S E R B I E N Produktionskooperation und Investitionen

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1 S E R B I E N Produktionskooperation und Investitionen Workshop: Polen / Serbien Ost-West Forum Bayern, Juni 2009, IHK, Regensburg Michael Schmidt, Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Serbien und Montenegro

2 Marktpotenzial

3 Exportpotenzial Richtung EU und Region Exportswachstum von durchschnittlich 33% in den letzen 5 Jahre Mehr als 55% des Exports in EU-Markt (Ernährungs-, Textil-, Metall-, Maschinenbau-, Holzverarbeitungs- und chemische Industrie) Stark wachsender einheimischer Markt Handelsüberschuss mit Nachbarländern

4 Gutes Ausbildungswesen

5 Gute Sprachkenntnisse

6 Verfügbare Facharbeiter

7 Kostengünstige Arbeitskräfte

8 Lohnkosten ein Beispiel o Unternehmen: ausländischer Mittelständler o Standort: Kragujevac (Zentralserbien) o Technologie: Presserei & Montage Lohnkosten: Produktionsleiter / Fabrikdirektor: (3-Jahresvertrag) Netto: ; Brutto: Ingenieure: Netto: ; Brutto: Einfacher Arbeiter / Montage: Net 300 ; Gross: 492 Quelle: SIEPA Lohkostenumfrage 2008

9 Günstige Steuern niedrigster Lohnsteuersatz

10 Vorteilhafte Steuer- und Zollpolitik 10-jährige KöStK St-Befreiung für f r Großinvestitionen (über( 7 Mio. ) Steuerliche Gutschriften von bis zu 80% des in Sachanlagenvermögen investierten Betrags Verlustvorträge von bis zu 10 Jahren Befreiung des Arbeitgebers von Gehaltsabgaben und Sozialversicherungsbeiträgen gen für f r Arbeitnehmer unter 30 und über 45 Jahren Beschleunigte Abschreibung für f r Sachanlagen Zollfreie Einfuhr von Maschinen, die Teil der ausländischen Investition sind

11 Staatliche Förderung Vergabe von Förderungsmittel für Investitionen in allen Bereichen außer Landwirtschaft, Tourismus, Gastgewerbe und Handel

12 Wahrnehmung vs. Realität: t: 150 Matching image and reality Romania Image/Reality Real attractiveness (Nb of inward FDI projects 2007) Outsider with a poor image but strong results Serbia Bulgaria Challengers with a stronger image than the reality Turkey 0 0% Bosnia & Herzegovina Cyprus 20% Croatia Greece 40% 60% Perceived attractiveness Quelle: Ernst & Young Southeast Europe Attractiveness Survey international executives / E&Y European Investment Monitor 2008

13 Serbien holt auf +6% 149 Anzahl von FDI Greenfield Investitionen % -12% % % -20% -8% Rumänien Serbien Bulgarien Türkei Bosnien Kroatien Griechenland Quelle: E&Y European Investment Monitor 2008

14 SOE Attraktive Kostenstruktur und hohe Produktivität Welche Region Europas bietet besten Lohnkosten und Produktivitätssteigerungen? Labor cost Flexibility of labor legislation Productivity increase 14% 2 49% 1 10% % 13% 2 33% 3 18% 2 36% 1 16% 3 Central Europe Southeast Europe Russia Ukraine Belarus Western Europe Southeast Europe Central Europe Western Europe Southeast Europe Central Europe Quelle: Ernst & Young Southeast Europe Attractiveness Survey internationale Manager multinationaler Konzerne

15 Serbiens Potenzial (1): Automobilindustrie Deutsche KfZ-Zulieferer (Anzahl der Projekte)*: Rumänien Bulgarien Serbien * Schätzungen der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Serbien und Montenegro Bedeutende OEMs in der Region: Ungarn Rumänien Serbien Bulgarien Audi Suzuki Daimler (2010) Deawoo Craiova (1994) Renault / Dacia (1999) Ford Craiova (2008) Fiat / Zastava (2009) -

16

17 Serbiens Potenzial (2): Einzel- & Großhandel Rumänien Bulgarien Serbien Metro Billa Metro Billa Fegro/Selgros Praktiker Plus Discount Penny XXL Kaufland Real Lidl DM Hornbach OBI Praktiker Penny Kaufland DM Metro DM (Ikea) (Obi) Investitionen (ca.) Mio EUR Mio EUR 140 Mio EUR Mitarbeiter (ca.)

18 Serbiens Potenzial (3): Kommunale Infrastruktur & Umwelttechnik Neuer rechtlicher Rahmen in Bereichen wie Umweltschutz, Landwirtschaft, Wasser- und Abfallwirtschaft, Bauwirtschaft zunehmend an EU-Acquis angepasst. Erfordert Investitionen in Technologien der: Umwelttechnik (insbes. Abfall- und Abwasserwirtschaft) Energieeffizienz (Gebäudebau / Industrie) Nahrungsmittelindustrie Erneuerbare Energien (Biomasse, Photovoltaik, Wind) Kommunale Infrastruktur FINANZIERUNGEN: Serbische Regierung Nationaler Investitionsplan (NIP) Europäische Investitionsbank (EIB) Darlehen in Höhe von 75 Mio. Euro KfW Bank Darlehen in Höhe von 50. Mio Euro (kommunale Infrastruktur) und 63 Mio. Euro (Wasserwirtschaft) EU Instrument of Pre-Accesion (IPA), jährlich 200 Mio. Euro (institutionelle Förderung) Kyoto Protocol Clean Development Mechanism (CDM)

19 Wo investieren? 1. Norden (Vojvodina) 2. Großstädte (Belgrad, Nis, Novi Sad) 3. Zentralserbien 4. Süden / strukturschwache Gebiete Serbien bietet gute Bedingungen für fast alle Arten von Investitionen

20

21 Wie investieren? 1. Privatisierung 2. Kooperationen (Geschätspartnervermittlung) 3. Firmenübernahme 4. Brownfield 5. Greenfield Entscheidend für Erfolg: klare Strategie, finanzielle Ressourcen, gute Beratung und Netzwerk vor Ort!

22 Serbiens Vorteile / Chancen Großer Pool an Arbeitskräften mit z.t. guter Qualifikation Geographische Lage und Anbindung ( just-on-time / just-in-sequence Produktion) Günstige Kosten für industrielles Bauland und moderate Baukosten CEFTA pan-europäische Akkumulation, Zugang zum russischen Markt Zunehmend sofistizierte Fördermöglichkeiten Harmonisierung mit EU-Acquis Communautaire (Energieeffizienz, Infrastruktur, Umwelttechnik, etc)

23 AHK erster Ansprechpartner vor Ort: Delegation der Deutschen Wirtschaft für Serbien und Montenegro Adresse: Cara Uroša 9, Belgrad, Serbien Tel.: , Fax: Website: Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Mazedonien (einschl. Albanien u. Kosovo) Adresse: Guro Gakovic 65, 1000 Skopje, Mazedonien Tel.: , Fax: Website:

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