Amtsblatt. für den Landkreis Spree-Neiße AMTLICHER TEIL ENDE DES AMTLICHER TEILS NICHTAMTLICHER TEIL. Inhaltsverzeichnis

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1 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße Amtske lopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa Jahrgang 07 Forst (Lausitz), den 13. September 2014 Nummer 9 Inhaltsverzeichnis AMTLICHER TEIL ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Vorprüfung zur Feststellung der UVP-Pflicht für das Vorhaben Grundwasserabsenkung im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau Malxe-Durchlass im Meisenweg Seite 1 NICHTAMTLICHER TEIL Straßensperrung in Spremberg Seite 1 Neue Fachbereichsleiterin Finanzen im Landkreis Spree-Neiße Seite 2 Lesestart Drei Meilensteine für das Lesen in der Kreisbibliothek des Landkreises Spree-Neiße Seite 2 Achtung neue Telefonnummern Fachbereich Schule und Kultur Seite 2 Bürgersprechstunde Seite 2 Nachruf Seite 2 Keine Sprechzeit der Bereiche Unterhaltsvorschuss und Kinderpflegedienst Seite 2 Im Spremberger Schloss sind die Hexen los Seite 2 Der Landkreis Spree-Neiße sucht Pflegeeltern! Seite 3 Neue Azubis begrüßt Seite 3 Erholung und spannende Erlebnisse im Spreewald beim deutsch-israelischen Jugendaustausch Seite 3 Pilzberatung kostenlos Seite 3 Ländliche Entwicklung im Fokus Seite 4 7. SPREE-NEISSE-TOUR Seite 5 Der Eigenbetrieb Jobcenter des Landkreises Spree-Neiße informiert Seite 6 Bildungsfenster Seite 8 Stellenausschreibung Seite 8 Der Landrat gratuliert Seite 8 AMTLICHER TEIL ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Vorprüfung zur Feststellung der UVP-Pflicht für das Vorhaben Grundwasserabsenkung im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau Malxe- Durchlass im Meisenweg Die REA Straßenbau GmbH, Bahnhofstr. 63 in Drebkau, beantragt die wasserrechtliche Erlaubnis für das Zutagefördern von Grundwasser im Rahmen der Baugrubenentwässerung zur Herstellung des Straßendurchlasses der Malxe im Meisenweg. Die Bauausführung ist vom bis vorgesehen. Während dieses Zeitraumes sollen von m m 3 Wasser gehoben werden. Dies entspricht einer Förderung von m 3 /h. Der vorhandene Grundwasserstand soll bis maximal max. 68,30 m NHN abgesenkt werden. Es handelt sich dabei um ein Vorhaben der Nummer Spalte 2 der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Nach 3 c UVPG war für das beantragte Vorhaben eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls durchzuführen. Die Vorprüfung erfolgt vor Beginn des Genehmigungsverfahrens zur Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis für die Entnahme von Grundwasser. Grundlage der Vorprüfung waren die vom Vorhabensträger vorgelegten Unterlagen, Stellungnahmen verschiedener Behörden und eigene Informationen. Im Ergebnis dieser Vorprüfung wurde am festgestellt, dass für das oben genannte Vorhaben keine UVP-Pflicht besteht. Diese Feststellung ist nicht selbstständig anfechtbar. Die Begründung dieser Entscheidung und die ihr zugrunde liegenden Antragsunterlagen können nach vorheriger telefonischer Anmeldung Tel.: (03562) ) während der Dienststunden im Landkreis Spree-Neiße, Fachbereich Umwelt, Sachgebiet Untere Wasserbehörde, Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (Lausitz), Zimmer B 2.20, eingesehen werden. Gesetzliche Grundlagen: Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), das zuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) Gesetz über die Prüfung von Umweltauswirkungen bei bestimmten Vorhaben, Plänen und Programmen im Land Brandenburg -Brandenburgisches Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung- vom 10. Juli 2002 (GVBl. I S. 62), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 29. November 2010 (GVBl. I Nr. 39) Landkreis Spree-Neiße Fachbereich Umwelt, Sachgebiet Untere Wasserbehörde ENDE DES AMTLICHER TEILS NICHTAMTLICHER TEIL Straßensperrung in Spremberg Zugang ab sofort nur über die Geschwister-Scholl-Straße zum Eigenbetrieb Jobcenter des Landkreises Spree-Neiße Im Auftrag der Stadt Spremberg finden seit dem 01. September 2014 Straßenbauarbeiten in der Gerberstraße in Spremberg statt. Die Gerberstraße ist dabei voraussichtlich bis Ende Dezember für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Während der Zeit der Bauarbeiten am 1. Bauabschnitt bis ca. Mitte November 2014 ist die Außenstelle Spremberg des Jobcenters des Landkreises Spree-Neiße nicht mehr über die Gerberstraße erreichbar. Der Zugang bzw. die Zufahrt zu dieser Außenstelle ist während dieser Zeit über die Geschwister-Scholl-Straße gewährleistet. Für Besucher der Außenstelle stehen auf dem Gelände in begrenztem Umfang Parkmöglichkeiten zum Abstellen ihrer Fahrzeuge zur Verfügung. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße

2 Seite September 2014 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa Neue Fachbereichsleiterin Finanzen im Landkreis Spree-Neiße Ellen Herzog hat seit Anfang August die Leitung des Fachbereiches Finanzen beim Landkreis Spree-Neiße übernommen. Auf der Grundlage ihrer langjährigen Berufserfahrung im Bereich des Rechnungswesens in der Wirtschaft als auch im öffentlichen Bereich in mehreren leitenden Positionen als kaufmännische Leiterin wurde Sie durch den Landrat Harald Altekrüger zur Besetzung im Ergebnis einer Stellenausschreibung vorgeschlagen. In der Kreistagssitzung am stellte sie sich vor und wurde von den Kreistagsabgeordneten in deren nichtöffentlicher Sitzung gemäß Beschlussvorlage zur neuen Fachbereichsleiterin Finanzen bestellt. Mit Blick auf ihren Start beim Landkreis Spree-Neiße sagt Ellen Herzog: Ich freue mich auf die neue Aufgabe und arbeite bereits an die Fertigstellung des neuen Haushaltplanes 2015, die wichtigste Grundlage für die Arbeit der Kreisverwaltung Spree-Neiße. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße Lesestart Drei Meilensteine für das Lesen in der Kreisbibliothek des Landkreises Spree-Neiße Vorlesestunden für Kinder von 3 Jahren Die Kreisbibliothek in Spremberg lädt zu Vorlesestunden im Rahmen des Lesestart - Projektes ein. Von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr wird ein kleines Programm rund um das Buch für alle dreijährigen Kinder stattfinden. Natürlich sind auch die Eltern bei uns herzlich willkommen, die Veranstaltung zu verfolgen oder währenddessen in der Bibliothek zu schmökern. Die Teilnehmer erhalten an diesen Nachmittagen das Lesestart-Set II. Das Lesestart-Set II beinhaltet ein altersgerechtes Bilderbuch, einen Ratgeber für Eltern mit Tipps rund ums Vorlesen und eine Lesetipp-Broschüre Termine: 01. Oktober 2014 von 16:00 17:00 Uhr 05. November 2014 von 16:00 17:00 Uhr um Voranmeldungen wird gebeten unter: (03563) Achtung - neue Telefonnummern Fachbereich Schule und Kultur Der Fachbereich Schule und Kultur des Landkreises Spree-Neiße ist ab dem 01. September 2014 unter folgenden neuen Telefonnummern zu erreichen: Fachbereichsleiter Herr Dr. Andreas (03562) Sekretariat Frau Höwt (03562) SB Schülerbeförderung Herr Legler (03562) SB Schülerbeförderung Frau Kalmer (03562) SB Schülerbeförderung Frau Fritschka (03562) SB Schulen Frau Mehling (03562) SB Schulen Frau Freißler (03562) SB Schulen Frau Starosta (03562) SB Schulträgerangelegenheiten Frau Aßmann (03562) SB Kultur Frau Mähl (03562) Fax: (03562) Auskunft im Falle von Problemen erhalten Sie über Zentrale/Vermittlung des Landkreises Spree-Neiße (03562) Die bisherigen Telefonnummern sind noch bis zum gültig. Fachbereich Schule und Kultur Nachruf Wir trauern um Lothar Kardelka Als langjähriger Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Landkreis Spree-Neiße war Lothar Kardelka ein stets geachteter, geschätzter und sehr engagierter Kollege. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Harald Altekrüger Landrat Landkreis Spree-Neiße Jana Materne Personalratsvorsitzende Keine Sprechzeit der Bereiche Unterhaltsvorschuss und Kinderpflegedienst Am Dienstag, dem 16. September 2014, findet aus technischen Gründen keine Sprechzeit in den Bereichen Unterhaltsvorschuss und Pflegekinderdienst im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Spree-Neiße statt. Ab Donnerstag, dem 18. September 2014, sind die Mitarbeiter der oben genannten Bereiche im 4. Obergeschoss im Gebäude der Kreisverwaltung in der Heinrich-Heine-Straße 1 wieder zu den gewohnten Sprechzeiten erreichbar. In dringenden Fällen ist der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie unter der Telefonnummer (03562) erreichbar. Der Fachbereich bittet dafür um Verständnis. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße Im Spremberger Schloss sind die Hexen los Lattenrost und Spinnenbein, heute laden wir euch ein! Kartoffelsack und Rattennest, zu unsrem großen Hexenfest! Baldrian und Mäuserommen, am sollst du kommen! Zwiebelring und Ungestüm kommst du bitte im Hexenkostüm! Auch als Zauberer bist du herzlich willkommen! Der Pflegekinderdienst des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Spree-Neiße lädt alle Pflegefamilien und interessierte Familien ganz herzlich ein zum Hexenfest am Samstag, dem Wir möchten gemeinsam in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr im Schloss Spremberg einen Nachmittag voller Magie verbringen. Die Kinder können Kräuteröl und Kräutersalz herstellen. Weitere Angebote sind Basteln, Kinderschminken und natürlich bleibt auch Zeit zum Entdecken des Schlosses mit dem dazugehörigen Schlossturm. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Tee, Kuchen und Hexensuppe gesorgt. Wir freuen uns auf einen zauberhaften Nachmittag bei hoffentlich gutem Wetter. Petra Hirthe, Katrin Coumont und Nicole Huckauf

3 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 13. September Seite 3 Der Landkreis Spree-Neiße sucht Pflegeeltern! Aus unterschiedlichsten Gründen ist es möglich, dass ein Kind vorübergehend oder auch auf Dauer nicht bei seinen leiblichen Eltern leben kann. In diesen Situationen sind die Jugendämter in der Verantwortung gemeinsam mit den Eltern die beste Unterbringung für das Kind zu finden. Dies kann neben einer Unterbringung in einem Kinderheim auch eine Pflegefamilie sein. Was sind Pflegefamilien und warum nehmen sie ein Kind vorübergehend oder auf Dauer in ihre eigene Familie auf? Pflegeeltern sind Eltern, die einem Kind mit Zuwendung, Verständnis und Liebe eine Chance im Leben geben wollen, weil sie wissen, dass Kinder feste Bezugspersonen brauchen, die ihnen in ihrer Entwicklung zur Seite stehen. Die Pflegefamilie muss bereit und in der Lage auf die besonderen Bedürfnisse des Kindes einzugehen, die Herkunft zu akzeptieren, den Kontakt zu den Eltern zu halten und intensiv mit dem Jugendamt zusammen zu arbeiten. Dabei steht immer das Kind im Mittelpunkt. Das Jugendamt begleitet Sie auf dem gemeinsamen Weg. Könnte das eine Aufgabe für Sie sein? Kontakt: Landkreis Spree-Neiße Fachbereich Kinder, Jugend und Familie Heinrich- Heine- Str Forst (Lausitz) Telefon: (03562) Telefon: (03562) Telefon: (03562) Neue Azubis begrüßt Landrat Harald Altekrüger freute sich, sechs junge Leute begrüßen zu dürfen, die ihre Ausbildung ab jetzt im Landkreis Spree- Neiße absolvieren. Angela Bossenz, Franziska Dubrau, Claudia Loitsch, Markus Molz, Philipp Schultz und Stefanie Simmann werden von nun an in 3 Jahren zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Auch die Alten heißen die Neuen herzlich willkommen. Erholung und spannende Erlebnisse im Spreewald beim deutsch israelischen Jugendaustausch Liras aus Israel (li.) und Victoire aus Berlin sind Freundinnen geworden und genießen die gemeinsame Zeit Dreizehn israelische Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren weilten für 10 Tage in Deutschland - einen Tag davon erlebten sie im Spreewald. Die Mädchen und Jungen kommen aus einem kleinen Ort ca. 20 km von Tel Aviv (Oranit). Im Rahmen eines Jugendaustausches verbrachten sie auf Initiative des Bundes Deutscher PfadfinderInnen (BDP) Berlin gemeinsam mit 9 deutschen Jugendlichen ein paar erlebnisreiche gemeinsame Tage. Am Dienstag fuhren sie von Lehde aus per Paddelboot nach Burg (Spreewald), wo sie im Schullandheim übernachteten. Das angenehme Wetter genossen besonders die israelischen Gäste sehr, denn in der Heimat Israel sind derzeit fast 30 Grad. Im April dieses Jahres waren die deutschen Mädchen und Jungen in Israel zu Gast, wo sie von den Familien herzlich aufgenommen wurden und viele Sehenswürdigkeiten besichtigten. Victoire Sondermann aus Berlin war im Frühjahr dabei und besonders von den Begegnungen mit den Menschen sehr beeindruckt: Es war für mich vor allem interessant, wie die Leute dort leben. Stets wollten sie wissen, ob ich mich gut fühle. Ich habe eine neue Freundin gewonnen, über `whatsapp` standen wir jetzt stets in Kontakt und haben uns auf das Wiedersehen sehr gefreut. Die 16jährige Liras aus Israel fühlt sich in Deutschland wohl: Wir haben schon viel in Berlin gesehen und die Landschaft hier ist auch wunderschön. Das Miteinander in der Gruppe gefällt mir besonders. Der Kontakt zu den Familien in der Heimat wurde täglich über das Internet und per Telefon gehalten, denn bei allen schönen Erlebnissen und Gesprächen war natürlich der momentane Nahostkonflikt dennoch stets präsent. Der deutsche Teamleiter Joscha Jelitzki lebte zwei Jahre in Israel und übersetzte vom Hebräische ins Deutsche, aber die Verständigung zwischen den Jugendlichen funktionierte in der Regel völlig reibungslos über Englisch. Der 24jährige Deutsche bestätigte, dass die jungen Menschen sehr aufgeschlossen sind, viele Themen diskutierten und er sich nur als Moderator sah. Die Interessen seien trotz unterschiedlichster Lebensverhältnisse gar nicht so verschieden Mode, Musik, Shoppen alle hätten viel Spaß bei ihren gemeinsamen Tagen. Thomas Leiberg, GF Bund Deutscher PfadfinderInnen in Berlin, meinte: Uns ist es wichtig, dass die jungen Menschen sich durch eigene Erfahrungen ein Bild von den Ländern, vom Leben dort und hier machen. Er wählte den Spreewald bewusst aus, weil diese Landschaft so einzigartig in Deutschland ist. Deutsch-israelischer Jugendaustausch mit Station im Schullandheim Burg Paddeln, Ruhe und schöne Landschaft genießen, sich menschlich näher kommen und immer wieder auch Gespräche über die Konflikte im Nahen Osten Carola Kollosche, Leiterin Schullandheim Burg (Spreewald)

4 Seite September 2014 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa LÄNDLICHE ENTWICKLUNG IM FOKUS Liebe Leserinnen und Leser, in der heutigen Ausgabe informieren wir Sie über eine Veranstaltungsreihe zum DorfDialog. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, unter der Beteiligung von Bürgern Fragen der Orts- und Lebensgestaltung im ländlichen Raum zu diskutieren und im Dialog Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wie wird unsere Kommune fit für die Zukunft? Ein Seminar für Kommunen in der neuen Veranstaltungsreihe DorfDialog im Forum ländlicher Raum Das Forum ländlicher Raum Netzwerk Brandenburg beginnt ab September 2014 seine neue Veranstaltungsreihe DorfDialog. Dabei sollen Prozesse in Orten angeregt und begleitet werden, die durch die Dorfgemeinschaft weitergetragen werden. Denn die Erfahrung zeigt, dass die besten Lösungen für große Fragen der Orts- und Lebensgestaltung im ländlichen Raum nur im Dialog mit Bürgern und Bürgerinnen gefunden werden können. Diese Lösungen sind oft praktikabler, akzeptierter, effizienter und nachhaltiger als solche ohne Bürgerbeteiligung. Sie bringen neue Lebensqualität in die Kommune. Aus diesem Grund bietet das Forum ein Seminar für interessierte Kommunen mit ihren Ortsteilen an. Im Zentrum steht die Frage Wie wird unsere Kommune fit für die Zukunft?, die in einem anderthalb-tägiges Seminar in der Heimvolkshochschule am Seddiner See bearbeitet wird. Ziel ist es, die Kommunen bei der Etablierung bzw. Intensivierung von Bürgerbeteiligungsprozessen zu unterstützen. Konzeptionelle Vorstellungen für die Gemeinde werden so gemeinsam entwickelt. Zudem werden Vorschläge zu bewährten Arbeitsstrukturen und zur Gewinnung von neuen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für den Dialogprozess erarbeitet. Das Seminar findet gemeinsam mit einer weiteren Kommune statt, um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu neuen Ideen in Bezug auf Beteiligungsmöglichkeiten anzuregen. Kommunalvertretung vertreten sind. Folgende Termine stehen im Jahr 2014 zur Verfügung: Oktober November November 2014 Das Seminar findet in der Heimvolkshochschule am Seddiner See statt und beginnt 16:00 Uhr und endet am zweiten Tag 16:30 Uhr. Die Finanzierung der Veranstaltung erfolgt im Rahmen des Forums ländlicher Raum, das als LEA- DER-Projekt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond unter Kofinanzierung des Landes Brandenburg realisiert werden kann. Von den Teilnehmenden wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 30,00 EUR pro Person erhoben. Unterkunft und Verpflegung sind darin enthalten. Nähere Informationen erhalten Sie von Dr. Sabine Bauer, Projektleiterin des Forums ländlicher Raum, telefonisch unter (033205) oder per Die Adresse der Heimvolkshochschule lautet Seeweg 2, Seddiner See. Hier die wichtigsten Information kurz zusammengefasst: Das Seminar richtet sich an Multiplikatoren aus interessierten Ämtern und Gemeinden. Es ist insbesondere geeignet für neu gewählte Ortsbeiräte, Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher. Pro Gemeinde können 5 bis 10 Vertreterinnen und Vertreter teilnehmen. Wichtig ist, dass interessierte Personen aus den Ortsteilen, also auch Mitglieder aus Vereinen, Kirchengemeinden, Freiwilligen Feuerwehren etc. sowie ihre zuständige Unter der angegebenen Adresse können Sie sich auch mit Ihrer Kommune ab sofort zum Seminar anmelden. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DorfDialog werden perspektivisch weitere Veranstaltungen angeboten, um den begonnenen Dialogprozess fachlich zu vertiefen und weiterzuführen.

5 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 13. September Seite 5 7. SPREE-NEISSE-TOUR SEPTEMBER 2014 Der Landkreis Spree-Neiße startet gemeinsam mit den Touristikinformationen und der Stadt Cottbus von März bis Oktober mit der SPREE-NEISSE-TOUR DES MONATS in die Radlersaison Radeln Sie mit uns und entdecken Sie jeden Monat auf einer anderen Tour die wundervollen Landschaften in unserer Region aufs Neue sowie die zahlreichen Angebote für die wohlverdiente Stärkung am Wegesrand - ein Gewinnspiel verspricht viele attraktive Preise. lassen Sie sich überraschen... ABER - bitte beachten Sie, bei erhöhter Waldbrandgefahr auch auf den Radwegen im Wald das Rauchen zu unterlassen. Peitzer Karpfentour Streckenlänge: 25 km Tourenskizze Kurze Tourenbescheibung: Rundweg; Beginn am historischen Rathaus Verlauf: Rathaus-Festungsturm-Plantagenweg-Um die halbe Stadt-Lindenstraße-Spreewaldstraße-Windmühle Turnow-Badesee Garkoschke-Am Hammergraben-Triftstraße-Siedlungsstraße-Triftstraße-Dammzollstraße-Hüttenwerk-Maustmühle-Teichweg-Mauster Dorfstraße-Mühlenweg-Maustmühle-zur Bahnlinie-Güterbahnhof Peitz/Ost-Querdamm-Hüttenwerk-Dammzollstraße- Schulstraße-Lutherplatz-Mauerstraße-Markt-Rathaus... Das Land herumb ist eben und meistentheils morastig, derhalben hat Marggraff Hanß von Cotbus her, zwischen Tämmen einen Canal auß der Spree bis Peitz geführet, der bringet der Vestung frisch Wasser, und ligen darauff stattliche Mühlen, und ein Eysenhammer, auff welchem durchs Jahr eine grosse Anzahl Eysen gemachet wird, und dann werden unterschiedene grosse Teiche mit Wasser darauß versehen, aus denen der Churfürst zu Brandeburg jährlich etliche tausent Thaler von Carpen einnimmet... So beschreibt der berühmte Kupferstecher und Verleger Matthäus Merian ( ) in seinem Buch Beschreibung der Vornembsten und bekantisten Stätte und Plätz in dem hochlöblichsten Chur-Fürstenthum und March brandeburg; und dem Herzogthum Pommern die Peitzer Landschaft. Die Karpfentour führt durch diese abwechslungsreiche, historische Kulturlandschaft um Peitz und vermittelt Wissenswertes aus der Ortsgeschichte. Im Mittelpunkt steht dabei die Fischerei und Karpfenzucht. Zunächst führt uns die Tour zum Peitzer Festungsturm, zum Herrenhaus Luisenruh, weiter zur Turnower Mühle und zum Naherholungsgebiet Garkoschke. Weiter geht es zum Denkmalareal Hüttenwerk Peitz. Es beherbergt Gastronomie, den Fischereibetrieb sowie das Eisenhütten- und Fischereimuseum. Das Museum vermittelt Interessantes u.a. zur Thematik Binnenfischerei. Unmittelbar am Hüttenwerk beginnt der landschaftlich schönste Bereich der Tour, der sogenannte Maustmühlenweg. Auf der rechten Seite befinden sich der Hälterteich und der Neuendorfer Oberteich. Hier wachsen die zweijährigen Satzkarpfen zu den beliebten Speisefischen heran. Auf der rechten Seite fließt der Hammergraben. Dieser künstliche Spreearm dient zur Bewässerung der terrassenartig angelegten Teiche und versorgte darüber hinaus das Hüttenwerk und weitere Betriebe mit Wasserkraft. Außerdem findet man auf der rechten Seite mehrere kleinere Teiche. Zwischen dem Hüttenwerk und der Maustmühle informieren die Tafeln des Teichlehrpfades über die Teiche und die Fischzucht. Die Maustmühle war bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein bedeutender Betrieb. Ein neues Wasserrad sowie der Name der Gaststätte erinnern an die einstige Wassermühle. Achtung! An der Maustmühle die Brücke überqueren und dann rechts abbiegen! Zwischen der Maustmühle und dem Dorf Maust befinden sich weitere kleinere Teiche. Hinter der Ortslage, wieder in Richtung Maustmühle, befindet sich auf der rechten Wegseite der Damm des Hammergrabens. Gut zu erkennen ist hier, dass der Kanal weit über dem Geländeniveau fließt. Achtung! An der Maustmühle die Brücke überqueren und dann rechts abbiegen! Am Güterbahnhof Peitz-Ost hat man einen guten Blick auf das Kraftwerk Jänschwalde. Landschaftlich reizvoll, aber unbefestigt ist der Querdamm. Auf der rechten Seite befindet sich der Neuendorfer Oberteich mit einer Fläche von 222 ha. Er ist der größte Teich in Brandenburg. Links befindet sich der Hälterteich. Über die Dammzollstraße erreicht man wieder die Peitzer Altstadt. Zusatzangebot!!! Sehenswertes an der Strecke: Museum Festungsturm (um 1300/16. Jh.) Herrenhaus Luisenruh (1777) Windmühle Turnow (1860) Naherholungsgebiet Garkoschke (Badesee, Gastronomie) Hüttenwerk Peitz (Museen, Gastronomie) Teichlehrpfad Maustmühle (Gastronomie, Schauraum zur Geschichte) Historischer Stadtkern Peitz Geführte Tour am: um: 14:00 Uhr ab: Historisches Rathaus am Markt Teilnehmerbeitrag 3 EUR p.p. Tourentipp von: Kultur- und Tourismusamt Peitz Schulstraße Peitz Weitere Infos unter 7. Preisfrage: Nach welcher Persönlichkeit ist der Teichlehrpfad benannt? Bitte senden Sie die richtige Antwort bis an das Amt Peitz, Kultur- und Tourismusamt, Schulstraße 6, Peitz Viel Glück!!! Der Gewinner erhält einen Gutschein für die Gaststätte TeichGut Peitz. Auflösung der 6. Preisfrage Die richtige Antwort lautet: Dahlien stehen auf dem Feld am Ortseingang von Türkendorf Aus den vielen richtigen Antworten wurden folgende Gewinner ermittelt: Helga Suschinski, Spremberg Annelies Scheider, Spremberg Rosemarie Lorenz, Spremberg Sie alle erhalten je einen Gutschein für fünf Dahlienknollen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

6 Seite September 2014 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa Der Eigenbetrieb Jobcenter des Landkreises Spree-Neiße informiert Ausbildungsmesse Zukunft in Forst Samstag, 27. September 2014 Mehrzweckhalle Forst (Lausitz), 10:00 bis 14:00 Uhr, Eintritt frei Was möchte ich nach der Schule machen? Wie bewerbe ich mich erfolgreich? Wo kann ich eine Ausbildung machen? Was kann ich in Forst beruflich erreichen? Was erwartet mich nach der Ausbildung in Forst und Umgebung? Auf diese und andere Fragen findet Ihr auf der Forster Ausbildungsmesse spannende Antworten. Informationen unter Telefon (03562) oder Ausbildungsmesse Meine Zukunft in Forst! Samstag, 27. September 2014, Uhr Mehrzweckhalle Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Gerechte Entlohnung!? Die Zahl der Bürger/innen, die von ihrem Arbeitseinkommen den Lebensunterhalt nicht komplett decken können, ist gleichbleibend hoch. Zur Sicherung des Lebensunterhalts besteht für diese Personen die Möglichkeit, beim Jobcenter Leistungen nach dem SGB II zu beantragen, sie bekommen dann ergänzende Leistungen als sogenannte Aufstocker bewilligt. In der letzten Zeit stehen diese Beschäftigungsverhältnisse auf dem Prüfstand, denn es ist nicht verständlich, warum zum Teil in Vollzeit arbeitende Bürger ergänzend SGB II-Leistungen beziehen (müssen). Eckdaten des Jobcenters Spree-Neiße im August 2014 Bedarfsgemeinschaften Standort Forst (Lausitz) Standort Spremberg Standort Guben Standort Cottbus Gesamt Landkreis Spree-Neiße Veränderung ggü. Vormonat -65 Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße Personen Leistungsempfänger nach dem SGB II gesamt Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) davon weiblich davon männlich davon unter 25 Jahre 893 Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA) Wurden einem solchen Arbeitnehmer/in Leistungen durch das Jobcenter Spree-Neiße bewilligt, erfolgt eine Prüfung, zu welchen Bedingungen eine Beschäftigung erfolgt. Jeder Arbeitnehmer hat dazu in Deutschland das Recht, sich die wesentlichen Arbeitsbedingungen von seinem Arbeitgeber dokumentieren zu lassen. Sollte bislang kein Arbeitsvertrag vorhanden sein, wird der Bürger von seinem Sachbearbeiter um Beibringung einer solchen Bescheinigung gebeten. Im Anschluss wird geprüft, ob der Bürger nach einem Tarifvertrag, nach dem Mindestlohn oder ortsüblich entlohnt wird. Durch das Bundesarbeitsgericht wird ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung angenommen, sofern die Arbeitsvergütung nicht einmal 2/3 eines in der betreffenden Branche und Wirtschaftsregion üblicherweise gezahlten Tariflohnes erreicht. Liegt ein solcher Fall vor, so geht der Anspruch des Bürgers auf eine rechtmäßige Entlohnung bis zur Höhe der gewährten Leistungen auf das Jobcenter über. Das Jobcenter weist den Arbeitgeber nunmehr auf die sittenwidrige Entlohnung hin und wird den Anspruch gegebenenfalls auch im Klageweg durchsetzen. Die Mitarbeiter/innen des Jobcenters kennen die angespannte Situation in den Wirtschaftsunternehmen gerade angesichts des zum 01. Januar 2015 in Kraft tretenden Mindestlohnes. Jedoch sollte sich jeder Arbeitgeber auch seiner sozialen Verantwortung bewusst sein. Ab dem 01. Januar 2015 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro. Dazu hatte die Bundesregierung im April 2014 ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht, welches im Bundestag verabschiedet wurde und dem der Bundesrat zugestimmt hat. Lediglich in Branchen, in denen es allgemeinverbindliche Tarifverträge gibt, sind bis Ende 2016 auch niedrigere Mindestlöhne möglich. Des Weiteren wurden wenige Übergangsregelungen getroffen, um den Einstieg in den Mindestlohn für alle Branchen zu erleichtern, deren Löhne zurzeit deutlich unter dem Niveau von 8,50 Euro liegen (z. B. Erntehelfer und Zeitungsausträger). Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn gilt ab dem 18. Geburtstag oder vorher bei abgeschlossener Berufsausbildung. Langzeitarbeitslose haben es immer noch zu schwer, einen Arbeitsplatz zu finden. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sollen sie in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung auch unter Mindestlohn bezahlt werden können. Ab dem Jahr 2017 wird der Mindestlohn alle 2 Jahre angepasst.

7 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 13. September Seite 7 Arbeitslosenzahlen im August 2014 Berechnung der Arbeitslosenquote: Anteil der Arbeitslosen an der Zahl der zivilen Erwerbspersonen Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA) gesamt im Bereich Landkreise/ kreisfreie Stadt aktuell (absolut) Veränderung ggü. Vormonat Arbeitslosen Quote aktuell (absolut) SGB II Veränderung ggü. Vormonat Arbeitslosen Quote aktuell (absolut) SGB I Veränderung ggü. Vormonat Arbeitslosen Quote Spree-Neiße ,1% ,0% ,1% Stadt Cottbus ,7% ,6% ,1% Elbe-Elster ,0% ,4% ,6% Oberspreewald - Lausitz ,7% ,3% ,4% Ansprechpartner Jobcenter Spree-Neiße Postanschrift Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (Lausitz) Tel.: (03562) Außenstelle Forst (Lausitz) Richard-Wagner-Str. 37, Forst (Lausitz) - (zuständig für die Stadt Forst (L.) und das Amt Döbern-Land) Tel.: (03562) Außenstelle Guben Bahnhofstraße 4, Guben - (zuständig für die Stadt Guben, die Gemeinde Schenkendöbern und den Ortsteil Grießen der Gemeinde Jänschwalde) Tel.: (03561) Außenstelle Spremberg Gerberstraße 3a, Spremberg - (zuständig für die Stadt Spremberg und die Stadt Welzow) Tel.: (03563) Außenstelle Cottbus Makarenkostraße 5, Cottbus - (zuständig für die Gemeinde Neuhausen/ Spree, die Stadt Drebkau, die Gemeinde Kolkwitz, das Amt Burg/ Spreewald und das Amt Peitz) Tel.: (0355) Sprechzeiten: Dienstag 08:00-12:00, 13:00-18:00 Uhr Donnerstag 08:00-12:00, 13:00-16:00 Uhr sowie nach vorheriger Terminvereinbarung fi Arbeitgeberservice Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (Lausitz) Tel.: (03562) Vermittlungen seit Januar 2014 Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße 1. Arbeitsmarkt Existenzgründung 37 Arbeitsgelegenheiten (2. Arbeitsmarkt) Ausbildung 128 Ausbildungsvorbereitung 131 Fort- und Weiterbildung 157 weitere Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt Regionalbudget (Ende ) 9 Vermittlungen im August 2014 Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße 1. Arbeitsmarkt 172 Ausbildung 106 Neue Wege gehen, um einen Job zu finden Mit dem Projekt OPRA - Offensive pro Arbeit, basierend auf dem Work-First-Ansatz, versucht das Jobcenter Spree-Neiße seit Jahresbeginn an den Standorten Spremberg und Guben neue Wege der Arbeitsvermittlung zu beschreiten. Work-First beruht darauf, dass die Arbeitslosen gemeinsam mit einem Coach herausfinden, warum sie keine Arbeit finden können. Das Konzept geht unter anderem auf den niederländischen Arbeitsmarktexperten Dick Vink zurück. In Zusammenarbeit mit Herrn Vink und seinem Kollegen, Herrn Jens Bornkamp, wurden alle Fallmanager/innen und einige Leistungssachbearbeiter/innen des Jobcenters Spree-Neiße geschult, um neue Wege der Zusammenarbeit mit den Kunden gehen zu können. Mit dem Projekt OPRA - Offensive pro Arbeit legt das Jobcenter Spree-Neiße den Fokus auf die Teilnehmenden des Projektes selbst. Unter dem Motto Es ist Ihr Job, einen Job zu finden wird auf die Eigenverantwortung der Projektteilnehmenden gesetzt. Erstmalig findet die Fallmanagerarbeit in Gruppenarbeit statt. Jeweils 10 Neukunden werden in zwei Gruppen in einem offenen Gruppenkonzept unterstützt und begleitet. Hier geht es im Besonderen um die Entwicklung von eigenen Ideen zur Beendigung der Arbeitssuche. Dabei ist nicht die Steuerung durch die Fallmanager ( Du sollst Du musst ) entscheidend, sondern vielmehr bilden die Impulse aus der Gruppe in Zusammenarbeit mit den Fallmanagern die Basis des Erfolges. Jeder kann sein eigenes Wissen auch aus seinem privaten Umfeld mit einbringen. So kennt ein Teilnehmender einen Arbeitgeber aus dem Fußballverein, der dringend jemanden sucht, er selbst passt aber nicht in das Profil. Vielleicht aber ein anderer aus der Gruppe? Die Dauer des Projektes umfasst insgesamt 8 Wochen, verteilt auf 4 Tage wöchentlich á 3 Stunden. Die Projektteilnehmenden haben die Möglichkeit, diese 3 Stunden im Vormittags- oder Nachmittagsbereich zu absolvieren. Es sind dauerhaft 2 Fallmanager im Projekt, welche die Teilnehmenden durch Gruppen- oder Einzelgespräche, verschiedene Coaching-Methoden, gezielte Weiterbildungsangebote und Beratung unterstützen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberservice des Jobcenters Spree-Neiße, aber auch mit potentiellen Arbeitgebern zeigt bereits Wirkung. Mittlerweile haben seit dem Start am Standort Spremberg insgesamt 117 Kunden das Projekt durchlaufen, wobei jeder dritte Teilnehmende im Laufe von OPRA oder kurz danach eine Arbeit aufgenommen haben. Die Feedbackbögen, die jeder Teilnehmende beim Verlassen des Projektes freiwillig ausfüllen kann, spiegeln den erzielten Erfolg wieder. Neben auch kritischen Anmerkungen ist nicht nur mit einer Durchschnittsnote von 2,1 ein positiver Trend, sondern auch die positive Annahme des Projektes sichtbar. Das zeigt sich auch unter anderem in regelmäßigen Besuchen von Ehemaligen wieder. Einfach mal schauen ob es noch so ist, wie am Anfang und Berichte über eine Arbeitsaufnahme, darüber freuen sich unsere im Projekt eingesetzten Fallmanager immer sehr. Wie kommt das Projekt an? Darüber wird in der nächsten Ausgabe des SPN Kuriers berichtet.

8 Seite September 2014 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa REGIONALSTELLE FORST Stricken alte Technik neu entdeckt Einsteigerkurs Projekt z. B. leichter Schal, Tasche oder Kissenhülle ab 22. September 2014 (5 Termine) Montag, 17:00-18:30 Uhr Grundkurs Häkeln Projekt z. B. Handy- oder Notebooktasche ab 22. September 2014 (5 Termine) Montag, 18:30-20:00 Uhr Keine Angst vor dem Computer Computergrundkurs für Senioren ab 25. September 2014 (3 Termine) Donnerstag, 15:30-17:45 Uhr Polnisch für Touristen ab 25. September 2014 (15 Termine) Donnerstag, 17:00-18:30 Uhr Suchmaschinenoptimierung Dieser Kurs geht der Frage nach, welche Möglichkeiten es gibt, eine Website zu optimieren, um in den gängigen Suchmaschinen gute Anzeigeresultate zu erzielen. Betrachtet werden Aspekte, Techniken und Ansatzpunkte der Optimierung. ab 25. September 2014 (2 Termine) Donnerstag, 18:00-21:00 Uhr Yoga auf dem Stuhl ab 29. September 2014 (10 Termine) Montag, 14:00-15:00 Uhr Textverarbeitung mit Microsoft Word ab 29. September 2014 (6 Termine) Montag, 16:30-18:45 Uhr Malkurs Mein Traum - Traumbilder ab 30. September 2014 (10 Termine) Dienstag, 17:00-18:30 Uhr Computergrundkurs ab 30. September 2014 (9 Termine) Dienstag, 18:00-21:00 Uhr Collage für Anfänger und Fortgeschrittene Mit anschließender Ausstellung ab 30. September 2014 (6 Termine) Dienstag, 18:45-21:00 Uhr Schreiben und informieren am PC Grundbildung Investition in Ihre Zukunft ab 6. Oktober 2014 (10 Termine) Montag und Mittwoch, 08:00-11:15 Uhr Tabellenkalkulation mit Excel ab 8. Oktober 2014 (8 Termine) Mittwoch, 18:00-20:15 Uhr Kräuter und Lebensweisheiten - Workshop 9. Oktober Donnerstag, 17:00-20:00 Uhr Farb- und typgerechtes Outfit Das Geheimnis für mehr Erfolg ab 10. Oktober 2014 (2 Termine) Freitag, 15:30-18:00 Uhr REGIONALSTELLE GUBEN Nähen für Groß und Klein - Kinderbekleidung ab 17. September 2014 (5 Termine) Mittwoch, 09:50-11:20 Uhr ab 18. September 2014 (5 Termine) Donnerstag, 19:00-20:30 Uhr Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen Bitte bequeme Kleidung, Iso-/Yogamatte, eine Decke und etwas zu trinken mitbringen. Peitz ab 17. September 2014 (10 Termine) Mittwoch, 17:00-18:30 Uhr Stressreduktion durch Qigong Bitte lockere Kleidung anziehen und rutschfeste Socken mitbringen. ab 18. September 2014 (8 Termine) Donnerstag, 17:00-18:30 Uhr Grundkurs Zeichnen Peitz ab 23. September 2014 (4 Termine) Dienstag, 18:30-20:00 Uhr Einführung in die Kunst des Gemüseschnitzens Schritt für Schritt erlernen Sie eine asiatische Schnitzkunst mit Tradition. 24. September Mittwoch, 17:00-21:00 Uhr Salzloses Essen Salz durch Kräuter ersetzen 25. September Donnerstag, 17:00-18:30 Uhr Aufbaukurs Zeichnen ab 25. September 2014 (4 Termine) Donnerstag, 18:30-20:00 Uhr Kräuterwanderung 11. Oktober 2014 Samstag, 13:00-16:45 Uhr Fahrradtour zum Schloss Bärenklau 12. Oktober 2014 Sonntag, 10:00-13:45 Uhr REGIONALSTELLE SPREMBERG Wildkräuterwanderung - Heilkräuter und Zauberpflanzen Wir sammeln für die Hausapotheke - Tee und Kräutersalz. Bühlow 19. September 2014 Freitag, 16:00-19:00 Uhr Tabellenkalkulation mit Microsoft Excel ab 24. September 2014 (10 Termine) Mittwoch, 19:00-21:15 Uhr Heilpflanzen und Heilmethoden Einsatz von Aloe Vera, Beinwell, Spitz- und Breitwegerich und anderen Heilkräutern bei Schmerzen, kleinen Verletzungen, Verbrennungen, Gelenkschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Schnittwunden. Atemtechniken und die Hand als Energiespender. 25. September 2014, Donnerstag, 18:00-20:15 Uhr Kollegiale Beratung - Teil 1 Die kollegiale Beratung ist ein festgelegtes Verfahren. In einer kollegialen Unterstützungsgruppe erfolgen Fallbesprechungen. Diese beinhalten berufliche Probleme, eventuell werden auch persönliche Anliegen besprochen. Die Vorgehensweise ist klar strukturiert und für jede gemeinsame Beratung verbindlich. Das Verfahren ist ein Selbsthilfemodell, das auf Selbsterklärungen beruht. ab 1. Oktober 2014 (2 Termine) Mittwoch, 17:30-19:00 Uhr Grundkurs Nähen ab 6. Oktober 2014 (5 Termine) Montag, 15:45-18:00 Uhr Grundlagen der Fotografie - Außenaufnahmen Geschichte, Vergleich Analog/Digital, Digitalfotografi e, Gestaltung, Fotorecht, Praxis ab 7. Oktober 2014 (5 Termine) Dienstag, 18:30-20:45 Uhr Eine Reise in den Südpazifik Multimediavortrag über Neukaledonien und Vanuatu 9. Oktober Donnerstag, 18:30-20:00 Uhr Fotosafari mit Bildbesprechung Fotoworkshop - Herbstzauber 12. Oktober 2014 Sonntag, 09:00-16:00 Uhr ANMELDUNG & BERATUNG: Regionalstelle Forst (Lausitz) Tel.: (03562) , Regionalstelle Guben, Tel.: (03561) 2648, Regionalstelle Spremberg Tel.: (03563) 90647, Der Landrat des Landkreises Spree-Neiße gratuliert ganz herzlich zum Geburtstag im Monat September 90. Geburtstag Frau Luise Markus Frau Gertraud Lehmann Frau Ursula Flach Frau Elfriede Tscherner Frau Erika Hoffmann Frau Marie Kühn Frau Ella Schmago Frau Ingeborg Fiedler Frau Gertrud Krahl Frau Elly Schuster Frau Adrienne Müller Frau Ruth Mesech Frau Johanna Schenker Frau Irmgard Fleischer Frau Ursula Brehmer Frau Wilhelmine Werchon Frau Ella Skraback Frau Gertrud Lehmann Frau Lidya Olsen Herrn Rudolf Hannusch Frau Ursula Beier Frau Elfriede Stolzmann 95. Geburtstag Herrn Georg Vietzke Herrn Ernst Flocke Frau Gertrud Güttler Frau Hildegard Seeger Frau Gerda Zaretzke 100. Geburtstag Frau Ludmilla Neubauer Herrn Hermann Wehmhoff in Werben in Kolkwitz in Werben in Peitz in Döbern in Peitz in Spremberg, OT Trattendorf in Döbern in Burg (Spreewald) in Neuhausen/Spree in Döbern in Spremberg in Spremberg in Welzow in Schenkendöbern in Kolkwitz Im Landkreis Spree-Neiße, Fachbereich Haupt- und Personalverwaltung, ist die Stelle als Koordinator/in Bewirtschaftung und Vertragsmanagement zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie unter Rubrik Ausschreibungen -> Stellenausschreibungen. Bei einem Vor-Ort-Termin mit der Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Anita Tack, am informierten sich Landrat Harald Altekrüger und die Kreistagsvorsitzende Frau Monika Schulz-Höpfner an der Talsperre Spremberg über die Arbeiten und begleitenden Maßnahmen zum Rückhalt des Eisenockers. Durch die Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbh (LMBV) wurde die temporäre Flockungsmittel-Anlage an der Vorsperre erläutert. Das nächste Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewa-Nysa - erscheint am 11. Oktober 2014

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