Teamentwicklung. Teamentwicklung

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1 Team = Mannschaft (Gefolgsleute, die an einem Strang ziehen) Entwicklung = (positive) Veränderung im zeitlichen Ablauf Unterschiede zwischen einem Team und einer Gruppe Jedes Mitglied hat eine Hauptaufgabe, kann aber auch andere Aufgaben im Team wahrnehmen. Es findet ein regelmäßiger Wissenstransfer statt. Ein Team ist nicht so streng hierarchisch aufgebaut und organisiert sich weitestgehend selbst. Jedes Teammitglied wird entsprechend seiner Stärken eingesetzt. Alle Teammitglieder arbeiten an einer gemeinsamen Aufgabe. Das Ziel dieser Aufgabe muss jedem Teammitglied bekannt sein. Es handelt sich um eine komplexe Aufgabe. 1

2 als soziale Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, soziale Beziehungen und Interessenlagen, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen und zu verstehen sowie sich mit anderen rational verantwortungsbewusst und zielorientiert auseinander zu setzen und zu verständigen. Merkmale guter Kommunikationsfähigkeit Hilfsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit Toleranz und Respekt Konflikt- und Kritikfähigkeit Empathie Motivation Integrationsfähigkeit Förderung unterschiedlicher Talente Verantwortungsbewusstsein, Zielstrebigkeit und Organisationsfähigkeit 2

3 1. Kennen lernen, Testen, Formieren ( Forming ) 2. Konfrontation, Konflikte ( Storming ) 3. Festigung und Zusammenhalt ( Norming ) 4. Zusammenarbeit und Leistung ( Performing ) 5. Verabschiedung und Trennung sphasen nach Tuckman 3

4 Teamsituationen erfordern: ein gemeinsames Ziel, das allen bekannt ist Ressourcen, wie Zeit und fachliche Kompetenz komplexe und umfangreiche Aufgaben, die selbstverantwortlich organisiert und erfüllt werden gemeinsames Planen Kontaktmöglichkeiten untereinander, dass alle Teammitglieder Verantwortung tragen und ihre Rollen selbst verteilen In der Literatur wird eine optimale Teamgröße von 4 8 Mitglieder angegeben. Symptome zu kleiner Teams: geforderte Leistungen werden nicht erreicht Termine werden nicht eingehalten wichtige Details werden übersehen zu häufig muss Spezialwissen von außen abgerufen werden 4

5 In der Literatur wird eine optimale Teamgröße von 4-8 Mitglieder angegeben. Symptome zu großer Teams: Kameradschaft lassen zu wünschen übrig viele Teammitglieder wissen nicht mehr was, die anderen tun einige Teammitglieder fühlen sich unbedeutend oder überflüssig Informationen fließen langsam / oder nicht zu allen langwierige Entscheidungsfindung es bilden sich Cliquen Die Mitglieder eines guten Teams: besitzt ein offenes, auf Vertrauen basierendes Verständigungs- und Regelsystem verfolgen ein gemeinsames Ziel unterstützt sich gegenseitig übernehmen Verantwortung fördern sich gegenseitig durch den Einsatz ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten nehmen eine klare und flexible Rollenverteilung vor 5

6 Vorteile höhere Leistungspotentiale durch einen effizienten Einsatz der Ressourcen und eine gute Arbeitsatmosphäre gegenseitige Förderung der persönlichen Entwicklung im Team sehr leistungsfähige, selbst lernende Organisation Nachteile Risiken in der intensiven persönlichen Zusammenarbeit höherer Abstimmungsbedarf Veränderungsprozess bei den einzelnenteammitgliedern 1. Phase: Schock große Differenz zwischen eigenen und fremden hohen Erwartungen und eingetroffener Realität. 2. Phase: Verneinung überhöhte Selbsteinschätzung der eigenen Verhaltens- und Verfahrenskompetenz (Selbstbild) 3. Phase: Einsicht in die Notwendigkeit von neuen Verfahrens- und Verhaltensweisen 4. Phase: Akzeptanz der Realität und Verlassen alter Verfahrens- und Verhaltensweisen (Angleichung von Selbst- und Fremdbild) 5. Phase: Ausprobieren und Suchen neuer Verfahrens- und Verhaltensweisen. (Erfolge und Misserfolge) 6. Phase: Erkenntnis warum gewisse Verfahrens- und Verhaltensweisen zum Erfolg führen und andere zum Misserfolg) 7. Phase: Integration Übernahme erfolgreicher Verfahrensund Verhaltensweisen ins Handlungsrepertoire. 6

7 Rollenverhalten im Team nach Beblin:? 7

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