Vermeiden von IV-Fällen / Case Management. Herzlich willkommen!

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1 Vermeiden von IV-Fällen / Case Management Herzlich willkommen!

2 Agenda Zeit Thema Referent Begrüssung Vermeidung von Invaliditätsfällen: Praxisbeispiele Pause Burn-out und Depression Keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Fragerunde Stehlunch Dr. Peter Beriger Nest Sammelstiftung Andreas Heimer PKRück Sibylle Schröder Arsana GmbH Seite 2

3 Gründe für Anlass Nest-Philosophie: Optimale Vorsorge angeschlossene Betriebe und deren Mitarbeitende. Transparente Anlagepolitik / professioneller Kundenservice. Zusammenspiel Nest Betriebe-PK Rück Attraktives Gesamtpaket Risikobeiträge /Preis / Leistung Seite 3

4 Starke Partnerschaft Rückversicherungsprämie Kostenprämie Lebensversicherer mit Dienstleistungsangebot Finanzielle Rückdeckung der Risiken Invalidität und Tod Leistungsfallbearbeitung, Präventionsangebot und Case Management Seite 4

5 Unsere Beziehung zur PKRück PKRück wurde 2004 im Sinne einer Selbsthilfe von fünf Pensionskassen gegründet Nest gehört als Gründungsaktionärin seit Beginn zum Kundenund Aktionärsstamm Heute umfasst das Aktionariat vier Sammelstiftungen, die je 22.5% der Aktien halten - Nest ist im Verwaltungsrat der PKRück vertreten PKRück bietet verschiedene Rückversicherungslösungen und versichert heute rund Personen aus über 100 Vorsorgeeinrichtungen Seite 5

6 Unsere Beteiligung trägt Früchte Bedeutende Wertsteigerung unserer Beteiligung Knowhow-Transfer (Risikoprüfung, juristisch, medizinisch) Kostengünstige Risikoprämie Leistungsfälle effizient und kompetent abwickeln Personeller Austausch (Rechtsabteilung)

7 Grundsätze der PKRück Vorsorgeeinrichtungen und Versicherte profitieren von einem guten Schadenverlauf Alle Gewinne der PKRück fliessen an die Vorsorgeeinrichtung und die Versicherten zurück Seite 7

8 Aktive Versicherte Nest - Letzte 10 Jahre: Verdreifachung Anzahl Versicherte - Wachstumsbremse seit 2013

9 Angeschlossene Betriebe Nest - Letzte 10 Jahre: von auf angeschlossene Betriebe

10 Vermögen Nest - Durchschnittliches Vermögenswachstum p.a.: 18.4 % : von 350 Mio auf Mio

11 In guter Partnerschaft Rückdeckung von Pensionskassen für Invalidität- und Todesfallrisiken Gegründet 2005 Unabhängige Ratingagentur für Nachhaltigkeit Gegründet 1995 Alternative Bank Schweiz AG ABS Gegründet 1990 Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Gegründet 1973 responsability Participations AG Investmentgesellschaft Gegründet 2012

12 Unsere bisherigen Erfahrungen Zusammenarbeit zwischen Nest Sammelstiftung und PKRück klappt sehr gut: Meldewesen verbessert sich laufend, fachlicher Support/Austausch Durch Case Management konnten mehrere Versicherte wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden Nebst der persönlichen Bedeutung der Wiedereingliederung hat diese finanzielle Folgen Leistungsfälle in Höhe von einigen Mio. CHF konnten so vermieden werden, was sich in der Prämiengestaltung für alle Versicherten niederschlagen wird Seite 12

13 Meldezeitpunkt und Eingliederungschancen Das Schwinden der Eingliederungschance Quelle: IV-Stelle Thurgau Seite 13

14 Unsere bisherigen Erfahrungen Auswertungsperiode vom Das Meldewesen der Arbeitsunfähigkeitsfälle hat sich verbessert, aber es gibt noch Verbesserungspotenzial Durch eine frühe Meldung werden die Eingliederungschancen deutlich erhöht! Quelle: PKRück/Nest Seite 14

15 Unsere bisherigen Erfahrungen Seite 15

16 Agenda Zeit Thema Referent Begrüssung Vermeidung von Invaliditätsfällen: Praxisbeispiele Pause Burn-out und Depression Keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Fragerunde Stehlunch Dr. Peter Beriger Nest Sammelstiftung Andreas Heimer PKRück Sibylle Schröder Arsana GmbH Seite 16

17 Invaliditätsfälle Krankheitsbilder aus der IV-Statistik % 5% Krankheiten 22% 90% 48% Geburtsgebrechen Unfall Psychische Erkrankungen Bewegungsaparat 9 von 10 IV-Fällen waren auf Krankheit zurückzuführen. Die Krankheitsbilder «Psyche» und «Bewegungsapparat» dominieren mit über 60 % der Fälle. 6.2 % der Bevölkerung zwischen dem 20. Lebensjahr und dem Rentenalter erhalten eine IV- Rente. 14% Nervenkrankheiten 16% Andere Krankheiten Quelle IV-Statistik 2013 Fachleute sind der Ansicht, dass 20 bis 30 % aller Fälle durch frühzeitiges Eingreifen verhindert werden könnten. Seite 17

18 Entwicklung Anzahl IV-Neurenten in der Schweiz Anzahl der krankheitsbedingten Invaliditäts-Neuberentungen ( ) 25'000 23'000 21'000 19'000 17'000 15'000 13'000 11'000 9'000 7'000 5' Quelle: IV-Statistik 2013 Seite 18

19 Herausforderung «Psychische Erkrankungen» (1/3) Massive Zunahme psychischer Erkrankungen bei Neuberentungen % 27% 34% 34% 20% 45% 22% 48% 31% 31% 8% 8% 26% 9% 16% 14% Psychische Krankheiten Nervensystem Knochen und Bewegungsorgane Andere Krankheiten Quelle: IV-Statistik 2013 Seite 19

20 Psychische Erkrankungen (2/3) Anteil psychischer Erkrankungen an den IV-Zugangsdiagnosen (2007) 60% 50% 48% = IV-Statistik % 40% 34% 30% 29% 26% 27% 26% 20% 10% 0% Österreich Schweden Deutschland Schweiz Niederlande Norwegen Quelle: OECD Seite 20

21 Aus der Presse (1/2) Koordination Seite 22

22 Aus der Presse (2/2) Seite 23

23 Leistungsfallmanagement Arten Vertragsbeginn!! Warnsignale IV KTG BVG EV Krankheit/Unfall 65 proaktiv aktiv reaktiv proaktiv aktiv reaktiv Leistungsfall verhindern durch: Prävention Gesundheitsprüfung Leistungsfall managen durch: Früherfassung Falltriage Koordination Case Management Behandlungskonzept Leistungsfall verwalten durch: technisch-admin. Fallbearbeitung Gutachten Streitfälle Seite 24

24 Beschrieb Präventionspaket: Seminare Praxisbezogenes Seminarprogramm für Führungskräfte und Personalverantwortliche Themen u.a.: Umgang mit Sondersituationen, Verbesserung Arbeitsklima, Führungsinstrumente Vermittlung von Wissen und Tools, um Präventionsmassnahmen im Betrieb umsetzen zu können Die Präventionsseminare sind für Kunden der Nest Sammelstiftung kostenlos. Seite 25

25 Beschrieb Präventionspaket: RehaTel Die Beratungs-Hotline RehaTel steht den Betrieben als Ansprechpartner für Anfragen in speziellen Situationen rund um das Thema Arbeitsunfähigkeit zur Verfügung: Die Kunden der Nest Sammelstiftung können RehaTel kostenlos nutzen Seite 26

26 Leistungsfallmanagement Arten Vertragsbeginn!! Warnsignale IV KTG BVG EV Krankheit/Unfall 65 proaktiv aktiv reaktiv proaktiv aktiv reaktiv Leistungsfall verhindern durch: Prävention Gesundheitsprüfung Leistungsfall managen durch: Früherfassung Falltriage Koordination Case Management Behandlungskonzept Leistungsfall verwalten durch: technisch-admin. Fallbearbeitung Gutachten Streitfälle Seite 27

27 Meldung und Eingliederungschancen Eingliederungschancen von Arbeitsunfähigkeitsfällen mit Case Management-Potenzial Eingliederungschancen in % bis 1,5 1,5 bis 3 3 bis 6 ab 12 > 13 Monate Quelle: IV-Statistik Seite 28

28 Krankheitsbilder aller gemeldeten AUF-Fälle Auswertungsperiode vom In Prozent Anzahl Fälle Quelle: PKRück/Nest Grundsätzlich eine ausgewogene Verteilung der Krankheitsbilder, allerdings muss der tendenziell hohe Wert bei den psychischen Erkrankungen beobachtet werden (PKRück Durchschnitt 30%) Seite 29

29 Wie erkennen wir potenzielle IV-Rentner? Seite 30

30 Aktives Leistungsfall- und Case-Management der PKRück Umfassender Ansatz zur Reintegration von Versicherten und zur Senkung von Leistungsaufwendungen durch: 1. Falltriage nach Komplexität/Schwere 2. Früherkennung von kritischen Fällen 3. Koordination mit externen Partnern (Case Managern) 4. Aktive Koordination mit IV-Stellen, Versicherungen, Arbeitgebern 5. Externe Massnahmen in ausgewählten Fällen, Gutachten, Unterstützung bei Jobvermittlung etc. Seite 31

31 Leistungsfallmanagement bei der PKRück Informationsabgleich! Medizinische Informationen Berufliche Informationen Psycho-soziales Umfeld Fallprüfung Finanzielle Informationen Seite 32

32 Ablauf Case Management Controlling Reporting Überwachung Triage Kriterien: - Diagnose - Alter & Ausbildung - Herkunft - Derzeitiger Beruf - Wohnort - Case Management- Partner Eingliederung Job-Coaching Umschulung Eingliederung Eingliederungsprozess Assessment Einschätzung Aspekte: - Medizinische - Versicherungsmässige - Berufliche - Psycho-soziale Einschätzung Motivation Interessenserklärung (Datenschutzaspekte) Prozess Eingliederung Rehaplan und Zielsetzung Prozess Eingliederung Helferkonferenz Koordination Assessmentbericht Rehaplan Zielsetzung Seite 33

33 Krankheitsbilder der Arbeitsunfähigkeit Abschlussgrund «Eingegliedert» Auswertungsperiode vom In Prozent Anzahl Fälle Respektable Eingliederungsquote beim Krankheitsbild «Psyche»; der Anteil «Eingegliederte» bei den anderen Diagnosen halten sich mit Ausnahme der «Nervenerkrankungen» die Waage. Quelle: PKRück/Nest Seite 34

34 Case Management Abgeschlossene Fälle nach Diagnose Auswertungsperiode vom Total Anzahl Fälle 85 Total «Erfolgreich abgeschlossen» 50 Erfolgsquote 60% Durchschnittliche Dauer des CM Gesparte Risikosumme 292 Tage CHF 17 Mio. Bemerkungen: Gut 60% der Fälle im Case Management haben eine psychische Symptomatik. 50 Personen wurden dank Case Management wieder in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert! Quelle: PKRück/Nest Seite 35

35 Case Management Laufende Fälle nach Diagnose Quelle: PKRück/Nest Bemerkungen: Wir sind zuversichtlich, dass in über 50 % der Fälle eine Eingliederung realistisch ist; d. h. wir gehen hier von einer Einsparung von über CHF 5 Mio. aus Durchschnittliche Risikosumme beträgt pro Fall über CHF Seite 36

36 Handlungsfelder: Meldepflicht im Reglement Meldedauer beeinflusst Wiedereingliederungschancen Eingliederungsquote in Abhängigkeit von Meldedauer 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% < 2 Monate 2-4 Monate 4-6 Monate 6-8 Monate 8-10 Monate Monate Monate Monate Monate Monate Monate Monate >24 Monate Quelle: PKRück Seite 37

37 Krankheitsbilder Neurenten Neurenten(IV) nach Gebrechen In Prozent Anzahl Fälle Quelle: PKRück/Nest Bei der Nest sind rund 36 % der Neurenten aufgrund einer psychischen Erkrankung gesprochen worden. Sicherlich konnte diese Quote aufgrund des nachhaltigen Case Management-Angebotes und dem Präventionskonzept beeinflusst werden. Die Eingliederungsquote der für Case Management geeigneten Fälle liegt bei der PKRück mit 60 % deutlich über dem Benchmark von 40 %. IV-Statistik 2013 (Neurenten) Anteil psychische Krankheiten: 48 % Seite 38

38 Meldedauer und Abschlussgrund Resultate Die Invaliditätsfälle der Nest weisen durchschnittlich eine deutlich längere Meldedauer (12 Monate) auf als jene der Eingegliederten (5 Monate). Beachtenswert: Die Anzahl IV Neurenten hängen stark von der Meldedisziplin ab, da die Eingliederungschancen bei schlechtem Meldeverlauf stark abnehmen! Eingegliederte Fälle: 5 Monate Meldedauer IV-Fälle: 12 Monate Quelle: PKRück/Nest Seite 39

39 Hohe Eingliederungsquote für Nest und PKRück Übersicht abgeschlossene Arbeitsunfähigkeitsfälle: Unsere Bemühungen «Eingliederung vor Rente» sind erfolgreich! 75% 68% 72% 69% 78% Quelle: PKRück/Nest Seite 40

40 Agenda Zeit Thema Referent Begrüssung Vermeidung von Invaliditätsfällen: Praxisbeispiele Pause Burn-out und Depression Keine Modediagnose, sondern eine Krankheit auf dem Vormarsch Fragerunde Stehlunch Dr. Peter Beriger Nest Sammelstiftung Andreas Heimer PKRück Sibylle Schröder Arsana GmbH Seite 41

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Aktives Leistungsfallmanagement: Praxisbeispiele. Andreas Heimer, Mitglied der Geschäftsleitung PKRück 13. Juni 2012 Aktives Leistungsfallmanagement: Praxisbeispiele Andreas Heimer, Mitglied der Geschäftsleitung PKRück 13. Juni 2012 Agenda Zeit Thema Referent 09:30 09:40 Begrüssung Rudolf B. Zeller 09:40 10:30 Aktives

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