Fachkräfte:IstderMangel eigentlichnureinengpass?

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1 STARKEWIRTSCHAFT D_Landshut_Standortportrait.indd 1 SONDERBEILAGE HANDEL, HANDWERK, INDUSTRIE UND GEWERBE IN OSTBAYERN NR. 10 OKTOBER ,90 Zweitbester Standort Bayern nur hinter Schweden MÜNCHEN. Bayern ist ein industrieller Spitzenstandort. Im Vergleich mit den 45 wichtigsten Wettbewerbern belegt der Freistaat weltweit denzweitenplatz.diesgehtausder Studie Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich hervor, die die IW Consult GmbH im Auftrag der vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erstellt hat. Gegenüber der Untersuchung aus dem Vorjahr verbesserte sich Bayern um einen Platz. Vor dem Freistaat rangiert lediglich Schweden, das bereits 2013 die Liste anführte. Schlecht schneidet Bayern allerdings bei den Kosten (Platz 37) ab. Dies gilt sowohl für die Arbeitsals auch für die Energiekosten. Im Vorjahr lag Bayern hier noch einen Rang weiter vorne. Besonders gut ist der Freistaat im Teilbereich Wissen (weltweit Platz 2). Auch bei der Infrastruktur liegt Bayern weit vorne, fiel aber vom ersten auf den vierten Platz zurück. Deutschland belegt im Gesamtranking Platz sechs und machtedamiteinenplatzgut.(wz) NACHRICHTEN WAS KOSTET DIE MAUT? Kommt die Maut, wie von Verkehrsminister Alexander Dobrindt vorgeschlagen, könnte das auch für den Einzelhandel in den bayerischen Grenzregionen spürbare Umsatzeinbußen nach sich ziehen. Seite 3 UNTERNEHMEN WERBUNG UND MARKETING Content Marketing, Big Data und Green Marketing: Unternehmen, die auch in Zukunft erfolgreich werben möchten, sollten die aktuellen Trends im Marketing kennen und auch beachten. Seiten 18 bis 20 MAGAZIN DIE WZ-REPORTAGE Die Wirtschaftszeitung hat sich in der nördlichen Oberpfalz der ehemaligen Hochburg der Porzellanindustrie aufdiesuchenachspurendesweißen Goldes begeben. Und dabei einige Schätze gefunden. Seiten 22/23 Carsharing, E-Mobile,ÖPNV:Welche Trends den Personenverkehr in Städten und auf dem Land beeinflussen. Seiten 9-17 Fachkräfte:IstderMangel eigentlichnureinengpass? Experten fordern differenzierte Betrachtung/ Viele Recruitingprobleme hausgemacht VON GERD OTTO OSTBAYERN. Dass Fachkräftemangel ein Sprengsatz für Wirtschaft und Gesellschaft sein könnte, ist unbestritten. Die Frage ist nur: Haben wir tatsächlich eine solche Lücke oder beruht diese Einschätzung eher auf zum Teil sehr subjektiven Interpretationen als auf harten Fakten? Die Wirtschaftszeitung ist in Ostbayern auf die Suche nach den wahren Gründen des vielzitierten Fachkräftemangels gegangen und hat bei genauerem Hinsehen ein sehr differenziertes Bild erhalten. Nach den Erkenntnissen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB) der Bundesanstalt für Arbeit kann jedenfalls von einem flächendeckenden Fachkräftemangel keine Rede sein. Freilich, Engpässe seien durchaus zu beobachten. So könnten Betriebe vakante Stellen zwar immer noch besetzen, es gäbe aber weniger Bewerber, also weniger Auswahl und es dauere länger. Viele Probleme erscheinen dabei auch hausgemacht, etwa durch eine wenig vorausschauende Personalpolitik während der vergangenen Krisenjahre, als im Gegensatz zu Familienunternehmen insbesondere börsengetriebene Konzerne ihre Belegschaften stark reduzierten. Vielfach scheinen auch die Recruiting-Verfahren verbesserungsfähig. Oft wird, wie Personalberater monieren, beim Kampf um die besten Köpfe ausschließlich der einzig wahre Spezialist ins Auge gefasst. Die gute alte Einarbeitungszeit, um den hoch qualifizierten Bewerber an seine künftige Aufgabe heranzuführen, gewähren viele Unternehmen nicht. Dazu kommt, dass Arbeitsmarktinstrumente wie die Blue Card, die internationale Fachkräfte anlocken soll, in ihrer konkreten Umsetzung nicht so erfolgreich wie gedacht sind. Für Winfried Mellar von der IHK Regensburg ist dennoch klar, dass zumindest das Fachkräftepotenzial in den kommenden Jahren aufgrund demografischer Faktoren stark schrumpfen werde. Ob aus dem Rückgang der Bevölkerung freilich ein Fachkräftemangel werden wird, hängt laut Mellar von zahlreichen Faktoren ab, die heute noch gar nicht absehbar seien. Technische Revolutionen wie der 3-D- Drucker zur Herstellung kompletter Bauteile könnten sogar dazu beitragen, dass sich der Arbeitskräftebedarf in der Industrie verringern werde. Im ostbayerischen Handwerk scheint der Fachkräftemangel dagegen bereits spürbar angekommen zu sein. Wie Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber betont, suchen viele Handwerksbetriebe geradezu händeringend nach kompetenter Unterstützung fürihr Team.Auch wenn die aktuelle Lehrstellensituation mit über 1500 freien Ausbildungsplätze in Ostbayern den demografischen Faktor überaus klar beschreibt, dürfen wir nicht nur jammern, sondern müssen ihm bewusst begegnen und Lösungen finden. Seiten 4/5 KOMMENTAR Potenzial nutzen VON GERD OTTO Realität, Märchen oder gar Lüge?Obder häufig beschworene, auf jeden Fallabervielzitierte Fachkräftemangel tatsächlich existiert, darüber lässt sich trefflich streiten.unddasistgutso,jasogar dringend erforderlich. Dabei sollten sich die Kontrahenten in dieser Auseinandersetzung dem Thema vorurteilsfrei stellen und eben gerade nicht besserwisserisch auf einer Thesebeharrenodersiegaralsdie Wahrheit verkaufen. Letzten Endes geht es schließlich um die Zukunft unserer Jugend und der heutigen Gesellschaft. Und da kommt es daraufan,dassjedereinzelnesichals konkurrenzsfähig erweist und wir alle zusammen als Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben. Dazu aber müssen wir unser gesamtes Potenzial ausschöpfen, wovon dieser Wirtschaftsstandort Gott sei Dank noch eine ganze Menge aufweist. Exportquoten von im Schnitt über 55 Prozent selbst in der Oberpfalz können nicht daher rühren, dass es uns an Fachkräften mangelt. STANDORTPORTRÄT In dieser Ausgabe stellen wir den Standort Landshut vor. KONTAKT Landshut STANDORTPORTRÄT Zwischen Tradition und Moderne DerStandort bietet Potenzial für Industrie,Gewerbe und Handel VERKEHRSGÜNSTIGELAGE Landshutprofitiert nicht nur vonder Nähe zu München LEBENDIGEGESCHICHTE Die kulturelle Vielfalt macht die Stadt zum begehrten Wohnort Mittelbayerischer Verlag Kumpfmühler Straße 15, Regensburg Telefon (gebührenfrei, nur aus den Festnetzen) Mail Online Lohnender Umweltschutz Infineon Regensburg investiert in Blockheizkraftwerk. Zwei riesige Öltanks mussten der Investition in die Zukunft am Infineonstandort im Regensburger Westen weichen. Wo früher Liter Heizöl für extrem kalte Wintermonate gelagert wurden, entsteht bis Mai kommenden Jahres ein zwei Millionen Euro teueres Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Wärmeund Stromerzeugung am Standort. Den Startschuss für die Bauarbeiten gaben Bürgermeister Jürgen Huber, Wirtschafts- und Finanzreferent Dieter Daminger und die Betriebsleitung von Infineon Technologies beim gemeinsamen Spatenstich Mitte September. Mit dem neuen, erdgasbetriebenen BHKW können wir künftig rund 50 Prozent unseres Wärme- und circa zehn Prozent unseres Strombedarfs selbsterzeugen. Damitsenkenwir für unsere Heizzentrale nicht nur die Energiekosten um rund 38 Prozent, sondern sparen pro Jahr mehr als 3500 Tonnen CO2 ein, erklärte Josef Krapf, Leiter Facility-Management. So soll sich die Investition in zweieinhalb Jahren amortisieren. Die Energiewende ist die maßgebliche Entwicklung unserer Zeit. Gerade jetzt, da sehr viel über die Notwendigkeit von Trassen gesprochen wird, sind solche dezentralen Projekte der Energieerzeugung enorm wichtig, betonte auch Huber die Bedeutung des BHKW. Das ist genau das, was wir wollen: Umweltschutz, der sich lohnt. In diesemsinnesahauchdr.erwinhammerl, Sprecher der Betriebsleitung, im BHKW einen wichtigen Beitrag zurwettbewerbsfähigkeit.(tr) JEDENTAG EINSUPER DEAL! 10.September-29.Oktober2014 METRO C&C Deutschland GmbH Bajuwarenstr Regensburg Noch kein Kunde und Gewerbetreibender? Jetzt anmelden unter

2 SEITE 2 OKTOBER 2014 NACHRICHTEN WIRTSCHAFTSZEITUNG EDITORIAL VON MARTIN ANGERER In Bewegung DieHerrinüberdiebayerischenZahlen Marion Frisch ist die neue Leiterin des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung Alle Jahre wiederkommtzu Weihnachten nicht nur das Christuskind. Ebenso verlässlich erhöht auch die Bahn pünktlich zu den Weihnachtsferien ihre Tarife. Bei den Bahnkunden sorgte dies jedes Jahr für Grummeln. Das Argument der Bahn, man kompensiere mit der Anhebung nur Kostensteigerungen, stand dabei schon immer aufgrund des gewählten Zeitpunkts ausgerechnet zur Weihnachtsreisezeit auf wackligen Beinen. Wer der Bahn deshalb Kalkül unterstellte, sieht sich nun wohl bestätigt. Denn kaum setzen die neuen Fernreisebusse die Bahn massiv unter Druck, indem sie Tausende von Bahnkunden in ihre Reisebusse locken, bleibt die Erhöhung der Tarife zur Weihnachtszeit aus. Auch wenn die Fernreisebus-Anbieter ihre Schnäppchenpreise wohl nicht auf Dauer halten können: Diese neue Alternative im deutschlandweiten Linienverkehr hat gehörig Bewegung in den Markt des Personenverkehrs gebracht. In dieser AusgabehabenwirunsmitderZukunft der Mobilität in Städten und auf dem Land beschäftigt und neben den Fernreisebussen viele weitere interessante Trends entdeckt. Wennam6.OktoberinLeipzig der 43. Ernst-Schneider-Preis, der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft, verliehen wird, sitzt auch die Wirtschaftszeitung in der ersten Reihe und hält die ostbayerischen Fahnen hoch. Die WZ-Reportage Aufstieg und Fall der Sonnenkönige wurdevonderjuryfürden Preis nominiert. LESEN SIE AUCH INITIATIVE STATT WARTEN Die berufliche Anerkennung von ausländischen Fachkräften ist sehr aufwendig. Wenn es Unternehmen zu lange dauert, gehen sie andere Wege und werden dafür kritisiert. Seite 6 EXPANDIEREN, ABER RICHTIG Am Beispiel der Horsch Maschinen GmbHzeigtsich,wiewichtigderZugang zu internationalen Märkten ist und welche Rolle die Partnerbank bei dem Schritt in die Ferne spielt.seite 7 NEUE PFLICHTEN FÜR BERATER Ein von der Bundesregierung neu geschaffenes Gesetz bringt einige neue Regelnmitsich sowohlfürdiefinanzinstitute als auch für die Honorarberater. Seite 8 VON THOMAS TJIANG NÜRNBERG. Von den Auswirkungen der Statistik gab es für bayerische Bürger im August eine Kostprobe. Nach der letzten Großdatenerhebung, dem Zensus 2011, bekamen heuer sieben Gemeinden in Bayern den gesetzlichen Feiertag Mariä Himmelfahrt neu zugesprochen, während drei Gemeinden den Feiertag verloren. Im Markt Thüngen im Landkreis Main-Spessart ging es wohl am knappsten aus. Hier gaben vier katholische Einwohner den Ausschlag für die Einführung des Feiertages. Daten zu Bevölkerung, Religionszugehörigkeit, Gesundheitswesen oder Erwerbstätigkeit kommen, wie viele andere Zahlenkolonnen, vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. Etwa die zuletzt erfasste Zahl von 12,604 Millionen BewohnerninBayern,ein Wert, der Monat für Monat leicht ansteigt. Grund ist allerdings nicht das Saldo der sogenannten natürlichen Bevölkerungsbewegung, das Geburten und Sterbefälle gegenüberstellt. Dem letzten Jahreswert zufolge war das Saldo mit fast Menschen negativ. Das Plus resultiert vielmehr aus Wanderungsgewinnen, also der Summe aus Zu- und Fortzügen. Im Schnitt lassen sich monatlich Menschen in Bayern neu nieder, zwei Drittel von ihnen kommen aus dem Ausland. Dagegen verlassen bayerische Mitbürger monatlich den Freistaat, mehr als die Hälfte sucht das Glück im Ausland. Die Statistik liefert auch Auskunft über die Umzüge innerhalb Bayerns, sofern die Heimatgemeinde verlassen wird. Das sind monatlich über Personen. Unter den Zahlenmengen finden sich beim Landesamt für Statistik auch Hochrechnungen über die Bevölkerungsentwicklung vom Jahr 2012 biszum Jahr2032.Demnachwirdnur Oberbayern, angetrieben vom Großraum München, ein stattliches Bevölkerungsplus von 7,5 Prozent verbuchen. Verlierer sind Unterfranken beziehungsweise Oberfranken mit abnehmender oder stark abnehmender Tendenz. Die Oberpfalz wird sich in Summe stabil entwickeln. Heruntergebrochen auf Landkreise werden der statistischen Prognose zufolge Regensburg und Kelheim zunehmende Einwohnerzahlen verbuchen. Schwandorf und Neumarkt entwickeln sich stabil. Cham wird sich einem abnehmenden Bevölkerungstrend stellen müssen. In Tirschenreuth, Neustadt a. d. Waldnaab und Amberg-Sulzbach stehen die Zeichen bisaufdiestädteambergundweiden SeitAnfangdesJahres zuständig fürdiezahlenund Daten in Bayern: Marion Frisch Foto: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Ich habe mich nie vor Aufgaben gescheut, auch nie davor, mir selbst unbequem zu sein. Marion Frisch sogar auf stark abnehmend. Bayernweitwirdbis2032einPlusvon2,8Prozent prognostiziert. Die größte Zunahme wird der Landkreis München mit fast 16 Prozent verbuchen, während der Landkreis Wunsiedel 18 Prozent seiner Einwohner verliert. Das ist fast jeder fünfte. Keine speziell weibliche Führung Zahlen wie diese werden seit Jahresbeginn erstmals in der Geschichte der BehördevoneinerFrauanderSpitze,der 51-jährigen Juristin Marion Frisch, veröffentlicht. Dass das Präsidentenamt nun in Frauenhand liegt, mag für den Verlagerungsprozess der Zentrale von München ins mittelfränkische Fürth ein Glücksfall sein. Weibliche Spitzenkräfte gelten als umsichtiger und könnten die zwangsläufigen Konflikte bei Versetzungen erfolgreicher moderieren. Doch Frisch will davon nichts wissen. Sie sei keine Präsidentin qua Frauenquote, weist sie energisch zurück. Sie führe nicht männlicher oder weiblicher, sondern als Person mit klarem Leitsatz: Ich möchte so mit den 800 Mitarbeitern umgehen, wie ich es selbst erwarte. Auch ihre vorherige, über 20-jährige Karriere im Bayerischen Innenministerium habe sie nicht als Frau, sondern als Leistungsträgerin gemacht. Ich habe mich nie vor Aufgaben gescheut, auch nie davor, mir selbst unbequem zu sein. Zuletzt leitete die gebürtige Rotherin das Sachgebiet Islamismus und Geheimschutz sowie die bayerische Cybersicherheit. Gleichwohl hatte sie zum Dienstantritt allen Mitarbeitern in München, Fürth und Schweinfurt die Hand geschüttelt. So habe sie sich persönlich vorgestellt und direkt alle Sachgebiete und Teams kennengelernt. Das helfe ihr nun in der internen Kommunikation: Man knüpft an eine Begegnung an. Denn ganz reibungslos wird sich der Umzug von München nach Fürth nicht vollziehen. Zwar laufen noch bis voraussichtlich Ende 2015 die knapp 40 Millionen teuren Sanierungsmaßnahmen in der einstigen Immobilie von Schickedanz, der Mutter des gescheiterten Versandhauses Quelle. Angesichts neuer Räume, neuer Teams und neuer EDV-Lösungen sieht Frisch aber auch die Möglichkeit, Dinge und Abläufe zu verbessern, Neues aufzubauen. Gleichzeitig begleitet sie die Kollegen, die den Weg in die neue Zentrale nicht mitgehen wollen. Es sei eine schwierige Gratwanderung, keine inneren Kündigungen zu provozieren. Frisch scheint dies relativ geräuschlos zu schaffen. Auch neun Monate nach Dienstantritt pendelt sie viel zwischen den drei Standorten hin und her. Ihr Fürther Büro ist schmucklos und weitgehend leer. Zwei Ordner im Regal, zwei statistische Jahrbücher, einige Berichtshefte. Dafür die für Statistiker typischen zwei Bildschirme am Schreibtisch, um Zahlenreihen im Blick zu behalten und gleichzeitig zu arbeiten. Außerdem finden sich auf dem Schreibtisch ein prall gefülltes Taschenkalendarium und ein ipad. Was immer in der Behörde geschieht, soll gemäß des E- Government-Gesetzes des Bundes medienbruchfrei bearbeitet und kommuniziert werden. Die Flut der erhobenen Zahlen ist gesetzlich geregelt und wird in enger Abstimmung mit den anderen Bundesländern, dem Bundesstatistikamt Destatis sowie zunehmend durch die EU-Anforderungen der Eurostat realisiert. Das grenzt die Spielräume ein, lasse aber Raum, die Art der Arbeitserledigung zu verbessern. Für Experimente nicht zu haben Für Experimente, die die Qualität der Zahlen im bundesweiten Konzert gefährden, ist sie nicht zu haben. Sie kennt auch den Anstieg der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat von 0,8 Prozent oder die Steigerung der Wohngebäudepreise von 2,1 Prozent. Die nackten Zahlen sind ein Kaleidoskop, das die bunten Seiten deslebenszeigt. Dasgiltetwafürdie öffentlich zugänglichen Auswertungen, die die Ausstattung je Haushaltsgröße mit Neuwagen, Flachbildschirmen oder Faxgeräten zeigen. Oder etwa die Scheidungsraten, die in München und Nürnberg einen Spitzenwert nach fünf Jahren erreichen, in Regensburg nach sechs, in Neumarkt sogar erst nach neun Jahren. Eine soziologische Interpretation sowie eine Interpretation zum Beispiel für die lokale Wohnungswirtschaft oder örtliche Paarberatungen ist für Frisch kein Thema. Sie ist für die saubere Lieferung der Daten zuständig. STEUERHINTERZIEHUNG Nach der Causa Hoeneß hat das mediale Interesse am Thema Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung spürbar nachgelassen. Die Fallzahlen sind dennoch weiterhin hoch. Seite 8 ANSPRECHPARTNER Redaktion: Martin Angerer Tel.: (0941) Mail: die-wirtschaftszeitung.de Anzeigenverkauf: Oliver Schäfer Tel.: (0941) Mail: die-wirtschaftszeitung.de Helmut Ketterl Tel.:(0941) Mail: die-wirtschaftszeitung.de Ein Produkt der UNTERNEHMENUND VERBÄNDEIN DIESERAUSGABE ADAC... Seite12,21 AderholdRechtsanwaltsgesellschaft... 8 AkademiefürWerbungundMarketing AktivseniorenRegionOberpfalz... 9 amplus andrémedia Audi AutoFürter AutohausLesser AutohausPraller AutomotiveInstitutforManagement... 9 AVLSoftwareandFunctions... 6 BayerischeArchitektenkammer BayerischeEisenbahngesellschaft BayerischerBauernverband BayerischerBauindustrieverband...5 Bayerisches Landesamt fürstatistikunddatenverarbeitung...2 Bitkom BMWRegensburg... 9 BundesagenturfürArbeit... 4 BundesamtfürGüterverkehr... 9 BundesverbandderVerbraucherzentrale... 8 BundesverbandFuhrparkmanagement BundesverbandKeramischeIndustrie Bureau BusinessNetworkInternational Continental...14 CortalConsors... 8 DAK... 21,28 DeutscheBahn... 12,13 DeutschePost DeutscherBauernverband DeutscherMarketingVerband DieLänderbahn ErlebnisAkademie FleetExpert FronbergGuss GKKDialogGroup GlasmnufakturKöck GüntherStahl...4,29 Hamm...5 HandwerkskammerNiederbayern-Oberpfalz... 1 HorschMaschinen... 7 Hutschenreuther HypoVereinsbank... 7 IHKRegensburgfürOberpfalz/Kelheim... 1,5 Infineon... 1 Institut für Arbeitsmarkt- und BerufsforschungIAB... 4 InstitutfürMobilitätsforschung... 9 IWConsult... 1 Kienbaum Krones... 5,28 MaschekAutomobile MaxBögl...5 Medialot MesseMünchen MünchnerVerkehrs-undTarifverbund Orizon... 8 OsramOptoSemiconductors OTHAmberg-Weidem OTHRegensburg PorzellanfabrikWalküre powerpressmedien PricewaterhouseCoopers RaithArchitekten Raith Kommunikations- und Organisationsdesign RegensburgerVerkehrsverbund Siemens... 9,30 StadtwerkeKelheim... 9 StrategischePartnerschaftSensorik(SPS)... 6 TechnischeHochschuleDeggendorf TechnischeUniversitätMünchen UniversitätRegensburg... 3,21 vbw- Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft... 1, 5 VerbandderAutomobilindustrie Verein für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung... 6 VereinigungDeutscherAutohöfe WW+KN... 3

3 WIRTSCHAFTSZEITUNG NACHRICHTEN OKTOBER 2014 SEITE 3 EintrittsgeldfürDeutschlandkannteuerwerden Kommt die Maut wie von Verkehrsminister Alexander Dobrindt geplant, drohen dem Einzelhandel in Ostbayern Umsatzeinbußen VON THORSTEN RETTA CHAM/. Der Weg über die Grenze nach Tschechien ist für zahlreiche Verbraucher in Ostbayern keine Seltenheit. Benzin und Genussmittel stehen dann in der Regel auf der Einkaufsliste. Aber auch in umgekehrter Richtung fließt der Käuferstrom. Gerade die grenznahen Landkreise und Städte locken Kunden aus Tschechien ins Bayerische. Laut Dr. Matthias Segerer von der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim sind die tschechischen Nachbarn mit ihren Grenzübertritten inbayernfüreinenumsatzvonknapp 52 Millionen Euro verantwortlich. Schwerpunktmäßig natürlich in den grenznahen Städten und Landkreisen wie Cham, Waldmünchen oder Furth im Wald, so Stegerer. Aber auch Regensburg ist für einige Zielort, in der Relation jedoch deutlich seltener. Diese tschechische Käufergruppe könnte jedoch bald wegbrechen. Zumindest dann, wenn Bundsverkehrsminister Alexander Dobrindt seine Mautpläne neben Autobahnen sollen alle Straßen einer Nutzungsgebühr unterliegen trotz zunehmender Kritik unverändert durchsetzt. Indirekte Preiserhöhung Die Maut wäre für die ausländischen Besucher nichts anderes als eine indirekte Preiserhöhung. Denn obwohl das Lohnniveau in Tschechien stetig steigtundsichseitdemjahr2000etwa verdoppelt hat, sind die Tschechen mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von etwa Kronen (circa 940 Euro) preissensibler als beispielsweise die deutlich besserverdienenden Österreicher. Je geringer der Verdienst, desto preissensibler, weiß Stegerer. Dobrindts Eintrittsgeld in die deutsche Discountrepublik hätte demnach die massivsten Auswirkungen auf den Einzelhandel in Ostbayern. Denn hier zieht es die Besucher aus Tschechien in erster Linie hin. Laut einer Studie zum Einkaufsverhalten tschechischer Besucher im Landkreis Cham, die an der Universität Regensburg als Diplomarbeit vorgelegt wurde, ist es und Die Grenze zwischen der Oberpfalz und Westböhmen ist 200 Kilometer lang. Das führt zu regem Austausch, den die geplante Maut zumindest in Teilen bedroht. Foto: dpa MAUT HEMMT EINKAUFSLAUNE DER TSCHECHEN ANZAHL NENNUNGEN 44 Anzahl tschechischer Besucher,die zum Einkaufen nach Bayern einreisen. ohne Infrastrukturabgabe mit Infrastrukturabgabe (100 für die Jahresvignette, 20 für die Zweimonatsvignette und 10 für die 10-Tagesvignette) einmal prowoche öfter einmal promonat einmal im halben Jahr einmal projahr nie Quelle: IHK Regensburg; Datengrundlage: Haushaltsbefragung im Auftrag der BBE Handelsberatung, es wurden 501 Haushalteinden Landkreisen Cheb,Tachov, Domalice, Klatovy, Plzen Süd, Plzen Nordbefragt; anteiligegewichtung auf Basis der Einwohnerzahl der ausgewählten Kreise bzw.gemeinden 74 das verwundert durchaus der günstigere Preis, weswegen Tschechen in Ostbayern einkaufen. Überall billig, zu Hause teuer lautete bereits 2008 der Titel eines Artikels in einer tschechischen Zeitschrift. Es sind aber nicht etwa allein Kosmetika oder westliche Markenprodukte, auch die Dinge des täglichen Gebrauchs sind in Tschechien oft teurer als in Deutschland, erklärt Prof. Dr. Markus Lemberger, Regionalmanager im Landkreis Cham. Der harte Wettbewerb in Deutschland ist Hauptursache für die günstigen Preise. Ein zweiter wesentlicher Anreizfaktor zum Einkauf diesseits der deutschtschechischen Grenze ist das Angebotsdefizit im tschechischen Grenzraum, das vor allem im höherwertigen Bereich und bei Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs besteht. Die Anwohner haben hier die Wahl zwischen einem Grenzübertritt oder der Fahrt nach Pilsen, der nächstgelegenen tschechischen Stadt mit einer der deutschen entsprechenden Angebotsvielfalt. Sollte die Maut wie geplant kommen, wird das sicherlich Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der Tschechenhabenundsichauchinden Umsätzen der Einzelhändler in der Region niederschlagen, ist sich Lemberger daher sicher. Konkrete Zahlen nennen möchte der Regionalmanager allerdings nicht. Wie sich die Verbraucher verhalten würden, sei nicht exakt abzuschätzen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes dagegen wird konkreter. Er beziffert den zu erwartenden Umsatzeinbruch im Landkreis Cham auf 20 Millionen Euro. Die Verluste im Tourismus und in der Gastronomie nicht mit eingerechnet. Maut ein Draufzahlgeschäft? Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit insgesamt 600 Millionen Euro Einnahmen aus der Maut pro Jahr. Verrechnet man das mit dem deutschlandweiten Umsatzeinbruch durch ausbleibenden Grenzverkehr, könnte die Maut zum Draufzahlgeschäft werden, prognostiziert der Regensburger IHK-Hauptgeschäftsführer. Denn das Handelsvolumen zwischen Ostbayern und Westböhmen ist im Vergleich zu den anderen deutschen Grenzregionen, wie zum Beispiel zu Österreich oder zur Schweiz, vergleichsweise gering. Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft dertschechen also das,was sie im Handel jährlich ausgeben können liegt mit 3110 Euro pro Einwohner deutlich unter den Werten der beiden anderen Nachbarn, die beim Doppelten beziehungsweise Dreifachen liegen. Hier könnte der Handel noch deutlich mehr Umsatz verlieren. Vignetten und Streckengebühren gibt es innerhalb Europas häufig. Doch Deutschland wäre mit der geplanten Infrastrukturabgabe das erste EU-Land, das eine Maut auf allen Straßen einführt. Abgesehen von der Debatte, ob das europarechtlich überhaupt zulässig wäre, ärgert sich Helmes vor allem über die Signalwirkung: Wir feiern in diesem Jahr mit unseren tschechischen Nachbarn das 25-jährige Jubiläum der Grenzöffnung. Es kann angesichts dieser europäischen Dimension doch nicht sein, dass wir genau jetzt in Kleinstaaterei zurückfallen und für Deutschland Eintrittsgeld verlangen. Gebündeltes Seminarwissen Das Wissensforum von MZ und WZ startet im Oktober bereits in seine dritte Auflage Schon in den vergangenen Jahren waren die Veranstaltungen des Wissensforums sehr gutbesucht. Foto: Archiv. Gebündeltes Seminarwissen zum Rohstoff Wissen bot das Wissensforum bereits in den vergangenen beiden Staffeln. Im Herbst beginnt nun eine weitere Etappe: Prominente Referenten kommen nach Regensburg, um den Teilnehmern der Seminare bei den Themen Wissen, Rhetorik, Persönlichkeitsentwicklung und Mentaltraining auf die Sprünge zu helfen. Veranstalter ist die Mittelbayerische Zeitung zusammen mit der Wirtschaftszeitung in Kooperation mit dem Gewerbepark und Sprecherhaus. Den Anfang macht am 20. Oktober der Gedächtnisexperte Markus Hofmann. Seine These: In jedem Kopf steckt ein Superhirn. Er kombiniert, so der Veranstalter, seine lebendige Art mit Spaß und Humor. Interessantes und verblüffendes Know-how machten das Training des Gedächtnismuskels zum Impulserlebnis für die Zukunft. Er will vermitteln, wie man sich spielend Namen, Gesichter, Fach- und Allgemeinwissen sowie komplexe Sachverhalte merken kann. Geht nicht, gibt s nicht, sagt der Mentaltrainer Thomas Baschab. Er wird am 24. November versuchen, den Zuhörern ihr Unterbewusstsein als Zugang zu ihren tatsächlichen Potenzialen zu öffnen. Bevorzugt an Verkäufer wendet sichgereonjörnam15.dezember.er will zeigen, wie man Persönlichkeitstypen erkennt und versteht. So sollen Teilnehmer neue Kundenschichten erschließen und bisherige Kunden besseransichbindenkönnen.umeinen klaren Kopf in stürmischen ZeitengehtesmitderAutorinSabineAsgodom am 19. Januar. Sie kündigt zwölf Schlüssel zur Gelassenheit an. Andere Menschen zu gewinnen, sie an sich zu binden, von sich zu überzeugen, dabei will der Exgeheimagent LeoMartinhelfen,undzwaram9.Februar. Tanja Köhler appelliert an ihr Publikum, Verantwortung zu übernehmen, Veränderungen anzupacken und sie gelingen zu lassen; dieser Terministam16.März.(wz) TICKETS Weitere Informationen und Tickets gbit es unter Veranstaltungsort ist jeweils das Atrium Hotel im Gewerbepark Regensburg, Termine jeweils an einem Montag im Monatvon19.30bis21Uhr. EXPERTENTIPP Selbstanzeige: Jetzt handeln! MATTHIAS WINKLER WW+KN-Geschäftsführer Infolge des mittlerweile automatisierten Informationsaustausches zwischen den EU-Staaten steigt die Entdeckungsgefahr für Steuerhinterzieher mit Auslandskonten oder ausländischen Investments weiter, warnt WW+KN-Geschäftsführer und Steuerberater Matthias Winkler. Deutschland, die USA und weitere Industriestaaten setzen ausländische Banken und Staaten zunehmend unter Druck. Die Schweiz und viele ihrer dort ansässigen Banken bemühen sich derzeit, ihre Altlasten zu bereinigen, und signalisieren Kooperationsbereitschaft mit ausländischen Steuerbehörden. Demnach will die Schweiz voraussichtlich noch im Herbst dieses Jahres Verhandlungen mit der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten über einen Informationsaustausch zu Steuerzwecken aufnehmen. Auch weitere Nicht-EU-Staaten wollen dem Anzeige automatisierten Austauschverfahren beitreten. Außerdem treibt die Bundesregierung derzeit eine Verschärfung der Regelungen zur Selbstanzeige voran, die zum 1. Januar 2015 in Kraft treten soll. Die Strafzuschläge bei einer Selbstanzeige steigen dann nochmals deutlich und die formalen Hürden werden weit höher sein als jetzt. Betroffene sollten also zügig handeln, erläutert WW+KN- Steuerexperte Winkler und rät: Wer bisher noch nicht tätig geworden ist, sollte umgehend die Abgabe einer Selbstanzeige prüfen und sich hierzu von einem versierten Steuerberater oder Fachanwalt beraten lassen, damit alle Hürden genommen und die notwendigen Formalien eingehalten werden. Mehr zum Thema im Internet auf

4 SEITE 4 OKTOBER 2014 THEMA DES MONATS: FACHKRÄFTE WIRTSCHAFTSZEITUNG SEITE 5 WARUMSIENICHTZUSAMMENFINDEN... Unternehmen finden keine Fachkräfte Fachkräfte finden keine Stellen: In Zeiten, wo Bewerbungen keine Waschkörbe mehr füllen, müssen Firmen und Suchende umdenken Gibt es einen Bewerber D? INTERVIEW GESPRÄCH MIT EINEM DIPLOM-PHYSIKER ÜBER DIE SCHWIERIGE JOBSUCHE Sehr gut und arbeitslos Herr Koch(Name von der Redaktion geändert), Sie studieren derzeit BWL an der Universität Regensburg. Ihr erstes Studium ist das allerdings nicht. Zuvor haben Sie ein Physikstudium mit der Note sehr gut abgeschlossen. Was treibt einen diplomierten Physiker in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands zurück an den Campus? Die Tatsache, dass ich lange Zeit keinen Job gefunden habe. Ich hatte nach dem Studium ein Trainee-Programm bei einem deutschen Konzern begonnenen. Der hatte aber Ende 2008 große wirtschaftliche Schwierigkeiten, so dass mein Vertrag nicht verlängert wurde und zum 31. Januar 2009 auslief. Dann ging es ans Schreiben von Bewerbungen? Ja. Und zum Arbeitsamt. WiewardasFeedback?WurdenSiezuVorstellungsgesprächen eingeladen? Die Resonanz war dürftig. Viele Firmen waren zu dieser Zeit in Kurzarbeit. Dennoch durfte ich mich bei einigen Unternehmen vorstellen. Allerdings ohne Erfolg. Woran lag das Ihrer Einschätzung nach? Das Matching war das Problem. Die Firmen hatten eine sehr spezielle Vorstellung von dem, was ein Bewerber mitbringen sollte. Die Motivation in Form einer Einarbeitungszeit in den potenziellen neuen Mitarbeiter zu investieren, schien sehr gering zu sein. Die Firmen waren auf dersuche nach dem maßgeschneiderten Bewerber.Daswarichnicht. Wiegingesdannweiter? Im Herbst 2010 bin ich dann an der damaligen Fachhochschule Regensburg im Rahmen einer Personalmesse mit einem Personaldienstleister in Kontakt gekommen. Der hatte eine Anfrage nach einem Physiker von einer Landshuter Firma. Dort wurde ich dann sogar fest angestellt. Der Personaldienstleister bekam eine Vermittlungsgebühr. Aber auch das ist Vergangenheit. Richtig. Bei der Firma hatte ein Management-Buy-out stattgefunden und infolgedessen gab es massive Umstrukturierungen. Am Ende kam die Insolvenz und ich stand wieder auf der Straße. Und dann begannen Sie das BWL-Studium? Ja. Ich wollte nicht erneut eine derart große Lücke im Lebenslauf haben. Wann werden Sie fertig sein? Im Optimalfall Ende Dann werde ich mich wieder bewerben. Diesmal mit zwei Abschlüssen und Berufserfahrung. DasInterviewführteThorstenRetta Mangel ist kein Mythos Firmen und Verbände suchen Konzepte gegen den Fachkräftemangel Zeichnung: Irene Daxer FürEngpassgibtesmehralseinenGrund Das Phänomen Fachkräftemangel stellt sich differenziert dar: Nicht Schrumpfung, sondern Alterung ist das aktuelle Thema VON MECHTILD ANGERER NÜRNBERG. Deutschland gehen die Fachkräfte aus. Der Fachkräftemangel bedroht Wirtschaftskraft und Wohlstand. Um die Lücke zu schließen, wirbt man auch im Ausland um die besten Köpfe.Seit2012istderKöderfürFachkräfte aus Nicht-EU-, also Drittstaaten diebluecard,die umdeneu-arbeitsmarkt vor Lohndumping zu schützen nach dem Willen der zugrundeliegenden EU-Richtlinie an eine Mindestgehaltsgrenze gekoppelt ist: zwei Drittel der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung, bei Mangelberufen 52 Prozent. Doch je weniger Erfolg die Blue Card zeigt, desto lautstärker wird das Absenken dieser Grenze verlangt: Inzwischen sind es in speziellen Mangelberufen nur noch gut Euro. Vorausgesetzt, die Marktgesetze gelten und Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis: Ist der internationale Fachkräftemarkt also ein Käufermarkt müssen ausländische Ingenieure nicht mit hohen Gehältern angelockt, sondern den Arbeitgebern mit niedrigen Gehältern schmackhaft gemacht werden? Gibt es also gar keinen Fachkräftemangel? Es gibt keinen flächendeckenden Fachkräftemangel. Doch es gibt Engpässe, sagt Dr. Alexander Kubis, der Leiter der Stellenerhebung des Instituts für Firma Mustermann Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, im Einklang mit der von seinem Institut erstellten Fachkräfteengpassanalyse Der Arbeitsmarkt in Deutschland vom Juni Betriebe können vakante Stellen immer noch besetzen, aber es gibt weniger Bewerber und es dauert länger. Die Vakanzzeit lag 2010 im Durchschnitt bei 72 Tagen waren es bereits 76,8 Tage. Am längsten müssen Arbeitgeber nach Bewerbern mit(fach-)hochschulabschluss suchen: deutschlandweit 119,2 Tage, in Westdeutschland 123,9 Tage, in Ostdeutschland 93,4 Tage. Laut IAB-Erhebung sind es vor allem technische Berufe und Berufe aus dem Gesundheitsbereich, die nah am Engpass sind. Und: Mangelsituationen zeigen sich zunehmend auch bei nichtakademischen Fachkräften. Bei der aktuellen Diskussion wird,fachkraft fälschlicherweise oft mit,akademiker gleichgesetzt, so Kubis. Doch eine Fachkraft ist jeder, der eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Angesichts des steigenden Trends zur Akademisierung bei gleichzeitigem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials rechnet er auf lange Sicht sogar eher mit einem Mangel im nicht-akademischen Bereich. Bei Akademikern haben wir es häufiger mit einem Matchingproblem als mit einem Mangel zu tun. Für Arbeitslose gibt es eine Meldepflicht, für FachkraftA Fachkraft B Fachkraft C offene Stellen nicht. Deshalb führt das IAB als Forschungseinrichtung der BA Stellenerhebungen durch, um die Meldequote realistisch einschätzen zu können. Die Befragung von Unternehmen zeigt: Je spezialisierter eine Stelle ist, desto wahrscheinlicher wird sie nicht gemeldet. Die Neigung der Betriebe, offene Stellen zu melden, schwankt außerdem im Zeitverlauf, sagt Kubis. Zuletzt betrug die Meldequote etwa 40,2 Prozent. Es waren auch schon 30 Prozent aus dieser Zeit stammt das Verhältnis von Arbeitssuchenden zu offenen Stellen von 3 zu 1, das herangezogen wird, um einen Engpass zu definieren. Die aktuelle IW-Studie vom Juli 2014 Fachkräfteengpässe in Unternehmen setzt den Faktor 2 an, bei akademischen Berufen, bei denen die festgestellte Meldequote bei 18 Prozentliegt,istesderFaktor5.DerFaktor 7, besonders vom Verband deutscher Ingenieure bis vor Kurzem noch gerne verwendet, auch um die Senkung der eingangs genannten Gehaltsgrenze zu fordern, ist längst passé. Doch es gibt noch mehr Faktoren, die die Aussagekraft der Zahlen schwächen: Ein Drittel der Stellen wird von Zeitarbeitsfirmen gemeldet. Laut BA ist davon auszugehen, dass eine hohe Nachfrage durch die Zeitarbeit die Gesamtnachfrage leicht überzeichnet. Denn Stellen von Zeitarbeitsunternehmen werden überdurchschnittlich häufig gemeldet, weisen also eine hohe Meldequote auf. Auch Dubletten entstehen so Stellen werden vom Arbeitgeber direkt und zusätzlich von einer Zeitarbeitsfirma gemeldet. Diesem Missverhältnis begegnet das IAB durch eine gesonderte Ausweisung der von Zeitarbeits- Verzerrungen bereinigten Berechnungen. Keine Kompensation erfährt dagegen eine Unschärfe auf Anbieterseite: Wichtige Fachkräfteressourcen wie etwa Studien- und Ausbildungsabsolventen, Personen, die aus der stillen Reserve in den Arbeitsmarkt zurückkehren oder Teilzeitkräfte, die ihre Arbeitszeit gerne ausweiten möchten, tauchen in keiner Statistik auf. Im Übrigen ist der angenommene Fachkräftemangel nicht die einzige Ursache für Besetzungsprobleme: Die BA führt auch hausgemachte Probleme auf wie ungenügende Organisation von Besetzungsverfahren, zu geringe Bekanntheit des Arbeitgebers, geringe Attraktivität des Berufsfeldes, unattraktive Arbeitsbedingungen wie Befristungen oder mangelnde Konzessionsbereitschaft des Arbeitgebers. Fragt man nach dem Fachkräftemangel, muss man zwischen der aktuellen Situation und der mittel- und langfristigen Entwicklung unterscheiden. Bei Letzterem spielt, so Kubis, zunehmend diedemografieeinerolle. Wirwerden erst einmal nicht über eine Schrumpfung, sondern über eine Alterung der Belegschaften diskutieren. Der Geburtenknick in Ostdeutschland nach 1990 sei gerade in der Erwerbstätigkeit angekommen; die Alterung der Gesellschaft lasse die Nachfrage zum Beispiel nach Pflegepersonal steigen. Mit der Erwerbspersonenlücke von 6,5 Millionen, die bis vor Kurzem noch kolportiert wurde, wird indes schon lange nicht mehr gerechnet. Die Zahl beruhte auf einem Szenario, das nicht nur die erwartete Zuwanderung zu niedrig angesetzt hatte, sondern auch wie der aktuelle Zensus zeigte von zu vielen Bundesbürgern ausgegangen war. Momentan helfen Zuwanderer, den Engpass zu entschärfen sind laut Statistischem Bundesamt per saldo Menschen eingewandert, darunter viele hoch qualifizierte. Die Zahl sei, so Kubis, höher, als zu erwarten war, und der schlechten wirtschaftlichen Lage in Südeuropa geschuldet. Dass die Zuwanderung so hoch bleibt, kann er sich aber nicht vorstellen. Auch mit einer verstärkten Zuwanderung aus Drittländern rechnet er nicht. Die Blue Card ist kein Erfolg, sagt Kubis. Die Zahlen bestätigen das: Nur 7000 Fachkräfte hat Deutschland bis Ende 2013 über die Blue Card gewonnen zieht man die 4000 ab, die zuvor schon hier waren, schrumpft die Zahl auf Nicht nur den Spezialisten im Visier Bei Suche nach dem richtigen Bewerber machen es sich manche Firmen zu leicht WACKERSDORF. Auch wenn der Fachkräftemangel keineswegs bereits durchgehend vorhanden ist: Die Augen vor diesem Phänomen darf man nicht verschließen, sagt Martina Stahl-Förster, Geschäftsführerin der Günter Stahl Personal- Unternehmensberatung. Wie sie im WZ-Gespräch erläutert, gehe es längst nicht mehr nur darum, die Lage am Arbeitsmarkt von der Zahl der Bewerbungen her zu beurteilen. Generell gilt: Je mehr Spezialistenwissen für eine Aufgabe gefordert wird, desto enger wird der Markt. Könnte es aber vor diesem Hintergrund nicht auch möglich sein, dass das Recruiting, also das Suchen nach den besten Köpfen, nicht stimmt? Das zweifellos vorhandene Dilemma jeder professionellen Personalsuche macht Martina Stahl- Förster an einem Beispiel aus ihrer Praxis deutlich. Was ist, so fragt sie, wenn ich den branchenerfahrenen, persönlich integeren, vertriebs- und abschlussstarken Key Account Manager mit SAP-R/3- Kenntnissen mehrere Monate nicht finde? Dann gebe es zwei Möglichkeiten, nämlich entweder die Position länger unbesetzt zu lassen oder die Suche auszuweiten, also beispielsweise auch Personen zu berücksichtigen, die nicht aus dem SAP-R/3-Umfeld kommen. Schließlich könnten diese Kenntnisse ja Martina Stahl-Förster Foto: Knorr leicht nachgeholt werden. Interessant erscheint auch die Beobachtung von Martina Stahl- Förster, dass die Erwartungshaltung von gesuchten Berufsgruppen sich deutlich verändert habe: Man geht immer mehr davon aus, dass der Recruiter auf einen zukommt. Deshalb müsse eine Personalberatung die komplette Bandbreite bei der Rekrutierung ausspielen, um erfolgreich zu sein. Dies beginnt beim umfassenden Bewerberfundus und den langjährigen Kontakten zu relevanten Zielgruppen und reicht bis zu dem anzeigengestützten SuchenüberPrintundOnlineundzur Direktansprache. Und wie sollten sich die Unternehmen in Ostbayern ganz konkret verhalten? Hier plädiert Martina Stahl-Förster für ein ausgefeiltes Aus- und Fortbildungswesen. Denn: Positionen, die durch eigenen Nachwuchs besetzt werden können, sind meist eine gute und nachhaltige Lösung. Dass Ostbayern auch im ländlichen Raum über hochinteressante Arbeitgeber verfügt, müsste noch besser bekannt gemacht werden. Als eine attraktive Zielgruppe sieht Martina Stahl-Förster aber auch die Heimatrückkehrer, die zum Beispiel zum Studium weg sind und durch günstige Immobilienpreise wieder in der Heimat etabliert werden. Mit Blick auf die Boomregion Regensburg rät die Personalberaterin den mittelständischen Arbeitgebern, ihren künftigen Mitarbeitern vor allem berufliche Entfaltungsmöglichkeiten und nicht zuletzt sichere Arbeitsplätze in Aussicht zu stellen. Verwundert zeigt sich Martina Stahl-Förster im Übrigen darüber, dass das Thema Blue Card, also die Besetzung mit Bewerbern internationaler Herkunft, in der Region noch nicht angekommen zu sein scheint.(go) OSTBAYERN. Wie es um den Fachkräftemangel tatsächlich bestellt ist, darüber hat sich die Wirtschaftszeitung bei Unternehmen wie auch unter den Repräsentanten diverser Verbände und Kammern im Freistaat erkundigt. So verweist Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., auf eine vbw- Studie, wonach in Bayern bis 2020 rund Ingenieure fehlen werden. Ähnlich sei das Bild bei den Naturwissenschaftlern und Mathematikern. Hier betrage die Lücke etwa 7000 Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund will man sowohl für den MINT- Bereich werben, für Naturwissenschaften und das Ingenieurwesen eben, als auch die Rolle der dualen Ausbildung hervorheben. In diesem Zusammenhang verweist Brossardt auf ein jetzt zum zweiten Mal gestartetes Projekt der Arbeitgeberverbände und des Landkreises Cham, in dessen Rahmen von 23 jungen Spaniern, die ein Praktikum im Landkreis Cham absolviert hatten, nun 22 tatsächlich eine Ausbildung beginnen. Zu den durchaus bedeutsamen Metallund Elektrounternehmen (M+E) in der Oberpfalz, wo mit über Mitarbeitern fast 70 Prozent aller Industriebeschäftigten bei M+E tätig sind, gehört auch der Baumaschinenhersteller Hamm AG mit 750 Mitarbeitern am Firmensitz Tirschenreuth. Vorstandsmitglied Dr. Stefan Klumpp, ehrenamtlich auch vbw-regionalvorsitzender, schaut ebenfalls nach vorne. Auf die Frage Was kann man tun? gehtesihmvorallemumdiequalifikation der Mitarbeiter. Als zweiten Punkt erwähnt Dr. Klumpp den Sektor der älteren Arbeitnehmer. Statt Frühverrentung ( ein Wahnsinn ) werde man das Rentenalter tatsächlich auf 67 erhöhen müssen. Vor allem aber sollte das Potenzial der weiblichen Mitarbeiter besser genutzt werden. Schließlich erwähnt Dr. Klumpp eine gesteuerte Zuwanderung, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Ebenfalls aus dem Blickwinkel der Baubranche erläutert Andreas Beyer, der Leiter des Zentralbereichs Personal der Firmengruppe Max Bögl in Neumarkt, das Thema. Max Bögl ist mit 1,4 Milliarden Euro Jahresumsatz immerhin die größte deutsche Bauunternehmung in Privatbesitz. Zwar sei es auch für Max Bögl schwieriger geworden, geeignete Fachkräfte für das Unternehmen zu finden und zu binden. Dennoch könne Max Bögl nicht nur dank des großen Potenzialsseiner6000 Mitarbeiter die vakanten Fachkräftestellen qualifiziert besetzen. Als entscheidend bezeichnet es Andreas Beyer vielmehr, dass das Oberpfälzer Familienunternehmen in den Krisenjahren eben gerade nicht dem Branchentrend gefolgt sei die Wettbewerber hatten zwischen 1995 und 2010 ihre Belegschaft im Schnitt um 50 Prozent reduziert. Und wie sieht es generell in der Baubranche aus? Eines vorweg: Für Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbandes, ist der Fachkräftemangel kein Mythos, auch wenn dieser Wirtschaftszweig beim Begriff Fachkräfte ganz klar zwischen Bauingenieuren und gewerblichen Arbeitnehmern unterscheidet. Gleichzeitig gebe es auch Mutmacher, wie die Tatsache, dass es in Bayern schon lange nicht mehr so viele Studenten des Bauingenieurwesens gegeben habe: Junge Menschen haben einen Riecher dafür, dass der Bau Zukunft hat. Zuversicht auch bei der Krones AG: Wie Vorstandsvorsitzender Volker Kronseder betont, bilde das Unternehmen 150 Nachwuchskräfte im Jahr bedarfsorientiert aus, und arbeite sehr eng mit Schulen und Hochschulen zusammen. Gerade weil Winfried Mellar, Geschäftsführer Bildungspolitik/Fachkräftesicherung der Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, davon überzeugt ist, dass das Fachkräftepotenzial in den nächsten Jahren schrumpfen werde, verweist er auf die vielen Möglichkeiten, den drohenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Nicht zuletzt sollte man sich stärker als bisher um die rund eine Million Menschen kümmern, die als Migranten in der Arbeitslosenstatistik erfasst sind. Hier sei eine aktive Willkommenskultur nötig.(go) MANGEL ODER ENGPASS? Einen regionalen Mangel konstatiert die Bundesagentur für Arbeit, wenn die Vakanzzeitmindestens40Prozentüberdemmit80 Tagen angesetzten Bundesdurchschnitt liegt und pro 100 Stellen weniger als 150 Arbeitssuchende gemeldet sind. Als Engpass wird definiert, wenn die Vakanzzeit generell über dem Bundesdurchschnitt liegt und weniger als 300 Suchende auf 100 Stellen kommen.

5 SEITE 6 OKTOBER 2014 POLITIK WIRTSCHAFTSZEITUNG AnerkennungdauerteinigenFirmenzulange Die Zuwanderer könnten mehr Personallücken in deutschen Firmen schließen wenn die Bürokratie nicht wäre VON OXANA BYTSCHENKO. Obwohl lange bekannt ist, dass deutsche Unternehmen angesichts des häufig zitierten Fachkräftemangels von Zuwanderern profitieren können, müssen ausländische Fachkräfte immer noch viele Hürden überwinden. Das Thema stand kürzlich im Fokus des Praxistreffs für erfolgreiche Personalstrategien DiaLogisch in Regensburg. Der Praxistreff wird von der Strategischen Partnerschaft Sensorik veranstaltet. Beim Thema Qualifiziert und anerkannt Potenziale ausländischer Fachkräfte für die Region nutzen ging es um Good-Practice-Beispiele und Hindernisse auf dem Weg zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Das Potenzial dieser Menschen wurde bisher nicht gesehen, erklärte Alexander Krauß, Vorstand des Vereins für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung. Heute sei die Notwendigkeit von Zuwanderung und der Anerkennung von Abschlüssen jedoch unbestritten. Seit einem Jahr hat jeder AusländerinBayerndasRechtaufeinAnerkennungsverfahren, in einigen Bundesländern gilt das Gesetz bereits seit Dabei geht es um landesrechtlich geregelte Berufe wie kaufmännischer Assistent, Techniker, Erzieher oder Krankenpflegehelfer. Auch der Weg zur Anerkennung ist lang: Erst muss der Interessierte klären, ob er in Deutschland arbeiten und leben darf. Dann muss man sich alle Infos zum Anerkennungsverfahren besorgen: Referenzberuf auswählen, Drei Monate lang dauert die Prüfung eines ausländischen Abschlusses, die Zeit für die Vorbereitung ist dabei noch nicht eingerechnet. Für einige Unternehmen eine zu lange Zeitspanne. Foto: istock/thinkstock Beratungsstelle aufsuchen, erforderliche Nachweise mit Übersetzungen vorlegen und einen Antrag stellen. Bei der Prüfung, die drei Monate dauert, wird untersucht, ob der Kandidat gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse wie der Referenzberuf vorweisen kann. Sind keine weiteren Nachweise erforderlich, erfolgt der Bescheid positiv oder negativ. Bei einem negativen Bescheid oder einer Teilanerkennung kann sich der Zuwanderer nachqualifizieren. Seit 2012wurden30000AnträgeaufAnerkennung gestellt und die Mehrzahl der beruflichen Auslandsabschlüsse als gleichwertig anerkannt. Die meisten Anträge wurden in den Berufen gestellt, für deren Ausübung in Deutschland die Anerkennung Voraussetzung ist: So machen die Gesundheitsberufe (Arzt, Physiotherapeut, Apotheker, Hebamme) allein über Anträge aus. Bei dem Kompetenzzentrum IHK Fosa, das für die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHK) die Einzelfallprüfung übernimmt, gingen seit 2012 rund 5000 Anträge ein. Rund 65 Prozent der Berufe wurden als gleichwertig eingestuft. Doch manchen Arbeitgebern dauert der Prozess zu lang: Sie nehmen lieber einen Kandidaten und bauen ihn selbst auf. Dr. Georg Schwab, Geschäftsführer von AVL Software and Functions GmbH in Regensburg, orientiert sich weniger am Gesetz als an einzelnen Bewerbungen der Zuwanderer. Für uns ist die Nachqualifizierung nicht relevant, sagt er, denn wichtig ist der einzelne Bewerber, sein Auftreten und Wissen. AVL liefert Elektronik und Software an die Automobilbranche und beschäftigt Mitarbeiter aus mehr als 20 Ländern. Da man im Wettbewerb mit anderen Ländern stehe, müsse Deutschland die Bürokratie abbauen und die Prozesse beschleunigen. Es ist sicher so, dass einiges gemacht wurde, aber ich denke, im Wettbewerb mit anderen Ländern muss hier noch einiges passieren, sagt Dr. Schwab. Wenn man sein Geschäft nicht wegen Mitarbeitermangel verlieren möchte, müsse man international einstellen. Ich denke, dass es für Mittelständler teilweise jetzt schon die einzige Chance ist, ausreichend Fachkräfte zu bekommen, sagt er. Die Tendenz werde in der Zukunft noch steigen. Die Kritik dazu kommt von der Industrie- und Handelskammer (IHK): Das Qualitätsniveau der dualen Berufsausbildung, insbesondere in Bezug auf den jeweiligen Abschluss, sei sicherzustellen, sagt Ralf Kohl, IHK-Bereichsleiter Berufsausbildung. Hierzu sind Strukturen notwendig, die dieses ermöglichen, so Kohl. Das Ziel müsse sein, dass mit der Anerkennung auch eine sichere Aussage getroffen werden könne, was der- oder diejenige an beruflicher Handlungsfähigkeit mitbringe. Dies wird durch die IHK FO- SA als Zentralstelle sichergestellt, sagt Kohl. Die IHK biete zudem eine kostenlose Erstberatung. Nachqualifizierungen seien auch keine gesetzliche Verpflichtung, sondern eine Möglichkeit. Es hänge von jedem Arbeitgeber ab, ob er den Mitarbeiter für die jeweilige Aufgabe als passend einstuft, erklärt Karl-Heinz Lex, IHK-Ausbildungsberater für kaufmännische Berufe. Hier wird auch kein Unterschied gemacht, ob es ein Migrant oder Deutscher ist, sagt er. Wenn Unternehmen die Suche nach Fachkräften selbst in die Hand nehmen wollen, finden sie Unterstützung beim bundesweiten Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ). Hier werden Zuwanderer und heimische Unternehmen beraten. Dazu gehört auch die Homepage die internationale Talente an bayerische Unternehmen vermittelt. Exportfinanzieru ng Exportabsicherung Dokume ntengeschäft Syndizierung Exportpaket Auslandsbeteiligung Lieferantenfinanzierung Forderungsankauf Auslandspartner Kreditve rsicherung Cash-Manage ment Cash-Pooling D okumentenservice D okumentenakkreditiv Kredit-und Zahlung smittel Bonitätsbeur teilungen Schwachs tellenanalyse Trade Connect Außenhan delsberatung Korre spondenzbanken Ex portfinanzierung Exp ortabsicherung Dok umentengeschäft Sy ndizierung Exportpa ket Auslandsbeteilig ung Lieferantenfina nzierung Forderung sankauf Auslandspa rtner Kreditversiche rung Cash-Manage ment Cash-Pooling Dokumentenservice Dokumentenakkreditiv kumentengeschäft Syndizie rung Exportpaket Auslands beteiligung Lieferantenfinan zierung Forderungsankauf Auslandspartner Kreditversic herung Cash-Man agement Cash-Po oling Dokumente nservice Dokume ntenakkreditiv Kr edit-und Zahlungs mittel Bonitätsbe urteilungen Schw achstellenanalyse Kredit-und Zahlungsmittel Bonitätsbeurteilungen Schwachstellenanalyse Trade Connect Außenhan delsberatung Korrespondenzbanken Exportf inanzierung Exportabsicherung Do Trade Connect A ußenhandelsbe ratung Korrespon denzbanken Exportf inanzierung Exportabs icherung Dokumenten geschäft Syndizierun g Exportpaket Ausl andsbeteiligung Lie ferantenfinanzierung Forderungsankauf Auslandspartner Kre ditversicherung Cas h-management Cas h-pooling Dokument enservice Dokumen tenakkreditiv Kreditund Zahlungsmittel Bonitätsbeurteilungen Schwachstellenana lyse Trade Connect Außenhandelsberat ung Korrespondenz banken Exportfinanz ierung Exportabsiche rung Dokumentenge schäft Syndizierung Ex portpaket Auslandsbe teiligung Lieferante nfinanzierung For derungsankauf Ausland spart ner Kredit versicherung C ash-management Cash-Pooling Dokum entenservice Dokume ntenakkreditiv Kreditund Zahlungsmittel Bonitätsbeurteilungen Schwachstellenana lyse Trade Connect Außenhandelsbera tung Korrespondenz banken Exportfinan zierung Exportabsic herung Dokumente ngeschäft Syndizieru ng Exportpaket Au slandsbeteiligung Li eferantenfinanzierung Forderungsankauf Auslandspartner Kr editversicherung Ca sh-management C ash-pooling Dokum entenservice Dokum entenakkreditiv Kred it-und Zahlungsmittel Bonitätsbeurteilungen Schwachstellenana lyse Trade Conne ct Außenhand elsberatun g Korrespondenzbank en Exportfinanzierung Exportabsicherung Dokumentengeschäft Syndizierung Export paket Auslandsbete iligung Lieferantenf inanzierung Forder ungsankauf Auslan dspartner Kreditve rsicherung Cash-M anagement Cash- Pooling Dokume ntenservice Dok umentenakkredi tiv Kredit-und Z ahlungsmittel B onitätsbeurteilun gen Schwachs tellenanalyse T radeco nnect Außen handelsberatung K orrespondenzbanken E xportfinanzierung Expo rtabsicherung Dokumen tengeschäft Syndizier ung Exportpaket Auslandsbete ErobernSie neuemärkte! Wirgehenmit. DieExportstärkeist traditionell einwesentlichermotor derdeutschenwirtschaft.um Unternehmenbei ihrenweltweitenexportchancen umfassendundkostengünstig begleitenzukönnen, hatdie Raiffeisenlandesbank Oberösterreich einglobalesnetzwerk mitleistungsfähigen Kooperations-und Korrespondenzbanken aufgebaut. Mit diesenpartnern undihrer Expertiseim Exportfinanzierungs-und Dokumentengeschäft sowie den umfassenden Serviceleistungen und effizienten Cash Management- Lösungen(insbesondere auch deraussereuropäische Zahlungsverkehr) beijeglichen Auslandsaktivitätenvon Firmenkunden ist dieraiffeisenlandesbankoberösterreich eine kompetente,starkeund verlässliche Exportbank. Für weitereinformationen kontaktieren Sie bitte Hr. MichaelWeber Außenhandelsberatung Tel:

6 UNTERNEHMERUNSERERREGION ANZEIGE THEMENSPEZIAL OKTOBER 2014 SEITE 7 FamilieHorschsetztaufdieVor-Ort-Kompetenz Verwurzelt in der Oberpfalz, gilt die Philosophie des Landmaschinenherstellers längst auch im internationalen Rahmen Vor exakt 30 Jahren begann die Horsch Maschinen GmbH ihren Erfolgsweg, der sie mit einer inzwischen auf 1100 Mitarbeiter angestiegenen Belegschaft zum Marktführer im Bereich Sämaschinen und Bodenbearbeitungsanlagen entwickelt hat. Herr Keller: Wo liegen aus Ihrer Sicht, aus dem Blickwinkel des kaufmännischen Leiters, ganz generell die Stärken Ihres Familienunternehmens? Horst Keller: Gerade weil ich neben Theodor Leeb als einziges Mitglied der Geschäftsführung nicht zur Familie Horsch gehöre und dennoch immerhin bereits seit 20 Jahren dabei bin, kann ich diese Frage durchaus unvoreingenommen beantworten. Die Spitze unserer Unternehmensgruppe zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass wir über Persönlichkeiten mit sehr unterschiedlichen Kompetenzen Prinzipiell bleibt der Gewinn der Horsch Maschinen GmbH im Betrieb. Horst Keller und Erfahrungen verfügen, vom Visionär über den Marketing- und Vertriebsexperten bis hin zum Kaufmann, der die Balance zwischen all diesen Talenten zu halten versucht. Scherzhaft sage ich manchmal, dass jeder für sich wohl die Sache an die Wand fahren würde.dochindermischungundvor allem in dem Freiraum, den wir auch unseren Mitarbeitern zugestehen, sehe ich den großen Vorteil von Horsch. Durch diese Struktur sind schnelle Entscheidungen möglich, die in den letzten zwei Jahrzehnten allein den Jahresumsatz von sechs auf 230 Millionen Euro steigen ließen. Welche Philosophie verbirgt sich hinter der Tatsache, dass alle fünf Brüder des Firmengründers neben dem Ingenieurwesen auch Landwirtschaft gelernt haben? Am besten lässt sich dies dadurch veranschaulichen, dass etwa Michael und Philipp Horsch auf den beiden landwirtschaftlichen Betrieben der Familie regelmäßig in die Rolle unserer Kunden, also der Bauern, schlüpfen Horst Keller, Geschäftsführer und sich dabei wohl am besten von der Leistungsfähigkeit der Horschmaschinen überzeugen können. Mit diesem reichen Erfahrungsschatz im Hintergrund erinnert uns nicht nur Michael Horsch immer wieder daran, dass ein Unternehmen nicht bei jeder neuen Idee nur ans Geschäft denken dürfe. Wenn dies so wäre, würden 80 Prozent aller Ideen nie realisiert. Welche Rolle spielt in dieser Hinsicht das Prinzip der Nachhaltigkeit, dem sich Horsch ja besonders verpflichtet fühlt? Foto: Sebastian Pieknik Auf jeden Fall zählt bei uns nicht der Jahresumsatz, sondern unterm Strich nur das Ergebnis. Dies gilt umso mehr, als wir unsere ganze Konzentration auf das Eigenkapital richten und der Gewinn bei Horsch prinzipiell im Betrieb bleibt. Da wir nicht kurzfristig denken, sondern auf längere Zeiträume ausgerichtet sind, investieren wir auch, wenn es malruntergeht. Im Übrigen: Ob in der nächsten Bilanz der Umsatz sinkt oder ob er sich in absehbarer Zeit gar verdoppelt vorbereitet müssenwiraufalldiesefällesein. MiteinerExportquotevon75Prozentund einer Umsatzsteigerung von fast 150 ProzentindenletztenvierJahrenistHorsch vor allem in Frankreich, Großbritannien, Russland, der Ukraine und Nordamerika aktiv. Wo befürchten Sie am ehesten Einbrüche und wo liegen die besten Chancen? Unabhängig von den gegenwärtigen Politkrisen um die Ukraine haben wir es auch sonst mit veränderten Rahmenbedingungen zu tun, also etwa den Währungsturbulenzen beim polnischen Sloty oder dem russischen Rubel. Aber auch der Einfluss derzeit ja gigantisch steigender Ernten, die den Getreidepreis in den Keller sinken lassen, beeinflussen die Investitionsfreude unserer Kunden. Dennoch sieht Horsch eine Menge Chancen, etwa mit Blick auf die für uns neuen Märkte wie die USA oder auch Brasilien. Und vor allem bei neuen Produkten war unser 90 Mann starkes Team aus dem Bereich Forschung und Entwicklung am Firmensitz Sitzenhof zuletzt sehr aktiv. Neben Anlagen im Bereich Pflanzenschutz haben wir mit einem beträchtlichen zeitlichen wie finanziellen Aufwand eine innovative Einzelkorn-Sämaschine entwickelt, von der wir uns einiges versprechen. Auf die Länderexpertise der HVB könnenwirunsimmerwieder verlassen. Horst Keller Welche Rolle spielt angesichts dieser Situation die Verbindung zu einer Bank? Wie würden Sie Ihre Anforderungen an eine Kernbank formulieren? Abgesehen davon, dass auch wir dies natürlich augenzwinkernd gemeint es manchmal schön finden würden, überhaupt keine Bank nötig zu haben, ist die Internationalität eine der großen Herausforderungen, denen sich Horsch stellen muss. Und deshalb ist die Zusammenarbeit mit der Hypo- Vereinsbank für uns so wichtig, zumal wir hier auf außerordentlich kompetente Ansprechpartner gestoßen sind. Diese Vor-Ort-Kompetenz entspricht exakt unserer eigenen Philosophie. Wir empfinden diese Form der Kooperation als positives Gegenstück zur Kreditgewährung nach Aktenlage. Eine bayerische, ja eine europäische Bank und ein international aufgestelltes Unternehmen woliegendiesynergienderkooperation von HVB und Horsch? Im normalen Bankgeschäft bieten alle Institute in etwa das Gleiche. Den Unterschied, warum wir mit der HVB zusammenarbeiten, macht die Internationalität. Dabei geht es vor allem um den internationalen Zahlungsverkehr, um das Devisen- und Dokumentengeschäft sowie um die Länderexpertise, auf die wir uns verlassen können. Nachhaltigkeit ist ein viel zitiertes Schlagwort. Was erwarten Sie gerade in diesem Zusammenhang von einer Bank? Da das Wohl und Wehe eines Unternehmens letztlich von den Personen abhängt, die in einer Firma agieren, erwarten wir auch von unseren Partnern, etwa einer Bank, dass wir nicht ständig mit neuen Gesichtern konfrontiert werden. Ebenso wie wir unseren eigenen Mitarbeitern vertrauen und das Prinzip der Nullfluktuation vertreten, gehen wir davon aus, dass auch die Bank mit ihren Mitarbeitern ähnlich verfährt. Auf Wünsche, Vorstellungen und Gedanken seiner Kunden einzugehen, halten wir für selbstverständlich. Ähnlich wie sich unsere F&E-Experten permanent um Weiterentwicklung bemühen, muss auch eine Bank innovativ sein. Deshalb freuen wir uns über den Partner HVB, mit dem die Zusammenarbeit ganz besonders gut funktioniert. Das Gespräch führte Gerd Otto ZAHLEN, DATEN,FAKTEN Gründungsjahr: 1984 Standorte: Schwandorf, Ronneburg, Landau/Isar, La Lucine(Frankreich), Bourne(Großbritannien), Roshchinskiy (Russland) und Polkownitsche(Ukraine) Mitarbeiter: 1100 Umsatz: 250 Millionen Euro Exportquote: 75 Prozent Gesellschaftliches Engagement: seit 2008 Horsch-Stiftung Internationalisierung von Anfang an kompetent begleiten Für das Auslandsgeschäft ist die HypoVereinsbank als internationale Bank mit europäischem Fokus der ideale Partner FACHBEITRAG VON UDO SCHÖPKE, FIR- MENKUNDENBETREUER BEI DER HYPO- VEREINSBANK IN Die Horsch Maschinen GmbH hat in den letzten Jahren stetig in den Ausbau des internationalen Geschäftes investiert und will dies auch weiterhin tun. Mittlerweile wird ein Großteil des Umsatzes im Export erwirtschaftet. Dabei hat das Unternehmen erkannt, dass in der Internationalisierung ein erhebliches Wachstumspotenzial liegt, das aber auch einige Herausforderungen mit sich bringt. Daher hat die Horsch Maschinen GmbH frühzeitig damit begonnen, zusammen mit den Spezialisten der HypoVereinsbank ihr internationales Geschäft professionell aufzustellen. Deutsche Unternehmen sind generell stark ins Ausland orientiert und brauchen Banken mit entsprechendem Know-how. Viele Firmen haben bereits Standorte im Ausland und wollen weiter expandieren. Andere sind erst inder Planungsphase für den ersten Schritt über die Grenzen hinaus, weil ihre Exportaktivitäten wachsen oder weil sie einen Teil der Produktion verlagern möchten. Somit gibt es für international tätige Unternehmen viele Themen, die über den internationalen Erfolg entscheiden. Dies reicht von der Strategie und dem Aufbau der Geschäftsbeziehungen in den ausgewählten Zielländern über die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und weitere Dienstleistungen im Außenhandel bis hin zur Absicherung von speziellen Risiken von Auslandsgeschäften. Durch das Netzwerk der UniCredit hat die HypoVereinsbank die Möglichkeit, Unternehmen über Grenzen hinweg eng zu begleiten. Als internationale Bank mit europäischem Fokus haben wir ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz zu bieten. Die Nähe zu den Unternehmen und den Märkten ist dabei ebenso wichtig wie ein hohes Entscheidungstempo. Daher sind nicht nur die Firmenkundenbetreuer der HypoVereinsbank lokal aufgestellt.genauso konsequent sind die Ansprechpartner für Internationalisierung ebenfalls in der Region verankert. Diese Spezialisten stehen über Ländergrenzen hinweg ständig im direkten Austausch mit ihren Kollegen, zum Beispiel in Italien, Österreich, Polen oder weiteren osteuropäischen Ländern. Daraus ergibt sich ein Netzwerk von über 8000 Standorten in 17 Ländern. Neben der Länderexpertise kommt esaberaufnochmehran.dastagesgeschäft muss zuverlässig und effektiv abgewickelt werden. Und bei größeren oder neuen Projekten müssen individuelle Lösungen gefunden werden, die zum Unternehmen passen. Das fängt schon beim Zahlungsverkehr an. Mit der Umstellung auf SEPA gibt es im Euroraum schon viele Erleichterungen, doch auch außerhalb der Eurogrenzen lässt sich der Zahlungsverkehr optimieren. Die Basis bildet in der Regel eine leistungsfähige und zuverlässige E- Banking-Software. Je nach Bedarf können weitere Lösungen wie zum Beispiel Cash Pooling interessant sein. Dies gilt ebenso für Außenhandelsfinanzierungen. Vom klassischen Dokumentengeschäft über Garantien bis hin zu internationalen Supply-Chain- Finance-Lösungen stehen die Außenhandelsspezialisten der HypoVereinsbank Unternehmen als erfahrene Geschäftspartner zur Seite. Darüber hinaus ist es vernünftig, sich gegen Risiken aus dem Auslandsgeschäft abzusichern. Hierfür bietet sich ein abgestimmtes Zins- und Währungsmanagement an. Die Horsch Maschinen GmbH ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Unternehmen international wachsen können. Gleichzeitig ist das Unternehmen auch ein gutes Beispiel für das Selbstverständnis, mit der die Hypo- Vereinsbank international tätige Firmen begleitet. Der kontinuierliche strategische DialogvorOrtistderKern,ausdemeine vertrauensvolle Geschäftspartnerschaftentsteht. Udo Schöpke ist der Ansprechpartner für Horsch bei der HypoVereinsbank. Foto: Sebastian Pieknik

7 SEITE 8 OKTOBER 2014 FINANZEN UND RECHT WIRTSCHAFTSZEITUNG NeuePflichtenfürHonorarberater Firma aktueller Verände- Kurswert rung zum in Vormonat BMWAG 89,87 0,58% SiemensAG 96,12 3,48% KronesAG 70,7-3,91% ContinentalAG 165,6 2,44% MühlbauerAG 17,84-17,41% GrammerAG 34,95-5,03% InfineonTechnologiesAG 8,9 6,97% OsramAG 32,71 8,13% NabaltecAG 10,95-0,64% SchneiderAG 64,92 1,44% AndritzAG 41,05 2,42% E.ONAG 13,93-1,55% GerresheimerAG 55,35 6,42% EinhellGermanyAG 32,49 5,66% DeutscheSteinzeug Cremer und BreuerAG 0,394 9,75% PilkingtonDeutschlandAG 465 0,98% BHSTabletopAG 10,244-7,88% HeidelbergCementAG 57,87 4,27% DeutscheTelekomAG 11,53-4,55% GeneralElectricCo 19,83 4,59% AmgenInc. 105,4 9,94% DaimlerAG 63 1,60% TextronInc. 29,08 6,02% JohnsonControls 36,57 2,67% LearCorporation 73,2 3,01% PolytecHoldingAG 0,106 0,95% KontronAG 4,56-5,98% ToshibaCorp. 3,33 0,60% SüdzuckerAG 13,71 4,50% BechtleAG 62,76 5,94% Stand: präsentiert: DOX derostbayernindex DAX = 9547 (1,26%) DAX(normiert*) =1532 (1,26%) DOX =1601 (0,76%) *Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der DAX-Wert am zum Start der DOX-Erhebung auf den DOX-Startwert 1000 heruntergerechnet. Ein Gesetz mit Haken und Ösen/ Verbraucherschützern gehen neue Regelungen nicht weit genug VON VOLKER WASCHK NÜRNBERG. Die Honorarberatung für Finanzanlagen hat ein gesetzliches Fundament bekommen. In dem von der Bundesregierung neu geschaffenen Gesetz heißt es nun, dass Honorarberater ausschließlich vom Kunden, also ihrem Auftraggeber, bezahlt werden und keine Provisionen für vermittelte Finanzprodukte bekommen dürfen. Auch andere Zuwendungen sind für die Honorarberater tabu. Das neue Gesetz basiert im Wesentlichen auf einem Eckpunktepapier, das das Bundesverbraucherministerium bereits 2011 erarbeitet hat. Trennung vom Tagesgeschäft Auffallend ist im Moment, dass in dem neu geschaffenen Honorarberatungsregister, das bei der Finanzaufsicht angelegt ist, bislang fast keine Banken aufgeführt sind. Hintergrund ist, dass die Geldinstitute für ihre Honorarberatung Mitarbeiter beschäftigen müssten, die ausschließlich auf Honorarbasis für die Kunden tätig werden. Auch organisatorisch muss die Honorarberatung vom übrigen Geschäft getrennt sein. Eine Vermischung verschiedener Beratungsformen ist per Gesetz nämlich ausgeschlossen. Das Ziel der neuen Vorgaben ist klar am Verbraucherschutz orientiert: Der Kunde soll genau wissen, von wem sein Berater Geld bekommt. Trotzdem sehen Verbraucherschützer die Neuerungen skeptisch. Das neue Gesetz soll auch Transparenz schaffen und dem Kunden klar zeigen, von wem sein Berater Geld bekommt. Foto: istock/thinkstock Das Gesetz trägt nicht dazu bei, vom provisionsbasierenden Verkauf zu einer unabhängigen Beratung zu kommen, sagt Dorothea Mohn. Die Finanzexpertin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands macht sich dafür stark, dass Provisionen für Anlageberater generell abgeschafft werden. Davon scheint man jedoch genauso weit entfernt zu sein wie eh und je. Denn die Kunden wollen größtenteils kein Geld für eine auch unabhängige Beratung ausgeben. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Beratung gegen Honorar im deutschen Markt überhaupt durchsetzen wird, heißt es beispielsweise in einer Stellungnahme des Bundesverbands der Volks- und RaiffeisenbankenzudemneuenGesetz.Esseiin erster Linie ein Begriffsschutz für die Berufsbezeichnung Honorarberater. So nennen darf sich fortan nur noch, wer in dem neuen Register eingetragen ist. Bei der Direktbank Cortal Consors, die bereits in dem neuen Beratungsregister eingetragen ist, sieht man durchaus Vorteile durch das Gesetz: Honorarberatung ist vor allem für jene Anleger besonders attraktiv, die aktiver am Markt agieren möchten, sagt der für die Honorarberatung verantwortliche Leiter Klaus Pilipp. Neben der Honorarberatung sollen die registrierten Berater auch Anlageprodukte vermitteln, die sie als besonders geeignet einstufen. Die Erwartungen, die per Gesetz in die neuen Honorarberater gesetzt werden, sind also trotz Kritik der Verbraucherschützer ziemlich hoch. Denn dazu bedarf es eines hinreichenden Marktüberblicks und einer großen Zahl an Produkten, die der Berater vermitteln kann. Er darf also nicht nur Produkte aus dem eigenen Haus an den Kunden bringen. Provision an Kunden weitergeben Da es in der Branche auch Finanzprodukte gibt, die nicht ohne Provisionen für den Berater verfügbar sind, hat der Gesetzgeber ebenfalls vorgesorgt: Die Provisionszahlungen müssen regelmäßig an den Kunden zurückerstattet werden. So soll sichergestellt werden, dass dem Honorarberater keine Verkaufsvorgaben auferlegt werden. Damit dient das neue Honorarberatungsgesetz zumindest in seiner Zielsetzung klar dem Verbraucherschutz. Nicht berücksichtigt im Gesetz sind Versicherungen. Hier sehen Experten noch Nachbesserungsbedarf; aus dem Verbraucherschutzministerium heißt es aber, dass das Modell der Honorarberatung zukünftig auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden soll. Anzeige Was viele nicht wissen Zeitarbeit bietet lukrative Branchenzuschlagstarife Dr. Dieter Traub Über Branchenzuschlagstarife können Zeitarbeitnehmer bis zu 50 Prozent Aufschlag auf ihren Einstiegslohn erhalten. Den meisten Arbeitnehmern sind die Zuschläge aber unbekannt, wie eine Studie des Personalunternehmens Orizon zeigt. Knapp zwei Jahre nach ihrer Einführung wissen Arbeitnehmer laut einer Arbeitsmarktstudie von Orizon nicht, was Branchenzuschlagstarife sind. Im Jahr 2013 hatten 80,5 Prozent der Befragten noch nichts von Branchenzuschlagstarifen gehört waren es immer noch 78,8 Prozent. Selbst unter den Arbeitnehmern, die schon in der Zeitarbeit beschäftigt waren, sind die Zuschläge den meisten (64,8 Prozent) unbekannt. 28,1 Prozent haben zumindest den Begriff schon mal gehört, aber nur 7,1 Prozent kannten die Regelungen im Detail. Es ist schon erstaunlich, wie wenig die Arbeitnehmer über die positiven Entwicklungen in der Zeitarbeit wissen, stellt Dr. Dieter Traub, Geschäftsführer des Personalunternehmens Orizon, fest. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Mindestlohn. 82,7 Prozent der Befragten glauben, die Tariflöhne der Zeitarbeitsbranche müssten stark angehoben werden, um den gerade verabschiedeten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro zu erreichen. Dabei gilt in der Zeitarbeit eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro bereits seit Januar2014. Die ersten Branchenzuschlagstarife sind seit dem 1. November 2012 in Kraft. Inzwischen erreichen Zeitarbeitnehmer in elf Wirtschaftszweigen nach vier bis sechs Wochen Einarbeitungszeit automatisch die erste Zuschlagsstufe. Nach neun Monaten tritt die fünfte Zuschlagsstufe mit bis zu 50 Prozent Aufschlag in Kraft. Doch die Monate mit hohen Zuschlägen könnten bald drastisch verkürzt werden. Die SPD plant, die Einsatzdauer von Zeitarbeitnehmern auf 18 Monate zu begrenzen. Sollte die Politik ihr Vorhaben umsetzen, würden vielen Zeitarbeitnehmern diese lukrativen Zuschläge entgehen, stellt Dr. Dieter Traub fest und schildert das faktische Ausmaß der Zuschläge in seinem Unternehmen. 67,9 Prozent aller Einsätze unserer Zeitarbeitnehmer waren am Stichtag unserer letzten Auswertung in zuschlagspflichtigen Branchen. In Folge von Mindestlohn und Zuschlägen kommen die Orizon-Zeitarbeitnehmer momentan auf einen durchschnittlichen Bruttolohn von 13,52 Euro. Mindestlohn und Branchenzuschlagstarife machen die Zeitarbeit attraktiver für Arbeitnehmer. Auf Unternehmensseite steigen dadurch die Lohnkosten, allerdings noch in einem vertretbaren Rahmen. Die steigende Zeitarbeitsnachfrage der Unternehmen trotz höherer Löhne zeigt, dass Unternehmen Zeitarbeit nicht wegen Dumpinglöhnen nutzen, sondern um ihre Flexibilität zu erhalten. Es ist aber Vorsicht geboten, mahnt Traub. Gerade im Helferbereich müssen wir aufpassen, durch zu hohe Lohnsteigerungen nicht die Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten zu gefährden. INTERVIEW STEFAN STROBL, RECHTSANWALT UND STEUERBERATER, IM GESPRÄCH MIT DER WIRTSCHAFTSZEITUNG Die strafbefreiende Selbstanzeige Nur weil die mediale Aufmerksamkeit nachdemabschussdesfallesulihoeneß hinsichtlich des Themas Selbstanzeigen bei Steuerhinterziehung merklich nachgelassen hat, heißt dies noch lange nicht, dass die Anzahl der Selbstanzeigen, die aktuell bei den Finanzämtern eingehen, gesunken ist. Die Nachfrage nach unserer Expertise, die Erstellung einer korrekten und somit strafbefreienden Selbstanzeige, also der,nachdeklaration, ist nach wie vor ungebrochen, sagt Stefan Strobl, Rechtsanwalt, Steuerberater und Partner der Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbh mit Sitz in München. Die Wirtschaftszeitung führte daher mit ihm ein Interview über den Status quo, aber auch über die technische Abwicklung der strafbefreienden Selbstanzeige. Welcher Personenkreis beschäftigt sich mit einer Nachdeklaration? Stefan Strobl: Die Mandanten entsprechen einem Querschnitt der deutschen Bevölkerung. Alter, berufliche Tätigkeit und Höhe des Vermögens ist bei der Feststellung dieses Personenkreises irrelevant. InwelchenFällenkommtinderPraxiseine Nachdeklaration am häufigsten zum Tragen? In den häufigsten Fällen besteht eine Kontoverbindung ins Ausland und die daraus resultierenden Einkünfte aus Kapitalvermögen wurden nicht versteuert. Oft ist auch die Konstellation anzutreffen, dass Deutsche ins Ausland ziehen, um dort zu arbeiten. Hierbei wird dann im Ausland Vermögen aufgebaut. Dieses Vermögen beziehungsweise die Erträge daraus wurden bei der Rückkehr nach Deutschland gegenüber den deutschen Steuerbehörden nicht angegeben. Was ist aus rechtlicher Sicht die Besonderheit einer Nachdeklaration? Es kann eine bereits verwirklichte Straftat, nämlichdie Steuerhinterziehung, obwohl vollendet, durch eine wirksame Selbstanzeige nachträglich noch geheilt werden. Was gilt es, bei der Erstellung einer Nachdeklaration insbesondere zu beachten? Es müssen sämtliche Steuerarten, zum Beispiel Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Einkommensteuer, welche strafrechtlich noch nicht verjährt sind, im Rahmen der Nachdeklaration vollständig erklärt werden. Fehler sind unentschuldbar! Hinsichtlich des relevanten Zeitraums ist zwischen der strafrechtlich relevanten Verjährungsfrist von fünf Jahren und der steuerrechtlich relevanten Verjährungsfrist von zehn Jahren zu unterscheiden. Nur in Fällen von besonders schweren Fällen gemäß Paragraf 371 Abgabenordnung (AO) gilt auch eine strafrechtlich relevante Frist von zehn Jahren. Ist eine Nachdeklaration immer möglich? Paragraf 371 Abs. 2 AO führt Umstände auf, bei deren Vorliegen eine strafbefreiende Selbstanzeige nicht mehr möglich ist. In der Praxis am häufigsten anzutreffen sind die Fälle, in welchen dem Täter gegenüber bereits die Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens bekanntgegeben wurde, ein Steuerprüfer zu einer Betriebsprüfung erscheint oder die Steuerhinterziehung bereits entdeckt wurdeunddertäterdiesweiß. Wie sieht bei Ihnen der technische Ablauf einer Nachdeklaration aus? Zu Beginn erfolgt ein persönliches Erstgespräch zwischen uns und dem Steuerpflichtigen hinsichtlich der Herkunft des noch nicht versteuerten Vermögens, der relevanten Steuerart und möglichen weiteren wichtigen Aspekten. In der Folge gilt es für den Mandanten, die entsprechenden Bankunterlagen an uns zu übermitteln. Dies erfolgt zumeist in Form einer gesicherten oder durch persönliche Übergabe. Anhand der übermittelten Eine bereits verwirklichte Straftat kann durch eine wirksame Selbstanzeige nachträglich geheilt werden. RECHTSANWALT UND STEUER- BERATER STEFAN STROBL Unterlagen wird dann die nachträgliche Steuerlast ermittelt und diese dem Mandanten vorab mitgeteilt. Im Rahmen der Schlussbesprechung wird die Übermittlung der Selbstanzeige, nebst den relevanten Unterlagen, an das Finanzamt erörtert. Die Liquidität zur Bezahlung der Steuerlast muss seitens des Steuerpflichtigen sichergestellt sein. Sind etwaige Verschärfungen seitens des Gesetzgebers geplant? Die geplante Gesetzesänderung, welche eine erhebliche Verschärfung für eine wirksame Selbstanzeige mit sich bringt, soll zum 1. Januar 2015 in Kraft treten. Die relevanteste Verschärfung besteht in der Erhöhung der strafrechtlichen Verjährungsfrist auf zehn Jahre in allen Fällen. DasInterviewführte MatthiasHassler

8 UNTERNEHMEN WIRTSCHAFTSZEITUNG OKTOBER 2014 SEITE 9 PERSONALIA STEPHANIE BUR- GER WIRD REFE- RENTIN FÜR UN- TERNEHMENS- KOMMUNIKATION BEI DEN STADT- WERKEN KELHEIM Stephanie Burger, bisher zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei R- Tech, hat zum 15. September eine Stelle als Referentin für Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken Kelheim übernommen. Auf Stephanie Burger folgt interimsmäßig Sabine Hirdina, die mit Wirkung zum 1. September die Öffentlichkeitsarbeit bei der R-Tech GmbH übernommen hat. Foto: R-Tech AKTIVSENIOREN DER REGION OBERPFALZ WÄH- LEN NEUE REGIO- NALLEITUNG Peter Riedl aus Neumarkt hat am 1. September die Regionalleitung der Aktivsenioren in der Region Oberpfalz übernommen. Der bisherige Regionalleiter Alfred Schieber scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus. Riedl, der bisher stellvertretender Regionalleiter gewesen ist, wurde bei der turnusmäßigen Augusttagung ohne Gegenstimmen gewählt. Foto: Aktivsenioren BIRGIT HILLER ÜBERNIMMT PRESSEARBEIT BEI BMW IN REGENS- BURGUNDWA- CKERSDORF Zum 1. November wird Birgit Hiller die Leitung der Funktion Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeiterkommunikation für die BMW-Standorte Regensburg und Wackersdorf übernehmen. Martina Grießhammer, derzeit dafür zuständig, wird als Abteilungsleiterin in den Bereich Steuerung Produktion, Logistik und Controlling des Werks Regensburg wechseln. Foto: BMW KLAUS HELMRICH UND SIEGFRIED RUSSWURM WECHSELN IHRE RESSORTZUSTÄN- DIGKEITEN Die Siemens AG hat im Zuge ihrer Neuaufstellung mit Wirkung zum 1. Oktober 2014 eine Reihe von Änderungen in der Geschäftsverteilung im Vorstand beschlossen. Unter anderem wechseln Klaus Helmrich(Bild) und Siegfried Russwurm ihre Ressortzuständigkeiten: Russwurm wird neuer Chief Technology Officer und Arbeitsdirektor des Konzerns und zuständig für die Regionen Middle East und Russland/GUS. Klaus Helmrich ist künftig zuständig für die beiden Divisionen Digital Factory und Process Industries and Drives sowie die Regionen Europa und Afrika. Foto: Siemens LESEN SIE AUCH INITIATIVE PRO B 15 NEU Nach 40 Jahren Planung fordert die Region Ostbayern die Fertigstellung derb15neuüberlandshuthinausbis nach Rosenheim. Seite 10 MEHRGELD INDENÖPNV Auch der Öffentliche Personennahverkehr(ÖPNV) leistet einen steigenden Beitrag zur Mobilität. Seite 12 E-MOBILITÄT IM KOMMEN Fast schien es, als käme die E-MobilitätnichtinsRollen.Nunnehmendie Stromer langsam Fahrt auf. Seite Euro kosten Staus im Schnitt jeden Pendler pro Jahr. Moderne Verkehrskonzepte sollen diese Kosten reduzieren. Foto: sp4764/fotolia u. Fälchle/ Fotolia MobilitätderZukunftistmultimodal Herrscht 2030 in Deutschland gereifter Fortschritt, globale Dynamik oder rasender Stillstand? MOBILITÄT VON THOMAS TJIANG MÜNCHEN. Die gute Nachricht zuerst, zumindest für alle, die nicht mit dem Auto in Brüssel unterwegs sind. Denn Belgien ist das staureichste europäische Land. Die belgische Hauptstadt liegt mit 72 Staustunden im Jahr an der Spitze unter den großen Städten. Deutsche Autofahrer standen vergangenes Jahr im Schnitt 36 Stunden im Stau. Nach Berechnungen von Inrix, einem Anbieter von Verkehrsinformationen, kosten die Zwangspausen in der Blechlawine jeden Pendler 365 Euro pro Jahr. Deutschlandweit kommen so 7,8 Milliarden Euro im Jahr zusammen, addiert aus sinnlos verbranntem Kraftstoff (824 Millionen Euro), verschwendeter Zeit(4,8 Milliarden Euro) und steigenden Warenkosten(2,1 Milliarden Euro). Das Bundesverkehrsministerium hat den volkswirtschaftlichen Schaden allein in Deutschland sogar auf 250 Millionen Euro am Tag beziffert. Mobilität von Menschen und Gütern ist nicht Folge, sondern Grundlage unseres Wohlstands, hat einst der frühere BMW-Manager Eberhard von Kuenheim gesagt. Zum einen sorgt der Transport von Gütern dafür, dass ständig beim privaten oder geschäftlichen Einkauf ein globales Produktsortiment verfügbar ist. Zum anderen ist eine reibungslose Mobilität die Basis, um in die Schule oder die Arbeit zu kommen oder Dinge des täglichen Bedarfs zu erledigen. Dazu kommen Ausflüge, Kurzreisen und Urlaube, nationale Meetings und andere Geschäftsreisen, die auch rund um den Globus führen können. Mobilität ist eine alltägliche Selbstverständlichkeit, die nur dann auffällt, wenn sie nicht wie geplant funktioniert. Dann macht sich Ärger über nicht ausgebaute Autobahnen sowie Streiks bei Bahn oder Fluganbietern breit über die behinderte Mobilität. Fünf Millionen Menschen weniger Mit der fortlaufenden Studie Zukunft der Mobilität von Personen und Gütern in Deutschland entwickelt das Institut für Mobilitätsforschung (ifmo), eine Forschungseinrichtung der BMW Group, Szenarien für das Jahr Berücksichtigt werden ökonomische, gesellschaftliche, politische, technologische, ökologische und verkehrsträgerbezogene Entwicklungen. Grundlage für Deutschland in gut 15 Wettbewerb nimmt zu Junges Fahrpersonal im Verkehrsgewerbe wird knapper KÖLN. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat den sechsten Turnusbericht zur Arbeitsmarktsituation und zu den Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik erstellt, der sich schwerpunktmäßig mit den Entwicklungen im Jahr 2013 beschäftigt. Der Fokus dieses jährlichen Berichts richtet sich auf die Berufsfelder Kraftfahrzeugführer, Schienenfahrzeugführer und Binnenschiffer. Bei den drei im vorliegenden Bericht behandelten Berufsfeldern nimmt der Anteil der Beschäftigten im fortgeschrittenen Alter zu. Nachwuchskräfte rücken nur bedingt nach; lediglich im Bereich der Schienenfahrzeugführer nahm die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu. Der Wettbewerb um Personal wird sich durch den Wandel des Arbeitsmarktes vom Arbeitgebermarkt zum Arbeitnehmermarkt in Zukunft weiter verstärken. Unternehmen der Güterverkehrs- und Logistikwirtschaft werden fortan mehr Ressourcen für Mitarbeitergewinnung und -bindung aufwenden müssen. Besonders im Bereich der Schienenfahrzeugführer ist eine begrenzte Personalverfügbarkeit bereits heute spürbar: Die Zahl der offenen Stellen übersteigt die Zahl der arbeitslos gemeldeten Schienenfahrzeugführer. Bei den anderen beiden Berufsfeldern sind Stellen, die besondere Qualifikationen von den Bewerbern fordern, schwierig zu besetzen. Die schlechte Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal spiegelt sich teilweise in steigenden Löhnen wider.(wz) Jahren sind die drei Szenarien gereifter Fortschritt, globale Dynamik oder rasender Stillstand. Die Zukunftsentwürfe unterscheiden sich etwa in der Bevölkerungszahl und im Wirtschaftswachstum. Denkbar ist laut ifmo ein Bevölkerungsrückgang um fünf Millionen Menschen mit nur moderatem Wirtschaftswachstum. Oder ein durch Zuwanderung begrenztes Minus von 1,5 Millionen Menschen weniger, das durch einen starken Export für ein BIP-Plus von 1,5 Prozent sorgt. Beim rasenden Stillstand liegt der Bevölkerungsverlust bei fünf Millionen, eine schwächelnde Weltwirtschaft, Krisen und Ölpreisschocks blockieren bei zunehmendem Schuldenstand die politische Handlungsfähigkeit. Die Szenarien werden sich in unterschiedlicher Schärfe auf die Mobilität auswirken. Tendenziell werden Großstädte und Regionen mit prosperierender Entwicklung weiter eine hohe Anziehungskraft auf Zuwanderer aus dem In- und Ausland haben. Gleichzeitig verstärkt sich der Entleerungsprozess in wirtschaftlich schwachen Regionen. Das urbane Wohnen ist künftig gekoppelt an eine konsequente Siedlungspolitik entlang der Achsen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und dessen Qualitätsverbesserungen in den bevölkerungsstarken Städten und Regionen prägt laut ifmo das automobile Leitbild nach wie DASMEHRFÜR IHRE KARRIERE. Skat, Halma oder Schach? Das Führungsseminar Strategische Entscheidungen Termine: ; Ihre Investition: 998 vor die Mobilitätskultur, allerdings werden die Kosten des Straßenverkehrs, insbesondere hohe Kraftstoffpreise, das Auto ausbremsen. Das Ende der Staus? Laut Zukunftsbarometer zur Mobilität der Zukunft des Automotive Institute for Management(AIM) wird 2030 eine Multimodalität Nutzern eine komfortable, ressourcenoptimale und umweltfreundliche Fortbewegung ermöglichen, dem AIM zufolge die attraktivste und nachhaltigste Form der Mobilität. So würden Verkehrsprobleme wie Staus minimiert, vorhandene Ressourcen und die Infrastruktur effizient genutzt. Eine übergreifende Plattform ermöglicht Routen- und Tarifplanung, Angebotsauswahl sowie Zahlungsabwicklung aus einer Hand. Multimodale Mobilität ist die wechselnde Nutzung von Verkehrsmitteln durch eine Person über einen bestimmten Zeitraum, so das AIM. Dieses Gesamtsystem umfasst traditionelle Verkehrsmittel wie den motorisierten Individualverkehr, den ÖPNV, aber auch innovative Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing, Mitfahrgelegenheiten, Mietfahrräder, Segways sowie Elektrofahrzeuge. Fazit des AIM: Die Mobilität der Zukunft ist multimodal, flexibel und effizient, jedoch zum großen Teil von neuen Playern und Megakooperationen geprägt. Management Kolleg in Ostbayern Wie in Gesellschaftsspielen, hängen auch im wirtschaftlichen Alltag viele Entscheidungen von den Entscheidungen eines Gegenspielers/von anderen Mitspielern ab.imführungsseminar Strategische Entscheidungen lernen Sie verschiedene Strategien kennen, die Ihnen in einer Entscheidungssituation den entscheidenden Vorteil bringen können. Dauer: 2Tage, 9bis 17 Uhr Trainer: Professor Dr.Dr. h. c. Günter Gabisch Ort: Prüfeninger Straße 20, Regensburg Anmeldung telefonisch: oder per

9 SEITE 10 OKTOBER 2014 MOBILITÄT WIRTSCHAFTSZEITUNG Dem Fuhrpark- oder Flottenmanagement kommt in Zeiten wachsender Mobilität eine immer größere Bedeutung zu. Nicht nur bei großen Unternehmen. Fotos: Sven Krautwald u. harishmarnad/fotolia Flottenmanagement eineaufgabefürprofis Begleitung von der Planung über den Einkauf bis zur optimalen Steuerung und Zeit- und Kostenoptimierung FUHRPARKMANAGEMENT VON MATHIAS VON HOFEN MANNHEIM. Seit einigen Jahren rückt eine neue Dienstleistung verstärkt in den Fokus deutscher Unternehmen. Dem Fuhrpark- oder Flottenmanagement kommt in Zeiten wachsender Mobilität eine immer größere Bedeutung zu. Doch was macht das Fuhrparkmanagement für Unternehmen sowichtigundistessinnvoll,esaneinen Dienstleister auszulagern? Das Fuhrparkmanagement umfasst so unterschiedliche Aufgaben wie die Planung, die Steuerung, den Einkauf und die laufende Kontrolle eines Fuhrparks. Dabei werden die Wege der verschiedenen Fahrzeuge aufeinander abgestimmt und durch die optimierte Streckenplanung Zeit und Kosten gespart. Zunehmend kommt beim Flottenmanagement auch die IT in Verbindung mit GPS-Systemen zum Einsatz. Dadurch können Fahrer und Fahrzeug besser überwacht werden, zum Beispiel durch das Erfassen der zurückgelegten Wegstrecken und die Überwachung der Geschwindigkeit, des Verbrauchs oder des Fahrzeugzustands. Damit werden allerdings verstärkt auch datenschutzrechtliche Gesichtspunkte berührt. Motivationsfuhrparks dominieren Ist Fuhrparkmanagement wirklich für alle Branchen interessant oder eher ein Spezialthema für große Industrieunternehmen und automobilnahe Branchen? Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement, will sich auf keine bestimmte Branche festlegen. Allerdings würden große Unternehmen im Bereich der Motivationsfuhrparks, also bei Fuhrparks, die hauptsächlich aus Dienstwagen bestehen, überwiegen. Sobald ein Unternehmen einen größeren Fuhrpark unterhält, ist effizientes Management notwendig. Doch nicht alle Unternehmen verfügen über Personal, das für diese Aufgabe geeignet ist. Gerade für mittelständische Firmen bietet sich die Übertragung auf einen spezialisierten Dienstleister an. Axel Schäfer sieht jedoch keinen generellen Trend zum Outsourcing des Fuhrparkmanagements. Vielmehr würden Unternehmen zunehmend erkennen, wie wichtig in diesem Sektor ausgebildete Mitarbeiter im eigenen Unternehmen sind. Andererseits bringe das Outsourcing des Flottenmanagements an einen Dienstleister auch Vorteile: Wenn die Prozesse mit dem Unternehmen gut koordiniert sind, kann das eine wertvolle Entlastungsein. Claus Juchum, Geschäftsführer von Fleet Expert, einem auf Fuhrparklösungen spezialisierten Dienstleister, zweifelt daran, ob Outsourcing immer sinnvoll ist: Das Fuhrparkmanagement selbst kann man nicht auslagern. Was man auslagern kann, sind Teile der Fuhrparkverwaltung, aber nicht das Planen, Organisieren und die Kontrolle des Fuhrparks. Es gebe bei einigen Unternehmen den Trend, eigene Mitarbeiter zum Fuhrparkmanager ausbilden zu lassen, um so das Know-how wieder entsprechend zurückzuholen. Umwelt spielt immer größere Rolle Auf dem Markt des Fuhrparkmanagements konkurrieren verschiedene Leasingunternehmen, Fuhrparkberater, Autohäuser sowie Anbieter, die sich nur auf bestimmte Teilprozesse des Fuhrparkmanagements spezialisiert haben. Daher betont Claus Juchum, dass es sehr schwierig sei, die Gesamtzahl der Anbieter auf diesem Markt zu schätzen. Demgegenüber geht Axel Schäfer vonetwa25unternehmenaus,diefür den Markt wirklich relevant seien. Auch im Fuhrparkmanagement gewinnen umweltfreundliche Antriebsformen an Bedeutung. Axel Schäfer begrüßt diese Entwicklung, sieht jedoch beim Einsatz von Elektrofahrzeugen noch Probleme. Insbesondere die zu geringen Reichweiten und ein lückenhaftes Netz an Aufladestationen behinderten die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen. Schäfer kritisiert in diesem Zusammenhang auch die einseitige politische Fehlsteuerung durch einseitige Förderung der Elektromobilität. Hybridfahrzeuge kommen dagegen zunehmend zum Einsatz. Besonders bei Taxiunternehmen werden sie eingesetzt. Offensichtlich ist die Entwicklung im Fuhrparkmanagement durch unterschiedliche Tendenzen geprägt. Dem Trend zum Outsourcing steht das Bemühen von Unternehmen entgegen, Fuhrparkkompetenz in der eigenen Firma aufzubauen, um dadurch Abhängigkeiten zu verringern. Gleichzeitig verändern der technologische Fortschritt und der zunehmende Einsatz von Informationstechnologie die Branche in immer stärkerem und schnellerem Maße. INTERVIEW DR. TOBIAS NICKEL, MITGLIED IM STEUERKREIS DER INITIATIVE PRO B 15 NEU, IM GESPRÄCH MIT DER WIRTSCHAFTSZEITUNG Nach40JahrenPlanungmussdieB15neuendlichfertigwerden Eine möglichst kurze und damit ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Verbindung zwischen Regensburg und Rosenheim herzustellen, ist keine neue Idee. Vielmehr war schon in den 70er-Jahren ein Autobahnprojekt geplant. Was spricht aus Ihrer Sicht denn heute dafür, diesen Traum endlich doch noch zu erfüllen? Dr. Tobias Nickel: Die Notwendigkeit dieser Direktverbindung Regensburg Rosenheim hat in der Vergangenheit nicht abgenommen im Gegenteil. Der Verkehr nimmt zu, ein gegenläufiger Trend ist nicht absehbar. Auf der B 15 neu hat allein im Jahr 2013 derverkehrum 63 Prozent zugenommen, ein mehr als deutliches Zeichen, dass diese Straße von den Verkehrsteilnehmern angenommen und benötigt wird. Der ökologische Faktor ist dabei nicht zu unterschätzen. Über die hohe Kapazität der Straße ist eine staufreie Verbindung möglich das spart sowohl Zeit als auch Treibstoff. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine FahrtüberdieB15neudeutlichbesser als die Alternative in Form der bestehendenb15oderdieroutea92,a99 unda8.2019solldieb15neubisnach Essenbach im Norden Landshuts fertiggestellt werden. Ein Weiterbau in Richtung Süden ist die logische Fortsetzung, denn der Bund wird so eine wichtige Nord-Süd-Achse nicht auf halber Strecke enden lassen. Mit unserer Unterschriftenaktion möchten wir der Politik zeigen, dass nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen. Dabei stoßen wir überall auf offene Türen, denn die Menschen in Ostbayern wollen, dass dieses Projekt endlich verwirklicht wird. Nach 40 Jahren des Planens kann die B 15 neu nicht weiter aufgeschoben werden. Die autobahnähnliche B 15 neu hat von Regensburg aus inzwischen die Gemeinden Schierling, Neufahrn und Ergoldsbach erreicht und befindet sich derzeit auf dem Weg in Richtung Landshut. Welche ErfahrungenkannmandarausfürdasGesamtprojekt ziehen? Wir wollen zeigen, dass man Nägel mit Köpfen machen muss. DR. TOBIAS NICKEL Spricht man mit den Bürgern in einer dieser Gemeinden, erhält man überall dieselbe Botschaft. Die Belastung durch Schwerlast- und Durchgangsverkehr ist stark gesunken, wodurch gleichzeitig die Ortschaften wieder lebenswerter geworden sind. Spätestens wenn die Lkws vor der eigenen Haustür verschwunden sind und die Kinder wieder gefahrlos die Straße überqueren können, sind auch die anfänglichen Skeptiker vom Nutzen und der Notwendigkeit überzeugt. Aber auch die eigene Freizeit wird durch die besseren Verbindungen nach Süden und Norden erheblich aufgewertet. Egal ob ich am Wochenende zum Einkaufen nach Regensburg fahre oder im Urlaub in die Alpen zum Skifahren ich erreiche meine Ziele in einer kürzeren Zeit und ohne Stau, was ganz entscheidend zur eigenen Lebensqualität beiträgt. Eine hohe Mobilität wirktsichalsopositivfürunsalleaus. Ein weiterer ganz entscheidender Punkt ist der Zugang zu Arbeitskräften. Die Daten der IHK sprechen eine klare Sprache. Bereits im vergangenen Jahr fehlten in Niederbayern Fachkräfte, bis 2030 wird diese Zahl auf über steigen. Eine bessere Verkehrsanbindung führt dazu, dass auch Mittelständler leichter an qualifizierte Mitarbeiter aus den Regionen Regensburg und München kommen. Schließlich ist eine schnelle und problemlose Erreichbarkeit für Mitarbeiter und Jobsuchende ein wesentliches Kriterium in ihrer Entscheidung für einen bestimmten Arbeitgeber. Wer regelmäßig von und zu seinem Arbeitsplatz pendelt, verlangt kurze und vor allem staufreie Wege. Denn niemand möchte jeden Tag seine wertvolle Freizeit im Auto auf dem Weg in die Arbeit oder nach Hause verbringen. IhreInitiativehatdieB15neualsdie wohl wichtigste Investition für die Zukunft unserer Region bezeichnet. Mit welchen Fakten kann man dies untermauern? Allein auf der A 92 bei Altdorf hat der Verkehr zwischen 2000 und 2013 um knapp 21 Prozent zugenommen, genausowieaufderb15altinergoldsbach. Man muss gar nicht täglich auf diesen Straßen unterwegs zu sein, um zu erkennen, dass die Kapazitätsgrenzen in den meisten Fällen schon erreicht worden sind. Jetzt ist es an der Zeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Deshalb ist die B 15 neu die zentrale Investition für den Raum Nieder- und Oberbayern. Besonders bedeutend ist die Bundesstraße für das ZentrumLandshut.WenndieB15neu ab 2019 in Essenbach endet, wird die Belastung durch den Verkehr an den neuralgischen Punkten weiter ansteigen. Das Gutachten der Stadt LandshutkommtzumSchluss,dassdieB15 neu eine Entlastungswirkung in Form von täglich über Fahrzeugen bedeutet. In diesem Zusammenhang: Welche Rolle spielen denn Autobahnen heute und vor allem in Zukunft überhaupt für die wirtschaftliche Entwicklung, und zwar ganz konkret als Bindeglied zwischen Niederbayern und Oberbayern? Bevor wir in die Zukunft blicken, will ich kurz in die Vergangenheit schauen.mit dembaudera92inden 1970er- und 1980er-Jahren wurde damals der Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung Niederbayerns gelegt. Bereits bestehende Betriebe sind gewachsen, gleichzeitig sind viele neue Unternehmen entstanden. Dadurch wurden unzählige Arbeitsplätze in der Region geschaffen, welche den heutigen Wohlstand gebracht haben. Eine solche Entwicklungsachse benötigen wir nun auch in Richtung Norden und Süden. Nieder- und Oberbayern, aber auch die Oberpfalz sind starke Regierungsbezirke. DasInterviewführteGerdOtto

10 MASCHEKAUTOMOBILE ANZEIGE THEMENSPEZIAL OKTOBER 2014 SEITE 11 MitMaschekbleibenGeschäftskundenmobil Die Oberpfälzer Automobilprofis bieten für Unternehmen aller Größen maßgeschneiderte und perfekte Fuhrparklösungen an VON THEO KURTZ SCHWANDORF/WACKERSDORF. Begeisterte Kunden kommen wieder mit dieser Philosophie ist Maschek Automobile seit vielen Jahren als erfolgreicher Mobilitätspartner von Firmenkunden auf dem Markt unterwegs wurde in Burglengenfeld der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt. Heute sind an den drei Standorten in Schwandorf, Wackersdorf und Burglengenfeld 200 motivierte Mitarbeiter beschäftigt. 21 Jahre am Markt das bedeutet auch: jede Menge Erfahrung und Know-how. Kompetenz, auf die sowohl Privat- als auch Firmenkunden des renommierten Autohauses bauen können. Die perfekte Mobilität Die perfekte Mobilität hat man sich bei Maschek auf die Fahne geschrieben. Deshalb bietet das Unternehmen seinen Geschäftskunden maßgeschneiderte Lösungen und individuelle Gesamtpakete an. Das reicht von der persönlichen Beratung vor Ort durch das kompetente und zertifizierte Großkundenteam über die große Auswahl an Audi-, Volkswagen-Pkw- und Volkswagen-Nutzfahrzeug-Modellen und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Optimierung der Kosten. Apropos Team: Nachdem immer mehr Geschäftskunden den umfassenden Service, die hohe Qualität und die langjährige Erfahrung zu schätzen wissen, hat man bei Maschek personell weiter aufgestockt. Mittlerweile kümmern sich bereits fünf Mitarbeiter um die Belange der Flottenkunden. Kostenloser Hol- und Bringservice Breit gefächert ist auch das leistungsstarke Dienstleistungsportfolio, das der Firmenflottenspezialist aus der mittleren Oberpfalz anbieten kann. Einer der wichtigsten Bausteine dabei ist der Hol- und Bringservice. Ist bei einem Fuhrparkfahrzeug der Kundendienst fällig, wird der Wagen von einem Mitarbeiter der Firma Maschek beim jeweiligen Unternehmen kostenlos abgeholt und nach erfolgtem Werkstattaufenthalt auch wieder dorthin zurückgebracht. Ein besonderes und wichtiges Angebot, weil es dem Geschäftskunden zusätzlichen Aufwand, kostbare Zeit und damit Geld spart. Muss überraschend eine Dienstreise angetreten werden, wird innerhalb kürzester Zeit und ohne Voranmeldung das Firmenfahrzeug durchgecheckt,vonawieauspuffbiszwie Zündkerze. Ein Ersatzwagenservice stellt außerdem zu jeder Zeit die uneingeschränkte Mobilität des Geschäftskunden sicher. Maschek Automobile ist Großkundenleistungszentrum der Marken VW, Audi und VW Nutzfahrzeuge eine Ein wichtiges Serviceangebot bei Maschek Automobile ist der Hol- und Bringservice. Eine Riege von erfahrenen Fahrern übernimmt diese Aufgabe. Betreuen bei Maschek Automobile die Firmenkunden(v. li.): Patrick Greil, Christian Mandl und Manfred Ernst Bezeichnung, die nur führen darf, wer bestimmte und anspruchsvolle Standards erfüllt. Dabei spielt die Anzahl zertifizierter und qualifizierter Mitarbeiter ebenso eine wichtige Rolle wie etwa die Größe der zur Verfügung stehenden Testwagenflotte. Bei Maschek haben Großkunden die Gelegenheit, ein Modell ihrer Wahl kostenlos auszuprobieren. Kunde steht im Mittelpunkt Das Dienstleistungspaket, das für die Geschäftskunden geschnürt wird, ist natürlich noch viel umfassender. Das zertifizierte Team von Maschek Automobile steht den Kundenmit Rat und Tat zur Seite, wenn es um das Schadens-, Service- und Tankmanagement geht. Fragen zum Fuhrpark, zu einer individuellen Car-Policy oder zur Kilometerüberwachung werden ebenso beantwortet wie Fragen nach der Zusammenstellung und der Betreuung der Firmenflotte. Überhaupt wird in dem Unternehmen neben der fachlichen Kompetenz der Kundenorientierung die größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt. Das Autohaus Maschek ist leistungsstarker Vertragspartner von Volkswagen, dem Marktführer im Flottengeschäft. Und so können die Geschäftskunden der Oberpfälzer Fuhrparkexperten die attraktiven Leasingangebote und Flottenlösungen der zum Konzern gehörenden VW/Audi Leasing GmbH nutzen. Das schont nicht nur das Firmenkapital, das anstatt in den Ankauf von Fahrzeugen in die unternehmerischen Aktivitäten gesteckt werden kann. Auch dank des gewährten Nachlasses bei der Beschaffung der Fuhrparkflotte kann bares Geld gespart werden. Nicht zu vergessen die Werkstattrechnungen: Denn die fallen deutlich niedriger aus. Reifen-Clever-Paket Doch über die Rabattstrukturen und Leasingkonditionen für Groß- und Firmenkunden hinaus bietet die Firma Maschek zusätzliche Serviceleistungen an, die nach dem Modulprinzip dazugebucht werden können. Das Reifen-Clever-Paket zum Beispiel, eine Flatrate für Sommer- und Winterreifen, oder der Wartung und Verschleiß -Baustein, der den Geschäftskunden vor finanziellen Überraschungen bei unvorhergesehenen Verschleißreparaturen bewahrt, sind Bausteine, die die tägliche Arbeit des Fuhrparkverantwortlichen erheblich erleichtern. Dieses automobile Rundum-Sorglos-Paket bringt Großkundenbetreuer Patrick Greil folgendermaßen auf den Punkt: Der Mitarbeiter, dem der Firmenwagen zur Verfügung gestellt wird, braucht nur damit zu fahren. UmdenRestkümmernwiruns. Geschäftsführer Ingo Maschek: Unsere Kunden bekommen immer ein ganz individuelles Gesamtpaket. Das bedeutet für unsere Kunden weniger Aufwand, aber zugleich mehr Individualität und Transparenz. DATEN UND FAKTEN Fotos: Maschek Gründung: 1993 durch Geschäftsführer Ingo Maschek in Burglengenfeld Mitarbeiter: 200 Azubis: 35 Leih- und Ersatzwagen: 40 Vorführwagen: 40 Audi, 50 Volkswagen Der starke Partner für Ihren Fuhrpark UnsereStärken UnsereLeistungen IhreVorteile Manfred Ernst Großkundenbetreuer maschek-automobile.de Patrick Greil Großkundenbetreuer maschek-automobile.de Christian Mandl Außendienstmitarbeiter maschek-automobile.de Kundenorientiert Kompetent Verlässlich Flexibel Zertiizierte Fuhrparkmanagement-Berater Großkundenleistungszentrum der Marken Volkswagen,Audi und VW Nutzfahrzeuge Flottenspeziische Leistungen Kostenloser Hol- und Bringservice UneingeschränkteMobilität durch Ersatzwagen-Service Einfache Abwicklung durch Betreuung aus einer Hand Größtmögliche Bedarfsabdeckung AttraktiveKonditionen und Preisvorteile Breit aufgestelltes Modellangebot SicherheitundStärkedes Marktführers Wackersdorf Schwandorf Burglengenfeld

11 SEITE 12 OKTOBER 2014 MOBILITÄT WIRTSCHAFTSZEITUNG Wachstumsmarkt: Bis zu 30 Millionen Kunden sollen die Fernbusse bis 2020 Jahr für Jahr befördern. Fotos: dpa und calvste/fotolia EinegünstigeAlternativefürFernreisende Das Angebot an Fernbuslinien wächst stetig, auch wenn viele der Unternehmen bis dato noch keine Gewinne erzielen VON ANIKO LIGETI PERSONENVERKEHR BERLIN. Vor einiger Zeit sah das Reisen in Deutschland noch ganz anders aus. Die angestrebten Ziele konnten lediglich mit dem Zug, Omnibus oder per Flugzeug erreicht werden. Alternativ stand noch der Service der Mitfahrzentrale zur Verfügung oder man hat sich selbst hinters Steuer gesetzt. Seit 2013 ist der Fernbusverkehr in Deutschland liberalisiert. Zuvor galt der Paragraf 42 a des Personenbeförderungsgesetzes, der Fernbuslinien eine Beförderung von Personen untersagte. Die Deutsche Bahn AG als größtes Fernzug- und Busunternehmen Deutschlands sah in anderen Anbietern eine Konkurrenz bei der Beförderung im Nahverkehr und setzte sich gegen ein Genehmigungsverfahren für Fernbuslinien ein, wenngleich das Unternehmen selbst eigene Linien betreibt. Wohl durch die Kritik und den Druck von Verbrauchern, die eine kostengünstigere Beförderung forderten, einigten sich Bundesländer, Regierung und Opposition darauf, ab 2013 den Markt für Fernbuslinien zu öffnen. Schutz für DB ist gefallen Lediglich Beförderungen unter 50 Kilometern oder eine Reisezeit von weniger als 60 Minuten bleiben Fernbuslinien laut ÖPNV weiterhin untersagt. Mit der Legitimierung schossen die Unternehmen aus dem Boden der Markt ist hart umkämpft. Bis Mitte 2014 konnten etwa 40 Unternehmen circa 170 Linienverbindungen anbieten. Laut dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer konnte noch kein Fernbusunternehmen Gewinne erzielen, wenngleich dies auch von einigen für dieses Kalenderjahr angestrebt wird. Gründe dafür seien die niedrigen Fahrkartenpreise und die Anschaffung neuer Busse. Dennoch sprechen die Zahlen für sich: Die Fahrgastentwicklung zeigt einen rasanten Anstieg: Knapp neun Millionen Fahrgäste nutzten 2013 bereits das Angebot. Für das Jahr 2014 werden etwa 21 Millionen Fernbuskunden erwartet. Bisher wurden über 14 Millionen Tickets für Fernbusse verkauft. Im direkten Vergleich zum Jahr 2013 haben sich die Verkaufszahlen mehr als verdoppelt. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet und es werden bis zu 30 Millionen Fernbuskunden erwartet. Auch darauf hat der Markt reagiert. Mittlerweile bestehen Busverbindungen für über 700 Städte innerhalb Deutschlands. Die Kunden können sich so über Busverbindungen pro Woche und auf mehr als 300 Linien freuen. Zudem sollen neue Ziele in den nahe gelegenen Nachbarländern und innerhalb Europas angesteuert werden. Absoluter Pluspunkt ist dabei das attraktive Preisangebot pro Strecke. Aber auch Annehmlichkeiten wie etwa WLAN, Sitzgruppen mit Tischen sowie Serviceleistungen wie Snackbar, Online-reservierung oder auch moderne Unterhaltungsmöglichkeiten wie Hörbücher und die Präsentation neuester Filme, die mithilfe einer App geladen werden können, locken immer mehr Kunden an. Als Hauptkriterien gelten, neben der kostengünstigeren Alternative zu den vorhandenen Fortbewegungsmöglichkeiten, unter anderem Sicherheit, Komfort und ein bequemes Reisen. Erste Schritte ins Ausland Spitzenreiter bei den Fernbussen sind laut Stiftung Warentest Flixbus, Berlinlinienbus und der ADAC Postbus. Der gelbe Engel unter den Omnibussen macht seinem Namen alle Ehre, wenn es beispielsweise um die Themen Sicherheit und Innovation geht. Mit einem sicheren Dreipunktegurtsystem und Rauchmeldern auch auf der Toilette punktet der moderne Bus in jedem Fall. Zudem offeriert das Unternehmen als einziger Fernbusanbieter in ganz Deutschland eine besondere Serviceleistung. Mit insgesamt sieben behindertengerechten Fernbussen bietet der ADAC Postbus auf der Strecke Hamburg Berlin Rollstuhlfahrern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität leicht zugängliche und barrierearme Plätze an. Für die Zukunft sieht sich der ADAC Postbus gut aufgestellt: Momentan konzentrieren wir uns auf die Angebote innerhalb Deutschlands und setzen hier weiter auf Qualität und Komfort, aber natürlich auch auf günstige Preise. Denkbar wären aber auch weitere Ziele innerhalb Europas. Mit dem Haltepunkt in der Schweiz und in Frankreich haben wir bereits den ersten Schritt in die Zukunft unternommen, sagt Erwin Nier, Pressesprecher der Deutschen Post AG, München. Mobilität der Zukunft mit vielfältigen Ausdrucksformen Der öffentliche Personennahverkehr(ÖPNV) wird künftig ebenso seinen Beitrag leisten wie der Individualverkehr mit Car- und Fahrradsharing /BERLIN. Angesichts der gewaltigen Zuwächse, die sowohl im Gütertransport wie im Personenverkehr auf Deutschland zurollen, stellt sich die Frage, wie diese wachsenden Verkehrsströme tatsächlich bewältigt werden, ohne Mensch, Natur und Infrastruktur über die Maßen zu belasten. Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wird hier als eine besonders umweltfreundliche Variante der Verkehrsentwicklung gesehen. So plant zum Beispiel der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund(MVV), der München und sieben angrenzende Landkreise umfasst, eine Ausweitung des Angebots an Bussen und Trambahnen sowie soweit finanzierbar den Bau neuer U-Bahn- Strecken. Der ÖPNV investiert kräftig in seine Zukunft, so etwa in Hybridbusse. Foto: mvv Job- und Studententickets Aber auch beim Regensburger Verkehrsverbund (RVV) mit seinen über 100 Bus- und derzeit sechs Bahnlinien tut sich allerhand. Zwar gilt der Betrieb des RVV schon seit 25 Jahren als rechnergesteuert, nun aber so Geschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker und sein Kollege Dr. Christoph Häusler wirdvorallemderkundedigital in den Mittelpunkt gerückt. Mit einem Investitionsvolumen von jeweils drei Millionen Euro in Stadt und Landkreis Regensburg soll das gesamte System spätestens bis 2016 App-tauglich umgestaltet sein, damit die Fahrgäste per Handy und flächendeckend den ÖPNV noch effizienter nutzen können, etwa hinsichtlichvon Verspätungen und anderer Vorfälle. Stand bisher die Infrastruktur, also konkret die Hinweisschilder an den Haltestellen, im Mittelpunkt der gerade laufenden Digitalisierung beim RVV, so wird in einem zweiten Schritt auch der Vertrieb, also der Ticketverkauf durch den Busfahrer, in dieses Investitionsprogramm eingebunden. Dass derartige Nachrüstungsmaßnahmen für den Verkehrsverbund sinnvoll sind, bestätigt Geschäftsführer Hetzenecker aus dem Blickwinkel der gelben Stadtbusse ebenso wie Dr. Häusler einen positiven Trend für den ländlichen Raum beobachtet hat. Dass in der Stadt Regensburg inzwischen Tag für Tag Fahrgäste die Vorzüge des ÖPNV nutzen, während vor zehn Jahren lediglich 69 ooo Kunden registriert worden waren, führt Hetzenecker unter anderem auch darauf zurück, dass die junge Generation nicht mehr so stark wie einst auf das Automobil fixiert sei. Deshalb spielen in einer Hochschulstadt wie Regensburg auch die Studententickets eine wesentliche Rolle. Selbst wenn der RVV von diesem Trend auch im Landkreis grundsätzlich profitiere, so würde sich Dr. Häusler für seinen Bereich eine noch stärkere Resonanz in Bezug auf die Jobtickets wünschen. Eine solche Jahreskartefür Berufstätige wird schon ab 378 Euro angeboten, wobei man alle Busse und Bahnen auch in der Freizeit nutzen kann und sich am Abend und während des Wochenendes sogar bei seinen Freunden beliebt machen könnte, wie Dr. Häusler augenzwinkernd anmerkt: Bis zu vier weitere Personen dürfen den Jobticketinhaber begleiten. Aber auch den Arbeitgebern bietet der RVV einige Rabattmöglichkeiten für die Abnahme von mindestens 50 Jobtickets oder noch günstiger bei 100 Tickets für die Mitarbeiter. Diese Tickets gelten im Übrigen für den gesamten Verbundraum des 1983 gegründeten RVV. Der Regensburger Verkehrsverbund bedient neben Stadt und Landkreis Regensburg auch Teile der Landkreise Neumarkt, Schwandorf, Cham, Kelheim und Amberg. Doch zurück in die Landeshauptstadt München, wo eine führerlose U- Bahn, wie sie bereits in Nürnberg in Betrieb ist, zumindest noch nicht geplant sei, wie Dr. Markus Haller, Leiter Consulting des MVV, im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung betont. Unter Umweltgesichtspunkten erscheint ein Ausbau des Angebots der Bahn dringend nötig. Bussen kommt künftig eine besondere Bedeutung zu, sind sie doch flexibler einsetzbar als Schienenfahrzeuge. Sowohl die Fahrtwege als auch die Haltepunkte können den Verkehrsströmen angepasst werden. Dabei wird im Busverkehr verstärkt auf klimafreundliche Antriebsformen gesetzt. So wollen einige regionale Verkehrsanbieter inzukunft Brennstoffzellen-Hybridbusse einsetzen, bei denen die Emissionen gegenüber herkömmlichen Dieselbussen um bis zu 99 Prozent reduziert werden. Die Münchner Verkehrsgesellschaft(MVG) setzt bereits vier Hybridbusse ein. Laut Michael Solic, Pressereferent der MVG, soll dieses Angebot ausgebaut werden, wobei die Wirtschaftlichkeit ein wichtiger Aspekt sei, um die Fahrpreise auch in Zukunft attraktiv zu halten. Carsharing hat das Potenzial, eine wichtige Rolle im Verkehr der Zukunft zu spielen. Vor allem bei jungen Menschen in den Städten erfreut es sich zunehmender Beliebtheit. Dabei ist wichtig, dass mehr neue Carsharingstationen geschaffen werden, da kürzere Wege zur nächsten Ausleihstation die Bereitschaft zum Carsharing erhöhen. In München kooperiert der MVV bereits mit einem lokalen Carsharinganbieter. Mietwagen am Bahnhof In einigen europäischen Ländern hat sich ein Car- und Bikesharingsystem etabliert, bei dem in ländlichen Gebieten am Bahnhof auf einen Mietwagen umgestiegen werden kann und in den großen Städten auf ein Mietfahrrad. Das Modell ist insofern zukunftsweisend, als Verkehrsexperten in den kommenden Jahrzehnten eine zunehmende Verzahnung zwischen ÖPNV und Individualverkehr erwarten. Dies gilt besonders für ländliche Gebiete, in denen die Bevölkerung zurückgeht und ein Ausbau des ÖPNV oft nur schwer finanzierbar sei.(go/xho)

12 DIELÄNDERBAHN ANZEIGE THEMENSPEZIAL OKTOBER 2014 SEITE 13 In einem Zug zur Kultur Alex sorgt für Verbindung zur Kulturhauptstadt Pilsen Wenn der neue Fahrplan am 14. Dezember in Kraft tritt, wird die Oberpfalzbahn auch mit modernisierten Fahrzeugen unterwegs sein. Fotos/Grafik: Vogtlandbahn Länderbahn als erfolgreiche Marke 125 Jahre nach der Gründung: 1000 Mitarbeiter und neue Fahrzeuge aus Polen PILSEN/. Die Stadt Pilsen und ihre Bürger haben viel investiert, um 2015 in neuem Glanz zu erstrahlen. Schließlich dürfen sich die Pilsner, ja die gesamte Region Westböhmen, im kommenden Jahr als Kulturhauptstadt Europas feiern lassen. Was liegt deshalb aus bayerischer Sicht näher, als den Nachbarn einen Besuch abzustatten und das im wahrsten Sinne des Wortes in einem Zug zur Kultur. Diese Aktion ist ein Projekt aus Bayern, dessen Umsetzung unter anderem auch von der Europäischen Union sowie unterschiedlichsten Partnern gefördert wird. Bahnseitig ist der Alex mit von der Partie, der schon seit 2007 für die Strecke München Regensburg Hof sowie München über Regensburg und Furth im Wald nach Prag verantwortlich zeichnet. An den Samstagen und Sonntagen zwischen dem 17. Januar und dem 30. September 2015 wird dieser Zug zur Kultur an die Vormittagsverbindung des Alex zwischen Regensburg und Pilsen angehängt. Die Abfahrt in Regensburg erfolgt um Uhr mit AnkunftinPilsenum12.57Uhr. Am besten, so empfiehlt Christine Hecht als Marketingchefin der Länderbahn, nutzt man das Bayern-Böhmen-Ticket,dasmaneinfachimAlexkaufen kann. Nicht von ungefähr ist der Alex- Wagen in die Kulturhauptstadt Pilsen mit einer kleinen Fläche ausgestattet, wird jede Fahrt des Kulturzugs doch von einem dreisprachigen Kulturscout (deutsch, tschechisch und englisch) begleitet, der sich im Kulturprogramm von Pilsen 2015 bestens auskennt und seine Gäste auf das vor ihnen liegende Abenteuer einstimmen dürfte. Dies geschieht unter anderem durch Musiker, Clowns, Literaten und Pantomimekünstler. In Pilsen angekommen, können sich die Reisenden am Bahnhof geführten Touren anschließen, in einen Sightseeing-Bus einsteigen oder die Kulturhauptstadt auf eigene Faust erkunden. Abends fährt der Alex gegen 19 Uhr nach Regensburg zurück. Länger zu bleiben, sei natürlich jederzeit möglich, betont Christine Hecht: Steigen Sie also ein in den Zug zur Kultur und lassen Sie sich auf Ihren Besuch in der Kulturhauptstadt Pilsen 2015 einstimmen! Zum ersten Mal wird der Zug zur Kultur am Eröffnungstag, dem 17. Januar 2015, Fahrt aufnehmen.(go) VON GERD OTTO VIECHTACH. Dass die Entwicklung privater Eisenbahnverkehrsunternehmen im Personennahverkehr Deutschlands nicht nur als ordnungspolitisches Feigenblatt gilt, sondern sogar wirtschaftlich durchaus relevant ist, lässt sich mit zwei Zahlen belegen: 1891, im ersten Geschäftsjahr der Regentalbahn, wurden nicht einmal Fahrgäste gezählt, heute noch vor dem Start der neuen Oberpfalzbahn sindesüberzehnmillionen! Wie der Vorstand der Länderbahn Gerhard Knöbel anlässlich des 125-jährigen Jubiläums seines bis auf eben jene Regentalbahn in Viechtach zurückreichenden Unternehmens erläutert, sei dieser Trend keineswegs selbstverständlich. Vielmehr waren unternehmerisches Denken, zukunftsorientiertes Handeln und zumal bei den Mitarbeitern eine gehörige Portion Herzblut nötig. Als zukunftsweisend gilt vor allem die Expansion nach Sachsen mit der Vogtlandbahn GmbH und andere Erweiterungen, die dazu geführt haben, dass die Länderbahn schon bald 1000 Mitarbeiter zählen wird. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn exakt am 14. Dezember 2014 das 250- Mann-Team von VLEXX mit Sitz in Mainz den Eisenbahnverkehr aufnehmen wird. Unter diesem Dach waren bisher die Marken Alex, Oberpfalzbahn, Trilex, Vogtlandbahn, Waldbahn sowie die Berchtesgadener Land Bahn vereint. Der Markenname Die Länderbahn wurde vor einigen Jahren als Überbegriff für alle Tochtergesellschaften und Züge der Regentalbahn AG entwickelt. Hauptaktionär der heutigen Muttergesellschaft Netinera ist seit dem Jahr 2011 mit 51 Prozent die italienische Staatsbahn, die restlichen 49 Prozent entfallen auf einen Infrastrukturfonds in Luxemburg. International geht es bei diesen Anbietern von Nahverkehrsleistungen im bayerisch-sächsischen Raum schon deshalb zu, weil die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mit Staatssekretär Gerhard Eck als dem Aufsichtsratsvorsitzenden ganz eindeutig den Wettbewerb auf ihre Fahnen geschrieben hat und deshalb für die einzelnen Regionen europaweite Ausschreibungen vornimmt mit knallharten Bedingungen und einer zeitlichen Befristung. Den einzelnen Gesellschaften selbst ging es dabei in den letzten Jahren durchaus auch um die gesamte Branche. Deshalb half man sich in der Praxis auch bei den Zuggarnituren aus, ob nun hinter Agilis die Hamburger Hochbahn als Mutter steht oder eben das Traditionsunternehmen Regentalbahn AG mit Sitz in Viechtach zuerst zu Arriva und jetzt zur italienischen Staatsbahn wechselte. Letzten Endes geht es am Markt um die Marke, und die heißt Die Länderbahn. Dass speziell diese Unternehmensgruppe markante Zeichen zu setzen vermag, bewies Gerhard Knöbel, als er im Jahr 2011 einen spektakulären Auftragvergab,derjustamEndediesesJubiläumsjahres 2014 Realität werden wird: Als erster Betrieb im deutschen Nahverkehr setzt die Länderbahn auf der Strecke Regensburg Marktredwitz Schirnding zwölf neue Fahrzeuge vom Typ Link der polnischen Pesa-Werke ein. Das Jahr 2011 hatte der Länderbahn ohnehin einen bemerkenswerten Durchbruch verschafft, gewann man damals doch die Ausschreibung für das neu kreierte Ostbayernnetz, bestehendausderwaldbahnundderoberpfalzbahn mit den Nahverkehrszügen auf der Naabtallinie. Künftig wird die Länderbahn deshalb nicht mehr als Subunternehmen der Deutschen Bahn AG unterwegs sein, sondern im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft alle Linien in eigener Verantwortung bedienen. Vor 125 Jahren aus dem Regental im Bayerischen Wald aufgebrochen, findet dieländerbahnimmerneuewege,umdasnetznochengerzuknüpfen.

13 SEITE 14 OKTOBER 2014 MOBILITÄT WIRTSCHAFTSZEITUNG 600 Stromtankstellen gibt es derzeit in Bayern sind es in Deutschland. Deren Zahl dürfte in den kommenden Jahren rasant wachsen. Fotos: dpa, Peter Hermes Furian und Kirill_M/Fotolia BeimE-MobilistauchDatenschutzeinThema Neue Studie prognostiziert der E-Mobilität ein stabiles Wachstum/ Bis 2025 ist jeder vierte Neuwagen elektrobetrieben E-MOBILITÄT VON THOMAS TJIANG BERLIN. Im Jahr 2025 wird mehr als jeder vierte Neuwagen in Deutschland ein Elektroauto sein. Diese Einschätzung der Unternehmensberatung Kienbaum widerspricht der weit verbreiteten Skepsis und dem Abgesang auf die Mobilität aus der Steckdose. Einer internationalen Befragung zufolge werden 2020 rund Elektroautos über Deutschlands Straßen rollen, prognostiziert die Kienbaum-Studie. Damit würde allerdings das Ziel von Bundeskanzlerin Merkel von bis dahin einer Million zugelassener Fahrzeuge verfehlt. Wir sollten das Thema Elektromobilität in der Öffentlichkeit nicht totreden, mahnt Harald Proff, Geschäftsführer und Leiter der Global Practice Group Automotive von Kienbaum und Mitautor der Studie. Der Marktanteil der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge wird in Deutschland mittel- bis langfristig stark steigen soll der Marktanteil bei etwa 30 Prozent liegen. Von einer Renaissance der Verbrennungsmotoren könne keine Rede sein. Vielmehr seien die nächsten 30 Jahre von einem Nebeneinander von Elektro- und herkömmlichen Antrieben gekennzeichnet. Gleichwohl treibt die Automobilbranche rund um den Globus ihre Forschung und Entwicklung im Bereich E-Mobilität voran, um, so Proff, ein Stück vom E-Mobility-Kuchen abzubekommen. Schrittmacher Bayern Aber noch ist das Geschäft übersichtlich und ein Zukunftsmarkt. Bundesweit waren Anfang 2014 insgesamt Elektro-Pkws unterwegs, ein Zuwachs um fast zwei Drittel gegenüberdemvorjahr.dasgehtausdenerhebungen der Agentur für Erneuerbare Energien(AEE) hervor. Demnach ist Bayern Schrittmacher mit allein 2400 E-Fahrzeugen, dicht gefolgt von Baden-Württemberg. Pro 1000 Fahrzeuge surren in Bayern nur 0,33 E-Pkws durch die Straßen. Besser sieht es bei den Hybrid-Pkws aus, von denen hier unterwegs sind beziehungsweise zwei je 1000 Fahrzeuge. Die Agentur für Erneuerbare Energien weist aber auch darauf hin, dass für eine erfolgreiche Durchsetzung der Elektromobilität ein dichtes Netz an Ladestationen förderlich wäre. Mit rund 4500 Elektro-Tankstationen in Deutschland befindet sich das Versorgungsnetz noch am Anfang. Hier kommt Bayern gerade mal auf knapp 600 Stromtankstellen, das Autoländle Baden-Württemberg liegt mit fast doppelt so vielen Ladestationen weit vorn. Bei der induktiven Stromversorgung in der eigenen Garage oder dem Firmenparkplatz begreift sich BMW als Pionier. Anders als bei herkömmlichen Ladestationen wird das E-Fahrzeug mit einer kabellosen Verbindung zwischen Einspeisepunkt und Hochvoltbatterie des E-Mobils geladen. Hierfür haben sich Daimler und die BMWGroupaufdenEinsatzeinereinheitlichen Technologie zum induktiven Laden von Elektroautos und Plugin-Hybrid-Fahrzeugen verständigt. Das System besteht aus zwei Komponenten: einer Sekundärspule im Fahrzeugboden sowie einer Bodenplatte mit integrierter Primärspule, die unterhalb des Autos, zum Beispiel auf dem Garagenboden, platziert wird. Die elektrische Energie wird über ein zwischen den Spulen erzeugtes magnetisches Wechselfeld berührungslos mit einer Leistung von 3,6 Kilowatt übertragen. BMW verspricht den Fahrern eines Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs durch das induktive Laden einen deutlichen Komfortgewinn. Der Ladevorgang kann bereits per Smartphone-App aktiviert und der Ladezustand der Batterie online beobachtet werden. Aktuell hat BMW für seine i-fahrzeuge eine Smartwatch fürs Handgelenk vorgestellt. Neben der obligatorischen Uhrzeit zeigt die App die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Dazu zählt etwa die elektrische Reichweite, der Ladezustand der Batterie und die prognostizierte Restzeit während des Ladevorgangs. Ein weiteres Untermenü informiert über den aktuellen Fahrzeugzustand wie geöffnete Türen, Fenster oder Kofferraum. Auch die Voreinstellung der Klimatisierung kann über das Handgelenk gesteuert oder kontrolliert werden. Zulieferer rüsten nach Aber auch die großen Zulieferer rüsten nach. Continental sieht bei der E-Mobilität neue Entwicklungsmöglichkeiten auch für das Reifendesign. Die spezielle Reifenlinie für E-Autos maximiert die Reichweite der E-Fahrzeuge durch hohe und schmale Reifengrößen. Sie weisen laut Continental im Vergleich zu Standardreifen einen um bis zu 30 Prozent reduzierten Rollwiderstand auf. Bedenken ganz anderer Art hat die Ruhr-Uni Bochum in die Diskussion gebracht. Wer regelmäßig ein Elektroauto lädt, könnte eine Datenspur hinterlassen. Denn bei jedem Ladevorgang wird gespeichert, wann und wo er stattgefunden hat und welcher Kunde zahlt ein Datenschutzrisiko, sorgt sich Tilman Frosch vom Lehrstuhl für Systemsicherheit. Damit das Problem der Datenspuren von Handynutzern sich nicht wiederholt, fordert er eine rechtzeitige Berücksichtigung. Es ist wichtig, dass in neuen Technikfeldern wie der E-Mobilität Datenschutz und Datensicherheit von Anfang an Teil des Designs sind. Spielwiese für Juristen, Hacker und Datenschützer Automobiltechnik ist auf dem Sprung von Assistenzsystemen zum autonomen Fahren/ Neue Möglichkeiten, aber auch viele neue Risiken MÜNCHEN. Wie die Fahrschule der Zukunft in zehn Jahren aussehen wird, lässt sich heute nur schwer orakeln. Vielleicht sind Sehtest, Einparkübungen, Anfahren am Berg oder Überlandfahrten komplett überflüssig. Dann ist nur noch der Erste-Hilfe-Schein notwendig und ein spezieller Computerführerschein wenn denn autonomes Fahren bis dahin Realität geworden ist. Heute dominieren noch die Fahrerassistenzsysteme (FAS), die den Fahrer im Straßenverkehr unterstützen und in kritischen Situationen das Unfallrisiko minimieren. Der Mensch am Steuer hat aber noch die Hoheit beim Fahren. Gemäß der UN-Konvention Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr von 1968 muss jedes in Bewegung befindliche Fahrzeug einen Fahrer haben, der das Fahrzeug auch beherrschen muss. So dominieren bei den FAS das Antiblockiersystem, der Bremsassistent oder die Fahrdynamikregelungen durch ein elektronisches Stabilitäts- Programm. Aber die Technik ist schon fortgeschritten. Moderne Sensortechnik diagnostiziert per Schlupfsensorik den Reibwert auf der Straße. Die Einparkhilferangiert manchmalbesser Auch Volvo will bis 2020 das autonome Fahren für jedermann anbieten. als der Faktor Mensch auch souverän in kleine Parklücken. Als Weiterentwicklung des Tempomaten können Abstandsregelsysteme (Adaptive Cruise Control) mit einer konstanten Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug die Geschwindigkeit regulieren. Außerdem warnen Spurhalteassistenten voreinem kritischen Spurwechsel. Foto: Volvo Doch nun gerät das genannte Wiener Abkommen in Bewegung. Das autonome Fahren soll förmlich aufgenommen werden, solange der Lenker jederzeit den Wagen stoppen kann. Es ist die Stunde der Juristen und Bürokraten, denn es ergibt sich eine Menge an Regulierungsbedarf, etwa auf europäischer und nationaler Ebene. Vor allem wird es sich um Haftungs- und Schuldfragen bei Unfällen drehen. Ist der Fahrer schuld, die Sensor- und Videotechnik oder vielleicht die Softoder Hardware? Die Amerikaner zeigen wenig Bedenken. Im US-Staat Kalifornien wird gerade an einem Gesetz gearbeitet, um ab dem neuen Jahr einen Autopilot für jedermann anzubieten. In Deutschland dagegen ist das hoch automatisierte Fahren, wenn man nicht in einem Testfahrzeug unterwegs ist, nur bis zu einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern in der Stunde erlaubt. Doch für Kritiker hat die neue Allianz von Auto und Datenverarbeitung auch eine große Schwachstelle. Chinesische Studenten hätten etwa im Rahmen einer Konferenz bei einem fahrenden Auto die Sicherheitsbarrieren überwunden und Türen geöffnet, Lampen eingeschaltet und die Hupe betätigt. Von dem japanischen Hersteller Nissan wird sogar berichtet, er habe das Elektroauto Leaf gegen den Willen des Fahrers von außen stillgelegt, als der Kunde seine Leasingraten nicht mehr bezahlte. Als oft genannte Angriffspunkte für die Einflussnahme von außen gelten Sensoren wie etwa derjenige für den Reifendruck, das DAB-Radio oder die über das Smartphone gesteuerte Einparkhilfe bei Herstellern wie Audi und BMW. Die großen deutschen Autohersteller und Zulieferer zeigen sich aber optimistisch und sehen sich bei der Entwicklung schon weit fortgeschritten. AlsZeithorizont könnte rein technisch das autonome Fahren schon imjahr2020realitätwerden.(ntt)

14 AUTOHAUSPRALLER THEMENSPEZIAL ANZEIGE OKTOBER 2014 SEITE 15 BMW 2er Active Tourer Großes Aktionswochenende zur Markteinführung Am letzten Septemberwochenende stellt das Autohaus Praller den neuen BMW 2er Active Tourer vor. Für die Markteinführung des neuen Modells ist das Autohaus am Samstag, 27. September und Sonntag, 28. September jeweils von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der BMW 2er Active Tourer vereint kompakte Abmessungen, Funktionalität und Variabilität mit einem dynamischen Design, kündigt Marcus Praller an. Damit sei das Fahrzeug startklar sowohl für sportliche Aktivitäten und Reisen als auch für den Alltagseinsatz. DAS AUTOHAUS PRALLER IN JAHRESZAHLEN Seit fast 60 Jahren Partner des bayerischen Automobilherstellers BMW und kompetenter Dienstleister für Privat- und Geschäftskunden: das Autohaus Praller in Deuerling Fotos: Sebastian Pieknik DiefamiliäreAtmosphäre überzeugtgeschäftskunden 1947: Der gelernte Flugzeugmechaniker Christian Praller gründet aus dem Nichts heraus seine eigene Werkstatt in Deuerling. 1950: Reparatur und Verkauf von Motorrädern sind das Hauptgeschäft des Betriebs. 1952: Christian Praller baut auf dem Firmengelände eine Tankstelle. Es kommt das Pkw-Geschäft hinzu. 1955: Das Autohaus Praller ist von nun an BMW-Partner. 1957: Die zweite Werkstatt und eine Waschhalle werden gebaut. 1982: Die Brüder Helmut und Christian Praller übernehmen die Geschäftsleitung nach dem Tod ihres Vaters. 1985/86: Im Zuge eines WerkstattneubausunddesUmbausderBüro-und Ausstellungsräume wird die Autohaus Praller GmbH gegründet. 1991: Mit Marcus Praller, dem Sohn von Helmut Praller, tritt die dritte Generation indiefirmaein. 1995: Ein erneuter Gebäudeumbau und eine Erweiterung finden statt. Aus Platzgründen wird auf die Tankstelle verzichtet. 1999: Ab sofort ist das Autohaus Praller einziger BMW-Händler im Landkreis Regensburg. 2006: Christian Praller junior tritt in das Unternehmen ein. Nach erneuter Investition beginnt die Arbeit im neuen Betriebsgebäude. 2014: Bau eines neuen Reifenlagers. 2015: Das Autohaus Praller feiert 60 Jahre Partnerschaft als BMW-Vertragshändler. Zukunft: Das Autohaus Praller bleibt ein Familienbetrieb, denn auch die vierte Generation hat Benzin im Blut! Das Autohaus Praller kümmert sich um den kompletten Fuhrpark VON JEANNINE TIELING DEUERLING. Kleine oder mittelständische Unternehmen brauchen Partner, die wissen, wie sie ticken, genauso flexibel sind wie sie selbst und schnell auf ihre Bedürfnisse eingehen können. Das Autohaus Praller in Deuerling im Landkreis Regensburg kennt die Anforderungen der Unternehmen inderregion,istesdochgenausoein mittelständischer Betrieb mit derzeit rund 25 Mitarbeitern. Die meisten von ihnen sind bereits seit einigen Jahrzehnten für den Autohändler mit Werkstatt tätig, denn der Betrieb läuft schon seit fast 70 Jahren. Nächstes Jahr wird er sein 60-jähriges Jubiläum als BMW-Vertragshändler feiern, und das in der dritten Generation. Ein echtes Familienunternehmen also, das auf eine persönliche Kundenbindung und eine familiäre Atmosphäre setzt auch mit seinen Firmenkunden. Derzeit sind vier Prallers persönlich für die Kunden des Autohauses da: die Brüder Helmut und Christian Praller sowie deren Söhne Marcus und Christian junior. Wir sind ein Familienbetrieb und können daher schnelle Entscheidungen treffen, sagt Geschäftsführer Marcus Praller. Wir brauchen nicht erst mehrere Leute zu fragen, sondern machen einfach gleich, was erforderlich ist, um unseren Kunden zügig weiterhelfen zu können, fügt er hinzu. Die kurzen Wege und raschen Vor-Ort- Services schätzen viele Kunden des Autohauses und der betriebseigenen Werkstatt schon seit vielen Jahren. Laut Marcus Praller pflegt sein Unternehmen viele langjährige, gewachsene Kundenbeziehungen. Die Kunden des Autohauses haben feste Ansprechpartner, die sie beraten und sich um ihre Anliegen kümmern. Wir sind selbst Unternehmer und wissen deswegen sehr gut, worauf unsere Kunden Wert legen, macht Praller deutlich. Dazu gehören nicht nur Mobilität und Effizienz, sondern auch Funktionalität sowie zeitliche und finanzielle Flexibilität. Vorteile für Gewerbekunden Praller bietet demnach alles rund ums Auto: Neuwagen, Gebrauchtwagen, Zubehör und einen umfassenden Werkstattservice all das sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden, die besondere Vorteile genießen. Geschäftsleute sind auf ihr Fahrzeug angewiesen, viele Unternehmen benötigen ihren Fuhrpark jeden Tag. Deshalb vergeben wir kurzfristige Termine und handeln zügig, um den Bedürfnissen der Gewerbekunden gerecht zu werden, erklärt Marcus Praller. Darüber hinaus bietet der BMW- Partner seinen Geschäftskunden individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Konditionen zum Beispiel für die Fahrzeugflotte, individuelle Servicepakete und verschiedenste Dienstleistungen rund um die Investition in den Geschäftswagen oder den ganzen Fuhrpark. In den meisten Fällen schließen die Kunden ein Leasing ab, das ihnen einen deutlichen Mehrwert verschafft, so Praller. Leasingverträge werden häufig mit Dienstleistungen ergänzt. Die Palette reicht von objektspezifischen Versicherungen bis zum Fuhrparkmanagement großer Fahrzeugflotten. Im Rahmen des Leasings können wir den Unternehmen sehr viel Arbeit abnehmen und ihnen dadurch viel Bürokratie ersparen, macht Marcus Praller klar. Das Autohaus kümmert sich demnach nicht nur um sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten, sondern auch um Versicherungen, GEZ- Gebühr, Kfz-Steuer und Winterreifen. Geschäftskunden können sich die einzelnen Bausteine im Leasingprogramm nach ihrem ganz eigenen Bedarf zusammenstellen. Wir holen den Kunden im stressigen Berufsalltag ab und benachrichtigen ihn zum Beispiel bei der anstehenden fälligen Wartung meist schon, bevor ihm sein Auto die Info gibt, beschreibt Praller den Rundumservice und ergänzt: Bei der Reparatur holen wir den Wagen vom Kundenbetrieb und stellen ihm einen Ersatzwagen zur Verfügung, damit der Geschäftsmann möglichst ohne Zeitverlust mobil bleiben kann. Für uns ist das mittlerweile Standard. Manche Kunden erwarten solche Leistungen inzwischen, andere schätzen diesen Service sehr. Familiengeführt: Mit Juniorchef Christian Praller ist die inzwischen dritte Generation im Betrieb tätig. Kunden aus allen Branchen BMW-Partner Praller betreut Firmen aus allen Branchen und unterschiedlichster Größen. Unter den Kunden des Deuerlinger Autohauses finden sich beispielsweise Steuerberaterund Anwaltskanzleien, Handwerksund Maschinenbaubetriebe, Zulieferer, Energieanbieter, Personal- und Finanzdienstleister sowie Transportunternehmen. Die Geschäftskunden kommen nicht nur aus Stadt und Landkreis Regensburg, sondern auch aus den Nachbarlandkreisen. Ab einem Fuhrpark von fünf Fahrzeugen und einem Bedarf von drei Fahrzeugen kann der Kunde als Businesskunde mit weiteren Vorteilen betreut werden.

15 AUTOHAUSLESSER/AUTOFÜRTER SEITE 16 OKTOBER 2014 THEMENSPEZIAL ANZEIGE Cactus aufdenspurenderlegendären Ente Autohäuser Lesser und Fürter tragen für Citroën die Marktveranwortung im nördlichen Bayerischen Wald/ Autofit als Partner VON GERD OTTO Die beiden Standorte der Firmengruppe(v. li.): das Autohaus Lesser in Cham und Auto Fürter in Deggendorf DEGGENDORF/CHAM. Mobilität ist immer auch ein Balanceakt. Bei Citroën, für den die Auto Fürter GmbH Deggendorf im nördlichen Bayerischen Wald, genauer im Dreieck zwischen Straubing, Cham und der tschechischen Grenze, als Vertragshändler und dieautohauslesserchamkgalsvertragswerkstatt fungieren, bedeutet dies: Verbrauch, Emissionswerte, Fahrsicherheit und Komfort in Einklang zu bringen. Den Franzosen sei dies schon vor 70 Jahren gelungen. Umso mehr gibt sich der Geschäftsführer Alexander Fürter von der heutigen Konzeption überzeugt: Was damals 2CV hieß, besser bekannt und geliebt als Ente, fährt heute als C4 Cactus auf unseren Straßen. So unterschiedlich die Anforderungen an ein Automobil auch sein mögen und selbst die Autopuristen von Citroën haben erkannt, dass es heute nicht mehr nur darum gehe, eine Kiste Eier unbeschadet über einen Feldweg zu transportieren so sehr will man auch heute auf die alten Tugenden keineswegs verzichten. Mehr denn je komme es nach Auffassung der Autoexperten in Deggendorf und Cham darauf an, den Alltag als Autofahrer sinnvoll zu bewältigen und damit auch sein Leben zu erleichtern. Dazu gehören, so Olaf Lebelt vom Vertrieb der beiden Autohäuser, etwa die Airbumps, also die flexiblen Elemente aus robustem Thermoplastik, zur Abwehr von Parkremplern ebenso wie das Handschuhfach auf der Beifahrerseite. Das stark erhöhte Volumen sei nur dadurch möglich geworden, weil die Airbags im Cactus kurzerhand hinter der Sonnenblende versteckt worden sind. Als intelligent und flexibel bezeichnet Lebelt aber auch das Nutzfahrzeug Berlingo und hebt hier insbesondere die Ladefläche für zwei Europaletten sowie die großen seitlichen Schiebetüren hervor. Während die Kernmarke Citroën schon traditionell von den beiden Autohäusern angeboten wird, sind es heute die drei Marken Citroën, Peugeot und der italienische Nutzfahrzeughersteller Iveco, für die speziell das Autohaus Lesser in Cham als Servicepartner tätig ist. Unter einem Vollbetrieb mit Werkstatt und Verkauf versteht man exakt formuliert eine Vertragswerkstatt der Marke Citroën mit angeschlossener Neuwagenagentur. Dementsprechend verstehen sich die beiden Autohäuser als Partner in Sachen Neu- und Gebrauchtwagen sowie Service. Das Autohaus Lesser ist der ältere Betrieb der beiden Autohäuser, während sich Auto Fürter inzwischen als Business Center bezeichnen darf. Konkret bedeutet dies, dass man sich hier passgenau, so Olaf Lebelt, auf die Beratung von Unternehmen Fotos: Auto Lesser/Auto Fürter mit kleinem Fuhrpark oder mittleren und großen Flotten konzentriert habe. Diese Zielgruppe stehe im Mittelpunkt des Leistungsspektrums von Lesser und Fürter. Die Kunden wiederum könnten sich auf eine zertifizierte Qualität verlassen, betont Lebelt, haben sich die Autohäuser ja an bestimmte Auflagen zu halten, wie Qualitätsstandards oder auch an Öffnungszeiten. Als Business Center präsentiert man aber auch mehr Modelle vor Ort, insbesondere mehr Lager- und Vorführwagen, um den Kunden optimal bedienen zu können. Zur Beratungskompetenz des Citroën Business Center zählen nicht zuletzt auch die Gestaltung und Organisation des Fuhrparkmanagements ihrer Kunden. Stolz ist das Team von Auto Fürter in Deggendorf auch auf die Zusammenarbeit mit der Autofit-Meisterwerkstatt, die nicht nur als günstige Alternative für die Wartung und Inspektion geschätzt wird, sondern vor allem wegen der mittelständischen Struktur und der Firmenphilosophie der 1500 Meisterbetriebe in ganz Europa. Dieser Service gilt für alle Marken, für alle Baujahre und für sämtliche Service- und Reparaturarbeiten rund ums Auto. BUSINESSDAYS VOM 1. SEPTEMBER BIS 30. NOVEMBER ANGEBOTENURFÜRGEWERBETREIBENDE 1 DASRUNDUM SORGLOSPAKET DAS RUNDUM-SORGLOS-PAKET: FULL SERVICE LEASING INKL. 4JAHRE GARANTIE,WARTUNG UND ÜBERNAHME VON VERSCHLEISSREPARATUREN. 1 CITROËN BERLINGO CITROËN JUMPY DER NEUE CITROËN JUMPER ab129, mtl.zzgl.mwst. 2 ab179, mtl.zzgl.mwst. 2 ab199, mtl.zzgl.mwst. 2 Hochwertig und günstig Alexander Fürter setzt auf die Stärken der Familientradition Alexander Fürter DEGGENDORF. Persönlicher Kontakt und ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den Kunden mit dieser Einstellung blickt Alexander Fürter auf eine lange Tradition zurück, und zwar unabhängig von der Branche, in der seine Familie tätig war. Uns geht und ging es stets um Leitbilder, betont der geschäftsführende Gesellschafter der Autohäuser an den Standorten Deggendorf und Cham. Seit 2001 fungiert Alexander Fürter zusätzlich zu seinem Engagement im Automobilhandel und Werkstattservice auch als Geschäftsführer bei Nerlich & Lesser, einem bundesweit aktiven Anbieter von Baustoffen und Sanitärausstattung. Die Unternehmensphilosophie der Niederbayern lässt sich auch daran erkennen, mit welchen Partnern Fürter Kooperationen eingegangen ist, etwa mit den Kollegen der Autofit-Meisterwerkstätten, deren Erfolg auf Eigenschaften wie Professionalität, persönlicher Verbindlichkeit, Hochwertigkeit und günstigen Preisen basiert. Dies bedeute für den Kunden, dass er es stets mit einem einzigen, ihm vertrauten Ansprechpartner zu tun habe, der sein Auto bestens kennt und mit seinem Namen für die Qualität unserer Arbeit bürgt. Alexander Fürter verweist beim Thema Qualität freilich nicht nur auf sein gut ausgebildetes Fachpersonal, sondern insbesondere auf die Automarken, die seine Häuser anbieten. Neben Peugeot verweist Fürter vor allem auf Citroën, dessen Modelle auf ideale Weise den Spagat zwischen stylischem Äußeren, großer Einfachheit und hohem Nutzen bis ins Detail geschafft haben.(go) CRÉATIVETECHNOLOGIE 1 Leistungen gemäß den Bedingungen des CITROËN FreeDrive àlacarte Vertrages der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Edmund-Rumpler- Straße 4, Köln. Detaillierte Vertragskonditionen unter 2 Bei dem BusinessDays Full Service Leasing der Banque PSA Finance S.A. Niederlassung Deutschland, Geschäftsbereich CITROËN BANK, Siemensstraße 10, Neu-Isenburg, für Gewerbetreibende zzgl. MwSt. und Fracht für folgende Aktionsmodelle: CITROËN BERLINGO Kastenwagen HDi 75 Niv. A, CITROËN JUMPY Kastenwagen 27 L1H1 HDi 90 und CITROËN JUMPER Kastenwagen Start 28 L1H1 HDi 110 FAP, Laufzeit 48 Monate, km/jahr Lauleistung, gültig bis abb.zeigenevtl.sonderausstattung/höherwertigeausstattung. Autohaus Lesser Cham KG(A) Mittelweg Cham Tel.: / Auto Fürter GmbH(H) Ruselstr Deggendorf Tel.: 09 91/ (H)=Vertragshändler,(A)=VertragswerkstattmitNeuwagenagentur,(V)=Verkaufsstelle.. IhrCITROEN -, PEUGEOTund IVECO-Service -Vertragspartner

16 WIRTSCHAFTSZEITUNG MOBILITÄT OKTOBER 2014 SEITE 17 IAA lockt Aussteller Acht Prozent mehr als 2012 Tesla baut in Mitteleuropa wie hier in Bad Rappenau in Baden-Württemberg und in Skandinavien ein Supercharger-Netz auf. Die 24-Autobahn-Raststätten GmbH ist dabei Kooperationspartner. Foto: Autohof 24 AutohöfebietenEinsparpotenzial Lkw-Stellplätze neben der Autobahn kostengünstiger und schneller zu errichten/ E-Mobilität bei 24 VON GERD OTTO MÜHLDORF/. Das auf den deutschen Autobahnen geradezu existenzielle Problem eines Parkplatzmanagementsystems sowie die notwendige Infrastruktur für die Elektromobilität waren zwei Themen, die dieser Tage anlässlich der Eröffnung des neuen 24-Autohofs im oberbayerischen Mühldorf an der A 94 in den Mittelpunkt gerückt wurden. Der Mühldorfer Versorgungsbetrieb der 24-Autobahn-Raststätten GmbH mit Sitz in Regensburg bietet in seiner ersten Ausbaustufe 25 Lkw-Stellplätze. Parkleitsystem an der A 9 Wie Bayerns Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck betonte, sind die Autohöfe unsere unverzichtbaren Partner bei der Realisierung des bayerischen Ausbauprogramms, um die Stellplatzsituation für Lkw-Fahrer entlang der Autobahnen zu verbessern. Zwischen 2008 und 2013 sind im Freistaat rund 2800 zusätzliche Stellplätze geschaffen worden, in diesem Jahr sollen 500 weitere hinzukommen. Zur Verbesserung der Lkw-Stellplatzsituation erprobt die bayerische Straßenbauverwaltung außerdem telematische Erfassungs- und Steuerungssysteme. Bis zum Jahreswechsel wird auf der A 9 zwischen München und Nürnberg ein Lkw-Parkleitsystem in Betrieb gehen. Dadurch können wir die Lkw-Fahrer besser und frühzeitig über freie Stellplätze oder belegte Anlagen informieren, erläuterte Staatssekretär Gerhard Eck. Davon verspricht sich das Ministerium nicht nur einen guten Service für die Fahrer, sondern auch einen erheblichen Gewinn für die Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen. Gleichzeitig entsteht an der RastanlageJura-WestaufderA3einPilotprojekt zum telematisch gesteuerten Lkw-Kompaktparken. Mithilfe der dort vorgesehenen Anzeigesysteme können durch ein intelligentes Stellflächenmanagement bis zu 50 Prozent mehr Lkws an Rastanlagen abgestellt werden. Gleichzeitig wurde auf dem Gelände des 24-Autohofs Mühldorf eine der größten Supercharger-Stationen von Tesla eröffnet, wo binnen weniger Minuten Elektrofahrzeuge für eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern aufgeladen werden können. Wie Staatssekretär Gerhard Eck aus diesem Anlass bekanntgab, sollen die bewirtschafteten Tank- und Rastanlagen einschließlich einiger unbewirtschafteter Rastanlagen (PWC) an den bayerischen Autobahnen zeitnah mit Schnellladesäulen ausgestattet werden. Mit diesen Maßnahmen will der Freistaat den Umstieg auf Elektrofahrzeuge vorantreiben. Dass die Akzeptanz der E-Mobilität weiter ansteigt, wird auch darin deutlich, dass Tesla derzeit in Mitteleuropa und Skandinavien ein vollständiges Supercharger- Netz aufbaut. In Kürze wird allein auf sieben 24-Autohöfen diese Möglichkeit geboten, im Oktober ist der 24-Autohof Wernberg-Köblitz (A 93) an der Reihe Parkplätze von VEDA Schon zuvor hatte auch Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Herrmann in der ebenfalls von der 24- Autohof-Gruppe errichteten Anlage Bad Rappenau an der A 6 die private Initiative der Autohöfe ausdrücklich begrüßt und es als kapitalen Fehler der Politik bezeichnet, Lenk- und Ruhezeiten zu beschließen, ohne eine passende Struktur zu schaffen. Angesichts der in den letzten Jahren gewaltig gestiegenen Parkprobleme räumte Minister Herrmann ein, dass die öffentliche Hand bei der Beseitigung dieses Defizits nicht schnell genug sei: Die Autohöfe bieten dagegen effiziente Lösungen, an denen wir auf der Autobahn schon länger arbeiten. Eine Vernetzung der unterschiedlichen SystemeseiaufdiesemGebietinjedemFall wünschenswert. Alexander Ruscheinsky, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA), verwies im Namen seiner Kollegen denn auch darauf, dass diese Rastanlagen an den Anschlussstellen der Autobahnen inzwischen über Parkplätze zur Verfügung stellen, davon rund für Lkws. Diese Autohöfe weisen im Übrigen eine um Jahre schnellere Reaktionszeit auf. Offenbar lassen sich insbesondere Lkw-Parkplätze hier viel schneller herstellen als durch den Bund unmittelbar auf der Autobahn. Autobahnstellplätze werden teurer Die Autohöfe würden sich bereit erklären, kurz und mittelfristig neue Parkplätze für Bund und Länder zu errichten und haben dabei ein Einsparpotenzial von einer Milliarde Euro errechnet. Schließlich koste, so 24-Gesellschafter Alexander Ruscheinsky, die Errichtung eines Parkplatzes in einem Gewerbegebiet neben der Autobahnüber30000Eurowenigeralsauf der Autobahn. Dort werde derzeit mit bis zu Euro für einen Stellplatz kalkuliert, Tendenz steigend. HANNOVER. Der deutsche Automarkt ist trotz eines leichten Rückgangs im August auf Kurs. Im August lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit rund Fahrzeugenum0,4ProzentunterdemWert des Vorjahresmonats, wie das Kraftfahrtbundesamt(KBA) in Flensburg mitteilte. Der August hatte aber einen Verkaufstag weniger als vor einem Jahr. Dank des guten Jahresstarts steht seit Januar ein Plus von knapp drei Prozent auf gut zwei Millionen Autos. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bekräftigte die Prognose von drei Millionen Neuzulassungen im Gesamtjahr dieswäreein Plusvonknapp zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. VDA-Chef Wissmann sprach von einem stabilen Autojahr. Allerdings warnte er mit Blick auf weltweite Krisen wie den Ukraine- Konflikt und den Nahen Osten zugleich: Am weltweiten politischen Horizont ziehen Wolken auf. Wir dürfen nicht nur isoliert Russland und die Ukraine sehen, sagte Wissmann. Das Thema drücke auch auf die Psychologie der internationalen Märkte. In Deutschland treiben derzeit weiterhin gewerbliche Anmeldungen das Geschäft. Lediglich knapp 38 Prozent der Neuwagen wurden laut KBA im August privat zugelassen ein Rückgang um zwei Prozent. Bei den Nutzfahrzeugen ging es bergauf. Die Zahl der Neuzulassungen stieg nach Angaben des europäischen Branchenverbands Acea imerstenhalbjahr2014um9,3prozent. Nicht allein in Deutschland, auch europaweit hatte sich der Markt stabilisiert gute Vorzeichen für die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Die Leitmesse, die am 23. September beginnt, geht mit deutlich mehr Ausstellern an den Start. Die Zahl liegt mit 2064 um acht Prozent über dem Endstand von 2012, so Wissmann. Damit befinde sich die Messe in Schlagdistanz zum Rekordjahr Für die 65. Ausgabe sind mehr als 300 Weltpremieren geplant. Knapp 60 Prozent der Aussteller kommen diesmal aus dem Ausland: die meisten aus China, gefolgt von italienischen und türkischen Herstellern. Als einen der Schwerpunkte nannte Wissmann die wirtschaftliche Ausrichtung der Nutzfahrzeuge unter anderem durch Aerodynamik und Leichtbau.(wz) Ihr RVV-Busfahrer Kurt.Der kriegt immerdie Kurve! Das RVV Jobticketder günstige Weg zur Arbeit DerRVVbringtSieTagfürTaganIhrenArbeitsplatz: kostengünstig,stressfrei,umweltschonend.dasjobticketist einnochmals rabattiertes Jahresabo speziell fürarbeitnehmer. Abends und am Wochenende können bis zu vier weitere Personen kostenlosmitfahren. Übrigens: Das Jobticketist nochmals günstiger, wenn ein Arbeitgebermindestens50Stückabwickelt. Näheres im RVV-Kundenzentrum oder im Internet. RVV-Kundenzentrum: Hemauerstraße 1, Regensburg Tel.0941/ ,Fax0941/ Internet:www.rvv.de

17 SEITE 18 OKTOBER 2014 WERBUNG UND MARKETING WIRTSCHAFTSZEITUNG Herausforderungen im Marketingbereich: Unternehmen buhlen um Aufmerksamkeit bei werbemüden Kunden. Dazu müssen sie mehrere Kanäle gleichzeitig bespielen. Foto: istock/thinkstock Unternehmenmüssenwegvonder Gießkanne Content Marketing, Big Data und Green Marketing: Die Trends im Marketing bringen auch neue Kontroversen mit sich VON OXANA BYTSCHENKO ESSEN.MitdemEinzugderneuenMedien und dem veränderten Verhalten der Konsumenten sind auch die Ansprüche an die Marketingbranche gestiegen. Die analogen Kanäle wie Print, TV und Radio wurden durch digitale Medien wie soziale Netzwerke und Blogs erweitert. Auch die Werbebudgets verlagern sich zurzeit weltweit immer stärker ins Internet; hier wachsen die Umsätze jährlich um zehn Prozent, während die Werbeausgaben nur um vier Prozent steigen. Laut der aktuellen Studie der PricewaterhouseCoopers AG Global Entertainment and Media Outlook wird in vier Jahren ein Drittel aller Werbeeinnahmen aus digitalen Kanälen stammen. Smartphones und Tablets zwingen auch die Werbebranche zum Umdenken. Mit dem Eintritt der Social Media ist das Angebot an Informationen explodiert, während die Nachfrage sich nicht wesentlich verändert hat, erklärt Mirko Lange, Berater in den Bereichen Content-Strategie und Marketing sowie Social Media. Und dadurch selektieren die Konsumenten viel stärker: Die TV-Zuschauer schalteten bei Werbung weg, am Laptop sorge der App-Blocker für Werberuhe und bei GooglegehederUserselbstaufdieSuche nach interessanten Inhalten. Hier ergibt sich auch eine Zugriffsfläche für Werbetreibende: Nachdem die Suchmaschine ihren Algorithmus angepasst hat und nun die Qualität der Inhalte zum Beispiel daran misst, wie lange der Nutzer eine Seite besucht, müssen Unternehmen im Marketing mehr auf hochwertigen Content setzen. Content und Usability sind nun wichtiger denn je für Marketing, erklärt Lange. Der Dozent an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing(BAW), der auch Lehrgänge zum Social-Media-Spezialist anbietet, nennt diese Entwicklung Content Marketing : Die Unternehmen dürfen nicht mehr egozentrisch denken, sondern müssen interessante Inhalte speziell für ihre User entwickeln, erklärt Lange, das haben Unternehmen 100 Jahre lang nicht gemacht, bisher hießesimmer:ich,ich,ich. Ein weiterer Trend ist Big Data: Bedingt durch Social Media können Werbefachleute ihre Zielgruppen nun differenzierter ansprechen, indem sie Daten über sie sammeln und auswerten. DieGießkanneistsogutwietot,vergleicht Lange, die Werbeansprache werde nun granularer. Der Anspruch dabei lautet: den richtigen Nutzer zur richtigen Zeit über einen richtigen Kanal mit dem richtigen Inhalt anzusprechen. Für diese Marketing- Automation, wie Lange es nennt, müsse die digitale Körpersprache des Konsumenten ausgewertet werden. Doch bei diesen Techniken muss man den Datenschutz peinlich genau beachten, erklärt Lange, wer das nicht tut, macht sich strafbar. Auch könne man Kunden verärgern, wenn sie bemerken, dass sie von Unternehmen im Netz verfolgt werden. Unternehmen müssen mit Big Data extrem verantwortlich umgehen, darin liegt eine große Macht, sagt Mirko Lange. Zum weiteren Trend, den die Experten von PricewaterhouseCoopers nennen, dem Green Marketing, hat Lange eine eigene Meinung. Die Nachhaltigkeit von Produkten, mit der Unternehmen bei Konsumenten punkten können, spiele bereits seit mindestens 20 Jahren eine Rolle im Marketing. Es ist kein neues Thema, sagt Lange. Nach Angaben des Deutschen Marketing Verbandes (DMV) sind 40 Prozent der deutschen Käufer bereit, höhere Preise für Produkte zu bezahlen, wenn Händler oder Produzenten sich nachweislich für soziale Belange oder Umweltschutz engagieren. Dennoch: Bis auf wenige Ausnahmen in passenden Nischen rechne es sich für die meisten Unternehmen nicht, im ökosozialen Bereich auf Marketing zu setzen, erklärt der Experte. Für viele Unternehmen ist es Kosmetik und wird nicht ernsthaft betrieben, sagt er. Die neuen Herausforderungen des Werbemarktes stoßen jedoch an einer Stelle an ihre Grenzen: In den Marketingunternehmen dauert die digitale Transformation zu lange, sagt Mirko Lange. Die starren Strukturen im Unternehmensmanagement seien dafür verantwortlich, dass die Adaption neuer Medien ein langwieriger Prozess ist. Ein bis zwei Generationen wird es noch brauchen, so Lange, bis sich fundamental etwas ändere. In Zukunft werde vor allem die technische Entwicklung neue Herausforderungen bringen: Smartwatches, Google Glass oder innovative Autokommunikation. Der Mensch wird aber zum limitierender Faktor, erklärt der Marketingexperte, denn die Technik entwickle sich schneller als der Mensch. Und was technisch machbar ist, ist schon lange nicht mehr notwendigerweise sinnvoll. Überzeugend kommunizieren: Echt und mit eigener Note Medienprofi in Sachen Kommunikation Jeannine Tieling berät Firmen und Personen bei der Optimierung von Auftritt und Außenwirkung Jeannine Tieling moderierte auch die Gala der Wirtschaftszeitung im Regensburger Cinemaxx. Foto: Sebastian Pieknik PIELENHOFEN. Wenn es um die Kommunikation eigener Botschaften geht, ist es für Personen wie für Unternehmen nicht immer einfach, glaubwürdig und verständlich zu kommunizieren. Einfluss darauf nimmt zum Beispiel der Gesamtauftritt einer Person, ihre Sprache oder ein Text, der zum Unternehmen passen muss. Geht es um überzeugende Kommunikation, ist Jeannine Tieling die Expertin. Sie setzt auf Authentizität und eine eigene Note. Der eigene Stil ist wichtig, besondere, individuelle Details gehören dazu, erklärt die Expertin aus Pielenhofen bei Regensburg. Mit ihrer Agentur Medialot unterstützt die PR- und Kommunikationsberaterin Unternehmen und Einzelpersonen dabei, Botschaften durch das persönliche Auftreten, in den Medien und in Social Media mit Texten und Moderation klar zu kommunizieren. Sie zeigt Menschen und Unternehmen, wie man zur sympathischen Marke wird. Das, was sie vermittelt, lebt die Fachfrau: Ihre Markenzeichen sind eine aufrechte Haltung, eine klare Sprache und kräftige Farben in ihren Looks, die sie ausmachen. Ein wichtiger Faktor für gute Kommunikation sind die Signale, die wir unbewusstsenden. Sienehmendirekten Einfluss auf die eigene Wirkung. Werden sie als unstimmig wahrgenommen, ist es schwierig zu begeistern. In Schulungen erklärt Jeannine Tieling die Hintergründe menschlichen Verhaltens und macht Vorschläge zur Optimierung des eigenen Auftritts. Dabei geht es nicht darum, dass Menschen sich verbiegen, sondern das Potenzial zu wecken,echt aufzutreten. Es ist wichtig, man selbst zu bleiben. Durch das Trainieren von Körperhaltung, Körpersprache und Sprechweise kann man viel dafür tun, dass die persönliche Botschaft besser ankommt und verstanden wird. Die Expertin in mündlicher Kommunikation und Sprecherziehung unterstützt in Trainings Einzelpersonen, Unternehmen und Gruppen dabei, ihre Botschaften zielgerichtet zu vermitteln. Dass dabei die kleinen Eigenheiten eines jeden bleiben dürfen, ist klar. Gerade wenn es um Selbstmarketing geht, sind diese Besonderheiten wichtig, um sich glaubhaft abzuheben. In Unternehmen schaut Jeannine Tieling auf die Kommunikation und die Mitarbeiter. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen nicht unerheblichen Beitrag dafür, dass ein Unternehmen zur Marke wird. Tieling filtert die Stärken Einzelner, findet mit den Teams Alleinstellungsmerkmale und bindet diese in Strategien, die sich in vielen Kommunikationskanälen wiederfinden, ein. Der Blick hinter die Kulissen ist Jeannine Tieling auch in der redaktionellen Arbeit wichtig. Wir dürfen es ruhig etwas menscheln lassen, so sind wir für andere viel greifbarer und dadurch oft sympathischer. Egal, ob sie im Fernsehen eine Sendung moderiert, im Radio spricht oder für Printmedien Artikel schreibt. Ich erzähle die Geschichten, die hinter den Menschen stehen. Wenn die Moderatorin Veranstaltungen wie die Gala der Wirtschaftszeitung, eine Tagung im Bundesbildungsministerium in Bonn oder den Dirndl-Flugtag bei Regensburg moderiert, recherchiert sie im Vorfeld. Wennichweiß,wovonichrede,kann ich begeistern. Man muss überzeugt sein von dem, was man tut, sagt oder schreibt. Begeistert hat sie auch mit ihrem Projekt Halbmarathon. Zunächst als private Challenge gedacht, wurde es zur beispielhaften Aktion in Sachen Eigen-PR. Heute hält die 36-Jährige Vorträge darüber. Das Projekt hat mich selbst überrascht und gezeigt, wie wichtig es ist, sich auf sich einzulassen und neue Bereiche auszuloten, erklärt sie und beweist, wie erfolgreiches Selbstmarketing funktioniert. Die Botschaft von Jeannine Tieling ist eindeutig. Sie will zeigen, dass Authentizität kein Kunstwerk ist, sondern in jedem Menschen und somit auch in jedem Unternehmen schlummert, die persönliche Wirkung verbessert und die Reputation positiv beeinflusstund anzieht.(ebb)

18 WIRTSCHAFTSZEITUNG WERBUNG UND MARKETING OKTOBER 2014 SEITE 19 EmpfehlungenalsErtragsmotor Empfehlungsmarketing steigert glaubwürdig und effektiv den Umsatz/ Empfohlen wird nur, wer gut ist Der Tatort: Supermarkt Werbung wirkt hier positiv VON JEANNINE TIELING. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Rückschau zu halten und gleichzeitig in den Jahresendspurt zu starten sowie die Weichen für das nächste Jahr zu stellen, sagt Vertriebsund Marketingberater Alexander Müller vom Bureau 2+ in Neutraubling. Das vierte Quartal steht in den Startlöchern, viele Unternehmer ziehen spätestens jetzt eine erste Bilanz über das laufende Geschäftsjahr. Welche Vertriebs- und Marketingmaßnahmen waren sinnvoll, wovon hatten wir uns mehr versprochen, wodurch konnten wir unseren Umsatz ankurbeln und was muss besser werden? Diese und weitere Fragen sollten sich Unternehmer stellen, wenn sie im Marketing und Vertrieb konsequent handeln wollen. Netzwerktreffen des Business Network International: Die Mitglieder leben Empfehlungsmarketing und profitieren davon. Foto: Brunner Big Deals laufen über Empfehlung Egal, welches Ziel eine Firma verfolgt, am Ende steht immer die Ertragssteigerung, die wir durch planmäßiges Tun erreichen, sagt der Diplom- Volkswirt und rät: Wir können zum Jahresende zwar noch einige Stiche setzen, doch sollten wir alle schon an 2015 denken, um aus dem kurzfristigen Reagieren heraus- und in ein systematisches Agieren hineinzukommen. Müller ist ein Verfechter des Empfehlungsmarketings, das für ihn unter anderem professionelles Netzwerken mit Geschäftspartnern, Kunden und Interessenten umfasst. Die Big Deals laufen über Empfehlungen. Man kennt sich, kann den anderen einschätzen und ist überzeugt voneinander, sonst würde man sich nicht empfehlen, macht der Experte klar. Ähnlich sieht es Businesscoachin Anne M. Schüller aus München. Mehr als 20 Jahre lang hatte sie Führungspositionen in Vertrieb und Marketing internationaler Dienstleistungsunternehmen inne, seit 2001 gibt sie ihr Know-how als selbstständige Beraterin weiter. Empfehlungsmarketing ist echtes Weiterempfehlen, hier gebe ich jemandem einen Handlungshinweis wie,da solltest du kaufen, erklärt die Fachfrau. Bei der ebenfalls sehr wichtigen Mundpropaganda würde hingegen nur allgemein über eine Dienstleistung oder ein Produkt gesprochen. Ein empfohlenes Geschäft istdasbeste,esistvorverkauft.wirhaben einen viel zügigeren Entscheidungsprozess. Der Kunde ist oft wertvoller, er bleibt länger und empfiehlt dann selbst gerne weiter. Den deutschen Verbrauchern erscheinen unternehmensunabhängige Meinungen glaubwürdiger. Laut einer Nielsen-Studie vom Oktober 2013 vertraut eine deutliche Mehrheit der Befragten (80 Prozent) nach wie vor den Empfehlungen von Familie, Freunden oder Bekannten. Empfehlungsmarketing passe, so Schüller, für jedes Unternehmen. Wer empfohlen werden möchte, müsse jedoch empfehlenswert sein. Das bedeute: Sei wirklich gut, sei exzellent nach außenundnachinnen. Wiediemeisten anderen Strategien im Marketingmix sei auch das Empfehlungsmarketing auf längere Sicht angelegt. Es setze eine Stammkundenpflege voraus. Kunden und Geschäftspartner müssten ferner erst einmal zum Empfehlen motiviert werden. Auf der Agenda stünden außerdem beispielsweise das Einholen von Referenzen, der verantwortungsvolle Umgang mit seinen Mitarbeitern mit Blick auf das interne Empfehlen oder der Aufbau von Communitys in der virtuellen und analogen Welt. Nichts dem Zufall überlassen Als das Netzwerk für strategisches Empfehlungsmarketing gilt das Business Network International, kurz BNI. 1985indenUSAgegründet,hatessich längst in Deutschland etabliert. Auch in Niederbayern und der Oberpfalz gibt es mehrere BNI-Unternehmergruppen wie das Regensburger Chapter Matthäus Runtinger, das heuer sein fünfjähriges Bestehen feierte. Ein leidenschaftlicher BNI-ler ist Tom Kett. Der selbstständige Trainer hat den Aufbau des Netzwerkes unter anderem in Cham und Regensburg vorangetrieben. Bis zum Frühjahr 2015 möchte er ein BNI-Chapter in Landshut aufbauen. Die Mitglieder generieren ganz aktiv Empfehlungen, gewinnen dadurch Neukunden und steigern ihren Umsatz, so Tom Kett. Voraussetzung sei der regelmäßige persönliche Kontakt. Ich empfehle ungern Leute, die ich nicht kenne. Denn hinter jeder Empfehlung steht mein Name, erklärt der Netzwerker das Prinzip, durch das Vertrauen und gegenseitige Überzeugung wachsen. Die BNI-ler haben ihre Netzwerkkollegen stets im Kopf und bringen sie sozusagen als outgesourcte Vertriebsmitarbeiter bei potenziellen Kunden ganz konkret als Experten ins Spiel.. Eigentlich sind es durch und durch klassische Werbeformen, denen die andré media group noch heute ihren dauerhaften Erfolg verdankt. Neben dem Plakat setzt Gerhard Süß, der seit über 30 Jahren auf diesem Terrain tätig ist und vor exakt25 Jahren die andré GmbH gegründet hat, vor allem auf musikalisch verpackte Informationen, und all dies am Tatort Supermarkt. Rechtzeitig zum André- Jubiläum wurde die positive Grundeinstellung der Verbraucher zur Werbung rund um den Supermarkt erst kürzlich durch eine Studie des Fachverbandes Außenwerbung e. V. zusätzlich untermauert Erkenntnisse, die Gerhard Süß und sein Team auch aus ihrer praktischen Erfahrung bestätigen können. Während aus der Verbandsstudie hervorgeht, dass 85 Prozent der Verbraucher Kommunikation in einem Supermarkt ganz grundsätzlich beachten, schneidet der Klassiker des Regensburger Unternehmens, nämlich die Einkaufswagenwerbung, besonders gut ab. Plakate am Einkaufswagen hinterlassen wohl schon deshalb einen nachhaltigen Eindruck, weil die André-Cartboards den Verbraucher ja während des gesamten Einkaufsvorgangs begleiten. Aber auch Cashposter am Warentrenner, der zweite Renner ausdemhauseandré,sowiedieinstore-radiospots liegen im Medienvergleich ganz vorne. Wie Gerhard Süß gegenüber der Wirtschaftszeitung erläutert, entsteht die hohe Werbewirksamkeit in diesem Bereich aus der besonderen Kontaktsituation. Schließlich fallen an diesem Point of Sale(POS), also dem Verkaufsort, ganz spontane Kaufentscheidungen: Hier trifft Werbung den Verbraucher zur richtigen Zeit am richtigen Ort, so Süß. Zudem sei die Einstellung der Supermarktkunden zur Werbung im Markt eher positiv, und dies könne von den Anbietern in einem auch quantitativ besonders hohen Maße genutzt werden. Immerhin gehen 75 Prozent mehrmals pro Woche einkaufen, mehr als 40 Prozent täglich oder fast täglich.(go) DieNähezumKundenbleibtbeimMarketingdasAundO Kommunizieren im Jahr 2030 ist fragmentierter, individueller und authentischer/ Totgesagte leben länger: Print erlebt eine Renaissance NÜRNBERG. Spätestens der Siegeszug mobiler Anwendungen für Smartphones hat die Kommunikation auf den Kopf gestellt. Seitdem wird das Ende der analogen Marketingkommunikation ausgerufen, der Niedergang der Zeitungen und damit Szenarien prognostiziert, in denen Kommunikation und Marketing nur noch im virtuellen Rahmen stattfinden. Auf der Nürnberger Branchenmesse Co-Reach, zu analogen Zeiten einst als Mailingtage bekannt, lässt sich der Spagat der Branche ablesen. Das Vortragsprogramm der Messe für Crossmedia-Marketing ist gespickt mit Themen wie Social Media Monitoring, Social Video Advertising oder Marketing-Service-Kommunikation für ganzheitlichen digitalen Dialog. Wie vor diesem Hintergrund die Kommunikation im Jahr 2030 aussieht, will Michael Koch, einer der profiliertesten deutschen Dialogkreativen, nicht prophezeien. Ich heiße nicht Paul und bin kein Orakel, sagt er mit Blick auf den berühmten orakelnden WM-Kraken. Hauptberuflich ist er der kreative Kopf der Agentur GKK DialogGroup und Vorsitzender der DDP-Jury, die alljährlich den Deutschen Dialogmarketing Preis verleiht. Auf jeden Fall werde dasmarketing Der Printbereich ist wieder im Kommen. Auch weil die Menge an digitaler Werbung den Kunden überfordert. Foto: shutter_m/istock/thinkstock nicht per Flaschenpost kommen, denn da wisse man nie, wer sie wann und wo findet. Vielmehr gehe der Trend zu immer mobilerer Kommunikation, um den Verbraucher an unterschiedlichsten Plätzen gezielt zu finden und ihn dort mit Inhalten zu versorgen. Statt Werbung mit der Gießkanne oder Penetration, die Dauerbeschallung der 70er-Jahre, als man noch nicht wegzappen konnte, wird Marketing immer fragmentierter, für immer kleinere Zielgruppen. Entsprechend hält der Experte wenig von aufpoppender Werbung im Internet, die den Nutzer beim Surfen durchs Netz behindert. Auch Apps mit Werbebannern seien nicht sinnvoll. Die Zahl der täglichen Werbekontakte ist von rund 3000 auf heute 6000 bis Kontakte hochgeschnellt, gibt er zu Bedenken. Aber dem Menschen vor Bildschirm oder Touchscreen steht nach wie vor nur das gleiche Zeitbudget zur Verfügung. Als Verbraucher müssen wir ökonomisch mit unserer Zeit umgehen. Daher sei im Marketing die Dosierung extrem wichtig. Die Verlockung im -Marketing, bei rückläufigen Klicks die Frequenz zu erhöhen, sei hoch. Erst landet die Werb monatlich im Postfach, dann jede Woche und plötzlich täglich. -Werbung ist nicht billiger, stellt Koch klar. Ohne Erfolg ist sie teurer, weil vergeblich. Ähnlich distanziert wertet er die Social-Media- Angebote wie Facebook. Das sei ein Hygienefaktor zur Markenpflege, aber verkauft wird dort nichts. Deshalb rät Koch dazu, über eine Marke die Nähe zum Kunden auszuspielen. Dazu müsse man aber die Interessen seiner Kunden kennen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Hier müssten die Unternehmen umdenken, denn eine selbstverliebte Haltung wie mein Mailing ist toll, weil meine Produkte oder Angebote toll sind, locke heute keinen Verbraucher mehrhinterdemofenvor.zumalsich Verbraucher auch untereinander austauschen. Das sind Kommunikationswege, die sich aus der Marketingzentrale nur schwer steuern lassen und sich heutzutage auch mal schnell zu einemshitstorm,einer Antiwellein den sozialen Medien im Internet, aufbauen. Angesichts der vielen Angebote sieht Koch eine mangelnde Bindungsbereitschaft der Kunden. Einem Buchclub halte man heute nicht mehr die Treue, weil das einzige Leistungsversprechen billiger ist. Dass es trotzdem eine Bindungsbereitschaft gibt, wenn die Ansprache stimmt, räumt er gern ein. So ist Koch in seinem Nürnberger Hotel beim Gang zum Frühstück nicht nach seiner Zimmernummer gefragt worden, sondern nach seinem Namen. Für ihn unglaublich beeindruckend, weil es für Individualisierung und persönliche Ansprache steht. Das ist für ihn das einzige Erfolgsrezept für die Kommunikation der Zukunft. Marken müssen dicht beim Menschen sein. Einen Abgesang auf die Zeitung oder andere Printprodukte will er deshalb nicht anstimmen. Seiner Beobachtung zufolge sei angesichts der digitalen Überflutung Print wieder im Kommen. Allerdings nur dann, wenn man die Stärken von Druckprodukten ausspielt, wie Haptik oder crossmediale Vernetzung zur digitalen Welt. Entscheidend ist aber zunehmend die Idee hinter dem Mailing, die kreative Art, wie man eine Idee umsetzt: dasunerwartetetun.(ntt)

19 POWERPRESSMEDIEN SEITE 20 OKTOBER 2014 THEMENSPEZIAL ANZEIGE KommunikationistdiebesteWerbung Geschäftsführer Joachim Hladik und Creative Director Heiner Reber von der Kommunikationsagentur PPM im Gespräch mit der WZ. Kommunikation verkauft! ist das Motto von PPM. Seit 1998 betreut die Kommunikationsagentur PPM (powerpress medien GmbH) deutschlandweit Unternehmen in den Bereichen Public Relations, Corporate Publishing und Onlinekommunikation jetzt auch von Regensburg aus mit vier Mitarbeitern und dem Geschäftsführer Joachim Hladik. Die Wirtschaftszeitung sprach mit ihm und dem Creative Director Heiner Reber über den Standort Regensburg und aktuelle Trends in der Unternehmenskommunikation. Sie haben jetzt in Regensburg Ihr viertes Büro in Deutschland eröffnet. Warum gerade Regensburg? Joachim Hladik: Naja, wir sind überzeugte Oberpfälzer und als solche sollte man natürlich auch einen Stützpunkt in Regensburg haben. Außerdem ist Regensburg eine Boomtown, was zum einen eine gute Auftragslage bedeutet, zum anderen aber auch die Chance, gute Mitarbeiter zu bekommen. In München und Weiden, wo unsere beiden anderen bayerischen Büros sind, ist das schon schwieriger. Und in Hamburg, wo unser Gründungsbüro liegt, ist die Agenturszene natürlich riesig. Und die Regensburger Agenturszene? Hladik: Die hat sich gut entwickelt. Trotzdem sehen wir für uns gute Marktanteile. Warum? Hladik: Nun, was gerade in der Werbung und Kommunikation in Mode ist, nämlich Content und Storytelling, machen wir seit Und wenn man etwas seit 16 Jahren macht, für ganz unterschiedliche Branchen und Kunden,dannkannmandassicheretwas besser als andere. Und effizienter. Und damit erfolgreicher. Was bedeutet für Sie Content-Marketing oder Storytelling? Hladik: Wir denken für unsere Kunden immer zuerst über Inhalte nach, nicht über Verpackungen oder das Transportmedium. Das heißt, wir suchen nach Themen und Nachrichten und machen daraus Geschichten, die für die Zielgruppe unserer Kunden interessant sind. Wir bauen damit Emotionen auf, denn die sind es, die bei der Zielgruppe wirken. Damit setzen wir denpunch. Und dann verbreiten wir diese Geschichten auf allen notwendigen Ebenen und Kanälen, also in der internen und externen Kommunikation, offline und online. Heiner Reber: In den vergangenen JahrenhatsichdainderWerbungund Geschäftsführer Joachim Hladik leitet PPM von Regensburg aus. Kommunikation sehr viel getan: Das Medium ist nicht mehr die Botschaft der Content ist die Botschaft. Und das wird sich noch weiter verschärfen. Schauen Sie sich an, wie schnell Facebook oder Twitter gewachsen sind. Wenn die Unternehmen irgendwo ankommen, sind die Kunden zum Teil schon wieder weitergezogen. Dem könnensieinzukunftnurechtenund relevanten Content entgegensetzen: Wenn Sie Geschichten entwickeln und erzählen, die Ihre Kunden wirklich bewegen, dann werden sich diese verbreiten über welche Kanäle dann auch immer. Durch unseren Zielgruppenansatz können wir unsere Kunden da hervorragend und vor allem nachhaltig betreuen. Was meinen Sie mit Zielgruppenansatz? Reber: Sie können eine Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählen dazu neigen viele Unternehmen, indem sie gerne das erzählen, was ihnen wichtig ist. Sie können aber eine Geschichte auch vom Zuhörer aus erzählen: Was bewegt den eigentlich, was begeistert ihn, was würde er seinen Freunden weitererzählen? Wir versuchen, diese Arten von Geschichten zu erzählen, und sind damit sehr erfolgreich. UndwasentstehtdannausdiesenGeschichten konkret? Fotos: PPM Reber: Ganz unterschiedliche Dinge. Das hängt natürlich von der Problem- oder Aufgabenstellung des Kunden ab und auch vom Budget. Wir machen Kunden- und Mitarbeitermagazine daraus. Oder eine PR-Kampagne, eine Social-Media-Aktion, einen Facebook-Account. Oder vielleicht ganz simpel einen Folder oder komplexer: ein großes Event. Stichwort großes Event : PPM betreut auch den Paulaner Cup, das weltweit größte Fußballcasting mit Paulaner und demfcbayernmünchen.wiekamesdazu? Reber: Viele Projekte, die wir mit unseren Kunden angehen, sind wachsende Projekte. Sie können sich im Laufe der Jahre entwickeln und immer weiter reifen. Dieser Prozess ist nur bei einer langfristigen Zusammenarbeit möglich, während der wir unsere Kunden ganz genau kennenlernen dürfen und sie verstehen. Hladik: So hat sich auch der Paulaner Cup entwickelt. Wir hatten schon länger für den Sponsoringbereich bei Paulaner gearbeitet und somit die Kommunikation rund um den FC Bayern gemacht. Gemeinsam mit unserem Kunden entstand die Idee, ein Fußballcasting zu machen. Heute, fünf Jahre später, hat dieses Casting Bewerber weltweit, 8000 davon kommen aus China, einem wichtigen Exportmarkt für Paulaner. Unsere Facebookseite hat in sechs Monaten Fans gewonnen und so weiter. Ein Erfolgsprojekt für alle. Klingt als wäre das Ihr Lieblingsprojekt? Hladik: Fußball und Bier sind natürlich tolle Themen. Aber wir arbeitenunsinallethementiefein.obdas nun Medizinthemen sind wie bei unseren Krankenhauskunden oder Kundenkartenfragen wie bei Shell und Max Bahr oder Handelsmarketing wie bei der ANWR Group. Reber: Oder unsere Mitarbeiterund Kundenmagazine, die wir für ganz unterschiedliche Kunden umsetzen. Oder unsere großen und kleinen Internetprojekte. Ehrlich gesagt, macht das alles Spaß, weil s auch so unterschiedlich ist. Wir lieben die Herausforderung, etwas zu verstehen und einthemaodereinenmarktzudurchdringen und zu schauen, wie funktionieren da die Mechanismen, auf welche Knöpfe muss man drücken, damit sich Ergebnisse einstellen. So sind wir. PPM ist selbst ein inhabergeführtes Unternehmen. Inwieweit sind Sie als Inhaber noch ins Tagesgeschäft integriert? Hladik: Unsere Agentur wird von mir als Inhaber geführt und betreut. Unterstützt werde ich dabei von unserem Creative Director Heiner Reber. Wir sind auch beide nach wie vor im operativen Geschäft tätig und betreuen viele Kunden persönlich, worauf wir großen Wert legen. Genauso wichtig ist uns die Nähe zu unseren Mitarbeitern, weshalb wir regelmäßig in unseren verschiedenen Büros präsent sind. Wir pflegen ein sehr familiäres Klima! POWERPRESS MEDIEN AUF EINEN BLICK Firmenname: powerpress medien GmbH, kurz PPM Branche: Kommunikationsagentur, gegründet 1998 Standorte: Regensburg, Weiden, München, Hamburg Mitarbeiter: 17 Leistungen: Corporate Publishing, Onlinekommunikation, Social Media, Public Relations, Sportkommunikation, Kommunikationskonzepte Auszeichnungen unter anderem: Econ Award für Unternehmenskommunikation in Gold(2010) und Silber (2012), Best of Corporate Publishing (2010), Klinik Award (2010). Kunden(Auszug): ANWR Schuh, Conrad Electronic, C-date, Deutsche Post, euroshell, expert Technomarkt GmbH, Kliniken Nordoberpfalz AG, Paulaner Brauerei, Shell, Speed4Trade, Stadtwerke Weiden, Waldkrankenhaus Eisenberg, WIES Faszinatour, WITRON Logistik + Informatik Branchen(Auszug): Automobilindustrie, Banken, Baumärkte, Bezahlsysteme, Brauerei, Distanzhandel, Druckereien, Healthcare, Hochschulen, Logistik, Postdienstleistungen, Projektentwicklung, Retail, Sports Information, Ticketservice, Unternehmensberatung, Versicherungen, Zeitungsverlage Heiner Reber Creative Director Text von PPM am Standort Weiden. Wir denkenanders nämlichweiter! Jetzt auchin Regensburg! Corporate Publishing SocialMedia Internet PublicRelations Medizin-Kommunikation Consulting München Regensburg Weiden Hamburg powerpress medien GmbH T: +49 (0) Haidschlagweg Regensburg F:+49(0) Kommunikationsagentur

20 MAGAZIN WIRTSCHAFTSZEITUNG OKTOBER 2014 SEITE 21 Master nur auf Englisch TUM plant Umstellung INTERVIEW DAK-VORSTANDSCHEF CLAUS MOLDENHAUER IM GESPRÄCH MIT DER WIRTSCHAFTSZEITUNG StändigeErreichbarkeitmachtkrank MÜNCHEN. Prof. Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM), hat sich mit dem Hochschulrat darauf geeinigt, alle Lehrveranstaltungen im Masterstudium bis zum Jahr 2020 auf die Unterrichtssprache Englisch umzustellen. Derzeit erfüllen etwa 30 der 99 Masterangebote an der TUM dieses Kriterium. Herrmann, der die Umstellung schon bis 2017 durchführen wollte, begründete die Notwendigkeit einer Umstellung laut Medienberichten damit, dass man die Absolventen frühzeitig auf eine Realität einstimmen müsse, in der Englisch in Wirtschaft und Wissenschaft die Verkehrssprache sei. Außerdem stehe die Hochschule in einem internationalen Wettbewerb um die besten Lehrkräfte und Studierenden. Durch die Umstellung will die TUM laut Münchner Merkur den Anteil ihrer Professoren aus dem fremdsprachigen Ausland von zwölf auf 25 Prozent steigern.(wz) WZ-Autorin nominiert LEIPZIG. Zum 43. Mal vergeben die Industrie- und Handelskammern in diesem Jahr den Ernst-Schneider- Preis, den Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft. Jetzt hat die Jury die 27 Nominierungen in den neun Kategorien bekannt gegeben. In der Kategorie Wirtschaft in regionalen Medien wurde die WZ-Autorin Mechtild Angerer mit ihrer Reportage Aufstieg und Fall der Sonnenkönige als eine von drei Kandidaten nominiert. Rund 1000 Beiträge aus Print, Hörfunk, Online und Fernsehen waren heuer eingegangen. Die Sieger in den jeweiligen Kategorien werden am 6. Oktober bei der Verleihung in der Media City Leipzig bekanntgegeben.(wz) Die DAK-Gesundheit ist mit 6,3 Millionen Mitgliedern eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und inzwischen an 700 Standorten in Deutschland präsent. Welchen Stellenwert räumen Sie als DAK-Vorstandschef der Region Ostbayern ein? Claus Moldenhauer: Unsere Versorgungsregion Ostbayern mit Hauptsitz Regensburg umfasst die Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz. Allein in dieser Region betreuen wir an zwölf Standorten rund Versicherte. Die positive Entwicklung der Versichertenzahlen zeigt, dass die Nähe zu unseren Kunden ankommt. Ostbayern ist Vorbild und Motor für die Mitgliederentwicklung in Bayern und für die DAK-Gesundheit insgesamt. Regensburgs neuer OB Joachim Wolbergs will Regensburg zu einem Zentrum der Gesundheitswirtschaft machen. Wo sehen SiefürdieDAKMöglichkeiten,sichinso einem Zukunftscluster zu engagieren? Wir haben schon vor Jahren in der Region Regensburg ein Versorgungsmanagement etabliert, in dem mehr als zehn spezielle Gesundheitsberater die bestmögliche Versorgung für unsere Versicherten ausarbeiten, sie auf dem Weg begleiten und unterstützen. Das Krankheitsrisiko steigt erheblich, wenn nach Feierabend Anrufe von Vorgesetzten kommen. CLAUS MOLDENHAUER Laut einer DAK-Studie werden in Bayern 55 Prozent der Beschäftigten außerhalb der Arbeitszeit von Kollegen angerufen. Fotos: Martin Angerer; Eugenio Marongiu/Fotolia Dieses Beratungskonzept lebt von einem Netzwerk aus Anbietern von Gesundheitsleistungen und Vertragspartnern. Durch den Plan des OB könnten wir noch individueller auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. Wir sind gerne bereit, uns als leistungsstarke Krankenkasse einzubringen. Eine aktuelle DAK-Studie belegt, dass mittlerweile jeder zehnte Mitarbeiter permanent für seine Firma erreichbar ist. Eine weitere Studie hat ergeben, dass die Zahl der Krankschreibungen zwar sinkt, psychische Erkrankungen aber zunehmen. Gibt es hier einen Zusammenhang? Ja. Unsere Studie hat Arbeitsstress und seine Folgen untersucht. Ein Ergebnis: In Bayern werden zum Beispiel 55 Prozent der Beschäftigten außerhalb der Arbeitszeit von Kollegen angerufen. Das Krankheitsrisiko steigt erheblich, wenn nach Feierabend Anrufe von Vorgesetzten kommen. Für die Studie befragte Ärzte sehen dazu in Arbeitsverdichtung und Konkurrenzdruck eine Ursache für mehr Krankschreibungen mit psychischen Diagnosen. Zu Ihrem Betätigungsfeld gehört nicht nur die Kranken-, sondern auch die Pflegeversicherung. Ihre Pressestelle wurde mit ihrer Aufklärungskampagne Demenz in Deutschland für die Auszeichnung Beste Pressestelle des Jahres des Bundesverbands deutscher Pressesprecher nominiert. Was steckt hinter diesem Engagement? Derzeit sind 1,4 Millionen Menschen in Deutschland an Demenz erkrankt, bis 2030 könnten es 2,2 Millionen werden. Für den richtigen Umgang mit den verschiedenen Demenzerkrankungen ist Aufklärung wichtig. Unsere Kampagne Demenz in Deutschland will über diese Volkskrankheit aufklären. Demenz kann jeden treffen, persönlich oder als Angehöriger. Gleichzeitig erhalten Betroffene und Angehörige Hilfsangebote in Sachen Demenz von praktischen Pflegekursen vor Ort bis zum neuen interaktiven Pflegeberater im Internet. Die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, kommt nicht nur dem Einzelnen zugute, sondern auch dem gesamten Unternehmen. Haben die Unternehmen aus Ihrer Sicht die Notwendigkeit und Chancen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements schon ausreichend erkannt? Nein. Beim Gesundbleiben und -werden ihrer Mitarbeiter gibt es noch Nachholbedarf. Gute Führungskräfte sollten hier vorausschauen. Einerseits haben Betriebe immer mehr Probleme, gut ausgebildete junge Mitarbeiter zu finden. Andererseits gilt es, die längeren Lebensarbeitszeiten mit gesunden und motivierten Beschäftigten durchzuhalten. Betriebliches Gesundheitsmanagement braucht eine ähnliche Bedeutung wie bisherige Fortbildungsmaßnahmen. Es bietet den Arbeitgebern die Chance, Mitarbeiter auf Dauer fit und leistungsfähig zu halten. Neben betrieblichen Kursangeboten gibt es auch andere Faktoren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken: eine Verbesserung der Führung und Zusammenarbeit, familienfreundliche Arbeitszeiten oder eine verbesserte Arbeitsplatzgestaltung. Diese Investition indiezukunftzahltsichfürdieunternehmen auf jeden Fall aus. DasInterviewführteMartinAngerer ADAC gibt Werkstätten auf MÜNCHEN. Der ADAC zieht weitere Konsequenzen aus dem Skandal um Manipulationen beim Autopreis Gelber Engel. Ab Oktober soll es keine Werkstattbetriebe mit dem Logo ADAC Werkstatt geben. Seinen Werkstatttest, auf den er zuletzt wegen möglicher Interessenskonflikte verzichtet hatte, will der ADAC fortsetzen. Seit 1970 werden Autowerkstätten und werkstattnahe Dienstleistungen getestet.(wz) LESEN SIE AUCH FAMILIE STETS IM MITTELPUNKT Anlässlich des Internationalen Jahres der bäuerlichen Familienbetriebe stellt die WZ zwei Typen neuzeitlicher Bauernhöfe vor. Seite 24/25 NEUESÄULEFÜRDIETHD Die Technische Hochschule Deggendorf baut ihr Angebot weiter aus. Der Freistaat unterstützt das Vorhaben mit zusätzlichen Mitteln. Seite 26 INNOVATIONSPREIS Neue Generation der IR-Sender: Mit der T-Midled SFH 4140 bietet Osram Opto Semiconductors die erste versenkbare Infrarot-LED an. Seiten 27 Das Barcamp Regensburg geht in die zweite Runde Intensiver Wissensaustausch und Networking von 21. bis 23. November im Vielberth-Gebäude in Regensburg. Nach dem Erfolg im letztenjahristdasteamdesbarcampsregensburg bereits wieder in der Planungsphase für die zweite Auflage von 21. bis 23. November. Wir freuen uns sehr, dass das Barcamp wieder stattfindet, sagt Alexandra Graßler. Mit Dominik Schön und Daniel Dengler bildet sie das ehrenamtliche Organisationsteam und freut sich über den Erfolg aus dem letzten Jahr. Veranstaltungsort ist wieder das Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg, das vom Institut für Wirtschaftsinformatik zur Verfügung gestellt wird. Barcamps haben ihre Ursprünge in den USA und erfreuen sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Sie können als Themencamps stattfinden oder auch als Stadtcamp und wie das in Regensburg zahlreiche lokale Teilnehmer anziehen. Barcamps machen einen einfachen, aber intensiven Wissensaustausch und gutes Netzwerken möglich. Jeder kann sich beteiligen, indem er bloggt, twittert, Facebookposts verfasst, ein Thema zur Diskussion stellt oder einen Vortrag hält. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, erklärt Alexandra Graßler. Bereits im letzten Jahr war das Interesse sehr groß.das Angebot für die einzelnen Sessions, die jeweils eine gute Stunde dauern, reichte von Wie schreibe ich einen Blogbeitrag, Gender Marketing und Hausautomatisierung bis zu Social-Media-Themen. Auf Vielfalt setzt man, so Graßler, auch in diesem Jahr. Der Vorteil von Barcamps sei, dass niemand gezwungen werde, in den einzelnen Präsentationen auszuharren. Wenn einem ein Thema nicht zusagt oder auch wenn Das Organisationsteam freut sich auf das zweite Barcamp. Foto: Bauer zwei interessante Themen zur gleichen Zeit geplant sind, kann man einfach den Raumwechseln,um von beiden Themen etwas mitzubekommen. So entsteht Bewegung, man trifft immer wieder auf andere Teilnehmer und kommt einfach ins Gespräch. Der Netzwerkfaktor ist hoch. Derzeit würden wir uns noch mehr Unternehmen als Teilnehmer wünschen. Gerade für Mitarbeiter ist es eine neue Erfahrung und man kann das Format auch in die eigenen Konferenzpläne für Abteilungsmeetings mitnehmen, erklärt Daniel Dengler. Ein weiteres interessantes Gebiet ist das Einholen von Feedbacks zu neuen Vorhaben eines Unternehmens. Bereits im letzten Jahr haben sich Jungunternehmer, aber auch etablierte Unternehmen der Meinung der Teilnehmer gestellt und so wertvolle Schlüsse gezogen. Auch im Bereich Recruiting bietet das Barcamp tolle Möglichkeiten. Der offene Umgang mit Themen lockt Fachkräfte aus allen Branchen an und ermöglicht es Unternehmen, ins Gespräch zu kommen. Da hat sich bereits im letzten Jahr einiges getan und es wurden einige spannende Gespräche geführt, sagt Dominik Schön. Organisatorisch bleibt alles wie gehabt. Das Barcamp beginnt mit einem Kennenlernen am Freitagabend, am Samstag geht es mit einemfrühstückab9uhrlos,bevorin der Vorstellungsrunde die Themen vorgeschlagen werden. Mit einem Abendessen und einem Abendprogramm geht der erste Tag zu Ende. Ebenso verläuft der Sonntag, der mit einem gemeinsamen Aufräumen das Barcamp beschließt. Anmeldungen sind auf möglich.(ebb)

21 SEITE 22 OKTOBER 2014 DIE WZ-REPORTAGE WIRTSCHAFTSZEITUNG Die WZ-Reportage AufderSuchenachdem WEISSENGOLD Mit der Porzellankrise begann die Abwanderung Der ehemalige Landrat Karl Haberkorn erinnert sich TIRSCHENREUTH. Rettungsversuche gab es die? Karl Haberkorn, von 1991 bis 2008 Landrat des Landkreises Tirschenreuth, nickt. Gemeinsam mit dem oberfränkischen Nachbarlandkreis Wunsiedel hätte man ähnlich wie bei der schwächelnden Textilindustrie auch für die wankende Glas- und feinkeramische Industrie eine Art Konsolidierungspakt auf die Beine stellen wollen. Die Glashersteller hätten mitgemacht, die keramische Industrie nicht, erinnert er sich. Der Grund für die ablehnende Haltung: Mit jedem Unternehmen, das zusperrte, verschwand ein Mitbewerber vom Markt. Was unternahm die große Politik? Zu der Zeit wurde weniger auf den ländlichen Raum als vielmehr auf die Stärkung der Zentren geachtet, Maria Kunz(re.) und Veronika Csalki erinnern sich. Karl Haberkorn, der ehemalige Landrat des Landkreises Tirschenreuth Foto: Archiv so Haberkorn. Im Rahmen einer passiven Sanierung sollte die Region sich quasi gesund schrumpfen. Ein Instrument mit fatalen Folgen: Damals begann in unserem Landkreis die Abwanderung. Fotos: Kurtz Die Schwere Krise der Porzellanindustrie kostete in Nordbayern Tausende von Jobs VON THEO KURTZ D as bayerische Porzellan feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag hatte Carolus Magnus Hutschenreuther mit der Errichtung einer Fabrikationsstätte im oberfränkischen Hohenberg den Grundstein für einen atemberaubenden Aufstieg einer ganzen Industriebranche gelegt. In der Oberpfalz und in Oberfranken schlug das weiß-blaue Porzellan-Herz. Noch in den 1980er-Jahren zählte die Branche allein in Nordostbayern rund Beschäftigte. Heute stehen in den Betrieben, die dem Verband der keramischen Industrie angehören, bundesweit noch rund 4000 Männer undfraueninlohnundbrot.warum aber verlor das weiße Gold an Glanz, welche Auswirkungen hatte dieser Strukturwandel und was ist von dieser jahrhundertelangen Tradition übrig geblieben? Eine Spurensuche. Trauriges Jubiläum Mitterteich eine Kleinstadt mit 7000 Einwohnern im Norden der Oberpfalz. Hier wird man im kommenden Jahr einen runden Geburtstag begehen. Kein Grund allerdings, um Sektflaschen zu entkorken. Es ist ein Gedenktag, ein trauriger obendrein gingen in der letzten Porzellanfabrik des Stiftlands für immer die Lichter aus. Es warenzumschlussnochmehrals400 Arbeitnehmer, die in die Arbeitslosigkeit und damit in eine ungewisse Zukunft entlassen worden waren. 16 Jahre lang war Maria Kunz in dem Unternehmen beschäftigt, war in der Versandabteilung eingesetzt und kümmerte sich als Betriebsrätin um die Belange der Belegschaft. Sie arbeitetheuteandemgleichenort,andem sie auch schon als Porzellinerin im Einsatz war. Die Stadt hatte 2010 in den ehemaligen Räumen der Fabrik ein Museum eingerichtet. Maria Kunz ist dessen Leiterin. Das Gebäude in der Tirschenreuther Straße mit seiner weinroten Fas- sade ist nicht zu übersehen. Über eine Treppe gelangt man in den ersten Stock. Hier, in der früheren Gipsformerei, wird die 119-jährige Geschichte der Porzellanfabrik wieder lebendig. Historische Maschinen sind aufgestellt, Halbfertig-Produkte geben dem Besucher einen Einblick in den Herstellungsprozess. Viele Mitarbeiterbilder hängen in den Schaukästen. Sie erzählen von der Arbeit und dem Leben in der Fabrik. Darunter auch Fotos von Kolleginnen und Kollegen, mit denen Maria Kunz zusammengearbeitet hatte. Mir ist es anfänglich ziemlich schwergefallen, diesen Raum zu betreten und hier zu arbeiten, gibt sie zu. Auch zehn Jahre nach der Schließung schwingen bei ihr noch Emotionen mit. Beim Gang durchs Museum bleibt sie vor einem Büchlein stehen. Darin ist ein Großteil der Presseberichte enthalten, in denen das langsame Sterben der Fabrik dokumentiert worden war. Bis heute noch im Bewusstsein der Mitterteicher gespeichert ist der Trauermarsch der Beschäftigten. Schweigend hatten die sich nach der Schließung der Werkspforten mit Transparenten auf den Weg zum Gottesdienst in die Pfarrkirche gemacht. Am Gesprächstisch machen Maria Kunz und ihre Exporzellinerinkollegin Veronika Csalki, die stundenweise im Museum aushilft, deutlich, wie viele Kröten die Belegschaft geschluckt hatte, damit die Brennöfen ja nicht ausgingen. Urlaubs- und Weihnachtsgeld wurden zusammengestrichen, die Akkordarbeit aufgelöst und dann wurde auch noch an zwei Wochenstunden umsonst gearbeitet. Wir haben Porzellan von höchster Qualität hergestellt, erinnern sich die beiden. Für namhafte Marken im In- und Ausland wurde produziert. Die Auftragsbücher waren voll. Der Knackpunkt aus ihrer Sicht: Unsere hochwertigen Produkte wurden zu billig verkauft. Das Aus der Fabrik wurde für viele Betroffene zum persönlichen Desaster. Damalsherrschte in unseremland noch eine Rekordarbeitslosigkeit. 75 Prozent der Beschäftigten waren Frauen, viele davon ungelernte Arbeitskräfte. Auch der engagierten Betriebsrätin Maria Kunz wurde vom Arbeitsamt wenig Hoffnung gemacht. Sie absolvierte jede Menge Schulungsmaßnahmen. Gott sei Dank hatten wir ja den Verdienst meines Mannes, erzählt sie. Das Aus als Chance auf Neubeginn GutzehnMinutenfährtmanaufderB 299 in nordöstlicher Richtung nach Waldsassen. 120 Jahre lang war die Klosterstadt ein bedeutender Porzellanstandort. In zwei Betrieben, die aufgrund des Konkurrenzdrucks 1969 fusionierten, wurde das weiße Gold produziert Beschäftigte standen in Spitzenzeiten in Lohn und Brot. Dann, 1994, das für alle Außenstehende plötzliche Aus. Heute erinnert nichts mehr in dem Ort an diese Industriegeschichte. Die Gebäude wurden abgerissen, Fachmärkte und Discounter an deren Stelle hochgezogen. Übrig geblieben ist lediglich noch die Ruine eines Tunnelofens, aber der soll demnächst auch noch verschwinden. Bernd Sommer, seit 2008 Bürgermeister der Kommune, erinnert sich: Es war damals ein Schock für die gesamte Stadt. Waldsassen und seine Bürger gingen durch ein zehnjähriges Depressionstal. Irgendwann erwachten die Stadt und ihre Bewohner aber aus der Starre. Waldsassen richtete sich neu aus, so Sommer. Das Kloster, dessen Bibliothek heute Tausende von Besuchern anzieht, wurde grundlegend saniert. Die Gastronomie und Hotellerie setzte auf die Tourismuskarte und viele kleine und mittlere Handwerksbetriebe sind entstanden. Der Zusammenbruch der Porzellanindustrie also eine Chance? Sommer nickt. Die Monostrukturen sind verschwunden, entstanden ist im Gegenzug eine Branchenvielfalt, die robuster auf wirtschaftliche Schieflagen reagieren kann.

22 WIRTSCHAFTSZEITUNG DIE WZ-REPORTAGE OKTOBER 2014 SEITE 23 StillgelegtePorzellanfabrik wirdspezialmuseum Porzellanikon nimmt eine Spitzenrolle auf dem europäischen Kontinent ein SELB. Seit 2003 wird für das weiße Gold kräftig die touristische Werbetrommel gerührt. In dem Jahr wurde mit der Bayerischen Porzellanstraße eine Ferienroute aus der Taufe gehoben. Wer sie komplett von Bamberg über Hof und Weiden bis nach Bayreuth absolvieren möchte, sollte Zeit mitbringen. Immerhin ist die Porzellanstraße 550 Kilometer lang und führtanmehrals50ortenmitporzellantradition und Werkverkäufen, Fachgeschäften und Museen. Unbedingt einen Stopp einlegen sollte man beim Porzellanikon in Selb. Wilhelm Siemen ist dessen Leiter. Er ist Chef eines Museums, das sich an zwei Standorten einquartiert hat: in HohenberganderEgerundinSelb.In dem Ministädtchen an der unmittelbaren Grenze zu Tschechien ist das Porzellanikon in der Hutschenreuther Fabrikantenvilla zu finden. In Selb gelangte die im Jahr 1969 stillgelegte Rosenthal-Fabrik im Ortsteil Plößberg zu musealen Ehren. Der weitläufige Gebäudekomplex im Norden der Großen Kreisstadt strahlt den spröden Charme eines Produktionsbetriebs aus. Die Bahnlinie führt am Gelände vorbei. Einen Steinwurf entfernt befinden sich die ehemaligen Arbeiterwohnungen. Es ist ein fantastisches Ensemble, schwärmt Siemen. Heute ist das Porzellanikon das größte Spezialmuseum für Porzellan auf dem europäischen Kontinent. Siemen ist der Vater des Erfolgs. Er hatte das Konzept entwickelt, er hatte Fördergelder gesammelt. Unter seiner Ägide wurde für den Ausbau des Doppelstandorts ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag ausgegeben. Erst heuer im Februar wurde der sechste und letzte Bauabschnitt in Selb abgeschlossen. Nahezu 20 Jahre dauerte die Verwandlung von einer Industriebrache zu einem Museum. Ruhig und sachlich, aber nicht ganz ohne Stolz erzählt Siemen von der heutigen Bedeutung des Porzellanikons Exponate werden auf einer Fläche von rund 8000 Quadratmetern ausgestellt und das Museum beherbergt die größte keramische Bibliothek der Republik. Verwahrt werden hier zudem Zigtausende von Bildern und Filmen. Das Haus wird daher nicht nur von Touristen frequentiert, sondern ist zentraler Rechercheort für angehende Designer und Wissenschaftler. Siemen sieht daher das Museum nicht nur als Hüter fragiler Schätze, sondern auch als Motor für die Entwicklung einer ganzen Region. Und dem Endfünfziger ist es dank kollektiver Unterstützung der oberfränkischen Rathauschefs und Landräte gelungen, für das erste Industriemuseum Bayerns einen neuen Träger zu finden. Anfang des Jahres wurde das bislang von einem kommunalen Zweckverband finanzierte Porzellanikon in die Riege der staatlichen Museen des weiß-blauen Freistaats aufgenommen. Natürlich hat sich Siemen auch mit dem Niedergang der Branche beschäftigt. Ein ganzes Bündel von Gründen fälltihmdazuein.mitdemfalldeseisernen Vorhangs musste für das Porzellan in der Ex-DDR ein neuer Absatzmarkt gefunden werden, und der wurde in der alten Bundesrepublik entdeckt. Aber auch ehemalige Ostblockstaaten wie Rumänien exportierten jetzt fleißig in den Westen. Zudem drückte Billigware aus Asien nach Europa. Edles und teures Porzellan war außerdem in einer Geiz-ist-geil-Gesellschaft nicht mehr gefragt. Doch der Porzellanikon-Chef blickt durchaus zuversichtlich in die Zukunft. Es ist wieder angesagt, Gäste zu sich nach Hause einzuladen und sie an einer geschmackvoll eingedeckten Tafel Platz nehmen zu lassen. Christoph René Holler(li.) und Wilhelm Siemen Die Kurve zeigt nach oben Porzellanbranche verzeichnet wieder Umsatzplus Foto: Kurtz SELB. Die Statistik macht Mut. Im Vergleich zu 2012 konnte die Porzellanindustrie im vergangenen Jahr einen Umsatzzuwachs von 2,5 Prozent verbuchen. Und auch die Beschäftigtenzahlen kletterten im gleichen Zeitraum nach oben: von 4009 auf Dennoch sind die Rahmenbedingungen für die Branche nach wie vor alles andere als ideal, wie der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Keramische Industrie Christoph René Holler deutlich macht. Kein einziger der Porzellanbetriebe ist zum Beispiel von der EEG- Umlage befreit, macht er deutlich. Dabei gehört die Branche zu den energieintensivsten überhaupt. Der Grund: die zu geringe Wertschöpfungsquote, die man mit Porzellanprodukten erzielen kann. Die liegt gerade einmal zwischen fünf und acht Prozent. Für eine Befreiung wären aber 14 Prozent notwendig. In unseren Betrieben wird zudem nach Tarif bezahlt, sagt der Hauptgeschäftsführer. So liegen allein die Personalkosten in der Branche bei 40 Prozent. Viel Geld stecken die deutschen Porzelliner im Gegensatz zur asiatischen Billigkonkurrenz in ihre Produktsicherheit. Holler fordert die Politik auf, diese Wettbewerbsnachteile zu beseitigen. Es wird sonst immer schwieriger, hierzulande zu produzieren. 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken Sonderausstellung läuft bis zum 30. November Das Porzellanikon in Selb. 20 Jahre lang dauerte die Verwandlung von einer Industriebrache zum Museum. Wenn Tradition auf Innovation trifft Bayreuther Porzellanfabrik Walküre wird bereits in der vierten Generation geführt BAYREUTH. 80 Prozent der Arbeitsplätze gingen in den vergangenen 25 Jahren in der deutschen Porzellanbranche verloren. Trotzdem hat die Bundesrepublik und vor allen Dingen Bayern in Sachen weißes Gold nach wie vor die Nase vorne. 60 Prozent des auf dem Kontinent hergestellten Porzellans werden im Freistaat produziert und stehen in nicht weniger als 186 Ländern dieser Erde auf den Tischen. BHS Tabletop und Rosenthal etwa zählen trotz Strukturkrise zu den Best Brands der Branche. Eine der Vorzeigeadressen ist auch das Bayreuther Unternehmen Walküre. Siegmund und Dr. Wolfgang Meyer lenken in der vierten Generation die Geschicke der Firma. 120 Mitarbeiter zählt der Betrieb, dessen Grundstein vor 118 Jahren gelegt worden war. Tradition durch Innovation lautet das Erfolgsrezept, das die Bayreuther auch die Strukturkrise der Branche hat unbeschadet überstehen lassen. Bereits in den 70er-Jahren hatte man am Fuße des Festspielhügels damit begonnen, sich auf Profigeschirre für die Gastronomie und Hotellerie zu spezialisieren. So werden heute nicht nur in Edelrestaurants, sondern unter anderem auch auf den Kreuzfahrtschiffen die Tafeln mit Walküre-Porzellan eingedeckt. Und wir versuchen immer wieder, neue Nischenmärkte zu erschließen, sagt Dr. Wolfgang Meyer. So wird bei Walküre mit der Produktion der Bayreuther beziehungsweise Karlsbader Kaffeemaschine die nahezu 100 Jahre alte Tradition der filterlosen Kaffeezubereitung am Leben erhalten: Ein feines und durchglasiertes Doppelsieb bildet das Kernstück dieser äußerst dekorativen Maschine. Darüber hinaus setzt man bei den Bayreuthern neben der Qualität auf ein zeitgemäßes Design. Für ihre Kreativität sind die Oberfranken bereits Foto: Kurtz vom Designzentrum Nordrhein-Westfalen mit dem Roten Punkt ausgezeichnet worden. In den 50er-Jahren hatte bei Walküre die Technisierung und Automatisierung Einzug gehalten. Und bis heute setzt man auf den Einsatz neuester Technologien, wie zum Beispiel isostatischer Pressen. Mit diesem Verfahren lassen sich asymmetrische Formen und damit wieder neuartige Produkte herstellen, so Meyer. Mit ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens ist seine Größe. Wir sind sehr flexibel und können auf besondere Kundenwünsche schnell reagieren, betont der Geschäftsführer. Und auch die Herstellung von Klein- und Kleinstserien ist für die Bayreuther kein Problem. Wolfgang Meyer blickt zuversichtlich in die unternehmerische Zukunft. Wir sind gut aufgestellt. Und schließlich haben wir auch die schwere Krise der Porzellanbranche überstanden. HOHENBERG. Ob die Päpste im Vatikan, der Schah von Persien oder die Passagiere im Luftschiff Graf Zeppelin Berühmtheiten aus aller Welt speisten schon von Porzellan aus bayerischen Fabriken. Noch heute ist Bayern die bedeutendste Porzellanregion Europas. Erstmals gibt nun das Porzellanikon einen umfassenden Einblick in die Erfolgsgeschichte der bayerischen Porzellanfabrikation, die mit der Gründung der Porzellanfabrik Hutschenreuther vor 200 Jahren in Hohenberg ihren Anfang nahm. Bis zum 30. November zeigt das Porzellanikon die große Sonderausstellung Porzellan für die Welt 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken Exponate geben an den beiden Standorten des Porzellanikons einen facettenreichen Einblick in Porzellangeschichte und -vielfalt. Am Porzellanikon-Standort in Hohenberg können die Besucher auf rund 1300 Quadratmetern auf eine interessante Zeitreise von der Gründung der Porzellanmalerei durch Carolus Magnus Hutschenreuther bis in das Jahr des Mauerfalls 1989 gehen. Präsentiert wird dabei die ebenso breite wie bunte Palette der Produkte, mit denen Firmen wie Bauscher, Heinrich, Hutschenreuther, Rosenthal und Seltmann die ganze Welt belieferten: prächtig bemalte Vasen und kunstvoll gefertigtes Geschirr, Sammeltassen und Spielzeug, aber auch zahlreiche kuriose Stücke. Die Ausstellung im Porzellanikon-Standort Selb veranschaulicht in vielen Inszenierungen und Videoinstallationen die Porzellangeschichte ab 1989 und bietet gleichzeitig einen spannenden Überblick über prägende Trends, Moden und Lifestyle-Richtungen in der Porzellanbranche in dieser Zeit: von Landhausromantik bis Purismus,vonFutureFormbisNachhaltigkeit. Daneben werden unter dem Motto Design als Innovationstreiber die besten 50 Designprodukte aus den letzten 25 Jahren bayerischer Porzellanproduktion vorgestellt Exponate umfasst die Sonderausstellung. Foto: Porzellanikon

23 SEITE 24 OKTOBER 2014 INTERNATIONALES JAHR DER BÄUERLICHEN FAMILIENBETRIEBE WIRTSCHAFTSZEITUNG SEITE 25 Fotos: Thinkstock RÜCKGRATdesländlichenRaumes BäuerlicheFamiliendenkeninGenerationen Die Vereinten Nationen stellen heuer die bäuerlichen Familienbetriebe in den Mittelpunkt eines internationalen Jahres VON GERD OTTO MÜNCHEN/. Die Land- und Ernährungswirtschaft, das Agrobusiness also, gehört zu den umsatzstärksten Branchen in Bayern und folgt auf Rang drei nach dem Kraftwagen- und Maschinenbau. Zusammen mit den vor- und nachgelagerten Bereichen erwirtschaftete die bayerische Land- und Forstwirtschaft mit über Beschäftigten zuletzt einen Umsatz von rund 139 Milliarden Euro pro Jahr dies entspricht nahezu 15 Prozent aller Umsätze im Freistaat. Mit einem Anteil von 19 Prozent an der Bruttowertschöpfung des deutschen Agrarsektors liegt Bayern auf diesem Sektor an der Spitze aller Bundesländer. Die Bauernfamilien bleiben Dass diese Erfolgsbilanz speziell in Bayern mit der Unternehmensform des bäuerlichen Familienbetriebs möglich war, erfüllt insbesondere den langjährigen Präsidenten des Bayerischen und Deutschen Bauernverbands, den Niederbayern Gerd Sonnleitner, mit großer Zufriedenheit. Gerade weil die Wirtschaftskraft der bäuerlichen Familienunternehmen weltweit stark unterschätzt werde, betrachtet der UN-Sonderbotschafter das von den Vereinten Nationen für 2014 erklärte Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe als eine großechance,umaufdasenormeökonomische und gesellschaftliche Potenzial hinzuweisen. Dabei hat Gerd Sonnleitner nicht zuletzt die Entwicklungsländer im Blick und die Tatsache, dass in zahlreichen Ländern dieser Welt auf diese Weise sogar die politische Stabilität gefördert werden könnte. Schließlich stünden bei der Unternehmensform des Familienbetriebs nicht die Aktionäre im Vordergrund, sondern die Nachhaltigkeit, mit der bäuerliche Familien flexibel und anpassungsfähig ihren Weg gehen und in Generationen denken: Kapitalgesellschaften kommen und gehen, die Bauernfamilien bleiben und übernehmen die volle Verantwortung für ihr wirtschaftliches Handeln. Und auch die bayerische Politik ist sich offenbar der grundsätzlichen Bedeutung dieser Unternehmensstruktur voll bewusst. Der im Kabinett Seehofer für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zuständige Minister Helmut Brunner bezeichnet bäuerliche Familienbetriebe, die gesunde Lebensmittel produzieren, ressourcenschonend wirtschaften, die Tiere artgerecht halten, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und durch ihre vielfältigen unternehmerischen Tätigkeiten einen lebens- und entwicklungsfähigen ländlichen Raum ermöglichen als agrarpolitisches Leitbild der Staatsregierung. Darin werde der Freistaat nicht zuletzt durch das UN-Themenjahr maßgeblich bestärkt, wobei Brunner nicht zuletzt das kulturelle Rückgrat des ländlichen Raums als Markenzeichen Bayerns hervorhebt. Warum aber werden solche Betriebe so hoch eingeschätzt? Gerd Sonnleitner, der unter Familienunternehmen nicht die Größe, sondern vielmehr den dahintersteckenden unternehmerischen Geist versteht, nennt die Eigenschaften Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Gleichzeitig aber würden sie Krisen besser überstehen, weil sie in Generationen denken und stets bestrebt seien, den Hof in verbesserter Form weiterzugeben. Arbeitin und mitder Natur Ebenso wie Sonnleitner erinnert auch Josef Wittmann, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands im Bezirk Oberpfalz, daran, dass hinter dem Begriff bäuerlich nicht zuletzt die Bodengebundenheit, also die Arbeit in und mit der Natur zu verstehen sei. Aus der Arbeit auf dem ererbten Betrieb ergebe sich wie von selbst auch die Verantwortung für die nächste Generation. Der Erhalt der eigenen Scholle, um auch in Zukunft darauf wirtschaften zu können das ist Nachhaltigkeit, betont Wittmann gegenüber der Wirtschaftszeitung. Nicht unerwähnt lässt der BBV-Geschäftsführer aber auch, dass diese bäuerlichen Werte längst Eingang in Handwerk und Gewerbe gefunden haben, als entscheidende Grundlage für nachhaltiges Handeln im Wirtschaftsleben. Umso bedauerlicher sei es, dass eine überbordende Bürokratie mit ihrer permanent zunehmenden Zahl an Auflagen und Dokumentationspflichten unsere Betriebe noch umbringen wird. Dies sei Gift für die Wirtschaft. Gleichzeitig wendet sich Josef Wittmann freilich auch gegen Schönfärberei und eine Romantisierung in dem Sinne, dass früher alles besser gewesen sei. Für ihn bedeute bäuerlicher Familienbetrieb, sich den Herausforderungen zu stellen, und zwar unabhängig von der Betriebsgröße. Bäuerlich sei zum Beispiel, den eigenen Betrieb weiterzuentwickeln und immer wieder neue Chancen zu entdecken. In diesem Sinne verstehe er die bäuerliche Landwirtschaft keineswegs als Gegensatz zur Agrarindustrie, zumal ihm schon die Begrifflichkeiten sehr unklar erscheinen. Jedenfalls könne ein Landwirt heute mit Bestandsgrößen von anno dazumal oder gar ohne Spezialisierung und die Nutzung moderner Technik nicht mehr existieren. Das Anforderungsspektrum an die Landwirte sei heute ganz gewaltig und teilweise durchaus gegensätzlich, sodass gerade in der Landwirtschaft immer um Kompromisse gerungen werden müsse. Für entscheidend erachtet Josef Wittmann, dass der bäuerliche Familienbetrieb seine eigenen Stärken bewahrt und gleichwohl alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen nutzt. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass Grund und Boden eben nicht vermehrbar seien. Was einst mit Maschinenringen begonnen habe, sei noch längst nicht erschöpft: Kooperationen in den unterschiedlichsten Formen werden in Zukunft immer wichtiger. Für Landwirtschaftsminister Brunner sind bäuerliche Familienbetriebe, die nachhaltig wirtschaften, dasagrarpolitischeleitbild der Staatsregierung. Foto: dpa Stark in regionaler Vermarktung Nebenerwerbslandwirtschaft lebt von Tradition und einer großen Portion Idealismus ASCHA. In Ascha im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Das spätbarocke Kirchlein Mariä Himmelfahrt aus dem 18. Jahrhundert prägt das Ortsbild. Ringsum viel Natur, ein Paradies, schwärmt der Bürgermeister Wolfgang Zirngibl. Doch der Strukturwandel ist auch hier nicht spurlos vorübergezogen. Gab es in der 1500-Seelen-Gemeinde vor rund 20 Jahren noch fast 90 bewirtschaftete Bauernhöfe, sind es heute noch 17. Einer davon ist der Hof von Maria und Otto Karl, der heute im Nebenerwerb geführt wird. Viel Idealismus nötig Die Geschichte des Hofes geht bis ins Jahr 1600 zurück; seit den 30er-Jahrendes20.JahrhundertsisterimBesitz der Familie Karl. Otto Karl führt mit 75 Jahren den Hof im Nebenerwerb, seine Frau Maria kümmert sichimhofladenumdiedirektevermarktung der landwirtschaftlichen Produkte. Ich bin mein eigener Herr, erzählt er stolz, warum er nicht längst schon aufgegeben hat. Da sei auch viel Idealismus dabei, aberichbinzufrieden,sowieesist. Otto Karl blickt auf ein bewegtes Leben zurück hatte er den Hof vom Vater übernommen. Der konnte von der Landwirtschaft noch leben Sohn Otto musste es zumindest versuchen. Aber so kleine Betriebe hatten schon damals keine Zukunft, erzählt er. Deshalb entschied er sich nur vier Jahre später, den Betrieb nurmehr im Nebenerwerb zu führen. Otto Karl begann, sich auf die Kernkompetenzen seines Betriebes zu fokussieren: Ackerbau und Schweinezucht. Das Geld zum Leben verdiente er bis zum Rentenalter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Auch diese Aufgabe hat mich erfüllt und mir viel Freude bereitet, erzählt er. Seinen Hof hätte er dennoch niemals aufgeben wollen. SeineFrauMariahabeihnimmerdabei unterstützt: Sie hielt den Hof in Schuss, während der Gatte bei der Denkmalpflege die Brötchen verdiente, und baute die regionale Vermarktung der bäuerlichen Erzeugnisse direkt auf dem Hof auf. Am Anfang wurden wir belächelt, aber ohnedenhofladenwäreesnichtgegangen, erzählt der Landwirt aus Leidenschaft. Würde ich mit meinen Schweinen auf den Markt nach Straubing fahren, da müsste ich ja noch Geld mitbringen. Noch heute steckt er seine ganze Leidenschaft in seine Schweinezucht. Beinahe historisch könnte man seinen Saustall schon nennen. Die meisten der Schweine leben in Gemeinschaftsgattern, die ihnen auch etwas Platz und Auslauf geben. Betritt Otto Karl den Stall, wird er meistens gleich von lautstarkem Grunzen begrüßt. Die Schweine sind seine erste Aufgabe, jeden Morgen. Karls zweite große Leidenschaft gilt dem selbst gebrannten Schnaps hat er die Brennerei für sich entdeckt, als er in Rente ging. Die Blase seines Kessels ist handgearbeitet, also ein echtes Handwerksunikat. Hier brennt Otto Karl seinen Schnaps, direkt mit dem eigenen Obst. Wir hatten so viel übriges Obst. Das hätte ich doch nicht verkommen lassen dürfen. Ein lukrativer Verdienst ist die Sache mit dem Schnaps trotzdem nie gewesen. Zu hoch seien die Auflagen des Staates, zu gering die Erlöse. Und teurer verkaufen könne man den Schnaps schließlich auch nicht sonst kauft dir keiner mehr was ab, weiß Karl. Die Leut sagen, dass der billige Fusel schließlich auch besoffen macht. Ihm gehe es jedoch um etwas ganz anderes: Oft benutzt er in diesem Zusammenhang das Wort Nachhaltigkeit. Große Verantwortung Hier entstehen echte Lebensmittel, erklärt er. Und so müssen wir die Rohstoffe dazu auch behandeln: dass Lebensmittel aus ihnen werden können. Das sei eine große Verantwortung, nicht nur seinen Kunden, auch den Schweinen im Stall und der Natur im Allgemeinen gegenüber. 15 Hektar Land gehören zum Besitz von Otto Karl: Er bewirtschaftet einige Felder und den eigenen Wald. Die Schnapsbrennerei sei eher so etwas wieeinhobby,aufdaseraberbesonders stolz sei. Immerhin hat er seine Schnäpse schon nach Mailand und New York verkauft. Wenn er einmal selbst nicht mehr kann, dann soll sein Sohn den Hof weiterführen. Eines ist für Otto Karl dabei gewiss: Mit Leidenschaft und Idealismus wird der bäuerliche Betrieb eine Zukunft haben.(xvw) Das Bäuerliche an uns Milchviehhaltung, Direktvermarktung und Biogas als Konzept KALLMÜNZ. Auch wenn die Familie Mayer ihre bäuerlichen Wurzeln bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen kann als rückwärtsgewandt möchte Johann Mayer die Philosophie seines Familienbetriebs keineswegs verstanden wissen. Mit Nostalgie, also der Erinnerung an die gute alte Zeit, hat der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands, der als Sprecher der Jungbauern einst zu den Aufmüpfigen seines Berufsstands zählte, ohnehin wenig im Sinn. Sich den Herausforderungen zu stellen, auf dem eigenen Hof wie auch angesichts der sich permanent verändernden Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft, betrachtet Johann Mayer dagegen als die wichtigste Aufgabe eines bäuerlichen Familienbetriebs, wohl wissend, dass man stets die nächste Generation im Auge haben sollte: Wir stehen schließlich auf den Schultern unserer Väter. Mit seinem eigenen Vater hatte er Mitte der 70er-Jahre den Sprung aus der Dorfmitte von Kallmünz auf das Terrain des heutigen Bauernhofs im Ortsteil Schirndorf gewagt und ganz bewusst die verschiedenen Revolutionen im Stall oder auf dem Acker offensiv angenommen. Dabei waren es insbesondere die Veränderungen auf der Kundenseite, die gravierende Konsequenzen für die Landwirtschaft auslösten. Johann Mayer erinnert zum Beispiel an den Durchbruch der Gefriertruhe in Privathaushalten oder auch an die Auswirkungen der Zentralheizung auf die Funktion des Kartoffelkellers. Dass es einmal auch Melkmaschinen geben würde, war für ganze Generationen unvorstellbar, sodass die Gleichung: eine Arbeitskraftgleich zehn Kühe die Entwicklung eines Familienbetriebs lange Zeit bremste. Heute sind in Schirndorf Melkroboter im Einsatz, mitderen Hilfe hier 130 Kühe betreut werden können. Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, die er gemeinsam mit Ehefrau Irmgard immer wieder auf den Prüfstand gestellt hat, entstand ein Betrieb mit Milchviehhaltung, jeweils 300 Schweinen und Rindern, einer Biogasanlage, die 500 Haushalte versorgen kann, und einer vielfältigen Direktvermarktung am Bauernhof und auf Bauernmärkten. Vor dem Hintergrund, dass 50Prozent der landwirtschaftlichen Fläche Bayerns derzeit verpachtet sind,werden von der Familie Mayer derzeit 230 Hektar beerntet. Denn die Basisist weiterhin der Bauernhof, dessen Zukunft intern gelöst zu sein scheint. Während der älteste Sohn Hans einenanderen Weg eingeschlagenhat, teilen sich die Zwillingsbrüder Christian, der das Metzgerhandwerk erlernt hat, und Thomas als Landwirt gemeinsam mit ihren Eltern die verschiedenen Aufgaben, die man in zwei Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) gebündelt hat. Dass dafür nicht die Rechtsform GmbH gewählt wurde, begründet Johann Mayer damit, dass ihm eine GmbH zu anonym wäre: Schließlich haften wir mit Haut und Haaren das ist das Bäuerliche an unserer Firma. (go)

24 SEITE 26 OKTOBER 2014 HOCHSCHULE WIRTSCHAFTSZEITUNG DasProfilderTHDwirdweitergeschärft Struktur- und Regionalisierungsstrategie sieht Standorte der Technischen Hochschule Deggendorf in Metten und Pfarrkirchen vor MÜNCHEN/DEGGENDORF. Der Ministerrat hat der Angebotserweiterung der Technischen Hochschule Deggendorf um ihre neuen Standorte Metten und Pfarrkirchen zugestimmt (die WZ berichtete). Wie Wissenschaftsstaatssekretär und MdL Bernd Sibler informierte, gehören folgende, von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) avisierten Angebote zu den sogenannten Priorisierungsvorhaben der beschlossenen Struktur- und Regionalisierungsstrategie der Bayerischen Staatsregierung: das Studienfeld Gesundheitswissenschaften am neu eingerichteten Standort Metten, das Studienangebot Gesundheit am neuen Standort in Pfarrkirchen und das Studium Dual International Mechatronik in Cham. Darüber hinaus wurde der Ausbau des Wissenschaftszentrums für nachwachsende Rohstoffe Straubing beschlossen, das acht Stellen im Doppelhaushalt 2015/2016 erhalten soll. Enthalten sind auch die Projekte in der Oberpfalz, die bereits am 5. August vom Ministerrat beschlossen wurden. Zusätzliche Gelder für THD Der Beschluss sieht zudem eine weitere Profilschärfung der bestehenden technisch orientierten Hochschulen für angewandte Wissenschaften als technische Hochschulen vor. Die THD soll deshalb neben weiteren Hochschulen im Doppelhaushalt 2015/2016 noch zusätzliche Gelder erhalten, um ihr Profil fortzuentwickeln. Im Doppelhaushalt 2015/2016, der vom Bayerischen Landtag verabschiedet wird, sollen nach dem Willen des Ministerrats die entsprechenden Voraussetzungen für alle Projekte geschaffen werden. Die Technische Hochschule Deggendorf erhält zusätzliche Gelder, um ihr Profil zu schärfen. Der Einstieg in die Etablierung der Hochschulstandorte Pfarrkirchen und Metten ist mit dem heutigen Beschluss geschafft. Mit den neuen Angeboten in Metten und Pfarrkirchen sowie dem Studienfeld in Cham kann die Hochschule Deggendorf ihr Profil weiter ausbauen und schärfen, so der Wissenschaftsstaatssekretär zur getroffenen Kabinettsentscheidung. Gleichzeitig wird das klare Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort Straubing, für dessen Neubau der Freistaat 37 Millionen Euro beisteuern wird, durch weitere Stellenzuweisungen untermauert, freut sich Sibler. Nach dem Vorschlag von Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle werden in der wissenschaftsgestützten Struktur- und Regionalisierungsstrategie für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und technischen Hochschulen verschiedene Priorisierungsvorhaben definiert. Neben der Hochschule Deggendorf und dem Wissenschaftszentrum Straubing sind dies das Studienangebot im Bereich Chemie- oder Ingenieurwissenschaften im Chemiedreieck, das Technologiezentrum in Amberg sowie der Aufbau Innovativer Lernorte an der Ostbayerischen Technischen Foto: THD Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. Auch das Technisch-Wissenschaftliche Netzwerk Oberpfalz an der OTH Weiden und Regensburg und der Aufbau eines Gesundheits- und Medizintechnik-Campus Oberpfalz im Verbund mit dem Aufbau eines Ostbayerischen Zentrums für Gesundheitsberufe der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg zählen dazu. Die Projekte in der Oberpfalz sind dabei Teil der Anfang August beschlossenen Nordbayerninitiative. Die heutige Entscheidung knüpft an den erfolgreichen Weg, den Bayern vor 20 Jahren mit der Etablierung der Fachhochschulen eingeschlagen hat, an. Mit der weiteren Förderung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Profilschärfung der einzelnen Standorte bauen wir die hohe Qualität der Ausbildung und Forschung in den Regionen aus. Damit schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche regionale wirtschaftliche und demografische Entwicklung, wertet Bernd Sibler die Entscheidung. Absolut positive Nachricht Der Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen vor Ort wird durch die Technologietransferzentren, die in Ostbayern zahlreich existieren, gesichert. Den Technologietransferzentren solle nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung nun eine nachhaltige Grundfinanzierung gewährt werden, um ihre erfolgreiche Tätigkeit als Wissensvermittler langfristig zu etablieren. Mit dem Einstieg in die Grundfinanzierung möchten wir die Technologietransferzentren dauerhaft unterstützen. Gerade für die vielen Technologiezentren in Ostbayern und ihre Arbeit ist dies eine absolut positive Nachricht, so Staatssekretär Sibler. Die Stärkung der ländlichen Regionen setzt sich die Staatsregierung auch mit dem zusätzlich geplanten landesweiten Wettbewerb Partnerschaft, Hochschule und Region zum Ziel. Der Wettbewerb soll die Schaffung von digitalen Lernorten in der Region umfassen, in denen neue didaktische Konzepte für Studiengänge entwickelt und erprobt werden. Zudem sollen auch weitere, regional verteilte Angebote an grundständigen Studienangeboten vor allem für beruflich Qualifizierte enthalten sein.(wz) Unsere Partner: Bewirb dich jetzt! STUDENTENPREIS DERWIRTSCHAFTSZEITUNG Du stellst imjahr 2014 deine Abschlussarbeit fertig, die ein wirtschaftsrelevantes Thema behandelt? Dotiert mit 5000 Euro! Wenn du an einer ostbayerischen Hochschule * studierst oder bei deiner Abschlussarbeit mit einem ostbayerischen Unternehmen kooperierst, dann bewirb dich jetzt für den Studentenpreis der Wirtschaftszeitung! Bewerbungsschluss: Alle Infos zur Bewerbung gibt es auf: * Zu den ostbayerischen Hochschulen zählen: Universität Regensburg OTHRegensburg Universität Passau OTHAmberg-Weiden THDeggendorf Hochschule Landshut KUEichstätt-Ingolstadt Hochschule Ingolstadt

25 WIRTSCHAFTSZEITUNG OKTOBER 2014 SEITE 27 NOMINIERT FÜR DEN INNOVATIONSPREIS: OSRAM OPTO SEMICONDUCTORS Starkundunschlagbarflach Mit der T-Midled SFH 4140 bietet Osram Opto Semiconductors die erste versenkbare Infrarot-LED an VON MECHTILD ANGERER. Tablets und Smartphones sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Aufgaben übernehmen die kleinen Alleskönner. Dank einer Entwicklung von Osram Opto Semiconductors ist es nun möglich, eine weitere Funktion in die Multimedia-Allrounder zu integrieren: Mit der ersten versenkbaren Infrarot-LED T-Midled SFH 4140 können auch kleinste Geräte mit einem Fernbedienungssender ausgerüstet werden. Hightech in Sandkorngröße Im April dieses Jahres wurde die T- Midled SFH 4140 auf den Markt gebracht. Das jüngste Mitglied der Midled-Familie von Osram Opto Semiconductors gehört gleichzeitig auch zu ihren kleinsten. Nur winzige 3,1 mal 1,5 mal 1,5 Millimeter misst die T-Midled, deren Name auf ihre spezielle Bauform verweist: Wie ein T liegt die T- Midled mithilfe zweier seitlicher, nur 0,6 Millimeter dicker Schenkel auf der Platine, in der sie verbaut wird, auf. Die Integration eines Infrarot-LED- Senders in Handys war schon zuvor möglich, aber für die extrem schlanken Smartphones und Tablets gab es noch keine optimale Lösung, die perfekt mittig verbaut werden kann, sagt Bianka Schnabel. Die Marketingmanagerin für den Infrarot-Marktbereich Consumer betreut das Produkt bei Osram Opto Semiconductors. Wir haben einen Sender gebaut, der fast vollständig in der Platine verschwindet. Nur 0,6 Millimeter stehen noch nach oben und unten über das spart eine Menge Bauhöhe. Abgestrahlt wird das Infrarotlicht seitlich, also parallel zur Platine, in der Dank der Innovation von Osram können auch Tablets und Smartphones mit einem Fernbedienungssender ausgerüstet werden. Foto: dpa das Bauteil in einer Kerbe vorne eingelassen ist und damit auch perfekt mittig sitzt. Ein wichtiger Vorteil der T-Midled im Vergleich zu herkömmlichen IR- Sendern, wie sie zum Beispiel von der heimischen Fernsehfernbedienung bekannt sind, ist der optimal gebündelte und gerichtete Abstrahlwinkel. Herkömmliche IR-Sender für Fernbedienungsanwendungen arbeiten mit Radialgehäusen mit bündelndem Linsenaufsatz. Platzsparender und effizienter lässt sich der benötigte enge Abstrahlwinkelvon+/-25Graddurchdiespezielle Midled-Reflektortechnologie erreichen, erklärt Bianka Schnabel. Wie ein Trichter lenkt und fokussiert der spezielle Reflektor das LED-Infrarotlicht. So wird Streuverlust vermieden und mit weniger Stromeinsatz maximale Strahlstärke erreicht. Der Sender, der nur 4,6 Quadratmillimeter Platinenoberfläche einnimmt, erreicht als typische Strahlstärke bei 100 ma 50 mw pro Raumwinkel. Ein weiterer Vorteil: Anders als die im Größenvergleich geradezu klobigen radialen Infrarotsender ist die T-Midled SFH 4140 flach und somit maschinell, sprich mit Surface Mount Technology (SMT), montierbar. Mit der Midled-Familie teilt die T- Midled neben der speziellen Premium-Reflektortechnologie auch die spezielle Reflektorbeschichtung, die mit Edelmetall realisiert wurde und damit maximal effizient ist. Weitere Applikationen denkbar Mit dem Bauteil bedient Osram Opto Semiconductors den Trend, Smartphones und Tablet-Computer zu Universalfernbedienungen zu machen, besonders für die Unterhaltungselektronik zu Hause. Verfügt das Gerät über die passende infrarote Sendediode, kann diese mit einer entsprechenden App angesteuert werden. Bisher setzen die Hersteller hierfür Sender wie Midled, Mini Midled oder Chipled ein. Mit der T-Midled SFH 4140 ergänzt Osram Opto Semiconductors sein Portfolio an Fernbedienungssendern um eine besonders flache Lösung. Für Smartphone und Tablets wurde die T-Midled entwickelt, doch auf lange Sicht sind, so Schnabel, durchaus weitere Einsatzgebiete denkbar. Generell ist diese Lösung geeignet für alle Applikationen, die ein seitenabstrahlendes Bauteil mit einem engen Abstrahlwinkel verlangen. Gerade in der Industrie seien die Anwendungsmöglichkeiten für Infrarotsender unüberschaubar vielfältig zum Beispiel für Lichtvorhänge, wie sie in der Logistik verwendet werden. Ideen gesucht Weil wir überzeugt sind, dass es in dieser Region ein riesiges Potenzial an guten Ideen und zukunftsweisenden Projekten gibt, haben wir den Innovationspreis ins Leben gerufen. Inzwischen sind die ersten beiden Preisträger gekürt. Aufgrund der positiven Resonanz präsentieren wir Ihnen auch 2014 jeweils eine Idee des Monats. Aus diesen Ideen wählt die Jury am Ende den Preisträger aus. Der Sieger bekommt neben dem Award eine doppelseitige Firmenpräsentation im Gegenwert von rund Euro. Skizzieren Sie uns in einer E- Mail Ihre Geschäftsidee. Sie müssen kein bis ins Detail ausgearbeitetes Konzept präsentieren, sollten aber Ihre Idee möglichst konkret formulieren. Die Kontaktadresse lautet: mittelbayerische.de(ti)

26 SEITE 28 OKTOBER 2014 MENSCHEN WIRTSCHAFTSZEITUNG BREITBANDPROJEKT UMGESETZT InnurdreiMonatenBauzeithatdieamplusAGausTeisnachEndeJulidasbayernweit erste Breitbandprojekt nach dem überarbeiteten 1,5 Milliarden Euro schweren Förderprogramm fertiggestellt: in der Gemeinde Schorndorf in der Oberpfalz. Am3.SeptemberwurdedasNetzdurchFinanzstaatssekretär Albert Füracker(3. v. li.), den Zweiten Bürgermeister Martin Bauer(re.) und den Vorstandsvorsitzenden der amplus AG Christof Englmeier(5. v. li.) offiziell in Betrieb genommen. Zu den weiteren Ehrengästen zählten MdL Dr. Gerhard Hopp(li.), der stellvertretende Landrat von ChamMarkusMüller(2.v.li.)sowieder Wirtschaftsreferent des Landkreises Klaus Schedlbauer(4. v. li./hinten) und der Regierungsvizepräsident der Oberpfalz Walter Jonas(6. v. li.). Foto: amplus Fünfter Geburtstag Baumwipfelpfad wurde 2009 eröffnet Am 9. September 2009 wurde der Baumwipfelpfad in Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald feierlich eröffnet. Seither hat sich der Pfad zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt über 1,7 Millionen Personen haben die 1,3 Kilometer lange Wegstrecke bereits zurückgelegt und konnten die Aussicht vom 44 Meter hohen Baumturm genießen. Genau fünf Jahre später, am 9. September 2014, wurde das Jubiläum mit über 2000 Besuchern und einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Landrat Sebastian Gruber(2. v. li., Landkreis Freyung-Grafenau) gratulierte Christian Kremer(5. v. li.), Marketingleiter der Erlebnis Akademie, mit einem Baum aus Glas von der Riedlhütter Glasmanufaktur Köck. Unter den Gratulanten befanden sich weiterhin Neuschönaus Altbürgermeister Heinz Wolf(re.) sowie der amtierende Erste Bürgermeister Alfons Schinabeck(3. v. li.). Mit von der Partie waren außerdem Standortleitung Nicole Klose(4. v. li.) und Architekt Josef Stöger(li.). Foto: Die Erlebnis Akademie DENKMALSCHUTZMEDAILLE ERHALTEN Für den besonderen Einsatz zur Sanierung und Umnutzung des ehemaligen Krankenhauses Kelheim in ein Bürogebäude wurden Architekt Norbert Raith(re.) von der Raith Architekten GmbH, dessen Frau Anja Raith, Geschäftsführerin der Raith Kommunikations- und Organisationsdesign GmbH, sowie Christian Gehr(2. v. li.), Geschäftsführer des Ingenieurbüros Brundobler, von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle(li.) mit der bayerischen Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet. In 27 MonatenistesdendreiBauherrenmitgroßem Aufwand gelungen, das Baudenkmal instandzusetzen und dabei die historische Authentizität des Gebäudes zu bewahren. Foto: Hemtza DAK-CHEF IM RUHESTAND Wolfgang Rösler, Leiter der Versorgungsregion Ostbayern der DAK, wurde nach 44 Jahren von DAK-Vorstand Claus Moldenhauer und Landeschef Gottfried Prehofer in den Ruhestand verabschiedet. In einer sehr persönlichen Feierstunde dankte Rösler, der fünf Jahre lang die Geschicke der flächenmäßig größten bayerischen DAK- Region lenkte, seinen Mitarbeitern für die tolle Zeit in Regensburg. Er freue sichjetztaufvielzeit,dieerunteranderem mit seiner großen Leidenschaft, der Malerei und Bildhauerei, verbringen werde. Seine Nachfolge tritt Evelyn Spingler(im Bild) an. Foto: Angerer IT-SECURITY-ZERTIFIKAT FÜR KRONES Bei Krones sind Kundendaten in geprüft sicheren Händen. Auch das eigene Knowhow des Konzerns wird von einem Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) geschützt, das jüngst vom TÜV SÜD ausgezeichnet wurde. Am 2. September überreichte Prof. Dr. Peter Schaff(3. v. re.),ceomsdivisiontüvsüd,dasentsprechende Zertifikat nach ISO/IEC 27001, der weltweit anerkannten Norm für das Information Security Management, an den Vorstandsvorsitzenden der Krones AG, Volker Kronseder(re.). Dr. Thomas Nowey (2. v. li.), Leiter IM Information Security: Diese Zertifizierung ist wichtig für uns. Die Anfragen großer Kunden nach unserem Sicherheitskonzept nehmen zu. Jetzt sind wir nach einer internationalen Norm geprüft und haben einen Qualitätsbeleg für uns und unsere Kunden. Foto:Krones

27 MARKT WIRTSCHAFTSZEITUNG OKTOBER 2014 SEITE 29 Architektur entdecken IHK unterstützt Initiative. Gewerbebauten sind durch ihre verkehrsgünstige Lage oft Erkennungsmerkmal einer Stadt oder Gemeinde. Sie sind nicht nur für Produktion oder Vertrieb von Bedeutung, sondern auch für den Städtebau. Dabei stellen wirtschaftliches Handeln und Baukultur keinen Widerspruch dar. Eine anspruchsvolle Architektur kann vielmehr zu einer höheren Produktivität und stärkeren Profilbildung eines Unternehmens beitragen. Entscheidend dabei: das architektonisch Anspruchsvolle mit dem wirtschaftlich Machbaren zu verbinden. Diesen Leitgedanken unterstützt die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim und schließt sich damit der von der Stadt Regensburg, dem Architekturkreis Regensburg und dem Treffpunkt Architektur Niederbayern-Oberpfalz der Bayerischen Architektenkammer (TANO) ins Leben gerufenen Initiative Baukultur an. Eine erste Veranstaltung ist im September geplant: Beim Bau-Kultur-Fest am 27. September wird die IHK zusammen mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz eine Fahrt mit dem Architektourbus anbieten. Die Touren Gewerbe, Handel und Industrie sowie Gewerbe und Handwerk fahren die Maschinenfabrik Reinhausen, das Alex-Center, das Donau-Einkaufszentrum, das MZ-Verlagsgebäude, den Neubau der Handwerkskammer und die Werkstätte von MaxHolzwerkan.(wz) Qualität ist gefragt BERLIN. Wer eine Digitalkamera kauft, entscheidet sich zunehmend für ein hochwertiges Gerät. In diesem Jahr geben Verbraucher durchschnittlich 276 Euro für eine Digitalkamera aus, 2012 waren es 237 Euro. Insgesamt geht der Markt für Digitalkameras in Deutschland jedoch zurück: In 2014 werden mit den Geräten voraussichtlich rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Minus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Marktzahlen der GfK berichtet. Danach werden in diesem Jahr voraussichtlich 4,66 Millionen Digitalkameras in Deutschland verkauft, ein Rückgang um 16 Prozent gegenüber Immer mehr Verbraucher nutzen statt einer einfachen digitalen Kompaktkamera lieber die Fotofunktion ihres Smartphones, sagt Bitkom-Experte Timm Hoffmann.(wz) LESEN SIE AUCH HANDELSREGISTER Neueinträge, Änderungen, Löschungen das aktuelle Handelsregister für Regensburg, Amberg, Schwandorf, Weiden, Neumarkt, Landshut und Straubing. Seiten 32bis39 MEDIZINTECHNIK IN WEIDEN Im Mittelpunkt von Treffpunkt Hochschule derothweidenstehtam15. Oktober die Medizintechnik. Seite 40 TERMINE Die wichtigsten Messen, Seminare und Kulturtipps kompakt zusammengefasst auf einer Seite. Seite 40 EinpositivesSignalfürdenStandort Die Fronberg Guss investiert in Schwandorf rund 1,5 Millionen Euro in den Neubau einer Halle VON THORSTEN RETTA SCHWANDORF/FRONBERG. Ebenso ungewöhnlich wie erfreulich war laut Florian Knippscheer der Anlass, zu dem der Geschäftsführer der Fronberg Guss GmbH Anfang September geladen hatte. Das Schwandorfer Traditionsunternehmen die Geschichte des Eisenwerks am Standort reicht 450 Jahre zurück steckt 1,5 Millionen Euro in den Bau einer neuen Werkshalle. Möglich und nötig gemacht hat diese Investition die gute Auftragslage, erklärt Knippscheer die Entscheidung zum Bau der 700 Quadratmeter großen Werkshalle. Nicht nur, dass inzwischen mehrere namhafte global agierende Motorenhersteller zum festen Kundenkreis zählen. Erst vor wenigen Wochen konnte ein weiterer internationaler Motorenbauer unter Vertrag genommen werden, der die jährlich produzierte Gussmenge in Fronberg von auf Tonnen steigen lässt. Dies ist eine Entwicklung, wie sie in der von der Konjunktur nicht gerade verwöhnten deutschen Gießereibranche nicht alltäglich ist. WACKERSDORF. Am Abend des 30. Dezember 2012 war Herr Müller der festen Überzeugung, dieser Tag sei der wohl schlechteste seines bisherigen Lebens gewesen. Denn ein paar Stundenzuvorhatteererfahren,dasserseinen Job verliert. Doch heute feiert er den Beginn jedes neuen Jahres bereits schon am 30. Dezember. Das Datum symbolisiert für ihn den Aufbruch in ein neues Leben. Herr Müller hatte nach seiner Kündigung die Hilfe eines Outplacement-Beraters in Anspruch genommen und fand nach einem halben Jahr eine neue Stelle, die ihn wesentlich mehr ausfüllte und befriedigte als all seine bisherigen Beschäftigungen. Der Bedarf an Beratung steigt In der heutigen Zeit können Outplacement-Berater über mangelnde Beschäftigung nicht klagen. So hat der massive Stellenabbau des Leuchtmittelherstellers Osram, bei dem allein in Deutschland 1700 Beschäftigte ihre Arbeit verlieren werden, in der Öffentlichkeit viel Besorgnis ausgelöst. Auch die bevorstehende Entlassungswelle Oberbürgermeister Andreas Feller, Bauunternehmer Alexander Karl sowie Wirtschaftsförderin Maria Schuierer und Landrat Thomas Ebeling (v. li.) unterstützten den Fronberg-Guss-Geschäftsführer Florian Knippscheer (Mitte) beim symbolischen Spatenstich. Foto: Heinzl Metallblöcke mit 1400 Grad Celsius So sind es die Verträge mit den Neukunden, die maßgeblich für den Ausbau verantwortlich sind. Denn in Fronberg wird nicht etwa für den Automobilbereich gefertigt. Die sieben bis zwölf Tonnen schweren Riesenmotoren treiben Lokomotiven, Schiffe und Generatoren an. Nach dem Gießen sind die metallenen Aggregate allerdings 1400 Grad Celsius heiß und damit nicht zu transportieren. Daher müssen die heißen Metallblöcke rund eine Woche in Fronberg verbleiben, um abzukühlen. In vier Monaten so langebeträgtdiebauzeit danninder neuen Halle. Über den Bau freute sich neben dem Geschäftsführer, der darin ein klares Zeichen dafür sieht, dass das Unternehmen auf weiteren wirtschaftlichen Erfolg setzt, natürlich auch die Politik. Sowohl Landrat Thomas Ebeling als auch Oberbürgermeister Andreas Feller waren gekommen, um die blauen Fronberg-Spaten in den Schwandorfer Boden zu treiben und damit symbolisch den Beginn der Bauarbeiten zu markieren. Diese zukunftsweisende Investition unseres ältesten Industriebetriebs ist eine gute Nachricht für die Stadt, so Feller. Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs mit starkem Trend zur Globalisierung ist es wichtig, dass es international tätige Unternehmen gibt, die sich zur Region bekennen. Ebenso begrüßte Ebeling die Investition. Man könne sehr stolz darauf sein, dass in Schiffen und Lokomotiven überall auf der Welt Technik aus Schwandorf stecke. Dass beim Bau, speziell bei den Filter- und Entlüftungsanlagen, modernste Umweltstandards angewendet werden, macht das Glück des Landrats perfekt, sagte Ebeling und warf damit ein Schlaglicht auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dass diese Themen bei Fronberg Guss obwohl die Gießerei von der EEG-Umlage befreit ist ein wichtiges Thema ist, konnte auch der Geschäftsführer bestätigen und wies sogleich auf ein unternehmensinternes Pilotprojekt hin. Die Beleuchtung in der neuen Halle wird komplett über LEDs laufen. Ist das Projekt erfolgreich, werden wir es auf die gesamte Firmenstruktur übertragen. Was bereits erfolgreich umgesetzt wurde, ist der Anspruch, die Wertschöpfung am Standort zu halten. Beim Bau der Halle kommen ausschließlich Firmen aus der Region zum Einsatz. Den Anfang macht das Bauunternehmen Karl. Die Schwandorfer kümmern sich um die Arbeiten am Fundament sowie um die Betonarbeiten und bereiten damit sprichwörtlich den Boden für die weiteren Gewerke. Das Geld bleibt in der Region, freute sich Knippscheer. bei der HypoVereinsbank dürfte den Outplacement-Beratern viel neue Beschäftigung bringen. Bereits 2013 war der Umsatz der deutschen Outplacement Beratungen um 8,5 Prozent auf 74 Millionen Euro gestiegen. Fachund Führungskräfte gehören in besonderem Maße zur Klientel der Outplacement-Berater. Martina Stahl-Förster von der Unternehmens- und Outplacement-Beratung Günther Stahl GmbH in Wackersdorf betont, dass grundsätzlich alle verdienten Mitarbeiter, die von Entlassungen betroffen sind, zum Beispiel auch der Spezialist aus dem Exportwesen, zur potenziellen Kundschaft gehören. Outplacement ist eine von den Unternehmen bezahlte Dienstleistung, die ihre entlassenen Mitarbeiter betreuen lassen, um ihnen somit möglichst schnell wieder eine neue Tätigkeit zu verschaffen. Zuerst analysiert der Outplacement-Berater die berufliche und private Situation des Entlassenen. Damit ist auch eine Einschätzung der Qualifikation sowie der persönlichen Stärken und Schwächen verbunden. Darauf aufbauend entwickeltder Berater für seinen Kunden eine individuelle Bewerbungsstrategie. Aus ihr ergibt sich die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen, das Vorgehen bei der Stellensuche und die Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen. Meist schließt der Berater mit dem Kunden einen Vertrag über drei oder sechs Monate ab, doch gelegentlich gibt es auch unbefristete Projekte. Beim neuen Job Abstriche machen Das Interesse der Unternehmen an dieser Dienstleistung ist offensichtlich. Zum einen wird auf diese Weise die Suche des Entlassenen nach einem neuen Arbeitsplatz verkürzt. Angesichts langer Kündigungsfristen, vor allem bei älteren Arbeitnehmern, hilft dies dem Arbeitgeber, Kosten zu sparen.denndie20bis22prozentdesjahresgehaltes des Entlassenen, die ein Outplacement-Berater als Provision erhält, erscheinen im Vergleich zur Gehaltsfortzahlung als gut investiertes Geld. Zudem kann ein Unternehmen, dessen Image in der Öffentlichkeit unter Entlassungen oft leidet, durch ein Outplacement-Programm seinen Ruf wieder etwas verbessern.häufig hat 20 neue Jobs werden geschaffen Auch hinsichtlich der Arbeitsplätze hatte er gute Nachrichten: Mit der gestiegenen Produktionskapazität ist auch die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze verbunden. Derzeit sind knapp 200 Arbeiter im Unternehmen beschäftigt. Wir werden unseren Mitarbeiterstamm um rund zehn Prozent erhöhen und so für die Region ein positives arbeitsmarktpolitisches Signal setzen. Wir zünden damit auch die nächste Stufe der Weiterentwicklung des altehrwürdigen Fronberger Eisenwerks. Entwickeln sich die Zahlen weiter positiv, sollen die neuen Mitarbeiter mit unbefristeten Arbeitsverhältnissen gehalten werden. Schließlich stehe man in der Region im KampfumdiebestenHändeundKöpfe mit zahlreichen namhaften Industrieunternehmen im Wettbewerb, so Knippscheer. Als ausgesprochen positives Signal deutete der Geschäftsführer vor diesem Hintergrund daher die Tatsache, dass mit fünf Auszubildenden aktuell eine Zahl erreicht werden konnte, die wir in Fronberg lange Zeit nicht mehr hatten. UMSATZ UND MITARBEITER DieFronbergGussGmbHzähltzuden traditionellen mittelständischen Industrieunternehmen in der Oberpfalz. Mit rund 200 Mitarbeitern verbuchte das Unternehmen, das seit 2005 zur Gienanth GmbH(Rheinland-Pfalz) gehört, im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 32 Millionen Euro. Wichtige Orientierung im Bewerbungsdschungel Outplacement-Berater können den Jobverlust in neue positive Perspektiven für den Betroffenen verwandeln der von Entlassung betroffene Mitarbeiter die Wahl zwischen einer Outplacement-Beratung und einer Abfindung. Dabei steigt der Prozentsatz der Personen, die die Beratung in Anspruch nehmen. Offensichtlich ist vielen Arbeitnehmern bekannt, dass Outplacement eine wichtige Orientierung im Bewerbungsdschungel gibt und die Quote der vermittelten Outplacement-Kunden relativ hoch ist. Allerdings räumt Martina Stahl-Förster freimütig ein, dass Bewerber mitunter auch Abstriche bei der Bezahlung und anderen Konditionen in einem Job machen müssen. Trotz der Vorteile, die eine seriöse Outplacement-Beratung bietet, wird diese Dienstleistung mitunter mit Skepsis gesehen. Outplacement-Berater geraten manchmal in den Verdacht, mit der Not der Entlassenen ihre Geschäfte machen zu wollen. Die Stahl GmbH orientiere sich an den Grundsätzen des Bundesverbandes der Unternehmensberater, doch nicht alle Unternehmen täten dies, wie Stahl-Förster betont. Für manche Personaldienstleister steht das schnelle Geld im Vordergrund. (xho)

28 SEITE 30 OKTOBER 2014 UNTERNEHMEN WIRTSCHAFTSZEITUNG AufdemWegzurPerfektioninderProduktion Das Elektronikwerk in Amberg feiert sein 25-jähriges Bestehen und zeigt, dass es ein Vorzeigewerke in der Siemensfamilie ist VON THORSTEN RETTA AMBERG. Ich kenne weltweit kein vergleichbares Werk. So beschreibt Prof. Dr. Karl-Heinz Büttner das Siemens Elektronikwerk Amberg (EWA). Büttner weiß, wovon er spricht. Er ist Leiter der Vorzeigefabrik aus der Siemensfamilie, deren 25. Geburtstag Mitte September gefeiert wurde. Und schon die Tatsache, dass neben den beiden Vorständen Klaus Helmrich (Forschung und Entwicklung) und Prof. Dr. Siegfried Russwurm (Industry) auch Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser in die Oberpfalz gekommen war, zeigte, welche Bedeutung dem Geburtstagskind beigemessen wird. Begibt man sich nun auf die Suche danach, was dieses Werk so besonders macht, stößt man immer wieder auf einen Begriff: Fehler. Büttner und seine Mitarbeiter sind ganz versessen darauf. Überall suchen sie nach defekten Bauteilen, kaputten Kontakten oder Materialschwächen. Wir messen, was geht, beschreibt der Chef die Jagd nach dem Makel. 50 Millionen Messergebnisse pro Tag kommen so zusammen waren es im Jahr 2000 gewesen, 1995 lediglich Und wir werden in Zukunft noch mehr messen, verspricht Büttner. Auf eine Fehlerwahrscheinlichkeit von 0,0012 Prozentkommenerundseine1150Mitarbeiter auf diese Weise und machen das EWA so zu einem Paradebeispiel für Automatisierungstechnik. Automaten und Roboter sind in Amberg nicht wegzudenken. Denn mit einer Erhöhung der menschlichen Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny, Vorstand Klaus Helmrich, Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser sowie Vorstand Prof. Dr. Siegfried Russwurm gratulierten dem Leiter des Elektronikwerks Amberg, Prof. Dr. Karl- Heinz Büttner(v. li.) zum 25. Geburtstag seines Werkes. Foto: Siemens Arbeitsleistung wäre die garantierte Qualität von 99,9988 Prozent nicht zu erreichen gewesen. Der Mensch ist die Fehlerquelle Nummer eins. Daher versuchen wir, den Menschen optimal zu unterstützen, erklärt Büttner. Beispielsweise mit Kamerasystemen, die die Handgriffe der Mitarbeiter überprüfen und feststellen, ob in eine Ablage, in die während des Arbeitsschrittes nur einmal statt wie eigentlich nötig zweimal gegriffen wurde. Vollständig verschwinden werde der Mensch aus den Fabrikhallen der Zukunft jedoch nicht. Aus zwei Gründen: Zum einen sei Automatisierung nur dort rentabel, wo sehr hohe Stückzahlen produziert würden. Das sei nicht überall der Fall. Zum anderen ist der Mensch in der Lage, Verbesserungspotenzial dort zu erkennen, wo Maschinen das nicht schaffen. Die Siemensianer in Amberg scheinen für diese Verbesserungsmöglichkeiten ein ganz besonders gutes Auge zu haben Vorschläge zur Optimierung der Produktion werden hier Jahr für Jahr umgesetzt und tragen maßgeblich zur hohen Qualität bei. Firmenvertreter aus der ganzen Welt kommen zu uns und wollen sehen, wie wir dieses Thema handhaben, zeigt sich der Werkleiter stolz. Dass es sich beim Bekenntnis zum Menschen nicht nur um hohle Phrasenhandelt,lässtsichauchanderZahl der Mitarbeiter ablesen. Die hat sich in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten nämlich kaum verändert. Ebenso die Produktionsfläche. Beides ist etwa auf dem Niveau von Dennoch wurde die Produktivität um das Achtfache erhöht. Der Kreativität der Menschen und der Arbeitskraft der Maschinen sei Dank. Aber selbst damit wäre das EWA noch nicht zu der Vorzeigefabrik geworden, die heute schon nach dem produziert, was in einigen Jahren in vielen Fertigungswerken Standard sein wird. Die Digitalisierung, also der durchgängige Einsatz von IT im Fertigungsprozess, ermöglicht es Maschinen, Produkten und Menschen, miteinander zu kommunizieren und dadurch hoch vernetzt und automatisiert fast fehlerfrei zu arbeiten. Etwas, das Siemens ebenfalls von seinen Zulieferern verlangt, um auch die Qualität der Vorprodukte lückenlos überprüfen zu können. Wir kaufen nur Milch von Kühen, von denen wir wissen, welches Gras sie gefressen haben. Automatisierung ist nicht allein in der Produktion das Thema. Das Produkt, das im EWA hergestellt wird speicherprogrammierbare Steuerungen vom Typ Simatic steuert in seinen 1000 Produktvarianten Maschinen und Anlagen von Kunden weltweit. Vom Skilift über das Bordsystem von Kreuzfahrtschiffen bis hin zur Fertigungsstraße in Automobilwerken. Hier wird auch deutlich, warum Fehler in der Produktion nicht geduldet werden. Simatic macht bei den Kunden etwa ein Prozent des Invests aus, erklärt Büttner. Fällt es aber aus, steht die gesamte Fabrik und damit 100 Prozent der Investition still. 85 Prozent dieser ältesten noch gebauten Siemensmarke kommen aus Amberg. Acht weitere Prozent kommen aus einem Werk in Karlsruhe, den Rest leistet eine Fertigung in China. Das Werk in Chengdu ist formal der Zwilling des EWA. Wir sind nicht wegen der niedrigen Lohnkosten nach China gegangen, sondern weil wir in China den größten Zukunftsmarkt sehen. Eine Abwanderung von Arbeitsplätzen aus der Oberpfalz nach Fernost schließt Büttner aus. Der Standort und seine Jobs in der Mitte Europas werden erhalten bleiben. Wenn so produziert wird wie hier, dann spielen die Lohnkosten eine relativ geringe Rolle. Im Schnitt verlässt jede SekundeeinProduktdasEWA. Wissensforum 2014/2015 Seminare mit Eventcharakter Die Mittelbayerische Zeitung, mit dem Partner Wirtschaftszeitung und in Kooperation mit dem Gewerbepark und SPRECHERHAUS lädt erneut prominente TOPReferenten nach Regensburg ein, um Ihnen das Wissen der Besten zu bieten und Ihren Vorsprung durch Wissen zu sichern. Wir bieten Ihnen gebündeltes Seminarwissen verdichtet auf einen 1.5 stündigen Vortragsabend, um Zeit und Kosten zu sparen. Im hervorragenden Ambiente des Atriums mit schöner Gastronomie ist an allen Abenden für Getränke und kleine Speisen gesorgt. Sie verbringen Vortragsabende mit Wissensimpulsen, Spaß und Geselligkeit. Wir suchen Wissensquellen, die uns weiter bringen. Das Wissensforum ist zu solch einer wertvollen Quelle für Regensburg und die Region geworden. Wir wünschen allen Teilnehmern wissensreiche Vortragsstunden und zahlreiche Erfolgserlebnisse bei der Anwendung des Wissens! Vorsprung durchwissen! Das sind die Themen der unterhaltsamen Vortragsabende von Oktober 2014 bis März 2015: 1. Abend Gedächtnistraining &Konzentration 2. Abend Mentale Stärke &Selbstmotivation 3. Abend Menschenkenntnis &Soziale Kompetenz 4. Abend Gelassenheit &Stressbalance 5. Abend Kommunikation &Vertrauen 6. Abend Veränderungsbereitschaft Veranstaltungsort: Atrium im Park Hotel, Forum Tagungszentrum Im Gewerbepark D80, Regensburg Jeweils montags von bis Uhr. Einlass ab Uhr. Zur Wissensvertiefung, bieten wir Dank der Buchhandlung Dombrowsky die Bücher der Referenten vor Ort zum Kauf an. Die Referenten stehen am Büchertisch für Buchsignierungen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Partner: Unterstützt von: Einzelkarte 55,00 49,00 * 6er-Abo 319,00 229,00 * *Vorteilspreis für Abonnenten der Mittelbayerischen Zeitung und der Wirtschaftszeitung Infos und Buchung unter oder rufen Sie unser Kundentelefon an: +49 (0) Irmin Eitel Markus Hofmann Thomas Baschab Gereon Jörn Sabine Asgodom Leo Martin Tanja Köhler CSP, Gedächtnisexperte, Bestseller-Autor Faszination Gedächtnis In jedem Kopf steckt ein Superhirn Markus Hofmann ist der wohl inspirierendste und effektivste Gedächtnisexperte Europas und einer der begehrtesten Top-Speaker für Unternehmen aller Branchen. Erverpackt erstaunliches Wissen in exzellentes Infotainment. Durch seine lebendige Art inkombination mit Spaß und Humor sowie interessantem und verblüffendem Know-How wird das Training des Gedächtnismuskels zum Impuls-Erlebnis für die Zukunft. In vielen praktischen Übungen erleben Sie, welche außerordentlichenleistungen auch Ihr Gedächtnis vollbringen kann. ErfahrenSie, wie sie sich spielend Namen und Gesichter, Fach- und Allgemeinwissen sowie komplexe Sachverhalte merken können. Wer nicht vom Weg abkommt, wird auf der Strecke bleiben! Experte für Leistungsoptimierung und Potenzialausschöpfung, Mentaltrainer Geht nicht, gibt s nicht! Herausforderungen annehmen Anhand zahlreicher spektakulärer Erlebnisse und AHA-Effekte erfahrensie, wie Sie Ihr Unterbewusstsein als Zugang zu Ihren tatsächlichen Potenzialen nutzen können. Sie lernen den Funktions-Mechanismus kennen, der die Grundlage des mentalen Trainings bildet. Sie erleben, wie Sie durch mentale Zielprogrammierung Ihre persönlichen Grenzen überwinden können und Ziele erreichen, die sie bisher für unerreichbar gehalten haben. Spannung, Unterhaltung und Erkenntnis pur mit Thomas Baschab. Die Welt ist voller Wunder, für den, der bereit ist seine Träume zuwagen. Experte fürdas Menscheln und fürempfängerorientierte Kommunikation Wer bin ich und wenn ja wie ticke ich? Persönlichkeits-Typen erkennen und verstehen Erfahren Sie, welche Typologie schon Hippokrates entdeckte, Sigmund Freuds Schüler C. G. Jung, einer der größten Psychologen der jüngsten Vergangenheit,ausbaute und von unzähligen erfolgreichen Unternehmen der Gegenwartgenutzt wird. Gereon Jörn zeigt Ihnen, wie Sie komplett neue Kundenschichten erschließen und die bisherigen Kunden noch enger ansich binden. Sie erfahren die Verkaufsgrundlagen und Verkaufsmodelle und zusätzlich, wie man welchem Kundentyp etwas verkauft. Nach diesem Vortrag werden Sie den Fisch (Kunden) erkennen und den richtigen Köder auswerfen. Steigern Sie Ihre Umsätze und erfahren Sie, welcher Typ Sie selbst sind! Sie werden sich also Ihrer Selbst ein Stück mehr bewusst. Dies steigert Ihr Selbst-bewusst-sein! Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler! CSP, Bestsellerautorin und meist ausgezeichnete TOP-Referentin Die zwölf Schlüssel zur Gelassenheit Einen klaren Kopf behalten in stürmischen Zeiten. Sie berührt Ihr Herz und bewegt Ihren Verstand. Relevant und unterhaltsam. Lassen Sie sich zu Standing Ovations hinreißen! Keynotes von Sabine Asgodom sind ein emotionales Erlebnis. Mit ihrem Herzen auf dem richtigen Fleck und ihrem Humor reißt die Management-Trainerin jedes Publikum zu Beifallsstürmen hin. Sie berührt Menschen in ihrem Innersten, denn sie liebt und lebt den Dialog mit ihrem Publikum mit 500 Zuhörern ebenso, wie mit Vorträge von Sabine Asgodom schüren die Lust am Erfolg, fördern Gemeinsamkeiten, steigern die Eigenverantwortung und machen Spaß. Ich möchte, dass die Menschen aus meinen Vorträgen Empowerment mitnehmen. Sie sollen nicht nur die links im Hirn erkannte Einsicht, sondern die in der ganzen Seele gefühlte Gewissheit mitnehmen. Ex-Geheimagent und Bestsellerautor Geheimwaffe Vertrauen Die Kunst Menschen an sich zu binden Einen solchen Vortrag über die Kunst,Menschen ansich zu binden, hat es noch nie gegeben: ein Ex-Agent, dessen Aufgabe es war, V-Männer aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität zu gewinnen, um an brisante Informationen zu gelangen, verrät seine besten Strategien. Wildfremde Menschen vertrauten ihm und verrieten ihm geheimstes Insiderwissen. Leo Martin, der studierte Kriminalwissenschaftler, gibt erstmals sein Erfolgsgeheimnis preis und verrät auf eindrucksvolle Weise, wie es uns allen ganz leicht gelingt, Kontakt aufzunehmen, Vertrauen zu gewinnen und andere von sich zu überzeugen. Der Experte für unterbewusstablaufende Denk-und Handlungsmuster gehörte zu den erfolgreichsten Agenten Deutschlands. Wenn Menschen Dich mögen unterstützen Sie Dich -wenn Sie Dich nicht mögen suchen Sie nach Fehlern. Die Nr. 1inSachen VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN! Veränderungs-IMPULSE! 7Schritte, damit Veränderung gelingt! Ich würde ja gerne, aber, Ich habe schon so viel versucht, es gelingt einfach nicht!, diese oder ähnliche Sätze kennt jeder: Sowohl aus dem Berufsleben als auch aus dem privaten Bereich. Es geht um Veränderung. Die Fragen, die die Menschen manchmal intensiv, manchmal nur latentbeschäftigt: Wie gelingt mir (endlich) mein persönliches Veränderungsvorhaben? Wie bekommeich den anderendazu, sich zu verändern? Tanja Köhler führt mit ihrem Vortrag direkt in die Veränderung und gibt den Zuhörern eine Anleitung 7 Schritte der Veränderung, damit diese aus ihren Vorhaben und Vorsätzen gelebte Wirklichkeit machen können. Damit die Veränderung erfolgreich sein kann, braucht esnur eines: Den einen einzigen richtigen IMPULS!

29 Von 6. bis 8. Oktober auf der Messe München EXPOREAL ANZEIGE MESSESPEZIAL OKTOBER 2014 SEITE 31 An die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre möchte die Messe München auch mit der zum 17. Mal stattfindenden Expo Real 2014 anknüpfen. Fotos: Messe München Kontaktedurch MatchUp! NeueDatenbankhilftbeiderFrage,wenmanaufderExpoRealtreffensollte VON GERD OTTO Die digitale Economy Begegnungen und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt der Expo Real MÜNCHEN. Wenn die größte B2B-Messe ihrer Art in Europa, die Expo Real, als die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen AnfangOktoberzum17.MalinderMesse München stattfinden wird, dann spiegelt diese Begegnung international agierender Player (deshalb auch business to business ) nicht nur die ständigen Veränderungen der hier vertretenen Branchen wider. Auch die Messe München selbst versucht gerademitblickaufdieexporeal,immer wieder mit innovativen Neuerungen auf sich aufmerksam zu machen. Natürlich, so betont die Projektleiterin Claudia Boymanns, stets aus dem Blickwinkel der Kunden, der Messeaussteller eben. Das Schlagwort der Expo Real 2014 lautet offenbar MatchUp!. Dahinter verbirgt sich die neue Teilnehmerdatenbank der Expo Real, die als eine Closed User Community konzipiert wurde. Wie Claudia Boymanns erläutert, sei diese Form deshalb gewählt worden, weil wir festgestellt haben, dass viele Teilnehmer der Expo Real im Vorfeld miteinander kommunizieren und Termine ausmachen wollen. Dies gelte etwa für Aussteller untereinander, aber auch Besucher und Pressevertreter wollen gerne schon Interviewanfragen organisieren, Studenten wollen sich informieren, und das Ganze natürlich im geschlossenen Bereich, sodass man nicht von anderen Verkäufern überrieselt wird. Aus dieser Erkenntnis heraus hat die Messe München gezielt für die Teilnehmer der Expo Real Profile abgefragt. So kann jeder Teilnehmer bei der Erstellung seines Profils selbst ausfüllen, warummanaufderexporealsei,was mansucheundwasmanselbstzubieten habe. Darauf aufbauend hilft das System die Frage zu beantworten, wer als Gesprächspartner interessant sein könnte. Neben MatchUp! haben die Messeverantwortlichen der Expo Real vor allem am Konferenzprogramm gearbeitet. Schließlich, so Claudia Boymanns, wolle man die Rolle als Trendgeber weiter ausbauen und Impulse setzen, wie dies schon seit Langem zur Tradition dieser Ausstellung gehört. Konkret bedeutet dies, dass auf der Expo Real nicht nur ein Themenkomplex aufgebaut wird, der sich um immobilienwirtschaftliche Fragestellungen dreht. Vielmehr sollen hier auch verstärkt Themen vertreten sein, die man nicht unbedingt auf einer Immobilienmesse erwartet. Unter dem Aspekt werden zum Beispiel am Schlusstag der Messe unter dem Motto Kluge Köpfe, kluge Gedanken Themen aufgegriffen, die für jeden in irgendeiner Form relevant sind. Als Beispiele erwähnt die Projektleiterin Regulierung oder Finanzierung. Auch für die Zielgruppe Regionen und Städte sei ein eigenes Forum entwickelt worden, auf dem Stadtprojekte präsentiert werden, um etwa den Städten Anleitungen zu gebenaufdersuchenacheinemeigenen USP, also einem Alleinstellungsmerkmal. Da der Wettbewerb der Städte untereinander immer härter werde, kommen auf der Expo Real Experten mit ihren Best Practices zu Wort. Dabei geht es um Fragen, wie städtische Strukturen wiederbelebt werden können, wie man einen Standort durch Universitäten belebt oder welche Rolle die digitale Economy spielt. Claudia Boymanns jedenfalls könnte sich einen Erfahrungsaustausch für eine solch große Zielgruppe als sehr spannend, ja als wertvoll vorstellen. WIEDER GÄSTE ERWARTET Expansion: Mit Blick auf die weiter positiven Aussichten für die Immobilienwirtschaft erwartet die Expo Real 2014, an den Erfolg des letzten Jahres anzuknüpfen, als man 1653 Aussteller und 36000Teilnehmeraus68Ländernbegrüßen konnte. Das Konferenzprogramm bietet mit seinem Facettenreichtum viele Highlights, wie Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München International, betont. Kluge Köpfe, kluge Gedanken gehört als Vortragsreihe ebenso dazu wie die anderen Veranstaltungen der Aussteller auf den Messeständen. Jedenfalls ist Egetenmeier überzeugt, ein erfolgreiches Networking bieten zu können. Immer faszinierend: Wie aus Ideen und Modellen Wirklichkeit wird. Kommt die Zinswende? Expo Real behandelt Perspektiven/ Hoffnung für Südeuropa MÜNCHEN. Seit 1998 findet jedes Jahr im Oktober die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, kurz Expo Real, statt. An diesen drei Münchner Tagen trifft sich die gesamte Branche an einem Ort, man spricht von einer unverzichtbaren Geschäftsplattform mit über 1650 Ausstellern, die auch heuer wohl wieder Besucher anlocken werden. Die Teilnehmer kommen aus allen Bereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Konkret handelt es sich um Projektentwickler und Projektmanager, Investoren und Finanzierer, Berater und Vermittler, Architekten und Planer, Corporate Real Estate Manager, Expansionsleiter oder auch Repräsentanten und Fachleute aus Wirtschaftsregionen und Städten, die sich bei Symposien, Konferenzen und Gesprächsrunden begegnen. Kein Schwerpunkt des Konferenzprogramms, aber doch recht spannend verspricht nach Auffassung der Projektleiterin Claudia Boymanns das Thema Zinswende zu werden und die Frage, wann diese erwartet wird. DieletztenJahreseienja starkvoneinem niedrigen Zinsumfeld geprägt worden, das auf der einen Seite das Geld sehr günstig gemacht hat und auf der anderen Seite einen wahren Investmentboom in Deutschland hat ausbrechen lassen. Umso wichtiger, so ahnt offenbar die Branche, sei es jetzt, darüber nachzudenken, was passieren würde, wenn diese Phase dem Ende zuginge und die Wirtschaft in eine Hochzinsphase geraten würde. Über ein SzenariomitdemTenor,wasmitdenMärkten geschehen würde, wenn die Finanzierungen nicht so günstig zu haben wären, werden auf dieser Expo Real etliche Experten zu Wort kommen. Dabei dürfte nach Auffassung von Claudia Boymanns auch die Frage erörtert werden, ob wir eigentlich den Turnaround nach 2008 bereits geschafft haben. Wie hat sich die Branche nach der Immobilienkrise 2008 entwickelt? Was hat sich wirklich geändert? Hinsichtlich der aktuellen Stimmung auf den Immobilienmärkten und mit Blick auf die Aussteller der Expo Real 2014 glaubt Claudia Boymanns beobachten zu können, dass es Europa wirklich gut geht, vor allem Nord-, West- und Mitteleuropa. Einen kleinen Trend der Erholung sehen die Münchner aber auch in Südeuropa, es kommen heuer mehr Aussteller aus Italien auf die Expo Real, das heißt, auch diese Unternehmen haben sich angepasst an die veränderten Strukturen und bringen die Produkte mit, die für internationale Investoren interessant sind. Dass zum ersten Mal die portugiesische Hauptstadt Lissabon auf der Expo Real vertreten ist, betrachtet Boymanns als ein Signal, und dies von einem Land,dasvor einpaarjahren in der Versenkung verschwunden war. Und noch eine Premiere erfreut die Messe: Zum ersten Mal präsentieren sich drei internationale Städte, Lyon, Birmingham und Göteborg, gemeinsam auf der Expo Real.(go)

30 SEITE 32 OKTOBER 2014 HANDELSREGISTER WIRTSCHAFTSZEITUNG Handelsregistereinträge Stand September 2014 Neueintragungen Veränderungen Löschungen Berichtigungen inauszügen Die Angaben sind ohne Gewähr. AG In ( ) gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr: NEUEINTRAGUNGEN HRA INVIA TRADING E.K., Am Königshof 5, Regensburg. (Einzelhandel mit Modeartikeln). Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Am Königshof 5, Regensburg. Der Inhaber / die Inhaberin handelt allein. Inhaber: Schott, Thomas, Regensburg,* HRA PUTZMUNTER- GEBÄUDEREINIGUNGMICHAEL GALLINGERE.K., Prüfeninger Straße 93, Regensburg. (Reinigung von Gebäuden). Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Prüfeninger Straße 93, Regensburg. Der Inhaber / die Inhaberin handelt allein. Inhaber: Gallinger, Michael, Regensburg,* HRA REWEYILMAZTEZCANLIOHG,KELHEIM Abensberger Straße 2,93309 Kelheim. (Vertrieb von Lebensmitteln aller Art im Einzelhandel). Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift: Abensberger Straße 2, Kelheim. Jeweils zwei persönlich haftende Gesellschafter vertreten gemeinsam. Persönlich haftender Gesellschafter: REWE Partner GmbH, Köln (AG Köln HRB 72160); Tezcanli, Yilmaz, Wolnzach,* HRA PETERKRAUSFLEISCH. WURST.KONSERVENE.K., NEUSTADT Stadtplatz 15, Neustadt. (Produktion von Fleischund Wurstwaren.). Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Stadtplatz 15, Neustadt. Der Inhaber/ die Inhaberin handeltallein. Inhaber: Kraus, Peter, Neustadt,* HRA SCHEITERIMMOBILIENE.K., LAPPERSDORF Dr.-Gessler-Str. 37, Regensburg. (Vermittlung des Abschlusses und der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Wohnräume.). Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Dr.-Gessler- Str. 37, 93051Regensburg. Der Inhaber / die Inhaberin handelt allein. Inhaber: Scheiter, Alexander, Lappersdorf, * HRA YOUROWNBRANDGMBH&CO.KG,NEUTRAUBLING HartingerStraße 10, Neutraubling. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Hartinger Straße 10, Neutraubling. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlichhaftender Gesellschafter: Tunap Industrie Chemie GmbH, Wolfratshausen (Amtsgericht München HRB 61192), einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis-auch für die jeweiligen Geschäftsführer -,im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter odereinem anderen Prokuristen: Hannibal, Imke, Hemmingen, * ; Kraus, Reinhard, Regensburg, * ; Ruf, Bernhard, Regensburg, * Entstanden durch formwechselnde Umwandlung deryourown BrandGmbHmit demsitz in Neutraubling(Amtsgericht Regensburg HRB 7642). HRA MIXMARKT121OHG, Langobardenstraße2,93053Regensburg. (Betrieb eines Einzelhandelsgeschäfts zum Vertrieb von Lebensmitteln, Getränken, Drogerie- und Haushaltswaren, NonFood und weiteren Waren im Einzelhandel, auch die Untervermietung im Shop-in-Shop System. Hierzu bedienen sichdie Gesellschafter ausschließlich und vollumfänglich des Einzelhandelskonzepts der Mix GmbH.). Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift: Langobardenstraße 2, Regensburg. Die persönlich haftenden Gesellschafter vertreten gemeinsam. Persönlich haftender Gesellschafter: Buchner, Wadim, Diez, * ; Mix Markt Ost GmbH, Roth(Amtsgericht Nürnberg HRB 24332). HRB AMAOPTIKGMBH, Prüfeninger Schlossstraße 2 a, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom Geschäftsanschrift: Prüfeninger Schlossstraße 2 a,93051 Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Groß- und Einzelhandel mit Artikeln der Optikbranche und allen artverwandten Artikeln, Erbringung von Dienstleistungen und Marketing für das Augenoptikerhandwerk sowie aller damit zusammenhängender Hilfsund Nebengeschäften. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaftallein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaftdurch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Urbanek, Gerhard, Schwandorf, * , einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB CLASSICCENTERREGENTALGMBH,REGENSTAUF Dr.-Pfannenstiel-Straße 3, Regenstauf. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Dr.-Pfannenstiel-Straße 3, Regenstauf. Gegenstand des Unternehmens: Handel mit Fahrzeugen, insbesondere Oldtimern,Handel mit neuen und gebrauchten Ersatzteilen sowie Betrieb einer Kfz-Werkstätte. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt erdie Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Schuster, Johann, Thalmassing, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB SCHNEIDERGOLLINGINDUSTRIEASSEKURANZ MAKLERGESELLSCHAFT MBH, Galgenbergstr. 2b, 93053Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Galgenbergstr. 2b, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Beratung, Vermittlung und Betreuung von Privat-und Firmenkunden in Bezug auf Versicherungen aller Art. Geschäfte nach 34 c GewO sind ausgeschlossen. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführerbestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Berger, Andreas Rudolf Dietmar, Regensburg, * ; Schneider, Ralf, Heinsberg,* , jeweils einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter HRB FRAUENHÄUSLGASTRONOMIEGMBH,KELHEIM Frauenhäusl 1, Kelheim. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Frauenhäusl 1, Kelheim.Gegenstand des Unternehmens: Führung gastronomischer Betriebe nebst angegliederter Verkaufsstätten, insbesondere der Gaststätte Frauenhäusl in Kelheim, Frauenhäusl Nr. 1. Stammkapital: ,00 EUR.Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt erdie Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Hügel, Andreas, Bad Abbach, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB PHASEPOLSTERMÖBELGMBH, Im Gewerbepark C 25, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Im Gewerbepark C 25, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Groß- und Einzelhandel mit Möbeln, insbesondere mit Sitzgarnituren. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Duras, Martin, Selec / Slowakei, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB MONTAGEGIPSKARTON2000UG (HAFTUNGSBESCHRÄNKT), ZANDT Am Kellerberg 92, Zandt. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Am Kellerberg 92, Zandt. Gegenstand des Unternehmens: Bauarbeiten im Allgemeinen,Montagevon Gipskarton, Spachtlerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Erbringung von Dienstleistungen aller Art in der Baubranche sowie Vertrags- und Lohnarbeiten in der Baubranche. Stammkapital: 100,00 EUR.Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt erdie Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Bouzas Morato, Antoni Marc, Zandt, * , Gesellschaft mit sichim eigenen Namenoder als Vertreter HRB DR.BRANDLVERWALTUNGSGMBH, Eifelstr. 7, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Eifelstr. 7, 93057Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung eigenen Vermögens sowie Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei anderen Gesellschaften, insbesondere bei der SMB Brüchner Grundstücks GmbH & Co. KG, Regensburg. Stammkapital: ,00EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt erdie Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Brüchner, Sonja, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt. Geschäftsführer: Dr. Brandl, Stefan, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB B&B WELT PROFESSIONELLE PERSONALVERMITTLUNGGMBH, Humboldtstr. 24, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertragvom Geschäftsanschrift: Humboldtstr. 24, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Personaldienstleistungen, Arbeitnehmerüberlassung und -vermittlung. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführerbestellt,so vertritt er die Gesellschaftallein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einemprokuristen vertreten. Geschäftsführer: Bub, Andreas, Regensburg,* ; Bude, Florin, Regensburg, * , jeweils einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namender Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB GREENPOWERGMBH, Bruderwöhrdstr. 15 a, 93055Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Bruderwöhrdstr. 15 a, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Beteiligung anunternehmen, die Projekte im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, insbesondere der Erforschung, Erschließung und Nutzbarmachung geothermischer Energie(Erdwärme) zur Erzeugung von elektrischer Energie und Heizwärme sowie der Errichtung und des Betriebs geothermischer Anlagen, wozu auch der Handel mit Energie, Wärmeleistung sowie auch Beratungsleistungen gehören,durchführen, wobei die Projekte auch den Erwerb bereits fertiger oder im Bau befindlicher Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien umfassen können. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Ausreichung von nachrangigen Darlehen innerhalb des Konzernverbundes. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Reber, Tobias, Ingolstadt, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Falk, Johannes, Regenstauf,* HRB POSITIV FITNESS ABENSBERG GMBH,ABENSBERG Rudolf-Diesel-Str. 11, Abensberg. Gesellschaft mit beschränkter mit Nachtrag vom Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Str. 11, Abensberg. Gegenstand des Unternehmens: Betrieb eines Fitness-Centers. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführergemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Müller, Klaus, Kipfenberg, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB PUTZMUNTERGMBH, Prüfeninger Straße 93, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Prüfeninger Straße 93, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Reinigung von Gebäuden, Handel mit Reinigungsgeräten, Beratung sowie Schulung von Personalfür Dritte und Erstellung von Gutachten. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaftallein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaftdurch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Gallinger, Michael, Regensburg,* , einzelvertretungsberechtigt; mit derbefugnis,imnamendergesellschaftmitsichimeigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte Entstanden durch Ausgliederung des einzelkaufmännischen Unternehmens Putzmunter - Gebäudereinigung Michael Gallinger e.k. mit dem Sitz in Regensburg (Amtsgericht Regensburg HRA 9046) aus dem Vermögen desinhabers. HRB ROITHERBERGGRUNDSTÜCKSENTWICKLUNGS GMBH,WENZENBACH Hauptstraße 22, Wenzenbach. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Hauptstraße 22, Wenzenbach. Gegenstand des Unternehmens: Entwicklung von Bauland und Handel mit Grundstücken. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind ausgeschlossen. Stammkapital: ,00 EUR.Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sindmehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einemprokuristen vertreten. Geschäftsführer: Renner, Richard, Walderbach, * ; Stierstorfer, Jochen, Wenzenbach, * , jeweils einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaft mit sichim eigenen Namenoder als Vertreter HRB STAVIS 2000UG(HAFTUNGSBESCHRÄNKT), Yorckstraße 22, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Yorckstraße 22,93049 Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Handel und Vermietung von Flurförderzeugtechnik, Baumaschinen, Nutzfahrzeugen und zugehörigen Komponenten. Stammkapital: 2.500,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführerbestellt,so vertritt er die Gesellschaftallein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Burger, Peter, Ebersbach-Musbach, * , mit derbefugnis,imnamendergesellschaftmitsichimeigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB INEG HOLDINGUG(HAFTUNGSBESCHRÄNKT), FURTH IMWALD Wutzmühlstraße 36, Furth im Wald. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Wutzmühlstraße 36, Furth im Wald. Gegenstand des Unternehmens: Halten und Verwalten von Beteiligungenan Unternehmen und Gesellschaftenim Inland und Ausland. Stammkapital: 1.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Späth, Josef, Furth im Wald, * , mitder Befugnis, im NamenderGesellschaftmitsichimeigenenNamenoderals Vertreter HRB BRÄUBAZIGMBH,SINZINGOTEILSBRUNN Regensburger Straße 3, Sinzing OT Eilsbrunn. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom mit Nachtrag vom Geschäftsanschrift: Regensburger Straße 3, Sinzing OT Eilsbrunn. Gegenstand des Unternehmens: Betrieb von Gaststätten sowie Geschäftsführung von anderen Gesellschaften und Beteiligung an Gesellschaften. Stammkapital: ,00 EUR. Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Geschäftsführer: Röhrl, Nepomuk, Sinzing, * ; Röhrl, Karin, Sinzing, * , jeweils Gesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB T&PRAUSCHERVERWALTUNGSGMBH,ABENSBERG Unterhörlbach 5, Abensberg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Unterhörlbach 5, Abensberg.Gegenstand des Unternehmens: Übernahme der Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin in der Firma T & P Rauscher GmbH & Co. Wohnbau KG mit Sitz in Abensberg.Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt erdie Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Rauscher, Thomas, Abensberg, * ; Rauscher, Petra, Abensberg, * , jeweils einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder HRB DPL WEINZIERL VERPACKUNGEN GMBH,SINZING Bruckdorfer Straße 20, Sinzing. Gesellschaft mit beschränkter , zuletzt geändert am Die Gesellschafterversammlung vom hat die Satzung neu gefasst. Dabei wurde geändert: Firma(bisher dpl Süd GmbH), Sitz(bisher Duisburg, Amtsgericht Duisburg HRB 9296). Geschäftsanschrift: Bruckdorfer Straße20, Sinzing. Gegenstand des Unternehmens: Verpackung von Gütern sowie Stuffen und Strippen von Gütern in Container, Handel und Herstellung von Verpackungen aller Art sowie speditionelle Leistungen und Nebengeschäfte aller Art im Zusammenhang mit logistischen Aufgaben. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführergemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Trapp, Peter, Bous, * ; Weinzierl, Hans-Peter, Sinzing, * Die Gesellschaft ist durch Formwechsel entstanden. Sie setzt die erstmals am in das Handelsregister eingetragene PCD Packing-Center-Duisburg GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Duisburg (Amtsgericht Duisburg HR A 6372) fort.diese hat durch Umwandlungsbeschluß ihrer Gesellschafterversammlung vom die neue Rechtsform erhalten. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträgernach Maßgabedes Verschmelzungsvertrages vom sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung und der Gesellschafterversammlung des übertragenden Rechtsträgers vom selben Tag mit der Weinzierl VerpackungenGmbH mit dem Sitz in Sinzing (Amtsgericht Regensburg HRB 9831) verschmolzen. HRB PLATZWUNDERGMBH, Hochweg 75, Regensburg. Gesellschaftmit beschränkter Geschäftsanschrift: Hochweg 75, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Erbringung von Transport- und Logistikdienstleistungen. Stammkapital: ,00 EUR.Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sindmehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einemprokuristen vertreten. Geschäftsführer: Eckl, Michael, Schierling, * , einzelvertretungsberechtigt; mitder Befugnis, im Namender GesellschaftmitsichimeigenenNamenoderalsVertretereines Dritten Rechtsgeschäfte HRB LÖWCONSULTGMBH, Dr.-Dachs-Straße 11, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Dr.-Dachs-Straße 11, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: Beratung in den Bereichen IT, Finanzen und Administration; ausgenommen sind Beratungs- und sonstige Dienstleistungen, die kraft Gesetzes bestimmten Personen oder Berufsträgern vorbehalten sind oder die einer Erlaubnis oder Genehmigung bedürfen, insbesondere die Rechts- und Steuerberatung; Halten und Verwaltung eigenen Vermögens, insbesonderevon Immobilien, Beteiligungenananderen Gesellschaften und sonstigen Investments. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt er die Gesellschaftallein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einemprokuristen vertreten. Geschäftsführer: Löw, Roland, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaft mit sichim eigenen Namenoder als Vertreter HRB DIEßVERWALTUNGS-GMBH, RODING Regensburgerstraße20, Roding. Gesellschaftmit beschränkter Geschäftsanschrift: Regensburgerstraße 20, Roding. Gegenstand des Unternehmens: Beteiligung als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an der Malerbetrieb Dieß GmbH & Co. KG mit Sitz in Roding, die den Betrieb eines Malerbetriebes und Handelmit Malerbedarf zum Gegenstand hat. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sindmehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Dieß, Gerhard, Roding,* ; Dieß, Johann, Roding,* ,jeweils einzelvertretungsberechtigt; mit derbefugnis,imnamendergesellschaftmitsichimeigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB H12 VERWALTUNGS-UG(HAFTUNGSBESCHRÄNKT), PETTENDORF Blumenstr. 13, Pettendorf-Reifenthal. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Blumenstr. 13, Pettendorf-Reifenthal. Gegenstanddes Unternehmens: Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin und Übernahme der Geschäftsführung an Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 5.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführerbestellt,so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Weigl, Jürgen, Pettendorf-Reifenthal, * , mitder Befugnis, im Namender Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB HUBER UND FREUN.DE GMBH,93077 BAD ABBACH-LENGFELD Bahnhofstr. 7, Bad Abbach-Lengfeld. Gesellschaft mit beschränkter Die Gesellschafterversammlung vom hat die Änderung des 1 (Sitz, bisher München, Amtsgericht München HRB ) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 7, Bad Abbach-Lengfeld. Gegenstand des Unternehmens: Entwicklung von Werbekonzepten sowie deren textliche und graphischegestaltung. Stammkapital: ,00EUR.Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaftallein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,so wird die Gesellschaftdurch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Huber, Christian, Bad Abbach-Lengfeld, * , einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB INSTITUTFÜRANGEWANDTEGEWÄSSERÖKOLOGIE GMBH,BADKÖTZTING Am Ludwigsberg 5, Bad Kötzting. Gesellschaftmit beschränkter , zuletztgeändert am Die Gesellschafterversammlung vom hat die Änderung des 1(Sitz, bisher Seddiner See OT Seddin, Amtsgericht Potsdam HRB 8216 P) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift: Am Ludwigsberg 5, Bad Kötzting. Gegenstand des Unternehmens: Die Förderung des Gewässerschutzes durch die Unterstützung von Gewässerkataster- und Monitoringprogrammen; die Unterstützung der Sanierung, Restaurierung und Renaturierung von Gewässern; die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen; die Unterstützung von Forschungsvorhaben, die Förderung von jungen Wissenschaftlern, Studenten, Ausund Weiterzubildenden. DieBeratung, Planung, Durchführung und Betreuung von Vorhaben im Bereich der angewandten Gewässerökologie. Dazu gehören insbesondere: wissenschaftliche Forschungsprojekte, Sanierungs- und Renaturierungsprojekte, Monitoringprogramme sowie wissenschaftliche Veranstaltungen. Stammkapital: ,00EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Dr. Mietz, Olaf, Nuthetal, * , einzelvertretungsberechtigt;mitderbefugnis,imnamendergesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte Einzelprokura: Meisel, Jens,Berlin. HRB BNIUG(HAFTUNGSBESCHRÄNKT), CHAM Badstraße 11, Cham. Gesellschaftmitbeschränkter Geschäftsanschrift: Badstraße 11, Cham. Gegenstand des Unternehmens:Betrieb eines Unternehmernetzwerks. Stammkapital: 2.500,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Fundeis, Florian, Cham,* , mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder HRB WAGNER VERWALTUNGS GMBH,ZELL Hatzelsberg 1, Zell. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Hatzelsberg 1, Zell. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung an anderen Unternehmen sowie Übernahme der persönlichen Haftung bei anderen Unternehmen insbesondere bei Kommanditgesellschaften. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführerbestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Wagner, Ludwig, Zell, * , einzelvertretungsberechtigt;mitderbefugnis,imnamendergesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB ISHGMBH, Amberger Straße 3, Regensburg. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Amberger Straße 3, Regensburg. Gegenstand des Unternehmens: - Vermittlung des Abschlusses von Darlehensverträgen sowie Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge,- Anlage und Abschlussvermittlung von Bausparverträgen und Versicherungen sowie Betreuung solcher Verträge. Ausgenommen sind Beratungs- und sonstige Dienstleistungen, die kraft Gesetzes bestimmten Personen oder Berufsträgern vorbehalten sind, insbesondere die Rechts- und Steuerberatung. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführerbestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Gradl, Fabian, Pentling,* , einzelvertretungsberechtigt;mitderbefugnis,imnamendergesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte Bestellt: Geschäftsführer: Bedernik, Thomas, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB WALDKINDUG(HAFTUNGSBESCHRÄNKT), BLAIBACH Schulstraße 26, Blaibach. Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Schulstraße 26, Blaibach. Gegenstand des Unternehmens: Handel mit Textilien aller Art.Stammkapital: 1.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Straßburger, Alexander, Blaibach, * , GesellschaftmitsichimeigenenNamenoderalsVertretereines Dritten Rechtsgeschäfte HRB PLAYA SERENACINCO GMBH,REGENSTAUF Spindlhofstraße12, Regenstauf. Gesellschaft mit beschränkter Die Gesellschafterversammlung vom hat die Änderung des 1 (Sitz, bisher Berlin, Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB B)der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift: Spindlhofstraße 12, Regenstauf. Gegenstanddes Unternehmens: Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Immobilien. Ausgenommen sind alle Tätigkeiten, die unter 34 c Gewerbeordnung fallen. Stammkapital: ,00EUR. Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Jeder Geschäftsführeristbefugt,imNamenderGesellschaftmitsichimeigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäftevorzunehmen.Geschäftsführer: Bolz, Klaus-Peter Paul Wilhelm, Regenstauf,* HRB FRANZHIRTREITER VERWALTUNGSGMBH, OBERTRAUBLING

31 HANDELSREGISTER WIRTSCHAFTSZEITUNG OKTOBER 2014 SEITE 33 AG Fortsetzung AmBergacker 26, Obertraubling. Gesellschaftmit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertragvom Geschäftsanschrift: Am Bergacker 26, Obertraubling. Gegenstand des Unternehmens: Übernahme von Beteiligungen an und von Geschäftsführerstellungen in anderen Unternehmen, insbesondere die Übernahme der Geschäftsführung und Vertretung der Franz Hirtreiter Immobilien GmbH & Co. KG als Komplementärin, deren Gegenstand Erwerb, Errichtung sowie Verwaltung von Immobilien und beweglichen Wirtschaftsgütern, insbesondere deren Vermietung und Verpachtung ist. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführerbestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Hirtreiter, Franz, Obertraubling,* , einzelvertretungsberechtigt; mitder Befugnis, im Namender GesellschaftmitsichimeigenenNamenoderalsVertretereines Dritten Rechtsgeschäfte HRB RÄDLINGERSTEINBRUCHGMBH,CHAM Kammerdorfer Straße16, Cham.Gesellschaft mit beschränkter Geschäftsanschrift: Kammerdorfer Straße 16, Cham.Gegenstand des Unternehmens: Betrieb eines Steinbruchs. Stammkapital: ,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,so vertritt erdie Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaftdurch zweigeschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Rädlinger, Josef, Cham, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, VERÄNDERUNGEN HRA ALDIGMBH&CO.KOMMANDITGESELLSCHAFT, REGENSTAUF Benzstr. 11, Regenstauf. Prokura erloschen: Grünsfelder, Klemens, Regenstauf,* HRA REIGRUNDSTÜCKS-GMBH&COKG, Reinhausen 26, Regensburg. Einzelprokura: Andrä, Stefan, Kalifornien,* HRA AWMGRUNDSTÜCKS-GMBH& COKG, Reinhausen 26, Regensburg. Einzelprokura: Andrä, Stefan, Kalifornien,* HRA PLANASOLARGMBH&CO.KG, Clermont-Ferrand-Allee36, Regensburg. Über das Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts Regensburg vom (Az. 14 IN 376/14) das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Gesellschaft ist dadurch aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen nach 161Abs.2,143HGB. HRA RNGMBH&CO.KG, Weinmannstraße 1, Regensburg. Sitzverlegt,nun: Selb. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Ascher Straße5, Selb. Nun Amtsgericht Hof HRA HRA CETTOGMBH& CO. KG, SAALA.D.DONAU Bahnhofstr. 22, Saal a.d. Donau. Firmendaten geändert, nun: Persönlich haftender Gesellschafter: Cetto Services GmbH, Saal a.d. Donau (AG Regensburg HRB 6557). Einzelprokura: Weise, Dirk, Kelheim-Weltenburg, * HRA BAUERDRUCK,OFFSET+BUCHDRUCK,INH.DR.LUTZ GRÖSCHEL, Siemensstraße 1, Regensburg. Firma geändert, nun: bauerdruck, Offset + Buchdruck, Inh. Nathalie Dorsch e.k. Der Inhaber / die Inhaberin handelt allein. Neuer Inhaber: Dorsch, Nathalie, Wenzenbach, * Nicht mehr Inhaber: Dr. Gröschel, Lutz, Kaufmann, Regensburg. HRA OGPVKG, Bischof-von-Henle-Str. 2b, Regensburg. Ausgeschieden: Persönlichhaftender Gesellschafter: GoNamic Verwaltungs GmbH, Regensburg (Amtsgericht Regensburg HRB 11596). Eingetreten: Persönlich haftender Gesellschafter: Omniga Verwaltungs GmbH, Regensburg (Amtsgericht Regensburg HRB 12529). HRB GREPA BAUSYSTEME GMBH,WILLMERING (Stegmühle 4, Willmering). Allgemeine Vertretungsregelung von Amts wegen berichtigt: Die Gesellschaft wird durch den/die Liquidator/en vertreten. Vertretungsbefugnis von Amts wegen berichtigt: Liquidator: Queißer, Carmen, Willmering,* DasInsolvenzverfahren ist durch Beschluss des Amtsgerichts Regensburg vom (Az. 4 IN 123/04) nach Schlussverteilung aufgehobenworden. Die Gesellschaft bleibt aufgelöst. HRB KNEIDL ENGINEERING VERWALTUNGS-GMBH, ZEITLARN Lauber Straße 5a,93197 Zeitlarn. Die Gesellschafterversammlung vom hat die Änderung des 1(Sitz) des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neuer Sitz: Regensburg. Geschäftsanschrift: Kremser Straße 5, Regensburg. HRB TIAA3FORECASTGMBH, Donaulände 20 a, Regensburg. Personendaten (Wohnort) geändert, nun: Geschäftsführer: Angermeier, Reiner, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt;mitderbefugnis,imnamendergesellschaftmit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB GRIESBECK TRANSPORTE GMBH,BADKÖTZTING Westsiedlung 22, Bad Kötzting. Die Gesellschafterversammlung vom hat die Erhöhung des Stammkapitals um 500,00 EUR und die Änderung der 2 (Gegenstand) der Satzung beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand: Gegenstand desunternehmens ist der Betrieb eines Transportunternehmens, eines BaggerbetriebssowiederHandelmitBaustoffenallerArt.Neues Stammkapital: ,00 EUR. HRB INTIER AUTOMOTIVE EYBL(GERMANY)GMBH, REGENSTAUF Bayernstraße 14 und 16, Regenstauf. Die Gesellschafterversammlung vom hat die Änderung des Artikel 1(Firma)des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neue Firma: Magna Interiors (Germany) GmbH. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Greiner, Thomas, Bruckmühl, * Bestellt: Geschäftsführer: Link, Ralf, Sinzheim, * , Gesellschaftmit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB ER DRUCKGUßWERK WOLF GMBH, Prüfeninger Schloss Straße 7, 93051Regensburg. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Dr. Fuchs, Henning, Soest, * Bestellt: Geschäftsführer: Schwammberger, Ewald, Nabburg, * ,vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer. HRB SCHERBAUERSPEDITIONGMBH, NEUTRAUBLING Oberheisinger Str. 7, Neutraubling. Prokura erloschen: Wutz, Hans, Cham. HRB APPROXIMITYGMBH,KÖTZTING Hauser-Mühlberg 21, Bad Kötzting. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Schmiedl, Stefan, Straubing, * HRB S-REFITAG, Sedanstraße 15, Regensburg. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Köhler, Bernhard, Regensburg,* HRB S-REFIT EFRE FONDS BAYERN GMBH, Sedanstraße 15, Regensburg. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Gilka-Bötzow, Bertram, Regensburg, * ; Köhler, Bernhard, Regensburg,* HRB INTERNETX GMBH, Maximilianstr. 6, Regensburg. Die mysarl GmbH mit dem Sitz in Regensburg (Amtsgericht Regensburg HRB 13042) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungenvom selben Tag mit der Gesellschaft als übernehmendem Rechtsträger verschmolzen. Nicht eingetragen: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach 19 Abs. 3 UmwG bekannt gemacht worden ist,ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Rechtsteht ihnen jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdetwird. HRB MEDIACIRCLE GESELLSCHAFT FÜR NEUE MEDIEN MBH, Weißenburgstr. 3, 93055Regensburg. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaftdurch die Liquidatoren gemeinsam vertreten. Bestellt: Liquidator: Bayer, Christian, Bad Abbach, * Ausgeschieden: Geschäftsführer: Bayer, Christian, Neutraubling, * ; Eckl, Roland, Regensburg,* ; Kaufer, Raoul, Regensburg, * ; Wolf, Christian, Regensburg,* Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB BAGEMABASTIANGETRÄNKEMASCHINENGMBH, NITTENDORF Ortsteil Pollenried, Talblick 16 a, Nittendorf, OT Pollenried. Die second-bev.de.gmbh mit dem Sitz in Nittendorf, OT Pollenried (Amtsgericht Regensburg HRB 8052) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag mit der Gesellschaft als übernehmendem Rechtsträger verschmolzen. Nicht eingetragen: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, andem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach 19 Abs. 3 UmwG bekannt gemacht worden ist,ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Rechtsteht ihnen jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdetwird. HRB SUPERBIAGMBH,SINZING Zur Marienhöhe 7a,93161 Sinzing. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Hochmuth, Beate, Sinzing, * Bestellt: Geschäftsführer: Hochmuth, Alexander, Sinzing, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB BECKERENGINEERS.GMBH-REGENERATIVE ENERGIE,NITTENDORF Föhrenstraße 10, Nittendorf. Neuer Sitz: Celle. Geschäftsanschrift: Kirchhofstr. 4, 29225Celle. Sitz verlegt nach Celle(nun Amtsgericht Lüneburg HRB ). HRB BURLE BROTHERSUG(HAFTUNGSBESCHRÄNKT), Pfauengasse 10, Regensburg. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Spiegelgasse 10, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Kagerer, Martin Walter, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis,im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namenoder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte Ausgeschieden: Geschäftsführer: Schön, Magdalena, Regensburg,* HRB CNC-EXPERTENVERWALTUNGS-GMBH, ATTENHOFEN Landkreis Kelheim, Tännelfeld 1, Attenhofen/OT Pötzmes. Bestellt: Geschäftsführer: Deckert, Jens, Albrechts, * ,einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis,im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namenoder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB KÖNIGLICHBAYERISCHE DAMPFEISENBAHNGESELLSCHAFT MBH, Untere Regenstr. 14 a, Regensburg. Allgemeine Vertretungsregelung von Amts wegen berichtigt: Die Gesellschaft wird durch den/die Liquidator/en vertreten. Vertretungsbefugnis geändert,nun: Liquidator: Adler, Erhard, Bäckermeister, Regensburg. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Regensburg (Az. 4 IN 128/14) vom ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögender Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen nach 65 GmbHG. HRB IMMOBILIEN ZENTRUM GESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mitder Befugnis, im Namender GesellschaftmitsichimeigenenNamenoderalsVertretereines Dritten Rechtsgeschäfte HRB IMMOBILIEN ZENTRUM VERTRIEBS GMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB DIEGRÜNEMITTEGESELLSCHAFTMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB IMMOBILIENZENTRUMBETEILIGUNGS-GMBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB IMMOBILIEN ZENTRUM WOHNUNGSPRIVATISIERUNGSGMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB MARINA RIVERSIDE GMBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB IZWÖHRDGMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB WOHNEN AN DER UNI DRITTE GESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB WOHNEN AN DER UNI ERSTE GESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB ERASPHALT-MISCHWERKE GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, BARBING Eduard-Stanglmeier-Str. 24, Plattling. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Aumeier, Franz, Bernried Edenstetten,* HRB SÄCKL MASCHINENBAU GMBH, WEIDING Im Gewerbepark 11-13, Weiding. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Im Gewerbepark 11, 93495Weiding. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Säckl, Horst, Maschinenbaumeister, Prienzing. HRB IMMOBILIEN ZENTRUM MANAGEMENTGMBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB IMUGMBH, Dr. Gessler Str. 6/I, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Gebsattel, Simone, Riedenburg, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, Personendaten (Nachname) geändert, nun: Geschäftsführer: Ederer, Vanessa, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt; mitder Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder GesamtprokuragemeinsammiteinemGeschäftsführer: Schindler, Thomas, Walderbach,* HRB IMMOBILIENZENTRUM GRUNDSTÜCKSENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB HEILIGENFELD KLINIK WALDMÜNCHEN GMBH, WALDMÜNCHEN Krankenhausstr. 3, Waldmünchen. Prokura erloschen: Galuska, Dorothea, Aura a.d.saale,* HRB AREAL GRUNDSTÜCKSENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB ZWEITEAMSTADTPARK GRUNDSTÜCKSVERWALTUNGSGESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB AMSTADTPARKVERWALTUNGSGMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB DRITTEAMSTADTPARK GRUNDSTÜCKSVERWALTUNGSGESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB BOARDINGHOUSEMOOSACHGMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB BAUHAUSIMMOBILIENBETEILIGUNGS GMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB IMMOBILIEN ZENTRUM HOLDING AG, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Vorstand: Dr. Haenel, Andreas, München,* , einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaftmit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte Nicht eingetragen: Beim Amtsgericht Regensburg -Registergericht- wurde eine Liste der Mitglieder des Aufsichtsrats eingereicht, 106 AktG. HRB KARMELITENPROJEKTGMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB HAUSBAU PASING PROJEKTGESELLSCHAFT MBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB IZPROJEKTENTWICKLUNGS-UND PLANUNGSGESELLSCHAFT FÜR URBANISTIK MBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB M22GRUNDBESITZVERWALTUNGSGMBH, Thurmayerstraße 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, HRB IMMOBILIEN ZENTRUM QUARTIERSENTWICKLUNG GMBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; mitder Befugnis, im Namender GesellschaftmitsichimeigenenNamenoderalsVertretereines Dritten Rechtsgeschäfte HRB MARINAAPARTMENTSGMBH, Thurmayerstr. 4, Regensburg. Bestellt: Geschäftsführer: Dr. Haenel, Andreas, München, * , einzelvertretungsberechtigt; HRB TOBIASDORFNERGMBHHEIZUNG- SANITÄR- SPENGLEREI,MINTRACHING Rosenhofer Straße 18, Mintraching. Die Gesellschafterversammlung vom hat die Erhöhung des Stammkapitals um 1.000,00 EUR und die Änderung des 5 (Stammkapital) der Satzung beschlossen. Neues Stammkapital: ,00EUR. HRB YELLOWBOOTGMBH, Spiegelgasse 1, Regensburg. Personendaten (Wohnort) geändert, nun: Geschäftsführer: Schräder, Sabine, Regensburg, * , einzelvertretungsberechtigt; Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte HRB MAJUNTKEGMBHGÄRTNERVONEDEN,MAINBURG EbrantshauserStr. 4, Mainburg. Die Gesellschafterversammlung vom hat die Erhöhung des Stammkapitals um ,00 EUR und die Änderung des 4 (Stammkapital) der Satzung beschlossen. Neues Stammkapital: ,00EUR. HRB WOHNEN AN DER UNI ZWEITE GESELLSCHAFT MBH, TOP-THEMA IN DER NÄCHSTEN AUSGABE Betriebliches Gesundheitsmanagement LesenSie unter anderem: WiemanRisikenimJob frühzeitig erkennt SystematischesBGM alserfolgsfaktor Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 17. Oktober 2014 Anzeigenschluss: Ihre Medienberater: Oliver Schäfer Tel.: 0941 / Medienberatung Wirtschaftszeitung Region Süd Jetzt Anzeige buchen! Helmut Ketterl Tel.: 0941 / Medienberatung Wirtschaftszeitung Region Nord

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