Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten"

Transkript

1 Infektionsepidemiologisches Landeszentrum INFEKT - INFO Ausgabe / 204, 28. Mai 204 Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Erstmaliges Auftreten von Schistosomiasis (Bilharziose) in Europa: Aufmerksamkeit bei bestimmten Krankheitsbildern und bei der Reiseanamnese Korsika ist geboten Bis zum sind in Europa Fälle einer autochthonen Infektion mit dem Pärchenegel Schistosoma haematobium, der die Blasenbilharziose verursacht, bekannt geworden. Es handelt sich um sechs Personen aus Frankreich und fünf aus Deutschland, und zwar sowohl solche mit Symptomen (Hämaturie und Veränderungen der Blasenwand), als auch asymptomatisch infizierte. Alle hatten eine Exposition zu einem Fluss in Süd- Korsika, der von Touristen gerne zum Schwimmen genutzt wird (Abb. ). Daher ist davon auszugehen, dass es über die schon bekannten Fälle hinaus vermutlich weitere Personen geben könnte, die in dem Fluss Cavo/Cavu in Südost-Korsika (Abb. ) gebadet haben und ähnlich exponiert waren. Eine Infektion lässt sich gut behandeln. Abb. : Lage des Flusses Cavo in Korsika Quellen: Große Karte: 069#map=/4.646/ Kleine Karte:

2 Infektionsepidemiologisches Landeszentrum / INFEKT-INFO /204 Seite 2 von 6 Korsika ist bei deutschen Touristen sehr beliebt, laut Statistischem Bundesamt reisten aus Deutschland in den letzten beiden Jahren allein mit dem Flugzeug jeweils im Juli bis September etwa Personen dorthin. Natürlich baden nicht alle Touristen in diesem Gewässer. Eine generelle Expositionsabschätzung ist zurzeit nicht möglich. Die Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft empfiehlt in ihrer Leitlinie Diagnostik und Therapie der Schistosomiasis (Bilharziose), Ausgabe 7-203, dass bei beschwerdefreien Rückkehrern aus einem Endemiegebiet eine Screening-Untersuchung durchgeführt werden sollte, und zwar bei allen Personen, die in Schistosomiasis-Gebieten Süßwasserkontakt gehabt haben, oder wenn bei Mitreisenden eine Schistosomiasis nachgewiesen wurde. Personen, die sich längere Zeit in Schistosomiasis-Gebieten aufgehalten haben (z.b. bei Arbeitsaufenthalten) sollten auch dann gescreent werden, wenn ein Süßwasserkontakt nicht erinnerlich ist. Weiteres unter: Für die Schistosomiasis existiert zwar keine Meldepflicht nach IfSG, es wäre jedoch trotzdem nützlich, wenn die zuständigen Gesundheitsämter von den Ärzten über diagnostizierte Fälle informiert werden würden. Diese Fälle können wie die meldepflichtigen Infektionskrankheiten anonym über die Infektionsepidemiologische Landesstelle am Institut für Hygiene und Umwelt an das RKI übermittelt werden, damit mehr Informationen über die Häufigkeit der Infektion bei deutschen Korsika-Reisenden zur Verfügung gestellt werden können. Das ECDC hat ein Rapid Risk Assessment herausgegeben, welches unter folgendem Link anzusteuern ist: 286c-fe2d-476c-933-8ff4cbb68&ID=007 Die Bilharziose gehört laut WHO zu den sog. Neglected Tropical Diseases und kommt eigentlich nur im außereuropäischem Raum vor (Abb. 2), weltweit werden jährlich mindestens 249 Millionen Personen in Endemiegebieten mit mittlerem bis hohem Infektionsrisiko präventiv behandelt, um die Morbidität zu verringern oder gar zu verhindern. Die urogenitale Form der Schistosomiasis kommt nur in Afrika, einigen Ländern des Mittleren Ostens

3 Infektionsepidemiologisches Landeszentrum / INFEKT-INFO /204 Seite 3 von 6 und auf der Arabischen Halbinsel vor. Die Erkrankung kann auch bei einem über Jahre asymptomatischen Verlauf zu schweren Langzeit-Komplikationen wie Hydronephrose, Infertilität oder Blasenkrebs führen. Abb. 2: Endemiegebiete der Schistosomiasis Übersicht über die aktuellen Meldezahlen in Hamburg Die folgenden Abbildungen und 2 zeigen die Zahlen der registrierten meldepflichtigen Infektionskrankheiten und Erregernachweise für die Kalenderwochen 20 und 2 des Jahres 204. Bei dem in der 20. KW gemeldeten Creutzfeldt-Jakob Fall handelt es sich um die sporadische Form der Erkrankung, der mit Abstand häufigsten in Deutschland. Seit Inkrafttreten des IfSG wurden in Hamburg pro Jahr 0 bis Fälle gemeldet. Bei den beiden Listeriose-Erkrankungen handelt es sich um Fälle ohne epidemiologischen Zusammenhang.

4 Anzahl der Fälle Anzahl der Fälle Infektionsepidemiologisches Landeszentrum / INFEKT-INFO /204 Seite 4 von 6 Abb. : Registrierte Erkrankungen in Hamburg 204 (mit und ohne erfüllte Referenzdefinition), 20. KW (n=27) vorläufige Angaben Erkrankung Abb. 2: Registrierte Erkrankungen in Hamburg 204 (mit und ohne erfüllte Referenzdefinition), 2. KW (n=02) vorläufige Angaben Erkrankung

5 Infektionsepidemiologisches Landeszentrum / INFEKT-INFO /204 Seite von 6 In der folgenden Tabelle sind die Zahlen der registrierten meldepflichtigen Infektionskrankheiten und Erregernachweise kumulativ für die Wochen bis 2 des Jahres 204 im Vergleich zum Vorjahr zusammengefasst. Tab. : Anzahl registrierter Infektionskrankheiten mit erfüllter Referenzdefinition, Kalenderwoche bis 2 kumulativ Hamburg 204 (n=330) mit Vergleichszahlen aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (n=6848) vorläufige Angaben Krankheit Anzahl der Fälle 204 KW KW - 2 Norovirus Campylobacter Rotavirus Windpocken 2 37 Influenza Salmonellose E.-coli-Enteritis 8 40 Keuchhusten 6 Hepatitis C 8 Tuberkulose Giardiasis 42 6 Adenovirus MRSA Hepatitis B 22 2 Yersiniose 7 22 Shigellose 6 Kryptosporidiose 3 EHEC/STEC 2 6 Denguefieber 9 8 Masern 9 8 Mumps 7 9 Clostridium difficile 6 7 Hepatitis A 9 Hepatitis E 4 4 Haemophilus influenzae 4 3 Legionellose 4 3 Listeriose 4 2 VHF, andere Erreger 2 0 Meningokokken 4 HUS Leptospirose Röteln, postnatal Paratyphus Typhus 0 CJK 0 2 Botulismus 0 Q-Fieber 0 Hantavirus 0

6 Infektionsepidemiologisches Landeszentrum / INFEKT-INFO /204 Seite 6 von 6 Impressum Herausgeber: Redaktion: Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Institut für Hygiene und Umwelt Infektionsepidemiologisches Landeszentrum Marckmannstraße 29a 2039 Hamburg Tel.: Dr. Anita Plenge-Bönig, MPH Daniel Brandau Nachdruck mit Quellenangabe gestattet, jedoch nicht zu gewerblichen Zwecken.

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Infektionsepidemiologisches Landeszentrum INFEKT - INFO Ausgabe 8 / 06, 6. Mai 06 Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Erneut

Mehr

INFEKT-INFO. Ausgabe September Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit

INFEKT-INFO. Ausgabe September Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit FREIE UND HANSESTADT HAMBURG Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie des Hygiene Institutes Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit INFEKT-INFO Herausgeber: Infektionsepidemiologie

Mehr

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie INFEKT - INFO Ausgabe 24 / 28, 2. November 28 Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten

Mehr

Übersicht über die erfassten Erkrankungsfälle in Hamburg 2001

Übersicht über die erfassten Erkrankungsfälle in Hamburg 2001 FREIE UND HANSESTADT HAMBURG Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie des Hygiene Institutes Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit INFEKT-INFO Herausgeber: Infektionsepidemiologie

Mehr

Dem RKI übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland

Dem RKI übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Dem RKI übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland 40. 46. Meldewoche, 2015. Stand: 18. November 2015 Bewertung Dieser Bericht beschreibt die Verteilung von Infektionskrankheiten

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 22/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 04. Juni 2015 Inhalt

Mehr

Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland

Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland 1. - 4. Kalenderwoche 2016, Stand: 17. Februar 2016 Zusammenfassung und Bewertung Dieser monatliche

Mehr

Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer Bedeutung x

Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer Bedeutung x Abteilung Gesundheit Dezernat Infektionsschutz/Prävention Epidemiologischer Wochenbericht 20/2015 Berichtszeitraum: 11.05.2015 17.05.2015 Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer

Mehr

Inhaltsverzeichnis 5. Autorenverzeichnis 16. Vorwort und Danksagung 17. Infektionsschutzgesetz (IfSG) Amöbiasis 30.

Inhaltsverzeichnis 5. Autorenverzeichnis 16. Vorwort und Danksagung 17. Infektionsschutzgesetz (IfSG) Amöbiasis 30. I N H A L T Inhaltsverzeichnis 5 Autorenverzeichnis 16 Vorwort und Danksagung 17 Infektionsschutzgesetz (IfSG) 19 Allgemeines 19 Meldesystem 19 Meldepflichtige Krankheiten nach 6 IfSG 20 Meldepflichtige

Mehr

RKI-Falldefinitionen, Ausgabe 2015 -Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen-

RKI-Falldefinitionen, Ausgabe 2015 -Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen- RKI-Falldefinitionen, Ausgabe 2015 -Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen- Robert Koch-Institut Abteilung für Infektionsepidemiologie Fachgebiet Surveillance Falldefinitionen seit 2001 2 / 22 Überarbeitungsprozess

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg Meldewoche Nr., ausgegeben am 1.7.1 Kein Hinweis von Krankheitshäufungen bei Reiserückkehrern aus Brasilien Die Fußball-Weltmeisterschaft nimmt wohl nicht nur für das

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg Meldewoche Nr., ausgegeben am 3.3.1 Grippewelle in Baden-Württemberg hält an - Influenza-B-Fälle nehmen zu Die Anzahl wöchentlich übermittelter Influenza- Fälle in Baden-Württemberg

Mehr

Wochenbericht zu aktuellen IfSG-Meldungen Meldewoche 28/2008 (Stand: , 8 Uhr)

Wochenbericht zu aktuellen IfSG-Meldungen Meldewoche 28/2008 (Stand: , 8 Uhr) REGIERUNGSPRÄSIDIUM STUTTGART LANDESGESUNDHEITSAMT Wochenbericht zu aktuellen IfSG-Meldungen Meldewoche 28/28 (Stand: 18.7.28, 8 Uhr) 1. Statistik der Meldewoche 28/28 für Baden-Württemberg Meldekategorie

Mehr

Grundlagen des Meldesystems, Datenmanagement und Qualitätssicherung

Grundlagen des Meldesystems, Datenmanagement und Qualitätssicherung Grundlagen des Meldesystems, Datenmanagement und Qualitätssicherung Eine kontinuierliche Surveillance ist die Voraussetzung für einen adäquaten Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Gesundheitspolitische

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg Meldewoche 33 Nr. 33, ausgegeben am..1 Leptospirose eine seltene Zoonose Die Leptospirose ist eine seltene Infektionskrankheit, die von Tieren auf den Menschen übertragen

Mehr

Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland

Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Juni 2016 (22.-26. Kalenderwoche) Stand: 20. Juli 2016 Zusammenfassung und Bewertung Dieser

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Meldewoche 19 Nr. 19, ausgegeben am 19..1 Syphilis-Anstieg setzt sich fort Seit 11 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Syphilis-Neudiagnosen bundesweit und in zu beobachten. Die Anzahl

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg Meldewoche 3 Nr. 3, ausgegeben am 3.7.1 Asiatische Tigermücken-Population in Freiburg nachgewiesen Der Import der tropischen Tigermücke Aedes albopictus als blinder

Mehr

10 Jahre Infektionsschutzgesetz

10 Jahre Infektionsschutzgesetz Gesundheitsamt Freie Hansestadt Bremen GGesundheit und Umwelt Kommunale Gesundheitsberichterstattung 10 Jahre Infektionsschutzgesetz Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Bremen 2001-2011 Impressum

Mehr

Meldeprozesse nach dem Infektionsschutzgesetz im Gesundheitsamt. Gabriele Sinn Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Meldeprozesse nach dem Infektionsschutzgesetz im Gesundheitsamt. Gabriele Sinn Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin Meldeprozesse nach dem Infektionsschutzgesetz im Gesundheitsamt Gabriele Sinn Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin Gliederung Meldefluss in das Gesundheitsamt Rechtsgrundlagen nach dem

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 48/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten Inhalt herausgegeben am 04. Dezember

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 26. Mai 2014 / Nr. 21 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Mitteilung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO)

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epidemiologischer Wochenbericht für die Berichtswoche 34/2014 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten Inhalt 1. Allgemeine Lage 2. Besondere Fälle 3. Ausbrüche herausgegeben

Mehr

Neue Empfehlungen der STIKO: Breite Anwendung der Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken im frühen Kindesalter

Neue Empfehlungen der STIKO: Breite Anwendung der Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken im frühen Kindesalter Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie Institut für Hygiene und Umwelt Hamburger Landesinstitut für Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltuntersuchungen INFEKT-INFO Herausgeber:

Mehr

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen - Aufgaben und Erfahrungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen - Aufgaben und Erfahrungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes Paulo dos Santos Medizinische Versorgung von Flüchtlingen - Aufgaben und Erfahrungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes Arbeitskreis Ärzte und Juristen der AWMF Würzburg, 08.04.2016 Dr. Anne Bunte, Gesundheitsamt

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 22. April 2014 / Nr. 16 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Impfquoten bei der Schuleingangsuntersuchung in Deutschland 2012 Anlässlich

Mehr

Fieber nach Tropenreise

Fieber nach Tropenreise Fieber nach Tropenreise Dr. A. Kuhlencord 3wöchige Reise durch Indonesien, keine Malariaprophylaxe 3 Tage nach Rückflug Beginn eines Exanthems unter den Achseln, Ausbreitung über den ganzen Körper bis

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 21. Februar 2011 / Nr. 7 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Zum Impfschutz bei Aufnahme in den Kindergarten in Schleswig-Holstein im

Mehr

Aufgaben des Gesundheitsamtes

Aufgaben des Gesundheitsamtes Aufgaben des Gesundheitsamtes -Interaktion mit Schulen- Dr.med. Nicoletta Wischnewski FÄ f Hygiene und Umweltmedizin, Allgemeinmedizin Leitende Amtsärztin Gesundheitsamt Charlottenburg- Wilmersdorf Aufbau

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Berichtswoche 05/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 05. Februar 2015

Mehr

Grundlagen des Meldesystems, Datenmanagement und Qualitätssicherung

Grundlagen des Meldesystems, Datenmanagement und Qualitätssicherung Grundlagen des Meldesystems, Datenmanagement und Qualitätssicherung Eine kontinuierliche Infektionssurveillance ist die Voraussetzung für einen adäquaten Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Gesundheitspolitische

Mehr

Bulletin 4/15. Bundesamt für Gesundheit

Bulletin 4/15. Bundesamt für Gesundheit /15 Bundesamt für Gesundheit Impressum Herausgeber Bundesamt für Gesundheit CH-3003 Bern (Schweiz) www.bag.admin.ch Redaktion Bundesamt für Gesundheit CH-3003 Bern Telefon 058 463 87 79 drucksachen-bulletin@bag.admin.ch

Mehr

Neue IfSG- Meldepflichten: Erste Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven ÖGD-Fortbildung, Berlin, 28.03.2014

Neue IfSG- Meldepflichten: Erste Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven ÖGD-Fortbildung, Berlin, 28.03.2014 Neue IfSG- Meldepflichten: Erste Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven ÖGD-Fortbildung, Berlin, 28.03.2014 Dr. Anette Siedler, Robert Koch-Institut Sigrid Maaßen, Gesundheitsamt Freiburg i.br.

Mehr

Epidemiologischer Jahresbericht 2012 Mecklenburg-Vorpommern

Epidemiologischer Jahresbericht 2012 Mecklenburg-Vorpommern Epidemiologischer Jahresbericht 2012 Mecklenburg-Vorpommern Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern 25. Oktober 2013 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 1 1.1 Fachliche Aspekte..............................

Mehr

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern Schutzimpfungen Im Folgenden finden Sie Informationen zu den wichtigsten Krankheiten, den Risikogebieten und den entsprechenden Impfmaßnahmen. Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Kinderlähmung Gelbfieber

Mehr

http://de.wikipedia.org/wiki/impfung

http://de.wikipedia.org/wiki/impfung http://de.wikipedia.org/wiki/impfung http://www.gesundes-kind.de/impfberatung/impftab_only.htm http://www.gesundes-kind.de/impfberatung/impftab_only.htm http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/show.php3?id=149&nodeid=

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 29/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 23. Juli 2015 Inhalt

Mehr

Legionellose-Surveillance und technische Prävention

Legionellose-Surveillance und technische Prävention -Surveillance und technische Prävention Bonita Brodhun Robert Koch Institut Berlin Benedikt Schaefer Umweltbundesamt Bad Elster Überblick Teil I Legionellose - Surveillance in Deutschland Teil II Technische

Mehr

Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg

Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg Infektionsbericht für 211-212 Zahlen, Daten, Fakten zu meldepflichtigen Infektionskrankheiten und Erregernachweisen Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg

Mehr

Willkommen zum Vortrag

Willkommen zum Vortrag Willkommen zum Vortrag Medizinische Versorgung von Flüchtlingen in der Region Hannover unter Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten FFachbereich Gesundheit: Prävention und Gesundheitsförderung Weiterbildungsmodule

Mehr

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Impfungen. Text- und Grafikbausteine für die patientengerechte Präsentation

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Impfungen. Text- und Grafikbausteine für die patientengerechte Präsentation Medizin im Vortrag Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Impfungen Autoren: Dr. med. Christiane Schieferstein-Knauer, Dr. med. Michael Sienz, Kerstin Siehr, Prof. Dr. med. Christoph Frank

Mehr

INFEKT-INFO. Ausgabe Juli Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit

INFEKT-INFO. Ausgabe Juli Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit FREIE UND HANSESTADT HAMBURG Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie des Hygiene Institutes Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit Beltgens Garten 2 20537 Hamburg Tel. (040) 42854-4432

Mehr

Kennungsformat: a a / b b b b b b b b b b / c c c c / d d d / e e e

Kennungsformat: a a / b b b b b b b b b b / c c c c / d d d / e e e Anleitung zum Erstellen einer Herdkennung Stand: 25.04.2013 Kontakt: wolfgang.hautmann@lgl.bayern.de Kennungsformat: a a / b b b b b b b b b b / c c c c / d d d / e e e Die Kennung entsteht durch die Aneinanderreihung

Mehr

Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen

Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen Informationsveranstaltung Hygiene in Kindergemeinschaftseinrichtungen Gesundheitsamt Frankfurt am Main, 23. - 25. September 2014 53.71 Allgemeine Infektiologie

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epidemiologischer Wochenbericht für die Berichtswochen 51/52/2014 u. 01/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten Inhalt herausgegeben am 08. Januar 2015 1. Allgemeine Lage

Mehr

Tuberkulose-Überwachung in Deutschland. Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013

Tuberkulose-Überwachung in Deutschland. Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013 1 Tuberkulose-Überwachung in Deutschland Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013 Robert Koch-Institut (RKI) Fachgebiet für respiratorisch übertragbare Erkrankungen Gliederung

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 3. September 2012 / Nr. 35 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Maserninfektion eines Mitarbeiters am Flughafen München Fallbericht vor

Mehr

Spezifische Krankheitsbilder / Impfungen

Spezifische Krankheitsbilder / Impfungen Spezifische Krankheitsbilder / Impfungen Roesebeckstr. 4-6 30449 Hannover Fon 0511/4505-0 Fax 0511/4505-140 Wir helfen, wo wir können: Gute Praxis Ärztliche Flüchtlingsversorgung 27.04.2016 Dr. med. Dagmar

Mehr

Ist die Kinderlähmung weltweit wieder auf dem Vormarsch?

Ist die Kinderlähmung weltweit wieder auf dem Vormarsch? Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie Institut für Hygiene und Umwelt Hamburger Landesinstitut für Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltuntersuchungen INFEKT-INFO Herausgeber:

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 12. April 2010 / Nr. 14 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Antibiotikaresistenz: Nachweis von OXA-48-Carbapenemasen in Klebsiella-pneumoniae-Isolaten

Mehr

impfen-info.de infektionsschutz.de 1 von :41 Kontrastansicht Gebärdensprache Leichte Sprache

impfen-info.de infektionsschutz.de 1 von :41 Kontrastansicht Gebärdensprache Leichte Sprache impfen-info.de infektionsschutz.de Kontrastansicht Gebärdensprache Leichte Sprache Händewaschen Hygienetipps Erregersteckbriefe Krankheitsbilder Wissenswertes Service Suche... 1 von 7 18.08.15 15:41 Sie

Mehr

Wer gut reisen will, beugt vor

Wer gut reisen will, beugt vor Auflage: 22853 Gewicht: Seitenaufmachung, gross 30. Juni 2015 KÖRPER & GEIST SEITE 11 Wer gut reisen will, beugt vor Reisemedizin Eine Ferienreise beginnt nicht erst mit dem Einstieg ins Flugzeug, sondern

Mehr

Besondere Ausbruchsgeschehen und infektionsepidemiologische Ereignisse 2009

Besondere Ausbruchsgeschehen und infektionsepidemiologische Ereignisse 2009 Besondere Ausbruchsgeschehen und infektionsepidemiologische Ereignisse 2009 Im Folgenden werden besondere Ausbrüche, die mehrere Bundesländer oder benachbarte Regionen betrafen oder eingehend untersucht

Mehr

MRSA als Berufskrankheit. Albert Nienhaus

MRSA als Berufskrankheit. Albert Nienhaus MRSA als Berufskrankheit Albert Nienhaus Gruppe 3 der Berufskrankeitenliste Durch Infektionserreger oder Parasiten verursachte Krankheiten sowie Tropenkrankheiten BK 3101 Infektionskrankheiten, wenn der

Mehr

Gemeinsamer Hygienplan

Gemeinsamer Hygienplan Gemeinsamer Hygienplan H & P MBUL ANCE RETTUNGSDIENSTBEREICH MÜNCHEN STAND NOVEMBER 2002 Einleitung Liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser Hygieneplan ist mit allen Hilfsorganisationen, der Berufsfeuerwehr

Mehr

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin MS und Impfungen Christian Lampl Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin DAS KLEINE IMPF-1x1 Impfungen stellen sehr wirksame und wichtige präventivmedizinische Maßnahmen dar. Das unmittelbare

Mehr

Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle

Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle Stand: April 2013 Krankheit; Krankheitserreger: Arztmeldepflicht Labormeldepflicht namentlich an das Gesundheitsamt nicht namentlich

Mehr

Anzahl übermittelter Norovirus-Fälle. Kalenderwoche Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Hamburg 2012 Epidemiologischer Bericht.

Anzahl übermittelter Norovirus-Fälle. Kalenderwoche Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Hamburg 2012 Epidemiologischer Bericht. 25 2 Anzahl übermittelter Norovirus-Fälle 15 1 5 1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43 45 47 49 51 Kalenderwoche 212 Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Hamburg 212 Epidemiologischer

Mehr

Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle

Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle Stand: März 2013 Krankheit; Krankheitserreger: Arztmeldepflicht Labormeldepflicht namentlich an das Gesundheitsamt nicht namentlich an

Mehr

Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer Bedeutung x

Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer Bedeutung x Abteilung Gesundheit Dezernat Infektionsschutz/Prävention Epidemiologischer Wochenbericht 11/2015 Berichtszeitraum: 09.03.2015 15.03.2015 Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer

Mehr

Falldefinitionen zur Übermittlung von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen

Falldefinitionen zur Übermittlung von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen Falldefinitionen zur von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen Anmerkung: Ein vorangestelltes Dreieck ( ) kennzeichnet wiederholt verwendete

Mehr

Schwere, Behandelbarkeit und Prognose der zu verhütenden Krankheit,

Schwere, Behandelbarkeit und Prognose der zu verhütenden Krankheit, Hinweise für Ärzte, Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämter zur Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen Aktualisierte Fassung vom Juli 2006. Erstveröffentlichung

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewochen 48-49/2016 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 15. Dezember 2016

Mehr

Vorwort. Franz Allert

Vorwort. Franz Allert Vorwort Ich freue mich, Ihnen einen weiteren Berliner infektionsepidemiologischen Jahresbericht vorlegen zu können. Der mittlerweile vierte Bericht steht aus aktuellem Anlass im Zeichen der Neuen Influenza

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 13. September 2010 / Nr. 36 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Basisdaten der stationären Krankenhausversorgung in Deutschland nosokomiale

Mehr

Verordnung über Arzt- und Labormeldungen

Verordnung über Arzt- und Labormeldungen Verordnung über Arzt- und Labormeldungen Änderung vom 19. Juni 2002 Das Eidgenössische Departement des Innern verordnet: I Die Anhänge 1 4 der Verordnung vom 13. Januar 1999 1 über Arzt- und Labormeldungen

Mehr

q Von der STIKO generell empfohlene Impfungen q Impfungen bei erhöhtem individuellen Risiko bezüglich Exposition,

q Von der STIKO generell empfohlene Impfungen q Impfungen bei erhöhtem individuellen Risiko bezüglich Exposition, ifi-card Impfungen Allgemeines zu Impfungen Standardimpfungen Indikationsimpfungen Injektion Dokumentation Schwangerschaft Immunschwäche q Von der STIKO generell empfohlene Impfungen q Impfungen bei erhöhtem

Mehr

Faktenpapier Neglected Tropical Diseases

Faktenpapier Neglected Tropical Diseases Faktenpapier Neglected Tropical Diseases 17 vernachlässigte tropische Krankheiten stehen auf der Liste der WHO. Durch eine Kooperation von WHO, den westlichen Industrienationen und der Pharmaindustrie

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 14 und 15/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 16. April 2015

Mehr

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun Impfen Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007 Dr. med. R. Christen; Thun Themata Fast historische Infektionskrankheiten warum Impfen Neue und zukünftige Impfungen Aktueller Impfplan Poliomyelitis

Mehr

Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden

Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden Hinweise fu r Mitarbeiter der unteren Aufnahmebehörden und ehrenamtliche Helfer Gesundheitsamt Cuxhaven Allgemeines Infektionsrisiko Kontakt mit Menschen:

Mehr

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten Gesundheitsamt Kantonsärztlicher Dienst Ambassadorenhof 4509 Solothurn Telefon 032 627 93 71 Telefax 032 627 93 50 gesundheitsamt@ddi.so.ch www.gesundheitsamt.so.ch Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-,

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 28. September 2015 / Nr. 39 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Außerklinische Intensivpflege: Aktuelle Herausforderungen im Hygienemanagement

Mehr

Ruhigstellung Jede Art von Ruhigstellung (bei akuter Verletzung, offenen Wunden) ist aufgrund der Grunderkrankung ein Ausschlussgrund.

Ruhigstellung Jede Art von Ruhigstellung (bei akuter Verletzung, offenen Wunden) ist aufgrund der Grunderkrankung ein Ausschlussgrund. Spenderzulassung mit Einnahme von Blutdruckmedikamenten grundsätzlich möglich, wenn Blutdruck im Referenzbereich liegt und der Allgemeinzustand des Spenders entspricht! Die letztendliche Spenderzulassung

Mehr

Impfstatus Schutz vor Infektionen

Impfstatus Schutz vor Infektionen 1207/3/3 www.schleiner.de Bildnachweis: Getty Images: Titel; Fotolia Patienteninformation www.mvz-clotten.de 5.03 5.03 Impfstatus Schutz vor Infektionen Labor Dr. Haas, Dr. Raif & Kollegen Merzhauser Str.

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin ROBERT KOCH INSTITUT Epidemiologisches Bulletin 29. Juni 2009 / Nr. 26 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Zusammenstellung aufgetretener Fallcluster von Neuer Influenza

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr mit der neuen Empfehlung zur Rotavirus-Impfung Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt

Mehr

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten VKS AMCS Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte der Schweiz Association des médecins cantonaux de Suisse Associazione dei medici cantonali della Svizzera Associaziun dals medis chantunals da

Mehr

Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Infektionsschutzgesetz (IfSG) EFAS informiert zum Infektionsschutzgesetz (IfSG) Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) hat das Ziel, übertragbare Krankheiten beim Menschen frühzeitig zu erkennen und deren Weiterverbreitung wirksam zu verhindern.

Mehr

Meinen Sie, dass dagegen genug getan wird? Es gibt ja Hygieneverordnungen?

Meinen Sie, dass dagegen genug getan wird? Es gibt ja Hygieneverordnungen? Die MRSA-Vertuschung Mehr zu dem Thema auf www.krankenhaushasser.de Haben Sie auch Angst vor Krankenhauskeimen? Oder meinen Sie, dass das kein Problem ist? Die wissen schon, was sie tun? Das teuflische

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 17. August 2015 / Nr. 33 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health RKI-Ratgeber für Ärzte Die Herausgabe dieser Reihe durch das Robert Koch-Institut

Mehr

Verwaltungsvorschrift

Verwaltungsvorschrift Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz über öffentlich empfohlene und zur unentgeltlichen Durchführung bestimmte Schutzimpfungen und andere Maßnahmen

Mehr

Daten des Gesundheitswesens 2009

Daten des Gesundheitswesens 2009 Daten des Gesundheitswesens 2009 www.bmg.bund.de Die vorliegende Veröffentlichung bietet einen Überblick über aktuelle Daten des Gesundheitswesens. Diese wurden der Tradition des Statistischen Taschenbuchs

Mehr

Die ethischen Grundlagen des Impfens. 11.März 2014 Dr. med. Christiane Fischer, MPH Mitglied des DER 1

Die ethischen Grundlagen des Impfens. 11.März 2014 Dr. med. Christiane Fischer, MPH Mitglied des DER 1 Die ethischen Grundlagen des Impfens 11.März 2014 Dr. med. Christiane Fischer, MPH Mitglied des DER 1 Deutschland Keine Impfpflicht Öffentlich empfohlen von den obersten Gesundheitsbehörden der Länder

Mehr

Anzahl der Fälle. Kalenderwoche Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Hamburg 2011 Epidemiologischer Bericht

Anzahl der Fälle. Kalenderwoche Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Hamburg 2011 Epidemiologischer Bericht 25 Anzahl der Fälle 2 15 1 5 1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43 45 47 49 Kalenderwoche 211 Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Hamburg 211 Epidemiologischer Bericht 51 Inhalt

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 10/2016 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 17. März 2016 Inhalt

Mehr

Epidemiologische Information für den Monat Juni 2016

Epidemiologische Information für den Monat Juni 2016 Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) Sachsen 01099 Dresden, Jägerstraße 8/10 - Tel. (0351) 8144-0 - Fax (0351) 8144-1020 - Web: www.lua.sachsen.de Epidemiologische Information

Mehr

Merkblatt für Ärzte, Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämter

Merkblatt für Ärzte, Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämter Merkblatt für Ärzte, Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämter Empfehlungen für die Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen Aktualisiert: Mai 2004 Veröffentlichung

Mehr

Übertragungswege Tanzpartner gesucht

Übertragungswege Tanzpartner gesucht Übertragungswege Tanzpartner gesucht Gewusst wie, dann wird alles klar Barbara Göpfert Fallbeispiel 2.St.Galler Hygienetag 24.Mai 2012 2 Wenn Übertragungsweg bekannt ist werden die Massnahmen klar! 2.St.Galler

Mehr

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12. 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen...

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12. 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen... Einführung: Warum impfen wir?....................................... 11 Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens.......................... 12 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen................................

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 11. November 213 / Nr. 45 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Weiterführende Analysen zur HIV-Inzidenz- und -Prävalenzschätzung 212 Eine

Mehr

Herzlich Willkommen am 45. Zürcher Hygienekreis

Herzlich Willkommen am 45. Zürcher Hygienekreis Herzlich Willkommen am 45. Zürcher Hygienekreis Organisatorisches Programmänderung 13:40 News Flash 13:55 Noroviren Lektionen aus der Saison 2012/13 14:45-15:15 Pause 15:15 Oberflächendekontamination 15:50

Mehr

Arbeitsmedizinische Aspekte der Biostoffverordnung

Arbeitsmedizinische Aspekte der Biostoffverordnung Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Hannover Behörde für betrieblichen Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz Arbeitsmedizinische Aspekte der Biostoffverordnung 3. bundesweiter Betriebsärztetag, Osnabrück,

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 21. September 2015 / Nr. 38 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Poliomyelitis-Fälle in der Ukraine DOI 10.17886/EpiBull-2015-006 Diese

Mehr

BIS Infobrief November 2014

BIS Infobrief November 2014 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief November 2014 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre aktive Teilnahme am

Mehr

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12 Inhalt Einführung: Warum impfen wir?... 11 Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen... 12 2 Möglichkeiten der Immunprophylaxe.... 14 3 Wirkungsmechanismen immun

Mehr

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo?

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? 2. Workshop MRSA-Netzwerk Marzahn-Hellersdorf 29.09.2010 Dr. med. Sina Bärwolff Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin und Öffentliches Gesundheitswesen Leiterin des Fachbereiches

Mehr