DOGON WELT KULTUR ERBE

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1 DOGON WELT KULTUR ERBE AUS AFRIKA 14. OKTOBER 2011 BIS 22. JANUAR 2012 IN BONN TExTE zur AUSSTELLUNG BUNDES KUNST halle.de EinE Publikation von Die Ausstellung wurde vom Musée du Quai Branly konzipiert und wird erstmalig vom 4. April bis 24. Juli 2011 in Paris gezeigt. IN KOOpERATION MIT ExKLUSIvER MOBILITäTSpARTNER KULTURpARTNER

2 Dogon geschichte Mit frdl. Gen. von raffael ernst 22 Kunst- und AusstellungshAlle der BundesrepuBliK deutschland

3 »Kinder der Sonne«Irgendwann in der Zeit zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert verließen die Dogon ihre Heimat in der heutigen Grenzregion von Mali und Guinea. Vielleicht flohen sie vor einer Dürre. Oder vor kriegerischen Reitern. Ihre neue Heimat fand die Volksgruppe in der unzugänglichen Felslandschaft im Südosten Malis. Den Ethnologen gibt sie bis heute Rätsel auf. Von Thomas Röbke Die»Falaise von Bandiagara«ist Heimat der Dogon. Sie leben bis heute in mehreren hundert Dörfern auf dem Sandsteinplateau, das sich über eine Länge von mehr als 150 Kilometern durch Mali zieht. Westafrika ist noch immer ein weißer Fleck in unserer Vorstellungswelt, trotz Globalisierung. Was wissen wir wirklich über Gambia, Guinea, Benin oder den Senegal, jenseits der All-inclusive-Ferienklubs? Ganz besonders von Mythen und Legenden umrankt ist Mali; und hier vor allem Timbuktu, jene Wüstenstadt an der Schwelle zur Sahara, die zum Synonym für einen Ort der Sehnsucht, des Geheimnisvollen, Sagenumwobenen und Abenteuerlichen geworden ist. Ein Ort mit einer islamischen Universität, deren Wissen über Jahrhunderte dem der Europäer weit überlegen war. Faszinierend auch die im Mittelalter begründete Lehmarchitektur, deren bedeutendstes Bauwerk die Moschee der Stadt Djenné ist. Das Reich Mali erreichte seine Blütezeit im 14. Jahrhundert und gilt als das einflussreichste mittelalterliche Großreich in Westafrika. Das heutige Mali ist dreimal so groß wie Deutschland, seine Lebensader ist der Niger, mit 4200 Kilometern nach Nil und Kongo der drittlängste Fluss Afrikas. Die nicht ganz 15 Millionen Einwohner des Vielvölkerstaats, der als eines der ärmsten Länder der Welt gilt, setzen sich aus mehr als 20 Ethnien zusammen. Eine davon sind die etwa bis Dogon die»kinder der Sonne«, wie sie sich selbst nennen. Ihr Lebensraum ist einzigartig. Die mindestens 250 Dörfer manche Forscher haben sogar 400 gezählt konzentrieren sich auf ein gewaltiges Plateau aus rotem, eisenhaltigem Sandstein, das auf einer Länge von mehr als 150 Kilo- metern nach Osten fast senkrecht zur Gondo- Ebene abfällt, einem Teil des Sahel. Bis zu 500 Meter Höhe erreicht die»falaise von Bandiagara«. Seit 1989 ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturund Weltnaturerbes. Bandiagara, die größte Ortschaft, hat Einwohner. Manche Siedlungen befinden sich auf dem Plateau, doch seit einigen Jahrzehn - ten werden neue Dörfer in der fruchtbareren Ebene gegründet, vor allem in Séno, östlich der Falaise. Die älteren Siedlungen kleben wie Schwalbennester an Geröllhalden, Felsspalten, Höhlen und auf kleinen Felsterrassen. Entsprechend eng sind die Wege. In jedem Dorf gibt es ein Haus für den Stammesältesten, einen Versammlungsort für die Männer, Getreidespeicher und etwas außerhalb ein Haus, in dem die Frauen während ihrer Menstruation wohnen. Die Bauweise geht allerdings nicht auf die Dogon zurück; als sie ankamen, lebten hier bereits seit Jahrhunderten die Tellem der Name bedeutet so viel wie»die wir gefunden haben«. Was aus ihnen wurde, gehört zu den ungelösten Rätseln. Manche Forscher nehmen an, dass sie sich nach Südwesten zurückzogen, in den Norden des heutigen Burkina Faso, und zu den Vorfahren des Kurumba-Volks wurden. Vielleicht gingen sie aber auch unter oder verbanden sich mit den Dogon. Doch der Stil und die Symbole ihrer Kunst dürften die Dogon nachhaltig beeinflusst haben. Bis heute können nicht alle Figuren aus den Höhlen von Bandiagara eindeutig dem einen oder dem anderen Volk zugeordnet werden. Die Kunst der Dogon lässt sich in drei Phasen einteilen: 11. bis 15. Jahrhundert, 15. bis 18. Jahrhundert sowie die Zeit danach. Auch das Weben und Färben von Wolle und Baumwolle hat bei den Dogon eine bis ins 11. Jahrhundert zurückreichende Tradition. LAndwirtschAft Auf dürrem Boden Die Falaise von Bandiagara liegt in der Sahelzone mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 30 Grad Celsius und einem Monatsniederschlag, der nur im Juli und August die 10-Millimeter-Marke erreicht und auch das nicht immer. Zwischen November und April fällt praktisch überhaupt kein Regen. Die Felsen dogon DOGON Weltkulturerbe aus Afrika 3

4 auf einen blick Eine lange und bewegte Geschichte 1 Nachdem die Dogon aus dem Westen Malis vertrieben wurden, fanden sie Schutz in den unwegsamen Felslandschaften von Bandiagara. 2 Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts inspirierte die Kunst der Dogon insbesondere französische und deutsche Künstler der Moderne. 3 Reisende und Forscher brachten damals einen großen Teil des kulturellen Erbes der Dogon in europäische Museen. Die perfekte Existenz ist, wenn Mann und Frau wieder eins werden Sinnspruch der Dogon strahlen die Hitze bis weit in die Nacht ab. Der Baumbewuchs ist spärlich: Affenbrotbäume (Baobabs), Tamarinden und Akazien trotzen dem Sahelklima. Obwohl der karge Boden kaum etwas hergibt, leben die Dogon fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Heutzutage bauen sie vor allem Hirse und Zwiebeln an, aber auch Tomaten, Mais, Baumwolle und sogar Reis; sie halten Hühner, Ziegen und Schafe. Ende des 19. Jahrhunderts machte sich einer der ersten Europäer zu den Dogon auf: der deutsche Afrikaforscher Gottlob Adolf Krause. Sein Pech war, dass er sich nur der Wissenschaft verpflichtet fühlte und nicht den kolonialistischen Zielen europäischer Staaten wohl aus diesem Grund erhielt er keine Forschungsgelder. Nicht einmal seine Sammlung zur Malikultur wollte das Berliner Völker kundemuseum ankaufen. Krause konnte sie schließlich ins niederländische Leiden veräußern. Viele seiner Forschungsnotizen und Teile seiner Sammlung landeten nach seinem Tod jedoch schlicht auf dem Müll. Frankreich verleibte sich ab 1883 Stück für Stück das heutige Mali ein; die Region wurde Teil von Französisch-Sudan. Mit den Kolonien, mit der aufkommenden Jazzmusik und auch durch Showstars wie Sidney Bechet oder Josephine Baker, die mit ihrer revue nègre an den Champs-Élysées Begeisterungsstürme auslöste, wuchs in Europa die Neugier auf die Kulturen des Schwarzen Kontinents. Der französische Ethnologe Marcel Griaule traf daher mit seinen Forschungen im Land der Dogon zu Beginn der 1930er Jahre den Nerv der Zeit. Problemlos fand er die für eine Expedition nötigen Geldgeber. Seine Berichte über die Dogon, die wie in einem Afrikabilderbuch in Lehmhütten mit spitzen Strohdächern lebten, geheimnisvolle Riten feierten und bunte Masken trugen, wurden mit Staunen und Begeisterung gelesen. Schließlich bot ihre Kultur genügend Stoff für moderne Fantasiegeschichten. So spielt in der Mythologie der Dogon ein Sternsystem eine wichtige Rolle. Immer wenn Sirius A alle 50 Jahre mit dem ihn umkreisenden Weißen Zwerg Sirius B in einer Linie stand, wurde das Sigi-Fest gefeiert. Griaule war elektrisiert: Woher wussten sie so gut über Sirius B Bescheid, der doch in der westlichen Welt erst 1862 entdeckt wurde und nur mit modernen Instrumenten beobachtet werden konnte? Standen die Dogon womöglich mit Außerirdischen im Kontakt, wie es noch 1977 der amerikanische Autor Robert Temple behauptete? Zumal die Dogon als Quelle für ihr astronomisches Wissen ein kreisförmiges Wesen nannten, das unter großem Lärm und Staubentwicklung vom Himmel herabstieg. Doch diese Beschreibung kam höchstwahrscheinlich durch Suggestivfragen zu Stande. Amerikanische Paläoastronomen erklären das Phänomen jedenfalls damit, dass Sirius bis zum Jahr 50 v. Chr. mit bloßem Auge als Doppelstern sichtbar war. Die Dogon müssen ihn damals gesehen und das Phänomen über viele Genera tionen hinweg überliefert haben. Wie auch immer: Die Alientheorie brachte den Dogon erneut weltweite Aufmerksamkeit ein. Doch zurück ins Jahr Im Herbst notierte Griaules Expeditionskollege Marcel Larget:»Religiosität über alles! In jedem Winkel wabert das Heilige. Alles scheint weise und bedeutsam das klassische Bild, das wir uns eigentlich von Asien machen.«und später:»bei jedem Schritt der Untersuchung öffnet sich ein neues Tor, das aber meistens eher einem Abgrund oder einem Sumpfloch gleicht. Doch alles fügt sich zusammen. Kommen wir da wieder raus?«der Maskenkult und die damit verbundene Geheimsprache beschäftigten die Forscher ganz besonders. Mit mehr als 6000 Fotos kehrte die Expedition schließlich nach Paris zurück, mit Filmen und einer ganzen Fülle von Objekten. Im Schutz der IsoLAtion Ein Volk, um das sich viele Mythen ranken, das an einem malerischen Schauplatz im geheimnisvollen Afrika lebt. Kein Wunder, dass Fundstücke aus der Region unter Sammlern in Europa und Nordamerika immer begehrter werden und teurer. Die dramatische Folge: Die Felslandschaft der Dogon wurde regelrecht leer geräumt, das Volk nahezu seiner kulturellen Identität beraubt. Anfang des 20. Jahrhunderts füllten sich Europas Völkerkundemuseen mit Objekten aus Afrika. Die afrikanische Kunst ins pirierte viele Künstler. Die Werke von Pablo Picasso, Georges Braque und anderen französischen Kubisten sind in ihrer Reduzierung auf einfache geometrische Formen, in der Anordnung und im Ausdruck eindeutig von westafrikanischen masken beeinflusst. Auch Ernst Ludwig Kirchner und andere Vertreter des deutschen Expressionismus waren fasziniert von der schlichten, aber lebendigen, ausdrucksstarken Gestaltung der Masken und Figuren. Mit den Werken der Naturvölker wollten sie die westliche Kunst erneuern. Griaules Anwesenheit war jedoch für die Dogon durchaus segensreich. So ließ er etwa Ende der 1940er Jahre im Gona-Fluss einen 4 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

5 A F R I K A MALI GUINEA N i Die Falaise von Bandiagara liegt in der Sahelzone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 30 Grad Celsius. Meist regnet es nur im Juli und August ein wenig. g er Timbuktu Bandiagara Djenné M A L I Falaise von Bandiagara Séno BURKINA FASO ALGERIEN N i g e r NIGER Staudamm bauen, der es den Bauern seitdem ermöglicht, größere Flächen zu bestellen, Gemüse anzubauen und mitunter zweimal im Jahr zu ernten. Heute bauen die Dogon auch Chili, Tabak und Tomaten an, Salat und Karotten. Der Verkauf getrockneter Zwiebeln auf den umliegenden Märkten hat sich zu einem eigenen kleinen Wirtschaftszweig entwickelt. Durch die isolierte Lage konnten sich die Dogon ihre sozialen und religiösen Traditionen bewahren. Im Volk werden viele Dialekte gesprochen, die teilweise so unterschiedliche sind, dass sich Bewohner weit entfernter Dörfer nicht miteinander verständigen können. Üblich ist, dass ein Mann zwei Frauen hat. Die erste Frau suchen zumeist die Eltern aus, die zweite wählt der Mann selbst. Innerhalb der Ehe sind die Frauen einander gleichgestellt. Ihre grausame Beschneidung ist indes leider noch immer ein verbreiteter Brauch. Die Mythen der Dogon allgegenwärtig und spiegeln sich in vielen Alltags gegenständen von der Türschnitzerei bis zum Hirsekorb. Materiellen Dingen wohnt eine Seele inne, denn sie wurden von den Ahnen auf die Erde gebracht. Alles ist mit allem verbunden so kann aber auch jede Störung der festgelegten Ordnung großes Unheil nach sich ziehen. Kaum etwas wird dem Zufall überlassen. Das Haus des Ältestenrats etwa muss auf acht Säulen ruhen für die acht Stammesahnen. Die Acht wird zur magischen Zahl: Getreidespeicher haben acht Vorratsbehälter, die Schöpfungsgeschichte kennt acht Weltalter, ein Dogon hat Epoc / EmdE-Grafik acht Zwiebelbeete. Und der Mensch besteht nach Auffassung der Dogon neben dem Körper aus einem achtteiligen Geist: je zwei denkende und zwei niedere Seelen für den Körper und das Geschlecht. Körper und Geist gelten als Einheit; sie in Harmonie zu bringen und zu halten, ist der Zweck unzähliger Rituale. Totenfeiern dauern mehrere Tage voller Zeremonien, Tänze und Kampfdarbietungen. Die Wahrsagerei nimmt großen Raum in den Traditionen der Dogon ein. Die Seher lesen etwa aus geworfenen Kaurischnecken oder aus den Spuren der Wüstenfüchse, die diese nachts auf sandigen Flächen hinterlassen, in die zuvor komplexe Symbolmuster gemalt wurden. eines der spannendsten VöLker Die Mythen berichten von der Erschaffung des Menschen, von der Erfindung der Sprache, den Anfängen des Ackerbaus und der sozialen Ordnung. Der Schöpfergott der Dogon heißt Amma, auch heute noch sind nur wenige Dogon Christen oder Moslems. Teil des umfassenden Systems von Schöpfungsmythen sind die legendären Masken. Als typische Beispiele traditioneller afrikanischer Kunst verraten sie viel über das Selbstbild der Dogon. Und machen sie nicht nur für Ethnologen zu einem der spannendsten Völker Afrikas. Rund 100 verschiedene Maskentypen sind bekannt, jeder hat seine eigene Tradition, Herstellungsweise und Bedeutung. Trotz eifrigen Bemühens haben die Ethnologen den kulturellen Kosmos, der sich in und hinter den Masken verbirgt, gerade mal ansatzweise enträtseln können. So tanzen etwa die Totemmasken, die die Seelen der Verstorbenen aus der sichtbaren Welt befreien, nur alle 50 Jahre zum Sigi-Fest. Die so genannten Etagen- oder Sirige masken sind bis zu fünf Meter lang und bestehen aus 80 Abschnitten, die für die einzelnen Etagen des Hauses des Klangründers stehen die sich wiederum auf die 80 Urahnen der Menschheit beziehen. Nicht nur Masken, auch Ahnenfiguren, Ritualstäbe, Türen und Gefäße werden kunstvoll geschnitzt. In den Werken finden sich Abbildungen von Krokodilen (einer Legende nach führten sie die Dogon auf ihrer Flucht vor feindlichen Reitern hierher), Schlangen und Schildkröten, die zu den heiligen Totemtieren zählen. Sich mit den Dogon zu beschäftigen, heißt in einen eigenen Kosmos einzutauchen auch heute noch. Ÿ ThomasRöbke arbeitet als freier Journalist im Hamburger Medienbüro»freizeichen«. dogon Weltkulturerbe aus Afrika 5

6 Zwischen Tradition und Moderne Ein Urlaub im Land der Dogon ist eher anstrengend. Trotzdem ist der Tourismus bereits so weit entwickelt, dass seine negativen Auswirkungen erkennbar sind. Die Behörden in Mali bemühen sich, die einmalige Kultur vor dem Zerfall zu schützen auch mit deutscher Unterstützung. Von Kerstin Viering auf einen blick Die guten und die schlechten Seiten des Tourismus 1 Das Volk der Dogon lebt in einem kargen Land. Der Kampf ums tägliche Überleben lässt oft keine Zeit zur Pflege der eigenen Kultur. 2 Viele Kinder gehen weder zur Schule noch helfen sie auf dem Feld, sondern verdingen sich als Gepäckträger für die Touristen. 3 Auch deutsche Experten bemühen sich, den Tourismus für den Erhalt des Kultur erbes zu nutzen. Das klingt viel versprechend:»jeder, der den Boden des Dogonlandes betritt, wird ein Mitglied der Dogonfamilie. Er wird geliebt, verehrt und mit offenen Armen empfangen.«ambaere-andré Tembély lässt auf der Internetseite des Tourismusverbands Bandiagara keinen Zweifel daran, dass der entlegene Landstrich im Südosten Malis einen Besuch wert ist. Und tatsächlich lassen sich jedes Jahr etwa Touristen davon überzeugen. Nicht nur in ihren Kameras, auch in ihren Köpfen nehmen sie spektakuläre Bilder mit nach Hause: die schwindelnd hohe Sandsteinklippe der Falaise, die wie eine gewaltige Festung aus der Savannenlandschaft ragt. Rötliche Sanddünen und feuchte, schattige Täler mit üppiger Vegetation. Pittoreske Lehmbauten mit spitzen Dächern und Tänzer mit geheimnisvollen Masken. Die meisten Gäste bleiben nur ein paar Tage, dann geht es schon weiter nach Timbuktu oder Djenné oder zu einem anderen Ziel ihrer Malirundreise. Doch das genügt vielen Besuchern, um unvergessliche Eindrücke zu sammeln. Und um Spuren im Leben ihrer Gastgeber zu hinterlassen. Positive oder negative. Oder auch beides.»eine Reise ins Dogonland hat etwas von Abenteuerurlaub«, sagt Elke Proell von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die solche Unternehmungen aus eigener Erfahrung kennt. Außer im Hauptort Bandiagara gibt es so gut wie keine Hotels, Restaurants oder Geschäfte, und mangels Orts- und Sprachkenntnissen kommen Ausländer in der Region kaum allein zurecht. Touristen buchen daher entweder organisierte Reisen oder engagieren einen eigenen einheimischen Führer. Beliebt sind vor allem Trekkingtouren eine mühsame, aber intensive Art, die beeindruckenden Landschaften entlang der 200 Kilometer langen und zwischen 100 und 500 Meter hohen Klippe zu erfahren. Und wenn die Füße nicht mehr wollen oder die brennende Sonne die Wanderlust zu sehr bremst, kann man auf das Geländefahrzeug des Reiseveranstalters ausweichen. Oder wenigs tens auf einen Ochsenkarren. Am Abend erwartet die Gäste dann meist eine jener kleinen Dorfherbergen, die in Mali campements heißen.»das sind sehr einfache Quartiere in den typischen Lehmhäusern«, sagt Elke Proell. Zum Abendessen gibt es Huhn mit Tomatensoße, Reis oder Nudeln und Gemüse oder was der Guide sonst für seine Gäste mitgebracht hat. Die Nacht verbringt man bei gutem Wetter gern auf dem Flachdach des Gebäudes einen funkelnden Sternenhimmel gibt es gratis dazu. Kulturerbe der MEnschheit Sonnenhungriges Partyvolk dürfte diese Art des Reisens kaum anlocken. Vom Massentourismus ist die Region daher verschont geblieben. Für Menschen mit einem Faible für Kul tur und spektakuläre Landschaften dagegen gehört das Dogonland zu den touristischen Highlights in Westafrika. Schließlich hat die Weltkulturorganisation UNESco einen rund 4000 Quadrat kilometer großen Teil des Gebiets gleich mit zwei Ehrentiteln ausgezeichnet: Seit 1989 gehört die»falaise von Bandiagara«sowohl zum Welt natur- als auch zum Weltkulturerbe der Menschheit. Beides lässt sich in diesem Fall nur schwer trennen.»die Kultur der Dogon ist sehr eng mit dieser Landschaft verwoben«, erläutert Wolfger Stumpfe, der die Ausstellung»Dogon Weltkulturerbe aus Afrika«in der Bonner Bundeskunsthalle leitet. Das zeigt sich schon an der traditionellen Architektur, deren rötliche und 6 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

7 Mit frdl. Gen. von Martin Wegmann Dogon Tourismus Auch wenn die Touristen vor allem wegen der ursprünglichen Kultur nach Mali kommen, sind Radios und Gewehre aus dem Alltag der Dogon nicht mehr wegzudenken. ockerfarbene Lehmbauten sich perfekt in die Sandsteinwelt fügen. Die Orte sehen aus, als hätten sie einen Wettbewerb um den Titel»Malerischste Sandburg der Welt«gewonnen. Die kleinen Vorratshäuser mit den spitzen Strohdächern verleihen dem ganzen Ensemble den Charme eines»hobbitdorfs«. Dabei hat diese Bauweise durchaus praktische Gründe. Der Lehm hält die Hitze viel besser aus den Wohnräumen fern als moderne Baumaterialien wie Beton und Wellblech. Die eng zusammenstehenden Häuser spenden sich gegenseitig Schatten. Auch an die Sicherheit der Bewohner haben die frühen Architekten gedacht:»die alten Dörfer wurden zunächst direkt in die Klippe hineingebaut«, erklärt Wolfger Stumpfe. Einen besseren Schutz vor Sklavenjägern und islamischen Reitervölkern konnte es kaum geben. Erst in weniger gefährlichen Zeiten besiedelten die Dogon dann das Plateau und die Ebene. Die Toten werden allerdings immer noch in der Klippe bestattet, manche Grabstätten sind nur über Leitern zu erreichen. Traditionell betrachten die Dogon die spektakuläre Landschaft ihrer Heimat aber nicht nur unter praktischen Gesichtspunkten. Für sie hat die Sandsteinwelt zudem etwas Mystisches. Etliche der bizarren Felsen und malerischen Grotten, stillen Teiche und geheimnisvollen DOGON Weltkulturerbe aus Afrika 7

8 Wälder gelten bis heute als heilig. Und auch in manchen Tieren sehen die Anhänger des traditionellen Glaubens mehr als europäische Augen.»Die Klans der Region führen sich auf mythische Ahnen zurück und haben bestimmte Totemtiere zu ihrem Schutz«, erzählt Stumpfe. Einige setzen zum Beispiel auf die übernatürliche Hilfe des Chamäleons oder des Blassfuchses. Ein besonders beliebtes Schutztier aber ist das Krokodil. Für Touristen ist es ein Erlebnis, den heiligen Reptilien des Dorfs Borko beim Fressen zuzuschauen. Sie können einen Beutel Fleisch kaufen und dann Zeuge werden, wie der örtliche Krokodilbeauftragte einen speziellen Ruf ausstößt. Schon tauchen die Reptilien aus dem Wasser, um die angekündigte Mahlzeit abzuholen. Viele der Totemtiere finden sich als dekorative Schnitzereien auf Trögen und Gefäßen. Tatsächlich haben die Dogon-Kunstwerke, die europäische Forscher seit mehr als 100 Jahren faszinieren, größtenteils spirituelle Wurzeln. Ob es sich um schnitzereien handelt oder um die spektakulären Tänze, bei denen aufwändiger Kopfschmuck und mehr als 70 verschiedene Maskentypen zum Einsatz kommen alles steckt voller Symbolik und komplexer Vorstellungen.»Die Kultur der Dogon ist wie ein Netz aus vielen Maschen, es gibt noch viel zu entdecken«, meint der Kulturexperte Ambaere- André Tembély. Lutz Gregor Traditionen geraten in Vergessenheit Doch in diesem Netz lösen sich die Maschen. Die UNESco sieht das Welterbe der Menschheit gleich aus mehreren Richtungen bedroht. Zum einen leidet das Gebiet immer wieder unter Dürren, die Wüste breitet sich aus. Vor allem während der katastrophalen Trockenheit in den 1970er Jahren mussten viele Menschen ihre Heimat verlassen, um zu überleben. Zurück blieben Geisterdörfer, in denen die traditionellen Gebäude verfielen ein Prozess, der vor allem in den abgelegenen Orten nur schwer wieder rückgängig zu machen ist. Zum anderen hat ein Wandel in den Köpfen stattgefunden: Traditionen und altes Wissen drohen in Vergessenheit zu geraten. Und das ist nicht nur ein kultureller Verlust. So werden die Vorschriften zum Schutz der Naturheiligtümer mancherorts nicht mehr ernst genommen. Selbst die traditionell hoch angesehenen Heiler haben an Prestige und Einfluss verloren. Früher waren sie nicht nur für die medizinische Versorgung zuständig, sondern auch für die Erhaltung der Heilpflanzen. Mittlerweile ist die grüne Apotheke vielerorts geplündert, und der Zunft der Heiler fehlt es an Nachwuchs. Daher haben sich die Dogon-Mediziner inzwischen zu einem Verband zusammengeschlossen, um den Niedergang ihres Berufsstands zu stoppen und ihren Teil des Natur- und Kulturerbes zu erhalten. Dazu richten sie zum Beispiel spezielle Heilpflanzengärten ein. Die können dann wieder interessante Ziele für ausländische Besucher werden. Auch in anderen Bereichen könnte sich der Tourismus gut mit dem Erhalt von Naturschätzen und traditioneller Kultur verbinden lassen. Darauf setzt jedenfalls die Mission Culturelle de Bandiagara, die für den Schutz des Welt - erbes im Dogonland zuständig ist. Diese Behörde untersteht dem malischen Kulturministerium und wird im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von der GIZ beraten. Die Mitarbeiter sehen im Tourismus einen natürlichen Verbündeten. Denn was Besucher interessiert und Geld bringt, hat Zukunft. Allerdings ist das Dogonland kein reines Fremdenverkehrsidyll. Es gibt durchaus negative Entwicklungen, die mit dem Tourismus zusammenhängen. So trifft inzwischen wohl jeder Reisende auf bettelnde Kinder:»Geld, Plas tikflaschen, Stifte, bitte!«da fällt es oft nicht leicht, Nein zu sagen. Immer wenn sie nachgeben, werden die Besucher für den Dogon- Nachwuchs noch ein bisschen attraktiver. Da trägt man den Fremden lieber mal das Gepäck, statt zur Schule zu gehen.»in manchen Orten wollen die Kinder nicht mehr bei der Feldarbeit helfen«, sagt GIZ-Mitarbeiterin Angelika Frei- Oldenburg, die derzeit bei der Mission Culturelle arbeitet. Von solchen Extratouren sind die Eltern natürlich wenig begeistert. Wer ins Land der Dogon kommt, sucht vergebens nach feinen Hotels. Die meisten Besucher nächtigen in einer der kleinen Dorfherbergen, die in Mali campements heißen.»wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Tourismus und Kultur«Angelika Frei-Oldenburg, GIZ-Mitarbeiterin 8 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

9 Auch manche Erwachsene verhalten sich nicht mehr so, wie die Landsleute oder die Gäs te es gerne hätten.»im Prinzip sind die Dogon sehr freundliche und zurückhaltende Menschen«, schildert Angelika Frei-Oldenburg ihre Erfahrungen. Doch wie überall gibt es Geschäftemacher, die so schnell und einfach wie möglich an Geld kommen wollen und dabei wenig Rücksicht nehmen. Die Touristen treffen immer häufiger auf Händler, die ihnen ihre Waren förmlich aufdrängen.»die Einheimischen beschweren sich hingegen mitunter über die Arroganz und Unhöflichkeit mancher Führer.«Der Tourismusverband Bandiagara beklagt sogar anarchische Zustände in diesem Berufsstand: Jeder könne sich als Guide verdingen, der gerade Lust dazu habe. Da geht es um Geld und Einfluss. Aber nicht nur. So gefällt vielen nicht, wenn die berühmten Maskentänze allein für die Touristen aufgeführt werden.»viele Dogon fürchten, dass solche religiösen Rituale dann nicht mehr wirksam sind«, sagt Wolfger Stumpfe. Mit frdl. Gen. von Elke Proell Kulturerhalt mit dem Geld der Gäste Trotz allem stehen die meisten Dogon dem Tourismus sehr positiv gegenüber schließlich müssten sie ihr Einkommen sonst einzig in der kargen Landwirtschaft verdienen. Vom traditionellen Anbau von Hirse, Dogonzwiebeln und anderem Gemüse zu leben, wird immer schwieriger. Die Chance, als Führer zu arbeiten oder Kunsthandwerk zu verkaufen, ist da hochwillkommen. Immerhin können auch die Bauern von den Besuchern profitieren falls die Touristen nach ihren Produkten fragen.»wenn Sie das nächste Mal ins Dogonland kommen, vergessen Sie die Coca-Cola in Flaschen oder die Spagetti mit Tomatensoße aus der Dose«, rät der Tourismusverband Bandiagara. Stattdessen sollten die Besucher lieber nach lokalen Produkten wie Obst und Gemüse, Kräutern und Nüssen fragen. Denn auf diese Weise kommt mehr Einkommen ins Dorf. Vielleicht kann das Geld der Gäste sogar dazu beitragen, das alte Kulturerbe zu erhalten. Darauf setzt jedenfalls die Mission Culturelle.»Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Tourismus und Kultur«, sagt Angelika Frei-Oldenburg. Wenn die Besucher zum Beispiel traditionelle Architektur sehen wollen, ist das ein Anreiz, verfallene Gebäude wieder in Stand zu setzen. Also unterstützt die Mission Culturelle Dorfbewohner beim Renovieren alter Sakralbauten, wirbt für den Einsatz von lokalen Baumaterialien und lässt Handwerker in den traditionellen Bautechniken ausbilden. In drei Dörfern sind zudem kleine Museen entstanden mit tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung.»Die Leute wurden gefragt, was sie dort gerne ausstellen würden«, sagt Wolfger Stumpfe. Von Masken über Skulpturen und Textilien bis zu Haushaltsgegenständen kam da allerhand zusammen.»manche Frauen haben zum Beispiel einen alten Löffel gebracht, der schon lange in ihrer Familie im Einsatz war«, berichtet der Ausstellungsleiter. Der mag zwar die ausländischen Touristen weniger beeindrucken als die ausgefeilten Kunstwerke in der Bonner Ausstellung. Aber es geht schließlich nicht nur um die Gäste.»Auch die Menschen vor Ort bekommen durch solche Projekte eine neue Einstellung zu ihrer Kultur«, sagt Angelika Frei-Oldenburg. Was man für altmodisch oder bestenfalls für ganz alltäglich gehalten hat, scheint plötzlich wieder wertvoll, interessant und erhaltenswert. Diesen Gedanken sollen spezielle Führungen vor allem in die Köpfe von Schulkindern pflanzen. Die werden ganz sicher nicht mehr leben wollen wie ihre Vorfahren vor 100 Jahren. Müssen sie ja auch nicht.»jede Kultur wandelt sich«, betont GIZ-Mitarbeiterin Elke Proell. Doch wer Auto fährt und mit dem Handy telefoniert, muss darüber ja nicht gleich das ganze alte Kulturerbe seines Volkes vergessen. Ÿ Kerstin Viering ist freie Wissenschaftsjournalistin in Lehnin, Brandenburg. Bei den spektakulären Tänzen der Dogon werden mehr als 70 verschiedene Maskentypen getragen. DOGON Weltkulturerbe aus Afrika 9

10 AusstellungsplAn Die Ausstellung»Dogon Weltkulturerbe aus Afrika«gliedert sich in die drei Hauptbereiche Skulpturen, Masken und Alltagsgegenstände. Daneben informieren zwölf Themenboxen über die verschiedenen Begegnungen zwischen Dogon und Europäern vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in unsere Zeit. Eine Audio-Inszenierung am Baobab-Baum und ein Filmprogramm im Kinosaal bilden weitere Höhepunkte der Ausstellung. MASKEN SKULPTUREN KINO ALLTAGSGEGENSTÄNDE EINGANG impressum Leitung: Dr. Joachim Schüring Anschrift: Spektrum der Wissenschaft Custom Publishing, Postfach , Heidelberg; Hausanschrift: Slevogtstraße 3 5, Heidelberg, Tel.: , Fax Redaktion: Dr. Klaus-Dieter Linsmeier, Rabea Rentschler, Karin Schlott Layout: Claus Schäfer Schlussredaktion: Christina Meyberg (Ltg.), Sigrid Spies, Katharina Werle Bildredaktion: Alice Krüßmann (Ltg.), Anke Lingg, Gabriela Rabe Redaktionsassistenz: Petra Mers Intendant: Dr. Robert Fleck KaufmännischerGeschäftsführer: Dr. Bernhard Spies Ausstellungskuratorin:Hélène Leloup Ausstellungsleitung:Dr. Wolfger Stumpfe Anschrift: Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, Bonn Tel.: , Erscheinungstermin:10/2011 Gesamtherstellung: L. N. Schaffrath Druckmedien GmbH & Co. KG, Marktweg 42 50, Geldern Sämtliche Nutzungsrechte an dem vorliegenden Werk liegen bei Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbh / Bundeskunsthalle. Jegliche Nutzung des Werks, insbesondere die Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Wiedergabe oder öffentliche Zugänglichmachung, ist ohne die vorherige schriftliche Einwilligung durch Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbh / Bundeskunsthalle unzulässig. Jegliche unautorisierte Nutzung des Werks berechtigt Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbh / Bundeskunsthalle zum Schadensersatz gegen den oder die jeweiligen Nutzer. Bei jeder autorisierten (oder gesetzlich gestatteten) Nutzung des Werks ist die folgende Quellenangabe an branchenüblicher Stelle vorzunehmen: 2011 (Autor), Spektrum der Wissenschaft Verlags gesellschaft mbh / Bundeskunsthalle. Jegliche Nutzung ohne die Quellenangabe in der vorstehenden Form berechtigt Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbh / Bundeskunsthalle zum Schadensersatz gegen den oder die jeweiligen Nutzer. Eine Publikation von 10 Kunst- und AusstellungshAlle der BundesrepuBliK deutschland

11 skulpturen S 1 Maske»Etagenhaus«sirige Vor 1930 /, Pigmente Diese Maske wird von den Dogon sirige genannt, was übersetzt»etagenhaus«bedeutet. Hier bestehen die Etagen aus schwarzen Feldern mit vertikal verlaufenden Aussparungen, die mit bemalten Rhombenstrukturen abwechseln. Mit einer Höhe von über fünf Metern ist die Maske das größte Objekt der Ausstellung. Die steil nach oben aufstrebende Struktur wird dem männlichen Bereich zugerechnet. In den Festzeremonien wirbeln die Tänzer ihre Masken in schier unglaublichen Bewegungen durch die Lüfte. Mit der oberen Spitze des»etagenhauses«berühren sie dabei manchmal sogar den Boden des Tanzplatzes. Sirige mask Before 1930 /, pigments S 2 S 3 S 4 S 5 Sirige means storeyed house. Here the different storeys are represented by black fields with vertical cut-outs alternating with painted opposing triangles. More than five metres tall, the mask is the biggest object in the exhibition. The soaring mask is strongly associated with the male domain. During the ceremonies the dancer spins rapidly, whirling the sirige in breathtaking arcing motions, occasionally touching the ground with the tip of the long blade. Faustkeil Feuerstein Biface Flint Neolithische Figur 2000 v. Chr. / Stein Neolithic idol 2000 BC / Stone Mahlsteine Stein Grinding stones Stone Männliche Figur, Djennenké, Patina New Orleans, The New Orleans Museum of Art S 6 Male figure, Djennenké, patina New Orleans, The New Orleans Museum of Art Kniende Figur (Hermaphrodit), Djennenké Jahrhundert / Frankreich, Privatsammlung Viele Dogon-Skulpturen zeigen zweigeschlechtliche Wesen, so genannte Hermaphroditen. Die Figuren weisen sowohl männliche Charakteristika hier einen Bart und den Haarknoten als auch weibliche Kennzeichen, z. B. Brüste und einen schwangeren Leib auf. Die Skarifikationen, künstlerisch gestaltete Narben an der Schläfe, schmückten Männer und Frauen. In der Mythologie der Dogon spielen Zwitterwesen und Zwillingspaare, die aus einem männlichen und einem weiblichen Teil bestehen, eine bedeutende Rolle. In der traditionellen Vorstellung symbolisiert die Beschneidung die körperliche Entfernung des jeweiligen Überrestes des anderen Geschlechts. So verlässt man die kindliche Sphäre und tritt als vollgültiges Mitglied in die Gemeinschaft der Erwachsenen ein. Kneeling figure (hermaphrodite), Djennenké 12th 13th century / France, private collection Many Dogon sculptures are hermaphroditic in character and exhibit both male and female characteristics. The figure here has a beard and the typical male topknot hairstyle, but it also features pendulous breasts and a distended pregnant belly. Scarification ornamental scarring, here on the temple was practiced by men and women alike. Hermaphrodites and male/ female pairs of twins play an important role in Dogon mythology. Tradition holds that children are born androgynous and circumcision allows each sex to assume its proper physical identity. It is a key initiation rite that allows boys and girls to leave their childhood behind and become fully-fledged members of the adult world. S 7 S 8 S 9 Figur (Hermaphrodit), Djennenké 15. Jahrhundert /, Patina USA, Sammlung Daniel und Marian Malcolm Figure (hermaphrodite), Djennenké 15th century /, patina USA, Daniel and Marian Malcolm Collection Männliche Figur, eine Hacke auf der Schulter tragend, Djennenké Jahrhundert /, Patina Houston, The Menil Collection Male figure, carrying a hoe on his shoulder, Djennenké 15th 17th century /, patina Houston, The Menil Collection Männliche Figur, Djennenké 11. Jahrhundert /, Patina Frankreich, Privatsammlung Male figure, Djennenké 11th century /, patina France, private collection dogon Weltkulturerbe aus Afrika 11

12 S 10 Weibliche Figur, Djennenké Jahrhundert /, Patina Frankreich, Privatsammlung Diese Skulptur weist eine dicke Kruste auf, die oft als Opferpatina beschrieben wird. Dahinter steht die Vorstellung, dass die Kruste durch häufiges Übergießen der Skulptur mit Trankopfern aus Blut, Hirsebrei und mineralischen Bestandteilen entstanden sei. Tatsächlich erfüllten Dogon-Skulpturen in aller Regel religiöse Zwecke und fanden in verschiedenen Ritualen Verwendung. Neueste Forschungen zeigen jedoch, dass es große Unterschiede zwischen der Patina der alten Statuen und modernen Figuren des 19. und 20. Jahrhundert gibt. Während die modernen Krus ten schichtweise aufgebaut sind, besteht die ältere Patina aus einer gleichmäßigen Schicht. Offenbar entstand die frühere Kruste nicht durch mehrfaches Übergießen, sondern wurde in einem einmaligen Akt auf die Figur aufgetragen. Female figure, Djennenké 13th 14th century /, patina France, private collection S 11 This sculpture is covered in a thick crust that is often described as a sacrificial patina. These patinas are believed to be the result of repeated libations with blood, millet gruel and mineral compounds. Dogon sculptures served predominantly religious purposes and were used in a wide variety of rituals. Recent research has shown that there is a marked difference between the patina of the old statues and that of 19th and 20th-century figures. While the modern crusts are built up in layers over time, the old patina consists of a single dense layer. This suggests that the early patinas were applied in a single ritual act. S 12 S 13 Weibliche Figur, Djennenké 18. Jahrhundert /, Patina Hamburg, Privatsammlung Female figure, Djennenké 18th century /, patina Hamburg, private collection Schalenträger (Hermaphrodit), Djennenké Jahrhundert / und Eisen New York, Privatsammlung Cup carrier (hermaphrodite), Djennenké 14th 18th century / and iron New York, private collection Reiter, Djennenké Jahrhundert / New York, Privatsammlung Horseman, Djennenké 14th 15th century / New York, private collection S 14 S 15 S 16 S 17 S 18 S 19 S 20 S 21 Zepter mit sitzender männlicher Figur, Dogon oder Bozo Jahrhundert / Kupfer Scepter with male figure, Dogon or Bozo 16th 20th century / Copper Büste mit erhobenem Arm, Djennenké 11. Jahrhundert /, Patina Bust with raised arm, Djennenké 11th century /, patina Männliche Figur, Tombo Jahrhundert / Male figure, Tombo 10th 11th century / Figur mit erhobenen Armen, Djennenké Jahrhundert / New York, Brooklyn Museum Figure with raised arms, Djennenké 14th 19th century / New York, Brooklyn Museum Figur mit erhobenen Armen, Djennenké Jahrhundert / San Francisco, Sammlung Robert T. Wall Family Figure with raised arms, Djennenké 15th 20th century / San Francisco, Robert T. Wall Family Collection Figur mit erhobenen Armen, Djennenké 14. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Djennenké 14th century /, patina Figur (Fragment), Djennenké Jahrhundert / Figure (fragment), Djennenké 16th 20th century / Figur, Niongom Jahrhundert / 12 Kunst- und AusstellungshAlle der BundesrepuBliK deutschland

13 S 22 Figure, Niongom 19th 20th century / Figur, Niongom Jahrhundert /, Patina Deutlich lässt sich der ursprüngliche Ast erkennen, aus dem der Bildschnitzer das Werk gefertigt hat. Astlöcher und strukturen wurden in die Figurengestaltung einbezogen und verleihen dem Stück einen urtümlichen Charakter. Der lang gestreckte Körper mit den eng anliegenden Armen erscheint im Verhältnis zum Kopf zu groß. Die Figur wurde 1935 von zwei französischen Forscherinnen entdeckt. Sie war eingegraben bis zum Hals, umgeben von vier anderen Skulpturen und Schädeln geopferter Tiere. Die Dorfbewohner gaben an, dass sie bei ihrer Ankunft vor Ort die Figur bereits vorgefunden hätten. Nachdem die Wissenschaftlerinnen sie mit bloßen Händen ausgegraben hatten, wurde sie ihnen von den Dogon überlassen. Diese wagten jedoch selbst nicht, die Figur zu berühren. Figure, Niongom 16th 17th century /, patina A characteristic feature of Niongom sculptures is the use of the natural shape of the branch from which the sculptor carves his figure. Knotholes and the structure of the wood are incorporated into the design of the piece and infuse it with a sense of organic ruggedness. The elongated body, its arms pinned to its side, seems too large in relation to the head. The figure was discovered by two French researchers in It was buried up to its neck and surrounded by four other sculptures and the skulls of sacrificial animals. The inhabitants of the village reported that the figure had already been there when they first arrived. After the researchers had dug it up with their bare hands, the villagers gave them leave to keep it, but not one of them dared touch the figure. Was bedeuten die hochgereckten Arme vieler Dogon-Skulpturen? Sind die Figuren im Gebet an die Ahnen dargestellt? Bitten sie um den lebensnotwendigen Regen? Oder folgen sie ästhetischen Konventionen, die lang gestreckte Formen einfach als schön empfinden? Die Fragen bleiben unbeantwortet. Vielleicht spielt sogar ein bisschen von allem in die Darstellungen hinein. Die Skulptur wirkt beinahe abstrakt: Arme und Beine sind gerade noch zu erkennen, das Gesicht ist nahezu unkenntlich. Die Arme sind gelängt und verstärken den senkrecht nach oben strebenden Elan. Trotz oder auf Grund der zurückhaltenden Formen strahlt die Skulptur eine vornehme Würde aus. Figure with raised arms, Tellem 12th 13th century (?) /, patina What is the meaning of the raised arms of so many Dogon sculptures? Are the figures praying to the ancestors? Are they begging for much-needed rain? Or do they simply follow aesthetic conventions that regard elongated forms as particularly beautiful? The questions remain unanswered perhaps there is an element of all three. The sculpture seems almost abstract: arms and legs are just barely recognisable; the face is almost totally obliterated. The elongated arms reinforce the figure s emphatic upward thrust. Despite or perhaps because of the extreme economy of form, the sculpture radiates a sense of solemn dignity. S 26 S 27 Figur mit erhobenen Armen, Tellem, Patina Figure with raised arms, Tellem, patina Figur, Tellem, Patina Paris, Sammlung Guy Ladrière Figure, Tellem, patina Paris, Guy Ladrière Collection S 23 S 24 Figur, Niongom Jahrhundert /, Patina Figure, Niongom 15th 16th century /, patina Figur, Niongom, Patina Antwerpen, Sammlung Su und Jan Calmeyn Figure, Niongom, patina Antwerp, Su and Jan Calmeyn Collection S 28 Figur, Tellem Jahrhundert /, Patina Figure, Tellem 14th 15th century /, patina S 25 Figur mit erhobenen Armen, Tellem Jahrhundert (?) /, Patina S 29 Skulptur mit drei Figuren, Tellem, Patina Paris, Sammlung Jean-Michel Huguenin Sculpture with three figures, Tellem, patina Paris, Jean-Michel Huguenin Collection dogon Weltkulturerbe aus Afrika 13

14 S 30 Weibliche Figur, Patina Double figure, Tellem, patina Female figure, patina S 38 Doppelfigur, Tellem 15. Jahrhundert / Zürich, Rietberg Museum S 31 Figur mit erhobenen Armen, Tellem Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Tellem 15th 16th century /, patina S 39 Double figure, Tellem 15th century / Zurich, Rietberg Museum Doppelfigur mit erhobenen Armen, Tellem 15. Jahrhundert /, Patina Double figure with raised arms, Tellem 15th century /, patina S 32 S 33 Anthropomorphe Figur, Tellem, Patina Anthropomorphic figure, Tellem, patina Figur mit erhobenen Armen, Tellem New York, Sammlung Hermes Trust UK (courtesy Francesco Pellizzi) Figure with raised arms, Tellem New York, Hermes Trust Collection UK (courtesy Francesco Pellizzi) S 40 S 41 Figur mit erhobenen Armen, Tellem 16. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Tellem 16th century /, patina Figur mit erhobenen Armen, Tellem, Patina Figure with raised arms, Tellem, patina S 34 S 35 S 36 S 37 Figur mit erhobenen Armen, Tellem Figure with raised arms, Tellem Weibliche Figur mit erhobenen Armen, Tellem, Patina Female figure with raised arms, Tellem, patina Figur mit erhobenen Armen, Tellem, Patina Figure with raised arms, Tellem, patina Doppelfigur, Tellem, Patina S 42 S 43 Figur mit erhobenen Armen, Tellem Jahrhundert / New York, Sammlung Hermes Trust UK (courtesy Francesco Pellizzi) Figure with raised arms, Tellem 14th 15th century / New York, Hermes Trust UK Collection (courtesy Francesco Pellizzi) Figur Prä-Tellem 1. Jahrhundert v. Chr. 3. Jahrhundert n. Chr., Patina C-14-Messungen an dieser Skulptur ergaben ein sehr hohes Alter. Dass das so lange überdauern konnte, ist vor allem dem trockenen Klima der Sahelzone zu verdanken. Als Tellem,»wir haben sie gefunden«, bezeichneten die Dogon bei ihrer Ankunft die Bewohner der Falaise von Bandiagara. Archäologische Funde zeigen aber, dass die Tellem nicht die ersten Einwohner des Landes waren. Es wurden Terrakotta-Scherben aus dem 3./2. Jahrhundert v. Chr. geborgen, und einige der ältesten 14 Kunst- und AusstellungshAlle der BundesrepuBliK deutschland

15 Speicherbauten in den Höhlen der Felswand stammen eindeutig nicht von den Tellem. Reste von kohlen an diesen Orten konnten auf das Jahr 540 n. Chr. (+/ 60 Jahre) datiert werden. Figure, Pre-Tellem 1st century BC 3rd century AD /, patina The astonishing age of this sculpture has been determined by C-14 radiocarbon analysis. The preservation of the organic material is largely due to the extremely arid climate of the Sahel. When the Dogon arrived at the Bandiagara Escarpment, the region was not uninhabited. The new settlers named the old inhabitants Tellem we have found them. However, archaeological finds, among them terracotta fragments dating to the 3rd or 2nd century BC, show that the Tellem were not the first people to inhabit the cliffs either. Some of the oldest storehouses in the caves were clearly not built by the Tellem. Remnants of charcoal found in their vicinity can be dated to 540 AD (+/ 60 years). S 44 Figur mit erhobenen Armen, Tellem, Patina Paris, Sammlung Jean-Michel Huguenin Figure with raised arms, Tellem, patina Paris, Jean-Michel Huguenin Collection S 49 S 50 S 51 Mutter mit Kind Ende 18. Jahrhundert /, Patina Mother and child Late 18th century /, patina Kette Necklace Balafon-Spieler, Mandé Jahrhundert /, Patina Balafon-player, Mandé 15th 16th century /, patina S 45 S 46 S 47 S 48 Figur mit erhobenen Armen, Tellem 16. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Tellem 16th century /, patina Weibliche Figur mit erhobenen Armen, Tellem, Patina Female figure with raised arms, Tellem, patina Figur mit erhobenen Armen, Tellem 19. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Tellem 19th century /, patina Figur mit erhobenen Armen, Tellem 14. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Tellem 14th century /, patina S 52 S 53 S 54 S 55 S 56 Hirsestampferin, N duleri Jahrhundert /, Patina Woman pounding millet, N duleri 16th 17th century /, patina Reiter, Mandé 20. Jahrhundert /, Pigmente Horseman, Mandé 20th century /, pigments Reiter, Mandé Vor 1935 / Horseman, Mandé Before 1935 / Reiter New York, Sammlung Laura und James Ross Horseman New York, Laura and James Ross Collection Reiter, Mandé 14. Jahrhundert / Horseman, Mandé 14th century / dogon Weltkulturerbe aus Afrika 15

16 S 57 S 58 S 59 S 60 Reiter auf Krokodil, Mandé Turin, Sammlung F. F. Crocodile rider, Mandé Turin, F. F. Collection Doppelfigur, N duleri Jahrhundert / Double figure, N duleri 16th 20th century / Mutter mit Kind, N duleri New Orleans, The New Orleans Museum of Art Mother and child, N duleri New Orleans, The New Orleans Museum of Art Mutter mit Kind, N duleri 20. Jahrhundert oder früher /, Patina Houston, The Menil Collection Mother and child, N duleri 20th century or earlier /, patina Houston, The Menil Collection S 64 S 65 S 66 S 67 Hirsestampferin, N duleri Jahrhundert / Rom, Sammlung Chantal Dandrieu und Fabrizio Giovagnoni Woman pounding millet, N duleri 16th 17th century / Rome, Chantal Dandrieu and Fabrizio Giovagnoni Collection Sitzende männliche Figur mit Halskette, N duleri Belgien, Privatsammlung Seated male figure with necklace, N duleri Belgium, private collection Reiter, N duleri Jahrhundert /, Patina Horseman, N duleri 16th 17th century /, patina Reiter, N duleri 19. Jahrhundert oder früher /, Eisen Toronto, Art Gallery of Ontario Horseman, N duleri 19th century or earlier /, iron Toronto, Art Gallery of Ontario S 61 S 62 S 63 Schalenträgerin, N duleri Düsseldorf, Archiv Simonis Female cup carrier, N duleri Dusseldorf, Simonis Archive Weibliche Figur, N duleri Jahrhundert /, Patina Female figure, N duleri 17th 18th century /, patina Trommelspieler, Patina, Eisen New Orleans, The New Orleans Museum of Art Drum-player, patina, iron New Orleans, The New Orleans Museum of Art S 68 S 69 Reiter, N duleri Jahrhundert / New York, Privatsammlung Horseman, N duleri 16th 18th century / New York, private collection Pferdepfahl mit toguna-darstellung San Diego, Sammlung Richard und Susan Slesinger Ulevitch Die Spitze dieses Pfahls zeigt eine der wichtigsten Architekturen des Dogon-Dorfes in Miniaturform. Eine toguna ist ein Männerhaus, in dem sich die männlichen Bewohner zum Beraten, Abstimmen oder auch nur zur Unterhaltung zurückziehen können. Togunas bestehen aus Pfeilern, meistens aus gefertigt und mit Schnitzereien verziert, und einem Dach aus Hirsestroh. Einige schöne Exemplare der verzierten Pfeiler sind am Ende des Rundgangs aufgestellt. Ungewöhnlich ist, dass die Miniaturausgabe auf der Spitze des Pfahls rund ist, obwohl togunas traditionell eine viereckige Form aufweisen. Der massive Pfahl diente ursprünglich zum Anbinden der selten anzutreffenden Pferde und muss aus einem vornehmen Haus stammen. 16 Kunst- und AusstellungshAlle der BundesrepuBliK deutschland

17 Hitching post with togu na San Diego, Richard and Susan Slesinger Ulevitch Collection The top of this hitching post is decorated with a miniature version of a togu na, one of the most important buildings in any Dogon village. Open on all four sides, the togu na is a men s hut that provides a shaded place for men to discuss village affairs and to gather socially. A togu na consists of a series of supports usually made of wood and decorated with carvings and a thick roof of millet stalks. Several examples of richly carved supports can be seen at the end of the exhibition. Although togu na were traditionally built on a rectilinear ground plan, the one shown here is round. The post was used to tether a horse, a highly prized and rare commodity among the Dogon, and must therefore have come from a wealthy house. S 70 S 71 S 72 Weibliche Figur, N duleri Meister der schräg stehenden Augen Jahrhundert /, l Female figure, N duleri Master of the slanting eyes 17th 18th century /, metal Weibliche Figur, N duleri Meister der schräg stehenden Augen Jahrhundert /, Patina Belgien, Privatsammlung Female figure, N duleri Master of the slanting eyes 17th 18th century /, patina Belgium, private collection Männliche Figur auf einem Hocker, Tintam Jahrhundert /, Patina, Eisen Leider wissen wir nichts über den ursprünglichen Aufstellungsort dieser imposanten Figur. Allgemein wird angenommen, dass es sich bei diesen Sitzfiguren um Ahnenporträts handelt, die das Gedenken an bedeutende Verstorbene wachhalten. Der Mann sitzt breitbeinig auf einem großen Hocker und hält in seinen Händen ein Schlaginstrument. Die Sitz- und Standfläche des Hockers können symbolisch als Himmel und Erde verstanden werden, die über die Stuhlbeine miteinander verbunden sind. So erklären sich auch die geschnitzten Eidechsen, die in der Mythologie der Dogon als Vermittler zwischen den beiden Sphären auftauchen. Einige Forscher glauben, dass es sich bei dem Dargestellten um einen Priester handeln muss. Male figure seated on a stool, Tintam 16th 20th century /, patina, iron Unfortunately we know nothing about the original location of this imposing figure. It is generally assumed that these seated figures are ancestor portraits that commemorate important forefathers. The man is seated on a large stool, his legs apart, a percussion instrument in his hands. The seat and base of the stool can be interpreted as symbolic representations of heaven and earth, connected by means of the chair legs. This would also explain the carved lizards which, according to Dogon mythology, mediate between the two realms. Some scholars believe the figure to be a priest. S 73 S 74 Figur mit Karyatiden, Patina, Kaolin Seattle, The Seattle Art Museum Figure with caryatides, patina, kaolin Seattle, The Seattle Art Museum Schalenträgerin, Tintam Meister der roten Maternitas (?) Jahrhundert /, rote Patina, Ocker Zürich, Rietberg Museum Diese Figur und die benachbarte Mutter mit Kind aus dem Pariser Musée du Quai Branly stammen zweifelsohne von derselben Hand. Der Künstler, der die Werke vor gut 600 Jahren schuf, trägt seinen Notnamen nach der Pariser Skulptur. Beide Attribute der Schalenträgerin, die Wasserschale und der Hirsestampfer, gehören in die weibliche Arbeitswelt. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser sowie die Fürsorge um die Kinder: Der Meister resümiert in seinen Werken die vornehmsten Aufgaben der Dogon-Frau. Die intensive rote Färbung der Figuren aus dem Dorf Tintam ist auf Ablagerungen des eisenhaltigen Lateritgesteins der Umgebung zurückzuführen. Woman carrying a bowl on her head, Tintam Master of the red maternity (?) 13th 14th century /, red patina, ochre Zurich, Rietberg Museum This figure and the Mother and child from the Musée du Quai Branly in Paris next to it were undoubtedly carved by the same hand. The unknown artist who created these works some 600 years ago is named for the Paris sculpture. The bowl and the millet pounder are items of daily use for Dogon women, whose duties include fetching water, the preparation of food and the care of children. The two works by the sculptor therefore encapsulate the foremost duties of any Dogon woman. The intense red that characterises sculptures from Tintam Village is due to deposits of the iron-rich lateritic soils of the area. S 75 S 76 Weibliche Figur mit erhobenen Armen, Tintam Jahrhundert /, rote Patina, Ocker Zürich, Rietberg Museum Female figure with raised arms, Tintam 14th 15th century /, red patina, ochre Zurich, Rietberg Museum Mutter mit Kind (Maternitas), Tintam Meister der roten Maternitas 14. Jahrhundert /, rote Patina, Pigmente Mother and child (maternity), Tintam Master of the red maternity 14th century /, red patina, pigments dogon Weltkulturerbe aus Afrika 17

18 S 77 S 78 S 79 S 80 S 81 S 82 S 83 S 84 Schalentragende Mutter mit Kind, Tintam Mother carrying a bowl, Tintam Mutter mit Zwillingen, Tintam Köln, Sammlung Rumpf Mother and twins, Tintam Cologne, Rumpf Collection Kniende Figur, Tintam Ende 18. Jahrhundert / Frankreich, Privatsammlung Kneeling figure, Tintam Late 18th century / France, private collection Weibliche Figur 18. Jahrhundert / Frankreich, Privatsammlung Female figure 18th century / France, private collection Männliche Figur mit erhobenen Armen, Tintam 16. Jahrhundert (?) /, Patina Bloomington, Indiana University Museum Male figure with raised arms, Tintam 16th century (?) /, patina Bloomington, Indiana University Museum Figur mit erhobenen Armen, Tintam Jahrhundert / Figure with raised arms, Tintam 15th 17th century / Paar, Tellem 17. Jahrhundert /, Patina Couple, Tellem 17th century /, patina Zwei anthropomorphe Figuren, Tellem, Patina Two anthropomorphic figures, Tellem, patina S 86 S 87 S 88 S 89 S 90 S 91 S 92 Figure with raised arms, patina Weibliche Figur, Patina Female figure, patina Schloss in Form einer weiblichen Figur Jahrhundert /, Eisen Lock in the shape of a female figure 19th 20th century /, iron Figur mit erhobenen Armen, Tellem Jahrhundert / Norwich, Sainsbury Collection University of East Anglia Figure with raised arms, Tellem 15th 16th century / Norwich, Sainsbury Collection University of East Anglia Paar mit erhobenen Armen, Tellem Jahrhundert /, Patina Couple with raised arms, Tellem 13th 14th century /, patina Anthropomorphe Figur, Patina Anthropomorphic figure, patina Mutter mit Kind, N duleri Jahrhundert / Mother and child, N duleri 16th 20th century / Mutter mit Kind, Tintam Düsseldorf, Archiv Simonis Mother and child, Tintam Dusseldorf, Simonis Archive S 85 Figur mit erhobenen Armen, Patina S 93 Sitzendes Paar, Bombou-Tegou 19. Jahrhundert oder früher /, Pigmente, l Toronto, Art Gallery of Ontario 18 Kunst- und AusstellungshAlle der BundesrepuBliK deutschland

19 Seated couple, Bombou-Tegou 19th century or earlier /, pigments, metal Toronto, Art Gallery of Ontario Female figure holding a calabash, Bombou-Toro 20th century or earlier /, patina, iron Houston, The Menil Collection S 94 Paar, Bombou-Toro Jahrhundert / Zürich, Rietberg Museum Couple, Bombou-Toro 18th 19th century / Zurich, Rietberg Museum S 99 Figur, Bombou-Toro Jahrhundert / New York, Privatsammlung Figure, Bombou-Toro 17th 18th century / New York, private collection S 95 S 96 Maternitas, Bombou-Toro Werkstatt des Meisters von Ogol (?) Jahrhundert /, Patina New York, Privatsammlung Maternity, Bombou-Toro Workshop of the Master of Ogol (?) 17th 18th century /, patina New York, private collection Weibliche Figur, Bombou-Toro Jahrhundert /, Patina New York, Sammlung Laura und James Ross Die sitzende Figur ist ein Paradebeispiel für die abstrakte Formensprache vieler Dogon-Skulpturen. Alle Körperteile sind verfremdet oder in geometrische Formen aufgelöst. Besonders typisch sind die pfeilförmige Nase und die spitzen Brüste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgte afrikanische Kunst für großes Aufsehen in Europa. Picasso und viele seiner Künstlerkollegen fühlten sich durch die Arbeiten inspiriert und übertrugen die ästhetischen Ideen in ihre eigenen Werke. Einer dieser begeisterten Künstler war Jacob Epstein ( ), in dessen Sammlung sich die Figur einst befand. Bereits vor dem ersten Weltkrieg schuf Epstein Zeichnungen, die sich auf Dogon-Werke zurückführen lassen. Female figure, Bombou-Toro 15th 17th century /, patina New York, Laura and James Ross Collection This seated figure is a prime example of the abstract formal language of many Dogon sculptures. All parts of the body are rigorously stylised or reduced to simple geometric shapes. The arrow-shaped nose and pointed breasts are typical of the Bombou-Toro style. At the beginning of the 20th century African art excited the imagination of Europe. Picasso and many of his artist colleagues felt inspired and channelled the aesthetic of African pieces into their own work. One of these early Africa enthusiasts was Jacob Epstein ( ) who once owned this sculpture. Before the First World War he produced several drawings that can be traced back to Dogon sculptures. S 97 S 98 Weibliche Figur, eine Pfeife haltend, Bombou-Toro 18. Jahrhundert / New York, Privatsammlung Female figure holding a pipe, Bombou-Toro 18th century / New York, private collection Weibliche Figur, eine Kalebasse haltend, Bombou- Toro 20. Jahrhundert oder früher /, Patina, Eisen Houston, The Menil Collection S 100 S 101 S 102 S 103 S 104 S 105 Weibliche Figur Anfang 20. Jahrhundert / Houston, The Museum of Fine Arts Female figure Early 20th century / Houston, The Museum of Fine Arts Pferd und Reiter, Bombou-Toro Frankreich, Sammlung Luc Franzoni Horse and horseman, Bombou-Toro France, Luc Franzoni Collection Sitzende Figur, die Hände vor die Augen haltend, Kambari, Patina Hamburg, Privatsammlung Seated figure holding hands to eyes, Kambari, patina Hamburg, private collection Figur, die Hände vor das Gesicht haltend, Kambari Düsseldorf, Archiv Simonis Figure holding hands to face, Kambari Dusseldorf, Simonis Archive Sitzende Figur, die Hände vor die Augen haltend, Kambari Jahrhundert /, Patina New York, Privatsammlung Seated figure holding hands to eyes, Kambari 18th 19th century /, patina New York, private collection Sitzende Figur, die Hände vor die Augen haltend, Kambari, Patina Belgien, Privatsammlung Seated figure holding hands to eyes, Kambari, patina Belgium, private collection dogon Weltkulturerbe aus Afrika 19

20 S 106 S 107 S 108 Sitzende Figur, Kambari 19. Jahrhundert /, Patina Seated figure, Kambari 19th century /, patina Sitzende Figur, die Wangen auf die Hände stützend, Kambari, Patina Seated figure holding hands to cheeks, Kambari, patina Sitzende Figur, die Hände vor die Augen haltend, Kambari Seated figure holding hands to eyes, Kambari S 114 S 115 Couple 19th 20th century /, patina Figurenpaar Vor 1905 Couple Before 1905 Altarfigur mit fünf Gesichtern, Bombou-Toro 18. Jahrhundert /, Patina Altar figure with five faces, Bombou-Toro 18th century / S 109 S 110 S 111 S 112 S 113 Figur mit erhobenen Armen, Komakan, Patina Figure with raised arms, Komakan, patina Figur mit erhobenen Armen, Komakan Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Komakan 15th 17th century /, patina Figur mit erhobenen Armen, Komakan 16. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Komakan 16th century /, patina Figur mit erhobenen Armen, Komakan 16. Jahrhundert /, Patina Figure with raised arms, Komakan 16th century /, patina Figurenpaar Jahrhundert /, Patina S 116 S 117 S 118 S 119 Doppelfigur, Bombou-Toro, Patina New Orleans, The New Orleans Museum of Art Double figure, Bombou-Toro, patina New Orleans, The New Orleans Museum of Art Altarfigur, Bombou-Toro 20. Jahrhundert /, Patina Houston, The Menil Collection Altar figure, Bombou-Toro 20th century /, patina Houston, The Menil Collection Stab mit anthropomorpher Figur, Bombou-Toro Köln, Sammlung Rumpf Rod with anthropomorphic figure, Bombou-Toro Cologne, Rumpf Collection Weibliche Figur, Bombou-Toro Meister von Ogol 18. Jahrhundert / Female figure, Bombou-Toro Master of Ogol 18th century /

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