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1 daten & fakten Arbeitslosigkeit in Österreich. Seite 2 aufgemacht»hier mache ich etwas Sinnvolles«. Seite 4 beispielhaft Ein Wiener Beisl als Sprungbrett. Seite 10 auf einen blick (Heraus-)Forderungen in der Arbeitsmarktpolitik. Seite 12 zum thema > > a r b e i t s l o s i g ke i t < < Caritas Zum Thema Nr. 4/2007 (02Z032454M), P.b.b., Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1170 Wien, Foto Caritas Weg vom beruflichen Abstellgleis

2 daten & fakten Endlich Arbeit Die Menschen in den rund 30 Beschäftigungsprojekten der Caritas sind froh, wieder einen Job zu haben. caritas-hilfe Rutsche zurück in die Beschäftigung Je länger die arbeitslosigkeit, desto größer wird die existenzielle not der betroffenen. aber auch gefühle der sinnlosigkeit, aus grenzung und Verzweiflung machen vielen arbeitslosen Menschen schwer zu schaffen. die caritas hilft mit maßgeschneiderten angeboten von stundenweiser arbeit bis hin zu betreuten fulltime-jobs. Eine allein erziehende Mutter, eine psychisch kranke Akademikerin, ein Sozialhilfeempfänger, ein 50- jähriger Ingenieur, ein drogenkrankes Mädchen, ein Pflichtschulabsolvent, der den Berufseinstieg nicht schafft Menschen ohne Arbeit sind so unterschiedlich wie die Hilfestellungen, die sie brauchen, um auf dem Arbeitsmarkt (wieder) Fuß zu fassen. So hilft die Caritas Menschen ohne Arbeit Die ersten Schritte Die Caritas in Wien, NÖ und der Steiermark bieten Menschen mit multiplen Vermittlungshindernissen stundenweise Beschäftigungsmöglichkeiten an. In Salzburg und Vorarlberg werden Sozialhilfe- oder NotstandshilfebezieherInnen geringfügig beschäftigt. Im Burgenland gibt es mit»mri buti«(second-hand-shop, Wäscheservice) ein Beschäftigungsprojekt für Roma. Näher zum ersten Arbeitsmarkt Die Carla-Arbeitsprojekte, etwa im Burgenland, Wien oder Vorarlberg, bieten Langzeitarbeitslosen die Chance auf beruflichen Wiedereinstieg. In Kooperation mit den Pfarren finden sowohl in Wien als auch Salzburg langzeitarbeitslose Frauen und Männer Jobs, etwa in der Verwaltung. Chance für junge Menschen In der Steiermark (Taschenerzeugung plus Möbelrecycling»tag.werk«), und Vorarlberg (»Startbahn«, Tischlerarbeiten etc.) wird Jugendlichen ohne viele Fragen das tageweise Arbeiten ermöglicht. In Wien (»JE_TZT«) bekommen SozialhilfeempfängerInnen zwischen 18 und 30 befristete Teilzeitjobs (Büro-, Lagerarbeit ). Der Caritas- Versandservice»Abrakadabra«in Inns bruck bietet drogenkranken Menschen über 19 Jahren eine stundenweise Beschäftigung. zusammengefasst arbeitslosigkeit in österreich Personen waren 200 als arbeitslos VorgeMerKt, (rund 57 Prozent) davon waren Männer, waren Frauen. Im Juli 2007 sank die Arbeitslosigkeit in Österreich im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent auf Menschen. (Quelle AMS) österreicherinnen waren unselbstständig beschäftigt Personen waren 2006 geringfügig beschäftigt. Mehr als die Hälfte davon ( ) sind Frauen. (Quelle AK Österreich, Wirtschafts- und Sozialstatistisches Taschenbuch, 2007) 4,7 % betrug die arbeitslosen- Quote 200 in ö (eu-berechnung) Im Durchschnitt der 27 EU-Länder lag die Quote im Vorjahr bei 7,9 %. Damit liegt Österreich mit Luxemburg gleichauf an sechster Stelle (hinter den Niederlanden, Lettland, Zypern, Irland, Dänemark). Die Arbeitslosenquote nach EUROSTAT berechnet sich übrigens aus den arbeitslosen Menschen in Prozent der Erwerbsbevölkerung (= Summe aus Erwerbstätigen und Arbeitslosen von Jahren). (Quelle eurostat)

3 editorial Qualifizierung erhöht Jobchancen und Outplacement Fachspezifische Qualifizierungsangebote gehören zum Angebot der Beschäftigungsprojekte dazu, wie zum Beispiel jenes in NÖ für Menschen mit psychischen Erkrankungen, oder auch jene in OÖ für Menschen mit Behinderungen. Nach Auslaufen der Projektzeit wird bei der Suche nach einem Folgearbeitsplatz oder Weiterbildungsangeboten ebenso geholfen wie beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Beratung von Firmen In NÖ berät die Caritas Klein- und Mittelbetriebe und motiviert sie zur Einstellung von Menschen mit Behinderungen. Networking Seit gut drei Jahren führt die Caritas gemeinsam mit AMS (Arbeitsmarktservice) und abif (analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung) Fachtagungen durch. Hilfe gesamt Rund 30 österreichweite Caritas-Beschäftigungsprojekte helfen pro Jahr etwa 750 TeilnehmerInnen (zurück) in den Arbeitsmarkt. Die Projekte werden aus Mitteln des Arbeitsmarktservice, des Europäischen Sozialfonds und teilweise aus Landesmitteln gefördert. Impressum 4/2007 Chefredaktion Mag a. Gabriela Sonnleitner. Redaktion Mag a. Silke Ruprechtsberger (Österreichische Caritaszentrale). Zum Thema-Team Martina Baumeister (Eisenstadt), Mag a. Doris Becker (Wien), Mag a. Julia Eisinger (Wien), Birgit Fischer (Innsbruck), Mag a. Michaela Hainzl (Linz), Antonia Krainer (Klagenfurt), Elke Kager (Feldkirch), Mag a. Ingrid Langthaler (Salzburg), Mag. Harald Schmied (Graz), Mag. Andreas Schütz (Salzburg), Mag a. Alice Uhl (Wien), MMag. Bernd Wachter (Innsbruck), Karl Lahmer (St. Pölten), Mag a. Edith Zehetner (Linz). MitarbeiterInnen dieser Nummer Elisabeth Meznar. Fotos (wenn nicht anders angegeben) Caritas. Redaktionsanschrift Albrechtskreithgasse 19 21, 1160 Wien, Telefon 01/ , Fax 01/ ; Medieninhaber, Herausgeber und Verleger Caritas, Albrechtskreithgasse 19-21, 1160 Wien; Layout Egger & Lerch, Kirchengasse 1a, 1070 Wien; Druck Medienfabrik, 8010 Graz; Verlagspostamt 1170 Wien, Erscheinungsort Wien Weg vom beruflichen Abstellgleis Judit Marte-Huainigg Menschen, die schon sehr lange arbeitslos sind, keine entsprechende Qualifikation haben oder physisch und psychisch nicht voll belastbar sind, Personen in instabilen Lebenssituationen, bedroht von Obdachlosigkeit oder gefährdet durch den Konsum von Suchtmitteln Für viele dieser Menschen am Rande der Gesellschaft ist der Weg zurück ins Erwerbsleben versperrt, sind die Einstiegshilfen ungeeignet. Wohl auch deshalb, weil sie nicht noch nicht so leistungsfähig sind, wie es der Arbeitsmarkt verlangt. Unsere Erfahrungen in den Caritas-Beschäftigungsprojekten zeigen Arbeitslosigkeit ist in den meisten Fällen nicht eine Frage mangelnden Wollens, sondern mangelnden Könnens. Es braucht individuelle Wege und unorthodoxe Zugänge, um die Beschäftigungsfähigkeit und damit auch die Lebenskompetenz der Betroffenen zu steigern. Soziale Integration und Arbeitsmarktintegration müssen Hand in Hand gehen, damit diese Menschen eine echte Aussicht auf Arbeit und Teilhabe an der Gesellschaft haben. Eine effektive Mindestsicherung braucht ein One-Desk-Prinzip, das im Arbeitsmarktservice verankert ist und Sozialleistungen mit arbeitsfördernden Maßnahmen vernetzt. An der Schnittstelle von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik hat auch die Caritas selbst viele Initiativen gesetzt. Die Modelle reichen von stundenweiser Beschäftigung bis hin zu Projekten, die die Bedingungen des realen Arbeitsmarktes abbilden. Klar ist Die Würde des Menschen ist unantastbar und nicht von seiner Leistungsfähigkeit abhängig. Doch wenn Männer und Frauen, die über Monate und Jahre das Gefühl hatten, nicht mehr gebraucht zu werden, endlich wieder eine Erwerbsarbeit haben, dann schöpfen sie neuen Selbstwert und neue Lebenskraft. Judit Marte-Huainigg, Leiterin des Referats Grundlagen und Sozialpolitik der Caritas Österreich 82 Prozent aller Arbeitslosen haben nur Pflichtschul- oder Lehrabschluss Das sind insgesamt rund Menschen. Menschen mit nur einem Pflichtschulabschluss tragen mit 20 Prozent auch ein doppelt so hohes Risiko, in die Armut abzugleiten wie jene mit mittlerer Schulbildung. (Quelle AMS info 96/2007, EU-SILC 2005) Rund 7 % der Erwerbstätigen im Erwerbsalter sind armutsgefährdet. Das entspricht Personen, die trotz Arbeit von der Armut bedroht sind. Die Armutsgefährdung bei prekärer Beschäftigung (insbesondere freie Dienstverträge, geringfügige Beschäftigung, bestimmte Formen der Teilzeitarbeit) beträgt 16 %. (Quelle EU-SILC 2005) ZUM THEMA >>arbeitslosigkeit<<

4 aufgemacht reportage» Das war ein Gefühl wie auf dem Abstellgleisdie hoffnung stirbt zuletzt«, ist heidi Jampen (5) überzeugt. sie ist eine jener langzeit arbeitslosen Menschen, die in den caritas-läden (»carlas«) die chance auf einen beruflichen wiedereinstieg erhalten. Von elisabeth Meznar»ich habe über 0 bewerbungen geschrieben und jedes Mal nur gehört, dass ich zu alt bin. ein gefühl, wie auf dem abstellgleis«, sagt heidi Jampen (5).»Ohne Arbeit hatte ich das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Ein Gefühl wie auf dem Abstellgleis. Ich habe über 60 Bewerbungen geschrieben und jedes Mal nur gehört, dass ich zu alt bin. Das hat man mir direkt ins Gesicht gesagt«, erinnert sich die 56-jährige Heidi Jampen an die frustierende Zeit ihrer Arbeitslosigkeit. Dazu kamen die finanziellen Engpässe, denn die Vorarlbergerin betreute ihren behinderten Bruder und konnte deshalb nur einen Halbtagsjob annehmen.»gott sei Dank bin ich wieder im Carla Arbeitsprojekt untergekommen. Hier mache ich etwas Sinnvolles und kann Beratungen und Schulungen in Anspruch nehmen. Und um einen Job werde ich mich weiter bemühen. Die Hoffnung stirbt zuletzt«, sagt sie nun voller Zuversicht. Schicksale wie dieses sind keine Seltenheit. Denn die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist für bestimmte ArbeitnehmerInnen nach wie vor sehr problematisch Menschen, die zwar arbeitswillig und arbeitsfähig sind, aber für die de facto kein Arbeitsmarkt vorhanden ist. Die Carla Arbeitsprojekte eröffnen hier neue Chancen. Entsprechend dem Caritas-Grundsatz steht hier der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen im Mittelpunkt. Nicht der vermeintliche schnelle Erfolg, sondern vielmehr eine nachhaltige Unterstützung bei der Gestaltung und Umsetzung der persönlichen Lebensplanung ist das Ziel. Eine Hauptaufgabe abgesehen von den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes ist, den TransitarbeitnehmerInnen (TAN) die Möglichkeit zu bieten, ihren Selbstwert, das Selbstbewusstsein und somit ihre Würde wiederzufinden. Denn durch die Arbeit bekommt man das Gefühl, gebraucht zu werden, dazuzugehören. aus ZWeiteR hand 1990 wurde das erste Carla-Arbeitsprojekt in Vorarlberg eröffnet. Heute sind es bereits sieben. Dazu gehören etwa eine Altkleidersammlung, ein Secondhand-Shop, eine Tischlerei und Möbelrestaurierung sowie bestimmte Dienstleistungen wie die Zustellung von Küchen etc. Ziel war und ist es, befristete Arbeitsplätze für ein Jahr für langzeitarbeitslose Menschen zu schaffen.»eine befristete Zeit zwischen acht Monaten und fünf Jahren wäre freilich optimaler«, sagt der Leiter der Servicestelle Arbeit, Hans Eder. Denn schließlich sei jeder Mensch einzigartig, habe eine andere Geschichte. Somit sei auch der Bedarf unterschiedlich, erklärt der Diplom-Sozialarbeiter. Aber dafür fehlen derzeit die Möglichkeiten. Die Servicestelle Arbeit ist für die Qualifizierung der TransitarbeitnehmerInnen zuständig, begleitet diese und unterstützt sie auch bei der Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. 4 zum thema >>arbeitslosigkeit<<

5 »Könnte mir nicht vorstellen, nicht hier zu sein.«silvia galehr (42) Die Caritas-Beschäftigungsprojekte bieten neben der Arbeit selbst auch Raum zur Stabilisierung der persönlichen Situation, Unterstützung bei der Entwicklung von Perspektiven sowie eine Vorbereitung auf den Wiedereinstieg in den Allgemeinen Arbeitsmarkt. Zusammen mit den sozialen Begleitmaßnahmen der»servicestelle Arbeit«können die langzeitbeschäftigungslosen Menschen damit ihre Fähigkeiten unter annähernd marktgerechten Arbeitsbedingungen entwickeln. GeschÄFt FüR alle Bei einem Besuch im»carla Kaufhaus«in Bludenz wird klar, dass hier auf fachliche und soziale Begleitung der ArbeitnehmerInnen größter Wert gelegt wird. Sylvia Fleischhauer-Prange leitet den Second-Hand-Shop der besonderen Art mit viel Herz und Engagement. In Zusammenarbeit mit Arbeitsmarktservice und Land bietet das Arbeitsprojekt der Caritas langzeitarbeitslosen Frauen die Chance, für ein Jahr zu arbeiten und sich auf den Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt vorzubereiten. Derzeit arbeiten hier elf Frauen Sieben Transitarbeitnehmerinnen, drei Wiedereinsteigerinnen und eine Praktikantin. Was zweifelsfrei für sich spricht, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die unbezahlt im»carla Kaufhaus«mitarbeiten. Aus Freude an der Arbeit und an den Menschen. Es sind nicht nur Bedürftige, die hier einkaufen.»wir sind ein Geschäft für alle«, wird im»carla Kaufhaus«betont. Es kommen Jugendliche, die Sachen im 70er-Look suchen, Schnäppchenjäger, ältere Menschen und Kunden, die mit ihrem Einkauf ein soziales Arbeitsprojekt unterstützen möchten. Zudem wurden bereits Tanz- und Theatergruppen sowie Studentinnen der FH mit gebrauchten Kleidern für ein Projekt unterstützt.»der Geschäftsablauf ist bei uns so wie in anderen Textilgeschäften. Wir verkaufen sehr gut erhaltene Second-Hand-Kleidung für Damen, Herren und Kinder. Zusätzlich werden noch Haushaltswaren, Spiele, Bücher sowie restaurierte Möbel und Holzerzeugnisse von»carla Handwerk«angeboten«, erklärt die Projektleiterin Sylvia Fleischhauer- Prange. WachsenDe konkurrenz Ohne Arbeit fällt vielen die Decke auf den Kopf. Der neue Job stärkt das Selbstwertgefühl. 90 Prozent der verkauften Ware kommt von»carla Tex«in Hohenems. Dort werden die gespendeten Textilien gesammelt und sortiert. Einmal pro Woche wird Ware bestellt. Diese muss dann ausgepackt, etikettiert und in die Regale einsortiert werden. Kassendienst und Kundenberatung zählen zu den weiteren Aufgaben im»kaufhaus«. Zusätzlich wird die direkt im Geschäft abgegebene Ware ausgemustert und eingeräumt. Größte Konkurrenz für das»carla Kaufhaus«sind die neuen U Armut trotz Job Daten aus dem aktuellen Armutsbericht der Statistik Austria für das Jahr 2005 zeigen Erwerbsarbeit ist in Österreich der wichtigste Schutz gegen Armut. Eine Garantie gegen prekäre finanzielle Lebensbedingungen ist sie jedoch nicht. Von den rund 3,5 Millionen Erwerbstätigen sind ca Personen bzw. sieben Prozent»arm trotz Arbeit«. Das heißt, sie leben in einem Haushalt, dessen Gesamteinkommen unter der Armutsgrenze liegt. Damit stellen Erwerbstätige rund ein Viertel aller armutsgefährdeten Menschen in Österreich. Betrachtet man nur jene im erwerbstätigen Alter (20 bis 64 Jahre), so machen Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, sogar die Hälfte aus. Ein besonders hohes Risiko, mit einem Einkommen unter der Armutsgrenze das Auslangen finden zu müssen, haben Haushalte, deren Angehörige nur unregelmäßig Beschäftigung finden können, gering qualifiziert sind, einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen oder in denen nur eine Person erwerbstätig ist. zum thema >>arbeitslosigkeit<< 5

6 AUFGEMACHT Einmal weg vom Arbeitsprozess, ist der Wiedereinstieg oft schwierig»bei manchen Geschichten, die ich hier höre, werde ich sehr betroffen. Aber Abgrenzung ist wichtig. Sonst kann man diese Arbeit nicht lange machen.«carla-projektleiterin Sylvia Fleischhauer-Prange U Billigstanbieter, die preislich fast auf demselben Niveau liegen. Immerhin muss fünfzig Prozent des Einkommens selbst erwirtschaftet werden, der Rest stammt aus öffentlichen Mitteln. Weichen stellen Neben dem Beobachten der fachlichen und sozialen Kompetenz der ArbeitnehmerInnen kommt es bei Projektleiterin Sylvia Fleischhauer-Prange besonders auch auf das Gespür an.»viele Frauen haben ihre Vorgeschichte jahrelang verdrängt, in irgendeine Schublade gepackt. Hier kommt vieles zum Ausbruch. Vor allem Gewalt in der Familie«, schildert sie ihre Erlebnisse. Dann werden sofort die Sozialarbeit und der Betriebsarzt eingeschaltet.»bei Suchtkrankheiten wird versucht, die Frauen zu einer Therapie zu bewegen. Seit zwei Jahren gibt es auch eine Suizidprophylaxe«, erklärt sie und betont wie wichtig es ist, die richtigen Maßnahmen zu treffen und die Weichen richtig zu stellen. Nimmt man manche Erlebnisse vom»kaufhaus«mit nach Hause? Fleischhauer-Prange»Es braucht viel Nähe und Zuwendung, damit man etwas verändert. Bei manchen Geschichten, die ich hier höre, werde ich sehr betroffen. Aber Abgrenzung ist wichtig. Sonst kann man diese Arbeit nicht lange machen. Und dann gibt es auch hier die vielen kleinen Glücksmomente und Highlights.»Eine sehr schwierige, suizidgefährdete Frau ist vor zwei Wochen zu mir gekommen und hat gesagt,»danke dass es euch gibt. Ohne euch hätte ich das nicht geschafft«, freut sich Fleischhauer-Prange. Große Erfolge sind natürlich, wenn man Frauen langfristig vermitteln kann. Aber man muss auch die kleinen Erfolge sehen und sich daran freuen. Etwa, wenn Leute wieder fähig sind, eigene Entscheidungen zu treffen. Mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein kann im Leben viel mehr erreicht werden. SCHWIERIGER WIEDEREINSTIEG»Einmal heraußen, ist es sehr schwer, wieder einen Platz in der Arbeitswelt zu bekommen«, weiß auch Silvia Galehr (42) aus Erfahrung. Die Mutter dreier Kinder hat, abgesehen von der Karenz, immer gearbeitet wurde sie arbeitslos. Durch eine Bekannte wurde Galehr auf die Arbeitsprojekte der Caritas und besonders auf das»kaufhaus«aufmerksam. Weils nach der Zeit in der Carla bisher noch nicht mit einem neuen Job geklappt hat, arbeitet sie nun ehrenamtlich mit.»ich liebte meine Arbeit, musste einfach etwas tun und unter die Leute kommen«, sagt sie. Denn schlimm sei die private Isolation, das Fehlen jeglicher Motivation. Und»Ich verkaufe gerne. Hier kann ich mich entfalten. Ich könnte mir nicht vorstellen, nicht hierher zu kommen. Das Arbeitsklima ist gut, die Kundschaft kunterbunt. Ich habe gerne mit Menschen zu tun. Ich habe eine Aufgabe, werde geschätzt.«auch Projektleiterin Sylvia Fleischhauer-Prange findet nur lobende Worte für die Bludenzerin»Silvia Galehr ist wirklich eine enorme Stütze.«Gahlers langfristiger Wunsch wäre freilich, eine Fixanstellung im»carla Kaufhaus«zu bekommen. Ein Wunsch, der in nächster Zeit durchaus in Erfüllung gehen könnte... Carlas Gesucht Teddys, Hüte aus Omas Zeiten, Schallplattenraritäten und Co. Lampenschirme aus den 70ern, Schallplatten, Nierentische oder auch guterhaltene Schultaschen und Kinderkleidung Die österreichweiten 18 Caritas-Secondhand-Läden (»Carlas«) sind Fundgrube für SammlerInnen von Raritäten ebenso wie für Menschen, die billige Bücher, Kleidung oder Möbel für den Alltagsgebrauch suchen. Langzeitarbeitslose Menschen erhalten in den Carlas die Chance auf einen Neubeginn. Die Waren stammen aus Spenden. Zehntausende Kleiderpakete werden in den Carlas überdies gratis an mittellose Personen (mit Bestätigung aus den Caritas-Sozialberatungsstellen) ausgegeben. Der Verkaufserlös fließt in soziale Projekte der Caritas für Menschen in Not. Damit sind die Carlas»Spenden-Drehscheiben«im wahrsten Sinne des Wortes. ZUM THEMA >>arbeitslosigkeit<<

7 Keinen Job und das ganze Leben noch vor sich Frust, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit Junge Menschen trifft Arbeitslosigkeit ganz besonders hart. Sprungbretter (zurück) in den Arbeitsmarkt sind deshalb enorm wichtig. Arbeiten zu wollen und keinen Job zu finden, ist für alle Betroffenen schwer zu verkraften. Doch junge Menschen trifft dies ganz besonders. Denn wo schon das allererste Signal der Gesellschaft lautet»du wirst nicht gebraucht«, sind Frust, Verzweiflung und Hilflosigkeit enorm groß. Knapp Jugendliche unter 20 Jahren und weitere bis 25-Jährige waren im Jahr 2006 beim AMS (Arbeitsmarktservice) als arbeitssuchend gemeldet. Die Entspannung am Arbeitsmarkt im Jahr 2007 macht sich auch hier positiv bemerkbar Im Juli 2007 ging die Arbeitslosigkeit in dieser Personengruppe im Vorjahresvergleich um 7,1% zurück. Das Risiko, schon in jungen Jahren ohne Job dazustehen, trifft freilich nicht alle Frauen und Männer gleich Wie für den Rest der Bevölkerung gilt auch hier die Faustregel je geringer die Qualifikation, desto höher das Risiko. Jugenderwerbslosigkeit greift aber oft noch tiefer. Weil die Problematik häufig nicht erst mit dem Verlust eines Arbeitsplatzes beginnt, sondern bereits damit, einen Ausbildungsplatz bzw. einen Lehrplatz zu finden. Am Lehrstellenmarkt zeigt sich das gleiche Bild wie am Arbeitsmarkt die Zahl der Lehrstellensuchenden übersteigt die Zahl der offenen Lehrstellen bei Weitem. Frauen und Männer, die ihr Leben noch vor sich haben. Deshalb engagiert sich die Caritas in speziellen Projekten, etwa in Vorarlberg, Tirol und der Steiermark für schwer vermittelbare junge Menschen. JE_TZT neue Wege gehen In Wien geht die Caritas mit dem Projekt JE_TZT neue Wege. Gemeinsam mit der Volkshilfe und unterstützt von öffentlichen Stellen (WAFF, MA15 und AMS Wien) bietet sie befristete Teilzeitbeschäftigung für junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren an, durch die sie ihre individuellen Talente und Fähigkeiten auf Praktikumsplätzen in Wirtschaftsbetrieben trainieren, Berufserfahrung gewinnen bzw. zusätzliche Qualifikationen erwerben können. Das Besondere an diesem Projekt Es richtet sich an junge Sozialhilfe-EmpfängerInnen, also eine Zielgruppe, für die es im Gegensatz zu Arbeitslosen- und Notstandshilfe-BezieherInnen bis dato kaum Angebote gab. Erste Ergebnisse machen Mut Über die Hälfte der bisherigen TeilnehmerInnen konnten seit dem Projektbeginn im Herbst 2006 auf Plätze am regulären Arbeitsmarkt vermittelt werden. Was einmal mehr zeigt, was wir als Caritas täglich sehen Erwerbslosigkeit ist keine Frage mangelnden Wollens, sondern mangelnden Arbeiten-Könnens. Die tag.werk-taschen sind nicht nur schick, sondern auch praktisch. Die Jugendlichen von tag.werk in Graz sind sichtlich stolz auf ihre Erzeugnisse. Schlechtes Zeugnis als Hürde Wo die Besten gerade gut genug sind, sehen sich SchulabgängerInnen mit schlechten Noten oder überhaupt fehlendem Schulabschluss enormen Hürden gegenüber. Mangelt es zudem an sozialer Kompetenz und Teamfähigkeit oder haben es die jungen Menschen in ihrem bisherigen Leben nicht gelernt, mit Konflikten und Frust umzugehen, ist die Chance auf eine Lehrstelle oft gleich null. Die Folge Resignation, Schamgefühle, Verzweiflung und ein Leben am Existenzminimum, ohne jede Perspektive, auch nicht in absehbarer Zukunft an den Möglichkeiten unserer Gesellschaft teilhaben zu können. Hilfestellungen und geeignete Trainings sind nötig, um ein Leben auf den beruflichen Abstellgleisen der Gesellschaft zu vermeiden. Die Caritas ist überzeugt Kein Mensch darf aufgegeben werden. Das gilt ganz besonders für junge

8 im gespräch» Ohne Hilfe ist der Graben oft unüberwindbar«peter wagner, beschäftigungsexperte der caritas graz-seckau, über Probleme von langzeitarbeitslosen Menschen, das gefühl»nicht dazu zugehören«und nötige hilfestellungen Fordern, aber nicht Überfordern lautet das Motto in den Caritas- Beschäftigungsprojekten. Die Arbeitslosenzahlen gehen in der letzten Zeit erfreulicherweise stark zurück. Geht Ihnen als Leiter von Beschäftigungsprojekten für langzeitarbeitslose Menschen jetzt selbst die Arbeit aus? Nein, leider nicht. Die Rückgänge sind zwar positiv, aber meine Freude ist hier auch etwas getrübt, denn teilweise sind diese Zahlen auch darauf zurückzuführen, dass Personen ohne Arbeit aus der Statistik herausfallen. Manche werden offensichtlich bereits als so fern vom System wahrgenommen, dass sie nicht einmal mehr als (langzeit-) arbeitslos gezählt werden. Aber auch für die andere, statistisch erfasste Gruppe der Langzeitarbeitslosen bedeutet so ein Rückgang noch lange nicht, dass ihre Chancen auf Beschäftigung erheblich steigen. Erst wenn die Leistungsansprüche des Arbeitsmarktes so weit sinken, dass arbeitsuchende Personen aus den Problem- und Randzonen wieder gut integrierbar sind, bräuchte man keine Beschäftigungsprojekte mehr. Wie kommt man in die Arbeitslosigkeit rein und was sind Gründe für Langzeitarbeitslosigkeit? In Anlehnung an das Sprichwort könnte man antworten»arbeitslos werden ist nicht schwer, langzeitarbeitslos sein dagegen sehr«. Manchmal genügt schon ein Grund (z. B. eine nicht mehr verwertbare Qualifikation, Betreuungspflichten, ein bestimmtes Alter oder eine psychische Erkrankung), damit sich der Wiedereinstieg schwierig gestaltet. Häufiger gibt es eine komplexere Kombination von mehreren Problemfeldern. Je länger die Arbeitslosigkeit andauert, desto größer wird der Graben, der einen vom Arbeitsmarkt trennt. Ohne Unterstützungsangebote ist es dann oft fast unmöglich, ihn zu überwinden. Welche Gruppen sind es im Besonderen, die den Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht schaffen? Und wieso schaffen sie es nicht? Bei der Gruppe der sogenannten»arbeitsmarktfernen Personen«kann der Graben schon so groß sein, dass die betreffenden Personen sogar bei einem Eintritt in ein»klassisches«projekt überfordert sind, z. B. weil sie aufgrund einer unbehandelten Suchtproblematik eine mehrmonatige Beschäftigung nicht durchhalten. In der Steiermark hat die Caritas zwei Projekte mit fallweiser Beschäftigung, also so einer Art Taglöhnersystem. Das hat sich als Vorstufe vor einer Qualifizierung oder einem Transitarbeitsverhältnis bewährt. Worunter leiden arbeitslose Menschen insgesamt? Oder sind sie zu beneiden, weil sie vom heutigen Luxus»Zeit«sehr viel haben? Meiner Meinung nach definiert sich der Mensch in unserer Gesellschaft im Erwerbsalter ganz wesentlich über den Aspekt der Erwerbsarbeit. Keine Arbeit zu haben heißt für die Betroffenen in der Regel,»nicht dazuzugehören«, sich wenig leisten zu können, wenig bis keine gesellschaftliche Wertschätzung zu bekommen, ständig unter Rechtfertigungsdruck zu leben. Vor diesem Hintergrund erscheinen Stammtischvermutungen nach einem dolce far niente mit großem Selbst- 8 zum thema >>arbeitslosigkeit<<

9 »Manchmal genügt schon ein Grund, damit sich der Wiedereinstieg schwierig gestaltet«peter Wagner (links) leitet den Fachbereich Beschäftigung und Betriebsleistungen der Caritas Graz-Seckau kommentar Sozialhilfe als Barriere zurück ins Berufsleben von Gudrun Biffl* verwirklichungsraum doch reichlich naiv, besonders weil dieser Zustand der Arbeitslosigkeit nicht frei gewählt wird. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Erfolgskriterien, um erwerbslosen Menschen nachhaltig aus der Arbeitslosigkeit zu helfen? Als Erstes braucht es das Angebot einer sinnstiftenden Tätigkeit, die die Betroffenen fordert, aber nicht überfordert. Wenn sie merken, wie viel sie (noch) zu leisten imstande sind, wenn das Staunen über selbst erreichte, vielleicht nicht mehr erwartete Leistungen einsetzt, wenn es ein positives, motivierendes Arbeitsumfeld gibt und das Selbstvertrauen wieder steigt, ist schon viel erreicht. Der zweite Punkt dreht sich um die Frage, ob es parallel dazu gelingt, beim Managen von Problemsituationen, mit denen beschäftigungslose Personen in ihrem Lebensumfeld konfrontiert sind, zumindest soweit behilflich zu sein, dass sie nicht zu stark im Arbeitskontext spürbar werden. Drittens braucht es immer auch eine Brise Glück, ein passendes Stellenangebot zu bekommen. Dann ist nachhaltige Integration auch nach anfänglich großer Arbeitsmarktferne möglich. Erfolg im Beschäftigungsbereich kann aber auch etwas ganz anderes sein. Beispielsweise kann für einen Menschen mit einer massiven Depression die Arbeit ein Schritt zur Gesundung sein. Für jemanden mit Migrationshintergrund kann sie ein Schritt der Integration nicht nur in den Arbeitsmarkt, sondern auch weit darüber hinaus sein. Und was braucht es von Seiten der Politik? Langfristig wäre es sicher sinnvoll und wohl auch möglich, die Rahmenbedingungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik so weiter zu entwickeln, dass es für arbeitsmarktferne Personen wieder mehr Platz auch am regulären Arbeitsmarkt gibt. Hierbei könnte man von den Fördermodellen aus der Behindertenbeschäftigung lernen. Diese Modelle müssten auf alle arbeitsmarktfernen Zielgruppen ausgeweitet werden und dann natürlich auch besser dotiert sein. Bei den Beschäftigungsprojekten sehe ich - entgegen dem Trend der letzten Jahre - weniger in der Qualifizierung als in der Beschäftigung den größten Handlungsbedarf. Besonders für arbeitsmarktferne Zielgruppen sind wir weit von einem regional flächendeckenden Angebot entfernt.»meine freude am rückgang der arbeitslosenzahlen ist getrübt.«peter wagner Gudrun Biffl Die Arbeitslosigkeit hat sich in Österreich seit den frühen 1990-er Jahren zunehmend verfestigt. Lag die Arbeitslosenquote 1990 noch bei 5,4 %, so erhöhte sie sich bis 1998 mehr oder weniger kontinuierlich auf 7,2 %, wo sie bis 2005 verharrte. Erst der Konjunkturaufschwung im Jahr 2006 erlaubte einen Rückgang der Arbeitslosigkeit, der allerdings trotz einer starken Beschäftigungsausweitung äußerst gering ausgefallen ist. Dies hat damit zu tun, dass in den letzten Jahren immer mehr Arbeitslose zu Langzeitarbeitslosen wurden und Langzeitarbeitslosigkeit auch in einer guten Konjunkturlage nicht ohne intensive Förderungsmaßnahmen abgebaut werden kann. Zusätzlich erschwerend ist, dass immer mehr Langzeitarbeitslose um Sozialhilfe ansuchen, da die Notstandshilfe oft nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Aus dem Sozialhilfebezug führt aber häufig kein Weg mehr zurück in den Arbeitsmarkt. Eine Beschäftigung wäre jedoch die einzige Chance, langfristig wieder Fuß zu fassen und der Armut zu entkommen. Die Sozialhilfe ist deshalb eine Barriere für den Wiedereintritt ins Erwerbsleben, weil sie ein zinsenloses Darlehen ist. Angesichts der Tatsache, dass vorwiegend benachteiligte Personengruppen, gering Qualifizierte und AlleinerzieherInnen SozialhilfebezieherInnen sind, sind die Erwerbs- und Einkommenschancen und damit die Möglichkeiten der Rückzahlung der Schuld gering. Auch ist nicht zu erwarten, dass diese benachteiligten Personengruppen aus eigener Kraft wieder eine Arbeit finden. Daher müssten SozialhilfeempfängerInnen Zugang zu aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen haben, was derzeit nicht der Fall ist. Auch ist es nicht sinnvoll, alle Vermögenswerte zu konfiszieren, bevor Sozialhilfe gewährt wird. Güter, die für die Ausübung einer Erwerbsarbeit notwendig sind, etwa ein Auto im ländlichen Raum, sollten nicht in die zu veräußernden Vermögenswerte einbezogen werden. Auch ist eine ortsübliche Wohnung/Unterkunft Voraussetzung dafür, dass man nicht völlig den Boden unter den Füßen verliert und den Weg aus der Notlage leichter findet. Davon profitiert auch die Allgemeinheit, da keine dauerhafte Finanzierungshilfe für Wohnen anfällt. In Anlehnung an Deutschland oder andere EU-Länder sollte ein Vermögensfreibetrag geschaffen werden sowie Rücklagen für eine angemessene Altersvorsorge unangetastet bleiben. Das verhindert, dass es im Alter zu Verarmung und damit zu Kosten für die Allgemeinheit kommt. * Dr. Gudrun Biffl ist Arbeitsmarktexpertin am Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) zum thema >>arbeitslosigkeit<< 9

10 beispielhaft Beratung für kleine Unternehmen Hilfestellung, die Jobs schafft Die Caritas St. Pölten unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Einstellung von Menschen mit Behinderungen. Heidl (l.) und Vernier stehen kleinen Firmen mit Rat und Tat zur Seite.»Im ersten Moment sind Unternehmer und Unternehmerinnen verwundert, dass sich die kirchliche Nonprofit- Einrichtung auch mit Organisationsberatung beschäftigt«, sagt Roland Venier von der Caritas St. Pölten.»Nach einer kurzen Erklärung meist am Telefon sind Firmen durchaus zur Zusammenarbeit bereit«, ergänzt Diplom-Sozialarbeiter Martin Heidl. Die beiden Caritas-Mitarbeiter beraten Firmen im Zusammenhang mit der Anstellung von Menschen mit Behinderungen.»Unser großer Vorteil ist, dass wir im Rahmen des Programms Betriebsservice und Unternehmensberatung den Firmen eine kostenlose Analyse der Arbeitsvorgänge und Arbeitsabläufe anbieten können«, erklärt Heidl. Vorhandene personelle Ressourcen sollen in den Betrieben gut eingesetzt werden.»erst wenn in einer Firma eine konkrete Möglichkeit besteht, erläutern wir ihnen die Vorteile der Beschäftigung eines Menschen mit Behinderung«, so Venier. Als Beispiel nennt er ein Pflegeheim im Waldviertel, wo nach der Betriebsanalye eine Frau angestellt wurde, die abteilungsübergreifend arbeiten konnte. Mehrere Abteilungen hatten Bedarf für jeweils einige Stunden. Erst durch die Betriebsberatung rückte dieser Umstand in den Blickpunkt der Hausleitung.»Wir informieren dann nicht nur über gesetzliche Rahmenbedingungen und Förderungen«, erklärt Venier,»sondern helfen auch bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitskraft, meist in Zusammenarbeit mit dem Caritas-Fachbereich»Berufliche Integration«. Dazu gehören Arbeitsassistenz, Jobcoaching, Clearing und Berufsausbildungsassistenz. Projekt»Kirche beschäftigt«arbeit geben = Sinn spenden Frau B. (50 J.) ist Küchenhilfe in der Küche des Stiftes St. Peter in Salzburg. Sehr zur Zufriedenheit ihres Chefs, Alfred Mages. Nur eines von vielen Beispielen des Projekts»Kirche beschäftigt«.»die Menschen sind einfach froh, wieder gebraucht zu werden«, weiß Anita Hofmann, Koordinatorin des Caritas-Projektes»Kirche beschäftigt«in Salzburg aus Erfahrung. Caritas, Kirche und kirchennahe Einrichtungen geben sich deshalb alle Mühe, um Menschen mit besonderen Vermittlungshindernissen, die der freie Arbeitsmarkt wegen ihres Alters, wegen der Kreuzschmerzen oder schlicht wegen einer Lohnpfändung»ausgemustert«hat, wieder die Chance einer sinnvollen Tätigkeit zu bieten. Ein Stück Neue Würde Geben 13 Sekretärinnen, Küchenhilfen, Reinigungskräfte, Ausfahrer und Hausmeister beschäftigen die Einrichtungen mittlerweile durchschnittlich pro Jahr und alle Dienstgeber haben sich die Grundidee des Projektes zu eigen gemacht Ziel der mit einem Jahr befristeten Anstellung ist es, die Menschen entweder wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen oder sie in die Pension zu begleiten, vor allem aber, ihnen wieder ein Stück Würde zu geben. Bei der Umsetzung der Idee greift das Arbeitsmarktservice dem Projektträger kräftig unter die Arme Rund zwei Drittel der Lohnkosten steuert die Öffentliche Hand bei, ein Drittel bezahlen die Dienstgeber. Gut in das soziale Gefüge eingebettet sind die Menschen aber nicht nur an»kirche beschäftigt«wirkt Küchenchef Alfred Mages ist sehr zufrieden mit»seiner Jenny«und hofft, dass er sie als Küchenhilfe behalten kann. ihren Arbeitsplätzen vor Ort, sondern auch bei ihrem Dienstgeber Caritas Projektkoordinatorin Hofmann wägt ab, welche ArbeitnehmerInnen am besten zu welchem Arbeitgeber passen, bügelt mit Fingerspitzengefühl aufkeimende Probleme aus und hilft auch mit einer Busfahrkarte oder einem Wintermantel aus der Kleidersammlung aus, wenn das Geld zum Monatsende nicht mehr reicht. Der Erfolg der Aktion»Kirche beschäftigt«jedenfalls kann sich sehen lassen Rund 60 Menschen haben seit der Gründung des Projektes vor sechs Jahren mit»kirche beschäftigt«in Salzburg (zumindest zeitweise) wieder einen Job gefunden. 10 ZUM THEMA >>arbeitslosigkeit<<

11 beispielhaft Inigo-Chefin Elisabeth Mimra (im Bild mit Herrn Fritz) ist stolz auf ihr Team. Arbeitstraining in Küche und Service Ein Stadtbeisl als Sprungbrett Im»Inigo«in Wien erhalten langzeitarbeitslose Menschen die Chance auf einen Neubeginn. Durchschnittlich 48 Monate waren jene Menschen arbeitslos, die im Stadtbeisl Inigo in Wien die Chance auf eine Rückkehr auf den ersten Arbeitsmarkt bekommen. Jeder Dritte schafft mithilfe der Caritas diesen großen Schritt. Neue Chancen Zum Beispiel Frau Anna.»Sie hat ihr ganzes Leben im Gastgewerbe gearbeitet«, erzählt Elisabeth Mimra, seit sieben Jahren Leiterin des Inigo. Weil der Betrieb zusperrte, verlor Frau Anna ihren Arbeitsplatz. Und weil sie bereits über 50 Jahre alt war, gab ihr niemand mehr eine Chance. Im Inigo hat Frau Anna endlich neuen Mut gefasst und sich zugetraut, ihren Lebensunterhalt wieder selbst zu verdienen. Seit Ende der befristeten Anstellung im Inigo ist sie Altenbetreuerin und glücklich über diese neue Aufgabe. Die Zuweisung in Projekte für Langzeitarbeitslose wie das Inigo erfolgt durch das Arbeitsmarktservice. Nach einer Probezeit ist eine sechsmonatige Anstellung möglich, die vom AMS gefördert wird. Zur praktischen Arbeit in Küche oder Service kommen Betreuung durch SozialarbeiterInnen und Hilfe bei der Jobsuche.»Diese Zeit ist aus unserer Erfahrung aber viel zu kurz, um die Menschen wieder jobfit zu machen«, beklagt die Inigo-Chefin die Halbierung dieser Dauer durch das AMS. Bis Beginn dieses Jahres konnten Langzeitarbeitslose nämlich zwölf Monate in solchen Projekten beschäftigt werden. Die Chancen auf Vermittlung waren dadurch deutlich höher. Klar ist für Mimra»Viele Menschen bräuchten einen geförderten Dauerarbeitsplatz.«Auf dem bestehenden Arbeitsmarkt mit seinem Wettbewerbsdruck hätten sie einfach keine Chance. ZUM THEMA >>arbeitslosigkeit<< 11

12 auf einen blick (Heraus-)Forderungen in der Arbeitsmarktpolitik Nicht alle Menschen können mit den Erfordernissen des modernen Arbeitsmarktes in vollem Umfang mithalten. Für sie müssen geeignete Angebote geschaffen werden. Die Veränderungen am Arbeitsmarkt sind enorm anhaltende Rationalisierungen, Beschleunigung von Arbeitsprozessen, Auslagerungen, Hochtechnologie und weitreichende Spezialisierungen nicht alle Menschen können mit diesem Tempo und den sich stark ändernden Anforderungen mithalten. In den 32 Sozialberatungsstellen der Caritas ist Langzeitarbeitslosigkeit eine der Hauptsorgen unserer KlientInnen. Die Anfragen an die sozialökonomischen Betriebe und Beschäftigungsprojekte der Caritas von Menschen auf der Suche nach einem Job steigen und es können bei weitem nicht alle befriedigt werden. Das ist der Fokus hinter den hier formulierten Forderungen. Armut und Arbeitslosigkeit In Österreich sind 12,3 % der Bevölkerung (rund 1 Mio.) armutsgefährdet, bei 5 % ( Personen) liegt eine verfestigte Armutslage vor. Mit 45 % sind Haushalte mit Langzeitarbeitslosigkeit (12 und mehr Monate) am stärksten von Armut betroffen. Personen mit maximal einem Pflichtschulabschluss sind fast doppelt so stark von Armut betroffen wie Personen mit darüber hinausgehenden Bildungskarrieren. Die Caritas fordert Einführung einer bedarfsorientierten Mindestsicherung als Rechtsanspruch Reform des Vollzugswesens im Bereich der existenzsichernden Maßnahmen samt Etablierung einer Service- und Beratungsstelle für alle sozialen Fragen (One-Desk-Prinzip) beim AMS, um die Arbeitsmarktanbindung sicherzustellen Abschaffung des Regressanspruchs bei existenzsichernden Leistungen Integration der Krankenversicherung in die Existenzsicherung Zugang zu Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik für SozialhilfeempfängerInnen Schaffung von leistbarem Wohnraum Sicherstellung eines offenen und leistbaren Zugangs zu sozialen Dienstleistungen (öffentlicher Verkehr, Nahversorgung) Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Betreuungsaufgaben und den Herausforderungen im Beruf. Integration von prekären Beschäftigungsformen in die Sozialversicherung (flexicurity) Maßnahmen gegen»working poor«, vor allem dort, wo eine Vollzeitbeschäftigung aufgrund von Betreuungspflichten einfach nicht möglich ist Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit Auch wenn sich die momentan positive Entwicklung am Arbeitsmarkt auch bei langzeitarbeitslosen Personen bemerkbar macht, wird die Lage für Personen mit (multiplen) Vermittlungshindernissen immer schwieriger. Je länger die Arbeitslosigkeit umso komplexer die Reintegration in den Arbeitsmarkt. Die Caritas fordert Individuell ausgerichtete Fördermaßnahmen zur Reintegration von Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen Praktika, Schulungs- oder Trainingsarbeitsplätze auch am regulären Arbeitsmarkt ausbauen und vor allem wesentlich früher ansetzen Maßgeschneiderte und individuell abgestimmte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durch das AMS Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch qualitätsvolle und flächendeckende Kinderbetreuungsangebote, deren Öffnungszeiten mit den Arbeitszeiten kompatibel sind, auf die insbesondere Alleinerziehende angewiesen sind Wiedereinstiegshilfen ausbauen Verstärkung der Potentialorientierung bei arbeitmarktpolitischen Maßnahmen Dauerhafte Arbeitsmöglichkeiten für teilleistungsfähige Personen unabhängig von der Bezugsart (Konzepte des erweiterten Arbeitsmarktes) Freiwilligkeit beim Zugang zu Beschäftigungsprojekten im Hinblick auf Motivation wahren 12

13 Die Menschen wollen arbeiten, aber nicht alle sind den Belastungen eines Vollzeitjobs gewachsen. Jugendliche in Beschäftigung bringen Bei 82% der arbeitslosen Menschen in Österreich war die höchste abgeschlossene Ausbildung die Pflichtschule oder eine Lehre (AMS Info 96/2007). Im Juli 2007 waren Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahre beim AMS gemeldet. In den Sozialberatungsstellen der Caritas häufen sich Vorsprachen von Eltern, deren Jugendliche die Lehre abgebrochen haben, keinen Lehrplatz finden oder nach einer Periode kurzfristiger Arbeitsverhältnisse eine zukunftsfähigere Lösung suchen. Die Caritas fordert Verbesserung der Chancengerechtigkeit durch das Bildungssystem (u. a. verpflichtendes qualitätsvolles und kostenfreies Kindergartenjahr; Lernbetreuung in der Schule) Fortsetzung der Anstrengungen für mehr Lehrplätze Rasche Umsetzung der Bildungsgarantie bis zum 18. Lebensjahr (siehe dazu Regierungsübereinkommen der XXXIII. Gesetzgebungsperiode) Ausbau der integrativen Berufsausbildung Gezielte Arbeitsprojekte für schul- und arbeitsmarktferne Jugendliche Migrationshintergrund und Beschäftigungschancen Ein wesentliches Standbein bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist der Zugang zum Arbeitsmarkt. Viele Jugendliche, auch der zweiten und dritten Generation, haben erhebliche Probleme beim Übertritt von der Schule in eine Lehre/Beruf oder höhere Ausbildung. Die Caritas fordert Harmonisierung von Aufenthalts- und Beschäftigungsbestimmungen (Wer hier dauerhaft lebt soll auch arbeiten und für sich selbst sorgen dürfen.) Reformen in Kindergarten und Schule (individuelle Sprachförderung) müssen sicherstellen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund besser integriert werden. Gezielte Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche mit Migrationshintergrund Bessere Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen sowie Nutzung der jeweiligen Muttersprache Arbeitsmarktzugang für subsidiär schutzberechtigte Personen unmittelbar nach Zuerkennung dieses Status und nicht erst nach einem Jahr info 9 Erkenntnisse aus der Caritas-Arbeit mit (langzeit)arbeitslosen Menschen 1. Die Menschen wollen arbeiten, können das aber oft nicht (mehr) in vollem Ausmaß, weil sich die Bedingungen am Arbeitsmarkt massiv verändert haben. Das Können bezieht sich auch auf Qualifikation, soziale Kompetenz und psychische Belastbarkeit. 2. Arbeit motiviert zum Leben, etwa durch den regelmäßigen Tagesablauf, Aufgaben und den Austausch mit ArbeitskollegInnen. Neben Schulungen oder Bewerbungstrainings hat ein tatsächliches Arbeiten daher große Vorteile. 3. Die Potenzialorientierung ist bei Maßnahmen zur Reintegration auf dem Arbeitsmarkt wichtig; denn beim Blick auf die Defizite bleiben die Fähigkeiten und Interessen verborgen. 4. Freiwilligkeit vor Zwang muss für den Zugang zu Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten, weil damit eine wesentlich bessere Ausgangslage in puncto Motivation und Eigenverantwortung gegeben ist. 5.»Was Hänschen leicht lernt, lernt Hans oft schwer«je höher und solider die Schulbildung und Qualifikation, desto größer sind die Chancen am Arbeitsmarkt. 6. Wo der Markt versagt, ist der Staat gefordert, etwa durch die Förderung von Projekten für Personen, die wahrscheinlich erst nach einem mehrjährigen Integrationsprozess wieder am ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können. 7. Je länger die Arbeitslosigkeit, desto schwieriger wird der Zugang zum Arbeitsmarkt. Daher müssen Vermittlungsbemühungen und Maßnahmen früher einsetzen. 8. Es gibt keine einheitliche Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen, weswegen Angebote zur Integration auf dem Arbeitsmarkt dann zielführend sind, wenn sie dieser Heterogenität gerecht werden. 9. Gesundheit muss verstärkt zum Thema bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gemacht werden, weil Arbeitslosigkeit ein gravierendes Krankheitsrisiko mit sich bringt. ZUM THEMA >>arbeitslosigkeit<< 13

14 innovative köpfe Bettina Rosenfeld Teilnehmerin am Roma-Projekt»Mri ButiIch war schon zwei Jahre lang arbeitslos, als ich zum ersten Mal zu Mri Buti (»meine Arbeit«) gekommen bin. Heute habe ich viel mehr Selbstvertrauen und einiges gelernt«, erzählt Bettina Rosenfeld, 34 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Sie ist eine der TeilnehmerInnen von Mri Buti, einem kreativen Projekt der Caritas speziell für Mitglieder der Volksgruppe der Roma im Bezirk Oberwart im Burgenland. Weil Roma besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind, wird bei Mri Buti stundenweise Arbeit im Bügelservice, im Second-Hand-Shop und bei Waldarbeiten angeboten. Neben Arbeit und Sozialbegleitung gibt es auch Bildungs- und Gesundheitsprogramme.»Es ist einfach schön, zu arbeiten. Und ich bin optimistisch, dass ich in Zukunft auch außerhalb des Projekts Arbeit finden werde«, sagt Bettina Rosenfeld.»Mri Buti hat mir aber nicht nur den Wiedereinstieg ermöglicht, sondern auch neue Freunde gebracht und insgesamt die Gemeinschaft der Roma gestärkt«, ist sie überzeugt. Johannes Marchsteiner Mitarbeiter im Recycling Vitis Mittagspause im Recycling-Betrieb der Caritas in Vitis im oberen Waldviertel Nach dem Essen in der Betriebskantine bleibt Johannes Marchsteiner auch noch Zeit für ein Spiel am Computer, der am Gang für die MitarbeiterInnen zugänglich ist. Seit dem ersten Tag und das ist der 1. Juni 2007 arbeitet Marchsteiner im Recycling-Betrieb für Menschen mit Behinderungen. In einer Caritas Einrichtung als Mitarbeiter mit einer Behinderung ist Marchsteiner allerdings schon länger.»sehr lange«, wie er sagt. Vor 31 Jahren hat der geistig- und sehbehinderte Mann in der Werkstatt Schrems mit Teppichknüpfen angefangen. In den vergangenen drei Jahren ist er täglich alleine mit dem öffentlichen Bus nach Zwettl in den Recycling-Betrieb gefahren. In Vitis werden, so wie in Zwettl, Reste von der Textilindustrie zur Wiederverwertung aufbereitet. Marchsteiner arbeitet vor allem an der Schneidmaschine. Die großen Kartonhülsen werden der Länge nach aufgeschnitten, damit die Garnreste abgenommen und getrennt werden können.»eine schöne Arbeit habe ich hier gefunden«, freut er sich. Reinhard Jordan Leiter der Tagesstruktur im Hartlauerhof Kreativität stiftet Sinn»Wenn ein Klient sich das schöpferische Tun zu eigen macht, seine Chancen entdeckt und umsetzt dann habe ich das Gefühl, es geht etwas auf von unserer Gesamtidee«, schildert Reinhard Jordan die schönsten Momente seiner Arbeit. Seit 2004 leitet er die Werkstätte des Hartlauerhofs, einer Caritas-Einrichtung für wohnungslose Männer in Asten (OÖ). Die handwerklich kreative Tätigkeit sei für die Klienten»sinnstiftender und viel befriedigender«als übliche Serienfertigung. Besonderen Wert legt der 40-jährige Bildhauer darauf, dass die entstandenen Werke von Baumskulpturen über Bienenwohnungen bis zu originellen Stühlen aus Wildholz und Stahlschrott immer wieder als»botschafter«auch im öffentlichen Raum zu sehen sind und auch käuflich erworben werden können. ansprechpartnerinnen Caritas Österreich, Silke Ruprechtsberger, Tel. 01/ , Caritas Wien, Doris Becker, Tel. 01/ , Caritas St. Pölten, Karl Lahmer, Tel / , Caritas OÖ, Michaela Hainzl, Tel. 0732/ ,

15 Günter Schick Leiter des abrakadabra- Versandservice»Sie werden hier gebraucht. Es ist mir wichtig, dass sie das wissen. Die Arbeit gibt ihnen ihre Würde, ihren Lebenssinn zurück«, sagt Günter Schick über»seine Junkies«. Der Tiroler leitet das»abrakadabra-versandservice«der Caritas in Innsbruck. In dieser niederschwelligen Einrichtung sortieren, kuvertieren und etikettieren drogenkranke Menschen Postsendungen.»Bis zu 16 Tagesarbeitsplätze stehen unseren KlientInnen zur Verfügung. Begleitend werden gesundheitsfördernde und -stabilisierende Maßnahmen angeboten. Sie sind wichtiger Bestandteil unseres ganzheitlichen Konzeptes«, so Schick. Die KlientInnen kämen aus unterschiedlichen Gründen ins abrakadabra, erklärt der Caritas-Mitarbeiter»Die meisten von ihnen kommen aber nicht vordergründig des Geldes wegen, sondern aufgrund der Tagesstruktur, die sie bei uns erhalten.«grozdana Muster Reinigungskraft im WerkStart in Graz»Der Job ist für mich Zukunft und Retter«, sagt Grozdana Muster (39) in exzellentem Deutsch. Die gebürtige Kroatin und allein erziehende Mutter eines vierjährigen Mädchens arbeitet ab nun als Reinigungskraft im Caritas-Beschäftigungsprojekt»WerkStart«in Graz. Als eine von 20 Transitarbeitskräften wird sie von Arbeitsmarktservice und Sozialamt Graz gefördert. Vor einigen Jahren hätten sie die Sorgen fast erdrückt, erinnert sie sich»ich hab wegen der Schwangerschaft mit der Arbeit auch meine Dienstwohnung verloren und stand auf der Straße.«Um Hilfe zu bitten fiel ihr damals schwer (»Ich hatte ja immer für mich selbst gesorgt.«) Heute freut sie sich, dass sie es dennoch gemacht hat»bei der Caritas fand ich ein warmes Herz«, sagt Muster und hofft, dass sie künftig komplett auf eigenen Beinen stehen kann. Sonja Grafl Teilnehmerin des MicrosoftComputer ABCs Ein Kurs gibt Hoffnung»Ur-arm bin ich nicht«, sagt Sonja Grafl (26). Ihren Optimismus hat sich die allein erziehende Mutter eines fünfjährigen Sohnes trotz aller Probleme bewahrt. Wegen ihrer Epilepsie musste die gelernte Friseurin ihren Job aufgeben. Durch die Arbeit im Caritas-Beschäftigungsprojekt Carla Nord in Wien erfuhr die junge Frau dann auch vom»caritas-microsoft Computer-ABC«, einer Kooperation von Caritas, Microsoft und Fujitsu Siemens Computers. Die maßgeschneiderten EDV-Schulungen helfen sozial benachteiligten Frauen, Anschluss an die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu finden. Grafl»Der Kurs ist echt ein Hammer. Man fühlt sich ja als Nichts, wenn man selber nichts zusammenbringt.«im Kurs hat sie auch die Jobbörsen im Internet kennengelernt, ihre Freundin borgt ihr den PC für die Arbeitssuche. Denn zu Hause türmen sich die Absagen.»Viele glauben immer noch, Epilepsie ist eine Geisteskrankheit.«Caritas Salzburg, Ingrid Langthaler, Tel. 0662/ , Caritas Innsbruck, Bernd Wachter, Tel. 0512/72 70, Caritas Feldkirch, Elke Kager, Tel / , Caritas Kärnten, Antonia Krainer, Tel. 0463/ , Caritas Graz, Harald Schmied, Tel. 0316/ , Caritas Eisenstadt, Martina Baumeister, Tel / ,

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