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1 Inhaltsverzeichnis Lieferschein-Nr.: Themen-Nr.: Ausschnitte: 34 Folgeseiten: 19 Total Seitenzahl: 53 Gemeinde Moosseedorf Frau Bettina Zahnd-Dängeli Schulhausstrasse Moosseedorf Auflage Seite Fraubrunner Anzeiger 16' Bar, Workshops und Jesse Ritch-Autogrammstunde Berner Zeitung / Ausgabe Stadt+Region Bern 49'605 3 Gemeinde nimmt 50 Personen auf Berner Zeitung / Ausgabe Stadt+Region Bern 49'605 4 Am Loeb-Egge greifen die Damen an Bieler Tagblatt 22'863 6 Gemeinde nimmt 50 Personen auf Der Bund 46'575 7 Die Mühlen mahlen langsam im Asylwesen derbund.ch Keine Angabe 9 Die Mühlen mahlen langsam im Asylwesen schweizmagazin.ch Keine Angabe 11 Eröffnung einer Zivilschutzanlage in Moosseedorf Solothurner Zeitung 22' Zivilschutzanlage für Asylsuchende twitter.com Keine Angabe 13 Gemeinde nimmt 50 Personen auf: Ab Montag werden in der Zivilschutzanlage Moosse min.ch Keine Angabe Asylsuchende kommen in Moosseedorf unter Berner Zeitung / Ausgabe Stadt+Region Bern 49' Leserbriefe bernerzeitung.ch Keine Angabe Plätze für Asylsuchende in Moosseedorf bluewin.ch Keine Angabe 20 Moosseedorf öffnet ab Montag Zivilschutzanlage für Asylsuchende derbund.ch Keine Angabe 21 Moosseedorf öffnet Zivilschutzanlage für Asylsuchende google.ch Keine Angabe Asylsuchende kommen in Moosseedorf unter google.ch Keine Angabe 24 Moosseedorf öffnet Zivilschutzanlage für 50 Flüchtlinge Rüdigerstrasse 15 CH-8027 Zürich Tel. +41(44) Mail

2 Auflage Seite google.ch Keine Angabe 25 Moosseedorf öffnet Zivilschutzanlage für Asylsuchende neo1.ch Keine Angabe Asylsuchende auch in Moosseedorf Neue Oberaargauer Zeitung 29' Sagen & Legenden in Madiswil Rheinzeitung für Graubünden Keine Angabe 29 Junge Tüftler experimentieren in Landquart Shab.ch / Schweiz. Handelsamtsblatt 5' Shab.ch srf.ch Keine Angabe 32 Moosseedorf öffnet Zivilschutzanlage für 50 Flüchtlinge twitter.com Keine Angabe Plätze für Asylsuchende in Moosseedorf: Nach Burgdorf und Hindelbank stellt n twitter.com Keine Angabe 35 Moosseedorf eröffnet eine Asylunterkunft. srf.ch/news/regional/ twitter.com Keine Angabe 36 Moosseedorf öffnet Zivilschutzanlage für Asylsuchende: Die Gemeinde Moosseedorf twitter.com Keine Angabe zusätzliche Plätze für Asylsuchende: Moosseedorf öffnet am Montag eine Zivils Der Bund 46' Migrationsdienst zeigt Verständnis derbund.ch Keine Angabe 39 Migrationsdienst zeigt Verständnis Appenzeller Volksfreund 5' «TüftelCamp»: Junge Tüftler experimentieren in Appenzell bernerzeitung.ch Keine Angabe 42 «Das war ein mühsamer Sommer» Pfarrblatt der kath. Pfarreien im Kanton Bern 57' Taufen derbund.ch Keine Angabe 48 Ostermundigen verlangt Aussprache mit Käser lolabrause.ch Keine Angabe 50 Zusätzliche Informationen Oberaargauer 31' Beliebt bis nacii Aiasica: ErsUdassige Hvncis aus Fiiz Inhaltsverzeichnis Seite 2

3 Datum: Fraubrunner Anzeiger 3312 Fraubrunnen 031/ Medienart: Print Auflage: 16'150 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 7 Fläche: 33'675 mm² Das Kinder- und Jugendfescht Moosseedorf 2014 Anfang September war ein voller Erfolg Am Freitag, den 5. September 2014, war es wieder soweit: Das Organisationskomitee eröffnete bei herrlichem Wetter das Kinder- und Jugendfescht Moosseedorf Der Vorplatz des Kirchgemeindehauses verwandelte sich in einen bunten Festplatz. Die Besucher konnten sich am Verpflegungsstand verwöhnen lassen. Saftige Hamburger waren der Renner. Abends öffneten die Türen der Schülerdisco. Parallel dazu lud das Openair-Kino mit dem Schweizer Kultfilm «Mein Name ist Eugen» zum Verweilen ein. Kinder, Jugendliche und auch Eltern waren zahlreich vertreten. Die Schülerinnen der 0-Bar mixten ihren Gästen leckere alkoholfreie Drinks. Ein Drink schmeckte besser als der andere. Als Pendant zur Schülerinnenbar durfte natürlich die legendäre U-Bar - für alle über 16 Jahre - nicht fehlen. Die U-Bar ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt von alten Bekannten und langjährigen Schulfreunden, die einmal wieder miteinander plaudern und zusammen feiern wollen. Der Samstagnachmittag, der 6. September 2014, stand ganz im Zeichen der jüngsten Einwohner von Moosseedorf. Das Wetter war optimal - blauer Himmel, Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen. Der Spielnachmittag bot zahlreiche Angebote von Rocky- Dancers-Workshop, über Bauchtanz- Workshop und Schmink-Ecken bis hin 0-Bar, Workshops und Jesse Ritch-Autogrammstunde zur Aufführung des Puppenmusicaltheaters «Frachtschiff Hochsee». Der Workshop «Tüfteln», der in Zusammenarbeit mit der Schule Moosseedorf, der REKJA und Infoklick.ch durchgeführt wurde, war ein Renner. Die Kinder bastelten mit Hilfe der Lehrer viele fantastische und originelle Objekte. Bei den vielen Spielangeboten war es nicht verwunderlich, dass sich irgendwann Hunger und Durst meldeten. Viele Besucher genehmigten sich beim Verpflegungsstand eine wohlverdiente Pause. Elternvereinspräsident Pesche Binggeli und seine Helfer boten herzhafte Hotdogs, eisgekühlte Cola und vieles mehr an. Im Saal des Kirchgemeindehauses ging es am Samstagabend musikalisch weiter: Jesse Ritch gab sein Können zum irchgem, Moo Besten und begeisterte seine zahlreichen Fans. Die anschliessende Autogrammstunde war ein weiteres Highlights für viele Besucher. Mit seiner bodenständigen Art stellt Jesse Ritch für viele ein grosses Vorbild dar. Viele Kinder und Jugendlichen sagten: «Dr Jesse isch eifach dr Bescht!» Einige fragten sogar schon hoffungsvoll: «Chunnt dr Jesse nöchschts Jahr o wieder?» Das OK Kinder- und Jugendfescht 2014 möchte sich herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken - von Helfern über Künstler und Sponsoren (wie Marti AG, Restaurant Eintracht und Restaurant Utiger aus Moosseedorf) bis zu den Besuchern. Ohne ihre Unterstützung und Mithilfe könnte ein solches Fest nicht stattfinden. Text: Daniela Bötschi, Anja Elstner Bilder: OK Kinder- und Jugendfescht 2014 An der 0-Bar mixten die Schülerinnen viele leckere, alkoholfreie Drinks. Vir Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 1/53

4 Datum: Fraubrunner Anzeiger 3312 Fraubrunnen 031/ Medienart: Print Auflage: 16'150 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 7 Fläche: 33'675 mm²,je Basteln einer der vielen Workshops. Autogrammstunde von Jesse Ritch. r IM Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 2/53

5 Datum: Hauptausgabe Berner Zeitung AG 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 49'605 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 5 Fläche: 15'183 mm² Laura Fehlmann MOOSSEEDORF Ab Montag werden in der Zivilschutzanlage Asylsuchende einziehen. Aufgrund der Notlage im Asylwesen stellt die Gemeinde dem Kanton Plätze für 50 Personen zur Verfügung. Im Juli erklärte der Berner Regierungsrat die aktuelle Situation im Asylbereich als Notlage und verpflichtete nebst Moosseedorf auch die Gemeinden Bern, Burgdorf, Hindelbank, Ittigen und Ostermundigen dazu, eine gewisse Anzahl Asylsuchende aufzunehmen (wir berichteten). Der Moos seedorfer Gemeindepräsident Peter Bill (SVP) sagte damals: «Die Menschen verdienen unsere Hilfe.» Er handelte. Die Gemeinde stellt nun die Zivilschutzanlage unter der Gemein- Peter Bill deverwaltung zur Verfügung. Darin wäre maximal Platz für 130 Personen vorhanden. «Wir können aber höchstens 50 Asylsuchende unterbringen, mehr lassen die Brandschutzvorschriften nicht zu», sagt Bill. Bevölkerung informiert Gemeinde nimmt 50 Personen auf Am nächsten Montag werden nun Asylsuchende die Zivilschutzanlage beziehen. Die Bevölkerung habe man fortlaufend informiert, zuletzt mit einem Brief in alle Haushaltungen, erklärt Bill. «Negative Rückmeldungen kamen bis jetzt keine.» Man habe eine Hotline eingerichtet und mit dem Kanton ausgehandelt, dass bei der Zivilschutzanlage von 20 bis 6 Uhr rundum die Zivilschutzanlage- Sicherheitsleute würden. patrouillieren Selbstständige Anreise Für die Anreise zu ihrem neuen Wohnort erhalten die Asylsuchenden einen Plan und ein 0V- Billett. «Sie reisen selbstständig und werden dann in der Anlage in Empfang genommen. Damit gab es bis jetzt eigentlich nie ein Problem», sagt Claudia Ransberger, stellvertretende Leiterin Migrationsdienst. In Moosseedorf übernimmt die ORS Service AG die Betreuung der Asylsuchenden, eine private Firma, mit der man beispielsweise in Burgdorf und Bern gute Erfahrungen gemacht habe, sagt Ransberger. Zwei Wochen nach Bezug der Anlage werden die Gemeinde, die ORS und das Migrationsamt gemeinsam einen öffentlichen Informationsanlass organisieren. Informationsabend: Montag, 13.0ktober, um Uhr im Kirchgemeindehaus Moosseedorf. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1 Bericht Seite: 3/53

6 Datum: Hauptausgabe Berner Zeitung AG 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 49'605 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 2 Fläche: 107'943 mm² SCHACH SCHWEIZER MEISTERSCHAFTEN IN BERN Am Loeb-Egge greifen die Damen an Vom Hinterzimmer ins Schaufenster: Das königliche Spiel gastiert ab morgen in Bern. Nicht nur an den Schweizer Meisterschaften wird Schach gespielt, sondern auch am Loeb-Egge. Die Berner Bevölkerung kann dort Grossmeistern und,/ Talenten zuschauen oder auch selber eine Kombination aufs Brett zaubern. A Im Schaufenster: Lena Georgescu (links) denkt uber über ihren nachsten nächsten Zug nach. Die Bernerin wird in in diesei dieser Showpartie Yourn Yisam Duang Duong erfolgreich in Schach haften halten. tawn,nt, Das 1100 Personen fassende Puschkin-Theater in Moskau war zu klein, als Michail Botwinnik und Michail Tal 1960 im «Match des Jahrhunderts» um die WM- Krone im Schach kämpften. Viele Anhänger des königlichen Spiels versammelten sich deshalb auf dem Twerskoi-Boulevard, wo die Züge der Meister jeweils auf grossen Demonstrationsbrettern gezeigt wurden. Das Schachfieber bricht an diesem Wochenende auch in Bern aus, wo vom 27. September bis zum 4. Oktober im Kultur-Casino die Schweizer Meisterschaften stattfinden. Die ers- ten Züge werden bereits morgen gespielt - am Loeb-Egge z'bärn. Zum Publikumsmagneten sollen dort am Freitag und am Samstag drei Schaufenster werden. Wenn die Passanten den Grossmeistern und Talenten beim Spielen zusehen, werden sie womöglich feststellen, dass Schach keine Randsportart, sondern eine Handsportart ist. Die Zuschauer können es nämlich auch einmal selbst versuchen, versierte Klubspieler matt zu setzen. Gratis. Einen Russen in Schach halten Auch eine schillernde Figur ist beim «Schach im Schaufenster» zu Gast: Artur Jussupow (siehe Interview). In Bern wird er im Loeb-Schaufenster einen Showkampf bestreiten. Der dreimalige WM-Halbfinalist kam 1960 in Moskau zur Welt. Bei einem Raubüberfall wurde er in seiner Wohnung angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Danach übersiedelte die ehemalige Nummer drei der Welt mit Ehefrau Nadja nach Deutschland, wo seine Kinder geboren wurden. Jussupow, der in Bayern lebt, trifft im Schaufenster auf viele Bekannte. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 4/53

7 Datum: Hauptausgabe Berner Zeitung AG 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 49'605 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 2 Fläche: 107'943 mm² Das hat einen Grund: Er trainiert vier der besten Berner Talente. Zwei Tische, zwei Monitore Das Dekor im Warenhaus Loeb gestaltete die Hochschule der Künste in Bern. Drei von zehn Schaufenstern sind dem Schach gewidmet. In den Schauräumen stehen zwei Schachtische, zwei Monitore, welche die Züge der Chefdenker übertragen und ein Beratungsdesk, wo ein kleines Regelwerk abgegeben wird. Für das Spiel auf den 64 Feldern werben auch zahlreiche Geschäfte in der Berner Innenstadt. Federführend für das Projekt «Schach im Schaufenster» waren Danielle Studer und Andre Lombard. Studer ist dem Schach stark verbunden - sie ist die Mutter des grössten Berner Schachtalents Noel Studer (17). Schach sei cool. Ihr Sohn habe in diesem Sport gute Freunde gefunden, sagt die 50 Jahre alte Murigerin. Und fügt an: «Junge und alte Menschen, Mädchen und Buben, Frauen und Männer - alle können gegeneinander spielen». Schach sei ein billiger Sport. Es würden praktisch keine Materialkosten entstehen. Danielle Studer engagiert sich auch deshalb, weil sie die Leute dazu animieren möchte, an der Landesmeisterschaft im Kultur- Casino zu kiebitzen. Andre Lombard, Mitorganisator der Schaufensteraktion und fünffacher Schweizer Meister, sagt: «Ich möchte am Loeb-Egge mithelfen, Schach aus der Spezialistenecke rauszuholen.» gestern verzückt, als sie den ungewöhnlichen Veranstaltungsort besichtigte. «Im August spielte ich an einem Turnier in Erfurt im 17. Stock eines Hotels. Im Hochhaus zu spielen, war schon sehr speziell. Aber im Loeb- Schaufenster aufzutreten, ist noch besser», sagt die 15 Jahre alte Moosseedorferin, die eine Elo-Zahl von 2079 Punkten aufweist. Der Schachsport sei vielfältig, es mache ihr Spass, verschiedene Wege zu ergründen, eine Partie zu gewinnen. Und wenn ihr die anfänglich arrogant auftretenden Männer am Schluss kleinlaut zum Sieg gratulieren müssten, habe sie auch nichts dagegen, meint Lena Georgescu und lacht. Dieses Szenario könnte sich morgen wie- Verzückt vom Standort Berns stärkste Nachwuchsspielerin, Lena Georgescu, zeigte sich die Damen an. Thomas derholen - am Loeb-Egge greifen Wälti Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 5/53

8 Datum: Bieler Tagblatt 2501 Biel 032/ Medienart: Print Auflage: 22'863 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 14 Fläche: 13'350 mm² Moosseedorf Ab Montag werden in der Zivilschutzanlage Asylsuchende einziehen. Aufgrund der Notlage im Asylwesen stellt die Gemeinde dem Kanton Plätze für 50 Personen zur Verfügung. Laura Fehlmann Im Juli erklärte der Berner Regierungsrat die aktuelle Situation im Asylbereich als Notlage und verpflichtete nebst Moosseedorf auch die Gemeinden Bern, Burgdorf, Hindelbank, I ttigen und Ostermundigen dazu, eine gewisse Anzahl Asylsuchende aufzunehmen. Der Moosseedorfer Gemeindepräsident Peter Bill (SVP) sagte damals: «Die Menschen verdienen unsere Hilfe.» Er handelte. Die Gemeinde stellt nun die Zivilschutzanlage unter der Gemeindeverwaltung zur Verfü- Gemeinde nimmt 50 Personen auf Peter Bill gung. Darin wäre maximal Platz für 130 Personen vorhanden. «Wir können aber höchstens 50 Asylsuchende unterbringen, mehr lassen die Brandschutzvorschriften nicht zu», sagt Bill. Bevölkerung informiert Am nächsten Montag werden nun Asylsuchende die Zivilschutzanlage beziehen. Die Bevölkerung habe man fortlaufend informiert, zuletzt mit einem Brief in alle Haushaltungen, erklärt Bill. «Negative Rückmeldungen kamen bis jetzt keine.» Man habe eine Hotline eingerichtet und mit dem Kanton ausgehandelt, dass bei der Zivilschutzanlage von 20 bis 6 Uhr die Zivilschutzanlage-Sicherheitsleute patrouillieren würden. Selbstständige Anreise Für die Anreise zu ihrem neuen Wohnort erhalten die Asylsuchenden einen Plan und ein 0V- Billett. «Sie reisen selbstständig und werden dann in der Anlage in Empfang genommen. Damit gab es bis jetzt eigentlich nie ein Problem», sagt Claudia Ransberger, stellvertretende Leiterin Migrationsdienst. In Moosseedorf übernimmt die ORS Service AG die Betreuung der Asylsuchenden, eine private Firma, mit der man beispielsweise in Burgdorf und Bern gute Erfahrungen gemacht habe, sagt Ransberger. Zwei Wochen nach Bezug der Anlage werden die Gemeinde, die ORS und das Migrationsamt gemeinsam einen öffentlichen Informationsanlass organisieren. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1 Bericht Seite: 6/53

9 Datum: Der Bund 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 46'575 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 23 Fläche: 47'504 mm² Die Mühlen mahlen langsam im Asylwesen Ende Juli erklärte Regierungsrat Hans-jürg Käser (FDP) die Situation im Asylwesen zur Notlage. Sechs Gemeinden sollen vorerst Hand bieten und Betten für Asylsuchende bereitstellen. Während einige vorvvärtsmachen, hadern andere mit ihrem Auftrag. Moosseedorf eröffnet auf Ende Monat eine unterirdische Asylunterkunft - direkt unter der Gemeindeverwaltung. Foto: V. CMtelat Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 7/53

10 Datum: Der Bund 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 46'575 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 23 Fläche: 47'504 mm² Selina Stucki Der Kanton ist noch lange nicht am Ziel. Zwei Monate ist es her, dass FDP-Regierungsrat Hans-Jürg Käser die Notlage im Asylwesen ausrief. Er verpflichtete damals sechs Gemeinden, Unterbringungsmöglichkeiten für Asylsuchende bereitzustellen. Nachdem Burgdorf und Hindelbank den Kanton in den letzten Wochen mit je 100 zusätzlichen Betten für Asylsuchende entlastet hatten, wurde gestern bekannt, dass nun auch Moosseedorf Hand bietet: Ende September eröffnet die Gemeinde eine Zivilschutzanlage mit 50 Plätzen. Doch die drei verbleibenden Gemeinden - Bern, Ittigen und Ostermundigen - haben Mühe, den Auftrag der Polizei- und Militärdirektion umzusetzen. Während Bern und Ittigen sich in Schweigen hüllen, zeigte sich Ostermundigen vergangene Woche frustriert über die Zusammenarbeit mit dem Kanton und forderte eine Aussprache mit Regierungsrat Käser (der «Bund» berichtete). Unterkunft mit Auflagen Moosseedorf zeigt sich nun, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, bereit, den Asylsuchenden ein neues Zuhause zu bieten. Die Gemeinde störte sich ursprünglich an der Kommunikation des kantonalen Migrationsdienstes (Midi). Dieser liess die Moosseedorfer Behörden nach einer Besichtigung der Zivilschutzanlage mehrere Wochen im Ungewissen. «Plötzlich ging alles sehr rasch, aber einvernehmlich», sagt Gemeindepräsident Peter Bill (SVP). Moosseedorf knüpft die Eröffnung der Unterkunft jedoch an Auflagen: Die Gemeinde verlangt vom Migrationsdienst eine finanzielle Unterstützung, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Kanton bezahlt der Gemeinde nun während eines Monats den Einsatz von Sicherheitskräften. «Wenn wir sehen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft, können wir diese Übung auch wieder abbrechen», sagt Bill. Auf die Behörden der Stadt Bern wird derweil Druck ausgeübt. Stadträtin Cristina Anliker-Mansour (GB) fordert den Gemeinderat auf, Auskunft über die Suche nach geeigneten Notunterkünften für Asylsuchende zu geben. «Bisher konnte die Stadt keine Lösungen vorbringen», sagt Anliker-Mansour. Es sei nötig, nun Druck auszuüben. Denn: «Nur so erreichen wir etwas. Die Asylsuchenden selbst sind der Situation ausgeliefert und können die eigene Lage nicht beeinflussen.» Im laufenden Jahr reichten linke Stadträte schon mehrere Vorstösse zum Thema ein. So forderten zwei Politikerinnen etwa, zu prüfen, ob die Notunterkunft Hochfeld durch eine mobile Siedlung mit Raummodulen ersetzt werden könnte. Fehlt die Gesamtstrategie? Insgesamt konnten in den letzten Monaten durch Neueröffnungen von Zentren etwa 400 weitere Unterbringungsplätze für Asylsuchende geschaffen werden. Dem Kanton werden wöchentlich aber nach wie vor rund 80 Asylbewerber zugeteilt; die bestehenden Zentren sind fast zu hundert Prozent ausgelastet. Sind da die neu geschaffenen Reserven nicht bald wieder aufgebraucht? Claudia Ransberger vom Midi verneint. Durch Abgänge oder Ausreisen von Asylsuchenden aus bestehenden Zentren werde stets wieder Raum für neue Flüchtlinge geschaffen. Zudem sei der Midi aktuell mit mehreren Gemeinden im Gespräch, um grössere, oberirdische Unterkünfte zu finden. «Wir werden bald positive Ergebnisse vorweisen können», gibt sich Ransberger bedeckt. Auch die Betreiberseite der Zentren äussert sich zögerlich positiv über das Vorgehen des Kantons. Operativ mache der Kanton viel, so ein Betreiber. Wegen der aktuellen Lage fliesse viel konstruktive Energie in die Zusammenarbeit. «Nach wie vor ist aber unklar, welche Gesamtstrategie der Kanton für künftige Flüchtlingswellen hat.» Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 8/53

11 Datum: Online - Ausgabe Der Bund 3001 Bern 031/ UUpM: 199'000 Page Visits: 1'680'013 Die Mühlen mahlen langsam im Asylwesen Von Selina Stucki. Aktualisiert vor 17 Minuten Ende Juli erklärte Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) die Situation im Asylwesen zur Notlage. Sechs Gemeinden sollen vorerst Hand bieten und Betten für Asylsuchende bereitstellen. Während einige vorwärtsmachen, hadern andere mit ihrem Auftrag. Moosseedorf eröffnet auf Ende September eine unterirdische Asylunterkunft direkt unter der Gemeindeverwaltung. Bild: Valérie Chételat Der Kanton ist noch lange nicht am Ziel. Zwei Monate ist es her, dass FDP-Regierungsrat Hans-Jürg Käser die Notlage im Asylwesen ausrief. Er verpflichtete damals sechs Gemeinden, Unterbringungsmöglichkeiten für Asylsuchende bereitzustellen. Nachdem Burgdorf und Hindelbank den Kanton in den letzten Wochen mit je 100 zusätzlichen Betten für Asylsuchende entlastet hatten, wurde am Mittwoch bekannt, dass nun auch Moosseedorf Hand bietet: Ende September eröffnet die Gemeinde eine Zivilschutzanlage mit 50 Plätzen. Doch die drei verbleibenden Gemeinden Bern, Ittigen und Ostermundigen haben Mühe, den Auftrag der Polizei- und Militärdirektion umzusetzen. Während Bern und Ittigen sich in Schweigen hüllen, zeigte sich Ostermundigen vergangene Woche frustriert über die Zusammenarbeit mit dem Kanton und forderte eine Aussprache mit Regierungsrat Käser. Unterkunft mit Auflagen Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 9/53

12 Datum: Online - Ausgabe Der Bund 3001 Bern 031/ UUpM: 199'000 Page Visits: 1'680'013 Moosseedorf zeigt sich nun, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, bereit, den Asylsuchenden ein neues Zuhause zu bieten. Die Gemeinde störte sich ursprünglich an der Kommunikation des kantonalen Migrationsdienstes (Midi). Dieser liess die Moosseedorfer Behörden nach einer Besichtigung der Zivilschutzanlage mehrere Wochen im Ungewissen. «Plötzlich ging alles sehr rasch, aber einvernehmlich», sagt Gemeindepräsident Peter Bill (SVP). Moosseedorf knüpft die Eröffnung der Unterkunft jedoch an Auflagen: Die Gemeinde verlangt vom Migrationsdienst eine finanzielle Unterstützung, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Kanton bezahlt der Gemeinde nun während eines Monats den Einsatz von Sicherheitskräften. «Wenn wir sehen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft, können wir diese Übung auch wieder abbrechen», sagt Bill. Auf die Behörden der Stadt Bern wird derweil Druck ausgeübt. Stadträtin Cristina Anliker-Mansour (GB) fordert den Gemeinderat auf, Auskunft über die Suche nach geeigneten Notunterkünften für Asylsuchende zu geben. «Bisher konnte die Stadt keine Lösungen vorbringen», sagt Anliker-Mansour. Es sei nötig, nun Druck auszuüben. Denn: «Nur so erreichen wir etwas. Die Asylsuchenden selbst sind der Situation ausgeliefert und können die eigene Lage nicht beeinflussen.» Im laufenden Jahr reichten linke Stadträte schon mehrere Vorstösse zum Thema ein. So forderten zwei Politikerinnen etwa, zu prüfen, ob die Notunterkunft Hochfeld durch eine mobile Siedlung mit Raummodulen ersetzt werden könnte. Fehlt die Gesamtstrategie? Insgesamt konnten in den letzten Monaten durch Neueröffnungen von Zentren etwa 400 weitere Unterbringungsplätze für Asylsuchende geschaffen werden. Dem Kanton werden wöchentlich aber nach wie vor rund 80 Asylbewerber zugeteilt; die bestehenden Zentren sind fast zu hundert Prozent ausgelastet. Sind da die neu geschaffenen Reserven nicht bald wieder aufgebraucht? Claudia Ransberger vom Midi verneint. Durch Abgänge oder Ausreisen von Asylsuchenden aus bestehenden Zentren werde stets wieder Raum für neue Flüchtlinge geschaffen. Zudem sei der Midi aktuell mit mehreren Gemeinden im Gespräch, um grössere, oberirdische Unterkünfte zu finden. «Wir werden bald positive Ergebnisse vorweisen können», gibt sich Ransberger bedeckt. Auch die Betreiberseite der Zentren äussert sich zögerlich positiv über das Vorgehen des Kantons. Operativ mache der Kanton viel, so ein Betreiber. Wegen der aktuellen Lage fliesse viel konstruktive Energie in die Zusammenarbeit. «Nach wie vor ist aber unklar, welche Gesamtstrategie der Kanton für künftige Flüchtlingswellen hat.» (Der Bund) Erstellt: , 12:43 Uhr Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 10/53

13 Datum: schweizmagazin 9105 Schönengrund 071/ Medientyp: Infoseiten Eröffnung einer Zivilschutzanlage in Moosseedorf 25/09/ :32:00 Editor Schriftgrösse: 50 zusätzliche Plätze zur Unterbringung von Asylsuchenden: Ab 29. September 2014 stellt die Gemeinde Moosseedorf dem Kanton die Zivilschutzanlage an der Schulhausstrasse 1 aufgrund der gegenwärtigen Notlage im Asylwesen zur Verfügung. Die Betreuung der Asylsuchenden übernimmt die ORS Service AG. Am 25. Juli 2014 erklärte der Regierungsrat des Kantons Bern die aktuelle Situation im Asylbereich zur Notlage. Damit verpflichtete er vorerst sechs Gemeinden des Kantons Bern, zusätzliche Infrastruktur zur Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen. In der Folge stellt die Gemeinde Moosseedorf ihre Zivilschutzanlage an der Schulhausstrasse 1 zur Verfügung. 50 zusätzliche Plätze Angesichts der aktuellen prekären Unterbringungssituation entschied sich der Gemeinderat Moosseedorf seine Zivilschutzanlage für die Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen und damit einen Anteil an eine ruhige und sichere Unterbringung von Asylsuchenden zu leisten. Die zuständigen Behörden bereiten gegenwärtig die Anlage mit 50 Plätzen in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Migrationsdienst und der ORS Service AG vor, damit ab dem nächsten Montag Asylsuchende in der Zivilschutzanlage Moosseedorf untergebracht werden können. Hotline für die Bevölkerung Die direkten Anwohnerinnen und Anwohner wurden mit einem persönlichen Schreiben über die Eröffnung der Zivilschutzanlage Moosseedorf informiert. Für Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung ist ab sofort eine telefonische Hotline in Betrieb, die über die Nummer erreichbar ist. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1 Bericht Seite: 11/53

14 Datum: Hauptausgabe Solothurner Zeitung AG 4501 Solothurn 058/ Medienart: Print Auflage: 22'531 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 31 Fläche: 10'803 mm² Moosseedorf Zivilschutzanlage für Asylsuchende Die Gemeinde Moosseedorf stellt ab 29. September 50 Plätze zur Unterbringung von Asylsuchenden in der Zivilschutzanlage zur Verfügung. Um den starken Zustrom von Flüchtlingen zu bewältigen, hatte der Kanton Ende Juli die Gemeinden in die Pflicht genommen. Moosseedorf gehört zu den sechs Gemeinden und Städten, in denen zusätzlichen Kapazitäten für die Unterbringung von Asylsuchenden bereitgestellt werden müssen. Der Gemeinderat von Moosseedorf wolle seinen Anteil «an eine ruhige und sichere Unterbringung von Asylsuchenden leisten», wie die kantonale Polizeiund Militärdirektion am Mittwoch mitteilte. Betrieben wird die Unterkunft an der Schulhausstrasse von der Firma ORS Service AG. Die Anwohner wurden mit einem Schreiben informiert. Für die Bevölkerung ist eine telefonische Hotline in Betrieb genommen worden. Bereits seit Anfang bzw. Mitte September stehen in Burgdorf und Hindelbank je rund 100 Plätze in Zivilschutzanlagen zur Verfügung. Hingegen sträubt sich die Gemeinde Ostermundigen gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in unterirdischen Unterkünften, weil diese für traumatisierte Flüchtlinge nicht geeignet seien. Als kurzfristige Überbrückungslösung bietet Ostermundigen eine oberirdische Liegenschaft für rund 20 Asylsuchende für einige Monate an - was den Kantonsbehörden aber zu wenig ist. In den letzten Monaten ist die Zahl der Asylsuchenden in der Schweiz stark angestiegen. Dies führte auch im Kanton Bern zu einem Kapazitätsproblem bei den Unterkünften, worauf die Kantonsbehörden die Situation im Asylwesen zur Notlage erldärte - zum zweiten Mal nach Konkret nahm der Kanton Bern die Gemeinden Bern, Burgdorf, Hindelbank, R- ügen und Ostermundigen in die Pflicht. Sie sollen Unterbringungs-Kapazitäten von je bis zu 100 Plätzen anbieten. (SDA) Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1 Bericht Seite: 12/53

15 Datum: twitter News & Medien Twitter, Inc San Francisco Medientyp: Weblogs, Userforen Gemeinde nimmt 50 Personen auf: Ab Montag werden in der Zivilschutzanlage Moosseedorf Asylsuchende goo.gl/fb/d6i9vv #Bern #BZ :15:05 pokertbe Bern pokertbe - What else? Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/1 Bericht Seite: 13/53

16 Datum: Online-Ausgabe 20 Minuten AG 8021 Zürich 044/ UUpM: 1'928'000 Page Visits: 65'812'300 Zivilschutzanlage 24. September :57; Akt: :57 50 Asylsuchende kommen in Moosseedorf unter Die Gemeinde Moosseedorf stellt ab 29. September 50 Plätze zur Unterbringung von Asylsuchenden in der Zivilschutzanlage zur Verfügung. 50 Asylbewerber sollen in der Zivilschutzanlage Moosseedorf unterkommen. (Bild: Google Streetview) Um den starken Zustrom von Flüchtlingen zu bewältigen, hatte der Kanton Ende Juli die Gemeinden in die Pflicht genommen. Moosseedorf gehört zu den sechs Gemeinden und Städten, in denen zusätzlichen Kapazitäten für die Unterbringung von Asylsuchenden bereit gestellt werden müssen. Der Gemeinderat von Moosseedorf wolle seinen Anteil «an eine ruhige und sichere Unterbringung von Asylsuchenden leisten», wie die kantonale Polizei- und Militärdirektion am Mittwoch mitteilte. Betrieben wird die Unterkunft an der Schulhausstrasse von der Firma ORS Service AG. Die Anwohner wurden mit einem Schreiben informiert. Für die Bevölkerung ist eine telefonische Hotline in Betrieb genommen worden (034/ ). Burgdorf und Hindelbank bereits offen Bereits seit Anfang bzw. Mitte September stehen in Burgdorf und Hindelbank je rund 100 Plätze in Zivilschutzanlagen zur Verfügung. Hingegen sträubt sich die Gemeinde Ostermundigen gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in unterirdischen Unterkünften, weil diese für traumatisierte Flüchtlinge nicht geeignet seien. Als kurzfristige Überbrückungslösung bietet Ostermundigen eine oberirdische Liegenschaft für rund 20 Asylsuchende für einige Monate an was den Kantonsbehörden aber zu wenig ist. Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 14/53

17 Datum: Online-Ausgabe 20 Minuten AG 8021 Zürich 044/ UUpM: 1'928'000 Page Visits: 65'812'300 In den letzten Monaten ist die Zahl der Asylsuchenden in der Schweiz stark angestiegen. Dies führte auch im Kanton Bern zu einem akuten Kapazitätsproblem bei den Unterkünften, worauf die Kantonsbehörden die Situation im Asylwesen zur Notlage erklärte zum zweiten Mal nach Konkret nahm der Kanton Bern die Gemeinden Bern, Burgdorf, Hindelbank, Ittigen und Ostermundigen in die Pflicht. Sie sollen Unterbringungskapazitäten von je bis zu 100 Plätzen anbieten. (sda) Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 15/53

18 Datum: Hauptausgabe Berner Zeitung AG 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 49'605 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 23 Fläche: 33'337 mm² Diverse Ausgaben Zur Abstimmung über eine Einheitskasse «Werbeanrufe nerven» Mit der öffentlichen Krankenkasse können enorm Prämien gespart werden. Das mittelfristige Sparpotenzial beträgt rund zwei Milliarden Franken. Mit den Prämien bezahlen wir unter anderem auch die Werbungen für die Krankenkassen. Und diese Werbeanrufe (die meistens auch trotz Sternchen im Telefonbuch kommen) nerven. Reto Gutknecht, Moosseedorf «Wahlfreiheit aufgeben» SP-Bundesrat Berset und sogar viele Initianten geben zu, dass mit der Einheitskasse die Prämien weiter steigen. Zu welchem Zweck also Milliarden verschleudern, um eine solche Megafusion durchzuführen? Wollen wir freiwillig die Wahlfreiheit aufgeben und Bittsteller gegenüber der Einheitsmonsterkasse werden? Wollen wie Milliardenschulden wie die IV oder ausländische Einheitskassen anhäufen? Wollen wir lange Wartezeiten bei notwendigen medizinischen Eingriffen wie in den staatlichen skandinavischen Gesundheitssystemen einführen? Nein danke. Matthias Schenker Solothurn «Immer mehr Leistungen fordern» Ich störe mich auch an den ständig steigenden Gesundheitskos- Leserbriefe ten und der Werbung der Krankenkassen um neue Kunden. Die Kosten steigen aber, weil wir immer mehr Leistungen, mehr Spezialisten, raschere Behandlungen und so weiter fordern. Natürlich sind auch die höhere Lebenserwartung und die Mobilität von uns allen an der Kostenzunahme nicht ganz unschuldig. Mit einer Einheitskasse würden aber vor allem die ländlichen Einwohner mehr bezahlen müssen, obwohl sie mit mehr Eigenverantwortung und damit weniger Kosten zu tieferen Sätzen beitragen. Martin Schlup SVP-Grossrat, Schöpfen «Prämiengelder verschleudern» Wenn man als interessierter Bürger und Prämienzahler verfolgt, was auf dem privaten Krankenkassensektor alles abläuft, stösst man immer wieder auf negative Vorkommnisse. Wir brauchen nicht 61 private Krankenkassen in unserem kleinen Land. Da fallen Millionen für lukrative Verwaltungsratshonorare an. Mehrere Millionen Franken gehen in die Werbung auf der Jagd nach «guten Risiken». Das sind Prämiengelder, die verschleudert werden. Man muss nur der Spur des Geldes folgen, dann wird es augenfällig, wieso sich die Krankenkassenlobby mit einem grossen Millionenbudget gegen die Einheitskrankenkasse wehrt. Es ist an der Zeit, eine öffentliche Krankenkasse einzuführen. Dies macht unser Gesundheitssystem einfacher und gerechter. Die öffentlichen Versicherungen AHV und Suva funktionieren vorbildlich. Armin Gyger, Reichenbach «Freie Arztwahl einschränken» Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Die Linken behaupten, dass eine staatliche Krankenkasse die Gesundheitskosten und damit die Prämien senkt. Das trifft nicht zu. Bereits ein Systemwechsel vom heutigen wettbewerblichen zum monopolistischen Anbieter würde zwei Milliarden Franken kosten. Eine staatliche Monopolkasse macht aus den Versicherten Bittsteller, schafft unsere Wahlfreiheit ab und liefert sie einem einzigen, staatlichen, ineffizienten Anbieter aus. Beispiele im Ausland zeigen, dass defizitäre und einheitliche Gesundheitssysteme auf dem Buckel der Patienten sparen, die freie Arztwahl einschränken und medizinische Leistungen kürzen. Konrad E. Moser, Vizepräsident FDP, Steffisburg «Grosser Fortschritt» Seit 1996 ist die Krankenkassen- Grundversicherung für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch. Das ist ein grosser Fortschritt, denn seither profitieren wir alle von den gleichen Leistungen. Eine logische Folge davon ist, nun auch die Prämien zu vereinheitlichen und auf einem möglichst tiefen Niveau zu halten. Die Chance dazu haben wir mit der Abstimmung für eine öffentliche Krankenkasse. Diese will die Grundversicherung von den 61 privaten in eine einzige Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 16/53

19 Datum: Hauptausgabe Berner Zeitung AG 3001 Bern 031/ Medienart: Print Auflage: 49'605 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich Themen-Nr.: Seite: 23 Fläche: 33'337 mm² öffentliche Kasse überführen, mit jeweils einer Zweigstelle pro Kanton. Damit würden die Verwaltungskosten sinken. Auch die hohen Kosten für den jährlichen Kassenwechsel würden wegfallen. Ursula Marti SP-Grossrätin, Bern - e Abstimmung:Am Sonntag wird sich zeigen, ob sich Bundesrat Alain Berset mit der Umsetzung einer Einheitskasse auseinandersetzen muss. Keystone Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 2/2 Bericht Seite: 17/53

20 Datum: Online-Ausgabe Berner Zeitung AG 3001 Bern 031/ UUpM: 374'000 Page Visits: 3'288' Plätze für Asylsuchende in Moosseedorf Aktualisiert vor 29 Minuten Nach Burgdorf und Hindelbank stellt nun auch die Gemeinde Moosseedorf seine Zivilschutzanalge zur Verfügung. 50 Plätze solle in der Anlage unterhalb der Gemeindeverwaltung entstehen. 1/3 Der Regierungsrat des Kantons Bern verpflichtete Ende Juli sechs Berner Gemeinden dazu, Räumlichkeiten für Asylsuchende zu organisieren. Bild: Lukas Blatter Auch in Moosseedorf werden bald Asylsuchende untergebracht. Das schreibt der Kanton in einer Mitteilung von Mittwochmorgen. Ab dem 29. September stelle die Gemeinde Moosseedorf dem Kanton die Zivilschutzanlage unterhalb der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. Moosseedorf ist eine von sechs Gemeinden, die der Regierungsrat Ende Juli dazu verpflichtete, zusätzliche Infrastruktur zur Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen. Moosseedorf kommt nun nach Burgdorf und Hindelbank als dritte Gemeinde der Forderung der Kantonsregierung nach. Aktuell werde die Anlage an der Schulhausstrasse 1 durch zuständigen Behörden und in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Migrationsdienst und der ORS Service AG vorbereitet. ORS wird dereinst auch die Betreuung der Asylsuchenden übernehmen und die Anlage betreiben. Die direkten Anwohnerinnen und Anwohner seien mit einem persönlichen Schreiben über die Eröffnung der Argus Ref.: Ausschnitt Seite: 1/2 Bericht Seite: 18/53

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