Inhalt. 3 Bericht des Präsidenten. 4 Bericht des Geschäftsführers 6 AUSBILDUNG. 6 Berufsreform. 8 Neue Lehrwerkstatt in Dättwil

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1 2009

2 Inhalt 3 Bericht des Präsidenten 4 Bericht des Geschäftsführers 6 AUSBILDUNG 6 Berufsreform 8 Neue Lehrwerkstatt in Dättwil 9 Neues Schlüsselteam fürs Kerngeschäft 10 Racing to the top 11 Projekt Dichteprüfanlage Mosikito 12 PRODUKTION 12 Projekt Wafer-Anlage 14 PARTNERSCHAFT 14 Zusammenarbeit zwischen Alstom (Schweiz) AG und Lernzentren LfW 16 «Unsere Lernenden sind in guten Händen» 17 MARKETING 17 Festigung der Marke «Lernzentren LfW» 19 ZAHLEN & FAKTEN 19 Mitglieder und Vorstand 20 Erfolgsrechnung 21 Bilanz 22 Bericht der Revisionsstelle 23 Kennzahlen IMPRESSUM Herausgeberin Redaktion Druck Auflage Gestaltung Lernzentren LfW, Bereich Kommunikation Tibor Koromzay buag Grafisches Unternehmen AG 800 Stk. wetter-grafik.ch

3 Konrad Wirthensohn, Präsident Bericht des Präsidenten Die Lernzentren LfW haben im Jahre 2009 ihre Erfolgsgeschichte fortgesetzt, und sind in einer konjunkturell eher schwierigen Zeit sehr gut auf Kurs. Ein ganz entscheidender Faktor für diesen Erfolg ist, dass die Mitgliedsfirmen ihre Weitsicht hervorragende Berufsleute in genügender Anzahl auszubilden auch in stürmischen Zeiten nicht verlieren. Ein starkes Indiz dafür, dass das bei unseren Mitgliedern und den Lernzentren LfW bestens funktioniert, ist die unverändert hohe Anzahl der Lehrstarts: 286 junge Damen und Herren haben im August 2009 mit ihrer Berufslehre bei den Lernzentren LfW begonnen. Der strategische Kurs der Lernzentren LfW ist weiterhin für Berufslernende eine exzellente Ausbildung zu bieten, die sie zu (veränderungs)lernwilligen und engagierten «Lebensunternehmern» entwickelt. Für die Mitglieder der Lernzentren LfW sollen rund um die Berufsbildung alle Dienstleistungen erbracht werden, damit sie auf der einen Seite von der Administration und Grundbildung entlastet werden können und auf der anderen Seite sich in der Schwerpunktausbildung als hoch engagierte Firma einbringen können. In dieser eng verzahnten Zusammenarbeit zwischen den Lernzentren LfW und den Mitgliedfirmen entsteht die Grundlage der besten Berufsbildung, die wir kennen. Wir brauchen diese Grundlage, da die daraus entstehenden jungen Berufsleute einen absolut wichtigen Erfolgsfaktor der Schweizer Industrie der Zukunft bilden. Die erfreuliche Entwicklung der Lernzentren LfW hat an praktisch allen Ausbildungsstandorten zu Ausbauprojekten und Modernisierungen geführt. Ein Beispiel dafür ist die neue Werkstatt in Baden-Dättwil, in der nun ca. 40 Elektroniker auf dem Areal des berühmten ABB-Forschungszentrums ausgebildet werden. Ein grosses Projekt ist die «Berufsreform 2009». Sie hat zum Ziel für unsere technischen Berufe eine neue Bildungsverordnung einzuführen. Die Lernzentren LfW haben schon vorher in ihrer Ausbildung auf das Entwickeln von Handlungskompetenzen gesetzt. Deshalb konnte auf ein hohes Niveau bezüglich Wissen und Prozesse aufgebaut werden und die Implementierung ist weit gediehen und sehr gut gelungen. Die Ausbildungen in den technischen Berufen sind jetzt noch besser vereinheitlicht und strukturiert. Ich danke allen Mitgliedfirmen und allen Geschäftspartnern für die Bereitschaft und das Vertrauen in die Lernendenausbildung zu investieren und zusammen mit den Lernzentren LfW beste Berufslernende auszubilden. Den Vorstandsmitgliedern danke ich für ihr Engagement und die hervorragende Mitarbeit. Dem Geschäftsführer Ingo Fritschi gebührt mein Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und den Einsatz für die Weiterentwicklung der Lernzentren LfW. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und an alle Lernenden. Sie haben mit ihrer täglichen Arbeit und ihrer Tatkraft zu einem weiteren erfolgreichen Jahr beigetragen. Konrad Wirthensohn Präsident Lernzentren LfW BILD: Konrad Wirthensohn, Präsident der Lernzentren LfW 3

4 Ingo Fritschi, Geschäftsführer Bericht des Geschäftsführers Die «Talentschmiede für Industrieberufe», Lernzentren LfW, hat im 2008 wieder heftig und erfolgreich geschmiedet und gewerkt. Der Vergleich mit einer echten Schmiede gefällt mir aus verschiedenen Gründen: Für das erfolgreiche Ausüben des Schmiedeberufes ist es offensichtlich, dass viel Übung erforderlich ist. Beim Beobachten eines Schmiedes wird auch schnell klar, dass nur ein Teil dessen, was diesen Beruf ausmacht in Lehrbüchern niedergeschrieben werden kann. Ein wesentlicher Teil ist das Übernehmen und Nachahmen vom «Profi», oder hier sei das Wort noch erlaubt vom Lehrmeister. Der Vergleich mit dem Schweiss der Anstrengung und der Bereitschaft sich mit Leib und Seele in seine Arbeit einzubringen, ist gewollt, auch wenn die körperliche Anstrengung in den heutigen Industrieberufen nicht mehr vergleichbar ist zu früher. In der Schmiede wird das glühende Eisen geformt; es zählen Können und Kunst. Als solche können wir auch unsere Arbeit bezeichnen, wenn wir Kunst definieren als «jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist». Aber Vergleiche haben auch ihre Tücken : Selbstredend «hämmern» wir nicht auf unsere Lernenden ein. Wir verfügen über andere Konzepte und Philosophien, um sie immer wieder von Neuem zu begeistern. Die Erkenntnis «Man muss das Eisen schmieden, solange es heiss ist», schwingt jedoch bei der Ausbildung mit. Dass unsere Lernenden begierig darauf sind, sich Können und Wissen anzueignen, freut mich und verpflichtet uns, ihnen eine vielfältige und stets neu geformte und geschmiedete Palette an Lerninhalten und Methodenkompetenzen anzubieten. Auch in einem wirtschaftlich gedämpften Umfeld durften wir im Jahr 2009 für den Lehrbeginn 2010 eine praktisch ungebrochene Nachfrage von total 282 Lernenden (Vorjahr 284) entgegennehmen. Das zeigt den Weitblick und die Verantwortung unserer Mitglieder und das möchte ich als äusserst wertvoll und wichtig hervorheben. An einer anderen Stelle hat uns aber der Konjunkturabschwung der Industrie zahlenmässig erreicht: Unsere Produktion während der Grundbildung, also mit den Lernenden im eigenen Hause, sank um 35% auf 2.9 MCHF (Vorjahr 4.4. MCHF). Weil in diesen Produktionsumsätzen auch das Material enthalten ist, wird nur ein Teil des Einbruchs für den Ertrag wirksam. Hier sind wir auch bestrebt, mit neuen Auftraggebern die Mindereinnahmen zu kompensieren. Im Bereich Weiterbildung, der sich vor allem aus Modul- und Arbeitslosen-Schulungen zusammensetzt, konnten wir mit 2.5 MCHF (Vorjahr 2.3 MCHF) abschliessen. Gesamthaft haben wir mit einem um 3% tieferen Umsatz von 30.6 MCHF (Vorjahr 31.5 MCHF) noch einen Gewinn von 318 kchf (Vorjahr 330 kchf) erwirtschaftet. Wichtig ist die Tatsache, dass wir auch in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten 1.6 MCHF (Vorjahr 1.9 MCHF) in Investitionen von neuen Maschinen und Ausrüstungen für die Ausbildung getätigt haben und so auch die langfristige Perspektive in eine moderne und technologisch hochstehende Ausbildung gegeben ist. Auf die 98% Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen sind wir alle, Lehrende und Lernende, sehr stolz. Sie repräsentiert, auch gerade zusammen mit der mit 3% sehr tiefen Quote von Lehrabbrechern, einen Wert, der uns weiter anspornt junge Menschen zu ihrem Berufsabschluss zu führen, zu coachen und zu «Lebensunternehmern» anzuleiten. Als Ergebnis des Wachstums wurden einige Ausbauten von Werkstätten ausgeführt. Grössere Aus- und Umbauprojekte gab es im 2009 vor allem am Standort Baden/Birr und in Heerbrugg, während in Zürich Oerlikon die Werkstätten und Einrichtungen umfassend modernisiert wurden. 4 BILD: Ingo Fritschi, Geschäftsführer der Lernzentren LfW

5 Im Bereich Berufsbildung war zweifelsfrei die neue Bildungsverordnung 2009 der MEM-Berufe (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) ein sehr wichtiges Projekt. Hier waren schon einige Mitarbeitende der Lernzentren LfW im Vorfeld der Projekterarbeitung unter der Führung der SWISSMEM beteiligt. Mit dem Lehrstart 2009 gelten nun gesamtschweizerisch einige Standards, die in den Lernzentren schon seit längerem praktiziert werden. Aber auch für uns konnten wir einigen Nutzen herausarbeiten. Auf der Basis dieser Reform konnten nun die Bildungspläne in den einzelnen Berufen überarbeitet werden. Die Bildungspläne der Schwerpunktausbildungen werden wir im Jahre 2010 umsetzen. So werden wir ein Jahr vor dem von der Verordnung festgesetztem Termin bereit sein, um früher wertvolle Erfahrungen aus der Anwendung einfliessen zu lassen. Eine weitere Konsequenz der neuen Berufsverordnung ist, dass die Anforderungen an unsere Berufsbildner weiter ansteigen. Die damit verbundenen Entwicklungsmassnahmen haben wir erfolgreich eingeleitet. Ein anderes grosses Projekt der Lernzentren LfW im Jahre 2009 war das Informatik-Projekt eines neuen ERP-Systems (Enterprise Resource Planning). Nachdem sich die im Dezember 2008 eingeführte Kernapplikation Lernenden-Datenbank im 2009 sehr gut bewährt hat, nahmen wir in der Informatik weitere Anpassungen vor. Aus unserer Geschichte heraus haben wir in Sachen ERP bis anhin auf einem SAP-System der ABB gearbeitet. Es zeichnete sich ab, dass die Lernzentren LfW hier einen eigenen und unabhängigen Weg zu gehen haben. So wurde das, schon im Sommer 2008 gestartete ERP-Projekt, für den Start des neuen Geschäftsjahres 2010 bereitgestellt. Die Verbesserungen, die uns zu unserer Vision führen, sind nicht nur das Resultat von grossen Projekten, sondern oft auch von vielen, kleinen Massnahmen und Aktivitäten. Die Lernzentren LfW verfügen dazu über eine Netzwerk von Führungs- und Querschnitts- Teams, die in ihrem Aufgabengebiet die lernzentrenweite Spitze wahrnehmen und die das Unternehmen zum Spitzendienstleister und Ausbildungsbetrieb führen. Stellvertretende Beispiele für wertvolle Verbesserungen und Innovationen sind die Mitarbeitenden-Schulungen im Bereich «Suchtprävention und Arbeitssicherheit», die Präventionsmassnahmen z.b. für Sucht, Prüfungsstress oder Mobbing etc. und die gebündelte Informations sammlung, inklusive Möglichkeiten des Web-Downloads für Lernenden- Betreuer unserer Mitgliedsfirmen. Ich danke allen Mitgliedern und Partnern ganz herzlich. Dank ihnen und nur ganz eng mit ihnen zusammen können wir unsere Aufgabe, den «Nachwuchs an Berufsleuten» auszubilden, vollbringen. Ein Dankeschön geht damit auch an alle Berufslernenden, die uns mit ihrem Einsatz bei den Mitgliedfirmen täglich repräsentieren. Ich danke weiter allen Mitarbeitenden für ihre Arbeit, ihren Einsatz und ihr Engagement. Ganz herzlich danke ich auch den Vorstandskollegen für ihre wertvolle, strategische Arbeit, die sie zusätzlich zu ihren Jobs für die Lernzentren LfW leisten. Schliesslich danke ich dem Vorstandspräsidenten, Konrad Wirthensohn, ganz herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, den Einsatz und für die weitsichtige Führungsarbeit für die Lernzentren LfW. Die «Talentschmiede für Industrieberufe» werkt und wirkt weiter, um ihren Mitgliedern den Berufsleute-Nachwuchs zu entwickeln, denn sie für eine erfolgreiche Schweizer Industrie der nahen und fernen Zukunft benötigen. Ingo Fritschi, Geschäftsführer, Lernzentren LfW 5

6 Roland Huber, Standortleiter Baden / Birr Berufsreform Der Einstieg in die Berufsreform 2009 war in diesem Jahr für die Lernzentren LfW ein zentrales Projekt und gab uns Gelegenheit, etliche grundsätzliche Fragen und Details unserer Ausbildungsmethodik zu verfeinern und zu vereinheitlichen. Um einen optimalen Einstieg für die Umsetzung der Berufsreform zu ermöglichen, veranstalteten die Verbände Swissmem und Swissmechanic mehrere Schulungen für Lehrbetriebe, Berufsfachschulen und Betriebe. Die Lernzentren LfW boten ihren Ausbildern die Möglichkeit, diese Schulungen zu besuchen. In einer ersten Veranstaltung erhielten sie einen Überblick über die Veränderungen der Reform und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Lernorte. Das Ziel der zweiten Schulung war, den so genannten Kompetenzen-Ressourcen-Katalog (KoRe) kennen zu lernen, die Lernortkooperation zu verstehen, die neuen Begriffe zuordnen zu können und die Praxis nach KoRe zu gestalten. Diese Schulungen waren für unser Ausbildungspersonal die Basis zur berufsspezifischen Umsetzung ab August BERUFSTEAMS / AUSBILDUNGSVERANTWORTLICHE Im Vorfeld hatten unsere verschiedenen Berufsteams den KoRe-Katalog mit unserem bestehenden Lernzielkatalog verglichen und analysiert, welche Auswirkungen eine allfällige Umstellung auf unsere Infrastruktur und unsere Lehrmittel hätte. Vor- und Nachteile wurden aufgenommen als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen in unserer Basis- und Ergänzungsausbildung. FOLGENDE VORTEILE FÜR DIE GRUNDAUSBILDUNG WURDEN ERKANNT:»» Basis-, Ergänzungs- und Schwerpunktausbildung sind vordefiniert, d.h. aufwändige Eigenentwicklungen sind nicht notwendig»» Ganzheitliche Ausbildung: Fach-, Methoden-, Sozialkompetenz und Ressourcen in Arbeitssicherheit und Umweltschutz»» Handlungskompetenzen sind an Beispielen formuliert»» Transparenz der Lernort-Kooperation: die Ausbildungsverantwortlichkeit ist dem Lernort zugewiesen»» Einheitliche Umsetzung in den Lernzentren LfW wird auf einfachere Weise gewährleistet Auch unsere Ausbildungsverantwortlichen hatten sich mit dem KoRe und dessen Auswirkungen auf die Schwerpunktausbildung auseinandergesetzt. FÜR DIE SCHWERPUNKTAUSBILDUNG ERGABEN SICH FOLGENDE VORTEILE:»» Gleiches Tool für alle Mitgliedfirmen der Lernzentren LfW»» Gleiches Tool für die gesamte Ausbildung vom 1. bis 4. Lehrjahr»» Transparenz nach aussen (Verbände, Kantone) Die gute Vorarbeit der Teams erleichterte der Geschäftsleitung die Entscheidung, den KoRe-Katalog vollumfänglich einzuführen inklusive der dazugehörigen Dokumentation.

7 Dies bedeutet, dass ab Lehrstart 2009 die Berufslernenden Automatiker/innen, Elektroniker/innen, Konstrukteur/innen und Polymechaniker/innen mit der Lern- und Leistungsdokumentation und mit drei berufsspezifischen Basislehrgängen arbeiten. VORGEHEN NACH DEM ENTSCHEID Der KoRe definiert verbindlich die Basisausbildung b1 bis b4. Die Ergänzungsausbildung definieren die Lernzentren LfW nach ihren Bedürfnissen. Diese Aufgabe übernehmen die verschiedenen Berufsteams. Sie legen unter Berücksichtigung unserer Ausbildungsphilosophie und der Anforderungen der Firmenausbildungsplätze die Themen für die Ergänzungsausbildung fest. AUSBILDUNGSNACHWEISE Die Reform verlangt von allen Firmen in der Schweiz einheitliche Nachweise über die erfolgte Ausbildung mit entsprechender Bewertung der Lernenden. Wir erstellten nach Vorlage der Swissmem die ük-kompetenznachweise für die Basisausbildung. Im Zuge der Anpassungen erstellten wir zusätzlich folgende neuen Dokumente:»» Kompetenznachweise für die Ergänzungsausbildung»» Betriebliche Bewertung der ersten 3 Monate (Probezeit)»» Bildungsbericht (ersetzt den bisherigen Ausbildungsbericht)»» Leitfaden zum neuen Bildungsbericht»» Kurzbericht für Ausbildungssequenzen / -Module SCHWERPUNKTAUSBILDUNG Für ein einheitliches Vorgehen in den Firmen erarbeiteten die Ausbildungsverantwortlichen eine Präsentation mit den wesentlichen Merkmalen der Berufsreform und deren Auswirkungen auf die Ausbildung. Entsprechend werden die Betreuer über die Umsetzung der Reform im Frühling 2010 informiert. Anschliessend folgen Schulungen zu den folgenden Themen:»» Verständnis der Handlungskompetenz erarbeiten»» Die reale Arbeitssituation und den Handlungsbogen beschreiben»» Das Bewerten der Handlungskompetenz anwenden»» Den Bildungsbericht erstellen Alle Betreuer werden bis Ende Juni 2010 geschult sein, damit die Ausbildung in den Betrieben ab August 2010 ebenfalls nach KoRe stattfinden kann. AUSBLICK Die vielen neuen Ansätze der Reform werden Schritt für Schritt umgesetzt. Mit der stetigen, konsequenten Anwendung der neuen Tools werden Unklarheiten abgebaut. Gleichzeitig lernen und profitieren auch die Ausbilder vom Gebrauch der Tools und setzen die Vorgaben erfolgreich um. Der KoRe wird mit den Ergänzungs- und Schwerpunktausbildungen ergänzt werden. An allen Firmenausbildungsplätzen müssen für die Schwerpunktausbildungen die reale Arbeitssituation und der Handlungsbogen formuliert werden. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit einer optimalen Umsetzung an Qualität gewinnen werden. BILDER: Links: Stéphane Monod, Polymechaniker, mit dem KoRe-Katalog. Rechts: Andreas Schlageter, Automatiker, mit dem Basislehrgang 7

8 Rolf Bünzli, Bereichsleiter CAD / Elektronik in Baden und Dättwil Neue Lehrwerkstatt in Dättwil Mitten im ABB Forschungszentrum werden neu unsere Elektroniker Lernenden ausgebildet und profitieren von attraktiven Kundenaufträgen von der high-tech Front. Schon einige Zeit zeichnete sich ab dass die Lernzentren LfW, bedingt durch ihr stetiges Wachstum in den letzten Jahren, an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen stossen würden. Und so war es 2009 an der Zeit, zusätzliche Räumlichkeiten zu mieten. Nach intensiven Abklärungen konnte gegen den Sommer eine Lösung gefunden werden im Forschungszentrum der ABB Schweiz in Dättwil. Unsere internen Abwägungen führten schliesslich zum Entschluss, den Bereich Elektronik nach Dättwil zu verlegen. Während den Sommerferien 2009 wurde daraufhin die Lernstätte Elektronik mit vereinten Kräften ins Forschungszentrum verlegt. Die neue, grosszügige Räumlichkeit wurde innerhalb kürzester Zeit sach- und fachgerecht eingerichtet. Das Mietobjekt befindet sich mitten in einem interessanten, hochtechnologischen Umfeld. Die zentrale Lage bietet unseren Berufslernenden die Möglichkeit, vielseitige und komplexe Projektarbeiten für diverse ABB-Firmen, welche im Forschungszentrum tätig sind, ausführen zu dürfen. Diese Arbeiten sind eine grosse Bereicherung für unsere Ausbildung: die erforderlichen Berufskenntnisse können so praxisbezogen direkt anhand produktiver Aufträge erworben werden, die vielseitigen und abwechslungsreichen Aufgaben unterstützen die Entwicklung unserer jungen Berufsleute ideal. Das unternehmerische Denken und ein hohes Qualitätsbewusstsein werden durch die direkte Nachbarschaft zu Industrieunternehmen geformt. Mit der neuen Raumlösung können wir so von einem Umfeld profitieren, dass die Entwicklung unserer Berufslernenden zu Lebensunternehmern optimal fördert. 8 BILDER: Die neue Lehrwerkstatt in Dättwil

9 Tibor Koromzay, HR + Kommunikation Neues Schlüsselteam fürs Kerngeschäft Um der Entwicklung unserer praktischen Ausbildungstätigkeit in pädagogischer und didaktischer Hinsicht gezielte und koordinierte Impulse zu geben und unsere Kerntätigkeit langfristig weiterzuentwickeln, wurde ein neues Team ins Leben gerufen, unser Pädagogikteam. Dieses sollte einerseits dafür sorgen dass innerhalb der Firma ein einheitlicher Ausbildungsansatz praktiziert werden kann (natürlich mit dem nötigen Freiraum für persönliche Ausgestaltungen) und dass unsere praktisch-didaktische Tätigkeit auf konstant hohem Niveau läuft: Andererseits sollte es auch Trends im Umfeld aufnehmen, mit der aktuellen Lernforschung in Kontakt stehen und fruchtbare Neuerungen in die Firma tragen. Als «gelerntem» Psychologen fiel mir die Leitung des Teams zu, bestehend aus anerkannten und herausragenden Ausbildern aus allen Bereichen. Anfang Jahr nahmen wir unsere Tätigkeit auf, formierten uns als Team und machten eine Auslegeordnung von möglichen ersten Betätigungsfeldern. Um möglichst rasch konkreten Nutzen zu generieren und intern in kompetenter Art sichtbar zu werden entschlossen wir uns als erste Massnahme, kurze Schulungsmodule zu entwickeln für die Einführung von neuen Mitarbeitenden. Diese Kurzmodule sollten neu eintretenden Ausbilder/innen rasch erste Werkzeuge in die Hand geben um ihre Tätigkeit erfolgreich zu gestalten und da bei dieser Tätigkeit der direkte Kontakt mit Berufslernenden der entscheidende Faktor ist, sollte es bei den Schulungsmodulen um entsprechende Themen gehen: Vertiefung unseres pädagogischen Leitbildes, Gesprächsführung, Feedback, Visualisierung, do s and don t s bei der Beziehungsgestaltung mit Jugendlichen. In der zweiten Jahreshälfte waren wir soweit die Module intern anzubieten und testeten sie, indem wir die in den letzten neun Monaten eingetretenen Ausbilder zu Schulungen einluden. Die offensichtlich relevanten Themen, die Vermittlung durch erfahrene Ausbilderkollegen und der mit je zwei Stunden nicht zuletzt auch zeitlich pragmatische Ansatz der Schulungen kamen dabei gut an, so dass wir seit November 2009 in der Lage sind, die Module neu eintretenden Mitarbeitenden bereits in der Einführungsphase individuell anzubieten, oder sie bei Bedarf auch als Refresher durchzuführen. In den nächsten Monaten werden wir bestrebt sein zu erreichen dass alle Teammitglieder alle Module vermitteln können, um terminlich flexibler zu werden und die Kompetenz im Team weiter zu vertiefen. Die nächsten Aufgaben stehen auch schon an: Präzisieren von internen Rollen, Entwickeln von vertiefenden Schulungen, schärfen des «pädagogischen Blicks» innerhalb des Teams, entwickeln der Fähigkeit, anspruchsvolle Situationen systemisch zu betrachten, uns als interne Unterstützer und Berater etablieren, als Team mit Ausstrahlungskraft wachsen usw. «and the ship sails on», und es bleibt spannend. BILD: Lukas Gautschi, Ausbilder bei den Lernzentren LfW, mit einem Lernenden 9

10 Susanne Heubi, Ausbilderin für Kaufleute am Standort Zürich Racing to the top Schweizer Formula Student Team gewinnt dynamische Disziplinen in Silverstone Das Schweizer Formula Student Team «AMZ Racing» hat am Sonntag, 19. Juli 2009 am internationalen Ingenieurs-Wettbewerb mit ihrem selbst entwickelten und gebauten Formula Student-Rennwagen «simplon» in Silverstone sensationell den Sieg in den Fahrdisziplinen geholt. Darüber hinaus konnte das Schweizer Team in der wichtigsten Teilwertung, dem «Endurance»-Rennen über 22 km, die Bestzeit realisieren. Im Gesamtklassement belegte das Team in einem internationalen Konkurrenzfeld von 82 Teams den hervorragenden dritten Schlussrang. Besonders beeindruckt hat die Judges aus der Formel 1 und der Automobilindustrie die technische Teamleistung des Schweizer Studententeams. Mit lediglich 10 Mitgliedern aus den Hochschulen ETH Zürich, Berner Fachhochschule für Automobilitechnik und Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften stellte das «AMZ Racing»-Team, das kleinste der Top 5 Teams in Silverstone. Die Lernzentren LfW haben unzählige Dreh- und Frästeile für das Fahrzeug im Bereich Chassis, Antrieb und Fahrwerk mit höchsten Anforderungen an Toleranzen und Materialqualität gefertigt. Die Qualität und Dauerhaftigkeit der Bauteile haben den Erfolg erst möglich gemacht. ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN AMZ-RACING TEAM UND DEN LERNZENTREN LFW IN ZÜRICH. Die Zusammenarbeit zwischen dem AMZ-Racing Team der ETH Zürich und den Lernzentren LfW war ein gegenseitiges Miteinander. Dieses dauerte von Anfang April 2009 bis Ende Mai Das AMZ Team brachte ihre Zeichnungen und Ideen und wir stellten unsere Manpower zur Verfügung. Waren Wünsche fertigungstechnisch zu aufwendig oder nicht herstellbar, konnten wir unsere Ideen einbringen, so dass solche Teile für die Fertigung angepasst werden konnten. Auch unser Know-how bei fräs- und drehtechnischen Belangen war gefragt. Für kurzfristige Änderungen und Anpassungen konnten sich die Studenten immer wieder auf unser Polymechaniker EFZ und Anlagen- und Apparatebauer Team verlassen. Fast täglich fand der Austausch per Telefon oder per mit den Studenten statt. Diese waren jederzeit sehr freundlich und hilfsbereit. Die gegen seitige Motivation steigerte die Arbeit. Bei unseren Berufslernenden und Ausbildern war die Motivation sehr hoch, da ihnen bewusst war, wie komplex die Arbeit war und vor allem, was es für Auswirkungen gehabt hätte, wenn sie nicht sorgfältig gearbeitet hätten (zum Beispiel Versagen der Bremsen, der Gurtenhalter oder Probleme beim Fahrwerk). Auch die Studenten der ETH konnten von den Lernzentren LfW einiges profitieren. Sie lernten nicht nur 2D Zeichnungen kennen sondern vor allem auch, wie man diese praxisgerecht umsetzt. Viele Testversuche prägten die Arbeit: wie zum Beispiel verklebt man ein Karbonrohr richtig mit den Alu-Inserts? Oberflächenrauheit, verschiedene Klebstoffdicken etc. spielten hier eine Rolle. Insgesamt haben wir für das AMZ-Racing Team über 200 Einzelteile hergestellt. Als Highlight durften wir am Elternbesuchstag vom 7. Mai 2009 das Vorgänger-Fahrzeug «Maloja» inkl. Crew vom AMZ-Racing als unsere Gäste begrüssen. Bei dieser Gelegenheit konnte manch einer seinen Eltern stolz erzählen, welches Teil er mit gefertigt hatte. Wir freuen uns auf eine erneute Zusammenarbeit mit dem Team von AMZ- Racing im Jahr 2010! 10 BILDER (VON OBEN NACH UNTEN): unser Team, Lenkung, Klebversuche

11 Romano Maccagnan, Ausbilder für Elektronik am Standort Rheintal Projekt Dichteprüfanlage Im Februar 2009 erhielten wir von der Firma Vectronix eine Anfrage für den Bau einer Dichteprüfstation. Dabei sollten Ferngläser mit eingebautem Nachtsichtgerät auf ihre Dichtheit geprüft werden. Die Vorgaben waren komplex, das Projekt musste mit Lernenden im zweiten Lehrjahr fast komplett neu geplant und erarbeitet werden. Im März erhielten wir ein knapp gehaltenes Pflichtenheft. In mehreren Sitzungen klärten wir sämtliche Funktionen und Bedingungen. Wir einigten uns auf einen Abgabetermin Mitte Juni für den ersten Prototyp. Wir verpflichteten uns, eine funktionsfähige Anlage zu liefern, welche dann durch Vectronix im Betrieb noch optimiert und angepasst werden würde. Die Wartung und Instandhaltung würde über Vectronix erfolgen, wir würden technischen Support bieten falls nötig. Die Dichteprüfanlage musste gleichzeitig bis 20 verschiedene Prüflinge auf Dichtheit, bei Druck und Vakuum, prüfen. Dabei wird die Druckänderung mit einer Genauigkeit von 0.5 mbar gemessen und protokolliert. Die Messdaten müssen direkt in einem Excel-File gespeichert werden und über das Netzwerk jederzeit abgefragt werden können. Zusätzlich können die Messdaten und Ereignisse per versendet werden. Nach jeder Messung müssen die Prüflinge mit Stickstoff automatisch gespült und auf Umgebungsdruck gefüllt werden. Die Bedienung der Anlage erfolgt über ein 15 Zoll Touchpanel bzw. eine HTML-Seite (Internetseite), welche von jedem zugangsberechtigten Rechner geöffnet werden kann. Über das Panel können vorgegebene Messprogramme gewählt oder selber erstellt werden. In einem ersten Konzept, sollte jeder Prüfling einzeln gemessen werden. Ein Folgekonzept beinhaltete eine Messeinheit mit der die Prüflinge in mehreren Durchläufen nacheinander gemessen werden. Dies optimierte die Materialkosten, das Programmieren der SPS war dafür umso komplizierter und erforderte meinen Einsatz, da Lernende im zweiten Lehrjahr damit zum Teil überfordert waren. Abgesehen davon wurde der komplette Auftrag von den Lernenden abgewickelt. Die ganze Anlage wurde in einen Schaltschrank eingebaut. Bei einer Anlage traten dann bei der Spannungsumwandlung Probleme auf, so dass die Schutzeinrichtung der Vakuumpumpe immer auslöste. Bei der Prüfung und Inbetriebnahme in bei uns war dieses Problem noch nicht aufgetreten. Deshalb wurden bei den neuen Anlagen die Vakuumpumpen ersetzt durch eine pneumatische Druckschaltung, welche einwandfrei funktioniert. Während des Prototypenbaus Ende Mai erhielten wir einen Zweitauftrag für eine Anlage, welche Mitte Juni ausgeliefert werden musste. Da der Prototyp nicht fertig war, vereinbarten wir die Lieferung auf Anfang Juli, wo wir dann gleich zwei Prototypen ablieferten. Durch die eingebaute Ethernetschnittstelle und einen Web-Server war die Inbetriebnahme und Optimierung der Anlagen von hier aus ohne weiteres möglich. Zurzeit arbeiten wir schon an zwei weiteren Anlagen. Auch diese werden in andern Ländern eingesetzt und von hier aus gewartet. Hoffen wir, dass noch weitere folgen. BILDER (VON OBEN NACH UNTEN): Display Touchpanel, Schaltschrank Aussenansicht, Schaltschrank Innenleben 11

12 Daniel Widmer, Ralf Martin, Ausbilder für Automation und Elektrotechnik bzw. für Mechanik am Standort Birr Projekt Wafer-Anlage Silizium Wafer sind der Grundbaustein für die Herstellung von diversen elektronischen Bauelementen, hauptsächlich von auf Halbleitern basierenden integrierten Schaltungen (IC s). In unserem Fall werden diese Wafer, produziert von ABB Semiconductors, für Leistungs-Thyristoren (elektronische Schalter) benötigt. Diese werden z.b. in Kraftwerken für die Stromaufbereitung z.b. für unser 230 VAC Netz eingesetzt. Für die Lackierung der Silizium Wafer benötigte unser Kunde eine entsprechende gesteuerte Vorrichtung. In der ersten Phase konnten erhielten wir den Auftrag für vier Fertigungszellen mit Zusammenbau, Verdrahtung, Verschlauchung und der Inbetriebnahme. Die mechanischen und elektrischen Komponenten wurden für diese ersten vier Anlagen ganzheitlich vom Kunden geliefert. Im Juni erhielten wir von ABB Semiconductors eine weitere Anfrage für vier Anlagen. Nach Besprechungen und erfolgreicher Präsentation unseres Maschinenparks im Bereich der mechanischen Ausbildung konnten wir zusätzlich auch den Auftrag für die Herstellung der mechanischen Komponenten gewinnen. Durch den Gewinn der mechanischen Produktion wurden wir im Automationsbereich viel flexibler, dies dank der genauen Planung welche uns ermöglichte, die Einzelteile nach einer genauen Prioritätenliste sequenziell herzustellen. Nach der mechanischen Produktion durften die Polymechaniker Lernenden beim Zusammenbau der einzeln gefertigten Bauteile ihren Erfolg selbst überprüfen. Dabei handelte es sich z.b. um Baugruppen mit Lagetoleranzen von 0,02 mm mit schnell laufenden Lagern und Antrieben. Aus ein paar Stahlträgern begann sich ein Grundrahmen zu entwickeln. Der Fortgang des Projektes spornte die Lernenden weiter an die kniffligeren und anspruchsvolleren Einzelteile zu fertigen. Unterdessen wurden im Automatiker Bereich vier Steuerungen, die eine SPS sowie ein Touch Panel enthielten, bis auf die fehlenden Komponenten verdrahtet. Ebenfalls wurden die einzelnen bereits von den Polymechanikern zusammengebauten Bauteile im Bereich Automatik mit Spannung entgegengenommen. Durch die gute Zusammenarbeit konnten die Automatiker Lernenden sich 100 % auf die Verdrahtung, Beschriftung und Verschlauchung der einzelnen Komponenten konzentrieren. Die Sensoreinstellungen für die Positionsangaben der beweglichen Bauteile wurden mit einem Sensorprüfgerät bis zu der Inbetriebnahme provisorisch eingestellt. Für uns Ausbilder war diese Anlage ein anspruchsvolles und zugleich herausforderndes Projekt, welches die Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgattungen nicht besser wiedergeben könnte. Wir möchten den Lernenden auf diesem Weg ein grosses Kompliment für ihren entgegengebrachten Einsatz aussprechen. Daniel Widmer Ausbilder für Automatiker & Ralf Martin Ausbilder für Polymechaniker, Lernzentren LfW, Standort Birr

13 ERFAHRUNGSBERICHT: FLORIAN HERTIG AUTOMATIKER IM 2. LEHRJAHR In das Projekt-Waferanlage starteten wir Berufslernenden mit der Aufteilung der Arbeiten, jeder war für eine Aufgabe zuständig. Darunter waren beispielsweise die Terminplanung, die Bestellungen, die Eingangskontrolle aber natürlich auch das Verdrahten und Montieren der Bauteile. Der Start war eine sehr grosse Herausforderung, da wir diese Anlagen zuvor nicht kannten. Wir mussten uns nach bereits vorhandenen Fotos und den Schemata orientieren. Da es noch einige Anpassungen gab, sind wir sehr froh, dass die mechanischen Bauteile auch in den Lernzentren LfW gefertigt wurden. So konnten wir schneller Fehler beheben und kamen schneller voran. Durch die abwechslungsreiche Arbeit konnten wir viele Lernziele abdecken. Das Arbeiten im Team hat uns Freude bereitet, denn involviert waren fast alle. Bald sind die Anlagen fertig, wir freuen uns natürlich auf die Inbetriebnahme und sind gespannt ob alles klappt. ERFAHRUNGSBERICHT: MEHMET MALGIR POLYMECHANIKER IM 4. LEHRJAHR «Ich konnte mir im Bezug auf diesen Auftrag zusätzliche Fähigkeiten aneignen, z.b. im Bereich der Produktionsunterstützung, denn ich konnte mich schon von Anfang an in die Arbeit hineindenken und die Produktions- und Montageabläufe der verschiedenen Bauteile merken. So erreichte ich eine sehr gute Wissensbasis in dem Projekt. Anfangs war es relativ leicht das Gehäuse zusammenzustellen und zu montieren. Was uns einige Male zurückgeworfen hat, waren einige Unklarheiten über einzelne Bauteile. Nichts desto trotz meisterten wir unsere Arbeit sauber und termingerecht. Gegen Schluss wurde es immer heikler, da wichtige Teile (z.b. die hot plates) montiert werden mussten und dabei viel Geschick und Technik gefragt war. Den Spinner und den Bowl zu montieren waren die lehrreichsten Erfahrungen in der Montage, denn ich wusste nicht, dass man Kugellager auch falsch herum einsetzen und damit die Richtigkeit des Bauteils gefährden konnte. Spass machte es mir auch denn die Zusammenarbeit mit Lernenden und Ausbildern war sehr angenehm. Teamwork à la Lernzentren LfW. Im Grossen und Ganzen war dieses Projekt für mich sehr lehrreich, denn ich konnte die Produktion unterstützen und montieren, zwei Tätigkeiten die ich im Vorfeld noch nicht vertieft hatte.» BILDER (VON OBEN NACH UNTEN): Von oben nach unten: unser Team, Steuerung, Aufbau Waferanlage 13

14 Sigrid Reif, Aprenticeship Management, Alstom (Schweiz) AG Zusammenarbeit zwischen Alstom (Schweiz) AG und Lernzentren LfW Alstom ist eine weltweit führende Infrastrukturanbieterin in der Stromerzeugung und im Schienentransport. Das Unternehmen setzt den Massstab für innovative und umweltfreundliche Technologien. Alstom ist bekannt für ihre Hochgeschwindigkeitszüge und für ihre vollautomatischen U-Bahnen der neuesten Generation. Zudem installiert das Unternehmen schlüsselfertige integrierte Kraftwerkslösungen und bietet eine breite Palette von Kraftwerksdienstleistungen für eine umfangreiche Auswahl an Energiequellen an, wie Wasser, Gas, Kohle und Wind. Die Alstom-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als Personen in 70 Ländern. ALSTOM (Schweiz) AG ist der grösste private Arbeitgeber im Kanton Aargau, über Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen Standorten. Mit einer zukunftsgerichteten, praxisbezogenen und attraktiven Berufsausbildung sollen genügend Nachwuchskräfte für ALSTOM (Schweiz) AG und den Arbeitsmarkt Schweiz sichergestellt werden. Zurzeit absolvieren ca. 200 Lernende in fünf verschiedenen Ausbildungsberufen (Polymechaniker, Kaufleute, Automatiker, Informatiker und Logistiker) ihre Ausbildung bei uns. Jedes Jahr starten für uns ca. 65 Lernende ihre Grundausbildung bei den Lernzentren LfW in Baden. ALSTOM (Schweiz) AG ist dem Ausbildungsverbund Lernzentren LfW in Baden angeschlossen. Die Zusammenarbeit mit den Lernzentren LfW beruht auf eine langjährige, partnerschaftliche Beziehung davon profitieren sowohl Alstom als auch unsere Lernenden. Wie überzeugend das Ausbildungssystem im Verbund funktioniert, hat sich im Finanzkrisenjahr 2009 gezeigt, so konnten wir die Ausbildungsplätze wie geplant ausbauen. In der Grundausbildung können die Lernenden Fertigkeiten und Fähigkeiten erwerben, die sie am künftigen Firmenausbildungsplatz umsetzen. Mit diesem Rüstzeug leisten die Jugendlichen produktive Arbeiten und können dem Druck am Arbeitsplatz gut begegnen. Vor allem in Zeiten von Arbeitsplatzunsicherheit und Umstrukturierungen ist dies eine Bereicherung sowie eine Entlastung für die übrigen Mitarbeitenden. BILDER: Aus der Welt von Alstom

15 Lernende erleben bei Alstom, wie Menschen aus verschiedenen Nationen zusammenarbeiten. Ihre Lehrlingsbetreuer befähigen sie, sich Kompetenzen anzueignen, welche auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen gefragt sind dafür werden die Alstom-Betreuenden durch die Lernzentren LfW in mehrtätigen Seminaren und in Gesprächen vorbereitet. Persönliche und fachliche Weiterbildung werden während der ganzen Berufsausbildung, sowohl für Betreuende als auch für Lernende, von Alstom und den Lernzentren LfW gefördert. Die Lernenden profitieren von einer umfassenden Prüfungsvorbereitung seitens der Lernzentren LfW und den Alstom-Betreuenden. Auch im Krisenjahr 2009 konnten ca. 70% der 46 Lehrabgänger nach dem erfolgreichen Abschluss weiterbeschäftigt werden. Durch den ständigen Austausch mit den Ausbildungsverantwortlichen der Lernzentren LfW werden unsere Lehrlingsbetreuenden bei der Umsetzung von Bildungsreformen kompetent begleitet. Unser gemeinsames Anliegen, die Qualität und das Image der Berufsbildung laufend zu verbessern, resultiert in der engagierten Mitarbeit von Mitarbeitenden der Lernzentren LfW und Alstom in Gremien und Workshops. Schnuppertage bei den Lernzentren LfW und bei Alstom sind eine notwendige Entscheidungsgrundlage für die Berufswahl. Trotzdem kann es vorkommen, dass während der Ausbildung, Unsicherheiten auftauchen, ob die Berufswahl richtig war. Die Beratung und Begleitung der Jugendlichen erfordern von den Ausbildungsverantwortlichen der Lernzentren LfW viel Fingerspitzengefühl und ein hohes Engagement für individuelle Lösungen. Wir sind stolz, dass viele unserer Lehrlingsbetreuenden ehemalige Lernende sind, die heute ihre positiven Erfahrungen weitergeben und ihre guten Kontakte mit den Lernzentren pflegen. Für uns der beste Beweis, dass die Berufsbildung im Ausbildungsverbund für alle Beteiligten ausgezeichnet läuft. 15

16 Jelena Draguljic, Assistant Human Resources und Ausbildungsverantwortliche bei Escatec Switzerland AG «Unsere Lernenden sind in guten Händen» ESCATEC Switzerland AG mit heute ca. 240 Mitarbeitenden ist ein Mitglied der ESCATEC-Gruppe, welche sich als voll integrierter Anbieter für elektronische und mechatronische Konstruktions- und Fertigungslösungen profiliert hat. Unsere Kunden sind in den Bereichen Industrieelektronik, High- End Consumer, Audio / Video, Medizin u.ä. tätig. Der Standort in Heerbrugg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von anspruchsvollen und komplexen Elektronikgeräten. Wir sind seit der Eröffnung des Standortes Rheintal im Jahr 2005 Mitglied bei den Lernzentren LfW und bilden in enger Zusammenarbeit unsere technischen Lernenden mit ihnen aus. Aufträge können gleich über die Strasse abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang war es für uns klar, sich den Lernzentren LfW anzuschliessen. Im Jahr 2003 haben wir unsere ersten Lernenden eine Kauffrau und einen Elektroniker angestellt. Heute beschäftigen wir insgesamt 13 Lernende vier weitere beginnen ihre Lehre im Sommer Wir bilden hauptsächlich Elektroniker, Automatikmonteure, Elektronikbauteilmonteure und Kaufleute aus. Alle ausser die kaufmännischen Lernenden starten ihre Lehre bei den Lernzentren LfW und absolvieren ihre Grundausbildung dort. Nach der Grundausbildung werden die Lernenden in verschiedensten Abteilungen in der ESCATEC eingesetzt. Sie arbeiten rotierend in der Handarbeit bis hin zum Einsatz im Research & Development produktiv an ESCATEC Produkten. Wir schätzen die enge Zusammenarbeit mit den Lernzentren LfW sehr. Vor allem können wir dank ihnen eine vollumfängliche Grundausbildung sicherstellen. ESCATEC Switzerland AG selbst hat nicht die notwendigen Voraussetzungen (Räumlichkeiten, Zeit- und Kostenaufwand) und Ressourcen dazu. Während der Lehrzeit besuchen unsere Lernenden immer wieder die vom Lehrmeisterverband organisierten überbetrieblichen Kurse bei den Lernzentren LfW und bereiten sich optimal auf das Qualifikationsverfahren vor. Wir können mit grossem Stolz erwähnen, dass alle unsere Lernenden mit der Note 5.0 und höher ihre Lehre abgeschlossen haben. Dies ist letztendlich auch der professionellen und umfangreichen Ausbildung bei den Lernzentren LfW zu verdanken. Auch die Lernenden freuen sich über die Zeiten bei den Lernzentren LfW. Besonders beeindruckt sind sie jeweils vom Basislager, an welchem die ESCATEC Lernenden auch teilnehmen dürfen. Jedes Jahr gehen alle Lernenden im 1. Lehrjahr zusammen für eine Woche ins Lager z.b. ins Tessin, um sich kennen zu lernen. Dort werden auch erste Hausregeln besprochen, Übungen zur Förderung der Kommunikation sowie Selbstkompetenz, Teamübungen und natürlich auch Freizeitaktivitäten durchgeführt. Die Betreuung der Lernenden durch die Ausbildner ist ausgezeichnet. Langjährig erfahrene sowie auch junge Betreuer und Betreuerinnen haben einen sehr guten Draht zu den Lernenden. Aufgrund ihrer ausgeprägten Kompetenzen bereiten sie unsere Lernenden optimal auf den Berufsalltag vor und geben ihre Werte und Erfahrungen sehr gerne weiter. Wir sind überzeugt, die Lernenden in kompetente Hände zu geben und hoffen, dass diese Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert. 16 BILD: Teamaufgabe im Basisseminar

17 Tibor Koromzay, Leiter HR + Marketing Festigung der Marke «Lernzentren LfW» Das Jahr 2009 war geprägt von vielfältigen Marketingaktionen mit dem Ziel, unser Zielpublikum auf verschiedenen Kanälen anzusprechen und dieses Zielpublikum ist komplex: einerseits wollen wir Jugendliche und deren Beeinflusser in der Phase der Berufsfindung und Lehrstellensuche erreichen mit dem Ziel, hervorragend geeignete Bewerber und Bewerberinnen für unsere Lehrstellen zu gewinnen. Des Weiteren sprechen wir die breite Öffentlichkeit an und möchten unseren Bekanntheitsgrad erhöhen, und schlussendlich soll unser Auftritt gegenüber bestehenden und potentiellen Firmenkunden ansprechend, professionell und umfassend sein. «LERNZENTREN LFW WENT HOLLYWOOD» In den Monaten Mai, Juni und September waren wir in den grossen Kinos unserer Einzugsbiete mit unserem Kinospot präsent: jeden Tag, jede Vorstellung. Zusätzlich steht der Spot als Download in diversen Datenformaten auf unserer Website zur Verfügung und wurde bereits rund tausend Mal heruntergeladen ein kleiner Abstecher ins virale Marketing, in der Hoffnung dass der Spot sich auf den Handys von lernhungrigen Jugendlichen einen Platz erobert INSERATE: GRÖSSER, MEHR, RAFFINIERTER Einen Schwerpunkt 2009 bildete unsere erhöhte Präsenz in Printprodukten mit Inseraten. Dabei waren wir einerseits in der Tagespresse vertreten, in bis zu ganzseitigen Formaten. Daneben haben wir uns in auf den ersten Blick wenig naheliegenden Titeln engagiert, die wir als für unsere Zielgruppen interessant eingeschätzt haben. Zur Unterstützung der Evaluation solcher Aktionen erweiterten wir unsere Website um ein Linktracking das uns erlaubt, Aufrufe unserer Website bestimmten Inseraten zuzuordnen. Des Weiteren haben wir in Publikationen inseriert, die die Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren begleiten, so z.b. in der Broschüre «click it!», welche Jugendlichen und Erwachsenen Tipps für den Umgang mit dem Internet vermittelt. WEB 2.0 Im Online-Bereich haben wir begonnen die Funktionalität und Vernetzung von web 2.0-Applikatonen zu nutzen und haben Inserate geschaltet, die verknüpft sind mit für uns relevanten Schlüsselwörtern. Durch die Vernetzung von verschiedenen Anbietern und sozialen Netzwerken erreichen wir auf diese Weise Jugendliche an ihren bevorzugten Orten im Netz.

18 TAG DER OFFENEN TÜR AN ALLEN STANDORTEN Diese Veranstaltungen haben Einzug gehalten in unser Standardrepertoire und haben sich 2009 erfolgreich weiter entwickelt, mit gegenüber 2008 gesteigerten Besucherzahlen, intensivierter Werbung im Vorfeld und durchwegs äusserst positiven Rückmeldungen der Besucher und Besucherinnen. AB09 IN LENZBURG MIT AUFPOLIERTEM AUFTRITT Die Berufsschau 2009 war punkto Messeauftritte der grösste Brocken. Für diesen Event der alle zwei Jahre stattfindet haben wir unseren Messeauftritt mit zusätzlichen Displays bereichert, die einerseits unsere Berufe genauer vorstellen und andererseits unsere Ausbildungspartner und deren Engagement in der Berufsbildung sichtbar machen. Die Displays sind modular verwendbar und leisten uns auch gute Dienste bei Schulbesuchen oder ähnlichen Anlässen. Neben der AB09 waren wir auch am Standort Zürich an der Berufsmesse an der Züspa und im Rheintal an der OBA vertreten. WEBSITE OPTIMIERUNG UND ERNTE Unsere aktuelle Website ist seit sechzehn Monaten online; bei der Konzipierung lag unter anderem auch ein Augenmerk auf die berühmte Suchmaschinenoptimierung; wir haben uns für einen nachhaltigen Ansatz entschieden, dessen Effekte erst nach einiger Zeit zum Tragen kommen. Die Entwicklung der Resultate im Jahr 2009 hat gezeigt, dass wir die Früchte dieser Arbeit jetzt ernten und konsistent gute Platzierungen erhalten. SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN «INNEN» UND «AUSSEN» Als flankierende Massnahmen, die im Sinne eines multichannel marketing unseren Gesamtauftritt unterstützen, haben wir weitere Schritte getan: give aways in Form von Stressbällen unterstützen einen positiven Eindruck gegenüber Jugendlichen die uns besuchen, sei es zu Berufsfindungszwecken, zum Schnuppern oder als Bewerber; die Neugestaltung des Eingangsbereiches am Standort Zürich vermittelt Besuchern einen professionellen, freundlichen und modernen Eindruck (und das nicht nur am Eingang, versteht sich ); schliesslich sind wir dazu übergegangen, unseren Lernenden ihre Ausbildungsunterlagen in Ordnern abzugeben die in unserem Corporate Design gestaltet sind. Dies konnten wir in Zusammenarbeit mit der Swissmem sehr effektiv organisieren. Die Massnahme trägt weiter dazu bei, unseren Look zu verankern und erhöht so weiter den Wiedererkennungswert unserer Marke und unseres visuellen Auftritts. Tibor Koromzay HR + Kommunikation 18 BILDER (VON OBEN NACH UNTEN: Tag der offenen Tür, AB09, Inserate, Eingangsbereich Standort Zürich

19 Stand per 1. Januar 2009 Mitglieder und Vorstand KERNMITGLIEDER Leicom AG, Winterthur Mechtronik AG, Turgi ABB Schweiz AG, Baden Microsoft Schweiz GmbH, Wallisellen ALSTOM (Schweiz) AG, Baden MOS-TANGRAM, Boswil Bombardier Transportation (Schweiz) AG, Zürich NATIONAL INSTRUMENTS, Ennetbaden Leica Geosystems AG, Heerbrugg Nicolis AG, Bachenbülach Novitronic AG, Zürich MITGLIEDER Oerlikon IT Solutions, Pfäffikon Ruag Space AG, Zürich ABB Capital BV, Zürich Parkem AG, Baden-Dättwil ABB Lehrlingsmusik, Baden PMZET Präzisionsmechanik GmbH, Zürich ABB Technikerschule, Baden Polyma GmbH, Werrikon ATS Wickel- und Montagetechnik AG, Würenlos Polymeca AG, Heerbrugg Avadis Vorsorge AG, Baden Rägi Service AG, Regensdorf Bacher AG, Reinach Roland Meier AG, Würenlingen Bachofen AG, Uster Satrotec AG, Dielsdorf Bauwerk Parkett AG, St. Margreten SCHWARZ AG Feinblechtechnik, Würenlingen Berufsfachschule BBB, Baden Service 7000 AG, Netstal BIOTRONIK AG, Bülach Stellba Schweisstechnik AG, Dottikon Blue Network Systems AG, Affoltern a.a Südo AG, Zürich brüco swiss AG, Rümlang Swissmem Berufsbildung, Winterthur Cafina AG, Hunzenschwil SwissOptic AG, Heerbrugg Center for Young Professionals of Banking, Zürich swisst.net, Volketswil Comsys Bärtsch AG, Rüschlikon Tecan Schweiz AG, Männedorf CONTROL TECHNIQUES AG, Birmenstorf Thomson Broadcast & Multimedia AG, Turgi EAO AG, Olten Transtop AG, Turgi Electrolux AG, Zürich TSL Technik, Systeme, Lösungen AG, Turgi Eltecna AG, Zürich Varian Medical Systems Imaging Laboratory Enics Schweiz AG, Turgi GmbH, Baden-Dättwil ESCATEC Switzerland AG, Heerbrugg Vectronix AG, Heerbrugg ETAVIS Installationen AG, Zürich W & T Mechanik, Dällikon ETM Energie Technik Meier AG, Zürich Weiss AG, Walzenhausen EuropTec AG, Oftringen Widmer Felix Metalbearbeitung AG, Würenlingen Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaftsschule KV Baden-Zurzach, Baden Technik, Windisch WPS Procurement Service, Gebenstorf Gericke AG, Regensdorf X-Rite Europe GmbH, Regensdorf Glessman AG, Rüthi (SG) Zühlke Engineering AG, Schlieren Greiner Packaging AG, Diepoldsau HAEFELI Diamantenwerkzeugfabrik AG, Zürich Häfely Test AG, Basel HAPA AG, Volketswil Hardwasser AG, Pratteln Hauser Steuerungstechnik AG, Wohlen Honeywell AG, Dielsdorf VORSTAND Präsident Konrad Wirthensohn Vizepräsident Peter Leutwiler Mitglieder Beat Kunz Ingo Fritschi Konrad Meier Dr. Eugen Voit Daniel Neeser Christian Schweiger Stéphane Wettstein Dr. Bernd Gellert Josef Oetterli AG, Dällikon J. Weishaupt AG, Höri Läpp-Maschinen AG, Dietikon LB Logistikbetriebe AG, Baden Leica Microsystems (Schweiz) AG, Heerbrugg Kontrollstelle Fluri + Partner Treuhand AG

20 in CHF per 31. Dezember Erfolgsrechnung Grundausbildung Kernmitglieder 13'144'797 12'330'645 Lernendeneinsätze Kernmitglieder 7'038'746 6'916'545 Grundausbildung Mitglieder 1'645'000 1'530'000 Lernendeneinsätze Mitglieder 3'403'902 3'806'180 Lernendenkurzeinsätze 71' '026 Produktion, Dienstleistungen 2'859'782 4'405'750 Aus- u. Weiterbildung 2'394'737 2'226'001 Jahresbeitrag der Mitglieder 83'000 88'000 Betriebsertrag 30'641'029 31'513'147 Materialaufwand 1'916'081 2'631'084 Personalaufwand 20'658'941 19'671'396 Mitarbeitende 10'590'330 9'929'301 Lernende 10'068'611 9'742'095 Übriger Aufwand 6'616'456 7'369'907 Miete 1'886'874 1'755'936 Dienstleistungen, Gemeinkosten 4'310'225 5'177'271 Reparaturen u. Unterhalt 419' '700 Abschreibungen auf Sachanlagen 1'379'957 1'214'991 Betriebsaufwand 30'571'435 30'887'378 Betriebserfolg nach Abschreibungen 69' '769 Zins-Erträge / -Verlust 250' '722 Kursdifferenzen (Verlust / Gewinn) -2'723-2'066 Jahresgewinn 317' '981 20

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