Wärmeschutz und Modernisierung mit Knauf. Wärmeschutz und Modernisierung 04/2008

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1 Wärmeschutz und Modernisierung mit Knauf. Wärmeschutz und Modernisierung 04/2008

2 Gesamtleistung aus einer Hand Wärmeschutz und Modernisierung mit Knauf Dachgeschossausbau Knauf Gips Boden-Systeme Knauf Gips Decken-Systeme Knauf Gips Wärmedämmung Dach/Wand, Luftdichtheit Knauf Insulation Dämmung der obersten Geschossdecke Knauf Dämmstoffe Putz-Systeme, Farben, innen Knauf Marmorit Wand-Einbauteile Knauf Gips Badsanierung Knauf Gips Wand-Systeme Knauf Gips Wärmedämmung/ Bauelemente/ Putze/Farben, außen Knauf Marmorit Innendämmung Knauf Gips Kellerdecken-Dämmung Knauf Dämmstoffe 2

3 Ansprechpartner Knauf Gips Trockenbau- und Boden-Systeme Am Bahnhof 9346 Iphofen Knauf Direkt Techn. Auskunft-Service: Tel: * Fax: ** Knauf Gips / Marmorit Putz- und Fassaden-Systeme Am Bahnhof 9346 Iphofen Knauf Direkt Techn. Auskunft-Service: Tel: * Fax: ** Knauf Insulation Dämmstoffe aus Glaswolle, Steinwolle und Holzwolleplatten Heraklithstraße Simbach am Inn Tel: *** Fax: nsulation.de Knauf Dämmstoffe Dämmstoffe aus Polystyrol- Hartschaum Industrieweg Wadersloh-Liesborn Tel: Fax: ARGE FAKTOR 10 Beratungsleistungen Kontakt über * Ein Anruf bei Knauf Direkt wird mit 0,39 /Min. berechnet. Anrufer, die nicht mit Telefonnummer in der Knauf Gips KG Adressdatenbank hinterlegt sind, z. B. private Bauherren oder Nicht-Kunden, zahlen 1,69 /Min. aus dem deutschen Festnetz. Mobilanrufer 1,48 /Min. ** 0,14 /Min. *** Ein Anruf aus dem deutschen Festnetz wird mit 0,49 /Min. berechnet.

4 Inhalt Der private Eigenheimneubau wird in den nächsten Jahren weiter abnehmen. Ein Grund für diese Entwicklung ist der dramatische Rückgang der Zahl junger Familien. Aber ein weiterer Grund ist der vorhandene hohe Bestand an Häusern und Wohnungen, die oft günstiger zu erwerben sind als Neubauten. Tatsächlich sind historische Bauwerke egal ob denkmalgeschützt aus dem 1. Jahrhundert oder aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts - wertvolle und langlebige Kulturgüter, die für das Erscheinungsbild eines Landes oder einer Region prägend sind. Sie bieten den Menschen ein hohes Maß an Identifikation mit der Umwelt und ihrer Geschichte, machen diese erlebbar und schaffen ein Heimatgefühl. Aber sie stellen an die Bauherren auch besondere Anforderungen wer will schon in einem verwohnten Eigenheim leben, das zudem nicht auf den speziellen gegenwärtigen Lebensentwurf angepasst worden ist und zwar nicht nur bautechnisch, sondern auch räumlich und gestalterisch? Ohne professionelle und kompetente Planung können sich Probleme leicht verschlimmern und Chancen durch eine verengte Sichtweise ungenutzt bleiben. Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, die Ihnen zeigt, was zu bedenken ist, wenn Sie Altbauten besitzen oder kaufen und diese sanieren, modernisieren, aus- oder umbauen wollen. Gebäudebestand in Deutschland 4 2 Argumente für die Sanierung 5 3 Energieeinsparverordnung EnEV Planungshilfe 16 5 Wichtige Maßnahmen der Sanierung und Modernisierung Wärmeschutz Wärmetechnische Begriffe Sanierungslösungen für bestehende Bauteile Bauteilverfahren Detaillierter EnEV Nachweis Berücksichtigung von Wärmebrücken Innendämmung Außendämmung Modernisierungsvorschläge innen: Systeme und Produkte außen: Systeme und Produkte Förderprogramme und Fördermittel Ansprechpartner Quellenangaben Brandschutzanforderungen werden in dieser Broschüre nicht berücksichtigt, dazu bietet die Broschüre Brandschutz mit Knauf umfassende Informationen. 3

5 Gebäudebestand in Deutschland Wohneinheiten in Gebäuden mit Wohnraum nach Baujahr [Quelle 1] 2 Gebäudebestand in Deutschland Während für Neubauten leichte Verbesserungen bei der Energieeinsparung zu verzeichnen sind, hinkt die Entwicklung im Gebäudebestand weit hinterher. Von den ca. 39 Mio. Wohnungen in Deutschland sind rund 5 Prozent älter als 25 Jahre. Für diese Wohnungen wird mehr als 90 % der gesamten Heizenergie verbraucht. Der Zuwachs neuer, energieeffizienter Wohnungen beträgt jährlich kaum mehr als 1 % Wohneinheiten in Deutschland insgesamt (in WE): ,8 Wohneinheiten [1.000 WE] bezogen auf Baujahr 29, , , , von... bis und später Im normalen Sanierungsrhythmus in Deutschland werden heute nur rund ein Drittel der wirtschaftlichen Energieeinsparpotenziale tatsächlich realisiert. Dies bedeutet, dass bis heute die effizienten Einsparpotenziale bei zwei Drittel der Gebäude nicht umgesetzt werden, mit den damit verbundenen langfristig negativen Folgen für Wohnungswirtschaft und Mieter. Damit wird klar: Das größte Potential zur Senkung des Heizenergieverbrauchs liegt im Gebäudebestand und nur durch umfangreiche Maßnahmen im Gebäudebestand kann die für Heizzwecke im Wohnungssektor benötigte Energie insgesamt gesenkt werden. Wohneinheiten insgesamt [1.000 WE] ,5 4.90, ,4 3.26, bis 1900 Anteil am Heizenergieverbrauch des Wohnungsbestandes in Deutschland 5 % Gebäudebestand älter als 25 Jahre 25 % Gebäudebestand bis 25 Jahre alt 10 % 90 % 4 Heizenergieverbrauch

6 Argumente für die Sanierung Behaglichkeit und Wohlfühlen Rundum warme Oberfl ächen (Wände, Decke, Boden) sorgen für hohes Behaglichkeitsempfi nden und besten raumklimatischen Komfort. [Quelle 2] Vor der Sanierung: (Heizen auf 23,5 C Raumtemperatur für Behaglichkeit erforderlich) Thermische Behaglichkeit Je besser ein Gebäude gedämmt ist, desto höher liegen die inneren Oberflächentemperaturen der Außenbauteile. Die empfundene Raumtemperatur sollte bei ca C liegen. Sie stellt in etwa das arithmetische Mittel aus den Temperaturen der umgebenden Oberflächen und der Raumlufttemperatur dar. Bei gut gedämmten Gebäuden sind alle Oberflächen ungefähr gleich warm und haben keine größeren Temperaturdifferenzen als 3 bis 4 Kelvin. Dies führt zu einem geringeren Zugluftrisiko, geringerer Strahlungstemperatur-Asymmetrie und einem geringen vertikalen Lufttemperaturunterschied zwischen Kopf und Fuß. Bei Fenstern, die im Allgemeinen die niedrigsten Temperaturen aufweisen, führt der Einbau einer Wärmeschutzverglasung ebenfalls zu gleichmäßigen inneren Oberflächentemperaturen. Die Maßnahmen, die bei der Sanierung von Altbauten durchgeführt werden, umfassen: Zusätzliche Wärmedämmung von Außenbauteilen, Austausch der Fenster durch Fenster mit höherem Wärmeschutz, Verbesserung der Luftdichtheit der Gebäudehülle und ggf. Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Alle diese Maßnahmen verbessern die Gleichmäßigkeit der Temperaturverteilung in Wohnräumen. 3 Nach der Sanierung: (Heizen auf 19,5 C Raumtemperatur für Behaglichkeit ausreichend) Bei gut gedämmten Gebäuden kann die Raumlufttemperatur i. d. R. sogar etwas abgesenkt werden ohne das Behaglichkeitsgefühl der Bewohner zu stören. 5

7 Argumente für die Sanierung 3 Bautenschutz und Schimmelpilzvermeidung Gute Dämmung, Wärmebrückenreduktion, Luftdichtheit und kontrollierte, angepasste Lüftung (z. B. mechanische Lüftungsanlagen) verhindern Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung. Aspekte des Bautenschutzes Schimmelpilz kann zu einer schwerwiegenden Gefährdung der Bausubstanz führen. In einem Gebäude können ganz unterschiedliche Schimmelarten vorkommen. Damit Pilzsporen auskeimen und Pilzenzyme wachsen können, muss aber immer ausreichend Feuchtigkeit zur Verfügung stehen. Auf wirklich trockenem Substrat treten Pilzschäden nicht auf. Dazu gibt es eine alte und eine neue Erkenntnis: Früher hieß es: Vermeide Tauwasserbildung! Dies gilt noch immer, aber darüber hinaus ist heute bekannt: Schimmel kann auch schon mit lediglich kapillar gebundenem Wasser auskeimen und wachsen. Bei max. 50 % Raumluftfeuchte und 20 C Raumlufttemperatur (siehe Diagramm) gilt: Die Temperaturgrenze für Tauwasserbildung an nicht kapillar aktiven Oberflächen liegt bei 9,3 C. Diese Grenze ist z. B. für unverschmutzte Glasoberflächen relevant. Relative Luftfeuchte an der Oberfläche [Quelle 2] Tauwasser 100 % 9,3 C 95 % 90 % 85 % Schimmelpilzkritische 12,6 C 80 % Feuchteschwelle 5 % 0 % 65 % 60 % 55 % 50 % Oberflächentemperatur C Randbedingungen der Raumluft: rel. Luftfeuchte = 50 % ; Innere Raumlufttemperatur = 20 C Die minimale zulässige Oberflächentemperatur 60 %, schimmelpilzkritische Mindesttem- zur sicheren Vermeidung von peratur von 12,6 C unterschritten wird. Schimmelwachstum auf kapillar aktiven Besonderes Augenmerk ist dabei auf so genannte Oberflächen beträgt 12,6 C. Wärmebrückenbereiche wie z. B. Dämmstandards - Wärmebrücken Außenwand ecken zu legen, da hier die Je besser der Wärmeschutz eines Außenbauteils Oberflächentemperatur niedriger liegen gegenüber der Außenluft ist, um- kann als in regulären Bauteilbereichen. so geringer ist der nach außen abfließende Wärmestrom. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Abhängigkeit Schlecht gedämmte Bauteile haben kalte der Oberflächentemperatur in Innenoberflächen; je schlechter die Dämmung, der Außenecke vom U-Wert der Außenwand. desto größer ist die Gefahr, dass an der Oberfläche die, bei einem gesunden relativen Luftfeuchtegehalt von 40- [Quelle 2] Unsanierte Außenwand / Konventionell sanierte Außenwand / Hocheffizient sanierte Außenwand / neue Fenster neue Fenster neue Passivhaus-Fenster ungedämmt 60 mm gedämmt 200 mm gedämmt U-Wert: 1,38 W/(m²K) U-Wert: 0,41 W/(m²K) U-Wert: 0,16 W/(m²K) Tauwasserausfall! Mindestanforderung an Oberflächen- Kein Problem bei Schrank in Zimmerecke! temperatur erfüllt! 5,0 C 12,6 C 16,5 C 6

8 Argumente für die Sanierung Raumluftqualität und Wohngesundheit Ständige Zufuhr frischer Außenluft sorgt für hohe Raumlufthygiene: Emissionen aus Konstruktion, Einbauten und Nutzung werden kontinuierlich abgeführt. Die Luftdichtheit eines Gebäudes ist sowohl hinsichtlich des Energiebedarfs als auch in Bezug auf die Tauwasserproblematik sehr wichtig. Absolute Luftdichtheit hat natürlich zunächst einen schlechten Einfluss auf die Raumluftqualität. Wasserdampf, CO 2 und sonstige Luftverunreinigungen wie Gase, Stäube, Aerosole und Mikroorganismen können nicht mehr entweichen und erheblichen Einfluss auf die Wohngesundheit nehmen. Das Thema Luftwechsel spielt daher eine immer größere Rolle. Um einen ausreichenden Luftwechsel sicherzustellen (30 m³/h/person), müsste der Bewohner im 2-Stunden-Takt stoßlüften und das auch nachts! Diese Anforderung ist für den Bewohner nahezu undurchführbar und die Energiemengen, die dabei verloren gehen sind enorm. Durch den Einbau einer Lüftungsanlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung kann der notwendige Mindestluftwechsel jedoch realisiert werden. Charakteristischer Tagesverlauf der CO 2 -Konzentration in einem Schlafzimmer im Vergleich von Fensterlüftung und Zu- / Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung CO 2-Konzentration [ppm CO 2] Anforderung nach DIN 1946 Pettenkofer-Wert Uhrzeit Abluftwärmerückgewinnung Fensterlüftung Lüftungsphase Die DIN 1946 gibt einen schlechteren Wert von 0,15 Vol% als max. CO 2 -Gehalt der Luft an. In der Praxis wird jedoch der Pettenkofer-Wert als Maßstab herangezogen. Lüftungsphase [Quelle 2] 3

9 Argumente für die Sanierung Heizkostenanalyse eines Gebäudes vor und nach der Sanierung nach EnEV 3 Energiekosten und Wirtschaftlichkeit Durch Senkung der Betriebskosten in Verbindung mit einer längeren Restnutzungsdauer der Gebäude und in Verbindung mit einer optimierten Finanzierung entsteht mittel- und langfristig ein klarer Vorteil für die energetisch hochwertige Sanierung. Endenergie = Heiz- und Warmwasserenergie Qe kwh/(m²a) / Monat Bestand 50 / 60er Jahre 40 / Monat Sanierung nach EnEV 25 / Monat Sanierung hochwertiger als EnEV (EnEV -30%) Bewertung einer Bestandswand vor und nach der thermischen Sanierung Vor der Sanierung Bestandswand: Kalksandsteine Dicke: 36,5 cm Rohdichte: ρ = 2000 kg/m³ Wärmeleitfähigkeit: λ = 1,1 W/(mK) Abmessung: L = 5 m, H = 2,5 m Wandfläche: 12,5 m² U-Wert = 2,0 W/(m²K) Bei einer Innentemperatur von θ i = 20 C u. einer Außentemperatur von θ e = -10 C ergibt sich somit ein Wärmestrom durch die gegebene Wandfläche von: 50 W Beispiel: 100 m² Wohnfläche = Heizölpreis 6 ct/kwh Angaben sind nur Richtwerte Rechenbeispiel: Wandfl äche: 12,5 m², U-Wert: 0,42 W/(m²K), Temperaturdifferenz: 30 K Wärmestrom = 12,5 x 0,42 x 30 = 150 W 50 W Ertüchtigung auf Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 mit 40 mm Innendämmung Wärmeleitfähigkeit: λ = 0,04 W/(mK) U-Wert = 0,6 W/(m²K) (Bestandswand + Dämmung) Wärmestrom: 250 W Verringerung des Wärmestroms auf 1/3 250 W Ertüchtigung auf EnEV Niveau mit 60 mm Innendämmung Knauf InTherm Wärmeleitfähigkeit: λ = 0,032 W/(mK) U-Wert = 0,42 W/(m²K) (Bestandswand + Dämmung) Wärmestrom: 150 W Verringerung des Wärmestroms auf 1/5 150 W Bewertungsskala zur Veranschaulichung

10 Argumente für die Sanierung Dauerhafte gute Vermietbarkeit Durch hohe Standards und hohen Wohnkomfort bleibt Wohnraum langfristig attraktiv für Mieter. Leerstands- und Fluktuationsraten sind niedriger; dieser Faktor spielt für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Gebäudes eine sehr große Rolle. Miete im Raum Nürnberg Warmmiete (Kaltmiete + Energiekosten) im Jahr 1 Bestand Sanierung nach EnEV Sanierung hochwertiger als EnEV (EnEV -30%) / m² / pro Monat Kaltmiete im Jahr 1 Energiekosten im Jahr 1 Warmmiete (Kaltmiete + Energiekosten) im Jahr 30 3 Bestand Sanierung nach EnEV Sanierung hochwertiger als EnEV (EnEV -30%) / m² / pro Monat Kaltmiete im Jahr 30 Energiekosten im Jahr 30 Alle Baumaßnahmen zur Energieeinsparung werden als Modernisierung in das aktuelle Recht der 554 und 559 BGB seit der Mietrechtsreform eingebunden. Dazu zählen vor allem die bedingten Anforderungen und die Nachrüstverpflichtung der Energieeinsparverordnung ( 9 und 10 En- EV). (vergleiche auch 3 Modernisierungsgesetz a.f.). Insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung, zur Verringerung des Energieverlustes und des Energieverbrauchs der zentralen Heizungsund Warmwasseranlage sowie zur Rückgewinnung von Wärme kommen als energiesparende Maßnahmen in Betracht. Jeder Wohnungseigentümer hat somit die Möglichkeit, die entstandenen Kosten für energiesparende Investitionen nach den 559 ff. BGB zur Grundlage für eine Mieterhöhung zu machen. Diese Mieterhöhung kann allerdings nur erfolgen, wenn die Energieeinsparung nachhaltig, das heißt von Dauer und wesentlich ist. Die Wesentlichkeit definiert sich darüber, dass die Energieeinsparung mindestens 10 % des bisherigen Verbrauchs betragen muss. Im Falle einer Modernisierung muss der Vermieter dem Mieter die damit verbundenen Mieterhöhung in schriftlicher Form rechtzeitig mitteilen, das heißt nach 554 Abs. 3 BGB mindestens drei Monate vor Beginn der Maßnahme. Wenn der Vermieter dann aber seinem Mieter verdeut licht, dass die Gesamtmiete trotz steigender Mieterhöhung bedingt durch die Modernisierung und die damit eingesparte Energie in der Regel sinken wird, wird er letztlich den Mieter von dieser Maßnahme überzeugen. Nicht nur der Eigentümer profitiert von der Aufwertung seiner Immobilie, auch dem Mieter steht ein hochwertiger Wohnraum zur Verfügung und die Nebenkosten für Energie sind langfristig niedrig. Gerade durch den explosionsartigen Preisanstieg von Heizöl und Gas ist eine Modernisierungsmaßnahme von immenser Bedeutung und wird mit der Einführung des Energieausweises für Gebäude immer wichtiger. 9

11 Argumente für die Sanierung [Quelle 2/9] 3 Städtebauliche Aufwertung Die Lebensbedingungen innerhalb mancher Stadtteile sind nicht immer zufrieden stellend. Durch die Städtebauförderung von rund 1,8 Mrd. Euro/Jahr werden insgesamt 15 Mrd. Euro/Jahr an bauwirksamen Investitionen ausgelöst. Dies schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern macht den Wohnraum attraktiv und berücksichtigt die ökologischen Belange. Die städtebauliche Aufwertung leistet so einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen wie kulturellen Basis und des sozialen Zusammenhalts. [Quelle 9] 10

12 Argumente für die Sanierung Ressourcen und Verbrauch [Quelle 2] Ressourcen und Verbrauch Angesichts des nahenden Förderzenits fossiler Energieträger bei steigender Nachfrage kann im Gebäudebestand mit hoher Effi - zienz Energie eingespart werden. Entwicklung des Primärenergieverbrauchs weltweit (einzelne Energieträger kumuliert) Äquivalent] [Mrd. t Öl [Mrd. t Steinkohleeinheiten SKE] Geothermie, Solar, Wind Erneuerbare Brennstoffe Wasserkraft Kernenergie Erdgas Erdöl Kohle 1 kg SKE entspricht der Energiemenge, die beim Verbrennen von 1 kg Steinkohle frei wird (1 kg SKE = 0, l Öl) Klimaschutz CO 2 -Einsparung ist im Gebäudebestand bei gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis mit hoher Breitenwirkung möglich. [Quelle 3] 11

13 Energieeinsparverordnung EnEV 200 Mindestwärmeschutz EnEV - Energieeinsparverordnung Zum einen werden mit der Einbeziehung 4 Der Mindestwärmeschutz wird nach DIN geregelt. Die Norm legt die Mindestanforderung an die Wärmedämm-Eigenschaften von Außenbauteilen fest. Dies dient der Verhinderung von Oberflächenkondensat und soll ein für die Bewohner hygienisches Raumklima sicherstellen sowie die Baukonstruktion vor schädlichen Feuchteeinwirkungen schützen. Ziel des Mindestwärmeschutzes ist nicht die Heizkosteneinsparung. Grundlage jedes baulichen Wärmeschutznachweises ist die Ermittlung des Heizwärmebedarfs, basierend auf einer Energiebilanz unter stationären Bedingungen. Dabei werden die Energieverluste (Transmissions- und Lüftungswärmeverluste) den Energiegewinnen (solare und interne Gewinne) gegenübergestellt. Da dies auf der Grundlage von rechnerisch ermittelten Bauteileigenschaften unter Berücksichtigung der Gebäudegeometrie geschieht, lassen sich Gebäude hinsichtlich ihrer energetischen Qualität allgemein einstufen. Dieses Nachweis- und Einstufungskonzept wurde bereits in der Wärmeschutzverordnung (WSVO) geregelt. Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Februar 2002 in Kraft getreten ist, löste die Wärmeschutzverordnung (WSVO) und gleichzeitig auch die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) ab. Sie basiert auf dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG). Durch die Zusammenführung von Heizungsanlagenverordnung und Wärmeschutzverordnung zu einer gemeinsamen Verordnung wurde der bisherige Bilanzie- der Anlagentechnik in die Energiebilanz auch die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe der Wärme entstehenden Verluste berücksichtigt. Dadurch ist nicht mehr die dem Raum zur Verfügung gestellte Nutz energie, sondern die an der Gebäudegrenze übergebene Endenergie ausschlaggebend. Zum anderen wird dieser Energiebedarf primärenergetisch bewertet, indem die durch Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers entstehenden Verluste mittels eines Primärenergiefaktors in der Energiebilanz des Gebäudes Beachtung finden. Was regelt die EnEV? Energieausweise für Gebäude Energetische Mindestanforderung für Neubauten Energetische Mindestanforderung für Modernisierung, Umbau, Ausbau und Erweiterung bestehender Gebäude Mindestanforderung für Heizungs-, Kühlund Raumlufttechnik sowie Warmwasserversorgung Energetische Inspektionen von Klimaanlagen rungsrahmen gleich in zweifacher Hinsicht erweitert. Im Gegensatz zur DIN 4108, die den Mindestwärmeschutz zur Sicherung der Schadensfreiheit von Bauteilen und die Mindestanforderungen für Raumhygiene regelt, handelt es sich bei der EnEV um eine Verordnung des Gesetzgebers, mit der er der Verpflichtung zur CO 2 -Reduzierung nachkommt. 12

14 Energieeinsparverordnung EnEV 200 Die EnEV 200 Das Bundeskabinett hat am 2. Juni 200 der Novellierung der Energieeinsparverordnung zugestimmt. Die EnEV 200 ist am 1. Oktober 200 in Kraft getreten und sieht die Einführung von Energieausweisen für bestehende Gebäude vor. Was hat sich geändert? Die EnEV 200 enthält neue und einheitliche Formularentwürfe für Energieausweise für Neubauten und Bestandsgebäude. Nichtwohngebäude werden nach neuen Vorgaben berechnet. Neben dem Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und Lüftung wird auch der Energiebedarf für die Kühlung und die eingebaute Beleuchtung berücksichtigt. Bei Wohngebäuden mit fest installierten Klimaanlagen wird zukünftig auch die benötigte Kühlenergie analog dem Verfahren für Nichtwohngebäude berücksichtigt. Die primärenergetische Bewertung von Strom verringert sich. Für einzelne Nichtwohngebäude können sich durch die neue Bilanzierungsmethode leichte Änderungen ergeben. Klimaanlagen über 12 kw müssen zukünftig alle zehn Jahre inspiziert werden. Wann müssen Energieausweise ausgestellt werden? Bei Neubauten oder wenn bestehende Gebäude oder Gebäudeteile verkauft, verpachtet, vermietet oder geleast werden. Bei Modernisierungen, An- oder Ausbauten muss der Energieausweis nur dann ausgestellt werden, wenn eine ingenieurmäßige Bilanzierung des Energiebedarfs des Gebäudes erfolgt ist. In öffentlichen Gebäuden mit mehr als 1000 m² Nutzfläche müssen Energieausweise öffentlich ausgehängt werden. Für Gebäude mit kleiner als 50 m² Nutzfläche müssen keine Energieausweise ausgestellt werden. 4 Auswahlhilfe für Energieausweise [Quelle 4] Gebäude Altbau Neubau (Wohn- und Nichtwohngebäude) nein Verkauf, Neuvermietung, -verpachtung oder -leasing ja ja Wohngebäude mit mehr als 4 Wohnungen oder Nichtwohngebäude nein nein Bauantrag vor ja ja Gebaut oder modernisiert nach Standard der WSVO 19 nein bis kein Energieausweis erforderlich Energieausweis auf Grundlage des Bedarfs oder Verbrauchs Energieausweis auf Grundlage des Bedarfs Baudenkmäler sollen von der Verpflichtung zur Erstellung eines Energieausweises befreit werden 13

15 Energieeinsparverordnung EnEV 200 Wann gelten welche Forderungen bei bestehenden Gebäuden? 4 Für Bestandsgebäude können Energieausweise alternativ auf der Grundlage des gemessenen Energieverbrauchs erstellt werden, die so genannten verbrauchsorientierten Energieausweise. Ausnahme sind Wohngebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten für die ein Bauantrag vor dem 1. Oktober 19 gestellt wurde. Hier sind nur bedarfsorientierte Energieausweise zulässig, außer sie halten nach einer späteren Modernisierung mindestens die erste Wärmeschutzverordnung von 19 ein. Ausbau von Dachraum und bisher nicht beheizten oder gekühlten Räumen Änderungen bei Außenwänden, außen liegenden Fenstern, Fenstertüren, Dachflächenfenstern oder anderen Außenbauteilen < 20 % der Bauteilfäche einer Gebäudeansicht Maßnahme U-Wert Anforderung Anmerkung Erweiterung, Änderung oder Erneuerung des Gebäudes Jahres-Primärenergieanforderung + spezifischer Transmissionswärmeverlust Energieausweis muss erstellt werden, wenn ingenieurmäßi- (> 20 % der jeweiligen Bauteilfläche) 40 % ge Berechnung des Energie- über Neubau oder max. U- Werte für Einzelbauteile (Bauteilverfahrenbedarfes des gesamten Gebäudes erfolgt Vergrößerung von beheizten U-Werte für Außenbauteile Energiebedarfsausweis muss oder gekühlten Räumen von (Bauteilverfahren) nicht erstellt werden mind. 15 m² bis max. 50 m² Vergrößerung von beheizten oder gekühlten Räumen von Jahres-Primärenergieanforderung + spezifischer Transmissionswärmeverlust Energieausweis muss erstellt werden, wenn Nutzfläche um > 50 m² wie mehr als 50 % erhöht wird Neubau spezifischer Transmissionswärmeverlust 24 % unter Neubau keine Anforderung Energieausweis muss nicht erstellt werden Energieausweis muss nicht erstellt werden, nur mit freiwilligem detaillierten Nachweis nach EnEV Bedarfsorientierte Energieausweise werden auf Grundlage einer ingenieurmäßig berechneten Energiebedarfsermittlung ausgestellt. Hierzu ist eine Bestandsaufnahme des Gebäudes erforderlich. Verbrauchsorientierte Energieausweise werden auf Grundlage von Energieverbrauchskennwerten berechnet. Zur Ermittlung werden Verbrauchsdaten aus Abrechnungen von Heizkosten für das gesamte Gebäude und/oder andere geeignete Verbrauchsdaten, insbesondere Abrechnungen von Energielieferanten zu Grunde gelegt. Für die Ermittlung es Energiebedarfs sind mindestens drei vorhergehende Abrechnungsjahre heranzuziehen. Ab wann sind Energieausweise Pflicht? Für Neubauten und wesentliche Umbauten ist ein Energiebedarfsausweis seit der Einführung der EnEV 2002 schon Pflicht. Ab dem 1. Juli 2008 müssen Energieausweise für Wohngebäude, die vor 1965 erstellt wurden, zugänglich gemacht werden. Ab dem 1. Januar 2009 soll dies auch für alle jüngeren Wohngebäude gelten. Für Nichtwohngebäude tritt diese Regelung erst ab dem 1. Juli 2009 in Kraft. Anforderungen an bestehende Gebäude Da insbesondere im älteren Gebäudebestand ein großes Energieeinsparpotential liegt, sieht die EnEV im Vergleich zur WSVO 95 verschärfte Wärmeschutzanforderungen beim Umbau und der Sanierung vor. Darüber hinaus führt sie Nachrüstverpflichtungen bei alten Heizungsanlagen und obersten Geschossdecken ein. Anforderungen bei Änderungen von Außenbauteilen Die EnEV gibt für Außenbauteile bestehender Gebäude, wenn diese erstmalig eingebaut werden oder erneuert oder ersetzt werden, maximale Werte der Wärmedurchgangskoeffizienten U vor. Kleinflächige Modernisierungsarbeiten sind davon ausgeschlossen. Die maximalen zulässigen Wärmedurchgangskoeffizienten gelten nicht bei: Änderungen an Außenwänden, Fenstern, Fenstertüren und Dachflächenfenstern, sowie Außenputzerneuerung, wenn deren Anteil an der Bauteilfläche einer Gebäudeansicht kleiner als 20 % ist. Sanierung von Bodenplatten, Kellerdecken, obersten Geschossdecken oder Dachflächen, wenn der zu sanierende Anteil kleiner als 20 % der jeweiligen gesamten Bauteilfläche ist. 14

16 Energieeinsparverordnung EnEV 200 Immer geltende Mindestanforderungen ( echte Nachrüstverpflichtungen ) Unabhängig von den Anforderungen an die Verbesserung des Wärmeschutzes bei einer Sanierung oder Modernisierung fordert die EnEV eine Nachrüstverpflichtung für besonders wirtschaftliche Maßnahmen bei Anlagen und Bauteilen innerhalb der nächsten Jahre. Diese Nachrüstverpflichtung umfasst folgende Maßnahmen: Wenn die oberste Geschossdecke nicht begehbar, aber trotzdem zugänglich ist, müssen die Anforderung der Nachrüstverpflichtung bei Eigentümerwechsel vom neuen Eigentümer erfüllt werden. Es ist jedoch sinnvoll auch begehbare, nur zu Lagerzwecken selten genutzte Decken von nicht ausgebauten Dachgeschossen zu dämmen. Außerdem ist darauf zu achten, dass unter bestimmten Voraussetzungen der vorhandene Heizkessel ausgetauscht und Rohrleitungssysteme gedämmt werden müssen. Bauteil max. Wärmedurchgangskoeffizient U max in W/(m²K) Oberste Geschossdecke 0,30 W/(m²K) Nachrüstverpflichtung bei Eigentümerwechsel für nicht begehbare, zugängliche oberste Geschossdecken Heizkessel eingebaut vor dem 31. Oktober 198 Kesselerneuerung Nachrüstpflicht bis 31. Dezember 2008 Ungedämmte, zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in nicht beheizten Räumen Lt. Anhang 5 (EnEV) Nachrüstpflicht bei Eigentümerwechsel Ausnahme: Die Nachrüstverpflichtung gilt nicht für Eigentümer selbst bewohnter Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen (z. B. Ein- und Zweifamilienhäuser), die das Gebäude schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnten; bei Eigentümerwechsel auch wenn er das Gebäude selbst bewohnt, ist die Nachrüstverpflichtung vom neuen Eigentümer zu erfüllen. 4 15

17 Planungshilfe Schritt für Schritt Ablaufschema Die Sanierung sollte immer als ganzheitliches Konzept ausgeführt werden. Eine Sanierungsplanung erfordert die Optimierung aller umfassenden Parameter des Bauens. Bei Einzelmaßnahmen können bauphysikalische Probleme auftreten. 5 Das nebenstehende Ablaufschema soll ein Leitfaden für die richtige Vorgehensweise bei Sanierungsvorhaben aufzeigen. 1. Sanierungsbedarf 2. Persönliches Beratungsgespräch mit ARGE FAKTOR 10 ARGE FAKTOR 10 ist der freie Zusammenschluss von erfahrenen Experten mit dem Ziel, energieeffiziente Modernisierungen mit einer wesentlich höheren Wirtschaftlichkeit als bei bisherigen Standardsanierungen durchzuführen. Der Anspruch FAKTOR 10 bedeutet eine 90%ige Reduzierung des Energieverbrauchs. Entscheidende Vorteile sind die hohe Kompetenz aller Partner und die Optimierung aller Komponenten, Schnittstellen und Projektabläufe. Weitere Informationen auf Seite Bestandsaufnahme und Gutachtenerstellung durch Energieberater Berechnung der Energieeinsparung nach EnEV EnEV -30% EnEV -50% (Anford. EnEV werden um 30 % unterschritten) (Anford. EnEV werden um 50 % unterschritten) und Kostenschätzung mit der FAKTOR 10 Software 5. Auswertung 6. Durchführung der Sanierungsmaßnahme 16

18 Planungshilfe Bestandsaufnahme und Gutachten Der erste Schritt jeder Modernisierung ist die Bestandsaufnahme des Gebäudes. Zu den wesentlichen Maßnahmen gehören neben der Modernisierung, die Instandsetzung und Instandhaltung, der Umbau und der Erweiterungsbau. Die genaue Untersuchung beinhaltet die bautechnische und energetische Bestandsaufnahme aller wichtigen Bauteile und der Anlagentechnik. Nach der Bestandsaufnahme wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis hinsichtlich einer Sanierung nach EnEV EnEV -30 % EnEV -50 % analysiert und die Lösungsmöglichkeiten für die Sanierung erarbeitet. Dabei gelten folgende Leitsätze: vorzugsweise kompakte Bauweise sehr guter Wärmeschutz der Außenbauteile Reduzierung der Wärmebrücken Luftdichtheit der Gebäudehülle moderne Anlagen für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung mit hoher Energienutzung aktive und passive Nutzung von Sonnenenergie Der Energiebedarf sinkt, je besser diese Leitsätze verwirklicht werden. Energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen werden mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen vom Staat finanziert. Auch für die Energieberatung werden Fördermittel gewährt. Der Energieberater übernimmt in der Regel die Antragstellung der Fördermittel und stellt den Energieausweis aus. ENERGIEAUSWEIS für Wohngebäude gemäß den 16 ff. Energieeinsparverordnung (EnEV) Berechneter Energiebedarf des Gebäudes Energiebedarf CO 2 -Emissionen 1) 51,9 [kg/(m² a)] Nachweis der Einhaltung des 3 oder 9 Abs. 1 EnEV 2) Primärenergiebedarf Gebäude Ist-Wert EnEV-Anforderungswert Endenergiebedarf Erdgas H Strom Holz-Pellets Passivhaus >400 22,5 113,4 kwh/(m 2 a) kwh/(m 2 a) Energetische Qualität der Gebäudehülle Gebäude Ist-Wert H T EnEV-Anforderungswert H T 1,30 0,65 W/(m 2 K) W/(m 2 K) Jährlicher Endenergiebedarf in kwh/(m 2 a) für Energieträger Heizung Warmwasser Hilfsgeräte 3) Gesamt in kwh/(m 2 a) 151,2 0,0 40,1 Endenergiebedarf 228,4 kwh/(m² a) 22,5 kwh/(m² a) Primärenergiebedarf "Gesamtenergieeffizienz" 16,6 0,0 8,2 12,3 142,9 12,3 68, >400 MFH Neubau EFH Neubau EFH energetisch modernisiert Durchschnitt Wohngebäude MFH energetisch nicht wesentlich modernisiert EFH energetisch nicht wesentlich modernisiert [Quelle 6] Der Energieausweis zeigt Einsparpotentiale auf und ermöglicht den Vergleich der energetischen Qualität von Gebäuden

19 Planungshilfe Wie viel Liter Heizöl benötigt ein Gebäude nach den energetischen Levels? Liter/(m²a) kwh/(m²a) 5 EnEV -10 Liter Haus Verbrauch pro m² und Jahr: -10 Liter Heizöl EnEV -30 % 5-6 Liter Haus Verbrauch pro m² und Jahr: 5-6 Liter Heizöl EnEV -50 % 1,5-4 Liter Haus Verbrauch pro m² und Jahr: Heizölbedarf 10,0 9,0 8,0,0 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0-10 l EnEV 5-6 l 1,5-4 l < 1,5 l EnEV -30% EnEV -50% Passivhaus Jahres-Primärenergiebedarf Q '' p 1,5-4 Liter Heizöl Passivhaus Umrechnung: 1 Liter Öl = 1 m³ Erdgas = 10 kwh Verbrauch pro m² und Jahr: unter 1,5 Liter Heizöl 18

20 Planungshilfe Beispielrechnung: Begrenzung des Jahres-Primärenergiebedarfs nach EnEV (deutliche Verschärfung gegenüber alter Wärmeschutzverordnung). Vorhandene Ausgangsdaten Außenhüllfläche der beheizten Räume: A = 800 m² Bruttovolumen der beheizten Räume: V e = 2000 m³ Vorgegebene Formel nach EnEV: A N = 0,32 x V e = 0,32 x 2000 = 640 m² Nutzfläche Annahme aus vorheriger ingenieurmäßiger Energiebedarfsberechnung Vorhandener Transmissionswärmeverlust: H T vorh = 0,60 W/(m²K) Vorhandener Jahres-Primärenergiebedarf: Q p vorh = 80 kwh/(m²a) Höchstwerte des auf die Gebäudenutzfläche bezogenen Jahres-Primärenergiebedarfs und des spezifischen auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlustes in Abhängigkeit vom Verhältnis A / V e Verhältnis A / V e 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0, 0,8 0,9 1,0 1,05 Jahres-Primärenergiebedarf Q p'' in kwh/(m²a) bezogen auf die Gebäudenutzfläche Wohngebäude 66, / (100 + A ) N 3, / (100 + A N ) 81, / (100 + A N ) 88, / (100 + A N ) 96, / (100 + A N ) 103, / (100 + A N ) 111, / (100 + A N ) 118, / (100 + A N ) 126, / (100 + A N ) 130, / (100 + A N ) [Auszug aus Tabelle 1 EnEV - Quelle 5] Spezifischer, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogener Transmissionswärmeverlust H ' T Wohngebäude 1,05 0,80 0,68 0,60 0,55 0,51 0,49 0,4 0,45 0,44 in W/(m²K) Jahres-Primärenergiebedarf Q p'' = [Heizwärmebedarf + Warmwasser] x Anlagenaufwandszahl * (* Energieaufwand für Wärmeerzeugung im Heizkessel + Energieverluste für z.b. Wärmespeicherung) 5 Anforderung nach EnEV Berechnung des Q P max und H T max (Höchstwerte nach EnEV, Tabelle 1) Verhältnis A / V e in m -1 : 800 / 2000 = 0,4 Zulässiger spezifischer flächenbezogener Transmissionswärmeverlust in W/(m²K): H T max = 0,68 Zulässiger Jahres-Primärenergiebedarf kwh/(m²a): Anforderung nach EnEV -30 % (Kriterium für den Förderantrag des KfW- CO 2 -Gebäudesanierungsprogramms) 0 % von H T max : 0,68 x 0, = 0,48 W/(m²K) 0 % von Q P max : 84,5 x 0, = 59,20 kwh/(m²a) Anforderung nach EnEV -50 % (Kriterium für den Förderantrag der Deutschen Energie GmbH - dena) 50 % von H T max : 0,68 x 0,5 = 0,34 W/(m²K) 50 % von Q P max : 84,5 x 0,5 = 42,29 kwh/(m²a) Q P max Q P max 2600 =81, A 2600 = 81,06+ 84, N Der Jahresendenergiebedarf Q e vorh muss 40 % unter Q P max liegen 60 % von Q P max : 84,5 x 0,6 = 50,4 kwh/(m²a) Ergebnisse: H T vorh = 0,60 0,68 = H T max in W/(m²K) Q P vorh = 80 84,5 = Q P max in kwh/(m²a) Anforderung nach EnEV erfüllt Um die Anforderung zu erfüllen, muss H T vorh 0,48 W/(m²K) und Q P vorh 59,20 kwh/(m²a) sein. Um die Anforderung zu erfüllen, muss H T vorh 0,34 W/(m²K), Q P vorh Q e vorh 42,29 kwh/(m²a) und 50,4 kwh/(m²a) sein. Dieses Gebäude benötigt 8 Liter Heizöl pro m² und Jahr = 8 Liter Haus Dieses Gebäude darf max. 6 Liter Heizöl pro m² und Jahr verbrauchen = 6 Liter Haus Dieses Gebäude darf max. 4 Liter Heizöl pro m² und Jahr verbrauchen = 4 Liter Haus 19

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