Arbeitshinweise des Rheinischen Sozialamt:

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Arbeitshinweise des Rheinischen Sozialamt:"

Transkript

1 Arbeitshinweise des Rheinischen Sozialamt: Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche Abgrenzung der Leistungen des SGB XII gegenüber denen des SGB VIII Köln, im März 2005

2 - 2 - Abgrenzung der Leistungen des SGB XII gegenüber denen des SGB VIII bei der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche Seit Anfang Februar 2005 liegt die neue Fassung der Arbeitshilfe zum einheitlichen Umgang mit 35 a SGB VIII vor. Diese Arbeitshilfe wurde im zweiten Halbjahr 2004 von den Landesjugendämtern Westfalen-Lippe und Rheinland unter Beteiligung der für die überörtliche Sozialhilfe zuständigen Stellen beider Landschaftsverbände verfasst. Diese Neufassung tritt an die Stelle der bisherigen Arbeitshilfe von Februar 2000 bzw. Januar Der Veränderungsbedarf resultierte aus der neueren verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Abgrenzung der sachlichen Zuständigkeit zwischen Jugendhilfe- und Sozialhilfeträger für junge Volljährige mit seelischer Behinderung im Alter von Jahren. Demnach setzt eine Hilfe nach 41 SGB VIII nicht voraus, dass ein junger Volljähriger bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres seine Verselbständigung erreicht hat, sondern es genügt, wenn die Hilfe eine erkennbare Verbesserung der Persönlichkeitsentwicklung und Fähigkeit zu eigenverantwortlichen Lebensführung erwarten lässt. Es ist der Vorschrift nicht zu entnehmen, dass ein Hilfeanspruch nur gegeben ist, wenn die Aussicht besteht, dass mit der Hilfe eine Verselbständigung bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres oder in einem begrenzten Zeitraum darüber hinaus erreicht werden kann. Die Hilfe ist nicht notwendig auf einen bestimmten Entwicklungsabschluss gerichtet, sondern auch schon auf einen Fortschritt im Entwicklungsprozess bezogen. 41 SGB VIII ist im Ergebnis so zu lesen, dass die Jugendhilfe erst mit der Vollendung des 27. Lebensjahres ihre absolute Altersgrenze hat. Die Feststellung der bisherigen Arbeitshilfe, dass die Zuständigkeit des Jugendhilfeträgers maximal bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres reiche, war damit nicht länger haltbar. In Kostenerstattungsstreitverfahren des LVR gegen die örtlichen Jugendhilfeträgern, bei denen sich inzident die Frage stellte, ob der Hilfebedarf von 35 a, 41 SGB VIII oder aber von 39 BSHG (bzw. heute 53 SGB XII) erfasst wird, unterlagen daher regelmäßig die Jugendhilfeträger. Ihre Argumentation, ab dem 21. Lebensjahr werde automatisch bei laufenden Maßnahmen der Sozialhilfeträger zuständig bzw. die mit der Jugendhilfemaßnahme verfolgte Persönlichkeitsentwicklung könne bis zum 21. Lebensjahr nicht erreicht werden, so dass keine Maßnahme nach dem SGB VIII gegeben sei, blieb erfolglos, da sie mit den Regelungen des SGB VIII nicht im Einklang steht. Die für die Abgrenzung relevanten Aussagen und Festlegungen der Arbeitshilfe (Ziffern 1.1 bis 1.4 und 2.1, unter für die jungen Volljährigen) lassen sich wie folgt zusammenfassen: I. Generelle Verteilung der Zuständigkeiten Gemäß 10 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII gehen die Leistungen des SGB VIII den Leistungen nach dem SGB XII vor. Diese Regelung greift damit den allgemeinen Nachrang der Sozialhilfe auf, wie er sich auch aus 2 Abs. 2 SGB XII ergibt. Als Ausnahme von diesem Nachrang legt 10 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII fest, dass Maßnahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII für junge Menschen, die körperlich oder geistig behindert sind oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, den Leistungen des SGB VIII vorgehen. Ambulante Maßnahmen dieser Art sind von den örtlichen Sozialhilfeträgern, (teil)stationäre Maßnahmen von den Landschaftsverbänden zu finanzieren. Für Leistungen für seelisch behinderte bzw. von einer seelischen Behinderung bedrohte Kinder ab dem 6. Lebensjahr sowie für Jugendliche und junge Erwachsene evtl. bis zum 27. Lebensjahr sind die Jugendhilfeträger zuständig. II. Zuständigkeit im Fall der Mehrfachbehinderung

3 - 3 - Besteht sowohl eine seelische als auch eine körperliche und/oder geistige Behinderung ist zunächst der individuelle Bedarf zu ermitteln. Ist die erforderliche Hilfe entweder der Kinderund Jugendhilfe oder der Sozialhilfe zuzuordnen, stellt sich kein Zuordnungsproblem. Wird eine Bedarfslage ermittelt, die Hilfen anlässlich der seelischen Behinderung wie auch anlässlich der körperlichen/geistigen Behinderung erforderlich macht, ergibt sich die Frage des Vor- /Nachrangs des 10 Abs. 2 Satz 1 und 3 SGB VIII. Handelt es sich um eine Hilfe bspw. eine stationäre Unterbringung -, mit welcher ein Leistungsanspruch nach dem SGB XII wie auch nach dem SGB VIII erfüllt wird, so wurde bislang nur darauf abgestellt, in welchem Bereich der Schwerpunkt der Behinderung lag. Ein anderer Ansatz stellt auf das Ziel der Maßnahme und damit darauf ab, wo ein Übergewicht des Hilfebedarfs anzusiedeln ist. Die bereits oben erwähnte Rechtsprechung hat dazu festgestellt, dass falls Maßnahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII, also anlässlich der körperlichen/geistigen Behinderung, erfolgen und daneben auch sich damit überschneidende Hilfen nach dem SGB VIII erforderlich sind, der Vorrang der Sozialhilfe gemäß 10 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII greift. Um beim Beispiel der stationären Unterbringung zu bleiben ist zu fragen, ob diese aufgrund der seelischen Behinderung und aufgrund der körperlichen/geistigen Behinderung zu gewähren ist. Wird dies bejaht, folgt daraus die Zuständigkeit des Sozialhilfeträgers. Anders formuliert: Würde man die seelische Behinderung ganz ausblenden und würde der Unterbringungsbedarf aufgrund der körperlichen/geistigen Behinderung bestehen, liegt der Fall in der Zuständigkeit des Sozialhilfeträgers. Ist die körperliche/geistige Behinderung jedoch derart, dass sie keine Veranlassung für eine Unterbringung bietet, sondern lediglich die seelische Behinderung hierfür Anlass gibt, ist der Jugendhilfeträger zuständig. Stellt sich bspw. bei einem hörbehinderten Menschen im Verlauf seines Heranwachsens zusätzlich eine seelische Behinderung ein und macht diese eine (Internats)Unterbringung erforderlich, liegt ein Fall der Jugendhilfe vor. Ob möglicherweise die vorliegende körperliche Behinderung kausal für die spätere seelische Behinderung war, ist unerheblich. Selbst wenn eine kausale Beziehung bestehen würde, könnte damit nicht die Zuständigkeit des Sozialhilfeträgers begründet werden. Insofern ist nach wie vor erforderlich, den Anlass für die Maßnahme zu ermitteln und im Einzelfall zu entscheiden. Bei Beantragung von Leistungen, die mit einem Eingliederungshilfebedarf im Sinne des SGB XII aufgrund einer geistiger Behinderung begründet werden, ist ferner folgendes zu beachten: Als Grenzwert für das Vorliegen einer wesentlichen geistigen Behinderung gilt nach der Klassifikation ICD 10 ein Intelligenzquotient von 70. Als weiteres Abgrenzungskriterium kann auf den Einrichtungscharakter abgestellt werden. Während dies bei Einrichtungen mit einer Entgeltvereinbarung nach 75 SGB XII (vormals 93 BSHG) und vereinbarten Leistungstypen zur Betreuung geistig behinderter Menschen unproblematisch ist, ist bei Einrichtungen der Jugendhilfe zu prüfen, ob diese unter die Zielvereinbarung Dezernat 7 Dezernat 4 (siehe Anlage) fallen. Bei reinen Jugendhilfeeinrichtungen kommt eine Leistungsverpflichtung des LVR regelmäßig nicht in Betracht, da diese Einrichtungen weder personell noch konzeptionell in der Lage sind, den Bedürfnissen geistig behinderter Kinder und Jugendlicher Rechnung zu tragen. Hier kommt ein Eintreten des LVR ausschließlich dann in Betracht, wenn bei allen Beteiligten Einigkeit hinsichtlich einer Verlegung in eine behinderungsadäquate Einrichtung besteht (sog. Wartefall). III. Junge Volljährige ( 41 i.v.m. 35 a SGB VIII)

4 - 4 - Für seelisch behinderte junge Volljährige (gemäß 7 Abs. 1 Ziffer 3 SGB VIII Menschen zwischen dem 18. und dem 27. Lebensjahr) ist, soweit die Voraussetzungen der 41 i.v.m. 35 a SGB VIII vorliegen, der Jugendhilfeträger für die Hilfegewährung zuständig. Nach der oben dargestellten Rechtsprechung setzt die Hilfe nach 41 SGB VIII eben nicht voraus, dass der junge Volljährige seine Verselbständigung bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres erreichen wird. Die Jugendhilfeträger können sich somit nicht mehr aus laufenden Maßnahmen zu Lasten des Sozialhilfeträgers mit dem Hinweis auf die Vollendung des 21. Lebensjahres zurückziehen. Hat der Jugendhilfeträger für einen 20-jährigen seelisch behinderten Menschen eine dreijährige Maßnahme bewilligt oder liegen die Voraussetzungen für eine Verlängerung vor, bleibt er für diese bis zuletzt Kostenträger. Es gilt hier nur die absolute Altersgrenze von 27 Jahren. Diese Regelungen gelten auch für Maßnahmen des Betreuten Wohnens. Dagegen besteht für Erstfälle nach Vollendung des 21. Lebensjahres unabhängig von der Art der Behinderung die Zuständigkeit der Sozialhilfeträger, für (teil)stationäre Maßnahmen die der Landschaftsverbände, für ambulante Maßnahmen die der örtlichen Sozialhilfeträger. IV. Abgabe von Fällen an die Jugendhilfeträger/ Erstattungsfragen Laufende Fälle der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Menschen über 18 Jahre sind an die Jugendhilfeträger abzugeben bzw. ab dem zur Kostenerstattung anzumelden. Eine Kostenerstattung für den Zeitraum vor dem findet jedoch vereinbarungsgemäß nicht statt. Dies gilt nicht für Fälle, die bereits bis zum bei den Verwaltungsgerichten anhängig gemacht worden sind. H e u s e r Anlage: Zielvereinbarung zwischen dem Rheinischen Sozialamt und dem Amt für Verwaltung und erzieherische Hilfe im Landesjugendamt Rheinland

5 - 5 - A n l a g e Zielvereinbarung zwischen dem Rheinischen Sozialamt und dem Amt für Verwaltung und erzieherische Hilfe im Landesjugendamt Rheinland vom hier: Betreuung geistig/mehrfach behinderter Kinder im Rahmen der Jugendhilfe 1. Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfeeinrichtungen und Rhein. Sozialamt im Rahmen der Eingliederungshilfe für geistig/mehrfach behinderte Menschen ist, dass für einen Teilbereich eine Vereinbarung nach 93 BSHG über die spezifische Betreuung dieses Personenkreises abgeschlossen ist. Diese Platzzahl wird im Rahmen der Betriebserlaubnis gesondert ausgewiesen. Es bedarf hierzu einer Konzeptabsprache zwischen dem, dem Träger der Einrichtung und dem Rhein. Sozialamt (institutioneller Bereich). 2. Trifft die o.g. Grundvoraussetzung zu, ist das Rhein. Sozialamt ggf. auch bereit, in Einzelfällen die integrative Betreuung geistig/mehrfach behinderter Menschen in Gruppen der Jugendhilfe zu akzeptieren. 3. Bei erstmaliger Absicht, eine integrative Betreuung durchzuführen, bedarf es der Abstimmung mit dem LJA und dem Rhein. Sozialamt (institutioneller Bereich). Das LJA ergänzt die Anlage zur Betriebserlaubnis entsprechend. 4. Für die in Jugendhilfegruppen untergebrachten behinderten Menschen zahlt das Rhein. Sozialamt den mit dem Hauptkostenträger (i.d.regel Jugendamt vor Ort) vereinbarten Kostensatz. 5. Ungeachtet der vorgenannten institutionellen Abstimmungen ist in jedem Einzelfall zwingend eine frühzeitige Abstimmung zwischen der Einrichtung und dem Rhein. Sozialamt (Einzelfallhilfe) über die geplante (weitere) Unterbringungsform (Gruppenart etc.) notwendig. 6. Wenn eine integrative Betreuung zugelassen ist, erfolgt einmal jährlich eine Überprüfung durch Abgleich der Belegung zwischen dem Rhein. Sozialamt und dem LJA.

Kosoz intern. Orientierungshilfe

Kosoz intern. Orientierungshilfe Kosoz intern Rendsburg, den 20.08.2009 Abgrenzung der Eingliederungshilfen für körperlich und geistig behinderte junge Menschen gem. 53 ff SGB XII gegenüber den Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfen

Mehr

Schnittstellen Was können die unterschiedlichen Systeme an- und ausrichten? 10. Mai 2012

Schnittstellen Was können die unterschiedlichen Systeme an- und ausrichten? 10. Mai 2012 Schnittstellen Was können die unterschiedlichen Systeme an- und ausrichten? 10. Mai 2012 - Guy Walther - Jugend- und Sozialamt Frankfurt Bertolt Brecht Ja, mach nur einen Plan sei nur ein großes Licht!

Mehr

Fachliche Grundlagen der Beratungstätigkeit. des Landesjugendamtes. zur Verfahrensweise im Rahmen. der Begleitung und Förderung

Fachliche Grundlagen der Beratungstätigkeit. des Landesjugendamtes. zur Verfahrensweise im Rahmen. der Begleitung und Förderung Referat Hilfen zur Erziehung Hans Wittwer - Str. 6 16321 Bernau Fachliche Grundlagen der Beratungstätigkeit des Landesjugendamtes zur Verfahrensweise im Rahmen der Begleitung und Förderung von Eltern mit

Mehr

BEZIRK NIEDERBAYERN. Stefan Eichmüller. Psychiatriekoordination Sozialplanung Zuschusswesen

BEZIRK NIEDERBAYERN. Stefan Eichmüller. Psychiatriekoordination Sozialplanung Zuschusswesen BEZIRK NIEDERBAYERN Stefan Eichmüller Psychiatriekoordination Sozialplanung Zuschusswesen Die SpDis an der Schnittstelle zur Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie Für wen sind die SpDis zuständig? Für wen

Mehr

Vereinbarung nach 75 Abs. 3 SGB XII in Verbindung mit 76 ff SGB XII

Vereinbarung nach 75 Abs. 3 SGB XII in Verbindung mit 76 ff SGB XII Muster zu Teil 1 und 3 Zusatzvereinbarung Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen Vereinbarung nach 75 Abs. 3 SGB XII in Verbindung mit 76 ff SGB XII (Betreutes Wohnen) Zwischen Landeswohlfahrtsverband

Mehr

1. Angaben zu der nachfragenden Person

1. Angaben zu der nachfragenden Person Hinweise zum Antrag auf Bewilligung von Leistungen der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach den 67 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe (LWV 01-3-208)

Mehr

Gemeinsame Erziehung von Kinder mit und ohne Behinderung in. im Rheinland

Gemeinsame Erziehung von Kinder mit und ohne Behinderung in. im Rheinland Gemeinsame Erziehung von mit und ohne Behinderung in im Rheinland 02.09.2008 Die Drei Säulen der Integrativen Erziehung Erste Säule heilpädagogische Gruppen 237 Gruppen mit 2094Plätzen Zweite Säule integrative

Mehr

Integrationshilfen in Schulen. Rechtliche Grundlagen und Antragstellung

Integrationshilfen in Schulen. Rechtliche Grundlagen und Antragstellung Integrationshilfen in Schulen Rechtliche Grundlagen und Antragstellung Eingliederungshilfe Integrationshelfer an Schulen und Kindertagesstätten können eine Leistung der Eingliederungshilfe sein. Differenzierung:

Mehr

Der Bedarf von Senioren mit Behinderung als Anforderung an den Sozialhilfeträger

Der Bedarf von Senioren mit Behinderung als Anforderung an den Sozialhilfeträger . Der Bedarf von Senioren mit Behinderung als Anforderung an den Sozialhilfeträger 17. Fachtagung GBM/POB&A Anwendertreffen 24. bis 26.04.2013 in München Marga Tobolar-Karg Inhalt 1. Allgemeine Informationen

Mehr

WORKSHOP. Berlin Sept.2015

WORKSHOP. Berlin Sept.2015 WORKSHOP Berlin 21.- 23. Sept.2015 35a SGB VIII -Prüfungsebene Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende 05.10.2015 1 Der Weg durch den Vortrag 1. Organisatorische

Mehr

Seite Landeshauptstadt München Sozialreferat

Seite Landeshauptstadt München Sozialreferat Seite Landeshauptstadt 1 von 5 München Sozialreferat Dorothee Schiwy Sozialreferentin Stadtratsfraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung FDP - HUT - PIRATEN Rathaus 26.10.2016 Regelungen

Mehr

Vorstellung der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach 35a SGB VIII

Vorstellung der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach 35a SGB VIII Vorstellung der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach 35a SGB VIII Ingrid Berndt, Uwe Becker, 23.02.2016 Kreisverwaltung Bad Kreuznach Gesetzliche Grundlage des 35a SGB

Mehr

A 1514/10 5 C

A 1514/10 5 C 1. Beurteilung der örtliche Zuständigkeit gemäß 86 Abs. 5 Satz 3 in Verbindung mit Abs. 4 SGB VIII zum Zeitpunkt der Veränderung 2. Vor-/Nachrang Jugend- bzw. Sozialhilfe 3. Interessenwahrungsgrundsatz

Mehr

Macht Eingliederungshilfe süchtig?

Macht Eingliederungshilfe süchtig? Macht Eingliederungshilfe süchtig? Vortrag bei der Fachtagung der AG DroPo NRW Köln, 11. November 2011 Lothar Flemming LVR-Dezernat Soziales und Integration Fachbereichsleiter Sozialhilfe II Personenkreis

Mehr

Zuständigkeiten im Rahmen der Eingliederungshilfe

Zuständigkeiten im Rahmen der Eingliederungshilfe Zuständigkeiten im Rahmen der Eingliederungshilfe 8. Alsdorfer Fachtag Alsdorf, 3. März 2015 Sandra Eschweiler Übersicht I. Einführung Sozialrechtliche Definition von Behinderung Rehabilitationsträger

Mehr

Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UmF) im Landkreis Bad Kreuznach

Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UmF) im Landkreis Bad Kreuznach Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UmF) im Landkreis Bad Kreuznach Ingrid Berndt, Hans-Joachim Specht, 21.07.2015 Kreisverwaltung Bad Kreuznach Aufgaben der sozialen Dienste Basisdienst

Mehr

Antragsverfahren zur Erteilung einer Betriebserlaubnis nach 45 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII

Antragsverfahren zur Erteilung einer Betriebserlaubnis nach 45 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII LWL-Landesjugendamt Westfalen LVR- Landesjugendamt Rheinland Antragsverfahren zur Erteilung einer Betriebserlaubnis nach 45 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII - eine Orientierung für die Praxis - Impressum Herausgeber

Mehr

Integration von behinderten Kindern in Regelkindergärten im Bereich der Samtgemeinde Sickte. Öffentlich-rechtliche Vereinbarung:

Integration von behinderten Kindern in Regelkindergärten im Bereich der Samtgemeinde Sickte. Öffentlich-rechtliche Vereinbarung: Gemeinderecht 464-5 Integration von behinderten Kindern in Regelkindergärten im Bereich der Samtgemeinde Sickte Der Landkreis Wolfenbüttel als örtlicher Träger der Jugend- und Sozialhilfe und als Träger

Mehr

Das Persönliche Budget in der Jugendhilfe

Das Persönliche Budget in der Jugendhilfe Das Persönliche Budget in der Jugendhilfe Arbeitskreis Leistungen im Rahmen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe LVR Landesjugendamt, Horion Haus Köln, am 06.12.2012 Hinrich Köpcke Jugendamt der Landeshauptstadt

Mehr

Empfehlungen zur Abgrenzung der Hilfe für junge Volljährige nach 41 SGB VIII / 72 BSHG

Empfehlungen zur Abgrenzung der Hilfe für junge Volljährige nach 41 SGB VIII / 72 BSHG LANDESJUGENDAMT UND WESTF. SCHULEN Landesjugendämter Westfalen-Lippe & Rheinland Empfehlungen zur Abgrenzung der Hilfe für junge Volljährige nach 41 SGB VIII / 72 BSHG Liebe Leserin, lieber Leser, wer

Mehr

SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen Inhalt und Design: Dr. Paul Erdélyi und Klaus-Heinrich Dreyer Gesetzessystematik SGB III AF SGB V Krankenversicherung SGB I Allgemeiner Teil SGB

Mehr

14. Kinder- und Jugendbericht. Junge Volljährige

14. Kinder- und Jugendbericht. Junge Volljährige 14. Kinder- und Jugendbericht Junge Volljährige Junge Volljährige Vor allem die Frühen Hilfen standen in den letzten Jahren im Fokus Junge Volljährige wurden von der Politik, der Gesellschaft, der Kinder-

Mehr

Kommunalverband für Landkreistag Städtetag Jugend und Soziales Baden-Württemberg Baden-Württemberg

Kommunalverband für Landkreistag Städtetag Jugend und Soziales Baden-Württemberg Baden-Württemberg Kommunalverband für Landkreistag Städtetag Jugend und Soziales Baden-Württemberg Baden-Württemberg Baden-Württemberg Panoramastraße 37 Königstraße 2 Dezernat Soziales 70174 Stuttgart 70173 Stuttgart Lindenspürstraße

Mehr

Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe. 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe

Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe. 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe (1) Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung

Mehr

Praxissemester in unserem Mutter-Kind-Haus

Praxissemester in unserem Mutter-Kind-Haus Praxissemester in unserem Mutter-Kind-Haus Was ist das Mutter-Kind-Haus? das Mutter-Kind-Haus bietet acht jungen Schwangeren und Müttern ab 14 Jahren die Möglichkeit, zusammen mit ihren Kindern in einem

Mehr

Diskussionspapiere. Nr Peter-Christian Kunkel: Jugend- und Sozialhilfe für junge Menschen mit Behinderungen

Diskussionspapiere. Nr Peter-Christian Kunkel: Jugend- und Sozialhilfe für junge Menschen mit Behinderungen 1 Diskussionspapiere Nr. 2012-05 Peter-Christian Kunkel: Jugend- und Sozialhilfe für junge Menschen mit Behinderungen 2 Diskussionspapiere Nr. 2012-05 Peter-Christian Kunkel: Jugend- und Sozialhilfe für

Mehr

Ist ein Kind mit Behinderung ein Kind oder steht bei einem behinderten Kind seine Behinderung im Vordergrund? (Schumacher 2013: 57)

Ist ein Kind mit Behinderung ein Kind oder steht bei einem behinderten Kind seine Behinderung im Vordergrund? (Schumacher 2013: 57) Ist ein Kind mit Behinderung ein Kind oder steht bei einem behinderten Kind seine Behinderung im Vordergrund? (Schumacher 2013: 57) PLANUNG DER HILFE BEI PFLEGEKINDERN MIT BEHINDERUNG Studierendenkolloquium

Mehr

Orientierungshilfe zur Vorgehensweise bei der Etablierung neuer Projekte 1

Orientierungshilfe zur Vorgehensweise bei der Etablierung neuer Projekte 1 Orientierungshilfe zur Vorgehensweise bei der Etablierung neuer Projekte 1 I. Träger plant ein neues Projekt; mit 100 % Eigenmittel Ohne Stiftungsgelder oder anderweitige Zuschussgeber, die eine Einbeziehung,

Mehr

Verwaltungsanweisung zu 21 SGB XII/ Sonderregelungen für Leistungsberechtigte nach dem SGB II

Verwaltungsanweisung zu 21 SGB XII/ Sonderregelungen für Leistungsberechtigte nach dem SGB II Die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen Bremen, 05.11.2104 Bearbeitet von: Petra Badenhop Tel.: 361 88313 Lfd. Nr. 207/14 Vorlage für die Sitzung der städtischen Deputation für Soziales,

Mehr

Unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche Abgrenzung der Begriffe: Familienzusammenführung Verwandtenpflege Gastfamilien

Unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche Abgrenzung der Begriffe: Familienzusammenführung Verwandtenpflege Gastfamilien Unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche Abgrenzung der Begriffe: Familienzusammenführung Verwandtenpflege Gastfamilien 1. Familienzusammenführung Das Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung,

Mehr

Pflegekinder mit Behinderungen Zuständigkeitsfragen zwischen SGB VIII und SGB XII

Pflegekinder mit Behinderungen Zuständigkeitsfragen zwischen SGB VIII und SGB XII Pflegekinder mit Behinderungen Zuständigkeitsfragen zwischen SGB VIII und SGB XII Wichtige Rechtsgrundlage für die Unterbringung von Kindern mit Behinderungen ist die seit 2009 in Deutschland geltende

Mehr

in der Hansestadt Rostock (KiföG-Satzung) in der Fassung vom 2. April 2014

in der Hansestadt Rostock (KiföG-Satzung) in der Fassung vom 2. April 2014 Satzung über die Nutzung und die Finanzierung der Plätze der Kindertagesförderung in der Hansestadt Rostock (KiföG-Satzung) in der Fassung vom 2. April 2014 Die Neufassung berücksichtigt die a) Satzung

Mehr

Fachtagung CJD / Autismus Karlsruhe e.v Rechtliche Ansprüche für Versorgung und Betreuung von Menschen mit Autismus

Fachtagung CJD / Autismus Karlsruhe e.v Rechtliche Ansprüche für Versorgung und Betreuung von Menschen mit Autismus Fachtagung CJD / Autismus Karlsruhe e.v. 15.10.2010 Rechtliche Ansprüche für Versorgung und Betreuung von Menschen mit Autismus Referent: Christian Frese Geschäftsführer Autismus Deutschland e.v. Gliederung

Mehr

IGfH-Bundestagung Jeder Jeck ist anders! Diversität in Erziehungsstellen und Pflegefamilien , Köln

IGfH-Bundestagung Jeder Jeck ist anders! Diversität in Erziehungsstellen und Pflegefamilien , Köln IGfH-Bundestagung Jeder Jeck ist anders! Diversität in Erziehungsstellen und Pflegefamilien 2016 14.-16.04.2016, Köln Workshop 14 41 SGB VIII Hilfen für junge Volljährige: Rechtsanspruch und Wirklichkeit

Mehr

Schriftliche Kleine Anfrage

Schriftliche Kleine Anfrage BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 18/7745 18. Wahlperiode 25. 01. 08 Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Thomas Böwer (SPD) vom 17.01.08 und Antwort des Senats Betr.: Internatsunterbringungen

Mehr

Richtlinien für die öffentliche Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe durch den Landkreis Prignitz

Richtlinien für die öffentliche Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe durch den Landkreis Prignitz Richtlinien für die öffentliche Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe durch den Landkreis Prignitz (Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 07.07.2014) des Landkreises Prignitz Geschäftsbereich

Mehr

Familienzusammenführung bei unbegleiteten ausländischen Minderjährigen

Familienzusammenführung bei unbegleiteten ausländischen Minderjährigen LVR-Dezernat Jugend LVR-Landesjugendamt Rheinland LVR-Fachbereich Jugend Familienzusammenführung bei unbegleiteten ausländischen Minderjährigen Von Antje Steinbüchel, LVR-Landesjugendamt Rheinland/Landesstelle

Mehr

Soziale Sicherung - Einzelplan 4 (2012)

Soziale Sicherung - Einzelplan 4 (2012) Soziale Sicherung - Einzelplan 4 (2012) Vereinbarungsrecht des SGB XII Subsidiarität Vereinbarung als Leistungsvoraussetzung 75 Grundsätze Abgrenzung zum SGB XI Vereinbarungselemente Vereinbarungsvoraussetzungen

Mehr

Erläuterung zur Datenlieferung

Erläuterung zur Datenlieferung Erläuterung zur Datenlieferung 31.12.2007 Anlagenübersicht Datenlieferung nach Rahmenvereinbarung Wohnen Anlage in Absprache mit ZPE Uni Siegen 1. Plätze im stationären Wohnen Anlage 1 1.1 differenziert

Mehr

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Mein Zeichen (Bitte bei Antwort angeben) Durchwahl ( ) 304- Hildesheim 3 SH

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Mein Zeichen (Bitte bei Antwort angeben) Durchwahl ( ) 304- Hildesheim 3 SH Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie Postfach 10 08 44, 31108 Hildesheim Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie Landkreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen,

Mehr

zur Arbeitsfassung/Diskussionsgrundlage zur Vorbereitung eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Ausschnitt), 23.8.

zur Arbeitsfassung/Diskussionsgrundlage zur Vorbereitung eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Ausschnitt), 23.8. DIJuF Interaktiv www.kijup-sgbviii-reform.de SYNOPSE zur Arbeitsfassung/Diskussionsgrundlage zur Vorbereitung eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Ausschnitt), 23.8.2016 Kostenbeteiligung

Mehr

Begleitete Elternschaft - Assistenz für Eltern mit geistiger Behinderung

Begleitete Elternschaft - Assistenz für Eltern mit geistiger Behinderung Landesjugendamt Referat Hilfen zur Erziehung Hans Wittwer - Str. 6 16321 Bernau Begleitete Elternschaft - Assistenz für Eltern mit geistiger Behinderung Beratungsgrundlage zur Erteilung der Betriebserlaubnis

Mehr

Möglichkeiten der Förderung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag in Thüringen am Beispiel des Schulbegleiters

Möglichkeiten der Förderung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag in Thüringen am Beispiel des Schulbegleiters -PRO Möglichkeiten der Förderung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag in Thüringen am Beispiel des Schulbegleiters Einleitung 1. Begriffsbestimmungen 2. Der Schulbegleiter 3. Rechtliche Grundlagen

Mehr

Um-, Aus- und Neubau Standortwechsel Änderung der Zweckbestimmung Trägerwechsel Änderung der Leistungsbeschreibung Änderung der Kapazität

Um-, Aus- und Neubau Standortwechsel Änderung der Zweckbestimmung Trägerwechsel Änderung der Leistungsbeschreibung Änderung der Kapazität (Name des Trägers) (Ort, Datum) Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Referat 36 Landesjugendamt PF 90 03 54 99106 Erfurt Antrag auf Erlaubnis zum Betrieb einer Einrichtung gemäß 45

Mehr

Empfehlungen zur Hilfe für junge Volljährige nach 41 KJHG / 72 BSHG

Empfehlungen zur Hilfe für junge Volljährige nach 41 KJHG / 72 BSHG Empfehlungen zur Hilfe für junge Volljährige nach 41 KJHG / 72 BSHG 1 1. Vorbemerkungen 2. Rechtsgrundlagen 2.1 41 KJHG - Hilfe für junge Volljährige - 2.1.1 Anspruchsberechtigter Personenkreis 2.1.2 Hilfeziel

Mehr

Titel: Kostenerstattung für das betreute Einzelwohnen von Mutter und Kind wegen seelischer Behinderung der Mutter

Titel: Kostenerstattung für das betreute Einzelwohnen von Mutter und Kind wegen seelischer Behinderung der Mutter VG München, Urteil v. 04.05.2016 M 18 K 14.5601 Titel: Kostenerstattung für das betreute Einzelwohnen von Mutter und Kind wegen seelischer Behinderung der Mutter Normenketten: SGB X 104 SGB VIII 10 Abs.

Mehr

3. Auswahl der Familien

3. Auswahl der Familien RICHTLINIEN des Landkreises Konstanz über die Durchführung des begleiteten Wohnens für erwachsene behinderte Menschen in Familien (BWF-RL) vom 06.11.2006 in der Fassung vom 01.07.2010 1. Definition und

Mehr

LVR-Dezernat Soziales und Integration. Modellprojekt. Beschäftigungsmöglichkeiten als Zuverdienst. Thomas Fonck Landschaftsverband Rheinland (LVR)

LVR-Dezernat Soziales und Integration. Modellprojekt. Beschäftigungsmöglichkeiten als Zuverdienst. Thomas Fonck Landschaftsverband Rheinland (LVR) Modellprojekt a Beschäftigungsmöglichkeiten als Zuverdienst Thomas Fonck Landschaftsverband Rheinland (LVR) Der Landschaftsverband Rheinland Regionaler Kommunalverband der 13 kreisfreien Städte und 12

Mehr

Junge Volljährige im Bermudadreieck von SGB II, VIII und XII. Christian Grube Rechtsanwalt, Vors. Richter am VG a. D. Emden,

Junge Volljährige im Bermudadreieck von SGB II, VIII und XII. Christian Grube Rechtsanwalt, Vors. Richter am VG a. D. Emden, Junge Volljährige im Bermudadreieck von SGB II, VIII und XII Christian Grube Rechtsanwalt, Vors. Richter am VG a. D. Emden, 20.11.2013 1 Das Grundproblem: Der betreffende Mensch besitzt eine komplexe Problematik

Mehr

Zwischen den Stühlen Jugendliche an den Schnittstellen von SGB II, VIII und XII

Zwischen den Stühlen Jugendliche an den Schnittstellen von SGB II, VIII und XII Zwischen den Stühlen Jugendliche an den Schnittstellen von SGB II, VIII und XII Grundsatzreferat aus rechtlicher Sicht Christian Grube Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Hamburg Der Fall Kevin

Mehr

VORLESUNGSREIHE KJP WS 2012/2013

VORLESUNGSREIHE KJP WS 2012/2013 19.07.2012 VORLESUNGSREIHE KJP WS 2012/2013 Das Leben ist komplex! PD Dr. med. Andrea Ludolph Dr. Dipl.-Psych. Nina Spröber Übersicht Vorstellung eines komplexen Behandlungsverlaufs Zusammenarbeit mit

Mehr

Bundessozialhilfegesetz 1

Bundessozialhilfegesetz 1 Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

Mehr

11. Sozialgesetzgebung

11. Sozialgesetzgebung 116 11. Sozialgesetzgebung Bundessozialhilfegesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. März 1994 (BGBl. I S. 646, 2975), zuletzt geändert durch Artikel 12 des Gesetzes zur Reform des Wohnungsbaurechts

Mehr

Junge Kinder in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe

Junge Kinder in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe Junge Kinder in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe Eine Studie des Forschungsverbundes TU Dortmund/DJI gefördert durch die Landesjugendämter Rheinland und Westfalen Lippe Junge Kinder in Einrichtungen

Mehr

Hilfeplan Gesamtplan BUNDESTAGUNG 2013 DER BAG WOHNUNGSLOSENHILFE E.V. Dr. Michael Monzer. Ursula Büchsenschütz

Hilfeplan Gesamtplan BUNDESTAGUNG 2013 DER BAG WOHNUNGSLOSENHILFE E.V. Dr. Michael Monzer. Ursula Büchsenschütz Hilfeplan Gesamtplan BUNDESTAGUNG 2013 DER BAG WOHNUNGSLOSENHILFE E.V. BEGRIFF INHALT / ANSPRUCH NACHWEISE CASE MANAGEMENT / FALLMANAGEMENT Unter diesen Voraussetzungen ist Fallmanagement die Übersetzung

Mehr

Argumentationshilfe wenn das jährliche Gesamteinkommen eines Elternteils über Euro beträgt (Musterantrag)

Argumentationshilfe wenn das jährliche Gesamteinkommen eines Elternteils über Euro beträgt (Musterantrag) Argumentationshilfe wenn das jährliche Gesamteinkommen eines Elternteils über 100.000 Euro beträgt (Musterantrag) I) Vorbemerkung Seit dem 1. Januar 2005 sind die Leistungen der Grundsicherung im Alter

Mehr

Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen

Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/1906 19.03.2013 Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung Abgeordnete Dr. Verena Späthe (SPD) Abzweigung von geld in Sachsen-Anhalt

Mehr

Eckpunkte zur Betreuung älterer Menschen mit Behinderung in Bayern

Eckpunkte zur Betreuung älterer Menschen mit Behinderung in Bayern Eckpunkte zur Betreuung älterer Menschen mit Behinderung in Bayern Ergebnis der Sitzungen vom 19. Juli 2006, vom 02. August 2006 und vom 4. April 2007 sind nachfolgende vom Runden Tisch - Zukunft der Behindertenhilfe

Mehr

Anlage 1 gemäß 17 Abs. 3 des Rahmenvertrags für vollstationäre Pflege nach 75 Abs. 1 SGB XI für das Land Baden-Württemberg

Anlage 1 gemäß 17 Abs. 3 des Rahmenvertrags für vollstationäre Pflege nach 75 Abs. 1 SGB XI für das Land Baden-Württemberg Anlage 1 gemäß 17 Abs. 3 des Rahmenvertrags für vollstationäre Pflege nach 75 Abs. 1 SGB XI für das Land Baden-Württemberg Präambel 1 Versorgungsvertrag 2 Personenkreis und persönliche Zugangsvoraussetzungen

Mehr

57 Mehrfachzuständigkeiten bei der Förderung der Internatsunterbringung

57 Mehrfachzuständigkeiten bei der Förderung der Internatsunterbringung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Einzelplan 30) 57 Mehrfachzuständigkeiten bei der Förderung der Internatsunterbringung behinderter Schülerinnen und Schüler beseitigen (Kapitel 3002

Mehr

RICHTLINIE. Zur Erfüllung des Erziehungsanspruchs ( 1 SGB VIII) gehört die Gewährung eines Barbetrages, denn der eigenverantwortliche Umgang mit Geld

RICHTLINIE. Zur Erfüllung des Erziehungsanspruchs ( 1 SGB VIII) gehört die Gewährung eines Barbetrages, denn der eigenverantwortliche Umgang mit Geld Landkreis Rostock Jugendhilfeausschuss RICHTLINIE zur Gewährung des Taschengeldes in Heimerziehung und sonstigen betreuten Wohnformen der Jugendhilfe für Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene 1. Erzieherischer

Mehr

KVJS Jugendhilfe Service

KVJS Jugendhilfe Service KVJS Jugendhilfe Service Grundlagen für die Betriebserlaubnis für Betreutes Jugendwohnen und Jugendwohngemeinschaften (sonstige betreute Wohnform gemäß 34 SGB VIII) Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 2.

Mehr

Vereinbarungen nach 72a Abs. 2 und 4 SGB VIII mit Trägern der freien Jugendhilfe Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen

Vereinbarungen nach 72a Abs. 2 und 4 SGB VIII mit Trägern der freien Jugendhilfe Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen Vereinbarungen nach 72a Abs. 2 und 4 SGB VIII mit Trägern der freien Jugendhilfe Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen Von Antje Steinbüchel, LVR-Landesjugendamt Rheinland Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes

Mehr

Gesetz zur Neuordnung des Kinder- und Jugendhilferechts (Kinder- und Jugendhilfegesetz - KJHG)

Gesetz zur Neuordnung des Kinder- und Jugendhilferechts (Kinder- und Jugendhilfegesetz - KJHG) Gesetz zur Neuordnung des Kinder- und Jugendhilferechts (Kinder- und Jugendhilfegesetz - KJHG) KJHG Ausfertigungsdatum: 26.06.1990 Vollzitat: "Kinder- und Jugendhilfegesetz vom 26. Juni 1990 (BGBl. I S.

Mehr

Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode. Drucksache 6/2482. Gesetzentwurf der Landesregierung. Zweites Gesetz zur Änderung des Landespflegegeldgesetzes

Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode. Drucksache 6/2482. Gesetzentwurf der Landesregierung. Zweites Gesetz zur Änderung des Landespflegegeldgesetzes Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode Drucksache 6/2482 Gesetzentwurf der Landesregierung Zweites Gesetz zur Änderung des Landespflegegeldgesetzes Gesetzentwurf der Landesregierung Zweites Gesetz zur Änderung

Mehr

GESICHTSPUNKTE EINES LEISTUNGSERBRINGERS DAS BEISPIEL EINER KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE Martin Sobanski

GESICHTSPUNKTE EINES LEISTUNGSERBRINGERS DAS BEISPIEL EINER KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE Martin Sobanski GESICHTSPUNKTE EINES LEISTUNGSERBRINGERS DAS BEISPIEL EINER KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE Martin Sobanski Publikation Vorlage: Datei des Autors Eingestellt am 26.04.2013 unter www.hss.de/download/130419_sobanski.pdf

Mehr

- Diskussionsforum zur Schnittstelle zwischen Arbeitsverwaltung und Jugendhilfe - Diana Eschelbach. Jugendberufshilfe

- Diskussionsforum zur Schnittstelle zwischen Arbeitsverwaltung und Jugendhilfe - Diana Eschelbach. Jugendberufshilfe Das Jugendamt als Schnittstellenmanager?! - Diskussionsforum zur Schnittstelle zwischen Arbeitsverwaltung und Jugendhilfe - DIJuF-ZweiJahrestagung am 9. und 10. Dezember 2014 in Bonn Rechtliche Grundlagen

Mehr

Arbeitszeiten für Beschäftigte an der Goethe Universität

Arbeitszeiten für Beschäftigte an der Goethe Universität Arbeitszeiten für Beschäftigte an der Goethe Universität Arbeitszeiten für Beschäftigte an der Goethe Universität Die Regelung der Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen sind für die Beschäftigten von zentraler

Mehr

Vollstationäre und teilstationäre Hilfen zur Erziehung

Vollstationäre und teilstationäre Hilfen zur Erziehung Vollstationäre und teilstationäre Hilfen zur Erziehung Ausgewählte Ergebnisse der statistischen Erhebung zum Stichtag 31.12.2014 mit einer kurzen Interpretation Inhaltsverzeichnis Einrichtungen 1. Einrichtungsentwicklung

Mehr

Vereinbarung. Sicherstellung des Schutzauftrages nach 72a SGB VIII

Vereinbarung. Sicherstellung des Schutzauftrages nach 72a SGB VIII Vereinbarung Die Stadt Neuss -vertreten durch das Jugendamt der Stadt Neuss (nachfolgend Jugendamt genannt) Michaelstraße 50 41460 Neuss schließt mit dem

Mehr

Das Persönliche Budget: Erfahrungen in der Eingliederungshilfe

Das Persönliche Budget: Erfahrungen in der Eingliederungshilfe Das Persönliche Budget: Erfahrungen in der Eingliederungshilfe Fachtagung Leistungen im Rahmen der wirtschaftlichen Jugendhilfe- Persönliches Budget Köln, 06.12.2012 Friedrich Reichenbach Landschaftsverband

Mehr

Sonderaufwendungen im Rahmen des SGB VIII für vollstationäre Hilfen

Sonderaufwendungen im Rahmen des SGB VIII für vollstationäre Hilfen KVJS Postfach 10 60 22, 70049 Stuttgart Landkreise und Stadtkreise Jugendämter in Baden-Württemberg Kreisangehörige Städte mit Jugendämtern in Baden-Württemberg Einrichtungen der Erziehungshilfe in Baden-Württemberg

Mehr

Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach den Kapiteln 5 bis 9 SGB XII

Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach den Kapiteln 5 bis 9 SGB XII Dr. Ortrud Moshake (Tel. 0511 9898-2213) Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach den Kapiteln 5 bis 9 SGB XII Im Laufe des Jahres 2011 erhielten in Niedersachsen 144 962 Personen Leistungen nach

Mehr

Die Erstellung des Gesamtplans ist nach 58 SGB XII vorgegeben. Die Federführung für den Gesamtplan liegt beim zuständigen Sozialhilfeträger.

Die Erstellung des Gesamtplans ist nach 58 SGB XII vorgegeben. Die Federführung für den Gesamtplan liegt beim zuständigen Sozialhilfeträger. Gemeinsame Hinweise der Rahmenvereinbarungspartner zur Vereinbarung zur Integration von Kindern mit Behinderung vomvollendeten 1. Lebensjahr bis Schuleintritt in Tageseinrichtungen für Kinder vom 1.8.2014

Mehr

Berufliche Rehabilitation

Berufliche Rehabilitation Berufliche Rehabilitation Sigrid Welnhofer Agentur für Arbeit München Berufliche Beratung für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf berufliche Rehabilitation Inhaltsverzeichnis 1. Berufsberatung

Mehr

Geschäftsordnung der Hilfeplankonferenz Köln für Menschen mit psychischen Behinderungen

Geschäftsordnung der Hilfeplankonferenz Köln für Menschen mit psychischen Behinderungen Geschäftsordnung der Hilfeplankonferenz Köln für Menschen mit psychischen Behinderungen Stand: 13.04.06 1. Aufgabe der Hilfeplankonferenz Zentrale Aufgabe der Hilfeplankonferenz (HPK) ist die Zusammenführung

Mehr

Eingliederung der Sozialhilfe in das SGB XII. Darstellung der wesentlichen Änderungen und der neuen Anforderungen

Eingliederung der Sozialhilfe in das SGB XII. Darstellung der wesentlichen Änderungen und der neuen Anforderungen Eingliederung der Sozialhilfe in das SGB XII Darstellung der wesentlichen Änderungen und der neuen Anforderungen Änderungen in der Sozialhilfe Struktur des bisherigen BSHG bleibt im Wesentlichen erhalten:

Mehr

Wohnungslosenhilfe in der Stadt Chemnitz

Wohnungslosenhilfe in der Stadt Chemnitz Wohnungslosenhilfe in der Stadt Chemnitz 1 Chemnitz wo und was 2 Thesen Erfolgreiche Wohnungslosenhilfe ist nur durch eine gute Vernetzung von freien und örtlichem Trägern möglich. In Zeiten knapper kommunaler

Mehr

Ombudschaften. auch nützlich für. Jugendhilfeausschüsse & Jugendämter

Ombudschaften. auch nützlich für. Jugendhilfeausschüsse & Jugendämter Ombudschaften auch nützlich für Jugendhilfeausschüsse & Jugendämter Bernd Hemker 01.10.2014 Aktuelle Anfragen: Darf mein Taschengeld vom Wohngruppenleiter gekürzt werden, bloß weil ich Mist gebaut habe?

Mehr

0. Rechtsgrundlagen. 1. Maßnahme

0. Rechtsgrundlagen. 1. Maßnahme Stand: 01.11.08 30-5, Tel.: 361 6276 Integration/Förderung von behinderten Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf in der Werkstatt für behinderte Menschen (Martinshof) des Eigenbetriebes der Stadtgemeinde

Mehr

Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe

Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe 07.09.2009 Gisela Dittrich, DJI 1 Berichtsauftrag: Kinder und Jugendliche mit Behinderung einbeziehen Im Sinne des SGB IX

Mehr

Bundesrat Drucksache 309/15 (Beschluss) Beschluss des Bundesrates

Bundesrat Drucksache 309/15 (Beschluss) Beschluss des Bundesrates Bundesrat Drucksache 309/15 (Beschluss) 16.10.15 Beschluss des Bundesrates Entschließung des Bundesrates: Rahmenbedingungen für eine gelingende schulische Inklusion weiter verbessern - Poolen von Integrationshilfen

Mehr

LVR-Landesjugendamt. Rheinland. LVR-Landesjugendamt. AuftragKindeswohl

LVR-Landesjugendamt. Rheinland. LVR-Landesjugendamt. AuftragKindeswohl LVR-Landesjugendamt AuftragKindeswohl LVR-Landesjugendamt Rheinland LVR-LanDESJuGEnDaMT RHEinLanD Chancen für Kinder und Jugendliche Das LVR-Landesjugendamt Rheinland Für Kinder und Jugendliche sorgen

Mehr

Wohnheime der Eingliederungshilfe Änderungen durch SGB II und SGB XII zum 1.Januar 2005

Wohnheime der Eingliederungshilfe Änderungen durch SGB II und SGB XII zum 1.Januar 2005 Arbeitslosengeld II 7 Abs.4 SGB II Heimbewohner haben keinen Anspruch auf ALG II, wenn sie für länger als sechs Monate in einer stationären Einrichtung untergebracht sind. Barbetrag 35 Abs.2 SGB XII 21

Mehr

22 und 23 Förderung in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege

22 und 23 Förderung in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege 22 und 23 Förderung in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege Die Anzahl der betreuten Kinder nach den 22 und 23 Förderung in Kindertageseinrichtungen und -tagespflege werden auf Grundlage der

Mehr

Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter

Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter 2 Es ist normal, verschieden zu sein. Diese Vision von einem selbstverständlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung steht über allen Aktivitäten der Lebenshilfe. Ziel ist es, Menschen mit

Mehr

Übersicht zu Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen nach SGB XII. Landeshauptstadt Dresden

Übersicht zu Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen nach SGB XII. Landeshauptstadt Dresden Übersicht zu Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen nach SGB XII Angebote für behinderte Kinder bis zur Einschulung ambulant mobile Heilpädagogische Frühförderung

Mehr

Ambulant betreutes Wohnen

Ambulant betreutes Wohnen Ambulant betreutes Wohnen für junge Erwachsene mit Behinderungen, die selbstständig leben möchten Graf Recke Stiftung Kurzbeschreibung Das Ambulant Betreute Wohnen ist ein Angebot für junge Erwachsene

Mehr

Wir machen Sie fit für die Zukunft Seite 1 von 5 Seiten RA Torsten G. Blach. Einführung ins KJHG

Wir machen Sie fit für die Zukunft Seite 1 von 5 Seiten RA Torsten G. Blach. Einführung ins KJHG Seite 1 von 5 Seiten RA Torsten G. Blach Einführung ins KJHG 1. Ziele des KJHG: Richtziel... 2. Aufgaben des KJHG: Leistungen Definition: Andere Aufgaben Definition: 3. Leistungsberechtigte des KJHG: 4.

Mehr

Rolle des Sozialhilfeträgers Stadt Köln im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege

Rolle des Sozialhilfeträgers Stadt Köln im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege Rolle des Sozialhilfeträgers Stadt Köln im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege Fachdienst für Pflegebedürftige: Frau Seifer-Rüttgen Tel. 0221-22123306 Frau van Heek Tel. 0221-22127472

Mehr

Elternmitwirkung in Kindertageseinrichtungen

Elternmitwirkung in Kindertageseinrichtungen Elternmitwirkung in Kindertageseinrichtungen Werden Sie aktiv für Kinder in Kindertageseinrichtungen! Erziehungspartnerschaften Gemeinsam für Kinder Dem Gesetzgeber ist es ernst mit der Erziehungspartnerschaft

Mehr

Nach Beratung in der Steuerungsgruppe 79a am und dem Jugendhilfeausschuss am in Kraft getreten.

Nach Beratung in der Steuerungsgruppe 79a am und dem Jugendhilfeausschuss am in Kraft getreten. Art des Angebotes / der Hilfe / Tätigkeit / Leistung Vollzeitpflege für junge Volljährige ( 41, 33 SGB VIII) Nach Beratung in der Steuerungsgruppe 79a am 23.03.2015 und dem Jugendhilfeausschuss am 13.04.2015

Mehr

Landesamt für Soziales (LAS) Hochstraße 67, 66115 Saarbrücken

Landesamt für Soziales (LAS) Hochstraße 67, 66115 Saarbrücken Landesamt für Soziales (LAS) Hochstraße 67, 66115 Saarbrücken RICHTLINIEN für das Begleitende Wohnen erwachsener seelisch behinderter Menschen gemäß 53 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB

Mehr

Datenreport. Integrierte Berichterstattung Niedersachsen (IBN) für den Landkreis Hildesheim

Datenreport. Integrierte Berichterstattung Niedersachsen (IBN) für den Landkreis Hildesheim Datenreport Integrierte Berichterstattung Niedersachsen (IBN) für den Landkreis Hildesheim 2014 Dezernat 4 Jugendhilfeplanung Florian Hinken INHALTSVERZEICHNIS Abbildungsverzeichnis... 1 Vorbemerkung...

Mehr

Leitfaden für Nachteilsausgleichsregelungen beim Studium von behinderten und chronisch kranken Studierenden

Leitfaden für Nachteilsausgleichsregelungen beim Studium von behinderten und chronisch kranken Studierenden Leitfaden für Nachteilsausgleichsregelungen beim Studium von behinderten und chronisch kranken Studierenden 1. Behinderungsbegriff und gesetzliche Grundlagen: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche

Mehr

Rechtliche Grundlagen für Entlastungs-/Kurzzeitangebote Stand: Februar 2016

Rechtliche Grundlagen für Entlastungs-/Kurzzeitangebote Stand: Februar 2016 Informationsblatt für Angehörige von Menschen mit geistiger und/oder körperlichen Behinderungen Rechtliche Grundlagen für Entlastungs-/Kurzzeitangebote Stand: Februar 2016 1. Pflegeversicherung (Sozialgesetzbuch

Mehr

Ärztliche Stellungnahme zur Planung einer Eingliederungshilfe

Ärztliche Stellungnahme zur Planung einer Eingliederungshilfe Ärztliche Stellungnahme zur Planung einer Eingliederungshilfe Vertrauliche Stellungnahme ( 203 StGB und 76 SGB X) nach 35a SGB VIII (KJHG), nach 53 SGB XII (nur amts- oder landesärztliche Stellungnahme)

Mehr

Jugendliche mit Multiproblemlagen in der offenen und mobilen Jugendarbeit

Jugendliche mit Multiproblemlagen in der offenen und mobilen Jugendarbeit Jugendliche mit Multiproblemlagen in der offenen und mobilen Jugendarbeit Info 3. Jugendbericht, statistische Befunde, konzeptionelle Zugänge 11.11.2008 Hartmut Mann 3. Sächsischer Kinder- und Jugendbericht

Mehr

Brandenburgisches Oberlandesgericht. Beschluss

Brandenburgisches Oberlandesgericht. Beschluss 9 AR 8/07 Brandenburgisches Oberlandesgericht 019 Amtsgericht Schwedt (Oder) ED 29/07 Amtsgericht Eberswalde - Familiengericht - Brandenburgisches Oberlandesgericht Beschluss In der Unterbringungssache

Mehr

Rundschreiben Nr. 06/2013

Rundschreiben Nr. 06/2013 Märkischer Kreis Postfach 1453 58744 Altena Bürgermeister/Bürgermeisterin -Sozialämterim Märkischen Kreis Fachdienst Soziales 58762 Altena, Bismarckstraße 17 Frau Laqua Zimmer: 223 Durchwahl: (02352) 966-7122

Mehr