Mitgemeintsein ist zu wenig!

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1 Mitgemeintsein ist zu wenig! 65% der AMS-Bediensteten sind weiblich

2 Impressum Herausgegeben von der Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen Aktualisierte Ausgabe 2016 Arbeitsmarktservice Österreich Treustraße 35-43, Wien 1200 Medieninhaber und Herausgeber Wien 2016

3 Mitgemeintsein ist zu wenig! 65% der AMS-Bediensteten sind weiblich

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5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Warum geschlechtergerechtes Formulieren wichtig ist 2 2. Grundprinzipien des geschlechtergerechten Formulierens Sichtbarmachung Symmetrie Kongruenz 4 3. e Formulierung durch die explizite 5 Sichtbarmachung der Geschlechter 3.1 Doppelnennung: Verwendung der weiblichen und männlichen Bezeichnungen Splitting Binnen-I Gender Gap/Star Übereinstimmung beim grammatischen Geschlecht 8 4. e Formulierung durch neutrale Ausdrucksweisen/ Umformulierungen Sache statt Person Passivformen Wer Konstruktionen Relativsätze Direkte Anrede Eigenschaftswörter anstelle von Hauptwörtern Zusammengesetzte Hauptwörter Geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen Geschlechtsneutrale Pluralformen Akademische Grade und Amtstitel Neutrale Funktionsbezeichnungen Eigennamen Bezeichnung von Gremien, Institutionen, Rechtspersönlichkeiten Lehnworte Das unbestimmte Fürwort man PS Anhang: Checkliste 18

6 Liebe Kollegin, lieber Kollege! Dieser Leitfaden soll eine praktische Hilfestellung bei der täglichen Arbeit für all jene im AMS sein, denen - wie uns - die sprachliche Gleichstellung ein Anliegen ist. Wir möchten, dass die im AMS-Leitbild verankerte Chancengleichheit Wir fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern auch durch einen sensiblen Sprachgebrauch in den eigenen Texten und Publikationen zum Ausdruck kommt. Rechtliche Grundlagen Die rechtlichen Grundlagen zur sprachlichen Gleichstellung finden sich sowohl im 2 des AMSG als auch in der UNO-Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (1980) und in der Empfehlung Nr.R (90)4 des Europarates über die Beseitigung von Sexismus aus der Sprache (1990) sowie in zahlreichen weiteren gesetzlichen Regelungen hat der MinisterInnenrat beschlossen, dass alle Mitglieder der österreichischen Bundesregierung in ihren Ressorts darauf achten, dass dem geschlechtergerechten Sprachgebrauch besonderes Augenmerk geschenkt wird. Auszug aus dem Bundesgleichbehandlungsgesetz. 10a. (1) Gebot der sprachlichen Gleichbehandlung: (1) Die Ausschreibungen von Arbeitsplätzen und Funktionen sowie an Bedienstete gerichtete Schriftstücke in allgemeinen Personalangelegenheiten haben Personenbezeichnungen in weiblicher und männlicher oder geschlechterneutraler Form zu enthalten. Für Schriftstücke in individuellen Personalangelegenheiten ist jene Formulierung zu verwenden, die dem jeweiligen Geschlecht entspricht. Sprache allein beseitigt keine Diskriminierung. Aber: Sprache wirkt bewusstseinsbildend. Wir verbinden mit dem, was gesagt oder geschrieben wird, bestimmte Vorstellungen und fühlen uns entweder akzeptiert und angesprochen oder eben weniger wichtig bzw. ausgeschlossen. Mit einer klar gleichstellungsorientierten Haltung möchte das AMS auch seine gesellschaftliche Verantwortung 1

7 1. Warum geschlechtergerechtes Formulieren wichtig ist wahrnehmen und seine Vorbildwirkung gegenüber anderen Unternehmen verdeutlichen. Wenn im täglichen Sprachgebrauch Frauen ausdrücklich genannt werden, sind Debatten um das Mitgemeintsein hinfällig, Frauen werden präsent und sichtbar. Zudem gibt es auch andere Möglichkeiten des nicht diskriminierenden Sprachgebrauchs, wie z. B. geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen. 1. Warum geschlechtergerechtes Formulieren wichtig ist Bereits um 1840 schrieben Mathematiker die ersten Computerprogramme. z.b.: Formulierungen wie diese produzieren zuallererst männliche Bilder. Dass Frauen einen wesentlichen Beitrag auf diesem Gebiet leisteten, wird aufgrund der männlichen Personenbezeichnung Mathematiker häufig vergessen oder ausgeblendet. Wer weiß daher, dass um 1840 das allererste Computerprogramm von der Mathematikerin Ada Lovelace geschrieben wurde? Die Sprachform beeinflusst die Vorstellungen über die beschriebene Person. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien und Experimente der Wissenschaftlerinnen Dagmar Stahlberg und Sabine Sczesny von der Universität Mannheim (Psychologische Rundschau, 3/2001). Im Rahmen mehrerer Experimente wurden die befragten Personen z. B. aufgefordert, drei Sportler, Sänger, Politiker oder Moderatoren zu nennen. Während die Verwendung der männlichen Sprachform vorwiegend zur Nennung männlicher Personen führte, wurden Frauen bei der Verwendung alternativer Formen gedanklich stärker einbezogen, insbesondere bei der Sprachform mit dem I wie bei SportlerInnen. In allen Studien führte der Gebrauch der männlichen Sprachform zu einem geringen gedanklichen Einbezug von Frauen bringen Stahlberg und Sczesny ihre Ergebnisse auf den Punkt. Die Forscherinnen nehmen an, dass alternative Sprachformen Reflexionen über die Geschlechterverteilung auslösen. Die männliche Sprachform wird hingegen relativ automatisch verarbeitet, da sie in den meisten 2

8 1. Warum geschlechtergerechtes Formulieren wichtig ist Sprachsituationen verwendet wird. Die Sprache und Grammatik formen unser Bewusstsein und umgekehrt. Die über Jahrhunderte von Männern dominierte Gesellschaftsstruktur spiegelt sich somit auch in der Sprache wieder und ist nicht abgekoppelt von ihr. Wir alle wurden von Kindheit an mit der männlichen Form als neutrale Form sozialisiert. Die männliche Form ist aber KEINE NEUTRALE, sondern eben die männliche Form. Genauso wie sich Frauen nicht von männlicher Form angesprochen fühlen, fühlen sich Männer nicht durch die weibliche angesprochen. Oder was würden Sie sagen, wenn Sie als Arzt stattdessen Ärztin genannt werden? es Formulieren ist somit eine wichtige Grundlage des Gender Mainstreaming, wenn es gilt, eine geschlechtersensible Sichtweise in alle politischen Konzepte, Entscheidungen und Maßnahmen einzubringen und Frauen und Männer gleichermaßen an der Diskussion und Entscheidungsfindung zu beteiligen. Nicht mehr zeitgemäße Varianten 1 Sogenannte Generalklauseln wie Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit sind alle Bezeichnungen nur in der männlichen Form angegeben. Selbstverständlich sind aber beide Geschlechter gleichermaßen angesprochen. widersprechen dem Prinzip der Gleichstellung und sind daher in einer modernen Verwaltung nicht zu verwenden. 2. Grundprinzipien des geschlechtergerechten Formulierens 2.1 Sichtbarmachung Frauen sollen sprachlich sichtbar gemacht werden. Weibliche Personen sind nicht in der männlichen Form mitgemeint, sie sind ausdrücklich mit weiblichen Personenbezeichnungen zu nennen. z.b.: Unsichtbarmachung von Frauen Österreichs Sportler sind unter den besten in Europa. e Formulierung Österreichs Sportlerinnen und Sportler 1 Entnommen aus: Stadt Wien: Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren und eine diskriminierungsfreie Bildsprache; Wien,

9 2. Grundprinzipien des geschlechtergerechtes Formulierens Hier wird das Bild vermittelt, dass ausschließlich Männer an der Spitze des europäischen Sports stehen. Dadurch kommt es zu einer Verschiebung der Wahrnehmung aufgrund der Nennung von ausschließlich einem Geschlecht. 2.2 Symmetrie In Österreich sind 51,1% (zum Stichtag ) der Bevölkerung Frauen. Im AMS sind 65% der Angestellten Frauen. Was die Realität an Zahlen hergibt, soll auch in der Sprache abgebildet werden, so sollen Frauen und Männer gleichwertig und symmetrisch benannt werden. Wenn z.b. Titel verwendet werden, so sind sie bei Frauen und Männern zu verwenden. Asymmetrie e Formulierung Die Abteilungsleiter und die Die AbteilungsleiterInnen und die MitarbeiterInnen des AMS MitarbeiterInnen des AMS Unsere Mädchen und Herren haben Unsere Frauen und Männer.. sich im Riesentorlauf selbst übertroffen. Die Bezeichnung Mädchen ist in diesem Zusammenhang problematisch, weil Herren die erwachsene Form darstellt und Mädchen die kindliche. Das macht eine klare Hierarchie zwischen den Geschlechtern auf und wirkt einer Gleichstellung entgegen. 2.3 Kongruenz 2 Die gewählte Form des geschlechtergerechten Formulierens muss die grammatikalischen Regeln berücksichtigen. Viele MitarbeiterInnen des AMS sind Frauen. Anna Lena ist eine neue Mitarbeiterin des AMS. z.b.: z.b.: TIPP Es gibt im Wesentlichen zwei Arten geschlechtergerecht zu formulieren: Durch explizite Nennung und Sichtbarmachung der Geschlechter (siehe 3.) Durch Umformulierung oder neutrale Ausdrucksweise (siehe 4.) 2 Die drei Grundregeln des geschlechtergerechten Formulierens sind aus folgender Broschüre entnommen: Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der TU Wien: Sprache ist nicht neutra - Tipps für geschlechtergerechte Sprache, Wien März

10 3. e Formulierung durch die explizite Sichtbarmachung der Geschlechter 3. e Formulierung durch die explizite Sichtbarmachung der Geschlechter Damit uns kreatives geschlechtergerechtes Formulieren leichter fällt, enthält der folgende Leitfaden direkte Anleitungen für die tägliche Schreibarbeit mit unterschiedlichen Textsorten (z. B. Stellungnahmen, Richtlinien, Broschüren, Studien, Artikel, Briefe etc.). Nicht alles kann hier aufgezählt werden. Wichtig ist schon beim Schreiben geschlechtergerecht formulieren, und nicht nachträglich anpassen. Kreativ formulieren. Sprache ist lebendig und manchmal ist es durchaus gerechtfertigt, eine neue Sprachschöpfung zu verwenden. 3.1 Doppelnennung: Verwendung der weiblichen und männlichen Bezeichnungen Personenbezeichnungen werden in weiblicher und männlicher Form verwendet. Kolleginnen und Kollegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer z.b.: z.b.: Betriebsrätin und Betriebsrat Abteilungsleiterin und Abteilungsleiter Kundinnen und Kunden Teilnehmerinnen und Teilnehmer Es besteht die Möglichkeit, diese (manchmal etwas lang oder umständlich erscheinende) Paarform durch neutrale Paarbezeichnungen zu umgehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der die Beschäftigten der Firma Firma die Studentinnen und Studenten die Studierenden Die Patientin bzw. der Patient wird hier Die Kranken werden hier vorbildlich vorbildlich betreut. betreut. der Mann/ die Frau die Person Der Betrieb beschäftigt viele Der Betrieb beschäftigt viele ausländische Arbeitskräfte, vor allem aus der Ausländerinnen und Ausländer, vor allem Türkinnen und Türken, Türkei, aus Griechenland und Italien. Griechinnen und Griechen und Italienerinnen und Italiener. 5

11 3. e Formulierung durch die explizite Sichtbarmachung der Geschlechter 3.2 Splitting Für Formulare, Stellenausschreibungen u.a. eignet sich die Methode des Splittings, also z.b. Darstellung mit Schrägstrichen. Die weibliche Bezeichnung in Klammer zu setzen sollte jedoch vermieden werden, da Frauen dadurch als Abweichung von der Norm vorkommen. Nicht-geschlechtergerechte Form Splitting Antragssteller Antragssteller/in Mitarbeiter Mitarbeiter/in TIPP Wer Schrägstriche im Wort vermeiden möchte, hat manchmal auch die Möglichkeit, ein Wort mit neutraler Endung zu verwenden. der/die Trainer/in die/der Vortragende der/die Abteilungsleiter/in die/der Vorgesetzte ACHTUNG! In Texten, die sich direkt an Kundinnen und Kunden richten, also z.b. Broschüren, sind die paarweise Form bzw. neutrale Formulierungen dem sogenannten Splitting aus Gründen der besseren Lesbarkeit vorzuziehen! Beim Splitting ist auf die WEGLASSPROBE zu achten! Sie dient zur Überprüfung, ob eine Kurzform korrekt gebildet wurde. Es ist darauf zu achten, besonders beim Genetiv: Das Wort muss, wenn ich die Schrägstriche wegdenke einen Sinn ergeben. Falsch Richtig des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin oder des/der Mitarbeiter/s/in der Mitarbeiter/innen z.b.: z.b.: z.b.: 6

12 3. e Formulierung durch die explizite Sichtbarmachung der Geschlechter 3.3 Binnen-I Statt des vorher beschriebenen Schrägstrichs (Splitting) wird im Wortinneren das große I geschrieben, um zu zeigen, dass beide Geschlechter gemeint sind und um die Doppelnennung zu vermeiden. Im AMS ist es wegen des besseren Schriftbilds bevorzugt. z.b.: z.b.: Viele KundInnen verwenden bereits den interaktiven E-Job-Room des AMS. ACHTUNG! Auch beim Binnen-I gilt grundsätzlich die Weglassprobe! Aber: keine Regel ohne Ausnahmen Es gibt Begriffe, die der sogenannten Weglassprobe nicht standhalten, die aber bereits sehr gebräuchlich sind. Es wird daher empfohlen, bei bestimmten Begriffen auch weiterhin mit dem Binnen- I zu arbeiten! ÄrztInnen BeamtInnen (keinesfalls Beamter/in) BetriebsrätInnen JournalistInnen KundInnenorientierung kundinnenfreundlich PatientInnenorientierung StadträtInnen 3.4 Gender Gap/Star Die neueste geschlechtergerechte Schreibweise mit Gender Gap/Star lässt neben den Geschlechterkategorien Mann und Frau auch Raum für andere Geschlechtsidentitäten und Menschen, die sich nicht klar einem Geschlecht zuordnen können oder wollen (z.b. Trans- und Intersexuelle Menschen). Es wird zwischen der männlichen und der weiblichen Schreibweise ein Unterstrich oder ein Stern eingefügt. 7

13 3. e Formulierung durch die explizite Sichtbarmachung der Geschlechter Mit der Sichtbarmachung durch den Stern oder Gender Gap wird versucht der Diskriminierung von Trans- und Intersexuellen in einer Gesellschaft, die hauptsächlich in zweigeschlechtliche Kategorien Mann und Frau einteilt, entgegenzuwirken. Wissenschafter_innen; WissenschafterInnen Wissenschafter*innen Teilnehmer_in; TeilnehmerIn Teilnehmer*in 3.5 Übereinstimmung beim grammatischen Geschlecht Bei der Verwendung von geschlechterspezifischen Personenbezeichnungen ist darauf zu achten innerhalb der gleichen Geschlechterkategorie zu bleiben! Unsere Kollegin ist Mieter dieser Unsere Kollegin ist Mieterin dieser Wohnung. Wohnung. Seine Frau ist Arzt! Seine Frau ist Ärztin. Die Firma x ist Kunde des AMS Die Firma x ist Kundin des AMS Frau A. wurde zur Podiumsdiskussion Frau Frau A. wurde zur Podiumsdiskussion eingeladen. Sie ist eine eingeladen. Sie ist jemand, der auch unbequeme Fragen stellt. Diskutantin, die auch unbequeme Fragen stellt. ACHTUNG! Auch die Bezeichnungen von Institutionen haben ein grammatisches Geschlecht. Dies kann berücksichtigt werden: Die AK ist Herausgeberin von Die AK ist Herausgeber von Broschüren. Broschüren. z.b.: z.b.: z.b.: Die GKK ist dein Ansprechpartner. Die GKK ist deine Ansprechpartnerin. 8

14 4. e Formulierung durch neutrale Ausdrucksweisen/Umformulierungen 4. e Formulierung durch neutrale Ausdrucksweisen/Umformulierungen Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie geschlechtliche und/oder komplizierte Formulierungen umgangen werden können. 4.1 Sache statt Person Statt einer personenbezogenen Formulierung kann eine Formulierung auch verdinglicht werden: 3 z.b.: z.b.: Rollstuhlfahrer haben über den Verwaltungseingang Zugang. Wie bekomme ich eine Praktikantenstelle? Teilnehmerliste Rednerpult Benützerordnung 4.2 Passivformen Oft werden schon in der Schule Betriebe genannt, wo man in den Ferien eine Stelle als Praktikant bekommen kann. Die Kollegen in der Personalabteilung erarbeiteten einen neuen Arbeitsplan. Ein rollstuhlgerechter Zugang befindet sich am Verwaltungseingang. Wie komme ich zu einer Praktikumsstelle? Teilnahmeliste Redepult Benützungsordnung Oft werden schon in der Schule Betriebe genannt, wo in den Ferien ein Praktikum absolviert werden kann. In der Personalabteilung wurde ein neuer Arbeitsplan erarbeitet. 4.3 Wer Konstruktionen Wer als Fragewort oder in einem Aussagesatz als Bezeichnung für unbestimmte oder unbekannte Personen ist neutral. 3 Redepult ist eine kreative Neuschöpfung, die in den Wörterbüchern (noch) nicht vorkommt 9

15 4. e Formulierung durch neutrale Ausdrucksweisen/Umformulierungen Raucher haben eine kürzere Lebenserwartung. Wer von euch hat seinen Urlaub schon geplant? An diesem Seminar nehmen nur überzeugte Befürworter des EURO teil. Wer raucht, hat eine kürzere Lebenserwartung. Wer von euch hat den Urlaub schon geplant? Wer an diesem Seminar teilnimmt, befürwortet den EURO aus Überzeugung. z.b.: 4.4 Relativsätze Die Besitzer von Jahreskarten.. Jeder der dieses Infoblatt liest Parkpickerl für die Bewohner des 4. Bezirkes Alle, die eine Jahreskarte besitzen,... Alle, die dieses Infoblatt lesen Parkpickerl für diejenigen, die im 4. Bezirk wohnen z.b.: 4.5 Direkte Anrede Der Benützer hat folgendes zu beachten: Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Die Kunden werden aufgerufen Bitte warten Sie, bis Sie aufgerufen werden. Der Antragsteller füllt den Antrag vollständig aus. Der Antrag ist vollständig auszufüllen. 4.6 Eigenschaftswörter anstelle von Hauptwörtern Die Krankenkassen ersetzen bei einem Die Krankenkassen ersetzen bei einem Auslandsurlaub nur einen Teil der Auslandsurlaub nur einen Teil der Arzt- Kosten der medizinischen (ärztlichen) und Behandlungskosten. Behandlung. z.b.: z.b.: 10

16 4. e Formulierung durch neutrale Ausdrucksweisen/Umformulierungen z.b.: z.b.: z.b.: Befolgen Sie den Rat des Arztes/der Befolgen Sie den ärztlichen Rat. Ärztin. In der Regel ist das Praktikum mit In der Regel ist das Praktikum mit Arbeitsverträgen, die den Vereinbarungen zwischen den Sozial- den sozialpartnerschaftlichen Arbeitsverträgen entsprechend partnern entsprechen, abzusichern. Vereinbarungen abzusichern. 4.7 Zusammengesetzte Hauptwörter Generell gilt: Dort, wo es um Personen geht, ist auch im zusammengesetzten Wort zu splitten. Wem das nicht gefällt, kann umformulieren. Zu vermeiden sind auch explizit männliche Kollektivbegriffe, wenn auch Frauen der so bezeichneten Personengruppe angehören oder angehören könnten. Expertenrat einholen ExpertInnenrat oder Rat von ExpertInnen einholen Mitarbeiterbefragung MitarbeiterInnenbefragung oder Befragung der MitarbeiterInnen Führungsmannschaft Führungsteam 4.8 Geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen Geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen sind NUR dann neutral, wenn durch die Formulierung kein Rückschluss auf das Geschlecht gegeben werden kann wie z.b. Arbeitskraft, Person, Personal. Das generische Maskulinum ist KEINE neutrale und geschlechtergerechte Form! Gelingt es dem Vorgesetzten die Gelingt es der Führungskraft die Gruppe zu motivieren Gruppe zu motivieren Der Mitarbeiter ist motiviert. Die Arbeitskraft ist motiviert. 11

17 4. e Formulierung durch neutrale Ausdrucksweisen/Umformulierungen 4.9 Geschlechtsneutrale Pluralformen Die Angestellten Die Beschäftigten Die Betroffenen Die Erwerbstätigen Die Angehörigen Die Vortragenden Die Vorgesetzten Fachkräfte, Fachleute Gleitende Arbeitszeit liegt vor, wenn der Arbeitnehmer innerhalb eines vereinbarten zeitlichen Rahmens Beginn und Ende seiner Tagesarbeitszeit selbst bestimmen kann. Ein Fachmann sorgt für die regelmäßige Prüfung der Heizanlagen. Wenn nichts anderes vereinbart ist und im Kollektivvertrag auch keine entsprechende Regelung vorgesehen ist, kann der Angestellte nur zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt werden. Der Arbeitsaufwand entspricht 30 Manntagen. Gleitende Arbeitszeit liegt vor, wenn die Beschäftigten innerhalb eines vereinbarten zeitlichen Rahmens Beginn und Ende ihrer Tagesarbeitszeit selbst bestimmen können. Fachkräfte (Fachleute) sorgen für die regelmäßige Prüfung der Heizanlagen. Wenn nichts anderes vereinbart ist und im Kollektivvertrag auch keine entsprechende Regelung vorgesehen ist, können Angestellte nur zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt werden. Der Arbeitsaufwand entspricht 30 Menschtagen. z.b.: z.b.: 5. Akademische Grade und Amtstitel Im Sinne der Symmetrie ist beispielsweise auf die Verwendung von Titeln und akademischen Graden zu achten. Die österreichische Bundesverfassung (Artikel 7 (3)) gibt hier Klarheit: 12

18 6. Neutrale Funktions- oder Institutionsbezeichnungen Amtsbezeichnungen können in der Form verwendet werden, die das Geschlecht des Amtsinhabers oder der Amtsinhaberin zum Ausdruck bringt. Gleiches gilt für Titel, akademische Grade und Berufsbezeichnungen. Bakkalaurea Magistra Bakk. a Mag. a z.b.: z.b.: z.b.: z.b.: Doktorin Dr. in Diplomingenieurin Direktorin DI in Dir. in 6. Neutrale Funktionsbezeichnungen Neutrale Funktions- oder Institutionsbezeichnungen beschreiben lediglich die Funktion einer Tätigkeit und begrenzen sie daher automatisch nicht auf weibliche oder männliche Personen: Vorsitz, Direktion, Leitung Personalvertretung Kollektivbezeichnungen helfen, allzu häufige Paarformen zu vermeiden und den Text damit leichter lesbar zu machen: Das Team Das Personal Die Belegschaft Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Das Team (die Abteilung, das Personal) arbeiten an einem neuen Projekt. arbeitet an einem neuen Projekt. Nehmen Sie Kontakt mit dem Leiter Nehmen Sie Kontakt mit der Leitung auf! oder der Leiterin auf! Die Personalvertreterinnen und Die Personalvertretung versucht, den Personalvertreter versuchen, den Druck Druck durch bessere Arbeitsverhältnisse durch bessere Arbeitsverhältnisse für für die Belegschaft zu mindern. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu mindern. 13

19 7. Eigennamen; 8. Bezeichnung von Gremien, Institutionen, Rechtspersönlichkeiten u.a. 7. Eigennamen 4 Es gibt Eigennamen, die von der jeweiligen Institutionen aktuell gesetzlich festgelegt sind. Ärztekammer Kammer für Arbeiter und Angestellte Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds Österreichische HochschülerInnenschaft Wir empfehlen hier einen kreativen Umgang, denn Namen sind veränderbar. (z.b. ArbeiterInnenkammer) Positives Beispiel Die Salzburger Kinderfreunde und Kinderfreundinnen stellen sich am Telefon genau so vor. 8. Bezeichnung von Gremien, Institutionen, Rechtspersönlichkeiten u.a. Bei Begriffen wie Dienstgeber, Eigentümer, Verwaltungsrat etc. ist entscheidend, ob ich die dahinter stehende Person meine oder das Gremium als rechtlichen Begriff. Außerdem kann es darum gehen, speziell hervorzuheben, dass auch Frauen in den Gremien vertreten sind oder Unternehmen leiten oder einfach auf die spezifische Situation der Frauen hinzuweisen. Auch dann wird die gesplittete Form Verwendung finden. Institution Person Einzelne Verwaltungsrätinnen und Die nächste Sitzung des Verwaltungsrats findet am statt. Verwaltungsräte verlangen eine Klarstellung. Der Betriebsrat ist ein Kollegialorgan Einzelne Betriebsrätinnen und und laut Gesetz in bestimmte Betriebsräte im AMS Tirol sind der Entscheidungen eingebunden. Meinung, z.b.: z.b.: 4 Entnommen aus: Stadt Wien: Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren und eine diskriminierungsfreie Bildsprache; Wien,

20 8. Bezeichnung von Gremien, Institutionen, Rechtspersönlichkeiten u.a.; 9. Lehnworte z.b.: Frau W. ist als Vertreterin des Dienstgebers (des Unternehmens) AMS in die Kommission entsandt. Ziele des Unternehmens sind Frau X. ist meine Arbeitgeberin. Ihr gehört das Unternehmen xy. Immer mehr UnternehmerInnen zielen auf ab. Zur Diskussion führen auch immer wieder Begriffe aus dem EFQM. Hier gilt generell auch, dass bei der Erfindung des Modells nicht geschlechtergerecht gedacht wurde, sonst wären vielleicht andere Begriffe gefunden worden. Trotzdem lässt sich mit der oben angeführten Regel ein Kompromiss finden. Auch hier gilt der Grundsatz der Kreativität. z.b.: Im EFQM werden strategische Partner definiert. Interessenspartner im EFQM sind MitarbeiterInnen, Kunden Kunden des AMS sind Arbeitsuchende und Unternehmen. Im EFQM werden strategische Partnerunternehmen/Partnerschaften definiert. Die Frauenberatungsstelle ist ein Partnerinnenprojekt im Sinne des EFQM. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind InteressenspartnerInnen im Sinne des EFQM. Ebenso die beiden KundInnengruppen des AMS Arbeitsuchende Personen und Unternehmen Zu den KundInnen des AMS zählen arbeitsuchende Personen und Unternehmen (oder auch: UnternehmerInnen) 9. Lehnworte 5 Den aus dem Englischen/Französischen übernommenen Personenbezeichnungen wird im Deutschen die für die weibliche Form verwendete Nachsilbe -in angehängt 5 Quelle: Schweizerische Bundeskanzlei, in Zusammenarbeit mit der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, 2. vollständig überarbeitete Auflage

21 9. Lehnworte; 10. Das unbestimmte Fürwort man ; 11. PS Manager Controller User Chef Ingenieur Managerin Controllerin Userin Chefin Ingenieurin z.b.: 10. Das unbestimmte Fürwort man Es ist sprachwissenschaftlich umstritten, ob man direkt von dem Mann abgeleitet wurde. Falls die progressive Neuschöpfung frau nicht in Frage kommt, kann man auf folgende Arten vermieden werden: Umformulierung in den Passivsatz; Benennung der Personen, die mit man gemeint sind; Direkte Anrede. Man rechnet mit zahlreichen Besuchern. Man sollte sich bei den einschlägigen Unternehmen bewerben. Das kann man sich ersparen, indem man gleich klarer formuliert. Stößt man auf Schwierigkeiten bei einer berechtigten Reklamation, so kann man sich diesbezüglich bei den Arbeiterkammern beraten lassen. Es werden zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartet. Sie sollten sich bei den einschlägigen Unternehmen bewerben. Das können wir uns ersparen, indem wir gleich klarer formulieren. Wer auf Schwierigkeiten bei einer berechtigten Reklamation stößt, kann sich diesbezüglich bei den Arbeiterkammern beraten lassen. z.b.: 11. PS Sprachliche Gleichstellung ist einfach, wenn beim Formulieren gleich beide Geschlechter mitgedacht werden und nicht im Nachhinein übersetzt und eine Endung angehängt werden muss! Dabei können und sollen auch unterschiedliche Strategien, wie sie hier beschrieben wurden, abwechselnd eingesetzt werden. Dann sind die Texte auch gut lesbar. 16

22 11. PS Noch einige Beispiele aus der konkreten Richtlinienarbeit im AMS: z.b.: Der/ die Vorgesetzte informiert seine/ ihre MitarbeiterInnen Der/ die Vorgesetzte vereinbart mit dem/ der jeweiligen MitarbeiterIn Zeit und Ort für das Gespräch. Das erzielte Ergebnis wird von dem/ der Vorgesetzten festgehalten und von beiden Gesprächspartner/inne/n unterzeichnet. Auf Wunsch erhält der/ die Mitarbeiter/in.. Sie signalisieren Ihrem/ Ihrer GesprächspartnerIn... Der oder die Vorgesetzte informiert alle MitarbeiterInnen. Vorgesetzte und MitarbeiterInnen vereinbaren gemeinsam Zeit und Ort für die jeweiligen Gespräche. Das erzielte Ergebnis wird von den jeweiligen Vorgesetzten festgehalten und von beiden Gesprächsbeteiligten unterzeichnet. Auf Wunsch erhält die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter eine Kopie. Sie signalisieren Ihrem Gegenüber... Wir meinen: Weiterdenken lohnt sich! Entsprechende Tipps und Anregungen von Leserinnen und Lesern nehmen wir gerne entgegen. Die Gleichbehandlungsbeauftragten sind auch jederzeit bereit, bei Formulierungsfragen zu unterstützen oder bei konkreten Projekten zusammenzuarbeiten. LITERATUR Für besonders Interessierte möchten wir an dieser Stelle auf folgende weiterführende anwendungsorientierte Literatur verweisen: Kargl Maria, Wetschanow Karin, Wodak Ruth: Kreatives Formulieren. Anleitungen zu geschlechtergerechtem Sprachgebrauch, Schriftenreihe der Frauenministerin, Band 13, Wien Juli 1997; Müller Sigrid, Fuchs Claudia: Handbuch zur nichtsexistischen Sprachverwendung in öffentlichen Texten, Frankfurt 1993, Fischer; Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der TU Wien: Sprache ist nicht neutral- Tipps für geschlechtergerechte Sprache, Wien März 2010 Stadt Wien: Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren und eine diskriminierungsfreie Bildsprache; Wien

23 11. PS ANHANG: Checkliste Werden männliche und weibliche Personen angesprochen, oder handelt es sich bei dem Text nur um Personen eines Geschlechts? Achte ich auf geschlechtergerechte Personenbezeichnungen? Verwende ich für Frauen weibliche Personenbezeichnungen? Formuliere ich Titel- und Funktionsbezeichnungen geschlechtergerecht? Einheitlichkeit: Wenn ich unterschiedliche Ausdrucksformen des geschlechtergerechten Formulierens wähle: Steckt ein System dahinter? Falls ich Umformulierungen oder geschlechtsneutrale Formen verwende: Bleibt die Bedeutung dieselbe? Hab ich an die Übereinstimmung innerhalb des Satzes gedacht? Wenn ich Formulierungen aus anderen Texten übernehme: Sind diese geschlechtergerecht formuliert? Sind meine Texte lesbar? Kommen viele gesplittete Fürwörter vor? (ihm/ihr, ihre/seine, ) Habe ich eine Alternative umzuformulieren? Weglassprobe: Wenn ich Schrägstriche verwende: Entstehen auch nach Weglassen der Schrägstriche korrekte Wörter? 18

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