ASV Bewerbermodul. Installation und Administration

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1 Schulverwaltung Baden-Württemberg ASV Bewerbermodul Stand:

2 ASV-BW Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung ASV Bewerbermodul Architektur Laufzeitumgebung Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls... 5 SVP und ASV 2.1 Parallelbetrieb Einzelplatz Mehrplatzinstallation PostgreSQL ASV-Server Client Update... von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls 15 Der Umfang der Updateinstallation 3.1 Mehrwert: Voraussetzungen Einzelplatzinstallation Mehrplatzinstallation Update ASV-Server Client Den ASV-Server als Dienst einrichten Voraussetzungen und Bedingungen Installation Konfiguration Verzeichnisstruktur Konfigurationsdateien Logdateien config.ini svp.ini Deinstallation Deinstallation Einzelplatz/Client Mehrplatz-Server 6.2 Deinstallation... 26

3 7. Datensicherung Derby-Datenbank PostgreSQL-Datenbank Benutzerverwaltung Systemadministrator Administrator Benutzer Rollen Schuldaten anlegen 9.1 Schule Schule löschen... 40

4 1 Einleitung Einleitung Vorliegendes Handbuch richtet sich an Administratoren, die für die Installation, die Pflege, den Betrieb und die Konfiguration der Software ASV mit Bewerbermodul verantwortlich sind. Es beschreibt zum einen die Installation eines ASV-Systems in seinen verschiedenen Ausprägungen auf Server- und Clientseite und zum anderen alle wesentlichen Informationen, die für ein reibungsloses Zusammenspiel der verschiedenen ASV-Komponenten von Bedeutung sind. Dieses Handbuch ist als Ergänzung der Online-Hilfe der Anwendung konzipiert. Zum Abschluss der Schulung sind Sie in der Lage ein ASV-System mit Bewerbermodul in seinen verschiedenen Ausprägungen zu installieren und zu administrieren. 1.1 ASV Bewerbermodul Jedes Jahr nutzen Tausende von Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss ( Mittlerer Reife ) aus Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien oder einjährigen Berufskollegs die Chance, ihren Bildungsstand durch den Abschluss der Allgemeinen oder Fachgebundenen Hochschulreife an einer beruflichen Schule zu verbessern. Da es durch Verwaltungsvorschriften geregelte Aufnahmevoraussetzungen gibt, und sich meistens mehr Schüler anmelden, als eine aufnehmende Schule Plätze zur Verfügung hat, spricht man bei den Schülern von Bewerbern. Das Aufnahmeverfahren, in welches die Schule, ihre obere Schulaufsichtsbehörde (Regierungspräsidium) und das Kultusministerium involviert sind, wird Bewerberverfahren genannt. Das Modul ASV-Bewerberverwaltung unterstützt die beruflichen Schulen bei der Aufnahme von Bewerbern. Zusätzlich zur datentechnischen Erfassung der Bewerber werden die Prozesse zur Abgabe der Bewerberdaten an die Schulaufsichtsbehörden und Regierungspräsidien im Modul abgebildet. 1.2 Architektur Die Grundarchitektur der Anwendung ist eine klassische Drei-SchichtenArchitektur. Eine typische Drei-Schichten-Architektur besteht aus den folgenden Schichten: Präsentationsschicht Logikschicht Datenhaltungsschicht Die Präsentationsschicht ist das eigentliche Frontend, die Anwendung auf ClientSeite. Mit dieser Komponente arbeitet der Endanwender. Sie ist für die Darstellung der Inhalte und das Entgegennehmen von Benutzereingaben gedacht. Die Logikschicht enthält die Geschäftslogik der Anwendung. Sie beinhaltet alle arithmetischen Operationen und Verarbeitungsroutinen der Anwendung. Die Datenschicht beinhaltet die relationale Datenbank. Sie speichert und lädt Daten. 4

5 1.3 Einleitung Laufzeitumgebung Die ASV-Software ist als Java-Anwendung realisiert. Die Java-Laufzeitumgebung besteht aus der Java Virtual Machine (JVM) und der Java API. Die API stellt die Basisklassen für Java zur Verfügung. Beides zusammengefasst wird als JRE bezeichnet und ist zum Betrieb einer Java-Anwendung erforderlich. Das JRE enthält keine Entwicklungswerkzeuge oder weitere Tools. 2 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Die ASV-BW ist eine plattformunabhängige Java-Anwendung im Windows Look and Feel auf Basis von Open-Source-Technologien. Das Design der Software verbindet dabei die Vorteile klassischer Desktop- und Webanwendungen. Sie kann in verschiedenen Ausprägungen installiert werden, als Einzelplatz mit eigener Datenbank, als dedizierte Serverinstallation für eine Schule oder auch regional zentral für eine Vielzahl von Schulen. 2.1 Parallelbetrieb SVP und ASV Die Anwendungen SVP-BW und ASV-BW können parallel auf einem Rechner betrieben werden. Bei Client- oder Einzelplatzinstallationen von ASV auf bereits vorhandene SVPBW-Installationen sind keine Besonderheiten zu beachten. Wird die ASV-Datenbank auf einem Rechner mit vorhandener SVP-BWServerinstallation installiert, so sind zwei Fälle zu unterscheiden. 1. SVP-BW benutzt bereits die Version 8.4.xxx der PostgreSQL Datenbank. Dann kann die ASV-Datenbank diese Installation verwenden und benutzt somit denselben Port wie SVP-BW (normalerweise 5432). 2. SVP-BW benutzt die ältere Version 8.2.xxx der PostgreSQL-Datenbank, ASV setzt die Verwendung der Version 8.4xxx voraus. Damit ein reibungsloser Parallelbetrieb von SVP-BW und ASV gewährleistet werden kann, ist die ASVDatenbank bei der Installation auf Port 6543 zu konfigurieren. Die Konfiguration des Ports ist im Kapitel PostgreSQL beschrieben. 5

6 2.2 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Einzelplatz Die Einzelplatz-Installation wird auf einem einzelnen Rechner installiert und gestattet einem oder mehreren Benutzern das Arbeiten mit ASV. Die Benutzer können nicht gleichzeitig mit dieser ASV-Installation arbeiten. Ein Benutzer muss sich abmelden, bevor ein anderer Benutzer mit der Einzelplatz-Installation arbeiten kann. Die Einzelplatz-Installation beinhaltet eine eigene Datenbank, die Bestandteil des Clients ist und ausschließlich von dieser Installation genutzt wird. Die Datenbank enthält alle für ASV relevanten Daten. Als Datenbank kommt Apache Derby zum Einsatz. Die Datenbank wird bei der ASV-Programminstallation als Bestandteil von ASV automatisch mit installiert. Eine Migration der Daten auf die Mehrplatzinstallation ist nicht möglich. Bei einer Einzelplatz-Installation können wie bei einer Mehrplatz-Installation mehrere Schulen angelegt werden. Dazu werden auf einem Einzelplatz-Rechner das Programm und die Datenbank nur einmal installiert. Für die Installation entpacken Sie das Basispaket und führen die Datei install.exe aus. Als erstes wird nun das mitgelieferte Java Runtime Environment in ein temporäres Verzeichnis entpackt. Danach öffnet sich der grafische Installer und führt durch die Installation. Im nächsten Schritt wählen Sie die Installationsart, hier 'Einzelplatz' aus. 6

7 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Nun geben Sie das Installationsverzeichnis für ASV an. Hier kann auch die Vorgabe C:\ASV verwendet werden. Natürlich kann hier auch ein anderes Verzeichnis gewählt werden. Im Anschluss wird die Software installiert. Im letzten Dialog können entsprechende Verknüpfungen in der Startleiste oder/und auf dem Desktop angelegt werden. Damit ist die Installation der Software abgeschlossen. Als Zusammenfassung öffnet sich noch die Datei install-info.txt und zeigt die Installationsart und den Pfad der Installation. Die Datei kann geschlossen werden. 7

8 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Nun kann die Anwendung entweder aus der Windows-Startleiste oder direkt von Desktop durch einen Doppelklick auf das ASV-Symbol geöffnet werden. 2.3 Mehrplatzinstallation Die Mehrplatz-Installation besteht aus drei Komponenten: PostgresSQL-Datenbankserver ASV-Server ASV-Client PostgreSQL Je nach Version der PostgreSQL-Datenbank unterscheidet sich die Vorgehensweise. Wenn die PostgreSQL Version 8.4.xxx bereits installiert ist (z. B. durch SVP-BW 1.0), müssen die IP-Adressen sowie der verwendete Port des Datenbankservers sowie das Datenbankkennwort ermittelt werden. Dann kann mit der Installation des ASV-Servers fortgefahren werden. Bitte befolgen Sie dazu die Anweisungen im Abschnitt '2.3.2 ASV-Server'. Wenn die PostgreSQL-Version 8.4.xxx noch nicht installiert ist, steht auf der Wissensdatenbank die freigegebene Version zum Download bereit. Nach Aufruf der Datei postgresql-8.4.xxx-windows.exe öffnet sich der Begrüßungsbildschirm, und es kann mit der Installation begonnen werden. Im folgenden Schritt wird das Installationsverzeichnis der Software ausgewählt. Die Vorgabe, hier z. B. C:\Programme\PostgreSQL\8.4, kann übernommen werden. 8

9 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Im nächsten Schritt ist das Verzeichnis der Datenbank anzugeben. Für den Betrieb der PostgreSQL-Datenbank ist ein technischer User 'postgres' erforderlich. Dieser Benutzer wird während der Installation angelegt. Das Passwort des Benutzers wird auf 'postgres' gesetzt. Ist bereits ein PostgreSQLBenutzer mit gleichem Namen vorhanden, ist hier das bereits vorhandene Passwort zu verwenden! Der nächste Parameter ist der PostgreSQL-Port. Dieser muss unbedingt in 6543 geändert werden! Wählen Sie im nächsten Fenster 'German, Germany' aus. 9

10 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Zum Abschluss der Installation können zusätzliche PostgreSQL-Tools heruntergeladen werden. Dieser Schritt ist nicht notwendig, das Häkchen im Dialog kann entfernt werden. Die PostgreSQL-Software wird in das vorgegebene Verzeichnis, hier z. B. C:\Programme\PostgreSQL\8.4, installiert. Im Startmenü werden unter 'PostgreSQL 8.4' entsprechende Einträge angelegt. Zusätzlich wird während der Installation ein Dienst 'postgres' angelegt. 10

11 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Nach erfolgreicher Installation wird der Dienst automatisch gestartet und im Taskmanager des Betriebssystems sind die PostgreSQL-Prozesse zu sehen ASV-Server Nachdem PostgreSQL installiert wurde, kann der ASV-Server installiert werden. Die Installation des Servers erfolgt unter dem gleichen Betriebssystem-Benutzer wie zuvor für die Datenbank-Installation. Die Installation wird wie beim Einzelplatz mit dem grafischen Installer durchgeführt. Hierzu ist das ausgelieferte Paket zu entpacken und die Datei install.exe auszuführen. Im nächsten Schritt wird die Installationsvariante, hier Mehrplatz-Server, ausgewählt. Hier erfolgt jetzt die Auswahl des Zielverzeichnisses für den Server. 11

12 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Im Anschluss sind die Datenbankparameter anzugeben (siehe dazu das vorige Kapitel): Kennung: Passwort: HOST: Port: der Inhaber der postgresql-db (normalerweise postgres); Das DB-Passwort des Inhabers; IP-Adresse des DB-Servers; zugehöriger Port der ASV-Datenbank. Beachten Sie hierzu die Hinweise zum Parallelbetrieb von SVP und ASV (vgl. 2.1). Die initiale Datenbank ist üblicherweise 'postgres'. Die Angaben zur ASVDatenbank können übernommen werden. Im nächsten Installationsschritt wird die Software installiert, die Datenbank und das Schema 'asv' angelegt und die Datenbank mit Tabellen und Daten befüllt. Dieser Vorgang kann je nach Leistung des Rechners einige Minuten dauern. Im letzten Dialog können entsprechende Verknüpfungen in der Startleiste oder/ und auf dem Desktop angelegt werden. Damit ist die Installation der Software abgeschlossen. Als Zusammenfassung öffnet sich noch die Datei 'install-info.txt' 12

13 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls und zeigt die Installationsart und den Pfad der Installation. Die Datei kann geschlossen werden. Nachdem der Server erfolgreich installiert wurde, wird dieser automatisch gestartet. Der Start des Servers wird im Logfile 'asv.log' im Unterverzeichnis 'logs' der Installation protokolliert. Zusätzlich ist im Windows Taskmanager der Server als Prozess 'javaw.exe' zu erkennen (bis Version war der Prozessname 'svp.exe') Client Die Installation des Mehrplatz-Clients entspricht im Wesentlichen der des Einzelplatzes. Zu beachten ist, dass nach dem Öffnen des Installers die Option 'Mehrplatz-Client' gewählt wird. Wird der Client auf einem Rechner installiert, auf dem bereits der ASV-Server installiert ist, ist darauf zu achten, dass der Client nicht in das Verzeichnis des ASV-Servers installiert wird. 13

14 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls Damit der Client sich mit dem Server verbinden kann, sind im nächsten Schritt die Verbindungsparameter einzugeben. Zu beachten ist hierbei, dass für die Kommunikation zwischen Client und Server der Port 8765 verwendet wird. Nun wird die Installationsprozedur wie unter Einzelplatz beschrieben fortgeführt. Da der Client keine eigene Datenbank enthält, ist für den Betrieb eine Serverkomponente und eine Datenbank erforderlich. Kann der Client keine Verbindung zum ASV-Server herstellen, sind zuerst die Proxyserver-Einstellungen im Internet-Explorer zu prüfen. Die Kommunikation zwischen ASV-Client und ASV-Server sollte nicht über einen Proxyserver erfolgen. Hierfür muss explizit die vollständige IP-Adresse (z. B ) oder der DNS-Name des ASV-Servers unter Ausnahmen hinzugefügt werden. Ein Wildcard-Zeichen (z. B *) genügt nicht! 14

15 Erstinstallation des ASV-Bewerbermoduls 3 Update von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls 3.1 Mehrwert: Der Umfang der Updateinstallation Beim Update werden die folgenden Daten aus der Vorgängerversion in das Schuljahr 2012/2013 übernommen: Die angelegte(n) Schule(n) Die angelegten Fächer der Schule(n) Die angelegten Benutzer Die angelegten Rollen Die selbst erstellten Orte Die angelegten Bewerbungsziele Die angelegten Vorbildungen Die angelegten Berichte/Berichtspakete und Auswahlfilter 3.2 Voraussetzungen Eine bestehende funktionsfähige Installation der Version ist vorhanden. In den Beispielen gehen wir von der Installation der Einzelplatzinstallation bzw. des ASV-Servers im Verzeichnis c:\asv aus. Vor Beginn des Updates ist es unbedingt erforderlich, ein Backup Ihrer Daten anzulegen. Ansonsten haben Sie bei Installationsproblemen keine Möglichkeit mehr, eine Updateinstallation durchzuführen, sondern Sie müssen eine Erstinstallation durchführen und alle Ihre Daten erneut manuell einpflegen. 3.3 Einzelplatzinstallation Gehen Sie ebenso vor wie bei der Neuinstallation. Wählen Sie als Zielordner den Ordner, in dem das Bewerbermodul installiert ist. 3.4 Mehrplatzinstallation Update ASV-Server Beenden Sie den ASV-BW-Server, bevor Sie mit der Updateinstallation beginnen. Starten Sie das Update mit der Datei 'install.exe'. 15

16 Update von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls Bestätigen Sie den Willkommensbildschirm mit der Schaltfläche 'Weiter'. Wählen Sie die Installationsart 'Mehrplatz-Server' und betätigen Sie die Schaltfläche 'Weiter'. 16

17 Update von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls Geben Sie das Verzeichnis an, in dem sich die bestehende Mehrplatz-ServerVersion ASV-BW befindet (normalerweise c:\asv). Bestätigen Sie Ihre Wahl mit 'Weiter'. Bestätigen Sie das folgende Hinweisfenster mit 'Weiter'. 17

18 Update von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls Überprüfen Sie die postgresql-verbindungsdaten im folgenden Fenster und korrigieren Sie sie gegebenenfalls (bei der Standardinstallation von ASV wurde eine Datei 'installinfo.txt' im Programmverzeichnis des Servers abgelegt, die diese Daten bereits enthält.) Insbesondere auf die Angaben zum verwendeten Port ist zu achten (Häufig ist die Portnummer 5432 bzw. 6543). Starten Sie das Update durch Betätigen der Schaltfläche 'Weiter'. 18

19 Update von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls Wählen Sie im folgenden Fenster die Verknüpfungen, die Sie vom Installationsprogramm erstellen lassen möchten. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit der Schaltfläche 'Weiter'. Im Bestätigungsfenster können Sie festlegen, dass der Server gestartet werden soll. Dies ist erforderlich, wenn Sie anschließend den Client installieren wollen. Das Anzeigen der Zusammenfassung bietet eine Kontrolle für die Einstellungen bei der Installation des Clients. Durch Betätigen der Schaltfläche 'Beenden' schließen Sie die Installation ab. 19

20 Update von Version auf Version des ASV-Bewerbermoduls Der Installationsprozess löscht noch temporäre Daten und kopiert einige Dateien. Wenn Sie die entsprechenden Optionen gewählt haben, wird der Server gestartet und die Installationsinformationen werden angezeigt Client Die Updateinstallation des Clients unterscheidet sich nicht von der Erstinstallation des Clients (vgl. Abschnitt 2.3.3). 4 Den ASV-Server als Dienst einrichten In der Standardinstallation wird der ASV-Server als Anwendung eingerichtet, die durch einen angemeldeten Administrator gestartet werden muss. Wenn der Administrator sich dann wieder abmeldet, so wird auch der ASV-Server wieder beendet. Hier wird beschrieben, wie Sie ASV so einrichten können, dass das Bewerbermodul als Dienst automatisch vom Server gestartet wird und nicht darauf angewiesen ist, dass ein Administrator eingeloggt ist. 4.1 Voraussetzungen und Bedingungen ASV ist komplett installiert (Datenbank, Server und Client). Die ASV-Installation ist erfolgreich getestet worden, d. h.: am Client gelingt die Anmeldung mit dem Systemnutzer 'sys'. Es kann in die Schulverwaltung (Schule anlegen) und Benutzerverwaltung (Systemadministrator bzw. Administrator anlegen) gewechselt werden. 20

21 4.2 Den ASV-Server als Dienst einrichten Installation Öffnen Sie im Installationspfad des Programms 'ASV-Server' das Verzeichnis 'bin'. Sie finden hier das Script 'installsrv.cmd'. Führen Sie das Script 'installsrv.cmd' (in Windows 2008 als Administrator) aus. Öffnen Sie die Diensteverwaltung. Hier sollte jetzt der Dienst 'ASV-Server' neu erstellt sein. Öffnen Sie die Eigenschaften des Dienstes 'ASV-Server' und wechseln Sie zum Reiter 'Anmeldung'. 21

22 Den ASV-Server als Dienst einrichten Aktivieren Sie 'Anmelden als: Lokales Systemkonto'. Aktivieren Sie 'Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen'. Starten Sie den Windows-Server neu (nur abmelden und wieder anmelden reicht nicht) Nachdem der Server neu gestartet wurde, können Sie sich von den entsprechend eingerichteten Clients aus am ASV-Server anmelden, auch wenn kein Administrator am Server angemeldet ist. 5 Konfiguration Nach der Installation der ASV-Software können spezielle Anpassungen an den Konfigurationsdateien der Software selbst und der Datenbank vorgenommen werden. Dadurch erreicht man eine optimale Anpassung des Systems. Zusätzlich können die Konfiguration der Kommunikation, das Logging und performance beeinflussende Parameter konfiguriert werden. 5.1 Verzeichnisstruktur Alle ASV-Installationsvarianten, sowohl Einzelplatz und Client als auch Server, besitzen die gleiche Verzeichnisstruktur. 22 Verzeichnis Beschreibung ASV Installationsverzeichnis configuration Konfigurationsverzeichnis plugins Programmdateien database Datenbank (enthält auch temporäre Datenbanken, die z. B. während der Erstellung eines Backups angelegt werden) logs Protokollverzeichnis uninstaller Uninstaller.jar für die Deinstallation der Software

23 5.2 Konfiguration Konfigurationsdateien Die Konfigurationsdateien für eine ASV-Installation gliedern sich in zwei Kategorien. Einerseits handelt es sich um die Konfigurationsdateien für den Applikationsserver, auf der anderen Seite um die Konfigurationsdateien für die Datenbank. Applikationsserver: svp.ini Die Datei 'svp.ini' bestimmt das Laufzeitverhalten der Anwendung, gesteuert über Java Properties. Sie ist im Root-Verzeichnis des Applikationsservers zu finden. Einstellungen dieser Parameter werden beim Neustart des Applikationsservers aktiviert. config.ini Die Datei 'config.ini' ist die globale Konfigurationsdatei des Applikationsservers. Sie ist im Verzeichnis 'ASV-Root\configuration' zu finden. In ihr werden unter anderem die Verbindungsparameter zur Datenbank gesetzt. Datenbank PostgreSQL postgresql.conf Die Datei 'postgresql.conf' ist die globale Konfigurationsdatei der PostgreSQLDatenbank. Das allgemeine Verhalten der Datenbank kann hier gesteuert werden, Tuning Parameter können gesetzt oder das Logging konfiguriert werden. pg_hba.conf Die Datei 'pg_hba.conf' regelt den Zugriff zur Datenbank. Datenbank Derby derby.properties Die Datei 'derby.properties' ist die globale Konfigurationsdatei der Datenbank und ist im Verzeichnis 'ASV-Root/database' zu finden. 5.3 Logdateien Die Logfiles dienen der Protokollierung und Analyse von Fehlern. Die LoggingKomponenten haben sowohl auf Server und Clientseite den gleichen Aufbau. Die ASV-Logfiles sind im Unterverzeichnis 'logs' im ASV-Root-Verzeichnis zu finden. Folgende Logfiles werden von der Anwendung generiert: asv.log Die Datei 'asv.log' ist das globale ASV-Logfile. In diesem Logfile werden alle Ereignisse und Aktionen in der Anwendung protokolliert. 23

24 Konfiguration error.log Diese Datei beinhaltet Fehlermeldungen der Anwendung. svp-logins.log Die Protokolldatei umfasst nur die An- und Abmeldevorgänge. Die Protokolldatei wird bei Einzelplatzinstallationen am Client abgelegt. In Mehrplatzinstallationen wird die Protokolldatei, sowohl am Client als auch auf dem Server in das Verzeichnis 'logs' abgelegt. Des Weiteren befindet sich im Unterverzeichnis 'logs' das Verzeichnis 'old'. Hier werden die alten Logfiles gepackt abgelegt. Der Name und das Datum der Datei lassen den jeweiligen Ursprung erkennen. Die Aufbewahrungsfrist für diese Dateien kann konfiguriert werden. Auch die für ASV zum Einsatz kommenden Datenbanken verwenden LoggingMechanismen zur Protokollierung von Aktionen und Fehlern. Die DerbyDatenbank schreibt eine Datei namens 'derby.log' in ihr database-verzeichnis. Konfiguriert wird das Logging in der Datei 'derby.properties'. PostgreSQL schreibt ein Logfile in das PGDATA/pg_log-Verzeichnis. Die Datei heißt 'postgressql-datum.log'. Konfiguriert wird das Logging in der Konfigurationsdatei 'postgresql.conf'. Auf Windows-Rechnern gibt es auch die Möglichkeit der Protokollierung in der Windows-Ereignisanzeige. Alle LoggingEinstellungen befinden sich in der 'postgresql.conf' unter dem Abschnitt 'ERROR REPORTING AND LOGGING'. Alle Parameter sind in der Datei mit Beschreibungen versehen. 5.4 config.ini Die Konfiguration des Applikationsservers wird in einer Datei vorgenommen. Diese Datei befindet sich im Root-Verzeichnis einer ASV-Installation und heißt 'config.ini'. In dieser Datei werden alle Konfigurationsparameter für die Anwendung festgelegt. Module können zur Laufzeit hinzu konfiguriert werden. Die 'config.ini' ist in verschiedene Abschnitte unterteilt und größtenteils selbsterklärend. DSS Server Settings 24

25 Konfiguration Application Settings Logging Update Settings Server 5.5 svp.ini Das Verhalten des Applikationsservers kann auch noch über JAVA-Properties gesteuert werden. Diese befinden sich in der svp.ini des Applikationsservers und werden beim Start übergeben. Java Properties Beschreibung -Xmx Maximaler Heap bzw. Speicher, den die JVM verwendet, dadurch wird bestimmt, wann der Garbage Collector läuft -XX:PermSize Permanente Objekterzeugung für dynamische Klassen, beinhaltet Objekte des Heaps. Wird Xmx vergrößert, muss auch PermSize bzw. MaxPermSize angepasst werden. -XX:MaxPermSize Maximaler Speicher für PermSize, siehe oben. -Xverfify: Java Klassenüberprüfung aktivieren, deaktivieren. 25

26 Konfiguration -XX:+UseBiasedLocking Optimierung für Locks, die nicht oder nur von einem einzigen Thread angefordert werden -X:+CMSClassUnloadingEnabled Entladen von Klassen. 6 Deinstallation 6.1 Deinstallation Einzelplatz/Client Die manuelle Deinstallation der ASV-Client Software oder eines Einzelplatzes auf einem Windows Rechner kann auf zwei Arten erfolgen. Zum ersten ist es möglich durch Entfernen des ASV Programmverzeichnisse alle Programmkomponenten vom System zu entfernen. Zu beachten ist, dass bei einer Einzelplatzinstallation hier auch die lokale Derby-Datenbank entfernt wird. Nachdem das Verzeichnis gelöscht wurde, sind evtl. noch die Verknüpfungen zum Starten der Anwendung auf dem Desktop und in der Windows Startleiste zu löschen. Als weitere Möglichkeit steht ein grafischer Uninstaller zur Verfügung. Der Uninstaller ist im ASV-Programmverzeichnis, hier z. B. in C:\ASV\Uninstaller, zu finden. Durch Aufrufen des Programms 'uninstaller.jar' öffnet sich der Dialog zum Entfernen der Software. Hier ist ein Häkchen bei 'Lösche alle Dateien in' zu setzen und danach auf 'Deinstallieren' zu klicken. Nun werden alle Programmkomponenten entfernt bis auf das Verzeichnis 'Uninstaller'. Dieses muss anschließend manuell gelöscht werden. Auf Linux-Systemen ist es ebenfalls ausreichend das komplette ASV-Verzeichnis zu löschen. Befinden sich auf dem System manuell angefertigte Start- oder Stopskripte in anderen Verzeichnissen, sollten diese ebenfalls gelöscht werden. 6.2 Deinstallation Mehrplatz-Server Ein Mehrplatz-Server besteht in der Regel aus zwei Komponenten. Zum einen ist das die ASV-Datenbank, zum anderen die ASV-Serverkomponente. Zum vollständigen Entfernen sind beide Komponenten zu deinstallieren. Sind die Komponenten auf verschiedenen Rechnern verteilt, sind sie natürlich auf dem jeweiligen Rechner zu entfernen. Die Deinstallation der ASV-Serverkomponente kann analog der Deinstallation Einzelplatz oder Client durchgeführt werden. Durch das Entfernen des Programmverzeichnisses werden alle ASV-Komponenten vom Rechner entfernt. 26

27 Deinstallation Die Deinstallation der PostgreSQL-Datenbank kann ebenfalls auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Die Software kann auf einem Windows Rechner über die Systemsteuerung/Software oder durch Aufrufen des Programms 'uninstallpostgresql.exe' aus dem PostgreSQL-Programmverzeichnis entfernt werden. Bei beiden Varianten öffnet sich der gleiche grafische Deinstallationsdialog. Klicken Sie auf 'Yes', um alle PostgreSQL-Programmkomponenten zu entfernen. Nicht entfernt werden das PostgreSQL- Datenverzeichnis und der Benutzer 'postgres'. Wenn Sie sicher sind, dass Sie auch das Datenverzeichnis löschen wollen, können Sie dieses manuell entfernen. Das gleiche gilt für den Benutzer 27

28 Deinstallation 'postgres'. Nachdem die Deinstallation abgeschlossen ist, werden Sie aufgefordert den Rechner neu zu starten. 7 Datensicherung Durch technisches Versagen, versehentliches Löschen oder durch Manipulation können gespeicherte Daten unbrauchbar werden bzw. verloren gehen. Eine Datensicherung soll gewährleisten, dass durch einen redundanten Datenbestand des entsprechenden ASV-Systems der Betrieb kurzfristig wiederaufgenommen werden kann, wenn Teile des operativen Datenbestandes verloren gehen. 7.1 Derby-Datenbank Für die verschiedenen Installationsarten sind verschiedene Backup- und Wiederherstellungsszenarien anzuwenden. Bei einer Einzelplatzinstallation mit lokaler Derby-Datenbank ist es ausreichend, das Datenbankverzeichnis unter dem ASV-Programmverzeichnis, z. B. C:\ASV\database\asv, zu sichern. Das Datenbankverzeichnis 'asv' beinhaltet alle Datenbankdateien und Transaktionslogs. Es ist zu empfehlen, dass kein Client während der Sicherung angemeldet ist. Das Datenbankverzeichnis 'asv' kann zur Wiederherstellung auf einem anderen Rechner genutzt werden. Dafür muss das vorhandene Datenbankverzeichnis gelöscht oder umbenannt und durch das wiederherzustellende ersetzt werden. Zu beachten ist, dass die Sicherung einer Einzelplatzinstallation nicht in einer PostgreSQL und umgekehrt wiederhergestellt werden kann! 7.2 PostgreSQL-Datenbank In einer Server-Installation, muss die PostgreSQL-Datenbank gesichert werden. PostgreSQL liefert hierfür das Tool 'pg_dump.exe'. Das Tool erzeugt konsistente Sicherungen. Alle Daten werden dabei in einer serialisierten Transaktion gelesen. Der Lesevorgang blockiert auch keine anderen Datenbanksitzungen. 'Pg_dump' kann auf der Kommandozeile ausgeführt werden. Für die Datensicherung und wiederherstellung im Batch stehen auf der Wissensdatenbank Scripte mit Anleitung zur Verfügung. Selbstverständlich kann auch das Admin-Werkzeug 'pgadmin' genutzt werden. 28

29 Datensicherung Nachdem die zu sichernde Datenbank ausgewählt wurde, sind das Zielverzeichnis und die Backup-Optionen auszuwählen. Danach startet die Sicherung. Dieser Vorgang kann auch zeitgesteuert auf dem Windows Server unter 'geplante Tasks' in der Systemsteuerung hinterlegt werden. Kopieren Sie die Befehlszeile und tragen Sie sie im Windows Task Planer ein. Vor dem Rücksichern bzw. Wiederherstellen der Datenbank sind in der 29

30 Datensicherung Zieldatenbank zunächst die Schemata 'asv' und 'public' zu löschen (Falls ein Update von Version wiederholt werden muss, so ist zusätzlich das Schema 'asv_backup 185' zu löschen). Markieren Sie zunächst das Schema 'asv': Löschen Sie das Schema 'asv'. Dabei ist wichtig, dass der Befehl 'kaskadiert löschen' verwendet wird. Bestätigen Sie die folgende Warnmeldung mit 'Ja'. Gehen Sie nun ebenso mit dem Schema 'public' (und gegebenenfalls 'asv_backup 185') vor. Nun können Sie die Wiederherstellung der Daten starten. Wählen Sie im Kontextmenu der Zieldatenbank den Menüpunkt 'Wiederherstellen', wählen Sie als Dateiname den kompletten Pfad und Namen Ihrer Backup-Datei. Die Option 'Löschen vor Wiederherstellen' muss aktiviert werden. Die dadurch auftretenden 30

31 Datensicherung Fehlermeldungen beim Versuch Tabellen zu löschen, können ignoriert werden. 8 Benutzerverwaltung Die Benutzerverwaltung dient der Verwaltung von Benutzern der Anwendung ASV. Jeder Benutzer einer ASV-Installation hat innerhalb dieser Installation eine systemweit eindeutige Kennung. Neben der Benutzerverwaltung gehört auch die Rollenverwaltung zum Modul Benutzerverwaltung. In der Anwendung ASV werden grundsätzlich drei Benutzertypen verwaltet. Dieses sind Systemadministratoren, Administratoren und Benutzer. Systemadministratoren können andere Systemadministratoren, Schulen und Administratoren für Schulen anlegen. Darüber hinaus haben sie keine Rechte. Sie können das Bewerbermodul z. B. nicht öffnen. Administratoren sind die eigentlichen Administratoren der Schule. Sie können "normale Benutzer" anlegen, Rollen verwalten und diese Benutzern zuweisen. Benutzer haben die Berechtigungen aller ihnen zugewiesenen Rollen. Die Benutzerverwaltung in ASV selbst wird über das Menü 'Datei' > 'Verwaltung' > 'Benutzerverwaltung aufgerufen'. In Abhängigkeit von der eigenen Anmeldung kann man verschiedene Benutzerarten anlegen. Als Systemadministrator kann man weitere Systemadministratoren anlegen, als Administrator weitere Administratoren und Benutzer. 8.1 Systemadministrator Der Systemadministrator 'sys' wird bei der Installation von ASV angelegt. Es ist empfehlenswert, für die Adminstrationsaufgaben einen weiteren Systemadministrator mit eigenem Kennwort anzulegen. Nur der Systemadministrator kann eine Schule anlegen. 31

32 8.2 Benutzerverwaltung Administrator Der Administrator kann Administratoren sowie Benutzer seiner Schule anlegen. Zum Einrichten eines Administrators ist im Menu Benutzerverwaltung 'Administratoren' aufzurufen und über das Icon ist ein weiterer Datensatz hinzuzufügen. Beachten Sie die Pflichtfelder, sie sind mit einem senkrechten orangen Streifen rechts im Eingabefeld gekennzeichnet. Das Passwort muss mindestens sechs Zeichen lang sein, davon müssen mindestens zwei Ziffern oder Sonderzeichen sein. 32

33 8.3 Benutzerverwaltung Benutzer Um einen normalen Benutzer anzulegen, ist nach dem gleichen Prinzip vorzugehen. Hier ist in der Benutzerverwaltung 'Benutzer' auszuwählen. Zusätzlich ist dem neu angelegten Benutzer unter dem Tab 'Rolle' eine entsprechende Rolle zuzuweisen. 8.4 Rollen Eine Rolle in ASV besteht aus einem Set an Berechtigungen. Diese Berechtigungen definieren die einzelnen Zugriffseigenschaften auf Objekte in der Anwendung. Durch das Zusammenfassen dieser einzelnen Berechtigungen entsteht eine Rolle. In ASV sind insgesamt 10 Standardrollen definiert. Dies sind u. a.: Sekretariatskraft Sekretariatskraft plus Schulleitung Die Standardrollen sind nicht editierbar oder löschbar. Jedoch können eigene Rollen erstellt und angepasst werden. Um in die Rollenverwaltung einer Schule zu gelangen, meldet man sich als Administrator dieser Schule an. 33

34 Benutzerverwaltung Nach der Anmeldung ist die Rollenverwaltung unter 'Datei' > 'Verwaltung' > 'Rollenverwaltung' zu finden. Im Navigator in der rechten Fensterhälfte wird die Schule angezeigt. Darunter sind die definierten Rollen zu sehen. Die Standardrollen sind dem virtuellen Mandanten 'sys' mit der Schulnummer ' svp' zugewiesen. Diese Rollen stehen global für alle Schulen zur Verfügung. In der linken Hälfte der Maske werden die einzelnen Berechtigungen der markierten Rolle angezeigt. Die Standardrollen können nicht verändert werden. Um weitere Rollen mit veränderten Rechten zu erzeugen, kann eine vorhandene Rolle kopiert (und anschließend verändert) oder eine neue Rolle angelegt werden. Zum Anlegen einer neuen Rolle klicken Sie auf das Symbol 'Neuen Datensatz hinzufügen' in der Symbolleiste: 34

35 Benutzerverwaltung In der darauf folgenden Maske ist die Rolle mit einer Bezeichnung und/oder Typ, falls erforderlich mit entsprechenden Bemerkungen und mit der für die Rolle vorgesehenen Berechtigungen zu versehen. Speziell für das ASV-Bewerbermodul sind sieben Berechtigungen vorhanden. Diese Berechtigungen beginnen mit dem Kürzel BM. Im entsprechenden Beschreibungsfeld sind die Berechtigungen beschrieben. Für jede Berechtigung muss eine Zeile hinzugefügt werden. Nach dem Abspeichern steht diese Rolle für diese Schule zur Verfügung. Nun kann ein Benutzer der Rolle zugewiesen werden. 35

36 Benutzerverwaltung Zum Editieren einer bereits vorhandenen Rolle ist das Rollenverwaltungsmodul in den Bearbeitungsmodus zu schalten. Danach können die Eigenschaften der Rolle geändert werden. Durch Speichern werden die Änderungen übernommen. Zusätzlich steht die Funktion 'Rolle kopieren' zur Verfügung. Dabei wird die Rolle mit allen Rechten unter einem neuen Namen kopiert. Klicken Sie auf das Symbol 'Rolle kopieren' in der Symbolleiste. Geben Sie unter 'Rollenbezeichnung' einen Namen für die Rolle ein. b Nun können die Berechtigungen der Rolle bearbeitet werden oder ein Benutzer kann dieser Rolle zugewiesen werden. Nur Administratoren können Benutzern Rollen zuweisen. 36

37 9 Benutzerverwaltung Schuldaten Um mit ASV-BW arbeiten zu können und Benutzer anzulegen, muss zunächst eine Schule angelegt werden. Dazu muss ein gültiger Dienststellenschlüssel eingegeben werden. Die Anlage von mehreren Schulen ist nur dann notwendig, wenn auf einem Server die Daten von mehreren Schulen verwaltet werden. Im Bewerbermodul können Bewerbungen an anderen Schulen eingegeben werden, indem entsprechende Bildungsziele definiert werden. 9.1 Schule anlegen Schulen können nur von Systemadministratoren angelegt werden. Melden Sie sich als sys an. Wählen Sie im Menü 'Datei' > 'Schulische Daten' > 'Schulen'. Klicken Sie auf das Symbol 'Neuen Datensatz hinzufügen'. 37

38 Geben Sie den Dienststellenschlüssel Dienststellennummer' ein. Schuldaten der Schule im Feld 'Schul-/ Sobald das Feld verlassen wird, wird überprüft, ob es sich um einen gültigen Dienststellenschlüssel handelt. Ist der Dienststellenschlüssel nicht korrekt, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben. Ansonsten wird nachgefragt, ob diese Schule angelegt werden soll. Wenn Sie sicher sind, dass es sich um die gewünschte Schule handelt, klicken Sie auf 'OK'. Die Pflichtfelder 'Schulbezeichnung (intern)' und 'Schulkürzel' werden i.d.r. automatisch ausgefüllt. Passen Sie die Angaben ggfls. an. 38

39 Schuldaten Die Adresse der Schule wird automatisch eingetragen (Reiter 'Adressen') und lässt sich nicht ändern. Für die Arbeit mit dem Bewerbermodul sind keine weiteren Eingaben notwendig. Es werden automatisch zwei Benutzer für die Schule angelegt. Dies kann einige Sekunden dauern. XXXX letzte vier Stellen des Dienststellenschlüssels adminxxxxbs Administrator für diese Schule schulxxxxbs Benutzer für diese Schule Rolle: Schulleitung Das Standard-Passwort für beide Benutzer lautet:! ! Um den Benutzer zu wechseln, wählen Sie im Menü 'Datei' > 'ASV Benutzer abmelden'. 39

40 9.2 Schuldaten Schule löschen Schulen können nur von Systemadministratoren gelöscht werden. Schulen lassen sich nur löschen, wenn keine Daten für die Schulen vorhanden sind. Wurde versehentlich eine falsche Schule angelegt und es sind noch keine Daten eingegeben, müssen zunächst die beiden automatisch erzeugten Benutzer gelöscht werden, damit die Schule gelöscht werden kann. Melden Sie sich als Administrator der Schule an. Wählen Sie im Menü 'Datei' > 'Verwaltung' > 'Benutzerverwaltung' > 'Benutzer'. Für Systemadministratoren ist die Option nicht verfügbar. Im Navigator sind die schulspezifischen Benutzer zu sehen. Löschen Sie die Benutzer, indem Sie auf das Symbol 'Löschen' klicken. Melden Sie sich anschließend als Systemadministrator an. Löschen Sie die Administratoren der Schule. Wählen Sie im Menü 'Datei' > 'Schulische Daten' > 'Schulen' Markieren Sie im Navigator die Schule und löschen Sie sie durch Klick auf das entsprechende Symbol. 40

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