Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft in Kooperation mit dem Integrationsamt Hamburg

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1 Dezember 2001 Ausgabe 37 - Info Dienst Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft in Kooperation mit dem Integrationsamt Hamburg Berichte Meinungen Nachrichten Informationen Liebe Leserin, lieber Leser, Vor knapp zehn Tagen feierten gut 200 Millionen Muslime das Ende des Fastenmonats Ramadan. Jetzt freuen sich die Christen auf Weihnachten. Diese religiösen Feierlichkeiten sind Höhepunkte eines Jahres, sie setzen Akzente von Menschlichkeit. Die sind heutzutage dringlicher denn je, besonders nach den Ereignissen des Jahres 2001: Im ehemaligen Jugoslawien fallen keine Bomben mehr, sie treffen jetzt Terroristen in Afghanistan, leider aber auch Zivilisten. Deren Angehörige begehen das größte Fest des Jahres zum ersten Mal ohne ihre Lieben. Ihre Trauer teilen sie mit den Hinterbliebenen jener Opfer, die durch den Anschlag auf das World Trade Center in New York im September ums Leben kamen. Zum Sammeln: IntegrationsFachdienst Seite 7 INFO-NETT Seite 8 Urteile Die hohe Anzahl der Toten und Verletzten löst überall Betroffenheit aus. Aber niemand zählt, wie viele Unschuldige überlebten - mit dauerhaften körperlichen oder psychischen Schäden. In dieser Ausgabe: Sie gehören jetzt zu der Gruppe Weihnachtsgruß Seite 1 der schwerbehinderten Menschen. Call Center-Fachtagung Seite 2 Arbeitstagung SGB IX TeleSign Seite 3 Lebten diese Opfer bei uns und suchten Supervision Seite 4 Arbeit und Ausbildung, Jobs-Kampagne Seite 5 stünden ih- Gleichstellungsgesetz nen Jobvermittler Impressum Seite 6 des Arbeitsamtes, des Outplacement- Büros, des Berufsförderungswerkes oder des IntegrationsFachdienstes zur Seite. Menschen mit einem dauerhaften Handicap gibt es überall, allein ca in Hamburg, 3200 von ihnen sind arbeitslos gemeldet. Nach einer Pressemitteilung von Bundesarbeitsminister Walter Riester vom 2. Dezember 2001 wird jeder 12. Deutsche von Schwerbehinderung betroffen sein. Die meisten von ihnen werden während ihres Arbeitslebens auf Grund von Behinderung einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit verlieren. Was liegt da näher, als die Vermittlung von arbeitssuchenden schwerbehinderten Menschen zu fördern oder an Arbeitgeber zu appellieren, sie einzustellen. Der Preisträger des Ersten Integrationspreises der Hamburger Schwerbehinderten-Vertretungen, Dr. Michael Kretschmar von der Manfred Schwab KG, zeigt mit seiner weltweit agierenden Firma, wie gut das geht. Es gilt noch mehr zu fordern: Toleranz. Nicht nur in der weiten Welt, sondern auch von Kolleginnen und Kollegen, die - noch - keine gesundheitlichen Handicaps haben! Das betonen die Interessenvertreter der schwerbehinderten Menschen im Arbeitsleben, die Vertrauenspersonen in den Betrieben. Kontinuierlich engagieren sie sich für Menschen, obwohl das mühsamer geworden ist: Die Anforderungen an ihre Kompetenzen nehmen zu und die Belastungen am Arbeitsplatz wachsen wegen der Wahrnehmung ihres Ehrenamtes. Selbst die (welt-)wirtschaftlich angespannte Situation holt die Vertrauenspersonen ein, weil viele Betriebe unter den Auswirkungen des 11. September leiden, mit Konsequenzen für die Beschäftigten: Entlassungen, Kurzarbeit, keine weiteren Einstellungen. Sich davon nicht in seinem Bemühen entmutigen zu lassen, Menschen mit Behinderungen zu unterstützen, verdient großes Lob. Der Vorstand der ARGE wünscht Ihnen allen ein frohes Fest sowie ein glückliches und gesundes neues Jahr Für den Vorstand Marina Marquardt 1

2 Neue Chancen für Behinderte Am 01. November fand im Jungen Hotel in Hamburg eine Fachtagung zum Thema Neue Beschäftigungschancen für Schwerbehinderte im Call Center- Markt statt. Die Veranstaltung wurde von TIB e.v. (Technologie und Innovationsberatung e.v.) ausgerichtet und fand neben der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Kooperation mit der ARGE statt. Das Publikum setzte sich aus Geschäftsleitungen, Personalverantwortlichen, Arbeitnehmervertretungen sowie Vertretern aus Wirtschaftsverbänden, Kammern und Gewerkschaften zusammen. Der Veranstalter führte in seiner Eröffnungsrede aus, dass eine zunehmende Ausweitung des Konzepts Call Center in fast allen Unternehmensbereichen zu beobachten ist. So sind insbesondere Körper- und Sehbehinderte aufgrund ihrer Lebenssituation stärker als anderer Menschen auf Kommunikationsmittel wie Telefon oder Internet angewiesen. Sie verfügen daher oft über eine hohe Kompetenz im Umgang mit neuen Medien. Viele Arbeitgeber sind sich dieser Potentiale noch nicht bewusst. Die ARGE betonte in ihrem Statement, dass man diesen Chance auf dem Arbeitsmarkt positiv gegenüber stehen muss. Es gilt sich die Veränderungen zu Nutzte zu machen. Die stellvertretende Vorsitzende Patricia Krumstroh warnte jedoch vor einer verfehlten Integration: Behinderte und Nichtbehinderte sollen gleichberechtigt miteinander arbeiten. Behinderte Menschen dürfen sich nicht isoliert in einer Nischenbranche wiederfinden. Die Vertreter der Unternehmensleitungen interessierte vornehmlich das von Dr. Ritz, Behörde für Arbeit und Soziales, angesprochene Thema der finanziellen Fördermöglichkeiten bei der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Fragen zu Beantragung und der Dauer der Leistungen wurden gestellt. Im Anschluss wurde das Telehaus Wetter vorgestellt. Call Center Betreiber wurden im Rahmen einer Befragung speziell zur Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen in ihren Betrieben interviewt. Die Auswertung ergab, dass unter Arbeitgebern bei dem Begriff Schwerbehinderte meistens an Rollstuhlfahrer gedacht wird, und dass sie außerdem der erhöhte Kündigungsschutz abschreckt, Menschen mit gesundheitlichem Handicap einzustellen. Bei jenen Betreibern jedoch, die schwerbehinderte Menschen beschäftigen, wurde deren besondere Zuverlässigkeit und die geringen Fehlzeiten hervorgehoben. Gerade im Call Center Markt herrscht eine hohe Fluktuation, schwerbehinderte Arbeitnehmer haben eine deutlich längere Betriebszugehörigkeit. Von der Aus- und Weiterbildung von Blinden und Sehbehinderten im Telefonmarketing berichtete eine weitere Referentin. Im Berufsförderungswerk Düren werden alle erforderlichen Qualifikationen für den späteren Einsatz im Call Center Markt vermittelt. Neben Kenntnissen der modernen Kommunikationstechniken lernen die Teilnehmer auch den Umgang mit Kunden. Das Fazit: Umfassend qualifizierte Fachkräfte werden dem Arbeitsmarkt nach dieser Ausbildung zur Verfügung gestellt, das gesundheitliche Handicap ist nur noch Nebensache. Mit der Veranstaltung sollte über die Beschäftigungschancen von schwerbehinderten Menschen im Call Center Markt informiert werden. Erfolgreich war, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter an einen Tisch gebracht wurden. Die rege Diskussion zeigte, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Personalverantwortliche forderten eine Broschüre mit Informationen über die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen von Behinderungsart bis Zuschussbeantragung. Ob diese dann die erhofften Einstellungen nach sich zieht, bleibt offen. Die Vergangenheit zeigt, dass bisher auf diese Weise keine Erfolge zu verzeichnen waren. Patricia Krumstroh 2

3 Arbeitstagung SGB IX Recht der Rehabilitation behinderter Menschen. Am lud Herbert Bienk, der Senatsbeauftragte für Behindertenfragen in Hamburg, VertreterInnen von Behindertenverbänden und einrichtungen, Rehabilitationsträgern, Behörden und anderen Organisationen sowie Vertrauenenspersonen für schwerbehinderte Menschen zu einer Arbeitstagung ein. Dr. Ferdinand Schliehe vom Verband Deutscher Rentenversicherungsträger hielt ein Referat zu den Anforderungen des SGB IX Koordination der Leistungen und Kooperation. Helmut Josten von der Landesversicherungsanstalt Hamburg informierte über Die Servicestellen in Hamburg. Arbeitsgruppen vertieften die Themen: gemeinsame Servicestelle der seelisch behinderte und von einer solchen Behinderung bedrohte Mensch Früherkennung und Frühförderung die Belange behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen aktuelle Bedingungen und Zukunftserwartungen für die Rehabilitation behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder Zu Berufliche Rehabilitation und SGB IX referierte Ulrich Wittwer vom Berufsförderungswerk Hamburg. Eine Stellungnahme über Die Selbstbestimmung des behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen im Sinne des SGB IX und die Beteiligung der Sorgeberechtigten, Interessenvertretungen, Selbsthilfeorganisationen und Verbände gab die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft behinderter Menschen e. V. ab. Die neue Sozialsenatorin Birgit Schnieber- Jastram (CDU) nahm zu den Ausführungen Stellung. Insbesondere hob sie hervor, dass das Amt des Senatsbeauftragten für Behindertenfragen auch weiterhin bestehen bleiben soll. Torsten Sierich TeleSign Telefon-Dolmetschdienst für gehörlose und hörende Menschen im Arbeitsleben Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung förderte ein Projekt der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und der Schwerhörigen e.v. für den Betrieb eines Tele-Dolmetschdienstes. Über ein Bildtelefon können hörbehinderte Menschen Dolmetschstationen mit 14 Gebärdensprachdolmetschern anwählen, die das jeweilige Gespräch von Lautsprache in Gebärdensprache und von Gebärdensprache in Lautsprache übersetzen, auch Dialekte und Fachausdrücke. TeleSign kann von gehörlosen, stark schwerhörigen oder ertaubten Menschen, die mit technischen Hilfen nicht telefonieren können und für die die telefonische Erreichbarkeit im Arbeitsprozess Bedeutung hat, genutzt werden. Voraussetzung ist, dass sie die Deutsche Gebärdensprache (DGS) oder lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) beherrschen, in einem festen Arbeitsverhältnis stehen und ein Bildtelefon besitzen. Wichtig: Auch selbstständig tätige Hörbehinderte können einen Antrag auf die Nutzung von TeleSign stellen. Auch hörende Arbeitskollegen oder Geschäftspartner können den Dienst nutzen, wenn sie Hörbehinderte anrufen wollen. Die Finanzierung zur Nutzung von Tele- Sign im Arbeitsleben können hörbehinderte Menschen im Rahmen der sogenannten notwendigen Arbeitsassistenz nach dem neuen Schwerbehindertenrecht bei ihrem zuständigen Integrationsamt beantragen. Zurzeit wird TeleSign von Montag - Freitag an 250 Tagen im Jahr von 9 bis 13 Uhr angeboten, jeweils 100 Minuten pro Monat. TeleSign befindet sich im Aufbau. Je mehr Kunden es nutzen, um so besser kann das Angebot gestaltet werden. 5 Ausführliche Informationen incl. Kontakten können bei der ARGE abgefordert werden (siehe Seite 6). Quelle: Integrationsamt Hamburg 3

4 Die Begleitung durch den Supervisor ermöglicht außerdem, das eigene Handeln und die Reaktion des anderen - z.b. des Gesprächspartners - besser zu verstehen und einzuschätzen. Er hilft dabei sich selbst zu entlasten, indem Grenzen deutlich erkennbar werden: Was ist meine Verantwortung oder Aufgabe als Vertrauensperson und wo endet sie? Was liegt in der Verantwortlichkeit der anderen, beispielsweise der schwerbehinderten Menschen, des Arbeitgebers o. a.. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Kenntnisse der Gesprächsführung und Kommunikationstechniken zu entwickeln. Supervision für Schwerbehindertenvertrauenspersonen Auch im nächsten Jahr wird wieder Supervision für Schwerbehindertenvertrauenspersonen angeboten. Dieses unterstützende und erfolgreiche Angebot gibt es bereits seit fünf Jahren. Die sehr gute Resonanz zeigt, dass diese kontinuierliche Begleitung - besonders in Zeiten der betrieblichen Umstrukturierungen - eine wichtige Unterstützung für die Vertrauenspersonen geworden ist. Dass es einen großen Bedarf gibt, zeigte auch die Diskussion zu dem Thema Probleme als Vertrauensperson auf der letzten ARGE-Jahreshauptversammlung der Schwerbehindertenvertretungen: Immer mehr Wissen wird von der Interessenvertretung verlangt, Arbeit wird komplexer, geeignete Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen werden eher geringer, der Druck seitens des Arbeitgebers auf Vertrauenspersonen wächst und die Zeit zur Ausübung des Ehrenamtes schwindet. Supervision bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich in vertraulicher Runde mit anderen Vertrauenspersonen auszutauschen, fachliche Anregungen für schwierige Probleme zu erhalten und sich zugleich seelische Entlastung zu holen. Supervisor Hans Sievert ist selbständiger Diplom- Pädagoge, Sucht- und Sozialtherapeut und Supervisor nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv). Er arbeitet in einem Berater- Netzwerk als Supervisor und Coach für Führungskräfte und Teams verschiedener Unternehmen sowie als Dozent für den Fachbereich Kommunikation und Kooperation und Umgang mit Suchtproblemen am Arbeitsplatz. Zeitrahmen Insgesamt 12 Sitzungen, je einmal im Monat, mittwochs von Uhr. Erste Veranstaltung: 30. Januar Ort Das erste Treffen findet in den Praxisräumen von Herrn Sievert statt: Abendrothsweg 58 in Hamburg. Information und Anmeldung Hans Sievert, Tel Kosten EUR 50,- monatlich pro TeilnehmerIin (trägt i. d. R. der Arbeitgeber gemäß 37 BetrVG / 96 SGB IX / 48 HmbPersVG) Das Integrationsamt weist im Anschreiben zum Fortbildungsprogramm gesondert auf das Angebot zur Supervision hin. 4

5 Verschiedenes Herzlichen Glückwunsch! Im Juni wurde der Erste Integrationspreis der Hamburger Schwerbehindertenvertretungen an Dr. Michael Kretschmar von der Manfred Schwab AG verliehen. Der Vorstand der ARGE freut sich sehr, dass Dr. Kretschmar im November auch zum Hamburger Unternehmer des Jahres 2001 gewählt worden ist! An dieser Stelle gratuliert der Vorstand dem Preisträger sehr herzlich! Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen sinkt bundesweit Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung teilte in seiner Pressemitteilungen vom 15. November und 12. Dezember d. J. mit, dass die Bundesregierung ihr Ziel erreicht hat, die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen nachhaltig um Personen zu senken Arbeitsplätze sind seit Oktober 1999 im Rahmen der bundesweiten Kampagne Jobs für Schwerbehinderte neu geschaffen worden. Bis Oktober 2001 ist die spezifische Arbeitslosenquote der schwerbehinderten Menschen innerhalb von zwei Jahren von 17,7 % auf 15,8 % gesenkt worden. Die bisherige Bilanz ist vor allem das Ergebnis von verstärkten Beratungs und Vermittlungsanstrengungen sowie der Einrichtung von Integrationsfachdiensten. 80 Millionen Mark wurden 2001 dafür aus Mitteln des Ausgleichsfonds zur Verfügung gestellt sollen es 100 Millionen Mark (ca. 50 Millionen Euro) sein. Dennoch ist nach Auffassung des Bundesarbeitsministeriums die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen noch viel zu hoch. Die Bundesregierung kann aber die nachhaltige Verringerung dieser Zahl nicht allein erreichen. Daher appelliert Bundesarbeitsminister Walter Riester an die Arbeitgeber: Gebt Schwerbehinderten ihre Chance! Quelle: Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung Gleichstellungsgesetz verabschiedet Am 7. November 2001 beschloss das Bundeskabinett das Gleichstellungsgesetz für behinderte Menschen. Es soll zum 1. Mai 2002 in Kraft treten. Ziel des Entwurfes ist, ein barrierefreies Leben in allen Bereichen zu gewährleisten. Nicht mehr Fürsorge und Versorgung behinderter Menschen stehen im Vordergrund staatlichen Handelns, sondern die selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben jeden Bürgers sowie die Beseitigung aller Hindernisse, die diese Chancengleichheit einschränken. Barrierefreiheit beschränkt sich dabei nicht nur auf Mobilität, vielmehr soll behinderten Menschen ermöglicht werden, alle Lebensbereiche neben baulichen Anlagen, Verkehrsmitteln, technischen Gebrauchsgegenständen und Kommunikationseinrichtungen in der allgemein üblichen Weise zu nutzen, ohne besondere Einschränkungen und ohne fremde Hilfe. Der integrative Ansatz einer selbstbestimmten Teilhabe beginnt bei der Projektgruppe, die den Gesetzesentwurf auf Grundlage eines Entwurfes des Forums behinderter Juristinnen und Juristen erarbeitet hat. Er setzt sich u.a. fort bei der Möglichkeit von Zielvereinbarungen über flexible Regelungen zur Herstellung von Barrierefreiheit, die Behindertenverbände mit der Wirtschaft treffen können der besonderen Förderung von Frauen mit Behinderungen der Barrierefreiheit im Baubereich, von Gaststätten in neu errichteten Gebäuden, im Verkehrsbereich, in der Informationstechnik, beim Hochschulstudium etc. der Anerkennung der Gebärdensprache dem Verbandsklagerecht der gesetzlichen Verankerung der / des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Behinderten Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung 5

6 Hamburg Info-Dienst 37 Dezember 2001 Liebe Schwerbehindertenvertrauenspersonen, Liebe Leser des Info-Dienstes! Haben Sie Anregungen, Ergänzungen oder Klagen? Dann scheuen Sie sich nicht und nehmen Kontakt zum Vorstand auf! Das geht ganz schnell per allgemein unterm oder auch per Brief, Fax, persönlicher des Vorstands und Anruf. Wir bitten alle, uns bei Veränderungen im Betrieb rasch zu informieren, beispielsweise wenn eine Vertrauensperson aus dem Amt scheidet, jemand neu gewählt wurde o. a. Damit ermöglichen Sie, dass neue Vertrauenspersonen umgehend mit dem ARGE Info- Dienst versorgt werden können. Impressum: Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen in der Hamburger Wirtschaft in Kooperation mit dem Integrationsamt Hamburg Postanschrift: Kontakt: Schwerbehindertenvertretung Marina Marquardt, Vorsitzende 040 / c/o HHLA AG Fax: Manfred Wilkens Patricia Krumstroh, 1. Stellv. 040 / Bei St. Annen 1 Fax: Hamburg Cord Lucas, 2. Stellv / Fax: wie Tel.-Nr. Absender: (bitte lesbar) Funktion:... Name:... Firma:... Straße:... PLZ / Ort:... Bitte Ankreuzen: Synopse zum Sozialgesetzbuch IX TeleSign Schwerbehindertenvertretung Manfred Wilkens c/o HHLA AG Bei St. Annen 1 6

7 Zum Sammeln Nr. 8 Integrationsfachdienst - auch für Gehörlose oder Hörbehinderte In einem Kooperationsvertrag haben die Adecco Personaldienstleistungen GmbH und die Berufsförderungswerk Hamburg GmbH vereinbart, gemeinsam das Modellprojekt Integrationsfachdienst durchzuführen. Es wird finanziert durch das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und ist bis Ende 2001 konzipiert. Ab dem arbeitet der Integrationsfachdienst in der Regelförderung nach SGB IX im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit, dem Integrationsamt und weiteren Rehabilitationsträgern. Zielsetzung ist die Unterstützung schwerbehinderter Menschen bei der Teilhabe am Arbeitsleben. In Hamburg gibt es etwa 3200 arbeitslose schwerbehinderte Menschen. Darunter hochqualifizierte Arbeitskräfte, die am richtigen Arbeitsplatz gute Leistungen erbringen werden. Es lohnt sich für Arbeitgeber, die unterschiedlichen Behinderungsarten genauer zu betrachten. Körperliche- und Sinneseinschränkungen sind nicht gleichbedeutend mit eingeschränkter beruflicher Leistung! Die Aufgabe des Integrationsfachdienstes ist, die Leistungsmerkmale jedes einzelnen Bewerbers zu erfassen, eine berufliche Perspektive zu entwickeln und den Bewerber bei der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses zu unterstützen, auch schon bei Bewerbungen. Auf der anderen Seite werden aufgeschlossene Arbeitgeber gesucht, die schwerbehinderte Mitarbeiter einstellen. Die Arbeitgeber und Kollegen werden bei der Integration des neuen Mitarbeiter unterstützt mit Eingliederungs- bzw. Einarbeitungszuschüssen Einsparungen von Ausgleichszahlungen Finanziellen Leistungen zur Einrichtung eines behinderungsgerechten Arbeitsplatzes Kostenübernahmen für notwendige technische Hilfen Zuschüssen für die Einrichtung eines zusätzlichen Arbeitsplatzes für Schwerbehinderte Durch besondere Vereinbarungen mit dem Hamburger Arbeitsamt und des Integrationsamtes übernimmt der IFD für den Arbeitgeber Formalitäten und verhandelt Höhe und Art der Zuschüsse sowie die Ausstattung des Arbeitsplatzes mit technischen Hilfen. Die Vermittlung von gehörlosen Menschen gestaltet sich schwierig, da die meisten Arbeitgeber und Kollegen Mühe haben, sich die Kommunikation mit den Bewerbern vorzustellen. Andreas Willrodts Aufgabe besteht darin, den Bewerber bei seinem Vorstellungsgespräch zu begleiten sowie dem Arbeitgeber und den Kollegen von Anfang an zur Seite zu stehen. Er ist während der gesamten Probezeit Ansprechpartner, falls es zu Schwierigkeiten kommen sollte. Weiterhin klärt er über Gehörlosigkeit und die damit verbundenen Auswirkungen sowie über die Möglichkeiten einer Arbeitsaufnahme auf. Andreas Willrodt beherrscht die Gebärdensprache. Kontakt: Integrationsfachdienst Tel.: 040 / Andreas Willrodt Fax: 040 / August-Krogmann-Straße Hamburg 7

8 Zum Sammeln Nr. 9 Info-Nett Neue Berufschancen im Bereich der Neuen Medien für Menschen mit schwerer Behinderung Innerhalb von drei Jahren sollen 60 arbeitslose schwerbehinderte Menschen zu New-Media- BeraterInnen ausgebildet werden. Grundlage ist ein Modellprojekt des Integrationsamtes Hamburg, realisiert durch die Universität der Bundeswehr - Professur für Berufs und Betriebspädagogik - in Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Hamburg. Das Projekt umfasst eine viermonatige Einarbeitungsphase im Berufsförderungswerk mit einer anschließenden achtmonatigen Praxiszeit in Unternehmen, Kultureinrichtungen oder Schulen. Während des Praktikums werden die TeilnehmerInnen durch das Team von INFO- NETT betreut und weitergebildet. Die entstehenden Lohnkosten übernehmen das Integrationsamt sowie das Arbeitsamt. Für Unternehmen entstehen keinerlei Kosten! Für die Praktika werden noch Unternehmen gesucht! Die Tätigkeitsfelder der Praktikanten sind vielseitig. Sie umfassen u.a. Beratung und Gestaltung im Umgang und Einsatz der Internettechnologie, der Medienerstellung, der Web- Site-Gestaltung, der überlegten Recherche im world-wide-web sowie der Pflege einer Homepage oder eines E-Shop-Sxstems. Auf Unternehmenswünsche wird gern eingegangen. Das Projekt INFO-NETT stellt interessierten Unternehmen und Betrieben ab März - Oktober 2002 New-Media-BeraterInnen - kostenlos - zur Verfügung. Kontakt: Andrea Laudan Telefonnummer: 040 / Urteile Schwerbehindertenvertretung: Schwerbehinderte Rehabilitanden sind wie schwerbehinderte Arbeitnehmer eines Berufsbidungswerkes bei der Wahl der Schwerbehindertenvertretung wahlberechtigt. Sie sind jedoch zur Schwerbehindertenvertretung nicht passiv wählbar. BAG, Beschluss vom 27. Juni ABR 50/99 Schwerbehindertenrecht: Anfechtung - offensichtliche Falschbeantwortung Die Falschbeantwortung der Frage nach der Schwerbehinderung des Arbeitnehmers berechtigt nicht zur Anfechtung des Arbeitsvertrages, wenn die Schwerbehinderung für den Arbeitgeber offensichtlich war und bei ihm ein Irrtum entstanden ist. BAG v AZR 380/99, AuA 7/01, S BGB; 286 ZPO Stade: Weiterentwicklung der Rechtsprechung zum Kennzeichen ag : Das Versorgungsamt und das Landesversorgungsamt verweigerten einer 41-jährigen an Multiple Sklerose erkrankten Frau den Zusatz im Schwerbehindertenausweis ag, weil sie noch mehr als 100 Meter gehen konnte. Die Ämter hielten sich an die höchstrichterlichen Grundsätze und hängten die Hürden für den Nachteilsausgleich sehr hoch. Das Stader Sozialgericht entschied dagegen im November d. J., dass gemäß 1 des Sozialgesetzbuch IX die Rechtsprechung auch eine drohende Verschlechterung der Gesundheit zu beachten hat. Zusätzlich ist insbesondere den Bedürfnissen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen Rechnung zu tragen. Die Kammer sprach der Klägerin das Kennzeichen ag für außergewöhnliche Gehbehinderung zu. Quelle: Stader Tageblatt vom 15. November

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