Bioenergie-Region Südoldenburg

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1 Bioenergie-Region Südoldenburg Energie veredeln mit neuer Technologie Regionales Entwicklungskonzept Mai 2012 agrar- und ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.v., Driverstraße 18, Vechta

2 Bioenergie-Region Südoldenburg Energie veredeln durch neue Technologie agrar+ernährungs Oldenburger Münsterland e. V., Driverstraße 18, Vechta

3 Impressum Antragsteller: Bearbeitung: agrar+ernährungs Oldenburger Münsterland e.v. Dipl.-Oec. Kathrin Albers, agrar+ernährungs Oldenburger Münsterland e.v. Dipl.-Ing. Roland Stahn, Grontmij GfL GmbH Dr. Guido Nischwitz, Universität Bremen, IAW Prof. Dr. Christine Tamasy, Universität Vechta, ISPA Prof. Dr. Kim Philip Schumacher, Universität Vechta, ISPA Dr. Gabriele Diersen, Universität Vechta, ISPA Bearbeitungszeitraum: Januar bis März 2012 Überarbeitet im Mai 2012

4 Inhaltsverzeichnis Seite 0. Zusammenfassung Definition und Beschreibung der Region Analyse der Ausgangssituation Allgemeine Strukturdaten Daten und Informationen zum Thema Bioenergie Stärken-Schwächen-Analyse Ziele der Region zum Ausbau der Bioenergie Strategie zur Zielerreichung Wertschöpfung Effizienz der Stoffströme Wissenstransfer und Kommunikation Rechtliche Rahmenbedingungen Gegenseitiger Wissens- und Technologietransfer mit der Partnerregion Zeit- und Arbeitsplan zur Umsetzung der Strategie Partizipation Akteursbeteiligung und Partner Evaluierung - Maßnahmen zur Kontrolle und Bewertung des Umsetzungsprozesses Management und Verstetigung Beschreibung des Netzwerks Beschreibung des Projektmanagements Fortführung des Prozesses nach Beendigung des Wettbewerbs Ausführliche Beschreibung des Arbeitsplans Maßnahmenbereich 1 Wertschöpfung Maßnahmenbereich 2 Effizienz der Stoffströme Maßnahmenbereich 3 - Wissenstransfer und Kommunikation Maßnahmenbereich 4 Rechtliche Rahmenbedingungen Anlage: Bestandsaufnahme der an der Konzeptentwicklung Beteiligten I -

5 Verzeichnis der Tabellen Seite Tabelle 1: Zentrale Kenndaten der Region Südoldenburg (2020)... 2 Tabelle 2: Biogasanlagen in Südoldenburg (Ende 2011)... 8 Tabelle 3: Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und landwirtschaftlich genutzte Fläche im Großraum Braunschweig Verzeichnis der Abbildungen Abbildung 1: Lage der Landkreise Cloppenburg und Vechta in Niedersachsen... 2 Abbildung 2: Entwicklung der Betriebszahlen... 3 Abbildung 3: Bevölkerungsentwicklung Abbildung 4: Wohnungsentwicklung Abbildung 5: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsstruktur Abbildung 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Ernährungsgewerbe... 6 Abbildung 7: Motoren der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Oldenburger Münsterland... 7 Abbildung 8: Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt... 8 Abbildung 9: Pachtentgelte in Euro je Hektar Ackerland in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens... 9 Abbildung 10: Phasen der Vermittlung im Bereich Wissenstransfer und Kommunikation Abbildung 11: Lage des Großraumes Braunschweig in Norddeutschland Abbildung 12: Bevölkerungsprognose für den Großraum Braunschweig Abbildung 13: Zeit- und Arbeitsplan Verzeichnis der Übersichten Übersicht 1: Stärken-Schwächen-Analyse der Bioenergie-Region Südoldenburg II -

6 0. Zusammenfassung 0. Zusammenfassung Die Region Südoldenburg ist eine der wachstumsstärksten Wirtschaftsregionen in Deutschland. Dies ist vor allem auf moderne und wettbewerbsfähige Strukturen in der Agrarund Ernährungswirtschaft zurückzuführen. Auch im Bereich Bioenergie ist die Region in Deutschland in den Bereichen Anlagendichte, installierte elektrische Leistung sowie Konzentration von Anlagenbauern und Zulieferern führend. Die damit einhergehenden enormen ökonomischen Potenziale gehen allerdings mit wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftspolitischen Problemen einher. In den beiden Landkreisen Cloppenburg und Vechta wurde in den letzten drei Jahren im Rahmen des Projektes Bioenergie-Region Südoldenburg auf regionaler und überregionaler Ebene ein gewachsenes Netzwerk mit vielfältigen Partnern aus Politik, Verwaltung Zivilgesellschaft und Wirtschaft geschaffen. Bestehende Probleme wurden angegangen und innovative Ansätze konnten implementiert werden. Die Bioenergie-Region Südoldenburg will die gesellschaftliche Verankerung forcieren und die innovative Erschließung der wirtschaftlichen Potenziale von Bioenergie in Zusammenarbeit mit der Partnerregion implementieren. Für die zweite Projektphase wurden von den eingebundenen Akteuren vier Kernziele konkretisiert: Steigerung der Wertschöpfung durch den Einsatz neuer Technologien und innovative Ansätze zur Nutzung landwirtschaftlicher Nebenprodukte Effizienzsteigerung der Stoffströme unter Einhaltung neuer und alter Rechtsvorschriften Durch Sensibilisierung Akzeptanz für Bioenergie und Veredlung steigern Praxiseinführung und Erprobung technischer Lösungen in Zusammenarbeit mit der Partnerregion. Darüber hinaus verfolgt das Projekt weitere Ziele: Aufbau eines positiven Images als Vorreiter für die Lösung von Konflikten Netzwerkaufbau und Verstetigung Auf dieser Grundlage lassen sich fünf strategische Arbeitspakete herausfiltern: Wertschöpfung Effizienz der Stoffströme Wissenstransfer und Kommunikation Rechtliche Rahmenbedingungen Gegenseitiger Wissens- und Technologietransfer mit der Partnerregion Die einzelnen Arbeitspakete ergänzen sich und bauen teilweise aufeinander auf. Mit der Umsetzung der erarbeiteten Strategie sollen nicht nur regionsspezifische Handlungsansätze erarbeitet und umgesetzt werden. In erster Linie zielt das Vorhaben auf die Vermittlung von innovativen, modellhaften und auf andere Regionen übertragbaren Lösungswegen. 1

7 1. Definition und Beschreibung der Region 1. Definition und Beschreibung der Region Die ländlich strukturierte Region Südoldenburg liegt im Nordwesten von Niedersachsen. Sie gehört zum ehemaligen Regierungsbezirk (heute Regierungsvertretung) Weser-Ems. Südoldenburg umfasst mit einer Gesamtfläche von knapp qkm die beiden Landkreise Cloppenburg und Vechta (vgl. Karte). In den 23 Städten und Gemeinden der Region leben rund Einwohner. Abbildung 1: Lage der Landkreise Cloppenburg und Vechta in Niedersachsen Tabelle 1: Zentrale Kenndaten der Region Südoldenburg (2020) Fläche Einwohner Einwohnerdichte Größte Gemeinde Städte und Gemeinden in qkm absolut EW/km² absolut LK CLP 1418, ,5 Cloppenburg EW LK VEC 812, ,6 Vechta EW Südoldenburg 2.230, , Quellen: LSKN-Datenbank ( ), LK Cloppenburg und Vechta Vielfach wird für die Region auch der Begriff des Oldenburger Münsterlandes verwendet. Er verweist auf eine gemeinsame historisch begründete Identität, die auf einer alten politischen und kirchlichen Zugehörigkeit der überwiegend katholischen Bevölkerung zum Bistum Münster herrührt. Diese enge Vernetzung innerhalb von Südoldenburg wird bis heute durch vielfältige Kooperationen zwischen den Kommunen, Verbänden, Unternehmen und Bürgern geprägt. Beispiele hierfür sind der Heimatbund Oldenburger Münsterland und v.a. das agrar+ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF OM), das die zentralen Akteure aus Landwirtschaft und Agro-Business und damit auch aus dem Bereich der Bioenergie bündelt. Des Weiteren ist der Verbund Oldenburger Münsterland e.v. zu nennen. Er wurde von beiden Landkreisen gegründet, um ein aktives Regionalmarketing nach innen und nach außen zu betreiben sowie regionale Initiativen der Bevölkerung, Vereine und Unternehmen zu unterstützen. Die Initiative Wachstumsregion Hansalinie A1, deren Kern die beiden südoldenburger Landkreise und ansässige Unternehmen bilden, hat das Ziel, gemeinsam Wachstum und Innovation für die Region zu generieren. Außerdem ist das Oldenburger Münsterland in die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.v. eingebunden: Mit dem Ziel, die regionalen Kräfte zu bündeln und Kooperationsprojekte auch über die Region hinaus zu fördern und so die Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft und Wissenschaft in der Region zu stärken

8 2. Analyse der Ausgangssituation Insgesamt betrachtet handelt es sich um eine sehr homogene Region, die angesichts der vorhandenen Kooperationen, Netzwerke und Wertschöpfungsketten viele Ansätze und erfolgversprechende Entwicklungspotenziale für die Weiterentwicklung und Verstetigung der Bioenergie-Region Südoldenburg beinhaltet. 2. Analyse der Ausgangssituation 2.1 Allgemeine Strukturdaten Agrarstruktur 1 Betriebsstruktur In beiden Landkreisen wirtschafteten im Jahr landwirtschaftliche Betriebe. Seit 2001 hat sich ihre Anzahl um rd. ein Drittel verringert. Abb. 2 zeigt auch, dass sich der Strukturwandel in den letzten drei Jahren offenbar beschleunigt hat. Abbildung 2: Entwicklung der Betriebszahlen Quelle: LSKN Bei einer Durchschnittsgröße von knapp 48 ha LF kann man bezüglich der Flächenausstattung von klein- bis mittelgroßen Strukturen sprechen. Flächennutzung Trotz sehr starker Flächenutzungskonkurrenz hat sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche seit 2001 nur leicht verringert (- 2,5%). Es dominiert die Ackernutzung. Der Grünlandanteil liegt bei durchschnittlich elf (LK Vechta) bzw. zwölf Prozent (LK Cloppenburg). Eine Besonderheit ist der sehr hohe Maisanteil in der Fruchtfolge, vor allem im Landkreis Cloppenburg erreicht er einen Anteil von ca. 55%. 1 Alle Zahlen aus Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN). 3

9 2. Analyse der Ausgangssituation Viehhaltung Die landwirtschaftlichen Betriebe verdienen ihr Geld aufgrund der relativ geringen Flächenausstattung, die ihnen zur Verfügung steht, überwiegend in der flächenunabhängigen Veredlung, d.h. mit Schweinen und Geflügel. Rund 24% aller Hühner und rund 28% aller Schweine in Niedersachsen wurden 2010 in Südoldenburg gehalten. Die intensive Tierhaltung drückt sich in der Relation von durchschnittlich 2,8 GV/ha LF aus (LK Vechta 3,0; LK Cloppenburg 2,6). Interessanterweise hat sich der GV-Besatz im Jahr 2010 gegenüber 2007 deutlich verringert. Diese Entwicklung steht vor allem im Zusammenhang mit dem gesetzlichen Verbot der Käfighennenhaltung. Viele Betriebe haben sich in dieser Zeit in einer Umstellungsphase befunden und sind gegenwärtig dabei, die Bestände in neuen Haltungsformen wieder aufzubauen. Entwicklungstendenzen Aktuelle Diskussionen um die landwirtschaftlichen Bauprivilegierung, die Neuorientierung der Energiepolitik mit den Veränderungen des EEG und der weiter wachsende Kostendruck auf den landwirtschaftlichen Märkten führt tendenziell dazu, dass viele Landwirte in der Region weiterhin auf intensives Wachstum in der flächenunabhängigen Veredlung setzen. Eine Vielzahl von Bauanträgen beschäftigt zunehmend die Baugenehmigungsbehörden, aber auch die Städte und Gemeinden sowie eine immer sensibler reagierende Bevölkerung. Gegenwärtig finden auch intensive Forschungsaktivitäten statt, um allen Beteiligten Informationsgrundlagen und Entscheidungshilfen zur Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft in Südoldenburg zu liefern. 2 Bevölkerung Beide Landkreise weisen weiterhin steigende Einwohnerzahlen aus. Die Geburtenüberschüsse und die Wanderungsgewinne fallen allerdings gegenüber der Vergangenheit geringer aus (vgl. Abb. 3). Abbildung 3: Bevölkerungsentwicklung Quelle: LSKN Unter Energiegesichtspunkten interessant ist die Entwicklung des Wohnungsbestandes in den letzten 20 Jahren. Eine zunächst starke und seit dem Jahr 2000 auch weiterhin kontinuierliche 2 S.u.a. Windhorst, H-W. und Veauthier, A. (Hrsg.): Nachhaltige Tierproduktion in agrarischen Intensivgebieten Niedersachsens; FAEN, Weiße Reihe, Band 35/2011, ISPA, Universität Vechta. 4

10 2. Analyse der Ausgangssituation Bautätigkeit 3 in beiden Landkreisen haben dazu geführt, dass in beiden Landkreisen rd. 37% aller Wohnungen jünger als 20 Jahre sind mit den entsprechenden Vorzügen in energietechnischer Hinsicht (zum Vgl. Niedersachsen 20,2%). Abbildung 4 zeigt die Entwicklung des Wohnungsbaus im Zeitraum von 1990 bis Abbildung 4: Wohnungsentwicklung Quelle: LSKN Wirtschaft und Beschäftigung Abbildung 5 zeigt einige Besonderheiten in der Beschäftigungsstruktur Südoldenburgs. Der mit 11,7% im Vergleich zu Bund (2,1%) und Land Niedersachsen (3,2%) relativ große Anteil der Beschäftigten in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sticht besonders heraus. Abbildung 5: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsstruktur 2009 Quelle: 3 Typischerweise handelt es sich bei den neu geschaffenen Wohneinheiten um frei stehende Einzelhäuser oder Reihenhäuser. Mehrfamilienhäuser werden in Südoldenburg kaum gebaut. 5

11 2. Analyse der Ausgangssituation Abb. 6. verdeutlicht die Sonderstellung des Ernährungsgewerbes in Südoldenburg hinsichtlich der Beschäftigung nochmals. Abbildung 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Ernährungsgewerbe Quelle: Dass aber nicht nur die Agrar- und Ernährungswirtschaft ein Beschäftigungsmotor in Südoldenburg ist, verdeutlicht Abb. 7. Hier wird die branchentypische Entwicklung der Beschäftigung von 2000 bis 2009 dargestellt. Insbesondere der Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen aber auch die Bereiche Logistik, Bildung, Tourismus und Kunststoffverarbeitung gelten neben der Agrar- und Ernährungswirtschaft als Jobmotoren in der Region. 6

12 2. Analyse der Ausgangssituation Abbildung 7: Motoren der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Oldenburger Münsterland Quelle: Die Arbeitslosenquote liegt aufgrund der außerordentlich positiven Wirtschaftsentwicklung in fast allen Branchen in Südoldenburg mit durchschnittlich 5,2% im Jahr 2010 weit unter dem niedersächsischen und dem Bundesdurchschnitt (vgl. Abb. 8). 7

13 2. Analyse der Ausgangssituation Abbildung 8: Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt Quelle: 2.2 Daten und Informationen zum Thema Bioenergie Anlagen und Strukturen In Südoldenburg bildet die Biogasproduktion die wichtigste Quelle in der Nutzung erneuerbarer Energien. Sie hat sich mit den ersten Anlagen in Cloppenburg 1989 sehr früh und mit Einführung des Bonus für Nachwachsende Rohstoffe nach der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2004 sehr schnell entwickelt. Ende 2011 waren im Landkreis Cloppenburg 125 und im Landkreis Vechta 33 Anlagen in Betrieb, hatten eine Genehmigung oder befanden sich in der Beantragung (siehe Tabelle). Das bedeutet, dass in Südoldenburg rund 10% aller 1300 Biogasanlagen in Niedersachsen installiert sind. Tabelle 2: Biogasanlagen in Südoldenburg (Ende 2011) Landkreise Cloppenburg Vechta in Betrieb genehmigt 9 11 beantragt 9 1 insgesamt Quelle: schriftliche Mitteilungen Landkreis Cloppenburg, Landkreis Vechta Akzeptanz und Konflikte Die Flächenkonkurrenz und damit der Pachtpreisanstieg (siehe Abbildung) sind und bleiben ein wesentliches Problem in der Veredelungsregion Südoldenburg. Die rasante Entwicklung der Biogasanlagen mit ihren jeweils vorgesehen Mindestlaufzeiten von 20 Jahren tragen vor allem im Landkreis Cloppenburg zur weiteren Verschärfung des Problems bei. 8

14 2. Analyse der Ausgangssituation Abbildung 9: Pachtentgelte in Euro je Hektar Ackerland in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens Quelle: LSKN Statistische Monatshefte Niedersachsen Biogasproduktion auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen bedeutet eine doppelte Erhöhung des Flächendrucks. Zum einen wird landwirtschaftlich genutzte Fläche für die Erzeugung der NawaRo benötigt, die nicht gleichzeitig der Erzeugung von Futter- oder Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen kann (inputseitige Flächenkonkurrenz). Zum anderen besteht ein Flächenbedarf für die sinnvolle Verwertung von Gärresten, die aufgrund der mit den NawaRos eingebrachten Nährstoffe größer ist als die Fläche, die für eine ausschließliche Verwertung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft der Region notwendig wäre (outputseitige Flächenkonkurrenz). Neben den genannten Konflikten, werden aber auch die positiven Effekte der Biogasnutzung gesehen, die sich unter dem Gesichtspunkt der regionalen Wertschöpfung in den Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen oder in den direkten und indirekten, erhaltenen und geschaffenen Arbeitsplätzen ausdrücken. Des Weiteren zeigen die Erfahrungen, dass die Ablehnung in der Bevölkerung und bei Landwirten ohne Biogasanlage sinkt, wenn sie an der Biogasnutzung beteiligt werden. Bioenergie-Potenziale In Teilbereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind wesentliche ungenutzte Potenziale im Bereich der Rest- und Abfallstoffe der tierischen und pflanzlichen Produktion und Verarbeitung vorhanden. Diese Potenziale sind mit großen Chancen, aber auch mit Konfliktpotential verbunden. Vorrangig sind dies die in der Bioenergie-Region Südoldenburg anfallenden Exkremente aus der Haltung der hier wesentlichen Nutztiere Schwein, Rind, Masthähnchen, Legehenne und Mastpute. Konventionelle landwirtschaftliche Biogasanlagen mit Vorortverstromung und ohne wesentliche Wärmenutzung gelten als ineffizient. Daher sind zukünftig der Ausbau von Wärmenutzungskonzepten und Biogasaufbereitungsanlagen zur Einspeisung ins Erdgasnetz notwendig. Aufgrund der knappen und teuren landwirtschaftlichen Flächen werden keine Potenziale beim Anbau von Energieholz (Kurzumtriebsplantagen) gesehen. Zumal die energetische 9

15 3. Stärken-Schwächen-Analyse Verwertung von fester Biomasse durch Verbrennung gegenüber flüssigen und gasförmigen Energieträgern als ineffizient gilt. Wertschöpfungsketten Südoldenburg gilt schon lange mit seiner hohen Konzentration an Mastbetrieben für Geflügel-, Schweine- und Rindfleisch als Zentrum der Fleischveredelung und zählt nicht zuletzt aufgrund dessen zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Norddeutschlands. Die dominierenden Wertschöpfungsketten befinden sich daher vor allem in der Agrar- und Ernährungsindustrie, daneben im Maschinen- und Anlagenbau, in der Kunststofftechnik, in der Baubranche und im Dienstleistungsgewerbe. Im Bereich der Bioenergieerzeugung zeigt im Wesentlichen Biogas eine umfassende regionale Wertschöpfungskette auf, die für stabile und kalkulierbare Gewerbesteuereinnahmen, Sicherung von Arbeitsplätzen und räumlich verfügbares Kapital sorgt. Die Biomasse wird zum Teil auf eigenen und gepachteten Flächen der Anlagenbetreiber erzeugt. Die große Anzahl an regional ansässigen, zumeist familiengeführten Unternehmen, die mit der Agrar- und Ernährungswirtschaft eng verzahnt sind, bieten die Planung, Installation und Wartung von Biogasanlagen an. Banken und weitere lokale Firmen unterstützen die Finanzierung der Anlagen. Das gewonnene Biogas wird in der Regel direkt am Ort der Entstehung in einem Blockheizkraftwerk zu Strom umgewandelt und nach den Bestimmungen des Erneuerbaren- Energien-Gesetzes in das Verteilernetz eingespeist. Die bei der Verstromung entstehende Prozesswärme wird bisher nur teilweise genutzt, da sich im unmittelbaren Umkreis der dezentralen Anlagen nicht immer externe Abnehmer befinden. Ende 2011 waren im Landkreis Cloppenburg 15 und im Landkreis Vechta sechs Wärmeprojekte realisiert. Dadurch lassen sich hier gegenwärtig insgesamt cbm Erdgas und entsprechend t CO 2 (1 cbm Erdgas = 2,49 kg CO 2 ) ersetzen. Angesichts der bestehenden großen Anlagenanzahl besteht jedoch weiteres Ausbaupotenzial. Mit Hilfe von bereits realisierten Vorzeigeprojekten könnten Anreize geschaffen werden. 3. Stärken-Schwächen-Analyse Bei der im Folgenden vorgenommenen Stärken-Schwächen-Analyse handelt es sich um die Fortschreibung bzw. Anpassung der Analyse, die Bestandteil des ersten REK (2008) im laufenden Projekt ist. Veränderungen in den einzelnen Analysebereichen beruhen auf Impulsen und Maßnahmen der Bioenergie-Region Südoldenburg aber auch auf anderen Aktivitäten im Bereich der Regionalentwicklung. Die Übersicht 1 stellt die zentralen Stärken/Potenziale und Schwächen/Hemmnisse für die Bioenergie-Region Südoldenburg dar und veranschaulicht die daraus abgeleiteten aktualisierten Handlungsbedarfe. Übersicht 1: Stärken-Schwächen-Analyse der Bioenergie-Region Südoldenburg Bereich Stärken/Potenziale Schwächen/Risiken Handlungsbedarf Demographie Sehr dynamische, positive Bevölkerungsentwicklung günstige Altersstruktur vergleichsweise günstige Bevölkerungs-Prognose Engpässe auf dem Wohnungs-, Ausbildungs- & Arbeitsmarkt Hoher Ressourcenverbrauch: u.a. Siedlungsfläche, Energie Ausbau der regionalen Infrastruktur Umsetzung einer Familien und altersgerechten Siedlungsstruktur erste laufende Ansätze für die Versorgungssicherheit in der Region Aktivitäten der Fachkräfteausbildung Laufende Rekrutierungsmaßnahm 10

16 3. Stärken-Schwächen-Analyse Bereich Stärken/Potenziale Schwächen/Risiken Handlungsbedarf en bei der Fachkräfteausbildung Haushalte Hohe Dynamik bei der Entw. priv. Haushalte Siehe Demographie Siehe Demographie Wohnungen Hohe Dynamik bei der Erstellung von Wohngebäuden Erkennbare Dynamik bei der Sanierung älterer Gebäude Steigende Nachfrage nach Wohnraum Kontinuierlicher Wissensaufbau für energie- und umweltbewusstes Bauen und Sanieren. Vorhandenes Energiebewusstsein der Bauherren Wirtschaftsstruktur Inhabergeführte mittelständische Unternehmensstruktur Gute wirtschaftsgeografische Lage und gute Verkehrsanbindung Sehr hohe regionalwirtschaftliche Leistungsfähigkeit International wettbewerbsfähige Agro- Business-Struktur Hohes Know-How im Bioenergie-Bereich Bestehende Vernetzungen und relativ geschlossene Wertschöpfungsketten im Bereich Bioenergie Haupt- Wirtschaftsmotor Agrar- und Ernährungswirtschaft tendenziell mit schlechtem Image behaftet. Untersurchschnittliche Bereitschaft zur Anerkennung und Lösung sozialer und ökologischer Probleme Wertschätzung der Agrar- und Ernährungsbranche fördern Bezug der Bevölkerung zu den Wachstumsbranchen herstellen. Erschließung neuer Marktfelder (Bioenergie, Tourismus); Diversifizierung Lösung vorhandener Interessenskonflikte Lösung sozialer und ökologischer Probleme Ausbau der FuE- Tätigkeiten insbesondere in der Agrar- und Ernährungsbranche (z.b. NieKe- Forschungskreis) Arbeitsmarkt/ Beschäftigung Dynamische, positive Entwicklung der Beschäftigung Geringe Arbeitslosenquote Ansätze zur Sicherung der positiven Beschäftigtenentwicklung Sehr hoher Leiharbeiteranteil im Ernährungsgewerbe Diversifizierung des Arbeitsplatzangebots Langfristiger Wissenstransfer und Sensibilisierung der Unternehmer für die Folgen des demografischen Wandels nötig 11

17 3. Stärken-Schwächen-Analyse Bereich Stärken/Potenziale Schwächen/Risiken Handlungsbedarf Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen Bindung von Mitarbeitern durch spezielle Gehaltsumwandlungsmodelle Recruiting ausländischen Fachpersonals Aktivitäten Regionalentwicklung Umfassende Einbindung in die Metropolregion Bremen-Oldenburg Zahlreiche regionale Verbünde im Oldenburger Münsterland Fortführung und Erweiterung regionaler Integrationsprozesse Implementierung von Regionalkonferenzen Regionalmanagement für zwei ILEK Regionen Landw. Flächennutzung Intensive Nutzung der Ackerflächen Hohe Pachtpreise spiegeln die hohe Nachfrage nach landwirtschaftlichen Nutzflächen wider Starke Konkurrenz um die vorhandenen Flächen Z.T. sehr hoher Maisanteil Umsetzung einer umweltschonenden Flächennutzung und eines entsprechenden Managements Minderung des Flächendrucks Greening Betriebl. Struktur der Landwirtschaft Moderne leistungs- und wettbewerbsfähige Betriebe Hochburg der Veredlungswirtschaft Bestehende Ansätze zur Lösung der Nährstoffüberschussproblematik Hohe Nährstoffüberschüsse Hohe Kosten für Verwendung der Nährstoffüberschüsse Weitere innovative Ansätze zur Lösung der Nährstoffüberschussproblematik Natur und Umwelt Schützenswerte Moorlandschaft Steigendes Bewusstsein für Belange des Umweltund Naturschutze Die Bioenergie-Region bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Agro-Business, Landwirtschaft & Natur- /Gewässerschutz Hohe Nährstoffversorgung der Böden Belastungen und Gefährdungen des Grundwassers und der Gewässer Immissionsprobleme Entschärfung von Konflikten um Gewässer-, Moor-, Klima-, Natur- und Umweltschutz Strukturen im Bioenergie- Bereich Lokal hohe Besatzdichte an Biogasanlagen Excellentes Know-How Hohe Konzentration von Biogasanlagen in Teilräumen Entschärfung der Biogas-Problematik 12

18 3. Stärken-Schwächen-Analyse Bereich Stärken/Potenziale Schwächen/Risiken Handlungsbedarf Akzeptanzschaffung für neue Wege zur Bioenergienutzung Bioenergie-Netzwerk Konzentration auf NawaRo-Anlagen Verbesserte Möglichkeiten zum Einsatz neuer Technologien Energie Kommunen beschäftigen sich aktiv mit dem Thema Gründung einer Gesellschaft mit einem Energieversorger und Kommunen Auf regionaler Ebene sind die Themen Energieversorgung und Erneuerbarer Energie unterrepräsentiert Verzahnung städtischer und regionaler Ansätze im Bereich EE Akzeptanz und Konflikte im Bereich Bioenergie Abstimmung und Ausgleich durch neue Kommunikationsformen Erreichte Win-win Situationen bei der Nutzung von Bioenergie bei Landwirtschaft, Industrie und Handwerk sowie der Bevölkerung (Leuchtturmprojekte Lüsche und Biomasse- Gaserzeugungsanlage) Teilweise verbesserter Informationsstand und verstärkte Akzeptanz der Bevölkerung durch Wissenstransfer Verschärfung von Flächennutzungskonflikten Anstieg der Pachtpreise: Sinkende Konkurrenzfähigkeit von Tierhaltungsbetrieben Geringe Akzeptanz von Biogasanlagen bei Bürgern, Politik & Verwaltung Noch zu geringer Informationsstand im Bereich Bioenergie Abstimmung und Ausgleich durch neue Kommunikationsformen Weitere Verbesserung des Informationsstandes und der Akzeptanz Bioenergiepotenziale Vollständige Verwertung häuslicher Abfälle, Grünschnitt Hohe Potenziale im Bereich der Nebenprodukte tierischer Erzeugung vor allem Gülle und Mist Fehlende bzw. falsche Impulse durch das EEG 2009 Fehlendes Bewusstsein in Landwirtschaft und Bevölkerung Umsetzung von technisch-investiven Maßnahmen zur effizienten Nutzung der hohen Biomasse- Potenziale Initiierung von politischen Reflektionsprozessen zur Überprüfung der Wirkung des neuen EEG Wertschöpfungsketten Umfassende Wertschöpfungsketten im Geflügelbereich Wertschöpfungskette im Bioenergiebereich Ausbau und Verstetigung bestehender Wertschöpfungsketten Aufbau und Ausbau neuer Wertschöpfungsketten für den gesamten Bioenergie-Bereich 13

19 4. Ziele der Region zum Ausbau der Bioenergie 4. Ziele der Region zum Ausbau der Bioenergie Präambel Die Kapitel 3 und 4 verdeutlichen, dass Südoldenburg im Bereich Bioenergie in Deutschland nach wie vor eine Spitzenstellung einnimmt. Diese Position will die Region weiterhin sichern und ausbauen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich eine mögliche Steigerung der Bioenergieproduktion in einem besonderen Spannungsfeld befindet. Einerseits gibt es große Potenziale, andererseits ist die Nutzung dieser Potenziale mit erheblichen Konsequenzen in anderen Wirtschaftsbereichen, überwiegend den vor- und nachgelagerten Bereichen der landwirtschaftlichen Produktion verbunden. Die Region ist geprägt durch ein sehr sensibles Zusammenspiel zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Interessen. Dieses weitgehend funktionierende Zusammenspiel gilt es in jedem Fall zu erhalten und zu sichern. Konkret heißt das, zu erkennen, dass der herkömmliche Weg zum Ausbau der Bioenergie durch NawaRo-Biogasanlagen in der Region an wirtschaftliche, ökologische und vor allem an gesellschaftliche Grenzen gestoßen ist. Daher sind regional angepasste und innovative Strategien und Technologien zu entwickeln und zu fördern. Hierbei gilt es wirtschaftliche Konkurrenzsituationen zu entschärfen und ökologische Probleme zu lösen. Das Projekt Bioenergie-Region Südoldenburg stellt hierfür vier Kernziele in den Vordergrund seiner Arbeit. Von der Umsetzung dieser Ziele soll auch die Partnerregion erheblich profitieren. Durch den permanenten Wissens- und Technologietransfer der beiden Regionen soll eine Win-win Situation entstehen. Kernziele Steigerung der Wertschöpfung durch den Einsatz neuer Technologien und innovative Ansätze zur Nutzung landwirtschaftlicher Nebenprodukte Die Vielzahl der in der Region ansässigen Unternehmen im Bereich Bioenergie birgt ein enormes Potenzial im Bereich der Erforschung neuer Technologien und der Entwicklung neuer Ansätze in den Bereichen Bioenergie und Veredlung. Die Steigerung der Wertschöpfung bezieht sich dabei sowohl auf direkte als auch indirekte Effekte. Die vorhandenen, aber noch in zu geringem Umfang genutzten Biomassepotenziale landwirtschaftlicher Nebenprodukte müssen so effizient genutzt werden, dass das Gleichgewicht zwischen Bioenergie, Veredlung und Gesellschaft nicht gestört wird. Die Innovation wird somit zu dem zentralen Thema auf dem Weg eines gesellschaftsverträglichen Ausbaues der Bioenergie. Effizienzsteigerung der Stoffströme unter Einhaltung neuer und alter Rechtsvorschriften Ein weiteres, zentrales Anliegen der Region ist es, auf Probleme bestehender Rahmenbedingungen (EEG, BImSchG, Baurecht etc.) hinzuweisen, da diese sich gerade unter den gegebenen Verhältnissen in der Region sehr schnell, sehr direkt und sehr umfänglich auswirken. Der erfolgreichen Implementierung innovativer Technologien und damit einhergehend oftmals der Effizienzsteigerung der Stoffströme stehen zudem häufig gesetzliche Hindernisse gegenüber. Um das Innovationspotential im Bereich Bioenergie nachhaltig zu sichern, erfordert es einen dauerhaften Austausch mit der Politik und Fachverwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Durch Sensibilisierung Akzeptanz für Bioenergie und Veredlung steigern Aufgrund objektiver, vor allem aber subjektiver Wahrnehmungen ist die gesellschaftliche Akzeptanz beider Bereiche innerhalb und auch außerhalb der Region nach wie vor nicht 14

20 5. Strategie zur Zielerreichung immer gegeben. Ziel der Bemühungen ist deshalb vor allem, die Wahrnehmung auf allen Ebenen der Gesellschaft (Bevölkerung, Politik, Verwaltung, Medien etc.) zu objektivieren. Über konkrete, messbare und nachvollziehbare Erfolge, beispielsweise bei der Lösung der Nährstoff- oder der Emissionsproblematik, soll die Akzeptanz langfristig verbessert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, Bioenergieerzeugung und Veredlung als Systempartner zu sehen und zu verstehen. In dem Maße, in dem es gelingt, Bioenergie auf den genannten Wegen in der Region zu etablieren, wird auch die Akzeptanz der Veredlung gestärkt werden. Praxiseinführung und Erprobung technischer Lösungen in Zusammenarbeit mit der Partnerregion Im Rahmen des Vorhabens sind verschiedene innovative technische Ansätze, wie die Separation von Gülle, die Lagerung von festen Güllebestandteilen zur späteren energetischen Nutzung und die Erzeugung von Strom und Wärme durch Pyrolyse entwickelt, diskutiert und analysiert worden. Diese gilt es nun zusammen mit der Partnerregion in der Praxis umzusetzen und zu erproben. Darüber hinaus verfolgt das Projekt weitere Ziele: Aufbau eines positiven Images als Vorreiter für die Lösung von Konflikten In der öffentlichen Wahrnehmung steht das Oldenburger Münsterland für wirtschaftliche Erfolge, außergewöhnlich gute demographische Verhältnisse und auch für positive touristische Ansätze. Ziel ist es, auch die Bereiche Bioenergie und Veredlung mit einem positiven Image zu verknüpfen. Ansatzpunkt hierfür ist die Vorreiterrolle der Region, vorhandene Probleme und Konflikte (Flächenkonkurrenz, Nährstoffüberschüsse etc.) als Herausforderungen zu verstehen und mit innovativen Lösungen zu begegnen. Netzwerkaufbau und Verstetigung Im Laufe der ersten Förderperiode (Phase 1) haben sich in der Bioenergie-Region Südoldenburg Netzwerkstrukturen zwischen Landwirtschaft, Unternehmen, regionaler Politik sowie erschiedenen Organisationen, die sich mit Landwirtschaft, Energie oder Naturschutz beschäftigen ausgebildet und etabliert. Diese gilt es im Hinblick auf die Partnerregion weiter zu entwickeln, auszubauen und zu verstetigen. 5. Strategie zur Zielerreichung 5.1 Wertschöpfung Die Wertschöpfung im Bereich Bioenergie ist in der Region Südoldenburg im spezifischen räumlichen Kontext zu betrachten. Seit einigen Jahren vollzieht sich ein intensiver Ausbau der Bioenergienutzung mit dem primären Fokus auf Biogas. So sind in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg laut Deutscher Gesellschaft für Sonnenenergie e.v. insgesamt 124 Biogasanlagen (Stand Oktober 2011) vorzufinden. Die Anlagendichte sowie die installierte elektrische Leistung und Konzentration von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Bioenergie sind in Deutschland einmalig. Eine Erhöhung der regionalen Wertschöpfung durch den einseitigen Zubau von Bioenergieanlagen (speziell Biogasanlagen) ist jedoch kritisch zu betrachten. Vielmehr muss die Entwicklung von angepassten Wertschöpfungsstrategien im Mittelpunkt stehen, um die vorhandenen Potenziale effizienter und nachhaltiger zu nutzen. Nur auf diese Weise lassen sich bestehende Flächennutzungskonflikte und die Problematik der Nährstoffüberschüsse entschärfen. Die Bioenergie ist ebenfalls ein bedeutender Faktor für den südoldenburgischen Arbeitsmarkt (vor allem für landwirtschaftliche und technische Berufe), der im Rahmen der Wertschöpfungsanalyse berücksichtig wird. Die dominierenden Wertschöpfungsketten in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta umfassen die Agrar- und Ernährungswirtschaft die zum Beispiel in der Geflügelwirtschaft in sehr stark vertikal 15

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