbewertung Technikfolgen Technik Segen, Fluch oder beides? 1) Technik und Gesellschaft 2) Technikentstehung und Technikverwendung 3) Technikbewertung, Risiko und Verantwortung 4) Zeitgeist, Ideologie, öffentliche und veröffentlichte Meinung Wissenschaft, Technik und soz. Wandlungen im Altertum 1) Fortschritt, Stagnation, Verfall der antiken Gesellschaft (solange Sklavenarbeit billiger ist als technische Mittel, stagniert die Entwicklung) 2) Die Technik in den Flußkulturen 3) Antike Monumentalbauten & Architektur Wissenschaft, Technik und soz. Wandlungen in der Renaissance und in der Reformation 1) in feudalen Struckturen 2) Wiedergeburt, Wandel des Menschenbildes 3) große techn. Erfindungen Bedingungen, Voraussetzungen, Erg. der techn. Revolution 1) Wissenschaft, Technik und soz. Wandlungen von ) Wissenschaft, Technik und soz. Wandlungen in des 18.Jrh. 3) Bau von Maschinen Industrialsierung, Mechanisierung, Automatisierung, techn.fortschritt im 19.Jrh Elektrotechnik, Elektronik, Automatisierung, techn.fortschritt im 20.Jrh Wirtschafts- und Sozialgeschichte wie oben, soziale Aspekte spielen eine übergeordnete Rolle wie wirkt sich die Technik auf die Gesellschaft aus soziale Frage des Proletariats Arbeiterfrage Philosophie polit. Philosophie erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 2 von 43

3 Technikgeschichte Technikbewertung Technikfolgen...2 Technik Segen, Fluch oder beides?... 2 Wissenschaft, Technik und soz. Wandlungen im Altertum... 2 Wissenschaft, Technik und soz. Wandlungen in der Renaissance und in der Reformation... 2 Bedingungen, Voraussetzungen, Erg. der techn. Revolution... 2 Industrialsierung, Mechanisierung, Automatisierung, techn.fortschritt im 19.Jrh... 2 Elektrotechnik, Elektronik, Automatisierung, techn.fortschritt im 20.Jrh... 2 Wirtschafts- und Sozialgeschichte...2 Philosophie polit. Philosophie...2 Einführung:...4 Thema1...4 Der Mensch im Spannungsfeld von Bewußtem, Unbewußtem und Unterbewußten...4 Literaturempfehlungen: Lewins Feldtheorie zur Entstehung und Entwicklung menschlichen Verhaltens...4 Modell der Subjekt - Objekt - Rückkopplung im sozialen Handeln:... 4 Was ist Physis, was ist Psyche des Menschen? Die Ebenen der psychischen Existenz des Menschen...5 Ausgangspunkt:... 5 Aufbau des psychischen Apparates... 5 Vereinfachtes Modell des psychischen Apparates:... 5 Zum Verhältnis von Bewußtem, Unbewußtem und Unterbewußten Die Instanzen der Persönlichkeit ( Freud )...7 Das Ich, das Über- Ich und das Es... 7 Das Verhältnis von Ich, Über- Ich und Es... 8 Intelligenz Was ist Intelligenz? Was ist der Intelligenzquotient? Physiologie des Hirns...10 Hirnströme Messung und Testung von Intelligenz Verschiedene Beispiele für Intelligenztests Die Theorie der Hirndominanz Die Funktion der Hemisphäre Schematische Darstellung der Hemmisphärenfunktion der Großhirnrinde Hirndominanzanalyse - ausgewählte Ansätze Unsere vier unterschiedlichen Ichs Beispiele für Profiltypen Wahrnehmung...17 Die psychischen Abwehrmechanismen und ihre Dynamik Einleitende Gedanken zum Thema...18 Die wichtigsten psychischen Abwehrmechanismen - ein Überblick Die Verdrängung Negation Reaktionsbildung erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 3 von 43

4 Einführung: studiumgenerale Europäischer Hof D Wahlangebote Thema1 Der Mensch im Spannungsfeld von Bewußtem, Unbewußtem und Unterbewußten Literaturempfehlungen: Freud, S.: Psychoanalyse - ausgewählte Schriften zur Neurosenlehre, zur Persönlich-keitspsychologie, zur Kulturtheorie, speziell: Abriß der Psychoanalyse. Div. Ausgaben. Lewin, K.: Feldtheorien in den Sozialwissenschaften. Bern/ Stuttgart Schönflug, W.; Schönpflug, U.: Psychologie. München: Psychologie VerlagsUnion Hacker, W.: Allgemeine Arbeits- und Ingenieurpsychologie. Bern Kriz, J.: Grundkonzepte der Psychotherapie. Weinheim Arnold, A.: Unterbewußtes und Unbewußtes im Denken und Handeln. Berlin Sader. M.: Psychologie der Persönlichkeit. München Rubinstein, S.L.: Das Denken und die Wege seiner Erforschung. Berlin Holzkamp,K.: Grundlagen der Psychologie. Frankfurt a.m.: Campus Rubinstein, S. L.: Grundlagen der allgemeinen Psychologie. Berlin Lewins Feldtheorie zur Entstehung und Entwicklung menschlichen Verhaltens Verhalten ist ein historisch entstandenes und aktuelles Ereignis, welches auf der Grund-lage eines Subjekt - Objekt- Verhältnisses entsteht und in seiner Realität von den beiden Prozeßdeterminanten Person und Umwelt abhängig ist. V = f ( P ; U ) Verhalten = Funktion von Person und Umwelt V -> P^U Person Erfahrungen, Geschlecht, Erziehung, Alter Befinden (körperlich: Wärme im Raum, Hunger, Lichtsituation/ Blendung), Psychisch, Sozial soziale Umwelt: wieviele Leute soziale Dichte, Abhängigkeit/ Hierarchie, Sympathie/ Antipathie, Rolle (Student, Kind/ Eltern, Angestellte, Altersgruppe, Piergroup (Gleichaltrigengruppe)), soziales Klima in d. Arbeitsgruppe Umwelt natürliche Umwelt (Kombination von nat. und techn. Umwelt): Wetter, Jahreszeiten, Licht, Temperatur, Dichte (wieviel Platz habe ich zur Verfügung? Bei zu hoher Dichte wird Blickkontakt vermieden.) Lautstärke Raumhöhe, Modell der Subjekt - Objekt - Rückkopplung im sozialen Handeln: Subjekt Handlung Objekt erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 4 von 43

5 Das Subjekt bemächtigt sich mit Hilfe seines Handelns des Objektes und erfährt durch die Bemächtigung eine Veränderung. Existiert im Subjekt keine Widerspruchssituation ( unbefriedigtes Bedürfnis ) so wird keine Handlung zur Objektaneignung ausgelöst. Das konkrete Handeln ist sowohl vom Subjekt ( physischer und psychischer Zustand ), vom Objekt ( Auswahl geeigneter Handlungsmittel ) und von Handlungsbedingungen ( Bewertung des Handlungsumfeldes ) abhängig. Was ist Physis, was ist Psyche des Menschen? Physis ( Soma ) = die Gesamtheit aller körperlichen Vorgänge. = die stoffliche, energetische Existenz des Menschen Psyche ( Geist ) = Gesamtheit aller intellektuellen und emotionalen Vorgänge. Sie beinhaltet rationale ( Verstandes- ) und emotionale ( Gefühls- ) Komponenten und verfügt über mehrere Ebenen, die aufeinander aufbauen, sich ergänzen und in verschiedenen Kausalbeziehungen zueinander stehen. Physis und Psyche durchdringen und beeinflussen sich wechselseitig, stellen zwei Seiten eines Objektes dar. 3. Die Ebenen der psychischen Existenz des Menschen Ausgangspunkt: Man muß davon ausgehen, daß das Bewußtsein in jedem Moment nur einen geringen Teil umfaßt, so daß der größte Teil dessen, was wir bewußt Kenntnis heißen, sich ohnedies über den längsten Zeitraum im Zustande der Latenz, also in einem Zustande von psychischer Unbewußtheit befinden muß. ( Freud, S.: Das Unbewußte. Schriften zur Psychoanalyse. Leipzig S Aufbau des psychischen Apparates nach Freud der psychische Apparat besteht aus 3 aufeinander aufbauenden, sich durchdringenden Teilen, aus: Unbewußtem ( später: Unterbewußtem ), Vorbewußtem ( später: Unbewußtem ) und Bewußtem. Vereinfachtes Modell des psychischen Apparates: Unbewußtes und Unterbewußtes = nichtbewußter psychischer Unterbau. = spezifische, vom Menschen nicht bemerkte psychische Leistungen, gezielte Reflexion entfällt; Unterbewußtes ( bei Freud teilweise als Unbewußtes bezeichnet ) erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 5 von 43

6 Bewußtes Unbewußtes Zensor Unterbewußtes sind psychische Komplexe (Gefühle, Erinnerungen,Handlungsstereotype), die in die Tiefenschicht der Psyche verschoben ( verdrängt ) werden und dort generalisiert wirken ( psychische Abwehr ), sind alle existenziellen Bedürfnisse, die automatisch auf Befriedigung drängen und deren Befriedigung der Erhaltung des Individuums und der Art dienen. Instinkt, Traumata (angstauslösende Gerüche etc.), Triebe Zensor drängt Unterbewußtes vom Bewußtsein weg. Unbewußtes ( bei Freud häufig als Vorbewußtes bezeichnet ) ist (standardisiertes) Wissen (wieviel ist 3*3?...) und psychische als auch physische Reaktionen im Latenzzustand und automatisierte Handlungen, die Zielgerichtetheit von Reflexion und Handlung entfällt, das Objekt kann sprachlich nicht benannt werden), ist nichtdurchdachtes, häufig generalisiertes ( automatisiertes ) Handeln, die Mehrzahl unseres Wissens und Verhaltens befindet sich auf dieser Bewußtseinsebene und kann bei Bedarf abgerufen werden, ihm kommt lediglich der Wegfall der Zielgerichtetheit zu. Unbewußtes kann bei Bedarf rekapituliert werden. Unbewußtes in einem fließendem Übergang zum Bewußtsein. Bewußtes Freud: Bewußtes ist die Oberfläche des psychischen Apparates : Von vornherein bewußt sind alle Wahrnehmungen, die von außen herankommen ( Sinneswahrnehmungen ) und von innen her, was wir Empfindungen und Gefühle heißen... ( Freud, S.: Das Ich und das Es ) Rubinstein: Das Bewußtwerden ist für uns mit einer Vergegenständlichung verbunden, es vollzieht sich durch die Verbindung des Erlebens mit dem Objekt ( so kommt das Bewußtwerden eines Triebes, der auf einen bestimmten Gegenstand gerichtet ist, durch das Bewußtwerden des Gegenstandes zustande. sind alle durch die Sinnesorgane vermittelten Eindrücke der äußere realen Welt, als auch die in Psyche und Physis ablaufenden Prozesse, denen die Eigenschaft der Zielgerichtetheit, der Gegenwärtigkeit zukommt. entsteht im Ergebnis zielgerichteter Auseinandersetzung des Individuums mit dem jeweiligen Anschauungsobjekt, setzt Interesse / Aufmerksamkeit voraus und ist mit Objektbezeichnung verbunden. Zum Verhältnis von Bewußtem, Unbewußtem und Unterbewußten sind unterschiedliche, sich durchdringende und wechselseitig beeinflussende Ebenen der psychischen Realität, die Inhalte o.a. psychischen Strukturen tragen sowohl gesamtgesellschaftlichen als auch individuellen Charakter, Veränderungen in der psychischen/ physischen Realität bzw. in der Umwelt des Indi-viduums erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 6 von 43

7 führen dazu, daß die psychischen Ebenen in Bezug auf ein bestimmtes Ob-jekt verändert werden können - bspw.: mir wird in einer konkreten Situation etwas bewußt oder ich reflektiere einen Zusammenhang unter konkreten Bedingungen nicht, da er dort für mich über keine Bedeutung verfügt, die Ebenen des psychischen Apparates verfügen über eine unterschiedliche Stabilität und wirken deshalb in unterschiedlicher Wichtung auf unser Verhalten. 4. Die Instanzen der Persönlichkeit ( Freud ) Lit.: Freud, S.: Das Ich und das Es. Div. Ausgaben. Freud: Das Ich repräsentiert, was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum Es, welches die Leidenschaften enthält... Die funktionelle Wichtigkeit des Ichs kommt darin zum Ausdruck, daß ihm normalerweise die Herrschaft über die Zugänge zur Motilität eingeräumt ist. Es gleicht so im Verhältnis zum Es dem Reiter, der die überlegene Kraft des Pferdes zügeln soll, mit dem Unterschied, daß der Rei-ter dies mit eigenen Kräften versucht, das Ich mit geborgten. Jeder Mensch verfügt über 3 Instanzen,die sein Verhalten auf verschiedenen Ebenen regulieren: Das Ich, das Über- Ich und das Es. Das Ich : Freud: Das Ich repräsentiert, was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum Es, welches die Leidenschaften enthält. umfaßt Funktionen, die dem Individuum eine adäquate Lebensbewältigung ermög- lichen, es ist der intrapsychologische Regulator, der Erfahrungen organisiert, der im Zusam-menwirken von innerer und äußerer Realität das Verhalten inhaltlich und formell bestimmt, es entsteht im Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der dazu führt, daß das Es nicht zur Unzeit zum bestimmenden Regulator wird. D.h.: das Ich ist die Struktur, die die Außenwelt wahrnimmt und das subjektive Handeln an ihre Bedingungen anpaßt. ist der sich selbst bewußte Teil der psychischen Realität, Im Ich- Bereich wird die Realität im Verhältnis zum Selbstbild geprüft und die aus dem Es stammenden Impulse zensiert. Das Es : umfaßt die Gesamtheit der biologischen Triebe in ihrer animalischen, nichtsozialisier-ten Form, die auf sofortige, rücksichtslose Befriedigung drängt, bezieht seine Energie aus den inneren Organen und hat keine direkte Verbindung zur Außenwelt, d.h. es führt ein relatives Eigenleben, ist korrekturbedürftig durch die anderen Instanzen, da ohne Korrektur die Gefahr existenzbedrohender Auseinandersetzungen mit der Umwelt oder die Entstehung eigener psychischer Zerrissenheit besteht. Freud: Wir finden also das Wesen des Triebes zunächst in seinen Hauptcharakteren, der Herkunft von Reizquellen im Inneren des Organismus, dem Auftreten als konstante Kraft... Das Nervensystem ist ein Apparat, dem die Funktion erteilt ist, die angelangten Reize wieder zu beseitigen, auf möglichst niedriges Niveau herabzusetzen... Das Über - Ich : umfaßt die Gesamtheit gesellschaftlicher Wertevorstellungen, die eigenes Verhalten motivieren, beurteilen und ursächlich beeinflussen, ist der normative Breich der Psyche, der auf Wertevorstellungen beruht, der verinner-lichte Normen und Werte beeinhaltet, hat die Funktion eines Zensors ( Kontrollinstanz ), wobei die Kontrollmechanismen ( Normen und Werte ), die aus der Außenwelt kommen, im Laufe der Zeit zu inneren psychischen Instanzen werden. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 7 von 43

8 Das Verhältnis von Ich, Über- Ich und Es Einführung in die Sozialpsychologie Die drei Instanzen wirken als eine dialektische Struktureinheit, ein zu streng ausgeprägtes Über - Ich ( bspw. über Erziehung, gesellschaftliche Werte-diktate, ein zu streng determiniertes Selbstbild ) kann zu psychischen Konflikten führen, ein unkorrigiertes Es ebenfalls, da es den Bewertungsmaßstab unerfüllbar hoch ansetzt bzw. gesellschaftlich nicht akzeptiert wird und zu entsprechenden individuellen und ge-sellschaftlichen Reaktionen führt. Bei Spannungen zwischen den Instanzen kann es zur Ausprägung von Schuldge-fühlen und Komplexen kommen. Gleichzeitig ist jedoch die Spannung zwischen den Instanzen Beweggrund für Handeln und Veränderung. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 8 von 43

9 Intelligenz Einführung in die Sozialpsychologie Literaturempfehlungen: Herrmann, N.: Kreativität und Kompetenz. Das einmalige Gehirn. Fulda: Padia Lynch, D.; Kordis, P.: Delphinstrategien. Managementstrategien in chaotischen Systemen. München Gould, S.J.: Der falsch vermessene Mensch. Basel Rubinstein, S.L.: Das Denken und die Wege seiner Erforschung. Berlin Tembrock, G.: Verhaltensbiologie. München: Fischer Vorbemerkung: Wir sind in der Lage, maximal 7 Einzelinformationen zu erfassen Straßenverkehr??? 1. Was ist Intelligenz? lat.: intellegere = einsehen Maß/ Quantität IQ Speicherfähigkeit inhaltliche Ausrichtung Anwendung Formen von Intelligent Logisch/ sozial... Intelligenz ist ein biologisches und physisches Phänomen, entstand im Resultat der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Ist im weiteren Sinne die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, auszuwerten und zweckentsprechend anzuwenden. Intelligenz umfaßt 7 Grundfähigkeiten: - Sprachliches Verständnis - Wortflüssigkeit - Denkfähigkeit ( Kombinationsgabe ) - Gedächtnisleistung - Rechenfähigkeit - Wahrnehmungsgeschwindigkeit - Raumvorstellung (Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Gehirn: einfachere Möglichkeit, sich zu orientieren bei den Herren ;) ) Intelligenz ist anpassungsorientiertes Verhalten und basiert auf der Fähigkeit, die Um-welt weitestgehend adäquat widerzuspiegeln und sich bedingungsentsprechend zu ver-halten. 2. Was ist der Intelligenzquotient? Ist Ausdruck der biologischen Leistungsfähigkeit des Gehirns ohne Rücksicht auf deren soziale und ethische Anwendung, geht zurück auf den französischen Psychologen A. Binet, Berechnung: IQ = IA x 100 = Intelligenzalter x 100 LA Lebensalter Stufen: 0-20 = völlige Geistlosigkeit = mittlerer Schwachsinn = leichter Schwachsinn = niedrige Intelligenzstufe 100 = normale Intelligenzstufe = hohe Intelligenzstufe = sehr hohe Intelligenzstufe 140 = extra hohe Intelligenzstufe erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 9 von 43

10 3. Physiologie des Hirns Einführung in die Sozialpsychologie Die spezialisierten Funktionen des Hirns und deren Lokalisation Hirnströme 4. Messung und Testung von Intelligenz Für die Messung der Intelligenz sind seit den 60 er Jahren eine breite Vielzahl von Tests entstanden. Diese verfügen über eine sehr unterschiedliche Objektivität und Aussagen-breite. Sinnvoll können sie nur dann angewendet werden, wenn ihnen die Merkmale Objektivität (Unabhängigkeit von erwarteten Ergebnissen), Reliabilität (gleiche Meßergebnisse bei wiederholten Messungen des gleichen Objektes) und Validität (tatsächliche und zuverlässige Messung besagter Eigenschaft) zukommt. 5. Verschiedene Beispiele für Intelligenztests Aufgabe 1 Die Rechenzeichen haben eine andere Bedeutung! bedeutet dividieren bedeutet multiplizieren : bedeutet subtrahieren x bedeutet addieren = = 7-6 = 17-3 = 5 : 5 = 56 x 4 = 8 x 3 = = = 77 x 23 = 12 x 12 = 73 : 12 = = 59-1 = 67 : 67 = 0 x 37 = 24 : 6 = 78 x 39 = erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 10 von 43

11 Aufgabe 2 Mit welcher Zahl lassen sich die folgenden Zahlenreihen logisch fortsetzen? Wie heißen die beiden nächsten Zahlen in der Reihe? Schreiben Sie die Gesetzmäßigkeit, nach der Sie vorgehen, auf. 3, 5, 7, 2, 4, 8, 16, 45, 36, 27, 3, 6, 5, 10, 9, 2, 2, 3, 5, 8, 288, 144, 148, 74, 78, Aufgabe 3 In den drei Spalten sind Zahlen und / oder Buchstabenkombinationen paarweise ange-ordnet. Ihre Aufgabe ist es, alle Paare anzukreuzen, die in oberer und unterer Zeile genau über-ein stimmen. Wieviel gleiche Paare finden Sie? hgorpbnmi AÄÄÄ838ÖO hgorbbnmi AÄÄÄ883ÖO bpopbmnm WWVVT7TII bpopbmnm WVWVT7TII hbuvoijbhn SRFTPÜÄON hbuvoijbhn SRFTPUÄON mhnoöüadh COÖMNRPT mhnoöüadh COÖMNRPT jilbhöuünhm 7ZBM1NOI jilbhüuünmh 7ZBNINOI hmnbmnhbn NP58MM9N hmnhmnhbn NP58MN9M aocodbeflti JILE7F1IEF aocodbeflti JILE7FIIEF Anzahl: Aufgabe 4 Schreiben Sie an das Ende der folgenden Buchstabenreihen den Buchstaben (einen), mit dem sich die Reihe logisch fortsetzen läßt. Beispiel: ACEGI?? = K AXYBXYCXY? BHCDGEFGFHIJ? DVCWBX? LOMPN? GRCDEGRFGGRH? CDECGHIGKLMK? erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 11 von 43

12 6. Die Theorie der Hirndominanz Einführung in die Sozialpsychologie Auffassung, daß unser Gehirn aus 2 selbständigen, jedoch miteinander in Verbindung stehenden Bereichen besteht. Teilung des Hirns in linke und rechte Hemisphäre linke Hemisphäre: rechte Hemisphäre: höheres spezifisches Gewicht breitere Hinterhauptlappen, relativ mehr graue Zellen; größeres Schädelvolumen, geringeres spezifisches Gewicht, insgesamt aber schwerer 6.1. Die Funktion der Hemisphäre linke Hemisphäre: rechte Hemisphäre: logische, analytische und sequentielle - räumlich visuelle Verarbeitung von Informationen, Verarbeitung, - Verarbeitung von Informationen - emotionales Empfinden, stark ästhetisches Reflektieren wirken beide zusammen, durchdringen, ergänzen und beeinflussen sich, bei jeder Person dominiert eine Hemisphäre. linksorientierte Persönlichkeiten rechtsorientierte Persönlichkeiten logisch, geordnet, rational, - musisch begabt, spirituell, verbal, emotional, verschlossen, abstrakt, theoretisch, empathisch, kontrolliert, konservativ, ganzheitliches Denken, festgelegtes Verhalten, distanziert, flexibel, phantasievoll, relativ gering körperlich reagierend Gemeinsamkeiten suchend, starke Körperreaktion erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 12 von 43

13 6.2. Schematische Darstellung der Hemmisphärenfunktion der Großhirnrinde Quelle: Tembrock, G.: Verhaltensbiologie München: Fischer S. 131 Uni - Taschenbücher Hirndominanzanalyse - ausgewählte Ansätze linksdominant: rechtsdominant: kontrollieren analysieren erforschen bewahren versuchen kreativ sein ( formen ) abwägen in engen Grenzen suchen stark kritisches, distanziertes Verhalten kreativ sein auch mit Risiko aufgabenorientiert partnerzentriert im wesentlichen sicherheitsorientiert unkompliziert, abgewogenes Risikoverhalten fantasievoll, risikobetont = Beobachtung dominanter Verhaltensweisen bevorzugte Kleidung ( Bsp. ) - vgl. Lynch / Kordis, a.a.o. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 13 von 43

14 106 ff. Einführung in die Sozialpsychologie linksdominant rechtsdominant 6.4. Unsere vier unterschiedlichen Ichs erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 14 von 43

15 Was die Hirnquadranten für uns alle bedeuten A Fakten Zukunftaussichten A D logisch analytisch technisch finanziell integrierend phantnsievoll EinfühlsamC visionär Zählen Ausgeben C Was Warum Wie Wer " Geld " B organisiert detailliert geschäftsmäßig sequentiell Form zwischenmenschlich emotional auf Mensch ausgerichtet hilfreich Gefühle D B Spar en Helfen DC A B Ingeneure Anwälte Finanzmanager Verwalter Buchhalter Betriebsplaner Künstler Unternehmer Strategischer Planer D Sozialarbeiter Lehrer Krankenschwester C 6.6. Beispiele für Profiltypen Profiltyp : Die Doppeldominanz im cerebralen Bereich charakterisiert einen Menschen, der sowohl die lineare logisch - rationale und analytische Denkweise intensiv nutzt, der aber ebenso stark ganzheitlich und konzeptionell denken kann und für neue Ideen und Visionen offen ist. Er hat die Möglichkeit, zwischen beiden Bereichen je nach Bedarf hin und her zu wechseln. Sein Denken und Verhalten wird ganz wesentlich von diesen beiden Bereichen geprägt. Der Bereich B mit seinen typischen Eigenschaften wie strukturiertem Vorgehen und der Vorliebe für ordnende Kontrolle steht zur Verfügung, wird aber nachgeordnet eingesetzt. Auffällig ist der sehr niedrige Wert im emotionalen Bereich. Eingehen auf an-dere Menschen, Gefühle für die Natur, die Musik oder auch religiöse Gefühle werden kaum gelebt. Es ist denkbar, daß Mensch, die ihre ganze geistige Kraft auf die Verwirklichung einer Aufgabe oder einer Idee konzentrieren, diese Profilwerte aufweisen, Men-schen, die über ihrer Arbeit ihre soziale Umgebung völlig vergessen. Das kann bspw. für Forscher verschiedener Fachrichtungen gelten, auch für Philosophen sowie für manche Software - Entwickler. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 15 von 43

16 Profiltyp : Dieses Profil zeigt eine einfache und damit eindeutige Dominanz im Bereich logisch - analytisch, rationalen und mathematischen Denkens. Der geringe Wert im Bereich C macht deutlich, daß zwischenmenschliches, einfühlendes und gefühlsbetontes Verhalten eine untergeordnete Rolle spielt oder sogar vermieden wird. Die Neigung zu kontrolliertem und administrativen Arbeiten ist ausgeprägt. Auch der Bereich kreativen Denkens und ganzheitlicher Konzepte wird genutzt. Dominierend ist jedoch das logisch - rationale Vorgehen. Zu den Tätigkeiten, die diesem Profil ent-sprechen, gehören technische, juristische und finanztechnische Berufe, Steuerrecht und Buchhaltung, Ingenieurwesen und Mathematik. Es ist ein häufiges Profil in der Elektro-nik - Industrie, vor allem in der Software - Entwicklung. Führungskräfte mit diesem Profil findet man im mittleren Management, wenn Fachkompetenz höher bewertet wird als Führungsqualität. Profiltyp : Dieses Profil hat eine Doppeldominanz in der rechten Hemisphäre. Die linke Hemisphäre ist im cerebralen wie auch im limbischen Bereich genutzt jedoch nicht bevorzugt. Es ist das dritthäufigste Profil aller bisher ausgewerteten H.D.I. - Fragebögen (US - Da-ten einbezogen). Der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Anteilen ist gering; es gibt etwas mehr Frauen mit diesem Profil als Männer. Menschen mit diesem Profil denken ausgeprägt ganzheitlich und konzeptionell. Sie be-vorzugen visuelles Denken und finden Lösungen häufig intuitiv. Sie sind häufig musisch veranlagt, oft mit einer Neigung zu spirituellem oder religiösen Denken. Sie sind stark an Menschen und Ideen interessiert. Oft haben sie Berufe,in denen ihre integrierende Kraft hilfreich ist. Menschen mit diesem Profil haben vielfach die Fähigkeit, zwischen gegen-sätzlichen Parteien, divergierenden Zielen oder unterschiedlichen Bewertungen einen Weg zu finden. Fakten und Formales dienen als Hilfsmittel, bevorzugt werden Lösungen jedoch ganz-heitlich und intuitiv gesucht. Menschen mit diesem Profil besitzen zwar oft die Fähig-keit, auch organisatorische Aufgaben detailliert zu planen und zu erledigen, es besteht aber keine Vorliebe für solche Aufgaben. Typische Berufe für dieses Profil sind Psychologen, persönliche Berater und Marketing-fachleute. Auch Musiker, Maler, Designer und Unterhaltungskünstler haben häufig die-ses Profil, gelegentlich auch Forscher, Wissenschaftler und Erfinder. Dieses Profil kann auch unternehmerische Aufgaben unterstützen, weil es die phantasie-vollen, innovativen Kräfte der rechten Hemisphäre mit einer kontrollierten Risikoak-zeptanz verbindet, ohne daß strukturiertes und konservatives Denken allzu hemmend wirken können. Profiltyp : Dieses Profil ist 4-fach dominant, d.h. es zeigt in allen vier Bereichen eine relativ gleich starke Ausprägung der bevorzugten Denkweise. Damit bietet es die besten Voraus-setzungen für eine Nutzung aller Gehirnbereiche. Etwa 5% der Bevölkerung besitzt ein solches Profil. Menschen mit diesem ausgeglichenen Profil haben die Möglichkeit, je nach den Erfor-dernissen der Situation wechselnde Denk - und Verhaltensweisen einzusetzen. Dabei kann es durchaus zu Spannungen zwischen den sich diagonal gegenüberliegenden Qua-dranten kommen, also den 4F : Fakten und Fühlen oder zwischen Form und Fantasie. Es ist eine Frage der Er-fahrung und der Klugheit, sich bei Abwägung aller vier Möglichkeiten den jeweils ange-messenen Weg zu suchen. Menschen mit einer in diesem Sinne ausgewogenen Persönlichkeit sind oft in der Lage, für andere als Übersetzer der unterschiedlichen Denk-Modi zu agieren und fördern da-mit die Kommunikation und das Verständnis innerhalb einer Gruppe oder Firma. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 16 von 43

17 Zu den Berufen mit diesem Profil gehören Führungskräfte mit einem vielseitigen Aufga-benbereich, Leiter mittelständischer Unternehmen und häufig auch Chefsekretärinnen. 7. Wahrnehmung Wahrnehmung ist ein aktiver Prozeß im Verhältnis zwischen Wahrnehmungsobjekt und Wahrnehmungssubjekt, in dessen Verlauf das wahrnehmende Subjekt ein inneres Abbild vom Wahrnehmungsobjekt herstellt. Das Wahrnehmungsergebnis hat somit objektive, objektbezogene als auch subjekt-spezifische, persönlichkeitsbezogene Merkmale. Wahrnehmung stellt ein Orientierungsverhalten dar. Damit schließt es außer intel-lektuellen Leistungen auch Bewegungen mit ein, welche über eine Veränderung der räumlichen Beziehung zwischen Wahrnehmungsobjekt und -subjekt die Qualität der Wahrnehmung verbessern ( Bsp.: Kopf- und Augenbewegungen, Veränderung von Betrachtungsabständen, Drehbewegungen, Betasten ). Wahrnehmungen haben einen ausgeprägten Zusammenhang zu Gedächtnisleistungen, sie widerspiegeln zwar Reizintensitäten, stellen diese aber in direkten Zusammenhang zu bereits erlangten Erkenntnissen und deren Bewertung. Somit können gleiche Objekte von unterschiedlichen Personen bzw. gleiche Objekte in verschiedenem sozialen Kontext von einer Person unterschiedlich wahrgenommen werden. Je häufiger ein Objekt im gleichen Kontext wahrgenommen wird, desto stabiler ist seine Einordnung in das Langzeitgedächtnis. Gleiches trifft zu bei einer Wahrnehmung mit hoher Intensität und emotionaler Bedeutung. Bei der Wahrnehmung kann es zu Fehlern kommen, den sog. Wahrnehmungsfehlern. Diese können vielfältige Ursachen haben, bspw. eine Desensibilisierung des entsprech-enden Organs durch eine zuvor erfolgte Überlastung durch einen übermäßigen Reiz oder eine Kombination unterschiedlicher Reize. Emotionale Einstellungen zum Wahr-nehmungsobjekt können über Einbeziehung von Bewertungen ebenso Wahrnehmungs-fehler hervorrufen. Wahrnehmungsfehler können somit zu einer Fehlbewertung bzw. -interpretation der Information führen und eine Falschausrichtung des Handelns zur Folge haben. Beispiele für Wahrnehmungsfehler: Welche Strecke ist länger?2. Welcher Innenkreis ist größer? 3. Sind die Horizontallinien parallel? erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 17 von 43

18 Die psychischen Abwehrmechanismen und ihre Dynamik Literaturempfehlungen: Freud, S.: Abriß der Psychoanalyse. Frankfurt am Main: Fischer Herkner, W.: Psychologie. New York: Springer Schönpflug, W.; Schönpflug, U.: Psychologie. Weinheim: Psychologie Verlags Union Arnold, A.: Unterbewußtes und Unbewußtes in Denken und Handeln. Berlin: VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Izard, C.: Die Emotionen des Menschen. Weinheim: Beltz Kriz, J.: Grundkonzepte der Psychotherapie. Weinheim: Beltz Mann, L.: Sozialpsychologie. Weinheim: Beltz Eibl- Eibesfeld, I.: Die Biologie menschlichen Verhaltens. München: Piper Einleitende Gedanken zum Thema Die Geschichte der Kenntnis und Untersuchung psychischer Abwehrmechanismen ist lang, kompliziert und auch mit vielen Mißverständnissen und fehlerhaften Analysen verbunden. Bereits Sokrates (gestorben im 4. Jahrhundert vor Christus) ebenso wie Platon beschrieben das prinzipielle Wirken von psychischer Abwehr und sein zumindest partielles Gegenteil, der psychischen Annahme. Die Benutzung von Annahme und Ablehnung auf psychischer Ebene geriet nach der Antike fast in völlige Vergessenheit, die Verrohung sozialer Verhältnisse und die Errichtung völlig neuer Machtmechanismen nahmen dem Problem " Umgehen mit psychischer Abwehr" seine Bedeutung, aus der psychischen Abwehr wurden körperliche Repressalien, die dazu dienten die Macht effektiv aufrechtzuerhalten und die Machtausübenden vor der Erkenntnis ihrer eigenen sozialen Rolle zu schützen. In politisch bewegten Zeiten, die im Wechsel von Gesellschaftsformationen ihren Höhepunkt finden, ist festzustellen, daß große Bevölkerungsgruppen, manchmal sogar 1 oder mehrere Völker verstärkt typische Abwehrmechanismen ausbilden, es entstehen bestimmte Syndrome, die für große Menschengruppen unüberwindbare psychische Probleme darstellen und sehr großen Einfluß auf die Entwicklung sozialer Beziehungen und sozialen Verhaltens haben, erinnert sei hier exemplarisch an das Vietnam -Syndrom in den USA in den 70er Jahren oder an die Situation in Deutschland nach 1945 und auch an die jüngste deutsche Geschichte nach 1989, wo sich partiell vergleichbare Prozesse entwickelten. Doch bereits vor 1989, ist das Ausbauen von Abwehrmechanismen massiv festzustellen. Die Ausbildung starrer Entwicklungs- und Verhaltensschemata war seit spätestens Anfang der 80er Jahre immer weniger in der Lage, echte Bedürfnisse zu entwickeln, noch diese zu befriedigen. Das Gefühl nicht angenommen zu werden, nicht Subjekt sondern nur Objekt zu sein, benötigte ein Ventil, um nicht in zerstörerisches (auch selbstzerstörerisches) Verhalten zu münden. Diese Ventile sahen in Ost- und Westdeutschland entsprechend unterschiedlicher Bedingungen sehr verschieden aus, beruhten jedoch auf gleichen psychologischen Grundlagen. Sie erhielten in Ostdeutschland durch ein Anwachsen der Konfliktrelevanz völlig neue Dimensionen. Dazu einige ausgewählte Beispiele: Eine Möglichkeit, mit einem Teil individueller Probleme fertig zu werden, ist das Kompensationsverhalten, in dem man sich Ersatz für unbefriedigte Triebe, Bedürfnisse und Wünsche schafft. Im Ergebnis dieses und anderer Prozesse ( wobei hier natürlich auch solche reale Erscheinungen wie Preis, Angebot, Attraktivität von Waren, Beschränkung sozialkultureller Angebote eine nicht unerhebliche Rolle spielten ) war bspw festzustellen, daß in Ostdeutschland 35 % der Männer und 45 % der Frauen deutlich übergewichtig waren, daß ca. 15 % der erwachsenen Bevölkerung Alkoholmißbrauch unterlagen, der Krankenstand im internationalen Vergleich hoch war ( > 6 % ) sowie die Scheidungsrate bei hoher Ausgangsrate steigende Tendenz aufwies. An dieser Stelle muß darauf hingewiesen werden, daß nicht jede Veränderung in Verhaltensweisen auf Abwehrverhalten zurückzuführen ist, häufig müssen jedoch direkte oder indirekte Zusammenhänge festgestellt werden. Zum Thema Übergewicht: natürlich können wir nicht jedes Kilogramm Gewicht, das wir zuviel mit uns herumschleppen, auf hineingefressenen Frust zurückführen. Es wirken dabei eine Vielzahl objektiver und erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 18 von 43

19 in unseren Köpfen stattfindender Prozesse, doch der Gedanke, daß Belohnung häufig unter dem Aspekt dem Körper etwas Gutes tun gesehen wurde, hatte schon seine ( auch historisch entstandene ) Berechtigung. Das Freikaufen von nichtrealisierter Verantwortung, wofür es zahllose Beispiele gibt (Umgehen mit Kindern, Reagieren auf gesetzliche Gegebenheiten, gesellschaftliche Integration von sozialen Gruppen usw. ), das Umorientieren von Frustrationen ( bspw. Fremdenfeindlichkeit, Zerstörungen, extreme politische Orientierungen aber auch die Verweigerung jeder politischen Positionierung ) sind weitere Beispiele zu aktuellem gesellschaftlichen Abwehrverhalten. Diese Prozesse sind nicht nur mit praktischen Resultaten verbunden, sondern haben weiterhin oft verheerende psychische Folgen. Bspw. entstehen bei deren Dauererscheinung völlig falsche Schlußfolgerungen für Verhaltensregulationen, die im Unterbewußtsein sehr ungünstig wirken können. Es trifft sowohl für Kinder als auch Erwachsene zu, daß der Zusammenhang unbewußtes Man-gelerlebnis und umorientiertes Kompensieren, wenn er häufig auftritt, neue psychische Bewertungsklischees schafft. Trotzdem ist Kompensationsverhalten häufig die Möglichkeit, psychisch mit einem Teil unverarbeiteter Probleme fertig zu werden, in dem man sich einen Ersatz für unbefriedigte Triebe, Bedürfnisse und Wünsche schafft. Das Problem, daß die Ersatzlösung immer nur ein echter Ersatz bleibt, wird damit freilich nicht gelöst. Dazu ein Beispiel aus der Vor-Wende- Zeit: Auf Freiheitseinschränkung ( bspw. Reise- und Redefreiheit, Freiheit der Wahl des Wohnorts, partielle Einschränkung von demokratischen Freiheitsrechten ) reagierten viele Ostdeutsche mit Interessen- und Engagementlosigkeit, manche mit Trotz und abge-wogener Kritik, ein großer Teil der Bevölkerung mit stiller, passiver Verweigerung. Laut Untersuchungen wurde ca. 1/3 der Arbeitszeit zur Erledigung privater Angelegenheiten oder gesellschaftlicher Funktionen genutzt oder ganz einfach ver-schlampt. Das private Einkaufen und das Erledigen von Behördengängen, Arztbesuchen u.ä. setzte sich in Betrieben mehr und mehr durch und traf auf keine größeren gesellschaftlichen Reaktionen mehr. Waren diese Verhaltensweisen einerseits Ausdruck äußeren Mangels, so waren sie gleichzeitig deutlicher Ausdruck aggressiver Gleichgültigkeit gegenüber eigenen Interessen, die sich mehr und mehr zu fremden Staats-interessen verselbständigten. Typisch für die Zeit ab Mitte der 80er Jahre war für eine Vielzahl der Bürger der DDR das Zurückziehen in soziale Nischen, in den Freundeskreis, in den Gesprächskreis, in den Kreis der Familie. Stark wurde in dieser Zeit die Erscheinung der sozialen Verweigerung, was daran festzustellen war, daß eine Aktivität außerhalb dieser Nischen nur noch sehr gering festzustellen war. Ende der 80er Jahre entstand, bestimmt durch die konkreten ökonomischen, politischen und sozialen Verhältnisse und durch die relative internationale Öffnung der DDR ein sogenanntes allgemeines Mangelsyndrom. Man erkanntes, was es in der Welt so alles gab ( und das bezogen auf den materiellen als auch den psychologischen Bereich ) oder besser: was es für uns so alles nicht gab. Der Prozeß der fehlenden internationalen Anerkennung und der Schwierigkeiten im volkswirtschaftlichen Bereich vertieften dieses Problem. Die in den 80er Jahren entstandenen Abwehrmechanismen waren ebenso typisch für die konkreten sozialen Bedingungen wie die, die wir heute als dominante Abwehrmechanismen konstatieren. Es wäre es schon wert, solche Erscheinungen wie radikales politisches Verhalten, wie zunehmende Ausländerfeindlichkeit, eine neue Einstellung zu Frauen und Behinderten, wobei hier bewußt die Kopplung von beiden Personengruppen benutzt wurde, das stille Zuschauen von Menschen bei aggressiven Handlungen Dritter, wie Einstellung zur eigenen Leistung, Einstellung zur Arbeit und zum Betrieb usw. vom Standort des abwehrinduzierten Verhaltens der Menschen her zu betrachten. Die wichtigsten psychischen Abwehrmechanismen - ein Überblick Verdrängung Negation Reaktionsbildung Verschiebung Rationalisierung Projektion Abwehrmechanismen sind oft miteinander gekoppelt und ergänzen sich. Aus abwehrorientierten Verhaltenswiesen kann man über eine Vielzahl von Zwischenschritten auf innere Tiefenkonflikte schließen. Allen Abwehrmechanismen ist gemeinsam, daß sie Reaktionen ursächlich hervorbringen und den individuellen Energiehaushalt beeinflussen. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 19 von 43

20 Eine für alle Menschen geltende Darstellung der Abwehrmechanismen ist aus o. a. Gründen weder möglich noch praktisch sinnvoll. erstellt von: Drost, Isabel, if99wp1 Seite 20 von 43

Change Management. Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer

Change Management. Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer Change Management Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer Change Management: Definition Change bedeutet: Wandel Wechsel Veränderung Management bedeutet: Unternehmensführung Organisation Betriebsführung

Mehr

Meine typischen Verhaltensmuster

Meine typischen Verhaltensmuster Arbeitsblatt: Meine typischen Verhaltensmuster Seite 1 Meine typischen Verhaltensmuster Was sagen sie mir in Bezug auf meine berufliche Orientierung? Es gibt sehr unterschiedliche Formen, wie Menschen

Mehr

FISCHER Consulting +41 (041) 377 08 04. Monica Master. MPA Master Person Analysis - 28.04.2014. Bericht für Dritte MASTER-HR.

FISCHER Consulting +41 (041) 377 08 04. Monica Master. MPA Master Person Analysis - 28.04.2014. Bericht für Dritte MASTER-HR. FISCHER Consulting +41 (041) 377 08 04 Erstellt: 16.01.2015 08:52:15. Zertifizierter Benutzer: Master Administrator Monica Master MPA Master Person Analysis - 28.04.2014 MPA MASTER-HR.COM 1 / 7 Inhalt

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer - Ergebnisse eines explorativen Forschungsprojektes - Fachtagung: Chancen für Ältere? Neue Forschungsergebnisse zur Arbeitsmarktsituation

Mehr

Verlassen Sie den Teufelskreislauf

Verlassen Sie den Teufelskreislauf Verlassen Sie den Teufelskreislauf Wir begleiten Sie! Den Teufelskreislauf verlassen: Wo ist der Ausgang? Menschen mit chronischen Schmerzen haben einen großen Leidensdruck. Ihr Alltag insbesondere ihre

Mehr

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema bekommen Sie hier:

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema bekommen Sie hier: Keine Sorge, es gibt schnelle Hilfe. Überreicht durch: Fest steht: Es bringt gar nichts, einfach nur abzuwarten. Wann? Je früher die Behandlung einsetzt, desto besser eventuell kann es sogar sein, dass

Mehr

Frieder Nake: Information und Daten

Frieder Nake: Information und Daten Frieder Nake: Information und Daten Mit Grundlagen der Zeichentheorie nach Morris Seminar 31120: Information Philosophische und informationswissenschaftliche Perspektiven, SS 2004 Frieder Nake: Information

Mehr

Dominanz der Emotionen. Limbisches System. Das Limbische System. Funktionen

Dominanz der Emotionen. Limbisches System. Das Limbische System. Funktionen Dominanz der Emotionen Limbisches System Die Vernunft der Emotionen Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden achten. Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

Mehr

Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen

Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen Überlegungen zum vermuteten Erleben von Demenzkranken Seite 1/5 Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen Überlegungen zum vermuteten Erleben an Alzheimer (und anderen Demenzen) erkrankter Menschen Wir können

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

Lehrplan Physik. Bildungsziele

Lehrplan Physik. Bildungsziele Lehrplan Physik Bildungsziele Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend erfassbaren und mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur. Der gymnasiale

Mehr

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder 1 2 3 Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder die Forschungsziele. Ein erstes Unterscheidungsmerkmal

Mehr

Generationenmanagement Arbeiten 50+

Generationenmanagement Arbeiten 50+ Generationenmanagement Arbeiten 50+ 1 Stampfenbachstrasse 48-8021 Zürich - 044 365 77 88 - admin@outplacement.ch - 1 Firma 2005 in Zürich gegründete Outplacement-Firma Fokussierung auf Wirtschaftsraum

Mehr

WARUM ZIELT CRM OFT AN DER ZIELGRUPPE VORBEI?

WARUM ZIELT CRM OFT AN DER ZIELGRUPPE VORBEI? WARUM ZIELT CRM OFT AN DER ZIELGRUPPE VORBEI? WAS MICH SEIT VIELEN JAHREN BESCHÄFTIGT, IST DIE FRAGE: WARUM KOMMEN MENSCHEN BEI GLEICHER AUSGANGSLAGE ZU GANZ UNTERSCHIED- LICHEN ENT- SCHEIDUNGEN? HÄTTEN

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

- Mentales Training (Für Mannschaften und Einzelspieler) - Gestärkt in den Alltag (Für aktive Personen eines Vereins)

- Mentales Training (Für Mannschaften und Einzelspieler) - Gestärkt in den Alltag (Für aktive Personen eines Vereins) Erfolgreich sein - Mentales Training (Für Mannschaften und Einzelspieler) - Gestärkt in den Alltag (Für aktive Personen eines Vereins) - Mentale Unterstützung (Einzel- und/oder Gruppencoaching) In eigener

Mehr

Seminar und Einzel-Coaching zur Stärkung der Eigenkompetenz für Führungskräfte und Manager

Seminar und Einzel-Coaching zur Stärkung der Eigenkompetenz für Führungskräfte und Manager Workshop-Angebot 2015 / 2016 Gesund führen Seminar und Einzel-Coaching zur Stärkung der Eigenkompetenz für Führungskräfte und Manager Ohne Stress kein Erfolg? Um ein Unternehmen verantwortungsvoll zu führen

Mehr

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung Thema 1: GESCHLECHTERROLLEN - Nenne Beispiele für Frauenrechtlerinnen und erläutere, wofür sie stehen! - Lege dar, wodurch wird unser menschliches Rollenverhalten geprägt!

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Max. Gesamtpunktzahl: 28 (bestanden mit 14 Punkten) Matrikelnummer: - Bei Antwortmöglichkeiten mit müssen Sie jeweils alle die Kästchen

Mehr

Wie unser Gehirn lernt

Wie unser Gehirn lernt Wie unser Gehirn lernt Aspekte der Gehirnforschung für eine bessere Aus- und Weiterbildung Die Herausforderungen im Training Die Mitarbeiter fallen in alte Verhaltensmuster zurück. Der Inhalt wird nicht

Mehr

Personalauswahlsysteme. Ein Gramm Auswahl ersetzt ein Kilogramm Ausbildung

Personalauswahlsysteme. Ein Gramm Auswahl ersetzt ein Kilogramm Ausbildung Personalauswahlsysteme Ein Gramm Auswahl ersetzt ein Kilogramm Ausbildung Das Problem Nasenfaktor Assessment Bewerbung Anzeige Das Problem Biografische Angaben Mangelnde Aussagekraft von Abschlüssen und

Mehr

Institut für Vertrieb und Persönlichkeit. Institut für Vertrieb und Persönlichkeit (I-VP GbR) Stuttgarter Straße 3 73525 Schwäbisch Gmünd

Institut für Vertrieb und Persönlichkeit. Institut für Vertrieb und Persönlichkeit (I-VP GbR) Stuttgarter Straße 3 73525 Schwäbisch Gmünd Institut für Vertrieb und Persönlichkeit 1 Das Reiss-Profile Was motiviert Menschen? Eine kurze Einführung in das Reiss-Motiv-Profile 2 Selbstakzeptanz, Respekt und Toleranz sind die Leitmaxime des Reiss

Mehr

Ziele erreichen Was Siegertypen von Verliertypen unterscheidet

Ziele erreichen Was Siegertypen von Verliertypen unterscheidet Ziele erreichen Was Siegertypen von Verliertypen unterscheidet In den Vorstellungen vieler Menschen herrscht die Meinung vor, dass Ziele eine Sache von rationalem Denken, also Sache des Verstandes sei.

Mehr

Change Management Umgang mit Veränderungsprozessen bei Dräger Safety. Lübeck, 13. Dezember 2007, Dr. Silke Wenzel

Change Management Umgang mit Veränderungsprozessen bei Dräger Safety. Lübeck, 13. Dezember 2007, Dr. Silke Wenzel Change Management Umgang mit Veränderungsprozessen bei Dräger Safety Lübeck, 13. Dezember 2007, Dr. Silke Wenzel Begriffsverständnis Change Management ist das Managen der schrittweisen und radikalen Veränderung

Mehr

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann ein Artikel von Ulrike Arnold Kaum ein Projekt wird in der vorgegebenen Zeit und mit dem geplanten Budget fertiggestellt. Und das, obwohl die

Mehr

Veränderungsprozesse im beruflichen Leben Outplacement-Beratung

Veränderungsprozesse im beruflichen Leben Outplacement-Beratung Veränderungsprozesse im beruflichen Leben Outplacement-Beratung Workshop DGTA-Kongress 10. Mai 2013 Maya Bentele Dipl. Psychologin FH/SBAP Transaktionsanalytikerin TSTA/O Inhalte Ziele des Workshops Mein

Mehr

Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen.

Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen. Wirtschaftspsychologie - Einführung Wirtschaftspsychologie untersucht Verhalten und Erleben im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen. Ziel: Erklären und Vorhersagen von wirtschaftlichem

Mehr

Emotionale Entwicklung- Diagnostik mit dem Schema der emotionalen Entwicklung (SEO) und therapeutische Bedeutung

Emotionale Entwicklung- Diagnostik mit dem Schema der emotionalen Entwicklung (SEO) und therapeutische Bedeutung Emotionale Entwicklung- Diagnostik mit dem Schema der emotionalen Entwicklung (SEO) und therapeutische Bedeutung Sabine Zepperitz Dipl. Pädagogin Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Mehr

Beobachtung und Dokumentation

Beobachtung und Dokumentation Beobachtung und Dokumentation Pflicht oder Kür? Eine Übersicht durch die Arbeitshilfe für Kitas im PARITÄTISCHEN Rechtliche Grundlagen Allgemeine Entwicklungen Portfolio-Arbeit Umsetzungsbeispiele Die

Mehr

Der Angst die Zähne zeigen

Der Angst die Zähne zeigen Der Angst die Zähne zeigen Angstbewältigungsgruppe DentaPsychHH Universität Hamburg Dentalphobien (Zahnbehandlungsängste) mit einem psychologischen Kurzzteittraining überwinden Zahnbehandlungsangst Zahnbehandlungsphobie

Mehr

Nähe und Distanz Nonverbale Kommunikation im Musikunterricht Vortrag von Prof. Maya Hofer, FL Triesen

Nähe und Distanz Nonverbale Kommunikation im Musikunterricht Vortrag von Prof. Maya Hofer, FL Triesen Nähe und Distanz Nonverbale Kommunikation im Musikunterricht Vortrag von Prof. Maya Hofer, FL Triesen 80 % nonverbal Beziehungsebene sehr vieles unbewusst 20% verbal Sachebene reine Information Kommunikation/Interaktion

Mehr

FÜR MENSCHEN IN VERANTWORTUNG IN UNTERNEHMEN IM SPANNUNGSFELD BERUF - PRIVAT

FÜR MENSCHEN IN VERANTWORTUNG IN UNTERNEHMEN IM SPANNUNGSFELD BERUF - PRIVAT FÜR MENSCHEN IN VERANTWORTUNG IN UNTERNEHMEN IM SPANNUNGSFELD BERUF - PRIVAT In der großartigen Kulisse der Dolomiten. Eine Atmosphäre abseits des Alltages. Genussvoll und imposant. Wie geschaffen, um

Mehr

Theorien/Menschenbilder und Therapieformen

Theorien/Menschenbilder und Therapieformen Theorien/Menschenbilder und Therapieformen Für die Psychologie relevante Theorie Dahinter stehendes Menschenbild Daraus ableitbare Modelle, Prinzipien, Mechanismen etc. Daraus entstandene Therapierichtungen

Mehr

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Lernmotivation intrinsische extrinsische Gegenstands- Bezogene (Interesse) Tätigkeits- Bezogene (tb Anreizen) Intrinsische Motivation effektives

Mehr

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Die Zeiten ändern sich sie ändern sich allerdings so schnell, dass wir kaum noch in der Lage sind, mit dem Tempo Schritt zu halten.

Mehr

10. Schweizerischer Case Management-Jahreskongress Alle gleich Oder doch verschieden? Der Umgang mit Vielfalt im Case Management

10. Schweizerischer Case Management-Jahreskongress Alle gleich Oder doch verschieden? Der Umgang mit Vielfalt im Case Management 10. Schweizerischer Case Management-Jahreskongress Alle gleich Oder doch verschieden? Der Umgang mit Vielfalt im Case Management Forum 2: Umgang mit Menschen mit einer psychischen Belastung Dipl. Psych.

Mehr

Unterstützung der emotionalsozialen. Berufsfachschule für Kinderpflege. Schuljahr 1 und 2. Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1

Unterstützung der emotionalsozialen. Berufsfachschule für Kinderpflege. Schuljahr 1 und 2. Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1 Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der emotionalsozialen Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung

Mehr

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten:

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten: (1) Verschiedene Antworten: Soziale Tatsachen Emile Durkheim Interaktion (soziale Wechselwirkungen Georg Simmel) (soziales) Handeln Max Weber Gruppen Strukturen Soziale Systeme Fazit: Mikro- und Makro-Ebene

Mehr

Projekte erfolgreich steuern trotz Change. Strategien zum Umgang mit Unternehmensveränderungen für Projektleiter

Projekte erfolgreich steuern trotz Change. Strategien zum Umgang mit Unternehmensveränderungen für Projektleiter Projekte erfolgreich steuern trotz Change Strategien zum Umgang mit Unternehmensveränderungen für Projektleiter Worüber ich sprechen werde 1. 2. Was meine ich mit Unternehmensveränderung Ein Denkmodell

Mehr

Die Führungskraft als Vorbild - Neun Faktoren erfolgreichen Führens

Die Führungskraft als Vorbild - Neun Faktoren erfolgreichen Führens Die Führungskraft als Vorbild - Neun Faktoren erfolgreichen Führens Immer wieder tritt die Frage auf, welche Eigenschaften eine erfolgreiche Führungskraft kennzeichnen. Wie immer gibt es hier keine Musterantwort.

Mehr

GESTALT-THEORIE HERKUNFT GRUNDGEDANKE GESTALTQUALITÄTEN

GESTALT-THEORIE HERKUNFT GRUNDGEDANKE GESTALTQUALITÄTEN - Juliane Bragulla - GESTALT-THEORIE - unter der Bezeichnung Gestaltpsychologie bekannt - ist überdisziplinäre Theorie, die die menschliche Organisation der Wahrnehmung zum Gegenstand hat - versucht zu

Mehr

Stress verstehen ist so einfach wie das ABC

Stress verstehen ist so einfach wie das ABC Stress verstehen ist so einfach wie das ABC 1 In diesem Kapitel Stress verstehen Ein Blick auf ein Stressmodell Die richtige Balance finden Sie haben das Wort Stress schon tausendmal gehört. Aber wenn

Mehr

Alleinerziehende Väter

Alleinerziehende Väter Alleinerziehende Väter Referenten: Johanna Hub Heiko Lenz Gliederung Alleinerziehende Väter - Allgemein - Juristisch - Familien mit Kindern unter 18 Jahren, Vergleich: Alte und neue Bundesländer - Alleinerziehende

Mehr

1.2.1 Gestaltpsychologie

1.2.1 Gestaltpsychologie 1.2 Gestaltgesetze 1.2.1 Gestaltpsychologie... 40 1.2.2 Gesetz von der einfachen Gestalt... 41 1.2.3 Gesetz der Nähe... 42 1.2.4 Gesetz der Gleichheit... 43 1.2.5 Gesetz der Geschlossenheit... 44 1.2.6

Mehr

Kann ein Computer denken?

Kann ein Computer denken? Kann ein Computer denken? Fachbereich Betriebswirtschaft FH www.fh-koblenz.de/bw/komus www.komus.de www.fh-koblenz.de/bw/komus www.fh-koblenz.de/bw/komus 2 www.fh-koblenz.de/bw/komus 3 www.fh-koblenz.de/bw/komus

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten Möglichkeiten und Grenzen beim Aufbau von Demenzpaten-Projekten Dipl.-Theologin, Dipl.-Psycho-Gerontologin aufschwungalt, München Konzeptumsetzung Beachtung der Kriterien eines modernen bürgerschaftlichen

Mehr

MACHWÜRTH TEAM INTERNATIONAL

MACHWÜRTH TEAM INTERNATIONAL MTI-Tool Das Werte-Profil TM Unternehmenskultur analysieren um Nachhaltigkeit zu erzielen! MACHWÜRTH TEAM INTERNATIONAL Training & Consultancy Management & Leadership Marketing & Sales Customer Service

Mehr

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 9

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 9 9.1.1 Fragetyp C, Antwortkombinationsaufgabe Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 1. Alkohol dockt an ähnlichen Rezeptoren wie Tranquilizer sowie Gammaaminobuttersäure an. 2. An beglückende Kick -

Mehr

Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit. Referat von Varinia Bernau

Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit. Referat von Varinia Bernau Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit Referat von Varinia Bernau Gliederung I. Einleitung II. III. IV. Hollanders Theorie über Konformität, Status und Idiosynkrasie-Kredit

Mehr

Changemanagement in Organisationen. Dipl. Päd. Kurt Aldorf

Changemanagement in Organisationen. Dipl. Päd. Kurt Aldorf Changemanagement in Organisationen Dipl. Päd. Kurt Aldorf Was hat das Plakat mit Changemanagement zu tun? Change-Prozess ist der Wechsel von einer stabilen Struktur in eine andere stabile Struktur Energiekurve

Mehr

Systemischer Coach und Berater (ECA) Kompetenz schafft Werte.

Systemischer Coach und Berater (ECA) Kompetenz schafft Werte. Systemischer Coach und Berater (ECA) Kompetenz schafft Werte. 2 Berufsbild/Einsatzgebiet Ein systemisch arbeitender Coach verfügt über eine fundierte Methodik, mit der er bei einer Vielzahl von beruflichen

Mehr

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Vorwort. 1 Kommunikation ist mehr als nur über etwas zu sprechen. Der VIEW Statusreport gibt Aufschluss darüber, wie dieses

Mehr

BÜROKRATIE: ENTBÜROKRATISIERUNG VON UNTERNEHMEN

BÜROKRATIE: ENTBÜROKRATISIERUNG VON UNTERNEHMEN BÜROKRATIE: ENTBÜROKRATISIERUNG VON UNTERNEHMEN Wesentliche Elemente einer Bürokratie (nach Max Weber): 1. eine genau fixierte Amts- bzw. Autoritätshierarchie mit einem Instanzenzug; 2. eine feste Kompetenz-

Mehr

sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe?

sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe? sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe? sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 Das Engagement sinkt von Jahr zu Jahr 2001

Mehr

Clever klicken. Herzlich Willkommen zum 3 tägigen Workshop mit Arne Frisch & Philipp Buchholtz

Clever klicken. Herzlich Willkommen zum 3 tägigen Workshop mit Arne Frisch & Philipp Buchholtz Clever klicken Herzlich Willkommen zum 3 tägigen Workshop mit Arne Frisch & Philipp Buchholtz Faszination Internet Nutzung und Einstellung zum Internet 1 Technischer Aufbau des Internets http://vimeo.com/9641036

Mehr

Diagnostische Möglichkeiten der Reittherapie

Diagnostische Möglichkeiten der Reittherapie Diagnostische Möglichkeiten der Reittherapie Am Beispiel der Händigkeitsdiagnostik DP Lea Höfel, Universität Leipzig - Kognitive und logische Psychologie, hoefel@uni-leipzig.de Händigkeit Bevorzugte Nutzung

Mehr

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel Mit Leichtigkeit zum Ziel Mutig dem eigenen Weg folgen Ulrike Bergmann Einführung Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles auf der Welt haben, tun oder sein. Wüssten Sie, was das wäre? Oder überfordert

Mehr

Alkohol und Gehirn. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg. Dr. Stracke. www.hansenbarg.de

Alkohol und Gehirn. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg. Dr. Stracke. www.hansenbarg.de Alkohol und Gehirn Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg Dr. Stracke www.hansenbarg.de Wie entsteht Sucht? Mensch Sinn? Spiritualität? Umwelt Droge Genauer betrachtet : Entstehungsbedingung

Mehr

Generalisierte Angststörung. 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014

Generalisierte Angststörung. 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014 Generalisierte Angststörung 2. Wendländer Psychiatrietag Dipl. Psych. M. Pieper 17.09.2014 Überblick GAS: Einführung, Erscheinungsbild, Epidemiologie, Komorbidität, DiagnosLk, 3- Faktoren- Modell Medikamente

Mehr

Mitarbeiterbindung. Kompetenz. Impulse. Erfolg. Erläuterungen zur Sensibilisierung von Führungskräften

Mitarbeiterbindung. Kompetenz. Impulse. Erfolg. Erläuterungen zur Sensibilisierung von Führungskräften Mitarbeiterbindung Erläuterungen zur Sensibilisierung von Führungskräften BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken Kompetenz. Impulse. Erfolg. 2 Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 5 Ziel

Mehr

Informationen zum CDP Conflict Dynamics Profile

Informationen zum CDP Conflict Dynamics Profile Informationen zum CDP Conflict Dynamics Profile Konflikte sind in unserem Leben unvermeidlich. Selbst wenn wir unser Bestes geben, um Konflikte zu vermeiden, lassen sich Meinungsverschiedenheiten nicht

Mehr

DIE GEFÜHLSWELTEN VON MÄNNERN UND FRAUEN: FRAUEN WEINEN ÖFTER ALS MÄNNER ABER DAS LACHEN DOMINIERT!

DIE GEFÜHLSWELTEN VON MÄNNERN UND FRAUEN: FRAUEN WEINEN ÖFTER ALS MÄNNER ABER DAS LACHEN DOMINIERT! DIE GEFÜHLSWELTEN VON MÄNNERN UND FRAUEN: FRAUEN WEINEN ÖFTER ALS MÄNNER ABER DAS LACHEN DOMINIERT! 8/09 DIE GEFÜHLSWELTEN VON MÄNNERN UND FRAUEN: FRAUEN WEINEN ÖFTER ALS MÄNNER ABER DAS LACHEN DOMINIERT!

Mehr

T IPS Transferstelle für Management und Organisationsentwicklung. Den Wandel gestalten Changemanagement als Aufgabe von Fachberatung

T IPS Transferstelle für Management und Organisationsentwicklung. Den Wandel gestalten Changemanagement als Aufgabe von Fachberatung 1. Vorstellung des Referenten 2. Wandel weshalb? 3. Zum Ansatz der Organisationsentwicklung 4. Rollen im OE-Prozess 5. Ablauf eines OE-Prozesses 6. OE-Entwicklungsstruktur 7. Widerstand in OE-Prozessen

Mehr

Diversity Management ein Berufsfeld mit Zukunft und Entwicklungsperspektiven

Diversity Management ein Berufsfeld mit Zukunft und Entwicklungsperspektiven Diversity Management ein Berufsfeld mit Zukunft und Entwicklungsperspektiven Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, staatliche Einrichtungen, öffenliche Verwaltungen und Hochschulen haben die Notwendigkeit

Mehr

Mitarbeiter als Teil des Change Management

Mitarbeiter als Teil des Change Management (Publikation in ZHWinfo, Oktober 2005) Mitarbeiter als Teil des Change Management Kurt Spiess, Rebecca Frei In den letzten Jahren waren viele Firmen und Organisationen mit der Notwendigkeit von Veränderungen

Mehr

Statistisches Bundesamt (Hrsg.)

Statistisches Bundesamt (Hrsg.) Statistisches Bundesamt (Hrsg.) In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA) Datenreport 2006 Zahlen

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

2. Entspannungsübungen

2. Entspannungsübungen 1. Lerntypentest Zum Lernen werden Sinnesorgane benötigt. Neben Augen und Ohren gehören dazu auch der Geruchs-, Geschmacks- und Muskelsinn. Die Lerninhalte gelangen ganz einfach über die beteiligten Sinnesorgane

Mehr

Teil 2 der Wiki-Serie von VALyou

Teil 2 der Wiki-Serie von VALyou Online-Marketing Teil 2 der Wiki-Serie von VALyou Meritokratie statt Hierarchie Das zeigt, dass die erfolgreiche Implementierung eines Firmen-Wikis bereits eine Organisation voraussetzt, die einen gewissen

Mehr

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen?

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? 1 Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? Kufstein 13. 2. 2015 2 wissenschaftlicher Hintergrund entwicklungspsychologische Arbeiten von Norbert Bischof und Doris Bischof- Köhler Reifungsschritte

Mehr

LIMBISCHES VERKAUFEN. Gibt es einen Kaufknopf im Hirn des Kunden? RoundTable CyberForum 18. September 2013

LIMBISCHES VERKAUFEN. Gibt es einen Kaufknopf im Hirn des Kunden? RoundTable CyberForum 18. September 2013 LIMBISCHES VERKAUFEN Gibt es einen Kaufknopf im Hirn des Kunden? RoundTable CyberForum 18. September 2013 1 Anita Berres Transfer von Wissen Begeisternd verkaufen Persönlichkeit entwickeln Z!Z!Z! 56 30

Mehr

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Angebote für Mitarbeiter der Pflege Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Neben der fachlichen Kompetenz trägt eine wertschätzende Kommunikation mit Patienten und Angehörigen als auch im Team wesentlich

Mehr

Interne Kommunikation Wichtige Wirkmechanismen im Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern und Kunden

Interne Kommunikation Wichtige Wirkmechanismen im Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern und Kunden Horizonte 20xx Interne Kommunikation Wichtige Wirkmechanismen im Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern und Kunden Prof. Dr. Dieter Georg Herbst source 1 networks GmbH Berlin, 30. November 2010 Wandel von Märkten

Mehr

COMINN KOMpetenzen für INNovation im Metallsektor DEFINITIONEN DER LERNERGEBNISSE

COMINN KOMpetenzen für INNovation im Metallsektor DEFINITIONEN DER LERNERGEBNISSE COMINN KOMpetenzen für INNovation im Metallsektor Land: Institution: Qualifikation: Portugal Inovafor Innovationsentwicklung und Verantwortliche für Innovation in Arbeitsteams in Klein- und Mittelbetrieben,

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Was ist wissenschaftlich?

Was ist wissenschaftlich? 1 Niklas Lenhard-Schramm (Westfälische Wilhelms Universität Münster) Was ist wissenschaftlich? Was ist wissenschaftlich? Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage ist lohnenswert für jeden, der wissenschaftliches

Mehr

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten 20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten werden: Woher weiß ich denn, ob ich nicht inerfurt meinem Partner fürs Leben über den Weg gelaufen wäre, wo ich mich doch aber für Bremen

Mehr

D45 L383N 15T 31NF4CH.

D45 L383N 15T 31NF4CH. D45 L383N 15T 31NF4CH. Das Leben ist einfach und es ist FREUDE Schlank werden und bleiben.. BEWUSSTSEIN & BEWEGUNG Das Seminar macht Fehlernährung bewusst & verändert den Umgang mit dem Nahrungsangebot

Mehr

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Vermittlungsstelle (Stempel) Name: Datum: Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Sie überlegen sich, ein Pflegekind aufzunehmen. Damit werden spezielle Fragen auf Sie zukommen, z. B.

Mehr

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung B.A. Sozialwissenschaften Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung Modulverantwortung Modulverantwortlich für die Methoden der empirischen Sozialforschung in Marburg

Mehr

A la Carte Trainings nach Mass!

A la Carte Trainings nach Mass! A la Carte Trainings nach Mass! Sie möchten im Backoffice mehr Kundenorientierung, im Verkauf mehr Biss und neue Ideen zur Kundengewinnung? Wenn möglich alles aus einem Guss? Das Ganze fundiert und praxisnah

Mehr

Empfänger von Wandel. Änderungswiderstand

Empfänger von Wandel. Änderungswiderstand Empfänger von Wandel Die Vision akzeptieren und umsetzen Vorlesung am 7.6.04 Änderungswiderstand die Gegenwirkung, die ein Wille, ein Wirken, eine Kraft oder eine Bewegung durch eine andere erfährt (Leibnitz)

Mehr

University of Leicester

University of Leicester FOCUS DES MANAGEMENT-DEVELOPMENT Das Management-Diplom wird als 12-Monats-Programm angeboten. Alle erforderlichen Kursmaterialien werden in flexiblen Lerneinheiten zusammen mit Kerntexten und passenden

Mehr

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 26 6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 6.1. GESCHICHTE DER ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT Die Übersetzungswissenschaft ist eine sehr junge akademische Disziplin und wurde erst Anfang der 60er Jahre

Mehr

Soziale Netzwerke Es kommt nicht darauf an, WAS man weiß, sondern WEN man kennt.

Soziale Netzwerke Es kommt nicht darauf an, WAS man weiß, sondern WEN man kennt. Soziale Netzwerke Es kommt nicht darauf an, WAS man weiß, sondern WEN man kennt. Soziale Netzwerke für Millionen von Usern Ein Soziales Netzwerk Was ist das eigentlich? Drei Definitionen: Soziale Netzwerke

Mehr

Risflecting will optimieren nicht minimieren und zwar die Fähigkeit der Menschen, sich dem Risiko Leben mit einem Optimum zu stellen.

Risflecting will optimieren nicht minimieren und zwar die Fähigkeit der Menschen, sich dem Risiko Leben mit einem Optimum zu stellen. www.risflecting.at Risflecting will optimieren nicht minimieren und zwar die Fähigkeit der Menschen, sich dem Risiko Leben mit einem Optimum zu stellen. Rausch prozesshafte Veränderung der sinnlichen und

Mehr

Thesen, Erfahrungen, Kommentar

Thesen, Erfahrungen, Kommentar Workshop 7: Adaptive Schulentwicklung innere und äußere Anlässe für Entwicklungen erkennen und produktiv nutzen (kurz: Veränderung) ca. 14 TN, vorwiegend Schulleitungsmitglieder These 1: Arbeit mit Arbeitsgruppen

Mehr

Humanistischer Generalismus

Humanistischer Generalismus Humanistischer Generalismus Grundlegende philosophische Forderungen Beginn: Sommer 2005 Letzte Bearbeitung: Sommer 2008 Autor: Franz Plochberger Freier Wissenschaftler Email: plbg@bluewin.ch Home: http://www.plbg.ch

Mehr

(Basierend auf einer Meinungsumfrage bei Dozenten und Studenten der Universität Alexandria, 2004)

(Basierend auf einer Meinungsumfrage bei Dozenten und Studenten der Universität Alexandria, 2004) Umfrage innerhalb des Projektes: Progress! Der Begriff Fortschritt in unterschiedlichen Kulturen Durchführungsort: Kaliningrad, August 2004 (Basierend auf einer Meinungsumfrage bei Dozenten und Studenten

Mehr

Georg Kohaupt Osnabrück 2015. Der Kontakt zu den Eltern im Konflikt um das Kindeswohl. Fotos: Georg Kohaupt

Georg Kohaupt Osnabrück 2015. Der Kontakt zu den Eltern im Konflikt um das Kindeswohl. Fotos: Georg Kohaupt Georg Kohaupt Osnabrück 2015 Der Kontakt zu den Eltern im Konflikt um das Kindeswohl Fotos: Georg Kohaupt Warum sind die Eltern so wichdg im Kinderschutz? Königsweg des Kinderschutzes: Die Kinder in

Mehr

Skulpturen Klaus Berschens

Skulpturen Klaus Berschens Skulpturen Klaus Berschens Die Eiche ist die Kraft Klaus Berschens Skulpturen und Reliefe Jede meiner Arbeiten, bis auf wenige Ausnahmen, sind aus dem Stamm der Eiche. Gespalten, gesägt, geschnitten -

Mehr

Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring. Mobbing im Kollegium. Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008

Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring. Mobbing im Kollegium. Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008 Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring Mobbing im Kollegium Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008 Einführung Definition Unter Mobbing ist zu verstehen, dass jemand am Arbeitsplatz häufig über

Mehr

Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern?

Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern? B A D GmbH Herzlich Willkommen Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern? Klaus Dobrindt. Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung B A D GmbH München, 19. Mai 2014 Müssen Unternehmen sich kümmern? 2 Was bedeutet

Mehr

Die Rolle des juristischen Beraters in der Mediation

Die Rolle des juristischen Beraters in der Mediation Frauke Prengel Die Rolle des juristischen Beraters in der Mediation Das Zusammenspiel der charakteristischen Berater- und Mediationsmerkmale Verlag Dr. Kovac Hamburg 2009 XI INHALTSVERZEICHNIS: TEIL 1:

Mehr

Caritas-Familienplatzierung Arbeitseinsatz für Jugendliche. Richtlinien für Platzierungsfamilien

Caritas-Familienplatzierung Arbeitseinsatz für Jugendliche. Richtlinien für Platzierungsfamilien Caritas-Familienplatzierung Arbeitseinsatz für Jugendliche Richtlinien für Platzierungsfamilien Gültig per 01.01.2014 Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES 3 1.1 Auftrag 3 1.2 Schweigepflicht 3 1.3 Zusammenarbeit

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Andy Hunt. Pragmatisches Denken und Lernen. Refactor Your Wetware! Übersetzt aus dem Englischen von Dirk Wittke

Inhaltsverzeichnis. Andy Hunt. Pragmatisches Denken und Lernen. Refactor Your Wetware! Übersetzt aus dem Englischen von Dirk Wittke sverzeichnis Andy Hunt Pragmatisches Denken und Lernen Refactor Your Wetware! Übersetzt aus dem Englischen von Dirk Wittke ISBN: 978-3-446-41643-7 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-41643-7

Mehr

Strafrecht BT Einführung Vermögensdelikte

Strafrecht BT Einführung Vermögensdelikte Strafrecht BT Einführung Vermögensdelikte 3. Fall Lösung: Überraschung am Wochenende Strafbarkeit von A und B I. Strafbarkeit A und B (nach 249 Abs. 1, 25 StGB, durch Schlagen, Fesseln und bedrohen des

Mehr