Investition in die Zukunft

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1 Kundenzeitschrift der DQS-Gruppe Nr. 69 III / 2012 Investition in die Zukunft Energiemanagement bei Gütermann Einem fertigen Nähfaden sieht man den hohen Energieaufwand, der für seine Produktion nötig ist, auf den ersten Blick nicht an: Rund 3,84 Kilowattstunden fallen an, um einen Faden von Meter Länge herzustellen immerhin so viel, wie eine alte 60-W-Glühbirne bei einer Leuchtdauer von 64 Stunden verbraucht. Für einen Hersteller von Nähfäden ist somit effizientes Arbeiten allein aus wirtschaftlichen Gründen ein Muss, zumal wenn ein nicht unerheblicher Teil der Fertigung im energieteuren Deutschland stattfindet. Gleichzeitig hat die Reduzierung von Schadstoffemissionen im Zuge der Diskussion um den Klimawandel enorm an Bedeutung gewonnen, was für viele Unternehmen durch Nachfragen von Kunden und Lieferanten, aber auch von Seiten der Behörden immer deutlicher spürbar wird. Branchenführer Gütermann hat diese Entwicklung erkannt, ein Energiemanagementsystem nach ISO in seine bestehenden Managementstrukturen integriert und Ende Mai 2012 von der DQS zertifizieren lassen. Die ersten Schritte in diese Richtung wurden bereits vor mehreren Jahren unternommen; damals brachte eine gemeinsam mit der Landesanstalt für Umweltschutz durchgeführte Stoffstromanalyse anhand eines repräsentativen Artikels schon vergleichsweise gute Ergebnisse. Die konsequente Weiterentwicklung zu einer umfassend energieeffizienten Produktion war jedoch nur mit einem ganzheitlichen Ansatz auf der Basis eines zertifizierbaren Energiemanagementsystems (EnMS) zu erreichen. Als mit der Veröffentlichung der deutschen Fassung der neuen Energiemanagementnorm im Jahr 2011 eine geeignete Grundlage zur Verfügung stand, entschloss sich die Geschäftsführung von Gütermann, diesen Schritt nach vorn zu gehen. Inhalt Nr. 69 Gesetzentwurf zum Spitzenausgleich Nachweis der Energieeinsparung künftig mit Glockenlösung? Energiemanagementsysteme aus Sicht der DQS Clevere Audits Mit erweitertem Fokus dem Management neue Erkenntnisse liefern ISO Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen Qualität als Notwendigkeit und Chance Sparkassen-Versicherung Sachsen führt Qualitätsmanagement ein Ein zertifiziertes ISMS reduziert IT-Risiken Technologieunternehmen intelliad macht erste Erfahrungen Food Defense Schutz der Lebensmittelkette DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen

2 2 Nr. 69 Klare Energiepolitik als Basis für Energieziele Dem Beschluss der Geschäftsführung folgte die Suche nach kompetenten Partnern für die Zertifizierung. Die Entscheidung für die DQS erfolgte dabei nicht zuletzt aufgrund der guten Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg. Um die Implementierung des EnMS sorgfältig vorzubereiten und zügig voranzutreiben, wurde ein Energieteam aus Mitarbeitern aller Unternehmensbereiche gebildet; das breit gestreute Know-how konnte so sinnvoll in das Projekt eingebracht werden. Schließlich wurden zusätzlich zwei externe Berater, ausgewählt aufgrund ihrer guten Referenzen und der örtlichen Nähe, hinzugezogen, um das Projektteam zu unterstützen. Als erster inhaltlicher Schritt stand die Verabschiedung der Grundsätze der Energiepolitik von Gütermann auf dem Programm. Die Geschäftsführung hat dazu Folgendes formuliert: Hohe Qualität und Energieeffizienz aller Prozesse und Tätigkeiten bilden die Grundlage für die Zukunftssicherung unseres Unternehmens. Wir setzen bei der Wahrung und Sicherung unserer Qualitätsansprüche bereits zu Beginn der Lieferkette an, indem wir unsere Zulieferer konsequent in unsere Energiepolitik einbinden. Bei der Beschaffung achten wir sowohl auf energieeffiziente Produkte sowie Dienstleistungen. Durch ständige Weiterentwicklung unserer Prozesse sichern wir die kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte, Tätigkeiten und unseres integrierten Managementsystems. Dazu gehört auch, dass wir uns zur kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung verpflichten. Gütermann stellt sicher, dass alle Informationen sowie Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um die strategischen und operativen Ziele insbesondere die energiespezifischen Ziele zu erreichen. Die Einhaltung aller gesetzlichen Forderungen bezüglich Energieeinsatz, Energieverbrauch und Energieeffizienz ist für Gütermann selbstverständlich. Auf der Grundlage der Energiepolitik konnten die energetischen Ziele für die nächsten Jahre festgelegt werden. Hier einige Beispiele: Als kurzfristige Ziele, also noch für 2012, steht die Steigerung der Energieeffizienz in der Fertigung in einem bestimmten Bereich (Hochbau 4) um 5 % auf dem Programm, auch in der Färberei soll mithilfe eines so genannten Färberei- Managementsystems eine Steigerung der Energieeffizienz um 1 % bei Strom und 2 % bei Dampf erreichen werden. Die eingesparte Energie aus insgesamt vier Maßnahmen entspricht dabei dem Energiebedarf von rund 50 Einfamilienhäusern. Als mittelfristiges Ziel gilt die Einsparung von Heizenergie durch Gebäudesanierung und neue Fenster um 20 %. Langfristige Ziele sind u. a. die Optimierung der Wärmerückgewinnung und die weitere konsequente Verbesserung der Produktionsprozesse. Viele Einzelmaßnahmen Nach der Festlegung der energetischen Ziele fanden zwei- bis dreimal wöchentlich Projektsitzungen statt. In einer der ersten Projektsitzungen erfolgte die Definition der zu untersuchenden Bereiche. Für die Ermittlung der Deltas aus dem Voraudit zum Systemaudit stand Dr. Eric Werner-Korall von der DQS zur Verfügung. Aufgrund des Voraudits wurden die Deltas innerhalb des Projektteams festgelegt und ein Datenerhebungsbogen ins Leben gerufen, mit dem sämtliche Daten gesammelt und erfasst wurden. Aus diesen Daten (Relation Energieeinsatz zu Fertigungsmenge je Stufe für Strom, Erstellung Lagepläne für Abwasser / Wasser, Strom und Druckluft und Dampf) ergaben sich die Aufgaben für die einzelnen Mitglieder des Projektteams. Es folgte die konkrete Festlegung der Energieleistungskennzahlen (EnPIs) und die sukzessive Ergänzung der Liste aller Energieträger. Auf dem Programm stand schließlich noch die eingehende Überprüfung und Überführung des bereits bestehenden QM-Handbuchs für unsere seit Jahren bestehenden Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO / TS in ein IMS-Handbuch, das auch die Belange des EnMS berücksichtigt. Die Vorbereitungen zur Einführung und Zertifizierung des EnMS waren von zahlreichen unternehmensspezifischen Einzelmaßnahmen geprägt, die allesamt sinnvolle Daten und Zahlen als Vergleichswerte ermöglichten, wie z. B. eine Analyse der Verteilung der Dampf-, Wasser-, Abwasser-, Strom- und Druckluftmengen in den einzelnen Gebäuden für die Produktionsstufen Spinnerei / Zwirnerei, Färberei, Wickelei und das Fertigwarenlager. Eine gute Investition Auf dem Weg zu einem funktionierenden EnMS gab es durchaus auch Hürden zu überwinden. So war beispielsweise die Zuordnung der einzelnen Energieträger zu den jeweiligen Produktionsstufen keine leichte Aufgabe. Der Erfolg stellte sich hier erst durch eine gezielte Nachrüstung der erforderlichen Messmittel ein. Eine weitere große Herausforderung war die Erstellung der Liste der EnPIs. Dazu wurden zunächst die Energieträger festgestellt und deren einzelne Verbräuche und Kosten für die letzten drei Jahre ermittelt, inkl. CO 2 -Verbrauch in Tonnen. Hieraus ergaben sich die ersten Bewertungen, da die Betrachtung der letzten drei Jahre zugrunde lag (z. B. Bewertung Strom = 100 % Wasserkraft = 0 Tonnen CO 2 ). Es folgte die Ermittlung des Anteils der Energieträger am Gesamtverbrauch, woraus sich bereits im Vorfeld eine Gewichtung für die Energieeinsparungen herauskristallisierte. Daraus konnte die Definitionen der Mess-Systeme und deren Genauigkeit abgeleitet werden. An dieser Stelle zeigte sich die gute Teamarbeit, da der Aufwand für das Sammeln der enormen Datenmenge zeitsparend im Team aufgeteilt wurde. DQS GmbH

3 Editorial Nr Die manchmal recht mühevollen und aufwändigen Aktionen zur Implementierung des EnMS haben sich als Investition in die Zukunft jedenfalls gelohnt, denn der Nutzen liegt auf der Hand: Die transparenteren und konkreteren Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Leistung erleichtern alle Investitionsentscheidungen, da sie nun auf sicheren Zahlen, Daten und Fakten basieren. Der Nachhaltigkeitsgedanke hinter dem EnMS dient als Marketinginstrument und hilft, die Marktposition gegenüber den Kunden im Sinn eines Imagegewinns zu stärken. Gleichzeitig werden durch das gelebte Energiemanagement auch die Lieferanten eingebunden. Ein vorläufiges Fazit zum Projekt lautet bei Clemens Schneider, dem Energiemanagementbeauftragten der Gütermann GmbH, so: Die Implementierung eines EnMS nach der neuen Energiemanagementnorm ISO ist für uns als vollstufiger Nähfadenhersteller ein wichtiger Baustein zur Sicherung unseres Produktionsstandortes in Deutschland. Denn wir haben mit unserem EnMS nicht nur alle energierelevanten Prozesse analysiert, sondern auf dem Weg zur Zertifizierung gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern von der DQS auch die schlummernden Energieeinsparpotentiale gehoben und die werden wir nun wirksam umsetzen. So erreichen wir dreierlei: die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz, einen reduzierten CO 2 -Ausstoß und die daraus resultierenden Steuervorteile und Subventionen. Clemens Schneider Energiemanagementbeauftragter Gütermann GmbH Gutach im Breisgau Gütermann ist seit seiner Gründung im Jahr 1864 ein reines Familienunternehmen. Es steht seit jeher für Internationalität und Weltoffenheit und setzt dabei auf langfristige Kundenbeziehungen auf der Basis gegenseitiger Partnerschaft. Der Hauptsitz mit großem Produktionsstandort befindet sich in Gutach-Breisgau; weitere Produktionsstandorte unterhält Gütermann in Spanien, Mexiko und Indien. Mit Tochtergesellschaften und Repräsentanzen ist das Unternehmen in über 80 Ländern vertreten wurde Gütermann zunächst nach ISO 9002 zertifziert, 1997 wurde das Zertifikat gemäß ISO 9001 erweitert und bis heute aufrechterhalten. Nach der Übernahme des vorrangig technisch orientierten Nähfadenherstellers Zwicky im Jahr 2000 erfolgte die Zertifizierung nach ISO / TS für die Automobilkunden. Seit 2012 schließlich ist das Unternehmen auch nach ISO zertifiziert. Desweiteren verfügt Gütermann über ein branchenspezifisches Zertifikat nach Öko-Tex Standard 100, das für eine breit gefächerte Produktpalette und Verarbeitungsstufen der textilen Wertschöpfungskette gilt und Schadstoffarmut und Unbedenklichkeit bescheinigt. Der Aufhänger klang gut: Bald können Rebsorten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon auch in unseren Breiten Erfolge feiern. So hieß es sinngemäß in einer Ausgabe der Frankfurter Rundschau von Ende September dieses Jahres. Im nächsten Satz folgte jedoch die Ernüchterung: Da musste sich nämlich der Riesling auf einmal vorsehen, dass es ihm nicht irgendwann zu warm wird bei uns. Wir stecken mittendrin in der Klimaänderung, und wir sind alle davon betroffen; dass Weinfreunde ihre Trinkgewohnheiten ändern müssten, wäre noch die kleinste Folge. Tatenlos muss man der Entwicklung allerdings nicht gegenüberstehen. Seit letztem Jahr liegt mit der Norm ISO ein Regelwerk vor, das die Basis für ein Energiemanagementsystem für Unternehmen jeder Größe und Branche liefert und auf diese Weise energieeffizientes Wirtschaften unterstützt. Einer unserer Kunden, die Gütermann GmbH aus Gutach, hat ein solches EnMS eingeführt und dessen Nutzen kurz aber treffend auf den Punkt gebracht: Energieeffizienz, CO 2 -Reduktion und Steuervorteile (s. nebenstehender Bericht). Das ist, wie ich finde, ganz schön viel. Apropos Einführung und Pflege von Managementsystemen: Ein Thema sorgt dabei immer wieder für Unbehagen, nämlich wenn es an die Durchführung von Internen Audits geht. Auf den Seiten 6 bis 9 dieses Heftes beleuchten wir deshalb etwas ausführlicher die Themen Interviewtechniken und Audits mit Benchmark. Gleichzeitig starten wir mit dem Artikel von Frank Graichen eine neue Serie zu diesem Themenkomplex, deren einzelne Folgen sich mit Techniken und Methoden der Auditplanung, der Auditdurchführung und der Auditnachbereitung befassen. Schließlich möchte ich Ihnen auch noch eine interne Nachricht überbringen: Zum 1. September 2012 hat man mir die Aufgabe des Geschäftsführers der DQS GmbH übertragen. Michael Drechsel wird uns in seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer der DQS GmbH und der DQS Holding noch bis Anfang 2013 begleiten. Danach wird er sich auf seine Aufgaben in der Geschäftsführung der DQS UL Gruppe konzentrieren das starke internationale Wachstum der Gruppe und die damit verbundenen Forderungen an unser eigenes Managementsystem bedürfen seiner Erfahrung und Expertise in vollem Umfang. Die DQS ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert ein marktprägendes Unternehmen, das sich dank einer umsichtigen Führung und seiner konsequenten Werteorientierung auch in Zeiten eines Preis- und Verdrängungswettbewerbs behaupten kann. Ich sehe meine Aufgabe darin, die erfolgreiche DQS-Tradition als international tätiger Vollsortimenter fortzusetzen. Dabei werde ich unser Profil als Spezialist für Audits und Aufgabenstellungen rund um das Audit weiter schärfen. Götz Blechschmidt Geschäftsführer DQS GmbH

4 4 Nr. 69 Gesetzentwurf zum Spitzenausgleich Nachweis der Energieeinsparung künftig mit Glockenlösung? Am 1. August 2012 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes beschlossen. Der Gesetzentwurf enthält die Nachfolgeregelung für den sogenannten Spitzenausgleich für einen Zeitraum von weiteren zehn Jahren ab dem 1. Januar Dieser Gesetzentwurf enthält für Unternehmen aus dem Segment des produzierenden Gewerbes der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ) 2003 Entlastungen für die Energiesteuer nach 55 Energiesteuergesetz (EnergieStG) und die Stromsteuer nach 10 Stromsteuergesetz (StromStG). Für die Jahre 2013 und 2014 wird der neue Spitzenausgleich nur gewährt, wenn die Unternehmen über die bisherigen Voraussetzungen hinaus bereits mit der Einführung von einem Energiemanagementsystem (EnMS) nach ISO im jeweils beantragten Jahr begonnen haben muss das Energiemanagementsystem abschließend implementiert sein. Ausnahmen davon gelten für Unternehmen, die eine registrierte Organisation des Art. 13 Verordnung (EG) Nr / 2009 sind. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Unternehmen mit weniger als 250 beschäftigten Personen, einem Jahresumsatz bis 50 Mio. Euro oder einer Jahresbilanzsumme bis 43 Mio. Euro besteht die Möglichkeit, ein gesondertes Auditverfahren entsprechend den Vorgaben von EN durchzuführen. Im Gegensatz zu den vorherigen Entwürfen obliegt der Nachweis der Energieeinsparung nicht mehr den einzelnen Unternehmen. Diese werden im Rahmen eines Monitoringverfahrens für das gesamte produzierende Gewerbe ermittelt (sog. Glockenlösung). Die Einzelheiten des Monitoringverfahrens sind in der am 1. August 2012 abgeschlossenen Vereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft geregelt. Die Verpflichtung der Unternehmen mit technischen Maßnahmen Effizienzsteigerungen und Einsparungen zu bewirken, ist in diesem Entwurf nicht mehr enthalten. Die beteiligten Wirtschaftszweige können den Spitzenausgleich nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie zusammen (als Glocke ) die Effizienzziele an dem Bezugsjahr 2013 kontinuierlich erreichen. Ausgangswert für den Zielwert ist der durchschnittliche spezifische Energieeinsatz des produzierenden Gewerbes der Jahre 2007 bis Der nachzuweisende Zielwert steigt fortan: von 1,3 % für das Bezugsjahr 2013 (Antragsjahr 2015) auf 1,35 % für das Bezugsjahr 2016 (Antragsjahr 2018). Die Ziele für die zukünftigen Antragsjahre 2019 bis 2022 sollen 2017 in einer weiteren Evaluation erarbeitet werden. Sollten die Zielwerte nicht erreicht werden, erfolgt eine Abstufung der Steuerentlastung. Sollte das vereinbarte Ziel zu 96 % erreicht werden, erhält der betroffene Wirtschaftszweig eine Entlastung in Höhe von 80 %, bei 92 % würden nur noch 60 % gewährt werden. Obwohl die endgültige Gesetzesform noch nicht feststeht, ist die verbindliche Einführung eines Energiemanagementsystems mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Die vereinbarten Ziele könnten die Unternehmen jedoch vor Probleme stellen. So müssen die Unternehmen bereits im Jahr 2013 mit der Einführung beginnen sowie im Jahr 2013 Effizienzsteigerungen vorweisen können. Die Folgen des Spitzenausgleichs wirken sich auf die Unternehmen unterschiedlich aus. Können energieintensive Unternehmen spezielle Entlastungsvorschriften nutzen, ist für andere Unternehmen der Spitzenausgleich von existenzieller Bedeutung. Fraglich bleibt ferner, ob das Gesetz beihilferechtlich durch die EU-Kommission geprüft werden muss oder ob, dem bisherigen Gesetzesentwurf folgend, eine Freistellungsanzeige ausreichend wäre. Sollte eine Genehmigung erforderlich sein, so könnte sich die Auszahlung bis in das Jahr 2013 hinein verzögern. Dr. Sven-Joachim Otto PricewaterhouseCoopers AG Düsseldorf Tel DQS GmbH

5 Nr Energiemanagementsysteme aus Sicht der DQS Die Beweggründe, warum sich Unternehmen mit einer effizienten Energienutzung und der Einführung eines Energiemanagementsystems beschäftigen, können vielfältig sein. Energiepolitische Vorgaben, aber auch Anreize durch Ausgleichsregelungen und Förderprogramme stärken dabei das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Energieeinsatz. Nachfolgeregelung zum Spitzenausgleich Um auch künftig von Steuerermäßigungen profitieren zu können, werden energieintensive Unternehmen nach dem aktuellen Gesetzentwurf* auch für die Antragsjahre 2013 und 2014 nachweisen müssen, dass sie im Antragsjahr oder früher ein Energiemanagementsystem nach ISO bzw. ein Umweltmanagementsystem nach EMAS verbindlich eingeführt haben. Neben diesen ganzheitlichen Managementsystemansätzen sollen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) künftig auch alternative Systeme zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz anerkannt werden, z. B. Energieaudits gemäß EN In welcher Form die notwendigen Nachweise für die Durchführung von Energieaudits künftig erbracht werden müssen, lässt der Gesetzentwurf derzeit noch offen. Voraussichtlich ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch hier für die Antragsstellung zuständig. DIN EN :2012 Energieaudits Teil 1: Allgemeine Anforderungen Die neue Norm definiert die Eigenschaften eines qualitativ guten Energieaudits. Sie legt die Forderungen für Energieaudits, allgemeine Methoden und entsprechende Verpflichtungen innerhalb des Auditprozesses fest. Dabei wird anerkannt, dass es Unterschiede in der Vorgehensweise eines Energieaudits bezüglich des Anwendungsbereichs und der Ziele gibt. Dennoch versucht die Norm aber, gemeinsame As- pekte eines Energieaudits zu harmonisieren, um so mehr Klarheit und Transparenz in Energieauditdienstleistungen zu bringen. Energieaudits gemäß EN versetzen Unternehmen in die Lage, eine IST- Analyse der energiebezogenen Leistung zu erstellen. Auf der Basis transparenter Energieströme und fundierter Daten können so Einsparpotenziale identifiziert und die Energieeffizienz kontinuierlich verbessert werden. Mit Blick auf ISO ist der detaillierter Ansatz nach EN die Schnittstelle zur energetischen Bewertung eine Facette, die ausführlich beschrieben und unterstützend zu ISO zu sehen ist. Energieaudits gemäß EN sind dabei nicht zu verwechseln mit der internen Auditierung eines Energiemanagementsystems und der energiebezogenen Leistung im Rahmen des Managementsystemansatzes nach ISO Erarbeitet wurde EN vom Technischen Komitee CEN / CLC / JWG 1 Energieaudits, dessen Sekretariat vom BSI gehalten wird. Im Teil 1 werden die allgemeinen Anforderungen behandelt, die für sämtliche Energieaudits gelten. Die Norm ist anwendbar auf alle Formen von Anlagen, Energie und Energieverwendung mit Ausnahme von einzelnen Privatwohnungen. Die allgemeinen Anforderungen an Energieaudits werden in drei separaten, spezifischen Teilen ergänzt (Teil 2: Gebäude, Teil 3: Prozesse, Teil 4: Transport). Energieeffizienzfonds der Bundesregierung neue Anreize zum Handeln Die Bundesregierung hat im Jahr 2011 erstmalig den Energie- und Klimafonds (EKF) zur Finanzierung entsprechender Maßnahmen aufgelegt. Unter dem Dach des EKF fokussiert der Energieeffizienzfonds Schritte zur Energieeinsparung und Verbesserung der Energieeffizienz. Für 2013 ist dabei auch die Förderung von Energiemanagementsystemen vorgesehen, die einen Anreiz zur Einführung geben soll. Begutachtungen durch die DQS Die DQS hat die große Bedeutung eines Energiemanagements sehr früh erkannt und war bereits am Entwicklungsverfahren von ISO durch Experten ihrer amerikanischen Schwestergesellschaft UL DQS Inc. beteiligt. Ende Dezember 2011 erhielt die DQS als eines der ersten Zertifizierungsunternehmen die Akkreditierung zur Zertifizierung nach ISO durch die deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS. Die Durchführung von Energieaudits nach den Vorgaben von EN ist durch die DQS ebenfalls möglich. UL DQS Inc. wurde im August 2012 durch den amerikanischen Akkreditierer ANAB für ISO akkreditiert. Sie haben noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Tarik Beganovic Produktmanager In den Antragsjahren 2013 / 2014 muss mit der Einführung eines Energiemanagementsystems begonnen werden / Für die Antragsjahre 2013 / 2014 ist eine Entlastung möglich, wenn das Unternehmen nachweist, dass es im Antragsjahr oder früher begonnen hat, ein EnMS (oder EMAS) einzuführen. Für das Antragsjahr 2015 ist eine Entlastung möglich, wenn ein EnMS eingeführt (bzw. EMAS registriert) wurde und zusätzlich die für das Antragsjahr vorgesehenen Zielwerte erreicht sind. * Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes, Kabinettsbeschluss vom 1. Aug Nach derzeitiger Planung tritt das neue Gesetz Anfang 2013 in Kraft.

6 6 Nr. 69 Clevere Audits Mit erweitertem Fokus dem Management neue Erkenntnisse liefern Interne Audits sind ein Schlüsselelement der ISO-Normen. Bereits in den Anfängen von ISO 9001 in den 80er-Jahren wurden Audits als Motor der kontinuierlichen Verbesserung betrachtet. Seitdem sind Interne Audits ein regelmäßiger Bestandteil aller Managementsysteme. Nach so langer Zeit bietet es sich an, nach weiteren Impulsen für die Optimierung Interner Audits zu suchen. Hierbei ist zunächst die Frage zu beantworten, welches Ziel Interne Audits eigentlich verfolgen. Mit ISO 9001 werden in erster Linie Qualitätsmanagementsysteme untersucht, mit dem Fokus auf kundenbezogene Prozesse. ISO 9004 erweitert den Blick auf das gesamte Managementsystem. Interne Audits geben also einen Statusbericht zur Einhaltung der internen Vorgaben (QM-Handbuch, Prozessanweisungen) sowie zur Übereinstimmung mit den Forderungen einer ISO- Norm. Die klassische Vorgehensweise von Audits stellt die Überprüfung der Verfügbarkeit materieller und immaterieller Ressourcen in den Mittelpunkt. Zu den materiellen Ressourcen zählen Maschinen und deren Wartung, IT-Systeme sowie die lauffähige Software oder eine hinreichende Ausstattung mit ausgebildeten Mitarbeitern. Beispiele für immaterielle Ressourcen sind Patente, Prozessanweisungen oder auch das firmeneigene Know-how. Zusammengefasst lässt sich also sagen: Interne Audits werfen einen detaillierten Blick auf die (Leistungs-)Befähiger* und deren Wirkung in der Organisation aber reicht das auch, um die Überlebensfähigkeit einer Organisation zu sichern? Das folgende Bild zeigt die klassische Herangehensweise: Vorgehen Ziel Umsetzung Befähiger Verbesserung Messung Leistung Ausgehend von den Zielen der Organisation (detailliert beispielsweise in konkreten Prozesszielen) wird zuerst das Vorgehen bewertet, beschrieben in entsprechenden (Vorgabe-)Dokumenten. Die Umsetzung der Vorgehensweisen wird dann vor Ort begutachtet, wobei die Leistung anhand definierter Kennzahlen überprüft wird. Ein anschließender Soll-Ist-Vergleich liefert Impulse für die weitere Verbesserung des Vorgehens. Somit schließt sich der PDCA-Kreis, der diesem Ansatz zugrunde liegt. An dieser Stelle kann ein erweiterter Fokus bei der Auditdurchführung die Audits zu einem (noch) wertvolleren Element der Unternehmensbewertung machen: Mit Schwerpunkt auf die Qualität der Ergebnisse, die eine Organisation erbringt! Es geht darum sicherzustellen, dass die Art der Leistungsmessung sowie die Schlüsse, die aus der Leistungsbewertung gezogen werden, geeignet sind, auch die Leistungsfähigkeit der Organisation zu beurteilen. Zu diesem Zweck bietet es sich an, einen zweiten PDCA-Kreis zu etablieren, der sich auf die Qualität der Ergebnisse bezieht. Die nachfolgende Grafik zeigt die Ergänzungen: Vorgehen Ziel Umsetzung Befähiger Verbesserung Messung Leistung Segmentierung Relevanz Ergebnis Integrität Ausgehend von der Leistungsüberprüfung anhand der definierten Kennzahlen wird die Frage nach der Relevanz dieser Kennzahlen gestellt: Inwieweit sind die Kennzahlen geeignet, die Erwartungen aller Interessenpartner widerzuspiegeln? Hierzu zählen neben den Kunden und Anteilseignern auch Mitarbeiter, Lieferanten und Partner aus dem sozialen und / oder räumlichen Umfeld. Auf welche Weise haben die Kennzahlen Bezug auf die Strategie und die Leitlinien der Organisation? Sind die detaillierten Kennzahlen (auf tiefer Ebene) bis auf die (höchste) Ebene der Schlüsselkennzahlen vernetzt? Im Zusammenhang mit der Integrität steht die Frage, ob die Kennzahlen aussagekräftig sind und hinreichend genau und zeitgerecht erhoben werden. Bezüglich der Segmentierung wird die Aussagefähigkeit der Kennzahlen in Richtung verschiedener Auswertemöglichkeiten überprüft. Dazu gehört zum Beispiel die Frage, inwieweit Daten und Kennzahlen zeitlich, nach Abteilungen oder anderen Parametern weiter untersucht werden können. Nur dann können interne und externe Vergleiche / Benchmarks sinnvoll durchgeführt werden, anhand derer die Sinnhaftigkeit der Zielvorgaben überprüft werden kann. Zusätzlich zu den Vergleichen und Zielvorgaben müssen die Trends erkennbar sein. * Befähiger im Sinne des EFQM-Excellence-Modells DQS GmbH

7 Nr Was man vom journalistischen Interview für das Audit lernen kann Durch die umfassende Auditierung ergeben sich fundierte Hinweise auf den Zustand der Organisation und Ansätze für weitere Verbesserungen: 1. Die Vorgehensweisen werden als Befähiger betrachtet, die das Erreichen der definierten Ziele ermöglichen oder zumindest unterstützen. 2. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit untersucht, wobei unterschiedliche Blickrichtungen eine umfassende Einschätzung ermöglichen. 3. Der Zusammenhang zwischen Befähigern und Ergebnissen wird hergestellt, so dass ein direkter Bezug zwischen Ressourceneinsatz und erzieltem Resultat erkennbar wird. Auf diese Weise lassen sich nicht nur einzelne Prozesse auf ihre Effizienz hin untersuchen; vielmehr kann das gesamte Prozessnetzwerk auf seine Wirksamkeit hinsichtlich der Steigerung der Leistungsfähigkeit der Organisation durchleuchtet werden. Somit bieten clevere Audits die Chance, dem Management einen Mehrwert zu bieten: Sie geben Impulse für ein umfassendes und tiefgreifendes Verständnis der eigenen Organisation. Torsten Moch Senior-Quality Manager bei WINCOR NIXDORF International und EFQM-Assessor und Assessor für den Ludwig-Erhard-Preis Das EFQM Excellence-Modell hat eine aus neun Kriterien bestehende, offen gehaltene Grundstruktur. Die neun Kriterien werden in zwei getrennte Bereiche, die so genannten Ergebnis-Kriterien und fünf Befähiger- Kriterien, unterteilt. Die Befähiger-Kriterien hinterfragen, wie ein Unternehmen vorgeht, um exzellent zu sein (Mittel und Wege): Führung, Politik & Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften & Ressourcen und Prozesse. Ein gutes Audit setzt fachliches Können voraus. Aber auch die Kunst, dieses Können aufmerksam, gezielt und nutzbringend anzuwenden. Idee der Kundentage 2012 war es, einige der vielfältigen Facetten dieser Kunst vorzustellen. So hatte etwa der Soziologe und Medientrainer Professor Dr. Jürgen Friedrichs den Versuch unternommen, die Gesprächsführung in einer Auditsituation neben die Interviewtechniken von Journalisten zu stellen und daraus neue Impulse zu gewinnen. Einen Auszug aus seinem Vortrag lesen Sie hier. In einem Audit stehen interne wie externe Auditoren vor der Aufgabe, von Vertretern der eigenen Organisation oder eines Unternehmens die Richtigkeit über zahlreiche einzelne Sachverhalte zu erfahren. Dabei ist für die Auditoren nicht immer sofort erkennbar, ob das Ergebnis ihrer Befragung den Arbeitsalltag realistisch abbildet oder Schwachstellen übergangen werden sollen. Mit welchen Fragetechniken können Auditoren Antworten erhalten, die es ihnen erlauben, zu entscheiden, welcher der beiden Fälle vorliegt? Die Auditsituation entspricht in wichtigen Punkten der eines kontroversen journalistischen Interviews. Der Journalist möchte einen Standpunkt hinterfragen und von einer befragten Person, z. B. einem Politiker, wissen, warum er eine bestimmte Haltung z. B. zum Thema Betreuungsgeld einnimmt. Er möchte also nicht nur, dass sich der Befragte auf eine Position festlegt, die er in Verhandlungen vertreten wird, sondern darüber hinaus auch eine Begründung dafür. Welche journalistischen Techniken, speziell des kontroversen Interviews, lassen sich dabei auf das Audit übertragen? Der Interviewer geht mit Sachwissen und einer bestimmten Fragetechnik an das Interview heran. Das Sachwissen würde im Falle des Betreuungsgeldes darin bestehen, über Kenntnisse zur Höhe des Betreuungsgeldes zu verfügen, ebenso zum Kreis der Empfänger, zur Kontrolle über die Verwendung und auch über mögliche Folgen. Der Journalist würde so auch die verschiedenen Positionen kennen, die zu den einzelnen Punkten bestehen und die befragte Person mit anderen Argumenten sowohl aus seiner als auch aus anderen Parteien konfrontieren. Die angesprochene Vermutung bezieht sich darauf, welche Meinung der befragte Politiker zu den einzelnen Punkten haben wird, so dass der Journalist sich auf die Gegenargumente vorbereitet. Auch in einem Audit ist es erforderlich, über erhebliches Sachwissen zu verfügen. Ebenso wie der Journalist müssen Sie als Auditor die Stärken und Schwächen von Un-

8 8 Nr. 69 ternehmen einer Branche kennen. Für die Fragetechnik ist zuerst entscheidend, ob Befragte ausweichen. Ein Beispiel: Marietta Slomka führte im Mai 2012 ein Schaltgespräch mit Finanzminister Schäuble. Slomka: Sie haben vor kurzem noch gesagt: Wir Deutschen können nicht für Griechenlands Probleme zahlen. Aber genau das machen wir doch jetzt, oder? Schäuble: Nein, wir beteiligen uns gegebenenfalls, wenn ein glaubwürdiges Sanierungsprogramm mit dem IWF und der EZB und der Europäischen Kommission vereinbart ist, an einem Kredit der Euro-Gruppe für Griechenland durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Haben Sie die Antwort verstanden? Bedenken Sie dabei, dass Sie den Text beliebig oft lesen, die Zuschauer ihn aber nur einmal hören können. Der Befragte gibt lange und ausweichende Antworten, er ist kaum an einer Information der Zuschauer interessiert, vielmehr daran, möglichst lange gut auf dem Sender auszusehen. Das sind die Situationen, in denen wir zur Fernbedienung greifen. Was können Journalisten in dieser Situation tun und was können Auditoren davon übernehmen? Der erste und wichtigste Ratschlag lautet: Zuhören und das Ausweichen erkennen. Sodann: Die Frage wiederholen oder eine interpretierende Nachfrage stellen. Nachfrage: Nochmals: Ist Deutschland bereit, für Griechenlands Probleme zu zahlen? Interpretierende Nachfrage: Heißt das, die Kreditanstalt für Wiederaufbau wird sich an einer Hilfe für Griechenland beteiligen? Dann sollte der Journalist die befragte Person festlegen: Wenn IWF, EZB und die Europäische Kommission zustimmen, wird sich Deutschland an einem Kredit beteiligen Ja oder Nein, Herr Minister? Abschließend, je nach Antwort: Das heißt also, Deutschland wird Griechenland finanziell unterstützen. Das ist jetzt keine Frage mehr, sondern eine Feststellung. Ebenso kann auch ein Auditor vorgehen: Den Befragten vom Allgemeinen zum Besonderen festlegen technisch: einen Trichter anwenden, wie es oben geschehen ist. Dieses Ergebnis, unterstützt durch zusätzliche Nachweise, würde dann im Auditbericht festgehalten. Die Journalistin könnte aber auch die letzte Feststellung folgendermaßen formulieren: Das heißt also, Deutschland wird Griechenland finanziell unterstützen. Wie viele Milliarden? Nun wird der Befragte auf die Milliarden eingehen und wahrscheinlich keine Summe nennen. Aber: Weil er auf die Summe eingeht, hat er den Satz Deutschland wird Griechenland finanziell unterstützen akzeptiert. Prof. Dr. Jürgen Friedrichs Trainer und Moderator der ARD.ZDF medienakademie Emeritus am Forschungsinstitut für Soziologie der Universität Köln ISO Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen Im Dezember 2011 ist der neue Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen erschienen. Diese Version ersetzt den alten Leitfaden aus dem Jahr 2002 Auditieren von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen und erweitert die Anwendung nun auf das Auditieren aller Managementsysteme. Mit diesem Artikel startet die DQS eine Reihe von Beiträgen, die sich mit den Änderungen des neuen Leitfadens ISO und den damit verbundenen Auswirkungen auf die interne Auditpraxis befassen. Warum überhaupt diese Revision? Alle Normen und Leitfäden unterliegen grundsätzlich Änderungsbzw. Anpassungsintervallen. Zum einen sollen sie gängige Praxis und technologische Neuerungen aufgreifen, zum anderen fließen Erfahrungswerte von Anwenderseite in die Überarbeitungen ein. Diese Rückmeldungen von zertifizierten Unternehmen, deren Kunden, Zertifizierungsgesellschaften, Akkreditierungsstellen, Wirtschaftsverbänden und weiteren interessierten Parteien werden zunächst auf nationaler Ebene gesammelt, ausgewertet und verdichtet. Diese nationalen Kommentierungen und Änderungsvorschläge werden wiederum in die internationale Gremienarbeit eingebracht. In die nationalen und internationalen Gremien sind unter anderem auch Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) eingebunden. Betrachtet man einerseits die internationale Normungsarbeit der vergangenen Jahre und beobachtet gleichzeitig den ungebrochenen Trend immer weitere neue oder ergänzende Managementsystemnormen zu veröffentlichen, die allesamt interne Audits enthalten, ist es eine nahezu logische Folge, dass es nun nach 10 Jahren geboten ist, den entsprechenden Leitfaden einer Generalüberholung zu unterziehen. Andererseits ist festzuhalten, dass Techniken und Methoden der Auditplanung, Auditdurchführung und Auditnachbereitung seit über zwei Jahrzehnten etabliert sind und das Auditieren nicht neu definiert werden muss. Jedoch sind Anpassungen, Klarstellungen, Präzisierungen und Auslegungen notwendig geworden, um dem immens gewachsenen Anwendungsgrad dieses Leitfadens gerecht zu werden. Erstaunlich ist allerdings auch Folgendes: Fragt man im Rahmen von Veranstaltungen nach dem Kenntnisstand zu diesem Dokument, ist das Ergebnis ernüchternd. Auch aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in der DQS im Dialog diese Reihe von Beiträgen zu veröffentlichen. Übergangsregelungen und -fristen Hier können wir uns erfreulich kurz halten. Es gibt keine Übergangsregelungen und -fristen. Mit der Veröffentlichung im DQS GmbH

9 Nr Dezember 2011 wurde dieser Leitfaden sofort gültig und kann angewendet werden. Dabei kommt ihm natürlich sein Status als Leitfaden zugute doch dazu mehr im folgenden Absatz. Geltungsbereich und Status des Dokumentes Diese Norm ist anwendbar auf alle Organisationen, die interne oder externe Audits von Managementsystemen durchführen oder für das Management eines Auditprogramms verantwortlich sind. Diesem Satz aus Kapitel 1 wäre eigentlich nichts hinzuzufügen. Allerdings ist zu beachten, dass hinsichtlich der Durchführung von externen Audits die Norm ISO / IEC für Zertifizierungsgesellschaften gilt, die zwar weite Passagen von ISO in einem neuen Kapitel 9 übernommen hat, aber eben nicht alle und nicht komplett genannt seien hier die Beispiele Remote Audit Activities und Risikobasierter Auditansatz. Somit ist die Nennung von externen Audits im Kontext von ISO auf das Durchführen von 2nd Party, also Lieferantenaudits zu begrenzen. ISO durchgeführt erheben Sie diesen Leitfaden zu einem Dokument, das für Ihr System Forderungen aufstellt. Hier könnte also ein Blick in die Ausgestaltung und die Wortwahl der eigenen Prozesse angebracht sein. Ein weiterer Hinweis: Manche, gerade sektorenspezifische Normen, wie ISO / TS stellen präzisierende Forderungen zur Planung und Durchführung interner Audits auf. Hier gilt das Prinzip Ober schlägt Unter. Wenn also ein für Ihre Organisation gültiges und anzuwendendes Regelwerk Forderungen erhebt, gelten diese, egal ob es sich bei der übergreifenden Auditnorm ISO um einen Leitfaden handelt. Die grundsätzliche Botschaft des Leitfaden Wenn wir aufgefordert wären die grundsätzliche Botschaft des Leitfadens in wenige Worte zu fassen, kämen wahrscheinlich diese Leitsätze zu Stande: Investieren Sie mehr Zeit und Überlegungen darin, in welche Prozesse und Aspekte Ihres Managementsystems Sie die zur Verfügung stehenden Auditressourcen einbringen und die Sie intensiv auditieren wollen treffen Sie also eine selektive Entscheidung. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Ziele Sie mit den internen Audits verfolgen (und das ist mehr als der Nachweis von Konformität!) und mit welchen Auditmethoden diese ausgewählten Ziele optimal unterstützt werden können. Setzen Sie je nach ausgewählten Prozessen und Auditmethoden die hierfür am besten geeigneten Personen ein. Ermitteln Sie die individuell für Ihr Unternehmen benötigten Kompetenzen der internen Auditoren. Bewerten und verbessern Sie kontinuierlich Ihre Auditplanung, Auditdurchführung und Auditnachbereitung. Zum Status des Dokumentes ist folgender Hinweis entscheidend: Es handelt sich um einen Leitfaden! Was bedeutet dies für die Praxis? Ein Leitfaden gibt Hinweise und Orientierungshilfe. Ein Leitfaden stellt keine Forderungen auf! Das heißt: Organisationen können sich an die Anleitungen anlehnen, sie übernehmen in Gänze oder in Teilen. Auch die in den Forderungsnormen zu Managementsystemen eingefügten Fußnoten und Anmerkungen, die auf diesen Leitfaden Bezug nehmen, machen aus einem Leitfaden kein normatives Muss. Damit bleibt es jeder Organisation selbst überlassen zu entscheiden, ob und welche Passagen für das eigene Unternehmen praktikabel, sinnvoll und umsetzbar sind. Aber Achtung: Wenn Sie in Ihrer Systemdokumentation Formulierungen nutzen wie unsere internen Auditprozesse folgen den Prinzipien von ISO oder Auditprogramme und Audits werden auf der Grundlage von Mehr über die wichtigsten Neuerungen zu Auditprinzipien, Auditprogrammplanung, Auditdurchführung (inkl. Auditmethoden), Bewertung und Verbesserung von Auditprogrammen sowie der Kompetenz von Auditoren lesen Sie in den nächsten Ausgaben der DQS im Dialog. Frank Graichen Geschäftsführer DQS Medizinprodukte GmbH Weitere Impulse, Ideen und Anregungen zum Internen Audit erhalten Sie in unseren aktuellen Kunden-Workshops. Mehr dazu auf Seite 16 oder im neuen Programm Herbst/Winter 2012 unter

10 10 Nr. 69 Qualität als Notwendigkeit und Chance Sparkassen-Versicherung Sachsen führt Qualitätsmanagement in Agenturen ein Es schwingt ein hoher Anspruch mit, wenn es um die Qualität der Produkte, um Beratung und um Serviceorientierung geht: Wir versichern Sachsen. Ausgezeichnet!, lautet das Motto der Sparkassen-Versicherung Sachsen. Langfristige und nachhaltige Kundenbeziehungen sind dabei das Fundament für den Erfolg; denn die Kunden erwarten zu Recht hohe Beratungsund Betreuungsqualität. Eine klare Struktur mit ebenso klaren Prozessen sind wesentliche Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Erwartungen, weshalb sich die Sparkassen-Versicherung Sachsen zur Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in ihren Agenturen entschlossen hat. Die DQS hat die ersten Agenturen nach ISO 9001 zertifiziert. Die Sparkassen-Versicherung Sachsen ist als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe Verbundpartner der sächsischen Sparkassen, die in Teilbereichen bereits nach ISO 9001 zertifiziert sind. Die Beteiligung an dem 2011 gestarteten Pilotprojekt des Verbandes öffentlicher Versicherer zusammen mit der Versicherungskammer Bayern und der SV SparkassenVersicherung war deshalb für die Sparkassen-Versicherung Sachsen die passende Gelegenheit für den Einstieg in das Qualitätsmanagement. Um an dem Pilotprojekt teilnehmen zu können, mussten die Agenturen konkrete Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören in der Hauptsache die Implementierung eines CRM-Systems (Kundenbeziehungsmanagement) und die verbindliche Umsetzung und Einhaltung der (Basis-) Qualitäts- und Servicestandards des internen Qualitätssiegels der Sparkassen-Versicherung Sachsen. Dieses besteht aus 44 Basis- und 14 erweiterten Standards, die alle Bereiche der täglichen Agenturarbeit wie Erreichbarkeit, Kontakt zwischen Berater und Kunde, Betreuung von Neukunden, Büroambiente etc. umfassen. Das interne Qualitätssiegel des Unternehmens als Eingangsvoraussetzung für die externe Agenturzertifizierung Zertifikatsübergabe v. l.: Gerhard Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Versicherung Sachsen; Jörg Jante, Constanze Hoppenz, Steffen Gehlert, Falk Wilhelm, alle Bezirksleiter der Sparkassen-Versicherung Sachsen; Helmut Stais, Leiter Innovation, DQS; Tobias Bekker, Organisationsdirektor Vertrieb der Sparkassen- Versicherung Sachsen; Dr. Axel Romanus, Geschäftsführer IFS-Umwelt und Sicherheit GmbH; Katrin Huß, MDR-Moderatorin Die ersten zwei Agenturen mit Zertifikat Die ersten beiden Agenturen der Sparkassen-Versicherung Sachsen haben die Einführung und externe Zertifizierung durch die Auditoren der DQS erfolgreich durchlaufen: Die Agentur Jante & Hoppenz in Aue und die Agentur Gehlert & Wilhelm in Chemnitz haben innerhalb eines Jahres die betrieblichen Voraussetzungen geschaffen, um alle relevanten Abläufe optimal zu gestalten, eine konsequente Qualitätskontrolle einzuführen und sich kontinuierlich zum Vorteil der Kunden zu verbessern. Im Februar 2012 überreichte Gerhard Müller, der Vorstandsvorsitzende der Sparkassen-Versicherung Sachsen, beiden Agenturen das begehrte Zertifikat, das nach außen als sichtbares Zeichen und Nachweis für besonders qualitätsbewusstes Handeln und hohe Qualitäts- und Servicestandards in den Agenturen steht. Zunächst mussten dort allerdings einige Hürden genommen werden. Neben der Bewältigung des nicht unerheblichen DQS GmbH

11 Nr Zeitaufwandes parallel zum operativen Geschäft, war die frühzeitige Einbindung und Überzeugung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Nutzen der Einführung eine wichtige Aufgabe. Eine permanente Herausforderung war (und ist) zudem, das Thema Qualitätsmanagement mit allen seinen Facetten auch nach der Zertifizierung in den Köpfen der Mitarbeiter am Leben zu halten und das System dabei ständig zu verbessern. DQS-Auditor Helmut Stais sagt es so: Die Grundlage der Zertifizierung (und für die Zeit danach!) ist eine simple Frage: Wird in der täglichen Arbeit so agiert, wie es die Forderungen an die Prozesse verlangen? Werden Abläufe eingehalten? Für Agenturleiter und deren Mitarbeiter hat ein funktionierendes Qualitätsmanagement große Vorteile: Mehr Sicherheit durch Klarheit bei der Aufgabenaufteilung, mehr Transparenz durch eindeutige Kompetenzen. Zufriedene Pilot-Agenturen Die Agenturen Jante & Hoppenz und Gehlert & Wilhelm ziehen nach der Zertifizierung ein positives Resümee. Denn die einzelne Agentur profitiert nicht nur durch die positive Außenwirkung der Zertifizierung, sondern vor allem auch intern durch klare, einheitliche Prozesse. Unter dem Strich gibt es deutlich mehr Zeit für Kunden und Vertrieb. Jeder einzelne muss aber mitmachen, um bessere Qualität zu erreichen. Denn die neuen Standards sind ja nicht da, um sie an die Wand zu hän- gen, sie müssen täglich von neuem in den Arbeitsabläufen umgesetzt werden, so Agenturleiterin Constanze Hoppenz. Auch die Agentur Gehlert & Wilhelm bestätigt, dass sich die zeitliche Investition in die Agenturzertifizierung gelohnt hat. Der Aufwand war auf jeden Fall vertretbar. Es fließen ja auch die Qualitäts- und Servicestandards des internen Qualitätssiegels in die Zertifizierung mit ein. Und im Nachhinein betrachtet ist der Gewinn durch einheitliche und vor allem schlanke Prozesse in der täglichen Arbeit viel höher als der Aufwand! Beide Agenturen sehen auch zunehmende Forderungen von Seiten der Kunden: Gerade Gewerbekunden, deren Unternehmen oft selbst zertifiziert sind, legen verstärkt Wert darauf, mit qualitätsgeprüften Partnern zusammenzuarbeiten. Fazit Im Zentrum von internem Qualitätssiegel und externer Agenturzertifizierung steht die Kundenzufriedenheit. Ziel der Sparkassen-Versicherung Sachsen ist es, durch gleichbleibend hohe Arbeitsqualität höchstmögliche Zufriedenheit bei den Kunden zu erreichen. Erfolgreiches Qualitätsmanagement ist ein zentraler Wettbewerbsvorteil, exzellentes Kundenbeziehungsmanagement ein Schlüsselfaktor für langfristigen Erfolg. Aus Sicht der Agenturleiter Constanze Hoppenz und Jörg Jante sowie Steffen Gehlert und Falk Wilhelm klingt dies so: Wir freuen uns sehr, dass unsere beiden Versicherungsagenturen zertifiziert sind. Die Auszeichnung ist eine schöne Anerkennung und bestärkt uns in dem Bestreben, uns kontinuierlich zum Wohl unserer Kunden zu verbessern. Für unsere Kunden bedeutet das die von den unabhängigen DQS-Gutachtern bestätigte Gewissheit, in unserer Agenturen erstklassige Beratung und Service erwarten zu können. Die Sparkassen-Versicherung Sachsen wurde 1992 gegründet und gehört zur Gruppe der öffentlichen Versicherer; sie ist ausschließlich in Sachsen tätig. Das geschäftliche und ideelle Fundament der Sparkassen-Versicherung Sachsen bilden die traditionsreiche Verbundenheit mit der Region, die Zusammenarbeit mit den sächsischen Sparkassen und das Selbstverständnis als Serviceversicherer. Dabei wird auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, kundenfreundliche Produkte und kompetente, umfassende Beratung der Kunden Wert gelegt. Die Sparkassen-Versicherung Sachsen ist mit über einer Million Versicherungsverträgen in jedem zweiten Haushalt in Sachsen vertreten. Alexander Christoph Fachreferent Marketing / Schulung Grundsatzfragen Sparkassen-Versicherung Sachsen Dresden AO-Zertifizierung zur Steigerung der Agenturqualität Die öffentlichen Versicherer haben das Thema früh erkannt und bereits im Jahr 2010 die Entscheidung getroffen, ein Projekt zur ISO-Matrix-Zertifizierung der Agenturen zu initiieren. Dieses Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Konzeptionsphase war Mitte des Jahres 2011 beendet, so dass der Pilot in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 erfolgreich durchgeführt werden konnte. Die Agenturen berichten von stringenteren Prozessen, mehr Freiraum für den Vertrieb und damit eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Auch weitere öffentliche Versicherer können nun mit in die Zertifizierung einsteigen. Ihnen wird ein umfangreiches Einführungspaket zur Verfügung gestellt. Es enthält unter anderem eine Checkliste für das Versicherungsunternehmen, eine Aufgabenliste für die Agenturen, ein EDV-Tool inkl. Support zur Lenkung des Qualitätsmanagementsystems, Informationen zur Beantragung von Fördermitteln sowie die Definition von Musterprozessen und Musterverträgen.

12 12 Nr. 69 Qualitätsmanagement als kooperative Kompetenzbündelung GIP und Pro Vita in der außerklinischen Intensivpflege nach ISO 9001 zertifiziert Die zwei in der außerklinischen Intensivpflege tätigen Unternehmen Gesellschaft für medizinische Intensivpflege (GIP) und Pro Vita Außerklinische Intensivpflege (Pro Vita) hatten Ende 2009 den Weg eines kooperativen Zusammenschlusses gewählt, um künftig ihre Position durch Synergien zu verbessern und Kompetenzen zu bündeln. Ein Meilenstein war dabei die Implementierung eines gemeinsamen Qualitätsmanagementsystems nach ISO Ein Zusammenschluss zweier Unternehmen heißt immer, voneinander zu lernen, nur so können alle Beteiligten von einer Verknüpfung, wie sie Pro Vita und GIP erfahren haben, profitieren, so Marcus Carrasco-Thiatmar, Geschäftsführer beider Pflegedienste. Seit dem Zusammenschluss gehen GIP und ProVita Hand in Hand und setzen kontinuierlich Qualitätsmaßstäbe. Nach der Angliederung von Pro Vita unterstützte die bundesweit tätige und im Qualitätsmanagement erfahrene GIP ihre bayerische Schwester u. a. bei der Implementierung ihres Qualitätsmanagementsystems, das nach einer Vorbereitungszeit von sieben Monaten im August 2010 von der DQS gemäß ISO 9001 zertifiziert wurde. Pflegedienstleitung und Mitarbeiterin der GIP bei Pflegevisite Arbeits- und Managementprozesse überzeugen Auch 2012 konnten beide Intensivpflegedienste die DQS von ihren Arbeits- und Managementprozessen überzeugen und erhielten erneut das Zertifikat nach ISO Vorausgegangen war eine detaillierte Begutachtung der jeweiligen Managementsysteme und entsprechender Umsetzungsmaßnahmen in der operativen Pflege. Besonders positiv hervorgehoben wurden im Rahmen des DQS-Audits u. a. der Patientenüberleitungsprozess, der transparente und vollständige Case-Management-Prozess sowie der durchgängige Einsatz qualifizierter Mitarbeiter in allen Bereichen. Auch die hohe Motivation des gesamten Personals wurde vom Auditor als Stärke der Unternehmen gelobt. Potenziale erkennen und nutzen Weitere Entwicklungs- und Synergiepotenziale sehen sowohl die DQS als auch die Qualitätsmanagementbeauftragte beider Unternehmen in Detailfragen der Kompetenzbündelung. In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden Kernprozesse wie das Personal- und Case-Management der Unternehmen einander angeglichen und ein standortübergreifendes, zentral gesteuertes Managementsystem implementiert. Es gibt aber noch Potenziale z. B. im Hinblick auf die Anpassung einzelner Dokumente im Rahmen der Implementierung einer einheitlichen und auf die Bedürfnisse beider Unternehmen abgestimmten Pflegedokumentation. Diese Verbesserungspotenziale werden regelmäßig im Rahmen von Qualitätszirkeln ermittelt, diskutiert und nach und nach umgesetzt. Marcus Carrasco-Thiatmar freut sich über die wiederholte Zertifizierung. Ob regional oder bundesweit: Als Intensivpflegedienste in der häuslichen Versorgung stehen wir immer wieder vor organisatorischen Aufgaben. Im vergangenen Jahr haben wir uns intensiv bemüht, das Zusammenspiel zwischen zentraler Verwaltung und Intensivpflege vor Ort noch besser zu gestalten. Das haben wir geschafft, wie die Ergebnisse der Begutachtung zeigen. Als führende Arbeitgeber in der häuslichen Intensivpflege legen wir großen Wert auf gut organisierte Pflege- und Verwaltungsprozesse. Schließlich geht es darum, den Arbeitsalltag für unsere Pflegekräfte möglichst effizient und gut planbar zu gestalten. Umso mehr Zeit bleibt für die individuelle Betreuung der Klienten in ihrem möglichst selbstbestimmten Alltag. Davon profitieren Mitarbeiter, Klienten und Angehörige gleichermaßen. Juliane Mehner Leiterin Marketing / PR GIP Gesellschaft für medizinische Intensivpflege mbh Die Gesellschaft für medizinische Intensivpflege mbh ist ein in Deutschland und Osterreich tätiges Unternehmen, das auf die Langzeitpflege von intensivpflegebedürftigen und beatmungspflichtigen Patienten in deren häuslicher Umgebung spezialisiert ist. Die Pro Vita Außerklinische Intensivpflege GmbH ist vorrangig in Süddeutschland aktiv und konzentriert sich neben der Versorgung ihrer Patienten in der eigenen Häuslichkeit auf eine adäquate Versorgungsmöglichkeit in betreuten Wohngemeinschaften. Um ihre Kompetenzen zu bündeln, gehen beide Unternehmen seit Ende 2009 gemeinsame Wege. DQS GmbH

13 Nr Wachstum durch Qualitätsmanagement Erfahrungen der EWQ Technischen Beratung Als Technische Beratung ist es uns wichtig, unseren Kunden und Interessenten nachzuweisen, dass sie bei uns in guten Händen sind; die externe Begutachtung durch eine unabhängige, fachkundige Stelle ist aus unserer Sicht dafür ein wichtiger Schritt. Folgerichtig haben wir Mitte 2011 entschieden, unser Qualitätsmanagementsystem von der DQS nach ISO 9001 zertifizieren zu lassen. Wir haben als Fachfirma für Gesundheit und Soziales täglich mit Kunden zu tun, die selbst zertifiziert sind. Vom kleinen ambulanten Dienst mit nur einem Standort bis zum Träger mit über 100 Standorten gehören viele erfolgreiche Unternehmen zu unseren Kunden. Als kleines Unternehmen ist die Zertifizierung für uns daher ein wichtiger Entwicklungsschritt: Denn Wachstum ist nur möglich, wenn die Qualität, die wir unseren Kunden aktuell bieten, auch dann erhalten bleibt, wenn es mehr Kunden werden! Zertifikatsübergabe mit DQS-Auditor Andreas Altena (li.) und Johannes Schlütter, Geschäftsführer der EWQ-Technische Beratung Unsere Qualitätsziele: mehr Kunden, die uns empfehlen Aus der ersten Managementbewertung 2011 haben wir eine klare Forderung abgeleitet: Wir wollen, dass 80 % unserer Kunden uns empfehlen. Dazu haben wir die Prozesse der Kundenbetreuung grundsätzlich geändert. Unser Verständnis lautet nun: Den Kunden nicht nur in der technischen Ebene, sondern auch in der fachlichen und vor allem in der sozialen Ebene wahrnehmen. Bei einem noch jungen und kleinen Unternehmen wie der EWQ kann man deutlich erkennen, wie wichtig Qualitätsmanagement auch in der Anfangsphase eines Unternehmens ist. Viele Probleme treten erst gar nicht auf, sondern werden frühzeitig durch die Werkzeuge des Qualitätsmanagementsystems als Risiken erkannt und können dadurch vermieden werden. Das Bewusstsein für den Nutzen wird so von Anfang an in der Firmenkultur verankert und für die Mitarbeiter erlebbar gemacht, so DQS-Auditor Andreas Altena. Weniger interner Aufwand, mehr Zeit für Kunden Durch regelmäßige Messungen, Analysen und Managementbewertungen konnten wir viele Verbesserungen in unser Unternehmen einführen. Warum gab es bislang beispielsweise eigene Formulare für Maßnahmen, Beschwerden und Fehler? Unsere Idee und auch die Umsetzung bestehen darin, dass wir diese Themen als Ereignis auffassen und damit in einem einzigen Vorgang lenken und analysieren können. So haben wir Doppelungen kostenreduzierend und vereinfachend durch unser EWQ Ereignis-Management ersetzt. Es deckt alle Aspekte der Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen, der Fehler und Beschwerden und der sicheren Rückmeldung bei unseren Kunden ab. Dadurch konnten wir die Bearbeitungszeiten reduzieren und den Aufwand erheblich senken. Unsere Mitarbeiter haben nun mehr Zeit für unsere Kunden. Das DQS-Audit Mit DQS-Auditor Andreas Altena haben wir einen kundigen und guten Auditor kennengelernt. Er dokumentierte die Ergebnisse direkt auf dem Tablet und kam so unserer Arbeitsweise direkt nach. Es passte einfach! Im Audit wurden viele Verbesserungspotenziale deutlich, auf deren Umsetzung wir uns nun freuen. Eine gute Vorbereitung auf das Audit bot die Vorbegutachtung durch die DQS. Durch dieses Vorklopfen konnten wir bereits mehrere Impulse aufnehmen und in unser Qualitätsmanagementsystem implementieren. Abschließend bleibt festzustellen: Die Zertifizierung durch die DQS hat meine Mitarbeiter und mich begeistert. Fachlich fundiert wurde unser Qualitätsmanagementsystem hinsichtlich der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele auditiert, wobei wir nie das Gefühl hatten geprüft zu werden. Es hat uns neben dem Zertifikat in unserer Entwicklung einfach wieder einen Schritt nach vorne gebracht. Johannes Schlütter Geschäftsführer EWQ Technische Beratung Bedburg Die EWQ Technik besteht seit 2006 als Fachbereich der EWQ Entwicklungswerkstatt Qualität. Die Leitlinie Wir entwickeln mit Ihnen Qualität setzt das Team der EWQ dabei täglich mit seinen Kunden in Projekten und in der dauerhaften Begleitung der Kunden um. Am 1. Juli 2011 wurde die EWQ Technik als eigene Fachfirma für den Sozial- und Gesundheitsbereich ausgegründet. Mit zwei festen Mitarbeitern und fünf freien Mitarbeitern nutzt sie gerade als kleines Unternehmen die Vorteile eines lebendigen Qualitätsmanagementsystems voll aus. Neben der QM-Box (online QM-System) unterstützt sie ihre Kunden hauptsächlich in Fragen der technischen Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen und in der Reduzierung der IT-Kosten.

14 14 Nr. 69 Ein zertifiziertes ISMS reduziert IT-Risiken Nach fast zehnmonatiger Vorbereitungszeit hat die DQS das Informations- Sicherheits-Management-System (ISMS) der intelliad Media am 18. Juli 2012 nach der internationalen Norm ISO zertifiziert. Das Zertifikat erhalten nur Unternehmen, die alle Forderungen an ein dokumentiertes ISMS unter Berücksichtigung der IT-Risiken innerhalb der gesamten Organisation erfüllen. Grund für die Zertifizierung war das rasante Wachstum des Technologieunternehmens in den letzten Jahren: Umsatz und Mitarbeiterzahl haben sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Mit der steigenden Anzahl an Kunden ist auch das Datenvolumen, das täglich über die intelliad-server läuft, überproportional gewachsen. Der Umgang und die richtige Verwaltung dieser Datenmengen ist ein wesentlicher Grundpfeiler für das reibungslose Funktionieren der intelliad- Software. Eine Zertifizierung des ISMS durch einen neutralen Zertifizierer war daher ein stimmiger Schritt. Im Juli 2012 wurde das Unternehmen eine Tochter der Deutschen Post. Da die Forderungen an Datenschutz und Informationssicherheit in einem großen Konzern sehr hoch sind, konnte sich intelliad damit gut ins IT- Gesamtkonzept einfügen. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Zertifizierung hat intelliad zunächst die Dokumentation aller Prozesse und Arbeitsabläufe sichergestellt, die Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner eindeutig definiert und Prozessabläufe zur Behebung von Problemen und Beschwerden z. B. bei technischen Ausfällen erarbeitet. Um diese Ziele zu erreichen, wurden alle potentiellen Sicherheitsrisiken im Umgang mit Daten im Unternehmen analysiert und bewertet. Desweiteren hat ein speziell dafür zuständiges Technikteam Maßnahmenpläne für Notfälle wie Serverausfälle ausgearbeitet und im Rahmen von Simulationen erprobt. Regelmäßige interne Audits und Schulungen stellen sicher, dass alle Mitarbeiter im Bereich Informationssicherheit stets auf dem neuesten Stand sind und verantwortungsvoll mit Kundeninformationen umgehen. Als weitere Maßnahme wurde das Personal aufgestockt: Neben dem Datenschutzbeauftragten wurde ein Informationssicherheitsbeauftragter sowie ein spezieller IT- Administrator berufen, der sich ausschließlich um die technische Sicherung der Daten kümmert. In der täglichen Arbeit der Mitarbeiter wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt wie z. B. die Einführung eines verstärkten Passwortschutzes nach strengen kryptografischen Forderungen. Auch die physische Sicherheit von Informationen und Daten wurde weiter verstärkt: Zur Schaffung weiterer Serverkapazitäten zog das gesamte Rechenzentrum in ein größeres Gebäude um. Dort wurde die Kapazität um den Faktor 4 erhöht. Zusätzlich laufen aktuell Vorbereitungen für eine weitere Ausdehnung des Fassungsvermögens um das 100-fache. Das ermöglicht intelliad, auch bei steigender Kundenanzahl den verlässlichen Standard seines Tools beizubehalten. Zudem wird durch die Maßnahme die interne Infrastruktur leistungsstärker. Das bedeutet für die Kunden im täglichen Arbeiten mit der Software, dass die Wartezeiten bei möglichen temporären Ausfällen kürzer werden sowie Backups und interne Prozesse schneller ablaufen. Durch die Umstrukturierung der Server, die mit dem Umzug einherging, wurde das System noch stabiler. Auch neue Brandschutzzonen im Rechenzentrum tragen zum verbesserten Schutz der Daten bei. Quelle: intelliad, Wolfhart Fröhlich (CEO) und Stefan Rosenträger (ISMS-Beauftragter) Die aktuelle Diskussion um Google und Facebook und ihren Umgang mit Nutzerdaten hat die Verbraucher verunsichert. Umso wichtiger ist es daher für unsere Kunden mit einem Technologieanbieter zusammenzuarbeiten, der belegen kann, dass Daten von Dritten unter Beachtung aller Regeln und Gesetze verarbeitet werden. Die Zertifizierung durch ein unabhängiges Institut war daher ein selbstverständlicher Schritt und hat intelliad in seinem Tun bestätigt, so Wolfhart Fröhlich, CEO der intelliad Media GmbH. intelliad Media GmbH München Das neutrale Technologieunternehmen intelliad bietet eine integrierte Plattform für Tracking und 360-Grad-Optimierung aller Online-Marketingtätigkeiten. Mit dem intelliad Multichannel- Tracking kann die Leistung der Kanäle SEA, SEO, Social-Media, Display, Direct-Traffic, Preissuchmaschinen, Newsletter, Affiliate-Marketing, TV und Telefon gemessen und die Customer-Journey kanalübergreifend ausgewertet werden. In Kombination mit dem leistungsstarken Bid-Management können Agenturen und Werbungtreibende die Performance ihrer Online-Kampagnen nachhaltig steigern und ihr Werbebudget effizient einsetzen. Seit Juli 2012 ist intelliad ein Unternehmen von Deutsche Post DHL. DQS GmbH

15 Nr Food Defense Schutz der Lebensmittelkette DQS CFSI unterstützt Lebensmittelhersteller bei der Einführung von Food-Defense-Systemen Die Food-Defense-Forderungen gehen auf gesetzliche Regelungen in den USA zurück, die besonders nach den Anschlägen im September 2001 entstanden sind. Unter Food Defense sind die vorbeugenden Anstrengungen zur Vermeidung von Anschlägen auf die Lebensmittelkette zu verstehen. Im Blickpunkt stehen hierbei nicht nur terroristische Anschläge, sondern überhaupt alle denkbaren Anschläge von Menschenhand also auch Aktionen von verärgerten oder ausgeschiedenen Mitarbeitern, Wettbewerbern usw. Mittlerweile finden sich in allen relevanten Lebensmittelsicherheitsstandards wie beispielsweise FSSC 22000, BRC 6 oder IFS 6 entsprechende Forderungen zu Food Defense. Sowohl für die Lebensmittelhersteller als auch für interne und externe Auditoren ergeben sich daraus Fragen, was sich hinter Food Defense im Detail verbirgt und wie die Forderungen in der Praxis umzusetzen sind. Leitfäden amerikanischer Behörden und ein darauf basierender Leitfaden des IFS geben dazu allerdings keine klare Auskunft. Der Autor dieses Beitrags führte im vergangenen Jahr einen von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung geförderten Forschungsaufenthalt in den USA an der University of California in Davis durch. Aus den Ergebnissen des Aufenthaltes und seiner fundierten Praxiserfahrung hat er als langjähriger DQS-Auditor ein Konzept zur praxistauglichen Einführung von Food-Defense-Konzepten entwickelt. Im Rahmen von bisher zwei DQS-Wokshops, eines Auditorenerfahrungsaustausches sowie einer Reihe von firmeninternen Schulungen wurden bereits zahlreiche künftige Food-Defense-Beauftragte und Auditoren in das neue Thema eingewiesen. DQS-Workshops Food-Defense-Beauftragte Die Food-Defense-Workshops umfassen neben den historischen, rechtlichen und normativen Hintergründen auch ein Vorgehensmodell zur Einführung, die Erläuterung der Elemente von Food Defense. Für die Installation eines umfassenden und allen Forderungen genügenden Food-Defense-Systems sind zwölf Elemente zu berücksichtigen: Managementverfahren und Policy Food-Defense-Verfahren Physikalische Sicherheit Anlagen, Prozesse und Produkte, Labore, biologische Sicherheit Umgang mit Materialien und Stoffen Transport, Verkehr Rückverfolgbarkeit, Rücknahme- und Rückrufverfahren Umgang mit Daten und Informationen, Postverkehr Umgang mit Mitarbeitern und externen Personen Qualifikation, Training Kommunikation und Krisenmanagement, BCM Checks und Reviews Im Rahmen der Schulungen und Workshops werden alle erforderlichen Elemente erläutert und ein Vorgehenskonzept zur Einführung dargestellt. Wegen der sensiblen Thematik wird insbesondere auch auf Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen, die verhindern sollen, dass mit der Einführung eines Food-Defense-Systems unvorsichtigerweise auch eine Anleitung für mögliche Anschläge von Mitarbeitern oder externen Personen geschaffen wird. Wie bei vielen Neuerungen steht auch hier im Mittelpunkt, mit den üblicherweise zur Verfügung stehenden Bordmitteln schon eingeführter Managementsysteme eine möglichst schlüssige, aufwandsreduzierte und praxisnahe Einführung von Food Defense zu ermöglichen. Alle bisherigen Veranstaltungen fanden sehr guten Anklang. Den Teilnehmern wurde in den Workshops das notwendige Rüstzeug u. a. auch in Form von Unterlagen und Literatur mit auf dem Weg gegeben, um in ihren Unternehmen aktiv zu werden und sich auf die künftigen Zertifizierungsaudits vorzubereiten. Bereits vorliegende Anfragen auch von Unternehmen, die nicht bei der DQS zertifiziert sind, zeigen, dass die DQS hier erneut rechtzeitig und fundiert ihre Kunden unterstützen und partnerschaftlich begleiten kann. Informationen zu den weiteren geplanten Veranstaltungen finden Sie auf der letzten Seite oder bei Ihrem Kundenbetreuer. Dr. Georg Sulzer DQS-Auditor Weitere Informationen und Anmeldung unter: DQS CFSI / DQS UL Food Safety Solutions GmbH

16 DQS-Workshopreihe Herbst 2012 DQS esolutions: Eine Innovation geht online! Managementsysteme bewerten und entwickeln Impulse, Ideen und Anregungen von Profis für Profis Drei Themen, drei Regionen: Angemessenheit im Managementsystem Motivation als Schatzkiste für ein lebendiges Managementsystem Neue Energie für interne Audits Die Veranstaltungen sind kostenpflichtig. Termine: 30. Oktober 2012, Berlin 23. November 2012, Bad Driburg 29. November 2012, Karlsruhe Information und Anmeldung: Bettina Ilgner Marketing & Communication Tel DQS-Webinar Legal Compliance in der unternehmerischen Praxis Umwelt-, Arbeitsschutz-, Energiemanagement 29. November 2012, Uhr Referent: Frank Machalz Kontakt: DQS esolutions ist gestartet. Konzipiert wurde die Plattform für Online-Selbstbewertungen und elearning zu Managementsystemen und internationalen Normen durch die DQS Holding GmbH, der Dachorganisation der weltweiten DQS UL Gruppe. Zwei Komponenten, DQS eassessment und DQS elearning, vereinen sich in DQS esolutions zu einem erstklassigen Fundament. Nutzer erhalten wichtige Impulse zu Fragestellungen rund um Managementsysteme und die Gestaltung und Durchführung von Audits. Chef-Entwickler Sebastian Timmel: DQS eassessment ist eine komfortable, einfache und kostengünstige Art das eigene Managementsystem selbst zu bewerten. Es eignet sich ganz besonders für Interne Audits, Gap-Analysen oder im Vorfeld eines Zertifizierungsprozesses. DQS eassessment bietet Module zu gängigen Managementsystemen sowie zu allgemeinen Themen rund um ein Unternehmen. Checklisten und Impressum Auswertungs-Tools liefern eine solide Einschätzung des Reifegrads in Bezug auf das gesamte Managementsystem oder einzelner Teilbereiche; die nächsten Schritte im kontinuierlichen Verbesserungsprozess lassen sich so einfach ableiten. Auf der Komponente DQS elearning teilen Auditoren und andere Experten ihr Knowhow mit den Nutzern. Mitarbeiter, Fach- und Führungskräfte werden ermutigt, ihren Horizont in den Bereichen Managementsysteme, Normen und Audits zu erweitern. DQS esolutions wird von uns weltweit in nahezu all unseren Märkten angeboten und wurde daher zunächst einmal in englischer Sprache konzipiert, so Sebastian Timmel. Wir bauen das Angebot sowohl thematisch, als auch durch eine mehrsprachige Benutzeroberfläche sowie deutschsprachige Programme sukzessive aus. Sie haben Fragen zu DQS esolutions? Schicken Sie uns eine an Messetermine Wir freuen uns auf Ihren Besuch! QgP-Fachtagung 2012 Gesundheit und Selbstbestimmung darf s ein bisschen mehr sein? Oktober 2012 in Erkner Moderner Staat 16. Fachmesse und Kongress November 2012 in Berlin Winners Conference + Ludwig-Erhard-Preisverleihung 26. November 2012 in Berlin 12. ItSMF-Jahreskongress Dezember 2012 in Kassel Herausgeber DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen August-Schanz-Straße Frankfurt am Main Tel Fax Verantwortlich Matthias Vogel und Ilona Korall, DQS GmbH Tel Redaktion & Layout: kompri, Triefenstein Druck: johnen-druck, Bernkastel-Kues Member of: Die Kundenzeitschrift der DQS erscheint 4 x jährlich in einer Auflage von Ex., gedruckt auf umweltfreundlich hergestelltem Papier. Nachdruck von Beiträgen, auch auszugsweise, nach Rücksprache mit der Redaktion und bei Angabe der Quelle gern gestattet. DQS GmbH, August-Schanz-Straße 21, Frankfurt am Main Entgelt bezahlt, Pressesendung Deutschland 31328F, Nr. 69, III / 2012 Kundenzeitschrift der DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen und ihrer verbundenen Unternehmen

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