Kann und soll man die IV-Rente abschaffen? Überlegungen auf Basis der Arbeit der OECD in den letzten 15 Jahren

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1 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Kann und soll man die IV-Rente abschaffen? Überlegungen auf Basis der Arbeit der OECD in den letzten 15 Jahren Christopher Prinz, OECD Fribourg, 22. Mai 2015 Inhalt des Referates Was sagen die Daten? Die Schweiz im internationalen Vergleich Was sagen die Erfahrungen anderer Länder? Entwicklungen in Dänemark und Österreich Was sagt die OECD? Empfehlungen für die IV und andere Akteure IVSK / 2 1

2 Die Zahl junger IV-Bezüger steigt in den meisten OECD Ländern Durchschnittliche jährliche Zunahme im letzten Jahrzehnt (%) Australia Austria Belgium Denmark Netherlands Norway Sweden Switzerland United Kingdom IVSK / 3 Die Schweiz liegt bei den IV- Bezugsraten im OECD Durchschnitt Anteil IV-Bezüger an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe (%) Netherlands United Kingdom Australia United States Sweden Switzerland Norway Belgium Austria IVSK / 4 2

3 Was bedeutet und was erklärt diese Entwicklung? Hohe Zugangsrate Bessere finanzielle Absicherung? Kein Rentenaustritt Gutgemeinter (?) Ausschluss vom Arbeitsmarkt Liegt es am modernen Arbeitsmarkt? Medikalisierung von Problemen? Falsche Politik? Welche Politik? IVSK / 5 Erfahrungen anderer Länder: Beispiel 1 Dänemark (2013) Vermeidung neuer IV-Anträge unter 40: Integrierte Rehabilitation (Reha-Teams) Interdisziplinär; Case Management (Koordinator); Zielvereinbarung; 5 Jahre; soziale Absicherung Erste Ergebnisse: Entscheidende Frage: Implementierung Zahl der Rentenneuanträge ist um 50% gefallen Jetzt: Reha-Prozess; Arbeitsmarktintegration? IVSK / 6 3

4 Erfahrungen anderer Länder: Beispiel 2 Österreich (2015) Einschränkung von Neuanträgen unter 50: Keine befristete Rente sondern Erhalt und Verbesserung der Arbeitsfähigkeit Krankenbehandlung und Reha-Geld Umschulung und Umschulungsgeld Erste Ergebnisse: Entscheidende Frage: Implementierung Zahl der Rentenneuanträge ist leicht gesunken IVSK / 7 OECD Schlussfolgerungen Was kann die IV noch alles tun? Die IV hat schon sehr viel erreicht Verbesserte Assessments (RADs etc.) Frühmeldungen und Frühintervention Fokus auf psychische Erkrankungen Was bleibt noch zu tun? Fokus auf Arbeitgeberunterstützung Überprüfung, Leistungsniveaus, Teilrenten Zusammenarbeit mit anderen Akteuren IVSK / 8 4

5 Niedriges Bildungsniveau korreliert mit IV-Neuanträgen Verteilung nach Bildungsniveau: IV-Anträge vs. Bevölkerung (%) Bevölkerung IV-Neuanträge Anm.: Die Daten in dieser Graphik beziehen sich auf Dänemark IVSK / 9 OECD Schlussfolgerungen Welche Änderungen braucht es? Schul- und Bildungspolitik Schulabbrecher, NEETs, Arbeitsmarktübergang Gesundheitspolitik Fokus auch auf Beschäftigung & Eingliederung Arbeitsmarktpolitik Fokus auf gesundheitsbedingte Barrieren Arbeitgeber und Krankenversicherer Krankenstandmanagement IVSK / 10 5

6 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Integration von Jugendlichen: Was kann die Psychiatrie leisten? Fribourg, 22. Mai 2015 Häufigkeit psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter 22 % psychische Auffälligkeiten 10 % manifest psychisch krank Quellen: Kinder- und Jugend-Survey, Robert-Koch-Institut, Berlin 2006 Zurich Adolescent Psychology Psychopathology Study, 1994, 2004 Merikangas-Ries et al., 2010 IVSK / 2 1

7 Häufigkeit psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter Angststörungen > 11% 31.9% ADHS > 5% 8.7% Depressionen 1-5% 14.3% Nach DSM-5, 2013 (letzte 12 Monate) Merikangas-Ries et al., 2010 (strukturiertes Interview mit Jugendlichen USA, Zeitraum bis zur Befragung) IVSK / 3 Entwicklungspsychiatrie Regulationsstörungen: Essen Schlafen Schreien Interaktionsstörungen Autismus Angst oppositionelles Trotzverhalten ADHS Ausscheidungs-St. Depressionen Angst Zwangs-St. Tic-Störungen Anorexia nervosa Bulimia nervosa Psychosen affektive Störungen: v.a. Depressionen IVSK / 4 2

8 Suizidalität und Suizid Suizid ist in der Schweiz im Jugendalter die häufigste Todesursache im Kindesalter die zweithäufigste Todesursache nach Unfällen IVSK / 5 Nehmen psychische Erkrankungen zu? Nein (?) Komorbiditäten (Mehrfacherkrankungen) weniger stigmatisierend soziale Verhaltensauffälligkeiten Abbild von gesellschaftlichen Entwicklungen (Werte, Individualismus, Aggressivität ) IVSK / 6 3

9 KJPD Zürich Universitätsklinik modellhaft: ambulant vor teilstationär vor stationär Spezialangebote Forschung und Lehre (Brainmapping, Bildgebung, Labor, Studien) 400 Mitarbeitende IVSK / 7 Kennzahlen 2 Jugendlichenstationen 18 Plätze, dad 57 Tage 3 Kinderstationen 21 Plätze, dad Tageskliniken 45 Plätze, dad Tage 8 Polikliniken 4500 Patienten, Konsultationen Forensik (Gefängnisbetreuung, Gutachten) IVSK / 8 4

10 Umfassende Untersuchung Multiaxiale Klassifikation 1. Achse: Klinisch-psychiatrische Störung nach ICD Achse: umschriebene Entwicklungsstörungen 3. Achse: Intelligenzniveau 4. Achse: körperliche Symptomatik 5. Achse: assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände 6. Achse: globale Beurteilung des psychosozialen Funktionsniveaus Remschmidt, Schmidt, Poustka, 2006 IVSK / 9 Behandlungsbestandteile bio-psycho-soziales Modell: Psychotherapien medikamentöse Therapien Spezialtherapien (Ergo, Bewegung ) Milieutherapie Schule (keine Therapie, aber wesentlich) Umfeld: immer miteinbezogen IVSK / 10 5

11 interdisziplinäres Arbeiten intensive interdisziplinäre Behandlung ÄrztInnen PsychologInnen SpezialtherapeutInnen Pflegende SozialpädagogInnen SozialarbeiterInnen Lehrpersonen schulische SpezialtherapeutInnen IVSK / 11 vernetztes Arbeiten Eltern, Familiensystem niedergelassene ÄrztInnen Schulen, Schulpsychologie Jugendhilfe KESB Jugendanwaltschaften Institutionen (Heime etc.) Spitäler Erwachsenenpsychiatrie IVSK / 12 6

12 Ziele Arbeiten mit Zielen Grundsatz: fördern und fordern immer wesentliche Zielsetzung: Integration in Familie, Schule, Arbeit, Umwelt IVSK / 13 «Integrationshürden» Komplexität: oft keine einfachen «Kochrezepte» anwendbar Geduld: oft mehrere Versuche notwendig fehlendes Verständnis: Krankheit nicht sichtbar, fassbar IVSK / 14 7

13 «Integrationshürden» mangelnde Bereitschaft der Betroffenen keine Krankheitseinsicht zu geringer Leidensdruck Perspektivelosigkeit mangelnde Bereitschaft der primären Bezugspersonen (Eltern, Familie) oft stark beeinträchtigte Patienten oder Familiensysteme IVSK / 15 «Integrationshürden» fehlendes Selbstvertrauen bei Patienten und wenig entwickelter Durchhaltewille Überforderung durch Wahlmöglichkeiten / «Alles ist möglich-mentalität» fehlende oder ungeeignete institutionelle Anschlusslösungen IVSK / 16 8

14 «Integrationshürden» Arbeitswelt Leistungsanforderungen weniger «Nischenarbeitsplätze» fehlendes Verständnis bei Mitarbeitenden ungenügende Begleitung, Betreuung Schule siehe Arbeitswelt IVSK / 17 Streitpunkt finanzielle «Zuständigkeit» verschiedenste Kostenträger IV Krankenkassen weitere Sozialversicherungen Kantone Gesundheit Bildung Soziales Gemeinden KESB, IVSK / 18 9

15 Finanzierungslücken Tarmed deckt ambulante Kosten nicht Tageskliniken: Finanzierung gesetzlich nicht geregelt Spitalschulen: in zahlreichen Kantonen nicht geregelt keine Finanzierung nach obligatorischer Schulpflicht IVSK / 19 Beispiel Autismus 2002: Aufbau Kompetenzzentrum in ersten Jahren von IV nicht anerkannte Behandlungsmethode nun von IV anerkannt, aber ungenügende pauschale Abgeltung Forderung IV: Beizug anderer Kostenträger IVSK / 20 10

16 Beispiel Autismus Kanton/Gemeinden bisher nicht bereit zu Übernahme Teilkosten Finanzierungslücke: bisher fast Fr. 1 Mio. Spendengelder Restdefizit: KJPD mittelfristig kann KJPD Defizit nicht mehr tragen Konsequenz: Angebot mittelfristig gefährdet IVSK / 21 Fazit Grundüberzeugung: Eingliederung lohnt sich IVSK / 22 11

17 Fazit Zuständigkeiten klären Zusammenarbeitsmodelle weiter entwickeln Finanzierung sichern Begleitmodelle für Integrationsphase weiter entwickeln Anreize für Frühberentungen senken IVSK / 23 Fazit Psychiatrie kann wertvollen Beitrag leisten, aber Integration nicht alleine schaffen IVSK / 24 12

18 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Die Frage der Eingliederung junger IV-Leistungsbezüger Béatrice-Irène Kiriacescu, IV Beraterin, Psychologin, Berufsberaterin Vorbemerkungen Die Frage der beruflichen Eingliederung ist sowohl für Jugendliche wie für Erwachsene grundlegend. Für die Jugendlichen, die auf Grund ihres Alters erst am Anfang des Prozesses stehen, sich ihre zukünftige persönliche Identität aufzubauen, ist sie wohl noch wichtiger, da sie mit der Entwicklung der beruflichen und sozialen Identität einhergeht. Ein Teil der Gesellschaft und damit der Berufswelt zu sein und nicht nur zu einer Gruppe von nahestehenden Personen, wie der Familie oder den Schulfreunden zu gehören ist entscheidend, denn diese Zugehörigkeit im Sinne der Bedürfnisse und der Pyramide von Maslow ist Teil der persönlichen Entwicklung, die es wiederum erlaubt die Selbstachtung aufzubauen. Die berufliche Eingliederung unterstützen und in den Vordergrund rücken, vor allem diejenige der jungen in ihrer Gesundheit beeinträchtigten Leistungsempfänger, ist also im Hinblick auf ihre Integration in die Gesellschaft absolut notwendig. Daher steht diese Problematik im Zentrum unserer Aufgaben und dieser Präsentation. 1. Die Voraussetzungen Die Invalidenversicherung ist vor allem eine ökonomische Versicherung. Sie spricht Massnahmen, wenn der potentielle Leistungsempfänger aus gesundheitlichen Gründen geistiger, körperlicher oder psychischer Art über keine Erwerbsfähigkeit verfügt oder diese verloren hat und daher auf Dauer kein Einkommen erzielen kann. Die gesundheitliche Beeinträchtigung und deren dauerhafte Auswirkung auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind also Voraussetzungen sine qua non damit die IV einschreiten kann. Eine Intervention der IV bedeutet also nicht, wie man es gemeinhin hört er ist in der IV, sondern heisst nur, dass die Person Anspruch auf Leistungen hat, die in erster Linie darauf zielen, eine berufliche Eingliederung zu ermöglichen. Betreffend unsere jungen Leistungsempfänger, ergeben sich die wichtigsten Leistungen aus der Tatsache, dass infolge ihres Gesundheitszustandes: die Wahl einer Tätigkeit oder einer Ausbildung eingeschränkt ist (Art. 15 IVG) die Ausbildung Mehrkosten auslösen wird (Art. 16 IVG) Um ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu vereinfachen und zu unterstützen wird die IV in einem ersten Schritt eine Berufsberatung einleiten, die den intellektuellen Fähigkeiten, den funktionellen krankheitsbedingten Einschränkungen und den Interessen des Leistungsempfängers Rechnung tragen muss. Anschliessend wird sie mögliche Zusatzkosten, die sich wegen der Behinderung in der Ausbildung ergeben, übernehmen. Landenbergstrasse Luzern Telefon Fax

19 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI 2. Die IV Massnahmen für junge Erwachsene Eingliederung vor Rente ist ein grundlegendes Prinzip der IV. Daher verfügt diese über eine ganze Palette von Eingliederungsleistungen. Dazu gehören die Integrationsmassnahmen (Art. 14 IVG), die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG) und die Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG). Die Integrationsmassnahmen (IM) dienen dazu progressiv die Arbeitskapazität zu erhöhen und bereiten so Eingliederungsmassnahmen oder eine Arbeitsvermittlung vor. Es geht darum einen Leistungsempfänger an einen regelmässigen Tagesablauf zu gewöhnen (Arbeitszeiten einzuhalten), seine physische, psychische und kognitive Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, seine bereichsübergreifenden Kompetenzen (soziale und individuelle) zu erfassen, sein Selbstvertrauen zu verstärken und seine Arbeitsmotivation zu stimulieren. Ist der Leistungsempfänger für eine berufliche Eingliederung bereit, können folgende Massnahmen beruflicher Art (BM) zugesprochen werden. Die Berufsberatung hilft am Anfang mit Hilfe von Testverfahren und Schnupperaufenthalten in verschiedenen Arbeitsgebieten eine (neue) Tätigkeit zu finden, die den funktionellen Einschränkungen, den intellektuellen Fähigkeiten und den Interessen der Person angepasst sein könnten. Die erstmalige berufliche Ausbildung (EBA) erlaubt es anschliessend eventuelle behinderungsbedingte Mehrkosten in der Ausbildung zu übernehmen, vorausgesetzt die IV erachtet die gewählte Berufslehre als angepasst. Die Arbeitsvermittlung bietet nach Abschluss der EBA eine aktive und personalisierte Unterstützung bei der Suche nach einem angepassten Arbeitsplatz: Begleitung während der Stellensuche Erstellen des Profils der versicherten Person (Fähigkeiten Veranlagungen Einschränkungen - Motivation) Hilfe bei der Erarbeitung eines Bewerbungsdossiers Vorbereitung der Bewerbungsgespräche Begleitung in der Firma Um eine Festanstellung zu begünstigen, können in diesem Rahmen Arbeitsversuche und/oder ein Einarbeitungszuschuss (EAZ) zugesprochen werden. 3. Einige Zahlen Um sich ein genaueres Bild darüber zu machen, wie sich die Situation der unter 25-jährigen IV-Leistungsempfänger präsentiert, hier einige Zahlen aus dem Jahresbericht 2013 der IV- Stelle des Kantons Waadt: Leistungsempfänger von beruflichen Massnahmen: 1350 Zugesprochene berufliche Massnahmen: 2329 Erstmalige berufliche Ausbildung: % dieser beruflichen Ausbildungen fanden in Betrieben d.h. in der freien Wirtschaft statt und 45.1% in Institutionen oder spezialisierten IV-Ausbildungszentren. In diesen ist die Begleitung engmaschiger und im Hinblick auf eine Eingliederung in den freien Arbeitsmarkt besser angepasst. 2 / 7

20 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Der grosse Anteil von Ausbildungen in Institutionen erklärt sich im Besonderen aus der Tatsache, dass in der Population der jungen Leistungsempfänger 52,2% an psychischen Erkrankungen leiden was oft spezielle, auf den Charakter der Erkrankung angepasste Rahmenbedingungen erfordert, um eine erfolgreiche Ausbildung zu unterstützen. 4. Erforderliche Schritte, damit die IV auf Situationen Jugendlicher eintreten kann Als erstes muss ein IV-Leistungsgesuch für minderjährige Erwachsene eingereicht werden, damit ein Eintreten abgeklärt werden kann. Nach den Vereinbarungen, die mit den öffentlichen und spezialisierten Schulen des Kantons Waadt getroffen wurden sowie nach dem Finanzausgleich (2008) muss dieses Gesuch zwei Jahre vor Ende der obligatorischen Schulzeit bzw. zwei Jahre vor Beginn von eventuellen BM erfolgen. Diese Zeitspanne ist nötig, um die entsprechenden Abklärung vornehmen zu können und zu überprüfen, ob die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt sind. In enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Schulen, besonders der Sonderschulen, werden wir laufend über die Entwicklung unserer jungen Leistungsempfänger informiert, die wir i.d.r. erstmals zwei Jahre vor Abschluss ihrer Schulzeit treffen. Ende der Schulzeit bedeutet für uns nicht immer Ende der obligatorischen Schulzeit. Oft ist der schulische Rückstand bei 15 Jährigen zu gross oder sie sind noch zu unreif für eine Berufswahl. Das Ende der Schulzeit kann unter Umständen auch eine Schulverlängerung in einer spezialisierten Institution sein. Vor und während der ersten Begegnung mit dem oder der Jugendlichen evaluieren wir die Eingliederungsmöglichkeiten und erstellen eine Prognose für die einzuleitenden Massnahmen oder auf deren Verzicht und über den geeigneten Zeitpunkt. 5. Die Rolle des Psychologen in der IV Wie erwähnt werden nach Erhalt des Gesuchs und der Dossierabklärung die Einzelfälle an Psychologen der IV zugewiesen. Diese klären nun zuerst auf der Grundlage der erhaltenen Akten ab, ob der Jugendliche für eine berufliche Eingliederung in Frage kommt oder nicht. Dabei arbeitet der IV-Psychologe eng mit dem Netzwerk des Gesuchstellers zusammen den Schulen (spezialisiert oder nicht), den Ärzten/Psychiatern, den Psychologen oder Sozialarbeitern analysiert (und holt solche wenn nötig ein) die pädagogischen Berichte der Schulen, die Synthesen schulischer oder Übergangseinrichtungen, die Zeugnisse, die Berichte zu absolvierten Schnupperlehren oder auch die medizinischen Unterlagen und äussert sich zur Durchführbarkeit von Massnahmen. Ergibt sich aus diesen Akten, dass Massnahmen oder eine Begegnung noch verfrüht sind, schlägt der IV-Psychologe eine Verlängerung der Schulzeit vor und die Situation geht zurück an die kantonale Instanz für sonderschulische Massnahmen oder gar an eine therapeutische Struktur wie z.b. ein Tageszentrum. Verfügt der junge Leistungsempfänger jedoch über ein ausreichendes Potential, wird er zusammen mit seinen Eltern rasch zu einem Erstgespräch eingeladen. Mit entsprechenden Testverfahren werden seine Interessen, Fähigkeiten und das schulische Niveau erfasst. Erneut stellt sich der IV-Psychologe die Frage, ob zu diesem Zeitpunkt Massnahmen durchführbar sind oder nicht. Sind letztere nach dem mit den Schulen erarbeiteten Prozess 3 / 7

21 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI (Anmeldung zwei Jahre vor dem geplanten Schulabschluss) möglich, wird der IV- Psychologe die adäquaten Massnahmen bestimmen, diese umsetzen, den Verlauf über die ganze Zeitspanne überwachen, Praktika in Betrieben oder in spezialisierten IV-Zentren in verschiedenen Berufsgattungen organisieren und schliesslich die Übernahme einer angepassten erstmaligen beruflichen Ausbildung von ein bis drei Jahren zusprechen. 6. Unterstützende versus erschwerende Faktoren Bei der Umsetzung der vorgesehenen IV-Massnahmen und deren Begleitung können verschiedene Elemente kurz- oder langfristig unterstützend oder erschwerend auf deren Verlauf einwirken. In einem Kontext in dem der Mensch im Zentrum der Intervention der IV steht, ist die Zusammenarbeit mit dem Beziehungsnetz (Lehrer, Psychologen, Sozialarbeiter, Ärzte/Psychiater etc.) wie auch der Eltern ein Schlüsselelement und im Interesse der Leistungsempfänger absolut notwendig. Diese Zusammenarbeit ermöglicht von allen Seiten eine angemessene Unterstützung mit einem gemeinsamen Ziel: die Eingliederung des Leistungsempfängers. Die Kommunikation und Transparenz zwischen den einzelnen Parteien sind unerlässlich. Die Aussagen jedes Beteiligten müssen kohärent sein, um die Akzeptanz des Projektes für den jungen Leistungsempfänger zu erleichtern und es ihm zu ermöglichen, sich in einem klaren von Widersprüchen und Ungewissheiten freien Umfeld zu entwickeln. Die persönlichen Eigenheiten des jungen Leistungsempfängers, wie seine Reife, die Motivation, die übergreifenden Kompetenzen (Pünktlichkeit, Höflichkeit, soziale Kompetenzen etc.), kognitive Fähigkeiten, das manuelle und praktische Geschick bilden ein weiteres Schlüsselelement. Dann spielen auch die behinderungsbedingten funktionellen Einschränkungen eine Rolle. Je weniger diese im Vordergrund stehen und je besser sie bekannt und durch den jungen Betroffenen, von seinen Eltern und seinem Beziehungsumfeld akzeptiert sind, desto einfacher werden sie in der Eingliederung zu behandeln sein. Im Gegensatz dazu können sich die Kumulation der funktionalen Einschränkungen und/oder deren Ausblendung als grosse Hindernisse im Verlauf der gewählten Massnahmen erweisen. Die Stigmatisierung und/oder das IV-Etikett sind ebenfalls Faktoren auf die besonders geachtet werden muss, damit sie nicht zu einer zusätzlichen Behinderung werden. Unsere Leistungsbezüger und ihre Nächsten müssen von uns immer wieder gestärkt und beruhigt werden, damit sie sich kein falsches Bild über unsere Intervention machen. Unterstützende Faktoren können sich auch jederzeit in das Gegenteil verkehren. Während der ganzen Dauer der Massnahmen sind ein konstanter Einsatz und eine Überwachung der verschiedenen Aspekte durch den IV-Psychologen und die verschiedenen Partnern unerlässlich. Dies sowohl im Interesse der Eingliederung wie auch des Leistungsempfängers. 7. Beispiele von möglichen Ergebnissen Unsere Intervention erstreckt sich über Jahre. Die Dauer hängt ab von der notwendigen Zeit für die Berufsberatung (3 bis 6 Monate), für die Ausbildung (1 bis 3 Jahre) und der Suche nach einem Arbeitsplatz. Und da nichts im Voraus gewonnen ist, ganz im Gegenteil, muss 4 / 7

22 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI bei jeder Etappe anhand der uns zur Verfügung stehenden Elemente (Arztberichte, funktionelle Einschränkungen, Anamnese, pädagogische Auswertungen, Berichte der Ausbildungsinstitutionen) eine Prognose zu den Eingliederungsmöglichkeiten und noch konkreter zu einem erzielbaren Einkommen, das am Ende der Eingliederung eine grösstmögliche Autonomie garantieren soll, erstellt werden. Das Ende der Ausbildung ist wiederum ein besonders entscheidender Moment. Die praktischen Kompetenzen, die in der Ausbildung erworben und weiterentwickelt wurden, müssen mittels einer Aktivität in der freien Wirtschaft eingesetzt werden können. Es stellt sich also die Frage nach einer Eingliederung in der freien Wirtschaft, nach den besten angepassten Rahmenbedingungen sowie der Leistungsfähigkeit. Wenn die Leistungs- und Erwerbsfähigkeit vereinbar sind mit den Anforderungen der Wirtschaft ist die Suche nach einem Arbeitsplatz mit Hilfe unserer Arbeitsvermittlung und der Zusprache einer Massnahme nach Art. 18 IVG möglich (wie bereits weiter oben erwähnt). Wenn dagegen die Leistungsfähigkeit und die Erwerbsperspektiven in Bezug auf die Anforderungen der Wirtschaft ungenügend sind, muss der Anspruch auf Geldleistungen unserer Versicherung geprüft werden. Dann ist ein geschützter Arbeitsplatz in der Wirtschaft oder Werkstätte zu empfehlen. Sollte diese zweite Lösung anfänglich als ungenügend eingestuft werden, so ist zu unterstreichen, dass die IV-Stelle das Eingliederungspotential regelmässig neu prüft. Der Übergang in eine Arbeit in der freien Wirtschaft und damit in eine ökonomische Selbstständigkeit ist somit keinesfalls ausgeschlossen. Ein möglicher Weg: Platzierung in einem Betrieb Fallbeispiel 1 Alain, 22 Jahre alt, leidet unter einer kombinierter Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen mit Hyperaktivität und folgenden funktionellen Einschränkungen: Konzentrationsprobleme, Hyperaktivität und Impulsivität. Seinen Schulabschluss machte er in einer spezialisierten Einrichtung, die er 2008 verliess. Zwischen 2008 und 2011 wurden verschiedene Abklärungs- und Ausbildungsmassnahmen in spezialisierten IV Ausbildungszentren durchgeführt. Diese Strukturen erwiesen sich als notwendig da er ständig Unterstützung und Begleitung brauchte. Keine dieser Massnahmen führten zu einem Ergebnis, da sich der junge Mann wenig einsetzte und keine Motivation für eine Ausbildung aufbrachte findet er schliesslich eine ordentliche Lehrstelle als Heizungsinstallateur bei einem Arbeitgeber, bei dem er eine Ausbildung absolvieren will. Nach Überprüfung der Situation stimmen wir diesem Projekt zu und arbeiten mit dem Lehrmeister zusammen, um diese Erstausbildung zu einem guten Abschluss zu führen. Wir organisieren Stützkurse sowie ein Coaching und bleiben mit dem Arbeitgeber und der Mutter, die sich sehr einsetzt, in Kontakt. Im August 2014 schliesst er seine Ausbildung ab und erhält sein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ). Mit Unterstützung unserer Arbeitsvermittlung kann er in eine Firma eintreten und seine Anstellung wurde am 10. März 2015 bestätigt. 5 / 7

23 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Unser Vorgehen Zu einem ersten Zeitpunkt haben wir in verschieden Arbeitsgebieten Orientierungspraktika organisiert und uns schliesslich auf die Tätigkeit eines Detailhandelsassistenten geeinigt. Unser junger Versicherter hat sich jedoch sehr schnell von dieser Ausbildung abgewendet und diese nicht weiter verfolgt. Nachdem er zu einem späteren Zeitpunkt einen Arbeitgeber gefunden hat, wendete er sich erneut an uns und bat um Unterstützung für eine Lehre als Heizungsinstallateur mit EFZ. Nach Überprüfung der Situation haben wir dieser EBA zugestimmt, da sie angepasst und für ihn mit der Unterstützung eines Coachings und Stützkursen machbar erschien. Unterstützende Faktoren Der erfolgreiche Abschluss der Lehre mit EFZ sowie die Integration in die freie Wirtschaft wurden durch seine klar ausgewiesene Motivation möglich. Er hat selbstständig einen Lehrbetrieb gefunden, seine funktionellen Einschränkungen haben sich stabilisiert. Seine guten übergreifenden Kompetenzen (pünktlich, höflich, angepasst) wurden von seinem Chef geschätzt. Die erlangte Reife, seine gute Leistungsfähigkeit und die Möglichkeit seine EBA in einer Firma mit einem Lehrmeister, der ihm unterstützend die notwendigen Leitlinien setzte und mit dem auch wir regelmässig Kontakt hatten, zu absolvieren, waren weitere Faktoren zum Erfolg. Erschwernisse Sein schulisches Niveau gab Anlass zur Sorge, da er über kein offizielles Schulabschlusszeugnis verfügte. Doch dank seines Potentials und den zugesprochenen Stützkursen konnte er diese Schwierigkeit ausgleichen. Heute arbeitet er in der freien Wirtschaft. Ein anderer Weg: Platzierung in einer geschützten Werkstätte Fallbeispiel 2 Anne, 19-jährig, leidet unter einer angeborenen Hemiparese rechts, einer Rechenschwäche sowie einer sekundären Depression (auf dem Weg der Besserung). Ihre funktionellen Einschränkungen ergeben sich aus ihrer Hemiparese der rechten oberen Extremität, die quasi nicht einsetzbar ist oder höchstens zur Unterstützung der linken Hand. Im Juni 2012 beendet sie ihre Schulzeit in einer Sonderschule und erlangt ein Schulabschlusszeugnis. In Anbetracht ihrer Körperbehinderung kommt einzig eine sitzende Tätigkeit in Betracht. Da sie über ein gutes intellektuelles Potential und über ausreichende Schulkenntnisse verfügt, steht einer Attest-Ausbildung zur Büroassistentin nichts im Weg. Es ist zu erwähnen, dass sie dank ihrer Anpassungsfähigkeit auf der praktischen Ebene die für diese Ausbildung benötigte Schreibgeschwindigkeit erreicht. Von August 2012 bis Juli 2014 erfolgt die Ausbildung in einem spezialisierten IV Zentrum, da sie sowohl wegen ihrer Körperbehinderung wie auch wegen ihrer geringen Belastbarkeit vermehrt Begleitung braucht. Am Ende des ersten Ausbildungsjahrs zeigt sich, dass trotz vermehrter Absenzen wegen Arbeitsunfähigkeit ihr Entwicklungspotential intakt ist. Zudem schliesst sie auf der schulischen Ebene dieses erste Jahr hervorragend ab. Das erlaubt uns das zweite Jahr zu bewilligen. 6 / 7

24 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Leider verschlechtert sich ihre gesundheitliche Situation im Lauf des 2. Ausbildungsjahrs. Zusätzlich zur spastischen Lähmung des rechten Arms treten links Cervicobrachialgien neuropathischer Art auf. Trotz ausreichender intellektueller Fähigkeiten und bestätigter beruflicher Kompetenzen kann sie kein ausreichendes Einkommen erzielen, da ihre Leistungsfähigkeit zu klein sein wird. Unser Vorgehen In einem ersten Schritt haben wir ein Orientierungspraktikum organisiert, um zu überprüfen, ob die Tätigkeit einer Büroassistentin ihren praktischen Kompetenzen entspricht und angepasst erscheint. Das hat sich als richtig erwiesen. In einem zweiten Schritt wurde im Hinblick der körperlichen Einschränkungen und dem Ausmass der therapeutischen Begleitung diese erstmalige berufliche Ausbildung zur Büroassistentin in einem spezialisierten IV-Zentrum durchgeführt. Damit wurden die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss erhöht. Mit der hohen Zahl an behinderungsbedingten Absenzen, sowie der Reduktion des Pensums auf 50% wäre ein Abschluss der Ausbildung in der freien Wirtschaft schwierig durchzuführen gewesen. Unterstützende Faktoren Trotz der Unmöglichkeit eine berufliche Integration zu erreichen, haben wir viele ermutigende Elemente bei der Durchführung der Massnahme erlebt. Ihre Motivation, ihre Reife, ihre guten übergreifenden Kompetenzen, ihr gutes intellektuelles Niveau sowie die unterstützende Haltung ihrer Eltern waren überaus positiv. Erschwernisse Die Behinderung verschlechterte sich und beeinträchtigte auch den anderen Arm. Die Absenzen und Arbeitsunfähigkeitsperioden haben sich im zweiten Ausbildungsjahr so weit erhöht, dass das Pensum auf 50% herabgesetzt werden musste. Mit den zusätzlichen funktionellen Einschränkungen erwies sich ihre Leistungsfähigkeit als sehr gering und in der freien Wirtschaft als nicht verwertbar. Heute, erhält sie, trotz Abschluss der Ausbildung mit Attest, Geldleistungen von unserer Versicherung. Trotz allem konnte sie sich mit einem Teilpensum an einem geschützten Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft integrieren und erzielt ein ihrer Leistung entsprechendes Einkommen. 8. Im Hinblick auf die Zunahme der Gesuche Diese Frage bleibt schwierig und steht in unserer IV-Stelle im Zentrum der Sorgen. Eine bereits umgesetzte Strategie, die diese Problematik teilweise berücksichtigt, besteht in der Suche nach neuen Leistungserbringern. Wir versuchen vor allem die Integrationsmassnahmen aktiv weiter zu entwickeln, und auf die Population der jungen Leistungsempfänger auszurichten. Das Ziel dieses Vorgehens besteht darin, die jungen IV-Leistungsempfänger besser auf die Eingliederung vorzubereiten, und gemeinsam an verschiedenen wichtigen Elementen (transversale Kompetenzen, Motivation zur Arbeit, Regelmässigkeit, Ausdauer etc.) zu arbeiten. So möchten wir Abbrüchen bei der Umsetzung der Massnahmen zur EBA vorbeugen und schlussendlich die Chancen auf Erfolg erhöhen. 7 / 7

25 IV-STELLEN-KONFERENZ CONFERENCE DES OFFICES AI CONFERENZA DEGLI UFFICI AI CONFERENZA DILS UFFIZIS AI Die Frage der Eingliederung junger IV-Leistungsbezüger Präsentation IVSK 22. Mai 2015 Béatrice-Irène Kiriacescu Eingliederungsberaterin IV-VD Psychologin Fachrichtung Berufsberatung Übersicht 1. Voraussetzungen 2. Massnahmen für junge Erwachsene 3. Einige Zahlen 4. Berufliche Massnahmen: Zeitpunkt der Anmeldung? 5. Rolle des Psychologen in der IV 6. Unterstützende vs erschwerende Faktoren 7. Beispiele von möglichen Ergebenissen 8. Zunahme der Gesuche IVSK / 2 1

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