zur CeBIT die ekom21 GmbH. Die Ministerin ließ sich den elektronischen Rechtsverkehr in owi-sachen präsentieren.

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1 Die Kundenzeitung der ekom21 März 2006 Liebe Leserinnen und Leser, es ist fast schon Tradition, dass wir in der ersten Hälfte eines jeden Jahres unser Leistungsspektrum auf Messen und Ausstellungen präsentieren: Von den Hausmessen egovernment über die KOMCOM Nord, anschließend weiter zur CeBIT bis hin zur KOMCOM Süd. Dreiviertel dieses Messemarathons haben wir schon zurückgelegt und überall war die Resonanz riesig. Bei den Hausmessen egovernment konnten wir wachsende Besucherzahlen verzeichnen. Unser neues Standkonzept zur KOMCOM Nord ging auf und auch dort war das steigende Interesse an unseren Lösungen deutlich sichtbar. Ein voller Erfolg war auch die CeBIT in Hannover. Neben den vielen Kunden und Interessenten konnten wir auch Prominenz von Bund und Land an unseren Arbeitsplätzen begrüßen: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Hessens Justizminister Jürgen Banzer, der hessische Justizstaatssekretär Dr. Thomas Schäfer, Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Abeln, der hessische Finanzstaatssekretär Dr. Walter Arnold und Regierungspräsident Lutz Klein (Kassel) aber lesen Sie selbst ab Seite 2 dieser Ausgabe. Zum Schluss noch eine Einladung an alle Kunden und Interessenten, die bislang nicht am Messemarathon teilnehmen konnten: Besuchen Sie uns doch einfach auf der KOMCOM Süd vom 9. bis 11. Mai 2006 in Karlsruhe. Jetzt aber viel Spaß beim Lesen unserer aktuellen Ausgabe! Gabi Göpfert Leiterin Unternehmensbereich Vertrieb/Marketing Unternehmensverbund KGRZ /ekom21 GmbH Geschäftsstelle Darmstadt Bartningstraße 51, Darmstadt Redaktion: Stefan Thomas Telefon: , Bundesjustizministerin Zypries besucht ekom21 Bundesjustizministerin Brigitte Zypries besuchte zur CeBIT die ekom21 GmbH. Die Ministerin ließ sich den elektronischen Rechtsverkehr in owi-sachen präsentieren. Die ekom21 zeigte hierzu einen Prototypen, der in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium der Justiz entwickelt wurde. Diese Anwendung ist ein Beitrag der ekom21 zum egovernment-masterplan des Landes Hessen. Fortsetzung auf Seite 2 Kooperationsvertrag mit PROSOZ Herten Von Carsten Pieper Ulrich Künkel, Dr. Christoph Wesselmann (v.l.n.r.) Der Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 GmbH und das Hertener Softwareunternehmen PROSOZ haben am 13. März 2006 eine Vereinbarung zum Vertrieb und über die fachliche Kundenbetreuung des Produktes OPEN/PROSOZ unterschrieben. OPEN/PROSOZ ist ein windowsbasierendes Sozialhilfeverfahren, das alle Hilfen nach dem neuen Sozialgesetzbuch abwickeln kann. Fortsetzung auf Seite 3 Innenminister Bouffier lobt owi21 Hessens Innenminister Volker Bouffier informierte sich bei der Zentralen Bußgeldstelle (ZBS) in Kassel über das ekom21-verfahren owi21. Die Ordnungswidrigkeitensoftware ist seit 2004 hessenweit im Einsatz. Der Innenminister zeigte sich beeindruckt und äußerte sich auch gegenüber der anwesenden Presse positiv über owi21: Die Verfahren kön- Fortsetzung auf Seite 6 ZEMA ist gestartet! ekom21-geschäftsführer Ulrich Künkel begrüßt die Bundesjustizministerin nen mit der neuen Software effizienter und zielgerichteter bearbeitet werden. ekom21-geschäftsführer Ulrich Künkel gab den Startschuss für das bundesweit erste länderübergreifende Portal für Melderegisterauskünfte. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ZEMA heute, am 10. März 2006, um genau 12 Uhr, in Betrieb genommen wurde, verkündete Künkel auf dem Stand des Landes Hessen anlässlich der CeBIT in Hannover. Rund 100 Besucher und Gäste waren zur offiziellen Freischaltung von ZEMA gekommen. Gelungener Start: AKDB und ekom21 freuen sich Fortsetzung auf Seite 2

2 2 Vom 9. bis 15. März 2006 fand in Hannover die CeBIT statt. Schon zum zweiten Male präsentierte sich die ekom21 GmbH anlässlich der weltgrößten Computerfachmesse gemeinsam mit dem Land Hessen. An vier Arbeitsplätzen zeigte die ekom21 Produktinnovationen aus den Bereichen Großer Erfolg auf der CeBIT egovernment Einwohnerwesen Ordnungswidrigkeiten Kommunales GIS ZEMA ist gestartet! ekom21-geschäftsführer Ulrich Künkel hat das bundesweit erste länderübergreifende Portal für Melderegisterauskünfte anlässlich der CeBIT in Betrieb genommen. ZEMA steht ab dem 10. März 2006 für zentrale einfache Melderegisterauskünfte zur Verfügung. Gemeinsamer Handschlag (v.l.n.r.): Direktor Alexander Schroth (Vorstand der AKDB), Alfred Trageser (Vorstandsvorsitzender der AKDB) sowie Ulrich Künkel (Geschäftsführer der ekom21 GmbH) und Manfred Mutz Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (Bildmitte) ließ sich von Elfie Bagda (rechts) den elektronischen Rechtsverkehr in OWi-Sachen präsentieren ekom21. Rund 100 Besucher und Gäste waren zur offiziellen Inbetriebnahme gekommen. Vorangegangen war eine multimediale Show, in der ZEMA und die Vereinfachung von Melderegisterauskünften präsentiert wurde. Für den richtigen Schwung und gute Stimmung auf dem Stand sorgten die ZEMA-Girls mit ihren Tanzeinlagen. Mit ZEMA haben wir gemeinsam mit Bayern ein Projekt realisiert, das den Kern der hessischen Modernisierungs- und egovernment- Initiative widerspiegelt. Um nur zwei Vorteile von ZEMA herauszugreifen: Die Nutzer kommen schneller an die gewünschten Informationen und gleichzeitig spart die Verwaltung Geld, erläuterte Ulrich Künkel. Bundesministerin Zypries besucht ekom21 Bundesjustizministerin Brigitte Zypries besuchte die ekom21 GmbH am 13. März Die Ministerin ließ sich den elektronischen Rechtsverkehr in OWi-Sachen präsentieren. Regierungspräsident Lutz Klein (Kassel) interessierte sich für owi21 und den elektronischen Rechtsverkehr Die ekom21 zeigte auf der CeBIT in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium der Justiz den Prototypen für den elektronischen Rechtsverkehr in OWi-Sachen (erv- OWi). Diese Anwendung ist ein Beitrag der ekom21 zum egovernment-masterplan des Landes Hessen. Mit erv-owi ist es gelungen, Verwaltungshandlungen effizient und Kosten sparend zu automatisieren. Die Einsparpotentiale bei Ordnungswidrigkeiten sind enorm. Schließlich werden allein von der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Hessen beim RP Kassel (ZBS Hessen) pro Jahr mehr als Einsprüche gegen angeordnete Bußgeldbescheide zur Entscheidung an die Justiz abgegeben. Das heißt, der komplette Vorgang wird bislang in Papierform an die Staatsanwaltschaft oder das Gericht gesandt; dort müssen die Daten nochmals erfasst werden. Was früher mit mühsamem und zeitaufwendigem Transport regelrechter Aktenberge verbunden war, kann nun auf elektronischem Weg erledigt werden. Ein Klick genügt und An der offiziellen Inbetriebnahme waren außerdem Manfred Mutz, Alfred Trageser (Vorstandsvorsitzender der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern AKDB), Direktor Alexander Schroth (Vorstand der AKDB) und Wolfgang Scherer (Direktor Marketing/ Vertrieb der AKDB) beteiligt. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ZEMA seit heute, dem 10. März 2006, um genau 12 Uhr, in Betrieb genommen wurde verkündete Ulrich Künkel auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Hessen und der Walter Hoffmann, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, ließ sich von Volker Steinbeck (ekom21) die egovernment-suite präsentieren (v.l.n.r.) Detlef Erdmann von der Zentralen Bußgeldstelle des Regierungspräsidiums Kassel und Elfie Bagda (ekom21) Norman Albert stellte ZEMA vor Großer Andrang an den Arbeitsplätzen der ekom21 Norbert Kluge (ekom21) referierte über Zentrale Archivierung

3 3 Über egovernment im Einwohnerwesen sprach Volker Steinbeck (ekom21) der komplette Vorgang wird automatisiert versandt. Eingangsbestätigungen über den Erhalt der eakte sowie die Mitteilung über den Ausgang des Verfahrens vor Gericht werden ebenfalls auf elektronischem Weg übermittelt. erv-owi erfüllt dabei die Anforderungen des Justizkommunikationsgesetzes. Über das Ordnungswidrigkeitenverfahren owi21 und den elektronischen Rechtsverkehr informierten sich außerdem Hessens Justizminister Jürgen Banzer, der hessische Justizstaatssekretär Dr. Thomas Schäfer, Hessens Finanzstaatssekretär Dr. Walter Arnold und Regierungspräsident Lutz Klein (Kassel). Kommunaltag Der 13. März stand ganz im Zeichen der Kommunalverwaltungen. Mit einer ganzen Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen sorgte die ekom21 für den kommunalen Schwerpunkt an diesem Tage. Über das kommunale Geodatenportal der ekom21 in der Praxis referierte Geschäftsführer Jörg Tieben von der SoftPlan Informatik GmbH. Geographisch ging es auch in der Podiumsdiskussion Interkommunale Zusammenarbeit und Geoportal zu. Es diskutierten (auf unserem Bild oben v.l.n.r.) Manfred Mutz, Bürgermeister Horst Gölzenleuchter (Gemeinde Büttelborn), Dr. Marion Steinert (Referentin für Informationsmanagement der KGSt, Köln) und der geschäftsführende Direktor Karl-Christian Schelzke (Hessischer Städte- und Gemeindebund). Moderiert wurde die Runde von Prof. Dr. Harald Schlemmer, dem Vorsitzenden des Geodätischen Instituts an der technischen Universität in Darmstadt. Über egovernment im Einwohnerwesen und die weiteren Entwicklungen referierte Volker Steinbeck, Fachbereichsleiter egovernment/ Frontoffice der ekom21 GmbH. ZEMA die Zentrale Einfache Melderegisterauskunft stellte Norman Albert (ekom21) vom Fachbereich Einwohnerwesen, Soziales, Wahlen vor. Elfie Bagda (Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung der ekom21) und Detlef Erdmann (Zentrale Bußgeldstelle des Regierungspräsidiums Kassel) sprachen über Prozessoptimierung im Ordnungsamt mit owi21. Zentrale Archivierung Vorteile und Chancen für Kommunen lautete das Referat von Norbert Kluge, Fachbereichsleiter egovernment/backoffice der ekom21 GmbH. Zahlreiche Vertreter aus Kommunalverwaltungen nutzten den Kommunaltag, um sich bei der ekom21 zu informieren und die Vorträge zu besuchen. Außerdem wurde am 13. März ein Kooperationsvertrag zwischen dem Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 GmbH und dem Hertener Softwareunternehmen PROSOZ geschlossen. Mehr dazu lesen Sie im anschließenden Artikel. Die Projektgruppe mit den ZEMA-Girls: Roland Zanger, Kerstin Ribbert, Uwe Geerk (alle ekom21) und Walther Dombret von der AKDB (v.l.n.r.) Strategischer Kooperationsvertrag mit PROSOZ Herten Von Carsten Pieper Der Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 GmbH und das Hertener Softwareunternehmen PROSOZ haben auf der CeBIT in Hannover einen strategischen Kooperationsvertrag unterschrieben. Am 13. März 2006 wurde mit Dr. Christoph Wesselmann, dem Geschäftsführer der PROSOZ Herten GmbH, eine Vereinbarung zum Vertrieb und über die fachliche Kundenbetreuung des Produktes OPEN/PROSOZ unterzeichnet. OPEN/PROSOZ ist ein windowsbasierendes Sozialhilfeverfahren, das alle Hilfen nach dem neuen Sozialgesetzbuch XII Sozialhilfe abwickeln kann. Bereits seit dem letzten Jahr betreiben sechs hessische Verwaltungen dieses Verfahren im Rechenzentrum des KGRZ Kassel (Stadt Kassel sowie die Landkreise Kassel, Limburg-Weilburg, Hersfeld-Rotenburg, Waldeck-Frankenberg und der Werra-Meißner-Kreis). Im so genannten ASP-Betrieb können sich die Anwender voll und ganz auf die tägliche Arbeit mit dem Fachverfahren konzentrieren, während das KGRZ Kassel sämtliche Aufgaben für den reibungslosen Betrieb wie die Installation der Software, die Wartung oder das Aufspielen neuer Versionen übernimmt. OPEN/PROSOZ wurde um die Möglichkeit zur Bearbeitung von Fällen nach dem SGB II erweitert und beinhaltet folgende Neuerungen: Komplette Leistungsberechnung und Bescheiderstellung Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge Meldewesen zur Sozialversicherung Bundesstatistik nach dem SGB II Fallmanagement (Re)-Integration in den Arbeitsmarkt Vermittlungsmanagement für Arbeitsund Ausbildungsstellen, Stellen des 2. Arbeitsmarktes Maßnahmen mit Abrechnungsmöglichkeiten Außerdem wurde die globale Krankenhilfeabrechnung integriert, mit deren Hilfe Rechnungsanweisungen zunächst gesammelt erfasst und in einem weiteren Schritt angewiesen und ausgezahlt werden können. Der Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 GmbH bewertet den Kooperationsvertrag als strategisch wichtigen Baustein im Serviceportfolio. Schließlich bieten wir unseren Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum von der Beratung über Serverhousing bis zum Druckzentrum, so Geschäftsführer Ulrich Künkel. PROSOZ-Geschäftsführer Dr. Christoph Wesselmann ergänzte Unsere Kunden werden beim Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 optimal betreut. Dort sitzen kompetente IT-Techniker, die unsere Fachverfahren durch die lange Zusammenarbeit schon sehr gut kennen. Bei der Vertragsunterzeichnung

4 Unternehmen Kommune Herausforderung Doppik Von Susanne Kreuz, Softplan Informatik GmbH 4 In Hessen bildet das Neue Kommunale Rechnungs- und Steuerungssystem (NKRS) die gesetzliche Grundlage für die Finanzreform im Rahmen der Neuen Verwaltungssteuerung (NVS). Deren Ziel ist u. a., bis Ende 2008 eine an kaufmännische Grundsätze angelehnte Buchführung einzuführen und damit betriebswirtschaftliche Grundlagen im kommunalen Finanzwesen umzusetzen. Für die Verwaltungen bedeutet das neben einem grundlegenden Umdenken zugleich eine umfassende Reorganisation bestehender Prozesse. So fordert die Finanzreform bei Einführung der Doppik eine Eröffnungsbilanz, um Veränderungen des Eigenkapitals betrachten zu können. Die Kommune muss ihr gesamtes Vermögen erfassen und Anlageobjekte wie z. B. bebaute und unbebaute Grundstücke, Immobilien, technische Infrastruktur und bewegliches Inventar dokumentieren. Wie können die ohnehin finanziell belasteten Kommunen mit wenig Aufwand und geringen Kosten sowie ohne größeren zusätzlichen personellen Aufwand den zur Eröffnungsbilanz notwendigen Anforderungen der Sachanlagenerfassung gerecht werden? Eine entscheidende Rolle spielt dabei das browserbasierende Geografische Informationssystem INGRADA web der Softplan Informatik GmbH. In der Einführungsphase der doppischen Buchführung ist die GISunterstützte Technik ein hervorragendes Hilfsmittel, um den Anforderungen der Vermögenserfassung zeitnah und kostengünstig gerecht zu werden, so Wilhelm Wecker von der ekom21. Zudem bietet die zentrale Geodatenhaltung in INGRADA web zahlreiche Auswertungsmöglichkeiten für die Doppik. Die Experten der ekom21 unterstützen die Kommunen bei der Umsetzung des neuen Gemeindehaushaltsrechtes mit ihrem Knowhow. Die Projekterfahrungen aus der Praxis zeigen, dass ein großer Mehrwert in der Wiederverwendung der einmal gewonnenen Informationen liegt. Mit der neuen Funktionalität von INGRADAweb kann die komplette Ersterfassung, Kontierung und Vorbewertung der städte- oder gemeindeeigenen Liegenschaften einhergehend mit der Plausibilitätsprüfung und Anpassung der Wirtschaftsgüter direkt im web-gis erfolgen. Dies ermöglicht eine parallele Bearbeitung durch die zuständigen und autorisierten Mitarbeiter verschiedener Abteilungen über die einfach zu bedienende Browseroberfläche des Systems. Im Bereich des Straßenkatasters können Angaben zum Zustand und der resultierenden Restnutzungsdauer sowie zum monetären Wert der erfassten Objekte hinterlegt werden. Abschließend erfolgt die Datenübernahme in das Finanzsystem. Aber auch ein anderer Ablauf ist denkbar: Aus anderen Formaten und Systemen können bereits vorhandene Daten problemlos über offene Schnittstellen (z. B. Excel, ASCII oder XML) in das GIS importiert werden. Die Datenübernahme aus dem GIS in die Finanzsoftware ist ebenfalls sichergestellt. Hier wird das Anlagevermögen bewertet, um die Eröffnungsbilanz zu erstellen. Das web-gis stellt den Mitarbeitern der Finanzabteilung Informationen zum Eigentümer, der Nutzung und zur Grundstücksgröße bereit. Die Überlagerung der digitalen Katasterkarte (ALK) in Verbindung mit dem Liegenschaftsbuch (ALB), der Bodenrichtwertkarte und den Luftbildern als Grundlage verschaffen Überblick und eine erhebliche Erleichterung bei der Erstellung der Wirtschaftsgüter. Der direkte Vergleich von aufgenommenen Daten mit der Kartendarstellung gewährleistet eine große Sicherheit bei der Erfassung. Auf keinen Fall sollten die auf gesetzliche Vorgaben hin dokumentierten Geodaten nach der Eröffnungsbilanz in digitalen Schubladen verschwinden, sondern auch in den folgenden Geschäftsjahren weiterhin im GIS gehalten und laufend aktualisiert werden. Schließlich sind technische Auswertungen und statistische Analysen jederzeit möglich, und Zu- und Abgänge von Wirtschaftsgütern können konsistent mit der Anlagenbuchhaltung abgeglichen werden. Weitere Informationen erhalten Sie von Ingolf Weidl Softplan Informatik GmbH Telefon: Sicher kennen Sie das Problem: Einerseits wird erwartet, dass Ihre Verwaltung effizient arbeitet und dazu auch über eine zeitgemäße, leistungsfähige IT-Infrastruktur verfügt andererseits schränkt die Haushaltslage die dazu notwendigen laufenden Beschaffungsmaßnahmen mitunter stark ein. Eine Alternative zum Kauf von IT-Komponenten nutzen Sie vielleicht bereits bei vielen anderen Beschaffungen: Leasing. Stets aktuelle IT-Infrastruktur durch Leasing Von Hans-Jürgen Wieczorek Da es auch bei IT-Ausstattungen weniger auf den Besitz als auf die Nutzung der Komponenten ankommt, bieten wir bereits seit mehreren Jahren mit stark wachsender Tendenz Technik-Leasing an. Dazu haben wir gemeinsam mit der Deutschen Leasing AG ein Leasingangebot erarbeitet, dass alle Vorteile des Leasings mit den Anforderungen an die IT-Beschaffung verbindet und das zu äußerst attraktiven Kommunal-Konditionen. Leasing rechnet sich

5 5 Das bedeutet für Sie: Hohe finanzielle budgettechnische Flexibilität. Hohe Kostentransparenz und damit hohe Planungssicherheit. Stets aktuelle IT-Komponenten durch regelmäßige Austauschzyklen. Geringe monatliche Fixkosten. Zusätzlicher Bedarf an IT-Komponenten kann in bestehenden Verträgen abgebildet werden. Investitionen ohne Kapitaleinsatz: Ihr Eigenkapital, Ihre Kreditlinien bleiben unberührt. Stehen Sie vor IT-Beschaffungen in Ihrer Verwaltung? Wir bieten Ihnen an, in einem gemeinsamen Beratungsgespräch ein individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnittenes Leasing-Angebot zu erarbeiten. Bitte wenden Sie sich an: Hans-Jürgen Wieczorek Telefon: oder per an: Arbeitskreis der EWO-PAMELA-Anwender tagte in Kassel Von Klaus Funke Am 14. und 15. Februar 2006 traf sich der Arbeitskreis EWO-PAMELA, der sich aus Vertretern der hessischen und bayerischen Anwender zusammensetzt und das Verfahren seit der Projektierung im Jahre 1995 begleitet, zu seiner 16. Tagung in Kassel. Ziel war es, die Neuerungen des vergangenen Jahres nochmals darzustellen und über die Weiterentwicklung insbesondere im Hinblick auf die Änderungen des Melderechtsrahmengesetzes (MRRG), des Hessischen Meldegesetzes (HMG) und die Änderungen der Meldedatenübermittlungsverordnungen Bund und Land Hessen/ Bayern zu diskutieren. Als Verfahrensentwickler ergeben sich für den Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 GmbH und die Landeshauptstadt München hieraus vielfältige Anpassungen, die teils schon realisiert sind, wie zum Beispiel die Auskunftssperre nach 34.4 des Hessischen Meldegesetzes. In der Umsetzungsphase ist derzeit die bundesweite, automatisierte Rückmeldung/Fortschreibung des Melderegisters und die Einführung einer bundeseinheitlichen Steuer-ID, die ab 1. Januar 2007 in den gesetzlichen Vorschriften verankert sind. Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit der automatisierten Rückmeldung ist die Einführung einer so genannten Clearingstelle für Hessen, die beim KGRZ Kassel eingerichtet und für die Versendung und den Empfang der automatisierten Rückmeldungen für die hessischen Kommunen zuständig sein wird. Friedrich Wagner (ekom21) erläutert den Teilnehmern die technischen Details der Weiterentwicklung pass21 Klaus Funke, Rainer Linge (ekom21, Kundenbetreuung/Entwicklung) und Robert Weiss (LH München, Entwicklung) diskutieren mit den Arbeitskreismitgliedern Programmerweiterungen und Anwenderwünsche Außerdem wurde den Teilnehmern des Arbeitskreises die zentrale einfache Melderegisterauskunft (ZEMA) vorgestellt. Diese wurde anlässlich der CeBIT am länderübergreifend zwischen Hessen und Bayern in Betrieb genommen. Großanwender können über das ZEMA-Portal Abfragen auf hessische und bayerische Einwohnerdaten starten, wie von Roland Zanger (ekom21) und Stefan Swart (AKDB) eindrucksvoll vorgeführt wurde. Von den Arbeitskreisteilnehmern wurden die Änderungen bei der Anmeldung/Ummeldung mit Ausdruck der Meldescheine als gelungen bestätigt. Die Funktionalitäten im Verfahren haben sich nach dem Redesign dieser Vorgänge wesentlich in Umfang und Stabilität weiterentwickelt. Auch die Neuerungen bei der Online-Lohnsteuerkartenausstellung wurden durchweg positiv aufgenommen. Die Änderungen am Datenmodell im Zusammenspiel mit den oben erwähnten Programmerweiterungen haben zu einer wesentlich größeren Akzeptanz des Verfahrens beigetragen. Dies wurde von den Teilnehmern einstimmig bestätigt. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Fortentwicklung des Verfahrens pass21 (digitale Antragsbearbeitung von Reisepässen und Personalausweisen). Friedrich Wagner vom Entwicklungsteam ekom21 erläuterte den Teilnehmern der Veranstaltung den bisherigen Entwicklungsstand. Außerdem gab er einen Ausblick auf die umfangreichen Programmerweiterungen im Bereich biometrischer Daten. Die Gesichtsfelderkennung und Digitalisierung von Fingerabdrücken sind, neben organisatorischen Neuregelungen und dem Einsatz neuer Technologien in den Kommunen, künftige Schwerpunkte im Verfahren pass21. Zeitpunkt der Einführung Fingerprint-Digitalisierung ist auch hier der 1. Januar Mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in der nahen Zukunft ist es erforderlich, dass der Arbeitskreis EWO-PAMELA in kürzeren Abständen tagt, um das Verfahren im Sinne der Anwender weiter zu entwickeln. Insbesondere die Anbindung der Datenübermittlungen aus den Standesämtern und der automatisierte Datenaustausch auf der Basis e-führungszeugnis zwischen Kommunen und Bundeszentralregister/Gewerbezentralregister werden Herausforderungen darstellen. Wie der Arbeitskreis zeigte, ist der Unternehmensverbund KGRZ/ekom21 GmbH mit seinen Entwicklungspartnern für die zukünftigen Aufgaben im Meldewesen im bundesweiten Vergleich gut aufgestellt und wird auch weiterhin ein verlässlicher Partner der hessischen Kommunen sein.

6 Innenminister Bouffier lobt owi21 6 Hessens Innenminister Volker Bouffier informierte sich am 13. Februar 2006 bei der Zentralen Bußgeldstelle (ZBS) in Kassel über das ekom21-verfahren owi21. Die Ordnungswidrigkeitensoftware ist seit 2004 hessenweit im Einsatz. An Praxisfällen erläuterte Detlef Erdmann, IT- Leiter der ZBS, dem Minister die Funktionalitäten von owi21 und zeigte, wie auf Beweismittel und Schriftverkehr elektronisch zugegriffen wird. Der Innenminister zeigte sich beeindruckt und äußerte sich auch gegenüber der anwesenden Presse positiv über owi21. Nachfolgend ein Zitat aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15. Februar 2006: Bouffier lobte die von ekom21, den kommunalen Rechenzentren, entwickelte Verfahrenssoftware owi21. Sie sorge dafür, dass sich,eine unserer Hauptsportarten, die Aktensuche, in einem erträglichen Rahmen halte. Das neue Verfahren wird seit September 2004 angewandt und führte zu einer umfassenderen und besseren Sicherung der Beweismittel. (Zitatende) Auch zur Statistik äußerte sich Bouffier. So seien im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Anzeigen bei der ZBS eingegangen der Fälle waren geringfügige Verkehrsverstöße. Als schwerwiegend wurden Verstöße eingestuft. In Fällen wurde die Vollstreckung eingeleitet und in Fällen wurde Erzwingungshaft beantragt. Knapp 36 Millionen Euro an Verwarnungs- und Bußgeldern wurden vergangenes Jahr eingenommen. Zur Abwicklung der Ordnungswidrigkeiten sagte Bouffier: Die Verfahren können mit der neuen Software effizienter und zielgerichteter bearbeitet werden. Neben der ZBS arbeiten hessenweit mehr als 280 Kommunen mit owi21. Rund Arbeitsplätze sind mit der ekom21 verbunden und täglich werden dort ca Bescheide gedruckt. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Thüringen werden zukünftig ebenfalls mit owi21 arbeiten. Weitere Informationen erhalten Sie von Elfriede Bagda Telefon: oder besuchen Sie die Homepage Look and Feel Neues aus LOGA Von Christopher Epp In einer Veranstaltungsreihe Neues aus LOGA hat die ekom21 die neue Version ihres Personalmanagementverfahrens mit dem Namen LOGA New Look präsentiert. Insgesamt wurden 26 Informationsveranstaltungen an den Standorten Darmstadt, Gießen und Kassel durchgeführt, bei denen sich rund 950 Anwender aus 375 Stadtverwaltungen, Gemeinden, Landkreisen, Zweckverbänden, Vereinen, etc. über die interessanten Neuerungen informiert haben. Die Oberfläche wurde mit Release 6.0 komplett überarbeitet und spiegelt sich im neuen Design, dem sogenannten Look and Feel bekannt aus den Office 2003 Anwendungen wider. Das neue Design soll den Anwendern durch seine Übersichtlichkeit, der vereinfachten Menüführung und Anpassungsfähigkeit die Arbeit mit LOGA deutlich vereinfachen. Ende Dezember 2005 erfolgte die Umstellung auf die neue Oberfläche im Rahmen eines Releasewechsels. Sämtliche Menü- und Symbolleisten können angepasst werden. Je nach Aufgabengebiet, kann der Anwender alle relevanten Schaltflächen einblenden oder nicht benötigte Menüpunkte entfernen. Die Arbeitsfläche und Masken können je nach Platzbedarf verkleinert oder vergrößert werden. Mehrere Fenster können zum Vergleich unterschiedlicher Daten geöffnet werden. Die Anpassungsfähigkeit der neuen Version erleichtert den Anwendern das Arbeiten und lässt sie ihre Arbeitsumgebung flexibel gestalten. Knopfdruck ist das gesuchte Dokument sofort auf dem Bildschirm und erspart somit die zeitaufwendige Suche bzw. Nacherstellung. LOGA bietet zudem eine web-basierende Oberfläche, ein sogenanntes Mitarbeiterportal, das zur Zeit in der Einführungsphase bei der ekom21 GmbH ist. Hier können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf elektronischem Wege Anträge einreichen oder archivierte Daten einsehen. So müssen Dienstreise-, Beschaffungs- oder auch Urlaubsanträge nicht mehr über den Papierweg gestellt werden und sind nach der Genehmigung durch den Vorgesetzten sofort in LOGA verfügbar. Auch die anschließende Reisekostenabrechnung kann über den eigenen Arbeitsplatz erstellt werden. Das bei der ekom21 GmbH derzeitig in der Einführungsphase befindliche LOGA -Zeitwirtschaftssystem kann ebenfalls in das Mitarbeiterportal ohne aufwendige Schnittstellen und redundante Datenhaltung integriert werden. Das Produktportfolio von LOGA wird abgerundet durch zahlreiche Lösungen, wie z. B. LOGA SCOUT. SCOUT ist ein Auswertungsgenerator, mit dem alle Tabellen und Felder der Datenbank uneingeschränkt abgefragt werden können. Die Aufbereitung dieser Abfragen ist für alle denkbaren Ausgabeformate (wie z. B. csv-datei, PDF, Excel, Word etc.) verfügbar. Auch für Themen wie Personalkostenplanung, Stellenverwaltung und -bewirtschaftung, Personalentwicklung, Bewerberverwaltung etc. gibt es geeignete Module, die bereits von mehreren Kunden eingesetzt werden. Nach dem Motto Weg vom Papier bietet sich LOGA ab sofort in Kombination mit einem elektronischen Archiv an. Mit DMS-ASP für LOGA werden die Dokumente elektronisch abgelegt und verringern somit das Papieraufkommen. Der entscheidende Vorteil liegt an der Einsparung der Druckkosten. Denn per Die LOGA -Veranstaltungen (wie hier in Darmstadt) waren sehr gut besucht

7 7 Nach nur drei Monaten Vorbereitung wurde am 19. Dezember 2005 der Startschuss für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Kommunalen Versorgungskassen Kassel (KVK) und der ekom21 GmbH gegeben. Die KVK sah sich durch gesteigerte Anforderungen gezwungen, einen IT-Dienstleister zu suchen, der für zukünftige Entwicklungen nicht nur die nötige technische Kompetenz besitzt, sondern auch flexibel und zeitnah reagieren kann. Durch die positiven Erfahrungen bei der Zusammenarbeit im Bereich Web-Präsentation und Hosting sowie Finanzbuchhaltung und Personalwesen, wurde die ekom21 bei der Sondierung in die engere Wahl gezogen. Nach Abgabe der Angebote fiel die Entscheidung im Verwaltungsrat, die komplette Netzwerkbetreuung an die ekom21 zu vergeben. Neben der räumlichen Nähe in Kassel und des attraktiven Preis-/Leistungsverhältnisses, war auch die garantierte Reaktionszeit von zwei Stunden ein ausschlaggebendes Argument für die ekom21. Voraussetzung war jedoch, dass das Projekt bis zum Jahresende abgeschlossen sein musste. Bei der Installation (v. l. n. r.): Reiner Penke (ekom21) und Holger Dettmar (KVK) Komplexe Aufgabenstellung Nach Auftragserteilung der KVK wurde die Migration wegen ihrer Komplexität in einer eigenen Projektgruppe geplant und durchgeführt. Die vorhandenen Kommunikationsbeziehungen und Anwendungen mussten analysiert und vom bisherigen IT-Dienstleister in die neue, moderne Umgebung überführt werden. Dabei wurden die vielschichtigen Bereiche WAN, LAN, Server, Desktops, Kommunikation, Anwendungen und Großrechnerverfahren berücksichtigt. Als Grundlage für alle weiteren Maßnahmen wurde eine Mikrowellenfunkverbindung zwischen der ekom21 und der KVK installiert; abgesichert durch eine ADSL Backupleitung (Asymmetric Digital Subscriber Line). Die Leitungsverbindungen zu Rechenzentren in Karlsruhe und Saarbrücken, bei denen spezielle Großrechneranwendungen der KVK laufen, wurden geschaltet. Die Infrastruktur und die aktiven Komponenten der KVK wurden erneuert, ergänzt und angepasst. KVK vertraut auf ekom21 Hightech für Kommunale Versorgungskassen Kassel Von Jürgen Lämmerhirt Das Gebäude der KVK in Kassel Umfangreiche Arbeiten Für Daten und Programme sind zwei Hosting- Server bei der ekom21 installiert worden; ein weiterer Server (für eine Web-basierende Anwendung) wurde übernommen und in das neue Netz integriert. 100 GB Datenvolumen der unterschiedlichen Anwendungen und rund 4,5 GB Datenvolumen der Postfächer, bislang auf verschiedene Rechner im ganzen Bundesgebiet verteilt, wurden auf den neuen Servern zusammengeführt. Die eingesetzten Programme und Anwendungen wurden für die Softwareverteilung vorbereitet und angepasst. Ein speziell hierfür erstelltes Script sorgte für eine reibungslose und automatisierte Domänenmigration der 70 Arbeitsplatzrechner. Außerdem fand eine Datenbankkonvertierung der Finanzbuchhaltung Diamant von Oracle auf SQL statt und für die Anwendungen Immobilienverwaltung und Sterbekassenverwaltung wurden Datenbankupdates durchgeführt. Die vorhanden 70 Mailpostfächer wurden von Lotus Notes auf Microsoft Exchange konvertiert und in den zentralen Exchange-Service implementiert. Dazu war der Domänenumzug zur ekom21 erforderlich. Auf allen Arbeitsplätzen wurde Outlook 2003 installiert, der Antiviren-Service eingerichtet und die Internetzugänge geschaltet. Punktlandung im engen Zeitfenster Viele dieser Aufgaben mussten in enger Abstimmung mit dem bisherigen IT-Dienstleister erfolgen. Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, dass der KVK nur ein einziger Ausfalltag für diese Umstellung entstehen sollte. Die Experten des Unternehmensbereiches IT-Services der ekom21 arbeiteten deshalb von Donnerstagmittag bis Samstagabend mit Hochdruck. Die umfangreichen Planungen und Vorarbeiten der Projektgruppe haben sich ebenso ausgezahlt, wie der Sachverstand und das Engagement bei der praktischen Umstellung. Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden: Es war eine Punktlandung in einem engen Zeitfenster. Für die rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVK begann der 19. Dezember wie gewohnt sie merkten von der Umstellung nichts und es war ein ganz normaler Arbeitstag. Das ekom21-/kvk-team (v. l. n. r.): Christoph Henn, Andreas Schoenemann (KVK), Christian Henkel, Andre Pfütz, Alexander Tripp, Andreas Katzwinkel, Klaus Schäfer (KVK), Jürgen Lämmerhirt und Holger Dettmar (KVK)

8 Bad Zwestener Internetseite im neuen Design Gastbeitrag von Christian Rinnert (Gemeinde Bad Zwesten) 8 Seit Juli 2005 ist die neue Internetseite der Gemeinde Bad Zwesten online. Sie erstrahlt nicht nur in neuem Design, sondern verfügt auch über eine komplett neue Technik. Der Web-Designer Claus Knobel der ekom21 übergab die neu gestaltete Homepage an Bürgermeister Michael Köhler und die Internetarbeitsgruppe, bestehend aus Christian Rinnert, Horst Schäfer und Thorsten Martin. Die Internetarbeitsgruppe hat zusammen mit der ekom21 das neue Design der Homepage entwickelt. Die Bad Zwestener Seiten sind barrierefrei. Das bedeutet sehbehinderte oder ältere Menschen können sich mit den entsprechenden Hilfsprogrammen die Seiten vorlesen bzw. auf eine sogenannte Braillezeile ausgeben lassen. Eine Braillezeile ist eine an der Tastatur angebrachte Leiste, die den Text als Blindensprache (Braillecode) ausgibt. Aber nicht nur ältere Menschen oder Menschen mit Sehbehinderungen profitieren von der neuen Technologie, sondern auch Nutzer von Taschencomputern, den sog. Palms, oder Personen, die sich Informationen über Handys abrufen wollen, indem sie sich mit ihren mobilen Geräten auf die Seite einwählen. Ein neues Redaktionssystem erleichtert die Pflege und das Erstellen von Inhalten. Das System ist datenbankgestützt. Die Pflege gestaltet sich dadurch sehr einfach und kann auch von Personen durchgeführt werden, die weniger Ahnung vom Internet haben. Inhalte, die in der Datenbank z. B. als Veranstaltungskalender eingegeben sind, werden vom System an mehreren Stellen der Homepage wiedergegeben. Auf der Startseite sind immer die kommenden Termine zu finden. Ziel des überarbeiteten Web-Auftritts der Gemeinde ist es, noch dynamischer und schneller Inhalte einstellen zu können und somit den IT-Sicherheit für Kommunen unverzichtbar ekom21 startet mit neuem elearning-modul Von Katja Lischka, Institut Ingenium Das gesamte Spektrum IT-Sicherheit am Arbeitsplatz stellt sich in unserer modernen Welt der Informations-Technologie immer mehr als erhöhtes Risiko dar. Betroffen sind auch die Kommunalverwaltungen, die täglich mit sensiblen und vertraulichen Daten umgehen müssen. Die ekom21 bietet in Kürze, als bundesweit erstes Rechenzentrum, gemeinsam mit dem Institut Ingenium einem elearning Anbieter aus Kassel eine neue web-basierte Lernsoftware zum Thema IT-Sicherheit an. Es ist erwiesen, dass die meisten IT-Unfälle nicht auf technische Mängel, sondern auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen sind. Genau an dieser Stelle setzt das Lernprogramm an. Auf einfache und verständliche Weise werden im WBT (Web Based Training) die für den Mitarbeiter sicherheitsrelevanten Themen vermittelt. Claus Knobel von der ekom21 (2. von rechts) überreicht die neue Homepage an die Internetarbeitsgruppe von links Horst Schäfer, Christian Rinnert, Thorsten Martin, Claus Knobel und Bürgermeister Michael Köhler Die Themenpalette des Lernprogramms versetzt den Mitarbeiter in die Lage, sich der Probleme, die ihn an seinem Arbeitsplatz betreffen, bewusst zu werden, um Fehler zu vermeiden. Dieses elearning-modul und ein zugehöriger Workshop tragen erheblich zur erfolgreichen Risikominimierung bei. Der Inhalt wurde in Anlehnung an das BSI-Handbuch für das Lernen am Computer optimiert. Alle Maßnahmen zusammen ergeben ein ganzheitliches Konzept zur Gefahrenprävention im Umgang mit dem IT-Arbeitsplatz. Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zu diesem elearning-modul. Was ist elearning eigentlich? Electronic-Learning, ein Begriff mit vielen Nuancen: Allgemein versteht man darunter Lernen mit Hilfe des Computers, z. B. offline auf CD-ROM oder online im Internet/Intranet. Typisch ist der Einsatz von Text, Grafik, Audio, Video oder Animation, denn Lernen fällt leichter, wenn viele Sinne angesprochen werden. Ebenso wichtig ist Integration, denn passives Lernen ist weniger effektiv, üblich sind auch elektronische Tests, z. B. Multiple-Choice Fragen. Es ist möglich, allein oder in Gruppen zu lernen. Service über das Internet für die Bürger und Gäste von Bad Zwesten zu erweitern und auszubauen. Die Seite ist im Internet unter zu erreichen. Impressum Herausgeber: ekom21 GmbH Geschäftsstelle Darmstadt Bartningstraße 51, Darmstadt Telefon: , Telefax: Redaktion, Satz und Gestaltung: Stefan Thomas Layout: Roman Dzwigaj Litho und Druck: ORDAT-TYPOGRAFIK, Gießen Auflage: Exemplare Bildnachweis: ekom21 GmbH, Stefan Thomas, Christopher Epp, Ingo Radatz, Claus Knobel, Gemeinde Bad Zwesten, Roman Dzwigaj, softplan Informatik GmbH e-info21 erscheint vierteljährlich und dient ausschließlich der Information. Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen. Nahezu alle Produktbezeichnungen, die in dieser Publikation erwähnt werden, sind gleichzeitig auch eingetragene Warenzeichen und sollten als solche betrachtet werden. Abdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion. e-info21 wird ausschließlich aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt. Dazu gehört die Verwendung von 50 % Altpapier, 50 % chlorfreiem Zellstoff und mineralölfreier Druckfarbe. 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