Sommersemester 2014 Vorlesungszeit:

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1 Sommersemester 2014 Vorlesungszeit: Philosophische Fakultät II, Institut für deutsche Sprache und Linguistik Unter den Linden 6, Berlin, Sitz: Dorotheenstr. 24/Universitätsgebäude am Hegelplatz, Berlin Direktorin Prof. Dr. phil. Karin Donhauser, DOR 24, 3.215, Tel Stellvertretende Direktorin Prof. Dr. phil. Christine Mooshammer, DOR 24, 3.401, Tel Geschäftsführende Mitarbeiterin Dr. Eva Schlachter, DOR 24, 3.314, Tel Sekretariat Birgit Trettin, DOR 24, 3.313, Tel , Fax Prüfungsausschuss Germanistik/ Skandinavistik Vorsitzende Prof. Dr. phil. Ulrike Vedder, DOR 24, 3.501, Tel Studienfachberatung Studienfachberaterin BA Germanistische Linguistik Dr. phil. Monika Strietz, DOR 24, 3.345, Tel Studienfachberater Master Linguistik Prof. Dr. phil. Bernd Pompino-Marschall, DOR 24, 3.405, Tel Studienfachberater BA Historische Linguistik Prof. Dr. phil. Wolfgang Hock, DOR 24, 3.244, Tel Studienfachberaterin BA Historische Linguistik Dr. phil. Annette Fischer, DOR 24, 3.240, Tel Studienfachberaterin Master Historische Linguistik Prof. Dr. phil. Karin Donhauser, DOR 24, 3.215, Tel Sprechzeit: Do Studienfachberaterin Master Deutsch als Fremdsprache Beauftragter für das Praxismodul im BA Germ,anistische Linguistik, im BA Historische Linguistik und im BA Deutsch Dr. phil. Ilka Höppner, DOR 24, 3.325, Tel Dr. Lars Zeige, DOR 24, 3.328, Tel Verantwortliche der Philosophischen Fak. II Referentin für Lehre und Studium Dr. phil. Barbara Gollmer, DOR 24, 3.205, Tel , Fax Sprechzeit: Do Koordinatorin für internationale Angelegenheiten M.A. Stephanie Trigoudis, DOR 24, 3.411, Tel Sprechzeit: Do Verantwortliche der Philosophischen Fakultät II Studentische Mitarbeiterin für Studienberatung Stefanie Meißner Verantwortlicher der Philosophischen Fakultät II Leiter der Praktikumsbörsen Dr. phil. Rainer Fecht, DOR 24, 3.213, Tel Inhalte Überschriften und Veranstaltungen Institut für deutsche Sprache und Linguistik 4 Module für Programmstudierende 4 Germanistische Linguistik 4 Deutsche Sprachgeschichte 4 Seite 1 von 35

2 Bachelorstudiengang Germanistische Linguistik 5 Modul 1: Grundlagen der Linguistik 5 Modul 2: Grammatik I : Laut und Wort 6 Modul 3: Grammatik II : Der Satz 6 Modul 4: Text und Diskurs I 7 Modul 5: Sprachgeschichte 8 Modul 6: Sprachwandel / Wahlpflicht 8 Modul 7: Prozesse sprachlicher Kommunikation / Wahlpflicht 9 Modul 8: Zweitspracherwerb / Wahlpflicht 9 Modul 9: Sprachliche Variation / Wahlpflicht 10 Modul 11: Text und Diskurs II 10 Modul 13: Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikation 11 Bachelorstudiengang Historische Linguistik 14 Modul 1: Grundlagen der Linguistik 15 Modul 3: Die indogermanische Sprachfamilie 15 Modul 4: Grundlagen sprachlichen Wandels 15 Schwerpunkt Germanistik 16 Modul 6: Geschichte der deutschen Sprache II 16 Modul 7: Sprachliche Variation und Sprachgeschichte 16 Modul 8: Sprachliche Ebenen im historischen Wandel 16 Schwerpunkt Indogermanistik 16 Modul 13: Sanskrit 17 Modul 14: Forschungsthemen der Indogermanistik 17 Modul 15: Sprache und Theorie 17 Modul 11: Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikation 17 Masterstudiengang Historische Linguistik 17 Modul 3: Sprachwandeltheorien 17 Modul 4: Sprache I 18 Modul 5: Sprache II 18 Modul 6: Methoden linguistischer Datenerhebung 18 Modul 7: Grammatiktheorie II: Typologie 19 Modul 8: Sprachliche Rekonstruktion 19 Masterstudiengang Linguistik 19 Modul 2: Methoden linguistischer Datenerhebung 19 Modul 5: Germanistische Linguistik II : Diachronie 20 Modul 6: Germanistische Linguistik III: Forschungsliteratur 20 Modul 8: Anglistische Linguistik II : Sprachliche Prozesse 21 Modul 9: Anglistische Linguistik III: Forschungsliteratur 21 Modul 10: Theoretische Linguistik I : Morphosyntax 21 Modul 12: Theoretische Linguistik III: Forschungsliteratur 22 Modul 14: Sprache & Kognition II : Sprachproduktion und Sprachperzeption 22 Modul 15: Sprache & Kognition III: Forschungsliteratur 23 Masterstudiengang Deutsch als Fremdsprache 23 Modul 1: Sprachlern- und -lehrforschung 23 Modul 2: Die deutsche Sprache als Lerngegenstand 24 Modul 3: Didaktik des Deutschen als Fremdsprache I 25 Modul 4: Vorbereitung auf das Auslandssemester 25 Wahlpflichtbereich - Schwerpunkt 1: Theorie & Empirie 25 Modul 7: Sprachproduktion und Sprachperzeption 25 Modul 8: Theoretische Linguistik: Morphosyntax 26 Modul 10: Methoden linguistischer Datenerhebung 26 Wahlpflichtbereich - Schwerpunkt 2: Praxis des Deutschen als Fremdsprache 27 Seite 2 von 35

3 Modul 11: Didaktik des Deutschen als Fremdsprache II 27 Modul 12: Microteaching 27 Modul 14: Masterarbeit 29 Personenverzeichnis 30 Gebäudeverzeichnis 34 Veranstaltungsartenverzeichnis 35 Seite 3 von 35

4 Institut für deutsche Sprache und Linguistik Module für Programmstudierende Germanistische Linguistik Modelle grammatischer Beschreibung SE Mo wöch. DOR 24, M. Strietz, A. Machicao y Priemer Das Seminar richtet sich in erste Linie an Programm-Studierende. Vorgestellt werden unterschiedliche Ansätze in der Analyse, Beschreibung und Erklärung von sprachlicher Strukturbildung aus den Grammatik-Teilgebieten Phonologie, Morphologie und Syntax. Gegenstandsbereich wird dabei das Deutsche sein. Für die regelmäßige, aktive Teilnahme und das Bestehen von seminarbegleitenden Tests werden 3 Studienpunkte (SP) vergeben. Ein Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt. Weitere Literaturhinweise dann zu Seminarbeginn Deutsche Grammatik UE Do wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski UE Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski UE Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Shadrova Die Übung gibt einen deskriptiven Überblick über die Grammatik des Deutschen. Gegenstand der Übung sind: morphosyntaktische Kategorien von Wörtern und Wortformen (Wortarten, Flexionskategorien); syntaktische Funktionen (Satzglieder, Attribute); Sätze und Teilsätze (Satzarten, Satzgefüge); Wortstellung (Stellungsfelder, Stellungstypen). Die Arbeit mit empirischen Daten soll dabei den Blick für grammatische Phänomene der deutschen Gegenwartssprache schärfen. Die Studienpunkte für diese Übung werden vergeben für aktive Teilnahme am Seminar sowie für das Bearbeiten einer Hausaufgabe. Helbig, Gerhard und Joachim Buscha (2001). Deutsche Grammatik: Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Leipzig: Langenscheidt; Welke, Klaus (2007). Einführung in die Satzanalyse: Die Bestimmung der Satzglieder im Deutschen. Berlin: de Gruyter; Duden Bd. 4( ): Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Mannheim Methoden in der Linguistik (Technische Übung) UE Do wöch. DOR 24, M. Strietz, A. Machicao y Priemer Diese Übung hat das Ziel, Techniken und Werkzeuge zu vermitteln, die für die Rezeption linguistischer Literatur, die Durchführung von eigenen Forschungen und die Präsentation fremder und eigener Arbeiten in Referaten und Papieren nötig sind. Dabei werden u.a. folgende Themen besprochen: wissenschaftliche Methoden, Organisations- und Publikationsformen der Sprachwissenschaft, Recherchetechniken in Bibliotheken und im Internet. An Gegenständen aus dem Seminar Modelle grammatischer Beschreibung wird geübt, wie (Kurz-)Referate und/oder Konzeptionen zu Hausarbeiten vorzubereiten sind. Für die regelmäßige, aktive Teilnahme und das erfolgreiche Präsentieren eines Kurzreferats / einer Konzeption zu einer Hausarbeit werden 2 Studienpunkte (SP) vergeben. Deutsche Sprachgeschichte Sprachwandeltheorien VL Di wöch. DOR 24, K. Donhauser Einführung in die historische Grammatik des Deutschen GK Mi wöch. (1) DOR 24, S. Linde GK Mo wöch. BE 2, E42 S. Unverzagt GK Do wöch. DOR 24, A. Fischer GK Di wöch. DOR 24, A. Fischer GK Di wöch. DOR 24, A. Fischer 1) Der Kurs von Frau Linde ist bereits überbucht! Bitte weichen Sie auf die anderen Kurse aus! ( BT) Seite 4 von 35

5 Dieser Grundkurs gibt einen Einblick in die wichtigsten sprachlichen Besonderheiten der einzelnen Sprachstufen des Deutschen und macht Epochen übergreifende Entwicklungstendenzen des deutschen Sprachsystems deutlich. Dabei werden wesentliche Entwicklungen auf den unterschiedlichen sprachlichen Ebenen (Phonologie, Morphologie, Syntax) betrachtet und Erklärungsansätze für diese Wandelprozesse diskutiert. Donhauser, Karin / Fischer, Annette / Mecklenburg, Lars (2007): Moutons Interaktive Einführung in die Historische Linguistik des Deutschen. CD-ROM. Berlin / New York.; Schmidt, Wilhelm (2006): Geschichte der deutschen Sprache. 10. Aufl. Stuttgart / Leipzig Einführung in die ältere deutsche Sprache (Mittelhochdeutsch) GK Mo wöch. DOR 24, A. Abramowski GK Mo wöch. DOR 24, A. Abramowski GK Mi wöch. DOR 24, A. Abramowski GK Mi wöch. DOR 24, A. Abramowski GK Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski Mit einer Einführung in die mhd. Grammatik werden die Grundlagen für das weitere Studium auf dem Gebiet der Sprachgeschichte und der Mediävistik gelegt. Im Mittelpunkt stehen die Lektüre mhd. Texte und die sprachhistorische Interpretation lautlicher, morphologischer und syntaktischer Erscheinungen. Es werden die Lautwandelprozesse vom Mhd. zum Nhd., das mhd. Flexionssystem des Verbs und Substantivs, die Möglichkeiten der Satzverknüpfung, die mhd. Formen der Negationskennzeichnung und die Entwicklung im Genitivgebrauch behandelt. An ausgewählten Beispielen werden Fragen der Bedeutungsentwicklung diskutiert. Das Ziel des Kurses besteht vor allem in der Befähigung zur selbstständigen Erschließung mhd. Texte mit Hilfe von Wörterbüchern und Grammatiken. Lexer, Matthias (1992): Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch, 38. Aufl. Stuttgart / Leipzig; Paul, Hermann (2007): Mittelhochdeutsche Grammatik. 25. Aufl. überarbeitet von Thomas Klein u. a. Tübingen; Hennings, Thordis (2012): Einführung in das Mittelhochdeutsche. 3. Aufl. Berlin / New York. Bachelorstudiengang Germanistische Linguistik Modul 1: Grundlagen der Linguistik Grundkurs Linguistik 4 SWS 4 SP GK Do wöch. SO 22, 0.01 C. Mooshammer GK Di wöch. SO 22, 0.01 B. Claus GK Mo wöch. SO 22, 0.01 K. Nimz, A. Temme Der Kurs führt in Gegenstandsbereiche, Fragestellungen und Methoden der Linguistik ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den verschiedenen Ebenen der grammatischen Strukturbildung - Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und auf den angrenzenden Teilgebieten Phonetik, Graphematik und Pragmatik. Linguistische Grundbegriffe und Konzeptionen werden unter Rückgriff auf traditionelle und moderne Analysemethoden am Beispiel des Deutschen erläutert und in ihrem Zusammenwirken beschrieben. Das Vorgehen wird geprägt sein vom Blick auf die kognitiven Grundlagen von Sprache sowie auf die typologische Einordnung des Deutschen in das Spektrum der Sprachen der Welt. Linke, A. / Nussbaumer, M. / Portmann, P. (2004): Studienbuch Linguistik. 5., erweiterte Auflage. Tübingen: Niemeyer. Lüdeling, A. (2009): Grundkurs Sprachwissenschaft. Stuttgart: Klett. Meibauer, J. et al. (2007): Einführung in die germanistische Linguistik. 2., aktualisierte Auflage. Stuttgart/Weimar: Metzler Deutsche Grammatik UE Do wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski UE Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski UE Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Shadrova detaillierte Beschreibung siehe S Technische Übung Hilfsmittel UE Mo wöch. DOR 24, E. Schlachter Seite 5 von 35

6 Die Übung führt in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ein und stellt wichtige Techniken und Hilfsmittel vor, die für die Rezeption linguistischer Literatur, die Präsentation fremder und eigener Arbeiten in Referaten und Hausarbeiten und die Durchführung von eigenen Forschungen wichtig sind. Dazu gehören u.a. Recherchetechniken in Bibliotheken und im Internet, Argumentationsformen in sprachwissenschaftlichen Arbeiten, sowie die Verwendung von Textverarbeitungs- und Präsentationssoftware für Referate und Hausarbeiten. Bedingung für die Vergabe der Studienpunkte: regelmäßige und aktive Teilnahme, Anfertigung von Hausaufgaben Tutorium zum Grundkurs Linguistik TU Mi wöch. (1) DOR 24, B. Dietterle Sa Einzel (2) DOR 24, B. Dietterle 1) Beginn des Tutoriums erst in der zweiten Vorlesungswoche 2) findet am statt Modul 2: Grammatik I : Laut und Wort Pflichtlektüre zur Vorbereitung: Phonologie: Trubetzkoy, N.S. (1939), Grundzüge der Phonologie. Prag [in diversen Neu-auflagen/Abdrucken, z.b. 7. Aufl. Göttingen 1989]. Einführung und bis Seite 41. Morphologie: Mugdan, Joachim (1994) Morphological Units. In: R. E. Asher (Hrsg.), The Encyclopedia of Language & Linguistics. Oxford etc.: Pergamon Press, Morphologie VL Mi wöch. DOR 24, M. Strietz Die Vorlesung bietet einen vertiefenden Überblick über morphologische Teilbereiche (Komposition, Derivation, Flexion), diskutiert anhand sprachlicher Daten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen und widmet sich insbesondere den Schnittstellen der Morphologie zu Phonologie, Syntax und Semantik. Weitere Themen sind der Lexikonbegriff, morphologische Produktivität, morphologische Sprachtypen. Zentrale Frage bei allem ist, wie sich morphologische Phänomene beschreiben und theoretisch erfassen lassen Phonetik, Phonologie und Graphematik GK Di wöch. BE 2, 144 B. Pompino- Marschall GK Mo wöch. DOR 24, B. Pompino- Marschall GK Di wöch. DOR 24, C. Mooshammer Der Kurs bietet einen Überblick über die Teildisziplinen Phonetik, Phonologie und Graphematik, wobei der Schwerpunkt auf der Phonetik liegen wird. Das Programm orientiert sich an den folgenden Stichworten: Phon-Phonem-Allophon, Atmung-Phonation- Artikulation, Vokale und Konsonanten des Deutschen, IPA, Töne-Klänge-Geräusche, Quelle-Filter-Theorie, Sonagrammlesen, Sonorität, Struktur der deutschen Silbe, phonologische Prozesse, Phonem-Graphem-Beziehung. Übungen werden einen Teil des Kurses ausmachen, z.b. Transkription, Sonagrammlesen, Silbensegmentation. Pompino-Marschall, B. ( ), Einführung in die Phonetik. Berlin: de Gruyter. [Kap. 1, 4-6]; Kohler, K. (2 1995), Einführung in die Phonetik des Deutschen. Berlin: Schmidt Hall, T.A. (2000), Phonologie. Eine Einführung. Berlin: de Gruyter. [Kap. 1-5]; Eisenberg, P. (1998), Grundriß der deutschen Grammatik. Bd. 1: Das Wort. Stuttgart: Metzler. [Kap. 8] Tutorium zum Grundkurs Phonetik, Phonologie und Graphematik TU Mo wöch. DOR 24, S. Blum Modul 3: Grammatik II : Der Satz Pflichtlektüre zur Vorbereitung: (wird auf den Moodle-Seiten in pdf zur Verfügung gestellt): Syntax VL Di wöch. DOR 24, N. Fries Diese Vorlesung thematisiert ausgewählte Methoden und Objektbereiche der Syntax am Beispiel des Deutschen im Kontrast zu anderen Sprachen. Demonstriert werden unterschiedliche Darstellungsperspektiven an Wortstellungsphänomenen, Konstituentenstrukturen und Satztypen. Die gezielte Darbietung einiger Details aus wesentlichen Bereichen soll einen für das Studium unterschiedlicher Sprachen brauchbaren Überblick ermöglichen. Seite 6 von 35

7 Für Studierende, die diese Vorlesung im Rahmen der BA Module besuchen, ist eine Modul-Abschlussprüfung vorgesehen, für welche in jeder Vorlesung Hinweise auf entsprechende Fragestellungen gegeben werden. Umfangreiches Material zur Vorlesung ist vorab auf CD in meinem Sekretariat erhältlich Semantik GK Mo wöch. DOR 24, M. Krifka GK Mi wöch. BE 2, 144 C. Mayr GK Do wöch. DOR 24, H. Pearson Wie erlangen Sätze ihre Bedeutungen auf vorhersagbare Weise aus der Bedeutung der verwendeten Wörter, der grammatischen Morpheme und dem Äußerungskontextes? Das Seminar führt systematisch in die Satzsemantik ein. Themen: Prädikation, Modifikation, Referenz, Bindung, Quantifikation, Massen- und Pluralnomina, Tempus, Aspekt, Modus und Fragen. Bedingung: Regelmäßige, aktive Teilnahme am Kurs und der Besuch der Syntax-Veranstaltung. Wöchentliche Hausaufgaben bereiten auf die Modulprüfung vor. Begleitend zum Kurs wird ein Skript bereitgestellt. Vorbereitende Lektüre: Sebastian Löbner (2003), Semantik. Eine Einführung. Berlin: Walter de Gruyter Tutorium zum Grundkurs Semantik TU Mi wöch. (1) DOR 24, K. Zuchewicz 1) Achtung, das Tutorium beginnt erst in der zweiten Semesterwoche! Modul 4: Text und Diskurs I Dieses Modul ist zusätzlich im Angebot Diskurskohärenz VL Fr wöch. DOR 24, C. Umbach Eine Folge unzusammenhängender Sätze wie klug sie im Einzelnen auch sein mögen ergibt noch lange keinen Sinn. Erst wenn die Sätze miteinander verknüpft sind, zum Beispiel durch Pronomina, Konnektoren und bestimmte Wortstellung, bilden sie einen kohärenten Diskurs. Das gilt für schriftliche genau wie für mündliche Formen. Ausgangspunkt der Vorlesung wird die Frage sein, wie ein Satz am besten zur Kohärenz des Diskurses beitragen kann: Was die optimale Form für einen Satz in einem bestimmten Diskurszusammenhang? Die Themenbereiche der Vorlesung sind /Anaphorik/, /Topikalität/, /Fokus /und /Diskursrelationen/ Textverstehen SE Mi wöch. DOR 24, B. Claus Wie verstehen Menschen Texte? Was sind die zu Grunde liegenden mentalen Prozesse und Repräsentationen? Welche Faktoren beeinflussen das Textverständnis? Mit diesen Fragen werden wir uns in dem Seminar beschäftigen. Das Seminar soll einen Überblick über die psycholinguistische Forschung zum Textverstehen liefern. Literatur (englischsprachig) wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben Phonetik des Gesprächs SE Di wöch. BE 2, 144 B. Pompino- Marschall Thematik des Seminars ist die Verschriftung/Transkription lautsprachlicher Äußerungen für die unterschiedlichen Zwecke einer daran anschließenden wissenschaftlichen Analyse: Was ist für welche Zwecke am besten wie zu transkribieren? Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierenden, die auch an der technischen Seite der Gesprächstranskription interessiert sind. Transkripte sollen in Gruppenarbeit mit Hilfe von Praat erstellt werden. Software: Dittmar, N. (2004) Transkription. Wiesbaden; Selting, B. (1995) Prosodie im Gespräch. Aspekte einer interaktionalen Phonologie der Konversation. Tübingen Adverbiale als kohäsionsstiftendes Mittel SE Mi wöch. DOR 24, H. Hirschmann Seite 7 von 35

8 Kohäsion wird häufig als die materiell konkrete Seite von Textkohärenz betrachtet, d.h. verschiedene sprachliche Ausdrücke sorgen für die Kohärenz (den sinnlichen Zusammenhalt) in Texten. Als prototypische kohäsionsstiftende Mittel werden Konjunktionen, Subjunktionen und allerlei deiktische Ausdrücke wie Pronomina, demonstrative Wörter usw. erachtet. Adverbiale werden auch häufig als kohäsionsstiftende Mittel genannt, wobei unklar scheint, ob es als grundlegende textlinguistische Funktion von Adverbialen anzusehen ist, kohäsiv zu sein, oder ob dies für nur einige wenige Kandidaten der Gesamtklasse gilt. Abgesehen von der traditionellen grammatischen Auffassung, dass adverbiale das valenzmäßige Gegenstück von Komplementen oder Argumenten sind, ist auch relativ umstritten, was Adverbiale konkret ausmacht und wie sie grammatisch zu untergliedern sind. Im Seminar wird herausgearbeitet, wie die funktionale Kategorie "Adverbial" sich mit formalen, syntaktischen und semantischen Aspekten in Deckung bringen lässt und welchen textlinguistischen Beitrag ihnen beigemessen werden kann. - Brinker, Klaus; Antos, Gerd; Heinemann, Wolfgang und Sager, Sven F. (2000) Text- und Gesprächslinguistik, Berlin, de Gruyter, S. 275ff. - Linke, Angelika; Nussbaumer, Markus; Portmann, Paul R. (2004): Studienbuch Linguistik. Tübingen: Niemeyer, S. 215ff. Pittner, Karin (1999): Adverbiale im Deutschen. Untersuchungen zu ihrer Stellung und Interpretation. Tübingen; Stauffenburg. - Vater, Heinz (1994): Einführung in die Textlinguistik. Struktur, Thema und Referenz in Texten. München; Fink (UTB) Registerwissen bei Kindern SE Fr wöch. DOR 24, J. Brunner Sprecher variieren ihren Sprechstil abhängig von der kommunikativen Situation (Register). Beispielsweise sprechen Erwachsene mit Kindern anders als mit anderen Erwachsenen. Während diese Art der Variation gut untersucht ist, gibt es nur sehr wenige Erkenntnisse dazu, wie das Kommunikationsverhalten von Kindern in Abhängigkeit davon variiert, ob sie mit anderen Kindern oder mit Erwachsenen sprechen. In diesem Seminar werden wir Gesprächen von Kindern untereinander, Erwachsenen untereinander und Kindern und Erwachsenen miteinander aufnehmen und analysieren. Dabei wird grundlegendes Wissen zu Aufnahme- und Analysetechniken vermittelt. Die Analysen werden sich auf verschiedene linguistische Ebenen beziehen, beispielsweise werden wir die Grundfrequenz, das Vokabular, die Komplexität des Satzbaus und die Verteilung der Redeanteile untersuchen. Modul 5: Sprachgeschichte Voraussetzung für den Besuch dieses Grundkurses ist die Kenntnis der VL Überblick über die Sprachgeschichte des Deutschen aus dem Wintersemester! - Gilt NICHT für Programmstudierende Einführung in die historische Grammatik des Deutschen GK Mi wöch. (1) DOR 24, S. Linde GK Mo wöch. BE 2, E42 S. Unverzagt GK Do wöch. DOR 24, A. Fischer GK Di wöch. DOR 24, A. Fischer GK Di wöch. DOR 24, A. Fischer 1) Der Kurs von Frau Linde ist bereits überbucht! Bitte weichen Sie auf die anderen Kurse aus! ( BT) detaillierte Beschreibung siehe S Tutorium zum GK "Einführung in die historische Grammatik des Deutschen" TU Fr wöch. DOR 24, N. Kartalis Modul 6: Sprachwandel / Wahlpflicht Sprachwandeltheorien VL Di wöch. DOR 24, K. Donhauser detaillierte Beschreibung siehe S Orthographiegeschichte SE Mo wöch. DOR 24, L. Zeige Die deutsche Rechtschreibung begegnet uns heute als gesetzte, kodifizierte und verbindliche Norm. Im Seminar soll der Weg zu dieser Norm in Ausschnitten nachgezeichnet werden: von der Antike, über die frühen Grammatiker und die Orthographischen Konferenzen bis zu den Reformen Außerdem werden Modelle vorgestellt, die das Verhältnis von Sprachsystem, Schriftsystem und orthographischem Regelwissen erfassen wollen. Einzelne Regeln und Schreibungen werden hierzu exemplarisch betrachtet. Ziel des Seminars ist es, einen wissensgeschichtlich fundierten Blick auf das Phänomen Rechtschreibung zu gewinnen. Seite 8 von 35

9 Modul 7: Prozesse sprachlicher Kommunikation / Wahlpflicht Psycholinguistik VL Do wöch. DOR 24, K. Spalek Psycholinguistik untersucht, was Menschen dazu befähigt, Sprache zu lernen, zu verstehen und zu produzieren. Dabei liegt der Forschungsschwerpunkt auf den kognitiven Strukturen und Prozessen, die dieser Fähigkeit zugrunde liegen. Die Vorlesung bietet einen Überblick über die wichtigsten Forschungsfragen, Forschungsmethoden und Erkenntnisse aus den Bereichen Spracherwerb, Sprachverstehen, Sprachproduktion und Sprachstörungen. Höhle, B. ( ). Psycholinguistik. Berlin: Akademie Verlag Worterwerb SE Do wöch. DOR 24, B. Claus Das Seminar soll einen Einblick in die Forschung zum Erwerb von Wörtern geben. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem frühen Erstspracherwerb liegen, bei dem eine enge Verknüpfung zwischen Worterwerb und Konzeptbildung besteht. Literatur (englischsprachig) wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben Implizite Kausalität von Verben SE Di wöch. (1) MOS, 403 D. Bittner, J. Dery 1) Achtung, Eingang: Schützenstraße 18! Einige Verben erzeugen in interpersonalen Konstruktionen eine bestimmte Erwartung, welches seiner Argumente den Grund für die ausgedrückte Handlung liefert. Dies zeigt sich in weil -Konstruktionen: Peter bewundert Maria, weil erzeugt die Erwartung, dass das Bewundern durch das Objekt-Argument (Maria) verursacht wird. Man bezeichnet dieses Phänomen als implizite Kausalität. Wir werden zunächst in das Phänomen der impliziten Kausalität und die Ermittlungsmöglichkeiten für diese Eigenschaft einführen. Anschließend werden wir aktuelle Erklärungsansätze vorstellen und diskutieren sowie experimentelle Designs zur Überprüfung entsprechender Fragen erarbeiten. Die Experimente sollen von den Studenten dann als Pilotstudien durchgeführt und diskutiert werden. O. Bott & T. Solstad. From verbs to discourse - a novel account of implicit causality. Submitted to Barbara Hemforth, et al. (eds.): Psycholinguistic approaches to meaning and understanding across language, In: Studies in theoretical psycholinguistics, Springer. Hartshorne & Snedeker (2012) verb argument structure predicts implicit causality. Language and Cognitive Processes. ifirst: Pickering, M. J., & Majid, A. (2007). What are implicit causality and consequentiality? Language and Cognitive Processes, 22(5), Modul 8: Zweitspracherwerb / Wahlpflicht Einführung in den Zweitspracherwerb VL Do wöch. DOR 24, B. Claus Das Ziel der Vorlesung ist die Vermittlung eines Überblicks über Theorien und Forschungsergebnisse im Bereich des Zweitspracherwerbs. Behandelt werden zentrale Forschungsthemen wie die Rolle der Erstsprache für den Zweitspracherwerb und die Herausbildung und Entwicklung von Lernersprachsystemen im Verlauf des Zweitspracherwerbs. Literatur (englischsprachig) wird zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben Alters- und leistungsabhängige Faktoren im Zweitspracherwerb SE Do wöch. DOR 24, J. Domke Der Erwerb einer Zweitsprache wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. In diesem Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welche Wirkung insbesondere die Faktoren Erwerbsalter und sprachliches Leistungsniveau auf den Erwerb einer Zweitsprache haben. Neben den klassischen theoretischen Betrachtungen sollen vor allem aktuelle Studien aus der psycholinguistischen Forschung im Vordergrund stehen und zur Diskussion anregen. Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Flüssiges Lesen englischsprachiger Fachliteratur wird vorausgesetzt Mehrsprachigkeit und Spracherwerb (Blockseminar) SE Mi wöch. (1) MOS, 403 N. Gagarina 1) Blockseminar bis Ende Mai 2014! Die Veranstaltung dient der Einführung in Prozesse und Prinzipien des mehrsprachigen Spracherwerbs. Am Beispiel des Erwerbs morphologischer und syntaktischer Strukturen des Deutschen und unterschiedlicher Herkunftsprachen (z.b. Polnisch, Russisch, Türkich, usw. ) in mehrsprachigen Kontexten werden Grundkenntnisse über den Verlauf des Grammatikerwerbs erarbeitet und die aktuellen theoretischen Ansätze in der Spracherwerbstheorie vorgestellt. Dazu werden die zu erwerbenden grammatischen Seite 9 von 35

10 Struk- turen des Deutschen und verschiedenen Herkunfssprachen erarbeitet und ihr Erwerb unter Zugrundelegung empirischer Daten nachvollzogen. Anhand der typologischen Unterschiede zwischen Sprachen wird das Verhältnis von universellen und sprachspezifischen Faktoren im Spracherwerb erörtert. Modul 9: Sprachliche Variation / Wahlpflicht Dimensionen grammatischer Variation VL Mo wöch. DOR 24, M. Krifka Die Sprachen der Erde unterscheiden sich in vielfältiger Weise und sind doch in vielfältiger Weise auch ähnlich. Die Vorlesung beleuchtet, oft aus dem Blickpunkt des Deutschen, wie Sprachen variieren. Themen: Genus, Numerus und Person, Aktantenmarkierung (Kasus, Kongruenz, Wortstellung; Ergativsprachen und Aktivsprachen), Wortstellungstypen, Relativ-, Adjunkt- und Argumentsätze, diskurspragmatische Funktionen wie Topik und Fokus, Demonstrative, Tempus-, Modus- und Aspektkategorien sowie die Struktur des Lexikons in ausgewählten Bereichen. Scheinerwerb: Anfertigung von drei Kurzprotokollen mit weiterführenden Teilen. Diese werden nicht benotet, müssen aber gewisse Standards erfüllen Phonetische Variation des Deutschen SE Mo wöch. DOR 24, B. Pompino- Marschall Das auf praktische phonetische Segmentations-/ Annotationsarbeit mittels Praat ausgerichtete Seminar will ausgehend von der binnendeutschen Standardvarietät im Kontrast zur österreichischen Standardvarietät v. a. auch Dialektmaterial, z.b. aus dem historischen Lautarchiv der Humboldt-Universität auf sein jeweiliges Lautsystem (Vokalsysteme, Konsonantensystem, phonologische Prozesse) hin untersuchen. Rues, B./ Redecker, B./ Koch, E./ Wallraff, U./ Simpson, A.P. (2007), PhonetischeTranskription des Deutschen. Ein Arbeitsbuch. Tübingen; Hirschfeld, U./ Kelz, H.P./ Müller, U. (2009), Phonetik international (www.phonetikinternational.de/p-phonetik/); Krech, E.-M. / E. Stock / U. Hirschfeld / L.Ch. Anders (2009), Deutsches Aussprachewörterbuch. Berlin Dialektale Variation: Berlin-Brandenburgische Sprachgeschichte SE Mi wöch. (1) DOR 24, M. Solf 1) Beginn der LV in der zweiten Semesterwoche! Das Niederdeutsche des brandenburgischen Kernlandes steht seit frühester Zeit in Kontakt mit verschiedenen hochdeutschen Dialekten und anderen Sprachen. Das jahrhundertelange Nebeneinander unterschiedlicher Sprachen, die Konkurrenz um Prestige und die dabei entstehende typische Gestalt der regionalen Sprachformen sollen als Beispiel für geographische und soziale Schichtung von Sprache zentrales Thema des Kurses sein. Besondere Aufmerksamkeit werden wir dabei der Entwicklung der Berliner Stadtsprache widmen. Lasch, Agathe Berlinisch. Eine berlinische Sprachgeschichte. Berlin: Hobbing; Schildt, Joachim und Schmidt, Hartmut (Hgg.) Berlinisch. Geschichtliche Einführung in die Sprache einer Stadt. Berlin: Akademie; Gessinger, Joachim Aspekte einer brandenburgischen Sprachgeschichte. In: Besch, Werner u. a. (Hgg.). Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. 2. Aufl., 3. Teilbd. Berlin und New York: de Gruyter, S Modul 11: Text und Diskurs II Argumentative Texte VL Di wöch. DOR 24, M. Krifka Nach einem Überblick über Textkohäsion und verschiedene Texttypen widmen wir uns einem der komplexesten Texttyp überhaupt. Wir betrachten zunächst Schlussverfahren (deduktiv, nicht-monoton, induktiv, abduktiv) und Theorien zur informellen Argumentation (Toulmin, Perelman). Wir üben uns an der philosophisch orientierten Rekonstruktion von Argumenten und untersuchen vor diesem Hintergrund Aspekte ihrer sprachlichen Realisierung.Wir untersuchen dann repräsentative Argumentationen wie z.b. Gerichtsurteile, politische Kommentare, wissenschaftliche Texte, Werbetexte, religiöse Texte. Wir beachten dabei insbesondere auch verschiedene Argumentationsstile (unterschiedliche kulturelle Traditionen, Argumentation bei Kindern). Studienpunkte gibt s für regelmäßige, aktive Teilnahme und fünf über das Semester verteilte Aufgaben. Einführende Lektüre: Klaus Bayer (2007), Argument und Argumentation. Logische Grundlagen der Argumentationsanalyse. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht Linguistische Analyse literarischer Texte SE Do wöch. (1) DOR 24, A. Meinunger 1) Achtung - auf Grund der vielen Anmeldungen wurde der Kurs von DOR 24, in DOR 24, verlegt! ( BT) Seite 10 von 35

11 Der Kurs wendet sich an Studierende der Literaturwissenschaft und/oder an an schöngeistiger Literatur Interessierte und bietet eine Diskussion linguistischer Methoden zum besseren Verständnis literarischer Texte. Konzepte, die thematisiert werden, sind stichwortartig: Reim(struktur), Versmaß Prosodie, Lautmalerei, Stilfiguren (u.a. Metapher), Intertextualität, Bedeutung von Namen, literarisches Übersetzen, Autorenerkennung / Plagiatsforschung, Autor und Sprachvarietät. Außerdem werden ansatzweise theoretisch einschlägige Klassiker besprochen (u.a. von Jakobson, Bierwisch). Darüber hinaus sollen sprachkritische Äußerungen von deutschsprachigen Literaten (v. Hofmannsthal, Bernhard, Schulze etc.) diskutiert werden Satzübergreifende Aspekte von Informationsstruktur SE Fr wöch. DOR 24, E. Verhoeven Die Informationsstruktur erfasst die Integration von sprachlichen Äußerungen in bestimmten Kontexten. Dies beinhaltet das Konzept des Topiks, d.h. die Einheit, über die etwas ausgesagt wird, sowie das Konzept des Fokus, d.h. den Teil der Äußerung, der hervorgehoben wird. Die Informationsstruktur hat maßgeblichen Einfluss auf die Wahl der Linearisierung der Information in einem bestimmten Kontext, die z.b. durch verschiedene Wortstellungen oder durch die Wahl des Subjekts bestimmt werden kann. In dieser Lehrveranstaltung stehen die textuellen Faktoren, die die Informationsstruktur einer Äußerung beeinflussen, im Mittelpunkt. Diese werden wir in Korpusstudien als Prädiktoren für die Erfassung informationsstruktureller Aspekte untersuchen. Basisliteratur: Krifka, M Basic notions of information structure. Acta Linguistica Hungarica 55: Modul 13: Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikation Webpräsenzen gestalten und strategisch einsetzen 2 SWS PL Mi wöch. DOR 24, S. Stratmann Nach einem kurzen technisch-historischen Abriss der Geschichte digitaler Netzwerke bietet die Lehrveranstaltung eine Einführung in HTML5 und CSS3 und zeigt, wie Inhalte auf dem Weg von der Idee zur Website strukturiert und hierarchisiert werden. Es wird eine Auswahl an Content Management Systemen (CMS) vorgestellt mit einem Fokus auf WordPress. Dazu wird näher erläutert, wie man mit der Blogsoftware WordPress Websites erstellt. Für das Web-Marketing wird der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) vorgestellt. Im Anschluss wird eine Einführung in die Theorie von Marken und Markenführung gegeben. Wie werden Marken und Produkte emotional aufgeladen? Und wie wird diese Emotionalisierung in digitalen Medien eingesetzt, vernetzt und verstärkt? Hogan, Brian P.: HTML5 & CSS3. Webentwicklung mit den Standards von morgen. O Reilly Hetzel, Alexander: WordPress 3. Das umfassende Handbuch, Galileo Press Online-Ressourcen : Medienpraxis. Journalismus und New Media 2 SWS PL Mo wöch. DOR 24, M. Polednik Das Seminar gibt eine orientierende Einführung in klassische und neue Medien, deren Selbstverständnis und Berufsbilder im digitalen Wandel. Es stellt die journalistische Arbeitsweise und neue Anforderungen an Praxisbeispielen aus Print, TV und Online dar. Die Studierenden erwerben Grundlagen, wie man sich als (freier) Medien- und Kreativarbeiter auf dem Markt behaupten kann (Profilbildung, Social Networking am Beispiel Twitter) und welche neuen Finanzierungsmodelle sich für Journalismus und kreative Medienarbeit eignen (Crowdfunding u.a.) Praxiskolloquium 2 SWS 1 SP PCO Di tgl./2 DOR 24, L. Zeige Informationsveranstaltung zum Modul Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikationen 1 SWS PW Do Einzel (1) DOR 24, K. Schütz 1) findet am statt Die Informationsveranstaltung zum Modul Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikationen ist für alle Studierenden der Bachelorstudiengänge der Philosophischen Fakultät II (Institut für deutsche Literatur, Institut für deutsche Sprache und Linguistik, Nordeuropa-Institut, Institut für Amerikanistik und Anglistik, Institut für Romanistik, Institut für Slawistik, Institut für Klassische Philologie). Die Veranstaltung findet einmalig statt und ist Bestandteil des Praxisworkshop. Seite 11 von 35

12 Training zur beruflichen Orientierung 1 SWS 1 SP PW Fr Einzel (1) DOR 24, L. Schulz PW Fr Einzel (2) DOR 24, L. Schulz PW Sa Einzel (3) DOR 24, L. Schulz PW Sa Einzel (4) DOR 24, L. Schulz PW Fr Einzel (5) DOR 24, L. Schulz PW Sa Einzel (6) DOR 24, L. Schulz PW Sa Einzel (7) DOR 24, L. Schulz PW Fr Einzel (8) DOR 24, L. Schulz PW Sa Einzel (9) DOR 24, L. Schulz PW Sa Einzel (10) DOR 24, L. Schulz 1) findet am statt 2) findet am statt 3) findet am statt 4) findet am statt 5) findet am statt 6) findet am statt 7) findet am statt 8) findet am statt 9) findet am statt 10) findet am statt Wo, was, wie? Training zur beruflichen Orientierung Wo stehe ich in 15 Jahren? Sicherlich hat diese Frage mit Erwerbstätigkeit zu tun. Damit meine Arbeit auch zu mir passt, ist es sinnvoll, früh herauszufinden, wo, was, wie ich meine Arbeitskraft einbringen möchte und kann. Das Training zur beruflichen Orientierung bietet als Bestandteil des BZQ-Moduls die Chance, sich in drei intensiven Stunden mit der eigenen Berufsorientierung auseinanderzusetzen. In der Pflicht, an diesem Training teilzunehmen eröffnet sich die Gelegenheit, all das, was Sie als Teilnehmende mitbringen - Studium, Neigungen, Interessen und ihre Persönlichkeit- auf ein späteres Berufsleben hin zu hinterfragen und Strategien zu entwickeln, die Gelassenheit beim Berufseinstieg nach Bachelor, Master oder Promotion ermöglichen. An diesem Training müssen Sie im Laufe eines Bachelorstudiums an der Phil. Fak. II einmal teilnehmen. Bitte vergessen Sie nicht, sich in AGNES für eine Gruppe dieser Veranstaltung anzumelden Job_Enter. Berufswege für Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen 1 SWS VR Di wöch. (1) DOR 24, K. Schütz 1) findet vom bis statt Presse und Öffentlichkeitsarbeit Christian Arbeit: 1. FC Union Berlin e. V., Presse- und Stadionsprecher Sabine Thümler:Berliner Stadtreinigung (BSR), Leiterin Kommunikation / Pressesprecherin Johannes Ehmann:Staatsoper Berlin, Pressesprecher Film und Fernsehen Michael Stempfl e ARD Hauptstadtstudio, Korrespondent Marion Koller Freiberufl iche Übersetzerin audiovisueller Medien Florian Hartung FEBRUAR FILM GmbH, Geschäftsführer Autor/in Cally Stronk Kinderbuchautorin Hans Münch Drehbuchautor Stefan Maetz Hörspiel- und Drehbuchautor Museum Jutta Scherm Museum für Kommunikation Berlin, Museumspädagogin Marcus Peter prototypen Ausstellungen, Kurator und Geschäftsführer Andreas Lange Computerspielemuseum Berlin, Direktor Stadt - historisch, politisch, kulturell Lisa Derpa INPOLIS UCE GmbH, Bereichsleiterin in:places Katja Niggemeier L.I.S.T. GmbH, Teamleiterin Quartiersmanagement Brunnenstraße Arne Krasting Zeitreisen Veranstaltungs- und Projektmanagement, Geschäftsführer Wissenschaft und Forschung Prof. Dr. Claudia Bruns Humboldt-Universität zu Berlin, Professur für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung Dr. Daniel Weidner Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, Stellvertretender Direktor Dr. Margarete Klein Stiftung Wissenschaft und Politik, wissenschaftliche Mitarbeiterin Politik Seite 12 von 35

13 Dr. Christian Humborg Transparency International Deutschland, Geschäftsführer Patrick Spengler Miller & Meier Consulting GmbH, Leiter Bereich Technologie & Medien Swen Schulz Deutscher Bundestag, Abgeordneter Fremde Sprachen und Kulturen Prof. Dr. Martin Löschmann Institut für Interkulturelle Kommunikation, wissenschaftlicher Mitarbeiter Anne Maier Haus der Kulturen der Welt, Pressesprecherin Michael Failenschmid Freiberufl icher Dolmetscher und Übersetzer, Mitglied im BDÜ Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Es gibt keine Studienpunkte für den Besuch Visuelles Story Design Bewegtbild in und mit neuen Medien 3 SWS 5 SP PL Fr Einzel (1) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (2) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (3) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (4) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (5) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (6) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (7) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (8) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (9) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (10) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Fr Einzel (11) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Sa Einzel (12) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl Sa Einzel (13) DOR 24, A. Grimm, A. Vogelpohl 1) findet am statt 2) findet am statt 3) findet am statt 4) findet am statt 5) findet am statt 6) findet am statt 7) findet am statt 8) findet am statt 9) findet am statt 10) findet am statt 11) findet am statt 12) findet am statt 13) findet am statt Geisteswissenschaftler/innen, die sich auf ein Berufsfeld mit redaktioneller und publizistischer Ausrichtung vorbereiten, sehen sich heute einem Aufgabenspektrum gegenüber, das multimediale Kompetenzen voraussetzt. Die vielfachen Möglichkeiten, die moderne digitale Bild-, Ton- und Filmtechniken mittlerweile bieten, haben die Anforderungen an redaktionelles Arbeiten enorm verändert. Durch die Dominanz von Online-Kommunikations- und Präsentationsformen ist Text immer häufiger auch in Kombination mit audiovisuellen Ausdrucksmitteln gefordert. So ist es für jede/n Geisteswissenschaftler/ in empfehlenswert, sich in diesem Bereich versierte Kenntnisse über den Einsatz der jeweils richtigen Methode aus dem großen Spektrum crossmedialen Arbeitens anzueignen. In unserem Seminar nähern wir uns diesem Feld auf der theoretischen und auf der praktischen Ebene. THEORIE: Wir vermitteln theoretische Fachkenntnisse und erkunden die Bandbreite von Visuellem Story Design. Welche Mittel crossmedialen Arbeitens stehen zur Verfügung? Welche Geräte sind wann sinnvoll einsetzbar? Welche Konsequenzen zieht die Entscheidung für redaktionelles Arbeiten mit audiovisuellen Mitteln nach sich? Was muss bedacht werden sowohl in technischer wie auch insbesondere inhaltlicher Hinsicht? Nicht alles, was schick aussieht, trägt inhaltlich. Wir zeigen den Weg auf vom Konzept bis zum fertigen Produkt und seiner Veröffentlichung auf. Neben den Fragen der Umsetzung spielt auch das Thema der Bild-, Persönlichkeits- und Urheberrechte eine Rolle. PRAXIS: Wir wenden die Theorie konkret auf die Praxis an. Im Kurs entwickeln die Teilnehmer/innen unter unserer Anleitung ein Projekt, das sie mit Visuellem Story Design realisieren. Anhand eines übergreifenden Themas konzipieren die Teilnehmer individuell oder in kleinen Teams ein Produkt, das die Möglichkeiten crossmedialen Arbeitens mit audiovisuellen Mitteln möglichst breit ausschöpft. Alle Kursteilnehmer erhalten nach Abschluss des Kurses eine DVD mit allen im Kurs entstandenen Projektergebnissen. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte: Regelmäßige Teilnahme an den Präsenzterminen und Erledigung der Übungsaufgaben, Beteiligung am Abschlussprojekt. Organisatorisches: Seite 13 von 35

14 Die Dozentinnen Alexandra Grimm und Astrid Vogelpohl, sind eine Bürogemeinschaft mit langer Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Filmprojekte. (www.grivo.de) Filmautorin, Regisseurin, Produzentin und diplomierte Medienpädagogin, AVID-Editorin und Dozentin sind dabei zentrale Kompetenzen, die wir auf uns vereinen Public Affairs 1 SWS 2 SP PL Mi 12:15-16:30 Einzel (1) A. Möller Fr 13:15-18:15 Einzel (2) DOR 24, A. Möller Fr 13:15-16:30 Einzel (3) DOR 24, A. Möller 1) findet am statt 2) findet am statt 3) findet am statt Die Bedeutung der politischen Kommunikation ist in den vergangenen Jahren für Unternehmen, Verbände und öffentliche Institutionen gestiegen. Die Europäisierung des politischen Systems und steigende Anforderungen hinsichtlich der Transparenz politischer Entscheidungen haben zu einer Professionalisierung und Ausdifferenzierung von Public Affairs geführt. Damit bieten sich auch den Absolventen von geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen interessante Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Seminar identifiziert unterschiedliche Formen, Akteure und Inhalte von Public Affairs. Die Studierenden sollen zudem die alltägliche Praxis der Lobbyarbeit kennenlernen. Das Seminar richtet sich an B.A.-Studierende der Philosophischen Fakultäten, die erste Einblicke in ein spannendes Berufsfeld an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erlangen möchten. Am findet die Veranstaltung im Deutschen Bundestag statt. Die genaue Zeit wird noch angegeben. Achtung: Die Veranstaltung beginnt c.t.! Bender, Gunnar/ Reulecke, Lutz: Handbuch des deutschen Lobbyisten. Wie ein modernes und transparentes Politikmanagement funktioniert, 2. Aufl., Frankfurt am Main Literatur wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt. Organisatorisches: Dr. Andreas Möller ist Leiter Corporate Public Affairs der Aurubis AG, Europas größtem Kupferproduzenten. Er leitet zudem die Berliner Konzernrepräsentanz des Unternehmens. Zuvor war er Leiter des Bereichs Politik- und Gesellschaftsberatung von acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Andreas Möller ist selbst Absolvent der Humboldt-Universität und promovierte hier im Jahr 2005 an der Philosophischen Fakultät Personalmanagement in Industrie und Verwaltung Wie werden Mitarbeiter ausgewählt, beurteilt und entwickelt? Grundlagen, Instrumente, Fallbeispiele, interaktive Übungen - PL Fr Einzel (1) DOR 24, R. Ruppert Fr 15:00-18:15 Einzel (2) DOR 24, R. Ruppert Fr 15:00-18:15 Einzel (3) DOR 24, R. Ruppert Fr 15:00-18:15 Einzel (4) DOR 24, R. Ruppert Sa 10:00-13:15 Einzel (5) DOR 24, R. Ruppert Sa 10:00-13:15 Einzel (6) DOR 24, R. Ruppert Sa 10:00-13:15 Einzel (7) DOR 24, R. Ruppert 1) findet am statt 2) findet am statt 3) findet am statt 4) findet am statt 5) findet am statt 6) findet am statt 7) findet am statt Die zentrale Aufgabe der Personalwirtschaft in Unternehmen ist es, das erforderliche Personal zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit zu stellen. Welche Strategien wählen Industriebetriebe, öffentliche Unternehmen und Verbände dafür? Mit welchen Methoden und Instrumenten wird gearbeitet? Welche Auswahl- und Beurteilungsverfahren werden eingesetzt? Welche Trainings- und Entwicklungsmaßnahmen angewendet und warum? Was heißt z. B. Führungskompetenz und wie wird sie erfasst? Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur als eine wesentliche Rahmenbedingung? Wie wird frühzeitig der Nachwuchs in Unternehmen gesichert? In vier aufeinanderfolgenden Seminarblöcken befassen sich die Studierenden zunächst mit den Grundlagen und Methoden der Personalrekrutierung, u. a. werden Bewerbungsunterlagen analysiert und Bewerbungsgespräche geführt, Life-Coachings angeboten, Auswahlinstrumente vorgestellt und interaktive Übungen durchgeführt. Darauf aufbauend stellen nacheinander Manager und erfahrene Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung ihre jeweiligen Personalmanagement-Aktivitäten vor, erläutern Strategie, Konzepte und Maßnahmen vor dem Hintergrund der besonderen Anforderungen ihrer Branche und zeigen exemplarisch Karriereverläufe auf. Durch den Dialog mit Machern aus der Praxis werden die Aufgabenstellungen der Personalgewinnung und Personalentwicklung anhand von konkreten Fallbeispielen für die Studierenden erlebbar. Organisatorisches: Geleitet wird die Veranstaltung von Dr. Regina Ruppert, Geschäftsführerin und Inhaberin der selaestus Personal Management GmbH, einer exklusiven Personalberatung in Berlin, die Führungskräfte und Experten für die Wirtschaft und Verwaltung rekrutiert. Sie ist seit langen Jahren in der Karriereberatung und im sog. Headhunting tätig, hat für große, namhafte Beratungsgesellschaften gearbeitet. Frau Dr. Ruppert ist Vizepräsidentin des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU), vertritt dort u.a. die Themenbereiche HR-Management, Talentsicherung sowie Frauen im Management. Bachelorstudiengang Historische Linguistik Seite 14 von 35

15 Modul 1: Grundlagen der Linguistik Grundkurs Linguistik 4 SWS 4 SP GK Do wöch. SO 22, 0.01 C. Mooshammer GK Di wöch. SO 22, 0.01 B. Claus GK Mo wöch. SO 22, 0.01 K. Nimz, A. Temme detaillierte Beschreibung siehe S Deutsche Grammatik UE Do wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski UE Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Abramowski UE Fr wöch. SO 22, 0.01 A. Shadrova detaillierte Beschreibung siehe S Technische Übung Hilfsmittel UE Mo wöch. DOR 24, E. Schlachter detaillierte Beschreibung siehe S Tutorium zum Grundkurs Linguistik TU Mi wöch. (1) DOR 24, B. Dietterle Sa Einzel (2) DOR 24, B. Dietterle 1) Beginn des Tutoriums erst in der zweiten Vorlesungswoche 2) findet am statt detaillierte Beschreibung siehe S. 6 Modul 3: Die indogermanische Sprachfamilie Das Urindogermanische UE Do wöch. DOR 24, A. Feulner Die Übung befasst sich mit der indogermanischen Grundsprache und den Möglichkeiten ihrer Erschließung. Modelle der Sprachverwandtschaft sowie verschiedene Rekonstruktionsmethoden werden vorgestellt, ihre Anwendungsmöglichkeiten besprochen und ihre Aussagekraft kritisch beleuchtet. Im Zentrum der Veranstaltung steht die synchrone Beschreibung des rekonstruierten Urindogermanischen und die einzelsprachliche Weiterentwicklung seiner Subsysteme (Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexikon). Campbell, L. (2004), Historical Linguistics, Edinburgh. Fox, A. (1995), Linguistic Reconstruction. An Introduction to Theory and Method, Oxford. Meier-Brügger, Michael (2002), Indogermanische Sprachwissenschaft, Berlin und New York. Tichy, Eva (2004), Indogermanistisches Grundwissen für Studierende sprachwissenschaftlicher Disziplinen, Bremen Überblick über die indogermanischen Sprachen UE Mo wöch. DOR 24, A. Feulner Der Kurs soll die Vertrautheit mit dem Sprachmaterial der einzelnen indogermanischen Sprachen wie auch mit den einschlägigen Arbeitsmitteln fördern und so auf die speziellen Sprachkurse hinführen. Die indogermanischen Sprachzweige und Einzelsprachen werden nacheinander vorgestellt, der sprachgeschichtliche Rahmen abgesteckt und Wichtiges aus Laut- und Formenlehre behandelt. Cowgill, Warren (1986), Indogermanische Grammatik, Band I, 1. Halbband: Einleitung, ins Deutsche übersetzt und bibliographisch bearbeitet von Alfred Bammesberger und Martin Peters, Heidelberg. Meier-Brügger, Michael (2002), Indogermanische Sprachwissenschaft, 8., überarb. und erg. Aufl. der früheren Darstellung von Hans Krahe, unter Mitarb. von Matthias Fritz und Manfred Mayrhofer, Berlin, New York, Modul 4: Grundlagen sprachlichen Wandels Sprachwandeltheorien VL Di wöch. DOR 24, K. Donhauser Seite 15 von 35

16 detaillierte Beschreibung siehe S Einführung in die historische Grammatik des Deutschen (nur für BA Historische Linguistik!) GK Di wöch. DOR 24, L. Zeige Dieser Grundkurs gibt einen Einblick in die wichtigsten sprachlichen Besonderheiten der einzelnen Sprachstufen des Deutschen und macht Epochen übergreifende Entwicklungstendenzen des deutschen Sprachsystems deutlich. Dabei werden wesentliche Entwicklungen auf den unterschiedlichen sprachlichen Ebenen (Phonologie, Morphologie, Syntax) betrachtet und Erklärungsansätze für diese Wandelprozesse diskutiert. Donhauser, Karin / Fischer, Annette / Mecklenburg, Lars (2007): Moutons Interaktive Einführung in die Historische Linguistik des Deutschen. CD-ROM. Berlin / New York.; Schmidt, Wilhelm (2006): Geschichte der deutschen Sprache. 10. Aufl. Stuttgart / Leipzig. Schwerpunkt Germanistik Modul 6: Geschichte der deutschen Sprache II Frühneuhochdeutsch SE Do wöch. (1) SO 22, 0.01 A. Abramowski 1) Ab Montag, den findet das Seminar wie folgt statt: MO DOR 24, Das Frühneuhochdeutsche ( ) ist die Periode der Standardisierungsprozesse im Deutschen. Es wird der Frage nach den außersprachlichen, aber auch den systeminternen Bedingungen sprachlicher Normentwicklung nachgegangen. Dabei werden alle Ebenen des Sprachsystems berücksichtigt, wobei die Graphematik, Syntax und Wortbildung Schwerpunktthemen sind. Außerdem wird die Rolle Martin Luthers beleuchtet, der mit seiner Bibelübersetzung die Entwicklung des Deutschen zu einer einheitlichen Standardsprache befördert hat. Hartweg, Frédéric / Wegera, Klaus-Peter (2005): Frühneuhochdeutsch. Eine Einführung in die deutsche Sprache des Mittelalters und der frühen Neuzeit. 2. neu bearbeitete Aufl. Tübingen; Ebert, Robert Peter/ Reichmann, Oskar / Solms, Hans-Joachim / Wegera, Klaus-Peter (1993): Frühneuhochdeutsche Grammatik. Tübingen Historische Textanalyse UE Do wöch. DOR 24, A. Fischer In der Übung werden alt-, mittel- und frühneuhochdeutsche Texte übersetzt und sprachlich analysiert. Dadurch werden die in den Sprachstufenseminaren Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch bereits erworbenen Kenntnisse über die historische Grammatik des Deutschen gefestigt und die Analyse und Interpretation sprachhistorischer Phänomene vertieft. Außerdem werden Themen und Texte zum jüngeren Neuhochdeutsch untersucht und durch Referate begleitet. Sprachstufen-Grammatiken aus der Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte, Tübingen. Elspaß, St. (2005): Sprachgeschichte von unten. Tübingen. Modul 7: Sprachliche Variation und Sprachgeschichte Dialektale Variation: Berlin-Brandenburgische Sprachgeschichte SE Mi wöch. (1) DOR 24, M. Solf 1) Beginn der LV in der zweiten Semesterwoche! detaillierte Beschreibung siehe S. 10 Modul 8: Sprachliche Ebenen im historischen Wandel Orthographiegeschichte SE Mo wöch. DOR 24, L. Zeige detaillierte Beschreibung siehe S. 8 Schwerpunkt Indogermanistik Seite 16 von 35

17 Modul 13: Sanskrit Sanskrit II UE Mo wöch. DOR 24, R. Fecht Die Übung setzt Sanskrit I des vergangenen Semesters fort und knüpft unmittelbar an den dort besprochenen Stoff an. Außer den fallweisen sprachistorischen Erläuterungen folgt in diesem Kurs in der zweiten Hälfte des Semesters ein systematischer Überblick über die historische Lautlehre des Altindischen. Guhe, Eberhard: Einführung in das klassische Sanskrit. Wiesbaden Mayrhofer, Manfred: Sanskrit-Grammatik. Berlin, New York Modul 14: Forschungsthemen der Indogermanistik Indogermanische Morphologie UE Mo wöch. DOR 24, R. Fecht Die Lehrveranstaltung soll die in Modul 3 (Die indogermanische Sprachfamilie) erworbenen Kenntnisse auf dem Gebiet der Morphologie vertiefen und aktuelle Forschungsthemen aufgreifen. Der Schwerpunkt der Übung wird dabei auf den Teilbereichen Wortbildung und Flexion in Hinblick auf das Verbum und das Nomen liegen. Meier-Brügger, Michael: Indogermanische Sprachwissenschaft. Berlin Tichy, Eva: Indogermanistisches Grundwissen für Studierende sprachwissenschaftlicher Disziplinen. Bremen Modul 15: Sprache und Theorie Litauisch UE Di wöch. DOR 24, C. Schiller Die Übung gibt einen abgeschlossenen Überblick über die synchrone Grammatik der modernen litauischen Standardsprache. Übungen und erste einfache Textlektüre dienen der Ergänzung und Vertiefung. Bense, Gertrud (2000), Skizze einer Grammatik der litauischen Gegenwartssprache: Litauisch für Deutsche, Halle; Eckert, Rainer / Bukevičiūtė, Elvira-Julia / Hinze, Friedhelm (1994), Die baltischen Sprachen. Eine Einführung, Leipzig u.a. Modul 11: Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikation Webpräsenzen gestalten und strategisch einsetzen 2 SWS PL Mi wöch. DOR 24, S. Stratmann detaillierte Beschreibung siehe S Medienpraxis. Journalismus und New Media 2 SWS PL Mo wöch. DOR 24, M. Polednik detaillierte Beschreibung siehe S Praxiskolloquium 2 SWS 1 SP PCO Di tgl./2 DOR 24, L. Zeige detaillierte Beschreibung siehe S. 11 Masterstudiengang Historische Linguistik Modul 3: Sprachwandeltheorien Sprachwandeltheorien 2 SE Mo wöch. DOR 24, K. Donhauser Seite 17 von 35

18 Modul 4: Sprache I Germanische Stabreimdichtung SE Mi tgl./2 (1) DOR 24, R. Lühr 1) Die LV beginnt in der zweiten Semesterwoche und findet dann 14-tägig statt! Die germanische Stabreimdichtung ist in den einzelnen germanischen Sprachen unterschiedlich überliefert. Während im Althochdeutschen nur vereinzelte Textzeugnisse erhalten geblieben sind mit dem Hildebrandslied als wichtigstem Repräsentanten, besitzt das Altenglische und vor allem das Nordgermanische eine reichhaltige stabreimende Literatur. Textzeugen sind hier z.b. der Beowulf und die Edda. In der Veranstaltung werden die einschlägigen Denkmäler interpretiert, ihre Stabreimtechnik verglichen und der dichtersprachliche Wortschatz erarbeitet. Rosemarie Lühr (1982): Studien zur Sprache des Hildebrandliedes. Bd Frankfurt am Main. Modul 5: Sprache II Altirisch SE Do wöch. DOR 24, A. Feulner Das erste Semester dieser zweisemestrigen Veranstaltung gibt, nach einem einleitenden Überblick über (Kultur-)Geschichte und Überlieferung, eine primär synchron angelegte Einführung in die Grammatik des klassischen Altirisch (8./9. Jh.), die durch Übungen und die begleitende Lektüre einer Auswahl einfacher Originaltextstellen ergänzt und vertieft wird. Stifter, David (2006), Sengoídelc: Old Irish for Beginners, Syracuse, NY. Thurneysen, Rudolf (1946), A Grammar of Old Irish, rev. and enlarged ed. with supplement, transl. from the German by D.A. Binchy and Osborn Bergin, Dublin (mehrf. nachgedr.). Modul 6: Methoden linguistischer Datenerhebung Achtung! Mögliche Kombinationen in diesem Modul sind: SE +SE oder SE +UE+UE! Modellierung von Entwicklungsprozessen SE Mo wöch. DOR 24, K. Donhauser Empirische Evidenz in der grammatischen Argumentation (Blockseminar mit Workshop) B wöch. (1) N. Fries 1) Termine siehe Kommentar! Die betreffenden Analysen können auch Kontraste zu anderen Sprachen berücksichtigen. Der größte Teil der Veranstaltung findet auf einem dreitägigen Workshop im Berliner Umland statt (Teilnahmegebühr ca. 60 für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung). Termine: Samstag, , 10 16, DOR 24, Samstag, , 10 16, DOR 24, Freitag, (7:00) Sonntag, (18:00) [Workshop] Für dieses Seminar ist neben der Anmeldung über AGNES eine sehr frühzeitige und verbindliche Voranmeldung über obligatorisch Experimentalphonetische Untersuchungen zum Lautwandel SE Mo wöch. DOR 24, C. Mooshammer Lautwandel wird häufig phonetisch erklärt, z.b. als Folge der Minimierung des artikulatorischen Aufwandes und/oder der perzeptiven Fehlinterpretation. In diesem Seminar soll genauer untersucht werden, ob diese Erklärungsansätze experimentalphonetisch nachweisbar sind. Neben Sprachwandelprozessen (wie z.b. der Tonogenese, Vokalverschiebung und Silbenstrukturveränderungen) werden wir auch auf phonetische Erklärungsansätze zu typologischen Präferenzen von Lautsystem eingehen. Dabei sollen verschiedene phonetische Untersuchungs- und Messmethoden sowie die physiologischen Grundlagen der Lautbildung und erkennung vorgestellt werden. Voraussetzung: Kenntnisse der IPA, sowie Grundlagen der akustischen Phonetik. Empfohlene Seite 18 von 35

19 Ohala, J. J The phonetics of sound change. In Charles Jones (ed.), Historical Linguistics: Problems and Perspectives. London: Longman Grundlagen der sprachlichen Kommunikation SE Do wöch. DOR 24, H. Piroth Sprachliche Kommunikation ist ein interdisziplinärer Forschungsgegenstand in Philosophie, Linguistik, Psychologie, Neurowissenschaften und anderen Feldern. Einige dieser Aspekte sollen im Verlauf des Seminars beleuchtet und diskutiert werden. Deshalb ist die aktive Beteiligung der Teilnehmer aus der Sicht der einzelnen Disziplinen dringend erwünscht. Konkret sollen insbesondere die unterschiedlichen Ausprägungsformen sprachlicher Kommunikationssysteme untersucht werden. Das Seminar wird mit einer Klausur abgeschlossen. Englischkenntnisse sind erforderlich Statistik 4 SWS 4 SP UE Di wöch. DOR 24, F. Golcher Do wöch. DOR 24, F. Golcher Ein grundlegendes Verständnis der Grundbegriffe der Statistik sind eine unabdingbare Voraussetzung jeder empirischen Forschung. Ein Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Erarbeitung dieser grundlegenden Konzepte und speziell des Signifikanztests. Vorkenntnisse werden nicht erwartet. Zielpunkt ist das Verständnis der statistischen Standardverfahren, z.b. des t-tests. Gearbeitet wird mit der freien Statistiksoftware R. Statistische Theorie und Anwendungspraxis wechseln sich zwischen aufeinanderfolgenden Doppelstunden ab. * Gries, Stefan Thomas (2009). Statistics for linguists with R. Mouton de Gruyter. * Dalgaard, Peter (2008). Introductory Statistics with R. 2. Aufl. New York: Springer. * Fox, J. & Weisberg, S. (2011). An R Companion to Applied Regression. Sage. Modul 7: Grammatiktheorie II: Typologie - Kein Angebot im SOSE - Das Modul muss im WS 2014/15 als ganzes Modul (2 Seminare) absolviert werden! (--> siehe Lehrangebot Master Linguistik) Modul 8: Sprachliche Rekonstruktion Rekonstruktionsmethoden I (Blockseminar) BS Block (1) DOR 24, E. Hill 1) findet vom bis statt Die Rekonstruktion nicht bezeugter Sprachstufen in der Vorgeschichte indogermanischer Einzelsprachen ist immer noch ein Kernthema und wichtiges Ziel der Historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft. Dabei handelt es sich durchaus nicht nur um die Erschließung der urindogermanischen Grundsprache, sondern methodisch völlig gleichwertig auch um die Ermittlung der z.b. den germanischen, slawischen oder iranischen Sprachen unmittelbar vorausgehenden Stufen des Urgermanischen, Urslawischen und Uriranischen oder gar um die Erschließung der zu postulierenden einheitlichen Vorstufe einer synchronen einzelsprachlichen Dialektvielfalt. Im Seminar werden Methoden zur Rekonstruktion dieser hypothetischen Vorstufen vorgestellt, ihre Anwendungsmöglichkeiten besprochen und ihre Aussagekraft kritisch beleuchtet. Anttila, R.: Historical and Comparative Linguistics. Amsterdam Campbell, L.: Historical Linguistics. Edinburgh ²2004. Fox, A.: Linguistic Reconstruction. An Introduction to Theory and Method. Oxford Katičić, Radoslav A Contribution to the General Theory of Comparative Linguistics. The Hague: Mouton. Masterstudiengang Linguistik Modul 2: Methoden linguistischer Datenerhebung Mögliche Kombinationen in diesem Modul sind: SE +SE oder SE +UE+UE! Modellierung von Entwicklungsprozessen SE Mo wöch. DOR 24, K. Donhauser detaillierte Beschreibung siehe S. 18 Seite 19 von 35

20 Empirische Evidenz in der grammatischen Argumentation (Blockseminar mit Workshop) B wöch. (1) N. Fries 1) Termine siehe Kommentar! detaillierte Beschreibung siehe S Experimentalphonetische Untersuchungen zum Lautwandel SE Mo wöch. DOR 24, C. Mooshammer detaillierte Beschreibung siehe S Psycholinguistisches Experimentalpraktikum SE Do wöch. DOR 24, J. Domke In der Psycholinguistik nimmt das Experiment zur empirischen Überprüfung von Hypothesen eine zentrale Stellung ein. Im ersten Teil der Übung soll eingeführt werden in die theoretischen und empirischen Grundlagen der experimentellen Methode. Diese sollen im Rahmen eines durchzuführenden Experiments zur Sprachverarbeitung im zweiten Teil der Übung zur Anwendung gebracht werden (Planung, Vorbereitung, Durchführung, Datenauswertung, Interpretation). Maximale Teilnehmerzahl: Grundlagen der sprachlichen Kommunikation SE Do wöch. DOR 24, H. Piroth detaillierte Beschreibung siehe S Statistik 4 SWS 4 SP UE Di wöch. DOR 24, F. Golcher Do wöch. DOR 24, F. Golcher detaillierte Beschreibung siehe S. 19 Modul 5: Germanistische Linguistik II : Diachronie Germanische Stabreimdichtung SE Mi tgl./2 (1) DOR 24, R. Lühr 1) Die LV beginnt in der zweiten Semesterwoche und findet dann 14-tägig statt! detaillierte Beschreibung siehe S Sprachwandeltheorien 2 SE Mo wöch. DOR 24, K. Donhauser detaillierte Beschreibung siehe S. 18 Modul 6: Germanistische Linguistik III: Forschungsliteratur Betreutes Selbststudium 2 SWS 8 SP SK wöch. K. Donhauser, N. Fries, A. Lüdeling Examens- und Doktoranden-Kolloquium (mit Workshop) 2 SWS 0 SP CO Block (1) N. Fries 1) findet vom bis statt Dieses Kolloquium dient zur Berichterstattung und Diskussion über weiterführende Arbeiten, Arbeiten in Forschungsmodulen der MA-Studiengänge und Abschlussarbeiten. Diese Veranstaltung findet auf einem dreitägigen Workshop im Berliner Umland statt (Teilnahmegebühr ca. 60 für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung). Termin: Freitag, (7:00) Sonntag, (18:00) Seite 20 von 35

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