Mirko F. Schmidt. Der Anti-Detektivroman

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1 Mirko F. Schmidt Der Anti-Detektivroman

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3 Mirko F. Schmidt Der Anti-Detektivroman Zwischen Identität und Erkenntnis Wilhelm Fink

4 Umschlagabbildung: Randy Adams, The intrepid code detective (2007) Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Dies betrifft auch die Vervielfältigung und Übertragung einzelner Textabschnitte, Zeichnungen oder Bilder durch alle Verfahren wie Speicherung und Übertragung auf Papier, Transparente, Filme, Bänder, Platten und andere Medien, soweit es nicht 53 und 54 UrhG ausdrücklich gestatten Wilhelm Fink, Paderborn (Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG, Jühenplatz 1, D Paderborn) Internet: Einbandgestaltung: Evelyn Ziegler, München Printed in Germany Herstellung: Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG, Paderborn ISBN

5 INHALTSVERZEICHNIS 1. EINLEITUNG DER FALL DER WELT DER DETEKTIVROMAN Typologische Problematisierung Der Detektivroman: Varianten und Entwicklungslinien Der klassische Detektivroman I play the game for the game s own sake Hard-boiled school Weiterentwicklung DER ANTI-DETEKTIVROMAN Annäherung Forschungslage Einordnung und Forschungsstand, Deutschland Definitionsgeschichte und Forschungsstand, USA/England Postmodernes Paradigma Parodie, Antiroman, Anti-Detektivroman Zusammenfassung: Der Anti-Detektivroman FRÜHE BEISPIELE DER ANTI-DETEKTIVLITERATUR Borges Der scheiternde Detektiv Robbe-Grillet und Butor Revision im Nouveau roman Dürrenmatts Requiem auf den Kriminalroman Pynchon Die gestörte Noesis FRAGEN DER IDENTITÄT Identitätskonzepte Das Identitätsgefühl Krisen und Probleme von Identität... 76

6 INHALTSVERZEICHNIS 6. EINZELANALYSEN ERMITTLUNGEN ÜBER TEXTE Kobo Abe: Moetsukita chizu (1967) Patrick Modiano: Rue des Boutiques Obscures (1978) Antonio Tabucchi: Notturno indiano (1984) Antonio Tabucchi: Il filo dell orizzonte (1986) Paul Auster: City of Glass (1985) Jean-Philippe Toussaint: La réticence (1991) DIE ÜBERSCHRIEBENEN GRENZEN DES DETEKTIVROMANS Transformation Geschichten von Detektiven Ein Rätsel ohne Zentrum? BIBLIOGRAFIE

7 I always shoot them in the head, and it s not just because I want to make sure of the job. I think it s because the head, theirs and mine, is where all the trouble started: theirs and mine. Philip Kerr, A Philosophical Investigation (1992) What we all dread most, said the priest in a low voice, is a maze with no centre. Gilbert Keith Chesterton, The Head of Caesar (1913)

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9 EINLEITUNG DER FALL DER WELT Etwas ist nicht geheuer [...]. 1 Mit diesen Worten beginnt Ernst Bloch seine Philosophische Ansicht des Detektivromans. Nach einem versteckten Wer ist gefragt, fährt Bloch fort, denn im klassischen Detektivroman gibt es immer jenen anderen, der sich bemüht, der Figur des Detektivs verborgen zu bleiben. Hier ist analytisches Vorgehen vonnöten, um zunächst Unerzähltes offen zu legen und eine Geschichte zu erzählen, die die Wahrheit sein wird. Die Lesbarkeit der Welt und die Sinnhaftigkeit der gefundenen Spur sind Voraussetzungen für den Erfolg der klassischen Detektivfigur und Grundlage ihrer Aufgabe, das durch die Störung des Verbrechens in Unordnung geratene Gefüge der erzählten Welt zu korrigieren und die Ordnung zu restituieren. Jede Tat, jedes Ereignis hinterlässt Spuren, schreibt sich ein in diese Welt, die der Detektiv zu deuten versteht. Damit feiert der Detektivroman die Omnipotenz menschlichen Intellekts vor allem in den Great Detectives und Thinking Machines der Frühphase des Genres, denen die innerhalb der Diegese evozierte Struktur aus Objekten und Subjekten zum Text wird, aus dem sie zweifelsfrei lesen können und deren Zeichen sie in Beziehung zueinander setzen. Dabei geht der detektivischen Ermittlung das Postulat einer kohärenten Welt und deren Erfass- und Verstehbarkeit voraus: Um das vorliegende Verbrechen zu klären, um das Rätsel zu lösen und den Täter zu finden, müssen und können die Detektive die abwesende Geschichte der Tat anhand von Spuren und Zeugenaussagen rekonstruieren und das zunächst Ungeheure zu einem vermittelbaren, einfachen Kausalzusammenhang destillieren. Alles ist schließlich rational erklärbar und mittels Logik rückführbar auf eine Wahrheit. Als Funktion 2 gewordene Figur reduziert der Detektiv die Komplexität und löscht die Polysemien aus. Seine Schlussrede ist die Antwort auf alle aufgeworfenen Fragen. Ein Scheitern des Detektivs, das die Unlesbarkeit der Welt oder gar deren Absurdität oder Irrationalität ausstellt, ist in diesem Ablaufmodell undenkbar: Im klassischen Detektivroman wird der Detektiv nicht in Frage gestellt; im Gegenteil ist er unangreifbarer und unfehlbarer 3 Katalysator des Reorganisationsprozesses. Der Detektiv avanciert zum Mythos der Moderne, wird gar in Siegfried Kracauers charmanter Diktion zum anmaßenden säkularisierte[n] Ernst Bloch: Philosophische Ansicht des Detektivromans. In: Jochen Vogt (Hg.): Der Kriminalroman. Poetik Theorie Geschichte. München: Fink 1998, S. 38. Zur Figur als Funktion vgl. Vladimir Propp: Morphologie des Märchens. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1975, S , S , insbesondere S. 79: Auszug mit dem Ziel, etwas zu suchen. Viktor Žmegač: Aspekte des Detektivromans. In: Ders. (Hg.): Der wohltemperierte Mord. Zur Theorie und Geschichte des Detektivromans. Frankfurt/M.: Athenäum 1971, S. 15.

10 10 EINLEITUNG DER FALL DER WELT Priester 4 der Aufklärung, er wird in seiner Hybris zum Detektiv-Genie 5 und Gott-Detektiv, 6 der allerdings so Kracauers Kritik nur eine durch die Ratio verklärte Welt beherrscht, die nicht sein kann. 7 Das strukturell und ideologisch zunächst geschlossene Konzept des Detektivromans provoziert ein mannigfaltig ausdifferenziertes Feld kritischer Modifikationen, die das Terrain der detektivischen Recherche erweitern oder die einzelnen generischen Elemente einer Revision unterziehen: Es wird unternommen, den Detektivroman durch Annäherung an den realistischen Roman zu nobilitieren, ihn zum Gesellschaftsroman zu erweitern, die Investigation zur politischen und sozialen Enquête zu transformieren und zugleich die funktional reduzierten Figuren durch komplexere zu ersetzen. Kumulativer Höhepunkt der Revision und zugleich parodistisch-metatextuelle Reflexion der strukturellen, ideologischen und epistemologischen Modelle des Detektivromans ist der Anti-Detektivroman. Im Laufe seiner Entwicklung wird das optimistische gnoseologische Heilsversprechen detektivischer Aufklärung und das hieraus resultierende Weltverständnis konsekutiv durch Diskontinuität und Inkohärenz, durch pluralistische Modelle, Vieldeutigkeit, Unabgeschlossenheit, Unlösbarkeit und Momente des Scheiterns ersetzt, was letztlich auch den Detektiv als literarische Figur aus seiner Unverletzlichkeit und Souveränität in der Beobachterrolle entlässt und seine Integrität in Orientierungslosigkeit verwandelt. Sein und Wahrnehmung, Deutung und Bedeutung werden in Frage gestellt. Welt und Gesellschaft scheinen nicht wie im konservativen Prozess des klassischen Detektivromans schlussendlich stabilisiert, sondern destabilisiert. Der Anti-Detektivroman wird zur ontologischen und metaphysischen Investigation, die das Motiv der Suche zur existenziellen Fragestellung radikalisiert. Frühere Analysen des Subgenres indizieren den Anti-Detektivroman vorrangig durch die Abweichung vom klassischen Detektivroman. Diese generische Devianz ist auch basales Element der folgenden Untersuchung, die mittels intertextueller Lektüren die Differenzen zwischen Hypotext und Hypertext bzw. zwischen Prätext und Transposition auslotet. Im Zentrum dieser Studien steht jedoch die Analyse eines quasi invertierten Topos der Hypogattung: Der Detektivroman ist grundsätzlich mit der ungeklärten Frage nach der Identität befasst. Der in ihm verhandelte Fall ist dem Titel einer 1891 im Strand Magazine publizierten Sherlock Holmes-Geschichte folgend A Case of Identity Siegfried Kracauer: Der Detektiv-Roman. Ein philosophischer Traktat. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1979, S. 55. Ebd., S Ebd., S. 54. An dieses Urteil schließt sich z. B. auch Viktor Žmegač an, wenn er konstatiert, dass der Detektivroman in seiner schablonenhaften Praxis die Wirklichkeitserfahrung missachte. (Vgl. Žmegač: Aspekte des Detektivromans, S. 16.)

11 EINLEITUNG DER FALL DER WELT 11 Die Frage nach der Identität des Schuldigen 8 ist durch die klassische Detektivfigur einfach zu klären, weil es auf sie nur eine einzige exakte und schließlich objektiv verifizierbare Antwort gibt: Einen Namen, durch den in der Auflösung die Täterrolle einer Figur der Diegese zugewiesen und die Instanz des Schuldigen besetzt wird. Identität bedeutet in diesem Fall nicht mehr als eine Etikettierung im mäandrierenden Rollenspiel des Rätsellösens. Die Arbeitshypothese der folgenden Untersuchung ist, dass im Anti- Detektivroman die Frage nach der Identität, dem Selbst des zentralen Textsubjekts und dessen Konstituenzien, das klassische Whodunit als Ermittlung des Täters endgültig abgelöst hat. Dabei wird zu klären sein, inwiefern das für den Detektivroman typische Muster der aufdeckenden Suche im Anti- Detektivroman einer neuen Aufgabe, der Recherche der Identität, zugeführt bzw. in welcher Weise die motivische Konstante der Suche enttrivialisiert wird, indem sie sich auf das Ich des Suchenden richtet. Ziel der Untersuchung ist es dabei nicht, präskriptive Paradigmen zu entwickeln, sondern Wege zu einer interpretativen Kontextualisierung des Identitätskomplexes im Subgenre des Anti-Detektivromans aufzuzeigen. Ist der Detektivroman in gattungstypologischen Studien immer wieder fruchtbar strukturell beschrieben worden, bietet sich parallel dazu ein narratologisches Vorgehen unter Verwendung des von Gérard Genette entwickelten Instrumentariums auch in der Analyse des Anti-Detektivromans an, insbesondere um die Umbesetzung und invertierende Funktionalisierung der einzelnen Strukturmerkmale der Hypogattung im Anti-Modell präzise zu erfassen. Ergänzend ist eine auf die intendierte Wirkung der Texte fokussierende Vorgehensweise nötig: Das Genre des Detektivromans lebt nicht unwesentlich vom Einbezug des Lesers, 9 insbesondere in dessen immer wieder beschriebener Teilnahme am Rätselraten : 10 Die Texte sehen Leser vor, die das eingangs präsentierte Rätsel im Wettstreit mit dem Protagonisten zu lösen versuchen und bedienen sich auf der Handlungsebene retardierender Momente wie falscher Spuren (red herrings) oder unvollständiger Informationen, um das für die gespannte Rezeptionshaltung maßgebliche Geheimnis möglichst lange aufrecht zu erhalten, d. h. die Texte sehen einen bestimmten Akt der Rezeption vor 11 und weisen im Sinne Ecos strukturale Charakteristika [auf,] Ernest Mandel: Ein schöner Mord. Sozialgeschichte des Kriminalromans. Frankfurt/M.: Athenäum 1987, S. 25. Vgl. Richard Alewyn: Anatomie des Detektivromans. In: Jochen Vogt (Hg.): Der Kriminalroman. Poetik Theorie Geschichte. München: Fink 1998, S Volker Ott: Der Kriminalroman. In: Otto Knörrich (Hg.): Formen der Literatur in Einzeldarstellungen. Stuttgart: Kröner 1981, S Vgl. zum durch den Text vorgesehenen bzw. gesteuerten Leser z. B. Michael Dunker: Beeinflussung und Steuerung des Lesers in der englischsprachigen Detektiv- und Kriminalliteratur. Eine vergleichende Untersuchung zur Beziehung Autor-Text-Leser in Werken von Doyle, Christie und Highsmith. Frankfurt/M. u. a.: Lang Vgl. auch Daniel Grunwald: Methoden der Lösungsverschleierung und Detektivgeschichte und -roman. Eine systematisch-

12 12 EINLEITUNG DER FALL DER WELT die insgesamt die Ordnung [der] Interpretation regulieren und stimulieren. 12 Auch für den Anti-Detektivroman wird solches, wenn auch auf einer ganz anderen Ebene, immer wieder festgestellt: Basierend auf der einfachen Annahme, dass der Leser für die Rezeption von Detektivromanen konditioniert und sozialisiert sei, ist die vom Anti-Detektivroman erzeugte Irritation als Reaktion auf das Unterlaufen bzw. die Erweiterung 13 des von den Prätexten installierten Erwartungshorizonts zu verstehen. 14 Was hier reichlich trocken anklingt, hat Borges zu einem wunderbaren Aphorismus verdichtet: Wenn wir einen Kriminalroman lesen, sind wir Poes Erfindung. 15 Doch was geschieht mit Poes Erfindung, wenn sie unversehens Teil eines falschen Spiels wird, in dem tradierte Regeln außer Kraft gesetzt werden? Basis der Untersuchung des zentralen Problemfelds der personalen Identität bildet die Analyse der Detektivfiguren, die als konstruiert-fingierte Bewusstseinsinstanzen zum Träger und Schnittpunkt der sich in den Texten entfaltenden Identitätsdiskurse werden. Die Figuren werden dabei ebenso als mentale Konzepte und symbolische Konstrukte wie als Agenten bzw. Agens einer Handlung verstanden, die als detektivische Suche durch sie organisiert ist. Die Figurenanalyse versteht sich als Element einer integrativen Deutung des jeweiligen Werkes, die immer auch im Rekurs auf das in ihm variierte oder deformierte Muster der Hypogattung unternommen wird. Die Untersuchung kann dabei nicht entlang verschiedener Merkmalslinien durchgeführt werden: Nur in der Einzelanalyse von Texten ist es möglich, die verschiedenen Elemente Umbesetzung der Instanzen, Transformation des konventionellen Musters, narrative Desintegration der geschlossenen Form und die Integration aktueller Identitätsdiskurse in ihrem komplexen Zusammenspiel zu untersuchen analytische Untersuchung an Beispielen aus der englischen und amerikanischen Detektivliteratur. Norderstedt: Books on Demand Umberto Eco: Lector in fabula. Die Mitarbeit der Interpretation in erzählenden Texten. München: dtv , S. 5. Richard Alewyn kommt in seiner Analyse des Detektivromans zu einem ganz ähnlichen Ergebnis: Was hier stattfindet, ist eine Emanzipation des Lesers vom Erzähler, die sich allerdings nicht gegen den Willen des Erzählers vollzieht, vielmehr von diesem geplant wird. (Alewyn: Anatomie des Detektivromans, S. 56.) Hans Robert Jauss: Theorie der Gattungen und Literaturen des Mittelalters. In: Hans Robert Jauss, Erich Köhler (Hg.): Grundriss der romanischen Literaturen des Mittelalters, Bd. 1. Heidelberg: Winter 1972, S Vgl. z. B. Stefano Tani: The Doomed Detective. A Contribution of the Detective Novel to Postmodern American and Italian Fiction. Carbondale, Edwardsville: Southern Illinois University Press 1984, S. 40. Jorge Luis Borges: Die Kriminalgeschichte. In: Ders.: Gesammelte Werke, Bd. 5/II: Essays, München, Wien: Hanser 1981, S Hinsichtlich der später unternommenen Problematisierung der Begriffe Kriminalroman und Detektivroman sei bereits hier angemerkt, dass Borges jenen Romantypus meint, der im Folgenden Detektivroman genannt werden wird, da seine Beispiele sich ausschließlich auf den reinen bzw. klassischen Detektivroman beziehen. Im Original benutzt Borges die Bezeichnung novela policial, die sowohl Kriminal- als auch Detektivroman meinen kann. (Vgl. Jorge Luis Borges: El cuento policial. In: Ders.: Borges oral. Madrid: Alianza Editorial 1995, S. 75.)

13 DER DETEKTIVROMAN Typologische Problematisierung Der Detektivroman, uns allen in irgendeiner Form vertraut, entzieht sich beharrlich den Definitionsversuchen. Paul G. Buchloh, Jens P. Becker 1 Immer wieder ist die Stellung des Detektivromans innerhalb der Kriminalliteratur ausführlich problematisiert worden. 2 In dieser Diskussion zeichnen sich vor allem zwei Tendenzen ab: Entweder wird der Detektivroman als Haupt- 3 und Standardform der Kriminalliteratur 4 gesehen und beide Termini erscheinen als nahezu deckungsgleich 5 bzw. synonym, 6 oder der Detektivroman wird deutlich vom Kriminalroman unterschieden, wie z. B. Richard Alewyn es tut: Der Kriminalroman hat überhaupt keine definierbare Grenze außer gegenüber dem Detektivroman. Denn so nebelhaft die Konturen des Kriminalromans, so scharf sind die des Detektivromans. Das ist nicht eine Sache des Stoffs, sondern der Form Paul G. Buchloh, Jens P. Becker: Der Detektivroman. Darmstadt: WBG , unpaginiert. Vgl. zu dieser Diskussion: Dietrich Naumann: Zur Typologie des Kriminalromans. In: Viktor Žmegač (Hg.): Der wohltemperierte Mord. Zur Theorie und Geschichte des Detektivromans. Frankfurt/M.: Athenäum 1971, S Vgl. z. B. Edgar Marsch: Die Kriminalerzählung. Theorie, Geschichte, Analyse. München: Winkler , S In Marschs Betrachtung geht der Detektivroman als Hauptform der Kriminalerzählung völlig in dieser auf. Ulrich Suerbaum: Krimi. Analyse der Gattung. Stuttgart: Reclam 1984, S. 74. Vgl. z. B. Gerhardt Schmidt-Henkel: Kriminalroman und Trivialliteratur. In: Viktor Žmegač (Hg.): Der wohltemperierte Mord. Zur Theorie und Geschichte des Detektivromans. Frankfurt/M.: Athenäum 1971, S Schmidt-Henkel schlägt vor, Kriminalroman und Detektivgeschichte unter Kriminalroman zusammenzufassen. Vgl. z. B. Günter Waldmann: Kriminalroman Anti-Kriminalroman. Dürrenmatts Requiem auf den Kriminalroman und die Anti-Aufklärung. In: Jochen Vogt (Hg.): Der Kriminalroman, Bd. 1. München: Fink 1971, S. 206: Kriminalroman meint im üblichen Sprachgebrauch [...] Detektivroman, wie ihn E. A. Poe inauguriert hat [...]. Vgl. Alewyn: Anatomie des Detektivromans, S

14 14 DER DETEKTIVROMAN Während der Kriminalroman zumeist thematisch, nämlich als Geschichte eines Verbrechers oder eines Verbrechens, 8 definiert wird, erzählt der Detektivroman, wie Alewyn anmerkt, die Geschichte der Aufklärung eines Verbrechens, 9 die formal bzw. strukturell bestimmt wird. Am plausibelsten scheinen hier die verschiedenen Ansätze, die als zentrales Moment des Detektivromans eine Zweiteilung der Geschichte ausmachen. So spricht z. B. Todorov 1966 in Anlehnung an eine Passage aus Butors L emploi du Temps 10 von einer Doppelstruktur 11 des Detektivromans: Der Roman enthält nicht eine, sondern zwei Geschichten: die Geschichte des Verbrechens und die seiner Untersuchung. 12 Die erste Geschichte ist die der Tat, des Rätsels und des Geheimnisses. Die zweite Geschichte ist die der Ermittlung, des Untersuchungs- und Erhellungsprozesses. Die erste Geschichte ist abwesend und verdeckt; sie liegt im Allgemeinen vor dem Einsetzen der Erzählung und existiert nur als abgeschlossene Vergangenheit. Die zweite Geschichte, die der Untersuchung, ist präsent und auf die erste gerichtet. Die erste Geschichte handelt davon, was wirklich geschehen ist, die zweite erklärt, wie der Leser (oder der Erzähler) davon erfahren hat. 13 Ernst Bloch kommt, bei weniger strukturalistischem Vorgehen, zu einem ähnlichen Ergebnis, wenn er als zentrales Merkmal des Detektivromans das Entlarvende, Aufdeckende beschreibt, das sich bezieht auf Vorgänge, die aus ihrem Unerzählten, Vor-Geschichtehaften erst herauszubringen sind. 14 Später fährt er fort: Thema ist das Herausfinden eines bereits Geschehenen ante rem, 15 welches in einer Geschichte der Rekonstruktion 16 geschildert wird, die jene analytische Form 17 präfiguriert, die auch für Alewyn das basale Modell des Genres ausmacht. 18 Das größte definitorisch-typologische Problem stellt die Differenz zwischen dem nach dem Strukturmodell des analytischen Romans definierten Muster Hans-Hugo Steinhoff: Detektivroman. In: Günther u. Irmgard Schweikle (Hg.): Metzler Literatur Lexikon. Stuttgart , S Vgl. auch Alewyn: Anatomie des Detektivromans, S. 53. Alewyn: Anatomie des Detektivromans, S. 53. Butors Protagonist erklärt den Detektivroman als Übereinanderblendung zweier Handlungsfolgen: Tatgeschichte und Aufklärungsgeschichte. Vgl. Michel Butor: L emploi du temps. Paris: Editions de Minuit 1957, S , S Tzvetan Todorov: Typologie des Kriminalromans. In: Jochen Vogt (Hg.): Der Kriminalroman. Poetik Theorie Geschichte. München: Fink 1998, S Ganz ähnlich findet sich die Doppelstruktur aus Ermittlung und Geheimnis z. B. bei Boileau und Narcejac. Vgl. Pierre Boileau, Thomas Narcejac: Der Detektivroman. Neuwied, Berlin: Luchterhand 1967, S Todorov: Typologie des Kriminalromans, S Ebd., S Bloch: Philosophische Ansicht des Detektivromans, S. 41. Ebd., S. 45. Ebd. Ebd., S. 51. Vgl. Alewyn: Anatomie des Detektivromans, S. 53.

15 DER DETEKTIVROMAN 15 des Detektivromans und dem nach seinem Protagonisten benannten Detektivroman dar, der nicht oder nur partiell analytisch erzählt ist und die Doppelstruktur nicht oder nur marginal aufweist. Exemplarisch vorgeführt wird dieses Dilemma z. B. von Richard Gerber. In seiner Untersuchung Verbrechensdichtung und Kriminalroman geht er empirisch vor und unterzieht zwei exemplarische Texte einer Überprüfung hinsichtlich der Definition Alewyns: Eine Detektivgeschichte ist nun nach Alewyn und er steht hier repräsentativ für viele andere eine Geschichte in der 1. das Verbrechen schon begangen ist, 2. der Täter unbekannt ist, 3. der Detektiv durch außergewöhnliche Kombinationsgabe den Hergang des Verbrechens aufklärt und den Täter feststellt. 19 Von seinen beiden Beispielen, Poes The Murders in the Rue Morgue und Doyles A Scandal in Bohemia, entspricht das erste in allen, das zweite in keinem Punkt der Merkmalsliste Alewyns. Auch wenn die Makrostruktur der Doyle-Geschichte sie eher als Präform eines aktionistischen Agentenromans ausweist, enthält sie gleichwohl analytisch-deduktive Passagen, innerhalb derer Holmes z. B. die Vorgeschichte Watsons aus Spuren rekonstruiert und aus verschiedenen Indizien und dem Auftreten des camouflierten Auftraggebers auf seine Identität schließt und dessen Inkognito enthüllt. Aufgrund dieser Passagen und vor allem wegen der Dominanz der Detektivfigur Holmes 20 wird sie im Allgemeinen, d. h. infolge eines Gattungskonzepts im Sinne soziokulturelle[r] Verständigungsbegriffe 21 im Rekurs auf das Gattungsbewusstsein der Leser, sicherlich trotz der kaum ausgebildeten Makrostruktur von Rätsel- Aufklärungsgeschichte-Lösung bzw. Doppelstruktur im Sinne Todorovs als Detektivgeschichte eingeordnet. Auf dasselbe definitorische Problem trifft man im Hinblick auf die Frage, ob die hard-boiled novel als hart-realistische 22 Erzählung um einen Detektiv- Protagonisten noch dem Genre des Detektivromans zuzuordnen sei oder nicht. So bezeichnet etwa Nusser in seiner Studie Der Kriminalroman diese Romane als Thriller, die als kriminalistische Abenteuererzählung[en] eher eine Richard Gerber: Verbrechensdichtung und Kriminalroman. In: Jochen Vogt (Hg.): Der Kriminalroman. Poetik Theorie Geschichte. München: Fink 1998, S. 75. Vgl. Suerbaum: Krimi, S. 50: Die Geschichten sind in erster Linie Vehikel für das Auftreten des großen Detektivs [...]. Wilhelm Voßkamp: Gattungen. In: Helmut Brackert, Jörn Stückrad (Hg.): Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs. Hamburg: Rowohlt 1992, S Es lässt sich natürlich trefflich darüber streiten, wie realistisch die einzelnen Werke tatsächlich sind. George Grella stellt hierzu fest: [T]he hard-boiled stories were considered by their writers and readers honest, accurate portraits of American life. (George Grella: The Hard- Boiled Detective Novel. In: Robin W. Winks (Ed.): Detective Fiction. A Collection of Critical Essays. Englewood Cliffs, N. J.: Prentice-Hall 1980, S. 105.) Kann man dieses Urteil insbesondere für die Texte Hammetts und Chandlers noch nachvollziehen, trifft es kaum auf die weitere Entwicklung des harten amerikanischen Detektivromans zu, der immer weniger an der Schilderung von Milieus arbeitet und sich dafür mittels der so genannten violence-is-fun- Technik insbesondere der Schilderung von Schusswechseln und Faustkämpfen widmet. Vgl. hierzu z. B. die Romane Mickey Spillanes, die schon in ihrer Titelgebung kaum Zweifel lassen, z. B. I, the Jury (1947), My Gun is quick (1950), Vengeance is mine (1950).

16 16 DER DETEKTIVROMAN vorwärtsgerichtete[n], chronologische[n] Erzählweise 23 präferierten und so nicht der analytisch-rückwärtsgerichteten Narration des reinen Detektivromans entsprächen. Buchloh und Becker hingegen sehen die hard-boiled school als wichtigsten Beitrag der Gattung Detektivroman zur Literatur des 20. Jahrhunderts. 24 Auch Suerbaum kommt zu dem Ergebnis, dass der Detektivroman der hard-boiled school trotz thematischer und struktureller Differenzen mit dem [...] früher entwickelten Typus eine Reihe von fundamentalen Strukturen gemeinsam hat, 25 als welche die dominierende Zentralfigur des Detektivs, ein Mord als Auslöser eines Komplexes von Fragen, die Täterfrage und die schließlich vollständige Lösung des jeweiligen Falles bestimmt werden. Buchloh und Becker konstatieren hinsichtlich der verschiedenen klassifikatorisch-typologischen Bemühungen in ihrer umfassenden Studie Der Detektivroman, dass an praktischen Beispielen [...] die meisten Definitionen [versagen], 26 wenn sie zu enge gattungstypologische Grenzen ziehen und folgern: Eine stringente Definition der Detektiverzählung ist trotz vieler Versuche nach inhaltlichen oder formalen Kriterien bis heute nicht gelungen und wird auch bei der Vielschichtigkeit des Genres kaum gelingen können. 27 In ihrem definitorischen Exkurs merken sie schließlich an, dass das Abarbeiten an einer allgemeingültigen Definition des Genres auch und vor allem ein Problem der deutschen Forschung sei, die in ihrer Gründlichkeit nach einer perfekten Aussage strebt 28 und Definitionen aus eben diesem Grund nicht als aufgeschlossenes Modell und offene[s] System von Form- und Funktionsmerkmalen 29 anlegen kann, das der Flexibilität sowie dem Wandlungs- und Entwicklungspotential des Genres Rechnung trägt, sondern sich um die Herstellung einer präskriptiven und invarianten Schablone bemüht Peter Nusser: Der Kriminalroman. Stuttgart, Weimar: Metzler , S. 3. Buchloh, Becker: Der Detektivroman, S. 96. Suerbaum: Krimi, S Buchloh, Becker: Der Detektivroman, S. 9. Ebd., S. 3. Ebd. Peter Wenzel: Gattung. In: Ansgar Nünning (Hg.): Metzler-Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze-Personen-Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar: Metzler 1998, S Vgl. Buchloh, Becker: Der Detektivroman, S. 10: Ein ganz anderes Problem der Begriffsbildung kann an dieser Stelle nur kurz skizziert werden: Zugrunde liegt dem definitorischen Tohuwabohu auch ein Übersetzungproblem. Die verschiedenen Termini wie z. B. cuento policial, roman policier, roman à enigme, polar, giallo, mystery novel, detective novel, crime novel, Kriminalroman und Detektivroman werden allzu häufig recht beliebig übersetzt in vielen Fällen, weil es keine exakte Entsprechung in der jeweiligen Zielsprache gibt, oft aber aus Unachtsamkeit. Sind die Begriffe in den einzelnen Sprachen schon häufig kaum trennscharf, verwischen Differenzen in den Übersetzungen (insbesondere der wissenschaftlichen Literatur) zusehends. So wird aus einer detective novel in deutscher Übersetzung schnell ein Kriminalroman und der roman policier gibt sich in einer englischen Übersetzung als detective novel, während er in einer deutschen Übersetzung als

17 DER DETEKTIVROMAN 17 Eine Alternative bietet Ulrich Schulz-Buschhaus, wenn er die Vielfalt des Kriminalromans durch drei Elemente in jeweils unterschiedlicher Gewichtung bestimmt sieht: ACTION [...] bezeichnet die eigentlichen Handlungselemente des Kriminalromans, seine narrativen Partien, in denen Verbrechen, Kampf, Verfolgung, Flucht und ähnliches erzählt werden. [...] ANALYSIS [...] umfasst alle jene Elemente des Kriminalromans, die ihm den vielgepriesenen Charakter einer Denksportaufgabe geben [...]. [...] MYSTERY [ist] jene planmäßige Verdunkelung des Rätsels, die am Schluß einer völlig unvorhergesehenen, sensationellen Erhellung Platz macht. 31 An der Gewichtung dieser Elemente in einem fließenden Modell insbesondere auf der Achse Analysis-Action demonstriert Schulz-Buschhaus in überzeugenden Einzelanalysen, inwiefern der untersuchte Text z. B. durch starke Gewichtung des Analysis-Elements eher eine reine Detektiverzählung im Sinne von Poes Detektivgeschichten ist oder durch das Zurücktreten des Analysiszu Gunsten des Action-Elements der komplementären Form des Kriminalromans entspricht. Trotz der referierten Definitionsprobleme lassen sich einige idealtypische Konstanten des Detektivromans bzw. der Detektivgeschichte ausmachen, die Stefano Tani pragmatisch zusammenfasst: A conventional detective story is a fiction in which an amateur or professional detective tries to discover by rational means the solution of a mysterious occurrence [ ]. This definition implies the presence of at least three invariable elements: the detective, the process of detection, and the solution. 32 Diese Minimaldefinition erweiternd, zeichnet sich der Detektivroman mindestens durch folgende Merkmale 33 aus: 1. Detektiv: Dominierender Handlungsträger muss eine Detektivfigur, ob Privatperson, Privatdetektiv oder professioneller Polizeiermittler, sein. 2. Rätsel/Geheimnis: Anlass des Auftretens der Detektivfigur ist die Klärung einer Frage, die sich auf zunächst Unbekanntes richtet. 3. Detektion/Ermittlung: Den Schwerpunkt und Hauptteil der Narration bildet ein lösungs- bzw. erklärungsorientierter Ermittlungsvorgang. Dieser Prozess muss, auch wenn er es zumeist ist, nicht sklavisch auf Kriminalroman firmiert diese hier nur angedeutete Übersetzungsproblematik ist Symptom der generellen begrifflichen Unschärfe. Ulrich Schulz-Buschhaus: Formen und Ideologien des Kriminalromans. Frankfurt/M.: Athenaion 1975, S Tani: The Doomed Detective, S. 41. Als anderen Versuch einer Merkmalsliste vgl. Zdenko Škreb: Die neue Gattung. Zur Geschichte und Poetik des Detektivromans. In: Viktor Žmegač (Hg.): Der wohltemperierte Mord. Zur Theorie und Geschichte des Detektivromans. Frankfurt/M.: Athenäum 1971, S

18 18 DER DETEKTIVROMAN die Vergangenheit gerichtet sein. Er besteht im Allgemeinen aus der Lokalisierung von Spuren und deren Interpretation, einer Hermeneutik der Spur, des Clues, schließt jedoch auch andere archetypisch detektivischen Tätigkeiten wie das Beschatten, Verfolgen, Befragen mit ein. Zentrum des Detektivromans ist die Suche nach der verlorenen, unbekannten, verdeckten Geschichte. Der Detektivroman erzählt von Erkenntnisprozessen und Erkanntem seien sie auf die Vergangenheit oder quasi simultan zum ermittelnden Geschehen auf die Gegenwart gerichtet. 4. Lösung: Am Ende steht die ermittelte Lösung, die alle rätselhaften Ereignisse und die Beziehungen der verschiedenen Figuren zueinander erklärt, auch wenn, wie z. B. in den Detektivromanen Hammetts und Chandlers, die Ordnung der Welt nicht endgültig wieder herstellt werden kann. 34 Der Detektivroman: Varianten und Entwicklungslinien Trotz der bereits angesprochenen Polymorphie des Genres, die eine eindeutige Definition erschwert, ist die Existenz von zwei Haupttypen oder Basismustern 35 der Detektivliteratur zu konstatieren: der klassische oder reine Detektivroman, der auch als Rätselroman 36 bezeichnet wird, und die hard-boiled detective novel als wichtigste Alternative zur klassischen Detektivgeschichte, 37 deren archetypische Form Hammett und Chandler in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts schaffen Diese Definition ließe sich dann aufgrund ihrer Offenheit z. B. auch auf Arthur Conan Doyles A Scandal in Bohemia anwenden: Detektivfigur: Sherlock Holmes, Geheimnis: Wo ist die Fotografie, Ermittlung: Suche nach dem Versteck einer Fotografie, Lösung: Das Foto muss im Haus der Dame sein; durch einen vorgetäuschten Feuerarlarm bringt Holmes sie dazu, das Versteck zu offenbaren, weil sie das Dokument retten will. Nusser spricht hier allerdings hinsichtlich des Oberbegriffs Kriminalroman von zwei idealtypischen Strängen. (Vgl. Nusser: Der Kriminalroman, S. 2.) Grundsätzlich ist die Struktur des Genres durch Fall und Lösung bzw. Frage und Antwort bestimmt. Es haben sich dabei vor allem drei Grundfragen herausgebildet: Whodunit als Frage nach dem Täter, Howdunit als Frage nach der kunstvollen Ausführung der Tat und Whydunit als Frage nach dem Motiv. Vgl. hierzu Buchloh, Becker: Der Detektivroman, S Suerbaum: Krimi, S. 127.

19 DER DETEKTIVROMAN 19 Der klassische Detektivroman As the strong man exults in his physical ability, delighting in such exercises as call his muscles into action, so glories the analyst in that moral activity which disentangles. Edgar Allan Poe 38 Der klassische Detektivroman stellt eine Sonderform des Kriminalromans dar, in dem nicht das Verbrechen bzw. Rätsel, sondern dessen schrittweise Aufklärung durch einen Ermittler, den Detektiv, erzählt wird. Dieses detektorische Erzählmodell schafft eine rückwärts gerichtete analytische Narration mit dem Ziel, die vor der Ermittlung liegende Zeit, die abwesende Geschichte, 39 aus Spuren und Indizien zu rekonstruieren. Die Erzählung bezieht sich in ihrem Fortschreiten also auf Vergangenes, mit dem Ziel, diese Vergangenheit in der Auflösung, dem Dénouement, als restlos geklärte Geschichte zu erzählen. Die meisten Kritiker 40 sind sich darüber einig, dass die literarhistorische Geschichte des Detektivromans 1841 mit Edgar Allen Poes Erzählung The Murders in the Rue Morgue um den Pariser Detektiv C. Auguste Dupin beginnt, die die bis dahin nur verstreut vorliegenden generischen Elemente zum Prototyp der Detektiverzählung bündelt: Anhand von Spuren, Indizien und Zeugenaussagen gelingt es Poes Ermittler, einen in einem locked room 41 geschehenen bestialischen Doppelmord zu klären. Die analytischen Fähigkeiten des menschlichen Intellekts 42 demonstrierend, rekonstruiert Dupin die Abläufe, indem er durch Spuren und Zeugenaussagen präsente Fakten in Verbindung setzt und als Zeichensystem begreift, um aus dem Vorgefundenen Aussagen über Abläufe in der Vergangenheit zu treffen Beispiel eines klassischen, auf aristotelischer Logik basierenden detektivischen Analyseprozesses Edgar Allan Poe: The Murders in the Rue Morgue. In: Ders.: The Annotated Tales of Edgar Allan Poe. Ed. with an introduction, notes, and a bibliography by Stephen Peithman. Garden City, New York: Doubleday 1981, S Vgl. Todorov: Typologie des Kriminalromans, S Vgl. die kursorisch dargestellte Diskussion in Buchloh, Becker: Der Detektivroman, S Vgl. auch Škreb: Die neue Gattung, S. 68. Zu den verschiedenen Varianten des wirkungsmächtigen, von Poe inaugurierten locked room mystery vgl. John Dickson Carr: Der verschlossene Raum. Köln: Dumont , S [The Hollow Man, 1935] Carrs Detektivfigur Dr. Gideon Fell erläutert in einem Vortrag sieben Basisvarianten der Tat bzw. Lösung. Poe benennt sie als mental features discoursed of as the analytical. Vgl. Poe: The Murders in the Rue Morgue, S. 197.

20 20 DER DETEKTIVROMAN Trotz dieser eindeutig zu datierenden ersten Detektiverzählung 43 sind Entstehungsbedingungen und Vorläufer des Genres vielfältiger Natur: Von Sophokles detektivisch-analytischem Ödipus-Drama 44 (um 415 v. Chr.) und den Kriminalfallsammlungen (Causes Célèbres, ) von François Gayot de Pitaval 45 bis zur Gothic novel 46 und der Novellistik der deutschen Romantik 47 werden viele Texte für einzelne Aspekte des Genres relevant und prägend. Grundbedingungen finden sich auch in der Zeit- und Sozialgeschichte: Die ersten offiziellen Detectives beginnen ihre Arbeit ab 1812 in der Pariser Sûreté und in der 1829 gegründeten, als Scotland Yard bekannten, Metropolitain Police of London. Später entstehen mit François Eugène Vidocqs Büro für wirtschaftliche Auskünfte (1832) und Allan Pinkertons Pinkerton Agency (1850) erste private Detektivbüros. Die Erscheinung der ersten literarischen Privatdetektive hängt dabei wiederum ursächlich mit dem soziokulturellen Phänomen des Dandys und Flaneurs zusammen: Der Exzentrismus des Dandys, gepaart mit dem analytischen Auge des Flaneurs, der urbane Lebensräume durchschreitet, findet sich in Poes Dupin ebenso wie in Arthur Conan Doyles Figur des Sherlock Holmes, zwei Protagonisten, die das Lösen der Rätsel als spleenige Form der eigenen Unterhaltung kultivieren. Ihre Ermittlungsmethoden berufen sich dabei auf die Methodik der Naturwissenschaften, die innerhalb des Positivismus für alle Bereiche der Wissenschaften als Epistemologie propagiert wurde. Ermittelt wird anhand von Erfahrung und empirischem Wissen, Spuren und Beweise werden innerhalb des analytischen Prozesses zur Rekonstruktion der Wahrheit benutzt, Natürlich existieren verschiedenste Versuche, die Genealogie des Detektivromans anders zu bestimmen. Sie müssen jedoch insgesamt als wenig überzeugend gewertet werden, da die Kombination der verschiedenen funktionalen Elemente erst von Poe realisiert wird. Vgl. z. B. Buchloh, Becker: Der Detektivroman, S Vgl. auch Schmidt-Henkel: Kriminalroman und Trivialliteratur, S Einzelne Versuche, andere Texte als frühe Detektiverzählungen zu bestimmen, sind bei genauerer Betrachtung kaum ernst zu nehmen. Vgl. z. B. die Bewertung der melodramatischen Räuberpistole Der Kaliber. Aus den Papieren eines Kriminalbeamten (1828) von Adolf Müllner als first German Detective Story. (Barbara Burns: Adolf Müllner s Der Kaliber: The first German Detective Story? In: German Life and Letters, Vol. 58, January 2005, S ) So sieht z. B. Wolfgang Schadewaldt Sophokles Drama als detective story von großartig erhabener Art. (Wolfgang Schadewaldt: Der König Ödipus des Sophokles in neuer Deutung. In: Ders.: Hellas und Hesperien. Gesammelte Schriften zur Antike und zur neueren Literatur. Zürich, Stuttgart: Artemis 1960, S. 280.) Vgl. auch Hinrich Hudde: Ödipus als Detektiv Die Urszene als Geheimnis des geschlossenen Raums. In: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, Nr. 86/1, 1976, S. 1-25; Bloch: Philosophische Ansicht des Detektivromans, S : Bloch bezeichnet hier den Ödipusstoff als Urstoff des Detektorischen schlechthin. Vgl. François Gayot de Pitaval: Unerhörte Kriminalfälle. Leipzig: Dieterich Insbesondere in der Tendenz, das Unheimliche häufig als erklärbare Mystifikation zu behandeln, können Gothic novel und Schauerroman als Vorläufer des Detektivromans betrachtet werden. Als exemplarisch kann hier E. T. A. Hoffmanns Erzählung Das Fräulein von Scuderi (1819) angesehen werden, die ein Bindeglied zwischen Schauerroman und Aufklärungsgeschichte des klassischen Detektivromans darstellt.

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