«Heute lebe ich bewusster da passt Rauchen einfach nicht mehr dazu. Eigentlich logisch.»

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1 «Heute lebe ich bewusster da passt Rauchen einfach nicht mehr dazu. Eigentlich logisch.» 0 Minuten nach der letzten Zigarette gleicht sich die Herzfrequenz derjenigen eines Nichtrauchers an. Nach drei Monaten kann sich die Lungenkapazität um bis zu 0% erhöhen. Das Risiko eine Herzkranzgefässerkrankung zu erleiden, hat sich bereits nach einem Jahr halbiert. Eigentlich logisch, dass sich immer mehr Menschen fürs Nichtrauchen entscheiden. Im Tabakrauch wurden bisher mehr als 000 Stoffe identifiziert. Mindestens 0 Stoffe sind gesundheitsschädlich und erzeugen 90 davon nachgewiesenermassen Krebs oder stehen im Verdacht krebserzeugend zu sein. Der Tabakrauch verursacht neben Krebs in verschiedenen Organen (z.b. Lunge, Mund, Rachen, Kehlkopf), auch zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungen-krankheiten (z.b. obstruktive Lungenkrankheit) und stellt heute weltweit die Hauptursache für vermeid-bare Todesfälle dar. Heute ist der Tabakkonsum für einen von 0 Todesfällen verantwortlich. Dies macht weltweit etwa Mio. tabakbedingte Todesfälle im Jahr aus. 007 starben in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik 9 0 Personen an den Folgen des Rauchens ( 7 Männer und 77 Frauen). Das sind mehr als frühzeitige Todesfälle pro Tag. % dieser Todesfälle werden durch tabakbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, 7% durch Lungenkrebs, % durch andere Krebsarten und 8% durch Lungenkrankheiten. Die Hälfte aller regelmässigen Rauchenden stirbt frühzeitig. Wird das Rauchen aufgegeben, so kann der Verlust an Lebensqualität und Lebenszeit teilweise wettgemacht werden: Sofortige und entscheidende gesundheitliche Vorteile sind damit verbunden. Es können u.a. folgende konkrete Auswirkungen eines Rauchstopps genannt werden: 0 Stunden später: Schädliche Kohlenmonoxid aus dem Körper eliminiert Tagen später: Das Atmen fällt leichter Monaten später: Die Herz-Kreislauf-Funktion verbessert sich 9 Monaten später: Die Lungenfunktion verbessert sich um ca. 0% Jahr später: Das Herzinfarkt-Risiko sinkt um ca. 0% Langfristig: Das Risiko für Lungenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, chronisch obstruktive Lungenerkrankung und weitere Krebsarten reduziert sich deutlich und die Lebenserwartung steigt. Je früher man das Rauchen aufgibt, desto grösser ist die Wirkung: Wird mit 0 Jahren das Rauchen aufgehört, ist die Lebenserwartung um rund 0 Jahre höher, als wenn man weiterrauchen würde. Wird mit 0 mit dem Rauchen aufgehört, ist die Lebenserwartung um Jahre höher.. Ein Rauchstopp hat also auch im mittleren Alter einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Hier ein Beispiel: Im Alter von 70 sind noch rund 0% der RaucherInnen am Leben. Personen hingegen, die mit mit dem Rauchen aufgehört haben, sind noch 80% am Leben. Link BAG-Webseite: Sterblichkeit: Deutsches Krebsforschungszentrum (009). Krebserzeugende Substanzen im Tabakrauch. Heidelberg: dkfz. Hoffmann, Dietrich & Hilse Hoffmann (997). The changing cigarette In: Journal of Toxicology and Environmental Health, 0:07- WHO (o.j.) Why is tobacco a public health priority? Online Zugriff am auf Bundesamt für Statistik (009). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 99 bis 007. Neuenburg: BFS. Online Zugriff am auf European Commission (00). Tobacco or health in the European Union. Past, present and future. Online Zugriff am auf Doll, Richard; Peto, Richard; Boreham, Jillian& Sutherland, Isabelle (00). Mortality in relation to smoking: 0 years observations on male British doctors. In: BMJ (Published Online Jun 00).

2 «Auf einem Seil zu tanzen scheint mir wesentlich weniger gefährlich.» Jeder zweite, regelmässige Raucher/in, stirbt an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind in der Schweiz mehr als 9000 Menschen jährlich, die an den gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens sterben. Eigentlich logisch, dass man sich nicht einer solch schwerwiegenden Gefahr aussetzt. Im Tabakrauch wurden bisher mehr als 000 Stoffe identifiziert. Mindestens 0 Stoffe sind gesundheitsschädlich und 90 davon erzeugen nachgewiesenermassen Krebs oder stehen im Verdacht krebserzeugend zu sein. Der Tabakrauch verursacht neben Krebs in verschiedenen Organen (z.b. Lunge, Mund, Rachen, Kehlkopf), auch zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrankheiten (z.b. obstruktive Lungenkrankheit) und stellt heute weltweit die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle dar. Heute ist der Tabakkonsum für einen von 0 Todesfällen verantwortlich. Dies macht weltweit etwa Mio. tabakbedingte Todesfälle im Jahr aus. 007 starben in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik 9 0 Personen an den Folgen des Rauchens ( 7 Männer und 77 Frauen). Das sind mehr als Todesfälle pro Tag. % dieser Todesfälle werden durch tabakbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, 7% durch Lungenkrebs, % durch andere Krebsarten und 8% durch Lungenkrankheiten. Die Zahl der tabakbedingten Todesfälle ist viermal so hoch wie die Summe aller Todesfälle infolge von Verkehrsunfällen (8, Jahr 007 ), illegalem Drogenkonsum (9, Jahr 007 ), Aids (7, Jahr 007 ), vorsätzliche Tötungsdelikte (, Jahr 007 ) und Suiziden (0, Jahr ) zusammen. Der Tabakkonsum stellt also die Hauptursache eines frühzeitigen Todes dar. Das Risiko an einem frühzeitigen Tod zu sterben ist für Personen, die mit mit rauchen begonnen haben, doppelt so hoch als bei Nichtrauchenden. 8 Durchschnittlich wird das Leben durch Tabakkonsum um 0 Jahre verkürzt. 9. Die Zahlen zeigen eindrücklich auf, dass Rauchen stark gesundheitsschädigend ist und die Lebenserwartung reduziert. Wird das Rauchen aufgegeben, so kann der Verlust an Lebensqualität und Lebenszeit zu einem guten Teil wettgemacht werden. Je früher man das Rauchen aufgibt, desto grösser ist die Wirkung. Deutsches Krebsforschungszentrum (009). Krebserzeugende Substanzen im Tabakrauch. Heidelberg: dkfz. WHO (o.j.) Why is tobacco a public health priority? Online Zugriff am auf Bundesamt für Statistik (009). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 99 bis 007. Neuenburg: BFS. Online Zugriff am auf BFS. Verkehrsunfälle und Umweltauswirkungen. Online Zugriff am auf Bundesamt für Polizei. Polizeiliche Kriminalstatistik und schweizerische Betäubungsmittelstatistik. Online Zugriff am auf BAG. HIV/Aids Quartalstabellen. Online Zugriff am auf 7 BFS (009). Todesursachen des Jahres 007. Medienmitteilung. Online Zugriff am auf 8 Ellison, L., Morrison, H.I., de Groh, M. et al. (999). Kurzartikel. Les conséquences du tabagisme sur la santé des fumeurs canadiens : Mise à jour. In: Maladies chroniques au Canada, 0(): - 9 Deutsches Krebsforschungszentrum (008). Gesundheitsschäden durch Rauchen und Passivrauchen. Heidelberg: DKFZ.

3 «Wenn ich das Risiko eines frühzeitigen Todes vermindern kann, tu ich das auch.» Am Rauchen sterben in der Schweiz mehr Menschen, als an allen unnatürlichen Todesursachen zusammen. Eigentlich logisch, dass man versucht, das Risiko eines frühzeitigen Todes zu senken. Der Tabakkonsum stellt heute weltweit die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle dar. Heute ist der Tabakkonsum für einen von 0 Todesfällen verantwortlich. Dies macht weltweit etwa Mio. tabakbedingte Todesfälle im Jahr aus. 007 starben in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik 9 0 Personen an den Folgen des Rauchens ( 7 Männer und 77 Frauen). Das sind mehr als frühzeitige Todesfälle pro Tag. % dieser Todesfälle werden durch tabakbedingte Herz-Kreislauf- Erkrankungen verursacht, 7% durch Lungenkrebs, % durch andere Krebsarten und 8% durch Lungenkrankheiten. Die Zahl der tabakbedingten Todesfälle ist viermal so hoch wie die Summe aller Todesfälle infolge von Verkehrsunfällen (78, Jahr 007 ), illegalem Drogenkonsum (9, Jahr 007 ), Aids (7, Jahr 007 ), vorsätzliche Tötungsdelikte (, Jahr 007 ) und Suiziden (0, Jahr 007 ) zusammen. Die Hälfte aller regelmässigen Rauchenden stirbt frühzeitig. Rund ein Viertel aller tabakbedingten Todesfälle tritt bereits im Alter vor Jahren ein. Englische Forscher 7 haben herausgefunden, dass eine Zigarette das Leben um Minuten verkürzt. Diese Hochrechnung ist natürlich eine Durchschnittsberechnung, die nicht alle Aspekte berücksichtigen kann. Aber die Zahlen zeigen eindrücklich auf, dass Rauchen stark gesundheitsschädigend ist und die Lebenserwartung reduziert. Wird das Rauchen aufgegeben, so kann der Verlust an Lebensqualität und Lebenszeit zu einem guten Teil wettgemacht werden. Je früher man das Rauchen aufgibt, desto größer ist die Wirkung. Link BAG-Webseite: Sterblichkeit: WHO (o.j.) Why is tobacco a public health priority? Online Zugriff am auf Bundesamt für Statistik (009). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 99 bis 007. Neuenburg: BFS. Online Zugriff am auf BFS. Verkehrsunfälle und Umweltauswirkungen. Online Zugriff am auf Bundesamt für Polizei. Polizeiliche Kriminalstatistik und schweizerische Betäubungsmittelstatistik. Online Zugriff am auf BAG. HIV/Aids Quartalstabellen. Online Zugriff am auf ang=de BFS (009). Todesursachen des Jahres 007. Medienmitteilung. Online Zugriff am auf 7 Shaw, Mary & Mitchell, Richard (000). Time for a smoke? One cigarette reduces your life by minutes. In: Britisch Medical Journal.

4 «Für meinen Sohn habe ich mit Rauchen aufgehört.» Kinder von nichtrauchenden Eltern, greifen nur halb so oft zur Zigarette, wie solche von Rauchenden. Eigentlich logisch, dass Vater und Mutter die besten Vorbilder sind, indem sie selber aufs Rauchen verzichten. Das soziale Umfeld ist entscheidend dafür, ob eine Jugendliche oder ein Jugendlicher raucht. Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen dem eigenen Rauchverhalten und dem Rauchverhalten der Familie und Freunde. Dies zeigen Ergebnisse der Schweizerischen Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring), die im Auftrag des Tabakpräventionsfonds von der Universität Zürich regelmässig durchgeführt wird : Der Anteil täglich rauchender Jugendlicher ist beinahe dreimal so hoch, wenn beide Eltern rauchen (0%, wenn kein Elternteil raucht, rund 7% wenn entweder der Vater oder die Mutter raucht und %, wenn beide Elternteile rauchen). Ein starker Zusammenhang besteht auch mit dem Tabakkonsum allfälliger Geschwister. Dreimal so hoch ist der Raucheranteil bei Jugendlichen, wenn eines der Geschwister raucht (9%, wenn kein Geschwister raucht; 7%, wenn ein Bruder oder eine Schwester raucht). Ein soziales Umfeld mit wenig Rauchenden ist der wichtigste Erfolgsfaktor für einen Rauchstopp. Den Jugendlichen fällt es laut Tabakmonitoring schwerer mit dem Rauchen aufzuhören, wenn zum Beispiel im Freundeskreis geraucht wird. Allgemein gilt, wenn jemand mit dem Rauchen aufhört, senkt sich auch die Zahl der Rauchenden in dessen Umfeld. Die Wahrscheinlichkeit mit dem Rauchen aufzuhören liegt bei %, wenn ein/e Freund/in aufgehört hat zu rauchen oder bei %, wenn ein Geschwister einen erfolgreichen Rauchstopp gemacht hat. Hört der Ehepartner, bzw. die Ehepartnerin mit dem Rauchen auf, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 7%, dass nicht mehr geraucht wird. Link BAG-Webseite: Tabakmonitoring: Radtke, Keller, Krebs & Hornung (008). Der Tabakkonsum Jungendlicher und junger Erwachsener in den Jahren 00 bis 007/008. Zürich: Universität Zürich, Psychologisches Institut der Universität Zürich, Sozial- und Gesundheitspsychologie. Sussman, S. (00). Effects of sixty six adolescent tobacco use cessation trials and seventeen prospective studies of selfinitiated quitting. In: Tobacco Induced Diseases, (), -8 Christakis, Nicholas & Fowler, James (008). The Collective Dynamics of Smoking in a Large Social Network. In: The new England Journal of Medicine, 8 (), 9-8.

5 «Plötzlich bin ich trendy, weil ich nicht rauche.» Nichtrauchen liegt im Trend: 7% der Schweizer Bevölkerung rauchen nicht und % aller Raucherinnen und Rauchern möchten mit dem Rauchen aufhören. Eigentlich logisch, mit dem heutigen Wissen um die Schädlichkeit von Zigaretten. Der Raucher- und Raucherinnenanteil sinkt in der Wohnbevölkerung der Schweiz. Der Anteil täglich Rauchender hat zwischen 99 und 007 von 8.% auf.% abgenommen. Im Jahr 007 sind 7% der - bis -jährigen Wohnbevölkerung Nichtraucher und Nichtraucherinnen (Ex- RaucherInnen, Niemals-RaucherInnen). Insgesamt nimmt die Aufhörbereitschaft bis 00 der RaucherInnen zu. Im Jahr 007 wollten 0% innerhalb des nächsten halben Jahres mit dem Rauchen aufhören. Insgesamt haben % aller Raucherinnen und Raucher die Absicht, das Rauchen aufzugeben. Es ist erwiesen, dass Tabakkonsum gesundheitsschädigend ist. Der Tabakrauch verursacht Krebs in verschiedenen Organen (z.b. Lunge, Mund, Rachen, Kehlkopf) und führt zu Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Lungenkrankheiten (z.b. obstruktive Lungenkrankheit). Der Tabakkonsum stellt weltweit die Hauptursache für vermeidbare und frühzeitige Todesfälle dar. Heute ist der Tabakkonsum für einer von 0 Todesfällen verantwortlich. Dies macht weltweit etwa Mio. tabakbedingte Todesfälle im Jahr aus. 007 starben in der Schweiz laut BFS 9 0 Personen an den Folgen des Rauchens ( 7 Männer und 77 Frauen). Wird das Rauchen aufgegeben, so kann der Verlust an Lebensqualität und Lebenszeit zu einem guten Teil wettgemacht werden. Je früher man das Rauchen aufgibt, desto größer ist die Wirkung. Link BAG-Webseite: Tabakmonitoring: Sterblichkeit: SFA (009). Zusammfassende Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragungen 007, 00, 997 und 99 hinsichtlich des Konsums von Tabak, Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen. Lausanne: SFA. Keller, Roger; Radtke, Theda; Krebs. Hans & Hornung, Rainer (008). Der Tabakkonsum der Schweizer Wohnbevölkerung in den Jahren 00 bis 007. Zürich: Universität Zürich. Hoffmann, Dietrich & Hilse Hoffmann (997). The changing cigarette In: Journal of Toxicology and Environmental Health, 0:07- WHO (o.j.) Why is tobacco a public health priority? Online Zugriff am auf Bundesamt für Statistik (009). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 99 bis 007. Neuenburg: BFS. Online Zugriff am auf

6 «Jugendliche zum Rauchen verführen, liegt nicht drin.» Personen, die mit Jahren zu rauchen beginnen, sterben mit einer Wahrscheinlichkeit von 0% frühzeitig an den Folgen ihres Tabakkonsums. Eigentlich logisch, dass Jugendliche nicht zum Rauchen verführt werden sollen. Der Tabakkonsum stellt heute weltweit die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle dar. Heute ist der Tabakkonsum für einen von 0 Todesfällen verantwortlich. Dies macht weltweit etwa Mio. tabakbedingte Todesfälle im Jahr aus. 007 starben in der Schweiz laut BFS 9 0 Personen an den Folgen des Rauchens ( 7 Männer und 77 Frauen). Das sind mehr als frühzeitige Todesfälle pro Tag. % dieser Todesfälle werden durch tabakbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, 7% durch Lungenkrebs, % durch andere Krebsarten und 8% durch Lungenkrankheiten. Die Zahl der tabakbedingten Todesfälle ist viermal so hoch wie die Summe aller Todesfälle infolge von Verkehrsunfällen (8, Jahr 007 ), illegalem Drogenkonsum (9, Jahr 007 ), Aids (7, Jahr 007 ), vorsätzliche Tötungsdelikte (, Jahr 007 ) und Suiziden (0, Jahr 007 ) zusammen. Der Tabakkonsum stellt also die Hauptursache eines frühzeitigen Todes dar. Das Risiko an einem frühzeitigen Tod zu sterben ist für Personen, die mit mit rauchen begonnen haben, doppelt so hoch als bei Nichtrauchenden. 7 Durchschnittlich wird das Leben durch Tabakkonsum um 0 Jahre verkürzt. 8 Das Alter des Beginns des Konsums beeinflusst das gesundheitliche Risiko: Je früher mit dem Tabakkonsum begonnen wird, desto höher das Risiko für Gesundheitsschäden, Suchtentwicklung und frühzeitigen Tod. 9 Die meisten Schäden treten erst Jahre nach dem Rauchbeginn auf. Jedoch leiden auch bereits junge RaucherInnen an Gesundheitsschäden: u.a. Atemwegsbeschwerden (Hustenanfälle, Atemlosigkeit, pfeifendem Atem, vermehrte Schleimproduktion), Verzögerung des Lungenwachstum, Verringerung der Leistungsfähigkeit der Lunge, Asthma, schlechtere körperliche Leistungsfähigkeit und Abhängigkeit. 9 WHO (o.j.) Why is tobacco a public health priority? Online Zugriff am auf Bundesamt für Statistik (009). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 99 bis 007. Neuenburg: BFS. Online Zugriff am auf BFS. Verkehrsunfälle und Umweltauswirkungen. Online Zugriff am auf Bundesamt für Polizei. Polizeiliche Kriminalstatistik und schweizerische Betäubungsmittelstatistik. Online Zugriff am auf BAG. HIV/Aids Quartalstabellen. Online Zugriff am auf BFS (009). Todesursachen des Jahres 007. Medienmitteilung. Online Zugriff am auf 7 Ellison, L., Morrison, H.I., de Groh, M. et al. (999). Kurzartikel. Les conséquences du tabagisme sur la santé des fumeurs canadiens : Mise à jour. In: Maladies chroniques au Canada, 0(): - 8 Deutsches Krebsforschungszentrum (008). Gesundheitsschäden durch Rauchen und Passivrauchen. Heidelberg: DKFZ. 9 Deutsches Krebsforschungszentrum (008): Rauchende Kinder und Jugendliche in Deutschland - leichter Einstieg, schwerer Ausstieg, Band 8. Heidelberg: DKFZ.

7 «Zigaretten würden heute auf dem Markt doch gar nicht mehr zugelassen.» Zigarettenrauch enthält Blei, Formaldehyd, Kadmium, Nickel, Benzol, Arsen und über 0 weitere krebserregende Stoffe. Eigentlich logisch, dass ein dermassen giftiges Produkt keine Chance mehr hätte, auf dem Markt zugelassen zu werden. Im Tabakrauch wurden bisher mehr als 000 Stoffe identifiziert. Mindestens 0 Stoffe sind gesundheitsschädlich und 90 davon erzeugen nachgewiesenermassen Krebs oder stehen im Verdacht krebserzeugend zu sein. Es handelt sich unter anderem um folgende Stoffe Acetaldehyd; Acetamid; Acrylonitril; -Aminobiphenyl; Anilin; o-anisidin;,- Benzanthracen;Benzol; Benzo[b]fluoranthen; Benzo[j]fluoranthen; Benzo[k]fluoranthen; Benzo[a]pyren; -Butadien; Chrysen; DDT; Dibenza[a,h]cridin; Dibenza[a,j]acridin; Dibenz[a,h]anthracen; 7HDibenzo[c,g]carbazol; Dibenzo[a,e]pyren; Dibenzo[a,h]pyren; Dibenzo[a,i]pyren;Dibenzo[a,l]pyren;,-Dimethylhydrazin; Formaldehyd; Hydrazin; Nitrosamine (NNitrosodiethanolamin;N -Nitrosonornikotin; N-Nitrosodi-n-butylamin; N- nitrosodiethylamine;n-nitroso-n-methylethylamine; N-nitrosopiperidine; N- Nitrosopyrrolidin); -Naphthylamin; -Nitropropan; Styrol;,,7,8-Tetrachlorodibenzo-pdioxin; -Toluidin; Urethan; Vinylchlorid;Arsen; Kadmium; Chrom (VI); Blei; Nickel. (vollständige Liste der 90 im Tabakrauch enthaltenen Kanzerogne (vom IARC oder DFG als krebserzeugend oder möglicherweise krebserzeugend klassifiziert) unter dem Link Dieser äusserst giftige Stoffcocktail verursacht Krebs in verschiedenen Organen (z.b. Lunge, Mund, Rachen, Kehlkopf) und führt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrankheiten (z.b. obstruktive Lungenkrankheit). Der Tabakkonsum stellt heute weltweit die Hauptursache für vermeidbare, frühzeitige Todesfälle dar. Der Tabakrauch ist für einen von 0 Todesfällen verantwortlich. Dies macht weltweit etwa Mio. tabakbedingte Todesfälle pro Jahr aus. 007 starben in der Schweiz laut BFS 9 0 Personen an den Folgen des Rauchens ( 7 Männer und 77 Frauen). Das sind mehr als frühzeitige Todesfälle pro Tag. % dieser Todesfälle werden durch tabakbedingte Herz- Kreislauf-Erkrankungen verursacht, 7% durch Lungenkrebs, % durch andere Krebsarten und 8% durch Lungenkrankheiten. Wird das Rauchen aufgegeben, so kann der Verlust an Lebensqualität und Lebenszeit zu einem guten Teil wettgemacht werden. Je früher man das Rauchen aufgibt, desto grösser ist die Wirkung. Deutsches Krebsforschungszentrum (009). Krebserzeugende Substanzen im Tabakrauch. Heidelberg: dkfz. National Cancer Institute (o.j.). Secondhand Smoke: Questions and Answers. Online Zugriff am auf Hoffmann, Dietrich & Hilse Hoffmann (997). The changing cigarette In: Journal of Toxicology and Environmental Health, 0:07- WHO (o.j.) Why is tobacco a public health priority? Online Zugriff am auf Bundesamt für Statistik (009). Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz. Schätzung für die Jahre 99 bis 007. Neuenburg: BFS. Online Zugriff am auf Deutsches Krebsforschungszentrum (008). Gesundheitsschäden durch Rauchen und Passivrauchen. Heidelberg: DKFZ.

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