DEUTSCH ENGLISCH DENGLISCH Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache

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1 LINGUISTIK DEUTSCH ENGLISCH DENGLISCH Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache Gerd Schrammen Die folgenden Ausführungen handeln von der unübersehbaren Anglisierung der deutschen Sprache. Sie sind weniger ein Beitrag zur Sprachwissenschaft, als die Beschreibung eines Skandals. 1. Denglisch, das Ärgernis Ich gebe 2 Beispiele, die veranschaulichen, worum es geht: 1. Die giving story der Damenschneiderin Heidi Sander Mein Leben ist eine giving story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-denken haben muß. Meine Idee war, die hand-taylored Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Dinge einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat alles von Anfang an supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer lady sches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils Lerne Denglisch bei der evangelischen Kirche Die events beim Christival in Kassel: Zwischen Jesus first und Jesus last gibt es: Taste of Heaven... Praise Aerobic... Painting & Talk... Money makes my world go around?... The day before you came... Boys only... Girls only... Let s talk about sex für girls... Just do it!... Feel the power... Discover your own gift... Go tell it with music... Sunny Side up... Burn burn-burn... Send hope... Workabout... Focus on God... Laugh parade... Surprise surprise... Girls Planet ein Café für girls mit Daily soaps... Bibel Basics... Chill out. Als geistliche Powernahrung wird vom YouGo-Team der YouGo-Gottesdienst angeboten. Dazu viel worship mit warm up und message und immer wieder Jesus bei Jesus on Ice... Als Short Termer im Auftrag Jesu unterwegs... The Jesus Flow... Downtown Jesus in the city... Jesus Dance Xperience... Jesus inside... Jesus freaks international... Jesus moves on... Discover Jesus... Wir PAINTen Jesus... 2 Über dieses arglos und ahnungslos gesprochene, kritisierte oder parodierte, aber auch befürwortete und freudig gebrauchte deutsch-englische Sprachgemisch, für das sich der Begriff 1 M. Mosebach: Schlicht perfekt. Jil Sanders Modereich. In: Frankfurter Allgemeine Magazin 836, , In einem 2003 veröffentlichten Zeitungsinterview spricht Jil Sander wieder richtiges Deutsch und bezeichnet sich z. B. nicht als art director, sondern als Kreativdirektorin. 2 Jesus First. Das Programm. Christival (Veranstaltung für junge Christen). Kassel Oktober 2002.

2 Deutsch Englisch Denglisch: Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache Denglisch eingebürgert hat er wurde in den Duden aufgenommen, möchte ich ein paar Bemerkungen machen. Zum ersten Text, die inzwischen legendär gewordene giving story von Jil Sander: Über Frau Sander hat Wolfgang Joop, ein Kollege von der Schneiderzunft, einmal gesagt, ihre Schöpfungen seien Etepetismus aus Pöseldorf. Pöseldorf ist ein schickes Wohnviertel der Hafenstadt, heißt im Volksmund auch Schnöseldorf. Frau Sander heißt eigentlich Heidi. Das ist ein schlichter Vorname, eher für ein Kind vom Lande. Er erinnert an den weltberühmten und mehrfach verfilmten Roman der Schweizer Schriftstellerin Johanna Spyri, an den Almöhi und an die Geißen Schwänli und Bärli. Für den Verkauf von modischen Gewändern, wie sie in Europas Großstädten in Mailand, London oder Paris getragen werden, eignet der Name Heidi sich weniger. Also gibt Heidi Sander sich einen anderen Namen. Jil Kurzform des altertümlichen und seltenen englischen Vornamens Gillian anstelle von Heidi: Das konnotiert Weltläufigkeit, Zugehörigkeit zu einer internationalen Elite und luxuriösen Lebensstil. Diese Namensänderung ist vielsagend und beispielhaft. In Anlehnung an Nietzsche könnten wir sagen: Die Sprache wird nicht benutzt, um verstanden, sondern um bewundert zu werden. Mit Hilfe eines neuen, ausgesuchten Vornamens also mittels Sprache wird ein Schein von Wirklichkeit erzeugt und etwas vorgespiegelt, was nicht ist. Blendwerk und Angeberei statt Verständigung. So ist das in den allermeisten Fällen, wo englische Brocken in einen deutschen Text eingeflochten werden. Ein seltsamer Widerspruch fällt dabei auf: Eine kultivierte Dame mit viel Geschmack und ästhetischer Sensibilität geht roh, grob, unsensibel mit der eigenen Sprache um. Feinsinn vs. Barbarei auf diese merkwürdige Ungereimtheit treffen wir oft bei denen, welche Denglisch sprechen. Zum zweiten Text: Die denglisch stammelnden Christen haben offenbar vergessen, daß der Ahnherr der evangelischen Kirche, nämlich Martin Luther, zu seiner Zeit ein unerreichter Meister der deutschen Sprache war. Sie verraten ihn mit ihrem deutsch-englischen Kauderwelsch auf einer Veranstaltung mit 98 Prozent deutschen Teilnehmern. 3 Das auch von Kirchenleuten vorgebrachte Argument, die Jugend rede englisch oder denglisch, überzeugt wenig. Martin Luther hatte zwar erklärt, er wolle dem Volk aufs Maul schauen, aber Bert Brecht hatte hinzugefügt, das hieße nicht, dem Volk nach dem Mund reden. Das geschieht hier. Lehrer beobachten, das PONS-Lexikon der Jugendsprache 4 zeigt, und Jugendliche sagen es selbst, daß der Anteil der englischen oder scheinenglischen Wörter in der Sprache der Jugend nicht besonders hoch ist. Das Sprachgemisch, mit dem die Jugendlichen angesprochen werden, hat allerdings zur Folge, daß die eigene deutsche Sprache als das anerkannte und uneingeschränkt gültige und verbindliche Verständigungsmittel an Geltung verliert. Da gibt es Zusammenhänge mit PISA, die ich nicht erläutern muß. Übrigens ist erstaunlich, daß die christlichen jungen Mädchen durchweg zu girls gemacht werden. Ich denke bei dem englischen Ausdruck vor allem an Go Go Girls, Heiße Girls oder Girls ohne Tabus junge Frauen vor allem, die sich gegen Geld öffentlich entkleiden oder weitergehende körperliche Dienstleistungen erbringen. 2. Der neu-anglodeutsche Wortschatz 3 Von den rund Teilnehmern kamen etwa 300 aus dem Ausland, keineswegs nur aus angelsächsischen Ländern. 4 PONS. Wörterbuch der Jugendsprache. Deutsch-Englisch. Deutsch-Französisch. Stuttgart/ München/Leipzig. Klett ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

3 Gerd Schrammen Ich habe versucht, die Masse der englischen Ausdrücke, die die deutsche Sprache durchsetzen, zu sortieren und Gruppen mit gemeinsamen Merkmalen zusammenzustellen. Dabei komme ich auf 8 Klassen. 1. Die alten: Interview, Training, Pullover, Hobby, fair, okay. 1.1 Die neueren: show, shopping, jogging, kid, power, pink, cool, snacks, action, electronic cash, hotline, center, store. 1.2 Die neuesten: news, service point, freeway, stroke unit, facility manager, kickboard, comedian, funeral master, power napping, counter, job floater, bridging, location. 2. Fachwörter: Begriffe der Luftfahrt, des Sports, des Computers, der populären Musik oder des Jazz: gangway, foul, scanner, sound. 3. Kleidung und Körperpflege: sun top, T-shirt, men fit, swim wear, sun blocker, body, outdoor jacket, anti-ageing, body bag ( Leichensack ). 4. Freizeit und lustbetonte Lebensweise: happy hour, mountain bike, inline skater, fun, lover. 5. Schamwörter: swinger, one night stand, quickie, G point. 6. Fehlerhaftes Englisch: change (exchange), evergreen (classic), oldtimer (veteran), overhead-projektor, slip ( Unterrock ), shooting star ( Sternschnuppe, engl. auch falling star). 7. Markennamen und Vergleichbares: Smart, New Beetle, Freeway, Nürnberg Ice Tigers, Sunpoint, First Travel Agency, Telegate, World of TUI. 8. diskrete Anglisierungen: emh (neudeutsch für den Verlegenheitslaut Äh ), Heike's shop (sächsischer Genitiv), ßexuell (stimmloses S im Anlaut, auch in Norddeutschland), die Interjektionen wow!... whoops!... hey!, Ich denke (nach I think). Es gibt Menschen in Deutschland mit höchsten akademischen Graden, die die englischen Wörter für eine Bereicherung der deutschen Sprache halten. Sie sind im Grunde der Auffassung, wir bräuchten die englischen Wörter, sie seien gut für die deutsche Sprache. 5 Brauchen wir tatsächlich die englischen Brocken? Diese Frage möchte ich stellen und sie verneinen. Ich werde eine Reihe von Behauptungen nennen, Vorurteile eher, mit denen die Notwendigkeit der Anglizismen begründet wird, und diese Behauptungen eine nach der anderen widerlegen. 3. Wie nützlich sind englische Wörter? 3.1 Erste falsche Behauptung: Englische Wörter sind ein Zeichen von Leben Die vielen englischen Wörter machen die deutsche Sprache nicht reicher, sondern ärmer. Auch nicht lebendig, denn sie bewirken, daß deutsche Wörter aussterben. Wo Ausdrücke wie Junggeselle, Kundendienst, Börsenkrach oder Schalter durch single, service, crash, counter verdrängt werden, stirbt die deutsche Sprache jedesmal einen kleinen Tod. Übrigens: Nur die Franzosen und Italiener gebrauchen noch das deutsche Wort für Börsenkrach und sagen le krach boursier bzw. il crac della borsa. Der Vergleich der Sprache mit einem lebendigen Organismus ist überhaupt schief, im Grunde falsch und gehört in die linguistische Mottenkiste, wie ein kluger Sprachwissenschaftler aus Münster einmal gesagt hat. Ein anderer, ebenso kluger und ziemlich berühmter Linguist 5 U. Busse: Typen von Anglizismen. In: G. Stickel (Hg.): Neues und Fremdes im deutschen Wortschatz. Berlin/New York. de Gruyter Siehe auch die das Problem der Anglizismen mehr oder weniger verharmlosenden Beiträge von Kirkness, Schlobinski, Greule/Janich, Hoberg, Linke u. a. Erfreulich die Ermahnungen von Jean Marie Zemb zu mehr Sprachtreue in Deutschland. 438 ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

4 Deutsch Englisch Denglisch: Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache auch aus Münster hat gesagt, daß eine Sprache nicht wächst wie ein Baum. 6 Sprache wird gemacht zumindest wird sie auch gemacht das gilt ganz besonders für das Neuanglodeutsch, das uns ärgert. Es wird von denen gemacht, die die Macht dazu haben. Sie setzen neue Wörter in die Welt und haben die Verbreitungsmittel Medien, Werbung, öffentliche Anerkennung, um sie durchzusetzen gegen den Willen der Mehrheit der Bürger. Die alten Griechen genauer: der Philosoph Platon und andere waren der Auffassung, Sprache sei nicht physis nicht Natur, sondern nomos, also Absprache und Übereinkunft. 7 Im antiken Rom wurde ähnlich gedacht. 8 Dort hat es kräftige Sprachpflege gegeben, und zwar als Widerstand gegen die Allmacht des Griechischen. Griechen nahmen einen wichtigen Platz im öffentlichen und privaten Leben der Römer ein. Viele griechische Wörter kamen mit den aus Griechenland übernommenen Gegenständen und Einrichtungen nach Rom. So z. B. gymnasium (die Turnschule für Knaben), diadema (ein metallisches Stirnband) oder crat ra (der Krug zum Mischen des Weines). Gegen die Übermacht der griechischen Sprache gab es Widerstand. Ein eifriger Sprachreiniger und Anhänger der latinitas und des sermo purus also der echten, von fremden Bestandteilen gereinigten lateinischen Sprache war Kaiser Tiberius (42 v. 37 n. Chr.) Bei Senatsverhandlungen umschrieb er griechische Ausdrücke mit lateinischen. Und er entschuldigte sich einmal, als er das griechische Fremdwort monopolion (Alleinverkaufsrecht) benutzte. Cicero ( v. Chr.), der fließend Griechisch sprach und schrieb, ist ebenfalls gegen die griechischen Bestandteile in der lateinischen Sprache vorgegangen. Er hielt die Bevorzugung griechischer Wörter für ein Zeichen von Eitelkeit und sah darin einen Verlust von Würde. In seinen Reden und Schriften hat er griechische Ausdrücke latinisiert. Zum Beispiel sot r (Retter) durch servator, lyra (Leier oder Laute) durch fides oder poiótes (Beschaffenheit) durch qualitas. Quintilian ( n. Chr.) räumte ein, daß wegen der paupertas der lateinischen Sprache, d. h. wegen deren beschränktem Wortschatz, auf Entlehnungen aus dem Griechischen nicht verzichtet werden könne: utimur Graecis verbis, ubi nostra desunt... Wir benutzen die griechischen Wörter, wo die unsrigen fehlen. Aber er forderte auch, ut sint quam minime (verba) peregrina et externa, d. h. daß die Zahl der fremden und von außen kommenden Wörter mög-lichst gering sei. In Deutschland gab es im 17. Jahrhundert Sprachgesellschaften mit schönen Namen, den Pegnesischen Blumenorden, den Elbschwanenorden, die Fruchtbringende Gesellschaft oder die Königsberger Kürbishütte. Für sie galt auch, daß Sprache das Ergebnis von lenkender Beeinflussung ist, zu der u. a. der Verzicht auf fremde Wörter und deren Ersetzung durch deutsche gehört. Diesen sprachpflegerischen Gesellschaften der Barockzeit verdanken wir die Eindeutschung lateinischer und französischer Ausdrücke: beobachten für observieren, Fernglas für und neben Teleskop. 9 Es hat auch angestrengte Eindeutschungen gegeben wie Jungfernzwinger für Kloster oder Meuchelpuffer für Pistole. Sie haben sich nicht durchgesetzt und belustigen uns heute ähnlich wie Weibischtum für Feminismus Weibisch, nicht 6 Der Spruch von der Mottenkiste stammt von Rudolf Fischer, Universität Münster. Sprachen wachsen nicht wie Bäume... hat Harald Weinrich geschrieben. Zitiert bei J. Schiewe: Die Macht der Sprache. München. Beck Platon: Kratylos (oder über die Richtigkeit der Namen). In: Sämtliche Dialoge II. Hrsg. v. O. Apelt. Hamburg. Meiner Zur Sprachpflege im antiken Rom: K. F. von Nägelsbach: Lateinische Stilistik Nachdruck der 9. Auflage. Darmstadt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Zu Eindeutschungen von Fremdwörtern im Barock und nach der Reichsgründung 1871 siehe die einschlägigen Schriften zur deutschen Sprachgeschichte. ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

5 Gerd Schrammen Weiblich! oder Gewerbsamung für Industrialisierung, die im Dritten Reich als Verdeutschungen von Fremdwörtern vorgeschlagen wurden. 10 Die Sprachpfleger der Barockzeit haben übrigens den Ausdruck Gesichtserker nie ernsthaft für Nase vorgeschlagen. Er wurde polemisch gebraucht, um die Bemühungen des Dichters und Schriftstellers Philipp von Zesen und seiner Freunde um ein besseres Deutsch zu verspotten. Ebenso zum Spott wurde vorgeschlagen, das Wort Katze durch pelzerne Mausefalle zu ersetzen. 11 Von Zesen hat um 1640 zahlreiche fremde Wörter durch deutsche ersetzt. Wir verdanken ihm u. a. Gewissensfreiheit, Verfasser, Oberfläche, Mundart und andere. Im 19. Jahrhundert wurden rund 765 überwiegend französische Wörter aus dem Bereich des Postwesens und der Bahn durch deutsche ersetzt. Zum Beispiel Umschlag für couvert, postlagernd für poste restante, Bahnsteig für perron oder Abteil für coupé. Unsere Vorfahren hatten übrigens ähnlich wie wir heute, wenn wir oldtimer, evergreen oder slip sagen falsche französische Wörter gebraucht. Für Bahnsteig oder Abteil haben die Franzosen nie perron oder coupé gesagt, sondern von Anfang an quai und compartiment. Auch der Briefumschlag hieß nie couvert, sondern immer enveloppe. 12 Im Russischen haben sich die wohl aus dem Deutschen übernommenen, eigentlich fehlerhaften französischen Ausdrücke ПЕРРОН, КУПЕ und leicht abgewandelt КОНВЕРТ gehalten. 3.2 Zweite falsche Behauptung: Die englischen Wörter im Deutschen beweisen Weltoffenheit Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern gibt es in Deutschland zunächst eine große Offenheit für vieles, was von außen kommt. Als Beinkleider tragen wir die Hosen amerikanischer Kuhhirten. Wir essen Fladenbrot und Kichererbsenmus aus der Türkei, genießen lustvoll die süße Nachspeise Tiramisu aus Italien, und wir mögen auch sehr die herzhafte Soljanka, die aus Rußland kommt, genauer: aus der Ukraine. Wir haben sehr viele Anleihen bei anderen Sprachen gemacht und benutzen einige Tausend fremder Wörter vor allem griechische, lateinische, französische und neuerdings englische. Aus dem Arabischen kommen Algebra und Laute, aus dem Polnischen Gurke, aus dem Tschechischen Pistole. Vom Russischen haben wir die Wörter Grippe und Steppe übernommen. Die Kinder in Deutschland bekommen fremde Namen und heißen Mike, André, Nicole, Fynn, Sven oder Luca auch Sascha, Larissa oder Olga. Unsere Hunde heißen Bobby, Blacky oder Fox, unsere Katzen Pussy oder Candy, unsere Pferde Blue Star, For Pleasure, Baker Street, Tiger Hill oder gar Comme ci - comme ça. Unsere Kneipen und Gaststätten haben Namen wie Outpost oder Crossroads, Da Mimmo oder Da Mamma. Wir feiern den Valentine s Day, den Girls Day und Halloween, ein amerikanisches Fest, das in Deutschland spöttisch Kürbisfasching genannt wird. Wir singen Happy Birthday zum Geburtstag und wissen nicht, daß das ein ursprünglich deutsches Lied mit deutschem Text ist. Am 18. Dezember 1989 hält Willy Brandt auf dem Domplatz von Magdeburg eine Rede. Er hat Geburtstag und die Zuhörer singen Happy Birthday Happy Birthday für einen verdienten deutschen Politiker in einem Augenblick, als alle Menschen in Deutschland sich wirklich freuen durften, Deutsche zu sein. Da stimmt was nicht, das ist zutiefst peinlich. Da wird die eigene Sprache verleugnet und einiges mehr. 10 P. von Polenz: Sprachpurismus und Nationalsozialismus. In: E. Lämmert u. a.. Germanistik eine deutsche Wissenschaft. Frankfurt. Suhrkamp Elektronische Mitteilung des Wiener Germanisten Dr. Gottfried Fischer im Nachrichtenforum des Vereins Deutsche Sprache. 12 perron heißt Freitreppe, coupé ist eine geschlossene vierrädrige Kutsche, couvert das Gedeck (Teller, Messer, Gabel usw.). 440 ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

6 Deutsch Englisch Denglisch: Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache Die Deutschen haben viele Ausdrücke aus anderen Sprachen übernommen. Aber sind wir damit auch wirklich offen für die fremden Dinge? Aufgeschlossen und weltoffen das haben meine Beispiele wohl gezeigt... und Brunch, Happy Hour, Candle Light Dinner, Chicken Wings, Cheeseburger usw. wären weitere Belege sind wir vor allem gegenüber den USA und den amerikanischen Dingen. Asien, Afrika, Südamerika interessiert uns weniger. Dazu haben sich indische, amerikanische und lateinamerikanische Journalisten erstaunt und kritisch geäußert Dritte falsche Behauptung: Englische Wörter sind kurz und prägnant Oft wird behauptet, die englischen Wörter seien unverzichtbar, weil sie kurz und prägnant sind. Das mag für einige zutreffen, für andere nicht. Die englischen bzw. denglischen Wörter cargo, computer, facility manager, newcomer, service point sind an Silben länger als Fracht, Rechner, Hausmeister, Neuling oder Auskunft. Die Präpositionen after, because of, in front of, in spite of sind länger als nach, wegen, vor, trotz. Die englischen Adverbien early, often, never haben jeweils mehr Silben als früh, oft und nie. Beautiful und woman sind länger als schön oder Frau. Auch die Umschreibungen mit to do sind kein Musterbeispiel für Kürze und sprachliche Ökonomie... I do not think... Do you believe?... Do not cross here!... das ist umständlich. Auch Goethe hat in einem Gespräch mit Eckermann die Kürze der englischen Wörter und Wendungen gepriesen ein bißchen leichtfertig, wie ich finde. Ein berühmter Ausspruch von Winston Churchill aus dem Zweiten Weltkrieg wird als Beleg für knappes Englisch gern zitiert: I have nothing to offer but blood, toil, tears and sweat. Machen wir daraus: Ich biete Euch nichts als Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß... dann haben wir dasselbe mit der gleichen Silbenzahl auf deutsch gesagt. Und wir haben noch Euch, das angeredete Volk, in den Satz aufgenommen. Daß deutsche Ausdrücke genauer, treffender, verständlicher sein können als die entsprechenden englischen, zeigt die folgende Liste. Die englischen Bezeichnungen sind kurz, aber dunkel. Das treffende englische Wort? aggregate Gesamtergebnis booked gelbe Karte call by call Billigvorwahl check-in Gepäckaufgabe curls Armbeugen draw unentschieden dummy Versuchspuppe flyer Faltblatt 15-love 15:0 gastritis Magenschleimhautentzündung 13 Beispielhaft der Beitrag von Ashwin Raman in einer Nummer der TAZ vom Oktober 2000: Senk you and good bye! ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

7 Gerd Schrammen goggles Schwimmbrille janitor Hausmeister mystery call Probeanruf pantry Bordküche pole position bester Startplatz rafting Wildwasserfahren show view Zahlensignal tie-break Entscheidungsspiel Zur Kürze als angeblicher Qualität gibt es einen wunderschönen Spruch des Berliner Malers Max Liebermann ( ). Jemand hatte an einem Gemälde von Paul Cézanne bemängelt, der Arm einer Figur sei zu lang. Darauf antwortete Liebermann: Der Arm kann gar nicht lang genug sein, wenn er schön ist. Das gilt auch für die deutsche Sprache. Ich will dieses kleinkarierte Silbenzählen und andere Spiegelfechtereien nicht weiter betreiben. Schließlich das möchte ich sehr betonen sind die Merkmale englischer Wörter, die angeblich größere Kürze oder die präzisere Bezeichnung der Dinge, ganz und gar gleichgültig und völlig unerheblich für deutsche Sprecher. Wir sprechen Deutsch, verständigen uns nicht mit Hilfe einer fremden Sprache, ebenso wie die Engländer, Schweden oder Franzosen ihre eigene Sprache haben und sie benutzen, ohne auf andere zu achten. Vergleiche zwischen den Sprachen in diesem Punkt sind nur von theoretischem (akademischem) Interesse, ohne Bedeutung für den täglichen Sprachgebrauch. Eine Engländerin mag die deutsche Sprache loben so geschehen in einem Beitrag für die Sprachnachrichten, der Zeitung des Vereins Deutsche Sprache und sich über die unvergleichbaren deutschen Wörter freuen wie Amtsschimmel, Schmoll-winkel, pudelwohl, katzbuckeln oder Schlafmütze. Sie mag uns schmeicheln, indem sie sagt, deutsche Wörter seien anheimelnd bildhaft, bildhafter, als ich es mir auf englisch träumen lassen könnte 14 für den Gebrauch ihrer englischen Muttersprache ist das ohne Bedeutung, wirkt sich darauf nicht aus. 3.4 Vierte falsche Behauptung: Englische Wörter füllen Bezeichnungslücken Gelernte Sprachwissenschaftler, Lehrstuhlinhaber an deutschen Universitäten, die die Anglisiererung der Muttersprache für unwichtig halten und sie gern verharmlosen, erklären, die englischen Wörter füllten sogenannte Bezeichnungslücken. Wir brauchten Ausdrücke wie shop, bike, event usw., sie seien notwendig, weil sie Dinge bezeichnen, für die es im Deutschen kein geeignetes Wort gibt. Ein shop sei etwas anderes als ein Laden, ein bike nicht dasselbe wie Fahrrad. Die Salzburger Festspiele seien eine Veranstaltung, der Europäische Schlagerwettbewerb dagegen ein event mit high-lights. 15 Das stimmt nur auf den ersten, sehr flüchtigen Blick. Träfen diese Behauptungen zu, müßten wir für den Laden in einem Roman von Erwin Strittmatter, dessen Handlung nach dem Ersten Weltkrieg beginnt, und für die Verkaufseinrichtung im Jahre 2002, die ebenfalls Laden heißt, zwei verschiedene Wörter benutzen. Oder für den Lehrer in einer Schulstube des Kaiserreichs und in einer heutigen Gesamtschule dürfte nicht das gleiche Wort gebraucht werden. 14 E. Fraser: Ein englischer Blick auf das Deutsche. In: Sprachnachrichten. 1/ Busse: l. c. 442 ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

8 Deutsch Englisch Denglisch: Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache Die nächste Frage ist, ob deutsche Wörter wirklich fehlen, wo englische benutzt werden. Besatzung, Nachrichten, Faltblatt, Sonderangebot und Zeitlupe sind vorhanden und brauchen nicht durch crew, news, flyer, special offer oder slow motion ersetzt zu werden. Meisterliga, e-post oder Geländerad hätten anstelle von Champions League, oder mountain bike gewählt werden können, als diese Dinge aufkamen. Räumen wir ein, daß es schwierig wäre, talk show, T-shirt, quizz, freak, baby, party oder training durch deutsche Wörter zu ersetzen. Aber im Grunde sind auch diese englischen Ausdrücke überflüssig. An ihrer Stelle hätten bei mehr Treue zur eigenen Sprache von Anfang an deutsche Wörter gebraucht werden können. Sie waren vorhanden, und die neuen Bedeutungen wenn es sie tatsächlich gibt wären in sie eingegangen. Statt interview hätten wir Gespräch oder Befragung, Ratespiel für quizz oder Gesprächsrunde für talk show. Ein Motorradfreak wäre ein Motorradnarr. Diese deutschen Ausdrücke empfinden wir als fremd, weil die englischen uns vertraut geworden sind. 3.5 Zusammenfassende Bemerkung: Sprachliche Selbstversorgung und Selbstgenügsamkeit der Angelsachsen Die englischen Wörter stehen jeweils für nicht genutzte Möglichkeiten der deutschen Sprache. Für einen anderen Umgang mit der eigenen Sprache geben die Engländer und überhaupt alle Angelsachsen uns ein Beispiel. Sie kommen mit ihrem Englisch aus, um die Dinge dieser Welt zu benennen. Um sich zu verständigen, benutzen sie jahrhundertealte, ehrwürdige und bewährte Wörter wie shirt, news, girl, kid, lover, chat, talk, fun, show, snack, pool, top, service, event usw. T-shirt hört sich für einen Engländer nicht anders an als T-Hemd für uns. Ein lover schließlich mag aufregender sein als ein Liebhaber oder Freund. Er hat was von Malibu und Pazifikstrand, von Muskeln, sonnengebräunter Haut, anregender Leibwäsche und gutem Körpergeruch an sich. Eine schöne Zeile über einen lover gibt es allerdings schon in einem Gedicht von Shakespeare, das 400 Jahre alt ist:... the lover, all as frantic, / sees Helen s beauty in a brow of Egypt. 16 Das heißt, Engländerinnen und Amerikanerinnen kommen mit einem uralten Wort der eigenen Sprache aus, um ihre Liebhaber oder Freunde des 21. Jahrhunderts zu bezeichnen. Auch der chat übers Internet zwischen einem Schotten und einem Neuseeländer mag etwas anderes sein als der Schwatz in einer englischen Kneipe im 18. Jahrhundert. Trotzdem wird das alte Wort für geeignet befunden, um eine neue Sache von heute zu bezeichnen. Hinter solcher sprachlichen Selbstgenügsamkeit und Selbstversorgung steht viel Liebe zur Muttersprache. 4. Es ginge auch auf deutsch Wie wenig wir die englischen Wörter benötigen, zeigen die folgenden Zusammenstellungen. 4.1 Vorhandene, aber verschmähte deutsche Wörter airline body guard crew event freecall kickboard Fluggesellschaft Leibwächter Besatzung Ereignis, Veranstaltung gebührenfrei Roller 16 William Shakespeare: The Poet s Eye. ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

9 Gerd Schrammen news peanuts preview rope skipping sale service point soundtrack toys zipper Nachrichten Pfennigbeträge Vorschau Seilspringen Schlußverkauf Auskunft Tonspur Spielzeug Reißverschluß 4.2 Leicht zu findende deutsche Wörter airbag Luftkissen, Prallschutz champions league Meisterliga e-post call shop Telephonierstube chat room Plauderecke cheer leader Jubelmädchen golden goal goldenes Tor joy stick Spielhebel mountain bike Geländerad paragliding Gleitschirmfliegen park and ride Umsteigeparkplatz whirlpool Sprudelbecken, Brodelwanne 4.3 Es geht gut auf deutsch: Werbesprüche Rein ins Land raus mit der Sprache Sprachreisen Sparsam, aber nicht spaßarm VW Lupo Einbau leicht, Einbruch schwer Türschloß Saugünstig und schweinebillig! Tele 2 Schnarch und spar! Hotelkette Ibis Tigerwäsche für wenig Mäuse Esso Frostschutzmittel (Daunenjacke) C & A Bringt die Banken ins Wanken Piloten der Swissair Wir erobern Ihr Herz im Flug Air France Antrieb aus Leidenschaft Fiat Geiz ist geil Saturn ErVrischend anders Veltins Bier Wohnst du noch, oder lebst du schon? IKEA Besser badisch als unsymbadisch Werbung für den Landesteil Baden 5. Mein geliebtes Deutsch 444 ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

10 Deutsch Englisch Denglisch: Schleichende Veränderungen der deutschen Gegenwartssprache Was die eigene Sprache wert ist, dazu gibt es eine Stelle in Goethes Faust. Bekanntlich ziert es den Redner in Deutschland, wenn er mindestens einmal Goethe erwähnt besser noch: zitiert, und möglichst den Faust und bei Gelegenheit auch Lateinisch spricht. Hier nun Goethe, Latein gab es schon. Am Anfang des Dramas spricht Faust von seinem geliebten Deutsch. Er will das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzen und sagt: Mich drängt s, den Grundtext aufzuschlagen, / Das heilige Original / In mein geliebtes Deutsch zu übertragen. 17 Meine eigene Sprache das ist mein geliebtes Deutsch. Es tut mir weh, wenn es mißachtet, verschmäht, verunstaltet, von einigen selbsternannten rohen Sprachmeistern zur Sau gemacht wird. Neben den Belegen für die Entbehrlichkeit englischer Brocken, die ich beigebracht habe, möchte ich an die affektive, emotionale Bindung an die eigene, die Muttersprache nachdrücklich erinnern. Die Überschwemmung der deutschen Sprache mit Anglizismen ist nicht nur grober Unfug, sondern auch ein Ärgernis, über das mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland sich erregen. 18 Sie sehen in den zahlreichen Anglizismen einen verächtlichen Umgang mit der deutschen Sprache und fühlen sich verachtet in ihrem Anspruch, auf deutsch angeredet zu werden. Wir lernen und sprechen alle fremde Sprachen auch und ganz besonders die weltweit anerkannte Verständigungssprache Englisch. Aber in Deutschland sollten wir wir auf englischen oder denglischen Sprachschrott verzichten und deutsch miteinander reden. Wir brauchen kein Denglisch. Kein Kauderwelsch, das weder gutes Deutsch, noch richtiges Englisch ist. Wir haben eine großartige Muttersprache, mit der wir wenn wir nur wollen alles sagen können. Das ist schließlich auch wie bereits gesagt eine Frage der gefühlsmäßigen, inneren Bindung an die eigene Sprache. Ich mag noch so glatt und geschmeidig Französisch, noch so strahlend Italienisch, noch so lässig-unterkühlt Englisch oder auch forsch-draufgängerisch Amerikanisch sprechen: Ich bleibe ein Boche und ein Kraut... Sagen wir s gepflegter: Ich kann aus meiner sprachlichen deutschen Haut nicht heraus. Und von den Sprachen bleibt mit am Ende nur die eigene, die Muttersprache, um etwas Vernünftiges und Kluges zu sagen oder um tiefere Empfindungen auszudrücken. Schöner als Goethe bzw. ausführlicher hat das ein kleiner Handwerker ausgesprochen, der im wilhelminischen Deutschland geschundene Schustergeselle Wilhelm Voigt aus Tilsit, den Carl Zuckmayer zum Helden einer Komödie gemacht hat. Im Hauptmann von Köpenick wird Voigt in einer Berliner Amtsstube gefragt, warum er von draußen, von Bukarest und Böhmen, nach Deutschland zurückgekommen sei. Der wirkliche Wilhelm Voigt stammte aus Tilsit und sprach Ostpreußisch. Bei Zuckmayer spricht er Berlinisch und antwortet dem preußischen Wachtmeister: Da unten (also im Ausland, G. S.)... da sinse janz anders, und da redense ooch janz anders. Und da hat der Mensch nu schließlich seine Muttersprache, und wenn er nischt hat, denn hat er die immer noch. 19 Damit ist alles gesagt. 17 Szene Studierzimmer. 18 Mehrheit gegen Englisch und Denglisch. In: Sprachnachrichten. 4/ Erster Akt, 2. Szene. ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

11 NATION UND SPRACHE Elisabeth Simon "Nation und Sprache" 1 nennt de Gardt das von ihm herausgegebene Buch, das 1. die historische Dimension des Deutschen, 2. das Deutsche in der Gegenwart und 3. die Sprachen Europas und der Welt diskutiert. Sprache ist nicht nur ein Gegenstand der Germanistik und Literaturwissenschaft sondern auch der Geschichte, Linguistik, Theologie und zunehmend der Medizin und Biochemie. Seitdem man weiß, daß unser Sprachvermögen nicht in einem Zentrum im Gehirn angesiedelt ist - so die Meinung viele Jahre lang -, sondern sich auf das gesamte Gehirn verteilt, hat die Neurologie neue Räume der Forschung erschlossen. Man weiß heute auch, daß die Sprache wie die Musik von emotionalen Verbindungen lebt. Dies bescheinigt der modernen, intellektuell bestimmten, abstrakten Musik der 60er und 70er Jahre z.b. keine guten Aussichten auf die Liebe ihrer Zuhörer. Damit erhält auch der Aufsatz von Heinrich von Kleist: "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" eine ganz neue Aktualität. 2 Diese Linie ließ sich fortsetzen von Luther bis zu Heidegger und dem Philosophen George Steiner, der sich mit den philosophischen und psychologischen Räumen der Sprache in unserem Dasein auseinandersetzt. 3 Dieses könnte uns hier Tage beschäftigen, soll aber nicht der Gegenstand dieser kurzen Ausführungen sein, die die Aufmerksamkeit auf das Jahr der Sprachen lenken soll, das die EU in diesem Jahr ausgerufen hat und das auch neue Formen der Sprachvermittlung für ein zukünftiges Europa in den Raum stellt. l. Sprache als Instrument nationaler Identifikation Nation soll uns ebenfalls nur am Rande beschäftigen, obwohl dieses Thema - auch durch die Entwicklung in Mittel und Osteuropa, ganz besonders in Südosteuropa wie in Rumänien - heute von großer Wichtigkeit und Aktualität ist, da Traditionen und kulturelle Entwürfe von langer Dauer sichtbar werden und das zukünftige politische Bild Europas bestimmen könnten. Dieses könnte die Entwicklung eines Europas bedingen, das sich wesentlich von dem Bild unterscheidet, was heute für diesen Kontinent in Zukunft entworfen wird. 4 Nationalismus ist vor allem ein historisches Prinzip, das besagt, das politische und nationale Einheiten deckungsgleich sein sollten. Nationalismus als Empfindung - oder Bewegung - läßt sich am besten mit Hilfe dieses Prinzips definieren. Das Nationalgefühl ist die Empfindung von Zorn über die 1 Nation und Sprache. Die Diskussion ihres Verhältnisses in Geschichte und Gegenwart. Hrsg. Von Andreas Gardt. Berlin, New York, S. 2 Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Zweiter Band. Kunst und Weltbetrachtung Hrsg. Von Helmut Sembdner, München 1952, S George Steiner: Langage et science. 4 Heinz Schilling: Nationale Identität und Konfession in der europäischen Neuzeit, in: Nationale und kulturelle Identität. Studien zur Entwicklung des kollektiven Bewußtseins in der Neuzeit. Hrsg. von Bernhard Giesen, Frankfurt a.m. 1991, 577 S. Er weist nach, daß die säkulare Definition moderner Gesellschaften, die darauf achtet, daß politische und soziale Strukturen möglichst autonom bleiben, durch die Ereignisse in Polen, einigen Sowjetrepubliken und ansatzweise in Rumänien in Frage gestellt wird. Kirchen und Glaube können politische Instanzen sein, die wesentlich dazu beitragen, ganze Völker zu gemeinsamen politischen und gesellschaftlichen Handeln zusammenzuführen.

12 Nation und Sprache Verletzung des Prinzips oder von Befriedigung angesichts seiner Erfüllung, eine nationalistische Bewegung wird durch eine derartige Empfindung angetrieben. 5 Wenn also Karl dem IV., dem Luxenburger und späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation von den deutschen Kurfürsten die Stimme in ihrem Gremium wegen mangelnder Deutschkenntnisse versagt wurde, so mögen die wahren politischen Gründe für diese Ablehnung der anderen Fürsten vielleicht andere Beweggründe gehabt haben, die uns heute nicht bekannt sind. Es kann aber sein, daß diese nationale Begründung für die Charakterisierung dieses beliebten böhmischen Königs im nachhinein gefunden wurde. Es ist nämlich vielmehr wahrscheinlich, daß die Umgebung des Kaisers als Umgangssprache auch zu dieser Zeit noch Latein sprach. Die Beherrschung der tschechischen Sprache durch diesen Herrscher mag aber ein weiterer Aspekt in der Skala der Beliebtheit dieses Kaisers und böhmischen Königs sein, dessen nationaler Mythos als Errichter der Hungermauer heute noch lebendig ist. 6 Aber auch die Gründung der Universität von Prag mag die Definition als Sprachnation gefördert haben, da hier - wie auch an der neu gegründeten Universität von Padua die Universitätskörperschaften als Sprachnationen definiert wurden. 7 Diese Beobachtung um den Kaiser Karl IV. soll aber andeuten, daß Sprache zunehmend zur nationalen Identifikation beitrug. So waren die Deutschen seit dem Ende des 11. Jahrhunderts eine prinzipiell durch ihre Sprache definierte Nation 8 mit beträchtlichen regionalen Unterschieden, wie man heute noch weiß. Diese deutsche Nation war als politische Größe nur indirekt begreifbar und berief sich auf ein Imperium, das eschatologische Züge aufwies und daß nicht nur die deutschen Lande sondern auch die spanischen Stände Karls V umfaßte. Von dort führt die Linie zu den Reden von Johann Gottlieb Fichte 9 und der Definition der Kulturnation. Das Aufkommen eines patriotisch motivierten Nationalsprachenbewußtseins findet seine ersten Gründe in den veränderten sprachkulturellen Rahmenbedingungen. Im Zuge der frühneuzeitlichen Territorialisierung entstehen neue politische Ordnung- und Gemeinschaftsvorstellungen. Der Sinn für den Staat als Gebietskörperschaft ist endgültig erwacht. Staatliche Einheiten sind jetzt im politischen Bewußtsein stärker als territoriale Manifestationen mit allen ihren Begleitkomponenten repräsentiert als feudalrechtliche personale Lehnsverbände. 10 Wir können hier nur einige generelle Beobachtungen aufzeigen, ohne auf dieses komplexe Gebilde wie Territorialisierung und Herausbildung des frühneuzeitlichen Staates, der dann zu der Konstitution der Nationalstaaten führte, einzugehen. Wenn aber die Sprache als Identität stiftendes Element einer Kulturnation anzusehen ist, so führten die Bildung der Nationalstaaten und die kulturellen Wurzeln der jeweiligen Regionalstaaten in fast allen Ländern Europas zu Konflikten, die heute noch sichtbar und nicht überwunden sind. Diese Konflikte beeinflussen das kulturelle und soziale Leben besonders, wenn sich eine Sprachgruppe auch sozial von der anderen absetzt, Belgien und auch Kanada sind gute Beispiele dafür. 5 Ernest Gellner: Nationalismus und Moderne. Hamburg 1995, S Mythen der Nationen. Ein europäisches Panorama. Hrsg. von Monika Flacke. Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Dr. Helmuth Kohl. Begleitband zur Ausstellung vom 20. März 1998 bis 9. Juni Emmanuel Dité, Der Bau der Hungermauer zur Zeit Karls IV. vor 1891, S Heinz Thomas: Sprache und Nation, in: Nation und Sprache, a.a.o., S Heinz Tomas: Sprache und Nation, a.a.o., S Johann Gottlieb Fichte: Reden an die Deutsche Nation. Mit einer Einleitung von Reinhard Lauth. 5. durchgesehene Auflage. Hamburg 1978, XLI, 268 S. 10 Joachim Knape: Humanismus, Reformation, deutsche Sprache und Nation. In: Nation und Sprache, a.a.o., S ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

13 Elisabeth Simon 2. Muttersprache Fremdsprache Sprachen in Europa Es gab keinen Nationalstaat in Europa, in dem sich Landesgrenzen mit denen der Sprache decken und diese Konflikte haben sich mit der zunehmenden Herausbildung eines gemeinsamen Europas nicht verringert, besonders dort nicht, wo die fremdsprachige Bevölkerungsgrupe die Herrschaft ausübte, wie zum Beispiel in Großbritannien. Die Muttersprache muß also nicht die Landessprache sein, wie zum Beispiel in Frankreich und Spanien. Die Staatssprache kann aber auch eine Fremdsprache sein, wie jahrelang in Moldawien, in dem Russisch die Staatssprache war, bis es nach dem Fall der kommunistischen Mauer durch Rumänisch abgelöst wurde. Die Muttersprache mag wohl ein Instrument nationaler Identifikation sein, ist aber in diesen Fällen nicht deckungsgleich mit der Sprache des Vaterlandes. 11 Dieses auf Sprache gegründete Nationalgefühl war den europäischen Völkern bis 1500 weitgehend fremd. 12 Mit der Ausbildung des Territorialstaats wurde die Sprache aber zur kulturellen Identifikation des sich im 18. Jahrhundert ausbildenden Nationalstaates und damit zu einem politischen Konfliktpotential bis zur Moderne und in unsere Zeit. Man muß sich vor Augen halten, daß die Waliser trotz gegenteiliger Gesetzgebung und starker sozialer und politischer Benachteiligung ihre Sprache bewahrten, wobei zu untersuchen wäre, wieweit das durch die Bindung der Sprache mit dem religiösen Bereich bedingt war. Obwohl in den letzten Jahren ein Wechsel zum Englischen beobachtet werden kann, ist das Walisische als Merkmal einer nationalen Identität nicht ersetzbar. So kommt es zu der merkwürdigen Situation, daß das Nationalgefühl der Waliser sehr stark durch eine Sprache bestimmt wird, die aber nur 18% der Bevölkerung beherrschen 13. Ähnlich verhält es sich mit dem Schottischen, das in den letzten Jahren, bedingt durch die stärkere Hinwendung zur schottischen Geschichte und Kultur, ein Revival erlebt. Schottland hat (wie wir es auch im Falle von Walisisch gesehen haben) eine dominierende Sprache: Englisch. Damit ist eine einheimische zweisprachige Basis mit Statusproblemen entstatanden. Es gibt auch etablierte Sprachen, die von den Einwanderern gesprochen werden. Bei allen diesen Sprachen treten angesichts der gegenwärtigen Phase der legalen und politischen Veränderungen Probleme auf, die die Stellung und Präsenz betreffen. Für Schottland begann am 6. Mai 1999 mit der Loslösung der parlamentarischen Aufgaben vom Westminster Parlament in London und der Einrichtung eines schottischen Parlaments in Edinburgh in Holyrood eine neue Ära. 14 Nornisch, Kornisch, Manisch und Gälisch sind andere Sprachen Großbritanniens, die zum Teil heute wiederbelebt werden, aber keinen Platz mehr als gesprochene Muttersprachen haben. Der Erhalt dieser Sprachen und ihrer Texte, ihre Übersetzungen und Überlieferungen gehören zu den großen ungelösten Fragen der europäischen Kultur. Diese Probleme erfordern eine neue und intensive Zusammenarbeit zwischen Forschung und Lehre, Archiv, Verlag und Bibliothek. Mit einem Aufsehen erregenden Buch hat Karl Markus Gauß auf die sterbenden Europäer aufmerksam gemacht. Seine Reisen zu den Sorben, Aromunen, Gottscheer Deutschen, Arbereshen und Sepharden von Sarajevo lehren uns das Staunen über den Reichtum 11 Vergleiche dazu: Gotthard Lerchner: Nation und Sprache im Spannungsfeld zwischen Sprachwissenschaft und Politik in der Bundesrepublik und der DDR bis 1989, in: Nation und Sprache, a.a.o., S Manfred Görlach: Nation und Sprache: Das Englische, in: Nation und Sprache, a.a.o., S Manfred Görlach, a.a.o., S Wendy Axford: Die englischen und die schottischen Sprachen im Kontext der Sprachen von Großbritannien. In: Literatur und Sprache. Ausländische Literatur und Spracherwerb durch Bibliotheken. Literature and Language. Foreign Literature and Language Skills by and with Libraries. Proceedings des internationalen Seminars 1999 /of the international seminar 1999., deutsch/englisch, S ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

14 Nation und Sprache Europas. Diesen Reichtum können wir uns erhalten - vergessene Stämme und Kulturen, die bei der Bildung der Nationalstaaten an den Rand gedrängt wurden. 15 Ein anderes Beispiel: Sprachen in Spanien zeigen eine Entwicklung, die im Vergleich mit Großbritannien in eine andere Richtung läuft. Spanien ist ein mehrsprachiges Land, in dem sich im Laufe der Zeit das Kastilische als Staatssprache durchgesetzt hat. Das Katalanische war dem gegenüber genau so weit verbreitet, erstreckte sich aber über zwei Staaten: Spanien und Frankreich (Süden). Das Verhältnis von Sprache und Nation ist heute ein ungelöstes Problem in Spanien, was teilweise die Attentate der ETA deutlich machen. Das Spanische (Kastilische) ist nur als Amts- und Staatssprache statuiert, wobei eine gewisse Distanz allen denjenigen Spaniern erlaubt ist, die andere Muttersprachen sprechen. Tatsächlich erklärt das Autonomiestatut (Generalitat de Catalunya, 1979) das Katalanische zur eigenen und zur offiziellen Sprache, das wiederum Kastilisch genannte Spanisch nur zur kooffiziellen Sprache der Autonomen Gemeinschaft. Es entstehen die geradezu paradoxe Situation, daß die staatlich unabhängige Nation über eine Sprache verfügt, welche ihre Angehörigen nur kennen aber nicht sprechen müssen, während die nur autonome Nationalität eine ihr eigene Sprache besitzt. Insofern stehen heute in Spanien Nationalität und Sprache in einem weit engeren Zusammenhang als Nation und Sprache. 16 Wir finden also in Spanien die Situation, daß in einem gesamtstaatlichen Zusammenhang die Vertreter der verschiedenen Regionen in ihrer Muttersprache sprachen: Katalanisch, Galizisch und Baskisch, wobei zu erwähnen ist, daß Baskisch nicht zu den indogermanischen Sprachen gehört. Wie schon kurz angedeutet, verbinden sich die Unterdrückung einer Sprache, mag das nun politisch gewollt sein oder sich aus den kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen ergeben, mit nationalen und oft sozialen Ressentiments. Dieses war in Walisien der Fall, als den Kindern untersagt wurde, walisisch zu sprechen und das Land nicht die gewünschte Zweisprachigkeit erhielt. Der soziale und politische Machtfaktor verbindet sich dann mit der Landessprache 17, die nicht die Muttersprache ist und damit für zusätzlichen Konfliktstoff sorgt. Das vorliegende Buch Nation und Sprache von de Gruyter führt hierzu als Beispiel aus Mitteleuropa das Tschechische und Slovakische an. Es ist bezeichnend, daß für alle Staaten, in denen der Nationalismus eine besondere Schubkraft in den letzten Jahren entwickelte, generell gilt, daß die Muttersprache durch die vorherrschende Landes- oder Staatssprache sehr oft das Russische überdeckt wurde: nämlich Moldawien, die Ukraine und Weißrußland. Die slovakische Republik hat sich in vielerlei Hinsicht durch den tschechischen Bruder unterdrückt gefühlt, was nach 1989 zur Betonung der eigenen Sprache führte. Dieses ist ein besonders krasser Fall einer nationalen Überhöhung des Sprachgebrauchs, weil beide Sprachen sich wirklich sehr ähneln, so daß Vertreter beider Sprachen miteinander kommunizieren können. Wenn wir Europa verlassen, so sei hier Kasachstan genannt, dessen nationale Erweckung zu einer besonders rigiden Anwendung der Muttersprache Kasachisch führte, die - darin dem Walisischen vergleichbar - nur von einem Bruchteil der Bevölkerung korrekt gesprochen wird, was große Probleme für die Erziehung und Ausbildung mit sich brachte. 18 Nun mag man mei- 15 Karl Markus Gauß: Die sterbenden Europäer. Unterwegs zu den Sorben, Aromunen, Gottscheer Deutschen, Arbereshen und den Sepharden von Zarajevo. Wien 2001, 240 S. 16 Franz Lebsanft: Nation und Sprache: Das Spanische, in: Nation und Sprache, a.a.o., S Tilmann Berger: Nation und Sprache: das Tschechische und das Slovakische, in: Nation und Sprache, a.a.o., S Die Bibliothekarische Auslandsstelle am Deutschen Bibliotheksinstitut führte im Jahr 1997 ein Seminar zum Thema Bibliotheksmanagement durch. Der Entschluß, dieses Seminar in Russisch zu halten, basierte auf praktischen Überlegungen, das Seminar nicht durch zusätzliche Sprachprobleme zu belasten. Trotzdem welchselte die Direktorin der Na- ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

15 Elisabeth Simon nen, daß die Länder außerhalb Europas bei dieser Diskussion nur mittelbar beteiligt sind. Dies ist ein Irrtum, denn sowohl innerhalb Europas durch die laufende Einwanderung, die die europäischen Staaten zu multikulturellen umwandeln wird, als auch außerhalb Europas durch die zunehmende Internationalisierung und Gobalisierung werden Anwendung und Beherrschung von Fremdsprachen auch das Gesicht von Europa bestimmen. 3. Sprachunterricht Sprache als Kommunikationsmittel Ausländische Literatur. Konzepte des Lebenslangen Lernens und die Rolle von Bibliotheken Das Erlernen der Muttersprache geht einher mit dem Erwerb der Fähigkeit, sprachliche Äußerungen zu verstehen und situationsgerecht anzuwenden [ ] dem Erwerb eines Systems von Benennungen und Begriffen, die die Umwelt erfassen und gliedern [ ] Dieses steht mit der kognitiven Entwicklung in enger Wechselbeziehung. 19 Hier kann auch nicht weiter auf die schichtenspezifischen Unterschiede des Spracherwerbs eingegangen werden, die der generellen Forderung nach Dreisprachigkeit des zukünftigen europäischen Bürgers mindestens ein Fragezeichen entgegen setzen. Der Spracherwerb und die Sprachbarrieren determinieren heute nicht nur den Umgang mit der sogenannten information literacy 20, sondern sie bestimmen auch weitgehend den Erfolg oder Mißerfolg beim Erlernen von Fremdsprachen. Im Humanismus waren die beiden Sprachen funktional verschieden: Der Laie sprach Deutsch, der Gelehrte Lateinisch und in den meisten Fällen nicht nur dies, sondern auch Griechisch und Hebräisch. Dieser internationale Sprachenkanon garantierte auch die internationale Verständigung mit dem europäischen Wissenstausch und Briefwechsel, der uns heute noch erstaunt. Diese zwei Sprachkulturen, z.b. der lateinischen und der deutschen Sprache, bilden auch schichtenspezifische Sprachenrollen, soziale Strukturen und mit dem ständischen Gefälle verbundene immanente Sprach- und Bildungsbarrieren. 21 Wie stark der Spracherweb in der Kindheit und damit auch das Erlernen von Fremdsprachen von dem sozialen Gefüge der Umwelt determiniert ist, möge jene hübsche Geschichte von dem Pharao unterstreichen, der einem Hirten zwei Kinder zur Aufzucht gab. Diese sollten in einem Raum mit nur Ziegen zu ihrer Nahrung aufwachsen. Keiner durfte mit ihnen sprechen, weil der Pharao wissen wollte, was für ein Wort die Kinder wohl zuerst aussprechen würden, wenn sie das Alter des Lallens hinter sich hätten. Nachdem man das ins Werk gesetzt hatte, öffnete man die Tür, wobei die Kinder ihnen das Wort bekos (ähnliche dem Meckern der Ziegen) entgegen riefen und die Hände entgegen streckten. Nachdem der Pharao erforscht hatte, daß dieses Wort tionalbibliothek in ihrer Begrüßung vom Russischen ins Kasachische. Glücklicherweise war die ausgezeichnete Übersetzerin diesem Sprachwechsel gewachsen. So verständlich der Einsatz für die Muttersprache und für die sich neu konstituierende Nation ist, so bedauerlich ist es, wenn dieser zu Status- und Machtdemonstrationen mißbraucht wird. 19 Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch, Bd. 3, Heidelberg 1976, S. 699f: Spracherwerb. 20 Myoung Wilson: In Daten ertrunken und durstig nach Wissen. Wie information literacy gelehrt wird. Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in: Informationsversorgung Politik und Strategie/Information Provision, Politics and Strategy. Proceedings des internationalen Seminars /of the international seminar 1998 der Bibliothekarischen Auslandsstelle am Deutschen Bibliotheksinstitut 1998, S Jochim Knape: Humanismus, Reformation, deutsche Sprache und Nation, in: Nation und Sprache, a.a.o., S ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

16 Nation und Sprache Brot bei den Phrygern bedeutete, räumte man den Phrygern den ersten Platz als ältestes Volk ein. 22 Man wußte damals noch nicht, daß die ersten Sprachübungen der Kinder auf Nachahmung beruhen und das beginnend mit den ersten Lebenswochen. Spracherwerb und Sprachbarrieren bestimmen weitgehend das intellektuelle und soziale Schicksal jedes Einzelnen, wie es heute mit der wieder aufgenommenen Diskussion um Integration und Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit auch als Problem in der öffentlichen Diskussion neu thematisiert wird. In fast allen Staaten ist der Erwerb der Staatsangehörigkeit mit dem Erlernen der Landessprache verknüpft (so müssen z.b. Deutsche, die in die Schweiz einwandern eine Prüfung in Schweizerdeutsch machen). Leider sind in der Bundesrepublik bis jetzt keine bindenden Standards erarbeitet worden. Die Beherrschung der Landessprache ist aber notwendig, will man keine Unterklasse schaffen, die von dem sozialen und kulturellen Leben eines Staates ausgeschlossen ist. 23 In Europa erfolgte die Identifizierung mit der eigenen Nationalsprache über die Ablösung des Lateinischen und Französischen, vor allem in öffentlichen und wissenschaftlichen Texten. 24 Heute läßt sich gerade bei der Veröffentlichung wissenschaftlicher Texte wiederum eine Veränderung beobachten. Diese erscheinen meist in Englisch. Deutsche Wissenschaftler veröffentlichen 50-30% ihrer Texte generell in Englisch, vorherrschend auf den Gebieten der Naturwissenschaft und Wirtschaft. Aber auch in den Geisteswissenschaften wird das Englische zur vorherrschenden Wissenschaftssprache. Das mag viele Gründe haben, einer liegt bestimmt in dem Fortschritt der Informationstechnologie in den USA, so daß die Präsenz in weltweit angebotenen Datenbanken und auch im Netz sehr oft einen Text in Englisch oder Amerikanisch erfordert. 25 Im 19. Jahrhundert gab es keinen Zweifel darüber, daß die Sprache der Briten ein Herrschaftsinstrument weltweit wurde, ob sie nun durch Kaufleute, Missionare, Verwalter oder die Armee vertreten wurde. 26 Das Englische breitete sich durch die Kolonialmacht Großbritanniens und die Politik des Dominiums weltweit aus, so daß sie auch außerhalb des angelsächsischen Raumes - USA, Australien Kanada - zur Staatssprache wurde, so z.b. in Singapur oder zur vorherrschenden Sprache der Oberschicht, der Kaufleute, der Wirtschaft und der Banken wurde. Englisch ist heute die Lingua Franca vieler Länder und Gebiete. Der Vergleich der Sprachen auf Grund einer hohen Anzahl von Menschen, die diese Sprache sprechen, verstellt den Blick. Sowohl Chinesisch als auch Spanisch werden von einer größeren Anzahl von Menschen gesprochen als Englisch. Deutsch ist die auf dem europäischen Kontinent am meisten verbreitete Sprache. Trotzdem erreichen diese Sprachen keine dem Englischen vergleichbare kulturelle und wirtschaftliche Stellung. 22 Herodot: Historien. Deutsche Gesamtausgabe. Übersetzt von A. Horneffer. Neu hrsg. und erl. von H. W. Haussig mit einer Einl. von W. F. Otto. 3. Aufl. Stuttgart 1963, S. 99f. 23 Großbritannien und die angelsächsischen Länder haben zu diesem Problem ein entspanntes Verhältnis. Das zeigt sich zum Beispiel auch daran, daß der British Concil alle offiziellen Besucher, die auf Grund des Kulturabkommens nach England eingeladen wurden, einer informellen Sprachüberprüfung unterzogen wurden. 24 Manfred Görlach, a.a.o., S Die erste Veröffentlichung meiner Tochter Ruth Simon erfolgte in den USA im Rahmen einer renommierten historischen Zeitschrift der University of Virginia, die mit Hilfe eines von der Bundesregierung geförderten Projekts elektronisch angeboten wird. 26 Vgl. dazu Görlach, a.a.o., S ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

17 Elisabeth Simon 4. Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission. Projekte und Möglichkeiten Europa hat zur Zeit noch keine Identitätskraft für seine Bewohner entwickelt. Die Sprache als Identitätsfaktor, wie er mit allen Problemen in den Staaten und Regionen Europas wirksam wurde, ist für Europa insgesamt nicht anwendbar. Desto wichtiger ist es, die Möglichkeiten der Kommunikation über die Sprache zwischen den Völkern zu stärken, denn über die Sprache finden die einzelnen Nationen einen stärkeren Zugang zu dem Nachbarn, so daß die Kommunikation zwischen den Ländern Europas den Dialog und zwar nicht nur sprachlich sondern auch kulturell fördert. Dadurch könnte es möglich sein, daß dem Wirtschaftsraum Europa der Staatenbund Europa folgt. Aus diesem Grund wurde das von der EU organisierte Jahr der Sprachen einhellig begrüßt. 27 Das Vorhaben versucht, nicht nur bestimmte Projekte anzustoßen, sondern auch jedermann anzusprechen: Jeder kann Sprachen lernen, ohne Rücksicht auf Alter Herkunft oder Beruf und jeder kann von den Vorteilen profitieren. Mit modernen Methoden macht das Lernen sogar Spaß. Europäische Kommission und Europarat haben dazu einen Leitfaden herausgegeben, Sprachenlernen für alle, und ein Logo entwickelt, eine Art Eidechse. Diese Hinwendung zu einem allgemeinen Publikum wird ausdrücklich in dem Informationstext betont. Die zentrale Botschaft lautet wir folgt: Fremdsprachen lernen öffnet die Türen und jeder kann es. Das ist sehr nützlich und gut, fragt sich nur, wie viele Menschen damit wirklich erreicht werden, denn diese Texte sind alle nur durch das Internet abrufbar. Den ersten Ausschreibungstext hatte ich während eines Seminars in Cluj zum Anlaß genommen, mit Studenten ein europäisches Projekt ansatzweise zu entwickeln. 28 Diese Initiative umfaßte nur Länder der EU, so daß sich z.b. die Untersuchungen auf die westlichen Sprachen konzentrieren. Auch der Leitfaden für die Antragsstellung zeigt dies ganz deutlich. Antragsstellung und Information laufen über nationale Koordinierungsstellen und diese sind nur in den Ländern der EU eingerichtet. Trotz dieser Enttäuschung hätte man sich angesichts der sich entwickelnden Europäischen Gemeinschaft mit der Osterweiterung doch die Einbeziehung zumindest einiger Länder Mittel- und Osteuropas gewünscht ist der veröffentlichte Eurobarometer Report 54 für unser Thema wichtig. Neben Informationen, die wir schon kennen, daß z.b. die Muttersprache oft nicht identisch mit der Nationalsprache ist, daß man als dritte Fremdsprache der EU-Bürger das Deutsche betrachtet sind besonders die Befragungen zum Thema Fremdsprachenerwerb wichtig und interessant. Bevor einige Vergleichsdaten zum Spracherwerb in europäischen Ländern aufgeführt werden, sind zwei Beobachtungen für zukünftiges Handeln wichtig: Die erste betrifft Deutschland. Der Prozentsatz derjenigen, die Spracherwerb nicht für wichtig halten, ist in den neuen Bundesländern besonders hoch, nämlich 39% im Vergleich dazu, halten generell 74 % der Befragten Fremdsprachenerwerb für sehr wichtig. Auf der anderen Seite glaubt der überwiegende Teil der Bevölkerung in Ostdeutschland, daß Spracherwerb für die berufliche Ausbildung und das berufliche Auskommen der Jugendlichen wichtig sind, nämlich 100% aller Eltern. Dieses diffuse Bild könnte nicht so sehr viel über die Einschätzung des Fremdsprachenerwerbes aussagen als vielmehr der Ausdruck einer allgemeinen negativen depressiven Haltung siehe Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft vom ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

18 Nation und Sprache der Menschen in den neuen Bundesländern Deutschlands gegenüber der gegenwärtigen Situation sein. Das Ergebnis der Befragung, wann und wie man Sprachen lernt, ist für die zukünftige Entwicklung der Didaktik besonders wichtig. Ein großer Teil der Befragten gab an, daß die Zeit zum Erlernen einer Sprache fehlt. Das ist realistisch und legt offen dar, daß die Anstrengung und die Zeit zum Erwerb einer Fremdsprache sehr oft falsch eingeschätzt werden. Das mag auch erklären, warum nach 3 bis 6 Monaten die meisten Sprachenschüler die Fremdsprachenschule verlassen. Es bleiben in den Kursen meist nicht mehr als 10 % der Studenten übrig, die sich am Anfang angemeldet hatten. Weniger häufig wurde angegeben, daß es an Gelegenheiten fehlte, was darauf schließen läßt, daß das Angebot zum Erwerb einer Fremdsprache recht gut ist. Die meisten Befragten gaben an, daß sie die Sprache bei einem Aufenthalt im Lande erlernen wollten. Die bessere Verständigung für Ferien im Lande wurde häufig als Grund für den Erwerb einer Fremdsprache angegeben ein Beweis dafür, daß der viel gescholtene Tourismus sehr positive kulturelle Auswirkungen haben kann. Dieses Ergebnis gibt den Veranstaltern von Sprachreisen Recht. 29 So bietet z.b. die Carl Duisberg Gesellschaft 30 Sprachreisen für ältere Menschen an (ab 50 Jahren). Dies führt uns aber zum dritten Hindernis beim Erlernen einer Sprache - die Kosten. Dies trifft auch auf das erwähnte Angebot der Carl Duisberg Gesesllschaft zu. Generell läßt sich sagen, daß der Wunsch zum Spracherwerb eine Schule zu besuchen bei der Allgemeinheit weniger stark ausgeprägt ist als angenommen. Die Gründe sind, zusammengefaßt: Mangel an Zeit und Geld und ein fehlendes, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Programm. 31 Die bis zum 9. Januar dieses Jahres ausgewählten Projekte der EU zum Jahr der Sprachen unterstützen finanziell mehr Sprachfestivals und dienen dem Marketing, als daß sie ihre Aufmerksamkeit auf Strategien richten, wie der Spracherwerb in der EU langfristig zu fördern ist. 32 Der aufgezeigte Trend zum Spracherwerb zusammen mit der Forderung, daß alle Sprachen in der EU vertreten sind und daß jeder Bürger der EU neben der Muttersprache und der zweiten perfekt beherrschten Fremdsprache eine dritte sprechen soll, erfordert neue Wege und neue Möglichkeiten der Sprachvermittlung und des Spracherwerbs in einer engen Zusasmmenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen: Schule, Universität, Sprachenschulen und Bibliotheken, die sich verstärkt in das System des Lebenslangen Lernens einbringen müssten. Von dem Ausspruch: As for actions in the field of youth, sport and civil society they will enhance social cohesion in Europe and bring citizens to the forefront of encouraging active citizenship among Europeans. And promoting awareness of Europe s rich culture heritage will help to foster a 29 In Berlin und anderen Städten findet alle zwei Jahre eine Messe von Pro Lingua statt, in der Sprachreisen und Sprachschulen ihre Produkte anbieten. Neben dieser Messe findet auch ein Kulturprogramm statt mit Vorträgen und Diskussionen, an denen sich die Botschaften und Konsulate wie auch die ausländischen Kulturinstitutionen beteiligen. 30 Adresse: Köln, Weyerstr INRA International Research Associates. Eurobarometer 54. Special. Les Européens et les langues. Rapport redigé par INRA (Europe) European Coordination Office S.A. pour la Direction Générale de l Education de la Culture, geré et organisé par la Direction Générale de L Education et de la Culture Unité Centre pour le citoyen. Analyse de l opinion publique, Fev. 2001, 55 S. mit Anhang. 32 European Year of Languages 2001, list of Projects selected for Co-Financing under Call for Proposayls Nr. DG EAC 66/00 publsihed on 8 September 2000 /these are the first group of Proejcts to be selected. Projects may be sumbitted for the second and final deadline until 15 febr.) Project organiser: Gillian McLaughlin Tel Olga Snoeks ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

19 Elisabeth Simon truly European identity" 33 sind wir noch sehr weit entfernt. Das Jahr der Sprachen hat aber gezeigt, daß die mangelnde europäische Identität und Kohäsion Sprengstoff für die Europäische Gemeinschaft werden können. Dies wird um so gravierender, wenn nicht die reichen Kulturen Mitteleuropas in den europäischen Dialog einbezogen werden. Dies kann heute geschehen. Die Digitalisierung des kulturellen Erbes 34 der einzelnen Länder und der Einsatz des e-learning 35 in das System des Lebenslangen Lernens sind dafür. Dies erfordert eine Vernetzung der Anbieter. Spracherwerb wird - in den neuen Berufs- und Lebenswelten - zu einem zunehmend individualisierten Prozeß. Es müssen Schnittstellen neu definiert und Partnerschaften gefunden werden, damit Spracherwerb in Europa zu besserer Kommunikation, Öffnung der Nationen und schließlich zu einer Köhäsion der Bürger dieses Kontinents führen kann. * * * L i t e r a t u r : 1. Anderson, Benedict: Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts. Aus dem Englischen (Imagined Communities) von Benedikt Burkard und Christoph Münz. Erweiterte Ausgabe. Berlin: Ullstein S. 2. Boeckenfoerde, Ernst-Wolfgang: Staat, Nation, Europa. Studien zur Staatslehre, Verfassungstheorie und Rechtsphilosophie. 1. Aufl. Frankfurt a.m. Suhrkamp S. (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft. 1419). 3. Bourdieu, Pierre: Rede und Antwort. Aus dem Franz. (Choses dites) übers. von Bernd Schwibs. l. Aufl. Frankfurt a.m.: Suhrkamp S. 4. Bourdieu, Pierre: Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. (Aus dem Franz.: Le sens practique) übersetzt von Günter Seib. 3. Aufl. Frankfurt a.m: Suhrkamp S. 5. Foucault, Michel: les mots et les choses. Une archéologie des sciences humaines. Paris: Gallimard S. 6. Gauger, Jörg Dieter und Justin Stagl: Staatsrepräsentation. Berlin: Dietrich Reimer S. (Schriften zur Kultursoziologie. Hrsg. von Justin Stagl. Bd. 12). 7. Gellner, Ernest: Nationalismus und Moderne. Aus dem Englischen (Nations and Nationalism) von Meino Büning. l. Aufl. Hamburg: rotbuch Verlag S. 8. Herodot: Historien. Deutsche Gesamtausgabe. Übersetzt von A. Horneffer. Neu hrsg. und erl.von H.We. Haussig. Mit e. Einf. von W.F. Otto 3. Auflage mit 4 Tafeln und 2 Ktn. Stuttgart: Kröner XXVIII, 792 S. 9. Informationsversorgung. Politik und Strategie. Information Provision- Politics and Strategy. Proceedings des internationalen Seminars Deutsch/Englisch. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut S. 10. Konersmann, Ralf: Kulturphilosophie. 2. Aufl. Leipzig: Reclam S. 11. Lewandowski, Theodor: Linguistisches Wörterbuch. Bd durchgesehene und erw. Aufl. Heidelberg: Quelle & Meyer S. (Uni Taschenbücher 200, 201, 300). 12. Literatur und Spracher. Ausländische Literatur und Spracherwerb durch Bibliotheken. Literature and Language. Foreign Literature and Language Skills by and with libraries. Proceedings des internationalen Seminars Deutsch/Englisch Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut S. 33 Europea Ecuation and Culture at a glance published bi-monthly by the Directorate for Edu-cation and Culture of tghe European Community. http.//europa.euint/comm/d...n_culture/publ/news/01/newsletter_en.htm 34 e-culture. A newsletter on cultural content and digital heritage. 35 elearning. What s New in elearning. May ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) / 2003

20 Nation und Sprache 13. Metzlers Lexikon der Sprache. Hrsg. von Helmut Glück. Stuttgart, Weimar: Metzler XX, 710 S. 14. Mythen der Nationen. Ein Europäisches Panorama. hrsg. von Monika Flacke. Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Begleitband zur Ausstellung vom 20. März 1998 bis Juni Bonn: DHM Deutsches Historisches Museum. 600 S. 16. Nation und Sprache. Die Diskussion ihres Verhältnisses in Geschichte und Gegenwart. Hrsg. von Andreas Gardt. Berlin, New York: de Gruyter S. 17. Nationale und kultruelle Identität. Studien zur Entwicklung des kollektiven Bewußtseins in der Neuzeit. Hrsg. von Bernhard Giese. 2. Aufl.Frankfurt a.m. Suhrkamp. 1991, 577 S. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft Niethammer, Lutz: Kollektive Identität. Heimliche Quellen einer umheimlichen Konjunktur. Reinbek bei Hamburg: rowohlts enzyklopädie im Rowohlt Taschenbuch Verlag S. ZGR 1-2 (21-22) / 2002, 1-2 (23-24) /

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