Koalition von KVneu und GFB hat ihre erste große Bewährungsprobe mit Bravour bestanden!

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1 Morphanton (BTM) 10, 30, 60, 100 mg Retardtabletten - zuzahlungsbefreit - sowie 20 mg Brausetabletten eg Nachrichten Ihrer Ärztegenossenschaft Niedersachsen Bremen Koalition von KVneu und GFB hat ihre erste große Bewährungsprobe mit Bravour bestanden! Einführung der geplanten Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) vorerst verhindert n Unsere niedersächsische Koalition von KVneu und GFB hat kürzlich in Berlin ihre erste große Bewährungsprobe mit Bravour bestanden und die geplante Einführung der Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) Dr. Rainer Woltmann zum 1. Juli dieses Jahres verhindert. Dazu bedurfte es der Einigkeit der niedersächsischen Vertreter, die gestärkt wurden durch die Beschlüsse der Vertreterversammlung der KVN und der Ärztekammer Niedersachsen. Auch die kritischen Worte von Gesundheitsminister Rösler, der den Sinn dieses Bürokratiemonsters stark in Frage stellte und ein vorübergehendes Aussetzen und Erproben empfahl, hinderte die Protagonisten der AKR-Idee nicht, die Ärzteschaft mit diesem Unsegen zu malträtieren. Hinter den Kulissen in Berlin fanden sich hingegen schnell Verbündete in den Vertretern aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Und so kam es zu dem historischen Ergebnis, dass die Berliner Führungsriege um Andreas Köhler ihr Vorhaben modifizieren musste und sie nunmehr mit folgenden Aufgaben in die Verhandlungen mit den Krankenkassen treten müssen: Die flächendeckende Einführung der AKR wird es vorerst nicht geben, dafür sollen ab 1. Januar 2012 ausgesuchte, repräsentative Ärzte die AKR freiwillig und gegen Honorar anwenden, deren Tauglichkeit prüfen und die Kassen so mit den gewünschten Daten zum Morbi-RSA versorgen. Denn nur um diese Geldverteilungsmaschinerie untereinander geht es den Kassenvertretern, alle anderen vorgebrachten Begründungen, wie eine Verbesserung unserer Honorare, sind vollmundige Versprechungen. Nach unserer Einschätzung sind es leere Versprechungen! Damit dürfte uns allen eine ausreichende Atempause gegönnt worden sein, wenn es nicht gar das Ende der AKR in der bisherigen Form bedeutet. Zumindestens gehen einige Insider davon aus. Aber auf jeden Fall werden wir nicht zu Anwendern eines kruden Bürokratieungeheuers, das uns allen ohne jede valide Grundlage und gegen vielseitigen Protest in bewährter autokratischer Manier aufgezwungen werden sollte. Mit diesem Erfolg hat unser Bündnis KVneu und GFB in Hannover einmal mehr bewiesen, dass es zukunftstaugliche Ideen auch zu verwirklichen im Stande ist, die niedergelassenen Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in ihrer Freiberuflichkeit zu verteidigen und den staatlich-dirigistischen Übergriffen und dem Verkauf unseres Arztgeheimnisses 10 Jahre ägnw: Generalversammlung am 29. Juni n Zehn Jahre nach Gründung findet die diesjährige Generalversammlung der ägnw wieder im Gründungsort Wildeshausen statt. Beginn Uhr im Gut Altona Zugesagt haben: Mark Barjenbruch (Vorstand KVN), Dr. Jörg Berling (Vorstand KVN), Dr. Gisbert Voigt (Stv. Vorsitzender ÄKN), Dr. Klaus Bittmann (Vorstandssprecher ÄGN), Dr. Bernd Lücke (Vorsitzender Hartmannbund Niedersachsen) 2/2011 an Krankenkassen und Konzerne Einhalt zu gebieten weiß. Grundsätzlich bleibt die Sinnhaftigkeit der Ausrichtung von Honorierung an jedweder Morbidität sehr fraglich, bildet sich doch damit unserer ärztlicher Aufwand nur unzureichend bis mangelhaft ab. Denn was hat die Morbidität mit dem Aufwand zu tun, den uns ein Patient in der Praxis bereitet? Hier spielen sicher viele andere Gründe eine wichtige wenn nicht wichtigere Rolle, wie das Alter und die soziale Situation. Die Bundesregierung ist also gefordert ihr Gesetz nachzubessern. Gerne sind wir bereit, dabei zu helfen. Und wie üblich hat der Sieg schnell viele Väter: In einem ersten Rundschreiben proklamiert der niedersächsische Hausärzteverband diesen Erfolg, gegen den er offen und heimlich angekämpft hat, in aller Unverfrorenheit und ohne eigene Leistung für sich. Doch wenn überhaupt, dann hat auf Seiten der Hausärzte die Allianz mit dem Deutschen Hausärzteverband über unser Bündnis im BVMG (Bundesverband der Ärztegenossenschaften, MEDI-Deutschland, NAV-Virchow-Bund Deutschland) Früchte getragen! Hier zeigt unser länder- und berufsgruppenübergreifendes Engagement in Form des BVMG bis in die aktuellen berufspolitischen Gremien in Berlin Wirkung. Aber damit ist nicht genug getan. Weitere Aufgaben stehen vor uns und unseren Vertretern in Hannover und Berlin. Und diese sind nur zu bestehen, wenn die genossenschaftliche Maxime der unbedingten Solidarität und Offenheit, eben die immer wieder geforderte Transparenz weiter gefördert wird und letztlich auch in Berlin Einzug hält. Dafür lohnt es sich mehr als jemals zuvor einzutreten und, wenn es sein muss, zu kämpfen. Dr. Rainer Woltmann n BVÄG: Motive und Ziele nach wie vor hochaktuell Interview mit Dr. Herberger Seite 2 n Es gelang uns, ein klares Profil zu etablieren! Netz-Beispiel: Die DOXS eg Seite 3 n Unnötige Propaganda-Aktion Kommentar Rückseite Foto: fotolia ädg GmbH & Co. KG, Callisenstr. 1a, Schleswig n Die Motive und Ziele des Bundesverbandes der Ärztegenossenschaften e. V. (BVÄG) sind nach wie vor hochaktuell. Das verdeutlichte der neue Vorsitzende Dr. Gunnar Herberger: Erfolge können nur erzielt werden, wenn der BVÄG eine Position mit mehr Eigenständigkeit und Wertigkeit erhält. n Die DOXS eg in Kassel ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Ärztenetz heranreift, sich gründet und in der Folge auch funktioniert. Die beiden Vorstände Dr. Stefan Pollmächer (Arzt für Allgemeinmedizin) und PD Dr. Erhard Lang (Neurochirurg) beantworteten die Fragen von perspectiv. n Die Honorarverluste der besonders betroffenen fachärztlichen Kollegen aus dem fachärztlichen Honoraranstieg des Jahres 2011 (zwei Millionen Euro pro Quartal) finanziert. Das ergibt eine einvernehmliche Regelung, die von der Vertreterversammlung der kvn beschlossen wurde.

2 2 Ärztegenossenschaften & Bundesverband April 2011 Grundlage für Existenz des BVÄG nach wie vor hochaktuell! perspectiv im Interview mit dem BVÄG-Vorsitzenden Dr. Gunnar Herberger n Der Ende 2005 gegründete Bundesverband der Ärztegenossenschaften e. V. (BVÄG) wählte im Februar seinen neuen Vorstand. Der BVÄG vertritt die gemeinsamen Interessen der Ärztegenossenschaften nach außen. Er dient der Stärkung der im Bundesverband beteiligten Genossenschaften durch unterstützende Basis- und Strukturarbeit, heißt es in der Präambel des Verbandes. Als weitere Aufgaben wurden zum Zeitpunkt der Gründung genannt: Die Entwicklung von Strategien, die für alle Mitglieder des Vereins umgesetzt werden können; die Unterstützung der Aktivitäten der einzelnen Genossenschaften durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit; die Verhandlung von Verträgen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten sowie die Förderung des genossenschaftlichen Grundgedankens. perspectiv -Redakteur Friedhelm Caspari sprach mit dem neuen BVÄG-Vorsitzenden Dr. Gunnar Herberger, FA für Allgemeinmedizin im rheinland-pfälzischen Deidesheim, über die Möglichkeiten des BVÄG in Gegenwart und Zukunft: F. Caspari: Herr Dr. Herberger, der BVÄG hat einen langen Leidensweg hinter sich. Dabei wurde der Verband auch schon einmal totgesagt und reanimiert. Darf ich Sie von Ihrer Schweigepflicht entbinden wie steht es aktuell um den Patienten namens BVÄG? G. Herberger: Die Genossenschaften, und mit ihnen später der Wunsch nach einer kraftvollen bundesweiten Vertretung, sind gegründet worden, weil in den einzelnen Praxen konkrete Missstände oder Probleme herrschen, die seit Jahren von Politik und KV nicht gelöst werden. Für die Ärzte, die Mitglieder der einzelnen Genossenschaften sind, hat sich an der Problematik bis jetzt meistens leider nichts verändert. Insofern ist die Grundlage für das Bestehen des BVÄG nach wie vor hochaktuell und die Notwendigkeit die oben genannten Ziele umzusetzen, dringender denn je. Die genannten Ziele sind sehr umfangreich und auch sehr ambitioniert. Ich kann derzeit feststellen, es ist für die niedergelassenen Ärzte bereits ein Erfolg, überhaupt eine bundesweit agierende Organisation zu haben. Das darf man nicht vergessen. Insofern ist der BVÄG kein wirklicher Patient. Er muss vielleicht etwas mehr zu sich selber finden, wissen wo seine Stärken liegen können und auf dieser Basis etwas strukturierter vorgehen. Die Erfolge unserer Organisation sind von ihrer inneren Stärke und auch von den äußeren Umständen abhängig; diese sind zurzeit denkbar widrig. F. Caspari: Welche Umstände sind das konkret? G. Herberger: Das sind vor allem die im Jahresrhythmus wechselnden Gesetzgebungen, die Zementierung der durch den Körperschaftsstatus vorgegebenen Struktur von Kassen und KV, das sind aber auch innerärztliche Grabenkämpfe und die deutliche Ermüdung der ärztlichen Basis durch überbordende Bürokratisierung. Alles das macht Dr. Gunnar Herberger es sehr schwer, schnelle und konkrete Erfolge vorweisen zu können. Erfolge können aus meiner Sicht auch in Zukunft nur dann erzielt werden, wenn der BVÄG eine Position bekommt, in der er mehr Eigenständigkeit und mehr Wertigkeit bekommt. F. Caspari: Mangelt es nicht auch daran, dass sich der BVÄG und seine Mitglieder nicht mehr so recht mit den Zielen identifizieren; von Öffentlichkeitsarbeit, nur um dieses Beispiel zu nennen, kann schon seit einiger Zeit doch kaum eine Rede sein, oder sehe ich das falsch? G. Herberger: Bis jetzt ist die Position des BVÄG wohl eher die eines Lobbyisten, dessen Stimme im Wirrwarr der gesundheitspolitischen Diskussion auch sehr schnell verhallen kann. Doch die Öffentlichkeitsarbeit ist sicherlich einer der Pfeiler, die wesentlich verbessert werden müssen. Die Transparenz des Geschehens muss gestärkt werden und die Informationen an die einzelnen Praxen müssen zeitnäher und umfangreicher erfolgen. Die Basis muss stärker eingebunden werden, und so wird sich auch unsere Außenwirkung verbessern. Dann wird auch eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit möglich sein. F. Caspari: Viele positive Ansätze, die teils auf eine Neuausrichtung des BVÄG hinaus liefen, wurden aus mehreren Gründen nicht weiterverfolgt. Eine Vereinigung wie der BVÄG ist doch nur dann effektiv, wenn sie auch aktiv ist. Was sollte daher unbedingt unternommen werden? G. Herberger: Vielleicht waren es bisher zu viele Ansätze, denen man folgen wollte. Es ist jetzt klar, dass sich der BVÄG nicht in das operative Geschäft der einzelnen Genossenschaften einmischen wird. Operativ tätig werden kann der BVÄG nur auf strategischen Gebieten, wie z. B. Versorgungsforschung oder auch EDV-Vernetzung der Praxen. Aktivitäten auf solchen Gebieten würden aus meiner Sicht auch nachhaltig die Position des BVÄG stärken. Genau das brauchen wir. Wir müssen unabhängiger werden von den jeweiligen Vorgaben, die uns vom Gesetzgeber oder vor den Krankenkassen vor die Füße geworfen werden. Wir brauchen eine Eigenständigkeit, die die Leistungsfähigkeit der ambulanten Medizin darstellt und so die Berechtigung unserer Ziele klar werden lässt. Dann wird es möglich sein, unsere Forderungen mit Druck vorbringen zu können. Im übrigen denke ich, dass es nicht zielführend ist, hier sehr konkrete Forderungen zu formulieren. Beispiele wären die Kostenerstattung oder auch die flächendeckende Versorgung mit Vollversorgungsverträgen. Wir können und wir werden diese Ziele verfolgen; aber damit begeben wir uns derzeit in einen Bereich, in dem wir sehr schnell zum Spielball der massgeblichen Akteure, sprich Kassen und Politik, werden, da wir keine wirkungsvollen Mechanismen haben, unseren Forderungen Konsequenzen folgen zu lassen. Die Aktivitäten des BVÄG müssen nachhaltiger und damit auch langfristiger angelegt werden. Mit kurzfristigen Erfolgen ist leider nicht zu rechnen. F. Caspari: Gestatten Sie, dass ich nachhake: Allein die Schlagkraft als gesundheitspolitisches Sprachrohr kann doch nicht Sinn und Zweck des BVÄG sein. Müssen nicht auch wirtschaftliche bzw. versorgungsvertragsrechtliche Aspekte durch eine aufbauende Infusion, um beim Patientenbild zu bleiben, verstärkt in Angriff genommen werden? G. Herberger: Der BVÄG ist eingetragener Verein. Dies ermöglicht eine schlanke und kostensparende Struktur. Ein wirklich schlagkräftiges gesundheitspolitisches Sprachrohr zu sein, würde ich sehr begrüßen und das ist eines unserer Ziele! Ich ergänze das, was ich soeben bereits zu den Versorgungsverträgen sagte: Das Ziel, dass der BVÄG als Vertragspartner für bundesweit geltende Verträge auftritt, wurde ja deshalb, vor allem in der Mitgliedschaft im BVMG zusammen mit MEDI und dem NAV, verfolgt. Aber auch hier kam es zu keinen bedeutenden Verträgen, weil wir hundertprozentig von den laufend wechselnden Vorgaben des Gesetzgebers und dem Wohlwollen der Vertragspartner abhängig sind. Das geht allen bundesweit agierenden Ärzteorganisationen so. Die Voraussetzung für Versorgungsverträge ist eine wesentlich bessere Struktur. Diese werde ich versuchen innerhalb der nächsten Jahre zu schaffen. F. Caspari: Vielen Dank für Ihre aufschlussreiche Stellungnahme. perspectiv wünscht Ihnen, dem ganzen Vorstand und Ihren Mitgliedskollegen viel Glück und Erfolg bei der weiteren Tätigkeit zum Wohle der Ärztegenossenschaften! Netzagentur soll Ärztenetze bundesweit positionieren Gründungsbeirat konstituiert sich im Mai n 20 der größten und professionellsten Ärztenetze und Gesundheitsverbünde haben sich mit dem Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV- Virchow-Bund, zusammengeschlossen, um ihre Interessen und Kompetenzen in einer Netzagentur zu bündeln und sich auf Bundesebene besser zu positionieren. Dazu formierte sich ein Gründungsbeirat, der im Mai zur konstituierenden Sitzung zusammenkommt. Mit diesem Schritt spiegelt sich die insbesondere von der Ärztegenossenschaft Nord eg sowie auch vom BVÄG schon lange betonte Bedeutung der Netze bundesweit wider. Erstes politisches Ziel ist für die Unterzeichner, dass Ärztenetze und Gesundheitsverbünde den Status von Leistungserbringern im aktuell entstehenden Versorgungsgesetz erhalten. Professionell strukturierte und organisierte Ärztenetze müssen im Sinne einer regionalen effizienzorientierten Versorgung Vertragspartner mit allen Rechten und Pflichten sein können, insbesondere beim Abschluss von Strukturverträgen oder bei der Gründung ärztlich geleiteter Medizinischer Versorgungszentren. Weitere Aufgabe der Netzagentur wird der Austausch von netzeigenen Entwicklungen, Dienstleistungen und Produkten sowie Vertrags- und Versorgungskonzepten sein, um gemeinsam als bundesweiter IV-Anbieter als Vertrags- und Verhandlungspartner für gesetzliche und private Krankenkassen auf Augenhöhe aufzutreten. Ziel ist es, durch die Netzagentur als kompetenter und verlässlicher Partner in Erscheinung zu treten. Die einzelnen Netze und Gesundheitsverbünde bleiben dabei völlig eigenständig. Die Erklärung des Gründungsbeirates wurde u. a. von Dr. Fritz Frohnapfel (GO-LU eg, Ludwigshafen), Dr. Axel Schroeder (ÄG Nord eg, Bad Segeberg, sowie Bund der Urologen eg, Ludwigshafen), Dr. Gerd Leimenstoll (Regionales Praxisnetz Kiel) und Dr. Stefan Pollmächer (DOXS eg, Kassel) unterzeichnet. Impressum Herausgeber: ädg GmbH & Co. KG (Callisenstr. 1a, Schleswig), v.i.s.d.p.: Geschäftsführer Heino Ottsen (Tel ). Alle Rechte vorbehalten; Vervielfältigung nur nach vorheriger Genehmigung des Herausgebers. Redaktion: Textagentur Caspari (24975 Flensburg-Husby), Layout: hilgra (24943 Flensburg), Druck: Druckhaus Leupelt (24976 Handewitt).

3 April 2011 Ärztegenossenschaften & Netze 3 Es gelang uns, ein klares Profil zu etablieren Beispiel für ein funktionierendes Ärztenetz Interview mit dem Vorstand der DOXS eg, Dr. Stefan Pollmächer und PD Dr. Erhard Lang n Ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Ärztenetz heranreift, sich gründet und in der Folge auch funktioniert, ist die DOXS eg in Kassel, ein Partner der Q-Pharm AG. Die beiden Vorstände Dr. Stefan Pollmächer (Arzt für Allgemeinmedizin) und PD Dr. Erhard Lang (Neurochirurg) beantworteten gerne Fragen von perspectiv zur Entwicklung der genossenschaftlich getragenen, relativ großen ärztlichen Vernetzung (www.doxs.de). perspectiv: Was hat Sie zur Gründung Ihres Ärztenetzes veranlasst, wann und wo geschah das? Stefan Pollmächer: Die wohnortnahe ambulante medizinische und psychotherapeutische Versorgung der Patienten ist eine Dr. Stefan Pollmächer tragende Säule des Gesundheitssystems. Mit Blick auf diese Überzeugung haben sich niedergelassene Ärzte aller Fachrichtungen sowie Psychotherapeuten aus ganz Nordhessen zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Vertreter von 14 verschiedenen, bis dahin teilweise konkurrierenden nordhessischen Ärztenetzen initiierten im November 2007 die Gründung der DOXS eg. Sie hatten damals jedoch nicht erwartet, dass sie damit auf ein derart großes Interesse stoßen würden. Fast ein Drittel der insgesamt rund niedergelassenen Ärzte in Nordhessen kamen zur Gründungsversammlung in die Kasseler Stadthalle. perspectiv: Worin gründete dieser große Zulauf? Erhard Lang: Der Hauptgrund war, dass der Verband der Ersatzkassen (VdEK) in Nordhessen den Systemausstieg geprobt und verkündet hatte, er wolle in Kassel und Umgebung die gesamte ambulante Versorgung für ihre damals schätzungsweise rund Versicherten außerhalb der KV organisieren und nach 73c SGB V ausschreiben. Das sorgte für Wirbel, nicht nur bei der KV Hessen. Denn viele Niedergelassene waren verunsichert. Das Projekt wurde am Ende zwar nicht realisiert, doch ein befürchteter Verdrängungswettbewerb war für viele der Anlass, sich der Genossenschaft anzuschließen. Die Rechtsform der eg hielten die Initiatoren für besonders geeignet. perspectiv: Wie viele Mitglieder hatte Ihr Praxisnetz zum Zeitpunkt der Gründung und wie viele sind es aktuell? S. Pollmächer: Zum Gründungszeitpunkt waren wir rund 800 Mitglieder, aktuell sind es rund 350. Nachdem der 73 c-vertrag, der viele Niedergelassene zum Eintritt in die Genossenschaft veranlasst hatte, nicht zustande kam, verließen leider viele die DOXS eg wieder. Geblieben ist ein harter Kern. Das sind diejenigen, die wirklich überzeugt von der Genossenschaftsidee sind. Nach wie vor sind Haus- und Fachärzte vertreten. perspectiv: Welche Aufgaben zählen Sie zum Schwerpunkt ihrer Netzarbeit? E. Lang: Die DOXS eg will Verhandlungspartner für die Kostenträger des Gesundheitswesens sein und die neuen Versorgungsformen nutzen, die der Gesetzgeber im SGB V vorgesehen hat und für ihre Mitglieder mit Krankenkassen Integrierte Versorgungsverträge aushandeln. Außerdem fördert DOXS die fachübergreifende Kooperation von Ärzten untereinander; die Genossenschaft erarbeitet Behandlungspfade, die wissenschaftlich entwickelte Leitlinien zur Dr. Erhard Lang Behandlung bestimmter Krankheitsbilder in konkrete Empfehlungen zum therapeutischen Vorgehen umsetzen; sie organisiert und veranstaltet Fortbildungen und baut für ihre Mitglieder eine IT-Infrastruktur auf. Darüber hinaus realisiert die DOXS eg Qualitätsmanagementverfahren, sie berät ihre Mitglieder betriebswirtschaftlich und verhandelt Rahmenverträge zum günstigen Bezug von Waren und Dienstleistungen aus. Zudem bietet sie über Kooperationspartner Dienstleistungen an, mit denen die Kosten in der Arztpraxis gesenkt und die Ertragskraft gesteigert werden können. Wir beteiligen uns auch an Modellprojekten und Wettbewerben Odenwälder Ärzte e. G. neuer Kooperationspartner n Die Odenwälder Ärzte e. G. ist seit dem 1. April neuer Kooperationspartner der Q- Pharm AG. Das genossenschaftlich organisierte Netz repräsentiert rund 70 Haus- und Fachärzte mit den Fachrichtungen Chirurgie, Innere Medizin, Nephrologie, Kardiologie, Neurologie, Gynäkologie, Urologie, Pädiatrie, Psychiatrie und HNO. Diese sichern in Kooperation mit Gesunder Odenwald GmbH die regionale medizinische Versorgung südlich von Frankfurt/Main. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetz Odenwald e. V. in Erbach. Die Odenwälder Ärzte e. G. wurde am 13. Dezember 2007 gegründet. Ihr Zweck ist es, die ambulante und stationäre medizinische Versorgung der Bewohner im Odenwald und in den angrenzenden Gebieten zu sichern und zu verbessern. Unter anderem engagiert sich die Odenwälder Ärzte e. G. im Bereich der vernetzten Praxiskommunikation und Qualitätssicherung. Die Gesunder Odenwald GmbH ist ein Zusammenschluss von Ärzten der Odenwälder Ärzte e. G. und der auf IV spezialisierten OptiMedis AG (Hamburg). und entwickeln gemeinsame Marktstrategien. Um dieser Aufgabenfülle gerecht zu werden, verfügen wir mit der DOXS Medizintechnik GmbH über ein boomendes Tochterunternehmen und bieten mit der DOXS Akademie zertifizierte Fortbildungen an. perspectiv: Ist die Funktionalität Ihres Netzes bereits ausgereift oder bestehen noch Lücken, also zum Beispiel bei der netzinternen Kommunikation? Stefan Pollmächer: Die DOXS eg setzt eine freiberuflich auf Honorarbasis tätige PR-Beauftragte ein, die auch als Vorstandsreferentin tätig ist und sich in Absprache mit dem Vorstand seit August 2008 um die interne und externe Kommunikation kümmert, wobei der Schwerpunkt zunächst auf der internen Kommunikation lag. Nachdem es anfangs unter den Mitgliedern eine gewisse Unzufriedenheit mit den Informationsflüssen gegeben hatte, verfasste unsere PR-Beauftragte im September 2009 als Fernstudium-Abschlussarbeit ein strategisches PR-Konzept. Dieses enthält einen Zeit- und Kostenplan, der für einen Zeitraum von 20 Monaten ein Bündel von Maßnahmen vorsah. Unter anderem gibt die DOXS eg eine eigene Mitgliederzeitschrift heraus und die Mitglieder erhalten regelmäßig einen Newsletter. Auch Strategiekonferenzen gehören zum Konzept, bei dem es weniger darum ging, spektakuläre PR-Maßnahmen zu initiierten als vielmehr bestimmte Basismaterialien und geeignete Instrumentarien zu entwickeln. perspectiv: Wie gelingt Ihnen die Schaffung einer Identität? E. Lang: Genau das, nämlich eine Identität zu entwickeln, gehört zu den Hauptzielen aller soeben genannten Maßnahmen. Dabei gilt es intern den Sympathiewert für die Genossenschaft und extern den Bekanntheitsgrad zu steigern sowie die Motivation zur Mitarbeit und Zusammenarbeit zu wecken sowie letztlich ein klares Profil zu etablieren. Ein Beispiel: Am Anfang der Situationsanalyse stand eine Mitgliederbefragung. Gab es in dieser ersten Befragung noch viel Kritik an der internen Kommunikation, so ist diese inzwischen völlig verstummt, das ergab kürzlich eine erneute, repräsentative Befragung: Die große Mehrheit der Mitglieder ist mit der internen Kommunikation sehr zufrieden oder zufrieden. Inzwischen wurde das Kommunikationskonzept mehrfach angepasst. perspectiv: Was sind die Hauptziele für die nächsten zwei Jahre? S. Pollmächer: Ein wichtiges Ziel ist auch die Weiterentwicklung der DOXS-Akademie. Wir wollen unter anderem die Pflichtfortbildungen wohnortnah anbieten. Ganz oben steht für uns auch die politische Lobbyarbeit weil wir sonst keine andere Organisation sehen, die die Interessen der niedergelassenen Ärzte fachübergreifend vertritt. E. Lang: Wir möchten zum Beispiel Managementgesellschaften betreiben, einen Mitarbeiter- und Gerätepool einrichten und Patientenseminare entwickeln. perspectiv: Danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg! Die Praxis neuer Versorgungsformen Vertreter der ÄG Nord und der ägnw nahmen am 6. Kongress für Gesundheitsnetzwerker in Berlin teil n Mehrere Vertreter der Ärztegenossenschaften Nord (ÄGN) und Niedersachsen-Bremen (ägnw) beteiligten sich am 6. Kongress für Gesundheitsnetzwerker vom 16. bis 17. März im Charité- Campus Virchow Klinikum in Berlin. Die beiden Ärztegenossenschaften präsentierten sich mit einem gemeinsamen Informationsstand. Die Praxis neuer Versorgungsformen stand im Zentrum des diesjährigen Treffens der Gesundheitsnetzwerker. Für mich eine großartige Veranstaltung mit Netzwerkern im wahrsten Sinne des Wortes, kommentierte ÄGN-Netzwerkkoordinatorin Helga Schilk den Kongressverlauf, die selbst über die Frage der Verbindlichkeit von Netzwerkaktivitäten Foto: Helga Schilk berichtete: Leider gibt es keine einfache Lösung; eindeutig sind gemeinsam entwickelte Leitbilder und konkrete Zielabsprachen notwendig. Viele weitere interessante Vorträge standen auf dem Programm. So sprach ÄGN-Vorstandssprecher Dr. Klaus Bittmann gemeinsam mit Dr. Veit Wambach (Praxisnetz Nürnberg Nord) zum Thema Finanzierungen für Netzwerkstrukturen. Die Gesundheitsnetzwerker sind eine Plattform für ein freies Netzwerk engagierter Persönlichkeiten des Gesundheitswesens. Sie fördern einen unabhängigen Wissens- und Erfahrungsaustausch für ein zukunftsorientiertes Gesundheitswesen. Etliche Teilnehmer am Netzwerker-Kongress reisten aus Norddeutschland an, wie die schleswigholsteinische Ärztin Dr. Monika Schliffke (Ratzeburg) vom Vorstand des Praxisnetzes Herzogtum Lauenburg e. V.

4 4 Wirtschaft April 2011 Ein Paradebeispiel für medizinisch indizierte Verordnung Juformin (Metformin) Filmtabletten ohne Laktose: Hier entscheidet der Arzt n So manche Substitution entspricht nicht den Regeln der Guten Substitutionspraxis (GSP). Laktoseintolerante Patienten zum Beispiel können davon ein Lied singen: Juformin (Metformin) Filmtabletten 500 mg/850 mg/1.000 mg von Q-Pharm enthält wie das Original keine Laktose! Also ist es medizinisch sehr wohl sinnvoll, solche Verordnungen von der Substitution auszunehmen. Gleiches gilt für alle Dauerverordnungen bei chronischen Erkrankungen! Generika sind per se günstig, doch auch hier gibt es noch Unterschiede, wie bei Alendro-Q (Alendronsäure). Die 70 mg Tabletten von Q-Pharm sind in der N2- (4 Stück) sowie in der N3-Packung (12 Stück) von der Zuzahlung befreit und bis zu 28 Euro günstiger (Quelle: Winapo Lauer-Taxe, N3-Packung im Vergleich mit Hexal, Sandoz und ratiopharm, Stand: 15. März 2011). Auch hier ist die Budget entlastende Verordnung zu empfehlen. Sicherstellung der Verordnungen in einem sensiblen Bereich n Q-Pharm hat Anfang März den Reminder Psychopharmaka an bundesweit alle rund Neurologen und Psychiater gesendet. In dem Schreiben wird an die seit Januar geltende aktuelle Q-Pharm-Arzneimittelliste erinnert, die auch folgende Präparate enthält: Citalo-Q 10 mg, 20 mg und 40 mg Filmtabletten (Citalopram) Sertra-Q 50 mg und 100 mg Filmtabletten (Sertralin) Venla-Q 37,5 mg, 75 mg und 150 mg Hartkapseln, retardiert (Venlafaxin) Rispe-Q 1 mg, 2 mg, 3 mg und 4 mg Filmtabletten (Risperidon) Die Pflicht zur Förderung der Compliance der Patienten ist ein Teil unserer Therapiehoheit, sie aktiv annehmen zu können darum kümmern wir uns. Morphanton Retardtabletten: Günstigste Verordnung! n Rund Allgemeinärzte, Internisten und Praktiker sowie ärztegenossenschaftlich organisierte Urologen, Orthopäden, Neurologen, Psychiater und Schmerztherapeuten werden im Mai per Rundschreiben speziell an diese Q-Pharm-Arzneimittel erinnert: Morphanton 10, 30, 60, 100 mg Retardtabletten (Morphin), zuzahlungsbefreit Tramadol-Q 100, 150, 200 mg Retardtabletten (Tramadol), zuzahlungsbefreit Übrigens: Für Morphanton Retardtabletten gibt es keine andere Möglichkeit als Q-Pharm, um günstiger zu verordnen (lt. Quelle: Lauer-Taxe, Stand: 15. März 2011). Neues von Q-Pharm Arzneimittelliste n Mitte April erhielten alle genossenschaftlich organisierten Ärzte sowie Mitglieder kooperierender Arztnetze die aktuelle Arzneimittelliste (Ausgabe 2/2011). Der Textteil der neuen Liste beschäftigt sich wieder mit einem interessanten Thema: Netzwerke nutzen!. Unter dem Motto Neu im Verbund erfolgreich arbeiten im Netz wird ein ermutigendes Beispiel aktiver Netzarbeit vorgestellt. Das Interview mit dem Vorstand der hessischen DOXS eg ist auch auf Seite 3 dieser perspectiv -Ausgabe zu lesen. Übrigens: Welches Ärztenetz möchte sich ebenfalls über diese beiden Informationsplattformen der Q-Pharm AG vorstellen? Die Redaktion nimmt gerne Ihre Anregung entgegen (F. Caspari, Tel oder Außer Vertrieb n Am 15. April wurden aus wirtschaftlichen Gründen Prava-Q 10 mg Tabletten (Packungen 20 u. 50 Stck.), Prava-Q 20 mg Tabletten (20 Stck.) und Prava-Q 40 mg Tabletten (20 Stck.) aus dem Vertrieb genommen. Vorerst weiter im Handel bleiben: Prava-Q 10 mg Tabletten (100 Stck.), Prava-Q 20 mg Tabletten (50 Stck. u. 100 Stck.) sowie Prava-Q 40 mg Tabletten (50 Stck. u. 100 Stck.). Das Aut-idem-Kreuz für diese Q-Pharm-Arzneimittel stellt die Verordnungen in einem sehr sensiblen Bereich sicher und steigert die Compliance der Patienten. Bei Bedarf können Neurologen gerne die detaillierte Präparate-Übersicht speziell für die neurologische und psychiatrische Praxis abfordern. In dieser Liste sind die Wirkstoffe, Marken, Originatoren sowie auch die Teilbarkeit der Q-Pharm-Medikamente abgebildet. Sie können auch ein kleines Komplettpaket anfordern, bestehend aus Mousepad, Flyer, Haftnotizen und Kugelschreiber, über die kostenlose Hotline oder Q-Pharm AG, Vertrieb, Gutenbergstraße 13, Flensburg Tel , Fax Web: Stark das Budget entlastend mit Anastrozol-Q n Seit dem 15. Februar perspectiv berichtete in 1-11 können Anastrozol-Q (Anastrozol) 1 mg Filmtabletten verordnet werden, was stark das Budget entlastet! Deshalb empfiehlt Q-Pharm: Ersetzen Sie künftig Arimidex durch Anastrozol-Q und sparen Sie dadurch mehr als 110,00 Euro (N1) bzw. 360,00 Euro (N3). Darüber wurden rund Allgemeinärzte, Praktiker und Internisten im Bereich der Ärztegenossenschaft Nord (Schleswig-Holstein/Hamburg) sowie alle Genossenschaftsärzte in der Fachgruppe Gynäkologie per Mailing informiert. Dem Schreiben lag der neue Pocket guide mit der Auflistung der aktuellen Arzneimittel für Facharztgruppen bei. Wer weitere Exemplare benötigt, kann diese anfordern bei: Q-Pharm AG, Vertrieb Tel.: Fax: Vier gute Gründe für Aza-Q n Alle knapp Internisten in Schleswig-Holstein/Hamburg (ÄGN) sowie in weiteren Ärztegenossenschaften und die Gastroenterologen in Hessen wurden von der Q-Pharm AG per Mailing an Aza-Q (Azathioprin) erinnert. Für die Verordnung des Q-Pharm-Produkts sprechen u. a. der therapiegerechte Rheumacontainer (90 Tabletten zu 50 mg), die Befreiung von der Zuzahlung in allen Verpackungseinheiten (50, 90, 100 Stück), die Teilbarkeit der Tabletten in gleiche Hälften sowie der Preis! Denn: Aza-Q 50 mg Tabletten sind günstiger als vergleichbare Arzneimittel der Wettbewerber (vgl. Winapo Lauertaxe Stand: 01. Februar 2011). Alles das sind vier gute Gründe, die die Compliance der Patienten nachhaltig erhöht. Q-Pharm empfiehlt somit: Aza-Q verordnen!

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