10. Mobilität: Migration und Fluktuation

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1 ARBEITSMARKTÖKONOMIE: THEORIE, EMPIRIE UND POLITIK 1. Arbeitsangebot 2. Arbeitsnachfrage 3. Arbeitsmarktgleichgewicht 4. Stellenheterogenität und Lohndisparität 5. Bildung von Humankapital 6. Lohndiskriminierung 7. Einkommensungleichheit 8. Entlohnungsmodelle 9. Gewerkschaften 10. Mobilität: Migration und Fluktuation 11. Arbeitslosigkeit

2 1. ARBEITSANGEBOT Die Erwerbsbeteiligung streut nach Alter, Geschlecht und Nationalität und verändert sich im Zeitablauf. Wie sind diese Unterschiede und Entwicklungen zu erklären? Wie wirken vor dem Hintergrund dieser Erklärungsansätze Sozialhilfe, Steuerkredite und Pensionsleistungen auf das Arbeitsangebot?

3 2. ARBEITSNACHFRAGE Welche Faktoren bestimmen die Nachfrage der Firmen nach Arbeitskräften? Wie wirken vor diesem Hintergrund folgende wirtschaftspolitische Massnahmen auf die Arbeitsnachfrage? - Proporzregeln - Arbeitszeitverkürzungen - Investitionsbeihilfen - Kündigungsschutz Wirkt der technische Fortschritt stellenvernichtend?

4 3. ARBEITSMARKTGLEICHGEWICHT Wie wirken folgende Faktoren auf die Arbeitsmarktgleichgewicht? - Mindestlöhne - Lohnnebenkosten - Lohnzuschüsse - Immigration - beschränkter Wettbewerb Ist das Marktgleichgewicht stabil?

5 4. STELLENHETEROGENITÄT UND LOHNDISPARITÄT Welche Auswirkungen haben Stellenunterschiede auf das Lohngefälle? Wie lässt sich auf der Basis dieser Information der monetäre Wert eines Menschenlebens berechnen? Wie wirksam sind Sicherheitsvorschriften? Wie wirkt bei unterschiedlicher Stellensicherheit eine Arbeitslosenversicherung?

6 5. BILDUNG VON HUMANKAPITAL Höhere Bildung verbindet sich mit höherer Erwerbsbeteiligung, niedrigerer Arbeitslosigkeit und höheren Löhnen. Wie ist dies zu erklären? Welche Faktoren bestimmen das individuelle Bildungsniveau? Ist die Bildung eine gute Investition? Wie wirkt sich die Weiterbildung auf die Lohnentwicklung aus? Sind Qualifizierungsmassnahmen wirksam?

7 6. LOHNDISKRIMINIERUNG Es lassen sich markante Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen feststellen. Inwiefern sind diese Unterschiede auf Diskriminierung zurückzuführen? Wie lässt sich Lohndiskriminierung erklären bzw. messen? Zu welchem Ergebnis führt das Vorgehen für die Schweiz?

8 7. EINKOMMENSUNGLEICHHEIT Die Lohnungleichheit hat in den letzten 20 Jahren in einigen Ländern (vor allem GB und USA) markant zugenommen. Worauf ist diese Entwicklung zurückzuführen? Wieso hat die Lohnungleichheit nicht in allen Ländern zugenommen? Inwiefern werden Lohnpositionen über Generationen vererbt?

9 Relativer Abstand der Dezilgrenzen im internationalen Vergleich, Dezil1/Dezil5 Dezil9/Dezil5 Dezil9/Dezil1 Trend Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Grossbritanien Italien Japan Kanada Neuseeland Niederlande Norwegen Österreich Portugal Schweden Schweiz (AHV) Schweiz (OECD) USA Minimum Maximum Mittel

10 8. ENTLOHNUNGSMODELLE Was gibt es für Entlohnungssysteme? Worin bestehen ihre Vor- und Nachteile? Wann wird welches Entlohnungssystem gewählt? Wie lassen sich die zum Teil sehr hohen Löhne von CEOs erklären?

11 9. GEWERKSCHAFTEN Der gewerkschaftliche Organisationsgrad streut nach Ländern zum Teil stark. Wovon hängt die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ab? Welche Auswirkungen haben Gewerkschaften auf Löhne und die Effizienz? Wie lassen sich Strikes erklären?

12 Gewerkschaftlicher Organisationsgrad im internationalen Vergleich (1990, %) Schweden 95 Dänemark 88 Italien 65 Vereinigtes Königreich 46 Deutschland 39 Kanada 36 Schweiz 31 Niederlande 28 Japan 25 USA 16 Frankreich 11

13 10. MOBILITÄT: MIGRATION UND FLUKTUATION Welche Faktoren bestimmen die Mobilität von Arbeitnehmern? Welche Auswirkungen hat die Mobilität?

14 11. ARBEITSLOSIGKEIT UND ARBEITSMARKT- POLITIK Wodurch entsteht Arbeitslosigkeit? Wie sind internationale Unterschiede in der Höhe der Arbeitslosigkeit zu erklären? Welche Massnahmen bieten sich zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit an? Wie wirksam diese Massnahmen?

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