Deutsche Direktinvestitionen in Indien: Unausgeschöpftes Potenzial

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1 Indien Spezial Aktuelle Themen November 2005 Deutsche Direktinvestitionen in Indien: Unausgeschöpftes Potenzial Zwischen 1985 und 2004 beliefen sich die deutschen Direktinvestitionen in Indien auf USD 1,5 Mrd. (kumuliert), was klar verdeutlicht, dass Indien für deutsche Unternehmen bisher keine große Rolle als internationaler Investitionsstandort gespielt hat (siehe Grafik). Warum waren die deutschen Direktinvestitionen in Indien bisher relativ gering? Bürokratische Hindernisse, Infrastrukturprobleme und Verzögerungen im Genehmigungsverfahren sind maßgebliche Faktoren, die größeren Zuflüssen ausländischer Direktinvestitionen im Wege stehen. Die Unternehmen, die in Indien investiert haben, haben jedoch bisher eine sehr gute Rendite erwirtschaftet. Deutsche Unternehmen in Indien konnten in den letzten Jahren zweistellige Umsatz- und Ertragssteigerungen verzeichnen. Die indischen Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen können ihre Muttergesellschaften in Bezug auf diese Kennzahlen sogar überflügeln. Indien lockt mit Chancen für deutsche Direktinvestitionen. Sein großer und zukunftsträchtiger Markt, sein reiches Reservoir an hoch qualifizierten Arbeitskräften und das Kostenreduzierungspotenzial für ausländische Unternehmen, sind heute die positiven Attribute Indiens. Deutsche Unternehmen sollten Indiens gute Standortqualität nutzen insbesondere angesichts der verstärkten internationalen Orientierung Indiens. Die indische Regierung setzt ihren wirtschaftlichen Reformkurs fort und schafft damit eine wichtige Voraussetzung für eine weiterhin gute Kapitalrentabilität. Anfängliche Verzögerungen und Schwierigkeiten könnten potenzielle Investoren abschrecken; aber diejenigen, die den Einstieg wagen, könnten mit nachhaltig attraktiven Erträgen belohnt werden. Autor Kunal Kumar Kundu* Editoren Maria L. Lanzeni Tamara Trinh Publikationsassistenz Bettina Giesel Deutsche Bank Research Frankfurt am Main Deutschland Internet: Fax: DB Research Management Norbert Walter Deutsche Investitionen in Indien im Rückstand Anteile deutscher Auslandsinvestitionen nach Regionen und Ländern (2003) USA 33,6% Indien Sonstige 0,3% 12,6% China 1,1% EU-15 45,2% Transformationsländer 5,9% Japan 1,3% Quelle: Deutsche Bundesbank * Gastautoren vertreten ihre eigene Meinung, die nicht notwendigerweise die von Deutsche Bank Research ist.

2 Aktuelle Themen November 2005

3 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Nach Einschätzung von Deutsche Bank Research ist diese Landkarte eine repräsentative Abbildung der Bundesstaaten und Unionsterritorien Indiens; Kommentare zu umstrittenen Gebieten sind nicht enthalten. 29. November

4 Aktuelle Themen 338 Deutscher Warenhandel mit Indien nimmt zu Exporte und Importe, Mrd. EUR Quelle: Statistisches Bundesamt 1 Zuflüsse deutscher Direktinvestitionen nach Indien: Noch Zurückhaltung Mio. EUR Quelle: Deutsche Bundesbank Deutsche Investitionen in Indien im Rückstand Anteile deutscher Auslandsinvestitionen nach Regionen und Ländern (2003) Indien 0,3% USA 33,6% Sonstige 12,6% China 1,1% Transformationsländer 5,9% Japan 1,3% EU-15 45,2% 2 Die deutsch-indischen Handelsbeziehungen, die lange Zeit durch Stagnation geprägt waren, haben im Jahr 2004 eine deutliche Belebung erfahren. Das Handelsvolumen zwischen Indien und Deutschland stieg im letzten Jahr auf EUR 6,2 Mrd. und wies damit die höchste jährliche Steigerungsrate (22,5% gg. Vj.) seit über zwei Jahrzehnten auf (siehe Grafik 1). In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat der bilaterale Handel zwischen Indien und Deutschland weiter um knapp 22% gg. Vj. zugenommen. Dagegen verlief die Entwicklung der deutschen Unternehmensinvestitionen nicht geradlinig, und im Gegensatz zum Handelsvolumen ging der Zufluss deutscher Investitionen 2004 gegenüber dem vorherigen Höchststand von 2001 weiter zurück 1 (siehe Grafik 2). Könnte jedoch bald eine Belebung der deutschen Investitionen in Indien eintreten? Es gibt zumindest Anzeichen für ein zunehmendes Interesse der Investoren. Im Februar dieses Jahres haben ungefähr 70 kleine und mittelständische deutsche Unternehmen Indien besucht, um das Potenzial für den Ausbau der Zusammenarbeit mit Indien zu eruieren. Dieses Interesse spiegelt den Enthusiasmus wider, der in jüngsten Umfragen bei ausländischen Investoren in Indien deutlich wurde. Viele von ihnen planen, ihre Betriebsstätten in Indien weiter auszubauen. In unserer Publikation wollen wir einen Überblick über die deutschen Investitionen in Indien und das dortige Investitionsumfeld geben. Dabei beleuchten wir auch die Historie der Geschäftsbeziehungen zwischen Indien und Deutschland. Wir untersuchen die Anreize und Herausforderungen für deutsche Investitionen in Indien, wobei wir hier das Meinungsbild ausländischer Investoren auf der Basis von Umfragen einbeziehen. Im Schlusskapitel resümieren wir, wie die Zukunftsaussichten für deutsche Investitionen in Indien einzuschätzen sind. I. Deutsche Direktinvestitionen in Indien: Die Fakten Jahrhundertelange Beziehungen Die ersten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Indien gehen auf Anfang des 16. Jahrhunderts zurück, als bekannte deutsche Handelsgesellschaften aus Augsburg und Nürnberg Schiffe in Lissabon bauten und mit Hilfe Portugals eine neue Handelsroute zwischen Indien und Deutschland um Afrika erschlossen. Der erste Handelsposten wurde im Jahr 1505 auf der kleinen Insel Anjedip in der Nähe von Goa errichtet. Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert wurden einige deutsche Unternehmen mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, Handelsbeziehungen mit Indien und anderen ostasiatischen Ländern aufzunehmen. All diese Unternehmen hatten jedoch nur kurze Zeit Bestand. Erst im 19. Jahrhundert konnten sich die deutschen Initiativen zur Wiederbelebung des Handelsaustauschs längerfristig etablieren. Quelle: Deutsche Bundesbank 3 1 Als Direktinvestitionen gelten laut Zahlungsbilanzstatistik der Bundesbank Finanzbeziehungen zu in- und ausländischen Unternehmen, an denen der Investor 10% oder mehr der Anteile oder Stimmrechte unmittelbar hält, einschließlich Zweigniederlassungen und Betriebsstätten. Dies entspricht nicht notwendigerweise der Methode des Sekretariats für Industrieförderung (eine Behörde der indischen Regierung) und könnte deshalb Abweichungen gegenüber den von den verschiedenen Ländern zu den ausländischen Direktinvestitionen veröffentlichten Daten aufweisen November 2005

5 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Andere Standorte in Asien weiterhin bevorzugt % des Gesamtbestandes deutscher Direktinvestitionen 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 0, S China Finanzzentren (Hongkong & Singapur) Nordostasien (Taiwan, Südkorea) Südostasien (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand) Indien Deutschland drittgrößter europäischer Investor in Indien Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen nach Indien (kumuliert), Mrd. USD (August Mai 2005) Mauritius USA Niederlande Japan Großbritannien Deutschland Singapur Frankreich Südkorea Schweiz Quellen: Deutsche Bundesbank, Schätzungen von DB Research Quellen: Sekretariat für Industrieförderung (Behörde der indischen Regierung) 5 Tatsächliche Investitionen geringer als genehmigtes Volumen Tatsächliche deutsche Direktinvestitionen in Indien im Verhältnis zum genehmigten Volumen, % * * 2002 und 2003: Schätzungen von DB Research Quelle: Sekretariat für Industrieförderung (Behörde der indischen Regierung) 4 6 Die ersten deutschen Handelsvertretungen wurden 1844 mit der Eröffnung der Konsularbüros der Freien Hansestadt Hamburg in Bombay (jetzt Mumbai) und Kalkutta (jetzt Kolkata) gegründet. Im Jahr 1854 folgte die Eröffnung des Konsulats von Preußen in den beiden Städten, und 1855 wurde in Kolkata das Konsulat von Hannover eröffnet. Als Reaktion auf die allmähliche Zunahme des bilateralen Handels wurde eine ständige Schiffsverbindung zwischen Hamburg und Indien geschaffen. Im Jahr 1867 hat Siemens die Telefonleitung zwischen Kolkata und London eingerichtet eröffnete Bayer seine erste Produktionsstätte in Indien. deutsches Geschäftsinteresse jedoch immer noch relativ gering Trotz der langjährigen Tradition gibt es noch viel Aufwärtspotenzial für die Geschäftsbeziehungen zwischen Indien und Deutschland, insbesondere in Bezug auf den Zustrom von Investitionen. Seit Mitte der 80er Jahre haben deutsche Unternehmen nur EUR 1,5 Mrd. (kumuliert) in Indien investiert. Dadurch wird klar erkennbar, dass Indien bisher kein wichtiger Standort für deutsche Investoren war. Wie Grafik 3 zeigt, entfällt der Löwenanteil der deutschen Direktinvestitionen auf die EU und die USA. Unter den Schwellenländern hat sich die Differenz zwischen Asien und der favorisierten Region Mittel- und Osteuropa ausgeweitet, was im Zusammenhang mit der erhöhten Attraktivität der Mittel- und osteuropäische Länder zu sehen ist, die entweder Mitglieder der EU sind oder ihr in naher Zukunft beitreten werden. Innerhalb Asiens ist der Bestand deutscher Direktinvestitionen auf die Finanzzentren Singapur und Hongkong konzentriert, wobei China rasch aufholt 2. Dagegen nimmt der Anteil der deutschen Direktinvestitionen in Indien nur langsam zu (siehe Grafik 4). Aus indischer Sicht ist Deutschland ein wichtiges Herkunftsland ausländischer Direktinvestitionen. In den 90er Jahren rangierte Deutschland unter den europäischen Investoren in Indien an erster Stelle. Im internationalen Vergleich lag es auf Platz 4 nach Mauritius 3, den USA und Japan. Der Zufluss deutscher Direktinvestitionen nach Indien hat sich jedoch ab dem Jahr 2000 erheblich abgeschwächt, was dazu geführt hat, dass niederländische und britische Unternehmen die deutschen Firmen überflügelt haben. Im Zeitraum von fiel Deutschland unter den ausländischen Investoren in Indien auf Platz 6 zurück (siehe Grafik 5). Die tatsächlichen ausländischen Direktinvestitionen bleiben seit vielen Jahren beträchtlich hinter den genehmigten Direktinvestitionen zurück (siehe Grafik 6) 4. Mögliche Ursachen sind z.b. die Entscheidung eines deutschen Unternehmens, aus landesspezifischen Gründen von der beabsichtigten Investition in Indien abzusehen oder unüberwindbarer Dissens mit dem indischen Geschäftspartner. Dieses Phänomen trifft jedoch nicht nur auf Indien zu, sondern ist in den Schwellenländern relativ verbreitet: Die Ausführung von Geschäftsplänen wird häufig durch Risiken behindert, die in politischen, administrativen und institutionellen Schwierigkeiten gesehen werden Siehe Trinh, Tamara (2004) für eine detaillierte Analyse deutscher Direktinvestitionen in China. Investitionen aus Mauritius zum größten Teil durch steuerliche Anreize bedingt. Die tatsächlichen deutschen Direktinvestitionen, wie hier ausgewiesen, könnten aufgrund unterschiedlicher Quellen von Grafik 2 abweichen. 29. November

6 Aktuelle Themen 338 Technische Zusammenarbeit bei deutschen Investoren beliebt 100-prozentige Tochtergesellschaften haben zunehmend Priorität Große Städte bevorzugte Standorte deutscher Direktinvestitionen 100-prozentige Tochtergesellschaften favorisiert Für Investoren, die keine Indien-Erfahrung haben und das Potenzial des indischen Marktes erforschen wollen, gibt es die Option, eine Agentur zu beauftragen, die ihre Geschäftsinteressen in Indien vertritt. Dies verursacht keine Gründungskosten. Eine andere Option ist, ein Verbindungsbüro oder eine Filiale zu gründen, was dem ausländischen Investor eine bessere Kontrolle über seine Geschäftsaktivitäten in Indien ermöglicht. Wenn sich ein Unternehmen entscheidet, in Indien zu investieren, kann es Joint Ventures mit indischen Partnern eingehen. Hier sind der Erwerb von Beteiligungen oder die Gründung 100-prozentiger Tochtergesellschaften mögliche Varianten. Lange Zeit gab es eine gesetzlich festgelegte Obergrenze für ausländische Beteiligungen in Indien. Nach dem Foreign Exchange Regulation Act (FERA) von 1973 waren ausländischen Unternehmen Beteiligungen von über 40% an einem Joint Venture nur in Ausnahmefällen gestattet 5. Seitdem wurden die Richtlinien für ausländische Beteiligungen in den verschiedenen Sektoren weiter gelockert. Vor diesem Hintergrund hat sich die Zahl deutsch-indischer Joint Ventures mit höherer deutscher Beteiligung ständig erhöht. Wie eine 1999 durchgeführte Umfrage der Deutsch-Indischen Handelskammer (IGCC) ergab, handelte es sich bei ca. 20% aller indisch-deutschen Joint Ventures um 100-prozentige Tochtergesellschaften. Bis 2003 war dieser Anteil auf knapp 30% gestiegen 6. Die meisten deutschen Beteiligungsinvestitionen waren in der Tat 100- prozentige Tochtergesellschaften. Das Hauptmotiv, diese Unternehmensform zu wählen, ist wahrscheinlich die Absicht, eine möglichst umfassende Kontrolle über die Geschäftsaktivitäten in Indien und die dort angewandte Technologie zu haben. Außerdem entscheiden sich viele deutsche Investoren für eine technologische Zusammenarbeit. Nach den Ergebnissen einer weiteren Analyse der Deutsch-Indischen Handelskammer 7 handelte es sich bei mehr als der Hälfte der deutsch-indischen Kooperationen in Indien um technische Projekte. Diese Option erlaubt kleinen und mittelständischen Unternehmen, die technologisch sehr leistungsstark sind, jedoch möglicherweise nicht über ausreichende finanzielle Ressourcen verfügen, in anderen Ländern zu investieren besonders in Ländern mit vermeintlich hohem Risikopotenzial. Auf dem Wege der technischen Zusammenarbeit können die Unternehmen von Lizenzgebühren profitieren. Aufgrund der fortschreitenden Reformen und der sich verbessernden Transparenz dürften 100-prozentige Tochtergesellschaften in Zukunft die bevorzugte Unternehmensform für deutsche Investoren in Indien sein. Investoren, die die Absicht haben, sich im Bankensektor zu engagieren, könnten sich z.b. zunehmend für diese Option entscheiden, da ausländische Banken jetzt 100-prozentige Tochtergesellschaften in Indien gründen dürfen. Außerdem können ausländische Banken, die bereits in Indien vertreten sind, ihre Filialen in 100-prozentige Tochtergesellschaften umwandeln. Großteil der Investitionen in der Region Mumbai Von den ungefähr 630 deutsch-indischen Joint Ventures, die es zurzeit in Indien gibt, befindet sich ca. ein Drittel im Bundesstaat Maharashtra, wozu auch die Stadt Mumbai, das Finanzzentrum des Deutsch-Indische Handelskammer (1989). Deutsch-Indische Handelskammer (1999, 2003). Deutsch-Indische Handelskammer (2003) November 2005

7 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Deutsche Großunternehmen dominieren, KMUs jedoch zunehmend präsent Landes, gehört. Als ebenfalls interessant gilt unter Investoren die Region der Landeshauptstadt Neu Delhi sowie der Bundesstaat Karnataka, wo sich auch das indische Silicon Valley von Bangalore befindet. In den letzten Jahren entfiel ein zunehmender Anteil der Investitionen auf die drei südlichen Bundesstaaten Karnataka, Andhra Pradesh und Tamil Nadu. Eine pulsierende Region ist außerdem Westbengalen, insbesondere im Bereich Informationstechnologie. In Tabelle 7 sind die bevorzugten Investitionsstandorte deutscher Unternehmen in Indien aufgeführt. Vorreiter: Große deutsche Industrieunternehmen Ca. 80% der deutschen Investoren, die in Indien präsent sind, sind Unternehmen der verarbeitenden Industrie, vor allem aus den Bereichen Elektrotechnik, Chemieindustrie, Maschinenbau und Autozulieferindustrie. Die wichtigsten deutschen Investoren, die in Indien vertreten sind, sind u.a. DaimlerChrysler, Siemens, Bayer, BASF, Robert Bosch, Allianz, ThyssenKrupp und SAP, wobei die meisten von ihnen zu den größten Kapitalinvestoren in Indien gehören. Obwohl Großunternehmen voraussichtlich auch in Zukunft dominieren werden, dürfte der Druck auf mittelständische Unternehmen, neue Märkte zu suchen und die Kosten zu reduzieren, zunehmen: Ihre Präsenz im Ausland wird sich verstärken. Der Vorstoß mittelständischer Unternehmen nach Indien wird jedoch möglicherweise nur graduell erfolgen, da deutsche Firmen normalerweise die neuen EU-Mitglieder wie Polen, Tschechien, Ungarn und andere osteuropäische Länder als Standort für internationale Investitionen bevorzugen. Wie sieht es im Dienstleistungsbereich aus? Es kommt nicht überraschend, dass deutsche Investoren zunehmend Indiens Expertise in wissensintensiven Bereichen in Anspruch nehmen. Viele gute Chancen bestehen in den Bereichen Softwareproduktion und IT- Dienstleistungen wie z.b. in der Backoffice-Optimierung, der juristischen und medizinischen Transkription und der Content-Entwicklung. Auch die Biotechnologie, die Tourismusbranche und die Sektoren Gesundheit und Finanzdienstleistungen bieten attraktive Zukunftsperspektiven. Außerdem besteht im Bereich der Übernahme von wissensintensiven Prozessen (Knowledge Process Outsourcing, KPO) enormes Wachstumspotenzial: Indien steigt in der Wertschöpfungskette von IT-gestützten Geschäftsprozessen (Business Process Outsourcing, BPO) zum KPO auf. Nach einer Prognose von Evalueserve, einer internationalen Geschäfts- und Marktforschungsgesellschaft, wird Indien bis 2010 Weltmarktführer im Handel mit KPO-Dienstleistungen sein und damit über 70% des Gesamtumsatzes generieren. Am stärksten wird die Nachfrage nach hoch qualifizierten Experten sein, die versiert in der Datensuche und im Management von Datenmodellen sind, sowie in den Bereichen Biotechnologie und Pharmazie. Dadurch wird sich der Anteil des Dienstleistungssektors an den ausländischen Direktinvestitionen erhöhen, wobei die Investitionszuflüsse in der verarbeitenden Industrie jedoch weiterhin dominieren dürften. Deutsche Unternehmen mit besonders großem Engagement im indischen Dienstleistungssektor sind u.a. Metro (Großhandel), Allianz (Versicherung), SAP (Software), DHL (Express- und Logistiktochter der Deutschen Post) und der TÜV (Zertifizierungsdienste). 29. November

8 Aktuelle Themen 338 Standorte für ausländische Direktinvestitionen in Indien im Überblick Hauptinvestitionsstandorte Maharashtra Stärken aus Investorensicht Schwächen aus Investorensicht Sektoren von besonderem Interesse Gut entwickelte, sich rasch verbessernde physische und soziale Infrastruktur, sehr gute Finanz- Infrastruktur, größter Güter- und Dienstleistungsmarkt, hohe Kaufkraft Stromausfälle; Imageverschlechterung der Bundesstaatsregierung aufgrund der Verschlechterung der öffentlichen Haushaltssituation in den letzten fünf Jahren; Bewässerungsprobleme, die zu starken Schwankungen in der Agrarproduktion führen Software, Elektronik, Textilien, Autozubehör, Nahrungsmittelverarbeitung Delhi Fortgeschrittene Infrastruktur, wachstumsstärkster Markt des Landes und hoher Urbanisierungsgrad; gut entwickelter Dienstleistungssektor Regierung auf Kommunalebene weiterhin als wenig unternehmerfreundlich und korrupt eingeschätzt; hohe Übertragungs- und Verteilungsverluste; hohe Lohnkosten Hotelgewerbe, Tourismus, IT, Verkehr, Elektrizitätswirtschaft Karnataka Konservative Fiskalpolitik der Bundesstaatsregierung; relativ günstige Haushaltssituation; gut entwickelte und ausreichend gepflegte Infrastruktur im Telekommunikationsbereich; hohes Potenzial an Fachkräften; Tarifauseinandersetzungen selten Stromknappheit, häufige Stromrationierungen und hohe Strompreise; äußerst langsamer Ausbau des Eisenbahn- und Straßennetzes im Bundesstaat; Bewässerungsmangel und deshalb große Niederschlagsabhängigkeit IT, Elektronik, Autozulieferindustrie, Lederwaren, Textilien, Pharmaprodukte Andere Investitionsstandorte Gujarat Unternehmerfreundliche Politik auf Bundesstaatsebene, aufgeschlossene Kommunalverwaltung, umfangreiches Netz von Straßen und Häfen, großes Schienen- und Telekommunikationsnetz in den meisten Teilen des Bundesstaats; gut entwickelte Finanzstruktur Hohe Strompreise, hohe Lohnkosten und häufige Tarifauseinandersetzungen IT, Edelsteine und Schmuck; Elektronik, Textilien, Nahrungsmittelverarbeitung, Lederwaren Andhra Pradesh Reformorientierter Bundesstaat, verbesserte Unternehmensführung und Verwaltung; viertgrößter Absatzmarkt des Landes; relativ hohe Kaufkraft Haushaltssituation des Bundesstaats unter Druck, mangelhafte Stromversorgung, hohe Strompreise, geringer Alphabetisierungsgrad und mangelhafte Gesundheitsversorgung Nahrungsmittelverarbeitung, Software, Finanzdienstleistungen, Elektronik, Elektrizitätswirtschaft Tamil Nadu Unternehmerfreundliche Bundesstaatsregierung; aufgeschlossene Kommunalverwaltung; gutes Schienen-, Hafen- und Telekommunikationsnetz; Straßennetz adäquat; Arbeitskräfteangebot mit niedrigen Lohnkosten im gesamten Bundesstaat Große Mängel in der Stromversorgung; hohe Strompreise für die Industrie; geringste Kaufkraft unter den südlichen Bundesstaaten, überlastetes öffentliches Gesundheitswesen mit unzureichender Abdeckung Elektronik, Software, Autozubehör, Pharmaprodukte, Lederwaren Westbengalen Großer Markt mit erheblicher Kaufkraft auf dem Lande; in- und ausländische Anbindung; Elektrizitätsversorgung mit niedrigen Strompreisen und Verteilungsverlusten Aktiv organisierte und häufig kämpferische Gewerkschaften; mangelhafte Infrastruktur außerhalb städtischer Gebiete; administrative Erschwernisse, jedoch insgesamt aufgeschlossene Regierungspolitik gegenüber der Industrie IT, petrochemische Produkte, Nahrungsmittelverarbeitung, Lederwaren Quelle: Autor November 2005

9 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Indisch-deutsche Unternehmen: Bessere Performance als ind. Aktienindex IGCC 15 Sensex* * Aktienmarktindex Mumbai (BSE) Quellen: IGCC, Bloomberg Gute Ertragssituation der meisten deutschen Unternehmen in Indien Berichten zufolge sind ca. 77% der ausländischen Investoren in Indien profitabel 8, was auch für die deutschen Unternehmen gilt. Positive Eckdaten der deutschen Investitionstätigkeit sind: 1. Deutsch-indische Unternehmen, die an indischen Börsen notiert sind, haben ihre Ertragsperformance von Quartal zu Quartal weiter verbessert. Nach den jüngsten Analyseergebnissen der Deutsch-Indischen Handelskammer verzeichneten die börsennotierten Unternehmen im 4. Quartal 2004 ein Umsatzwachstum von ca. 11% gg. Vj., während der Nettoertrag einen noch beeindruckenderen Anstieg von 25% gg. Vj. aufwies. Die Sektoren mit der besten Performance sind weiterhin die Autozulieferindustrie und der Maschinenbau. 2. Die indischen Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen haben regelmäßig eine höhere Profitabilität als ihre Muttergesellschaften. Nach einer vor kurzem von der IGCC durchgeführten Analyse haben die börsennotierten indischen Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen die deutschen Muttergesellschaften sowohl in Bezug auf Umsatzwachstum als auch in Bezug auf den Anstieg beim Nettogewinn überflügelt Die jährliche Übersicht der IGCC zu Marktanteilen zeigt, dass deutsch-indische Unternehmen in 21 Produktbereichen marktführend waren, was ungefähr der Hälfte der 48 erfassten Produktbereiche in der verarbeitenden Industrie entspricht. 17 weitere Unternehmen nahmen Platz 2 in den jeweiligen Industriebereichen ein, während 10 Unternehmen an 3. Stelle rangierten. Wie erwartet waren über 50% der Unternehmen im Maschinenbau tätig, gefolgt von Firmen im Bereich Elektrotechnik und Elektroindustrie Es ist nicht überraschend, dass die börsennotierten deutschindischen Unternehmen eine gute Performance an den indischen Aktienmärkten aufweisen, was sich auch im IGCC-Index widerspiegelt. 11 Dieser ist ein von der IGCC erstellter Marktkapitalisierungsindex, der 15 Unternehmen mit einer deutschen Mindestbeteiligung von 25% enthält, die an indischen Börsen notiert sind. Seit seiner Einführung im Januar 2002 ist der IGCC-15 um ca. 465% gestiegen und weist damit eine bessere Performance als der indische Leitindex SENSEX auf, der im gleichen Zeitraum um nur ca. 102% zulegte (siehe Grafik 8). Deshalb haben sich ausländische institutionelle Investoren (FII) verstärkt in diesen Werten engagiert. Während das ausländische Engagement noch vor drei Jahren praktisch bei Null lag, ist es in der letzten Zeit auf durchschnittlich ca. 5% gestiegen. II. Anreize und Hemmnisse für AusIandsinvestitionen in Indien aus Investorensicht Die Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter deutschen Investoren entsprechen weitgehend den Umfragen bei anderen ausländischen Investoren, u.a. durchgeführt durch die Vereinigung 8 9 FICCI (Indische Industrie- und Handelskammer), Deutsch-Indische Handelskammer (Mai 2004). 10 Deutsch-Indische Handelskammer (Mai 2004). 11 Deutsch-Indische Handelskammer (Februar 2005). 29. November

10 Aktuelle Themen 338 der indischen Industrie- und Handelskammern (Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry, FICCI) 12. So haben z.b. in der FICCI-Umfrage von % der Befragten angekündigt, dass sie planen, ihre Investitionen in Indien weiter aufzustocken. Die Befragten wiesen jedoch auf die zum Alltag gehörenden Herausforderungen hin unzulängliche Infrastruktur und Verzögerungen im Genehmigungsverfahren, die multinationale Unternehmen in Indien zu bewältigen haben. Im folgenden Teil dieses Kapitels führen wir die am häufigsten genannten Anreize und Hemmnisse für Auslandsinvestitionen in Indien auf: Anreize 1. Kostenreduzierung. In der 2005 veröffentlichten Umfrage des DIHK zu den Investitionsplänen deutscher Unternehmen im Ausland wurden die Senkung der Produktions- und Betriebskosten als Hauptgrund für Auslandsinvestitionen genannt 13. Die Notwendigkeit für deutsche Unternehmen, dem erhöhten Wettbewerb standzuhalten, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Indien kann hier eindeutig zu einer erhöhten Leistungsstärke beitragen. So rangierte Indien in AT Kearneys Ranking internationaler Offshore-Standorte deutlich vor China, was primär auf das relativ niedrige Lohnkostenniveau und das reiche Potenzial an hoch qualifizierten Arbeitskräften (siehe Grafik 9) zurückzuführen ist. Indien hat sowohl bei hoch qualifizierten als auch niedrig qualifizierten Arbeitnehmern, aber auch bei Akademikern einen Lohnkostenvorteil. Indien: Platz 1 unter den 10 führenden Offshore- Standorten AT Kearney Offshore Location Attractiveness Index (2004)* Indien 3,7 1,5 2,1 China 3,3 0,9 1,4 Malaysia 3,1 1,8 0,7 Tschechien 2,6 2,0 0,9 Singapur 1,5 2,6 1,4 Philippinen 3,6 0,9 0,9 Brasilien 3,2 1,4 0,9 Kanada 1,0 2,5 1,9 Chile 3,0 1,7 0,7 Polen 2,9 1,6 0,9 Finanzstruktur Geschäftsumfeld Humankapital (Ausbildung & Verfügbarkeit) * Gewichtung für die drei Kategorien ist 40:30:30; die Finanzstruktur wird auf einer Skala von 1-4 gemessen, während Geschäftsumfeld und Humankapital (Ausbildung & Verfügbarkeit) auf einer Skala von 1-3 eingestuft werden. Quelle: AT Kearney 9 2. Zugang zu neuen Wachstumsmärkten. Außerdem ist die Größe des indischen Marktes ein wichtiger Grund für deutsche Unternehmen, ihre internationale Orientierung zu verstärken. Indien hat hier angesichts seiner günstigen demografischen Entwicklung und seiner hohen Bevölkerungszahl großes Potenzial. Dies gilt besonders im Hinblick auf die anspruchsvolleren Verbrauchs- 12 Eine gemeinsame Studie der Weltbank und des Verbandes der indischen Industrie (Confederation of Indian Industries, CII) ist ebenfalls aufschlussreich. Siehe Weltbank (2004). 13 Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK, 2005) November 2005

11 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Pro Kopf-Einkommen dürfte sich verdoppeln BIP pro Kopf, USD '000 (KKP) Quelle: DB Research Einzelhandel: Gute Perspektiven AT Kearney Global Retail Development Index (2004)* Russland Indien China Slowenien Kroatien Lettland Vietnam Türkei Slowakei Thailand * hoher Wert = hohe Attraktivität Quelle: AT Kearney Wachstumstreiber Produktivitätszuwachs Wachstumsbeitrag totaler Faktorproduktivität, % Ostasiatischer Raum* China Indien * einschließlich China Quelle: IWF muster, die sich aufgrund der steigenden verfügbaren Einkommen ändern (siehe Grafik 10). Diese positiven Attribute machen Indien neben seiner stärkeren Integration in die Weltwirtschaft zum Wachstumsstar unter 34 Industrie- und Schwellenländern, wie eine vor kurzem von DB Research veröffentlichte Studie zeigt. 14 Besonders im Einzelhandelsbereich bestehen große Chancen für ausländische Investoren, obwohl dieser bisher gegenüber ausländischen Direktinvestitionen relativ abgeschottet war. Nach den Schätzungen von AT Kearney hat der indische Einzelhandelsmarkt ein Volumen von USD 202,6 Mrd. Für die nächsten fünf Jahre wird ein Anstieg des Einzelhandelsumsatzes von 30% prognostiziert, und die Branche gilt angesichts des Wachstumspotenzials als einer der aufstrebenden Sektoren der indischen Wirtschaft. In AT Kearneys internationalem Einzelhandelsindex von 2004 wird Indien in Bezug auf die Marktattraktivität unter 30 Schwellenländern auf Platz 2 nach Russland und knapp vor China eingestuft (siehe Grafik 11). Einer der Hauptgründe für diese Bewertung war die zunehmende Größe des indischen Marktes ungeachtet der weiterhin bestehenden strengen Richtlinien für ausländische Direktinvestitionen. Die Öffnung des Einzelhandelssektors für ausländische Investoren ist immer noch Gegenstand heftiger Diskussionen im Parlament. Es ist unwahrscheinlich, dass die Regierung ausländische Investitionen im Umfang von 100% genehmigen wird. Wie bereits erwähnt, ist die deutsche Metro-Gruppe bereits in Bangalore vertreten, wo sie Zulieferern und Vertriebshändlern Großhandelsleistungen zur Verfügung stellt. 3. Großes Reservoir an hoch qualifizierten Arbeitskräften und zunehmende Produktivität. Jedes Jahr absolvieren ungefähr 2,3 Millionen Inder ihren Bachelor-Abschluss, und ca von ihnen erhalten ein Ingenieurdiplom. Durch dieses große Angebot an gut ausgebildeten Fachkräften ragt Indien aus dem Pool für internationale Arbeitskräfte hervor. Außerdem hat die Effizienz der indischen Wirtschaft stark zugenommen. Dies spiegelt sich auch in einer Trendanalyse des Anstiegs der totalen Faktorproduktivität (TFP) 15 wider. Hier werden die positiven Auswirkungen der Wirtschaftspolitik auf die Produktivität der indischen Wirtschaft klar erkennbar. Indiens frühere Strategie der Abschottung gegen den internationalen Wettbewerb hat das Wachstum der totalen Faktorproduktivität im Zeitraum von behindert. In diesen Jahren war der Beitrag der TFP in Indien zum Gesamtwachstum deutlich geringer als der in den Ländern Ostasiens und Chinas (siehe Grafik 12). Der in den 80er Jahren eingeleitete Reformkurs insbesondere die Öffnung des Landes für ausländische Investoren im Laufe der 90er Jahre hatte eindeutig positive Auswirkungen auf die TFP. Zwischen 1980 und 1999 war der Wachstumsbeitrag der TPF in Indien genauso hoch wie der Beitrag der TFP in den ostasiatischen Ländern zur Wertschöpfung und lag nur knapp hinter dem Chinas. In diesem Zeitraum setzte der Vormarsch ausländischer Technologie und effizienter Verfahren ein, so dass die indischen Unternehmen gezwungen waren, effizienzsteigernde Strategien einzuleiten. Nach 1991 trug die Abschaffung von Importbeschränkungen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der indischen Wirtschaft 14 Vgl. dazu Asuncion-Mund, J. (2005) und Bergheim, et al (2005) für weitere Einzelheiten. 15 Rodrik und Subramanian (2004). 29. November

12 Aktuelle Themen 338 "Basis"-Hindernisse von ausländischen Investoren als bedeutend angesehen % der Befragten* * % ausländischer Institutionen, die "Basis"-Hindernisse als bedeutend oder relativ bedeutend ansehen Quelle: FICCI (verschiedene Jahre) Besteuerung in Indien höher als in anderen asiatischen Ländern Körperschaftsteuersätze in Asien, % (2004) Indien 35,9* China 33,0 + Hongkong 17,5** Indonesien 30,0** Malaysia 28,0** Philippinen 32,0** Singapur 22,0** Thailand 30,0** * Ausländische Unternehmen werden mit 41% besteuert. + Steuersatz auf Foreign Investment Enterprises (FIE) anwendbar. ** Normaler Körperschaftsteuersatz. Steuersatz für Thailand per Anmerkung: Einfacher Vergleich der Steuersätze nicht ausreichend, um Besteuerung seitens der verschiedenen Regierungen einschätzen zu können. Die Methode zur Berechnung der Erträge, auf deren Basis die Steuersätze festgelegt werden (Bemessungsgrundlage), ist ebenfalls zu berücksichtigen. Quelle: KPMG zu erhöhen. Die fortgesetzten Wirtschaftsreformen setzten die Kräfte frei, die für den Anstieg der totalen Faktorproduktivität und die Wachstumsexpansion erforderlich waren. 4. Verarbeitende Industrie im Aufwind. Aufgrund seiner hoch qualifizierten Arbeitskräfte und seiner langjährigen Tradition im Bereich der verarbeitenden Industrie hat Indien ein außergewöhnlich gutes Outsourcing-Angebot für deutsche Unternehmen. Es trifft zwar zu, dass Indien als Produktionsstandort weiterhin hinter seinen asiatischen Nachbarländern zurückbleibt, was vor allem auf seine unzureichende Infrastruktur zurückzuführen ist. Dies wird sich jedoch stark ändern, da immer mehr multinationale Unternehmen über Indiens Infrastrukturdefizite hinwegsehen und das hohe Potenzial an Fachkräften in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung für Indien stellen. 16 Das internationale Consulting- Unternehmen McKinsey sieht Metallprodukte mit hohem Fertigungsgrad, die Autozulieferindustrie, Maschinenbau, Pharmazie und Telekommunikationsausrüster als die Sektoren an, in denen Indien eine führende Rolle im internationalen Outsourcing haben wird. Dies eröffnet gute Chancen für deutsche Unternehmen, die ihre Investitionen im Ausland aufstocken wollen, besonders in der Automobilzulieferindustrie sowie in den Bereichen Metallprodukte, Pharmazie und Maschinenbau. 17 Hemmnisse 1. Große Basis -Hindernisse. Basis -Hindernisse sind Probleme wie z. B. bürokratische Hemmnisse und Verzögerungen im Genehmigungsverfahren. In der FICCI-Umfrage unter ausländischen Investoren wurden diese Hindernisse in Indien von 88% der Befragten als relativ groß bis groß angesehen (siehe Grafik 13). Ein noch höherer Prozentsatz der Befragten (93%) sah es als mühsam an, sich durch die Vielzahl administrativer Kontrollen und Verfahren kämpfen zu müssen. In diesem Kontext wurde auf die erheblichen zeitlichen Verzögerungen und Überschreitungen der Plankosten hingewiesen. Nach einer Analyse des indischen Industrieverbandes sind für ein Elektrizitätsprojekt normalerweise 43 Genehmigungen der Zentralregierung und ca. 57 Genehmigungen auf Bundesstaatsebene erforderlich. Bis zur Freigabe eines gewöhnlichen Bergbauprojekts können 37 Genehmigungen der Zentralregierung und 47 Genehmigungen auf Bundesstaatsebene erforderlich sein. Obwohl die Anzahl der in anderen Ländern erforderlichen Genehmigungen und Freigaben nicht in allen Fällen erheblich geringer ist, sind die administrativen Prozesse dort häufig transparenter und die Bestimmungen in Bezug auf Voraussetzungen und Entscheidungen klar dokumentiert. 2. Inflexible Arbeitsgesetzgebung und relativ hohe Besteuerung. Aufgrund der Überregulierungen im Arbeitsrecht sind die Arbeitgeber kaum zu Neueinstellungen bereit, da es schwierig ist, in Phasen konjunktureller Schwäche Entlassungen vorzunehmen. Dadurch wird es für die Arbeitgeberseite erschwert, sich von unproduktiven Geschäftsbereichen zu trennen. Außerdem ist die indische Körperschaftsteuer für asiatische Verhältnisse relativ hoch (siehe Grafik 14) 18. Die Unternehmen, die in einer Sonder- 16 McKinsey (2005). 17 Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK, 2005). 18 Der Steuersatz von 41% gilt nur für Filialniederlassungen ausländischer Unternehmen und nicht für Unternehmen, die als AG in Indien eingetragen sind. Ausländischen Filialniederlassungen ist nicht erlaubt, in Indien im Produktionsbereich November 2005

13 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Chancen werden in Indien auf mittlere Sicht gesehen Relative kurz- & mittelfristige Attraktivität, % der Befragten laut Umfrage China Indien Polen 1-3 Jahre 10 Jahre Brasilien Mexiko Quelle: AT Kearney Investoren schätzen politische Stabilität Bestimmungsfaktoren zukünftiger Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen Rang- Faktor Rangfolge folge Stabilität der politischen 3 Situation 2 Stabiler ordnungspolitischer 1 Kurs 3 Reduzierung von "Basis"- 2 Hindernissen 4 Ertragsniveau 4 5 Marktwachstum 5 6 Humankapital (Ausbildung 6 & Verfügbarkeit) 7 Wechselkursstabilität 8 8 Staatliche Anreize 7 Quelle: FICCI wirtschaftszone (SEZ) tätig sind, erhalten besondere Steuervergünstigungen, so dass diese Regionen als Standort besondere Attraktivität haben Unzulängliche Infrastruktur. Die Infrastruktursituation Indiens ist stark verbesserungswürdig. Sie verhindert, dass sich die volle Leistungsfähigkeit des Landes entfalten kann besonders in der verarbeitenden Industrie. Nach der FICCI-Umfrage sahen ca. 43% der Befragten die Qualität der indischen Häfen und Flughäfen im internationalen Vergleich als unterdurchschnittlich an. Außerdem wurden die Bedenken der Investoren in Bezug auf die weiterhin unzureichenden Verbesserungen der Verkehrssituation, des Straßenzustands und der Verfügbarkeit von Elektrizität und Wasser noch immer nicht zerstreut. III. Aussichten für deutsche Direktinvestitionen in Indien: Umfragen zeigen vorsichtigen Optimismus Knapp 40% der ca vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befragten Firmen brachten zum Ausdruck, dass sie konkrete Pläne haben, Engagements an neuen Märkten im Ausland einzugehen 20. Viele der Unternehmen, die die Absicht haben, ihre ausländischen Investitionen zu steigern, erwägen, kapital- und wissensintensive Funktionen wie z.b. EDV-Verwaltung und Forschung & Entwicklung ins Ausland zu verlagern. Dies bietet gute Chancen für Indiens großen wissensbasierten Sektor: hier lockt das reichliche Reservoir an hoch qualifizierten Fachkräften in Kombination mit Kostenvorteilen. Die Umfrageergebnisse stehen im Allgemeinen mit der Einschätzung von Unternehmern aus anderen Ländern in Einklang, die bereits Geschäftsaktivitäten in Indien haben. Nach der FICCI-Umfrage von 2004 sehen 93% der Befragten Potenzial für eine Steigerung der ausländischen Direktinvestitionen in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern. Dies war ein weiterer Anstieg gegenüber dem Umfragewert von 82% auf der Basis der 2003 durchgeführten Umfrage zu den ausländischen Direktinvestitionen. Zu den Sektoren, in denen eine rasche Expansion erwartet wird, gehören u.a. IT- und IT-bezogene Dienstleistungen, Chemie und Chemieprodukte, Gummi- und Plastikprodukte sowie Elektrogeräte und -ausrüstung. 21 Es könnte allerdings mehrere Jahre dauern, bis umfangreiche Investitionszuflüsse nach Indien kommen, da viele Investoren Indien zwar weiterhin mittel- und langfristig für einen attraktiven Standort halten, auf kurze Sicht jedoch weniger euphorisch sind (siehe Grafik 15). Unter Berücksichtigung der Faktoren, die die Investoren als maßgeblich für ihre Investitionsentscheidung ansehen (siehe Grafik 16), sind die Chancen für Indien als Standort für ausländische Direktinvestitionen positiv. Obwohl es in der Vergangenheit häufig Wechsel in der politischen Führungsspitze des Landes gab, scheint der parteiübergreifende Konsens, den Reformkurs und die Liberalisierungsmaßnahmen fortzusetzen, trotz gelegentlicher Rückschläge, unumkehrbar. tätig zu sein. Nur Unternehmen, die in Indien als AG eingetragen sind, dürfen im Produktionsbereich tätig sein; der effektive Steuersatz für diese ist 33% Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK, 2005). 21 FICCI (2004). 29. November

14 Aktuelle Themen 338 Mikroökonomische Aspekte, wie z.b. Kapitalverzinsung, Marktwachstum, die Verfügbarkeit von Fachkräften sowie das Arbeitskräftepotenzial stellen aus Sicht der Investoren offenbar beachtliche Chancen dar. In den meisten Sektoren ist die Markterschließung weiterhin gering, so dass sich die Gewinnmargen vorerst nicht verringern dürften. Das hohe Wachstumspotenzial und das reichliche Reservoir an qualifiziertem Personal haben wir bereits zuvor als besondere Trümpfe Indiens herausgestellt. In puncto Wechselkursstabilität ist es der Reserve Bank of India gelungen, die Rupie auch in Zeiten regionaler oder internationaler Turbulenzen auf stabilem Niveau gegenüber dem US-Dollar zu halten. Durch entschlossenere Maßnahmen zur Reduzierung des Haushaltsdefizits würden sich die Chancen erhöhen, dass die wechselkurspolitische Strategie der Notenbank auch in Zukunft realisierbar bleibt. Für die Entwicklung der Standortqualität Indiens spielte der aggressive Reformkurs, den die Regierung zu Beginn der 90er Jahre einleitete, eine entscheidende Rolle wichtig war u. a. die substantielle Erhöhung von Anreizen für ausländische Investoren. Zurzeit werden Konzepte für zahlreiche weitere Investitionsanreize entworfen, z.b. die Öffnung zusätzlicher wirtschaftlicher Sonderzonen und die Anhebung oder Abschaffung von Obergrenzen für ausländische Beteiligungen in einigen Sektoren. Obwohl das Reformtempo in hohem Maße von politischen Entscheidungen abhängig ist, sollten Investoren die Nachhaltigkeit der marktwirtschaftlichen Umorientierung beachten, die demokratisch legitimiert ist. Resümierend lässt sich festhalten, dass Indien aufgrund seiner landesspezifischen Vorteile, u.a. seines gigantischen Marktes, der positiven demografischen Entwicklung, seines hohen Potenzials an hoch qualifizierten Arbeitskräften und des fortgesetzten Liberalisierungskurses als günstiger Standort für ausländische Direktinvestitionen vor vielen anderen Schwellenländern rangiert. Deutsche Unternehmen sollten und werden wahrscheinlich diese große Chance mit beiden Händen ergreifen. Autor: Kunal Kumar Kundu * * Bis Juli 2005 Senior Economist bei der Deutsch-Indischen Handelskammer November 2005

15 Deutsche Direktinvestitionen in Indien Literaturverzeichnis Asuncion-Mund, Jennifer (2005). Indien im Aufwind: Ein mittelfristiger Ausblick. Aktuelle Themen, Indien Spezial. Deutsche Bank Research. Frankfurt am Main. AT Kearney (2004). The 2004 Global Retail Development index. Chicago, IL, USA. AT Kearney (2004). AT Kearney s 2004 Offshore Location Attractiveness Index. Chicago, IL, USA. Bergheim, Stefan (2005). Globale Wachstumszentren 2020: Formel-G für 34 Volkswirtschaften. Aktuelle Themen Nr Deutsche Bank Research. Frankfurt am Main. Chen-yuan, Tung (18. August 2004). China Cools, But Reform Must Go On.Taipei Times. Deutsche Bundesbank ( ). Kapitalverflechtung mit dem Ausland: Statistische Sonderveröffentlichung 10. Deutsche Bundesbank, Frankfurt. Verband der indischen Industrie- und Handelskammern, FICCI (2002). FICCI s FDI Survey 2002: The Experience of Foreign Direct Investors in India. Neu Delhi. Verband der indischen Industrie- und Handelskammern, FICCI (2003). FICCI s FDI Survey 2003: The Experience of Foreign Direct Investors in India. Neu Delhi. Verband der indischen Industrie- und Handelskammern, FICCI (2004). FICCI s FDI Survey 2004: The Experience of Foreign Direct Investors in India. Neu Delhi. Gandhi, Raja R. (2002). FDI and the Indian Experience. Panel Discussion, Organisation for Economic Cooperation and Development, 6. Dezember Shanghai, China. German Federal Statistics (2005). International Trade Statistics. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden. Institute of Management Development. World Competitiveness Year Book KPMG (2004). KPMG s Corporate Tax Rates Survey. USA. Kundu, Kunal Kumar (2004). Indian Arms Augmenting Their Parents' Performance. indianarms.htm Kundu, Kunal Kumar (2005). Indo-German Companies Improving Year After Year. improving.htm Kundu, Kunal Kumar (2005). Indo-German Companies: Market Leaders. market_leaders.htm Leifer, Walter (1971). India and the Germans, Shakuntala Publishing House, Mumbai, Indien. Leifer, Walter (1975). Bombay and the Germans, Shakuntala Publishing House, Mumbai, Indien. Luthra, Shashank, Ramesh Mangaleswaran and Asutosh Padhi (2005). When to Make India a Manufacturing Base. McKinsey and Company, Mumbai, Indien. 29. November

16 Aktuelle Themen 338 NASSCOM (2005). Circa 2010, KPO vs. BPO; KPO Wins. d=609. Rodrik, Dani and Arvind Subramanian (2004). From Hindu Growth to Productivity Surge: The Mystery of the Indian Growth Transition. IMF Working Paper WP/04/77. Secretariat for Industrial Assistance, Government of India (2003). Foreign Direct Investment from Germany. Neu Delhi. Secretariat for Industrial Assistance, Government of India (2005). Statement on Route-wise Inflows of Foreign Direct Investment (FDI) Received During the Period from August 1991 to May SIA Newsletter. Neu Delhi. Trinh, Tamara (2004). Foreign direct investments in China good prospects for German companies? Current Issues. Deutsche Bank Research. Frankfurt am Main. The World Bank (2004). India: Investment Climate Assessment 2004: Improving Manufacturing Competitiveness. Washington, D.C., USA Deutsche Bank AG, DB Research, D Frankfurt am Main, Bundesrepublik Deutschland (Selbstverlag). Alle Rechte vorbehalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe Deutsche Bank Research gebeten. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in diesem Bericht ist als solche Garantie zu verstehen. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers/der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer assoziierten Unternehmen dar. Die in dieser Publikation zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Weder die Deutsche Bank AG noch ihre assoziierten Unternehmen übernehmen irgendeine Art von Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt. Die Deutsche Banc Alex Brown Inc. hat unter Anwendung der gültigen Vorschriften die Verantwortung für die Verteilung dieses Berichts in den Vereinigten Staaten übernommen. Die Deutsche Bank AG London, die mit ihren Handelsaktivitäten im Vereinigten Königreich der Aufsicht durch die Securities and Futures Authority untersteht, hat unter Anwendung der gültigen Vorschriften die Verantwortung für die Verteilung dieses Berichts im Vereinigten Königreich übernommen. Die Deutsche Bank AG, Filiale Sydney, hat unter Anwendung der gültigen Vorschriften die Verantwortung für die Verteilung dieses Berichts in Australien übernommen. Druck: HST Offsetdruck Schadt & Tetzlaff GbR, Dieburg Print: ISSN / Internet: ISSN / ISSN

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