- Netzwerkadapter IP-Adresse, Subnetz und aktivieren: ifconfig eth netmask up

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1 1. Vorbereitung - Installation des Midnight Commanders: apt-get install mc 2. Konfigurieren der Netzwerkkarte: - Netzwerkadapter IP-Adresse, Subnetz und aktivieren: ifconfig eth netmask up - Setzen einer Default-Route: route add default gw Einstellung überprüfen: route -n - Konfigurationsdatei für alle Netzwerkadapter: /ect/network/interfaces - De- Aktivieren der Netzwerkkarte: ifconfig eth0 down/up Für dauerhaftes Speichern der Netzwerkeinstellungen /etc/network/interfaces: # The primary network interface auto eth1 iface eth1 inet static address netmask network broadcast gateway Hinzufügen des Domainnamens: /etc/resolv.conf z.b. durch den Eintrag "search gutmuehle" ergänzen Hinzufügen des Nameservers: /etc/resolv.conf z.b. durch den Eintrag "nameserver " Der "nameserver"- Eintrag kann mehrmals enthalten sein. Konfigurationsdatei für die Namensauflösung: Dazu die Datei /etc/hosts um z. B. folgenden Eintrag ergänzen win01.debian win01 Einstellung am Windows-System Einrichten des Wins-Servers mit der IP-Adresse des Samba-PDC in den Eigenschaften der TCP/IP-Einstellungen der Netzwerkkarte.

2 2 3. Grundgerüst (Samba) - Konfigurationsdatei für Samba erstellen (siehe Anlage 1): /etc/samba/smb.conf - Manualpage: man smb.conf - Überprüfen der Konfiguration in der smb.conf: testparm smb.conf Name der Domäne (ohne Umlaute und Sonderzeichen) z. B. gutmuehle 4. Benutzerverwaltung Bevor ein Benutzer der «smbpasswd» (Samba-Benutzerverwaltung) hinzugefügt wird, muss dieser auch in der «/etc/passwd» (Linux-Benutzerverwaltung) eingetragen sein. Immer vorhanden ist der Benutzer root, dieser wird als erstes in die Samba- Benutzerdatenbank eingetragen - Der Benutzer root wird zuerst hinzugefügt (Windows-Administrator): smbpasswd a root Mapping der Benutzernamen Damit der Benutzer root als Administrator unter Windows erkannt wird, muss ein Mapping des Benutzernamens stattfinden. - Konfigurationsdatei: /etc/samba/smbusers (root = Administrator) Weitere Benutzer anlegen Neuer Benutzer unter Linux: - /etc/passwd: useradd Benutzer m G users - Ergebnis überprüfen: vipw - Passwort für den Linux-Benutzer festlegen passwd Benutzer Neuer Benutzer unter Samba: - Es werden gleiche Passwörter empfohlen, damit sich eine Linux- nicht von einer Windows-Anmeldung unterscheidet. smbpasswd a Benutzer

3 3 5. Gruppenverwaltung Samba verfügt über keine eigene Gruppenverwaltung, sondern verwendet die von Linux «/etc/group». - Unix-Gruppen auf Windows-Gruppen abbilden: a) net groupmap modify ntgroup= Domain Admins unixgroup=root b) net groupmap modify ntgroup= Domain Users unixgroup=users c) net groupmap modify ntgroup= Domain Guests unixgroup=nogroup - Aufteilung der Netzwerkumgebung nach Räumen (Unter Linux nur Kleinschreibung und keine Leerzeichen für z. B. Gruppenbezeichnungen): groupadd buero - Mapping für Samba: net groupmap add ntgroup= Das Buero unixgroup=buero type=domain - Test für erfolgreiches Mapping: net groupmap list sort - Benutzer in Gruppe verschieben gpasswd a Benutzer buero 6. Samba starten - Start des Programms als Daemon im Hintergrund: /etc/init.d samba start (Der Befehl startet smbd, Samba, und nmbd, für die Namensauflösung) - Für eine korrekte Namensumsetzung ist folgender Eintrag in der «/etc/nsswitch.conf» notwendig: hosts: files wins dns - Der Daemon Winbind erledigt das Mapping von Benutzern und Gruppen zwischen Linux und Windows: apt-get install winbind /etc/init.d/winbind start Alternativ lässt sich der Daemon mit «winbindd» starten und mit «killall winbindd» als root beenden. - Überprüfen ob Winbind läuft: ps aux egrep smbd nmbd winbindd - Samba-Server testen: smbclient L localhost U% Nach einem Neustart des Rechners oder der Daemons lässt sich testweise eine Verbindung zu einem Homeverzeichnis herstellen : - smbclient //debian/benutzer U Benutzer Mit Voreinstellungen sind die Homeverzeichnisse über //Server/Benutzer erreichbar.

4 4 7. Freigaben In der «/etc/samba/smb.conf» ab Zeile 50 definiert. - Verzeichnis anlegen. Anschließend muss der Admin noch den Zugriff auf die Gruppe «users» begrenzen und dieser Schreibzugriff auf das Verzeichnis gewähren: mkdir p /export/shared chown R root:users /export/shared Diesen Vorgang wiederholen für die Ordner... export/profiles export/netlogon export/netlogon/scripts chmod R ug+rwx,o+rx-w /export/shared ug+rwx,o+rx-w bedeutet folgendes: Gruppe users und group (ug) bekommen die Rechte rwx Die Gruppe others bekommt die Rechte r und x ohne w also lediglich rx Das Verzeichnis shared bekommt also insgesamt die Rechte: rwxrwxr-x Diesen Vorgang wiederholen für die Ordner... export/profiles export/netlogon export/netlogon/scripts Die Gruppe Admin und users haben jetzt Schreibzugriff auf die Verzeichnisse. - Zugriff erhält ein Benutzer mit dem Befehl: smbclient //debian/gemeinsam U Benutzer Das Logon-Skript (logon.bat) wird in der «smb.conf» in Zeile 10 festgelegt. Es wird im Pfad «/export/scripts/logon.bat» abgelegt. Diese Datei sollte, um Codierungsprobleme zu vermeiden auf einer Windows-Maschine erstellt werden. - Als Beispiel kann die «logon.bat» folgenden Inhalt haben (Das Verzeichnis für den Benutzer wird automatisch gemappt): net use S: \\debian\gemeinsam - Die Datei anschließend z. B. per USB-Stick übertragen. Dazu den USB-Stick in das Debian-System einhängen: mount /dev/sda1 /mnt Der Inhalt des USB-Sticks ist jetzt in dem Ordner /mnt verfügbar.

5 5 8. Hilfen PC fährt nach shutdown nicht herunter Nach der Eingabe von "shutdown -h now" in einer Shell oder der Wahl "Rechner ausschalten" im "K Display Manager" (kdm) fährt der Rechner herunter, schaltet sich aber nicht aus. Lösung: Die Datei "/etc/modules" um folgende Zeile ergänzen: apm Kurzanleitung Benutzer: Neuen Benutzer anlegen useradd Benutzer m G users passwd Benutzer // Unix smbpasswd a Benutzer // Samba gpasswd a Benutzer buero // Benutzer in Gruppe verschieben Benutzer löschen userdel -r Benutzer // inkl. Home-Verzeichnis (auf Linux-Ebene) Danach den Benutzer manuell aus der Datei /etc/samba/smbusers entfernen. Prozesse killen: Die aktuellen Prozesse als Baumstruktur ausgeben mit Angabe der aktuellen PID. pstree cnp kill <pid>

6 6 9. Anlage (smb.conf): [global] workgroup = gutmuehle server string = Samba a passdb backend = smbpasswd:/etc/samba/smbpasswd username map = /etc/samba/smbusers name resolve order = wins bcast hosts printcap name = CUPS printing = CUPS logon drive = H: logon script = scripts\logon.bat logon path = \\debian\profile\%u domain logons = Yes preferred master = Yes wins support = Yes unix password sync = yes #passwort-abgleich v. linux n. smb passwd program = /usr/bin/passwd %u #wenn in samba geändert wird add user script = /usr/sbin/useradd -m '%u' delete user script = /usr/sbin/userdel -r '%u' add group script = /usr/sbin/groupadd '%g' delete group script = /usr/sbin/groupdel '%g' add user to group script = /usr/sbin/usermod -G '%g' '%u' add machine script = /usr/sbin/useradd -s /bin/false -d /var/lib/nobody '%u' [homes] comment = Daheim valid users = %S read only = No browseable = No [printers] comment = Druckerei path = /var/spool/samba printable = Yes guest ok = Yes browseable = No [netlogon] comment = Netzwerkanmeldung path = /export/netlogon valid users = %U read only = No [profile] comment = Benutzerprofile path = /export/profiles valid users = %U create mode = 0600 directory mode = 0700 writeable = yes browseable = no [gemeinsam] comment = Gemeinsame Dateien path = /export/shared read only = No writeable = yes browseable = yes

7 7 Squid als Proxy einrichten Squid installieren: - apt-get install squid nmap Netzüberwachungstool einrichten: - apt-get install nmap Überprüfen der offenen Ports z. B. auf dem lokalen Rechner: - nmap localhost ( p8080) f. best. Ports Die Konfigurationsdatei für Squid befindet sich im folgenden Verzeichnis: /etc/squid/squid.conf Zur Sicherheit eine Kopie der squid.conf in squid.conf_backup anlegen. Konfiguration der squid.conf-datei Neuen Benutzer für den Betrieb von Squid hinzufügen: - useradd squid m G users - passwd squid Benutzer-Authentifizierung Mit folgendem Befehl wird eine Passwort-Datei mit dem Namen squid_passwd angelegt. Durch den Befehl -c wird die Datei squid_passwd angelegt: - htpasswd -c /etc/squid/squid_passwd username Für nachfolgende Benutzer kann der Befehl ohne das -c verwendet werden. Cache-Verzeichnisse anlegen Das Verzeichnis /usr/local/squid/var/cache muss angelegt werden. Anschließend dem Benutzer squid Schreibrecht in dem Verzeichnis erteilen: - chown R squid:users /usr/local/squid/var/cache Jetzt können die cache directory structures initialisiert werden: - squid -z Danach muss ein Neustart von Squid erfolgen: - /etc/init.d/squid restart

8 8 CUPS einrichten Für CUPS relevante Pakete. Dazu gehören meist Pakete welche folgende Begriffe enthalten: - cupsys - libcups Grundlegende Treiber. Die Pakete für den Treiber-Grundstock enthalten folgenden Begriff: - foomatic - hpijs (HP-Deskjet oder OfficeJet) Anschließend Module in den Kernel laden, damit der angeschlossene Drucker erkannt wird. Als root folgenden Befehl ausführen für Drucker am paralellen Anschluß: - modprobe lp für Drucker mit USB-Anschluß: - modprobe printer und - modprobe usblp Anschließend muss eine PPD-Datei für den Drucker besorgt werden. Dazu am besten folgende Website besuchen: - Dort links unter Printer Listings das Druckermodell wählen und dann beim Eintrag Recommended auf download PPD klicken. Diese Datei in das CUPS-PPD-Verzeichnis (meistens /usr/share/cups/model) kopieren. Anschließend mit folgendem Befehl die Konfigurationsdatei erneut einlesen: - killall HUP cupsd Jetzt kann CUPS das erste mal getestet werden. Dazu folgende Adresse im Web-Browser öffnen: - Anschließend in dem Web-Konfigurationsmenu >Einrichtungsaufgaben< wählen. Es folgt eine Passwortabfrage für root. Anschließend im Bereich >Drucker >Drucker hinzufügen. Drucker im Netzwerk bekannt machen CUPS Broadcasting aktivieren. Dazu die Datei /etc/cups/cupsd.conf als root öffnen: - BrowseInterval Takt in Sekunden der Broadcast-Informationen von CUPS - BrowseAddress Hier kann ein einzelner Computer, oder eine Broadcast-Adresse angegeben werden (Bsp.: oder ) - Browsing Auf On setzen. Unter Ubuntu befindet sich diese Zeile in der Datei /etc/cups/cupsd-browsing.conf Damit ist der Drucker im Netzwerk bekannt. Jetzt muss der Drucker noch für das Netzwerk freigegeben werden.

9 9 CUPS für Verbindungen von Außen einrichten Standardmäßig werden nur Zugriffe von localhost zugelassen. Um Zugriffe von Rechnern aus dem Netzwerk zuzulassen muss die Datei /etc/cups/cupsd.conf editiert werden. Eine sog. Directive typsich für Debian (Wildcards sind erlaubt): <Location /> Order Deny, Allow Deny From All Allow From Allow From * </Location> Fernzugriff auf die CUPS-Weboberfläche für den Admin Dazu die Zeile <Location/admin> suchen. Unter dieser Zeile folgenden Eintrag für den entsprechenden Rechner eintragen: - Allow From Danach den administrativen Zugriff für das Webinterface aktivieren über folgenden Befehl: - adduser cupsys shadow Nach diesen Veränderung CUPS-Daemon neu starten: - /etc/init.d/cupsys restart Mit Windows 9x über Samba drucken Es wird vorausgesetzt das bereits ein funktionierender Samba-Server läuft. Samba für den CUPS Einsatz fit machen: - Im Bereich [global] der smb.conf folgendes ergänzen: printing = cups printcap name = cups load printers = yes - Im Bereich [printers]: comment = All Printers path = /var/spool/samba browseable = no public = yes guest ok = yes writable = no printable = yes printer admin = root - Dieser Eintrag an das Ende der Datei anfügen: [print$] comment = Printer Drivers path = /etc/samba/drivers browseable = yes guest ok = yes

10 10 read only = yes write list = root - Folgende Zeile suchen und evtl. das root hinter dem = entfernen: Invalid users = Nach diesen Veränderungen an der smb.conf-datei Samba neu starten. Um Samba erstmals mit CUPS zu verbinden muss root folgendes Kommando ausführen: - cupsaddsmb a Danach erscheint der Drucker in Samba. Damit CUPS auch vorformatierte Daten (von Windows-Rechnern) akzeptiert hilft folgender Trick. Als root die MIME-Einstellungsdateien von cupsd (/etc/cups/mime.convs sowie /etc/cups/mime.types). In mime.convs steht eine Zeile, wie die folgende: #application/octet-stream application/end.cups-raw 0 Zusätzlich ist folgende Zeile zu beachten: #application/octet-stream In beiden Dateien ist das # zu entfernen. Danach CUPS neu starten. Danach die Samba-Installation wieder abdichten. In der Datei smb.conf root wieder als invalid users = eintragen. Wichtige Einstellung an einem Windows-Client Bevor mit dem Setup des Druckers begonnen werden kann muss unter Windows 2000 und Windows XP der Server in der hosts-datei bekannt gemacht werden. Windows 2000: C:\winnt\system32\drivers\etc Windows XP: C:\windows\system32\drivers\etc Dazu die entsprechende hosts-datei um folgenden Eintrag ergänzen: Drucker-Server

[netlogon] comment = Network Logon Service path = /home/samba/netlogon guest ok = no writable = no share modes = no browsable = no

[netlogon] comment = Network Logon Service path = /home/samba/netlogon guest ok = no writable = no share modes = no browsable = no [global] ## Server Identifikation - so meldet sich der Server im Netzwerk netbios name = referenz-server server string = %h PDC Referenz workgroup = referenz comment = Samba Server %v ## Welche Netzwerkkarte

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