AUSGLEICHSKASSE APPENZELL I.RH. IV-STELLE APPENZELL I.RH.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "AUSGLEICHSKASSE APPENZELL I.RH. IV-STELLE APPENZELL I.RH."

Transkript

1 AUSGLEICHSKASSE APPENZELL I.RH. IV-STELLE APPENZELL I.RH. AHV-AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE FAMILIENAUSGLEICHSKASSE ARBEITSLOSENKASSE Geschäftsbericht 2002

2 FORUM Seit dem 1. Januar 2003 gilt das neue Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG). Welches sind die Auswirkungen des ATSG für unsere Kundinnen und Kunden? Bundesrichter Dr. Franz Schön hat als Gastautor für die Leserinnen und Leser unseres Geschäftsberichtes seine Gedanken dazu niedergeschrieben. Dr. Schön ist der höchste Sozialversicherungsrichter der Schweiz er präsidiert das Eidgenössische Versicherungsgericht in Luzern. Dr. Franz Schön vereinigt juristische Fachkompetenz und mitmenschliches Verständnis. Er äussert in seinem Beitrag seine persönliche Meinung. Es war vor ungefähr 25 Jahren, als mir ich war damals seit einiger Zeit Gerichtsschreiber am Eidgenössischen Versicherungsgericht eine Frau aus der Ostschweiz telefonierte und sich nach dem Stand ihres Beschwerdeverfahrens erkundigte, das beim Gericht anhängig war. Konkret ging es um die revisionsweise Aufhebung einer Hilflosenentschädigung, welche der Versicherten seinerzeit bei leichter Hilflosigkeit zugesprochen worden war. Ich erklärte ihr, nach welchen Kriterien die Hilflosigkeit beurteilt werde und welche Grundsätze bei der Revision der Leistung zu beachten seien. Am Ende des Gesprächs sagte sie dann Folgendes: "Sie sind der Erste, mit dem ich über meinen Fall sprechen konnte." Diese Aussage hat mich stutzig gemacht und Fragen aufgeworfen. Warum hat das Gespräch nicht in einem früheren Stadium stattgefunden? Hat es die Frau vielleicht nicht gesucht? Oder hat sie nicht die Antwort auf ihre Fragen erhalten? Oder ist sie vielleicht sogar "abgewimmelt" worden? Nun, wie dem auch sei. Eines ist klar: es ist sicher nicht bloss suboptimal, wenn Fragen, Missverständnisse, Unklarheiten im Raum stehen bleiben und nicht "an der Quelle" beantwortet und behoben werden. Seit einigen Jahren ist im Sozialversicherungsbereich, insbesondere bei der Invalidenversicherung, ein Sinneswandel im Gange. Die Versicherten sind nicht mehr blosse "Verfügungsempfänger", und schon gar nicht mehr "Gewaltunterworfene" nach altem verwaltungsrechtlichem Verständnis. Sie sind vielmehr Kundinnen und Kunden der Dienstleistungsunternehmen "Sozialversicherungen". Es ist daher auch richtig, dass diese Kundinnen und Kunden ihre Informationsbedürfnisse dort befriedigen können, wo sie erstmals mit dem "Produkt" dieser Dienstleistungsunternehmen, also beispielsweise mit einer Verfügung, konfrontiert sind. 2

3 Die Sozialversicherungen sind und das beileibe nicht nur für Laien ein Buch mit sieben Siegeln. Die Regelwerke sind kompliziert; die Tendenz ist zunehmend. Und sie zeichnen sich durch eine mitunter nicht gerade kundenfreundliche Sprache aus. Das mit den sektoriellen Abkommen mit der EU am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen über die Personenfreizügigkeit und die künftig zu beachtenden EWG-Verordnungen Nr. 1408/71 und Nr. 574/72 verstärken diesen Eindruck. Auch die Verfügungen der Versicherungsträger sind für Kundinnen und Kunden nicht ohne weiteres verständlich. Dies ist kein Vorwurf an Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, welche die Verfügungen formulieren. Die Probleme liegen in der Komplexität des Systems, für dessen Verständnis Detailkenntnisse erforderlich sind, welche die Kundin oder der Kunde oftmals nicht besitzen und auch nicht besitzen müssen! Denken wir etwa an eine Rentenverfügung der Invalidenversicherung. Was ist da unter noch zumutbarer Arbeitsleistung, unter ausgeglichenem Arbeitsmarkt, unter Valideneinkommen und Invalideneinkommen zu verstehen, und wie sind die letzteren ermittelt worden? Und was bedeutet bei einer Rentenverfügung etwa das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen? Bei aller Aufklärung durch einschlägige Merkblätter hat schon mancher Versicherte darunter den zuletzt erzielten Lohn verstanden und einen Prozess bis zum Eidgenössischen Versicherungsgericht geführt, dies mit der Begründung, die Rente sei unrichtig berechnet, weil sein zuletzt erzielter Lohn doch viel höher gewesen sei als das in der Verfügung genannte Einkommen. Unklarheiten über die Ermittlung bestimmter Beiträge bestehen oftmals auch im Bereich der Ergänzungsleistungen, zumal hier ja jeder Franken, um den sich die Einnahmen vermindern oder die Ausgaben erhöhen, leistungswirksam ist.

4 FORUM Warum erwähne ich diese Beispiele? Die IV-Stellen und auch die übrigen Sozialversicherungsträger erlassen Jahr für Jahr hunderttausende von Verfügungen. Es liegt bei dieser Massenverwaltung in der Natur der Sache, dass Ungenauigkeiten, Fehler vorkommen oder Missverständnisse auftreten, die in einem möglichst einfachen Verfahren behoben werden sollen. Aus dieser Erkenntnis heraus ist im Rahmen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), das am 1. Januar 2003 in Kraft getreten ist, das Einspracheverfahren eingeführt worden. Es war bisher in der Unfall-, der Militär- und der Krankenversicherung bekannt und gilt nunmehr für alle Sozialversicherungsbereiche. Ausgenommen ist einzig die Berufliche Vorsorge (BVG). Wer so die ständerätliche Kommission in ihrem Bericht vom 27. September 1990 mit einer Verfügung nicht einverstanden ist, soll daher nicht gleich ein Gericht anrufen müssen, sondern sich vorerst nochmals mit dem Versicherungsträger auseinandersetzen. Dazu dient ein kostenloses und weitgehend formloses Einspracheverfahren, wie es nun in Art. 52 ATSG umschrieben ist. Es stellt anders als das bisherige Vorbescheidsverfahren in der Invalidenversicherung bereits eine rechtsmittelmässige Anfechtung der getroffenen Verfügung dar. Während eine Beschwerde an ein Gericht immer schriftlich zu erfolgen hat, kann die Einsprache auch mündlich zu Protokoll gegeben werden (Art. 10 ATSV). Mit dieser Verordnungsbestimmung nimmt der Bundesrat darauf Rücksicht, dass viele Versicherte, sei es wegen des Gesundheitszustandes, wegen ihrer Unbeholfenheit oder wegen ungenügender Schulbildung nicht in der Lage sind, ihre Anliegen mit hinreichender Deutlichkeit und Verständlichkeit schriftlich zum Ausdruck zu bringen. Das neue Einspracheverfahren erlaubt es, dass Fragen, Missverständnisse und Unklarheiten nicht im Raum stehen bleiben, sondern möglichst unkompliziert und ohne Beizug eines Sachverständigen und ohne die Anrufung eines Gerichtes geklärt werden können. Dabei ist aber wichtig, dass nicht der gleiche Sachbearbeiter, der die Verfügung formuliert hat, auch die Einsprache behandelt. Es könnte sonst und nicht zu Unrecht der Vorwurf des Richtens in eigener Sache erhoben werden. Es mag zutreffen, dass mit dem Einspracheverfahren für die IV-Stellen zusätzlicher Aufwand verbunden ist. Auf der andern Seite entfällt aber überall dort, wo im Einspracheverfahren eine Einigung erzielt werden kann, der sonst mit einem Gerichtsverfahren notwendigerweise verbundene Aufwand. Und es darf nicht vergessen werden: gut eingeführte und durchgeführte Einspracheverfahren fördern die Kundenfreundlichkeit der Dienstleistungsunternehmen "Sozialversicherungen". Dies ist eine Chance, die es zu nutzen gilt. 4

5 KURZCHRONIK 2002 UMSICHTIG WEITSICHTIG VORSICHTIG Als kantonales Kompetenzzentrum für die Sozialversicherungen arbeitet die Ausgleichskasse/IV-Stelle des Kantons Appenzell I.Rh. in einem sehr komplexen Umfeld. Viele Regeln werden auf Bundesebene in Bern festgelegt, die Regelungskompetenz der Kantone ist relativ gering. Es geht um sehr grosse Beträge. Die vielen Kundinnen und Kunden im Kanton wollen schnelle und gute Entscheide. Der Geschäftsbericht soll zeigen, dass wir im Rahmen einer Massenverwaltung umsichtig arbeiten müssen. Soziale Sicherheit erträgt keine "Hüsch- und Hott-Politik", auch nicht in der Durchführung. Damit wir wissen, wie wir in absehbarer Zukunft arbeiten müssen, haben wir uns weitsichtig mit den Problemen der sozialen Sicherheit in der Schweiz zu befassen. Als verantwortungsvolle Partner haben wir mit den uns anvertrauten Geldern vorsichtig zu arbeiten. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass die Kurzchronik unseres Unternehmens sich über weite Teile mit der Zukunft befasst. Unsere Devise heisst: Was Gegenwart ist, muss klappen! SEKTORIELLE ABKOMMEN SCHWEIZ-EG: VIEL PAPIER, ABER ES LÄUFT Auf den 1. Juni 2002 traten die sektoriellen Abkommen mit der Europäischen Union EU in Kraft. Sobald sich zwei Sozialversicherungssysteme berühren, gelten nun neue Koordinationsregeln. Obwohl die Vorbereitungszeit für die Aufsichts- und Durchführungsorgane sehr lang war, lagen zum Startzeitpunkt der Abkommen nur wenige Instruktionen und Formulare vor. Mit dem Inkrafttreten der Abkommen ist der Durchführungsaufwand massiv gestiegen. Nicht selten müssen für einen einzigen Fall gleich mehrere Formulare ausgefüllt und ausländischen Versicherungsträgern zugestellt werden. Für die Versicherten allerdings ist der Aufwand deutlich zurückgegangen. So genügt es, die Anmeldung für eine Leistung in einem einzigen Land einzureichen, um den Anspruch gegenüber sämtlichen anderen beteiligten Ländern zu wahren. 5

6 KURZCHRONIK 2002 ALLGEMEINER TEIL SOZIALVERSICHERUNGSGESETZGEBUNG: NEUE SPIELREGELN FÜR ALLE Nach jahrelangen Vorarbeiten trat das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) am 1. Januar 2003 in Kraft. Kernbegriffe der Sozialversicherung wurden vereinheitlicht und das Verfahren harmonisiert. Bedeutende Änderungen ergeben sich vor allem im Bereich der Rechtspflege: Gegen Verfügungen ist neu eine Einsprache beim Versicherungsträger möglich. Dies führt vor allem bei den Rechtsdiensten zu erheblich mehr Arbeit. Ob die kantonalen Gerichte im erhofften Umfang entlastet werden, wird sich erst noch weisen müssen. VIERTE IV-REVISION: STARTKLAR Das Parlament hat sich im Jahr 2002 wiederholt mit der Invalidenversicherung (IV) befasst und die Vorlage in der Zwischenzeit abgeschlossen. Auf den 1. Januar 2004 soll die 4. IV-Revision in Kraft treten. Ein Hauptziel der Revision war es, die Finanzen der IV wieder ins Lot zu bringen. Für die dringend notwendige finanzielle Konsolidierung soll die Mehrwertsteuer um 0.8 Prozentpunkte erhöht werden; zum Mehrwertsteuerzuschlag wird das Volk an der Urne Stellung nehmen können. Auf der Leistungsseite wird die Zusatzrente an die Ehepartner von IV-Rentnern gestrichen. Neben den Sparmassnahmen im Reformpaket gibt es aber auch punktuelle Verbesserungen für Menschen mit einer Behinderung. Die Hilflosenentschädigung wird neu konzipiert und der Betrag verdoppelt. So können Behinderte ihr Alltagsleben besser auf ihr Handicap abstimmen. Hier kommt denn auch eine Ausweitung der Ergänzungsleistungen zum Zug. Ebenfalls punktuell geändert wird das Rentensystem: Zwischen die ganze und die halbe IV-Rente wird eine Dreiviertelsrente eingeschoben. Bei einem Invaliditätsgrad zwischen 60 und 70 Prozent wird neu eine Dreiviertelsrente ausgerichtet. Künftig besteht erst ab einem Invaliditätsgrad von 70 Prozent ein Anspruch auf die ganze Rente. Zugleich wird das Taggeldsystem der IV jenem der Unfallversicherung angeglichen. 6

7 Die IV-Stellen bereiten sich nun darauf vor, die Revision umzusetzen. Neben den Änderungen im Leistungsbereich stellen sich dabei zwei zentrale Herausforderungen: der Regionalärztliche Dienst und die Arbeitsvermittlung. Spätestens auf den 1. Januar 2005 errichten die IV-Stellen Regionale Ärztliche Dienste (RAD), die mit der Abklärung der medizinischen Anspruchsvoraussetzungen betraut sind. Dabei ist für diese RAD nun auch das Untersuchungsverbot gefallen. Die RAD-Ärzte dürfen (und sollen, sofern dies notwendig ist) die Versicherten nun also auch persönlich untersuchen. Unsere Region allerdings verfügt bereits über einen Regionalen Ärztlichen Dienst. Dieser wurde im März 2001 als Pilotprojekt eingeführt, damals allerdings noch ohne Untersuchungskompetenz. Diesem Regionalen Ärztlichen Dienst Ostschweiz gehören die Kantone St. Gallen, Thurgau sowie beide Appenzell an. Beheimatet ist er bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Brauerstr. 54, St. Gallen. Neu sind die IV-Stellen nun auch zu einer aktiven Arbeitsvermittlung verpflichtet. Der Grundsatz der IV "Eingliederung vor Rente" wird durch den neuen gesetzlichen Auftrag verstärkt. Erste Erfahrungen zeigen, dass dieser Ansatz hilft, die Versicherten schneller und persönlicher auf dem Weg zurück zur Arbeit zu unterstützen. Gerade in diesem Zusammenhang kommt der interinstitutionellen Zusammenarbeit der IV-Stellen mit anderen Durchführungsorganen im Bereich der Sozialversicherung erhöhte Bedeutung zu. Der Druck auf die IV ist angesichts der Gesamtschulden von fünf Milliarden Franken und jährlichen Ausgaben von rund 10 Milliarden gross. Die IV-Stellen begrüssen es deshalb, dass ihre Arbeit nun endlich jährlich einer gründlichen Revision unterzogen wird. Transparenz über die Entscheide ist in jeder Sozialversicherung unumgänglich.

8 KURZCHRONIK AHV-REVISION: UMSTRITTEN In der Wintersession 2002 verabschiedete der Ständerat die Gesetzesanpassungen im Rahmen der 11. AHV-Revision. Der Zweitrat schuf sehr viele, grundlegende Differenzen zur Vorlage, wie sie vom Nationalrat in der Sondersession im Mai 2001 verabschiedet worden war. In zwei von drei Schwerpunktgeschäften ist der Ständerat völlig anderer Ansicht als die grosse Kammer. Folgende Themen stehen im Mittelpunkt der politischen Debatte: Finanzierung der AHV: Ein mittelfristiger Zusatzbedarf soll über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer gedeckt werden. Allerdings ist die Höhe der zusätzlichen Mehrwertsteuerprozente umstritten. Als weitere Zusatzeinnahme für die AHV ist vorgesehen, den Freibetrag für erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner aufzuheben. Diese Massnahme würde jährliche Mehreinnahmen von rund 200 Millionen Franken bringen. Ausserdem soll die heute bei 10'100 Franken liegende Plafonierung Nichterwerbstätigen-Beiträge entfallen. Neu will der Ständerat auch die Taggelder der Unfall- und der Krankenversicherung der Beitragspflicht unterstellen. Zudem soll der Beitragssatz für Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von heute 7,8 auf 7,9 Prozent erhöht werden. Flexibles Rentenalter: Das Frauenrentenalter soll endgültig dem Rentenalter der Männer angeglichen werden. Diesem grundsätzlichen Anliegen schloss sich der Ständerat an. Danach würde ab dem Jahr 2009 auch das Rentenalter für Frauen bei 65 Jahren liegen. Dies hätte jährliche Minderausgaben von rund 450 Mio. Franken zur Folge. Nach dem Willen des Nationalrates sollen diese Einsparungen für eine grosszügigere Regelung des flexiblen Rentenalters im Rahmen des vorzeitigen Rentenbezuges verwendet werden. Der Ständerat entschied nun aber, diese Einsparungen nicht für eine Reduktion des Kürzungssatzes bei tieferen Einkommen einzusetzen. Der Kürzungssatz soll nämlich nach rein versicherungsmathematischen Grundsätzen festgelegt werden. Diese Abweichung von den Beschlüssen des Nationalrates dürfte im Differenzbereinigungsverfahren zwischen den beiden Parlamentskammern noch viel zu diskutieren geben. Witwen- und Witwerrente: Die Anspruchsvoraussetzungen für Witwen- und Witwerrenten sind heute völlig unterschiedlich. Im Rahmen der laufenden Revision soll eine Angleichung stattfinden. Auch hier schuf der Ständerat wesentliche Differenzen zu den Entscheiden des Nationalrates: Die Witwenrenten sollen von heute 80 auf neu 60 Prozent einer einfachen Altersrente reduziert werden. Im Gegenzug sollen die Waisenrenten von 40 auf 50 Prozent erhöht werden. Diese Lösung bevorteilt Witwen mit Kindern, sofern diese Anspruch auf eine Waisenrente haben. Bei nur einem Kind ergibt sich derselbe Rentenbetrag (Witwenund Waisenrente zusammen), bereits ab zwei Kindern resultierte hingegen eine höhere Rente. Die Differenzbereinigung zwischen National- und Ständerat wird frühestens in der Sondersession vom Mai abgeschlossen. Das Inkrafttreten der 11. AHV-Revision wird damit nicht vor Januar 2005 möglich sein. 8

9 MUTTERSCHAFTSVERSICHERUNG: AUF ERFOLGSKURS Der Nationalrat als Erstrat nahm im Dezember 2002 den Vorschlag für eine Mutterschaftsversicherung klar an. Dies wurde politisch erst durch die Bildung einer sehr breiten Koalition möglich. Dank einer Ergänzung der Erwerbsersatzordnung (EOG) soll künftig allen erwerbstätigen Müttern während 14 Wochen eine Erwerbsersatzentschädigung im Umfang von 80 Prozent des Erwerbseinkommens zustehen. Im besten Fall können die Ausgleichskassen ab dem 1. Januar 2004 die ersten Mutterschaftsentschädigungen ausrichten. Im Zuge der Einführung der Mutterschaftsversicherung sollen auch die Ansätze der Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende von heute 65 auf neu 80 Prozent des Erwerbseinkommens erhöht werden.

10 VERSICHERUNGS- UNTERSTELLUNG UND BEITRÄGE ÜBER 26 MILLIONEN EINNAHMEN Beitragsvolumen 2002 Kantonale Kinderzulagen 4'324'273. Kinderzulagen Landwirtschaft 25'276. Arbeitslosenversicherung 4'144'649. AHV/IV/EO 17'915'703. STABILE MITGLIEDERZAHL 3'000 2'500 2'000 1'500 1'000 Mitglieder der Ausgleichskasse des Kantons I.Rh. 2'326 Mitglieder im Kanton Appenzell I.Rh. bei Verbandsausgleichskassen Als 'Mitglieder' einer Ausgleichskasse werden Arbeitgebende, Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige bezeichnet, die bei der Ausgleichskasse die Sozialversicherungsbeiträge abrechnen. Die Mitglieder der Verbandsausgleichskassen sind bei unserer Kasse für die Familienausgleichskasse angeschlossen. ENTWICKLUNG DER BEITRAGSEINNAHMEN 21'000'000 18'000'000 15'000'000 12'000'000 9'000'000 Beiträge AHV / IV / EO 17'915'703. Beiträge ALV 4'144'649. Beiträge FAK 4'324'273. 6'000'000 3'000'

11 VERSICHERUNGS- UNTERSTELLUNG UND BEITRÄGE Das Jahr 2002 endete bekanntlich in einer Konjunkturschwäche. Das Beitragsvolumen ist dementsprechend leicht zurückgegangen. Die FAK-Beiträge sind allerdings in erster Linie als Folge der Reduktion des Beitragssatzes von 1,8% auf 1,7% gesunken. Dass die Innerrhoder Volkswirtschaft vergleichsweise robust ist, zeigen auch andere Werte. Auf das Jahr 2003 wird die Wirtschaft durch eine Senkung der Beiträge an die Arbeitslosenversicherung entlastet. Dies soll der antizyklischen Konjunkturunterstützung dienen. BEITRAGSBEZUG Mahnungen 550 Betreibungen Die Ausgleichskassen sind bekannt für ihren konsequenten Beitragsbezug. Die stets kleine Zahl von Betreibungen ist in erster Linie auf die allgemein sehr gute Zahlungsmoral unserer Kunden zurück zu führen. Dafür gebührt unseren Mitgliedern der beste Dank. Obwohl der Bund das Inkassoverfahren der AHV im Jahr 2001 stark verschärfte, müssen wir im Mehrjahresvergleich erfreulicherweise keine Zunahme der Inkassomassnahmen feststellen. Im Jahr 2002 musste sich die Ausgleichskasse an einem Konkurs beteiligen. Sofern die Sozialwerke trotz Konkurs oder Betreibung zu Schaden kommen, müssen alle Verantwortlichen in Verwaltungsrat und Geschäftsführung mit einer Schadenersatzklage rechnen. 11

12 LEISTUNGEN MEHR ALS 55 MILLIONEN FRANKEN LEISTUNGEN Leistungsvolumen 2002 Familienzulagen Landwirtschaft 1'904'873. AHV-/IV-Sachleistungen 2'785'548. Kantonale Kinderzulagen 5'214'522. Erwerbsersatz 902'461. IV-Geldleistungen 6'355'985. Ergänzungsleistungen 2'984'117. AHV-Geldleistungen 35'243'188. UNSERE HAUPTAUFGABEN: AHV / IV / EO 42'000'000 35'000'000 28'000'000 21'000'000 14'000'000 7'000'000 AHV 35'243'188. Geldleistungen Invalidenversicherung (ohne Taggelder) 6'355'985. Erwerbsersatzordnung 902' Die AHV ist die wichtigste Sozialversicherung der Schweiz. Die enorme volkswirtschaftliche und sozialpolitische Bedeutung der obligatorischen Altersversicherung zeigt sich denn auch an den Zahlen der Ausgleichskasse Appenzell I.Rh. Mehr als die Hälfte des gesamten Leistungsvolumens machten die Rentenzahlungen für die AHV aus. 12

13 LEISTUNGEN STABILE GESAMTZAHL VON AHV-/IV- UND EL-BEZÜGERINNEN UND -BEZÜGERN 2'100 AHV-Bezügerinnen und -Bezüger 1'981 1'800 1'500 IV-Bezügerinnen und -Bezüger 479 1' EL-Bezügerinnen und -Bezüger Der Altersrentneranteil an der Bevölkerung nimmt konstant zu. Geburtenrückgang und erhöhte Lebensdauer sind die Hauptgründe für diese demographische Entwicklung. Die Entwicklung bei der IV beruht u.a. auf drei Faktoren: Demographie, Langlebigkeit der Rentner sowie der Anstieg am Frauenanteil bei den Renten. Appenzell I.Rh. hat eine durchschnittliche IV-Rentenquote. Von den Personen, welche eine Alters-, Hinterlassenen- oder eine Invalidenrente beziehen, hat nur der Kanton Wallis einen geringeren Anteil an EL-Bezügern als der Kanton Appenzell I.Rh. FAK UND FLG: ÜBER 7,1 MILLIONEN FRANKEN FAMILIENZULAGEN IM KANTON APPENZELL I.RH. 7'500'000 6'000'000 4'500'000 3'000'000 1'500'000 0 Kantonale Kinderzulagen 5'214'522. Familienzulagen Landwirtschaft 1'904' Die Kinderzulagenregelung in der Schweiz ist komplex. Neben den Bundesregelungen für Landwirte und Bundesbeamte gibt es Zulagen für Angestellte, deren Regelung Sache der Kantone ist. Der Kanton Appenzell I.Rh. ist einer derjenigen Kantone, welcher darüberhinaus auch Familienzulagen für Selbständigerwerbende ausrichtet. Allerdings hängt die Anspruchsberechtigung vom steuerpflichtigen Einkommen ab. Im Kanton Appenzell I.Rh. haben die Arbeitgeber ihre Beiträge an unsere Familienausgleichskasse zu entrichten. 13

14 LEISTUNGEN ERGÄNZUNGSLEISTUNGEN: BEDARFSGERECHTE ZUSCHÜSSE 2'500'000 2'000'000 EL zur AHV 1'789'736. 1'500'000 1'250'000 EL zur IV 1'194'381. 1'000' ' ' '000 0 Die kantonalen Ergänzungsleistungen zur AHV und IV sind als Bedarfsleistungen konzipiert. Zusammen mit weiteren Einnahmen wie Pensionskassenrenten und Vermögen sollen die Ergänzungsleistungen allen Rentnerinnen und Rentnern den Existenzbedarf decken und somit Armut verhindern. Dieses Ziel kann bei AHV/IV-Rentnern in der Regel erreicht werden. Die Zahlungen der individuellen Prämienverbilligungen, welche zusammen mit den Ergänzungsleistungen ausgerichtet werden, sind in diesen Zahlen nicht inbegriffen (im Jahr 2002 Fr. 509'449. ). AUSSERORDENTLICHE KANTONALE ERGÄNZUNGSLEISTUNGEN '000 60'000 50'000 Bezogene ausserordentliche Ergänzungsleistungen 36' '000 30'000 20'000 10' Anzahl Bezüger 13 14

15 LEISTUNGEN Der Kanton Appenzell I.Rh. richtet als einer der wenigen Kantone seit 1990 zusätzlich zu den ordentlichen auch ausserordentliche Ergänzungsleistungen aus. Anspruch darauf haben Personen, die trotz ordentlicher Ergänzungsleistungen den Lebensbedarf bei notwendigem Aufenthalt in Pflegeheimen oder Kliniken nicht zu decken vermögen, wobei das Reinvermögen Fr. 10'000. bei Alleinstehenden und Fr. 20'000. bei Ehepaaren nicht übersteigen darf. Bezugsberechtigt ist eine Person überdies erst dann, wenn sie während mindestens 5 Jahren zivilrechtlichen Wohnsitz im Kanton hatte. ARBEITSLOSENKASSE, REG. ARBEITSVERMITTLUNGSZENTRUM RAV 5'000'000 4'000'000 Ausbezahlte Taggelder 2'228'678. 3'000'000 2'000'000 1'000' Seit Sommer 2001 nimmt die Arbeitslosigkeit in der Schweiz wieder zu. Lag die Arbeitslosenquote im Kanton Appenzell l.rh. im Juni 2001 noch bei 0.25% (17 Arbeitslose), erreichte sie im Dezember 2002 bereits die Marke von 1.20% (82 Arbeitslose). Im nationalen Vergleich steht unser Kanton zwar immer noch gut da, beträgt die Arbeitslosenquote der Schweiz Ende Dezember 2002 doch 3.60% (129'802 Arbeitslose). Besondere Besorgnis erregt der Umstand, dass vermehrt Jugendliche und Kaderleute von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Im Vergleich zum schweizerischen Durchschnitt sind über 50-jährige in unserem Kanton deutlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als etwa die 20- bis 34-jährigen. 900'000 Ausbezahlte Kurzarbeitsentschädigung 800' ' ' '000 Schlechtwetterentschädigung 16' ' '000 Insolvenzentschädigung 300' ' '

16 INVALIDENVERSICHERUNG NUR MINIMER ANSTIEG DER ERSTMALIGEN LEISTUNGSGESUCHE Anzahl Erledigungen Ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Kantonen blieb die Zahl der erstmaligen IV-Anmeldungen in den letzten sechs Jahren mehr oder weniger stabil. Allerdings wird die Festlegung des Invaliditätsgrades bei Rentengesuchen immer anspruchsvoller, komplexer und auch umstrittener. Erschwerend kommt dazu, dass die Eingliederung von Menschen mit einer Behinderung immer schwieriger wird Rentenrevisionen: Bestätigungen/Erhöhungen 77 Rentenrevisionen: Verminderungen/Aufhebungen 1 Erstmalige Rentenbeschlüsse: Zusprachen Erstmalige Rentenbeschlüsse: Ablehnungen 4 Der Kanton Appenzell I.Rh. wies Ende des Jahres 2000 eine Rentenquote auf, die knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt lag (3.62 Rentenbezüger auf 100 Personen im erwerbstätigen Alter). Im Jahre 2001 (die Zahlen für das Jahr 2002 liegen noch nicht vor) verzeichnete unser Kanton schweizweit die mit Abstand tiefste Zuwachsrate an Neurenten. 16

17 INVALIDENVERSICHERUNG FÜR FAST 3 MILLIONEN FRANKEN RECHNUNGEN GEPRÜFT 4'000'000 3'000'000 Sachleistungen AHV/IV 2'785'548. 2'000'000 1'000' Im vergangenen Jahr wurden 2'152 Rechnungen geprüft. Es sind dies Rechnungen der Versicherten und der Durchführungsstellen (Ärzte, Spitäler, Hilfsmittellieferanten, Schulen usw.). Jede Rechnung wird vor der Bezahlung durch die Zentrale Ausgleichsstelle in Genf zweifach kontrolliert. Die elektronisch gemeldeten Rechnungen sind nicht in diesen Zahlen enthalten. EINGLIEDERUNG VOR RENTE Zusprachen Medizinische Massnahmen 89 Hilfsmittel IV 54 Hilfsmittel AHV 51 Berufliche Massnahmen Ablehnungen Medizinische Massnahmen 33 Hilfsmittel IV Hilfsmittel AHV 10 Berufliche Massnahmen 14 Im Vordergrund der Tätigkeit einer IV-Stelle steht die berufliche Wiedereingliederung unserer Versicherten (Eingliederung vor Rente). Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten offen: Medizinische oder berufliche Massnahmen, aber auch die Finanzierung von Hilfsmitteln können zu einer Eingliederung in das Berufsleben führen mussten in 24 Fällen Ansprüche auf Sonderschulung und Pflegebeiträge geprüft werden. 17

18

19 JAHRESRECHNUNG DER AUSGLEICHSKASSE / IV-STELLE BESTANDESRECHNUNG Aktiven Kassa 13' ' Postcheck 1'467' '350' Bank 192' ' Total Aktiven 1'674' '090' Passiven Schulden beim RK 2 (AHV-Fonds) 1'286' '422' Schulden beim RK 4 (EL) 27' ' Schulden beim RK 5 (FAK) 286' ' Schulden beim RK 6 (a.o. EL und kant. Hilfskasse) 57' ' Schulden beim RK 9 (Verwaltungsrechnung) 16' ' Total Passiven 1'674' '090' AHV-FONDSRECHNUNG Aktiven Kontokorrent Beitragspflichtige 2'138' '212' Guthaben beim RK 1 1'286' '422' Total Aktiven 3'424' '635' Passiven Kontokorrent Zentrale Ausgleichskasse (ZAS) 3'385' '606' Kontokorrente Leistungsempfänger/Verrechnungen 39' ' Total Passiven 3'424' '635'

20 JAHRESRECHNUNG DER AUSGLEICHSKASSE / IV-STELLE BETRIEBSRECHNUNG Einnahmen AHV/IV/EO-Beiträge 17'915' '304' Nachzahlung abgeschriebener Beiträge 3' ' Verzugszinsen 35' ' Landwirtschaftliche Kinderzulagenordnung 25' ' Arbeitslosenversicherung 4'144' '202' Nachzahlung abgeschriebener ALV-Beiträge 2' Rückerstattungsforderungen AHV 10' ' Rückerstattungsforderungen IV 6' ' Rückerstattungsforderungen EO 4' ' Landesausgleich 23'021' '745' Total Einnahmen 45'171' '348' Ausgaben Abschreibungen Beiträge 46' ' Vergütungszinsen 1' Abschreibung ALV-Beiträge 3' ' AHV-Renten und Hilflosenentschädigungen 35'243' '910' IV-Renten, Taggelder und Hilflosenentschädigungen 6'496' '289' Hilfsmittel der AHV 12' ' Gerichtskosten / Parteientschädigungen 4' ' Durchführungskosten (Rechnungskreis 3) 538' ' EO-Entschädigungen inkl. Beitragsanteile 902' ' Landw. Familienzulagen an Arbeitneh. u. Kleinbauern 1'904' '908' Durchführungskosten Arbeitslosenversicherung 17' ' Total Ausgaben 45'171' '348'

21 JAHRESRECHNUNG DER AUSGLEICHSKASSE / IV-STELLE VERWALTUNGSRECHNUNG Aktiven Kontokorrent Beitragspflichtige 44' ' Guthaben beim RK 1 16' ' Debitoren 121' ' Sparguthaben / Obligationen 1'109' '109' Mobiliar / Büromaschinen / Informatikmittel 77' ' Total Aktiven 1'369' '357' Passiven Kreditoren, Transitorische Passiven 75' ' Kant. Hilfskasse 2' ' Rückstellung für Mehrwertsteuer 37' ' Rückstellung für EDV-Erneuerung ' Reserven 1'239' '225' Vortrag auf neue Rechnung 14' ' Total Passiven 1'369' '357' Einnahmen Verwaltungskostenbeiträge der Abrechnungspflichtigen 464' ' Vergütung Durchführungskosten der IV-Stelle 538' ' Verwaltungskostenzuschüsse aus dem AHV-Ausgleichsfonds, der Arbeitslosenversicherungskasse und für übertragene Aufgaben (FAK / EL / ALV / RAV) 858' ' Zinsen und Verzugszinsen 50' ' Verschiedene Einnahmen 17' ' Total Einnahmen 1'929' '645' Ausgaben Ausgaben (inkl. IV-Stelle) 1'914' '630' Einnahmen-Überschuss 14' ' Total Ausgaben 1'929' '645'

Ihre Sozialversicherungen unser Metier.

Ihre Sozialversicherungen unser Metier. Schwyzer Schlüssel zur sozialen Sicherheit Ihre Sozialversicherungen unser Metier. Wir sind für Sie da. Als kantonal verankertes Kompetenzzentrum sichern wir der gesamten Schwyzer Bevölkerung den Zugang

Mehr

Geschäftsbericht 2011

Geschäftsbericht 2011 Geschäftsbericht 211 AHV-AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE FAMILIENAUSGLEICHSKASSE ARBEITSLOSENKASSE REGIONALES ARBEITSVERMITTLUNGSZENTRUM AUSGLEICHSKASSE APPENZELL I.RH. IV-STELLE APPENZELL I.RH. Inhalt Vorwort

Mehr

AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE NIDWALDEN

AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE NIDWALDEN AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE NIDWALDEN NIDWALDNER SCHLÜSSEL ZUR SOZIALEN SICHERHEIT UMFASSENDE DIENSTLEISTUNGEN SCHLANKE ORGANISATION WICHTIGSTE KENNZAHLEN INHALT 3 DIE SOZIALVERSICHERUNGEN BILDEN EIN NETZ,

Mehr

1.2015 Allgemeines Änderungen auf 1. Januar 2015

1.2015 Allgemeines Änderungen auf 1. Januar 2015 1.2015 Allgemeines Änderungen auf 1. Januar 2015 Stand am 1. Januar 2015 1 Übersicht Dieses Merkblatt informiert Sie über die Änderungen auf 1. Januar 2015 bei Beiträgen und Leistungen. Randziffern Beiträge

Mehr

Info-Blatt: Obligatorische Sozialversicherungen der Schweiz

Info-Blatt: Obligatorische Sozialversicherungen der Schweiz Info-Blatt: Obligatorische Sozialversicherungen der Schweiz Änderungen der Kennzahlen per 1. Januar 2015 AHV/IV- pro Monat Renten minimale monatliche Vollrente CHF 1 170 CHF 1 175 maximale monatliche Vollrente

Mehr

1.2012 Stand am 1. Januar 2012

1.2012 Stand am 1. Januar 2012 1.2012 Stand am 1. Januar 2012 Änderungen auf 1. Januar 2012 bei Beiträgen und Leistungen Übersicht Randziffern Beiträge 1-4 Leistungen der AHV 5 Leistungen der IV 6-7 Auskünfte und weitere Informationen

Mehr

1. Ausgangslage. 2. Ziel der staatlichen Vorsorge (1. Säule AHV/IV).

1. Ausgangslage. 2. Ziel der staatlichen Vorsorge (1. Säule AHV/IV). 1. Ausgangslage. Die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden - vorsorge ist in der Schweiz auf drei Säulen aufgebaut: Die erste Säule dient im Fall von Alter, Tod und Invalidität der Existenzsicherung.

Mehr

Statistik der Familienzulagen 2013

Statistik der Familienzulagen 2013 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Statistik der Familienzulagen 2013 1) Einleitung 1 2) Gesamtsystem der FZ 2 3) Kassenstruktur FamZG 5 4) Leistungen FamZG

Mehr

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung 2.08 Beiträge Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eine obligatorische

Mehr

4.06 Stand am 1. Januar 2013

4.06 Stand am 1. Januar 2013 4.06 Stand am 1. Januar 2013 Das IV-Verfahren Meldung 1 Für die Früherfassung können versicherte Personen bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons gemeldet werden. Das Formular Meldeverfahren kann bei den

Mehr

Existenzsicherung. Die staatliche Vorsorge gewährleistet im Rahmen der AHV/IV die Deckung des Existenzbedarfes für die gesamte Bevölkerung.

Existenzsicherung. Die staatliche Vorsorge gewährleistet im Rahmen der AHV/IV die Deckung des Existenzbedarfes für die gesamte Bevölkerung. 1. Säule, AHV/IV Existenzsicherung Die staatliche Vorsorge gewährleistet im Rahmen der AHV/IV die Deckung des Existenzbedarfes für die gesamte Bevölkerung. 1. Ausgangslage. Die Alters-, Hinterlassenen-

Mehr

Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO

Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO 2.02 Beiträge Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV)

Mehr

Reformen Sozialversicherungen

Reformen Sozialversicherungen Eidgenössisches Departement des Innern EDI Generalsekretariat GS-EDI Reformen Sozialversicherungen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) Wiederaufnahme des Reformprozesses nach der Ablehnung der

Mehr

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung 6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Erwerbstätige Mütter haben für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung.

Mehr

Sozialversicherungen

Sozialversicherungen Workshop 3 Was Frau wissen sollte zu. Welche Leistungen stehen von AHV und IV zur Verfügung? Zahno Thomas Eingliederungskoordinator IV Stelle Wallis, Zweigstelle Brig Dipl. Sozialversicherungsexperte Thomas.zahno@vs.oai.ch

Mehr

Jahresbericht 2010. 1. Januar 2010 31. Dezember 2010

Jahresbericht 2010. 1. Januar 2010 31. Dezember 2010 Jahresbericht 2010 Jahresbericht 2010 1. Januar 2010 31. Dezember 2010 Aufgaben und Dienstleistungen des SVA AHV IV EO MSE EL ALV FAK KV SF Alters- und Hinterlassenenversicherung Renten, Hilflosenentschädigungen,

Mehr

Sozialversicherungen der Schweiz

Sozialversicherungen der Schweiz Sozialversicherungen der Schweiz Stephanie John Sozialversicherungsfachfrau FA www.svasg.ch 1 Agenda Soziales Fundament der Schweiz Die einzelnen Sozialversicherungen im Vergleich Entwicklung in den einzelnen

Mehr

ALTERSVORSORGE Arbeitsauftrag

ALTERSVORSORGE Arbeitsauftrag Aufgabe 1 Verständnisfragen zum Einstiegstext a. Mit welchem Alter beginnt die Beitragspflicht von erwerbstätigen Personen? b. Ab welchem Alter beginnt die Beitragspflicht von nichterwerbstätigen Personen?

Mehr

Informationen zum. Vorsorge-System Schweiz

Informationen zum. Vorsorge-System Schweiz Informationen zum Vorsorge-System Schweiz VORSORGE-SYSTEM DER SCHWEIZ Sozialversicherungssystem Schweiz Für Sie als Grenzgänger gehen wir hinab in die Abgründe des Schweizerischen Sozialversicherungssystems

Mehr

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich Sozialversicherungen in der Praxis Das Wichtigste für Arbeitgebende von Angestellten im Privathaushalt und Arbeitgebende mit vereinfachtem Abrechnungsverfahren Gültig ab 1. Januar 2015 123 Sie haben sich

Mehr

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren 2.07 Beiträge Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Arbeitgebende Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Das vereinfachte Abrechnungsverfahren ist Teil des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung

Mehr

4.06 Leistungen der IV Das IV-Verfahren

4.06 Leistungen der IV Das IV-Verfahren 4.06 Leistungen der IV Das IV-Verfahren Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Für die Früherfassung können versicherte Personen bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons gemeldet werden. Die versicherte

Mehr

2.03 Beiträge Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO

2.03 Beiträge Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO 2.03 Beiträge Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO Stand am 1. Januar 2015 Auf einen Blick Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV) und

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort... 5 Inhaltsverzeichnis... 7 Abkürzungsverzeichnis... 15 Informationsquellen... 19 A. Unterstellung unter die Sozialversicherung... 21 1. Fragestellung...

Mehr

Beiträge der Studierenden an die AHV, die IV und die EO

Beiträge der Studierenden an die AHV, die IV und die EO 2.10 Beiträge Beiträge der Studierenden an die AHV, die IV und die EO Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV) und die

Mehr

Geschrieben von: Administrator Freitag, den 30. Oktober 2009 um 13:10 Uhr - Aktualisiert Samstag, den 27. Juni 2015 um 07:49 Uhr

Geschrieben von: Administrator Freitag, den 30. Oktober 2009 um 13:10 Uhr - Aktualisiert Samstag, den 27. Juni 2015 um 07:49 Uhr 1. AHV (Alters- und Hinterlassenenrente / 1. Säule) Die AHV bildet zusammen mit dem BVG (Pensionskasse/2. Säule) die Altersvorsorge (gesetzliches Minimum für unselbständig Erwerbende). Dazu kommen eventuell

Mehr

Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO

Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO 2.03 Beiträge Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV) und

Mehr

aktuell Sozialversicherungen: Beiträge und Leistungen 2012 die wichtigsten änderungen bei der ahv per 1. 1. 2012 finden sie auf der rückseite. 1. Säule, AHV/IV/EO Beiträge Unselbstständigerwerbende Ab

Mehr

Flexibles Rentenalter. Anspruch auf eine Altersrente 1 Anspruch auf eine Altersrente haben Personen, die das

Flexibles Rentenalter. Anspruch auf eine Altersrente 1 Anspruch auf eine Altersrente haben Personen, die das 3.04 Stand am 1. Januar 2011 Flexibles Rentenalter Anspruch auf eine Altersrente 1 Anspruch auf eine Altersrente haben Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben. 2 Für Männer liegt das ordentliche

Mehr

Pflegekosten: Wer soll das bezahlen? Die Neuordnung der Pflegefinanzierung steht vor der Tür

Pflegekosten: Wer soll das bezahlen? Die Neuordnung der Pflegefinanzierung steht vor der Tür Pflegekosten: Wer soll das bezahlen? Die Neuordnung der Pflegefinanzierung steht vor der Tür Andreas Dummermuth Weiterbildungsseminar SVS Nord-Ostschweiz Weinfelden, Drei Punkte Pflegebedürftigkeit als

Mehr

Aktuelles zur beruflichen Integration. IVG-Revision

Aktuelles zur beruflichen Integration. IVG-Revision Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Aktuelles zur beruflichen Integration vor dem Hintergrund der laufenden IVG-Revision Berufsschule für Hörgeschädigte 7.

Mehr

2.03 Stand am 1. Januar 2012

2.03 Stand am 1. Januar 2012 2.03 Stand am 1. Januar 2012 Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung 1 Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die

Mehr

Sozialversicherungsrecht

Sozialversicherungsrecht Sozialversicherungsrecht ZV, Fachtagung Brunnen, 7. / 8. November 2013 Grundlagen Übersicht 1. Wozu braucht es Sozialversicherungen? / Geschichte 2. Das 3-Säulen-Konzept 3. Finanzierung / Leistungen 4.

Mehr

4.02 Leistungen der IV Taggelder der IV

4.02 Leistungen der IV Taggelder der IV 4.02 Leistungen der IV Taggelder der IV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Taggelder ergänzen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV): Sie sollen den Lebensunterhalt der Versicherten

Mehr

Orientierung über Beitrags- und Abrechnungspflicht, Beitragsbezug und Leistungen

Orientierung über Beitrags- und Abrechnungspflicht, Beitragsbezug und Leistungen Orientierung über Beitrags- und Abrechnungspflicht, Beitragsbezug und Leistungen Arbeitgeber Inhaltsübersicht 1. Beitragspflicht 2 1.1 Allgemeines 2 1.2 AHV/IV/EO/ALV-Beiträge 2 1.3 Verwaltungskostenbeitrag

Mehr

Personalversicherungen

Personalversicherungen Personalversicherungen Eine Kurzorientierung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer AHV/IV 1. Säule ALV Arbeitslosenversicherung BVG Vorsorge der 2. Säule UVG Obligatorische Unfallversicherung Krankentaggeldversicherung

Mehr

Vorsorge in der Schweiz und an der Universität Basel

Vorsorge in der Schweiz und an der Universität Basel Vorsorge in der Schweiz und an der Universität Basel Stand: 1.1.2014 lic.rer.pol. Ulrich Pfister, Ressort Personal 23.05.2014 1 Ziel: Existenzsicherung Versicherer: Bund 1. Säule 2. Säule 3. Säule Obligatorisch

Mehr

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende. 1. Säule

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende. 1. Säule Das 3-Säulen Prinzip 1. Säule Die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV ist der bedeutendste Pfeiler der sozialen Vorsorge in der Schweiz. Die AHV soll den wegen Alter und Tod zurückgehenden oder

Mehr

Tagung: Für soziale Sicherheit und Altersvorsorge, 22. März 2013 (GBKZ)

Tagung: Für soziale Sicherheit und Altersvorsorge, 22. März 2013 (GBKZ) 1 Tagung: Für soziale Sicherheit und Altersvorsorge, 22. März 2013 (GBKZ) Workshop Der Abbau bei der Invalidenversicherung (Christoph Lüthy, Leiter Rechtsdienst Pro Mente Sana, Schweiz. Stiftung, die sich

Mehr

Zusatzleistungen zur AHV/IV

Zusatzleistungen zur AHV/IV Fsdgfdgsfg Zusatzleistungen zur AHV/IV 2012 November 2013 (intern) Zusatzleistungen zur AHV/IV 2012 Der statistische Bericht zu den Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur informiert über die

Mehr

Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung

Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) Entwurf Änderung vom Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom

Mehr

6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG

6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG 6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG) ist die Unfallversicherung

Mehr

6.05 Stand am 1. Januar 2008

6.05 Stand am 1. Januar 2008 6.05 Stand am 1. Januar 2008 Obligatorische Unfallversicherung UVG Obligatorische Versicherung für Arbeitnehmende in der Schweiz 1 Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind obligatorisch unfallversichert.

Mehr

Stand am 1. Januar 2006

Stand am 1. Januar 2006 3.01 Stand am 1. Januar 2006 Altersrenten und Hilflosenentschädigungen der AHV 1 Altersrenten Anspruch auf eine Altersrente haben Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben. Für Männer liegt

Mehr

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich Sozialversicherungen in der Praxis Das Wichtigste für Arbeitgebende Gültig ab 1. Januar 2015 123 Sie haben sich bei uns als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber angemeldet und sind nun Mitglied unserer Ausgleichskasse.

Mehr

Altersvorsorge 2020. Delegiertenversammlung VAA, 23. April 2014 Mario Christoffel, BSV

Altersvorsorge 2020. Delegiertenversammlung VAA, 23. April 2014 Mario Christoffel, BSV Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Altersvorsorge 2020 Delegiertenversammlung VAA, 23. April 2014 Mario Christoffel, BSV Die drei grossen Herausforderungen

Mehr

Zusatzleistungen zur AHV/IV

Zusatzleistungen zur AHV/IV Zusatzleistungen zur AHV/IV Zusatzleistungen zur AHV/IV sind nach Bundesrecht. Ergänzungsleistungen (inkl. KKV) nach kantonalem Recht: Beihilfen Pflegefinanzierung Volketswil Donnerstag, 2. Dezember 2010

Mehr

Sozialversicherungen 2015

Sozialversicherungen 2015 An unsere Kunden Baden-Dättwil, November Sozialversicherungen 2015 Sehr geehrte Damen und Herren Mit der nachfolgenden Zusammenstellung geben wir Ihnen einen Überblick über die Neuerungen in den schweizerischen

Mehr

SOZIALVERSICHERUNGEN. Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern

SOZIALVERSICHERUNGEN. Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern VERSICHERUNGSMEDIZIN SOZIALVERSICHERUNGEN Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern Lernziele Social insurance C PH 72 C PH 73 C PH 74 General aims and characteristics of social insurance.

Mehr

Die Revision der Invalidenversicherung

Die Revision der Invalidenversicherung MUSTER-REFERAT Bundesamt für Sozialversicherungen Die Revision der Invalidenversicherung Einleitung Sehr geehrte Damen und Herren Für Menschen mit Behinderungen ist die Invalidenversicherung eine unentbehrliche

Mehr

11.1.03. Invalidenversicherung (IV)

11.1.03. Invalidenversicherung (IV) 11.1.03. Invalidenversicherung (IV) Rechtsgrundlagen Die wichtigsten Rechtsgrundlagen sind: Art. 111 BV Art. 112 BV Bundesgesetz über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG), SR 831.20 Verordnung

Mehr

ALS Leistungsziele 5. Schriftliche Leistungsziele

ALS Leistungsziele 5. Schriftliche Leistungsziele ALS Leistungsziele 5 Schriftliche Leistungsziele Dajana Kuriger 06.11.2009 Inhaltsverzeichnis 1.7.1.4 Sozialversicherungen beschreiben...3 IV...3 EO...4 ALV...4 UVG...5 KVG...5 BVG...6 1.7.1.4 Sozialversicherungen

Mehr

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich Sozialversicherungen in der Praxis Das Wichtigste für Selbständigerwerbende Gültig ab 1. Januar 2015 123 Sie haben sich bei uns als Selbständigerwerbende oder Selbständigerwerbender angemeldet und sind

Mehr

im Überblick SVA Schaffhausen Oberstadt 9 8200 Schaffhausen 052 632 61 11 info@svash.ch www.svash.ch

im Überblick SVA Schaffhausen Oberstadt 9 8200 Schaffhausen 052 632 61 11 info@svash.ch www.svash.ch SVA Schaffhausen Oberstadt 9 8200 Schaffhausen 052 632 61 11 info@svash.ch www.svash.ch Öffnungszeiten Montag bis Freitag 08.00 11.30 Uhr 13.30 16.30 Uhr im Überblick 1 Wir sind für Sie da Grüezi Das breite

Mehr

Weiterentwicklung der IV

Weiterentwicklung der IV Weiterentwicklung der IV, Leiter Bereich Gesetzgebung / Recht BSV, Geschäftsfeld IV, Kongress INSOS Schweiz, Flims, 26.8.2015 Strategie zur Weiterentwicklung der IV Die versicherte Person wieder in den

Mehr

3.03 Leistungen der AHV Hinterlassenenrenten der AHV

3.03 Leistungen der AHV Hinterlassenenrenten der AHV 3.03 Leistungen der AHV Hinterlassenenrenten der AHV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Hinterlassenenrenten sollen beim Tod des Ehegatten oder eines Elternteils verhindern, dass die Hinterlassenen

Mehr

Die Eidgenössische Invalidenversicherung

Die Eidgenössische Invalidenversicherung Die Eidgenössische Invalidenversicherung Erwerbsminderung / Invalidität - grenzüberschreitende Herausforderungen 13.11.2013 Lic. Phil. Rolf Schürmann Geschäftsleiter IV-Stelle Basel-Stadt Ziel des heutigen

Mehr

6. IV-Revision. Klausur der Regierungsrätinnen und Regierungsräte SODK, 25. Juni 2010. Stefan Ritler

6. IV-Revision. Klausur der Regierungsrätinnen und Regierungsräte SODK, 25. Juni 2010. Stefan Ritler 6. IV-Revision 2. Massnahmenpaket (6b) Klausur der Regierungsrätinnen und Regierungsräte SODK, 25. Juni 2010 Stefan Ritler Der Sanierungsplan für die IV Rechnung ausgleichen, Schuld abbauen 6. IV-Revision,

Mehr

a) Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen:

a) Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen: 44.01 Bezeichnung der Sozialversicherung a) Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen: Ab - kürzung AHV EO Zweck Beiträge in % des Bruttolohnes

Mehr

FAQ zur Invalidenversicherung für Arbeitgeber

FAQ zur Invalidenversicherung für Arbeitgeber AUSGLEICHSKASSE ZUG IV-STELLE ZUG FAQ zur Invalidenversicherung für Arbeitgeber Leistungen der IV-Stelle... 2 1. Warum soll mir als Arbeitgeber gerade die IV-Stelle helfen können?...2 2. Welche Art der

Mehr

Info. xxxxx Neuerungen und Änderungen bei den Sozialversicherungen. (3. Teil) per 1. Januar 2015. dezember 2014 www.bdo.ch

Info. xxxxx Neuerungen und Änderungen bei den Sozialversicherungen. (3. Teil) per 1. Januar 2015. dezember 2014 www.bdo.ch Info dezember 2014 www.bdo.ch recht news aus interessant bern xxxxx Neuerungen und Änderungen bei den Sozialversicherungen (3. Teil) per 1. Januar 2015 Alle zwei Jahre wieder! Per 1. Januar 2015 hat der

Mehr

Steuerliche Aspekte der 1. und 2. Säule und der Säule 3a

Steuerliche Aspekte der 1. und 2. Säule und der Säule 3a Referat Hauptversammlung Kant. Mittelschullehrerinnen und Mittelschullehrer-Verband St. Gallen vom 20. Mai 2005 Ablauf Steuerliche Aspekte der 1. und 2. Säule und der Säule 3a 1. Säule (AHV/IV) Die erste

Mehr

Die bilateralen Abkommen bringen Neuerungen im Sozialversicherungsbereich

Die bilateralen Abkommen bringen Neuerungen im Sozialversicherungsbereich Gültig ab Inkrafttreten der bilateralen Abkommen Die bilateralen Abkommen bringen Neuerungen im Sozialversicherungsbereich Die Bestimmungen über die Koordination der sozialen Sicherheit zwischen der Schweiz

Mehr

Synopse. Verordnung betreffend die Änderung der Verordnung des Grossen Rates über die berufliche Vorsorge des Staatspersonals und der Lehrkräfte

Synopse. Verordnung betreffend die Änderung der Verordnung des Grossen Rates über die berufliche Vorsorge des Staatspersonals und der Lehrkräfte Synopse Verordnung betreffend die Änderung der Verordnung des Grossen Rates über die berufliche Vorsorge des Staatspersonals und der Lehrkräfte Verordnung betreffend die Änderung der Verordnung des Grossen

Mehr

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht vom 3. Dezember 2014 (720 14 54) Invalidenversicherung Verzugszinses auf nachzuzahlende IV-Renten sind erst 24 Monate

Mehr

Schutz gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter und Tod in Form von Alters-, Witwen- und Waisenrenten. oder geistigen Gesundheitsschaden.

Schutz gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter und Tod in Form von Alters-, Witwen- und Waisenrenten. oder geistigen Gesundheitsschaden. 37.01 Bezeichnung der Sozialversicherung Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen: AHV EO Zweck Beiträge in % des Bruttolohnes Schutz

Mehr

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung 2014. Recht. Lösungsvorschläge.

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung 2014. Recht. Lösungsvorschläge. SVS Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute Zentral-Prüfungskommission Berufsprüfung 04 Recht Lösungsvorschläge : Prüfungsdauer: Anzahl Seiten der Prüfung (inkl. Deckblatt): Beilage(n):

Mehr

Ergänzungsleistungen für Familien: Wunschdenken oder Notwendigkeit?

Ergänzungsleistungen für Familien: Wunschdenken oder Notwendigkeit? Ergänzungsleistungen für Familien: Wunschdenken oder Notwendigkeit? Veranstaltung vom 27. April 2010 an der Hochschule Luzern - Wirtschaft Dr. iur. Erwin Carigiet, Zürich Einleitung Ergänzungsleistungen

Mehr

3.01 Stand am 1. Januar 2014

3.01 Stand am 1. Januar 2014 3.01 Stand am 1. Januar 2014 Altersrenten und Hilflosenentschädigungen der AHV Altersrenten 1 Anspruch auf eine Altersrente haben Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben. Für Männer liegt

Mehr

Die Leistungen unterteilen sich in Massnahmen der Frühintervention, Eingliederungsmassnahmen und Geldleistungen.

Die Leistungen unterteilen sich in Massnahmen der Frühintervention, Eingliederungsmassnahmen und Geldleistungen. www.iv-stelle.ch/so Leistungen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung haben versicherte Personen, die aufgrund einer Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit

Mehr

Merkblatt des kantonalen Steueramtes Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen

Merkblatt des kantonalen Steueramtes Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen und Merkblatt des kantonalen Steueramtes und (vom 9. Dezember 2009) Zusammenstellung der Praxis zur Besteuerung der am häufigsten anfallenden und bei den Staats- und Gemeinde steuern sowie bei der direkten

Mehr

Entstehung und Bedeutung der Sozialversicherungen für die Schweizer Frauen

Entstehung und Bedeutung der Sozialversicherungen für die Schweizer Frauen Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Entstehung und Bedeutung der Sozialversicherungen für die Schweizer Frauen Frauen - Sozialversicherungen, Visp, 10. Dez.

Mehr

Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen

Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen 2.04 Beiträge Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Grundsätzlich sind von jeder Lohnzahlung AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge abzuziehen

Mehr

a) Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen:

a) Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen: 44.01 Bezeichnung der Sozialversicherung a) Vervollständigen Sie das folgende Schema zu den in der Lohnabrechnung berücksichtigten Sozialversicherungen: Ab - kürzung AHV EO Zweck Beiträge in % des Bruttolohnes

Mehr

Altersrenten und Hilflosenentschädigungen

Altersrenten und Hilflosenentschädigungen 3.01 Leistungen der AHV Altersrenten und Hilflosenentschädigungen der AHV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Sie haben Anspruch auf eine Altersrente, wenn Sie das ordentliche Rentenalter erreicht

Mehr

Selbständigerwerbende in der schweizerischen Sozialversicherung

Selbständigerwerbende in der schweizerischen Sozialversicherung 2.09 Beiträge Selbständigerwerbende in der schweizerischen Sozialversicherung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Dieses Merkblatt informiert Selbständigerwerbende über die Auswirkungen der Qualifikation

Mehr

Informationen zu AHV, IV, beruflicher Vorsorge, Unfall-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung und Familienzulagen.

Informationen zu AHV, IV, beruflicher Vorsorge, Unfall-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung und Familienzulagen. Sozialversicherung + Teilzeitarbeit Wissenswertes für alle, die Teilzeit arbeiten und Kinder oder Angehörige betreuen. Informationen zu AHV, IV, beruflicher Vorsorge, Unfall-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung

Mehr

BEHINDERTE UND WEHRPFLICHTERSATZ

BEHINDERTE UND WEHRPFLICHTERSATZ BEHINDERTE UND WEHRPFLICHTERSATZ Das Bundesgesetz über den Wehrpflichtersatz (WPEG) ist in den letzten Jahren diversen Revisionen unterzogen worden, letztmals per 1.1.2010. Wir fassen im Folgenden zusammen,

Mehr

Versichertennummer. Geburtsdatum. Nationalität. Telefon. Mobile. Fax. E-Mail

Versichertennummer. Geburtsdatum. Nationalität. Telefon. Mobile. Fax. E-Mail ABC SOZIALVERSICHERUNGSANSTALT BASEL-LANDSCHAFT AHV-Beitragspflicht Anmeldung Nichterwerbstätige Grund der Aufgabe der Erwerbstätigkeit oder der Anmeldung: vorzeitige Pensionierung Weltenbummler/in Scheidung

Mehr

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen.

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen. Bundesamt für Sozialversicherungen Geschäftsfeld Alter- und Hinterlassenenvorsorge Effingerstrasse 20 3003 Bern Bern, 25. Juni 2004 Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien; Vernehmlassung Sehr

Mehr

SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND. FINANZTAGUNG vom 21. November 2013

SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND. FINANZTAGUNG vom 21. November 2013 SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND FINANZTAGUNG vom 21. November 2013 Referent Thomas De Micheli dipl. Wirtschaftsprüfer Kassier 1998 bis 2008 vom FC Deitingen Direktwahl +41 (0)32 624 63 26 E-Mail: thomas.demicheli@bdo.ch

Mehr

Jahresbericht 2010 tein afie, Digitaldruck: fsp werbetech.ch, 9063 S Druckvorstufe, Digitalfotogr

Jahresbericht 2010 tein afie, Digitaldruck: fsp werbetech.ch, 9063 S Druckvorstufe, Digitalfotogr Jahresbericht 2010 Editorial Rodolphe Dettwiler Geschäftsführer Im Jahr 2010 waren in unserem Tätigkeitsfeld weniger neue Gesetze umzusetzen als in den Vor jahren. Dies ermöglichte es uns, verschiedene

Mehr

Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV. Altersvorsorge 2020

Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV. Altersvorsorge 2020 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Altersvorsorge 2020 Handlungsbedarf, Reformvorschläge und Auswirkungen Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie SGG

Mehr

Sozialversicherung. Lernziele. 1 Allgemeines. 2 Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) 3 Invalidenversicherung (IV) 4 Erwerbsersatzordnung (EO)

Sozialversicherung. Lernziele. 1 Allgemeines. 2 Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) 3 Invalidenversicherung (IV) 4 Erwerbsersatzordnung (EO) Sozialversicherung Der Bund ist zuständig für die Gesetzgebung im Bereich der Sozialversicherungen. Dazu gehören als wichtigste Zweige die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung

Mehr

4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV

4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV 4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Der Assistenzbeitrag ermöglicht es Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung, die auf regelmässige Hilfe

Mehr

Meine Pensionskasse 2015

Meine Pensionskasse 2015 Meine Pensionskasse 2015 GastroSocial Ihre Pensionskasse Der Betrieb, in dem Sie arbeiten, ist bei der GastroSocial Pensionskasse versichert. Sie deckt die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die berufliche

Mehr

Workshop 5, Zukunft Geld: NFA und Neuordnung Pflegefinanzierung. Fachtagung Curaviva 10. Januar 2008

Workshop 5, Zukunft Geld: NFA und Neuordnung Pflegefinanzierung. Fachtagung Curaviva 10. Januar 2008 Workshop 5, Zukunft Geld: NFA und Neuordnung Pflegefinanzierung 10. Januar 2008 Inhalt Workshop 1. Informationen zu: NFA und Spitex NFA und Heimfinanzierung (Hauptteil) Neuordnung Pflegefinanzierung 2.

Mehr

ANMELDEFORMULAR FÜR ZUSATZLEISTUNGEN ZUR AHV/IV IN BONSTETTEN, STALLIKON UND WETTSWIL

ANMELDEFORMULAR FÜR ZUSATZLEISTUNGEN ZUR AHV/IV IN BONSTETTEN, STALLIKON UND WETTSWIL Zusatzleistungen zur AHV/IV Durchführungsstelle für die Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil ANMELDEFORMULAR FÜR ZUSATZLEISTUNGEN ZUR AHV/IV IN BONSTETTEN, STALLIKON UND WETTSWIL Für eine einfache

Mehr

Anmeldung für Nichterwerbstätige

Anmeldung für Nichterwerbstätige Anmeldung für Nichterwerbstätige Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich an Ihre Gemeindezweigstelle SVA oder direkt an die SVA Aargau 1. Grund der Anmeldung vorzeitige Pensionierung einer/eines Pensionierten

Mehr

6.08 Familienzulagen. Familienzulagen. Stand am 1. Januar 2015

6.08 Familienzulagen. Familienzulagen. Stand am 1. Januar 2015 6.08 Familienzulagen Familienzulagen Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Familienzulagen sollen die Kosten, die den Eltern durch den Unterhalt ihrer Kinder entstehen, teilweise ausgleichen. Sie

Mehr

Sozialversicherungen. Übersicht (1) Übersicht (2)

Sozialversicherungen. Übersicht (1) Übersicht (2) Sozialversicherungen Dr. iur. Carmen Ladina Übersicht (1) 1. Begriffe: Versicherung und Sozialversicherung 2. Rechtsquellen 3. Versicherte Personen 4. Versicherte Risiken Überblick Invalidität Unfall Krankheit

Mehr

Altersvorsorge 2020. Ein ausgewogenes Paket

Altersvorsorge 2020. Ein ausgewogenes Paket Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Altersvorsorge 2020 Ein ausgewogenes Paket «Die Zukunft der Altersvorsorge» - Öffentliche Abendveranstaltung, 27. November

Mehr

Die obligatorische Unfallversicherung

Die obligatorische Unfallversicherung 1/7 A M T FÜ R G ES U N D H EIT FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN Merkblatt Die obligatorische Unfallversicherung 01.01.2012 9490 Vaduz, Telefon +423 236 73 42 Internet: www.ag.llv.li 9490 Vaduz Liechtenstein

Mehr

www Zahnärztliche Behandlungen werden vor allem in Zahnarztpraxen oder öffentlichen Krankenversicherung 1

www Zahnärztliche Behandlungen werden vor allem in Zahnarztpraxen oder öffentlichen Krankenversicherung 1 Leben und arbeiten in der schweiz + Das Sozialsystem in der Schweiz + Sozialsystem Das schweizerische Sozialversicherungssystem ist ziemlich komplex. Jeder Zweig hat seine Besonderheiten. Die Gründe dafür

Mehr

5.02 Stand am 1. Januar 2006. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo

5.02 Stand am 1. Januar 2006. Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo 5.02 Stand am 1. Januar 2006 Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch 1 Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das übrige

Mehr

Leistungsübersicht. Sozialversicherungen. skills for you. Stand 22.11.2014

Leistungsübersicht. Sozialversicherungen. skills for you. Stand 22.11.2014 Leistungsübersicht Sozialversicherungen 2015 skills for you Stand 22.11.2014 Inhaltsverzeichnis 01 02 03 04 05 06 07 AHV Alters und Hinterlassenenversicherung IV Invalidenversicherung EL Ergänzungsleistungen

Mehr

SIM / 4. Fortbildungskurs 2014 für SIM Gutachter und Interessierte

SIM / 4. Fortbildungskurs 2014 für SIM Gutachter und Interessierte Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV SIM / 4. Fortbildungskurs 2014 für SIM Gutachter und Interessierte Stefan Ritler, Vizedirektor BSV «Sicher is, dass nix

Mehr