Hand in Hand. Familien heute Zusammen fühlen zusammenraufen.. > 4. Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales

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1 Hand in Hand Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales Familien heute Zusammen fühlen zusammenraufen.. > 4 Hilfswerk Pflegekompass. Jetzt auch im Internet. > 25 Tagesmütter. Starke Partner für Familien. > 8 Tageszentren. Aktivierung und Entlastung > 14

2 Die Familien-Aktion von Das Glück liegt in den kleinen Momenten Es gibt die großen Momente, die Familie zu etwas ganz Besonderem machen: die Geburt eines Kindes, der erste Schultag oder die eigene Hochzeit. Aber es sind vor allem die kleinen Momente, die das Leben mit Kindern so schön, so aufregend, so lustig machen: eine warme Kinderhand morgens um 5 Uhr im Gesicht, das erste selbstgemalte Bild, ein unerwartetes Küsschen oder ein Tor beim Fußball. JAKO-O hat das Glück in ganz unterschiedlichen Familien gefunden die auf dem Land leben oder in der Stadt. Allein erziehen oder als Paar. Die durch ein Kind zur Familie wuchsen oder bei denen das fünfte unterwegs ist. Ihre Geschichten zeigen: Für jede Familie liegt das Glück woanders. Diesen vielen, vielen kleinen Momente im Alltag mit Kindern, die in der Summe das ganz große Glück ergeben, schenkt JAKO-O in diesem Jahr besondere Beachtung. JAKO-O feiert das Familienglück Feiern Sie mit! Machen Sie mit, teilen Sie Ihr Glück! Vielleicht haben Sie ja Lust, auch von Ihrem Familienglück zu erzählen? Klicken Sie doch mal #glücksmomente

3 EDITORIAL Karin Praniess-Kastner Präsidentin des Wiener Hilfswerks 32 Familie funktioniert 8 COVERSTORY 4 Familien heute Geänderte Lebensmuster und Rollenbilder. 7 Entwicklungsförderung Unterstützende Angebote der Spielothek. 8 Traumberuf Tagesmutter Wichtige Partner für Familien. 14 Alles ist entspannter Tageszentren: Multiprofessionelle Betreuung und aktivierende Angebote 17 Vatertagsaktion Mit dem Notruftelefon Sicherheit schenken Wohnen mit Zukunft Das jüngste Angebot der Wiener Hilfswerk Wohnungslosenhilfe. 30 Haus- und Heimservice Eine zufriedene Kundin erzählt, was sie besonders schätzt. 32 AIK-Festabend mit Elina Garanč a Ein außergewöhnlicher Abend zugunsten des Club 21 für Menschen mit Behinderung. 35 BARRIEREFREIHEIT IM KOPF Kunstausstellung im Zeichen einer inklusiven Gesellschaft. 37 Im Gespräch mit Konstanze Breitebner Die vielseitige Künstlerin im Interview mit Michael Ellenbogen. 38 Begegnungsorte für Jung und Alt Gelungenes Miteinander in den Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks. Liebe Leserinnen und Leser! Familie ist etwas Wunderbares. Sie kann in einer sich ständig und immer rascher verändernden Welt Stabilität und Tragfähigkeit bieten. Familie bedeutet heutzutage nicht mehr das klassische Vater-Mutter-Kind- Modell. Neben einer steigenden Anzahl von Alleinerziehern/innen gibt es Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien (bei denen Kinder bei zwei gleichgeschlechtlichen Partnern leben) u.v.m. Am Ende des Tages sind jedoch die Freuden, Sorgen, Probleme und Anforderungen ähnlicher Natur. Und hier kommen Organisationen wie das Wiener Hilfswerk ins Spiel. Sowohl im Pflegebereich als auch in der Kinderbetreuung bemühen wir uns, für Familien in Wien da zu sein. Unsere Tageszentren für Senioren entlasten pflegende Angehörige ebenso, wie unsere Tagesmütter und väter jungen Eltern unter die Arme greifen. In unseren zehn Nachbarschaftszentren schließlich sind wir für Menschen aller Generationen da. Das wird nicht zuletzt durch das Spektrum der Aktivitäten vom Kasperltheater für die Kleinsten bis zum Gedächtnistraining für die Senioren veranschaulicht. Es freut uns, dass wir seit beinahe sieben Jahrzehnten den Familien in Wien als starker und zuverlässiger Partner zur Seite stehen können. Herzlichst, Ihre Karin Praniess-Kastner, MSc Präsidentin des Wiener Hilfswerks Das Österreichische Umweltzeichen für Druckerzeugnisse, UZ24, UW 686 Ferdinand Berger & Söhne GmbH Ausgezeichnet. Herausgeber und Medieninhaber Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1072 Wien, Tel.: (+43-1) ; Fax: DW 33, Redaktion Wien: Mag. Martina Goetz, Mag. Heiko Nötstaller, Conny Pressler. Redaktion Österreich: Elisabeth Anselm, Mag. Harald Blümel; Fotos: Hilfswerk Österreich/Suzy Stöckl, Wiener Hilfswerk, Fotolia. Layout: Egger & Lerch, 1030 Wien; Gestaltung: CMS Vesely GmbH, Korneuburg; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Horn. Über zugesandte Manuskripte freut sich die Redaktion, sie behält sich jedoch vor, diese zu redigieren, abzulehnen oder in gekürzter Fassung zu veröffentlichen. Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen nicht unbedingt der Auffassung der Redaktion entsprechen. Auflage Wien: Stück. 3

4 Familien heute zusammen Wandel. Die Familien selbst haben sich in den letzten Jahren wenig verändert. Geändert haben sich die Lebensmuster, aber auch zum Teil die Rollen der Eltern, besonders herausfordernd in Stieffamilien (Patchwork-Familien). Für ein harmonisches Zusammenleben muss aber wesentlich mehr gesprochen und verhandelt werden. Laut Statistik Austria lebten 2014 in Österreich insgesamt Familien, darunter Ehepaare und Lebensgemeinschaften sowie rund Mütter und Väter in Ein-Eltern-Familien. Während die Anzahl der Ehepaare in den letzten Jahren leicht zurückging, hat sich die Zahl der Lebensgemeinschaften leicht erhöht. Der Anteil der Stieffamilien, also Familien, in die zumindest ein Partner bereits ein Kind eingebracht hat (auch Patchwork - Familien genannt), beträgt etwa 10 %. Geänderte Lebensmuster Es gehört immer noch zum Lebensziel der meisten Menschen, eine eigene Familie zu gründen, aber das passiert immer später im Lebenslauf. Gleichzeitig hat sich die Familien phase, das Zusammenleben von Eltern mit ihren zu versorgenden Kindern, verkürzt. Familienexperten empfehlen: Zeit nehmen und viel reden! Dies liegt einerseits an der heute geringeren Kinderzahl pro Familie. Andererseits wird diese Phase vor dem Hintergrund eines gestiegenen Lebensalters auch im eigenen Lebenslauf relativ kürzer. Es gibt auch mehr Ein-Eltern-Familien und mehr Scheidungen. Steigendes Gebäralter Das Durchschnittsalter von Frauen bei der Geburt ihrer Kinder steigt seit Jahrzehnten an, liegt derzeit bei etwa 30 Jahren. Ebenso das Alter bei der Geburt des ersten Kindes. Dies hat aber keine gesundheitlichen Auswirkungen auf die Kinder. Es ist zwar leider richtig, dass bei höherem Alter der Mütter die Wahrscheinlichkeit für Fehlgeburten und Phänomene wie das Down-Syndrom ansteigt. Für das Erwachsenenalter der Kinder scheinen frühe Geburten aber bedenklicher zu sein als späte, erklärt Mikko Myrskylä von der Max-Planck- Gesellschaft. Kommen die Kinder zur Welt, bevor die Mutter 25 wird, sind sie später kränker, sterben früher, werden weniger groß und sind öfter übergewichtig, besagen die Studien. Rollenbilder Die Geschlechterrollen wandeln sich nur langsam, obwohl immer mehr Frauen berufstätig sind. Auffällig ist, dass immer mehr Akademikerinnen kinderlos bleiben. Und es sind immer noch in erster Linie die Frauen, die 4

5 fühlen zusammenraufen zugunsten der Familie im Berufsleben eher zurückstecken, eher eine Teilzeitarbeit annehmen, um noch Zeit zu haben für die Kindererziehung oder die Pflege älterer Verwandter. Manche Frauen leisten beides. In diesem Fall spricht man von einer Betreuungskarriere, die in den meisten Fällen unbezahlt bleibt. Soziologen weisen jedoch auf einen zunehmenden Bedarf an Aushandlungsprozessen in der Familie hin. Denn Frauen aber auch Kinder entscheiden viel stärker mit als früher. In Stieffamilien wird es noch schwieriger, weil der Stiefvater oder die Stiefmutter und natürlich auch die Stiefkinder ihren Platz in der neu entstehenden Familie erst finden müssen, manchmal auch gegen den Widerstand der angestammten Familienmitglieder. seinem Kind im selben Haushalt lebt, auch noch intensiven Kontakt mit seinem Kind pflegt, vielleicht sogar auch eine neue Familie gegründet hat, oder weitere Kinder in die Familie geboren werden, die dann durchaus auch als Konkurrenten um die Liebe der Eltern gesehen werden. Aber auch die Elternteile, die nicht mehr zusammenleben, kämpfen oft um die Liebe ihrer Kinder, leider auch manchmal gegeneinander, was die betroffenen Kinder besonders verwirrt. Denn viele Kinder glauben, dass sie schuld sind, wenn Mama und Papa sich nicht mehr lieben. >> Aushandlungsprozesse Zeit nehmen und viel reden!, empfehlen Familienexperten, denn Rechte und Pflichten müssen gerade bei Stieffamilien sehr behutsam ausgehandelt werden, damit sich niemand überfordert oder benachteiligt fühlt. Überhaupt, wenn der Elternteil, der nicht mehr mit Hand in Hand 2/

6 >> Konflikte in Erziehungsfragen Was alle Eltern, aber auch Großeltern nur zu gut kennen, sind Meinungsverschiedenheiten in Erziehungsfragen. Heute werden Kinder weniger mit Geboten und Verboten erzogen, es wird mehr mit ihnen verhandelt. Das fordert auch ein Mehr an Sprachkompetenz. Und das Akzeptieren, dass es ein Nebeneinander widersprüchlicher Wertesysteme geben kann. Es ist zum Beispiel auch für ein Kind erklärbar, warum ein bestimmtes Verhalten nur in einem Haushalt oder gegenüber bestimmten Personen erlaubt ist, aber anderswo nicht. Desto einfacher die Erklärung und desto klarer die Regeln, desto leichter kann das Kind sie verstehen und danach leben. Wir-Gefühl entscheidend Wer zur Familie gehört, ist für die Mitglieder in erster Linie Gefühlssache. Natürlich zeichnet die Familie ein besonderes Kooperations- und Solidaritätsverhältnis aus. Tendenziell fühlen sich eher die Menschen als Familie, die auch zusammenleben oder oft miteinander Kontakt haben. Für Kinder zählt die Blutsverwandtschaft mehr als für die Erwachsenen, die zum Beispiel einen Elternteil, der nicht mehr im gemeinsamen Haushalt lebt, oft gar nicht mehr zur Familie zählen. Entscheidend für alle Familien ist das Wir-Gefühl, das alle harmonische Familien auszeichnet, gleichgültig, welche Form von Familie vorliegt. Unfreiwillige Singles Immer mehr Menschen leben allein. Aber nur wenige tun dies geplant und gerne.vor allem im Alter, wenn der Partner oder die Partnerin verstorben ist, werden viele Menschen zu unfreiwilligen Singles. Es ist nicht leicht, allein zu leben. Aber da heißt es dennoch aktiv bleiben!, rät Hilfswerk- Expertin Monika Gugerell. Nicht gehen lassen, sondern mit einem strukturierten Tagesablauf die Langeweile und die Einsamkeit vertreiben! Essen, waschen, frisieren, regelmäßig Telefonate mit lieben Menschen führen! Auch wenn man nicht mehr so mobil ist, gibt es viele Möglichkeiten, um am gesellschaftlichen Leben noch teilhaben zu können. Die einfachste ist es, Gäste einzuladen, aber auch fremde Unterstützung bei der Begleitung oder beim Transport zu einem beliebten Ort in Anspruch zu nehmen. Es gibt auch neue, äußerst praktische Technologien wie zum Beispiel das Internet, die auch viel Spaß machen und die Welt und ihre Menschen näher bringen. Über Internet Videotelefonieren mit den Kindern und Enkeln sind bei immer mehr älteren Menschen der Renner!, weiß Gugerell. Hilfe annehmen Man muss nicht alles alleine schaffen! Das Hilfswerk hat regional unterschiedlich angepasst sowohl für jüngere Familien als auch für ältere Menschen eine große Palette an Unterstützungsleistungen, von der Kinderbetreuung, Familienberatung und Nachbarschaftszentren bis zur Unterstützung im Haushalt, Essen auf Rädern, Heim hilfe und Hauskrankenpflege, stundenweise oder rund um die Uhr. Rufen Sie an (Tel ) oder schreiben Sie uns Wir helfen gerne! < 6

7 Alltagsorientierte Entwicklungsförderung Spielothek des Wiener Hilfswerks. Im Treffpunkt für Kinder mit und ohne Behinderung von 0-12 Jahren und deren Familien liegt das Hauptaugenmerk auf einer ressourcen- und umgebungsorientierten Entwicklungsförderung. In der Spielothek wird das soziale Umfeld der Kinder maßgeblich integriert. Dies geschieht mittels Stärkung der elterlichen Ressourcen und durch die Möglichkeiten, sich mit anderen Familien in ähnlichen Lebenssituationen zu vernetzen. Dies hat insbesondere durch die Abnahme traditioneller Familienstrukturen an Wichtigkeit gewonnen, wodurch der Unterstützung von außen eine wichtige Rolle zukommen kann. Der präventive Gedanke steht im Vordergrund. So kann beispielsweise eine frühzeitige Förderung von sozialen Kompetenzen dazu beitragen, dass sich Kinder besser in Gruppen integrieren können und auch eventuelle Problematiken wie Aggressivität vermindert werden können. Ein Modell, an dem sich die Entwicklungsförderung der Spielothek orientiert, ist jenes der Alltagsorientierten Entwicklungsförderung (nach Dunst et al., 2010). Gemeinsam mit den Besuchern/innen werden die Interessen und Alltagsaktivitäten des Kindes und der Familie besprochen und danach die passenden Angebote der Spielothek ausgesucht. Durch die Teilnahme an den Angeboten und die Unterstützung durch das Team vor Ort ergeben sich Lernmöglichkeiten für das Kind, speziell auch durch die laufende Möglichkeit spielerischen Lernens. Ebenso können elterliche Ressourcen erweitert werden und es werden Tipps für die Umsetzung zu Hause mitgegeben. Durch die Möglichkeiten im geschützten Rahmen verschiedenste Dinge ausprobieren zu können, kann eine Erweiterung der Eigenaktivität der Kinder erreicht werden. Durch den Ansatz Hilf mir es selbst zu tun kann sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern das Zutrauen in eigene Fähigkeiten gestärkt werden. Unterstützende Angebote Vernetzungsgruppen (Down- Syndrom Spielgruppe Hands up, Frühchen-Gruppe Eine Handvoll Leben ) tragen maßgeblich dazu bei, sich unbürokratisch und in einem entspannten Rahmen mit anderen Eltern / Familien auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam den Alltag noch besser zu meistern. Beratungsangebote helfen den Eltern, sich in der Situation zurechtzufinden sowie einfach und schnell Hilfe zu bekommen. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf einer Herangehensweise, die sich an Ressourcen und Stärken orientiert. Spielgruppen (Sinnes-Gruppe, Musik-Gruppe, Motopädagogische Bewegungsgruppe) fördern einerseits gezielt Bereiche wie die Wahrnehmung, Motorik oder auch Musik- und Taktgefühl, andererseits haben die Familien auch hier die Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Bekanntschaften oder Freundschaften zu knüpfen. Daher steht zusätzlich zur Förderung auch die soziale Komponente im Mittelpunkt. Kinderbetreuung Neben der Entlastung der Eltern werden dabei die Ressourcen und Fähigkeiten der Kinder speziell berücksichtigt und gezielte Angebote während der Betreuung gesetzt. Damit wird auch in der Freizeit die Entwicklungsförderung integriert.< Doris Kollerics, BA Leitung Spielothek des Wiener Hilfswerks Wenn Kinder, Eltern und Team gemeinsam Spaß haben: ein Nachmittag in der Spielothek. Foto: Wiener Hilfswerk / Daniel Nuderscher 7

8 Alle freuen sich Agnieszka Ewa Wnuczek ist Tagesmutter beim Wiener Hilfswerk. Im Hand in Hand -Interview erzählt sie, warum ihr Beruf sie selbst und auch andere Menschen täglich glücklich macht. Mein Arbeitstag beginnt um 8 Uhr, erklärt Agnieszka Ewa Wnuczek (32). Da ist meist erst ein Kind bei mir und ich kann das Essen für später vorbereiten. Um 9 Uhr kommen dann vier weitere Kinder und dann beginnt der eigentliche Spaß setzt sie lächelnd fort. Dann wird gemeinsam gefrühstückt, gewickelt und man sitzt im Morgenkreis. Kinder brauchen solche Rituale, weiß Wnuczek als ausgebildete Tagesmutter und Kindergartenpädagogin. Das gibt ihnen Sicherheit und hilft beim Start in den Tag. Bis etwa Uhr beschäftigt sich die Gruppe dann mit Musik, Malen und Spielen. Danach geht es wenn das Wetter es zulässt an die frische Luft. Wnuczek hat sich, um die Outdoor-Aktivitäten zu erleichtern, einen Wagen angeschafft, in dem alle Kinder sitzen können. Wenn ich den Wagen auf den Gehsteig vor dem Haus schiebe und die Kinder einsteigen, bleiben meist Leute stehen und schauen zu, strahlt die Tagesmutter. Alle freuen sich. Wir zaubern den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Den Wagen steuert Wnuczek dann auf die Spielplätze in der Umgebung oder zu einer Bücherei. Wir waren aber auch schon wandern, berichtet sie. Wir haben die Praterauen besucht und waren auf der Donauinsel, um Wildkaninchen zu beobachten. On the road again: Agnieszka Ewa Wnuczek und ihre Tageskinder. Lebendiges Miteinander Soviel Aufregung macht natürlich hungrig und dementsprechend gibt es um 12 Uhr ein von Wnuczek selbst zubereitetes Mittagessen. Da sie die Kinder auch zu Besorgungen auf dem Markt mitnimmt und sie beim Kochen zusehen lässt, bekommen die Kleinen einen Eindruck, wie eine Mahlzeit entsteht. Nach dem Essen schlafen die Kinder und ab Uhr folgt das Nachmittagsprogramm. Dabei legt die Tagesmutter großen Wert auf Flexibilität und Offenheit. Ich arbeite bedürfnis- und situationsorientiert, erläutert Wnuczek. Wenn etwa ein Kind abgeholt wird, geht die Gruppe manchmal ein Stück mit. Ich richte mich nach der Laune und Stimmung der Kinder. So kommt ein lebendiges Miteinander zustande. Um 16 Uhr verabschiedet sich dann das letzte Kind aus der Gruppe und das große Aufräumen beginnt. Auch Gespräche 8

9 mit den Eltern gehören zur Tagesordnung. Eine gute Kommunikation mit den Eltern ist das Wichtigste, meint Wnuczek. Bei mir läuft alles zu 100 Prozent partnerschaftlich ab, wir führen einen kompromiss- und konsensorientierten Dialog. Tagesmütter/-väter des Wiener Hilfswerks Kinderbetreuung durch Tagesmütter/- väter ist die optimale Lösung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Berufstätige Eltern wissen ihre Kleinen gut aufgehoben, die Kinder fühlen sich in der familiären Atmosphäre ihrer/s Tagesmutter/-vaters rundum wohl. Das Wiener Hilfswerk hat seit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Betreuung durch Tagesmütter/-väter und zählt in Wien zu den führenden Anbietern. Derzeit stehen Ihnen 70 beim Wiener Hilfswerk angestellte Tagesmütter/- väter zur Verfügung, die rund 335 Kinder in ganz Wien betreuen. Alle Infos gibt es auch online unter www. wiener.hilfswerk.at/kinderundjugend/ tagesmuetter-vaeter. Traumberuf Tagesmutter Ich bin als Tagesmutter sehr glücklich, so Agnieszka Ewa Wnuczek. Falls ich in der Früh nicht von selbst strahle, dann schaffen das die Kinder. Es ist wirklich so einfach. Wnuczek war früher als Kindergartenpädagogin tätig. Einmal war ich mit meiner Gruppe von 25 Kindern auf dem Spielplatz, erinnert sie sich. Ich war gestresst und nervös und sah eine Frau mit fünf Kindern, die auf mich sehr entspannt und fröhlich gewirkt hat. Wir kamen ins Gespräch und so erfuhr ich, dass sie Tagesmutter beim Wiener Hilfswerk ist. Das war quasi mein Einstieg! Beim Wiener Hilfswerk schätzt sie mehrere Dinge: Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung durch die Kolleginnen im Backoffice. Das ist der sichere Hafen, an den wir Tagesmütter/-väter uns wenden können, wenn wir etwas benötigen, erläutert Wnuczek, und resümiert: Außerdem haben die Fortbildungsangebote eine sehr hohe Qualität. Und ganz besonders gefällt mir auch die kollegiale Atmosphäre. Ich habe mich hier von Anfang an als Partnerin gefühlt. < Die optimale Kinderbetreuung Kinderbetreuung durch Tagesmütter/- väter hat viele Vorteile. Alle, die es bereits ausprobiert haben, werden das sicherlich bestätigen. Warum? Weil die kleinen Gruppen für die Jüngsten das optimale Betreuungsumfeld darstellen. Auch die renommierte Entwicklungspsychologin Lieselotte Ahnert bezeichnet das Tagesmütter/-väter-Modell als ideale Betreuungsform für ein- bis dreijährige Kinder. Bei der Tagesmutter / dem Tagesvater finden die Kinder eine familienähnliche Betreuung, eine konstante Bezugsperson, eine bewusste Förderung ihrer persönlichen Entwicklung und ein liebevolles Eingehen auf ihre individuellen Bedürfnisse. Die kleine Gruppengröße (maximal 5 Kinder), die sichere Struktur im Tagesablauf, kindgerechte Räumlichkeiten und Spielsachen und gesunde Ernährung sowie viel Bewegung und Spaß runden das Betreuungspaket ab. Das Wiener Hilfswerk hat seit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Betreuung durch Tagesmütter/-väter und zählt in Wien zu den führenden Anbietern. Bei einer im Vorjahr durchgeführten Kundenzufriedenheitsbefragung gaben weit über 90 % der Eltern an, mit dem Betreuungsangebot sehr zufrieden zu sein und die Tagesmütter/-väter des Wiener Hilfswerks weiterzuempfehlen. Liebe Leserinnen und Leser, sehr gerne betreuen wir auch IHRE Kleinkinder! Und falls Sie an einer Anstellung als Tagesmutter/-vater interessiert sind, freuen wir uns über Ihre Bewerbung - denn die Wiener Hilfswerk-Kinderbetreuung ist gefragt. Ich bin mit meinem Beruf sehr glücklich und wenn ich nicht von selbst strahle, dann schaffen das die Kinder, so die junge Tagesmutter. Dir. Sabine Geringer, MSc Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks 9

10 Buchtipp: Natürlich koch ich! Kräuter Lust auf frische Gartenküche! Die Vielfalt der Kräuter und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind schier grenzenlos. In über 50 liebevoll ausgewählten Rezepten zeigt Yvonne Schwarzinger, wie man die einzigartigen Aromen von Schnittlauch, Minze, Brennnesseln, Waldmeister und Co gekonnt in die Küche einfließen lassen kann. Unwiderstehlich sind alle ihre Ideen von Marillenmarmelade mit Lavendel über Wildkräutersalat mit Frischkäse-Krapfen, Kräuterpalatschinken mit Bärlauchpesto, Kresserahmsuppe mit Forellen-Knuspertascherln, Lammkeule aus dem Kräuterheu bis zu Rosmarinbrot oder Schokoladen-Minz-Tarte. über 50 Rezepte mit bekannten und wiederentdeckten Wild- und Gartenkräutern die Zubereitung wird Schritt für Schritt erklärt Tipps und Tricks zum Sammeln, Lagern und Verarbeiten einfache Alltagsgerichte, praktische Vorratstipps und festliche Kreationen leidenschaftliche Kräutergärtnerinnen im Porträt wunderschöne Bilder von Herbert Lehmann Natürlich koch ich! Kräuter Von Yvonne Schwarzinger mit über 100 Farbfotografien von Herbert Lehmann 128 Seiten, fest gebunden EUR 17,95, ISBN , Löwenzahn Verlag DENKEN IN NEUEN DIMENSIONEN. BÜROIDEEN AUF 3.500m 2 BIZ Korneuburg, Klein-Engersdorfer Str. 100, Tel

11 JAKO-O Kinder-Glücksumfrage Glücksfaktoren. Zum Glücklichsein braucht es nicht unbedingt tolle Geschenke oder Urlaube. Freunde und Familie sind für Kinder das größte Glück. Glück bedeutet für die meisten Kinder in Deutschland, wenn sie mit Freunden oder mit der Familie zusammen sein können. Für jeweils 22 Prozent der Kinder sind das die wichtigsten Glücksfaktoren, ergab die aktuelle JAKO-O Kinder-Glücksumfrage. Auf Rang drei liegt das Spielen. Für die Glücksumfrage hat das Sozialforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von JAKO-O deutschlandweit 268 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 16 Jahren befragt. Die Umfrage ist Teil der JAKO-O Familien-Aktion Das Glück liegt in den kleinen Momenten. Die Untersuchung zeigt außerdem: Fast alle befragten Kinder sind glücklich. 21 Prozent gaben an, superglücklich zu sein, 55 Prozent sind glücklich und 20 Prozent eher glücklich. Ihren eigenen Aussagen nach sind Kinder dann besonders glücklich, wenn sie das tun dürfen, was sie besonders gerne mögen (87 Prozent). Es folgen wenn es in der Familie gut ist/in der Familie viel Spaß ist und wenn ich viel mit meinen Freunden machen kann (je 84 Prozent). Glück ist keine reine Glückssache Glück zu haben ist für zwei Drittel der Kinder keine reine Glückssache. 61 Prozent sind der Ansicht, man kann etwas tun für sein Glück. Vor allem Jugendliche glauben, ihr Glück auch selber in der Hand zu haben 79 Prozent der 14- bis 16-Jährigen gehen davon aus. Gute Nachrichten für die Eltern: Die befragten Kinder sind überwiegend glücklich damit, wie ihre Eltern sind. 35 Prozent haben keine Verbesserungswünsche und sagen es ist alles gut so. Jeweils 10 Prozent würden sich freuen, wenn weniger gemeckert und mehr erlaubt würde. Alle Ergebnisse der JAKO-O Kinder-Glücksumfrage: Eine Information von JAKO-O Elternbeteiligung gefragt Glücksmomente gesucht Im Rahmen der Familien-Aktion Das Glück liegt in den kleinen Momenten ruft JAKO-O alle Familien auf, ihre lustigen, spannenden und berührenden #glücksmomente zu teilen! Zur Aktion gehts unter gluecksmomente.jako-o.de/ kinder-gluecksumfrage/ 11

12 Herzlichen Dank! Wir bedanken uns bei ALLEN Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen für die vielfältige, wertvolle und nachhaltige Unterstützung unserer Projekte und Einrichtungen! ManpowerGroup Österreich Für den Arbeitsmarkt aktiv Wir danken der ManpowerGroup Österreich (vertreten durch R. Österreicher, 1.v.l., und Erich Pichorner, 2.v.l.) für die großzügige Spende von 2.300,- zugunsten des Sozialmarkts Neubau. Mit dieser Unterstützung können wir das Schulungsequipment modernisieren und die Outplacementbemühungen unserer Mitarbeiter/ innen noch besser unterstützen. Erich Pichorner, Managing Director der ManpowerGroup Österreich: Als führender Anbieter von Personaldienstleistungen sieht sich die ManpowerGroup nicht nur ihren eigenen Mitarbeitern verpflichtet, sondern unterstützt gezielt diejenigen, die auf dem Arbeitsmarkt weniger Chancen haben. Der Sozialmarkt Neubau bietet neben dem Angebot an günstigen Lebensmitteln Langzeitarbeitslosen die Chance zur Integration in den Arbeitsmarkt. DANKE an die ManpowerGroup! Frequentis AG Strahlende Augen im Aktionsraum! Ein Herz für Jugendliche mit Behinderung bewies die Frequentis AG mit der großzügigen Spende von 1.000,- für den Aktionsraum. In dieser Einrichtung haben Jugendliche mit und ohne Behinderung die kostenfreie Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und gemeinsam ihre Freizeit spielerisch und kreativ zu verbringen. Eine Extra-Überraschung bereitete Brigitte Gschiel (Dir. Corp. Comm., li.) den Teens mit Baseball-Caps und Laubsägen-Segelflugzeugen. Die Frequentis AG ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Leitzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben und ist vor allem in den Bereichen Flugsicherung, öffentliche Sicherheit und Transport tätig. Leo Lions Aktionstag 2015 Am 2. Mai baten LEO und LIONS Clubs die Kunden/innen bei MERKUR Märkten, ein oder mehrere Produkte außerhalb des persönlichen Bedarfs zu kaufen und zu spenden. Das Wiener Hilfswerk dankt dem LC Wien Prinz Eugen, LC Vindobona und den Leo Clubs St. Stephan, Wiental und Opera für Waren im Wert von rund 3.700,-, die an bedürftige Menschen in der Wohnungslosenhilfe und in der Sozialberatung der Hilfswerk-Nachbarschaftszentren weitergeleitet wurden. Junge ÖVP Frühjahr Lebensmittelsammlungen Im Sinne von Sozial Aktiv Wien wurde auch heuer wieder eine Frühjahrs-Lebensmittelsammlung durch verschiedene JVP-Distrikte durchgeführt. Die Lebensmittelsammlung wurde im Vorjahr durch die JVP Wieden aus der Taufe gehoben. Mittlerweile beteiligen sich drei weitere Bezirksorganisationen an der Aktion, sodass unser Guat beinand -Lager dringend benötigte Lebensmittel- und Babyhygienewaren im Wert von rund 1.160,- erhielt. Vielen Dank! Osterüberraschung durch den Leo Club Wiental Im wahrsten Sinne des Wortes süße Ostern, bereitete der Leo Club Wiental den Kindern unserer Spielothek. 30 liebevoll gefüllte Osternester brachten die Kinder zum Strahlen. Besonders die selbstgebackenen Germteig-Hasen schmeckten den kleinen Gästen. Wir bedanken uns sehr herzlich beim Leo Club Wiental für die tolle Aktion! Sie ALLE helfen uns helfen. Daher an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle genannten und nicht genannten Unterstützer/innen! < 12

13 Spender/innen- Betreuung Wenn auch Sie karitative Projekte unterstützen oder ein Spendenprojekt umsetzen möchten, stehe ich Ihnen gerne mit Informationen unterstützend zur Seite. Florence Grosz Wiener Hilfswerk / Spender/innen -Betreuung Tel.: +43 (0)1/ Wie kann ich für das Wiener Hilfswerk und seine Einrichtungen spenden? Spendenkonto lautend auf Wiener Hilfswerk bei Erste Bank IBAN: AT BIC: GIBAATWWXXX Kennwort: z.b. Lebensfreude Spenden-Erlagschein via Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien. Tel.: +43 (0)1/ , Online spenden via Sozialkampagne 2015 Lebensfreude ist unbezahlbar Ein blonder Bub sitzt im Bällchenbad und lacht. Dieses Bild ist das Kernstück unserer Sozialkampagne, mit der wir auf Plakaten und mittels Inseraten (siehe unten) die Menschen in unserer Stadt um Hilfe bitten. Darüber hinaus laufen in TV und Radio die Sozialspots mit unseren Testimonials Violinvirtuosin Lidia Baich (für die Spielothek) und Staatsopernbariton Clemens Unterreiner (für den Aktionsraum). Alle genannten Einschaltungen (Plakate, Printinserate, TV- und Radiospots) wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. So ist sichergestellt, dass die Spendengelder, die wir erhalten, unmittelbar den Einrichtungen zugute kommen, die sie so dringend benötigen. Wofür wir Ihre Unterstützung brauchen? Das Wiener Hilfswerk betreibt insgesamt drei Freizeiteinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Die Spielothek für Kinder, der Aktionsraum für Jugendliche und der Club 21 für Erwachsene mit und ohne Behinderung sind Orte der Lebensfreude. In ihnen können Menschen mit Behinderung jeden Alters kostenlos ihre Freizeit verbringen und selbstbestimmt gestalten. Das Wiener Hilfswerk bedankt sich ausdrücklich bei allen Unterstützern/innen der Kampagne aus dem Medienbereich (TV, Radio, Print und Web). Für das Sponsoring und die Platzierung der Plakate danken wir der Gewista, der Agentur brandfan und der Druckerei Wiktorin. Alle Infos zur Kampagne finden Sie auch online unter Spenden statt Geschenke - Aktion für Aktionsraum Als neues Mitglied des Annemarie-Imhof- Komitees für das Wiener Hilfswerk beging Frau Dr. Andrea Kriegler mit einer Spende für den Aktionsraum für Jugendliche mit und ohne Behinderung einen gebührenden Einstand. Wir sagen dafür ein herzliches Dankeschön! LEBENSFREUDE IST UNBEZAHLBAR. WIENER Und durch Ihre Spende möglich. Bitte spenden Sie für unsere Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. DANKE. Erste Bank Spendenkonto Wiener Hilfswerk Kennwort: Lebensfreude IBAN: AT BIC: GIBAATWWXXX Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. REG NR SO Wir danken dem Verlag für die Unterstützung durch Schaltung dieses Gratisinserates. powered by brandfan Bild Wiener Hilfswerk / D. Nuderscher Werbekampagne_disability_HiH_208x147.indd :53:51 13

14 Alles ist entspannter Claus-Felix K. besucht seit acht Monaten drei Mal die Woche das Tageszentrum Leopoldstadt des Wiener Hilfswerks. Gattin Dorothea K. erzählt, wie es zur Entlastung der Familie beiträgt. Mein Mann erlitt im Februar 2013 einen Herzinfarkt, berichtet Dorothea K. (48). Durch einen hypoxischen Hirnschaden war es notwendig, ihn rund um die Uhr zu betreuen. Das Ehepaar ist seit 26 Jahren verheiratet, hat zwei Kinder im Teenageralter. Für die Kinder war es sehr schwer, das alles mitzuerleben, so Frau K. Mir ist trotz der Liebe zu meinem Mann auch mehr und mehr die Kraft ausgegangen. Es sei einfach sehr anstrengend, einen Angehörigen permanent zu pflegen, zumal man ja daneben noch viele andere Aufgaben habe. Hilfe zur rechten Zeit Bei einem Rehabilitationsaufenthalt wurde Herr K. dann auf die Tageszentren für Senioren des Wiener Hilfswerks aufmerksam. Seit Oktober 2014 besucht der 48jährige das Tageszentrum Leopoldstadt, anfangs zwei Mal, mittlerweile drei Mal die Woche. Manchmal freut er sich auf den Besuch, manchmal weniger, beschreibt Dorothea K. Was ihm aber immer Freude macht, ist die Unterhaltung mit dem Chauffeur des Fahrtendienstes, der ihn in der Früh abholt. Die beiden verstehen sich gut und haben Spaß. Für Frau K. war die Möglichkeit, ihren Gatten im Tageszentrum betreuen zu lassen, eine dringend benötigte Unterstützung. Das war Hilfe zur rechten Zeit, erinnert sie sich. Anfangs musste ich mich zwar erst daran gewöhnen, dass ich plötzlich wieder Zeit für mich habe, aber in Wahrheit war ich physisch und psychisch bereits an der Kippe. Jetzt ist zuhause alles entspannter. Für mich, für meinen Mann, und für die Kinder. Sie könne wieder unbeschwert ins Büro fahren, meint Dorothea K. Ihrem Mann tue die Physiotherapie im Zentrum sehr gut, und es helfe ihm, in die Tagesstruktur eingebunden zu sein. Auch sie als Angehörige fühle sich sehr gut betreut. Im Tageszentrum hört man mir zu, hat ein offenes Ohr für meine Anliegen. Marek-Szedenik: Viele Angehörige sind Pflegeexperten/innen Die funktionierende Kommunikation mit den Angehörigen zählt zu den wichtigsten Punkten bei unserer Arbeit, so Karin Marek-Szedenik, Leiterin des Tageszentrums Leopoldstadt. Die Angehörigen sind in vielen Fällen Pflegeexperten/innen in eigener Sache, da sie sich seit Jahren aufopfernd um ein Familienmitglied kümmern, mit allen Konsequenzen. Das Gefühl ist da meist richtig. < Tageszentren für Senioren multiprofessionelle Betreuung aktivierende Angebote Durchführung von Pflegemaßnahmen Psychologische Beratung Aufbau von Netzwerken Im Tageszentrum hört man mir zu und hat ein offenes Ohr für meine Anliegen, meint Angehörige Dorothea K. Tageszentrum Leopoldstadt - Vorgartenstraße /Stiege 4, 1020 Wien Tel.: 01/ , Tageszentrum Währing - Gentzgasse 14-20, 1180 Wien Tel.: 01/ , 14

15 Eine ideale Verbindung Wohnen in der Seniorenwohngemeinschaft (SWG) mit mobiler Betreuung und einen aktivierenden Tag im Tageszentrum verbringen: Diese Kombination hat Ilse N. aufblühen lassen, wie ihre Tochter Petra erzählt. Was waren die Gründe, dass Ihre Mutter in die SWG des Wiener Hilfswerks gezogen ist? Petra N.: Meine Mutter benötigte aufgrund einer Vorerkrankung auch schon in ihrer eigenen Wohnung mobile Betreuung. Mit der Zeit wurde das Alleinleben für sie aber immer schwieriger. In ein Heim wollte meine Mutter damals nicht und so haben wir uns einige Wohngemeinschaften angeschaut. Meine Mutter war zunächst skeptisch, aber wir fanden dann die sehr schöne SWG des Wiener Hilfswerks, in der es fünf Mitbewohner/innen gab. Die Gesellschaft tat meiner Mutter gut und sie hat sich schnell eingewöhnt. Ihre Mutter hat auch das Tageszentrum Leopoldstadt besucht - wie oft pro Woche verbrachte sie dort den Tag? Petra N.: Meine Mutter besuchte das Tageszentrum unter der Woche jeden Tag. Die geregelte Tagesstruktur war für sie sehr wichtig und ich bemerkte bei ihr deutliche positive Veränderungen. Meine Mutter war immer eine gesellige Frau und die unterschiedlichen Angebote in Gesellschaft haben sie aufblühen lassen. Inwieweit haben die Angebote des Wiener Hilfswerks zu Ihrer Entlastung beigetragen? Petra N.: Die Übersiedelung meiner Mutter in die Wohngemeinschaft mit mobiler Betreuung war für mich eine große Erleichterung. Vor allem die Tatsache, dass in unterschiedlicher Weise immer jemand da ist, der auf die Mitbewohner/innen schaut, hat ziemlichen Druck von mir genommen. Mittlerweile ist die Krankheit meiner Mutter so weit fortgeschritten, dass sie in ein Heim übersiedeln musste. Aber da haben wir auch eine sehr schöne Variante gefunden, worüber ich sehr froh bin. Die Zeit im Tageszentrum und in der SWG des Wiener Hilfswerks bleibt uns aber in bester Erinnerung. Danke für das Gespräch! Entlastung für pflegende Angehörige: Das Tageszentrum Leopoldstadt und seine Leiterin Karin Marek-Szedenik (rechts). Überzeugend einfaches Blutdruckmessen boso-medicus uno ist ein besonders einfaches und verlässliches vollautomatisches Oberarmblutdruckmessgerät der neuesten Generation. Es lässt sich mit nur einem Knopfdruck bedienen. Die intelligente Auf - pumptechnik ermöglicht ein sanftes Aufpumpen ohne Nachpumpen. boso-medicus uno speichert zum Vergleich automatisch den letzten Messwert und erkennt Herzrhythmusstörungen während der Messung für die sichere Blutdruck kontrolle. Seit Jahrzehnten vertrauen welt weit Millionen von zufriedenen Anwendern auf präzise Blutdruckmessgeräte von boso. Weitere Informationen unter Erhältlich in Apotheke und Sanitätsfachhandel Unverb. Preisempf. 66,90 Euro 15

16 Pflegekostenersatz Förderung. Pflegende Angehörige bekommen eine staatliche Unterstützung, wenn sie vorübergehend nicht selbst pflegen können. Pflegende Angehörige bekommen finanzielle Zuwendungen, wenn sie einen Ersatz für ihre Pflege brauchen. Zuwendungen zur Unterstützung pflegender Angehöriger werden an Personen gewährt, die seit mindestens einem Jahr überwiegend einen nahen Angehörigen mit einem Pflegegeld der Stufe 3 7 nach dem Bundespflegegeldgesetz oder einen nahen Angehörigen mit einer nachweislich demenziellen Erkrankung und mit einem Pflegegeld zumindest der Stufe 1 nach dem Bundespflegegeldgesetz oder einen minderjährigen nahen Angehörigen mit einem Pflegegeld zumindest der Stufe 1 nach dem Bundespflegegeldgesetz pflegen und an der Erbringung der Pflege wegen Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen wichtigen Gründen verhindert sind. Das Sozialministerium bietet finanzielle Unterstützung an, damit der pflegende Angehörige sich durch eine professionelle oder private Ersatzpflege vertreten lassen kann. Die Höhe der finanziellen Unterstützung beträgt bei Pflegegeld Stufe 1 3: Euro Pflegegeld Stufe 4: Euro Pflegegeld Stufe 5: Euro Pflegegeld Stufe 6: Euro Pflegegeld Stufe 7: Euro Diese Beträge beziehen sich auf die Höchstzuwendung von 4 Wochen pro Kalenderjahr. Wird die Ersatzpflege kürzer in Anspruch genommen, verringert sich die Unterstützung. Förderbar ist nur eine Ersatzpflege von mindestens einer Woche. Bei demenziell erkrankten Personen und bei minderjährigen Pflegebedürftigen ist die Förderung bereits für eine Ersatzpflege von mindestens 4 Tagen möglich. Nur nachgewiesene Kosten können berücksichtigt werden. Auf die Gewährung von Zuwendungen besteht kein Rechtsanspruch. Feststellung durch Fachpersonal Als Nachweis über das Vorliegen einer demenziellen Erkrankung gilt die Bestätigung der Behandlung der/des Betroffenen (Befundbericht) durch eine neurologische oder psychiatrische Fachabteilung eines Krankenhauses eine gerontopsychiatrische Tagesklinik bzw. Ambulanz ein gerontopsychiatrisches Zentrum eine/n FachärztIn für Psychiatrie und/oder Neurologie Einkommensgrenzen Das monatliche Netto-Gesamteinkommen des pflegenden Angehörigen darf folgende Beträge nicht übersteigen: 2.000,- Euro bei Pflegegeldstufe ,- Euro bei Pflegegeldstufe 6-7 Die Einkommensgrenze erhöht sich je unterhaltsberechtigten Angehörigen um 400,- Euro, bei unterhaltsberechtigten Angehörigen mit Behinderung um 600,- Euro. Kein anrechenbares Einkommen sind zum Beispiel Familien- und Studienbeihilfen, Sonderzahlungen oder Leistungen nach den Sozialhilfegesetzen der Länder. < Weitere Informationen Weitere Informationen zur Förderung für pflegende Angehörige vom Sozialministeriumservice: https://www. sozialministeriumservice.at/ site/pflege/ Pflegende_Angehoerige Wenn Sie eine 24-Stunden-Pflege des Hilfswerks benötigen, rufen Sie bitte oder schreiben Sie an Weitere Informationen gibt es auch im Internet: 24-Stunden-Betreuung 16

17 Notruftelefon Kosten und Infos Notruftelefon classic mit Festnetzanschluss Anschlussgebühr: 30 Euro Monatliche Miete: 25,40 Euro Ersparnis: 55,40 Euro Notruftelefon mit GSM-Variante Anschlussgebühr: 30 Euro Monatliche Miete: 30 Euro Ersparnis: 60 Euro Infos und Beratung Nähere Informationen zum Notruftelefon gibt es unter oder unter Aktion zum Vatertag: Sicherheit schenken Bis zu 60 Euro Ersparnis. Das Notruftelefon des Hilfswerks bietet Sicherheit rund um die Uhr. Nach der Muttertagsaktion gibt es nun im Juni für alle Männer den Anschluss und die erste Monatsmiete gratis. Sicherheit lässt sich verschenken und zwar mit dem Notruftelefon des Hilfswerks. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt für dieses besondere Präsent. Denn: für alle Männer gilt im Juni die Vatertagsaktion. Bei einem Neuanschluss verschenkt das Hilfswerk die Anschlussgebühr und die erste Monatsmiete. Die Aktion ist bei drei Monaten Bindungsfrist im Juni 2015 gültig. Ersparnis: bis zu 60 Euro. Das Notruftelefon wird ganz einfach als Armband oder an der Kette getragen. Damit ist es möglich, jederzeit Hilfe zu holen auf Knopfdruck, rund um die Uhr, zuverlässig. Ein Druck auf den mobilen Sender genügt, und schon wird die Notrufzentrale des Hilfswerks alarmiert. Aber hat eine Vertrauensperson auch Zutritt ins Haus/in die Wohnung? Dafür gibt es den Schlüsselsafe, der bei der Haustür montiert wird. Dort wird für Notfälle ein Schlüssel aufbewahrt. Ausschließlich Vertrauenspersonen können den Safe öffnen, damit diese die Wohnung betreten können. Übrigens: in den monatlichen Gebühren sind die Rund um die Uhr - Betreuung durch die Notrufzentrale und sämtliche Kosten für Gerät, Service und Wartung beinhaltet. 17

18 Denksport für Jung und Alt Unsere beliebte Rätselseite von Mag. Martin Oberbauer, Psychologe und Gedächtnistrainer 1. Planquadrat 2. Quadratschädel? Welche dieser Aussagen stimmt? a. Der Schnittpunkt der Diagonalen eines Quadrats liegt von allen 4 Eckpunkten gleich weit entfernt. b. Ein Würfel besteht aus 8 Quadraten. c. Die 4 Ecken eines Quadrats sind gleich weit voneinander entfernt. d. Der Umfang eines Quadrats ist länger als die Summe der beiden Diagonalen. e. Der Flächeninhalt eines Quadrats ist immer größer als sein Umfang. 3. Quadrate? Sehen Sie sich ganz aufmerksam in Ihrer Umgebung um: Finden Sie dabei so viele Dinge wie möglich, die quadratisch sind. Gegeben ist ein Quadrat mit der Seitenlänge 4 cm. Finden Sie den kürzesten Weg von A nach D und von B nach C: Welcher Weg ist kürzer, A-D oder B-C? Lösungen 2. Quadratschädel? a. stimmt; b. stimmt nicht (6); c. stimmt nicht (weiter, wenn eine Diagonale dazwischen ist); d. stimmt; e. stimmt nicht (erst ab einer Seitenlänge größer als 4). 1. Planquadrat A-D ist kürzer als BC. In den 10 Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks (Adressen S. 43) wird heiteres Gedächtnistraining in geselliger Runde angeboten. Die Teilnahme ist gratis. Termine und Informationen erhalten Sie im jeweiligen Nachbarschaftszentrum bzw. unter 18

19 Barrierefrei reisen in Deutschland Einfach.Reisen. Deutschland ist eine Reiseland der Vielfältigkeit: Pulsierende Metropolen, historische Bauten, kulturelle Institutionen von Weltrang, weite Küstenlandschaften, großartige Bergpanoramen, faszinierende Mittelgebirge, naturbelassene Schutzgebiete und hochkarätige Veranstaltungen, das alles erleben und entdecken Sie in Deutschland. Eine Information der Deutschen Fremdenverkehrswerbung Um diese Vielfältigkeit des Reiselandes Deutschland allen Gästen zugänglich zu machen, bietet Deutschland ein immer größeres Spektrum an barrierefreien Angeboten, von der Anreise über die zahlreichen zertifizierten Unterkünfte bis hin zu den speziellen Angeboten vieler Städte und Regionen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Angebote sind vielfältig und bieten Erleichterungen für eine breit gefächerte Gästegruppe: Menschen mit vorübergehenden Aktivitäts- und Mobilitätsbeeinträchtigungen, Familien mit Kinderwagen, Schwangere oder dauerhaft beeinträchtigte Personen, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen, schlecht oder gar nichts sehen beziehungsweise hören. Auch Senioren profitieren von den zahlreichen Möglichkeiten. In unserer neu aufgelegten Broschüre Einfach.Reisen Barrierefrei reisen in Deutschland finden Sie spannende Ideen zum barrierefreien Reisen in den Bereichen Städte, Shopping, Kultur, Volksfeste, Natur, Übernachtungen und vieles mehr. Viele Reiseziele in Deutschland sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und sicher für jedermann erreichbar. Egal ob Bahn oder Flugzeug, Passagiere mit eingeschränkter Mobilität werden bei der Reise und deren Vorbereitung gerne unterstützt. Lassen Sie sich von unserer Broschüre für Ihre nächste Reise inspirieren. Besonders spezialisiert auf das Thema Barrierefreiheit ist außerdem die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland, ein Zusammenschluss von 8 deutschen Urlaubsregionen, die gemeinsam Pionierarbeit bei der Entwicklung von Reiseangeboten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, mit Hör-, Seh- und Lernbehinderungen, für Gehörlose und Blinde sowie für Familien und Senioren leisten. Zu den Mitgliedern gehören die Städte Erfurt und Magdeburg sowie die Regionen Eifel, Ostfriesland, Sächsische Schweiz und das Fränkische, Lausitzer und Ruppiner Seenland. Die Regionen bieten allen Gästen einen Aufenthalt entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen. Natur, Kultur, aktive Erholung oder einfach nur Entspannung vielfältige Eindrücke werden garantiert. In den Mitgliedsregionen stehen barrierefreie Unterkünfte, Serviceeinrichtungen und Möglichkeiten der aktiven Erholung zur Verfügung. < Weitere Informationen Die Broschüre Einfach.Reisen Barrierefrei reisen in Deutschland ist erhältlich bei: Deutsche Zentrale für Tourismus, Tel. 01/ , Weitere Informationen zu barrierefreien Angeboten im Reiseland Deutschland mit konkreten Buchungsangeboten finden Sie unter: 19

20 Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk Von 9. bis 12. Juni 2015 findet im 3. Bezirk die 1. Wiener Aktionswoche für Menschen mit Demenz statt. Das Nachbarschaftszentrum 3 Barichgasse des Wiener Hilfswerks ist Teil des Netzwerks. Das Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk leistet einen Beitrag, um die Gesellschaft für an Demenz erkrankte Menschen und deren Angehörige zu sensibilisieren. Netzwerkpartner/innen sind neben der Bezirksvorstehung und der Caritas Socialis zahlreiche soziale Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen im 3. Bezirk. Das Nachbarschaftszentrum 3 des Wiener Hilfswerks beteiligt sich mit folgenden Veranstaltungen an der Aktionswoche: Mittwoch 10. Juni :00-12:00: Erinnerungsspaziergang durch den 3. Bezirk Anmeldung erforderlich unter der Tel Veranstalter: Alzheimer Austria und Nachbarschaftszentrum 3 Treffpunkt: Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien (vor dem Bezirksamt) 14:30-15:30: Vortrag Erinnerungen pflegen? Balance zwischen Orientierung und Last. Ort: Nachbarschaftszentrum 3, Barichgasse 8, 1030 Wien Donnerstag 11. Juni :00-12:00: Selbstständig im Alltag trotz Demenz! Mobile Ergotherapie für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Wien MEMDA Vorstellung eines neuen Therapieprogrammes. Veranstalter: Wiener Sozialdienste und Nachbarschaftszentrum 3 Ort: Nachbarschaftszentrum 3, Barichgasse 8, 1030 Wien Informationen beim Nachbarschaftszentrum 3 Barichgasse unter der Tel: oder via Mail an < Sensibilität für an Demenz erkrankte Menschen und deren Angehörige schaffen: Darin sieht das Netzwerk demenzfreundlicher 3. Bezirk seine Aufgabe. Online-Unterstützung für pflegende Angehörige Info-Bereich auf Wiener Hilfswerk-Website und geschlossene Facebook-Gruppe. Gerade für pflegende Angehörige, die in vielen Fällen ihr Familienmitglied nicht alleine lassen können und an ihr Heim gebunden sind, kann es enorm hilfreich sein, bei Fragen einen kompetenten Ansprechpartner zu finden. Das Wiener Hilfswerk hat daher einen umfangreichen Online-Bereich zu verschiedenen großen Problemfeldern wie Demenz, Diabetes, Inkontinenz, Schlaganfall und Hauskrankenpflege angelegt. Vor allem die geschlossene Facebook-Gruppe für pflegende Angehörige erfreut sich wachsenden Zulaufs. In der Gruppe können sich Interessierte untereinander austauschen und können bei Bedarf auch Fragen an die Pflegeexperten/innen des Wiener Hilfswerks richten. Ein weiteres Angebot ist ein kostenloser elektronischer Newsletter, der vier Mal im Jahr zu pflegerelevanten Themen und Fragestellungen informiert. Online-Bereich für pflegende Angehörige Geschlossene Facebook-Gruppe (Menüpunkt Pflegende Angehörige ) Newsletter Bestellung via Mail an Betreff: Pflege-Newsletter Telefonische Auskünfte zum Thema Pflege Tel

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