Rückkehr aus der Globalisierung?

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2 Jörg Dürrschmidt Rückkehr aus der Globalisierung? Der Heimkehrer als Sozialfigur der Moderne Hamburger Edition

3 Hamburger Edition HIS Verlagsges. mbh Mittelweg Hamburg E-Book 2013 by Hamburger Edition E-Book-Umsetzung: Dörlemann Satz, Lemförde ISBN der Printausgabe 2013 by Hamburger Edition Verlag des Hamburger Instituts für Sozialforschung Umschlaggestaltung: Wilfried Gandras Typografie und Herstellung: Jan und Elke Enns Satz aus der Garamond von Dörlemann Satz, Lemförde

4 Inhalt Späte Reise und Heimkehr: eine Einleitung 7 1 Westwärts gehen 21 Noch mal: späte Reise 23 Individualisierung ist nicht gleich Individualisierung oder: Das erste Au-pair der DDR 31 Schweres Gepäck oder: Einmal New York und zurück 41 Zeitfenster und Möglichkeitsräume 49 2 Die lebensweltliche Dynamik der Heimkehr: drei Fallstudien zur»späten Reise«55 Fallauswahl und analytischer Zugriff 57 Der Bilanz- oder Gelegenheitsheimkehrer 67 Aufbruch oder: Die Horizontalisierung des Leistungsprinzips 67 Umkehr oder: Die lebensweltliche Entzauberung des Globalen 75 Reembedding oder: Wie die Welt ins Lokale kommt 81 Die Wurzelheimkehrerin 101 Aufbruch oder: Ausbruch ins Weite 101 Umkehr oder: Ins Weite schrumpfen 108 Reembedding oder: Leben (wieder) lernen 125 Der Schlüsselheimkehrer 142 Aufbruch oder: Ermutigung zur Eigentätigkeit 142 Umkehr oder: Wandern im Echolot 154 Reembedding oder: Alles hat seinen Preis 164 Drei Formen erschütterten Daseins Über die Unmöglichkeit der Rückkehr und die Notwendigkeit der Heimkehr 183 Heimatsehnsucht und Nostalgie 185 Heimat in Bewegung und Verortungen als Balance 206 Die diskrepanten Kosmopolitanismen der Heimkehr Ausblicke 241 Die Heimkehr als Signatur eines Stimmungswandels im Global Age 243 Soziale Ontologien in Bewegung 257 Brüchige Bindungen 273 Schluss 285 Literaturverzeichnis 289 Danksagung 303 Zum Autor 304

5 Späte Reise und Heimkehr: eine Einleitung»Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum«1 so hat ein Weltreisender des 20. Jahrhunderts einmal auf den Punkt gebracht, was für ein oder gar das Credo der westlichen Moderne stehen könnte, im Großen wie im Kleinen:»Selbstverwirklichung im Durchwandern der Welt«. 2 In der»verabredung mit der Fremde«3 meinte der moderne Mensch ein besseres Verständnis von sich selbst zu erlangen. Und den dieses Unterfangen in die Tat umsetzenden Einzelnen (Entdeckungsreisenden, Kolonialbeamten, Händlern, Ethnologen, Wissenschaftlern usw.) versprach dieses Projekt Horizonterweiterung, Selbsterkenntnis, Weltgewandtheit. In diesem Sinne war welterfahren nicht derjenige, der den ganzen Globus bereist hatte, sondern jener, dem sich Weltoffenheit in den Habitus eingeschrieben hatte. Hinter diesen hehren Idealen der Selbstformung und Bildung durch das»in-die-große-welt-hinausgehen«steckt immer auch ein Bewährungsgedanke, schwebt immer die Heimkehr als die Einlösung eines grundsätzlichen Bewährungsauftrags vor. Nur vordergründig geht es aus dieser Perspektive bei der»verabredung mit der Fremde«um raumgreifende Eroberung und das Aneinanderreihen von Ortsnamen. Vielmehr steht der»mann von Welt«aus dieser in gewisser Weise privilegierten (die politik-ökonomische Dimension übergehenden) Sicht für lebensweltliche Bewährung in dem durch die Expansivität der Moderne in Gang gesetzten und bis in die heutige Globalisierungsdynamik weiterwirkende Spannungsdynamik zwischen Heimat und Welt, Erwartung und Ernüchterung, Distanzgewinn und Vertrautheitsverlust. Sich diesen Spannungen auszusetzen ist ein Wagnis, das nicht notwendigerweise glücklich endet. Was der Weltreisende des 20. Jahrhunderts aus privilegierter Perspektive heraus formuliert, rührt gleichwohl an allgemeinen lebensweltlichen Be- 1 Pfeisinger,»Aufbruch zu neuen Welten«, S Ebenda. 3 Ebenda, S

6 findlichkeiten, die in unserer heutigen mobilen Gesellschaft, ob wir sie nun als»flüssige«oder»globale«moderne bezeichnen, bis weit in die Alltagsmilieus des Dienstreisenden, Arbeitsmigranten, Austauschstudenten usw. hineinreichen. Was der moderne»weltreisende«noch als privilegierte Erfahrung machen durfte, erfährt der heutige postmoderne»tourist«in den verschiedensten Formen des häppchenweise zurechtgerückten und konsumierten Mobilseins massenhaft. Immer wieder und bis heute geht es um die Balance zur Selbsterhaltung zwischen den Verlockungen der Fremde und dem Schmerz des Zurücklassens, zwischen der Euphorie des Aufbruchs und den Mühen des Unterwegsseins, zwischen Weltvertrautheit und Heimatverlust. Obwohl das In-der-Welt-unterwegs-Sein durch seine Anbindung an die Logik des Massenkonsums und die Logistik der technologischen Reproduzierbarkeit einerseits das Reisen ungeheuer erleichtert hat, hat es andererseits von seiner existenziellen Herausforderung nichts verloren. Nur in den glücklichsten Fällen gelingt es, jenen geistigen und praktischen Ordnungszusammenhang herzustellen, dem es tatsächlich gelingt, die»kleine Welt«des eigenen Milieus und die»große Welt«in Gleichklang zu bringen. Jenen, denen diese Balance gelingt, sagen dann oft, sie sind»angekommen«, was nicht mit unwiderruflicher Ortsbindung zu verwechseln ist, wie uns das Eingangszitat nahelegt. Und dennoch spielt Ortsbindung hier eine wichtige Rolle, insofern sie Alltagroutinen bündelt, Lebensgeschichten stabilisiert und materialisiert, soziale Beziehungen adressierbar macht. Selbstformung und Lebensführung im obigen Sinne sind also undenkbar ohne ein Mindestmaß an Ortsbindung. Doch wo liegt dieses Mindestmaß? Die Frage von»travel and displacement«4 kann als eine der wesentlichen Signaturen der Moderne gesehen werden, die verschiedenste konkrete persönliche Erfahrungen in ein kollektiv geteiltes Narrativ bindet. Wenn Mythen tatsächlich»deutungen und Lösungen basaler Krisenkonstellationen menschlichen Lebens verschlüsseln«, 5 so steht der für die westliche Moderne so zentrale Mythos der»odyssee«in seiner lebensweltlichen Lesart für das Ausbalancieren einer jeden modernen Lebenskonstruktion zwischen der existenzielle Sicherheit versprechenden Vertrautheit der»heimat«einerseits und der mo- 4 Kaplan, Questions of Travel. 5 Oevermann,»Selbsterhaltung oder Sublimierung?«, S

7 ralischen im Sinne einer Verantwortlichkeit zur Selbstverwirklichung Herausforderung der»(welt-)reise«andererseits. 6 Mythen wie die»odyssee«sprechen uns über die Ferne historischer Epochen hinweg an, weil sie»arbeit [ ] am Urstoff der Lebenswelt«7 sind, somit existenzielle Situationen der Lebensführung beleuchten. Die Frage von»auszug und Rückkehr«ist eine solche grundsätzliche Frage der Lebensführung. Vor allem zeigt die»odyssee«, dass der Schlüssel zum prekären Gleichklang von Selbst, Welt und Heimat in dessen letztlich atopischen, also nicht örtlichen Charakter zu suchen ist. Zur Versöhnung kann die Spannung zwischen Selbst, Heimat und Welt nicht kommen, solange sie in der utopischen Glücksverheißung gesucht wird. Sei es, weil man sie an immer wieder anderen Orten sucht, oder aber meint, sie in der naiven, rein örtlich begriffenen Auflösung des Spannungsverhältnisses durch die Rückkehr zum Ausgangspunkt zu finden. Die»Odyssee«zeigt in einer erweiterten Lesart somit die»nichtstillstellbarkeit der Bewährungsdynamik«aus einer räumlichen Logik heraus. Diese muss vielmehr aus der Einsicht in die»endlichkeit des Lebens«bewältigt werden, die dem Leben Prioritäten aufdrängen und das kostbare Gut sozialer Bindungen ins Bewusstsein rücken. So beschleicht Odysseus die Einsicht, dass starke Bindungen wie Liebe und Vaterschaft nicht endlos durch Abwesenheit belastbar sind. Vermittelt wird so die wesentliche Einsicht, dass Heimat kein natürlich gegebener und unverrückbarer Ort ist, sondern der Milieuarbeit bedarf. Letztlich sind es diese Einsichten, die Odysseus trotz weiterer Herausforderungen und weiterer Verheißungen an Genuss und Lust dazu bringen, sich»unter großem Druck auf die Suche nach dem richtigen Weg in die Heimat«8 zu begeben. Der Globalisierungsdiskurs hat diese Aspekte der»weltreise«, also deren letztliche Sinngebung, das heißt Strukturierung, durch die Endlichkeit des je eigenen Lebens einerseits, und die Frage nach der»rekursivität«, oder einfacher formuliert der Wiederanknüpfungskapazität sozialer Beziehungen, mit Fragen technischer Erreichbarkeit und technologischer Überbrückung andererseits weitgehend verstellt. Die Heimatbedürftigkeit der das»eigene Leben«ausmachenden Lebens- 6 Turner,»Cosmopolitan Virtue, Globalization and Patriotism«. 7 Wiersing,»Zum Problem der Lebensführung im altgriechischen Mythos«, S Oevermann,»Selbsterhaltung oder Sublimierung?«, S

8 pläne hatte vor dem Gefühl technologischer Omnipotenz zurückzustehen. Die besondere Rekursivitätsbedürftigkeit starker Bindungen wie etwa derer der Familie hatte vor dem Hintergrund weltweiter quasisimultaner Kommunikation wenig Chance auf Artikulation jenseits des Verdachts, eine nostalgische Agenda zu bedienen. Der aus der postkolonialen und feministischen Perspektive argumentierende Diskurs hat dagegen frühzeitig vehement Stellung bezogen gegen ein unkritisches und das heißt vor allem dekontextualisiertes Zelebrieren von globaler Mobilität als»travel«. 9 Gefragt wurde nach den privilegierten polit-ökonomischen Voraussetzungen westlicher Mobilität und deren Konsequenzen für andere Regionen und Kulturen in Form von unfreiwilligem»displacement«. Die Stoßrichtung dieser Argumentation kulminiert in der so rhetorischen wie entwaffnenden Frage»should we have stayed at home?«. 10 Das Interesse hier assoziiert sich jedoch mehr mit einer anderen Linie dieses Diskurses, der sowohl die Romantisierung des Reisens und Mobilseins als auch die Naturalisierung des Zuhauses und der Heimat in Frage stellt. 11 Die ergänzende Frage wäre also:»how can we be at home again?«weder wird hier den Fantasien grenzenloser Mobilität das Wort geredet, noch den nostalgischen Ideen einer unverrückbaren Heimat nachgehangen. Aufgabe wird sein, Welt und Heimat, Reisen und Zugehörigkeit relational zueinander und in Bewegung zu denken, etwa über die Verknüpfung mit Verantwortung für andere, statt sie als distinkte Daseinsweisen gegeneinander auszuspielen. Aus der diesen Gedankengang zusammenfassenden Gedankenfigur des»uprooting/regrounding«12 folgt die entscheidende Einsicht, dass in den Bedingungen des Losgehens (uprooting) die Möglichkeiten der Heimkehr (regrounding) schon angelegt sind. Beide sind in einer Kontinuitätslogik zu sehen, die nicht rein räumlich stillgestellt werden kann: Die (Arbeit an der) Heimat lässt uns auch im Unterwegssein nicht los, gehört vielmehr zum notwendigen Gepäck, und mit der Rückkehr in einen Ortsbezug ist die Arbeit an der Heimat keineswegs erledigt, sondern geht oftmals erst richtig los. Hier schließt sich der argumentative Kreis zur Erfahrung des»odysseus«. 9 Kaplan, Questions of Travel. 10 Ebenda, S Ahmed u.a.,»introduction: Uprootings/Regroundings«. 12 Ebenda. 10

9 Wenn also in dieser Arbeit von»rückkehr«und»heimkehr«die Rede ist, dann immer in diesem metaphorisch erweiterten Sinn. Es geht nicht primär um das Ankommen an einem Ort als endgültiger Lösung, sondern eher um das Aushalten und Ausbalancieren von widersprüchlichen Handlungsorientierungen und -anforderungen. Der»Heimkehrer«symbolisiert somit die allen modernen Individuen auferlegten Spannungen zwischen Mobilitätsverpflichtung / Sässigkeitsbedürfnis, Weltgewinn / Heimatverlust, Innovationspotenzial / Traditionsbeharrung, Selbstverwirklichung / Solidaritätsverpflichtung, allerdings in einer bestimmten Auflösungsbewegung vom»uprooting«hin zum»regrounding«. Dass hier die Zusammenhangsfigur»uprooting/regrounding«aus der Perspektive des»heimkehrers«betrachtet werden soll, hat in erster Linie analytische Beweggründe. Neben dem»fremden«oder»exilanten«scheint der»heimkehrer«zunächst als die wohl weniger prägnante Symbolisierung der späten Moderne. Dennoch könnte man argumentieren, dass der»heimkehrer«die»flüssige«oder»globalisierende«späte Moderne besser erfasst. Während der»fremde«den räumlichen Aspekt des Andersseins unterstreicht (jemand, der von»draußen«in die Gruppe kommt), unterstreicht der»heimkehrer«den atopischen (nicht örtlichen) Aspekt des Fremdseins. 13 Es geht um eine Verzeitlichung des Fremdseins in dem in Bezug auf die»odyssee«schon angedeuteten Sinne, dass zeitliche Abwesenheit das Problem der»rekursivität«aufwirft. Das Eigene und Vertraute kann durch Abwesenheit entschwinden und das Wiederanknüpfen an vormals vertraute Menschen, Dinge, Handlungsweisen problematisch werden, gerade weil wir uns ja eigentlich nicht»fremd«sein»dürften«. Die»Heimkehr«verschärft also die Problematik des Fremdseins in der heutigen Gesellschaft dahingehend, dass sie tief in die anscheinend eigene Kultur hineinreicht und zudem eine dauerhafte Krise sein kann, insofern Rekursivität immer nur asymptotisch erreicht werden kann, also nie der Ausgangszustand vor dem Losgehen wieder erreicht werden kann. Während der»fremde«also eine kurzzeitige Anomalie von gesellschaftlicher Integration darstellt (der durch Assimilation über kurz oder lang überwunden werden kann), ist der»heimkehrer«der Träger einer grundsätzlichen»weltverschiebung«. 14 Er verweist uns auf den dauerhaft prekären oder fragilen 13 Waldenfels,»Der Fremde und der Heimkehrer«. 14 Ebenda, S

10 Charakter gesellschaftlicher Integration, weil die Figur des Heimkehrers das Fremde im Eigenen aufscheinen lässt und weil sie das Dazugehören als einen rekursiven, also kontinuierlicher Erhaltungsarbeit bedürftigen Prozess verdeutlicht. Zudem sprechen Gründe der Darstellung für den»heimkehrer«als archimedischen Punkt für die Analyse von Dynamiken des»uprooting/regrounding«. Der Heimkehrer als»sozialfigur«im oben beschriebenen Sinne gibt uns einen personalen Idealtypus an die Hand. Das heißt, anders als etwa»heimat«oder»milieu«bündelt der»heimkehrer«nicht nur kollektiv gemachte Lebenserfahrungen und -einschnitte, sondern drängt in seiner Eigendynamik in erzählbare Geschichten und Szenarien. So assoziieren wir mit dem»heimkehrer«intuitiv gesellschaftliche Erfahrung»in Bewegung«, etwa das Zusammenkommen der Familie zu Weihnachten, oder aber tief im kollektiven Gedächtnis verankerte mythologisierte Bewegungsmuster wie die schon erwähnte»odyssee«. Dies prädestiniert die Sozialfigur des Heimkehrers für eine der Ethnografie in Bewegung. Ein kurzer Blick über die Gegenwartsgesellschaft zeigt, dass die»heimkehr«hier in den verschiedensten Konstellationen aufscheint, wir es also tatsächlich mit einem in der Alltagswirklichkeit verwobenen, existenziell aufgeladenen Konzept zu tun bekommen. So gibt es mittlerweile einen boomenden»heimkehrtourismus«zwischen amerikanischen Großstädten und Ghana, dessen Küste einst Zentrum des transatlantischen Sklavenhandels war. Viele gutsituierte Afroamerikaner versuchen, hier ihre Wurzeln zu erkunden und sich den Einheimischen als»brüder und Schwestern«zu erkennen zu geben, werden von diesen aber eher als potente Souvenirkäufer gesehen. In der europäischen Nachbarschaft wurde man im polnischen Wahlkampf auf das Stimmen- und Stimmungspotenzial potenzieller und tatsächlicher Heimkehrer aus Großbritannien aufmerksam. Insbesondere der letztlich (wieder)gewählte liberale Kandidat Donald Tusk setzte auf die Affinität zwischen seinem proeuropäischen und auf das urbane Bürgertum ausgerichteten Programm und den weltoffenen und toleranzgewohnten Heimkehrern der sogenannten»generation Europa«. Auch in Deutschland ist das Thema angekommen. Viele hochqualifizierte Deutschtürken nehmen Abschied von»almanya«, um das, was ihnen hier als strukturelle Diskriminierung bei der Jobsuche widerfährt, durch die Heimkehr ins metropolitane Istanbul plötzlich als positives Alleinstellungsmerkmal zu erfahren. Und nicht zuletzt seien die vielen in die Öffentlichkeit drängenden 12

11 regionalen»rückkehragenturen«erwähnt, die vor allem qualifizierte ostdeutsche Arbeitnehmer aus dem»nahen Westen«in die Heimatregion ziehen wollen. Die spezifische»heimkehr«, von der hier weiter berichtet werden soll, um die Dynamiken und Logiken des»uprooting/regrounding«weiter zu erschließen, ist die der vergleichsweise»späten Reise«15 der Ostdeutschen, die nach 1989 in die Welt aufbrachen, um über kurz oder lang in die Heimat zurückzukommen, wobei in diesem Falle ganz besonders prekär ist, was und wo denn diese»heimat«nun ist. Die Entscheidung, Verlaufsformen und Logiken des»regrounding«anhand ostdeutscher Heimkehrtrajekte zu beleuchten, mag zunächst wie engstirnige Nabelschau erscheinen. Als internationale Migrationsbewegung waren sie zu unbedeutend, um hier ein neues Muster zu reklamieren. Selbst für die Ost-West-Wanderungsbewegung waren sie nicht repräsentativ, denn die meisten der ostdeutschen Mobilen zog es in den nahen bundesdeutschen Westen statt die weite Welt. Und doch birgt diese»späte Reise«der ostdeutschen»weltreisenden«analytisches Potenzial. Zum einen, weil sie uns paradigmatisch den plötzlichen Übertritt in die Welt der»global flows«verkörpern. Zwar ist es, mit Dahrendorf 16 gesagt, analytisch nicht ganz korrekt,»freiheit mit Mobilität gleichzusetzen«. Und doch birgt der Diskurs um Mauerfall und Reisefreiheit die soziale Verdichtung des Übergangs von der stickigen Luft beengender Verhältnisse hinaus in die manchmal recht dünne Luft globaler Optionsräume, von der Welt ohne Optionen in die»welt ohne Halt«17. Zum anderen könnte der Fall der ostdeutschen»späten Reise«sich besonders gut eignen, den Umkehrpunkt im»uprooting/regrounding«lebensweltlich zu erfassen. Denn jene Ostdeutschen, die nach 1989 die»späte Reise«antraten, wurden zu einem Zeitpunkt aus der geschlossenen Gesellschaft in die globale Gesellschaft geschleudert, als Realität und Ideologie der»global flows«wohl am intensivsten einander bestärkten und sozial wirksam waren. Sie wurden ziemlich abrupt den Ideologien der Mobilität und der Individualisierung ausgesetzt, ohne zuvor den dafür notwendigen Habitus erworben zu haben. Als Neuankömmlinge in den Arenen der globalen Kultur mussten sie schnell (und manchmal mit viel Lehrgeld) lernen, dass grenzenlose Wahl- 15 Laabs, Späte Reise. 16 Dahrendorf,»Die offene Gesellschaft«, S. 142f. 17 Vgl. Dahrendorf,»Welt ohne Halt«. 13

12 möglichkeiten kein hinreichendes Fundament für eine stabile Identität sind. Anpassung ebenso wenig. Als de facto»pioniermigranten«18 machten sie trotz größter Anstrengung die Erfahrung, dass die Transferabilität von Human- und mehr noch Sozialkapital ihre Grenzen hat. Während sie sofort (im Unterschied zu manch anderen Mittelosteuropäern) den richtigen Pass hatten und somit unbegrenzten Zugriff auf die Welt, fehlte ihnen andererseits der aus Erfahrung erwachsende Habitus des»travelling light«. Das bewegte manchen zur Umkehr. Aber auch dort war nichts mehr, wie es war, und man musste zur Kenntnis nehmen, dass die, die zu Hause geblieben sind, auch eine schwierige Reise in den»nahen Westen«hinter sich gebracht und sich jetzt in der neuen Heimat vielleicht sogar einen Vorsprung erarbeitet hatten. Da sie die intensive Umarbeitung der deutschen und insbesondere ostdeutschen Alltagsgegebenheiten nicht aktiv mitvollzogen hatten, wurde nach Hause zu kommen oftmals eine Erfahrung der Marginalisierung in dem Milieu, das ihnen mal Heimat war. Der ostdeutsche»heimkehrer«kann somit als paradigmatischer Fall für die andauernde Suche nach ontologischer Sicherheit stehen, die Bauman 19 als typisch für die globalisierende Moderne beschreibt. Gezwungen, die zunächst befreiende, dann eher überwältigende, Optionenvielfalt in eine lebbare Alltagsexistenz zu strukturieren, können sie nicht auf eine stabile und selbstverständliche lebensweltliche Ausgangsbasis zurückgreifen, von der diese Aufgabe zu bewältigen wäre. In einer lebensweltlichen Krise wie dieser erscheint die Sogkraft starker Bindungen an Heimat und Familie besonders stark und Rückkehr somit als das Nadelöhr, durch das sich die Relevanzen des Alltags stabil ausrichten lassen. Rückkehr stellt dennoch gerade in diesem Fall keine abschließende Korrekturbewegung im geografischen Raum dar. Vielmehr beginnt erst danach so richtig der andauernde Prozess, das besondere Gut sozialer Rekursivität im Alltag wiederzuerlangen. Auf der Basis halbstrukturierter narrativer Interviews sollen typische Verläufe dieser»kunst der sozialen Wiederanknüpfung«rekonstruiert werden. Statt also wie gewohnt die sozialräumliche Dimension in den Vordergrund zu stellen, soll hier die soziale Zeit als der Kern dessen entschlüsselt werden, was oft so beiläufig wie selbstverständlich mit räumlicher Metaphorik als»reembedding«oder»regrounding«beschrieben wird. 18 Faist,»Transnationale Migration«. 19 Bauman,»Searching for a Centre That Holds«. 14

13 Die ostdeutschen»heimkehrer«sind darüber hinaus möglicherweise ein lebensweltlicher Indikator für einen Stimmungswechsel innerhalb der globalisierten Moderne. Der Heimkehrer steht diesbezüglich für die Einsicht, dass es nicht ausreicht, sich überall auf der Welt mehr oder weniger zu Hause zu wissen, sondern dass es gerade in einer globalisierten Welt auch Orte geben muss, an denen man sich heimisch fühlt, in denen man nicht nur Optionen offenhält, sondern sich auch auf dauerhafte Verbindlichkeiten einlässt. Es könnte sein, dass nach einer Zeit der Hypermobilität sich eine Tendenz zu mehr Bindungsbereitschaft Bahn bricht, erwachsend aus dem Bedürfnis, nicht immer nur»dabei«, sondern auch wieder»mittendrin«zu sein. Damit ist aber genau nicht das»dazwischen«der Transnationalisierung gemeint. Sie befördert vielmehr das»dabeisein«, das sich auf lokale Kontexte nicht gänzlich einlassen muss, daher aber auch nicht»mittendrin«sein kann. Dieser Schwebezustand zwischen mehreren Orten und ihren sozialen Bindungsansprüchen kann einerseits sicher befreiend wirken, aber auf Dauer gesehen auch Orientierungslosigkeit und Ligaturenverlust 20 bedeuten. Demzufolge gab es nach Dahrendorf immer schon ein lebensweltliches Gegensteuern gegen die Expansionseuphorie der ökonomischen Globalisierung. 21 Der (ostdeutsche) Heimkehrer kann somit als Personifizierung des Wandels im Zeitgeist verstanden werden, wie ihn Rosenberg 22 recht provokativ in seinem»nachruf auf die Globalisierungstheorie«beschrieben hat. Während sie in den 90er Jahren vom euphorischen Zeitgeist der»global flows«getragen wurden, frisch befreit von den Zwängen vorgegebener Kollektivität, reflektieren ihre Trajekte nachfolgend die sozialen Kosten und Bürden, die mit diesem Exkurs in die globale Welt einhergehen, und die nachfolgend eine lebensweltliche Reorientierung auf soziale Bindung und Zugehörigkeit induzieren. Man könnte diesen Perspektivenwechsel wohl am besten als Hinwendung auf eine»lebensweltlich nachhaltige Globalisierung«bezeichnen, die ein»diffuses Unbehagen an der überkommunikativen Verfasstheit des Weltsystems«reflektiert und den»übergang vom Ethos der Eroberung zum Ethos des Sichzähmenlassens«zu (be)greifen versucht. 23 Diese Arbeit versucht also ein biografisches Erfassen 20 Dahrendorf,»Welt ohne Halt«, S. 44ff. 21 Ebenda, S Rosenberg,»Globalization Theory«. 23 Sloterdijk, Im Weltinnenraum des Kapitals, S. 27f. 15

14 dieses Zeitgeistwandels, versucht, diesem Stimmungswandel ein lebensweltliches Gesicht zu geben. Und vertraut somit auf die»erkenntniskraft des Fragments«, 24 die immer dann gefragt ist, wenn metatheoretische Großentwürfe eine Gesellschaft im Wandel nur sehr grob erfassen können. Wenn wir auch meinen, dass der ostdeutsche»heimkehrer«von der»späten Reise«den beschriebenen Wandel im Zeitgeist am besten personifiziert, sollen parallele und verwandte Entwicklungen und deren Beobachtung keineswegs außen vor gelassen werden. Im Gegenteil sollen die Beschreibungen und Überlegungen in den Nachbardisziplinen Humangeografie, Sozialanthropologie und Sozialgeschichte sowie Cultural Studies, die weniger Berührungsangst mit der Idee der Heimat hatten und haben, helfen, das Profil der Sozialfigur des»heimkehrers«zu schärfen. Der Diskurs der Migrationssoziologie und der Cultural Studies etwa hatte immer ein waches Auge auf die etwas unterbelichtete»return migration«. Angefangen bei den»birds of passage«der transatlantischen Migration des 19. und 20. Jahrhunderts 25 bis hin zu den vielfältigen Formen realer und imaginierter Formen von»homecomings«innerhalb der Gegenwartsgesellschaft, 26 gab es kontinuierliche Aufmerksamkeit für die verschiedenen Muster des Balancehaltens zwischen»routes and roots«. 27 Aufmerksamkeit gebührt auch den bereits erwähnten Überlegungen zum»regrounding«von Bewegung und Mobilität in konkreten Formen lokaler Intersubjektivität. 28 Inspiration holen wir uns des Weiteren aus den empirisch ausgerichteten Studien in der Transnationalisierungsforschung, die sich aus der faktischen Evidenz der Alltagsbeobachtung zunehmend aufgeschlossen zeigen für die sozialen Kosten transnationaler Lebensentwürfe, 29 und aus den sozialanthropologischen Arbeiten, welche die ungeminderte Bedeutung einer»alltagsterritorialität«betonen, die Anwesenheitsroutinen und lokalisierte Verbindlichkeiten gegenüber anderen verlangt Schlögel, Go East, S Wyman, Round-Trip to America. 26 Long/Oxfeld (Hg.), Coming home?; Markowitz/Stefansson (Hg.), Homecomings. 27 Clifford, Routes; Friedman,»From Roots to Routes«. 28 Glick-Schiller/Çağlar (Hg.), Locating Migration; Ahmed u.a. (Hg.),»Introduction: Uprooting/Regroundings«. 29 Ley,»Transnational Spaces«; Waters,»Flexible families?«; Kennedy,»Making Global Society«. 30 Vgl. Hannerz,»Where We Are«. 16

15 Während also der erneuerte Impuls für eine phänomenologisch und existenziell ausgerichtete Analyse globalen Lebens vor allem aus der Cultural und Social Anthropologie erfolgt ist, 31 hat sich die Soziologie der Globalisierung bisher hingegen schwergetan mit der Idee der»heimat«und der Sozialfigur des»heimkehrers«. Und das, obwohl mit Schütz Klassiker 32 eine einsichtsvolle Vorlage bereitliegt. Die hier vorzutragenden Überlegungen verstehen sich als ein Versuch, den»heimkehrer«für die phänomenologische Rejustierung des soziologischen Globalisierungsdiskurses in Anschlag zu bringen, der in eine merkwürdige Schieflage geraten ist. Er ist»pop culture«33 und»unabgegoltene intellektuelle Herausforderung zugleich«. 34 Die Rhetorik der»global flows«, wie sie sich im Mainstream der Globalisierungsdiskussion festgesetzt hat, betont die Mobilität und Virtualität bestimmter sozialer Praxen, vernachlässigt dagegen aber die im wahrsten Sinne erdende Kraft lokaler Bezüge im Kontext anderer, stärker auf Körperlichkeit und Rekursivität bezogener Alltagsvollzüge. James 35 hat dies treffend als den diskursiven Siegeszug eines»disembodied globalism«bezeichnet, in dem die soziale Welt in eine Zirkulation abstrakter Ströme von Information, Symbolik und Gütern aufgelöst und der soziale Akteur auf seine Eigenschaft als passiver Konsument und Rezipient dieser Ströme reduziert wird. Dieser dominanten Sichtweise auf Globalisierung haftet etwas Künstliches, um nicht zu sagen Elitäres an. Die unbeschwerte Teilhabe an einer»cut and mix culture«36 der globalen Ströme mag durchaus der Lebenserfahrung einer bestimmten globalen Elite entsprechen, die ihr Leben jenseits einer bestimmten Mobilitätsschwelle im Modus des»travelling light«und der Weltzugewandtheit über den guten»geschmack«lebt. Unterhalb dieser Schwelle ist das Leben nicht nur durch globalisierte Optionsräume gekennzeichnet, sondern auch durch die Zwänge, welche die Teilhabe an lokalisiertem Alltag mit sich bringt. Darüber hinaus aber kommt hier eine andere Schwachstelle der soziologischen Globalisierungsdiskussion zum Vorschein: ihre Über- 31 Escobar,»Culture sits on places«; Hannerz,»Where We Are«; Friedman,»Global Systems«. 32 Schütz,»Der Heimkehrer«. 33 Albrow,»The Global Shift«, S Berking,»Raumtheoretische Paradoxien«, S James,»Arguing Globalizations«. 36 Friedman,»From Roots to Routes«. 17

16 betonung von Raum und Option gegenüber Zeit und Obligation. Die Welt der Ströme und Flüsse ist nicht nur abstrakt, sondern auch zeitlos, sie vergisst, dass Globalisierung auch etwas mit dem spezifisch menschlichen In-der-Welt-Sein zu tun hat. Das bedeutet, dass die neuen Horizonte des auch Anders-sein-Könnens, die sich aufgetan haben, vor jeder konsumtiven Wahl immer schon einen Sinn durch die Nichtumkehrbarkeit unseres Lebens bekommen. 37 Aus der Sicht des»flow speak«hingegen erscheint es, als könne man das Problem existenziell gerichteten Wahlzwangs und der Verantwortung für das eigene Leben durch technologisierte Omnipräsenz aufheben. Immer in Kontakt, immer erreichbar, niemals die Bürden von Abwesenheit, Verlust und Abschied tragen müssen so etwa stellt man sich das globalisierte Ich vor. Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen heißt jedoch auch, Verantwortung für die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen für sich und vor allem andere zu übernehmen, präsent zu sein im Hier und Jetzt für die Konsequenzen des eigenen Handelns, meint also, sich auf alltäglich gelebte Zugehörigkeit einzulassen. Der Globus oder die Welt der»global flows«können diese Zugehörigkeit nur in sehr eingeschränktem Maße vermitteln. Eher schon eine Alltagswelt, die offen ist zur Welt. Für eine soziologische Theorie der Globalisierung bedeutet dies, die Alltagsphänomenologie der Globalisierung wieder stärker in den Blick zu nehmen und Überlegungen zu Heimat und Zugehörigkeit im Zeitalter der Globalisierung nicht umstandslos dem»nostalgischen Paradigma«zu überantworten. 38 Nachdem die ersten Runden des Nachdenkens über Globalisierung (verständlicherweise) die Ausbettungstendenz favorisiert hatten, scheint es an der Zeit, die Wiedereinbettungstendenzen im ursprünglichen Globalisierungsansatz 39 programmatisch ernster zu nehmen. Dazu bedarf es auch einer stärkeren Differenzierung zwischen Nostalgie und Heimatsehnsucht. Um es pointiert zu sagen: Was die Soziologie der Globalisierung braucht, ist nicht eine weitere theorieimmanente Kritik des nostalgischen Paradigmas vor dem Hintergrund einer durch die Konsumkultur weltweit institutionalisierten Nostalgie für Ortsgeschichte und Brauchtum, 40 sondern eine gegenwartsbezogene Weiterentwicklung der»ethnography of 37 Bauman,»Searching for a centre that holds«. 38 Robertson, Globalization: Social Theory, S Giddens, The Consequences of Modernity. 40 Vgl. Robertson, Globalization: Social Theory, S

17 homesickness«, 41 die die tatsächlich gelebten Verknüpfungen von Globalität, Lokalität, Alltag und Zugehörigkeit erforscht. Eine solche Lesart des»heimkehrers«und der»heimkehr«könnte somit ein Beitrag für das von Berking 42 formulierte Forschungsprogramm zur ausstehenden Einlösung des intellektuellen Versprechens des Globalisierungsansatzes sein. Das betrifft zum einen die empirisch grundierte Analyse eines angeblich»radikal anderen Status des In-der-Welt-Seins«43. Der Heimkehrer steht hier nicht für das Schrumpfen der Welt auf einen elektronisch vernetzten einzigen Ort, sondern für die durch Migration entstehenden unhintergehbaren lebensweltlichen»weltverschiebungen«im Innern der Gesellschaft, die das weniger zelebrierte Komplementär der auswärtsgerichteten Horizonterweiterung ist. Der Heimkehrer gibt zum zweiten Antworten auf»die Frage nach der Macht des Lokalen in einer Welt ohne Grenzen«, 44 indem er auf die lebensweltliche Gravitationskraft der Alltagsterritorialität und der starken sozialen Bindungen verweist. Er kann des Weiteren hilfreich sein bei der noch immer unzureichend geklärten Beziehung zwischen dem»gegensatzpaar von global und lokal«. Ganz lapidar gesagt ist der Heimkehrer der offensichtlichste Wegbereiter des Globalen in das Lokale. Und die Art und Weise des lokalen Rekursivitätsmodus, also des Wiederanknüpfungspotenzials zwischen Heimkehrer und Daheimgebliebenen, sagt viel über die Weltoffenheit einer Lokalität. Und letztlich verweist uns der Heimkehrer deutlich auf»die sozialräumliche Beschränkung des Geltungsanspruchs von Wissensbeständen«. 45 Die Logik der Heimkehr steht auch für die Dynamik der Übersetzung, Potenzierung und Abwertung von biografischen und lokalen Wissensbeständen und ihrer nur begrenzten Mobilisierbarkeit. Jedoch wird hier diese Agenda um die existenzielle Dimension ergänzt. Ins Zentrum rücken dann weniger die Fragen nach Raum und Ort lebensweltlicher Globalisierung, sondern die Sinnfrage. Wenn das»in-der-welt-sein«realer Individuen zum Ausgangspunkt der Analyse gemacht wird, dann ist die»gelebte Selektivität«46 der Schlüs- 41 Schwartz, In Defence of Homesickness, S Berking,»Raumtheoretische Paradoxien«. 43 Ebenda, S Ebenda, S Ebenda, S Bude/Dürrschmidt,»What s Wrong with Globalization?«. 19

18 sel zur Analyse der»konkreten Strukturierung der Welt, in der wir leben«um einen ursprünglichen Ansatz der Globalisierungstheorie 47 noch mal in Erinnerung zu rufen.»gelebte Selektivität«bezieht sich auf die einfache und doch grundlegende Einsicht, dass die Unwiederbringlichkeit von Lebenszeit eine Beschränkung gegenüber globaler Multioptionalität einfordert. Es ist in letzter Instanz die Einsicht in die Endlichkeit des köperbezogenen menschlichen Lebenszyklus, die uns zwingt, die uns potenziell offenstehende Vielfalt an Möglichkeiten, Versuchungen oder Herausforderungen in ein lineares Lebenstrajekt zu»verjüngen«. Im Grunde geht es also auch beim Problem eines globalisierten In-der-Welt-Seins um die anthropologische Frage nach der»lebensführung«48. Aus dieser Perspektive scheint es, dass es die sozial-zeitliche Nichtumkehrbarkeit der menschlichen Existenz ist, die auch angesichts sozialräumlicher Globalität den ultimativen Nexus menschlichen Lebens bildet. Globalisierung erweitert unsere Handlungsspielräume, bietet aber keinen Ausweg aus der Einsicht, dass wir nur dieses eine Leben zu leben haben. Genau diese Einsicht ließ Odysseus»unter großem Druck«die Heimreise antreten. 47 Robertson, Globalization: Social Theory. 48 Plessner, Die Stufen des Organischen und der Mensch. 20

19 1 Westwärts gehen

20 Noch mal: späte Reise Die»späte Reise«, von der hier die Rede sein soll, steht unter der Logik einer doppelten Mobilisierung. Versucht man die durch den Fall der Berliner Mauer symbolisierten 1989er Ereignisse auf ihren grundlegenden Nenner zu bringen, so wäre dies der Übergang von der weitgehend»geschlossenen«in die»offene Gesellschaft«. Wenn dieser Übergang auch nicht vordergründig mit räumlicher Öffnung gleichzusetzen ist, sondern zunächst das Erweitern von Optionen der Lebensführung meint, so gibt doch Mobilität den lebensweltlichen Nexus, um diesen Übergang zu fassen. Nur an geografische Mobilität, nicht auch an soziale zu denken, wäre zu einseitig räumlich gedacht. Vielleicht ist der Motivations- und Handlungsspielraum der»späten Reise«so zunächst ganz gut mit dem Spannungsbogen von Reisefreiheit und Realisierungsdruck eingefangen. Zugleich jedoch gerät die offene Gesellschaft selbst unter die Mobilisierungslogik der Globalisierung, die die Optionen nicht nur strukturell offen und steigerungsfähig, sondern räumlich total erscheinen lässt:»die Welt öffnet und verzweigt sich nach vorn in immer neue Möglichkeiten. Der Himmel hängt nicht mehr voller Geigen, sondern voller Optionen.«1 Ins Globale gesteigert ist die Mobilitätslogik der Moderne jetzt total. Was kann man sich da anderes vorstellen, als»unterwegs«zu sein,»dem globalen Marschbefehl folgend«? 2 Nicht immer muss das eine von Euphorie getragene Erfahrung sein. Vielmehr generiert diese Konstellation wohl von vornherein in einer Spannung von Euphorie und auch Ängsten. 3 Schließlich ist man unter»realisierungsdruck«, denn wer will schon»den Anschluss ans Weltgeschehen verpassen, nicht mehr mithalten können«? 4 Jochen Laabs 5 hat diesen Moment des Beginns der»späten Reise«auf sehr treffende Weise bildlich eingefangen. Wir begegnen seinem Held, einem Dresdener Verkehrsingenieur, auf dem Weg zu seinem 1 Gross, Die Multioptionsgesellschaft, S. 215f. 2 Ebenda, S Dahrendorf,»Die offene Gesellschaft«, S Gross, Die Multioptionsgesellschaft, S Laabs, Späte Reise S. 7f. 23

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