DIALOG. Eine Zeitung von Mitarbeitern und für Mitarbeiter der Fachkliniken Nordfriesland ggmbh. Ausgabe 11 (2011/1)

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1 DIALOG Eine Zeitung von Mitarbeitern und für Mitarbeiter der Fachkliniken Nordfriesland ggmbh Start des betrieblichen Gesundheitsmanagements! Ausgabe 11 (2011/1)

2 Impressum Firma: Fachkliniken Nordfriesland ggmbh Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung Sitz der Gesellschaft: Bredstedt Handelsregister: Registergericht Flensburg HRB 837 (HU) Steuernummer: Geschäftsführung: Dr. med. Christoph Mai Ingo Tüchsen Gesellschafter: Ev. - Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg, Verein Fachkrankenhaus Nordfriesland e.v. Nordelbisches Missionszentrum Hamburg Ev.-Luth. Kirchenkreise Nordfriesland Verein Brücke e.v. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung: Karl-Heinz Vorwig Stellvertretende Vorsitzende: Klaus Leuchter, Propst Jürgen F. Bollmann Zertifiziert nach: DIN EN ISO 9001:2008 Wir sind auf Eure Mitarbeit angewiesen! Jeder Mitarbeiter ist herzlich eingeladen, Artikel und Texte über interessante Themen zu verfassen. Diese könnt Ihr an die Mitglieder des Redaktionsteams senden: Angela Burba: Dr. Anke Bauer: Heike Walter: , , , Fotos: Fotolia: ( ), Karte von SH: Jarzi, Logo: Norman Enke, Sonstige Fotos von Heike Walter, Anke Bauer und den Abteilungen der Fachkliniken Nordfriesland 2

3 Inhaltsverzeichnis Inhalt Seite Impressum 2 Inhaltsverzeichnis 3 Themen der Geschäftsführung 4 Neuerungen im KTD 5 Immer in Bewegung bleiben: Betriebliches Gesundheitsmanagement 6 Bücherkoffer gespendet: Wissen verbreiten und Kindern helfen 9 Medikamente im Alter: Wo liegt das Problem? 10 Die Substituierten kommen in die Jahre 11 Landtagsabgeordnete informierten sich zum Thema Glücksspiel 13 Der DIAKO News-Ticker 12 Who is Who? 14 Lauf zwischen den Meeren 14 Veranstaltungen 15 Nordfriesland im Frühling: Der Krokusblütenmarkt der Husumer Insel (Fotos: Heike Walter) 3

4 Themen der Geschäftsführung Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Leserinnen und Leser, das Jahr 2011 hat rasant an Fahrt begonnen. Inzwischen wurden die ersten vier Monate des Jahres abgeschlossen. Im Mai kommt jetzt spät der erste DIALOG, in der wir über das eingeführte Gesundheitsmanagement der FKLNF, das Projekt Sucht im Alter, Neuerungen im Kirchlichen Tarifvertrag der Diakonie und anderes berichten. Frühlingseindrücke aus der Oase, dem Ladengeschäft der Husumer Insel und aus dem Schlosspark hinter der Adaption in der Husumer Neustadt Blicken wir in 2011 kurz zurück, feierten wir Ostern. Ostersonntag, der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, eines, wohl das wichtigste, Fest der Christen als Feier der Auferstehung Jesus Christi. Das Krokusblütenfest in Husum, an dem auch die KollegInnen der Husumer Insel mit KlientInnen beteiligt waren, wurde bei herrlichem Frühlingswetter gefeiert. Die MitarbeiterInnen der Husumer Insel bewerten das Fest als Erfolg. Der 1. Mai stellte schon den 121. Tag des Jahres 2011 dar. Gefeiert wurde - dieses Mal an einem Sonntag - der Tag als Tag der Arbeiterbewegung. Nimmt man die Ereignisse und Feiertage der vergangenen Zeit, sieht man wie diese verrinnt. Wir wünschen Ihnen allen mit der Ausgabe des ersten DIALOG 2011 viel Spaß beim Lesen, freuen uns weiterhin auch auf Beiträge aus der Gesamteinrichtung. Uns und wahrscheinlich alle interessiert, was gut gelungen ist, aber auch was nicht so gut klappte, damit wir voneinander lernen und es evtl. noch besser machen können. Wir wünschen Ihnen allen weiterhin ein gesegnetes und erfolgreiches aber auch gesundes Jahr Ingo Tüchsen Geschäftsführer 4

5 Neuerungen im KTD Neuerungen im kirchlichen Tarifvertrag der Diakonie (KTD) In dem DIALOG /2 habe ich ausführlich über die tariflichen Änderungen des KTD (7. Fassung) berichtet. Inzwischen sind alle Änderungen umgesetzt und seit dem ersten Januar dieses Jahres beträgt die tarifliche Jahresarbeitszeit einer Vollzeit-Arbeitnehmerin 2020 Stunden im Jahr, ausgeglichen durch eine Tariflohnerhöhung von 1,6% zum April Die Wochenfeiertage werden nunmehr mit 45% vergütet und die Tarifverhandlungen für die nächste Lohnrunde sind in vollem Gange - denn die jetzigen Lohntabellen gelten bis zum 31. März Bisher wenig bekannt ist, dass seit dem 1. Juli 2010 eine geänderte 8. Fassung des KTD Geltung hat, über deren Inhalt ich an dieser Stelle informieren möchte: Geänderte Genehmigungspflicht für Nebentätigkeiten ( 3 Abs. 5) Nebentätigkeiten müssen dem Arbeitgeber gemeldet werden. Wenn durch die Nebentätigkeit (plus Haupttätigkeit) die gesamte Jahresarbeitszeit einer Vollbeschäftigten überschritten wird, ist sie genehmigungspflichtig. Beispiel: Arbeitsvertrag mit FKLNF: 1670 Stunden (= 32 Stunden/Woche) Nebentätigkeit: 417 Stunden (= 8 Stunden/Woche) Insgesamt: 2087 Stunden (d.h. mehr als 2020 Stunden im Jahr, also genehmigungspflichtig!) Auch wenn ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz vorliegt, ist die Nebentätigkeit genehmigungspflichtig. Dies tritt zum Beispiel ein, wenn Ruhezeiten nicht eingehalten werden. Anteilige Berechnung des Monatsentgelts geändert ( 14 Abs. 4) Die Kürzung von Monatsentgelten (z. B. Ende der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall) erfolgt taggenau und nicht mehr nach dem Faktor 1/30,42. Dies konnte insbesondere im Monat Februar zu einer ungerechten Lohnkürzung führen. Entlohnung einer vorübergehenden höherwertigen Tätigkeit ( 14 Abs. 6) Dieser Absatz wurde neu eingefügt: Wird der Arbeitnehmerin vorübergehend eine andere Tätigkeit übertragen, die den Tätigkeitsmerkmalen einer höheren als ihrer Entgeltgruppe entspricht, und hat sie die Tätigkeit mindestens einen Monat ausgeübt, erhält sie für den Kalendermonat, in dem sie mit der ihr über- tragenen Tätigkeit begonnen hat, und für jeden folgenden vollen Kalendermonat dieser Tätigkeit, eine persönliche Zulage in Höhe des Differenzbetrages zwischen den Entgeltgruppen in ihrer Entgeltstufe. Mittelwert der unständigen Bezüge auch für Krankheitstage ( 15 Abs. 2) Durch die Ersetzung des Wortes Monatsentgelt durch die Worte Urlaubsentgelt nach 19 Abs. 2 wird im Krankheitsfall nicht nur das Monatsentgelt weiter bezahlt, sondern auch ein Durchschnitt der unständigen Bezüge (u. a. Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit, Bereitschaftsdienst etc.) - so wie es von den Urlaubstagen bereits bekannt ist. Katalog der Arbeitsbefreiungen erweitert ( 16 Abs. 3) In der bisherigen Fassung des KTD waren als Arbeitsbefreiungen in notwendigem Umfang Geburt eines leiblichen Kindes und Tod eines nahen Angehörigen angegeben. Ergänzend konnte der Arbeitgeber sieben Arbeitstage Arbeitsbefreiung im Kalenderjahr gewähren. Die neue Formulierung erweitert und konkretisiert die Arbeitsbefreiungen und kürzt im Gegenzug die ergänzende Arbeitsbefreiung auf fünf Kalendertage im Kalenderjahr: - Geburt eines leiblichen Kindes einen Tag nach Bedarf - am Tage der Taufe, Konfirmation oder einer entsprechenden kirchlichen Feier - am Tage der kirchlichen Eheschließung der Arbeitnehmerin - anlässlich des Todes des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners, eines Stief-/Kindes, eines Stief-/ Elternteiles jeweils zwei Tage nach Bedarf. Berechnung des Urlaubsanspruches ( 19 Abs. 4) Wenn eine Arbeitnehmerin nicht das gesamte Kalenderjahr gegen Entgelt beschäftigt ist, wird der Urlaubsanspruch anteilig nach Kalendermonaten berechnet. Ergänzend wird nun auf die Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes verwiesen. Weitere Änderungen des KTD habe ich nicht mit aufgeführt, da sie vorwiegend redaktioneller Natur sind. Bitte beachtet im konkreten Einzelfall den genauen Wortlaut des KTD. von Jantje Ackermann Controlling Quellen: Änderungstarifvertrag Nr. 8 zum Kirchlichen Tarifvertrag Diakonie vom 23. März 2010 Rundschreiben 3/2010 des VKDA-NEK vom KTD in der 7. und 8. Fassung 5

6 Betriebliches Gesundheitsmanagement Betriebliches Gesundheitsmanagement (von li.): Heike Boysen, Jens Gatzmaga, Monika Lucas, Bärbel Brockmann und Monika Müller-Lühr (Foto: Heike Walter) Start des betrieblichen Gesundheitsmanagements Gesunde Einrichtung - Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zufriedene, motivierte, gesunde und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Basis einer jeden Einrichtung, gerade um den wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen zu begegnen. Wir, die Arbeitsgruppe des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Fachkliniken Nordfriesland, möchten arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren minimieren die betriebliche Sicherheit verbessern und eine motivierte Betriebskultur schaffen. Neben der Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements als Unternehmensstrategie, möchten wir Euch beim Erleben von Bewegung und gesundheitsfördernden Maßnahmen unterstützen. Wir stellen uns vor: Monika Müller-Lühr: Fachärztin für Innere Medizin, Betriebsmedizin Monika Lucas: Kursleiterin für Qigong und Taijiquan, Weiterbildung Management im Gesundheitswesen und systemische Beratung, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Leitung Hauswirtschaft Jens Gatzmaga: Studium der Sportwissenschaften, Diplomsportlehrer, tätig als Sporttherapeut in den Fachkliniken Nordfriesland (DVGS-Ausbildung). Bärbel Brockmann: Krankenschwester, Wohnbereichsleitung im Hans-Christian- Nickelsen-Wohnheim, Mitglied der MAV, Anti- Stresstrainerin und sieben Jahre Erfahrung in Yoga. Heike Boysen: Sportlehrerin mit Erfahrungen im den Bereichen Fitness, Tanzen, Körperbalance, Schwimmsport sowie Walking und Nordic-Walking. 6

7 Immer in Bewegung bleiben Bewegende Momente für das Jahr 2011 Die Bewegungsangebote mit den Titeln Fit in den Frühling, Morgenmuffel ade und Regeneration durch Meditation in Bewegung beinhalten die Methoden Nordic Walking, Laufen, Aqua Fitness, Schwimmtechnik, Yoga und Qigong. Es werden für jede Disziplin jeweils 2 Termine innerhalb von 14 Tagen zum Start angeboten. Die Angebote sind ausgerichtet für Anfänger und Wiedereinsteiger und gelten für das Jahr Die nächsten Aktionen finden in den Monaten Juni und Oktober statt und werden mit Plakaten beworben: Aqua Fitness - Heike Boysen Juni: 7 Uhr Schwimmtechniken - Jens Gatzmaga Juni: 7 Uhr Yoga - Bärbel Brockmann November: 16 Uhr Qigong - Monika Lucas November: 17 Uhr Medizinisches Angebot im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung Vor Beginn der Bewegungsangebote kann das individuelle Risiko, eine Herz- Kreislauferkrankung zu entwickeln, ermittelt werden. Gemessen werden folgende Parameter: Blutdruck, Blutzucker, Gesamtcholesterin, Triglyceride und Body-Massindex. Nach sechs Monaten sollten diese Messwerte erneut erhoben werden, um Veränderungen durch das Training zu dokumentieren. Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit im Zusammenhang mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung steht die persönliche Beratung des einzelnen Beschäftigten. Wie gestaltete sich der Ablauf? Machen Sie einen Termin möglichst vor Beginn des Trainings (über Gunda Rabsch oder Mittwochs direkt bei mir ). Die erhobenen Messwerte werden mit Ihnen besprochen und ein Risikoprofil erstellt. Der Folgetermin wird abgesprochen. Nach ca. sechs Monaten erfolgt eine Kontrolle der Messwerte mit Beratung. Ich freue mich auf viele Teilnehmer. Monika Müller-Lühr Die Organisation weiterer Treffen wird den Teilnehmern nach der Einweisung überlassen, für Yoga und Qigong wird auf Termine außerhalb der Firma hingewiesen. Die Betriebsärztin bietet vor dem Start der sportlichen Betätigung einen medizinischen Gesundheitscheck an. Nordic Walking steht für Spaß an Bewegung 7

8 Immer in Bewegung bleiben Das Programm im Juni: Morgenmuffel ade Aqua Fitness Sommer-Sonne-lange Tage und die Chance vor der Arbeit etwas für Dich zu tun. Aqua Fitness ist Bewegung und Spaß mit Musik im Wasser. Auf Dich warten ein effektives, gelenkschonendes Ganzkörpertraining mit und ohne Gerät. Termine: 1. und 8. Juni 2011, 7 Uhr Ansprechpartnerin: Heike Boysen Schwimmen an Morgen Schwerpunkte: Wassergewöhnungstechniken Erlernen von Grundtechniken für Anfänger und Fortgeschrittene Nutzung des Schwimmens als Ausdauersportart Auch für Nichtschwimmer und Anfänger Termine: 1. und 8. Juni 2011, 7 Uhr Ansprechpartner: Jens Gatzmaga Das Programm im November Regeneration durch Meditation in Bewegung Oigong Ihr habt Lust, die östliche Ausgleichsübung Qigong kennen zu lernen und wollt einen Eindruck der vielfältigen Bewegungs-, Atem- und Meditationsübungen bekommen? Qigong kann bei regelmäßiger Anwendung Einfluss auf körperliche, seelische und geistige Funktionen im Sinne einer Regulation und Stärkung bekommen. Nachgewiesene Wirkungen: tiefe, entspannte Atmung Entspannung von Muskeln, Sehnen und Bändern Korrektur von Fehlhaltungen der Wirbelsäule Verbesserung der Durchblutung Ausgeglichene Psyche Förderung von Konzentration Steigerung des Selbstbewusstsein Ich stelle eine Auswahl relativ leicht zu erlernender Übungen vor. Spezielle Meridian-Dehnübungen gehören zur Vorbereitung dazu. Alle Übungen werden im Stehen vermittelt. Ich freue mich auf Euer Kommen! Termine: 3. und 10. November 2011, 17 Uhr Ansprechpartnerin: Monika Lucas Yoga Ich möchte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einladen, die Wirkung von Yoga oder anderen Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen kennenzulernen und dabei für eine Stunde Hektik und Alltagsstress hinter sich zu lassen. Anfang 2009 habe ich eine Ausbildung zur Anti- Stresstrainerin gemacht und biete seitdem unseren Bewohnern des HCN-Wohnheimes regelmäßig Körperwahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen an. Ich selbst praktiziere seit 7 Jahren Yoga und erlebe dies als ein wohltuendes Verfahren für Körper, Geist und Seele. Termine: 3. und 10. November 2011, 16 Uhr Ansprechpartnerin: Bärbel Brockmann 8

9 Bücherkoffer gespendet Wissen verbreiten und Kindern helfen Die Villa Paletti ist die Tagesklinik und Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an dem Diakonissenkrankenhaus Flensburg. Schon früh haben die engagierten Ärzte und Psychologen der Villa Paletti beobachtet, dass ihre kleinen Patienten häufig eine auffällige Familienanamnese aufweisen, d.h. ein oder beide Elternteile leiden unter psychischen Erkrankungen. Der Förderverein der Villa Paletti e.v. hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, auf die Probleme von Kindern psychisch kranker Eltern aufmerksam zu machen. So fördert der Verein nicht nur Maßnahmen für betroffene Familien, sondern auch in psychiatrischen Einrichtungen für Kinder oder Erwachsene. Um das Wissen um die besondere Situation der betroffenen Kinder zu verbreiten und zu verbessern hat der Förderverein der Villa Palletti nun dem Psychiatrischen Krankenhaus der Fachkliniken Nordfriesland einen Bücherkoffer gespendet. Hans-Jürgen Strufe übergab als 1. Vorsitzender des Vereins den Koffer, der Bilderbücher für die Kleinsten und Kinder- und Jugendbücher, die sich mit dem Thema kindgerecht auseinandersetzen, enthält. Daneben sind auch DVD s und Sachbücher für die Angehörigen vorhanden. Rund ein Fünftel der aus einer psychiatrischen Klinik entlassenen Patientinnen und Patienten hat minderjährige Kinder oder lebt mit minderjährigen Kindern zusammen, zitiert der Hans-Jürgen Strufe eine Untersuchung der Universität Mainz. Auf dieses Problem soll mit Hilfe der Bücherkoffer aufmerksam gemacht werden. Es ist bereits der siebte Bücherkoffer, den der Förderverein anderen Einrichtungen im Norden Schleswig-Holsteins zur Verfügung stellt. Der Chefarzt der Fachkliniken Nordfriesland, Dr. Christoph Mai, und die Leiterin der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) in Breklum, Dr. Svenja Jakober, zeigten sich hocherfreut über die Initiative des Fördervereins. Jetzt können die Bücher von den Patienten und Patientinnen in den Wartebereichen eingesehen werden. Zu allen Büchern gibt es schön aufbereitete Inhaltsangaben, so Dr. Christoph Mai. Der Bücherkoffer ist auch ein gutes Ausstellungsobjekt für Veranstaltungen aller Art, freut sich der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Von Anke Bauer Kontakt zum Förderverein: Telefon: Dr. Heinz-Georg Löffler, Leiter der Villa Paletti Hans-Jürgen Strufe, 1. Vorsitzender des Vereins Der Verein freut sich auch über eine Spende! Wissen verbreiten und Kindern helfen - der Bücherkoffer Von links: Hans-Jürgen Strufe, Dr. Svenja Jakober, Dr. Christoph Mai (Foto: Anke Bauer) 9

10 Sucht im Alter: Voneinander Lernen Medikamente im Alter: Wo liegt das Problem? Voneinander lernen und sich kennenlernen! Dieses ist die Devise des Projektes Sucht im Alter, in welchem Mitarbeiter des Suchthilfezentrums Schleswig, der Ambulanten Pflege Angeln (APA), der Diako Soziale Einrichtungen (DSG) und der Fachkliniken Nordfriesland unter dem gemeinsamen Dach der DIAKO zusammenarbeiten. In diesem Projekt soll die Zusammenarbeit zwischen der Suchthilfe und der Altenhilfe verbessert werden (wir berichteten: DIALOG 10). Die Federführung liegt bei dem Suchthilfezentrum Schleswig. Nicht nur Schulungen zur Fortbildung der Mitarbeiter der Altenhilfe sind schon angelaufen. Auch für die Mitarbeiter in der Suchthilfe fand bereits ein Workshop statt. Denn bei den Senioren ist vielerlei zu beachten, wenn es um die Wirkung von Suchtmitteln oder auch Medikamenten geht. In lockerer Folge stellen wir Themen aus diesem Projekt im DIALOG vor, da die Überalterung der Gesellschaft sich auch in dem Suchthilfesystem widerspiegeln wird und uns daher alle angeht. Die Fakten Der Anteil der über 60-jährigen in unserer deutschen Gesellschaft liegt bei ca. 25%. Das sind rund 21 Mio. Frauen und Männer. Davon erhalten ca. 30% fünf oder mehr Medikamente. Sie kaufen zusätzlich ca. 40% der nichtverschreibungspflichtigen Medikamente. Die Prävalenz der Einnahme von mindestens einem Psychopharmakon oder Schmerzmittel liegt bei über 20%. Die Prävalenz des problematischen Konsums von Medikamenten (=Suchtgefahr) liegt bei ca. 8%. Das sind rund 1,7 Mio. Frauen und Männer über 60. Die Prävalenz der Einnahme von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln liegt bei über 5%. Das sind rund 1 Mio. Frauen und Männer. Die Risiken Ca % aller Krankenhauseinweisungen bei über 65 Jährigen sind in den USA auf unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten zurückzuführen. Das Risiko für Stürze und Knochenbrüche wird durch Benzodiazepine, Antidepressiva und Antipsychotika deutlich erhöht. Medikamente im Alter: Wo liegt das Problem? Unerwünschte Nebenwirkungen Gefahr der Überdosierung Es besteht die Gefahr von Überdosierungen durch veränderte Pharmakokinetik und Pharmakodynamik durch das Alter (längerer Verbleib der Wirkstoffe im Körper). Ca. 46% der über 65-jährigen nehmen Medikamentenkombinationen, die unerwünscht interagieren. Ca. 4% der über 65-jährigen erhalten 9 oder mehr Medikamente, dabei treten im Durchschnitt zwei schwere oder mittelschwere Wechselwirkungen pro Person auf. Häufige Nebenwirkungen von Medikamenten bei über 65-jährigen sind: Blutdruckschwankungen, Schwindel, Verwirrungszustände, Obstipation, Blutzuckerschwankungen, Arrhythmien u.a.m. Es besteht die Gefahr der Abhängigkeit, auch der nicht bewussten Abhängigkeit und die Gefahr des unbeabsichtigten Entzugs. Was tun? Leitlinien zur Medikation beachten! Z.B. die S3- Leitlinie zur Demenz. Medikamente mit anticholinerger Wirkung vermeiden (Acetylcholin-Mangel bei Demenz!) Medikamente mit sedierender Wirkung minimieren Höchste Sorgfalt bei Auswahl und Dosierung Medikamenten-Interaktionen beachten Engmaschig kontrollieren. Polypharmazie Oder: Zu viele zu oft zu lange. Psychopharmaka problematischer Gebrauch Auszug aus dem Vortrag von Dr. Christoph Mai am 19. Januar zum Sucht im Alter - Seminar in Schleswig. Der vollständige Vortrag, sowie weitere Vorträge können unter eingesehen werden. 10

11 Sucht im Alter: Der substituierte Patient Der alternde Substitutionspatient Bundesweit befinden sich ca Opiatabhängige in einer Substitutions-Behandlung. Die Zahl Opiatabhängiger wird insgesamt auf ca geschätzt. Zu Beginn der medikamentengestützten Behandlung Opiatabhängiger, im Jahr 1992, war kein Patient älter als 40 Jahre. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 24 Jahren. Heute liegt es bei ca. 40 Jahren und 25 Prozent der Patienten sind älter als 45 Jahre. In Kiel werden zur Zeit ca.1300 Opiatabhängige substituiert, davon haben über 500 Personen das 40. Lebensjahr überschritten. Diese haben oft 20 Jahre und mehr Drogen konsumiert. Die Drogen an sich, die Beimischungen, die Konsumform, die damit verbundenen Lebensumstände sowie der zusätzliche Konsum legaler Substanzen wie Nikotin und Alkohol, haben für einen vorzeitigen Alterungsprozess von 15 bis 20 Jahren gesorgt. Viele ältere Drogenkonsumenten ziehen eine negative Lebensbilanz. Nach dem Rückzug aus der aktiv konsumierenden Drogenszene sind viele vereinsamt, ohne drogenfreie Kontakte, ohne Perspektive. Die Eltern sind meist verstorben, Freunde und Verwandte haben sich oft zurückgezogen. Obwohl die meisten von ihnen einen Schulabschluss, viele sogar über eine Ausbildung und Arbeitserfahrung verfügen, haben sie auf dem sich rasch verändernden, hohe Flexibilität erwartenden Arbeitsmarkt, keine Chance. Einige haben den Absprung in ein reguläres Erwerbsleben geschafft, und haben familiäre Beziehungen (wieder -) aufbauen können. Sie haben in der Regel keine gravierenden psychiatrischen oder somatischen Begleiterkrankungen, bzw. diese wurden erfolgreich behandelt. 60,0% 50,0% 40,0% 30,0% 20,0% Substituierte in der Fachambulanz Kiel: Trend der Altersentwicklung (jeweils Juli-Daten: n=218 bis n=495) Viele leiden aber an einer chronifizierten Depression. Bei einer stark anwachsenden Gruppe zeigen sich darüber hinaus erhebliche gesundheitliche Probleme, die sonst erst bei wesentlich älteren Menschen auftreten. Es handelt sich um Erkrankungen der Lunge wie Lungenemphysem und COPD, zunehmend auch um Lungenkrebs. Die Leber ist oft durch Hepatitis C (80 bis 90 Prozent), manchmal zusätzlich durch eine Hepatitis B und vielfach durch überhöhten Alkoholkonsum schwer geschädigt. Folgen sind Leberzirrhose und Leberkrebs. Jahrelanges intravenöses Spritzen hat zu schweren Gefäßschäden geführt, zu Abszessen, Thrombosen und schlecht heilenden Ulcera. Einigen Drogenabhängigen wurden aus diesem Grunde schon Gliedmaßen amputiert. Es gibt bereits heute ältere Drogenabhängige, die auf ambulante oder stationäre Pflege angewiesen sind. Deren Zahl wird unter Berücksichtigung der Altersverteilung in den nächsten Jahren stark zunehmen. Bestehende Pflegeeinrichtungen sind auf die komplexen Probleme dieser Gruppe suchtkranker Menschen nicht ausreichend vorbereitet. Heute stirbt von den über Hans-Georg Hoffmann Leiter der Fachambulanz Kiel jährigen Drogenabhängigen kaum noch jemand an einer Überdosis, sondern an den oben angeführten natürlichen Todesursachen, bzw. an den Folgen übermäßigen Konsums legaler Drogen. Ziel der Behandlung älterer Drogenabhängiger sollte nicht mehr allein die Abstinenz sein, sondern ihnen, bei deutlich verringerter Lebenserwartung, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. 10,0% 0,0% bis >50 Jahre Hans-Georg Hoffmann Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie 11

12 Landtagsabgeordnete informierten sich Landtagsabgeordnete informierten sich in Bredstedt zum Thema Pathologisches Glücksspiel Um sich über die Behandlung von Spielsüchtigen sowie über Internetsucht und Glücksspiel im Internet aus erster Hand zu informieren, besuchten die Landtagsabgeordneten Monika Heinold und Marret Bohn sowie die ehemalige Kreistagsabgeordnete Ritva Århammar die Fachkliniken Nordfriesland in Bredstedt. Im Gespräch mit dem Leitungsteam der Rehabilitation erfuhren sie, dass die Fachkliniken ca spielsüchtige Patienten im Jahr in einer spezialisierten Abteilung behandelt Prozent der Patienten kommen dabei aus Schleswig-Holstein. Aufgrund des hervorragenden Rufes der Klinik reisen auch viele Patienten aus anderen Bundesländern an, so z.b. aus Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Insbesondere der Anteil der internetsüchtigen Patienten hat in den letzten Jahren zugenommen, beschreibt Michael Immelmann, Psychotherapeut an den Fachkliniken. Das zeigt uns, wie wichtig ein gutes Präventionsangebot ist. Eine gezielte Förderung der Medienkompetenz und der sinnvolle Umgang mit dem Internet sind für alle Altersgruppen wichtig, damit Menschen keine Internetabhängigkeit entwickeln. Gerade für Kinder ist dies von entscheidender Bedeutung. unterstrich Marret Bohn. Nach repräsentativen Untersuchungen der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zeigt ca. ein Prozent der Bevölkerung ein problematisches Glücksspielverhalten, davon gilt rund die Hälfte als "Pathologische Spieler". Bezogen auf Schleswig-Holstein betrifft Letzteres ca Personen. Oft leiden vor allem die Familienmitglieder unter der Spielsucht, denn hohe Schulden sind eine der häufigsten Folgen dieser Abhängigkeitserkrankung. Bundesweit wurde, neben dem Spielen im Internet, insbesondere eine Zunahme von Spielen an Automaten festgestellt. Eine bedenkliche Entwicklung, da Spielautomaten ein besonders hohes Suchtpotential aufweisen, findet Dr. Rainer Petersen, Leiter der Rehabilitations- Abteilung der FKLNF. "Es muss strengere Regelungen für die Spielautomaten geben. Bei der Suchtprävention darf es nicht um Kompetenzgerangel gehen. Im Vordergrund muss der Schutz der Menschen - und insbesondere der Jugendlichen - stehen", so sieht es die Landtagsabgeordnete Heinold. Dr. Christoph Mai, Chefarzt der FKLNF, wies darauf hin, dass pathologisches Spielen häufig gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen auftritt. So weisen viele Spieler (30-50 Prozent) zusätzlich Abhängigkeiten, z.b. von Alkohol, oder auch Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen auf. Das größte Problem spielsüchtiger Menschen ist jedoch die fehlende Krankheitseinsicht. Nur etwa acht Prozent begeben sich nach oft langem Leidensweg in die Behandlung bzw. suchen Beratungsstellen auf. Die Behandlung selbst ist dabei erfolgversprechend. Im Vergleich mit anderen Suchterkrankungen ist die Rückfallgefahr geringer und die Erfolgsquote mit 69% abstinenter oder deutlich gebesserter Patienten nach einer Therapie als gut einzuschätzen (nach dem Jahresbericht der ambulanten Suchtkrankenhilfe in S-H, 2006). Von Anke Bauer Die Landesstelle für Suchtfragen hat speziell für Spielsüchtige 34 Beratungsstellen für Betroffene und Angehörige in Schleswig- Holstein gelistet. Es gibt weiterhin elf Selbsthilfegruppen, davon fünf, die sich auch direkt um Angehörige kümmern. Bei der Suchtprävention darf es nicht um Kompetenzgerangel gehen : Von links: Marret Bohn, Ritva Arhammar, Michael Immelmann, Monika Heinold, Dr. Rainer Petersen, Dr. Christoph Mai 12

13 Der DIAKO-Newsticker Zukünftig berichten wir an dieser Stelle über Neuigkeiten aus unserem Mutterkonzern DIAKO: 12/ 2010: Kiel: Das Kieler Gesundheitsministerium hat dem Flensburger Diakonissenkrankenhaus im Zuge der bundesweiten Zentralisierung der Früh- und Neugeborenenversorgung eine Genehmigung erteilt zum Betrieb eines Perinatalzentrums des Levels 1. Perinatal steht dabei für den Zeitraum von der 25. Schwangerschaftswoche bis zum zehnten Lebenstag des Neugeborenen, und Level 1 meint das höchste Versorgungsniveau. Damit ist die Frühgeborenen-Versorgung im nördlichen Schleswig-Holstein weiter gesichert. 12/ 2010: Flensburg: Privatdozent Dr. Henning Stolze, Chefarzt der Neurologie, wurde zum außerplanmäßigen Professor der medizinischen Fakultät der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel berufen. Das Diakonissenkrankenhaus Flensburg ist akademisches Lehrkrankenhaus in Kooperation mit dem UKSH. 1/ 2011: Böklund: Seit Anfang des Jahres befindet sich der Seniorenwohnpark Buchenhain in Böklund unter dem Dach der DIAKO - Soziale Einrichtungen GmbH (DSG). Die DSG betreibt damit acht Einrichtungen im Norden des Landes. 2/ 2011: Flensburg: Privatdozent Dr. Ulf Linstedt, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Flensburger Diakonissenkrankenhauses, wurde zum außerplanmäßigen Professor der medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel berufen. 3/ 2011: Flensburg: An der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der DIAKO fand der deutschlandweit erste ATCN- Kurs Advanced Trauma Care for Nurses statt. ATCN ist ein aus Amerika kommendes Ausbildungskonzept für Pflegekräfte. Dabei geht es um die Qualität und Sicherheit der Schwerverletztenversorgung (Ansprechpartner: Dr. Thorsten Lange, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie und Margot Dietz-Wittstock, Bereichsleiterin der ZNA). 3/ 2011: Flensburg: Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie haben begonnen. Es entsteht eine vierte Station, die verhaltenstherapeutisch ausgerichtet sein wird. 5/ 2011: Flensburg: Mit einem Tag der offenen Tür feiert die Psychiatrische Tagesklinik Flensburg am Mittwoch, 18. Mai, ihr 20-jähriges Bestehen. Die DIAKO: Was ist Wo? Mehrere Einrichtungen gleicher Art an einem Standort sind durch nur ein Symbol vertreten: Hauptsitz der DIAKO in Flensburg Kirche und Diakonie Krankenhäuser Stationäre Rehabilitation / Adaption an Krankenhäuser angegliederte Tageskliniken/PIA Sonstiges: Nachsorge, ambulante Behandlung, ambulante REHA oder Wohnheime, betreutes Wohnen Leben im Alter Kinder und Familie Bildung und Wissenschaft Service MVZ 13

14 Who is Who? Laufbegeisterung bei den Fachkliniken Nordfriesland Das größte Laufereignis im Norden, der Lauf zwischen den Meeren, geht am in seine 5. Auflage und kann eine Rekordanmeldezahl von 500 Mannschaften (ca LäuferInnen) verbuchen. Mit rekordverdächtigen 24 Anmeldungen unserer KollegInnen für den diesjährigen Lauf zwischen den Meeren von Husum nach Damp, werden die Fachkliniken Nordfriesland erstmalig mit 2 Mannschaften teilnehmen und ihre Laufbegeisterung zeigen. Unterstützung erhalten unsere Teams im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Eine medizinische Begleitung (sportmedizinische Untersuchung) erfolgt durch die Betriebsärztin Frau Dr. Müller- Lühr. Die Organisations- und Ablaufplanung übernimmt dankenswerter Weise unser Kollege Lothar Cremer. Natürlich sind wir über jegliche Unterstützung (Bring- und Abholdienst der Läufer, mediale Begleitung oder einfach nur zum Jubeln) entlang der gesamten Strecke sehr dankbar (Infos bei Lothar Cremer / Breklum Station 1). Der Start erfolgt in Husum an der Hafenspitze um 9.00 Uhr und weist 10 Teilabschnitte mit Distanzen von 7,6 bis 11,5 Kilometern sowie einer Gesamtentfernung von Husum nach Damp mit ca. 100 Kilometern auf. Viele Rahmenveranstaltungen an den Wechselpunkten und an der gesamten Strecke bieten Unterhaltung für Groß und Klein. Nachdem alle Mannschaften die Ziellinie erfolgreich überquert haben, findet abschließend im Strandbereich eine abendliche Party mit viel Musik und Stimmung statt. Vielen Dank für 19 Jahre technischen Dienst Nach 19 Jahren im technischen Dienst der Fachkliniken Nordfriesland ist Ernst-Ludwig Petersen zu seinem 65. Geburtstag von seinen Kollegen der Haustechnik mit einer kleinen Feierstunde* überrascht worden. Die Kollegen hatten sich große Mühe gegeben und - neben anderen Überraschungen - den schmiedeeisernen Blumenkübel, der ihn sein Arbeitsleben lang an der Werkstatt in Bredstedt begleitet hatte, demontiert und mit der Aufschrift 19 Jahre umschmieden lassen. Ernst-Ludwig Petersen scheidet nun aus seinem Dienst aus und freut sich auf seinen wohlverdienten Ruhestand*. *Die offizielle Feierstunde für unsere Ruheständler und Jubilare findet bei einer Veranstaltung im September statt. 14

15 Veranstaltungen Interne Fortbildungsveranstaltungen Im letzten Vernetzungstreffen wurde vereinbart, dass in den Monaten April bis Dezember 2011 (ausgenommen Juli und August) folgende interne Fortbildungen stattfinden werden: Termine Wo Was Jeden 1. Freitag im Monat: 8 bis 9 Uhr , , , , Bredstedt, EDV-Raum Haus A02 EEG-Schulung Jeden 3. Freitag im Monat: 8 bis 9 Uhr , , , , Breklum, genauer Ort wird noch bekannt gegeben Fallvorstellungen Fortbildung/Seminare Termin Wo Was Information Brücke SH, Kiel Gruppentraining sozialer Kompetenzen Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus psychiatrischen Arbeitsfeldern in den Bereichen Betreuung, Beratung und Behandlung Brücke SH, Kiel , , (14:00-18:00) ÖBiZ, Flensburg ÖBiZ, Flensburg Basiskurs Krisenarbeit, Krisentheorie, Krisenintervention. Zielgruppe: Fachkräfte ambulanter, stationärer und teilstationärer Einrichtungen Brücken bauen und Grenzen setzen - effizient und gelassen im Pflegealltag Erfolgsfaktor Kommunikation Gesprächsführung in schwierigen Situationen Zielgruppe: Pflegekräfte Veranstaltungen Termin Wo Was Information SEMINARIS Campus Hotel, Berlin 34. BundesDrogenKongress Fit für die Zukunft. MitarbeiterInnen der Suchthilfe zwischen Tradition und Innovation Universität Hamburg 16. Suchttherapietage Schwerpunktthema Selbstheilung (19:30-21:00 ) Christian Jensen Kolleg, Breklum Meditationen im Kirchenjahr Reihe von offenen Meditationsabenden 15

16 Wir - Fachkliniken Nordfriesland "Wir" Fachkliniken Nordfriesland sind Dienstleister in Schleswig-Holstein mit vielfältigem und innovativem Angebot an mehreren Standorten. Die christliche Tradition steht im Mittelpunkt unseres Handelns und bildet die Grundlage unserer Entscheidungen. Als mittelständisches Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern verstehen wir uns als Anbieter von dringend erforderlichen Gesundheitsleistungen. Unser gesetztes Ziel ist die "bestmögliche Versorgung" der Menschen. Wir entscheiden unabhängig für den Patienten. Fachgebiete: Allgemeine Psychiatrie Abhängigkeitserkrankungen Psychosomatik Psychotherapie Umweltmedizin Angebote Krankenhaus Tageskliniken Ambulanzen Rehabilitation Adaption Niebüll Standorte Bredstedt Husum Breklum/ Riddorf Tarpfeld Schleswig Kiel Nachsorgeeinrichtungen Wiedereingliederung Wohnheime Übergangseinrichtungen Prävention und Beratung Gruppen und Seminare Kontakt: Fachkliniken Nordfriesland ggmbh, Krankenhausweg 3, Bredstedt Telefon: , 16

LWL-KLINIK MÜNSTER. Abteilung für Suchtkrankheiten. Psychiatrie - Psychotherapie - Psychosomatik - Innere Medizin. www.lwl-klinik-muenster.

LWL-KLINIK MÜNSTER. Abteilung für Suchtkrankheiten. Psychiatrie - Psychotherapie - Psychosomatik - Innere Medizin. www.lwl-klinik-muenster. LWL-KLINIK MÜNSTER Psychiatrie - Psychotherapie - Psychosomatik - Innere Medizin Abteilung für Suchtkrankheiten www.lwl-klinik-muenster.de Die Abteilung für Suchtkrankheiten Sehr geehrte Damen und Herren,

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