Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und betriebliche Gesundheitsförderung

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1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und betriebliche Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich durch leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die dafür sorgen, dass das Unternehmen mit Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Kreativität, Erfahrung, Wissen, Motivation und Engagement sowie Leistung und Lernvermögen an dem gegenwärtigen nationalen und internationalen Wettbewerb teilhaben können. Deshalb ist es überaus wichtig, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und langfristig zu sichern. Gleichzeitig dienen diese Maßnahmen dazu, auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten, wie den demographischen Wandel, eine alternde Belegschaft und den Fachkräftemangel. Was ist BGM? Arbeits- und Gesundheits schutz Betriebliche Betriebliches Gesundheitsmanagement Führungskompetenz Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eine Managementaufgabe. Es umfasst die Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel, Gesundheit, Motivation und Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Abb. 1: Komponenten des betrieblichen Gesundheitsmanagements Integrierte Strukturen und Prozesse können beispielsweise sein: - Zeitregelungen, z. B. Freistellungen für Maßnahmen der betrieblichen - Betriebsvereinbarungen zum Thema Gesundheit - Klare Verantwortlichkeiten z. B. Organigramm im BGM - Budgets Seite 1 von 5

2 Warum BGM? Es gibt viele Faktoren, die einen Einfluss auf den Krankenstand haben. Ein schlechtes Betriebsklima sowie steigende Arbeitsbelastung durch den erhöhten Wettbewerbsdruck können sich direkt auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken. Laut einer Studie von Booz & Company belaufen sich die Kosten durch reine Fehlzeiten auf ca pro Mitarbeiter und Jahr. Die Ressource Mitarbeiter ist von enorm hoher Bedeutung für Unternehmen, vor allem um langfristig wettbewerbsfähig und somit wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Die Folgen des demographischen Wandels zeichnen sich bereits jetzt ab. Der beginnende Fachkräftemangel sowie das höhere Renteneintrittsalter sind nur zwei von vielen Aspekten, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen. Deshalb treten die Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheit am Arbeitsplatz vermehrt in den Vordergrund. Betriebliches Gesundheitsmanagement soll Ihrem Unternehmen helfen, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu stärken und weiterzuentwickeln. Dabei sollen gesundheitliche Risikofaktoren am Arbeitsplatz verhindert und die allgemeine Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert werden. Vorteile für Ihr Unternehmen: Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der MitarbeiterInnen und Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit Erhöhung der Mitarbeiterbindung und -loyalität Stärkere Identifikation mit dem Unternehmen Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation Verbesserung des Betriebsklimas Senkung des Krankenstandes und der Fehlzeiten; dadurch Verringerung der krankheitsbedingten Kosten Verringerung der Mitarbeiterfluktuation Verbesserung des Unternehmensimages Steuerbefreiung bis 500,- pro Mitarbeiterin/Mitarbeiter (siehe Erklärung) Betriebliche (BGF) Betriebliche fasst alle Maßnahmen zusammen, die das Verhalten (die Personen) und die Verhältnisse (die Arbeitsbedingungen) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sinne der beeinflussen können. Seite 2 von 5

3 Solche Maßnahmen können sein: - Bewegungsangebote - Ernährungsprogramme - Ergonomische Maßnahmen - Stressbewältigungsprogramme etc. Die MediClin Staufenburg Klinik greift dieses Thema auf und bietet Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Form der Kursprogramme Erfolgsfaktor Bewegung, Erfolgsfaktor Ernährung und Aquafitness zu gesundheitsbewusstem Verhalten zu motivieren und diese Angebote in den beruflichen Alltag zu integrieren. Nur mit gesunden und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können sich Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen und langfristige Erfolge erzielen. Aktuelle Situation / Statistiken: Laut dem DAK Gesundheitsreport 2012 ist seit 2006 ein moderater, aber stetiger Anstieg der Krankheitstage zu verzeichnen. Im Jahr 2011 lag der Krankenstand bei 3,6% (2010: 3,4%). Auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bestätigt einen erhöhten Krankenstand von durchschnittlich 3,8% im Jahr 2011 (aller pflichtversicherten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der GKV). Die Branchen mit den höchsten Krankenstandswerten im Jahr 2011 waren: Öffentliche Verwaltung : 4,2% (2010: 4%) Gesundheitswesen : 4,1% (2010: 3,9%) Bildung, Kultur, Medien : 2,7% (2010: 2,7%) Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, des Atmungssystems, Verletzungen sowie psychische Erkrankungen sind die häufigsten Ursachen für AU-Tage. Mehr als die Hälfte aller Krankheitstage entfielen im Jahr 2011 auf diese Erkrankungen.* *Der Gesundheitsreport 2012 der DAK berücksichtigt alle im Jahre 2011 aktiv erwerbstätigen Personen, die mindestens einen Tag lang Mitglied der DAK waren sowie einen Anspruch auf Krankengeldleistungen aufgrund ihrer Mitgliedschaft hatten. Seite 3 von 5

4 Zertifizierung: Die MediClin Staufenburg Klinik lässt die betrieblichen Gesundheitsmanagementprogramme Erfolgsfaktor Ernährung und Erfolgsfaktor Bewegung bei den Krankenkassen nach den 20 Abs. 1 und 2 SGB V Primärprävention sowie nach 20a SGB V betriebliche zertifizieren. Abb. 2: verschiedenes Gemüse Leistungen zur Primärprävention sollen nach 20 SGB V den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen. In 20a Abs. 1 SGB V geht es um die betriebliche, um die gesundheitliche Situation im Betrieb, ihre Risiken und Potenziale sowie ihre Verbesserung. Weiterhin sollen die gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten weiterentwickelt und deren Umsetzung unterstützt werden. Steuerbefreiung: Betriebliches Gesundheitsmanagement wird seit dem steuerlich gefördert - nach 3 Nr. 34 EStG bleiben erbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen pro Mitarbeiterin/Mitarbeiter und Jahr steuerfrei, soweit Sie 500,- im Kalenderjahr nicht übersteigen und die Maßnahmen den 20 und 20a des SGB V entsprechen. Sonstiges: Weitere Informationen zu unseren betrieblichen Gesundheitsmanagementprogrammen finden Sie auf den Informationsblättern Erfolgsfaktor Ernährung und Erfolgsfaktor Bewegung. Abb. 3: Durchführung von Gymnastikübungen Seite 4 von 5

5 Quellen: Schneider, C. (2011). am Arbeitsplatz Nebenwirkung Gesundheit. Verlag Hans Huber: Bern. Pfaff, H. Slesina, W. (2001). Effektive betriebliche. Konzepte und methodische Ansätze zur Evaluation und Qualitätssicherung. Juventa Verlag: Weinheim und München. DAK Gesundheitsreport 2012/ Seite 5 von 5

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