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1 An einen Haushalt Verlagspostamt 9020 Klagenfurt Österreichische Post AG Info-Mail Entgelt bezahlt RM 91A April 2012 Nummer 7 Neuer Spielplatz für Europapark Das Erholungsgebiet der Klagenfurter, der Europapark, bekommt einen neuen Spielplatz. Ausweitung erfolgt schrittweise. Umweltsenat: Nein zum GDK 6 Aus für das geplante Gasdampfkraftwerk im Osten von Klagenfurt. Der Umweltsenat sagte Nein, Alternativen sind gesucht. 5 Fotos: STW/Gleiss, Stadtpresse/Ebner Am 28. März wird das Strandbad eröffnet. Da kommen die Bikinis gerade recht, denn angeblich werden bis zu 25 Grad erwartet. Schönen Sommer! (Seite 16) Innenfarbenmalerei Fassadenanstriche Holzlasuren Malermeister G. Werkl A-9020 Klagenfurt Tel / Fax / Mobil / Tankreinigung Tankrevision Tankstellenbau Zapfsäulen Tankautomaten Eichdienst TANKTECHNIKSüd GmbH 9061 KLAGENFURT-WÖLFNITZ Wallackgasse 14 Tel.: Fax:

2 April 12 KLAGENFURT Kommunal STANDPUNKT Liebe Klagenfurterinnen und Klagenfurter! Ökologischer Energiemix zu leistbaren Preisen Nach der Rekordzeit von sechs Jahren Prüfung hat der unabhängige Umweltsenat in dritter Instanz das Gasdampfkraftwerk für Klagenfurt abgelehnt. Damit ist ein Projekt aus der Vorgänger-Ära geplatzt, welches seinen Ursprung im Teilverkauf der Stadtwerke im Dezember 2005 hatte. Das Vorhaben Gasdampfkraftwerk war Bestandteil des Deals, der von ÖVP und SPÖ im Gemeinderat beschlossen wurde, gegen die Stimmen der Grünen und Freiheitlichen. Als nach den Wahlen 2009 die neue Stadtregierung die Agenden übernahm, lief das GDK-Projekt bereits seit drei Jahren und aufgrund mangelnder Information und Kommunikation hatte sich eine Gegnerschaft gebildet. Jede Veränderung am laufenden Projekt hätte zu diesem Zeitpunkt den Abbruch aller Prüfungs- und Genehmigungsverfahren und das Zurück an den Start bedeutet ohne einen positiven oder negativen Bescheid zu haben. Durch immer neue Einsprüche ist das Projekt auf dem Rechtsweg um weitere drei Jahre in die Länge gezogen worden, bis vor wenigen Tagen der Umweltsenat schließlich das Vorhaben kippte. Das ist zur Kenntnis zu nehmen. In der negativen Beurteilung steckt jetzt aber auch eine neue Chance, die Wärme- und Energieversorgung der Stadt völlig neu aufzustellen. Energieautarke Vorzeigeregion Eine auf Klagenfurt zugeschnittene Energielösung kann für die Zukunft nur aus einem gesunden ökologischen Mix bestehen. Eine Kombinationsvariante von Biomasse, Gas und alternativen Energien wie Photovoltaik ist sinnvoll. Dazu müssen Versorgungssicherheit und leistbare Preise für den Endverbraucher sichergestellt sein. Klagenfurt hat jetzt die historische Chance, als erste Landeshauptstadt eine österreichweite Vorzeigeregion in energieautarker Versorgung zu werden. Die Fehler der Vergangenheit werden wir im Gegensatz zu unseren Vorgängern nicht mehr machen und von Anfang an alle konstruktiven Kräfte mit einbinden. Es wird keine Lösung über die Köpfe der Bürger hinweg geben. Wir haben eine neue Gesprächskultur aufgebaut und sowohl die Bürgerinitiativen als auch die Marktgemeinde Ebenthal mit ins Boot geholt, um gemeinsam konstruktiv am Projekt zu arbeiten. Damit wurde aus der langjährigen Patt-Stellung von Gasdampfkraftwerk-Befürwortern und -Gegnern ein großer Schritt nach vorne gemacht. Denn eines muss auch klar sein: Ein derart sensibles Thema darf nicht mehr als politischer Spielball missbraucht werden, wenn es um die zukünftige Wärmeversorgung von Klagenfurter Haushalten geht. Leistbare Fernwärmepreise Jetzt gilt es zügig, aber nicht kopflos, konkrete Lösungsmodelle für die Wärmeversorgung zu erarbeiten. Unser Ziel muss es sein, Fernwärme zu leistbaren Preisen anzubieten und einen gesunden ökologischen Mix aus Biomasse, Gas und Photovoltaik zu entwickeln. Die Stadtwerke haben den Auftrag, bis spätestens zum Jahresende ein fertiges Projekt zu präsentieren. Damit ist für die Genehmigung und Umsetzung noch ausreichend Zeit gegeben. In Klagenfurts Wohnungen wird es also 2015, wenn das alte Fernheizwerk geschlossen werden muss, sicher nicht kalt werden. Ihr Bürgermeister Christian Scheider AUS DEM INHALT Kommunal Stadtsenat Empfang für Babys Aus für GDK Neuer Spielplatz Klagenfurt gut verkauft Marktgeschehen trotz Baustelle Stadtblick Linien statt Schilder Anträge aus dem Gemeinderat Kinderarena geht in Betrieb Lokal Badesaison startet Showdance-Event Minimundus wieder offen Inclusia baut Vorurteile ab Neue Wohnungen Wörthersee autofrei Tierseite Karten zu gewinnen Wirtschaft Erfolgreiche Freizeit Sport Laufarena wird eröffnet KAC: Versöhnlicher Abschluss Leserservice Terminkalender Amtliche Nachrichten Foto: Stadtpresse/Fritz In der Ausstellungsreihe 9020 präsentiert die Alpen-Adria-Galerie renommierte Künstler mit Klagenfurt-Bezug. Diesmal mit Gertrud Weiss-Richter

3 Kommunal KLAGENFURT April 12 3 LA-Anlage nun übergeben Die neu errichtete Leichtathletikanlage an Südring (siehe auch Seite 40 und 41) wird künftig von der Sportpark Klagenfurt GmbH verwaltet. Der entsprechende Pachtvertrag wurde nach Antrag von Vizebürgermeister Albert Gunzer diese Woche im Stadtsenat beschlossen. Ebenfalls beschlossen wurden einige überplanmäßige Ausgaben, die Projekte des Außerordentlichen Haushaltes betreffen. Die Genehmigung erfolgte aber vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderates, der diese Woche ebenfalls tagte (Bericht dazu in der nächsten Klagenfurt-Zeitung). Wohnungszuweisungen Wohnraum ist in Klagenfurt schon seit Jahren Mangelware, die Stadt tut ihr Bestes, um Abhilfe zu schaffen. Die Situation konnte nun wieder etwas entschärft werden, über Antrag von Stadtrat Gerhard Reinisch wurden 50 Wohnungszuweisungen beschlossen. KG- und Hortförderung Positive Regelung gesucht Ich der Causa Dr. Peter Jost sind in den letzten Tagen wieder diverse Medienberichte aufgetaucht. Dazu hält Bürgermeister Christian Scheider fest, dass es das Interesse der Stadt sei, dass Dr. Jost wieder einer seiner Qualifikation entsprechenden Tätigkeit für die Stadt nachgeht. Ziel ist es, abseits der juristischen Auseinandersetzungen eine für beide Seiten menschliche und positive Regelung zu finden. Wer von der Stadt bezahlt wird, soll auch dementsprechend arbeiten können. Vereinbart wurde in Kürze ein Gespräch, so Scheider. Es gibt auch keine wie fälschlich kolportiert neue Anzeige gegen Dr. Jost, sondern lediglich ein Auskunftsersuchen zum Verfahrensstand. Von der Stadt werden alljährlich rund 70 Gruppen in privaten Kindergärten, Horten und Kinderkrippen gefördert. Nach Antrag von Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurde heuer erstmals die erhöhte Förderung ausbezahlt, die nach Subventionskürzungen des Landes von der Stadt beschlossen wurde. Insgesamt erhalten die privaten Einrichtungen heuer in zwei Tranchen 1,2 Millionen Euro. Ebenso einstimmig erfolgte die Zustimmung zur Benützung der Schulküche der Westschule für das Kärntner Bildungswerk. Dieses hat die 1. Kärntner Kinderkochschule ins Leben gerufen und in Lind ob Velden eingerichtet. Man will das Angebot nun auch auf Klagenfurt ausweiten. Nachpflanzung Im Achterjägerpark wurde eine Baumgruppe nachgepflanzt. Wegen Gefahr in Verzug muss eine Trauerweidengruppe gefällt werden, gleichzeitig werden acht Ginkgo Biloba-Bäume nachgepflanzt. Der Antrag von Stadtrat Wolfgang Germ wurde einstimmig genehmigt. Projektpartner Klagenfurt ist als Partner beim EU-Projekt SEAP Alps dabei. Das wurde nach Antrag von Stadträtin Mag. Andrea Wulz beschlossen. Bei dem Projekt geht es um die Erstellung eines Energieplanes. Ziel ist die Reduktion der Treibhausgase. Sinneswandel Mehr als verwundert zeigte sich Dienstag Klagenfurts Finanzreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer über den plötzlichen Sinneswandel beim Österreichischen Eishockeyverband betreffend Bundesleistungszentrum in Klagenfurt. Wir sind diesbezüglich extra nach Wien ins Sportministerium gefahren, um über eine Beteiligung des Bundes zu verhandeln, sagt Gunzer. Damals hieß es, der ÖEHV habe sich für ein Leistungszentrum in Klagenfurt ausgesprochen und werde auch ein entsprechendes Betriebskonzept vorlegen, so Gunzer weiter. Jetzt erfahren wir aus den Medien, dass gar kein Bedarf für ein Leistungszentrum besteht, ist Gunzer verärgert. Fix ist aber, es kommt eine neue Eishalle mit einer Kapazität von Besuchern.

4 April 12 KLAGENFURT Kommunal Infos und Spaß gab es beim Empfang für die kleinen Erdenbürger. Auch Kinderbücher standen zum Stöbern bereit. Kleine Lindwürmer begrüßt BABYEMPFANG. Österreichweit wohl einzigartig ist der gemeinsame Empfang von neuen Erdenbürgern und ihren Eltern. Bürgermeister Scheider lud ein. WOLFGANG BURGSTALLER Im VIP-Raum des Wörtherseestadions gab es den zweiten Empfang für die neuen Klagenfurter Erdenbürger. Bürgermeister Christian Scheider hatte 90 Eltern, deren Kinder 2011 zwischen 1. Juli und 31. Dezember geboren worden sind, eingeladen. Ziel der Aktion ist nicht nur die Begrüßung der neuen Klagenfurter, sondern auch den Eltern einen Überblick über das vielfältige Angebot der Stadt und in der Stadt für kleine Kinder zu geben. Die Aktion wurde wieder toll angenommen, die Informationen der Stadt, der diversen Organisationen und Firmen sind sehr gut angekommen, sagte Bürgermeister Scheider. Den Eltern standen die Abteilungen Gesundheit, Kindergärten und Horte, die Ernährungsberatung und das Familienservice zur Verfügung. Aber auch Initiativen wie die Stillberatung oder das Hebammengremiun konnten kontaktiert werden. Von Bürgermeister Scheider gab es für die Babys ein von Dompfarrer Dr. Peter Allmaier geweihtes Taufketterl. Infos von den städtischen Kindergärten und Horten mit Inspektorin Daniela Zettel (li.) und Stellvertreterin Evelyn Schellander. Fotos: Stadtpresse/Burgstaller, Konitsch Stadt-Infos für Familien Abteilung Kindergärten und Horte, Feldkirchner Straße 7, Tel.: 54046, klagenfurt.at Abteilung Gesundheit, Bahnhofstraße 35, , Ernährungsberatung, , Familienservice, Kumpfgasse 20, 0463/ , Auch Raffael ist ein neuer Klagenfurter und ganzer Stolz der Eltern Brigitte und Andreas Velina. Bürgermeister Christian Scheider gratulierte herzlich. Fotos: Stadtpresse/Burgstaller

5 Kommunal KLAGENFURT April 12 5 Nach Negativ-Bescheid: Die Alternativen werden geprüft GDK-NEIN. Die Gerüchte waren schneller als der Bescheid, beide sagten aber klar keine Genehmigung vom Umweltsenat für das geplante Klagenfurter Gasdampfkraftwerk. Die Umweltverträglichkeitsprüfung beim Land hatte ein Ja ergeben, dagegen wurden von den GDK-Gegnern eine Fülle von Einwänden erhoben. Aber nur ein einziger Punkt brachte das Kraftwerk zu Fall: bis zu 19 Prozent mehr Nebel im Klagenfurter Becken könnte möglich sein. Wörtlich heißt es in der Begründung: Eine medizinische Auswirkung auf einen durchschnittlichen normal empfindenden Erwachsenen und ein durchschnittlich normal empfindendes Kind ist zwar nicht feststellbar, die Veränderung der örtlichen Verhältnisse durch die festgestellte zusätzliche Nebelbelastung überschreitet aber doch ein Ausmaß, das weder im Rahmen ortsüblicher Schwankungsbreiten noch den Nachbarn zumutbar wäre. Die Stadtwerke wollen den Bescheid nun noch juristisch prüfen lassen, an dem Aus für das Gasdampfkraftwerk wird sich dadurch aber nichts ändern. Jetzt werden die bereits vorliegenden Alternativen geprüft. Energie-Variante mit breitest möglichen Konsens gesucht Schon als der Bescheid in Klagenfurt nur gerüchteweise bekannt wurde, war klar, dass die Umorientierung jetzt rasch in Gang kommen muß. Bürgermeister Christian Scheider beauftragte die Stadtwerke, Vertretern von Stadt und Land sofort Alternativ-Projekte zu präsentieren, was auch erfolgte. Nachdem die unterschiedlichen Varianten am Tisch liegen, bin ich für die Energielösung mit dem breitest möglichen Konsens, so der Klagenfurter Bürgermeister. Deshalb lud Scheider den Bürgermeister von Ebenthal, Stadtwerkevorstand Romed Karré und auch die Bürgerinitiativen, die sich gegen das GDK ausgesprochen haben, zu Gesprächen ins Rathaus. Eine für Klagenfurt zugeschnittene Energielösung kann für die Zukunft nur aus einem gesunden ökologischen Mix bestehen. Eine Kombination aus Biomasse, Gas und alternativen Energien wie Photovoltaik ist sinnvoll, betonte der Bürgermeister und forderte die Stadtwerke an diesen Plänen im Detail weiterzuarbeiten. Nachbarlich Vor allem die Gespräche mit Ebenthal verliefen konstruktiv. Für Scheider wurde das Nein zum GDK als neue Chance wahrgenommen. Aus der Patt-Stellung von Befürwortern und Gegnern sei jetzt ein Schritt nach vorne gemacht worden. Der Bürgermeister der Marktgemeinde Ebenthal Franz Felsberger meinte: Die Besprechung verlief so, wie ich es mir unter Das Gasdampfkraftwerk ist Geschichte der Umweltsenat gab für das Projekt kein grünes Licht. Nachbarn auch für die Zukunft vorstelle. Wir werden uns die noch gründlich auszuarbeitenden Varianten gemeinsam ansehen. Als nächstes werden die Stadtwerke einen Zeitplan erstellen und parallel mit der KELAG über mögliche Kooperationsvarianten sprechen. Für 14. Mai ist eine STW-Aufsichtsratssitzung anberaumt, wo bereits Beschlüsse getroffen werden sollen, die die Richtung der Energielösung festlegen, so Vorstand Karré. Er werde die Vorgabe von Bürgermeister Scheider, das Projekt bis Jahresende fertigzustellen, umsetzen. Die immer wieder ins Spiel gebrachte Sanierung des alten Fernheizwerkes in der Innenstadt ist für Scheider kein Thema, das darf nur als Notfallplan, sollten alle Stricke reißen, gelten. CHRONOLOGIE 1949: In Klagenfurt geht das erste Fernheizwerk Österreichs ans Netz und ist in der Nachkriegszeit ein Beispiel für das ganze Land. Bis 1965 wird erweitert, 2001 von Kohle komplett auf Öl umgestellt. 2005: Strom, Gas und Fernwärme werden in der Tochtergesellschaft Energie Klagenfurt zusammengefasst. 49 Prozent hält der Verbund, 51 Prozent die STW. Für den Bau des GDK wird die gemeinsame Gesellschaft KEG geründet. 2006: Das Bewilligungsverfahren für die 250 Millionen-Investition läuft, Fertigstellung des Kraftwerkes für 2010 geplant. 2007: Die Betriebsgenehmigung des alten Fernheizwerkes wird bis 2015 verlängert. Der Widerstand gegen das neue GDK wird stärker. 2010: Die UVP beim Land endet positiv, die Gegner erheben Beschwerde beim Umweltsenat. 2012: Negativ-Bescheid des Umweltsenates für das GDK.

6 April 12 KLAGENFURT Kommunal Spielerlebnis ganz neu KINDEROASE. Beliebt ist er, aber auch schon ganz schön in die Jahre gekommen der Spielplatz im Europapark. Jetzt liegt ein neues Konzept auf dem Tisch, es kostet Euro und soll ab Herbst umgesetzt werden. Beispiele für moderne Spielplatzgestaltung: Besonders beliebt sind natürlich Wasser und Sand (rechts) Damit es in Klagenfurt grünt und blüht, man sich in gepflegten Parkanlagen erholen kann, sind 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Stadtgarten im Einsatz. Rund sieben Millionen Euro investiert die Stadt jedes Jahr in ihr grünes Kleid. Ein kleiner Auszug des Stadtgarten-Aufgabenkataloges: Pflege von zwei Millionen Quadratmetern Grünfläche, Betreuung von 75 Spielplätzen, 69 Zier- und Trinkwasserbrunnen, 27 Sportanlagen. Gesetzt werden Frühjahrsblüher, Sommerblumen, darunter Pelargonien, Begonien, Fleißiges Lieschen, Tagetes, Verbenen, Sonnenliesel, Salvien, Margeriten etc. Betreuung von Verkehrsinseln, mehr als 250 km Wanderwegen. Pflege (setzen, schneiden, austauschen) von Bäumen. VERONIKA MEISSNITZER Der zuständige Stadtrat Wolfgang Germ hat die Grob-Planungen in Ausschuss und Stadtsenat schon präsentiert und positive Reaktionen mitgenommen. Auch von Finanzreferent Albert Gunzer. Beide wollen jetzt aber noch mit dem Land verhandeln um hier eine Kostenbeteiligung zu erreichen. Der Spielplatz im Europapark hat ja wirklich überregionale Bedeutung. Viele Menschen aus den Umlandgemeinden kommen mit Ihrem Nachwuchs hierher, begründet Stadtgartenreferent Wolfgang Germ. Verdoppelung Wie beliebt der Europapark ist, zeigen die Zahlen. An starken Tagen besuchen an die Menschen diese größte Parkanlage der Landeshauptstadt, viele davon mit Familie mit Kindern. Zum Tag des Baumes: Neupflanzung am Domplatz Rechtzeitig zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April wurden auf dem Domplatz zehn neue Bäume gepflanzt. Weiße japanische Zierkirschen (Prunus serrulata Tai Haku) ersetzen nun die teils schadhaften, teils abgestorbenen Zierebereschen. Die Zierkirschen bestechen im Frühjahr durch ihre dichte weiße Blütenpracht und im Herbst durch die Verfärbung der Blätter in flammende Rot- und Goldtöne, ist Stadtgartenreferent Wolfgang Germ begeistert. Mit der Pflanzung wurde auch ein Zeichen zum internationalen Tag des Baumes gesetzt. Das Konzept für den neuen Spielbereich, besser Spielbereiche, ist auf diese Zahlen ausgelegt, geplant wird eine Verdoppelung des bisherigen Angebotes. Die Detailplanung liegt bei der Abteilung Stadtgarten mit Chef Dipl.-Ing. Heinz Blechl in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Spiel Raum Creativ. Das Konzept Vorgegangen wird nach modernen Erkenntnissen für Spielplatzbau, der heute wesentlich mehr umfasst, als das Hinstellen von ein paar Schaukeln und Klettergeräten. Derzeit sind fünf neue Spielbereiche vorgesehen, die alle Altersklassen von 1 bis 15 Jahren berücksichtigen. Für die ganz Kleinen (1 6 Jahre) wird der Spielpatz mit kleinkindsicheren Geräten ausgestattet und Bäume sind mit Abstand die wichtigsten Elemente im Stadtgrün, sie sind Sauerstoffproduzenten, Schadstofffilter, Schattenspender und verdienen damit die höchste Obsorge, betont DI Heinz Blechl, Leiter der Abteilung Stadtgarten. Auch ihr Beitrag zum Ortsbild, ihre psychologische Wirkung, ihre Funktion als Lebensraum für unzählige Tiere kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Auch Bäume können altern und absterben, so auch zur Gefahr werden, deshalb gibt es intensive Kontrollen und wenn nötig Austausch und Neupflanzung.

7 Kommunal KLAGENFURT April 12 7 im Europapark! für die Eltern gut einsehbar angelegt. Welches Kind spielt nicht gern mit Wasser, Sand und Matsch? Hier wird es im neuen Europapark-Spielplatz eine echte Oase geben. Geplant: Wasser, Sand, Matschtische, künstliche Wasserläufe, Zielgruppe Drei- bis Zehnjährige. Bereich drei ist den Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren gewidmet da gibt es Geräte für Sport und Geschicklichkeit. Dann kommt der Treffpunkt für Jugendliche (10 bis 14). Hier dominieren Trendsportarten wie Slacklinen aber auch chillen (= entspannen, rumhängen, abhängen) auf Baumstämmen oder Liegen. Derzeit läuft die Detailplanung, im Herbst möchten wir dann mit dem Umbau starten, so Stadtrat Germ. Übrigens: es wird keine spielplatzlose Zeit im Europapark geben, der Bau der neuen Bereiche erfolgt parallel. Die Planung für die neuen Spielbereiche im Europapark, der Bereich fünf ist der bestehende Skaterpark, es wird auch so genannte wegbegleitende Spielstationen entlang des Sees und Parks geben. Baumpflanzung am Domplatz, da freute sich nicht nur Stadtrat Wolfgang Germ, auch Dompfarrer Peter Allmaier packte mit an. Notwendig wurde die Aktion weil die weißen Zierebereschen in die Jahre gekommen sind und mit ihren abgestorbenen oder schadhaften Kronen ein kümmerliches Bild auf diesem prominenten Innenstadt-Platz boten. Foto: Stadtpresse/Rainer

8 April 12 KLAGENFURT Kommunal Hauptstadt am See mit viel Event- und Kulturangebot TOURISMUS WERBUNG. Nachdem 2011 das erfolgreichste Jahr war, bereitet sich die Klagenfurter Tourismusabteilung auf ein mindestens ebenso erfolgreiches Jahr 2012 vor. Wir haben uns einmal angesehen wie man Touristen in unsere schöne Landeshauptstadt lockt. CHRISTIAN MAYER Beworben wird Klagenfurt als Tourismusziel vor allem im Alpen-Adria-Raum, der im weiteren Sinn die Märkte Österreich, den Süddeutschen Raum, Oberitalien, Slowenien und Kroatien beinhaltet. Ein guter Boden für die Tourismus Werbung sind da zum Beispiel auch Stadtfeste, Ausstellungen, Messen in den friulanischen oder slowenischen Städten, mit denen man schon enge Beziehungen pflegt. Weiters wird natürlich auch in an Klagenfurt angebundenen Flugzielen, wie zum Beispiel Köln und London, um Touristen geworben. Ohne Internet geht nichts Dabei werden laut Mag. Klaus Schenn, Leiter von Klagenfurt Tourismus, alle relevanten Marketinginstrumente eingesetzt, immer auch mit dem Ziel Interessierte auf die Webseite des Klagenfurt Tourismus zu locken. Heute ist das Internet einfach das Hauptinstrument des Tourismus, daher müssen wir unsere Webseite ebenfalls stark bewerben, weiß Mag. Schenn. Das heißt aber nicht, dass auf klassische Mittel wie Broschüren, Folder, Messeauftritte oder vor allem direkten Kundenkontakt im Tourismusbüro verzichtet wird. Im Gegenteil, der persönliche Kontakt zur Informationsstelle ist nach wie vor sehr beliebt. Ob telefonisch oder per Mail. Bei konkreten Anfragen stellen wir Info-Materialien in der gewünschten Sprache zur Verfügung. Wir organisieren auch Hotelaufenthalte und Ähnliches für die Besucher, so Mag. Schenn. Pflichttermin der Klagenfurter ist natürlich auch jedes Jahr die größte Tourismusmesse der Welt, die ITB in Berlin. Altstadt und Events Klagenfurt hat als Hauptstadt, die am Wörthersee liegt, schon einmal einen großen Vorteil gegenüber anderen Tourismuszielen. Die örtliche Lage ist aber bei weitem nicht das Einzige was unsere Stadt zu bieten hat. Beim Altstadtwandern kann man die über 800-jährige Geschichte Schritt für Schritt erlernen. Die hervorragend restaurierten Palais, Innenhöfe und Plätze faszinieren mit Renaissance-Ambiente. Danach kann man sich zum Beispiel eine herzhafte Jause auf dem Benediktinermarkt gönnen. Event-Award Eine weitere Facette, für die Klagenfurt bekannt ist, sind natürlich die Events. Klagenfurt am Wörthersee ist das ganze Jahr die Event-Hauptstadt Österreichs. Krönung sind Beachvolleyball- Grand Slam und der Kärnten Ironman Austria. Nicht umsonst wurde Klagenfurt am Wörthersee bereits zweimal mit dem Event-Award Österreich ausgezeichnet. Aber auch Oster- und Weihnachtsmarkt werden jedes Jahr von tausenden Touristen aus den benachbarten Ländern gestürmt. Auch ein Ergebnis der Werbekampagnen in diesen Ländern. Tourismus-Stadtrat Ing. Herbert Taschek und Mag. Klaus Schenn, Leiter von Klagenfurt Tourismus (Mitte), verkaufen mit ihrem Team die Landeshauptstadt. Tagestouristen Wer sich eher für Kultur interessiert, kommt ebenfalls ganz auf seine Kosten. Die Geburtsstadt von Robert Musil und Ingeborg Bachmann bietet ein großes und abwechslungsreiches Kulturangebot. Ganz im Vordergrund steht hier natürlich der international bekannte Ingeborg- Bachmann-Literaturwettbewerb. Aber auch Theater, Museen, Galerien, Schlösser und Kirchen erfreuen sich bei kulturinteressierten Reisenden großer Beliebtheit. Klagenfurt hat auch einen hohen Anteil an Tagestourismus, davon profitieren insbesondere der Handel, aber auch die Gastronomie und die Freizeitindustrie. Wörthersee-Schifffahrt und Minimundus erfreuen sich hier sehr großer Beliebtheit. Rekordjahr 2011 Der Klagenfurt Tourismus entwickelt sich sehr positiv, wie auch der gesamte österreichische Städtetourismus, sagt Mag. Schenn. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2011 gab es insgesamt Nächtigungen in Klagenfurt. Das ist die höchste Zahl, die bis jetzt je erreicht wurde und das trotz dem Krisenjahr 2009, in dem die Nächtigungszahlen um zirka sieben Prozent gesunken sind. Trotzdem darf man sich natürlich nicht auf den eigenen Lorbeeren ausruhen und daher sind wir laufend gefordert unser touristisches Profil zu schärfen.

9 Kommunal KLAGENFURT April 12 9 Frische und gesunde Köstlichkeiten sind nur ein Geheimnis, warum der Benediktinermarkt so beliebt ist. Foto: Gleis/Klagenfurt Marketing Trotz Bauarbeiten ungestörter Markt Die zweite Phase der Neugestaltung der 10.-Oktober-Straße hat kürzlich begonnen. In die Umbauarbeiten involviert ist auch der Bereich Lidmanskygasse, also auch das Gelände des Benediktinermarktes. Trotz Umbauarbeiten bieten aber die Standler weiter ihre frischen Köstlichkeiten an. Sämtliche Händler, die in der Lidmanskygasse zwischen 10.- Oktober-Straße und Marktplatz ihre Stände haben, sind nun südlich des Marktgeländes in der Lichtenfeldgasse untergebracht, so Marktdirektor Gerhard Winkler. Dadurch haben alle Händler wieder einen Platz gefunden, niemandem musste eine Absage erteilt werden. Von den Umbauarbeiten betroffen ist nur der Markt am Donnerstag und Samstag, der Biomarkt am Freitag findet ungehindert statt, da hier ja keine Stände in der Lidmanskygasse sind. Wie Marktdirektor Winkler betont, werden die Bauarbeiten in diesem Abschnitt rund zwei Monate dauern. Auch die Versorgung der Marktstandler wird verbessert, in der Lidmanskygasse werden unterirdisch Strom- und Wasseranschlüsse eingebaut, sagt Winkler. Übrigens sind am Wochenmarkt immer mehr als 100 Direktvermarkter, Händler, Gärtner, Klipperinnen und Kleinstproduzenten vertreten. Den Benediktinermarkt gibt es seit 1948, nächstes Jahr wird der Innenteil des Marktplatzes saniert.

10 April 12 KLAGENFURT Kommunal STADTBLICK Schürzen Als Bürgermeister Christian Scheider kürzlich den Tag der offenen Tür an der Polytechnischen Schule besuchte, versprach er, die Schüler, die die Gäste bewirteten, mit Klagenfurt-Schürzen auszustatten. Die Übergabe der Schürzen fand nun im Beisein von Stadtrat Gerhard Reinisch an die Schüler sowie Direktor Johann Wintersteiger und der Lehrkräfte Elisabeth Kropfitsch und Angelika Janesch-Troller statt. Foto: Stadtpresse/Burgstaller Sponsoring Mag. Michael Jeschofnig war der erste Kärntner, der letztes Jahr bei den World Bagpipe Championships in Schottland teilnahm. Stadtrat Wolfgang Germ hat ihm nun das Stadtwappen auf seinem Pipe Banner gesponsert. Foto: Konitsch Foto: Stadtpresse/Burgstaller Geschenke Der Osterhase hat heuer auch wieder das Rathaus besucht. Genauer gesagt das Büro von Bürgermeister Christian Scheider, wo er einige Geschenke für die somalischen Patenkinder Ilhan und Ibtisan des Stadtchefs hinterlegte. Mit dabei waren auch Laura und ihr kleines Schwesterchen, was Bürgermeister Scheider sofort in den Arm nahm. Die Kinder waren natürlich wieder begeistert von den Osterpräsenten und dankten Bürgermeister Scheider recht herzlich dafür. Foto: Stadtpresse/Glinik E-Mobil Mit gutem Beispiel voran ging kürzlich Stadtrat Peter Steinkellner, der mit einem E-Mobil vom Lebensland Kärnten unterwegs war. Eine Woche wurde der Mercedes von Steinkellner ausgiebig getestet. Steinkellner, u. a. für den Verkehr und den Straßenbau in Klagenfurt zuständig, konnte eine zufrieden stellende Bilanz ziehen. Für den Stadtverkehr ist ein E-Mobil eine optimale Alternative, auch weil das Angebot der Stromtankstellen ständig steigt, so Steinkellner. Über Lebensland Kärnten bzw. die Umweltabteilung der Stadt und die Stadtwerke kann man sich als Testfahrer für E-Autos und E-Bikes anmelden.

11 Kommunal KLAGENFURT April Linien statt Schilderwald LINIE. Es müssen nicht immer nur Schilder sein! Laut STVO können Verordnungen im Straßenverkehr auch anders gekennzeichnet werden. Halte- und Parkverbote etwa durch gelbe Linien. Mit der 23. StVO-Novelle vom 31. Mai 2011 kann ein Halteverbot durch eine durchgehende gelbe Linie anstelle von Verkehrszeichen angezeigt werden. In der Richard-Wagner-Straße, beim Zebrastreifen zur Volksschule Festung, wurde diese Möglichkeit nun für ein Pilotprojekt genützt. Das ist ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit und gegen den Schilderwald, betonte Verkehrsreferent Stadtrat Peter Steinkellner. Besonders geeignet dafür sind Bereiche mit räumlicher Begrenzung, die im Winter schneefrei gehalten werden. Denn eine durchgehende Sichtbarkeit der Linie muss gewährleistet sein. Voraussichtlich im Juli dieses Jahres werden an vier bis fünf Kreuzungen in der Bahnhofstraße die Halteverbotsschilder durch Linien ersetzt, die Taurerstraße bei der HTL soll folgen. Klagenfurt hat sich seit Jahren im Städtebund für die Aufnahme der Halteverbotslinie in die StVO stark gemacht. Mit der Umsetzung wurde bis zum Frühjahr gewartet, um die Maßnahme lange genug vor dem nächsten Winter bekannt machen zu können. Präsentierten die neue Halteverbotslinie in der Richard-Wagner- Straße: Verkehrsreferent StR. Peter Steinkellner, DI Alexander Sadila (Leiter der Dienststelle Straßenbau und Verkehr), Johann Hribernig (Abt. Kommunale Dienste) und Verkehrsombudsmann Ing. Michael Apoloner (v.l.). Foto: Stadtpresse/Rainer Im Straßenbaubereich wird viel geleistet, auch wenn nicht alles auf einmal gemacht werden kann. Vorgegangen wird nach Straßenbau- und -sanierungsplänen. Für heuer sind wiederum zahlreiche Straßenbaumaßnahmen vorgesehen. Dafür wurde das Stadtgebiet in vier Bauabschnitte eingeteilt, jeder Abschnitt hat einen eigenen Leiter. Im Bauabschnitt Nord, der von Wölfnitz bis Gottesbichl reicht, sind heuer größere Bauarbeiten am Sonnenhang in Emmersdorf sowie in der Judendorfer Straße im Bereich Tierheim geplant. Im Süden von Klagenfurt stehen Bauarbeiten in der Flatschacher Straße, der Ebentaler Straße, der Gutensteiner Straße oder im Wintschacher Weg an. Im Westen inklusive der Innenstadt geht es in der 10.-Oktober- Straße weiter. Geplant sind auch Straßenbauten in der Gabelsberger Straße und der Kohldorfer Straße. Und im Osten an der Reihe sind Inglitschstraße, Leutschacher Straße oder Wurzelgasse. Was die Stadt im Straßenbau leistet wird anhand von Zahlen besonders deutlich: Gesamt werden heuer rund 15 Millionen Euro verbaut.

12 April 12 KLAGENFURT Kommunal AUS DEM GEMEINDERAT ANTRÄGE. In der letzten Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates wurden wieder zahlreiche Anträge gestellt. Diese wurden in die betreffenden Ausschüsse weitergeleitet und werden bei den Ausschusssitzungen dann entsprechend weiter behandelt. Gerd Miesenböck Ampelbetrieb. Einstellung des Ampelbetriebes an Sonntagen. Radargerät. Entfernung des Radargerätes in der Universitätsstraße und Aufstellung an einem anderen Ort. Petra Röttig Markierung. Erneuerung der Zebrastreifen-Markierung in kürzeren Abständen. Halteverbot. Halte- und Parkverbot am Waagplatz im Bereich Großhandel Braun. Abfalleimer. Abfalleimer entlang der Glan für die Entsorgung der Hundesackerl. Beleuchtung. Zusätzliche Beleuchtung am Radfahrweg beim Fernheizwerk. Dr. Andreas Skorianz Ampel. Installierung einer Fußgängerampel in der 8.-Mai- Straße zwischen Postgasse und Benediktinerplatz. Umkehrschleife. Errichtung einer neuen Bus-Umkehrschleife bei der Haltestelle Emmersdorf. Wetterschutz. Wetterschutz für die Bushaltestelle Ganghofergasse. Seegrund. Das ehemalige Bad der Landesbediensteten in Maiernigg darf nicht an Private verkauft und soll der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Behindertengerecht. Bushaltestellen sollen barrierefrei umgestaltet werden. Günther Scheider Beruhigung. In der Gutendorfer Straße kommt es oft zu gefährlichen Situationen zwischen Autofahrer und Fußgänger. Zur Sicherheit der Schulkinder sollen Beruhigungmaßnahmen gesetzt werden. Philip Kucher Beleuchtung. Eine entsprechende Straßenbeleuchtung für die Jugenddorfstraße. Günther Urschitz Beleuchtung. Ausreichende Beleuchtung und Fahrradständer an der Bushaltestelle Seltenheim. Stopptafel. Anbringung einer Stopptafel bei der Ausfahrt Gegentalweg vom Sonnenhügel in Emmersdorf. Beide Anträge wurden gemeinsam mit Mag. Franz Petritz gestellt. Mag. Franz Petritz Tempolimit. Tempolimit in der Tessendorfer Straße und ein Überholverbot ab der Einfahrtsstraße Emmersdorf. Der Antrag wurde gemeinsam mit Günther Urschitz gestellt. Mag. Martin Lemmerhofer Kinoplatz. Forderung nach einem Entwicklungskonzept für den Kinoplatz. Optimierung. Optimierung des STW-Netzplans für St. Ruprecht. Hilfe. Hilfe für Bewohner in der Schmalgasse in St. Ruprecht. Johann Zlydnyk Absicherung. Bessere Absicherung des Fußgängerüberganges bei der Haltestelle Fischl. Beruhigung. Verkehrsberuhigung in der Mittergradneggerstraße. Mag. Wilfried Thaler Denkmal. Die Abteilung Stadtgarten soll mit der Betreuung des Denkmals der Artilleristen auf der Geyerschütt beauftragt werden. Evelyn Schmid-Tarmann Bürgerservice. Auf der Homepage der Stadt sollen GR- Tagesordnungspunkte, Anträge und Protokolle, Budgets mit Voranschlägen sowie der Subventionsbericht veröffenticht werden. Anmerkung: Voranschlag und Budget sind seit Jahren auf veröffentlicht. Hallenbad. Vorlage der Expertise, die besagt, dass das Hallenbad nicht mehr saniert werden kann, im Stadtplanungsausschuss. Auflage. Erteilung der Auflage an die Besitzer des Palliardi-Hauses in der Karfreitstraße ein entsprechendes Bauprojekt zu errichten. Entlastung. Erstellung eines weitreichenden Entlastungskonzeptes für die Wörthersee- Ostbucht. Stadtentwicklung. Änderung bei der Erstellung des Stadtentwicklungskonzeptes und vor allem eine Einbindung der Bevölkerung. Botanischer Garten. Gemeinsamer Ankauf durch Stadt und Land des ehemaligen Gasthofes Zum Einsiedler und Erweiterung des Botanischen Gartens. Denkmalschutz. Das Lendhafen-Viertel soll unter Denkmalschutz gestellt werden. Reinigung. Reinigung von Geh- und Radwegen sowie Straßen und Verkehrsinseln außerhalb des Ringes.

13 Kommunal KLAGENFURT April Reinhold Gasper Sanierung. Sanierung des Ehrengrabes von Markus Pernhart sowie die Anbringung einer Zusatztafel zur Namenstafel in der Pernhartgasse. Erforschung. Naturkundliche Erforschung des Tentschacher Berges. Beschreibung. Naturkundliche und geschichtliche Beschreibung aller öffentlichen Parkanlagen. Naturdenkmal 1. Erklärung von Ingeborg Bachmanns Tulpenbaum in der Purtscherstraße zum Naturdenkmal. Pflanzung. Pflanzung von Edelkastanien im Weingarten. Naturdenkmal 2. Dreistämmige Eiche oberhalb des Weingartens soll zum Naturdenkmal erklärt werden.. Rauchverbot. Rauchverbot in den städtischen Strandbädern wegen der giftigen Zigarettenstummel, die leider immer öfter im Wasser entsorgt werden. Stadtmauer. Sanierung der Stadtmauer und der Löcher im Gehweg im Bereich Kolpinggasse. Entfernung. Entfernung des Wurzelstocks am Gehweg in der Dr.-Hermann-Gasse. Überstellung. Überstellung des ältesten jüdischen Grabsteines Österreichs aus dem Jahr 1131 auf den jüdischen Friedhof in Klagenfurt. Gedenktafel. Gedenktafel am Haus 10.-Oktober-Straße 24 für den bekannten Botaniker Dr. Friedrich Welwitsch. Liste EW Ewald Wiedenbauer Umsetzung. Umsetzung des Projektes Intergenerationelle Projekte in Klagenfurts Kindergärten, das bereits 2009 beantragt wurde. Die Pilotphase soll heuer im Herbst starten. Spielplatzkonzept. Vorlage eines Spielplatzkonzeptes Neu in Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern. Verbesserung. Verbesserung der baulichen Gegebenheiten in der Bahnhofstraße und Einbindung in die Fußgängerzone. Klagenfurt im Internet Drei Platanen auf dem Neuen Platz nachgepflanzt Ingesamt 64 Platanen säumen den Neuen Platz in Klagenfurt. Drei davon mussten nun durch neue ersetzt werden, sie waren abgestorben und nicht mehr zu retten. Da sich alle drei Bäume im Bereich von Fußgängerübergängen befanden, vermutet Stadtgartenreferent Wolfgang Germ, dass die vermehrte Salzstreuung im Winter in diesem Bereich die Baumwurzeln beschädigt hat. Die drei Bäume, die von Friedrich Nußdorfer und Adolf Pernutsch gepflanzt wurden, haben einen Wert von rund 1000 Euro. Künftig wird bei der Winterbetreuung darauf geachtet, auch in diesem Bereich mit den Streumitteln sparsamer umzugehen. Das konnte Stadtrat Wolfgang Germ, der dazu auch entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen des Winterdienstes führen will, zusichern. Foto: Stadtpresse/Burgstaller Bootshebeanlage am Lendkanal ist in Betrieb Noch bis 28. April ist die Bootshebeanlage der Stadt Klagenfurt am Lendkanal in Betrieb. Die Betriebszeiten sind Freitag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr. Hier können Boote bis maximal 500 Kilogramm zu Wasser gelassen werden. Die Anlage ist nicht nur für Bootsbesitzer, die einen Vertrag über einen Liegeplatz mit der Stadt Klagenfurt haben, sondern auch für alle anderen Freizeitkapitäne. Die müssen allerdings einen Unkostenbeitrag von 15 Euro zahlen. Für die Bedienung der Krananlage ist Albert Kumerschek verantwortlich, ein vorheriger Termin ist unbedingt auszumachen. Wer sein Boot noch in den Wörthersee bringen möchte, Anmeldung unter der Telefonnummer 0664/ Foto: Stadtpresse/Burgstaller

14 April 12 KLAGENFURT Kommunal Momo, Kasperl und Co laden in die Kinderarena ein PROGRAMM. Lebendig wird es im Sommer in der Kinderarena im Innenhof des Rathauses: Theater, Malen und vieles mehr! Seit letzten Oktober ist der Innenhof des Klagenfurter Rathauses Treffpunkt für kleine Gäste. In der Kinderarena kann nicht nur auf zwei Spielgeräten (eine Seelöwendame und ein Drache) gespielt, sondern auch an vielen Veranstaltungen teilgenommen werden. Das Programm für die nächsten Monate zeigt sich vielversprechend. Kindertheater Über Einladung von Bürgermeister Christian Scheider präsentiert das Theaterensemble time for kids lustige, kindergerechte Bühnenstücke. Gestartet wird mit Momo und die Herren der Zeit-Sparkasse, ein Stück von Kindern für Kinder (geeignet ab 6 Jahren). Termine: 24. Mai, 17 Uhr, 28. Juni, 9 und 11 Uhr. Am 27. Juni um10 Uhr können Knirpse ab vier Jahren den Kleinen Prinz sehen. Am 10. August, 18 Uhr, gibt es ein Sommerkabarett für Kinder ab sechs Jahren und am 14. September um Uhr zeigt das Team von time for kids den Jedermann für Kinder. Lustig wird es im Kasperltheater Schabanack mit Harald Wieser. Termine: 11. Mai und 8. Juni, jeweils 14 und Uhr, Innenhof Rathaus, Neuer Platz 1. Ausstellung Kreative Kinder sind vom Bürgermeister herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Auf der Suche nach dem Regenbogenland eingeladen. Die Ausstel- Bald herrscht in der Kinderarena im Innenhof des Rathauses wieder reges Treiben: Die kleinen Gäste erwarten Theateraufführungen und Kasperltheater. Foto: Stadtpresse/JG lung zeigt die Ergebnisse eines Lese-Kunst-Projektes des Atelier art-points gemeinsam mit verschiedenen Klagenfurter Volksschulen. Dabei haben die Schüler den Inhalt des Kinderbuches Lichtsucher von Helga Fanzott künstlerisch umgesetzt. Termin: 3. Mai, 18 Uhr im Foyer des Rathauses. Die Austellung dauert bis 31. Mai. Mal-Workshops Während der Ausstellungszeit bietet art-points interessierten jungen Gästen die Möglichkeit, an Kinder-Malworkshops in der Kinderarena im Rathaus teilzunehmen. Termine: 8., 15., 22. und 29. Mai, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Auf einem Palettentisch stehen 18 leuchtende Profifarben zur Verfügung, an Malwänden kann der Kreativität freier Lauf gelassen werden. Informationen und Anmeldung gibt es bei Birgit Michelatsch, Telefon 0699 / Der Verein Auf die Bühne, fertig, los! zeigt in Klagenfurt Das Kleine Ich bin ich, ein Musical von Kindern für Kinder. Vorlage des Musik-Stücks war das Kinderbuch von Mira Lobe. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Motto: Kinder machen Theater für Kinder. 30 talentierte Kinder wurden ausgewählt, um dem jungen Publikum ein Musical der besonderen Art zu bieten. Unterstützt wurden die kleinen Künstler dabei von Profis mit jahrelanger Bühnenerfahrung, darunter auch die Kärntner Sopranistin Sonja Defner. In Klagenfurt wird Das Kleine Ich bin Ich am 11. und 12. Mai im Gemeindezentrum St. Ruprecht, Kinoplatz, aufgeführt. Beginn ist jeweils um 14 und 17 Uhr, Karten sind in der Buchhandlung Heyn, Kramergasse 2-4, Telefon: 0660 / , erhältlich. Informationen unter King Kong Das Stadttheater präsentiert die österreichische Erstaufführung des Musicals von Paul Graham Brown King Kong. Gespielt wird das Jugendtheater im Napoleonstadl. Die deutsche Fassung stammt von James Edward Lyons und erzählt die bekannte Geschichte des gigantischen Affen King Kong und seiner Liebe zur erfolglosen Schauspielerin Ann Darrow. Termine: 26., 27. und 28. April, sowie 2., 3. und 4. Mai. Beginn jeweils um Uhr. Informationen unter Kinder spielen für Kinder Mit Kindern von Kindern gemacht: Das Musical Das Kleine Ich bin Ich ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Foto: KK

15 Anzeige KLAGENFURT April Die Belle Etage im Haus GRAS GRÜN stellt sich vor MÄRCHENHAFT... Wir wünschen uns, dass Sie strahlen. Natürlich schön. Denn Schönheit, wie wir sie verstehen, ist mehr als nur eine aparte Hülle: Schönheit ist Vitalität, Lebensfreude und Genuss. Die Balance von innen und außen. Wir wünschen uns, dass Sie loslassen, entspannen, ganz Sie selbst sind. Dass Sie sich einen Mini-Urlaub vom Alltag gönnen. Eine kleine Auszeit. Eine Ich-Zeit. Während wir Sie nach allen Regeln der (Schönheits-)Kunst verwöhnen. Nagelkosmetik und Wimpernverlängerung Elisabeth Pfingstner Telefon Das besondere Geschenk für besondere Menschen BELLE ETAGE GUTSCHEINE A u g u s t - J a k s c h - S t r a ß e 6 4 w w w. h a u s g r a s g r u e n. a t Allgemeinmedizin & Akupunktur Dr. Clemens Unterkofler Telefon 0699 / Cosmetic Carmen Beuc Telefon Dauerhafte Haarentfernung, Margot Langner, Telefon 0680 / Heilmassage Horst Pörtschacher Telefon 0699 / Fußpflege Manuela Motschnig Telefon 0664 / Ernährungsbestimmung MMag. Petra Grabner Telefon 0650 / Astrologie Bernhard Apochal Telefon 0699 / Permanent Make-up Elisabeth Leopold Telefon 0664 / Dipl.-Kffr. Susanne Herdlizka Systemische Beratung Telefon 0664/

16 April 12 KLAGENFURT Lokal Badespaß heuer ab Ende April So früh wie nie kann man sich heuer in den drei STW-Bädern (Strandbad, Maiernigg und Loretto) bereits in die Sonne werfen. Die Bäder öffnen nämlich bereits am 28. April. Und das darum, weil am 30. April ein Fenstertag ist, viele Klagenfurter frei haben und sich vielleicht doch schon wenn es die Temperaturen zulassen in die Sonne wagen. Auch heuer wird an Kärntens Riviera Altbewährtes mit spannenden und praktischen Neuerungen entsprechend aufgepeppt. Die drei Badebrücken sind natürlich geblieben, allerdings wurden die Brücken mit neuen Bänken ausgestattet. Das macht sie vor allem für ältere Besucher noch attraktiver. Außerdem bietet ein Geländer an der Nordbrücke nun eine komfortable Einstiegshilfe in den See an. Einige Neuerungen bietet auch der Jugendbereich. So gibt es eine neue Slackline, auf der man sein Gleichgewicht austesten kann. Spaß und Abwechslung versprechen auch der Beachvolleyballplatz, Tischfußball, Kinderspielplatz, Trampolin, elektrische Kinder-Rennbahn, Bootsverleih, der Sprungturm mit der 114-Meter-Rutsche sowie der neue Segway-Parcours. Und zu all dem gibt es noch das kostenlose W-Lan. Auf den neuen Badesommer vorbereitet werden natürlich auch die Bäder Maiernigg und Loretto. Promenade zu Geschlossen wurde am 22. April die Seepromenade durch das Strandbad. Und das Hallenbad sperrt am 17. Juni auf. Nur für die Mutigsten unter den Strandbadbesuchern: Ende April ist der See doch noch etwas kalt. Foto: KK

17 Lokal KLAGENFURT April Showdance in Perfektion Von 27. bis 29. April findet in Klagenfurt Österreichs größter Tanz-Contest statt. Die Austrian Open 2012 sind die offiziellen Staatsmeisterschaften in Musical und Showdance, sie gehen in der Messehalle 4 über die Bühne. Organisiert wird die Riesenveranstaltung, bei der mit rund 1800 Teilnehmern gerechnet wird, vom Tanzzentrum Klagenfurt, das von der Austrian Showdance Union mit der Austragung beauftragt wurde. Die Teilnehmer kommen aus 56 Tanzschulen aus Österreich, getanzt wird in den Disziplinen Klassik-Ballett, Charaktertanz, Jazz, Musical, Step, Contemporary, Hip- Hop/Acro/Freestyle, Open, Song & Dance sowie Production Numbers. Los geht es an den drei Tagen jeweils um 8 Uhr, über 500 Tänze müssen durchgeführt werden. Von Au-Pair-Studentin zum Academic Director Showdance und Musical stehen dieses Wochenende in Klagenfurt auf dem Programm. Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Das hat sich wohl auch Barbara Stuller, Tochter des ehemaligen STW- Prokuristen Othmar Stuller und seiner Gattin Gertrude, gedacht, als se in den frühen 1980ern nach einigen Semestern Amerikanistik in Wien nach Kalifornien ging, um Land, Leute und Sprache besser kennenzulernen. Die Liebe hielt sie im Land, 1984 heiratete sie Jay A. Bass. In den Staaten studierte Barbara neben ihrem Beruf vorerst ihr Fach Amerikanistik und Anglistik weiter. Und die Familie bekam auch Zuwachs, nämlich die beiden Töchter Emily und Madeline. Muttersein und Studentin vertrug sich anfänglich nicht so gut, das Studium musste hintangestellt werden. Mittlerweile ist Barbara Bass aber fertig mit der Studiererei, 2007 machte sie den Bachelor und zwei Jahre später den Masters-Titel. Nach einiger Zeit an einer privaten Sprachschule wurde die gebürtige Klagenfurterin an der San Diego State University als Englisch-Professorin angestellt. Und der letzte Schritt in der steilen Karriere ist an der Uni die Bestellung zum Academic Director. Der Kontakt zur Heimat aber bleibt. Barbara hat nämlich die Klagenfurt-Zeitung im Abo! Barbara Bass, geborene Stuller, vor ihrem neuen Büro in San Diego. Foto: Privat Eröffnung Poppy am Alten Platz mit StR. Jürgen Pfeiler, Christoph Brandner, Poppy-Chef Bruno Nadolph, Nauti, Matthias Dollinger, StR. Wolfgang Germ und StR. Gerhard Reinisch. Foto: Stadtpresse Foto: KK Kult aus Asien Bubble Tea nennt sich ein neues Kultgetränk aus Asien. Bubble Tea wird auf der Basis von Grün- oder Schwarztee in verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt. In das Getränk kommen dann noch spezielle Kügelchen, die es ebenfalls in diversen Geschmacksrichtungen gibt. Der Geschmacksauswahl sind keine Grenzen gesetzt. Am besten selber probieren. Bei The Poppy Bubble Tea Family am Alten Platz neben der baritalia. (Werbung)

18 April 12 KLAGENFURT Lokal Erinnerungs - Buch von Peter Gstettner Kollektives Schweigen brechen, über Generationen und Grenzen hinweg die gemeinsame Geschichte aufarbeiten, so steht es im Klappentext des neuen Buches von Dr. Peter Gstettner und genau das ist auch seit Jahrzehnten sein Anliegen. Erinnern an das Vergessen. Gedenkstättenpädagogik und Bildungspolitik heißt der Band, der am Montag, dem 7. Mai um 19 Uhr in der Buchhandlung Heyn in der Kramergasse vorgestellt wird. (Eintritt frei). Der Autor erzählt von seinen Erfahrungen mit der Rekonstruktion der NS-Geschichte in Österreich. Die Präsentation erfolgt im Gespräch mit Dr. Walter Manoschek, Universitätsprofessor für Politikwissenschaft der Uni Wien. Vortragsreihe zu jüdischchristlichen Themen Geballtes Wissen über jüdischchristliche Themen stehen Anfang Mai auf dem Programm. Der jüdische Religionswissenschafter Dr. Yuval Lapide (51) bestreitet in Klagenfurt einen ganzen Veranstaltungszyklus, zu dem ihn die Klagenfurter Dompfarre, der Katholische Akademikerverband, die beiden christlichen Hochschulgemeinden, Mnemosyne, die Gesellschaft für Erinnerung, und das ÖH-Frauenrefereat eingeladen haben. Bereits am 4. Mai spricht Yuval Lapide (Jerusalem/Frankfurt) zum Thema Miriam eine jüdische Frau und Mutter (Dompfarrsaal Klagenfurt, Uhr, Eintritt 5 Euro). Vom 5. bis 6. Mai findet das von Lapide geleitete Seminar Schöpfer, Schöpfung, Geschöpf im Dompfarrsaal (jeweils mit Mittagspause von 9.00 bis Uhr) statt. Kostenbeitrag: 50 Euro, Anmeldungen unter Tel Schließlich steht am 10. Mai das Seminar Chochma. Rabbinische Betrachtungen zur Weisheitslehre an der Universität Klagenfurt auf dem Programmm (von bis Uhr im Oman- Saal). Yuval Lapide, 1961 in Jerusalem geboren, lebt seit 1974 in Frankfurt, ist weltweit gefragter Referent und Seminarleiter. Als Religionswissenschafter konzentriert er sich auf die Wissensvermittlung des jüdischen Glaubens und Ritus. Seine interreligiösen Aktivitäten sind geprägt von dialogischem, Brücken schlagendem Denken. Für das Seminar bitte rasch anmelden, da die Plätze natürlich begrenzt sind. Spende für Gedenkstätte Loibl KZ Nord Als bekannt wurde, dass den rund 300 Kärntner NS-Opfern vom Landes-Sozialreferenten die jährliche Weihnachtszuwendung in der Höhe von rund 75 Euro gestrichen werden soll, sammelte die Klagenfurter Freundesrunde Café Domgassner mit Günter Pfeistlinger und Werner Buggelsheim innerhalb kürzester Zeit die Summe für die NS-Opfer. Über Initiative von Landeshauptmann Dörfler wurde die Zuwendung aber dann doch ausbezahlt. Viele Spender wollen ihr Geld jetzt nicht zurückhaben. In Absprache mit ihnen übergibt die Klagenfurter Runde die Summe an Dr. Peter Gstettner und seine Initiative Mauthausen Komitee für die Gedenkstätte Loibl KZ Nord. Kärcher-Verkaufsleiter Gerhard Baumgartner. Foto: Stadtpresse Neuer Standort gleiche Qualität Seit 25 Jahren ist die Firma Kärcher mit einer Niederlassung in Klagenfurt vertreten. Zum Jubiläum erfolgte nun der Umzug in neue Räumlichkeiten in der Gewerbezone in der Schleppekurve. Verkaufsleiter Gerhard Baumgartner und sein Team sind ab sofort unter der neuen Adresse Eiskellerstraße 5, Telefon erreichbar. Kärcher ist der weltgrößte Hersteller von Reinigungsgeräten. Die deutsche Firma wurde vor 77 Jahren gegründet und ist noch immer in Familienbesitz. Der Kärcher-Shop bietet sowohl Geräte für den Haushalt als auch das Gewerbe an. (Werbung) Renovierung nach Maß Unter dem Motto Wünsche erfüllen und Werte erhalten bietet Portas individuelle Renovierungslösungen nach Maß. Und das meist in nur einem Tag, ohne Dreck und Lärm. Das Programm umfasst Türen, Küchen, Badmöbel, Schranklösungen mit Gleittüren, Heizkörperverkleidungen, Spanndecken, Treppen, Fenster und Insektenschutzgitter. Eines haben alle Renovierungslösungen gemeinsam: Sie werden von Portas fachmännisch maßgenau und exakt nach Wünschen der Kunden angefertigt. Infos unter Telefon / oder 0463 / (Werbung)

19 Lokal KLAGENFURT April Schmucke Klagenfurterin DESIGN. Die Klagenfurterin Daniela Binnington-Nessmann machte in London Karriere als Schmuck-Designerin, jetzt kehrt sie nach Hause zurück, im Gepäck: Ihre neue BRUNI-Kollektion. Welche Frau kennt das nicht: Kinder, Beruf, Partnerschaft, Hobby alles muss unter einen Hut gebracht werden, für ein tolles Styling bleibt da oft nicht viel Zeit. Die neue Schmuck-Kollektion der Klagenfurterin Daniela Binnington-Nessmann schafft Abhilfe. Luxuriöse Schmuckstücke, die auch praktisch sind, lautet ihr Credo. Seit April sind die Ketten, Armbänder, Ohrringe und Co auch in Klagenfurt bei Pasena am Alten Platz erhältlich. Gleich nach der Matura ging Daniela Binnigton-Nessmann nach London, um dort ihren Traum, Schmuck-Designerin zu werden, zu verwirklichen. Sie studierte Schmuckdesign an der London Guildhall University, wurde u.a. student of the year und gewann in der darauffolgenden Zeit vier Kunstpreise. Bevor sie sich im letzten Jahr selbstständig machte, arbeitete die Klagenfurterin als Design-Assistentin und Kreativ- Direktorin bei Londoner Modeschmuckkonzernen. Ihre eigene Kollektion der Marke BRUNI vertrieb sie bisher nur in Londoner Modeboutiquen und über Schmuckparties seit kurzem gibt es die Kreationen auch in Klagenfurt. Wer Daniela Binnington-Nessmann persönlich kennen lernen möchte, hat dazu am 11. Mai bei einem Meet the designer-event bei PASENA am Alten Platz ab 11 Uhr die Gelegenheit. Dort stellt sie ihre BRUNI-Kollektion persönlich vor. Die Schmuckstücke von Daniela Binnington-Nessmann sind ab sofort auch in Klagenfurt erhältlich. Foto: KK

20 April 12 KLAGENFURT Lokal Inclusia verbindet Jugendliche mit und ohne Behinderung JUBILÄUM. Schon zum zehnten Mal gibt es die einzigartige Veranstaltung in Klagenfurt. Schüler aus Klagenfurt und beeinträchtigte Menschen begegnen sich auf Augenhöhe, drei Tage ist Klagenfurt das soziale Herz des Alpen-Adria-Raums. Jeder Mensch ist einzigartig und ein Teil unserer Gesellschaft. Menschen mit Behinderung können viel Positives beitragen, Inclusia bietet den perfekten Rahmen um diesen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, erklärt Initiator Dieter Klammer. 700 Klagenfurter Schülerinnen und Schüler aus 33 Klassen unterschiedlichster Schulen werden mit 400 beeinträchtigten Menschen aus Österreich, der Schweiz, Bosnien, Slowenien Kroatien, Italien und Ungarn gemeinsam den Schulunterricht gestalten. An zwei Vormittagen erleben die Schüler Inclusion hautnah. Miteinander kochen, malen, gemeinsam Sport treiben und gemeinsam musizieren soll Minimundus wieder geöffnet Seit Ostern kann man in Minimundus wieder über die Kontinente reisen. 152 Modelle von berühmten Bauwerken, Schiffen und Zügen sind zu sehen. Neues Modell gibt es heuer zwar keines, dafür sind der Palazzo Vecchio aus Florenz und das Kloster La Verna aus der Toskana nach zweijähriger Tournee nach Minimundus zurückgekehrt. Neu ist eine Railjet-Lokomotive, die in Zusammenarbeit mit der HTL Klagenfurt Lastenstraße und den Minimundus-Modellbauern entstanden ist. Vielreisende können eine Saisonkarte um 39 Euro lösen. Freundschaften initieren, die auch nach dieser Veranstaltung gepflegt werden. Bürgermeister Christan Scheider zeigt sich begeistert vom Engagement der Jugendlichen: Im Gegensatz zu manchen Erwachsenen haben Jugendliche weit weniger Vorurteile, sind aufgeschlossener, zeigen vor, wie man mit beeinträchtigten Personen umgeht, so der Bürgermeister. Die Stadt unterstützt Inclusia auch finanziell. Auszeichnung 2012 wird wieder die Auszeichnung Inclusia vergeben. Zum zweitenmal werden junge Menschen aus dem Alpen-Adria- Raum für hervorragende Inclusionsprojekte geehrt. Die heurigen Siegerprojekte kommen aus Kärnten, Vorarlberg, Niederösterreich und Slowenien. Josef Sourek Im Juli und August gibt es jeden Mittwoch wieder in Minimundus Music around the World. In Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt wurde ein Programm von Jazz über Blues, Soul, Rock bis zu Funk erstellt. Foto: KK Inclusia führt Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen (oben). Präsentierten die Jubiläumsveranstaltung: Bürgermeister Christian Scheider und Organisator Dieter Klammer (3. v. rechts) mit Unterstützern. Fotos: Eggenberger (KK), Sourek Pleterski mit neuem Buch bei Heyn Die gebürtige Klagenfurterin Journalistin und Buchautorin, bekannt unter anderem für den Band Ein Haus in Dalmatien, stellt ihr neues Werk in der Buchhandlung Heyn vor. Die Autorin begab sich auf die Spuren ihrer eigenen Familie und entdeckte Überraschendes. Heimwärts reisen ist nicht nur eine spannende Familiengeschichte geworden, sondern auch ein Porträt des gesellschaftlichen Lebens vergangener Zeit in Kärnten. Präsentation: 10. Mai, 19 Uhr, Buchhandlung Heyn, Kramergasse, Eintritt frei.

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