EMSLAND NEWS. Newsletter April Erfolgreiche Messeteilnahmen der Emsland Group. S O S - Sicherheit Ordnung Sauberkeit

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1 EMSLAND NEWS Newsletter April 2012 Highlights National International Menschen Boraxfreie Verklebung mit Emdex 1480 S O S Sicherheit Ordnung Sauberkeit Erfolgreiche Messeteilnahmen der Emsland Group Interview mit Paul Buntrock

2 Inhaltsangabe Vorwort 3 Highlights Boraxfreie Verklebung in der Wellpappen und Hülsenkartonindustrie 4 Stärkelieferant Solam visiert Wachstum an 5 Betriebsprämie keine Entschuldigung für einen geringen Auszahlungspreis 6 National S O S Sicherheit Ordnung Sauberkeit 7 Ausblick auf den Neubau des Sozialgebäudes 9 IMS Ergebnisse der Audits in Emsland Group verzeichnet starke Erfolge im Arbeits und Gesundheitsschutz 11 Mit Optimierungssystem zur Qualitätsverbesserung Betriebliches Vorschlagswesen 12 International Erfolgreiche Messeteilnahmen der Emsland Group 12 Menschen Wahlen der Arbeitnehmervertreter für unseren Aufsichtsrat 13 Paul Buntrock geht nach über 49 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand 13 Gewinnerin bei der Ausschreibung NGG 15 Mitarbeitertreffen der Ehemaligen in Wietzendorf 15 2

3 Vorwort Sehr geehrter Geschäftspartner, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Die letzte Ernte hat uns für das laufende Geschäftsjahr ausreichend Rohstoff bereitgestellt, so dass im 1. Halbjahr 2011/12 wieder ein hoher Servicegrad zur Belieferung unserer Kunden in beiden Geschäftsbereichen Nahrung und Spezialitäten erreicht werden konnte. Für das nächste Jahr ist es uns gelungen, mehr als 90% unserer Lieferanten und Aktionäre für einen Kartoffelanbau unter freien Marktbedingungen zu gewinnen. Das bildet eine solide Basis, gemeinsam mit bereits aufgebauten Beständen eine hohe Liefersicherheit mittelfristig zu gewährleisen. Analog der Verfahrensweise bei Industriekartoffeln für Kartoffelflocken und granulaten werden wir auch im Stärkebereich nur so viel Rohware kaufen, wie wir auch im Markt absetzen können. Die Zyklen der Über und Unterproduktion sollten damit der Vergangenheit angehören. Vertriebsseitig haben wir bereits Kernbereiche segmentiert, in denen wir bestehende KeyKunden nachhaltig in der Marktentwicklung begleiten wollen. Produkt und Projektmanager werden unsere Kunden dabei unterstützen und mehr innovative Lösungen mit den uns zur Verfügung stehenden Rohstoffen entwickeln. Die totale Durchdringung unserer Geschäftsprozesse schreitet weiter voran, sowohl das ERPProjekt als auch SupplyChainManagement, KVP und qualitätssteigernde Programme (SOS, TQM) geben dabei positiven Input. Damit können wir Produktivität und Kosten wettbewerbsfähig gestalten. Unsere Aktionäre und Mitarbeiter sind der Schlüssel für den zukünftigen Erfolg der Unternehmensgruppe. Wir benötigen den Kernrohstoff Kartoffel in der Menge und Qualität, die es uns möglich macht, hochmodifizierte und innovative Produkte unseren Kunden innerhalb einer gelebten Partnerschaft bereitzustellen. Die vorausschauende Ermittlung der Bedürfnisse unserer Kunden bei absolut höchstem Servicegrad wird dabei eine zentrale Stellung einnehmen. Hierzu müssen wir uns alle weiter entwickeln, angefangen vom Management über alle Mitarbeiter bis hin zu unseren Lieferanten und Dienstleistern. Ziel ist es, die Gruppe konsequent weiter zu entwickeln, Marktpositionen zu halten und über Innovation auszubauen, in neue Geschäftsfelder zu investieren und neue Rohstoffe zu etablieren. Die nachfolgenden aktuellen Themenberichte geben einen Eindruck Unternehmensgruppe, lassen aber auch das Persönliche nicht zu kurz kommen. vom Entwicklungsstand der Viel Spass beim Lesen und Anfragen gerne an uns! Hubert Eilting Michael Schonert 3

4 Boraxfreie Verklebung in der Wellpappen und Hülsenkartonindustrie Im Rahmen von REACH hat man am 20. Juni 2011 alle Borverbindungen als SVHCStoff eingestuft (Substances of Very High Concern). Dies ist relevant ab dem Gehalt von 0,1 %, wobei Borverbindungen reproduktionstoxisch mit Kategorie zwei, R 60 und R 61 und mit Totenkopf zu kennzeichnen sind. Daraufhin haben viele Unternehmen der chemischen und verarbeitenden Industrien ihre Produkte geprüft, um jegliche Borverbindungen aus ihrem Produktportfolio zu verbannen oder den Gehalt an Borax in ihren Verkaufsprodukten unter die 0,1 %Grenze zu führen. Forderungen nach bedenkenlosen Ersatzstoffen von Seiten der Verarbeiter in der Wellpappenindustrie, großer Verpackungsmittelhersteller und Kunden z. B. aus der Tissueindustrie, die Papphülsen in großen Mengen einsetzen, werden seitdem immer lauter. Ende 2011 stellte BK Giulini den boraxfreien Ersatzstoff Gilunal A vor. Die Emsland Group ergänzte diesen Schritt nach intensiver Forschung mit der Entwicklung von Emdex 1480 zu einem dextrinbasierten Klebstoffsystem. Dazu wurden zunächst unterschiedliche Dextrine hinsichtlich Verträglichkeit und Stabilität mit Gilunal A geprüft. Auf Basis dieser Resultate wurden umfangreiche Studien zur offenen Zeit und Verklebungsgeschwindigkeit verschiedener Leimmischungen durchgeführt (siehe Tabelle). Gezielt wurden Systeme mit hohem Feststoffgehalt (ca. 53 %) untersucht und bei verschiedenen Leimtemperaturen deren Viskosität gemessen. Die Messungen der offenen Zeit/Anfangsverklebung bis zur vollständigen Verklebung wurden dann bei 20 C durchgeführt. Anhand der Ergebnisse wurde Emdex 1480 mit einem Anteil von 7 % Gilunal A für weitere Anwendungstests favorisiert. Produkt Emdex 1480 Emdex 1750 Ansatz Anteil Viskosität Viskosität Viskosität Verklebungen verhältnis Gilunal A [mpa.s] [mpa.s] [mpa.s] auf Dextrin 20 C 35 C 50 C 20 C Anfang Ende [s] : 0,9 1 : 0,9 3% 5% 7% [s] % 5% 7% Tabelle: Verklebungsgeschwindigkeiten der Dextrintypen Emdex 1480 und Emdex 1750 mit Gilunal A Bei den Praxisversuchen bei Herbster Hülsen in Schopfheim erwies sich dann die Formulierung aus EMDEX 1480, Gilunal A und mineralischen Füllstoffen den bisherigen boraxhaltigen Mischungen technisch und wirtschaftlich sogar als überlegen. Ausgehend von einem Boraxanteil von 14 %, konnte man auf den BoraxZusatz gänzlich verzichten. Nur 7 % Gilunal A waren notwendig, um optimale Verklebungen der Hülsen zu gewährleisten. Anfangstack, Nassklebezeit, Abbindezeit und die rasche Trocknung passen genau zum schnellen Produktionsprozess und liefern hohe Endfestigkeitswerte sowie Dimensionsstabilitäten. Weiterhin sorgen in der Mischung Additive aus der Calgon und Loponreihe (BK Giulini) für optimale Fließeigenschaften und einen hohen Feststoffanteil des Dextrinleims. Herbster Hülsen sieht die Anforderungen an den Klebstoff erfüllt. Für den Verleimungsprozess spielen dabei sowohl die herkömmlichen Anforderungen an Klebeeigenschaften, Filmhärte, Wärmebeständigkeit sowie zunehmend Umweltverträglichkeit eine wichtige Rolle. Dextrine der Emsland Group werden zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. 4

5 Dextrine sind im Anhang IV der REACHVerordnung gelistet und bedürfen somit keiner weiteren Registrierung. Sie sind auch in der Lebensmittelindustrie zugelassen. Beleimen der Hülsen mit boraxfreiem Kleber bei der Firma Herbster Hülsen Bei Hülsenfertigungen werden üblicherweise Wasserglas, Dispersionsklebstoffe und zunehmend stärkebasierende Klebstoffe wie Emdex 1480 eingesetzt. Bei Verwendung von Dextrinleimen zeichnen sich die Endprodukte überlegen durch hohe Festigkeiten und Dimensionsstabilität aus. Weiterhin lassen sich mit Dextrinen hohe Feststoffkonzentrationen und kurze Abbindezeiten der Leime realisieren, wie auch hier in dem Gemeinschaftsprojekt gezeigt werden konnte. Durch die boraxfreie Klebstoffformulierung auf der Basis von Emdex 1480 und Gilunal A sieht sich Herbster Hülsen dem Ziel näher, mehr Wertschöpfung und mehr Nachhaltigkeit durch die Verwendung nachwachsender und unbedenklicher Rohstoffe zu erreichen. Stärkelieferant Solam visiert Wachstum an Das StärkeJoint Venture Solam hat sich für das laufende Jahr eine Steigerung des Absatzes um 3 5 % zum Ziel gesetzt. Das Wachstum soll aus verschiedenen Bereichen der Papierindustrie resultieren. Potenzial sieht das Unternehmen insbesondere in modifizierten Stärkeprodukten, die in der Papierherstellung etwa mit synthetischen Lösungen konkurrieren. Folglich will Solam künftig den Vertrieb von nativer Kartoffelstärke weiter reduzieren und den Fokus auf Spezialitäten legen. Dabei würden Partnerschaften mit Akteuren in den Bereichen Papier, Karton, Wellpappe, Tissue, Papierchemie, Nonwoven und der Holzindustrie forciert. Dies erklärten die Geschäftsführer Bo Jönsson und Gerhard Ettner in einem Gespräch mit EUWID. Im vergangenen Jahr erreichte Solam europaweit einen Absatz von nahezu Tonnen Stärkeprodukten. Dabei verschiebt sich die Gewichtung immer weiter weg von CommodityProdukten hin zu kundenspezifischen Entwicklungen. Solam setzt hier bewusst ein Zeichen, das den Schritt weg von den so genannten Massenstärken und hin zu modifizierten Stärkeprodukten unterstreicht. Wir werden Kunden, die Lieferungen von nativer Stärke benötigen, nicht im Stich lassen, erklärt Jönsson und ergänzt: Aber wir sehen unsere Zukunft woanders. Ettner führt weiter aus: Mit dem hauseigenen Forschungsund Entwicklungszentrum im schwedischen Kristianstad und den Technikern vor Ort können wir gemeinsam mit den Papierfabriken Lösungen entwickeln, die deren Produktionsprozess optimieren und teure Einsatzstoffe ersparen. Solam baut hier sowohl auf Kartoffelstärke als auch auf Mixturen verschiedener Stärkesorten, so genannte Blends mit Erbsen, Weizen oder Maisstärke. Nachdem der im September 2010 von den Stärkeherstellern Emsland Group und Lyckeby gegründete Vertriebsspezialist neue Strukturen etabliert hat, will Solam nun von den Synergien des Zusammenschlusses profitieren. 5

6 Ziel sei es, gegenüber der Papierindustrie als Dienstleister aufzutreten. So sollen etwa die hohen Preise von Chemieprodukten Chancen für deren Substituierung ermöglichen. Zudem stehe der Wegfall der Subventionen seitens der EU an die Kartoffelindustrie bevor, was deren Produkte verteuere. So würden die Karten in der Branche neu gemischt. Laut Ettner ist Solam letztlich als Reaktion der Muttergesellschaften auf diese politische Entscheidung zu erachten. Emsland Group und Lyckeby reagierten auf die sich abzeichnende strukturelle Veränderung der Branche indem sie das volatile Stärkegeschäft mit der Papierindustrie in ein JV ausgliederten. Während die Muttergesellschaften den Handel mit der Lebensmittelindustrie jeweils eigenständig weiter betreiben, wirke Solam als reine Vertriebsgesellschaft für Kunden hauptsächlich aus der europäischen Papierbranche. Zum RohstoffPortfolio von Solam gehören neben den Kartoffelstärkeprodukten auch im Unternehmen selbst modifizierte Erbsen, Weizen und Maisstärken sowie Blends. Lyckeby Starch AB, Kristianstad/Schweden, und Emsland Group, Emlichheim, haben das Joint Venture Solam GmbH mit Sitz in Hamburg zum September 2010 gegründet. Die Vertriebsgesellschaft wird sowohl von Lyckeby als auch von der Emsland Group mit Kartoffelstärke beliefert. Die beiden Unternehmen sind die Eigner von Solam und halten einen Anteil von 32 % bzw. 68 %. Seit Jahresbeginn 2012 wird Bo Jönsson, ehemals Emsland Group, in der Geschäftsführung von Gehard Ettner unterstützt. Tomas Hansson, ehemals Lyckeby, hat weiterhin die Position des Verkaufsdirektors inne. Betriebsprämie keine Entschuldigung für einen geringen Auszahlungspreis (Auszug eines Interviews mit Herrn GerritJan Wesselink in der aktuellen Boerderij, S. 67) Ab 2012 ist die Förderung von Stärkekartoffeln nicht länger an die Lieferung von Stärkekartoffeln gekoppelt. In den Niederlanden erhalten die Anbauer die Förderung bis 2013 als Betriebsprämie. In Deutschland erhalten die Anbauer nur noch in 2012 eine Betriebsprämie. Viele niederländische Anbauer haben deshalb den Eindruck, dass der deutsche Stärkekartoffelanbau abnehmen wird. Ein hinzugekommener Faktor ist der steigende Anbau von Mais aufgrund der boomenden Biogasindustrie in Deutschland. GerritJan Wesselink, Leiter des Rohstoffeinkaufs der EmslandStärke GmbH, bestreitet das. Die Gesamtanbaufläche von Stärkekartoffeln hat sich in Deutschland doch stark reduziert? Unsere Strategie ist es, ab sofort Stärke nur an rentierende Märkte zu verkaufen. Überschussmärkte, sowie nicht rentable Segmente der Papierindustrie, werden wir verlassen. Das bedeutet für uns einen Flächenrückgang von 10% bis 15%, somit ca Hektar. Im Jahr 2001 beschloss die Emsland Group sich neben der Kartoffelstärke auch um die Produktion von Flocken und Granulaten in Cloppenburg und Wittingen zu kümmern. Die Produktion stieg seitdem von Tonnen auf Tonnen verarbeitete Kartoffeln in Dies ist ein Flächenzuwachs von Hektar. Jetzt, wo die Förderung weggefallen ist, ist auch die Quotierung weggefallen. Somit können wir die Kartoffeln zwischen Stärke und Flocken schieben, je nach Angebot und Nachfrage. Insgesamt verarbeitet die Emsland Group daher nicht weniger Kartoffeln. Avebe berichtet 2014 einen wettbewerbsfähigen Preis zahlen zu können. Bis dahin erhalten die Anbauer zum Glück noch die hohe Betriebsprämie. Die Betriebsprämie dürfen wir nicht als Entschuldigung für einen geringeren Auszahlungspreis für Stärkekartoffeln in 2012 und 2013 nehmen, als Vorbereitung auf den freien Markt nach Um Anbauer zu halten, müssen bereits ab 2012 wettbewerbsfähige Preise für Stärkekartoffeln gezahlt werden und nicht erst in Die Förderung gehört nämlich nicht mehr uns, sondern dem Anbauer. Andere stärkeverarbeitende Firmen machen den Kartoffelpreis erst am Ende der Kampagne 2012/2013 bekannt. 6

7 Unsere Anbauer waren hiermit nicht einverstanden. Sie wollen bereits vor dem Pflanzen Sicherheit über den Preis haben. Darum haben wir uns für ein Auszahlungssystem entschieden, welches an den Preis für Futterweizen gekoppelt ist. Je höher der Preis für Futterweizen, umso höher der Auszahlungspreis. Bei einem Stärkegehalt von 19% (470 uwg) und einem Weizenpreis von 200,00 /to, Lieferung im November, kommen wir auf einen Preis von über 70,00 /to. Stärkeerzeuger haben in der folgenden Saison Glück. Ein wettbewerbsfähiger Kartoffelpreis und parallel eine hohe entkoppelte Betriebsprämie. S O S Sicherheit Ordnung Sauberkeit SOS ist die Abkürzung für Sicherheit / Ordnung / Sauberkeit. SOS beinhaltet die Schaffung einer übersichtlichen, nachhaltig sauberen und sicheren Arbeitsumgebung zur Steigerung der Transparenz, Mitarbeitermotivation und Arbeitseffizienz. Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit machen Prozesse transparent, so dass Abweichungen vom Standard schnell erkannt werden. S O S im Produktionssystem Das SOSSystem ist in das bestehende Produktionssystem integriert und eine Grundvoraussetzung für sein Funktionieren. Es ist mit weiteren Methoden der Prozessverbesserung verknüpft, deren Zusammenhänge im folgenden Bild exemplarisch dargestellt werden: Es zeigt sich also, dass viele Methodiken genutzt werden müssen, um eine kontinuierliche Prozessverbesserung erreichen zu können. Ein funktionierendes SOSSystem beeinflusst die weiteren Bausteine: SOS reduziert Bestände (Material, Hilfsmittel, Werkzeuge) SOS verringert Störungen durch bessere Pflege von Maschinen und Anlagen SOS reduziert Such und Wartezeiten SOS beseitigt und vermeidet Verschwendung ( MUDA ) SOS verbessert die Qualität und die Arbeitsbedingungen SOS bezieht Mitarbeiter aktiv ein Mit SOS sind die Produktionsbereiche zu jeder Zeit vorzeigbar gegenüber Kunden 7

8 S O SImplementierung mit der 5SMethode Die Implementierung des SOSSystems erfolgt über die 5SMethode. Diese Methode ist Teil des ToyotaProduktionssystems. Schwerpunkt ist die Gestaltung der Arbeitsumgebung, bei der der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht. Die Vorgehensweise bei der 5SMethode ist in 5 Schritte gegliedert: 1. Seiri (Sortieren) Motto: Stelle fest, was nicht gebraucht wird und wirf es weg. Ziel ist es, notwendige und unnötige Dinge voneinander zu trennen, so dass sich nur noch Materialien und Werkzeuge am Arbeitsplatz befinden, die für den unmittelbaren Produktionsprozess benötigt werden. 2. Seiton (Aufräumen) Motto: Für jedes benötigte Teil gibt es genau einen Platz und alles befindet sich an seinem Platz. Ziel ist es, eine ordentliche Lagerung / Aufbewahrung aller Gegenstände zu erreichen. Diese müssen auf gekennzeichneten Flächen einen festen Platz zugeordnet bekommen, der sich möglichst nah an der benötigten Stelle befindet. 3. Seiso (Reinigen) Motto: Der Arbeitsbereich / die Maschine muss immer aufgeräumt und sauber sein. Zu Beginn der Implementierung wird eine Grundreinigung des Arbeitsbereiches durchgeführt, um einen Grundzustand zu erhalten. Durch regelmäßiges Reinigen wird der Arbeitsplatz anschließend kontinuierlich sauber gehalten; dadurch können Fehler an Maschinen und Anlagen schneller identifiziert und besser überprüft werden. Außerdem werden hierbei die Ursachen für die Verschmutzungen analysiert und ggf. beseitigt. 4. Seiketsu (Standardisieren) Motto: Sorge für Standardisierung in allen Bereichen, um die Wiedererkennung leichter zu machen. Ziel ist es, Regeln für das Aufräumen, Organisieren und Säubern zu formulieren, z.b. über Reinigungspläne. Des Weiteren müssen die formulierten Standards über alle Abteilungen vereinheitlicht werden. 5. Shitsuke (Selbst)Disziplin) Motto: Entwickle eine gute Arbeitseinstellung und halte die Regeln / Standards ein. Ziel ist eine Aufrechterhaltung und Verbesserung des festgelegten Standards. Jeder Mitarbeiter ist für seinen Arbeitsbereich selbst verantwortlich, muss aber durch die Führung unterstützt werden. Von der Theorie zur Praxis: Bei der Emsland Group teilt sich die Umsetzung des SOSKonzepts in 5 Schritte auf. Das Unternehmen wird hierbei in einzelne SOSBereiche unterteilt, für die es jeweils einen eigenen SOSBeauftragten und einen Einführungsfahrplan gibt. Hier das Beispiel der Walzentrocknung (WT03) als Pilotbereich: Durchführung eines Workshops für alle betroffenen Mitarbeiter und Vorgesetzte (Anfang Dezember 2011) Aufstellung eines Maßnahmen und Projektplans zur Einführung und Weiterentwicklung des SOSKonzepts mit laufender Aktualisierung. Der Maßnahmenplan beinhaltet u. a. die Konzeption und Einrichtung von SOSPlätzen in Abstimmung mit den Mitarbeitern. 8

9 Durchführung einer Grundreinigung in den beiden oberen Etagen der Walzentrocknung: Dauer 1 Schicht, Anzahl Teilnehmer: 12 (Ende Dezember 2011) Aufstellen, Verabschiedung und Aktivieren eines WochenReinigungsplans (Januar 2012) Durchführung 1. SOSAudit Mitte Februar 2012 Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt geplant: Rollout des SOSKonzepts am gesamten Standort Emlichheim in den Folgemonaten anschließend Ausweitung auf die übrigen Standorte bis 2013/ 2014 Fr. Vedder (SOSProzesseigner) und H. Lübbers (SOSVerantwortlicher Walzentrocknung) vor der SOSWand in WT03 Ausblick auf den Neubau des Sozialgebäudes Nichts bringt dich eher ans Ziel als eine Pause (Asiatisches Sprichwort). Und diese Pausen können die Mitarbeiter im Hauptwerk Emlichheim künftig in einem sehr anspruchsvollen und netten Ambiente genießen. Denn nach einigen Jahren der Planung sind die entscheidenden Schritte für den Bau des neuen Sozialgebäudes getan. In unmittelbarer Nähe zum Verwaltungsgebäude entsteht auf ca. 900 m² ein Sozialtrakt mit Betriebsrestaurant und Umkleidebereich. Das Restaurant ist mit einer modernen Küche sowie Sitzplatzmöglichkeiten für ca. 80 Personen ausgestattet. Dank der kompletten Glasfront ist das Restaurant lichtdurchflutet und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung der Emslandstraße. Der Bereich lädt zu kreativen Pausen bei Kaffee sowie zur Regeneration und Kräftetankung beim Mittagsessen ein. Im oberen Bereich befinden sich neben Besprechungsräume auch Umkleideräume für ca. 260 Mitarbeiter, die alle aktuellen Qualitätsansprüche erfüllt. Mit den neuen Plänen konnten zum einen eine deutliche Reduzierung der Investitionssumme als auch die Zielsetzung der Mitarbeiterzufriedenheit sowie Motivationssteigerung erreicht werden. 9

10 So entsteht in naher Zukunft auf ca. 450 m² Baufläche ein funktionelles und vorzeigbares Sozialgebäude nach modernsten Richtlinien für Besucher aus aller Welt. IMS Ergebnisse der Audits in 2011 Die Ergebnisse der durchgeführten Audits bezüglich unserer zertifizierten Standards in den Bereichen Qualität, Umwelt und Energie sind an allen Produktionsstandorten durchweg positiv verlaufen. Dieses betrifft sowohl die etablierten Standards als auch Neuzertifizierungen wie im Bereich Energie (DIN EN 16001) für alle Standorte der Unternehmensgruppe sowie im Bereich Produktsicherheit (AIB) für ausgewählte Standorte. Qualitätsmanagement nach ISO 9001 Aufgrund der Audits der zentralen Funktionen sowie der Produktionsstandorte nach dem Matrixverfahren wurde nach sehr guten Ergebnissen die Aufrechterhaltung des Zertifikates empfohlen. Das System hat sich weiter stabilisiert, wodurch die Anzahl der Abweichungen gegenüber den Vorjahren nochmals reduziert wurde. Umweltmanagement nach DIN EN ISO Neben dem Hauptwerk in Emlichheim mit seinen zentralen Funktionen wurde als weiterer Standort unser Werk in Wietzendorf mit sehr guten Ergebnissen nach DIN EN ISO zertifiziert. Die Betrachtung und Bewertung rechtlicher Aspekte tragen in hohem Maße zur Rechtssicherheit im Unternehmen bei. Weiterhin sind Themen wie Nachhaltigkeit im Fokus des Systems und unserer Kunden. Zertifizierungen Nahrungsprodukte Die Zertifizierungen nach dem BRC Standard Global Standard für Food Safety wurde in allen zertifizierten Nahrungsstandorten mit A Grade zertifiziert. Intensive Reviews der Systeme und ständiger Verbesserung sind die Grundlage dieses Erfolgs und werden von unseren Kunden honoriert. An den Standorten Cloppenburg und Wittingen wurde in 2011 neben dem BRC Standard erstmalig auch der AIB Standard (USA Standard AIB American Institute of Baking) mit erweiterten Anforderungen für die Lebensmittelindustrie auditiert. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung mit den BRC Anforderungen wurden die AIB Audits auf Anhieb mit sehr gut bzw. herausragend bestanden. Energiemanagement Erstmalig wurden in 2011 alle Produktionsstandorte nach den Anforderungen der DIN EN für Energiemanagementsysteme auditert. Aufgrund des bestehenden Systems und der bisherigen Erfahrungen der Prüfungen nach der Regelung 41 EEG wurden alle Audits erfolgreich bestanden. Neben den finanziellen Aspekten zur Zertifizierung fließen neue, wichtige Aspekte ins Gesamtsystem IMS mit ein. 10

11 Zertifizierungen Futtermittelprodukte Das System QS mit den Anforderungen im Bereich Futtermittelwirtschaft findet seit Jahren Anwendung in allen unseren Standorten und ist auch im Jahr 2011 mit dem Auditergebnis QSStatus I zertifiziert worden (PKZ %). Für unseren Geltungsbereich bestehen gegenseitige Anerkennungen des Standards z. B. gegenüber den System GMP+ (Niederlande), Ovocom / Bemefa (Belgien) und UFAS / FEMAS (Großbritannien). Ausblick Im Bereich Qualitätsmanagement und den Zertifizierungen unserer Nahrungs und Futtermittel werden wir an den bestehenden Systemen festhalten. Erweiterungen sind im Jahr 2012 mit der Zertifizierung von Wietzendorf für BRC vorgesehen, womit dann alle Nahrungsstandorte nach BRC zertifiziert sind. Seit 2012 gilt bei BRC die neue Version 6. Das Umweltmanagementsystem wird auf alle Standorte ausgeweitet. In 2012 wird der Produktionsstandort Cloppenburg auf eine erfolgreiche Zertifizierung vorbereitet, was dann auch hier den Einstieg in ein Matrixverfahren ermöglicht. Der Standard DIN EN für Energiemanagementsysteme wird in diesem Jahr eingezogen und durch die internationale Norm DIN EN ISO ersetzt. Die Zertifizierung aller Standorte nach diesem Standard wird vorbereitet und für den Herbst 2012 angestrebt. Emsland Group verzeichnet starke Erfolge im Arbeits und Gesundheitsschutz Konsequente Verbesserung der Arbeitsbedingungen, einhergehend mit einer umfangreichen Reorganisation des Arbeits und Gesundheitsschutzes bei der Emsland Group, sind die Basis für die positive Entwicklung der Unfallzahlen und Ausfallzeiten seit dem Jahr So konnte die Anzahl der Ausfalltage in den letzten drei Jahren um ca. 30% verringert werden. Realisiert wurde dies durch zahlreiche Programme. Unfälle werden fundiert analysiert und konzernweit kommuniziert. Der präventive Ansatz steht damit in der Arbeits und Gesundheitsschutzorganisation an erster Stelle. Arbeits und Gesundheitsschutz wurde durch Änderungen in der Organisation noch mehr als bisher als Führungsaufgabe installiert. Flache Hierarchien und kurze Wege bei der Kommunikation gewährleisten schnelles Handeln und konsequente Umsetzung bei Maßnahmen. Ein ausgezeichnetes Berichtswesen gewährleistet die Information aller Entscheidungsträger. Die Emsland Group arbeitet bei der Bewältigung ihrer Aufgaben eng mit dem Betriebsrat, den Berufsgenossenschaften, der Gewerbeaufsicht und anderen Institutionen zusammen. Je nach Anforderung holt man sich das Fachwissen von Experten ein, um Aufgaben sinnvoll zu lösen. Folgende herausragende Projekte hat die Emsland Group in den letzten drei Jahren erfolgreich umgesetzt: Einführung eines Unterweisungssystems für alle Mitarbeiter Einführung einer verbindlichen Regelung zum Nichtraucherschutz Starke Verbesserung des Fremdfirmenmanagements Installation einer zentralen Dosierstation für Chemikalien im Nassstärkebereich Das Investitionsvolumen für Arbeits und Gesundheitsschutzmaßnahmen bei der Emsland Group belief sich im Geschäftsjahr 2010/2011 auf rund Die nächsten großen Ziele der Emsland Group im Arbeits und Gesundheitsschutz sind die Zertifizierung aller Werke nach OHSAS bis Ende 2015 sowie die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen eine nochmals stark verbesserte Arbeits und Gesundheitsschutzleistung. 11

12 Mit Optimierungssystem zur Qualitätsverbesserung Betriebliches VorschlagswesenAls Teil des Ideenmanagements dient das betriebliche Vorschlagswesen dazu, das Ideenpotenzial aller Mitarbeiter (nicht nur das der Manager und Experten) für unser Unternehmen zu nutzen. Bereits seit rund 10 Jahren nutzt die Emsland Group das betriebliche Vorschlagswesen und hat seit her Prämien von mehreren Tausend Euro ausgezahlt. Viele der interessanten Vorschläge wurden bereits umgesetzt und haben dazu beigetragen, die Abläufe im Unternehmen noch weiter zu optimieren, Arbeitsbedingungen zu verbessern oder den Umweltschutz voranzutreiben. Die Argumente, das betriebliche Vorschlagswesen als Teil des Ideenmanagements auch künftig auszubauen, liegen auf der Hand: Steigerung der Effizienz Verwirklichung eigener Ideen Kostensenkung Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Bestandssicherung des Unternehmens Sicherung der Arbeitsplätze Ziel Auch in Zukunft ist die Kreativität aller Mitarbeiter der Emsland Group gefragt, Optimierungsansätze rund um das eigene Arbeitsfeld oder auch standortübergreifend schriftlich auf einem entsprechenden Formblatt oder auch mündlich einzureichen. Dies können Vorschläge zur Arbeitserleichterung oder verbesserung, Qualitätssteigerung, Erhöhung der Arbeitssicherheit oder auch Einsparung von Zeit, Material oder Energie sein. Alle eingehenden Vorschläge werden vom Betriebsrat sorgfältig geprüft und besprochen, ob und wie eine Umsetzung am Besten durchgeführt werden kann. Schließlich wird eine Prämie ausgezahlt, deren Höhe von der Wirksamkeit des Vorschlages abhängig ist. So wird das betriebliche Vorschlagswesen auch in Zukunft ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Erfolgreiche Messeteilnahmen der Emsland Group Konsequente Verbesserung Unter dem Motto Potatoes and more..." präsentierte sich die Emsland Group auf der Food Ingredients Europe 2011 in Paris mit innovativen Neuentwicklungen basierend auf Rohstoffen aus Kartoffeln, Erbsen und Waxy Winter Gerste. Im Mittelpunkt standen vor allem die Produktinnovationen Empure und Emglucan, welche ein reges Interesse bei den Besuchern weckte. Sowohl den Aspekt nach zusätzlichen Health claims als auch die immer größer werdende Nachfrage von Clean Label Produkten konnte die Emsland Group mit den beiden Produktreihen erfüllen. Der ca. 155 m² große Messestand war offenen und interessant gestaltet und lag mit der grünweißen Farbwahl voll im Trend. Nicht zuletzt durch die Vorführungen an der Meet and Eat"Theke auf der einen und einem aufgebauten Touch Screen auf der anderen Seite konnten neue Besucherrekorde am Stand verzeichnet werden. 12

13 Aber auch die spezialisierten Snackmessen wie die Gulfood in Dubai oder Snaxpo in den USA sind für die Emsland Group eine wichtige Plattform um sich international zu präsentieren. Auf beiden Messen konnten auch in 2012 viele Neukontakte generiert und bestehende Kontakte gepflegt werden. Das Interesse an unserem Unternehmen zeigte sich durch die Vielzahl an verscheiden Anfragen sowohl für Muster als auch für direkte Angebote. Mit unserem komplett neu designten mobilen Messesystem wird die Emsland Group auch künftig auf allen wichtigen Messen für NahrungsmittelIngredienten weltweit vertreten sein. Wahlen der Arbeitnehmervertreter für unseren Aufsichtsrat Am 13. und 14. März fanden zum vierten Mal in der Geschichte der Emsland Group die konzernweiten Wahlen für die zwei Mandate der Arbeitnehmervertreter für unseren Aufsichtsrat statt. Bestätigt in ihrem Amt wurden Berthold Reiners und Berthold Lammers, die sich an dieser Stelle recht herzlich für das erneute Vertrauen der Wähler und Wählerrinnen bedanken möchten. Der Aufsichtsrat trifft sich regelmäßig, um sich mit unserer Geschäftsführung zu beraten und deren Geschäfte zu überwachen. Er trifft Entscheidungen von grundlegender Bedeutung wie z.b. Investitionen oder/und stimmt die strategische Ausrichtung (Beteiligungen, Zukäufe, Ausweitung in neue Geschäftsfelder, Aufgabe von Betrieben oder Betriebsteilen) des Unternehmens ab. Der besonderen Betrachtung obliegt aktuell aus Arbeitnehmersicht die Einführung und Umsetzung des neuen ERPSystems und deren Auswirkungen auf unsere Belegschaft. Traditionell konnte die hohe Wahlbeteiligung der Betriebsratswahlen nicht erreicht werden, jedoch lag die Beteiligung mit 71,3% im Hauptwerk Emlichheim und mit 85% im Werk Wietzendorf auf einem sehr guten Niveau. Besonderer Dank gilt den Wahlvorständen für die Vorbereitung und Durchführung der Wahl, aber auch allen Wählern und Wählerrinnen für ihre Teilnahme. Berthold Reiners und Berthold Lammers im Amt bestätigt Paul Buntrock geht nach über 49 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand Er könnte aus seinem langen Berufsleben Geschichten erzählen, die sicherlich mehr als abendfüllend wären. Was heutzutage kaum noch denkbar ist, hat Herr Paul Buntrock für die Emsland Group geleistet. Er kann mittlerweile auf ein halbes Jahrhundert bei der EmslandStärke GmbH zurückblicken. Herr Buntrock: Nach 49 Jahren und zwei Monaten gehen Sie in den verdienten Ruhestand. 13

14 Was denken Sie wenn Sie auf Ihr Berufsleben und die Zeit bei der Emsland Group zurückblicken? Das ist schon ein besonderes Gefühl. Ich hatte immer sehr viel Spaß und Freude bei der Arbeit. Und es ist zurückblickend sehr interessant zu sehen, wie sich die Emsland Group entwickelt hat. Das waren damals zu meinen Anfangstagen noch Verarbeitungsmengen von 3040 Tonnen Kartoffeln die Stunde, wenn man diese den jetzigen Tonnen gegenüberstellt ist das schon sehr beeindruckend. Hatten Sie mit 14 Jahren schon eine Ahnung, dass Sie einmal so lange bei der Emsland Group arbeiten würden? Das war damals so, dass bereits mein Vater und auch meine Brüder bei der Emsland Group gearbeitet haben. Der Einstieg war also schon vorauszusehen. Angefangen habe ich mit Vierzehn in der Schlosserei wo ich dann meine Schlosserlehre abgeschlossen habe. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr kam ich zurück und arbeitete in der Produktion zunächst als Schichtführer und später dann als Produktionsleiter. Zurückblickend bin ich sehr froh darüber, keinen anderen Berufsweg eingeschlagen zu haben. Was hat Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß gemacht? Mit 49 Jahren Betriebszugehörigkeit bekommt man viel mit. Ich habe bei vielen großen Projekten am Aufbau mitgearbeitet. So waren wir in den 90 er Jahren oft auch in unseren anderen Werken in Kyritz, Wietzendorf oder Golßen. Hier haben wir beispielsweise die Erbsenstärkeproduktion mit aufgebaut. In den anderen Werken haben wir stets die Produktionsmengen optimiert. Es ist schön zu sehen, dass eine auch nicht immer einfache Arbeit Früchte trägt und Zukunft hat. Wie sehen Sie die Entwicklung der Emsland Group in dieser langen Zeit? Von Anfangs noch sehr kleinen Verarbeitungsmengen haben wir mit immer höheren Leistungen mehr und mehr optimiert und ergänzt. Wir haben dadurch sukzessive jedes Jahr mehr verarbeitet. Einen großen Aufschwung hatten wir hier Mitte der 70er. Durch die Umstellung der Prozesse und Nutzung von WestfaliaSeparatoren konnten wir wesentlich höhere Leistungen fahren. Auch die vielen späteren Erweiterungen wie z. B. die Eindampfung, Eiweißanlage oder Derivateerweiterung waren sehr entscheidend. Hinzu kommen sicher auch die großen Prozessoptimierung in Punkto Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit. Hier haben wir wichtige Entwicklungen geleistet und einen guten Weg geebnet. Diese Richtung werden und müssen wir auch künftig weitergehen. Wieso haben Sie das goldene Arbeitsjubiläum nicht voll gemacht? Die Entscheidung habe ich für mich und meine Familie getroffen. Es ist nach so langer Zeit ein guter Zeitpunkt und ich freue mich darauf. Ich habe immer gerne hier bei der Emsland Group gearbeitet aber irgendwann ist die Zeit um Lebe wohl zu sagen. Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Ich werde viel Zeit mit meinem Enkel und meiner Familie verbringen. Und ob uns die Zeit hier in Emlichheim hält steht noch aus. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie von ganzen Herzen eine friedliche, gesunde und lebensfrohe Zeit und Ihnen einen verdienten Ruhestand! 14

15 Gewinnerin bei der Ausschreibung NGG Wie in der Vergangenheit kamen auch im Februar 2012 die Jugendlichen und Auszubildenden wieder zu einer JAV Versammlung zusammen. In netter Atmosphäre wurden Fragen, Probleme und Wünsche rund um das Thema Ausbildung besprochen. Nach einer freundlichen Begrüßung durch Herrn Hildebrand, Herrn Lammers und Herrn Reiners folgte zunächst die Vorstellung der Aufgaben und Pflichten des Aufsichtsrates und des Betriebsrates. Zu diesen gehört die Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer des Betriebs gegenüber dem Arbeitgeber. Außerdem hat der Betriebsrat diverse Mitbestimmungsrechten zum Beispiel in sozialen Angelegenheiten. Des Weiteren nahmen auch Peter Buddenberg und Ilka Dettmer von der Gewerkschaft NGG an der Versammlung teil. Sie verdeutlichten, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen der Gewerkschaft und dem Unternehmen ist. Im vergangen Jahr konnten alle jungen NGG Mitglieder an einem Preisausschreiben teilnehmen. Zur Freude aller, war dieses mal auch eine Auszubildende der EmslandStärke GmbH unter den Gewinnern. Somit war Höhepunkt der Versammlung die Preisübergabe einer Nintendo Wii an die glückliche Gewinnerin Christine Hüer. Mitarbeitertreffen der Ehemaligen in Wietzendorf Wie in der Auch diese Damen und Herren erinnern sich noch gut an die Zeit, in der die Verarbeitungsmengen um ein vielfaches geringer waren als heutzutage. Am 03.November 2011 fand zum wiederholten Mal der beliebte RentnerNachmittag statt, zu dem Ehemalige des Werkes Wietzendorf als Gäste eingeladen waren. Mit Kaffee und Kuchen begann dieser schöne Nachmittag bevor es dann in voller Montur in die Fabrik ging. Dort kamen viele Erinnerungen hoch und es wurde berichtet, wie damals noch gearbeitet wurde. Die Teilnehmer waren erstaunt über die ganze neue Technik und dass es längst nicht mehr so viele Kollegen benötigt, um trotzdem fast das 4fache an Stärke in einer Stunde zu produzieren, als zu ihrer Zeit. Bei Brötchen und Getränken klang der Nachmittag, der zu einem frühen Abend wurde, nett aus. Es ist schön, das viele Ehemalige das Treffen wahrnehmen und wir hoffen, dass unseren RentnerNachmittag noch lange wiederholt werden kann. Die Emsland Group freut sich über die Verbundenheit zum Unternehmen. Freundliches Miteinander im Werk Wietzendorf 15

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