Investitionen chinesischer Unternehmen in den neuen deutschen Bundesländern

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1 Investitionen chinesischer Unternehmen in den neuen deutschen Bundesländern Hintergrund der Studie Überblick über die wirtschaftliche Situation in den neuen Bundesländern Der bilaterale Handel zwischen den neuen Bundesländern und der VR China Chinesische Unternehmen in den neuen Bundesländern Fallbeispiele Neue Entwicklungen der chinesisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen

2 1 Hintergrund der Studie Deutschland hat sich zu einem wichtigen Zielland für Auslandsinvestitionen chinesischer Unternehmen entwickelt, wobei in den letzten Jahren vor allem die neuen Bundesländer von immer mehr chinesischen Unternehmen als Investitionsstandort ausgewählt worden sind. Um sich einen Überblick über die allgemeine Situation der chinesischen Unternehmen in den neuen Bundesländern zu verschaffen, hat die Chinesische Handelskammer in Deutschland (CHKD) eine Studie durchgeführt, die Aufschluss gibt über Informationen wie die Anzahl der in den neuen Bundesländern angesiedelten chinesischen Unternehmen, deren geografische Verteilung und Beitrag zur lokalen Wirtschaft, Gründe für die Auswahl der neuen Bundesländer als Investitionsstandort sowie Herausforderungen und positive Erfahrungen während des Prozesses der Inbetriebnahme der Unternehmen. Die statistischen Daten der Studie basieren auf Angaben der Mitgliedsunternehmen der CHKD, wurden durch Informationen von den jeweiligen Landgerichten der neuen Bundesländer und der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China in Deutschland ergänzt und durch Umfragen, Telefoninterviews sowie Vorortuntersuchungen vervollständigt. Außerdem haben die jeweiligen Landesämter der neuen Bundesländer einen unterstützenden Beitrag zur Vollständigkeit der Datenquellen geleistet. Die Studienobjekte schließen auch die in Berlin angesiedelten chinesischen Unternehmen ein. 2

3 2 Überblick über die wirtschaftliche Situation in den neuen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern Berlin Sachsen-Anhalt Brandenburg Thüringen Sachsen Neue Bundesländer Als neue Bundesländer (auch östliche oder ostdeutsche Bundesländer) werden diejenigen Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet, die auf Grundlage des Ländereinführungsgesetzes vom 22. Juli 1990 auf Beschluss der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) aus den 14 DDR-Bezirken (ohne Ost- Berlin) gebildet wurden. Zu ihnen zählen Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nach der Wiedervereinigung hat die Bundesregierung eine Reihe wirtschaftspolitischer Maßnahmen durchgeführt, um die großen Differenzen zwischen Ost und West zu verkleinern und um die Wirtschaft in den neuen Bundesländern zu fördern. Dazu gehören beispielsweise der Rettungsplan 1990, der Solidaritätspakt I aus dem Jahr 1995 und der Solidaritätspakt II aus dem Jahr Bis 2019 wird die Bundesregierung ca. 156 Mrd. Euro in die Entwicklungsförderung der neuen Bundesländer investieren. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hatte der Ausbau der Infrastruktur in den neuen Bundesländern oberste Priorität, danach folgten Maßnahmen im Bereich der Wissenschaft, Kultur, Bildung, Umwelt usw. 3

4 2 Überblick über die wirtschaftliche Situation in den neuen Bundesländern Wohnbevölkerung Erwerbstätige Arbeitnehmer Arbeitslose Wirtschaftsdaten der neuen Bundesländer ( Tsd.) ( Mio. Euro) Quelle: BMWi Wirtschaftsdaten der neuen Bundesländer 2013 Bruttoinlandsprodukt Bruttoinlandsprodukt je Einwohner Bruttolöhne und Gehälter Bruttolöhne und Gehälter je Einwohner Neue Bundesländer Zurzeit ist bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den neuen Bundesländern ein sehr positiver Verlauf zu verzeichnen. Laut dem Jahresbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aus dem Jahre 2013 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2012 in den neuen Bundesländern 71 % des BIPs pro Kopf in den alten Bundesländern (1991 waren es 43,3 %). Die Pro-Kopf-Investitionen in Anlagevermögen haben 76 % des Westniveaus erreicht, die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zu 1991 um 12 % gesunken und das Pro- Kopf-Einkommen hat sich in diesem Zeitraum sogar vervierfacht. 4

5 3 Der bilaterale Handel zwischen den neuen Bundesländern und der VR China (in Mio. Euro) Brandenburg Thüringen Mecklenburg- Vorpommern Ausfuhr nach China Einfuhr aus China Deutschland Die neuen Bundesländer und China/ Asiatische Import und Export Handelsstatistik China 1. Für Sachsen-Anhalt gibt es nur Handelsdaten für Asien 2. Die Daten für Brandenburg aus dem Jahr 2011 konnten nicht vollständig zusammengetragen werde Handelsstatistik Nach Statistiken der Landesämter spielt China beim Außenhandel der neuen Bundesländer eine sehr wichtige Rolle und gehört zu deren wichtigsten Handelspartnern außerhalb der EU. So war China beispielsweise in den Jahren 2012/2013 das Hauptexportziel Sachsens gewesen und belegte unter den Importherkunftsländern den 9. Platz. Betrachtet man das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, so rangierte China im Jahr 2010 unter den Exportzielländern insgesamt auf Rang 3 und in der Liste der Nicht-EU-Länder auf Rang 2. Unter den Importherkunftsländern insgesamt belegte es Platz 5 und in der Liste der Nicht-EU-Länder sogar Platz 2. 5

6 3 Der bilaterale Handel zwischen den neuen Bundesländern und der VR China (in Mio. Euro) Sachsen-Anhalt Sachsen 828 Ausfuhr nach China Einfuhr aus China Deutschland Die neuen Bundesländer und China/ Asiatische Import und Export Handelsstatistik China 1. Für Sachsen-Anhalt gibt es nur Handelsdaten für Gesamtasien 2. Die Daten für Brandenburg aus dem Jahr 2011 konnten nicht vollständig zusammengetragen werden Quellen: Statistisches Landesamt Berlin-Brandenburg Statistisches Landesamt Sachsen Anhalt Statistisches Landesamt Sachsen Statistisches Landesamt Thüringen 6

7 4 Chinesische Unternehmen in den neuen Bundesländern Überblick 1 Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Sachsen-Anhalt Sachsen Thüringen 8 Nach der Definition der CHKD zählen zu den in der Studie untersuchten chinesischen Unternehmen alle Firmen, die entweder von einer in China ansässigen Muttergesellschaft oder ihrer in einem Drittland ansässigen Tochtergesellschaft in Deutschland gegründet worden sind sowie Betriebe, die durch Akquisition, Fusion oder gemeinsame Kapitalanlage Anteile an einem in China ansässigen Unternehmen erlangt haben. Nicht in die Statistik fallen demnach von Chinesen, Auslandschinesen oder chinesischen Studenten, die sich im Ausland befinden, direkt gegründete Unternehmen, ebenso wie chinesische Restaurants. Folgt man dieser Definition, so gibt es derzeit ca. 55 chinesische Unternehmen in den neuen Bundesländern (inklusive Berlin), darunter 30 in Berlin, acht in Brandenburg, acht in Sachsen, vier in Thüringen, drei in Sachsen-Anhalt und ein Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. 1 Schwache Ausgangslage, aber Tendenz steigend 63 % der chinesischen Unternehmen in den neuen Bundesländern sind erst nach 2005 gegründet worden, darunter jeweils vier in den Jahren 2007, 2008 und 2009, sechs im Jahr 2010, drei im Jahr 2011, jeweils sieben in den Jahren 2012 und 2013 und zwei im Jahr 2014 (bis Juni)

8 4 Chinesische Unternehmen in den neuen Bundesländern 2 Verteilung Die chinesischen Unternehmen in den neuen Bundesländern lassen sich folgenden Branchen zuordnen: Handel: 43%, Energie: 16%, Logistik und Verkehr: 14%, Elektronik: 14%, Maschinenbau: 10%, Umwelt: 3%, Finanzsektor: 1%, Sonstige: 13%. Energie 16% Maschinenbau 10% Logistik & Verkehr 14% Handel 43% Sonstige 13% Elektronik 14% Umwelt 3% Finanzsektor 1% Handelsunternehmen 29% 21% 22% Aktienbeteiligungen durch Fusionen und Übernahmen 3 Greenfield- Investitionen Hohe Investitionsvielfalt Als Investitionsformen chinesischer Unternehmen sind in den neuen Bundesländern hauptsächlich Handelsunternehmen, Aktienbeteiligungen durch Fusionen und Übernahmen und Greenfield- Investitionen vorzufinden. Sie machen jeweils einen Anteil von 29 %, 21 % und 22 % der chinesischen Investitionen aus. Bei 25 % aller derzeit in den neuen Bundesländern ansässigen chinesischen Unternehmen handelt es sich um Unternehmen aus dem Industriesektor. 4 Chinesische Privatunternehmen als Hauptinvestoren chinesische Privatunternehmen 74% Die Hauptinvestoren in den neuen Bundesländern sind mit einem Anteil von 74 % chinesische Privatunternehmen. Zu den anderen Investoren zählen vom Staatsrat oder der Zentralregierung der VR China direkt verwaltete Unternehmen (15%) und weitere staatliche Unternehmen (11%). 15% 11% weitere staatliche Unternehmen Vom Staatsrat oder der Zentralregierung der VR China direkt verwaltete Unternehmen 8

9 4 Chinesische Unternehmen in den neuen Bundesländern Flughafen Parchim Schiess 237 Greatview Mecklenburg-Vorpommern Sachsen- Anhalt Berlin Brandenburg 5 Neuschaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen durch chinesische Unternehmen Die Investitionen von chinesischen Unternehmen in den neuen Bundesländern fördern die Entwicklung der Wirtschaft und schaffen zusätzliche Arbeitsplätze. Nach Statistiken der CHKD haben die chinesischen Unternehmen bisher insgesamt 431 Mio. Euro in die neuen Bundesländer investiert, 870 neue Arbeitsplätze geschaffen und durch ihre Investitionen noch weitaus mehr Arbeitsplätze gesichert. 190 Heilpark Thüringen 200 Sachsen TMG Zu den Hauptarbeitgebern zählen dabei: Schiess (237 Angestellte, Sachsen-Anhalt), TMG (200, Sachsen), Heilpark (190, Thüringen), Greatview (140, Sachsen- Anhalt) und der Flughafen Parchim (64, Mecklenburg- Vorpommern). Die eben erwähnten Unternehmen sind allesamt Vorstandsmitglieder der CHKD. 6 Gründe für die Wahl der neuen Bundesländer als Investitionsstandort Hauptgründe: großes Wachstumspotenzial, günstige Verkehrslage, niedrige Grundstücks- und Mietpreise, gute industrielle Basis und relativ niedrige Personalkosten im Vergleich zu den alten Bundesländern. Zudem nutzen alle Landesregierungen der neuen Bundesländer auch die Europäische Sozialfonds und weitere finanzielle Subventionen bei der Ausführung ihrer politischen Aufgaben, wie z. B. Investitionszuschüsse, langfristige zinsgünstige Darlehen und staatliche Garantien zur Senkung der Investitionskosten oder Lohnkostenzuschüsse, Personalschulungen, Forschungszuschüsse und Risikokapital zur Reduzierung der Betriebskosten. Ein weiterer wichtiger Grund für die Wahl der neuen Bundesländer als Investitionsstandort ist die geografische Nähe zu aufstrebenden Märkten wie z.b. dem osteuropäischen Markt. großes Wachstumspotenzial günstige Verkehrslage niedrige Grundstücksund Mietpreise gute industrielle Basis relativ niedrige Personalkosten 9

10 4 Chinesische Unternehmen in den neuen Bundesländern 7 Probleme und Herausforderungen Compliance Management und interkulturelles Management Laut einer Umfrage der CHKD sehen sich die chinesischen Unternehmen in den neuen Bundesländern vor allem mit Problemen in folgenden Bereichen konfrontiert: interkulturelles Management, Regelungen bezüglich des Familiennachzugs und Arbeitsgenehmigungen, Regionalpolitik sowie kulturelle Vorurteile. Visum zur Familienzusammenführung und Arbeitsgenehmigung Politische und kulturelle Vorurteile Compliance Management und interkulturelles Management Aufgrund der Komplexität des deutschen Rechts-und Steuersystems sowie der Unterschiede in der Managementkultur zwischen China und Deutschland sind die chinesischen Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt vor allem auf Probleme im Bereich des Compliance Managements und interkulturellen Managements gestoßen. Die chinesischen Unternehmen in den neuen Bundesländern sind sich dieser kulturellen Unterschiede durchaus bewusst und haben infolgedessen zur Verbesserung des interkulturellen Austauschs immer mehr Einheimische eingestellt. Die aus China stammenden Führungskräfte haben zudem oft durch ein Auslandsstudium oder -praktika bereits Lebens- und Berufserfahrung in Europa sammeln können und sind der deutschen Kultur und den Traditionen auf diese Weise bereits nähergekommen. Visum zur Familienzusammenführung und Arbeitsgenehmigung Am 1. August 2012 wurde das in Deutschland geltende Gesetz zur Aufenthaltsgenehmigung grundlegend verändert. Während die Voraussetzungen in Hinsicht auf Investitionen und Arbeit vereinfacht wurden, gibt es bei der Visumsverwaltung und der Arbeitserlaubnis von nicht-deutschen und nicht-europäischen Hochschulabsolventen nach wie vor immense Probleme. In Bezug auf chinesische Unternehmen stoßen Mitarbeiter, die von der chinesischen Muttergesellschaft kurzfristig für eine Dienstreise nach Deutschland entsandt werden, auf Schwierigkeiten insbesondere bei der Antragstellung für ein Arbeitsvisum und für chinesische Hochschulabsolventen besteht die Gefahr der Ablehnung des Antrags auf Arbeitserlaubnis. Die hohen Sprachanforderungen für ein Visum zur Familienzusammenführung in Deutschland stellen auch ein großes Hindernis dar und wirken sich oft negativ auf die Motivation der von ihren Familien getrennten chinesischen Mitarbeiter in Deutschland aus. Politische und kulturelle Vorurteile Die chinesischen Unternehmen in Deutschland und dabei insbesondere die vom chinesischen Staat betriebenen Unternehmen unterliegen der strengen Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Der Grund liegt darin, dass die Aufsichtsbehörden oft der Meinung sind, dass sich die chinesische Zentralregierung als Inhaber und Entscheidungsträger hinter den chinesischen Staatsunternehmen in Deutschland verbirgt statt deren Muttergesellschaft in China. Für Privatunternehmen oder Aktiengesellschaften sind in der Regel nur Zeugnisse und Unterlagen der chinesischen Muttergesellschaft vorzulegen, während von chinesischen Staatsunternehmen Zeugnisse des SASAC (State- Owned Assets Supervision and Administration Commission of the State Council) oder des Staatsrats der VR China verlangt werden. Diese Anforderungen sind vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation der chinesischen Marktwirtschaft nicht nachvollziehbar und haben bereits zu erheblichen Problemen für die in den neuen Bundesländern ansässigen chinesischen Unternehmen geführt. Deshalb hofft man in Hinsicht auf eine noch stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in Zukunft auf eine Anpassung zur Gleichberechtigung von chinesischen Staatsunternehmen und Aktiengesellschaften in Deutschland. 10

11 5 Fallbeispiele Greatview Chinesische Erfahrung, deutsche Fachkräfte Die Gründe für die Wahl Ostdeutschlands als ersten Produktionsstandort von Greatview in Europa sind vor allem die gute Ausgangslage der verarbeitenden Industrie vor Ort, das Investitionsklima, das gut ausgebaute Verkehrs- und Transportwesen, das gut ausgebildete Fachpersonal vor Ort und die geografische Nähe zu unseren Kunden und Lieferanten in Europa und im Nahen Osten. Jeff BI, Greatview CEO GREATVIEW ist einer der wenigen integrierten Anbieter von aseptischen Verpackungsmaterialien sowie der dazugehörigen Dienstleistungen weltweit. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, führende Hersteller von Molkereiprodukten und nicht-kohlensäurehaltigen Getränken mit kundenspezifischen, hochqualitativen und preisgünstigen sterilen Verpackungen zu beliefern, die mit herkömmlichen Füllanlagen mit Rollenzufuhr vollständig kompatibel sind. Greatview ist der weltweit zweitgrößte Anbieter von aseptischem Verpackungsmaterial auf Rollen. Das Unternehmen verfügt über mehrere Niederlassungen in China, Europa sowie Nord- und Südamerika. In Halle an der Saale (Deutschland) errichtete Greatview ein modernes Produktionswerk. Das Werk beliefert Kunden in Europa, Amerika, Afrika sowie im Nahen und Fernen Osten betrug die Zahl der in Deutschland angestellten Mitarbeiter 140 und die jährliche Produktionskapazität liegt bei vier Mrd. Verpackungen. Da in dieser Branche nicht viele Unternehmen erfolgreich am Markt agieren, gibt es auf dem Arbeitsmarkt auch nur wenige erfahrene Arbeitnehmer. Nach dem Bau der Produktionsstätte in Deutschland hat sich Greatview deshalb bei der Ausbildung seiner Arbeitnehmer unterschiedlicher Ansätze bedient, die sich grob in drei Phasen einteilen lassen: In der ersten Phase wurde das gesamte Kernpersonal einschließlich des Managements zur Einarbeitung nach China gesandt, anschließend unterstützten 24 chinesische Experten die Anlageninstallation. In der zweiten Phase wurden 14 erfahrene chinesische Mitarbeiter zu einer 3-monatigen praktischen Ausbildung der deutschen Angestellten, sowie auch einige Fachmanager zur längerfristigen Unterstützung nach Deutschland gesandt. In der dritten Phase übernahmen die deutschen Mitarbeiter die Ausbildung neuer Mitarbeiter schließlich selbst. Greatviews Management passt sich den lokalen Gegebenheiten an und stärkt die kulturelle Integration zwischen China und Deutschland durch Austauschprogramme für die Mitarbeiter oder andere kulturelle Aktivitäten, was sich zudem sehr positiv auf die Motivation und die Zufriedenheit der Angestellten auswirkt. Für die Wahl Ostdeutschlands als ersten Produktionsstandort in Europa waren vorrangig die gut ausgebaute Infrastruktur der dort bereits ansässigen Industrie, das positive Investitionsklima und gute Personalressourcen vor Ort entscheidend. Zudem ist die geografische Nähe zu Kunden und Lieferanten aus anderen Ländern Europas und des Nahen Ostens sehr vorteilhaft. Darüber hinaus haben die lokalen Ämter und Behörden Greatview bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück sehr unterstützt. Erteilte Zusagen hinsichtlich Erschließung / Infrastruktur wurden eingehalten und umgesetzt. So wurde ein versprochener Eisenbahnanschluss zum Greatview-Werktor bereits Ende 2013 fertiggestellt. 11

12 5 Fallbeispiele Helipark Kooperation auf hohem Niveau Der Standort der Helipark GmbH liegt am regionalen Verkehrslandeplatz Eisenach-Kindel, der geographischen Mitte Deutschlands. Besonders hervorzuheben sind die sehr gute Infrastruktur, stabile wirtschaftspolitische Verhältnisse im Bundesland Thüringen sowie die positive Einstellung der Behörden zu den Ausbauplänen am Flugplatz. LI-HEROLD Aping, Helipark GmbH COO Mit der Gründung der Helipark GmbH im Dezember 2010 wurde der Grundstein für den Aufbau eines Entwicklungszentrums und Produktionsstandortes für Luftfahrzeuge in Thüringen gelegt. Aufgrund des guten Rufs, hochqualifizierter Fachkräfte und fortschrittlicher Technologie sowie der weltweit anerkannten Marke Made in Germany hat sich das Unternehmen für Deutschland als Produktionsstandort entschieden. Ergänzend zum ursprünglichen Schwerpunkt Helikopter werden heute auch zunehmend Flugzeuge mit nicht schwenkbaren Flügeln als ein weiteres Geschäftsfeld bedient. Zudem hat das Unternehmen die weltweit ersten Flugzeuge für Kunstflüge produziert und damit einen neuen Markt erschlossen. Sicherheit und Kundenzufriedenheit stehen als Unternehmenswerte an erster Stelle, weshalb es Helipark bereits geschafft hat, sich einen Namen in der internationalen Luftfahrtbranche zu machen. Thüringen als Produktions- und Betriebsstandort des Unternehmens diente vor allem als Zugangstor zum deutschen und europäischen Markt. Es bietet Helipark darüber hinaus zusätzlich durch die gute Verkehrsanbindung, die niedrigen Grundstückspreise, die solide industrielle Basis und zahlreiche Subventionen für Hightech- Unternehmen eine sehr gute Ausgangslage für die weitere Unternehmungsentwicklung. 12

13 5 Fallbeispiele Schiess rettete ein altes deutsches Maschinenbauunternehmen vor dem Bankrott Wir sind gut damit beraten, uns auf die Suche nach einer chinesisch-deutschen GUAN Xin, Zusammenarbeit zu begeben und eine angemessene Strategie festzulegen. Beide Seiten können langfristig zusammenarbeiten und erfolgreich sein. SMTCL Vize-Geschäftsführer Seit 2004 ist die SCHIESS GmbH ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der größten Werkzeugmaschinenbau-Holding- Gesellschaft Chinas, der Shenyang Machine Tool Co. Ltd. Die kontinuierlichen Investitionen dieses finanzstarken Partners in den Standort Aschersleben und die dortige Entwicklungsarbeit sorgen dafür, dass die SCHIESS GmbH mit leistungsstarken und innovativen Produkten stets an der Spitze des Marktes steht. Heute kann SCHIESS auf über 150 Jahre Erfahrung im Großwerkzeugmaschinenbau zurückgreifen. Seinen hervorragenden Ruf verdankt das Unternehmen der Tatsache, dass ein Großteil der bewährten Maschinen seit Jahrzehnten europa- und weltweit erfolgreich im Einsatz sind. Die Shenyang Machine Tool Co. Ltd. hat durch die Akquisition von SCHIESS einen Markennamen und Zugang zu deutscher Technologie und Ressourcen erhalten. Es entwickelt in Deutschland funktionelle Kernkomponenten, betreibt in China Massenproduktion und entwirft weltweit funktionierende Vertriebsgeschäftsmodelle. Zudem hat es die alte deutsche Marke ASCHERSLEBEN gerettet und damit einen Beitrag zu einem guten Ruf der chinesischen Unternehmen in Deutschland geleistet. 13

14 5 Fallbeispiele AVIC International Holding Corp. Kein einziger deutscher Arbeitnehmer wurde entlassen Die Übernahme der Thielert Aircraft Engines GmbH hat unsere Produktionskette auf vielfältige Weise bereichert. WAN Chunlei, Generalbevollmächtigter der deutschen Vetretung der AVIC International Als ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Luftfahrtbranche möchte die AVIC International Holding Corp. mit Hilfe modernster Informationstechnologie sowie Finanzinvestitionen und dienstleistungen einen Beitrag zur Weiterentwicklung vieler Geschäftsbereiche in dieser Branche leisten, wie z. B. im Bereich des internationalen Luftverkehrs, der weltweiten Logistik, des Einzelhandel- und Hightech-Konsumgütermarktes, Immobilien- und Hotelsektors sowie der Elektronik- und Hightech- Industrie. AVIC International hat im Jahr 1989 eine Niederlassung in Deutschland eröffnet und gehörte damit zu einem der ersten chinesischen Unternehmen, die eine Zweigstelle in Deutschland gegründet haben. Im Juli 2013 hat die AVIC International Holding Corporation alle Flugmotoren- und Fertigungsvermögenswerte der vormaligen Thielert Aircraft Engines GmbH erworben und sie als Technify Motors GmbH der Continental Motors Group hinzugefügt. Die Continental Motors Group ist somit der weltweit führende Hersteller von innovativen Kerosin-Kolbenflugmotoren und Serienlieferant renommierter Flugzeughersteller der allgemeinen Luftfahrt. Bemerkenswert ist, dass die AVIC International nach der Übernahme der Thielert Aircraft Engines GmbH keine der dort beschäftigten Angestellten entlassen hat. Ein Verantwortlicher der AVIC International sagte in einem Interview, dass die Akquisition die bisherige Produktpalette des Unternehmens sehr bereichert habe und als ein exzellentes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen einem deutschen und chinesischen Unternehmen diene. 14

15 6 deutschen Neue Entwicklungen der chinesisch- Wirtschaftsbeziehungen Gesamtsumme der ausländischen Direktinvestitionen Chinas Gesamtsumme der chinesischen Direktinvestitionen in Deutschland Quellen: Statistischer Bericht der chinesischen Direktinvestitionen im Ausland , Handelsministerium der Volksrepublik China; Staatliches Statistikamt der VR China; Staatliches Amt für Devisenverwaltung Investition in Deutschland Derzeit gibt es etwa chinesische Unternehmen in Deutschland. Laut offiziellen chinesischen Statistiken betrug das Handelsvolumen zwischen China und Deutschland im Jahr ,62 Mrd. US-Dollar, wobei davon etwa 3 % auf den Handel zwischen China und Europa entfallen. Chinas Investitionen in Deutschland wachsen rasant, wobei die wechselseitige Handelsbilanz relativ ausgeglichen ist. Laut einer Statistik des chinesischen Handelsministeriums betrugen Chinas Direktinvestitionen in Deutschland im Zeitraum von Januar bis November Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 48,7 % entspricht; die deutschen Investitionen in China beliefen sich im selben Zeitraum auf 1, 98 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg von 44,6 % entspricht und doppelt so hoch ist wie die Wachstumsrate der Investitionen der ganzen EU in China. Chinesische Investitionsprojekte in Deutschland konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Maschinenbau, Transportwesen, Kfz-Zubehörteile, Erneuerbare Energien, Telekommunikation und Güterhandel. Auch bei den deutschen Sachinvestitionen in China ist Deutschland stets unter den EU-Ländern an erster Stelle. Deutsche Investitionsprojekte in China zielen vor allem auf die Chemie-, Automobil-, Finanz-, Elektro- und Elektronik-, Pharma- und Einzelhandelsbranche ab. 15

16 Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung bei: Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbh Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbh Impressum Herausgeber Adresse Telefon Fax Webseite CHKD - Chinesische Handelskammer in Deutschland e. V. IHZ Hochhaus 6. Etage Friedrichstraße 95, Berlin Redaktion Design Übersetzer Wei DUAN Xuan PAN Chao YE Xuan PAN Wiktoria Hilz Jannik Dennier Stand August

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