Der gemeineuropäische ordre public

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1 Julia Föhlisch Der gemeineuropäische ordre public PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften

2 IX Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Einleitung xvn 1 TEIL1 Die Bestimmung des Inhalts und die Anwendung des ordre public A. Der ordre public als Anerkennungshindernis 5 I. Anerkennung und Vollstreckung nach Art. 25 ff. EuGVÜ 5 1. Die Anerkennung 5 a) Der Begriff der Anerkennung 5 b) Arten der Anerkennung 7 c) Hindernisse der Anerkennung 8 2. Die Vollstreckung 9 n. Der Begriff des ordre public 9 1. Definition des ordre public 9 2. Der anerkennungsrechtliche ordre public 10 a) Gegenstand der ordre public-untersuchung 10 b) Verbot der rövision au fond 11 c) Abgrenzung vom kollisionsrechtlichen ordre public 11 d) Eingrenzung des ordre public 12 aa) Eigenständige Anerkennungshindernisse 12 (1)Anwendbarkeit des EuGVÜ 12 (2)Gerichtsbarkeit im völkerrechtlichen Sinne 13 bb) Keine Überprüfung der Zuständigkeit des erststaatlichen Gerichts Die Bestimmung des Inhalts des ordre public 15 a) Nationales Recht 15 b) Gemeinschaftsrecht 17 aa) Der Vorrang des Gemeinschaftsrechts 17 bb) Die Bedeutung des Art. 5 IIEGV 21 c) EuGVÜ 23 aa) Das EuGVÜ als Gemeinschaftsrecht 23 bb) Das EuGVÜ als völkerrechtlicher Vertrag 24 d) Ergebnis Der gemeineuropäische ordre public 27

3 a) Abgrenzung zu anderen Bedeutungen des Begriffs 27 b) Zusammenfassung 28 B. Die Prägung des nationalen ordre public durch das Gemeinschaftsrecht 29 I. Die Übertragbarkeit der Grundsätze zur Eingrenzung der ordre public-klauseln des EG-Vertrags auf Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 29 II. Die Rechtsprechung des EuGH zu den ordre public-klauseln des Gemeinschaftsrechts 31 l.art. 48IHEGV Art. 36EGV Art. 56 bzw. 56 i.v.m. 66 EGV Ergebnis 38 III. Die Bedeutung der Grundprinzipien der Gemeinschaftsrechtsordnung für die Bestimmung des nationalen ordre public gem. Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ Das Diskriminierungsverbot nach Art. 6 EGV Das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Verfahrensrechtliche Garantien 44 C. Die Bedeutung der Verfahrensgarantien in Zivilrechtssachen nach Art. 61EMRK für den prozessualen ordre public 47 I. Der gemeineuropäische Standard des "fair trial" 47 II. Die Bindungswirkung des Art. 6 I EMRK bei der Anwendung des prozessualen ordre public Der Vorrang der EMRK Der Anspruch auf Übernahme der Wirkungen eines im Ausland gewährten konventionskonformen Rechtsschutzes 51 III. Voraussetzungen und Inhalt des Art. 61 EMRK Die Anwendungsvoraussetzungen des Art. 61 EMRK 52 a) "Zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen" 52 b) Der persönliche Anwendungsbereich des Art. 61 EMRK Die Verfahrensgarantien des Art. 61 EMRK 57 a) Der Anspruch auf gerichtlichen Rechtsschutz 57

4 XI b) Das Recht auf angemessene Verfahrensdauer 58 c) Das Recht auf Öffentlichkeit des Verfahrens 59 d) Das Recht auf ein faires Verfahren 60 aa) Der Anspruch auf rechtliches Gehör 61 bb) Der Grundsatz der Waffengleichheit 62 cc) Das Recht auf persönliche Anwesenheit 63 IV. Ergebnis 63 D. Die Teilbarkeit des ordre public 65 TEIL 2 Auswirkungen der in Teil 1 hergeleiteten Grenzen auf die Anwendung der ordre public-klausel - dargestellt anhand von ausgewählten Beispielen aus dem nationalen Recht A. Der prozessuale ordre public 67 I. Bestandteile des prozessualen ordre public Deutschland 67 a) Verstoß gegen den Grundsatz der Unabhängigkeit und Unparteilichkeit des Gerichts 68 b) Verstoß gegen den Grundsatz des rechtlichen Gehörs 68 c) Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens 69 d) Prozeßbetrug Frankreich 70 a) droits de la defense 71 b)fraude England 72 a)naturaljustice 72 b)fraud 73 II. Ausschließliche Besetzung des Gerichts mit Laienrichtern Das Urteil des Tribunal de Commerce de Paris vom Die Frage des Verstoßes gegen den ordre public 75 III. Vorläufige Vollstreckbarkeit ohne Sicherheitsleistung bei Austauschverträgen Die Ordonnance des Tribunal de Commerce de Quimper vom

5 XII 2. Die Frage des Verstoßes gegen den ordre public 79 IV. Willkürlicher Verstoß gegen Zuständigkeitsvorschriften Die zugrundeliegenden Fallkonstellationen Die Frage des Verstoßes gegen den ordre public 81 B. Die Geltendmachung des prozessualen ordre public 83 I. Präklusion Prozessualer ordre public ohne Fälle des Prozeßbetrugs Prozeßbetrug Zusammenfassung 88 II. Erforderlichkeit einer Parteirüge 89 III. Kausalität des ordre public-widrigen Verfahrens für den Urteilsinhalt 89 C. Der materielle ordre public 91 I. Kollisionsrecht Die besondere Vorbehaltsklausel des Art. 38 EGBGB 92 a) Die Bedeutung des Art. 38 EGBGB 92 b) Zugehörigkeit der Vorschrift zum ordre public i.s. des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 93 c) Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ VO a) Geltung und Bedeutung des 1 VO b)zugehörigkeit der Vorschrift zum ordre public i.s. des Art. 27Nr. 1 EuGVÜ 100 c) Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ BörsG 102 a) Die Bedeutung des Termin- und Differenzeinwands 102 b) Die Zugehörigkeit des Termin- und Differenzeinwands zum ordre public i.s. des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 105 c) Die Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 106 aa) Die Rechtslage vor der Börsengesetznovelle (1)Der Differenzeinwand 107 (2)Der Termineinwand 109

6 XIII bb) Die Rechtslage nach der Börsengesetznovelle (l)der Differenzeinwand HO (2)Der Termineinwand 110 (a) 53IIIBörsGn. F. 113 (b) 61 Nr. 2 und 3 BörsG n. F. 116 II. Sachrecht Das Amtshaftungsrecht 117 a)art. 34 S. 1 GG 117 b) Keine Zugehörigkeit zum deutschen ordre public 118 c) Stellungnahme Die gesetzliche Unfallversicherung, Haftungsausschluß nach 6361, 637IV 1 RVO 120 a) Das Prinzip der Haftungsersetzung durch Versicherungsschutz 121 b) Zugehörigkeit des Haftungsausschlusses zum deutschen ordre public 122 c) Die Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ Die englische "rule of insurable interest" bei Lebensversicherungsverträgen 126 a) Die Bedeutung der "rule of insurable interest" im englischen Recht 126 b) Die Zugehörigkeit der "rule of insurable interest" zum ordre public i. S. des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 128 c) Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ Art. L des Code francais des Assurances 131 a) Die Bedeutung des Art. L des Code des Assurances 131 b)die Zugehörigkeit des Art. L des Code des Assurances zum ordre public i. S. des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 132 c) Die Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ Die vorzeitige Rückzahlung von Darlehen 134 a) Art. L des Code de la consommation 134 b) Die Zugehörigkeit der Vorschrift zum ordre public i. S. des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 135 c) Die Auswirkungen der Grenzen bei der Anwendung des Art. 27 Nr. 1 EuGVÜ 135

7 XIV TEIL 3 Die gerichtliche Nachprüfbarkeit der Grenzen des nationalen ordre public durch den EuGH A. Die im Auslegungsprotokoll zum EuGVÜ festgelegten Verfahrensarten 141 I. Die Klage nach Art. 4 AuslProt. 141 II. Das Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 2 und 3 AuslProt Die Schaffung des Verfahrens Die vorlageberechtigten und -verpflichteten Gerichte Die Vorlagevoraussetzungen 144 a) Der Gegenstand des Vorabentscheidungsverfahrens nach Art. 2 und 3 AuslProt. 144 b) Der Zeitpunkt der Vorlage 145 c) Die Entscheidungserheblickeit der Auslegungsfrage 145 d) Ergebnis Konsequenzen der Verletzung der Vorlagepflicht nach Art. 2 und 3 AuslProt. 146 III. Ergebnis 146 B. Die Verfahrensarten des EG-Vertrags 149 I. Das Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 177 EGV Funktion und Bedeutung des Verfahrens Die vorlageberechtigten und -verpflichteten Gerichte Die Vorlagevoraussetzungen 150 a) Der Gegenstand des Vorabentscheidungsverfahrens 150 b) Der Zeitpunkt der Vorlage 152 c) Die Entscheidungserheblichkeit der Auslegungsfrage Das Entfallen der Vorlagepflicht Ergebnis 154 II. Das Vertragsverletzungsverfahren nach Art. 169 ff. EGV Die Erhebung einer Vertragsverletzungsklage Konsequenzen der erfolgreichen Durchführung eines Vertragsverletzungsverfahrens Ergebnis 157

8 XV III. Die Durchsetzbarkeit der Vorabentscheidungsverfahren im Inland Die Durchsetzbarkeit für den Staat Die Durchsetzbarkeit für den Bürger 158 a) Entzug des gesetzlichen Richters 158 b) Fälle der Verletzung der Vorlagepflicht Ergebnis 161 C. Die in der EMRK festgelegten Verfahrensarten 163 I. Rechtsschutz durch die Europäische Kommission für Menschenrechte Die Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs Die Individualbeschwerde Die Staatenbeschwerde 165 II. Rechtsschutz durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 166 III. Ergebnis 166 Zusammenfassung 169 Literaturverzeichnis 173

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