DAS IHK-MAGAZIN AUS DER LANDESHAUPTSTADT FÜR WIESBADEN RHEINGAU-TAUNUS HOCHHEIM

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1 DAS IHK-MAGAZIN AUS DER LANDESHAUPTSTADT FÜR WIESBADEN RHEINGAU-TAUNUS HOCHHEIM

2 » Die richtige Strategie verfolgen «Seit 152 Jahren sind wir der Partner des gewerblichen Mittelstands in Wiesbaden und der Region. In der Firmenkundenberatung entwickeln wir mit Ihnen die passenden Unternehmens-Strategien und begleiten Sie auf Ihrem Weg zur Umsetzung. Ganzheitlich, partnerschaftlich und zu fairen Konditionen. Das unterscheidet uns von anderen Banken. Ihr direkter Ansprechpartner: Holger Klein, Leiter Firmenkundenberatung, Tel

3 EDITORIAL Jugend ohne Perspektiven Foto: Vera Friedrich Dr. Gerd Eckelmann Präsident der IHK Wiesbaden 5,5 Millionen junge Menschen im Alter unter 25 Jahren waren im März in der Europäischen Union arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 23 Prozent, also ist beinahe jeder vierte Jugendliche betroffen. Diese dramatische Zahl erfasst sogar nur diejenigen, die tatsächlich als arbeitssuchend gemeldet sind. Berücksichtigt man alle jungen Menschen, die gerne arbeiten würden, aber keine Arbeit finden, liegt die Zahl sogar bei knapp 8 Millionen. Jeder einzelne von ihnen hat Hoffnungen und Wünsche für sein Leben, will Pläne schmieden, auf eigenen Beinen stehen, sich Wohlstand und etwas Eigenes aufbauen, vielleicht eine Familie gründen, zumindest von der eigenen Arbeit leben können. All dies scheint ihnen verbaut. Dieser Zustand stellt eine der größten politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen für die Verantwortlichen in der EU und ihrer Mitgliedsstaaten dar. Jugendarbeitslosigkeit bedroht die junge Generation bei ihrem Aufbruch in unsere Gesellschaft. Bekannte mögliche Folgen sind Armut, Depressionen, Neigung zum Extremismus in jedweder Form. Viele Jugendliche in unseren Nachbarländern verlieren den Glauben an ein Europa, welches einst persönliche Freiheit und Wohlstand versprochen hat. Um überhaupt die schlimmsten Folgen abzufedern, gibt der Sozialstaat Milliarden aus, löst dabei aber das Grundübel nicht. Das liegt darin, dass die Wirtschaft in einigen europäischen Ländern einen deutlichen Dämpfer bekommen hat und es an Innovationen mangelt. In Krisenzeiten werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Und wenn es um Entlassungen geht, sind die Jungen, das heißt die Mitarbeiter mit der kürzesten Betriebszugehörigkeit, zumeist die zuerst Betroffenen. Die Dramatik zeigt sich daher besonders in Griechenland und Spanien, wo aktuell jeder zweite Arbeitssuchende jünger als 25 Jahre ist. Deutschland hat mit 8 Prozent Jugendarbeitslosigkeit die niedrigste Quote aller EU-Länder. Aber auch bei uns muss alles dafür getan werden, damit die Jugendarbeitslosigkeit nicht wächst, sondern weiter sinkt. Die Voraussetzungen dafür stehen bei uns gut, denn viele Unternehmen suchen gut ausgebildete Arbeitskräfte. Schwierig ist es jedoch für diejenigen, die ohne Schulabschluss oder mit schlechten Deutschkenntnissen dastehen. Deshalb ist eine gute Schulbildung das A und O im Kampf gegen Arbeitslosigkeit. Außerdem gilt es, die Jugendlichen gut auf den Einstieg in eine Ausbildung vorzubereiten. Das unterstützen wir als IHK zum Beispiel mit unserer erfolgreichen Initiative IHK-Wirtschaftsführerschein. Als IHK stellen wir fest, dass unser deutsches System der Dualen Ausbildung in Betrieb und Berufsschule mehr denn je ein Garant für gute Fachkräfte ist. Um dieses fein austarierte und sich ständig erneuernde System beneiden uns viele. Der zweite entscheidende Faktor gegen Jugendarbeitslosigkeit ist eine florierende Wirtschaft. Dafür arbeiten wir Unternehmer jeden Tag engagiert. Dazu müssen aber auch die politischen Rahmenbedingungen passen. Die Höhe der Steuern und das Ausmaß der Bürokratie müssen mit Augenmaß festgelegt werden. Anderenfalls könnte auch hierzulande ein gut funktionierendes System Schaden nehmen. Deutschland profitiert aber auch von seiner dynamischen Gründerkultur, in der junge Unternehmen mit frischen Ideen neue Märkte aufbauen und damit letztlich auch neue Mitarbeiter einstellen. Für das kommende Jahr erwarten die führenden Wirtschaftsinstitute einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 1,9 Prozent. Da werden Auszubildende gesucht. Unsere Jugend hat also Grund, optimistisch in ihre Zukunft zu schauen. Unser Bildungs- und Wirtschaftssystem bietet, auch im europäischen Vergleich, viele Ausbildungsplätze mit sehr guten Bedingungen für den Start ins Berufsleben. HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

4 Inhalt TITEL 05 Kommentar 06 jugend-studien 08 Die Party-Macher 12 Vier Jugend-Stimmen 14 Jugend Stärken : Projekt der Wirtschaftsjunioren 16 IMPULS für Jungunternehmer 18 Nachfolge fürs Tanzparkett ein Interview 20 Junger Unternehmer, alte Autos 22 IHK sucht Prüfer 23 Prüfer im Interview: Frank Schwiebus STAndoRT 24 Serie Wirtschaftsstandorte: Bad Schwalbach 26 Idstein ist Ausgezeichneter Wohnort InTERnATIonAL 28 gastbeitrag von Entwicklungsminister niebel unternehmen 30 Kooperations- und Nachfolgebörse 32 Jubiläen / Meldungen SERVICE 40 Neue Rundfunkgebühr bringt Unruhe MEnSCHEn 41 Im Bilde RubRIkEn 42 Kompakt 44 Neues aus Berlin und Brüssel 45 Kultur: Wiesbaden English Language Theater 46 Termine IHk-FoRuM 47 Wechsel bei Sachverständigen 48 Namensverzeichnis 51 Impressum VERLAGSFOCUS 35 Bauen Industriebau Hallenbau 06 TITEL Sicherheit, Anerkennung, Abwechslung: Was wünschen sich junge Leute noch? Und was bewegt Jungunternehmer? 26 STAndoRT Idstein ist Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte als eine der ersten Kommunen ist Hessen. 28 InTERnATIonAL Zukunftsentwickler werden: Entwicklungsminister Dirk Niebel wirbt um den Mittelstand. 4

5 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Spots zum Titelthema Ju gend Unter Jugend versteht man in der westeuropäischen Kultur und der deutschen Strafmündigkeit die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein, also etwa zwischen dem 13. und 21. Lebensjahr. Diese Zeit wird auch als Adoleszenz bezeichnet, wobei im genannten Zeitabschnitt im Bedarfsfalle das Jugendrecht zum Einsatz kommt. Teenager grenzt das Alter weiter ein: auf englische Zahlwörter, die auf teen enden (13 bis 19 Jahre). Quelle: www. wikipedia.de Jung un ter neh mer Was ist jung? Einer der Begriffe im Zusammenhang mit Unternehmen, der für besonders große Verwirrung sorgt, ist jener des Jungunternehmens. Tatsächlich hat das Lebensalter der Unternehmer mit der Bezeichnung nichts zu tun. In Wirklichkeit bezieht sich der Begriff auf jene Unternehmen, die seit ihrer Gründung maximal fünf Jahre am Markt sind. Quelle: IHK und Jugend Die IHK Wiesbaden unterstützt zum einen Jugendliche bei der Ausbildung, indem sie berät, schlichtet und Prüfungen abnimmt. Ebenso über ihre Lehrstellenbörse, die Ausbildungsmesse oder Projekte wie den IHK-Wirtschaftsführerschein (www.ihk-wiesbaden. de/ausbildung). Zum anderen begleitet sie Gründer und Jungunternehmer von der ersten Beratung zum Businessplan über Gründertage bis hin zur Hilfe bei Krisen (www.ihk-wiesbaden.de/existenzgruendung). Wussten Sie schon, dass der Begriff Jugend historisch gesehen relativ jung ist? Er wurde erst um 1800 häufiger verwandt und diente auch dazu, sich von einer Personengruppe zu distanzieren, die als gefährdet definiert wurde. in Deutschland junge Frauen durchschnittlich mit 21 Jahren von zuhause ausziehen, und Männer mit 23 Jahren, so eine Studie des Statistischen Bundesamtes? 92 Prozent der Jugendlichen ein eigenes Handy besitzen und ihnen der Internetzugang fast genauso wichtig ist wie gute Schulnoten (86 vs. 93 Prozent), so eine Studie des High-Tech- Verbands Bitkom aus dem Jahr 2010? jeder dritte gescheiterte Jungunternehmer riskantes Wachstum für seine Pleite verantwortlich macht, so eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung? rund 65 Prozent der Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsjunioren bereits länger als fünf Jahre am Markt sind? Kommentar Nils Fromm, Vorsitzender des Jugendparlaments Wiesbaden Das Image einer Rentner-, Kurund Beamtenstadt haftet immer noch an Wiesbaden. Daran ändert auch die seit Anfang der 1970er Jahre existierende Fachhochschule oder die kürzlich zugezogene European Business School nicht viel. Wiesbaden ist keine Studentenstadt und kann in dieser Hinsicht nicht mit Mainz konkurrieren. Viele Jugendliche zieht es deshalb auf die andere Rheinseite. Natürlich hat Wiesbaden etwas zu bieten für die Freizeit: zum Beispiel das Kulturzentrum am Schlachthof oder das weit über Wiesbaden hinaus bekannte Festival Folklore. Aber es fehlt eine richtige Kneipenszene eine Tatsache, die nicht nur von jungen Leuten beklagt wird und die vor allem im Winter auffällt, wenn man sich nicht mehr in einen Park setzen kann. Ein großes Problem für Jugendliche sind die hohen Buspreise und die mangelnden Anbindungen, vor allem nachts. Wiesbaden ist eine Autostadt, was vor allem Fahrradfahrer trifft. Viele Schulen haben keinen Anschluss an das Fahrradnetz und die Mentalität vieler Autofahrer gestaltet das Fahren auf den Straßen schwierig. Da trifft es sich gut, dass Ende Februar auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung das 1. Radverkehrsforum zusammentrat, wo unter anderem über einen Ausbau des Radverkehrsnetzes diskutiert wurde. Wiesbaden kann jugendfreundlicher werden und daran wird gearbeitet. Wiesbaden ist keine jugendliche Stadt und wird es ob des demographischen Wandels nicht mehr werden. Trotzdem kann Wiesbaden jugendfreundlicher werden und daran wird gearbeitet. Die Gründung des Jugendparlaments im Jahr 2009 war ein guter erster Schritt. Jugendrelevante Anliegen sind oft nur schwer durchzusetzen, unter anderem, weil viele Wiesbadener Politiker nur bedingt auf die Kommunikation mit Jugendlichen setzen. Dies erleben wir immer wieder, wenn es um Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr oder in Schulen geht. Einen Erfolg erlebten wir dieses Jahr an der Carl-von-Ossietzky-Schule: Nach vielen Protesten gegen die Schließung einigte sich die große Koalition im Februar auf den Neubau der Schule. Nils Fromm ist Vorsitzender des Wiesbadener Jugendparlaments, in dem 31 Jungparlamentarier tagen. Der 19-Jährige will nach dem Abitur Physik studieren. HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

6 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Foto: sgodsc_fotolia Jugend 2.0 Jugendliche sind begehrt: als Zielgruppe für Marketing und Werbung, als Studienobjekte. Reihenweise Studien untersuchen ihre Einstellungen und Wünsche, ihr Verhalten, ihre Bildung, ihre Kaufkraft, ihr Verhältnis zum Geld. Welche Schlüsse ziehen die Erwachsenen daraus? Jugendliche wachsen heute deutlich früher in eine Konsumwelt hinein, die immer komplizierter wird. Ihre Kaufkraft hat in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen, sie sind ein Wirtschaftsfaktor, stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband fest, der vor drei Jahren mehrere Jugendstudien unter die Lupe genommen hat. Demnach geben die Jugendlichen ihr Geld vor allem für Kleidung, Schmuck und Kosmetik aus, gefolgt von Disko- und Kneipenbesuchen. Jugendliche treten heute wie selbstverständlich als Konsumenten am Warenmarkt und in der Freizeit auf, sagt der renommierte Jugendforscher Dr. Klaus Hurrelmann. Auffallend findet der Bielefelder Soziologe, dass an der Spitze der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen solche Aktivitäten stehen, die finanzielle Ressourcen voraussetzen oder mit dem Konsumsektor verbunden sind: An erster Stelle stehen Musik hören, ins Kino gehen, Sport treiben und Fernsehen. Viel Zeit verbringen Jugendliche auch im Internet sie sind die am besten vernetzte Altersgruppe, stellt der Hightech-Verband Bitkom in seiner 2011 veröffentlichten Studie Jugend 2.0 fest. Demnach nutzen 98 Prozent der 10- bis 18-Jährigen das Internet, mit 13 Jahren sind die meisten täglich online. Dennoch: Das Internet verdrängt nicht Freundschaften und Schule, so die repräsentative Erhebung. Demnach sind Freunde, Familie und gute Noten im Leben junger Leute wichtiger als das Netz. 98 Prozent der Jugendlichen sind ihre Freunde wichtig, 86 Prozent sagen dies vom Internetzugang. Das Internet wird von 10- bis 18-Jährigen in drei Bereichen besonders intensiv genutzt: Zur Suche von Informationen, für Multimedia wie Filme und Musik und zur Kommunikation vor allem mit Freunden. Bemerkenswert: Drei Viertel der jungen Nutzer suchen Informationen für Schule oder Ausbildung im Netz. Fast schon selbstverständlich ist für Teenager die Mitgliedschaft in Internet-Gemeinschaften. 77 Prozent sind in Communitys angemeldet, 74 Prozent nutzen sie aktiv. Mit einem Klischee räumt der Mitte April veröffentlichte Kreditkompass der Schufa auf. Die im Auftrag des Wiesbadener Unternehmens erstellte Studie zeigt, dass die Mehrheit der Jugendlichen gut mit Geld auskommt zugleich aber macht sich fast jeder zweite Teenager Sorgen um das Thema. Das Finanzverhalten der jungen Generation ist eindeutig besser als gemeinhin angenommen wird, sagt Dr. Michael Freytag, Vorstandsvorsitzender der Schufa Holding AG. So sei Foto: johny87 - Fotolia 6 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

7 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen die Rückzahlungsquote für Kredite bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren mit 96,6 Prozent fast genauso hoch wie der gesamtdeutsche Durchschnitt. Und die Höhe der Kredite lag sogar deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt von Euro: Euro liehen sich 18- bis 19-Jährige der Statistik zufolge im vergangenen Jahr von der Bank, bei den 20- bis 24-Jährigen waren es Euro. Allgemein seien Jugendliche zurückhaltend, wenn es darum geht, einen Kredit aufzunehmen: 82 Prozent der 18- bis 20-Jährigen haben bisher noch gar keine Kredite aufgenommen. Wenn sie sich Geld leihen, dann vor allem in der Familie und am ehesten für den Autokauf, stellt die Studie fest. Sie zeigt außerdem, dass 78 Prozent der Jugendlichen ihre Ausgaben planen. Mehr als jeder zweite Teenager spart demnach regelmäßig Geld davon 37 Prozent für eine spätere Ausbildung oder ein Studium. Dennoch sieht die Schufa Handlungsbedarf: So fühle sich die junge Generation oft unsicher im Umgang mit finanziellen Angelegenheiten. Mehr als die Hälfte wisse nur lückenhaft über ihre Finanzen Bescheid. Dabei würden Informationen rund um das Thema Geld von 86 Prozent der Jugendlichen als wichtig bis sehr wichtig angesehen. Die Umfrage liefert uns eine realistische Selbsteinschätzung der jungen Generation und zeigt die Unsicherheit an vielen Stellen. In Sachen Finanzbildung bestehen Defizite, die wir ausgleichen müssen, so Freytag. Eine Reihe von Modellen gibt es bereits, um Jugendlichen das Thema Wirtschaft näher zu bringen: von Projekten der IHK und der Wirtschaftsjunioren bis hin zu Azubi-und Schülerfirmen und Gründerpreisen für Schüler. An der Schulze-Delitzsch-Schule in Wiesbaden etwa betreiben Jugendliche einen eigenen Kiosk und lernen dabei die kaufmännischen Tätigkeiten in einem realen Betrieb kennen: SweetBox versorgt die Schüler mit Getränken, Süßigkeiten, belegten Brötchen. Als Mitarbeiter müssen die Jugendlichen den Verkauf und das Lager managen, Bankkonten, Kassen- und Wareneingangsbücher führen, Preise vergleichen und kalkulieren. Nicht nur Schulen, auch Unternehmen lassen die Jugendlichen selbständig wirtschaften: So macht Aldi einige seiner Märkte regelmäßig zur Azubi-Filiale Anfang des Jahres etwa übernahmen Jugendliche im Aldi-Markt an der Hagenauer Straße in Wiesbaden-Biebrich mehrere Wochen lang das Ruder. Die Auszubildenden kümmerten sich um die Dienstpläne, die Warenkontrolle, die Kasse zu ihrer eigenen Zufriedenheit und zu der ihrer Ausbilder, die darin auch eine gute Möglichkeit sehen, die Jugendlichen zu motivieren. Das passt zu den Erkenntnissen der vor drei Jahren veröffentlichten 16. Shell-Jugendstudie: Mit den Herausforderungen in Alltag, Beruf und Gesellschaft gehe die junge Generation pragmatisch um. Prägend für sie sei eine starke Leistungsorientierung: Demnach glauben die Jugendlichen an ihre eigene Karriere und sie lassen sich weder durch die Wirtschaftskrise noch durch die unsicher gewordenen Berufsverläufe und Perspektiven von ihrer optimistischen Grundhaltung abbringen. Text: Melanie Dietz, IHK Wiesbaden HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

8 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Die Party-Macher Unzählige Bars, Restaurants und Clubs laden die Jugend aus Wiesbaden, dem Rheingau und Taunus zum Feiern ein. Wir haben bei fünf Unternehmen, die im Nachtleben aktiv sind, nach ihrem Geschäftskonzept gefragt und danach, wie sie ihre Zielgruppe erreichen. Der Party-Bringer Manchmal passieren doch die schönsten Dinge spontan. Zum Beispiel eine Party. Dann sitzen ein paar Freunde zusammen und was fehlt sind Chips oder Wodka oder etwas anderes. In Wiesbaden gibt es dafür jetzt eine Lösung: Fejzal Reha hat vor zwei Jahren den Party- Lieferdienst Der-Bringer.eu gegründet. Der 26-jährige Wiesbadener hatte die Marktlücke im Selbstversuch entdeckt. Wie saßen zusammen und brauchten noch etwas zum Trinken. Dann hätte einer zur Tankstelle laufen müssen, was ewig dauert. Seit 2010 betreibt Reha auf 100 Quadratmetern einen Spirituosen-Fachhandel in der Rheinstraße. Sein Sortiment umfasst allein 180 Whisky-, 70 Wodka- und 100 Rum-Sorten. Freitags und samstags zwischen 21 und 3 Uhr morgens bringen die Fahrer Lebensmittel und Getränke zu den Wunschadressen der Kunden. Pro Wochenende sind das zwischen 30 und 40 Lieferungen, sagt Reha. Inzwischen höre ich auch raus, ob jemand auch wirklich schon 18 Jahre ist, sagt der Jungunternehmer. Am Anfang sei ihm das schwerer gefallen und bei der obligatorischen Ausweiskontrolle an der Tür habe sich dann der Kunde als minderjährig herausgestellt. Ist aber nicht oft passiert. Vier Mitarbeiter beschäftigt er inzwischen, zwei als Fahrer, zwei im Laden. Die meisten seiner Kunden sind zwischen 18 und 45 Jahre alt. Unsere Kundschaft stammt aus allen Schichten: von den Studenten bis zur Wiesbadener High Society. Diese bestellt dann auch gerne mal an einem Abend drei Liter Edel-Wodka für Euro. Insgesamt läuft der Laden sehr, sehr gut, sagt Reha. Die Party-Institution Entscheidet man sich dann doch auszugehen, beginnt man den Abend meistens in einer der Bars und Restaurants. Schon seit vielen Jahren zieht es die Wiesbadener und Wiesbaden-Besucher ins Spital. Die Wiesbadener Familie Dibes hat das Bar-Restaurant am Kochbrunnen innerhalb von 31 Jahren von einer Crêperie in eine bekannte Adresse entwickelt. Bis März Seitdem ist nicht mehr nur das Publikum jung, sondern auch der Chef. Der 23-jährige Florian Bucher hat das Spital übernommen. Auch er stammt aus einer Wiesbadener Gastronomen-Familie: Sein Vater Gebhardt leitet seit zwölf Jahren unter anderem das Käfer s im Kurhaus. Florian Bucher hat vor kurzem sein Hotelmanagement-Studium in Bad Honnef abgeschlossen und ist jetzt Chef von rund 40 Mitarbeitern. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe, sagt der Neu-Gastronom. Für eine gute Atmosphäre setze ich auf die Fusion von unterschiedlichem, sagt er. Schlips-Träger sollen sich genauso wie Restaurantgäste mit zerrissenen Hosen, Familien und Business-Leute wohlfühlen. Die Kellner tragen bunte Turnschuhe und T-Shirts. Freitag und Samstag öffnet er bis 2 Uhr nachts, ein DJ sorgt für die Musik. Der Party-Würfel Die Gespräche sind geführt und der Hunger gestillt, dann geht s weiter in einen der Wiesbadener Clubs, zum Beispiel das Cubique. Manche betonen den Namen auf der ersten Silbe, andere auf der letzten. Das stimmt beides, beruhigt Marketingchef und DJ-Booker Thomas Grümmer. Seit sechs Jahren gibt es den Club in der Taunussstraße, 8 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

9 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Weil unser kostbarstes Gut Ihre Zufriedenheit ist. Ist das Commerzbank Geschäftskonto mit Zufriedenheitsgarantie* die richtige Wahl für Sie und Ihren Betrieb. Wir garantieren Geschäftskunden: Zufriedenheit oder Geld zurück.* Sichern Sie sich mit dem Commerzbank Geschäftskonto die partnerschaftliche Unterstützung einer der größten Filialbanken Deutschlands. So profitieren Sie wie bereits über 1 Million Geschäftskunden von exzellenten Zahlungsverkehrslösungen, fairen Konditionen sowie der individuellen Beratung durch mehr als Geschäftskundenberater. Als die Bank an Ihrer Seite garantieren wir mit unserem Geschäftskonto Ihre Zufriedenheit oder Sie bekommen Ihr Geld zurück. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin unter oder unter * Zufriedenheitsgarantie gültig für alle Geschäftskontomodelle, mit Ausnahme von Konten mit individueller Konditionsvereinbarung. Bei Nichtgefallen Gutschrift der tatsächlich gezahlten Monatspauschalen für 1 Jahr. Voraussetzung: aktive Kontonutzung über mind. 1 Jahr (mind. 5 monatl. Buchungen über je 25 Euro oder mehr) und nachfolgende Kontokündigung unter Angabe von Gründen binnen 15 Monaten nach Kontoeröffnung. Angebot gültig für alle Geschäftskontoeröffnungen ab HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

10 TITEL JugEnD VOn JungEn unternehmen und JungEn ZIELgRuppEn Grümmer ist von Anfang an dabei. Bei uns denkt man nicht sofort an einen Club, wenn man die Hausfassade sieht, sagt der Ex-DJ. Das sieht aus, als betrete man einen Altbau. Ist man dann drin, versteht man den Namen. Würfelförmig ist der Gastraum. Die Kernzielgruppe des Cubique liegt zwischen 18 und 27 Jahren, eben Leute, die regelmäßig ausgehen, so Grümmer. Einmal pro Monat gibt es die Studi-Nacht für Studenten. Bis zu 400 Gäste fasst der Club, dessen Tanzfl äche von einer Galerie umgeben ist. Einmal im Monat spielt die King Kamehameha Liveband im Cubique. Auch mit Happy Hours, Geburtstagsspecials oder Facebook-Aktionen gewinnt Grümmer Gäste. Die Park-Party Eine von vielen anderen Möglichkeiten wäre, ins Park Café zu gehen wenn die Türsteher einen einlassen. Besonders für die Sonntagsnächte ist der Club bekannt. Wenn montagmorgens die ersten Linienbusse fahren, ist bei mir immer noch was los, sagt Geschäftsführer Kaan Gökalp. Er hat die geschichtsträchtige Disko 2006 wiedereröffnet. Vorher hatte er sie als Bauingenieur zusammen mit dem Mannheimer Investor Ahmet Akkus für drei Millionen Euro umgebaut und renoviert begann die schillernde Geschichte des Cafés. Schon immer zog es Prominente in das Lokal auf der Wiesbadener Rue: Elvis Presley, Josephine Baker, Udo Jürgens, Hans Albers, Frank Sinatra waren da. Heute paart sich die jugendstilartige Bauweise mit moderner LED-Technik. 70 Prozent der Gäste sind zwischen 23 und 35 Jahren alt. Geschäftsführer Gökalp ist jeden Abend präsent: Ich bin jeden Abend der, der die Tür aufschließt und der, der sie auch wieder abschließt. Ich war seit sieben Jahren nicht in Urlaub. Inzwischen ziehe es, so der Vollblutgastronom, auch wieder Promis wie Bülent Ceylan, Sylvie van der Vaart oder Ralf Möller in seinen Laden. 700 bis 800 Leute feiern in der Regel pro Abend bei uns, sagt Gökalp. Doch es lief nicht immer so gut für die neuen Betreiber. Sechs Wochen nach der Eröffnung war das Park Café erstmal für zweieinhalb Jahre leer, da die ehemaligen Gäste das Park Café boykottiert haben, sagt Gökalp. Schließlich hätten sie es aber geschafft eine komplett neue Generation für das Park Café zu begeistern. Der Après-Partybus Hat man genug getanzt und gefeiert, geht es zurück nach Hause. Wer im Rheingau-Taunus-Kreis wohnt, hat die komfortable Möglichkeit, sich freitags und samstags bis drei Uhr nachts mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rufbus bis an die heimische Bushaltestelle fahren zu lassen. Das ganz normale RMV-Busticket schließt diese Leistung ein. Möglich macht dies auch die Idsteiner FahrPlan Verkehrsgesellschaft mbh, gegründet Wir verteilen unsere Fahrgäste von Bad Schwalbach aus über die Orte, sagt Betriebsleiter Andreas Lamberti. 30 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, 28 davon Fahrer. Diese stammen direkt aus der Umgebung, in der sie die Achtsitzer-Busse fahren. Das ist ein Vorteil, denn die kennen ihre zumeist jugendlichen Fahrgäste über ein paar Ecken, sagt Lamberti, diese benehmen sich dann auch zu späterer Stunde. Pro Wochenende ermöglichen zehn Rufbus-Linien der FPV rund 400 jungen Leuten eine stressfreie Heimfahrt. Die meisten unserer Fahrgäste, die nachts fahren, sind zwischen 18 und 30 Jahren alt. Wenn in Wiesbaden Weinfest ist, steigt der Altersdurchschnitt aber, sagt der Betriebsleiter schmunzelnd. Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden Fotos: Park Café, Cubique, Rufbus Idstein Wir beraten Sie persönlich. Wirtschaftsprüfung Steuerberatung Wir sind überregional tätige, mittelständische Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen. Seit Jahrzehnten bieten wir unseren Mandanten eine erstklassige Beratungsqualität. Neben Steuerberatung, Finanzbuchhaltung, Lohn, Jahresabschluss und Nachfolgeberatung zählen zu unseren Kernkompetenzen Unternehmensdiagnose Frühwarnsystem Unternehmerische Erfolgsfaktoren Gerne stehen Ihnen unsere Geschäftsführer, Herr Uwe Stengert und Herr Roland Sittner, für ein Informationsgespräch zur Verfügung. DHPG STEUTAX GmbH Steuerberatungsgesellschaft DHPG THEMIS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kranzplatz 11 D Wiesbaden Tel: +49 (0) Member of 10 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

11 Anzeige TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Die Präventionskampagne für einen gesunden Rücken Denk an mich. Dein Rücken Prävention lohnt sich auch finanziell. Das zeigt eine Studie der gesetzlichen Unfallversicherung, für die 300 Unternehmen aus 15 Ländern befragt wurden. Ergebnis: Ein Unternehmen, das einen Euro pro beschäftigter Person und Jahr in betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz investiert, kann mit einem potenziellen ökonomischen Erfolg ( Return on Prevention ) in Höhe von 2,20 Euro rechnen. Besonders deutlich wird der Nutzen betrieblicher Prävention beim Thema Rückenbeschwerden. Sie gelten als Volkskrankheit Nummer eins und sind für die Unternehmen mit einer Vielzahl von Folgekosten verbunden. Zum Beispiel durch Arbeitsausfall: Fast 25 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage eines Jahres entfallen auf Muskel- Skelett-Erkrankungen. Rund Menschen müssen deshalb ihre Erwerbstätigkeit vorzeitig aufgeben. Es gehen Fachkräfte mit wertvoller Berufserfahrung verloren. Als Ersatz muss kurzfristig Nachwuchs gewonnen und ausgebildet werden. Aber auch Beschäftigte, die trotz wiederkehrenden Rückenschmerzes zur Arbeit gehen, sind für Unternehmen kein Gewinn. Denn Schmerzen und Unwohlsein schmälern die Qualität der Arbeit. Fazit: Rund 16 Milliarden Euro betrug allein 2010 der Ausfall an Bruttowertschöpfung durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Bindegewebes. Was können Unternehmer und Unternehmerinnen tun, um diesen Kosten vorzubeugen? Hier bieten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen gemeinsam mit ihren Partnern konkrete Unterstützung an: Seit Januar läuft die neue Präventionskampagne Denk an mich. Dein Rücken. Sie wendet sich unmittelbar an Arbeitsschutzverantwortliche in Unternehmen, die dazu beitragen können, arbeitsbedingte Rückenbelastungen zu reduzieren. So vielfältig die Ursachen der Rückenbeschwerden sind, so unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten der Vorbeugung. Die Prävention kann ebenso in einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen liegen wie in der Unterstützung eines gesundheitsförderlichen Verhaltens der Beschäftigten. Denn ein gesunder Rücken will weder unter- noch überfordert werden. Eine Gefährdungsbeurteilung hilft dabei, Risiken im Betrieb aufzudecken und Belastungsschwerpunkte zu erkennen. 78 Prozent der europäischen Arbeitgeber betrachten Muskel-Skelett-Erkrankungen als wichtiges Gesundheitsproblem. Höchste Zeit, die Initiative zu ergreifen. Die Kampagne Denk an mich. Dein Rücken vermittelt das nötige Wissen für einen gesunden Rücken. Sie gibt Tipps und Ratschläge zu Präventionsmöglichkeiten in Betrieben. Weitere Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer unter: HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

12 TITEL JugEnD VOn JungEn unternehmen und JungEn ZIELgRuppEn Wir wissen, was wir wollen Kaum etwas ist so alt wie das Klischee von der Jugend von heute. Die HessiscHe WirtscHaft hat mit einer Berufsschulklasse über ihre Generation, über Wünsche und Träume gesprochen und stellt vier Jugendliche aus der Klasse 10BKh der Schulze-Delitzsch-Schule vor. In gut eineinhalb Jahren, nachdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, werden wir sie erneut befragen. Annabel Schneider, geboren am 28. November 1992, Fachabitur / Assistentenbrief im Groß- und Außenhandel / Höhere Berufsfachschule für Handel & E- Commerce, derzeit Ausbildung zur Bürokauffrau bei der AVL Deutschland GmbH in Mainz-Kastel. Beruf der Eltern: Kaufmännische Angestellte / Ingenieur und Geschäftsführer Wie schätzen Sie Ihre generation ein und wie sich selbst? Unsere Generation ist geteilt: Ein Teil steht fest im Berufsleben, der andere Teil irrt rum, um den richtigen Weg zu fi nden. Null-Bock-Kandidaten gibt es sicherlich auch. Ich selbst habe fes- te Zukunftspläne und auch gute Möglichkeiten in meinem Betrieb. Das Interesse an Neuem und Weiterbildung ist defi nitiv vorhanden. Was ist Ihnen derzeit bei Ihrer Ausbildung wichtig? Abwechslungsreiches Arbeiten und die Möglichkeit, in jeden Bereich hineinzuschnuppern. Außerdem: Dass ich Zeit bekomme und bei neuen Aufgaben unterstützt werde. Was wünschen Sie sich von Ihrem künftigen beruf und dem unternehmen, für das Sie arbeiten? Mein Beruf sollte Abwechslung und neue Herausforderungen bieten, eine angemessene Bezahlung und eine gute Arbeitssituation. Wichtig fi nde ich auch, dass das eigene Arbeitsergebnis geschätzt wird und das Unternehmen auch Interesse an mir als Person hat. Aufgaben und Bereiche sollten klar strukturiert sein, und das Unternehmen sollte sich den Bedürfnissen der Mitarbeiter anpassen sei es durch Angebote wie eine Fitnesscentermitgliedschaft oder ergonomisch richtiges Mobiliar. Was wünschen Sie sich allgemein für Ihre Zukunft? Sicherheit, einen festen Beruf. Genug Zeit für wichtige Dinge. Und: keine Ängste, wie es weitergeht. Simon Seyoum, geboren am 17. Februar 1992, derzeit Ausbildung zum Vermögensberater sowie gleichzeitig zum Kaufmann für Bürokommunikation bei der Deutschen Vermögensberatung, Frankfurt. Berufswunsch: Vermögensberater Wie schätzen Sie Ihre generation ein und wie sich selbst? Viele von uns erkennen nicht die Chancen, die ih- nen geboten werden. Andererseits gibt es auch Schulabgänger, die nicht nur super Noten haben und auch sie sollten die Chance bekommen, eine gute Ausbildung zu absolvieren. Auch in meiner Generation sollte es irgendwann mal junge Menschen mit Führungsverantwortung geben und mit der Möglichkeit, Karriere zu machen. Was ist Ihnen bei Ihrer Ausbildung wichtig? Es ist mir wichtig, in einem angesehenen Beruf zu arbeiten. Außerdem: fachliche und persönliche Weiterbildung, Spaß bei der Arbeit, Teamwork, eine angemessene Vergütung, angemessener Erholungsurlaub und Arbeitsmittel, die auf dem aktuellsten Stand der Technik sind. Was wünschen Sie sich von Ihrem künftigen beruf und von dem unternehmen, für das Sie arbeiten? Zukunftssicherheit, eine leistungsorientierte Bezahlung, Anerkennung für meine Leistungen und freie Arbeitseinteilung. Perfekt wäre, wenn das Unternehmen auch etwas für die Gesundheit der Mitarbeiter anbieten würde, zum Beispiel ein Fitnessstudio oder einen Wellnessraum. Mein jetziger Beruf Vermögensberater ist mein Traumberuf. Was wünschen Sie sich allgemein für Ihre Zukunft? Eine Frau, einen Sohn, zwei Töchter und zwei Perserkatzen, eine Penthouse-Wohnung, einen schönen Wagen. Erst mal vor allem: weiterhin als Vermögensberater arbeiten zu können und Karriere zu machen. 12 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

13 TITEL JugEnD VOn JungEn unternehmen und JungEn ZIELgRuppEn Eirini Chrysafidou, geboren am 25. Januar 1992, Abitur, der- zeit Ausbildung zur Bürokauffrau im Auktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden. Berufswunsch: Übernahme in meinem Ausbildungsbetrieb. Beruf der Eltern: Selbstständig in der Gastronomie Wie schätzen Sie Ihre generation ein und wie sich selbst? Oft wird unsere Generation zu schwarzweiß dargestellt ich fi nde es nicht gerechtfertigt, dass das Bild von uns sehr schnell verallgemeinert wird. Die Null- Bock-Generation existiert jedenfalls in meinen Augen nicht. Für mich selbst fi n- de ich es wichtig, mir Ziele zu setzen, ohne mich zu übernehmen und bei Enttäuschungen nicht gleich aufzugeben. Im Moment ist mein erstes Ziel: erfolgreich meine Ausbildung abschließen. Was ist Ihnen bei Ihrer Ausbildung wichtig? Dass sie Abwechslung bietet und mich gut auf meinen künftigen Beruf vorbereitet. Außerdem: Dass ein nettes Arbeitsklima herrscht und ich mich mit meinen Kollegen verstehe. Was wünschen Sie sich von Ihrem künftigen beruf und dem unternehmen, für das Sie arbeiten? Spaß in einem angenehmen Arbeitsklima und eine ausreichende Vergütung für die entsprechende Leistung und für ein angenehmes Leben. Was wünschen Sie sich allgemein für Ihre Zukunft? Gesundheit, Zufriedenheit in meinem Beruf, eine kleine Familie und die Möglichkeit, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. Raphael Scherf, geboren am 17. September 1987, Mittlere Reife, Höhere Handelsschule, Fachabitur Wirtschaft und Verwaltung, derzeit Ausbildung zum Bürokaufmann bei der IHK Wiesbaden. Beruf der Eltern: Hausfrau / Personalberater Wie schätzen Sie Ihre generation ein und wie sich selbst? Unterschiedlich: Viele haben einen Plan für die Zukunft, andere sind perspektivlos und faul. Viele sind auch gar nicht darüber informiert, welche Bildungswege es gibt. Ich selbst habe klare Ziele. Welche Wege ich wähle, weiß ich noch nicht. Was ist Ihnen derzeit bei Ihrer Ausbildung wichtig? Dass sie abwechslungsreich ist und ich alles Wichtige für die Zukunft vermittelt bekomme. Außerdem: Dass ich mich mit den Kollegen verstehe und sie unterstütze, wo es geht. Was wünschen Sie sich von Ihrem künftigen beruf und dem unternehmen, für das Sie arbeiten? Dass ich morgens mit einem zufriedenen Lächeln zur Arbeit gehe, dass mich mein Beruf ausfüllt und weiterbildet und, dass er sich auch wandelt und gelegentlich gänzlich neue Aufgaben bereithält. Im Unternehmen wünsche ich mir eine angemessene Bezahlung, Entscheidungsfreiheiten und gelegentlich auch kreative Aufgaben. Was wünschen Sie sich allgemein für Ihre Zukunft? Einen sicheren Arbeitsplatz, viel Freude am Beruf, ein unabhängiges Leben und Entfaltungsfreiheiten, sowohl privat als auch berufl ich. Aufgezeichnet von Melanie Dietz, IHK Wiesbaden Fotos: Paul Müller klasse 10bkH, SCHuLZE-dELITZSCH-SCHuLE Die wenigsten kommen direkt nach dem Hauptschulabschluss. Viele von ihnen haben Abitur, und fast alle klare Ziele und Wünsche: Weit oben stehen ein sicherer Beruf, Abwechslung, Familie und die Möglichkeit, das alles zu verbinden. Mit ihrer Deutschlehrerin Gabriele Busch diskutieren sie engagiert und bringen auch Ängste zur Sprache: Arbeitslosigkeit, Euro-Krise. Ihrer eigenen Zukunft sehen die meisten aber zuversichtlich entgegen. HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

14 TITEL JugEnD VOn JungEn unternehmen und JungEn ZIELgRuppEn Jugend Stärken : Die Wirtschaftsjunioren Wiesbaden beim Projekt mit dem Jugendmigrationsdienst in Idstein. Fotos: Andreas Schlote Jugend Stärken Die Wirtschaftsjunioren sind Sprachrohr der jungen Wirtschaft. Und sie setzen sich wiederum für Jugendliche ein: Unter dem Motto Jugend Stärken: Junge Wirtschaft macht mit haben sie ein Projekt mit dem Bundesfamilienministerium gestartet. Die Wirtschaftsjunioren Wiesbaden haben dazu unter anderem mit dem Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes in Idstein ein Bewerbungstraining angeboten. Dessen Leiterin Petra Mohr und Thomas Beck von den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden berichten. Glas- und Gebäudereinigung Putzteufel. (06131) Seit 40 Jahren in Ihrer Nähe. Frau Mohr, welchen Herausforderungen stehen die jugendlichen gegenüber, mit denen Sie arbeiten? Petra Mohr: Sie müssen sich in einem völlig neuen Lebensumfeld zurechtfi nden, eine Wohnung suchen und die deutsche Sprache erlernen. Dabei müssen sie mit vielfältigen negativen Erfahrungen zurechtkommen: Seien es Vorurteile der Gesellschaft oder das Nichtanerkennen fachlicher Kenntnisse, die im Herkunftsland erworben wurden. Was ist dabei Ihre Rolle? Petra Mohr: Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 12 und 26 Jahren durch individuelle Beratung bei ihrer Integration in Schule, Beruf und Gesellschaft. Wie profitieren die jugendlichen von einem bewerbertraining? Petra Mohr: Der Migrationshintergrund und noch nicht ausreichende Deutschkenntnisse stellen fast immer ein Einstellungshemmnis dar. Ein solches Training erhöht die Motivation, sich der Bewerbungssituation dennoch zu stellen. Darüber hinaus hoffen wir, dass sich durch das persönliche Kennenlernen potenzieller Arbeitgeber die Chancen des ein oder anderen vergrößern, eine Ausbildungsstelle oder einen Praktikumsplatz zu fi nden. 14 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

15 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Herr Beck, was ist Ihre Motivation, beim Bewerbertraining mitzumachen? Thomas Beck: Für viele Jugendliche ist es heutzutage schwer, eine Ausbildungsstelle zu finden. Diese Herausforderung wird nicht leichter, wenn die deutsche Sprache erst neu gelernt wird. Als Däne habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht, da ich die deutsche Sprache ebenfalls erst lernen musste. Welchen Eindruck haben die Jugendlichen auf Sie gemacht? Thomas Beck: Die Jugendlichen haben alle sehr interessiert mitgemacht und sind sehr offen mit den Aufgaben umgegangen. Ihre Einstellung hat mich beeindruckt und ich habe großen Respekt davor, mit welchem Mut sie trotz ihrer zum Teil geringen Sprachkenntnisse an diesem Training teilgenommen haben. Welche Erfahrungen bringen Sie in das Training ein? Thomas Beck: Neben meiner Lebenserfahrung, selbst aus dem Ausland nach Deutschland gekommen zu sein, beherrsche ich als leitender Angestellter den Umgang mit konstruktivem Feedback sehr gut, da ich selbst immer wieder Bewerbungs- und Personalgespräche führe. Wie profitieren die Jugendlichen aus Ihrer Sicht von dem Training? Thomas Beck: Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, sich auf den Bewerbungsprozess und ein Vorstellungsgespräch bestmöglich vorzubereiten, denn sie können alle Schritte ausprobieren und dürfen dabei Fehler machen, zu denen sie eine Rückmeldung erhalten, damit sie bei einer echten Bewerbung nicht wieder passieren. Interview: Mathias Gundlach, Wirtschaftsjunioren Wiesbaden Wirtschaftsjunioren Wiesbaden Die Wirtschaftsjunioren Wiesbaden sind eine Plattform für Unternehmer und Führungskräfte bis 40 Jahre. Als Sprachrohr der jungen Wirtschaft nehmen sie zu wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Themen Stellung und engagieren sich für Ausbildung und Training. Sie sind Teil des weltweiten Netzwerks Junior Chamber International, dem allein in Deutschland rund Mitglieder angehören. Die Geschäftsstellen befinden sich bei den Industrie- und Handelskammern. HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

16 TITEL JugEnD VOn JungEn unternehmen und JungEn ZIELgRuppEn Blind Date für Jungunternehmer Austausch ist wichtig vor allem, wenn man neu anfängt. Mit dem Netzwerk IMPULS bietet die IHK Wiesbaden Gründern und Jungunternehmern ein Forum, sich mit erfahrenen Unternehmern und Führungspersönlichkeiten in lockerer Runde auszutauschen. Bei jedem Treffen stellt ein Keynote- Speaker sich und seinen persönlichen Werdegang vor. Im Anschluss ist können sich die Jungen Tipps zu Schwerpunkten wie Marketing, Vertrieb, Strategie und Personalplanung holen. Thomas Pargen, Cartridge Center Wiesbaden (Mentor): Viele Gründer haben noch keine richtige Strategie. Statt sich darauf zu spezialisieren, dringende Probleme für eine engumrissene Zielgruppe zu lösen, nehmen sie alle Aufträge an, damit Geld reinkommt. Letztendlich müssen sie dann immer wieder über den Preis verkaufen, weil sie austauschbar sind und keinen Vorteil gegenüber Konkurrenten bieten. Marianne Brandt, Raum für Entwicklung (Mentorin): Jedes Zusammentreffen mit den Jungunternehmern ist wie eine Art Blind Date. Fremde begegnen sich und versinken in kürzester Zeit in intensive Gespräche. Beide Seiten profi tieren: Als Mentorin liefere ich fachlichen Input und lerne selbst neue Menschen und Konzepte kennen. Jan Markmann, anevay GmbH (Teilnehmer): Ein Jungunternehmer besitzt Fantasie, Mut, Entschlossenheit, Begeisterung und bestenfalls auch Charisma. Eine Sache fehlt ihm allerdings naturgemäß in den meisten Fällen: Erfahrung mit dem Aufbau und der Führung eines Unternehmens. Vom Know-how anderer profi tieren zu können, ist für einen Jungunternehmer daher unbezahlbar. Ich kann jedem Jungunternehmer nur dringend raten, reichlich von solchen Netzwerken Gebrauch zu machen. 16 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

17 TITEL JugEnD VOn JungEn unternehmen und JungEn ZIELgRuppEn Alexander Görg, RPM imatec GmbH (Teilnehmer): Ich gehe jetzt seit zwei Jahren zu IMPULS. Mit dem Rat der Mentoren aus den Bereichen Finanzen, Steuern und Marketing habe ich meinen Businessplan aufgestellt und immer wieder sinnvoll überarbeiten können. Im Anschluss mit den Leuten direkt reden zu können, ist eine enorme Bereicherung. Dr. Gerhard Obermayr, Obermayr Europa-Schule (Keynote): Sich zu früh für die Selbstständigkeit zu entscheiden halte ich vielfach für zu kurz gegriffen. Denn als Unternehmer wird man nicht geboren Unternehmer zu sein, das muss man wollen. Die dafür notwendigen Fähigkeiten entwickeln sich erst im Laufe der Zeit. Wenn es dann soweit ist, wird man feststellen: Ich habe eine Vision, und ich kenne meinen Markt, den gegenwärtigen und den künftigen. Oliver Hiller, Lieblingsshop GmbH (Keynote): Ideen gibt es viele die Kunst ist es, sie dauerhaft und tragfähig in die Praxis umzusetzen. Nicht verbissen an der ursprünglichen Geschäftsidee festzuhalten, sondern das Geschäftsmodell immer wieder zu prüfen und anzupassen. Dabei kann und muss ein Jungunternehmer nicht alles alleine machen. IMPuLS Vier Mal pro Jahr treffen sich Mentoren, Jungunternehmer und Gründer im Presseclub Wiesbaden (Villa Clementine) zum Netzwerk IMPULS. Das Treffen findet am Mittwoch, 19. Juni bereits zum 13. Mal statt. Weitere Informationen gibt bei der IHK Wiesbaden Aline Schütz, Telefon , Auch über Xing kann man Teil des Netzwerks werden: Aufgezeichnet von Aline Schütz, IHK Wiesbaden HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

18 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Vom Tanzparkett auf den Chefsessel Wer kommt, wenn die Chefin geht? Renate Pawolski, ehemalige Inhaberin der Tanzschule Weber in Wiesbaden, hat ihre beiden Nachfolger schon früh ins Boot geholt: die Tanzlehrerin Eddi Broschat und den Tanzlehrer Torsten Gaßner. Die neuen Inhaber und ihre Vorgängerin sprechen mit der Hessischen Wirtschaft über die Schritte vom Tanzparkett auf den Chefsessel. Die Tanzschule Weber wurde 1961 in Wiesbaden gegründet, seit 1975 sitzt sie an der Wilhelmstraße feste Mitarbeiter, 4 Auszubildende und 16 freie Tanzlehrer unterrichten Tanzbegeisterte. Die bisherige Inhaberin, Renate Pawolksi, hat zwei ihrer angestellten Tanzlehrer, Eddi Broschat und Torsten Gaßner, 2007 in die Geschäftsführung mit aufgenommen, um ihnen später die Tanzschule zu übergeben. Am 17. Februar 2013 wurde die Übergabe mit allen Mitarbeitern und Kunden in der Tanzschule gefeiert. Frau Broschat, Herr Gaßner, schon vor fast zehn Jahren, als Sie in die Tanzschule Weber kamen, hatten Sie die Absicht, die Schule eines Tages zu übernehmen. Wie kam es dazu? Eddi Broschat: Ich wollte lieber etwas übernehmen, was ich gut kenne, anstatt mich blind selbstständig zu machen. Torsten Gaßner: Der Markt für Tanzschulen ist in Wiesbaden sehr eng. Es wäre Selbstmord gewesen, sich da alleine durchzukämpfen. Was sind die größten Herausforderungen einer Tanzschule? Torsten Gaßner: Wir bewegen uns in einem riesigen Angebot an Freizeitaktivitäten. Vom Fitness-Studio bis hin zu Facebook und Internet. Das ist ein sehr umkämpfter Markt, und da kommt man nur gemeinsam, mit dem gesamten Team der Schule, voran. Frau Pawolski, warum haben Sie die Nachfolge so früh geregelt? Renate Pawolski: Viele meiner Kollegen haben den Zeitpunkt verpasst, jemanden als Nachfolger aufzubauen. Dabei spielt die persönliche Beziehung doch gerade in Tanzschulen eine große Rolle. So habe ich vor sechs Jahren die beiden als Assistenten der Geschäftsführung mit in die Verantwortung genommen. Und weshalb setzen Sie auf eine Teamlösung? Eddi Broschat: Wir arbeiten seit über fünfzehn Jahren zusammen. Es ist ein beruhigendes Gefühl, dass ich einen Geschäftspartner habe, der mich ergänzt. Torsten Gaßner: Ist ja auch ganz praktisch. Man kann immer sagen: Ich muss noch meinen Partner fragen (lacht). Renate Pawolski: Das habe ich manchmal vermisst. War es immer Ihr Traum, eine Tanzschule zu haben? Torsten Gaßner: Als Schüler war ich in einer Tanz-AG. Von anfangs dreißig Paaren blieben irgendwann nur noch meine Tanzpartnerin und ich übrig. So viel zu meiner Leidenschaft fürs Tanzen. Dann habe ich in der zwölften Klasse das Gymnasium verlassen und meine Tanzlehrerausbildung gemacht. Bereut habe ich es nie. Wenn man sein Hobby zum Beruf macht, muss man nicht mehr arbeiten. Eddi Broschat: Ich komme aus dem Profi-Tanzsport. Das kann man natürlich nicht ein Leben lang machen, meine Arbeit als Tanzlehrerin ist da viel langfristiger. Und können Sie als Tanzkünstler BWL? Eddi Broschat: Da haben wir uns Berater geholt, wir sind ja eher fürs Kreative zuständig. Welche Hürden gab es im Zuge der Übernahme? Eddi Broschat: Wir haben aus der GmbH eine GbR gemacht Ein ungewöhnlicher Schritt Eddi Broschat: Ja, aber für eine Tanzschule hat die GmbH nicht so viel Nutzen. Im Gegenteil, die Buchführung ist jetzt viel einfacher. 18 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

19 ÜRSTEHER VORBEI. TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen BEIM EINTRITT INS BERUFSLEBEN UNTERSTÜTZT MICH MEIN TEAM. Gibt es sonst etwas, was Sie anders machen als Ihre Vorgängerin? Torsten Gaßner: Nein, wir waren ja schon vorher eingebunden. Es wäre von daher völliger Quatsch, jetzt alles umzukrempeln. Eddi Broschat: Stimmt. In einem Betrieb, der so viel mit Menschen zu tun hat, kann eine Übernahme nur kollegial und gemeinschaftlich ablaufen. Frau Broschat, Herr Gaßner, haben Sie sich schon Gedanken über Ihre Nachfolge gemacht? Eddi Broschat: Gute Frage, wir hören nie auf (lacht). Torsten Gaßner: Wir sterben im Kurhaus auf der Tanzfläche. Interview: Dr. Friedemann Götting- Biwer und Anna-Lena Schellenberger, IHK Wiesbaden Foto: Paul Müller Wie haben Ihre Kunden und Mitarbeiter reagiert? Renate Pawolski: Für die Mitarbeiter war ja seit längerem klar, dass die beiden irgendwann die Chefs werden. Unseren Kunden haben wir das dann in allen Kursen persönlich kommuniziert und im Februar eine Übergabeparty gefeiert. Ist Ihnen, Frau Pawolski, das Loslassen gelungen? Ja. Ich habe es schon immer für falsch gehalten, zu denken: Du darfst keine Götter neben dir haben. Diese Einstellung macht vieles leichter. Außerdem habe ich mich noch gar nicht ganz zurückgezogen. Die Tanzlehrerausbildung mache ich weiterhin in der Tanzschule, und um Rat fragen mich die beiden ja schließlich auch. IHK-Nachfolgetag Unsere Interviewpartner berichten live über ihre Erfahrungen auf dem IHK-Nachfolgetag. Außerdem kann man dort mit Rechtsanwälten, Steuerberatern, Finanz- und Altersvorsorgeexperten vertraulich über Nachfolgefragen sprechen. KOMM INS Termin: Dienstag, 4. Juni, 17 Uhr TEAM Ort: IHK Wiesbaden, Wilhelmstraße Anmeldung: IHK Wiesbaden, Daniel Meyer, ZUKUNFT ihk.de oder Telefon ICH-BIN-GUT.DE ICH KOMM AN JEDEM RSTEHER VORBEI. ICH KOMM AN JEDEM TÜRSTEHER VORBEI. BEIM EINTRITT INS BERUFSLEBEN BEIM EINTRITT INS BERUFSLEBEN UNTERSTÜTZT MICH MEIN TEAM. UNTERSTÜTZT MICH MEIN TEAM. Mach das zum Beruf, worin du gut bist. Wir unterstützen dich als Teampartner bei der Suche nach der passenden Ausbildung. Gemeinsam mit dir sind wir das Team Zukunft. Wir finden heraus, wo deine Stärken liegen, und stehen dir beim Berufsstart zur Seite. KOMM INS TEAM ZUKUNFT ICH-BIN-GUT.DE KOMM INS DIE BERUFSBERATUNG TEAM ZUKUNFT ICH-BIN-GUT.DE Agentur für Arbeit Wiesbaden Klarenthaler Str. 34, Wiesbaden HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI

20 TITEL Jugend Von jungen Unternehmen und jungen Zielgruppen Jungunternehmer schwärmt für Oldtimer Stéphane Scat ist ein Experte für Oldtimer. Seit 2011 widmet er sich mit der eclassic-cars UG & Co. KG nostalgischen Fahrzeugen. Neben Kaufberatung und einer internationalen Internetbörse etablierte er im Rheingau Touren und Treffen für Oldtimerbesitzer und -liebhaber. Seinen eigenen ersten Oldtimer besaß er bereits im Alter von 20 Jahren. Du kommst in einer Woche zurück das waren die Worte, die Stéphane Scat von seinem Vater hörte, bevor er Frankreich verließ und nach Deutschland in den Rheingau kam. Heute ist das meine Heimat, französisch spreche ich bereits mit Akzent. Deutsch lernen war damals die Motivation für Scat, der zunächst in der Gastronomie arbeitete und mit 28 Jahren die Ausbildung zum Hotelfachmann in Heidelberg abschloss. Danach schaffte er berufsbegleitend seinen MBA und war anschließend weitere zehn Jahre Einkäufer bei Lufthansa. Er betreute Asien, Middle East und Südamerika und kam viel in der Welt herum. Auf seine Selbständigkeit bereitete sich Stéphane Scat gründlich vor. In die Erstellung des Unternehmenskonzeptes investierte er zwei Jahre, die Idee dazu war bereits lange zuvor geboren. Im Dezember 2011 schließlich gründete er eclassic Cars UG & Co. KG und ist mit seiner Entscheidung mehr als zufrieden. Warum gibt man einen gutbezahlten Traumjob für die Selbständigkeit auf? Unternehmer sein ist die Herausforderung seines Lebens und Selbstverwirklichung zugleich, sagt Scat. Dazu holte er sich Unterstützung in der IHK-Beratung, absolvierte ein Gründercoaching über die KfW-Mittelstandsbank und informierte sich bei den Business Angels Frankfurt über mögliche Kapitalgeber. Stéphane Scat ist ehrgeizig. Bereits die Entscheidung, in ein fremdes Land zu gehen, ist mutig. Der Traum, etwas aufzubauen, ist seine Triebfeder. Die Finanzierung stemmte er schließlich aus Eigenkapital. Bis heute hat er gut Euro in das Unternehmen investiert. Um die Firma weiter zu entwickeln, sucht er nach weiteren stillen Gesellschaftern. Ein Software-Entwickler aus Mainz steuert als stiller Teilhaber ein Viertel der technischen Entwicklungskosten bei. Planung ist das A und O, heute bin ich selbst zum Marketingspezialist geworden und immer auf der Suche nach neuen Ideen und Sponsoren. Das Unternehmen Scats ist vielseitig, doch es dreht sich immer um das Thema Oldtimer. Mit eclassic-cars verbinden die Kenner der Szene einen internationalen Oldtimer- Online-Marktplatz, auf dem Autos, Motorräder, Traktoren und Ersatzteile sämtlicher Modelle von 1895 bis 1985 eingepflegt und verkauft werden können. Die Plattform ist für die Nutzer kostenfrei, Scat verdient an der Werbung. Inzwischen sind die Rheingauer Oldtimer Benzin-Gespräche, die monatlich von April bis Oktober in Eltville stattfinden, etabliert. Was mit zehn Fahrzeugen pro Treffen begann, hat sich zu einer Institution entwickelt: Zu jedem Termin finden sich rund 200 Oldtimer-Liebhaber ein. Ein großes Netzwerk, von dem Scat und auch seine Onlineplattform profitieren: Ich kenne die Teilnehmer alle persönlich, der direkte Kontakt und Austausch sind wichtig. Diesen pflegt er auch während der Oldtimer-Touren. Pro Jahr finden drei feste Ausfahrten mit maximal 15 Fahrzeugen statt. In diesem Jahr sind sie bereits fast ausgebucht. Scat kümmert sich um alles: Hotel, Verpflegung, Roadmap. In diesem Jahr geht es nach Thüringen, Paris oder in die Alpen. Durch das große Netzwerk ist Scat ein gefragter Berater und bietet seinen Service für die gesamte Kaufabwicklung von Oldtimern Import, Ankauf, Preisverhandlungen, Zulassung an. Und er hat noch viele weitere Ideen. Sein Motto passt zu den Motoren: Stillstand ist der Anfang vom Ende. Text: Aline Schütz, IHK Wiesbaden Netzwerke Stéphane Scat ist in der Szene bekannt. Er braucht auch das Netzwerk, um seine Treffen, Touren und den internationalen Marktplatz bekannt zu machen. Empfehlungsmarketing bringt die meisten Kunden. Auch bei der in Wiesbaden jährlich stattfindenden Oldtimer-Rallye ist er als Mitglied des HMSC (Hesse Motor Sports Club) dabei. 20 HESSISCHE WIRTSCHAFT MAI 2013

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