Aids-Hilfe Vorarlberg Jahresbericht AIDS HILFE

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1 Jahresbericht 2013 AIDS HILFE

2 Aids-Hilfe Vorarlberg Impressum Herausgeberin AIDS-Hilfe Vorarlberg Kaspar-Hagen-Straße 5 I A-6900 Bregenz T 05574/ I F 05574/ Redaktion I Renate Fleisch I Sabine Kosnjak Foto I Weissengruber Gestaltung I Jutta Ammon

3 Aids-Hilfe Vorarlberg Inhaltsverzeichnis 1. AIDS-Hilfe Vorarlberg Selbstverständnis und Öffnungszeiten der AIDS-Hilfe Vorarlberg 1.2. MitarbeiterInnen der AIDS-Hilfe Vorarlberg Organigramm der AIDS-Hilfe Vorarlberg 1.4. Verein 1.5. Finanzen Betriebsjahr Besonderheiten/Veränderungen im Betriebsjahr Neuinfektionen Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Vorarlberg Information und Prävention Informationsveranstaltungen Prävention mit Betroffenen an Schulen Gender in der Prävention Update für InfostandbetreuerInnen HIV Kunst Fusion, von Verena Leija Prävention bei i.v. DrogenkonsumentInnen HIV-Prävention und Beratung bei homo- und bisexuellen Männern, von Jochen Guggenberger 3.2. Beratung, Testung Persönliche Beratung Allgemeine Beratung persönlich, telefonisch und HIV-Antikörpertestung im Rahmen einer persönlichen Beratung European HIV testing week Talk HIV, Test HIV Befragung: Wir wollen es wissen: SCHWULE MÄNNER UND HIV/AIDS 2013 TESTANGEBOT Anonyme Hepatitis C Beratung und Testung in der AIDS-Hilfe Vorarlberg Anonyme Syphilis-Beratung und Testung in der AIDS-Hilfe Vorarlberg 3.3. Psychosoziale Betreuung und Beratung - sekundäre und tertiäre Prävention HIV/AIDS aktuelle Herausforderungen PAB Test Österreich 2013/ Arbeitsschwerpunkte Psychosoziale Beratung und Betreuung, Statistische Angaben Laufende Projekte für Betroffene Psychotherapeutische Begleitung 4. Vernetzungen/Kooperationen/Fortbildungen Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen Pressekonferenzen und Publikationen 5.2. Veranstaltungen/Aktionen zum Welt-AIDS-Tag 5.3. Publikationen der AIDS-Hilfen Österreichs 6. Ausgewählter Pressespiegel 22 23

4 Aids-Hilfe Vorarlberg Rolle der AIDS-Hilfen Österreichs wir tragen die Betreuung und vermitteln als Hilfsorganisation, um Folgen der HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung zu lindern und zu bewältigen. wir tragen die individuelle Prävention für wichtige Zielgruppen und die allgemeine Bevölkerung mit Ziel, Neuinfektionen zu verhindern. wir tragen den freien Zugang zu kostenloser, anonymer Testung. wir tragen vor allem auch die Antidiskriminierung und setzen uns nachdrücklich für die Menschenrechte von Menschen, die mit HIV/AIDS leben, ein. Im Namen der MitarbeiterInnen der AIDS-Hilfe Vorarlberg danken wir dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, der Vorarlberger Landesregierung und den Städten Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz für ihre jährliche finanzielle Unterstützung, mithilfe derer die umfangreichen Aktivitäten zur Bearbeitung der AIDS- Problematik in Vorarlberg finanziell getragen werden. besonders im Namen der HIV-Positiven und AIDS- Kranken in Vorarlberg Gery Keszler von AIDS Life für die Förderungen von Projekten und direkten finanziellen Zuwendungen, die für HIV-Positive und AIDS-Kranke in Vorarlberg gewährt wurden. Ohne seine Unterstützung wären diese Angebote gar nicht möglich. der Marktfrau Christine Biedermann, die unseren KlientInnen zu den verschiedensten Anlässen zahlreiche Gemüse- und Obstsäckle zur Verfügung gestellt hat. allen Personen und Institutionen, die uns durch ihre kooperative Zusammenarbeit helfen, unsere schwierige Aufgabe zu erfüllen. Dr in Renate Fleisch Leiterin der AIDS-Hilfe Vorarlberg Bregenz, im März

5 Aids-Hilfe Vorarlberg 1. AIDS-Hilfe Vorarlberg 1.1. Selbstverständnis und Öffnungszeiten der AIDS- Hilfe Vorarlberg Die AIDS-Hilfe Vorarlberg versteht sich als Informations-, Beratungs- und Betreuungseinrichtung. Unser Team ist interdisziplinär und setzt sich aus Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen/Psychologinnen/Sozialwissenschafterinnen und ÄrztInnen zusammen. Umfassender Auftrag Die AIDS-Hilfe Vorarlberg hat den umfassenden Auftrag, die HIV- und AIDS-Problematik und die daraus resultierenden psychischen, medizinischen, sozialen und politischen Folgen aufzuzeigen, Interessierte zu informieren und zu beraten sowie Betroffene ganzheitlich zu unterstützen. Respekt vor den Lebensmodellen und -formen als Leitgedanke Die AIDS-Hilfe Vorarlberg respektiert die jeweils gelebten Lebensmodelle und -formen ihrer Klientinnen und Klienten und unterstützt sie in der Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortung. Entstigmatisierung und Solidarität mit Betroffenen Die Arbeit der AIDS-Hilfe Vorarlberg orientiert sich am Ziel der Entstigmatisierung und zeigt Solidarität mit den Betroffenen. Sie zeichnet sich durch Parteilichkeit aus und durch die Übernahme einer Anwaltsfunktion für die Betroffenen auf individueller, öffentlicher sowie auch auf sozialpolitischer Ebene. Öffnungszeiten und Angebote der AIDS-Hilfe Vorarlberg AIDS. Das Kranke daran sind die Vorurteile dagegen. AIDS-Hilfe Vorarlberg Kaspar-Hagen-Straße 5 A-6900 Bregenz T 05574/ F 05574/ Homepage: ZVR-Zahl Die Männernummer: Terminvereinbarung über Spendenkonto: Hypo-Bank Bregenz, IBAN: AT , BIC: hypvat2b Wir danken für Ihre/Deine Solidarität! Öffnungszeiten: AIDS HILFE Beratung: Dienstag und Donnerstag von Uhr; Mittwoch und Freitag von Uhr Testung: Dienstag und Donnerstag von Uhr Beratung Persönlich, telefonisch oder per zu den Themen HIV/AIDS, Hepatitis, sexuell übertragbare Erkrankungen, Sexualität und PartnerInnenschaft, Information und Beratung für homo- und bisexuelle Männer Psychosoziale Betreuung und Beratung... von Betroffenen, ihren Angehörigen, FreundInnen. Wir bieten Hausbesuche, Streetwork, Besuche in der Klinik, im Gefangenenhaus usw. an. Information Prävention Vorträge, Workshops, Seminare, Projekte Testung Wir testen anonym und kostenlos! HIV- Antikörpertest (AIDS-Test) Hepatitis-C-Test Syphilis-Test Telefonische und persönliche Beratung sind außerhalb dieser Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich. 5

6 Aids-Hilfe Vorarlberg 1.2. MitarbeiterInnen der AIDS-Hilfe Vorarlberg 2013 Angestellte Tätigkeit Wochenstunden Dr in Renate Fleisch Leiterin, Beraterin, Vortragende 1 40 DSA in Hilla Leitner Betreuerin, Beraterin 40 DSA in Petra Gabl Betreuerin, Beraterin 30 Verena Leija B.Ed Prävention, Vortragende 15 Greta Nagy Prävention 5 Sabine Kosnjak Sekretärin 20 Angelika Berkmann Reinigung 3 Geringfügig Beschäftigte/WerkvertragnehmerInnen Tätigkeit Wochenstunden Dr. Andreas Gruden Arzt bis Oktober ,5 Dr in Cornelia Salzmann Ärztin bis August ,5 Dr. Michael Albertini Arzt bis November 2013 Dr in Elfriede Hausner Ärztin Februar bis Juli 2013 Dr. Raul-Serban Arabagiu Arzt ab Juni 2013 Dr in Bernadette Burtscher Ärztin ab September 2013 Dr. Johannes Stecher Arzt ab Juli 2013 Mag a Sigrid Hieble-Gruber DSA Stefan Stockinger Jochen Guggenberger Prävention stundenweise nach Bedarf Berater, Prävention für Homo- und Bisexuelle Berater, Prävention für Homo- und Bisexuelle 2 Mona Pexa Praktikantin vom 1. bis 28. Februar 2013 Im Rahmen ihrer Ausbildung an der Fachhochschule Vorarlberg Studiengang Soziale Arbeit 1 Eine reduzierte Arbeitszeit f. d. Monate Februar und März musste aus Einsparnotwendigkeiten durchgeführt werden. 6

7 Aids-Hilfe Vorarlberg 1.3. Organigramm der AIDS-Hilfe Vorarlberg Aids-Hilfe Vorarlberg Geschäftsführung: Dr in Renate Fleisch Präventionsfachfrau: Verena Leija Präventionsfachfrau: Greta Nagy Präventionsfachfrau: Mag a Sigrid Hieble-Gruber Sozialarbeiterin: DSA in Hilla Leitner Sozialarbeiterin: DSA in Petra Gabl Arzt: Dr. Christian Schindler Ärztin: Dr in Cornelia Salzmann Arzt: Dr. Andreas Gruden Arzt: Dr. Michael Albertini Ärztin: Dr in Elfriede Hausner MSM-Berater: DSA Stefan Stockinger MSM-Berater: Jochen Guggenberger Raumpflege: Angelika Berkmann Sekretariat: Sabine Kosnjak 1.4. Verein Vereinsvorstand Dr in Daniela Bleyle Kurt Fercher, MA DGKS Beate Mertens ehem. Tripolt Mag. Christian Hörl Dr in Andrea Wölfle Obfrau Kassier Schriftführerin Rechnungsprüfer Rechnungsprüferin Die Jahreshauptversammlung findet alle zwei Jahre statt, die nächste im Jahr Finanzen 2013 BM. für Gesundheit und Frauen ,40 BM. Sonderförderung ,31 Land Vorarlberg ,00 Land Vorarlberg, Defizitabdeckung ,00 Stadt Bregenz 360,00 Stadt Bregenz, Anerkennungsbeitrag für den Zukunftspreis 400,00 Stadt Dornbirn 1.000,00 S t a d t F e l d k i r c h 4 0 0, 0 0 Stadt Bludenz 500,00 Spenden und Sponsoring 2.260,90 Merck Sharp & Dohme, Sponsoring für PAB-Studie 1.000,00 GlaxoSmithKline, Unterstützungsbeitrag zur Teilnahme am Deutsch-Österreichischen- AIDS-Kongress in Innsbruck 500,00 Erlöse Veranstaltungen Prävention 2.128,00 Life Ball für direkte KlientInnen-Unterstützungen ,99 Finanzierungsdefizit Durch die stetigen jährlichen Kostensteigerungen haben wir regelmäßig ein unaufbringbares Defizit, das im Jahr 2013 durch ein Nachtragsbudget des Bundesministeriums für Gesundheit und der Vorarlberger Landesregierung aufgefangen werden konnte. Wir hoffen, dass auch für die kommenden Jahre hierfür eine Lösung gefunden werden kann. 7

8 Betriebsjahr Betriebsjahr Besonderheiten/Veränderungen im Betriebsjahr 2013 Zukunftspreis 2012/2013 der Stadt Bregenz Im Rahmen des Zukunftspreises der Stadt Bregenz wurde der AIDS-Hilfe Vorarlberg für das Ausstellungsprojekt im Bereich Betreuung der Anerkennungspreis verliehen. Damit ausgezeichnet wurde das Künstlerische Projekt, Objekte aus der Lebenswelt von HIVpositiven und an AIDS erkrankten Menschen in einer Matinee im Siechenhaus Bregenz. Wir freuen uns, dass diese Ausstellung außerdem im Juni im Rahmen des Deutsch-Österreichischer AIDS- Kongresses in Innsbruck gezeigt werden konnte. Facebook: Fachliche Vernetzung mit der AIDS-Hilfe Tirol Seit 1. Dezember 2013 haben wir mit der MSM-Prävention der AIDS-Hilfe Tirol eine gemeinsame Plattform auf facebook, das Tiroler Gay Mountain Fire. Wir freuen uns über die sehr konstruktive Zusammenarbeit! Personelle Veränderungen Unser langjähriger MSM-Präventionist Dipl. Sozialarbeiter Stefan Stockinger hat mit Jahresende seine Tätigkeit in der AIDS-Hilfe Vorarlberg beendet. Mit Jochen Guggenberger konnte ein neuer Mitarbeiter in die MSM-Prävention eingeschult werden. Verena Leija B.Ed hat mit Jahresende ihre Mitarbeit in der Jugendprävention beendet. Als Nachfolgerin konnten wir Dipl. Sozialwissenschafterin Angela Knill einstellen. Unsere HauptärztInnen Dr in Cornelia Salzmann und Dr. Andreas Gruden haben ihre Tätigkeit in der AIDS-Hilfe beendet und sind auf Auslandseinsatz gegangen. Dr in Elfriede Hausner ist nach wenigen Monaten wieder in ihr Bundesland zurückgekehrt. Als NachfolgerInnen haben wir Dr. Raul-Serban Arabagiu, Dr in Bernadette Burtscher und Dr. Johannes Stecher gewinnen können Neuinfektionen 2013 In Österreich infizieren sich pro Tag 1 2 Personen mit HIV. Registrierte HIV- Neudiganosen in Österreich nach Bundesländern Bundesland Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Summe Mit Stichtag 31. Dezember 2013 lebten in Österreich inkl. Dunkelziffer HIV-positive 3 und AIDS-kranke Menschen. Die Zahl der jährlich neu diagnostizierten HIV-Infektionen in Österreich stieg in den letzten Jahren auf durchschnittlich 500 pro Jahr. Im Jahr 2013 liegen wir mit 481 Neuinfektionen österreichweit leicht darunter. In Österreich sind an AIDS Menschen 4 erkrankt, davon sind verstorben. In Vorarlberg haben sich im Jahr Menschen neu mit HIV infiziert, das sind mehr als doppelt so viele wie das Jahr zuvor und entspricht der erhöhten Anzahl im Jahr Insgesamt sind 399 Menschen 5 HIV-positiv getestet, davon sind 144 Menschen an AIDS erkrankt, 78 Menschen sind verstorben. Weltweit leben rund 35,3 Millionen Menschen 6 mit dem HI-Virus, davon 23,5 Millionen in Subsahara-Afrika. Seit 1981 sind 25 Millionen Menschen verstorben, im Jahr 2012 gab es 2,3 Millionen Menschen mit Neuinfektionen, das sind 20 % weniger als noch vor 10 Jahren. 2 Ausgangsbasis = Beschluss ExpertInnenrunde von 2009 = Gesamtzahl der registrierten Neudiagnosen in Österreich= 9000 Dazu= jährliche Neudiagnosen nach Institut für Virologie 3 Im Jahr 2009 wurde die Gesamtzahl der HIV-positiv getesteten Personen von auf 9000 nach unten korrigiert, für Vorarlberg wurden 351 festgelegt. 4 Österreichische AIDS-Statistik BMGFJ, Virologie Wien, Stand Ende Dezember AIDS Global Report, UNAIDS, 8

9 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Aids-Hilfe Vorarlberg 3. Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Vorarlberg 3.1. Information und Prävention Prävention absolut Präventionsveranstaltungen 182 TeilnehmerInnen Vorträge und Workshops Vor-Ort-Szene Kontakte Info-, Verteilungs- Aktionskontakte Info-Versand- und Ausgabe 39 Neben Beratung und Betreuung bilden Information und Prävention wichtige Arbeitsschwerpunkte der AIDS- Hilfe Vorarlberg. Information und Prävention beinhalten: Informationsveranstaltungen, Vorträge, Workshops, Projekte Infostände und Verteilaktionen Vor-Ort-Szene-Kontakte Pressekonferenzen Abgabe und Versand von Informationsmaterialien SchülerInnen- und Studierendenunterstützung Publikationen Ausbildung von MultiplikatorInnen Verleih von Büchern, Videos Die AIDS-Hilfe Vorarlberg hat im Jahr 2013 insgesamt 182 (2012: 211) Informationsveranstaltungen, Workshops, Weiterbildungen für MitarbeiterInnen von Institutionen, Infostände und Infoaktionen durchgeführt. Durch die Vor-Ort-Szene-Arbeit ergaben sich Kontakte. Insgesamt wurden rund Personen erreicht Informationsveranstaltungen Schulische und außerschulische Jugendarbeit Wir bieten Informationsveranstaltungen und Workshops für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern an. Die HIV/AIDS-Prävention bei Jugendlichen fand auch 2013 wieder zum Großteil in den Vorarlberger Schulen statt. Dort wurden insgesamt 85 Veranstaltungen durchgeführt. Den Schwerpunkt der Informations- und Präventionsarbeit bilden im Jahr 2013 die Neuen-Mittel-Schulen mit 34 (2012: 36) Veranstaltungen, die Berufsschulen mit 16 (2012:13) Veranstaltungen, die Allgemein Bildenden Höheren Schulen mit 16 (2012: 13) Veranstaltungen, die Polytechniken mit 14 (2012: 18) Veranstaltungen sowie die Berufsbildenden Schulen mit 5 (2012: 13) Veranstaltungen. Die HIV/AIDS-Prävention richtet sich somit in erster Linie an Jugendliche ab der 8. und 9. Schulstufe. Die neun außerschulischen Jugendveranstaltungen fanden bei Integra und Between Bregenz statt. Prävention für Erwachsene/Berufsgruppenprävention Wir bieten Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für MitarbeiterInnen von sozialen Einrichtungen sowie Weiterbildungen für alle Interessierten. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 7 Veranstaltungen gebucht: Eine Informationsveranstaltung fand für den Rotary Club Dornbirn statt. Für die Jugendwohlfahrt Bregenz führten wir einen Runden Tisch durch. Wir freuen uns, dass wir auch wieder in der Justizanstalt Feldkirch mit reger Beteiligung der InsassInnen eine Präventionsveranstaltung durchführen konnten. Weitere Berufsgruppenpräventionen wurden für die Mobilen Hilfsdienste Egg und Feldkirch, den Jugendbeirat der Stadt Feldkirch und das Jesuheim Lochau abgehalten. Infostände und Verteilungsaktionen Im Betriebsjahr 2013 wurden insgesamt 10 ein- bis viertägige Infostände und Verteilaktionen abgehalten: Woodrock Bludesch an drei Tagen, Theaterstück Abraham Götzis, Infotag Borg Götzis, Szene Open-Air Lustenau an drei Tagen, Freakwave Bregenz an vier Tagen, Open Hair Göfis, Erotik-Messe Hohemems an drei Tagen, Burn-Out-Festival an zwei Tagen, Nikolausmarkt Bregenz, Verteilaktion in den SchülerInnenzügen der ÖBB an zwei Tagen. Abgabe und Versand von Informationsmaterialien und Diverses SchülerInnen wurden wieder bei der Erarbeitung von HIV/AIDS-Projekten und in der Vorbereitung von Referaten unterstützt und mit Informationsmaterial versorgt. Rund Kondome wurden an Jugend- und Sozialeinrichtungen, Schulen für Maturazeitungen sowie auf Open-Airs, Festivals etc. verteilt Prävention mit Betroffenen an Schulen Bei Informationsveranstaltungen und Workshops für SchülerInnen ab dem 9. Schuljahr haben wir die Mitarbeit einer/s Betroffenen angeboten. Dadurch wird Prävention lebensnaher, HIV/AIDS erhält ein Gesicht Gender in der Prävention Um Genderaspekte in der Prävention berücksichtigen zu können, möchten wir für die Informationsund Präventionsveranstaltungen stundenweise einen männlichen Präventionisten anstellen. Dadurch ist es 9

10 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Vorarlberg möglich, an einzelnen Schulen geschlechtsspezifisch getrennte Gruppen für Mädchen und Jungen anzubieten. Trotz unserer Bemühungen ist es uns bis dato nicht gelungen, einen adäquaten Nachfolger für unseren bisherigen Mitarbeiter zu finden Update für InfostandbetreuerInnen Im Juli 2013 haben wir für unsere 14 InfostandbetreuerInnen wieder ein Update der Basics im Bereich HIV/ AIDS durchgeführt. Die Gruppe hat die Betreuung der Infostände auf den Open-Airs und Events im Sommer und Herbst sowie Verteilaktionen übernommen HIV-Kunst Fusion, Verena Leija Im März 2013 fand für zwei Klassen des Gymnasiums für Mädchen des Schulvereins Sacre Coeur-Riedenburg eine besondere Veranstaltung im Kunsthaus Bregenz (KUB) statt. Die Frühjahrsausstellung Liebe ist kälter als das Kapital im KUB Bregenz war ein geeigneter Anlass durch Kunst, Jugendliche für HIV Prävention zu erreichen: Der an AIDS verstorbene berühmte Künstler und AIDS-Aktivist Keith Haring war mit einigen seiner Arbeiten in der Ausstellung im Kunsthaus präsent. Das Projekt wurde gemeinsam mit Cornelia Blum-Sattler, Lehrerin Riedenburg, Kirsten Helfrich, Kunstvermittlerin KUB und Verena Leja, Prävention der AIDS-Hilfe Vorarlberg organisiert und abgehalten. Keith Haring ( ) Red is one of the strongest colors, it s blood it has a power with the eye. That s why traffic lights are red I guess and stop signs as well. In fact I use red in all my paintings. Werke der Schülerinnen Werke der Schülerinnen Wir konnten mit den Werken von Keith Haring, einen Bogen von der HIV/AIDS Erkrankung der frühen 80er Jahre in die Gegenwart spannen und die Schülerinnen zur aktuellen Situation der HIV/AIDS Problematik hinführen. Kirsten Helfrich führte durch die Ausstellung und erzählte über das Leben Harings. Sie erklärte seine Werke, sowie die Grundlage und Antriebe seines Schaffens bis zu seinem Tod an AIDS. Danach informierte Verena Leija als Präventionistin im Atelier des Kunsthauses über die Hintergründe von HIV/AIDS, die Ansteckungswege und auch die Schutzmöglichkeiten und beantwortete Fragen der Schülerinnen. Beim anschließenden Kreativworkshop gestalteten die Schülerinnen eigene Präventions-Materialien in Form von Plakaten und Flyer-Sujets. Die Botschaft des Schutzes vor dem HI-Virus und die der Anti-Diskriminierung wurden in einer klaren leuchtenden Bildsprache mit Symbolen und Piktogrammen kombiniert aufs Papier gebracht. Das Arbeiten im eigenen künstlerischen Ausdruck zum Thema machte den Jugendlichen großen Spaß und wir konnten eine weitere Klasse für eine Folgeveranstaltung gewinnen. Die im Kunsthaus entstandenen Plakate der Schülerinnen wurden in der AIDS-Hilfe Vorarlberg in einer Ausstellung präsentiert und zogen weitere Schulklassen an. Die Jugendlichen lernten dadurch die Institution AIDS-Hilfe Vorarlberg kennen und wissen nun, wohin sie sich in Zukunft für Fragen oder HIV-Antikörpertests wenden können Prävention bei i.v. DrogenkonsumentInnen Die seit Jahren bewährte Zusammenarbeit mit den niederschwelligen Drogeneinrichtungen Ex & Hopp in Dornbirn, der Suchtfachstelle der Caritas in Feldkirch (ehemals HIOB) und Do it yourself in Bludenz wurde im Betriebsjahr 2013 weitergeführt. 10

11 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Aids-Hilfe Vorarlberg Die Zusammenarbeit umfasst: Abgabe von Informationsmaterial Abgabe von Kondomen Erfolgreiche Weiterführung der Beratung und HIV-Antikörpertestung in diesen Einrichtungen: Im Jahr 2013 wurden 86 (2012: 72) Beratungen und 51 (2012: 35) Tests durchgeführt. Auch im Jahr 2013 haben sich bei der Anzahl der neu erfassten HIV-Infektionen in der Gruppe der i.v. DrogenkonsumentInnen keine nennenswerten Veränderungen ergeben. Die Bemühungen, von HIV und AIDS betroffene DrogenkonsumentInnen verstärkt in die Prävention einzubeziehen, wurden auch 2013 in Zusammenarbeit mit den Drogeneinrichtungen und im persönlichen Betreuungskontakt weitergeführt HIV-Prävention und Beratung bei homo- und bisexuellen Männern (MSM= Männer, die auch Sex mit Männern haben), Jochen Guggenberger Die Männernummer. Beratung zu Sexualität und Gesundheit. Das Angebot der Männernummer versucht den gesamten Lebensbereich von Männern abzudecken, die (auch) sexuelle Kontakte mit Männern haben. Dabei erfordern die spezifischen Voraussetzungen in Vorarlberg und die geringen budgetären Mittel besondere Vorgehensweisen. Die Tätigkeiten umfassen die folgenden vier Bereiche: Beratung Szeneprojekt msm Vorarlberg Szenebetreuung in der Region (CH, D) Zusammenarbeit mit Go West Szeneprojekt MSM Vorarlberg Das MSM-Szeneprojekt fand bereits zum 15. Mal statt. Es ist nach wie vor das erfolgreichste Instrument der HIV-Prävention für MSM. Männer werden in jenen Szenen aufgesucht, in denen sexuelle Kontakte stattfinden. Dort finden die MSM-Kontakte zur Wahrung der Anonymität im Schutz der Dunkelheit und meist verbal reduziert statt. Eine negotiated safety 7 erfolgt nicht oder nur eingeschränkt. Das führt zu einer Steigerung der Risikofaktoren. Die Abgabe von Präventionsmaterialien und Präventionsbotschaften sind hoch effektiv und erreichen die Zielgruppen optimal. Viele Männer, die in diesen Szenen verkehren, nehmen den Mitarbeiter der AIDS-Hilfe bereits als Teil ihrer Szenekultur wahr. Die Themen bei dieser Tätigkeit reichen über die eigentliche, primäre Prävention hinaus und umfassen Bereiche, die die Integration der homo- bzw. bisexuellen Lebensgestaltung in den Alltag betreffen. Hierbei erfolgt eine kurzzeitige, in manchen Fällen auch serielle Beratung vor Ort, die auf die Integration der sexuellen Orientierung in die persönlichen Lebensentwürfe abzielt. Die Männer werden dabei auch in ihren Fähigkeiten gestärkt, bei ihren sexuellen Kontakten auf die Einhaltung von risikovermeidendem Verhalten zu achten und diese Regeln einzufordern. 7 Negotiated Safety - die ausgehandelte Sicherheit - bedeutet, dass die Partner/ innen gemeinsam Regeln für das Sexualverhalten festlegen und diese einhalten, um das Risiko einer HIV-Infektion auszuschliessen und jenes einer Infektion mit einer anderen STI zu senken Beratung Die interne Vermittlung in die MSM-Beratung findet im Zuge einer Testberatung oder nach telefonischer Vereinbarung mit dem Sekretariat der AIDS-Hilfe statt. Anfragen via werden an den MSM-Berater weitergeleitet, der mit den Anfragenden Kontakt aufnimmt. Gezielte Anfragen direkt an die Männernummer sind selten. Es erfolgen auch externe Zuweisungen oder Vermittlungen von psychosozialen Beratungsstellen. Die Gründe für die Weitervermittlung an die MSM-Beratung sind die fachliche Kompetenz und Zuständigkeit im Themenbereich der Homosexualität und die Überforderung der Beratungssettings oder der Beratenden mit dieser Thematik. 11

12 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Vorarlberg Szenearbeit in der Region Vorarlberger Männer suchen für ihre Kontakte zu anderen Männern auch grenznahe Szeneeinrichtungen in der Schweiz und Deutschland auf. Mehrmals im Jahr finden gezielt Einsätze in den spezifischen Saunen und Lokalen in St. Gallen (CH) und in Lindau (D) statt. Die Männer sollen dabei auf die Angebote der AIDS-Hilfe Vorarlberg aufmerksam gemacht werden, die insbesondere die anonyme und kostenlose Beratung und Testung von HIV-Antikörpern und anderen STDs umfasst. Während verschiedener Veranstaltungen, wie der Queer Party in Bregenz, der Pink Party im Opal, der Rainbow Party im Dome oder der Halloween Party im Festspielhaus Bregenz wurden wieder Verteilaktionen von Safer Sex Broschüren und Kondomen durchgeführt. Dabei wurde auch immer wieder der persönliche Gesprächskontakt gesucht. Zusammenarbeit mit Go West Die AIDS-Hilfe stellte Go West, Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenderpersonen ihre Räumlichkeiten für Organisationsbesprechungen und offene Treffen zur Verfügung. Inzwischen konnte die Organisation jedoch dafür geeignete Räumlichkeiten ebenfalls im Zentrum beziehen. Die Kooperationen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Bei Anfragen an die AIDS-Hilfe, bei denen die HIV-Prävention nicht im Vordergrund steht, können Männer an die Berater des Vereins weitervermittelt werden. Bei Veranstaltungen von Go West tritt die AIDS-Hilfe als Unterstützerin und ggf. als Mitveranstalterin auf. Die Zusammenarbeit erfolgt direkt und unkompliziert, das Beratungs- und Organisationsniveau ist hoch. Facebook: Fachliche Vernetzung mit der AIDS-Hilfe Tirol Im Bereich MSM-Prävention gibt es schon seit längerem Überlegungen, eine fachliche Vernetzung mit der AIDS-Hilfe Tirol in die Wege zu leiten. Ausschlaggebend dafür sind fehlende personelle und finanzielle Ressourcen in der MSM-Prävention der AIDS-Hilfe Vorarlberg. Seit 1. Dezember 2013 haben wir mit der MSM-Prävention der AIDS-Hilfe Tirol eine gemeinsame Plattform auf facebook, das Tiroler Gay Mountain Fire! GMF ist eine Plattform für Männer, die auf Männer stehen. Auf GMF werden alle wichtigen Termine angekündigt. Aktuelles aus Vorarlberg wird von MSM-Präventionist Jochen Guggenberger direkt an Matthäus Recheis von der AIDS-Hilfe Tirol gesandt und von ihm ins Netz gestellt. Dieser postet neueste Informationen zu sexueller Gesundheit und liefert exklusive Backgroundnotizen zu Szene-News. GMF steht für eine offene Kultur und gegenseitige Akzeptanz Beratung, Testung Beratungen: absolut Testberatungen 854 Blutabnahmen 433 Allgemeine Beratungen persönlich, 184 telefonisch, In diesem Angebotsschwerpunkt werden folgende Beratungen anonym und kostenlos angeboten: persönliche Beratung telefonische Beratung -Beratung Persönliche Beratung Im Berichtsjahr 2013 fanden insgesamt 872 (2012: 800) persönliche Beratungskontakte statt Allgemeine Beratungen persönlich, telefonisch und Im Betriebsjahr 2013 konnten wir 99 telefonische, 72 sowie 13 allgemeine, persönliche Beratungen verzeichnen. Der besondere Vorteil der telefonischen und der Beratung liegt für die KundInnen darin, dass bei beiden die Anonymität höchstmöglich gewahrt werden kann HIV-Antikörpertestung im Rahmen einer persönlichen Beratung Die HIV-Antikörpertestung in der AIDS-Hilfe Vorarlberg basiert auf bestimmten Qualitätskriterien und wird analog der dafür entwickelten Standards durchgeführt. Dazu gehören u.a. das niederschwellige Testangebot, ein eigener geschützter Raum für die Beratung selbst und vor allem die Einbindung der Testung in ein Präund Postconsulting, d. h. ein fixes Beratungsangebot vor und nach dem Test. Testberatung ist immer auch Präventionsberatung Die Testberatung ist immer auch Präventionsberatung, d. h. im Prä- und Postconsulting bietet sich die Gelegenheit, Informationen über Risikosituationen und Schutzmöglichkeiten und damit zukünftiges Safer- Sex-Verhalten anzusprechen. Die Beratung hat zwei Hauptintentionen: Zum einen das Abklären des tatsächlichen Risikos und damit die zukünftige Risikokompetenz zu erhöhen und zum anderen den Abbau akuter Ängste. 12

13 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Aids-Hilfe Vorarlberg Anzahl der Testungen und Ergebnisse Im Jahr 2013 wurden insgesamt 433 (2012: 404) HIV- Antikörpertests durchgeführt, davon 382 (2012: 369) an der Beratungsstelle und 51 außerhalb. Ergebnis Von den Testungen in der Beratungsstelle und außerhalb waren insgesamt drei Tests positiv. Verteilung nach Geschlecht Testungen Männer 269 (2012: 227) Frauen 164 (2012: 177) Verteilung nach Altersgruppen Personen Altersgruppe Altersgruppe Altersgruppe Altersgruppe über ohne Angaben 18 Verteilung nach sexueller Orientierung Menschen mit heterosexueller Orientierung sind die mit Abstand am stärksten vertretene Gruppe für Beratung und Testung. Verteilung nach sexueller Orientierung Beratung&Testung heterosexuell 343 homosexuell 43 bisexuell 27 nicht mitgeteilt European HIV testing week Talk HIV, Test HIV Die AIDS-Hilfe Vorarlberg hat zusammen mit Organisationen aus ganz Europa in der Woche vom 22. bis auf die Vorteile des HIV-Tests aufmerksam gemacht. Die Aktion unter dem Motto Talk HIV. Test HIV, d.h. Rede über HIV. Mach den Test. soll Einzelne und Gruppen zum Test ermutigen. Denn Forschungen zufolge entscheiden sich die meisten Menschen zu einem HIV-Test, wenn sie dazu ermutigt werden. Beinahe die Hälfte der HIV-Diagnosen wird auch in Österreich sehr spät gestellt. Das bedeutet, dass in ungefähr der Hälfte der Fälle HIV von Menschen weitergegeben wird, die ihren Status nicht kennen. Der Dialog über HIV hilft Testbarrieren zu senken und soziale Stigmatisierung zu bekämpfen. Zielgruppe waren alle sexuell aktiven Menschen, insbesondere aber auch jene, die einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. In Österreich beinhaltet dies folgende Personen, aber beschränkt sich nicht ausschließlich auf diese: Menschen mit häufig wechselnden oder anonymen SexpartnerInnen; Männer, die Sex mit Männern haben; MigrantInnen aus Hochprävalenzländern wie beispielsweise Subsahara Afrika und Zentralasien, intravenöse DrogengebraucherInnen, SexarbeiterInnen und Freier. Im Rahmen dieser Aktion haben wir mehrere Organisationen als Partnerorganisationen eingeladen, sich am Dialog zu beteiligen und Informationsmaterialien auf ihrer homepage und andernorts zu platzieren. HIV in Europe ist keine Organisation, sondern eine Initiative mit dem Ziel, über Verfahren zu informieren, Wissen zu teilen und die Evidenzbasis für alle relevanten Fragen zur HIV-Frühtestung und -Versorgung zu verbessern. Sie ist der erste europaweite Zusammenschluss von VertreterInnen aus Medizin, Interessenvertretung und öffentlichem Gesundheitswesen Befragung Wir wollen es wissen : SCHWULE MÄNNER UND HIV/AIDS 2013 TESTANGEBOT Die AIDS-Hilfe Vorarlberg hat sich gemeinsam mit den AIDS-Hilfen Österreichs an einer Studie für MSM Männer, die auch Sex mit Männern haben beteiligt. Im Zeitraum November 2013 bis Jänner 2014 konnten zusätzliche Testungen unentgeltlich mit einem Gutschein in Anspruch genommen werden. Voraussetzung dafür war die online-beantwortung eines umfangreichen Fragebogens. Der Gutschein konnte bei allen aufgeführten Beratungseinrichtungen in Deutschland und Österreich eingelöst werden. Er umfasste anonyme und kostenlose Tests auf HIV, Syphilis, Gonorrhö (Tripper) und Chlamydien. Die Studie wurde vom Robert Koch Institut, Berlin unter Studienleiter Dr. Ulrich Marcus organisiert und in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und einem deutschlandweiten Netzwerk von Beratungs- und Testeinrichtungen für Tests auf HIV und weitere sexuell übertragbare Infektionen in Deutschland durchgeführt. Für Österreich wurde der Fragebogen etwas angepasst und eine separate Auswertung der österreichischen Daten vereinbart Anonyme Hepatitis C Beratung und Testung in der AIDS-Hilfe Vorarlberg Die HCV-Testung wird in der AIDS-Hilfe Vorarlberg in die bestehenden Öffnungszeiten integriert Dienstag und Donnerstag von Uhr und von der/dem anwesenden Ärztin/Arzt durchgeführt. Im Betriebsjahr 13

14 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Vorarlberg 2013 haben wir wieder denjenigen KlientInnen eine Hepatitis-C- Testung (ELISA auf HCV-AK) angeboten, bei denen sich im Rahmen des HIV- Beratungsgesprächs ein relevantes Risiko zeigte oder die von sich aus nach einer Hepatitis-C-Testung angefragt haben. Die Hepatitis-C-Testungen wurden dadurch ausschließlich in Kombination mit einer gleichzeitigen HIV-Testung durchgeführt. Anzahl der Testungen und Ergebnisse Im Betriebsjahr 2013 wurden 163 Tests (2012: 156) durchgeführt, davon waren 155 (2012: 152) negativ und 8 (2012: 4) positiv. Zur weiteren Abklärung wurden die HCV-positiven Personen an die jeweiligen HausärztInnen bzw. InternistInnen weitergeleitet Anonyme Syphilis Beratung und Testung in der AIDS-Hilfe Vorarlberg Die Syphilis-Beratung und Testung bieten wir seit dem Jahr 2008 an. Die Syphilis Testung wird ausschließlich in Kombination mit einer HIV-Testung durchgeführt. Im Betriebsjahr 2013 wurden 96 Tests (2012: 85) durchgeführt, davon war ein Test positiv Psychosoziale Betreuung und Beratung - sekundäre und tertiäre Prävention Betreuung: absolut Einzelbetreuungen Gruppenbetreuungen 171 Statuskontrollen 181 Indirekte Kontakte 354 Hilfs- und Unterstützungsdienste HIV/AIDS aktuelle Herausforderungen Die HIV-Infektion/AIDS ist heute behandelbar, aber nach wie vor nicht heilbar. Aus einer vormals tödlichen, ist eine chronische Erkrankung geworden, die Lebenserwartung ist durch die Kombinationstherapien zunehmend gestiegen. Betroffene haben heute eine ähnliche Lebenserwartung wie die Durchschnittsbevölkerung. Die Lebensperspektive von HIV-positiven Menschen ist dadurch eine völlig andere geworden. Für sie geht es mittlerweile um lebenslanges Leben mit der Therapie und um Normalität in ihrem Alltag. Damit sind zwei zentrale Herausforderungen für uns alle - für die Betroffenen wie auch für die Gesellschaft - angesprochen, nämlich Leben mit der Therapie und Positiv zusammen leben. 1. Leben mit der Therapie Durch die stetige Weiterentwicklung der HIV-Therapie stieg auch die Lebensqualität HIV-positiver Menschen in Österreich kontinuierlich an. Seit 1996 gibt es die effektive HIV-Kombinationstherapie, bestehend aus drei Substanzen. Damit kann das Virus im Körper ausreichend unterdrückt werden. Mussten früher mehrere Tabletten mehrmals täglich konsequent zu bestimmten Zeiten und einer hohen Kalorienanzahl eingenommen werden, stehen heute neue Medikamente mit weniger Nebenwirkungen und auch schon Single Tablet Regimes (STR) zur Verfügung, d. h. bei Letzterem muss nur mehr eine Tablette einmal täglich eingenommen werden. Trotz dieser Erleichterung stellt für die Betroffenen die tägliche Einnahme der Kombinationstherapie über lange Phasen hinweg eine enorme körperliche, psychische und soziale Belastung dar. Des Weiteren haben sie die nach wie vor oft stark beeinträchtigenden Nebenwirkungen, die Entstehung von Resistenzen wenn beispielsweise die Therapietreue/ Compliance nicht immer möglich war - sowie die möglichen Spätfolgen einer lebenslangen Medikation physisch und psychisch zu verarbeiten. Je schlechter ihre Ausgangslagen und Lebensbedingungen durch fehlende rechtliche, finanzielle und soziale Sicherheiten sind, desto schwieriger gestaltet sich die Compliance, was in der Folge zu den erwähnten Resistenzbildungen führen kann. Schutz durch Therapie Die HIV-Therapie ist sowohl für die persönliche Gesundheit wie auch als potentielle Schutzmaßnahme für SexualpartnerInnen notwendig, denn sie kann weitere Infektionen verhindern. Wenn HIV-infizierte Menschen zeitgerecht eine effektive Therapie erhalten, wird der Ausbruch von AIDS dauerhaft verhindert. Die deutschösterreichischen Therapieleitlinien empfehlen einen Therapiebeginn, wenn die Zahl der Helferzellen infolge der HIV-Infektion auf 350 pro Mikroliter Blut gesunken ist. Unter einer erfolgreichen Therapie ist es heute möglich, ungeschützte sexuelle Kontakte zu haben, d. h. nicht mehr unbedingt auf den Schutz eines Kondoms angewiesen zu sein, oder Paaren mit Kinderwunsch diesen auf natürlichem Weg zu erfüllen. Eine HIV-infizierte Person ist unter einer antiretroviralen Therapie (ART) mit vollständig supprimierter Viruslast sexuell nicht infektiös 8, d.h. sie gibt das HI-Virus über Sexualkontakte nicht weiter, solange folgende Bedingungen erfüllt sind: die ART wird durch die HIV-infizierte Person eingehalten und durch den behandelnden Arzt kontrolliert, die Viruslast liegt seit mindestens sechs Monaten un- 14

15 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Aids-Hilfe Vorarlberg ter der Nachweisgrenze, es bestehen keine Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen Eine erfolgreiche HIV-Therapie schützt die Gesundheit HIV-infizierter Menschen und reduziert zugleich das Risiko das Virus sexuell weiterzugeben um 96%. Diese damit postulierte Nichtinfektiosität unter der Nachweisgrenze wurde 2011 unter dem Schlagwort Treatment as Prevention allgemein anerkannt. Die Therapieerfolge bieten die große Chance, Stigmatisierung von Menschen mit HIV zu verringern. Aber auch für positive PartnerInnen, die in der großen Mehrheit der Fälle massive Ängste haben, die/den HIV-negativen PartnerIn anzustecken, konnte die Angst auf ein realistischeres Maß reduziert werden Positiv zusammen leben größte Herausforderung für uns und unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren Der Normalisierung der HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung im medizinischen Bereich ist leider keine in der Gesellschaft gefolgt. Diese reagiert auf Betroffene wie vor 25 Jahren in vielen Bereichen mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Ausschluss. Es ist nicht verwunderlich, dass daher die Depression die häufigste Begleiterkrankung einer HIV-Infektion ist. Die Diagnose ist eine Herausforderung für die Betroffenen und für die ganze Familie, für PartnerInnen, für Bekannte und Freunde. Die Familien der Betroffenen werden durch diese besondere Diagnose, neben allen anderen Belastungen, noch zusätzlich belastet. Ausgrenzung statt Normalisierung Im näheren gesellschaftlichen Umfeld, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz, müssen Betroffene häufig die HIV-Diagnose aus Angst vor Nachrede und sogar Jobverlust verschweigen und werden kriminalisiert oder ähnliches. Es findet also alles andere als eine Normalisierung statt. Der Zwang zur Geheimhaltung und den möglichen Konsequenzen bei Bekanntwerden der Infektion beeinträchtigt die Lebensqualität in hohem Maße. Laut Österreichischem AIDS-Gesetz gibt es keine Informationspflicht darüber, seinen HIV-positiven Status mitzuteilen. Diskriminierung, auch im Gesundheitswesen, gehört für HIV-Positive noch immer zum Alltag. Dazu gehören die Zurückweisung in Arztpraxen, Verletzung der Schweigepflicht oder ein Warnhinweis auf der Akte oder im Krankenzimmer. Dabei stellt die Behandlung von HIVpositiven PatientInnen keine höheren Anforderungen als der Umgang mit PatientInnen, die an ebenfalls durch Blut oder Sekrete übertragbaren Erkrankungen wie Hepatitis B oder C leiden. Die allgemeinen Hygienemaßnahmen müssen selbstverständlich immer befolgt werden, insofern muss jede PatientIn als potentiell infektiös gelten. Die AIDS-Hilfen Österreichs haben 2008 den ersten Diskriminierungsbericht 10 vorgestellt. Aus ihm geht deutlich hervor, dass Menschen mit HIV/AIDS in Österreich sich nach wie vor nicht zu ihrer HIV-Infektion zu bekennen wagen, weil sie, und dies aus guten Gründen, Stigmatisierung und Diskriminierung fürchten. Das heißt, die durch die Verfügbarkeit hochwirksamer HIV-Therapien gestiegene Lebenserwartung findet, was die Lebensqualität Betroffener anbelangt, in gesellschaftlicher Hinsicht keine Entsprechung. Das Motto für die Zukunft muss daher lauten: Positiv leben ohne Unterschied! 8 Vernazza P, Hirschel B, Bernasconi E, Flepp M. HIV-infizierte Menschen ohne andere STD sind unter wirksamer antiretroviraler Therapie sexuell nicht infektiös Schweizerische Ärztezeitung Nr. 05/2008, 165ff 9 Vgl. HIV-positiv + behandelt = nicht ansteckend, in: Dossier Nichtinfektiosität Ein Tabubruch und seine Folgen, Deutsche AIDS-Hilfe Januar 2013, 2 10 Vgl. PlusMinus 4/2008, Diskriminierungsregister Häufig sind es irrationale Ängste, die zu diesem Umgang führen, der mit den realen Ansteckungswegen nichts zu tun hat. Infektionen können ausschließlich über Blutkontakte und bei Geschlechtsverkehr erfolgen. Soziale Kontakte stellen keinerlei Risiko dar. Aufgrund der beschriebenen unwürdigen Rahmenbedingungen für HIV-positive und AIDS-kranke Menschen haben die AIDS-Hilfen Österreichs im Jahr 2013 ein Diskriminierungsregister angelegt, das laufend ergänzt wird. Hier werden diskriminierende Vorgangsweisen österreichweit gesammelt, auf Wunsch der Betroffenen hin mit den betreffenden Einrichtungen Kontakt aufgenommen, interveniert und eine Schulung für Informationen und mehr Sicherheit im Umgang mit HIV/AIDS angeboten. In diesen Fällen haben sich bisher besonders die Zusammenarbeiten mit Interessenvertretungen wie der Österreichischen ÄrztInnenkammer oder der ZahnärztInnenkammer sehr bewährt. Gesundheitsförderung für HIV-positive und AIDS-kranke Menschen Wie beschrieben ermöglichen die großen Fortschritte in der Behandlung ein Leben mit HIV/AIDS über viele Jahre. Das heißt auch, dass es immer mehr Menschen mit dieser Diagnose gibt. Dies schafft neue Erfordernisse. Die Herausforderung für die Gesellschaft dabei besteht darin, dass sie die Rahmenbedingungen der neuen Situation anpassen muss, nicht die Menschen 15

16 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Vorarlberg den Rahmenbedingungen. HIV-positive Menschen benötigen zur Erhaltung ihrer Gesundheit medizinische Leistungen. Und diese müssen ihnen auch bedingungslos zur Verfügung stehen. Gesundheitsförderung ist gerade für HIV-positive Menschen wichtig. Es geht um die Erhaltung ihrer eigenen Gesundheit durch passende Kombinationstherapien und die Ermöglichung einer guten Compliance. Und es geht um Gesundheitskompetenz 11 : Einerseits um die persönliche Gesundheitskompetenz zu verbessern, andererseits um eine angemessene Ausrichtung der Angebote des Gesundheitswesens an den Bedürfnissen HIV-positiver Menschen. Hierbei spielt die Förderung des Sozialen Immunsystems 12 eine große Rolle. Gute soziale Kontakte wirken sich als soziales Immunsystem verbessernd auf die Gesundheit aus. Integration in soziale Netzwerke fördert das Wohlbefinden, sie tragen zur Lebensqualität bei und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, die psychische und körperliche Gesundheit aufrechterhalten zu können. Gesundheitsprävention ist daher auch soziale Prävention. 11 Gesundheitskompetenz als Fähigkeit des Einzelnen, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken zu Hause, am Arbeitsplatz, im Gesundheitssystem, und in der Gesellschaft ganz allgemein, vgl. Jürgen Pelikan, Medizinsoziologe Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research, in: Gesundheitskompetenz in Europa in: gesundes österreich, Magazin für Gesundheitsförderung und Prävention, 13 Jg. Nr. 4, Dezember 2011, Medizin-Soziologe Johannes Siegrist in gesundes österreich, Magazin für Gesundheitsförderung und Prävention, 15. Jg. Nr. 3, 2013, 17 Ausblick Wir brauchen einen neuen, realitätsgerechten Blick auf das Leben der HIV-positiven Bevölkerung. Wir wollen in unserer Arbeit daher verstärkt Wissen um HIV-positive Lebenszusammenhänge vermitteln und damit Benachteiligungen abbauen, Diskriminierungen und sozialer Ausgrenzung entgegenwirken. Dazu wollen wir gemeinsam mit ExpertInnen nach vorne blicken. Denn wie auf der WeltAIDSKonferenz 2012 deutlich wurde, hat nur die Zusammenarbeit auf ausnahmslos allen Ebenen einen nachhaltigen Effekt auf die Epidemie. Wissenschaft und Medizin haben bereits viel beigetragen, zukünftige Anstrengungen müssen nun verstärkt im gesellschaftspolitischen Bereich angesiedelt und unternommen werden, um allen Menschen ein menschenwürdiges Leben mit HIV/AIDS zu sichern. Das stellt auch eine menschenrechtliche Verpflichtung dar PAB Test Österreich 2013/2014 PAB steht für PatientInnen-ÄrztInnen-Beziehung. Der PAB Test Österreich ist eine Umfrage zur Beziehung von PatientInnen zu ihren ÄrztInnen in Österreich. Um diese zu Gunsten der Beteiligten nachhaltig fördern zu können, soll die Situation in Österreich in Form eines Stimmungsbildes erhoben werden. Die Befragung ist anonym und wird von der AIDS-Hilfe Wien ausgewertet. Die Ergebnisse werden im Herbst 2014 veröffentlicht. Für viele HIV-positive Menschen spielen im individuellen Umgang mit Infektion und Therapie die behandelnden ÄrztInnen eine entscheidende Rolle. Umso wichtiger ist das gute und vertrauensvolle Verhältnis zwischen PatientInnen und ÄrztInnen als Grundlage der optimalen Therapie. Mit dieser Befragung sollen Bereiche identifiziert werden, an denen für eine Festigung der Beziehung zu Gunsten beider Beteiligten angesetzt werden kann Angebotsschwerpunkte der Psychosozialen Beratung und Betreuung, Statistische Angaben Unterstützung bei der Existenzsicherung bei Ämtern und Behörden und der Inanspruchnahme von Sozialleistungen Berufsbegleitung und -einstieg Hilfe bei Wohnraumbeschaffung, Wohnungserhalt Rechtsberatung Schuldenregulierung Organisation und Einsatz von sozialen Diensten zur Haushaltsweiterführung bzw. Hauskrankenbetreuung Begleitung und Unterstützung hinsichtlich der Kombinationstherapien und Zusammenarbeit mit SpezialistInnen Krisenintervention Psychologische Beratung bei Problemen der Sexualität, Partnerschaft, bei Umgang mit Ängsten und Schuldgefühlen Förderung von Freizeitaktivitäten und Kontaktmöglichkeiten Finanzielle Unterstützung (Spendengelder) Hilfe zur Lebensplanung und führung in Form von kurz- und längerfristiger, stabilisierender, psychosozialer Begleitung Angehörigenberatung und betreuung Die AIDS-Hilfe bietet nachgehende Sozialarbeit und garantiert damit einen sehr niederschwelligen Zugang. Zur Begleitung und Unterstützung bei den Kombinationstherapien führen wir einen regelmäßigen Shuttle- Dienst in die HIV-Ambulanz der Universitätsklinik Innsbruck durch. Ein interdisziplinärer Ansatz unterstützt das Durchhaltevermögen der PatientInnen bei der Einnahme der Kombinationstherapie. Daher vermitteln wir zum Beispiel auch Psychotherapien. Die Infektiosität ist dann am geringsten, wenn die Therapie optimal wirkt. Je besser die Bedingungen für Compliance/The- 16

17 Arbeits- und Angebotsschwerpunkte in der AIDS-Hilfe Aids-Hilfe Vorarlberg rapietreue gestaltet werden können, desto größer ist auch die präventive Wirkung der Therapie anzusetzen. Dies hat den Stellenwert einer adäquaten psychosozialen Betreuung für die Prävention noch weiter erhöht. Anzahl der Kontakte Im Jahr 2013 fanden insgesamt Betreuungskontakte statt. Betreuung: absolut Einzelbetreuungen Indirekte Kontakte 354 Statuskontrollen 181 Gruppenbetreuungen 171 Durch krankheitsbedingte Ausfälle einer unserer Betreuerinnen ist die Anzahl der direkten Betreuungskontakte im Jahr 2013 mit (2012: 1795) im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Betreuungskontakte im Jahr 2013 Personen Hausbesuche 801 (2012: 907) Streetwork, Amtswege, a. Institutionen 677 (2012: 617) Krankenhaus 104 (2012: 56) Ambulanz 183 (2012: 210) Aids-Hilfe 1 (2012: 1) Strafvollzug 0 (2012: 4) Laufende Projekte für Betroffene In verschiedenen Angeboten bieten wir Betroffenen die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Die laufenden Projekte für Betroffene werden zur Gänze aus Mitteln des Life Ball gefördert und sind ohne dessen Unterstützung in Vorarlberg gar nicht realisierbar. Im Berichtsjahr 2013 konnten im Bereich Betreuung wieder folgende Projekte durchgeführt werden: treffen und Ausflugsaktivitäten weiter auf- und ausgebaut und erfreut sich regen Zuspruchs. Erholungsaufenthalt: HIV-Positive und AIDS-Kranke erhalten einen Zuschuss um wenigstens eine kurze Zeit im Jahr in entspannter Atmosphäre ihrer Wahl verbringen zu können. Viele Betroffene sind aufgrund ihrer finanziellen Situation auf diese Unterstützung angewiesen und könnten sich sonst keinen Erholungsaufenthalt leisten. Freizeitaktivitäten: Über das Freizeitprojekt erhalten bedürftige KlientInnen einen kleinen finanziellen Zuschuss, mit dem sie zu Freizeitaktivitäten animiert werden und diese finanzieren können. Klinikfahrten: Zur medikamentösen Behandlung und Therapie unserer KlientInnen führen wir einen regelmäßigen Shuttle-Dienst in die HIV-Ambulanz der Universitätsklinik Innsbruck durch. Direkthilfe: HIV-Positive und AIDS-Kranke, die in besonderer finanzieller Notlage sind, erhalten über die Direkthilfe individuelle Zuschüsse nach Maßgabe der uns zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel Psychotherapeutische Begleitung HIV-positive und AIDS-kranke Menschen haben mit vielschichtigen Problemlagen zu kämpfen und sind häufiger von psychischen Erkrankungen, wie z. B. Depressionen, betroffen als die Allgemeinbevölkerung. Der Bedarf an psychotherapeutischer Begleitung und Betreuung ist daher immer wieder gegeben. Im Betriebsjahr 2013 konnten wir sechs KlientInnen in psychotherapeutische Einzelbegleitung als auch Gruppenbegleitung vermitteln. Beschäftigungsprogramm: KlientInnen werden für Hilfstätigkeiten innerhalb der AIDS-Hilfe Vorarlberg entschädigt. Dies bedeutet für sie neben einer kleinen Aufbesserung ihres Budgets vor allem eine Stärkung des Selbstwertgefühls. Positiventreffen: Das Positiventreffen ermöglicht HIV- Positiven und AIDS-Kranken einen Erfahrungsaustausch und in unkompliziertem Rahmen Gesprächsmöglichkeiten mit den betreuenden Sozialarbeiterinnen. Es wurde bedarfsorientiert mit regelmäßigen Frühstücks- 17

18 Vernetzungen/Kooperationen/Fortbildungen Vernetzungen/Kooperationen/Fortbildungen Vernetzungen/Kooperationen/Fortbildungen 2013 Jan. Dez. Jan. Dez. Regelmäßige Mitarbeit an den 4 LeiterInnenkonferenzen der Österreichischen AIDS-Hilfen in Salzburg Regelmäßige Teamsitzungen der MitarbeiterInnen Krisen in Klientensystemen Krisen in Helfersystemen, Prävention und Bearbeitung von institutionellen Krisen, Symposium für GeschäftsführerInnen, Vortrag Dr. Peter Bünder FHV Dornbirn Matinee zur Preisverleihung im Rahmen des Zukunftspreises der Stadt Bregenz im Siechenhaus Bregenz 28.1., 1.7., Arbeitgeberverein f. Sozial- und Gesundheitsorgani sationen AGV, Sitzungen in Mäder, Hohenems und Bregenz Plattform sexuelle Bildung, Regionalgruppentreffen im Mädchenzentrum Amazone Bregenz Klausur der MitarbeiterInnen der AIDS-Hilfe Vorarlberg zu Prävention und Betreuung in der AIDS- Hilfe Vorarlberg 5.3., Fachzirkel Sexualität- AG mit Amazone, F , gowest, Plattform sexuelle Bildung und AIDS-Hilfe im Mädchenzentrum Amazone, Kirchstraße Bregenz Vernetzung Frauengesundheit im Hotel Montfort, Feldkirch 3.6. Vortrag Partnergewalt und Alkohol im Rahmen der Internationalen Netzwerktagung der Gewalt schutz-, Interventions- und Koordinationsstellen Häusliche Gewalt der IfS Gewaltschutzstelle und des Referat für Frauen und Gleichstellung der Vorarlberger Landesregierung in der Arbeiterkammer Feldkirch 5.6., Intervision: Interner Fachaustausch der MitarbeiterInnen aus Prävention und Betreuung Deutsch-Österreichischer AIDS-Kongress in Innsbruck Begegnen Verstehen bewegen, unter der Nachweisgrenze geht s weiter Jahr Amazone, Mädchenzentrum Bregenz, Frech, bunt, vielfältig und kein bisschen leise! im Hafen Bregenz Neueröffnung der Beratungsstelle Clean Bregenz der Stiftung Maria Ebene in den neuen Räumlichkeiten in Bregenz 5.7. Einschulung der neuen InfostandbetreuerInnen in der AIDS-Hilfe 25.9., Interne BeraterInnenfortbildung zu HIV und an dere STDs in der AIDS-Hilfe Vorarlberg und Einschulung der neuen ÄrztInnen 16.9., 4.12 Vorarlberger Frauenrat, Vernetzungstreffen in Feldkirch und Mädchenzentrum Amazone Bregenz Vorarlberger Plattform Sexualerziehung für Jugendliche im Landhaus Bregenz veranstaltet von Jugend und Familie sowie Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung Jubiläum Drogenberatungsstelle Clean Bludenz im Stadtsaal Bludenz Coming Out Day 2013 Go West Bunte Welt Regenbogenfamilien werden sichtbar, veranstaltet von Go West, Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenderpersonen im Vorarlberg Museum in Bregenz Doing Difference veranstaltet vom Mädchenzen trum Amazone und dem Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung im Rahmen der gender:impulstage in der Fachhochschule Dornbirn Michaela Ralser, Mag. a Flavia Guerrini, Studie Gewalt in Jugendheimen im Theater am Saumarkt, Feldkirch Buchpräsentation Prekarität und Freiheit und Workshop Prekarisierung Abhängigkeit Selbstorganisation in der Fachhoch-Dornbirn, veranstaltet vom Referat für Frauen und Gleichstellung der Vorarlberger Landesregierung, IG-Kultur Vorarlberg, Gleichbehandlungsstelle der FH Vorarlberg, Verband feministischer Wissenschafterinnen und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund AGV-Informationsveranstaltung zur Harmonisierung der Gehaltstabellen im Kollektivvertrag für Private Sozial- und Gesundheitsorganisationen ab Illegal und dringend benötigt, Film Mama illegal und anschl. Gespräch mit Sibylle Hamann, Autorin Saubere Dienste veranstaltet von der Grünen Bildungswerkstatt, attac, ÖGB, Weltladen, Südwind Renner Institut, Katholische Kirche am Saumarkt Feldkirch Eröffnung Projekte der Hoffnung in der Buchhandlung Brunner, Bregenz, veranstaltet von Marielle Manahl und Christian Hörl Aktionstheater Angst Spielboden Dornbirn, veranstaltet vom Aktionstheater Martin Gruber 18

19 Öffentlichkeitsarbeit und Aids-Hilfe Veranstaltungen Vorarlberg 5. Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen 5.1. Pressekonferenzen und Publikationen Pressekonferenzen Im Jahre 2013 wurden im Juni und November jeweils eine Pressekonferenz veranstaltet, außerdem einige Interviews gegeben und Presseaussendungen herausgegeben. Tätigkeitsbericht Der Tätigkeitsbericht wurde an die SubventionsgeberInnen, an den Vorstand und nach Anfrage weitergeleitet Veranstaltungen/Aktionen zum Welt-AIDS-Tag 2013 Der Welt-AIDS-Tag ist seit 1988 der wichtigste Aktionsund Gedenktag zu HIV und AIDS. Weltweit steht die Solidarität mit Betroffenen im Zentrum, denn HIV-Positive oder an AIDS Erkrankte sollen ohne Ausgrenzung und Diskriminierung leben können. Das Motto lautet bis 2015 Getting To Zero. Bis dahin will UNAIDS die hochgesteckten weltweiten Ziele, keine Neuinfektionen, keine Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV/AIDS und keine aidsbezogenen Todesfälle, erreichen. Erfolgreiche Kinokampagne im Herbst 2013 weitergeführt Die AIDS-Hilfen Österreichs haben die vorjährige österreichweite Kinokampagne weitergeführt und erneut den Spot der Sex war o.k., und jetzt HIV-Test anonym und kostenlos. AIDS-Hilfe geschalten. Es geht um einen Mann, der nach ungeschütztem Sex vom schlechten Gewissen geplagt wird. Die Spotlänge betrug 10 Sekunden, er wurde in den KW 41, 42, 47, 48 geschalten. Erzielte Kontakte sind Die Ausstellung der Künstlerin Belinda Kazeem stellt einen differenzierten Blick auf den etablierten gesellschaftlichen Diskurs über HIV/AIDS dar, indem sie Stereotype deutlich benennt und auf ästhetische Weise in der Öffentlichkeit thematisiert. Die Ausstellung enthält Teile des 2012 stattgefundenen Forschungs- und Ausstellungsprojekts der IG Bildende Kunst in Wien. Wir danken den Kuratoren Miltiadis Gerothanassis und Ivan Jurica für die Zusammenarbeit. Zitiert aus dem Einladungsflyer. Mit der Filmreihe begleitend zur Ausstellung, jedoch regional verstreut, wollten wir aus verschiedenen Perspektiven Positives Leben heute zeigen und so HIV/ AIDS zum Gesprächsthema werden lassen, HIV/AIDS Erkrankungen darstellen, darüber informieren sowie für Kontakte mit Betroffenen sensibilisieren. Dazu gehören auch die gleichnamigen Magazine, die jeweils aufgelegt wurden. Die Ausstellung wurde bis 17. Dezember 2013 gezeigt. Im öffentlichen Diskurs zum Thema HIV/AIDS treten oft Vorurteile und abwertende Sicht- und Handlungsweisen gegenüber Menschen mit HIV zutage. Noch immer gelten bestimmte Gruppen als hauptsächlich gefährdet. Und immer noch wird diesen häufig eine unmoralische Lebensweise unterstellt. Noch immer führen Infektion und Krankheit zu Diskriminierungen in der Arbeitswelt und im sozialen Umfeld. Dabei hat sich längst eine Normalität im Leben mit HIV/AIDS entwickelt. Für eine beträchtliche Zahl von Menschen ist es tagtägliche Realität, mit der Infektion oder der Krankheit zu leben, zu arbeiten, zu lieben... Die Ausstellung der Künstlerin Belinda Kazeem stellt einen differenzierten Blick auf den etablierten gesellschaftlichen Diskurs über HIV/AIDS dar, indem sie Stereotype deutlich benennt und auf ästhetische Weise in der Öffentlichkeit thematisiert. Die Ausstellung enthält Teile des 2012 stattgefundenen Forschungs- und Ausstellungsprojekts der IG Bildende Kunst in Wien. Wir danken den Kuratoren Miltiadis Gerothanassis und Ivan Jurica für die Zusammenarbeit. Filmreihe am Spielboden Dornbirn und Theater am Saumarkt, Feldkirch Spielboden Dornbirn Di und Mi jeweils Uhr Memory Books Deutschland/Schweiz 2007, 94 Minuten, Deutsche Fassung Mi und Di jeweils Uhr Same Same But Different Deutschland 2009, 104 Minuten, Deutsche Originalfassung Do und Fr jeweils Uhr Cachorro - Der Club der Bären Spanien 2004, 98 Minuten (span. O.m.U.) Theater am Saumarkt Do , Uhr Cachorro Bärenjunge Spanien, 2004, 95 Minuten, deutsche Fassung An- und Abreisezeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Land Vorarlberg Bildnachweis: Gerothanassis / Jurica 2012 AIDS/HIV als (andere) Form der Gouvernementalität Eröffnung Ausstellung und Filmreihe anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2013 Einladung AIDS/HIV als (andere) Form der Gouvernementalität Anläßlich des Welt-AIDS-Tag 2013 haben wir in Zusammenarbeit mit der der IG-Kultur Vorarlberg und der Vorarlberger Landesregierung zur Ausstellung AIDS/ HIV als (andere) Form der Gouvernementalität im Landhaus Bregenz und zur Filmreihe am Spielboden Dornbirn und im Theater am Saumarkt, Feldkirch eingeladen. Zur Eröffnung am in der Eingangshalle des Landhauses Bregenz, war die aus Wien angereiste Künstlerin Belinda Kazeem anwesend und führte in ihre Werke ein. Eröffnet wurde die Ausstellung von Landesrat Dr. Christian Bernhard. Programm Begrüßung Dr. Renate Fleisch, AIDS-Hilfe Vorarlberg Dr. Juliane Alton, IG Kultur Vorarlberg Einführung in die Ausstellung Künstlerin Belinda Kazeem Ausstellungseröffnung Landesrat Dr. Christian Bernhard Getränkeempfang Dauer der Ausstellung 3. bis 17. Dezember 2013 Montag bis Freitag 8.00 bis Uhr Eröffnung Ausstellung und Filmreihe anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2013 Montag 2. Dezember Uhr Landhaus Bregenz Eingangshalle Die Vorarlberger Landesregierung lädt Sie dazu herzlich ein. Mag. Markus Wallner Landeshauptmann 19

20 Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen Veranstaltungen der AIDS-Hilfe Vorarlberg zum Welt- AIDS-Tag 2013 im Überblick 21. Nov. 9:30 Uhr Pressekonferenz zum Welt-AIDS-Tag 2013 im Hotel Meßmer, Kornmarktstraße, 6900 Bregenz Nov. Beteiligung an der ersten European HIV testing week, FIND OUT MORE AND GET INVOLVED 28./29. Nov. ÖBB Infoaktion: Verteilung von Informationsmaterialien und Kondomen in Zügen, die schwerpunktmäßig von SchülerInnen frequentiert werden. 2. Dez. 17:00 Uhr Vernissage der Ausstellung und Filmreihe HIV/AIDS als (andere) Form der Gouvernemen talität im Landhaus Bregenz/Eingangshalle mit Landesrat Dr. Christian Bernhard und der Künstlerin Belinda Kazeem. Dauer der Ausstellung vom 3. bis 17. Dezember Eine Veranstaltung der AIDS-Hilfe Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Landesregierung und der IG-Kultur Vorarlberg Theater am Saumarkt Do , Uhr Cachorro Bärenjunge Spanien, 2004, 95 Minuten, Deutsche Fassung Dez. Infostand am Nikolausmarkt in Bregenz In Zusammenhang mit den Veranstaltungen/Aktionen der AIDS-Hilfe Vorarlberg im Jahr 2013 möchten wir auch heuer wieder darauf hinweisen, dass zusätzlich zu den regionalen und überregionalen Aktivitäten österreichweite Kampagnen, begleitend zur Arbeit der AIDS-Hilfen sehr wichtig sind. Es braucht dringend regelmäßig eine österreichweite Kampagne mit begleitenden Broschüren für die Allgemeinbevölkerung. Die finanzielle Ausstattung der AIDS-Hilfen Österreichs lässt eine Präventionsarbeit in dieser breiten Öffentlichkeit jedoch nicht zu. Wir plädieren daher an staatliche Einrichtungen, diese Kampagnen durchzuführen. Filmreihe am Spielboden Dornbirn und Theater am Saumarkt Feldkirch Spielboden Dornbirn Di und Mi jeweils Uhr Memory Books Deutschland/Schweiz 2007, 94 Minuten, Deutsche Fassung Mi und Di jeweils Uhr Same Same But Different Deutschland 2009, 104 Minuten, Deutsche Original fassungkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkk Do und Fr jeweils Uhr Cachorro - der Club der Bären Spanien 2004, 98 Minuten (span. O.m.U.) 20

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