VORLESECLUB. des Buches 2008

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1 VORLESECLUB Ausgabe 1 April 2008 Der Welttag ZEITUNG des Buches 2008 G ibt es einen besseren Starttermin für eine Vorleseclubzeitung als den Welttag des Buches? Wir glauben nicht und deshalb halten Sie die erste Ausgabe der neuen Vorleseclubzeitung der Stiftung Lesen nun auch in Ihren Händen. Die Vorleseclubzeitung bietet Ihnen dreimal im Jahr Informationen, praktische Tipps und Ratschläge, Berichte und Hinweise rund ums Vorlesen. Ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt die Integration und Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund haben wir für diese Ausgabe als Schwerpunkt gewählt. Fünf Mitglieder des Vorleseclubs berichten über ihre Erfahrungen beim zweisprachigen Vorlesen, eine aktuelle Vor lesestudie unterstreicht in ihrem Ergebnis die Wichtigkeit des Vorlesens in deutschen wie in ausländischen Familien und zuletzt stellen wir ein beispielhaftes Integrationsprojekt für Kinder in Stuttgart vor. Ursprünglich geht die Welttagsidee auf eine katalonische Tradition zurück, denn seit den 1920er Jahren werden hier am 23. April, dem Namenstag des Volksheiligen St. Georg, Rosen und Bücher verschenkt. In Deutschland feiert man den Welttag nun schon zum zwölften Mal. Er wird als landesweites Fest von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Deutschen Bahn AG, der Deutschen Post AG, dem cjb-verlag und dem ZDF unterstützt. Doch auch Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken werden in diesem Jahr wieder mit viel Engagement und zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland die Lust am Lesen wecken. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick über bundesweite Aktionen. Das Taschenbuch Ich schenk dir eine Geschichte Das jährlich zum Welttag des Buches erscheinende Verschenkbuch steht in Die ganze Welt feiert am 23. April den Welttag des Buches! Seit dem Jahr 1995, in dem die UNESCO diesen Tag, der zeitgleich auch der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes ist, zum weltweiten Feiertag ausrief, steht dieses Datum exemplarisch für das Lesen und die Liebe zum Buch. diesem Jahr unter dem Motto Reisen in fantastische Welten. Acht spannende Fantasy-Erzählungen, von renommierten Autorinnen und Autoren für Kinder von 10 bis 13 Jahren meist eigens für dieses Buch geschrieben, sind darin versammelt. Aufmerksamen Leserinnen und Lesern winken beim Lösen des Welttags-Quiz viele attraktive Preise, wie z. B. eine Reise zur Kinderquizsendung 1, 2 oder 3. Die Buch-Gutschein-Aktion zum Taschenbuch Nach der großen Resonanz auf die Buch-Gutschein-Aktion im letzten Jahr für alle Kinder der fünften Klassen werden dieses Mal auch erstmals die Viertklässler mit einbezogen. Alle vierten und fünften Klassen hatten die Möglichkeit, bei der Stiftung Lesen Buch-Gutscheine zu bestellen, mit denen sie sich rund um den Welttag des Buches im örtlichen Buchhandel ein Exemplar des Welttag-Buches Ich schenk dir eine Geschichte kostenfrei abholen können. Das begleitende Unterrichtsmaterial Alle an der Buch-Gutschein-Aktion teil nehmenden Klassen erhalten mit den Buch-Gutscheinen begleitendes Un terrichtsmaterial mit Lesetipps und Aktionsideen zum Thema Fantasy. Beim Schreib- und Kreativwettbewerb können sich die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Fantasy-Geschichte ausden ken und einen dazu passendes magischen Briefumschlag entwerfen. Am Welttag des Buches selbst werden am Berliner Hauptbahnhof spannende Aktionen im neuen Vorlese- Tipi der Deutschen Bahn AG stattfinden. Dass das Vorlesen aber nicht nur zum Welttag praktiziert werden soll, wissen Sie als aktiver Vorlesepate dabei am besten. Sie sind in Ihrer Funktion natürlich das ganze Jahr über gefragt besonders, wenn das Vorlese-Tipi deutschlandweit auf Reisen gehen wird. Denn wo lassen sich schöner Cowboy- und Indianergeschichten vor lesen als in einem echten Tipi? In jeder Vorleseclub-Zeitung finden Sie einen informativen Veranstaltungskalender, Vorlesetipps und eine Leseprobe. Damit die Zeitung für Sie unterhaltsam und informativ bleibt, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Deshalb haben wir verschiedene interaktive Rubriken eingerichtet, von denen wir hoffen, dass Sie sie mit Anregungen und persönlichen Erfahrungen beleben. Denn Sie sind diejenigen, die durch Ihre Liebe zum Lesen und Vorlesen, die Sie landauf landab teilen und somit lebendig machen, Vorlesen in Deutschland ein Gesicht verleihen. Schreiben Sie uns Ihre Kritik und Ihre Fragen, Ihre Wünsche und gerne auch Ihr Lob. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und hoffen, dass Sie sich in unseren Artikeln wiederfinden. Ihre Redakteurin Andrea Steinbrecher PALMSTRÖM Palmström steht an einem Teiche Und entfaltet groß ein rotes Taschentuch: Auf dem Tuch ist eine Eiche Dargestellt, sowie ein Mensch mit einem Buch. Palmström wagt nicht sich hineinzuschneuzen, Er gehört zu jenen Käuzen, die oft unvermittelt nackt Ehrfurcht vor dem Schönen packt. Zärtlich faltet er zusammen, was er eben erst entbreitet. Und kein Fühlender wird ihn verdammen, weil er ungeschneuzt entschreitet. Christian Morgenstern Entnommen aus: Ludwig Reiners: Der ewige Brunnen. CH Beck Verlag, 2005.

2 SEITE 2 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe SCHWERPUNKTTHEMA Vorlesen in Deutschland eine Studie der Deutschen Bahn AG und der Wochenzeitung DIE ZEIT W ie wichtig das ehrenamtliche Engagement der Vorlesepaten ist, zeigt die neue Studie zum Vorleseverhalten in deutschen Familien: 42 Prozent der Eltern von Kindern im besten Vorlesealter von unter zehn Jahren lesen nur unregelmäßig oder gar nicht vor. Zu diesem traurigen Ergebnis kam die bundesweite Studie Vorlesen in Deutschland 2007 der Deutschen Bahn AG in Kooperation mit der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung Die Zeit im November Prozent der Eltern lassen somit die Chance zur Förderung ihrer Kinder ungenutzt und verschaffen ihnen damit einen gravierenden Nachteil in Schule und Berufsleben. Die Studie zeigt weiterhin, dass auch in der Kindergartenzeit, in der die Kinder auf die Schule vorbereitet werden, 33 Prozent der Eltern nicht vorlesen. Bei der Einschulung greifen SCHWERPUNKTTHEMA Mehrsprachiges Vorlesen Das Projekt Ich bau Dir eine Lesebrücke der Stuttgarter Leseohren W Eltern dann noch seltener zum Vorlesebuch: 26 Prozent lesen nur noch gelegentlich und 21 Prozent überhaupt nicht mehr vor. Dabei brauchen Schulkinder tatsächlich mehr und nicht weniger Vorleseengagement ihrer Eltern. Erstmalig berücksichtigt wurden in der aktuellen Bahn-Studie auch Familien mit türkischem Migrationshintergrund. Hier ist die Anzahl an Vorlesern noch geringer: 80 Prozent lesen ihren Kindern nicht regelmäßig vor und 70 Prozent der türkischen Eltern sind der Meinung, ihre Kinder spielten lieber Computerspiele oder sähen fern. Dieses Ergebnis ist für türkische Familien jedoch differenzierter zu betrachten, denn hier hat die Erzähltradition eine andere Bedeutung. Die Studie belegt eine hohe Schichtbezogenheit der Vorlesepraxis. Je niedriger die Schulbildung, je geringer das Haushalts-Nettoeinkommen, desto weniger Eltern lesen vor, erklärt Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen. Das Resultat der Studie ist deutlich: Eine gezielte Elternarbeit muss in Zukunft geleistet werden, damit tatsächlich alle Kinder in Deutschland von der Bildungschance Vorlesen pro - fitieren können. Kindern, denen nicht regelmäßig vorgelesen wird, werden Bildungschancen vorenthalten, denn Vorlesen fördert das Vorstellungsvermögen, trainiert kognitive Fähigkeiten und das abstrakte Denken. Je früher Kindern vorgelesen wird, desto breiter ist deren Sprachrepertoire im Vorschul - alter und umso leichter fällt es ihnen später, lesen zu lernen und Texte zu begreifen die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bildung. Umso wichtiger also, dass das Vorlesenetzwerk in Deutschland weiter ausgebaut und gestärkt wird! ir haben zugeschaut und zugehört ohne etwas zu verstehen, trotzdem haben wir das Vorlesen genossen. Es war eine wichtige Erfahrung zu sehen, wie es ist, wenn man nichts versteht. So müssen sich die Kinder bei uns fühlen, die anfangs kein Wort deutsch sprechen. Reaktionen wie diese Aussage einer Lehrerin nach dem Besuch einer russischen Vorlesestunde hörten die Stuttgarter Leseohren nach Ablauf ihres Projektes Ich bau Dir eine Lesebrücke noch häufig. Die Idee des von 2005 bis 2006 von der Landesstiftung Baden-Württemberg geförderten Projektes ist es, sozial benachteiligte Kinder mit Migrationshintergrund durch individuelle, mehrsprachige Vorlesestunden in ihrer Sprachentwicklung zu fördern. Dazu bot Leseohren e. V. diverse bilinguale Veranstaltungen in russisch-deutscher und türkisch-deutscher Sprache mit muttersprachigen Vorlesepaten an. In Kindergärten und Schulen gab es neben russischen und türkischen Märchenfrühstücken, Lesefesten und mehrsprachigen Austauschtreffen auch zweisprachige Handpuppen- und Theaterspiele von eigens dafür engagierten Künstlern. Vorrangig wurden Märchen und Gedichte vorgelesen und besprochen, wobei die Motivation der Kinder, Gedichte auswendig zu lernen und vorzutragen, von Mal zu Mal stieg. Es ist wirklich ganz toll mit den Kinder zu arbeiten und auch sehr wichtig. Sie werden darin bestärkt, mehr aus sich heraus zu gehen, bemerkte eine russische Vorlesepatin. Eineinhalb Jahre sind nun schon seit Projektende vergangen. Karin Rösler, ehemals zuständige Projektkoordinatorin, Leiterin der Stuttgarter Kinderbüchereien und im Vorstand von Leseohren e. V., erkennt rückblickend eine stärkere emotionale Bindung und Sensibilisierung der Kinder für die Muttersprache: Es war berührend zu spüren, wie sich das eigene Sprachempfinden der Kinder durch die neue Vorlesesituation plötzlich änderte und sie verstanden, was es bedeutet, mehrsprachig zu sein. So wurde durch das Projekt vor allem ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Neben den Kindern profitierte auch der Verein Leseohren e. V. von der Aktion, denn viele Paten, die extra für das Lesebrückenprojekt angeworben worden waren, gefiel die Idee so gut, dass sie auch nach Projekteinstellung als zweisprachige Vorleser dabei blieben. Höhner -Sänger Henning Krautmacher, Jurymitglied 2007, bei einer Vorleseaktion in Mainz. A uch in diesem Jahr wird wieder Der Deutsche Vorlesepreis verliehen! Alle Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, Klassen und Initiativen, die regelmäßig ehrenamtlich vorlesen, können sich bewerben. In Deutschland gibt es seit vielen Jahren tausende von ehrenamtlichen Vorlesern. Um ihnen Anerkennung für ihre Arbeit zukommen zu lassen, werden die besten und engagiertesten Vorleser und Initiativen von einer prominent besetzten Jury unter Vorsitz von RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel mit dem Deutschen Vorlesepreis ausgezeichnet. Gleichzeitig soll mit dieser Auszeichnung dafür geworben werden, dass noch mehr Erwachsene und Kinder anderen die Freude am Lesen vorleben. Der Deutsche Vorlesepreis wurde im Herbst 2005 vom Kölner Kartoffelchips-Hersteller Intersnack ins Leben gerufen. Partner des Projektes ist die Stiftung Lesen. INFO Der Deutsche Vorlesepreis 2008 INFO Sie möchten sich bewerben? Das Online-Bewerbungsformular finden Sie unter Kontakt: Irina Wartenpfuhl Tel.: Viele fantastische Vorleseerlebnisse mit Klassikern wie Peter und der Wolf oder Die Abenteuer des Peer Gynt gemeinsam mit dem Orchester Junge Sinfonie Köln haben mich zu einem begeisterten Vorleser werden lassen. Lesen oder etwas vorgelesen zu bekommen ist pures Kopfkino und damit exklusivste Individualität. Und das Schönste am Vorlesen ist: Man bekommt unheimlich viel von den Kindern zurück. Henning Krautmacher, Sänger und Gitarrist bei der Kölner Musikgruppe HÖHNER und Buchautor Eine russische Vorlesestunde in Stuttgart Leseohren e. V., ein seit 2002 ehrenamtlich agierender Verein, ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Breuninger Stiftung, dem Jugendamt Stuttgart, dem Literaturhaus Stuttgart sowie der Stadtbücherei und dem Staat lichen Schulamt der Stadt Stuttgart. Er koordiniert derzeit ca. 220 Vorlesepaten mit rund 6600 Vorleseeinsätzen im Jahr. Das Projekt Ich bau Dir eine Lesebrücke wurde 2006 in der Kategorie Erfolgreichster Beitrag zur Integration mit dem Deutschen Vorlesepreis ausgezeichnet. Informationen:

3 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe SEITE 3 Hier können in Zukunft auch Ihre Termine stehen! Informieren Sie uns über Seminare und Austausch - treffen in Ihrer Region: Kontakt: SEMINARE FORTBILDUNGEN Berlin: 7. Mai 2008 Volkshochschule Berlin-Reinickendorf, Buddestrasse 21, Berlin: Abenteuer Lesen mit Klein- und Vorschulkindern. Tel Dortmund: 11. Juni 2008 Kinder- und Jugendliteraturzentrum jugendstil, Wittener Str. 3, Dortmund: Ausgezeichnet! Praxiskonzepte zu den nominierten Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises Das Praxisseminar stellt Literaturvermittlung durch die Bücher der Nominierungsliste des Deutschen Jugendliteraturpreises 2008 vor. Hannover: 22. Mai 2008 Waterloostr. 8, Hannover, 10 bis 13 Uhr: Vorlesen in Familien, Referentin: Bettina Twrsnick. Das Projekt des Zentrums für Literatur, Wetzlar, will die Bildungsmotivation und Eigenverantwortung in sog. bildungsfernen Familien durch ehrenamtliche und geschulte Vorleser stärken. Anmeldeschluss: 7. Mai Hannover: 27. Mai 2008 Waterloostr. 8, Hannover, 19:00 bis 20:30 Uhr: Vortrag Mit allen Sinnen. Konzepte und Erfahrungen zur Literacy-Erziehung zwischen 0 und 4 Jahren, Referentin: Dr. Kristina Pfarr. Der Vortrag richtet sich an Eltern, Kinderärzte, Tagesmütter und Erzieher/innen. Hannover: 29. Mai 2008 Waterloostr. 8, Hannover, 14 bis 18 Uhr und 30. Mai 2008, 9 bis 13 Uhr: Spielerischer Lesespaß für Kinder zwischen 0 und 4 Jahren, Referentin: Christine Kranz. Der Workshop bietet Informationen zur spielerischen Sprachförderung wie Vorlesen, Singen, Erzähl- und Fingerspiele. Anmeldeschluss: 14. Mai Hannover: 3. Juni 2008 Waterloostr. 8, Hannover, 15 bis 18 Uhr: Leselust durch neuen Lesestoff Referent: Dr. Andreas Müller. Für Lehrkräfte der Klassen 10 bis Hannover: 12. Juni 2008 Waterloostr. 8, Hannover, 15 bis 18 Uhr: Lesescouts Schüler motivieren andere Schüler zum Lesen, VERANSTALTUNGSKALENDER April bis Juli 2008 Referentin: Sarah Rickers. Hannover: 26. Juni 2008 Waterloostr. 8, Hannover, 14 bis 18 Uhr: Bilderbuchkino als Mittel zur Leseförderung in Kindergarten und Schule, Referentin: Anke Märk-Bürmann. Es werden besondere Chancen, die sich durch den Einsatz von Bilderbuchkinos ergeben, anhand konkreter Beispiele aufgezeigt. Anmeldeschluss 11. Juni Heilbronn: 21. Juni 2008 Akademie für Information und Management, Ferdinand-Braun-Str. 3, Heilbronn: Qualifizierung von Vorlesepaten, Referentin: Barbara Knieling. Neben praktischen Anregungen zur Tätigkeit als Vorlesepate bietet das Seminar auch Tipps zur Buchauswahl und dem spannenden Vorlesen. Anmeldung und Margarete Schwab Heilbronn: 27. Mai 2008 Akademie für Information und Management, Ferdinand-Braun-Str. 3, Heilbronn, 14 bis 17:15 Uhr: Vorlesen für Kinder mit Migrationshintergrund, Referentin: Barbara Knieling. Neben literarischen Erfahrungen sollen Kinder die Freude an der deutschen Sprache vermittelt bekommen. Anmeldung und Margarete Schwab Heilbronn: 27. Mai 2008 Akademie für Information und Management, Ferdinand-Braun-Str. 3, Heilbronn, 19:00 bis 21:00 Uhr: Wie Kinder lesen lernen, Referentin: Barbara Knieling. Der Vortrag richtet sich vor allem an Eltern. Anmeldung und Margarete Schwab Hildesheim: 10. Juni 2008 Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5, Hildesheim, 18 bis 19:30 Uhr: Sprach- und Fingerspiele für Vorleseangebote!, Referentin: Marion Schulz. Verse und Spiele für die Vorlesestunde. Gebühr 6 Euro, Ehrenamtliche frei. Mannheim: 25. Juni 2008 Stadtbibliothek Mannheim, Dalberghaus N3, Mannheim, 14 bis 18 Uhr: Kann denn Lesen männlich sein? Leseförderung für Jungen, Referent: Manfred Theisen. Das Seminar bietet theoretisches Hintergrundwissen und praktische Leseförderungsangebote für verschiedene Altersgruppen. Kosten 30 Euro. München: 10. und 17. Juni 2008 MVHS Seniorenbildungszentrum Stadtmitte, Lindwurmstr. 127 / Rückgebäude, 2. Stock, München, jeweils bis Uhr: Fortbildungsseminar für Vorleser: Mit dem Hören spielen, Referentin: Daniela Arnu. Die Zahl der Teilnehmer ist auf zirka 20 beschränkt, der Selbstkostenpreis beträgt 20 bis 30 Euro pro Person. Anmeldung und AUSTAUSCHTREFFEN Hildesheim: 8. Mai und 7. Juli 2008 Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5, Hildesheim, jeweils 18 bis 20:30 Uhr: Stammtisch und Erfahrungsaustausch der Aktion Leselust. Treffpunkt VHS 2 Mehrgenerationenhaus, Raum 3.04, Steingrube 19a, Hildesheim. Renate Klute Tel Heilbronn: 28. April 2008 Stadtbibliothek Heilbronn, Berliner Platz 12, Heilbronn, bis 17 Uhr: Erfahrungsaustausch für Vorlesepaten und Interessierte. Anmeldung und SONDERVERANSTALTUNGEN RUND UMS VORLESEN Erlangen: 22. Mai bis 25. Mai 2008 Kultur- und Freizeitamt der Stadt Erlangen, Gebbertstr. 1, Erlangen: 13. Internationaler Comic-Salon Erlangen. Hagen: 29. April, 27. Mai und 24. Juni 2008 HagenMedien, Stadtbücherei, Springe 1, Hagen: Türkisch-Deutsche Vorlesestunde für alle Kinder ab 5 Jahren in der Kinderbücherei auf der Springe. Herford: 15. Mai 2008 Stadtbibliothek Herford, Linnen - bauerplatz 6, Herford: Autorenlesung mit Renate Ahrens aus dem dt./engl. Buch Hello Marie alles okay?. Eintritt 3 Euro. Stadtbibliothek Herford. Rendsburg: 7. Mai 2008 Wrangelstr. 1, Rendsburg: 2. Runder Tisch für Kooperationsvereinbarungen zwischen Bibliotheken und Schulen. Kiel: 13. bis 14. Juni Uhr, Literaturhaus Schleswig- Holstein e.v., Schwanenweg 13, Kiel, 8.30 Uhr: Lesenacht: Vampire oder Fledermäuse? In Kooperation mit dem Zoologischen Museum der CAU zu Kiel. Mannheim: 3. bis 6. Juni 2008 Universitätsbibliothek Mannheim, Schloss Ostflügel, Mannheim: 97. Deutscher Bibliothekartag Das Motto der zentralen Fortbildungsveranstaltung für das deutsche Bibliothekenwesen lautet Wissen bewegen. Bibliotheken in der Informationsgesellschaft. Mannheim: 14. Juli 2008 Mannheimer Stadtentscheid. Vorlesewettbewerb für Grundschülerinnen und -schüler in den Räumen der Volksbank Rhein-Neckar, Augusta- Anlage 61. München: 24. April bis 27. Juli 2008 Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, München: Ausstellung Immer dieser Michl. Gezeigt werden Skizzenbücher und Zeichnungen des Kinderbuchillustrators Reinhard Michl. München: 10. April bis 25. Mai 2008 Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, München: Ausstellung The White Ravens Lektoren der IJB stellen 250 neue Kinderbücher aus, die auf der Internationalen Kinderbuchmesse in Bologna gezeigt werden. München: 29. Mai bis 27.Juli 2008 Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, München: Ausstellung Charles Perraults Märchen in Bildern aus aller Welt. In 350 nationalen und internationalen Ausgaben werden die Märchen aus Perraults Märchensammlung von 1697 präsentiert. Saarbrücken: 14. bis 17. Mai 2008 Talstr. 64, Saarbrücken: Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse. Titel der Messe ist Tierisch gut, Ehrengastland ist Slowenien. Die Akademie für Leseförderung der Stiftung Lesen an der Gottfried- Wilhelm-Leibniz- Bibliothek in Hannover bietet regelmäßig Veranstaltungen und Fortbildungen an, die sich an alle Multiplikatoren im Bereich der Leseförderung richten. Auch für ehrenamtliche Vorlesepatinnen und Vorlesepaten gibt es viele Angebote. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Akademie. In diesem Jahr wird das erste Mal in Zusammenarbeit mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung eine Ausbildung zum Multiplikator in der Leseförderung (Kursleiter/innen Qualifizierung zur Schulung von ehrenamtlichen Vorlesepaten/innen) in zwei Blöcken, die jeweils zwei Tage umfassen, in Hannover durch geführt. Diese Ausbildung zum Multiplikator steht allerdings nur für Bewerber/innen aus Niedersachsen zur Verfügung. Nähere Informationen und ein Anmeldeformular zum Download befinden sich auf der Website der Akademie. IMPRESSUM Herausgeber: Stiftung Lesen Römerall Mainz Tel.: Fax.: Verantwortlich: Heinrich Kreibich (Geschäftsführer) Redaktion: Andrea Steinbrecher Gestaltung: hauptsache:design, Mainz Bildnachweis: Privat: Ulrike Wotzlaw, Karin Rösler (Stadtbücherei Stuttgart), Anastasia Walden, Christine Mader, Memis Selma und Yilmaz Türkan, Isabel Campos, Abdallah Zammali Stiftung Lesen Druck: Gießener Anzeiger Verlags GmbH & Co KG Auflage: Stück

4 SEITE 4 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe Die Geschichte aus dem Buch herausholen! Vier junge Studentinnen aus Dresden organisieren jedes Wochenende eine etwas andere Vorlesestunde für Kinder D ie Idee kam mir eigentlich auf der Straße, erzählt die 24- jährige Studentin und Gründerin des Projektes Dresdner Lesestimmen, Ulrike Wotzlaw. Ich war neu in der Stadt und wollte ein Märchenvorleseprojekt gründen. Gerade als ich die Zustimmung für eine Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Dresden erhalten hatte und euphorisch auf dem Weg nach Hause war, traf ich eine Kommilitonin, die sich spontan zum Mitmachen begeistern ließ. Mittlerweile sind es vier junge Studentinnen im Alter zwischen 19 und 25 Jahren, die jeden Samstag ehrenamtlich für Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren vorlesen. Jede Geschichte wird durch Requisiten und Lesen mit verteilten Rollen szenisch dargestellt. Musikstudentin Elise Schobess spielt während des Lesens und in den Pausen Geige, Berit Toepfer und Jana Neddermeyer sind für die Textauswahl zuständig. Die richtigen Texte zu finden ist immer das Schwierigste, denn die Geschichten sollen schon für die ganz Kleinen verständlich sein, die Großen sollen sich aber auch nicht langweilen, erklärt Ulrike Wotzlaw. Außerdem stehen die Lesungen immer unter einem Motto wie Gespenster und Räuber oder einem Thema wie Winterzeit, um möglichst viele Literaturbereiche abzudecken. In der nun einjährigen Vorlese-Praxis hat es sich bewährt, dass die Vier jede Märchenstunde mit einem festen Ritual beginnen. Die kleinen Zuhörer kennen es schon und spielen deshalb eifrig mit: Zunächst wird der Märchenteppich ausgepackt. Sobald die Diesmal: Die Erzähl- und Vorlesekiste A us vielen kleinen Dingen entsteht eine Geschichte: Die Erzählkiste ist ein Kästchen oder eine Dose mit verschiedenen Gegenständen, die während des Vorlesens in der Geschichte vorkommen und an der passenden Stelle effektvoll hervorgeholt und unter den Kindern herumgereicht werden. Das kann eine alte Münze sein, die der Bauernsohn beim Goldesel im Stall gefunden hat, das Tuch von Rotkäppchen oder das Hufeisen von Pippi Langstrumpfs Pferd Kleiner Onkel. Auch ist es schön, wenn die Erzählkis te an ein bestimmtes Thema gebunden ist. Bei einer Detektivgeschichte liegen beispielsweise Fingerabdrücke auf Papier, Zeitungen, Lupe und Notizblock darin. Kinder dann sitzen, beginnen wir unser Spiel Wir gehen in den Märchenwald, bei dem alle mitmachen können. Die Kinder dürfen danach die Märchenkiste öffnen, denn da sind Bücher, Dekorationen und verschiedene Gegenstände drin. Erst nachdem alles ausprobiert und rumgereicht wurde, beginnen wir mit dem eigentlichen Vorlesen in unserer Vorleseburg. Auch Eltern und Lehrer sind begeis tert, denn auf Wunsch reichen die Vorleserinnen ihre Geschichten und eine auf Erfahrung basierende Empfehlungsliste weiter. So ist ein enger Kontakt zur Städtischen Bibliothek Dresden, den Schulen und der Stiftung Lesen entstanden. Auch zum Bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung DIE ZEIT zeigten die Dresdnerinnen wieder vollen Einsatz und resümierten: Wir nutzen einfach alles, was uns zur Verfügung steht: unsere Stimmen, Musik und das Theater, denn unser Ziel ist es, die Geschichte aus dem Buch herauszuholen. Ideen rund ums Vorlesen Durch solche Gegenstände wird die Vorlesestunde für Kinder noch aufund anregender. Das Vorgelesene kann regelrecht erfühlt und erlebt werden. Im Anschluss an die Vorlesestunde können die Gegenstände aus der Kiste von den Kindern zum Erzählen einer selbst ausgedachten Geschichte benutzt werden. Ulrike Wotzlaw erste von rechts, Bild oben. Jede Geschichte wird durch Requisiten und Lesen mit verteilten Rollen szenisch dargestellt. VORLESETIPPS Die Dresdner Lesestimmen empfehlen: Cornelia Funke: Leselöwen Dachbodengeschichten Cornelia Funke: Leselöwen Rittergeschichten Name Memis Selma und Yilmaz Türkan Wohnort Hagen Geburtstag und Vorlesepatinnen seit 2007 Wir lesen für: Frau Münevver Köse, die einmal im Monat die türkisch-deutsche Vorlesestunde Türkçe Almanca Okuma Saati mit Büchern und Aktionen organisiert. Diese Person oder das Ereignis hat uns zu Leseratten gemacht: Frau Kasper von der HagenMedien Stadtbücherei hat uns beide zum Lesen und Vorlesen animiert. Unser schönstes Vorleseerlebnis: Eine Veranstaltung mit der Autorin Elke Schlösser von Wie weit weg ist Pfefferland?, und eine lebhafte Diskussion über ein türkisches Weihnachtsbuch. Eine typische Vorlesestunde läuft bei uns so ab: Wir lesen erst türkisch und dann deutsch. Danach sprechen wir mit den Kindern über das Gelesene und schauen uns das Buch an. Wir machen auch Sprachspiele, malen oder basteln. Liebstes Vorlesebuch: F. Ruprecht: Wie weit weg ist Pfefferland? K. Baumgart: Lauras Stern. Lieblingsbuch: V. Hugo: Die Elenden, M. Bozdag: Istemenin Esrari. Diesen Tipp geben wir unseren neuen Vorlesekollegen/innen: Beim Vorlesen eine Handpuppe oder eine Schatzkiste mitbringen. Name Isabel Campos Aguilera Wohnort Bochum Geburtstag Vorlesepatinnen seit 2006 Ich lese für: die Stadtbücherei Bochum. Diese Person oder das Ereignis hat mich zur Leseratte gemacht: Die Siesta in Spanien. Als Kind konnte ich am Nachmittag nie schlafen, also habe ich immer gelesen. Mein schönstes Vorleseerlebnis: Zum ersten Bilderbuch-Kino, das ich gelesen habe, kamen nur 5 Kinder, aber 10 Erwachsene, die sich sehr amüsierten. Eine typische Vorlesestunde läuft bei mir so ab: Normalerweise setze ich mich mit den Kindern auf den Boden, wo gemütliche Kissen liegen, und nach einer kurzen Begrüßung unterhalten wir uns über die Lektüre. Dann geht s los! Ich lese vor und die Kinder hören zu oder unterbrechen mich, um Fragen zu stellen. Mein liebstes Vorlesebuch: O. Wilde: Der selbstsüchtige Riese. Ich mag es, mit äußerst mürrischer Stimme zu lesen und über die Macht des Küssens, die schönsten Blumen im Garten und das Wunder der Liebe zu erzählen. Mein Lieblingsbuch: A. de Saint-Exupéry: Der Kleine Prinz, das ich mehrmals auf Spanisch, Deutsch und Französisch gelesen habe. Der Deutschunterricht war für mich: eine große Herausforderung. Dafür würde ich mich auch engagieren: Für Frauen- und Kinderrechte. Diesen Tipp gebe ich meinen neuen Vorlesekollegen/innen: Eine Vorlesepatin ist etwas Besonderes. Sie kann die Lesefreude wecken, denn die Lese- und Sprachkultur ist für Groß und Klein in allen Sprachen gleich. Bei kleinen Kindern ist die Stimme besonders wichtig, da über die verschiedenen Sprechweisen das Interesse geweckt und der Geschichte Leben eingehaucht wird. Bei großen Kindern ist es wichtig, diese am Vorlesen zu beteiligen, da sie über die Teilnahme motiviert werden.

5 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe SEITE 5 Vorlesepaten International: Hier stellen sie sich vor Name Anastasia Walden Wohnort Bochum Geburtstag Vorlesepate seit 2006 Ich lese für: Kinder in Griechisch und Deutsch. Diese Person oder das Ereignis hat mich zur Leseratte gemacht: Mein Lehrer. Mein schönstes Vorleseerlebnis: Von Kindern umringt verschiedene Märchen vorzulesen. Eine typische Vorlesestunde läuft bei mir so ab: Ich lasse die Kinder selber Geschichten aussuchen und des Öfteren selber vorlesen. Dann höre ich zu und bei Bedarf übersetze ich. Dann gibt es eine Pause von 10 Minuten und zum Abschluss lese ich eine kurze Geschichte vor. Mein liebstes Vorlesebuch: Die Geschichte von Schneewittchen. Mein Lieblingsbuch: Die Bibel. Der Deutschunterricht war für mich: O.K. Dafür würde ich mich auch engagieren: Folklore-Tänze. Diesen Tipp gebe ich meinen neuen Vorlesekollegen/innen: Immer nett und freundlich sein und auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen. Ich lese für: deutsche und türkische Kinder im Alter von 3-6 Jahren, im Mörike-Kindergarten, Nürtingen. Diese Person oder das Ereignis hat mich zur Leseratte gemacht: An ein bestimmtes Ereignis kann ich mich nicht erinnern. Uns Kindern wurde von unserer Mutter immer viel vorgelesen. Als wir dann selbst lesen konnten, war es ganz natürlich, dass wir alleine weitergelesen haben. Mein schönstes Vorleseerlebnis: Den Kindern meines Bruders vorzulesen. Egal wie trüb die Stimmung oder wie schlecht das Wetter ist: Man nimmt sich ein schönes Buch, macht es sich auf dem Sofa gemütlich und verschwindet für eine gewisse Zeit in einer anderen Welt. Eine typische Vorlesestunde läuft bei mir so ab: Vor Beginn jeder Stunde begrüßen die Kinder und ich uns mit Handschlag und Namen und setzen uns alle um einen Tisch. Dann kommt Micha der Bär, den ich extra für die Vorlesestunden gebastelt habe. Er begrüßt die Kinder und spielt Teddybär, Teddybär, dreh dich um. Die Kinder fragen den Bär Dinge, die sie interessieren und jedes Kind will unbedingt etwas von sich selbst erzählen. Micha-Bär zeigt schließlich das Buch, so dass alle Kinder die Bilder gut betrachten können. Habe ich eine Seite gelesen, dürfen die Kinder kommentieren oder Fragen stellen. Dabei gilt die Regel, dass einer den anderen ausreden lässt. Insgesamt geht es sehr lebhaft zu, aber die Kinder bleiben mit ihren Beiträgen meistens bei der Geschichte. Am Ende der Vorlesestunde gibt es ein kleines Spiel und dann bringe ich die Kinder in ihren Gruppenraum zurück. Sehr schön ist es, dass alle ihrer Erzieherin sofort von dem Buch erzählen und diese darauf eingeht. So dürfen sie im Morgenkreis allen anderen noch einmal die Geschichte erzählen. Das führt dazu, dass mich die Kleineren schon fragen, wann sie zu mir kommen dürfen. Nürtingen Und die Großen macht es natürlich stolz, dass sie den Kleinen etwas erzählen können. So ist die Vorlesestunde in der Gruppe gut eingeführt und etwas Besonderes. Das halte ich für sehr wichtig. Mein liebstes Vorlesebuch: Leo Lionni: Frederick, Der kleine Drachen der Grundschulförderklasse Oberensingen. Mein Lieblingsbuch: F. Schätzing: Der Schwarm, N. Gordon: Der Medicus, T. Mann: Die Buddenbrocks. Der Deutschunterricht war für mich: Nur teilweise schön. Ich schrieb gerne Aufsätze. Dafür würde ich mich auch engagieren: Unternehmungen mit Kindern aus benachteiligten Familien. Sprachförderung für Kinder. Diesen Tipp gebe ich meinen neuen Vorlesekollegen/innen: Die Kinder nicht überfordern. Lieber mit einem einfacheren Buch starten und nicht zu lange lesen. Wenige klare Regeln einführen und diese dann auch einhalten, z.b.: Wir lassen uns gegenseitig ausreden, wir schlagen uns nicht, sondern besprechen es, wenn es Probleme gibt. Name Christine Mader Wohnort Geburtstag Vorlesepatin seit Juni 2007 Name Abdallah Zammali Wohnort Erkrath Geburtstag Vorlesepate seit 2005 Ich lese für: Kinder von 5 bis 11 Jahren sowie für Erwachsene im Rahmen von Veranstaltungen oder Vorträgen zur arabischen Sprache. Diese Person oder das Ereignis hat mich zur Leseratte gemacht: Meine Frau, die von Beruf Bibliothekarin ist. Mein schönstes Vorleseerlebnis: Das Vorlesen des zweisprachigen Märchens Die Stadt, wo man sagt: Das ist wunderschön, da immer wieder Zuhörer/innen nach dem Buch fragen. Eine typische Vorlesestunde läuft bei mir so ab: Beim zweisprachigen Vorlesen werden kleine Textpassagen abwechselnd arabisch und deutsch vorgelesen. Mein liebstes Vorlesebuch: Fuad Qa ud: Die Stadt, wo man sagt: Das ist wunderschön. Mein Lieblingsbuch: Historische, arabische Romane von Gurgi Zaidan. Der Deutschunterricht war für mich: Deutsch als Fremdsprache. Dafür würde ich mich auch engagieren: Zweisprachiges Vorlesen (deutsch-arabisch) in meiner Heimat Tunesien. Diesen Tipp gebe ich meinen neuen Vorlesekollegen/innen: Das zweisprachiges Vorlesen mit Vorlesern/innen anderer Muttersprache auszuprobieren.

6 SEITE 6 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe UMFRAGEIhre Meinung zum Thema: Sollen Vorlesepaten nur unterhalten oder sollen sie bei den Kindern auch Erziehungsaufgaben übernehmen? Gerne würden wir die Kinder nur unterhalten, doch ganz ohne Erziehung geht es nicht. Schon wie wir uns begrüßen, verabschieden, die Kinder dazu anhalten, die Kleidung ordent lich aufzuhängen, ihre Stühle wegräumen, all dies betrifft auch die Erziehung. In den von uns besuchten Grund schulen fast nur in sozialen Brennpunkten Münchens gelegen ist der Anteil der Erziehung in den Vorlesestunden noch größer. Da geht es darum, die Kinder zum Zuhören zu bewegen, da sie das Vorlesen von zu Hause meist nicht gewöhnt sind. Wir wollen unterhalten, Spaß haben, ohne viel action vorlesen und uns mit den Kindern darüber austauschen. Was tun wir aber oft? Wir singen, reimen, erfinden Geschichten miteinander, üben Zungenbrecher, um die Kinder so zum Zuhören zu bewegen. Wir machen ihnen klar, dass eine vorgelesene Geschichte im Mittelpunkt stehen muss, um dann darüber reden zu können. Das bedeutet immer wieder verhandeln. Ganz ohne Strenge ist das nicht immer möglich leider. Dabei haben wir die Unterstützung der Schulleitungen, die uns in unserer Aufgabe bestärken. Sie wissen sehr gut, dass vielen Kindern zu Hause keine Grenzen gesetzt werden. Je mehr wir mit den Kindern vertraut sind, uns Achtung verschafft haben, umso länger werden die Vorlesephasen. Die Kinder kommen immer wieder gern, auch wenn es uns manchmal nicht so erscheinen mag. Oft erfahren wir, dass viele Menschen meinen, Vorlesen, wie nett ; dass Kindern aus sozial benachteiligten und Migrantenfamilien vorzulesen, viel Geduld und Anstrengung erfordert, ahnen die meisten nicht. Aber die Mühe lohnt sich, es ist eine nicht immer nur schöne, auf jeden Fall aber befriedigende Aufgabe, für diese jeweils fünf Kinder in einer Gruppe da zu sein. Helga Wolf, Leiterin Lesefüchse, München Allein schon unser Angebot LeseZwerge, ein offenes Vorlese-Angebot für 4 bis 7-jährige Kinder, ist eine Form von Erziehung, und zwar der Erziehung zum Zuhören. Die Vorlesepaten sollten aber beides leisten, zum einen Kinder mit spannenden, lustigen Texten unterhalten, gleichzeitig den Erziehungsgedanken aber nicht aus den Augen verlieren. Das heißt praktisch, die Kinder auch aufzufordern, zuzuhören und eigene Gedanken zu den gelesenen Texten zu äußern. Bei uns in der Stadtbibliothek wird das alle 14 Tage mit Erfolg praktiziert. Silke Niermann, Leiterin Stadtbibliothek Herford Vorlesepaten sollen vor allem kompensatorisch tätig sein. Wo das Elternhaus die Aufgabe der Leseförderung nicht übernehmen kann oder will, wo Erzieher/innen aufgrund geänderter und vielfältiger Aufgaben häufig zeitlich nicht in der Lage sind, ausreichend vorzulesen, füllen Vorlesepaten diese Lücke. Sie sollen vor allem bei den Kindern die Lust am Lesen und damit einhergehend am Sprechen und Erzählen wecken und fördern. Natürlich haben sie durch die Auswahl der Geschichten die Möglichkeit, auch pädagogisch einzuwirken, z. B. Probleme einzelner Kinder (Trennung, Scheidung, Tod, Migrationsprobleme, Behinderungen, Gewalt, soziale Probleme)aufzugreifen und in der Gruppe zu thematisieren. Eine Übernahme erzieherischer Aufgaben erscheint mir jedoch kontraproduktiv und übersteigt in vielen Fällen auch die Kompetenz der Vorlesepaten. Aus diesem Grunde sollten sich meines Erachtens beim Vorlesen im Kindergarten oder in der Grundschule Erzieher/innen und Lehrkräfte in räumlicher Nähe zur Gruppe aufhalten. Gudrun Otto, Volkshochschule Kleve Schreiben Sie uns für die nächste Ausgabe bitte mit Bild Ihre Meinung zum Thema: Sollte man nur Texte vorlesen, die einem selbst gefallen oder sollte man bei der Textauswahl nur die Wünsche der Zuhörer berücksichtigen? Kontakt: Aus unserer Sicht sollten die Lesepaten in erster Linie die Aufgabe des Vorlesens übernehmen, d. h. Kinder spielerisch mit dem Medium Buch vertraut machen, in ihnen den Wunsch wecken, auch mal alleine zu einem Buch zu greifen oder was der Idealfall wäre mit den Eltern in die nächste Bibliothek zu gehen und dort in der Kinderbuchabteilung nach Herzenslust zu stöbern. Unsere Lesepaten, die wir mehrmals im Jahr in die Bibliothek einladen, werden von uns immer nach ihren praktischen Erfahrungen gefragt. Gemeinsam versuchen wir dann, bei auftretenden Problemen Lösungen zu finden. Auch das Thema Erziehungsaufgaben wird von uns erörtert. Die Lesepaten besprechen sehr gerne mit den Kindern Dinge, die sich aus dem Lesestoff selbst ergeben, stellen Fragen zum Inhalt, beantworten Fragen der Kinder sofern die Kinder wollen. Uwe Herbertz, Koordinator Vorlesepaten Mönchengladbach Vorlesepaten sollten zunächst einmal Freude am Vorlesen vermitteln und eine Beziehung zum Kind aufbauen. Die wichtigste Voraussetzung für Erziehung ist Beziehung. Da durch das kontinuierliche Vorlesen eine Beziehung zwischen dem Vorlesepaten und dem Kind entsteht, ist dieses ein Teil von Erziehung. Fähigkeiten wie Zuhören und Konzentration werden gefördert, aber auch Werte werden durch den Einsatz entsprechender Bücher vermittelt. Eines der wichtigsten Ziele sollte es aber sein, das Kinder ihr Interesse an Büchern entdecken. Ulrike Wißmann, Leiterin Familienbildungsstätte / Mehrgenerationenhaus, Katholisches Bildungsforum im Kreisdekanat Coesfeld In erster Linie liegt die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf einer Vorlesestunde bei der entsprechenden Institution. Gibt es während einer Vorlesesituation im Kindergarten einen Störenfried, ist es zunächst Aufgabe der Erzieherin, das Kind zu ermahnen. Natürlich braucht es aber auch ein gewisses pädagogisches Geschick des Vorlesepaten, zum Beispiel den Störenfried heranzuholen und neben sich zu setzen. Dadurch wird das Aggressionspotential aufgefangen. Guido Weyer M.A, Leiter des Fachbereichs Bibliothek und Archiv, Mönchengladbach Aus meiner Sicht ist Vorlesen immer ein Beitrag zur Bildung und damit zur Erziehung von Kindern. Steckt nicht hinter jedem Buch über Tiere und Natur auch der Umweltschutzgedanke? Natürlich kann ich durch meine Buchauswahl ganz gezielt bestimmte Inhalte vermitteln: Wenn zum Beispiel ein Kind in der Gruppe eine neue Brille hat, können wir zum Thema Sehen lesen. Wenn ich erlebe, dass das Kind wegen seiner Brille gehänselt wird, kann ich dabei ein Buch einbeziehen, indem dieser Aspekt behandelt wird, und dann mit der Gruppe das Gespräch suchen. Ich persönlich halte solches Vorgehen für sinnvoll und wichtig, würde es jedoch immer zuerst mit den Eltern des Kindes besprechen. Voraussetzung ist außerdem, dass die Gruppe einigermaßen konstant ist. Nur dann wird es das notwendige Vertrauensverhältnis sowohl untereinander als auch zu mir als Vorleserin geben. Eva Neumann, Projekt Bücherwürmchen, Berlin Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor, um möglichst vielen Lesern die Gelegenheit zu geben, ihre Meinung darzulegen. Nicht alle Zuschriften können veröffentlicht werden. Zweisprachige Kinderbücher, um bei Kindern das Interesse für andere Sprachen zu wecken Leseunlustigen Kindern das Buch zum aktuellen Lieblingsfilm vorlesen Die Vorlesestunde mit anderen Medien aufpeppen, z.b. den Anfang einer Hör-CD vorspielen, spekulieren wie es weitergeht und dann zu Ende lesen Bei schönem Wetter drinnen vorlesen Vorlesewünsche ignorieren Langweilige Geschichten trotzdem zu Ende lesen

7 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe SEITE 7 Leseempfehlungen Annegert Fuchshuber Mausemärchen/Riesengeschichte Thienemann Verlag, 1983, 13. Auflage ISBN S., as haben der ängstliche Riese WBartolo und die mutige kleine Maus Rosinchen gemeinsam? Sie haben beide keine Freunde! Riesen sind schließlich normalerweise stark und mutig und Mäuse eher zaghaft und ängstlich. So haben die beiden Außenseiter keine Wahl: Sie müssen sich auf den Weg machen, um jemanden zu finden, der sie so annimmt, wie sie sind... Ein zauberhafter Bilderbuchklassiker, den man von beiden Seiten lesen kann. Der Wendeeffekt ist der besondere Clou der einfühlsamen Geschichte, die von märchenhaften Illustrationen perfekt begleitet wird. Ab ca. 4 Jahren. Josef Guggenmos Oh, Verzeihung, sagte die Ameise Beltz & Gelberg (Gulliver), 2008, 1. Auflage ISBN S., 9.95 ei wem findet man wild gewor- Tische, einen Schornsteinfe- Bdene gerhut auf Reisen, vergessliche Räuber und den prächtigsten Wigelwagel der Welt? Wer kennt sich aus mit Fichtenzapfenzupfen, Elefantentanzen und Klapperschlangen-Geplapper? Wer kann lügen, dass sich die Balken biegen und die fantastischsten Wesen erfinden? Und wer sieht das Fantastische mitten im Alltäglichen? Josef Guggenmos natürlich! Der unentbehrliche Klassiker bleibt auch in der nagelneuen Taschenbuchausgabe eine Fundgrube für Gedichte und Geschichten vom Allerfeinsten. Die versponnen-hintergründigen Illustrationen Nikolaus Heidelbachs geben zusätzlich Anlass zum Grübeln, Lachen und Fragen. Für alle Altersgruppen, ab ca. 5 Jahren. Milena Baisch Drachengeschichten für 3 Minuten Arena Verlag, 2008, 1. Auflage ISBN S., 9.95 ie soll der kleine Drache Minko Wsich nur für das Kostümfest verkleiden? Letztes Jahr ist er als Dinosaurier gegangen, aber das war ja nun nicht wirklich originell. Und die Vorschläge des Zwergen Bondur und des Riesen Wollbin gefallen ihm auch nicht: Der Zwerg will sich als Riese und der Riese als Zwerg kostümieren!! Doch dann fällt dem kleinen Drachen seine Freundin, die Fee Sambalda, ein und er hat eine geniale Idee. Und so kommt es, dass Sambalda auf dem Fest in Begleitung einer etwas ungewöhnlichen und allen Anwesenden gänzlich unbekannten Fee erscheint... Kurze, mit viel Liebe zum Detail bebilderte Geschichten rund um große und kleine, ängstliche und mutige, klu - ge und tolpatschige, getupfte, gestreifte und sogar karierte Drachen, die Kindern ganz sicher gefallen werden. Ab ca. 4 Jahren. Chisato Tashiro Fünf freche Mäuse machen Musik minedition, 2007, 1. Auflage ISBN S., as kann es Schöneres geben als Wein Froschkonzert? Die kleinen Mäuse, die sich als Zuhörer eingeschlichen haben, sind restlos begeistert. Doch die Frösche wollen sie nicht dabeihaben. Dabei können die Mäuse von der Musik gar nicht genug bekommen. So bleibt ihnen nur eine Möglichkeit: Sie müssen selbst Musik machen! Und dazu fällt den kleinen Musikfreunden so allerhand ein... Die detailreichen, liebevollen Illustrationen der gelungenen Vorlesegeschichte gefallen kleinen und großen Lesern und machen Lust auf musikalische Experimente. Ab ca. 4 Jahren. David Henry Wilson Jeremy James oder Wenn Schweine Flügel hätten Carlsen Verlag, 2002, 1. Auflage ISBN S., 5.90 apa hat sich ein neues Auto ge- Das war unumgänglich, Pkauft. denn wie treue Leser von Jeremy James Abenteuern wissen auf sein altes hatte sich ja ein Elefant gesetzt. Nun hat er also ein neues oder, naja, fast neues erstanden. Es sieht auch prima aus und ist ganz sauber und hat nur Kilometer drauf. Ein perfektes Auto eben bis auf den Umstand, dass es nicht anspringt! Da muss mal wieder Jeremy James höchstpersönlich eingreifen... Aus Alltagssituationen entwickeln sich bei Jeremy James und seiner leicht chaotischen Familie regelmäßig die schrägsten Abenteuer und das ist einfach wunderbar vorzulesen! Sofern man das vor lauter Lachen noch kann... Ab ca. 7 Jahren. Sabine Ludwig/Sabine Wilharm Fee und Ferkel Fischer Schatzinsel, 2005, 2. Auflage ISBN S., 7.95 een sind engelsgut, wunderschön Fund schweben ein wenig über den banalen Dingen des täglichen Lebens. Das sollte man meinen aber im Fall von Fernande und Roswitha trifft es nicht so ganz zu. Denn da genügt es schon, dass nur Fernande zu einem Feen-Wettbewerb eingeladen wird. Roswitha ist maßlos eifersüchtig und macht von nun an ihrer ehemals besten Freundin das Leben schwer. Unter anderem lässt sie deren Lieblingsschwein Fritzi verschwinden... Witzig, märchenhaft und dabei doch alltagsnah kommt diese fantasievoll bebilderte Feengeschichte daher. In dieser bissig/heiteren Freundinnenfehde dürften sich nicht nur kleine Leserinnen gelegentlich wiederfinden... Ab ca. 8-9 Jahren. RATGEBERECKE Schreiben Sie uns Ihre Frage gerne auch mit Bild! Wir antworten in der nächsten Ausgabe! Kontakt: StiftungLesen.de DER REDAKTION Britta Eckgold, 29 Jahre, Grundschul lehrerin aus Mainz-Weisenau fragt: Wie wähle ich das richtige Buch zum Vorlesen aus? I n erster Linie ist das richtige Buch immer ein Buch, das Sie selbst mögen dann überträgt sich Ihre Begeisterung auch auf Ihre Zuhörer. Darüber hinaus gibt es aber auch einige Qualitätskriterien für gute und an spezielle Zielgruppen gerichtete Bücher. Beim Inhalt ist es wichtig, dass sich Ihre Zuhörer mit den Figuren identifizieren können. Ideal sind Geschichten, die an Interessen, Erfahrungen und Probleme der Gruppe anknüpfen. Vermeiden Sie Texte, die gesellschaftlich oder politisch diskriminierend sein könnten. Die Sprache sollte zeitgemäß, verständlich und lebendig sein. Bei Bilderbüchern für Kinder achten Sie bei den Illustrationen auf deren Aussagekraft. Schön ist es, wenn die Bilder zum Text passen, zum genauen Hinsehen und die Neugier anregen. Vorsicht ist bei Bildern geboten, die Angst einflößen könnten. Wichtig ist aber eine sensible und stimmige Dar - stellung von Gefühlen und Mimik. Wer kann Vorlesepate werden? Regale voller Bilderbücher sind nutzlos, wenn Kinder damit allein gelassen werden. Werden Sie Mitglied im Vorleseclub der Stiftung Lesen! Weitere Informationen finden Sie hier: Stiftung Lesen Römerwall Mainz Sigrid Strecker: Tel Andrea Steinbrecher: Tel StiftungLesen.de S ie möchten Ihre Begeisterung fürs Lesen an Kinder weitergeben? Aber Sie haben in der Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis keine Gelegenheit dazu? Dann sind Sie der Richtige bzw. die Richtige, um als Vorlesepate/in aktiv zu werden. Treten Sie dem Vorleseclub der Stiftung Lesen bei. Ziel des Projektes im Rahmen der Ini - ti ative Wir lesen vor der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung DIE ZEIT ist es, ein Netzwerk von Ehrenamtlichen zu knüpfen, die durch ihr Engagement einen wichtigen Beitrag zur Sprachentwicklung von Kindern leis - ten. Die Mitgliedschaft im Vorleseclub Sind Sie ehrenamtlich für das Lesen aktiv oder möchten Sie es werden? Dann nehmen wir Sie gerne kostenlos und unverbindlich in den Vorleseclub der Stiftung Lesen auf. Sie erhalten regelmäßig unsere aktuelle Vorleseclubzeitung, Lese e mpfehlungen für Kindergarten, Familie und Grundschule sowie Informationen zu unseren neues ten Projekten.

8 SEITE 8 VORLESECLUBZEITUNG Ausgabe Cornelia Neudert Dornröschen und der Detektiv (ab 8 Jahren) Leseprobe aus dem neuen Vorlesebuch der Stiftung Lesen: Erzähl uns eine Geschichte über Freundschaft. Die schönsten Vorlesegeschichten ausgesucht von der Stiftung Lesen. Mit freundlicher Genehmigung des Velber Verlags, Freiburg, Den Reinerlös jedes verkauften Exemplares stiftet der Velber Verlag der Stiftung Lesen für Leseförderungsprojekte. Aus: Cornelia Neudert, Freundschaftsgeschichten. Mit freundlicher Genehmigung des Ravensburger Buchverlags, Otto Maier GmbH, Ravensburg, 2005 und der Illustratorin Sabine Dittmer Eigentlich wollten Stefan, Ivetta, Marie und Felix einen Detektiv-Club gründen. Aber als sich alle bei Felix und Marie auf dem Dachboden trafen, hatte Stefan seinen kleinen Bruder Tobi im Schlepptau. Ich muss heute auf ihn aufpassen, sagte Stefan und verdrehte die Augen. Tobi durfte von ihrem Club nichts wissen, denn sonst wollte er auch mitmachen. Und dafür da waren sich die vier einig war er noch zu klein. Er ging noch nicht mal in die Schule. Was spielen wir jetzt?, fragte Tobi eifrig. Felix stöhnte genervt. Marie sah sich auf dem Dachboden um, ob sie nicht etwas entdeckte, womit sie Tobi be schäftigen konnten. Da fiel ihr Blick auf die große Truhe. Darin waren alte Kleider und Faschingskostüme verstaut. Verkleiden!, sagte sie und klappte die Truhe auf. Eigentlich hatte sie gemeint, dass nur Tobi sich verkleiden sollte, aber Ivetta und Stefan waren von der Idee plötzlich auch ganz begeistert. Ich gehe als Prinzessin!, rief Ivetta. Und leise flüsterte sie den anderen zu: Mit Tobi wird heute sowieso nichts aus dem Detektiv-Club. Stefan zog einen Federschmuck für Indianer aus der Truhe und sagte: Wir könnten Theater spielen! Ach nee, maulte Felix. Aber Ivetta und Marie fanden das gut. Heute Abend können wir das Stück dann für unsere Eltern aufführen!, schlug Marie vor. Und was für ein Stück soll das sein?, fragte Felix. Da krähte Tobi dazwischen: Dornröschen! Die sticht sich und schläft dann hundert Jahre und dann kommt der Prinz... Pass auf, Tobi, unterbrach ihn Stefan. Du bist jetzt mal still und mischst dich nicht immer ein, sonst musst du gehen, verstanden? Marie holte einen schwarzen Hut aus der Truhe und setzte ihn auf. Ivetta zerrte an einem alten Spitzenvorhang und wickelte ihn sich als Kleid um. Autsch!, schrie sie plötzlich. In dem Vorhang steckte eine Sicherheitsnadel. Die war aufgegangen und hatte sie in den Finger gestochen. So ein Mist, murmelte sie und rieb sich den gestochenen Finger. Felix kicherte. He, Dornröschen!, sagte er. Du bist gestochen worden! Jetzt musst du schlafen! Blödmann!, sagte Marie zu ihrem Bruder. Aber Ivetta stieß einen Seufzer aus, ließ sich in die Kleidertruhe fallen und fing laut an zu schnarchen. Sofort ließ sich Tobi auch hinfallen und kniff die Augen zu. Und jetzt wächst die Dornenhecke um das Schloss, rief Stefan. Er schob von allen Seiten Stühle um Ivetta und Tobi herum, dann hängte er ein Blumenkleid über die Lehnen. Felix hatte sich inzwischen den Federschmuck auf den Kopf gesetzt und versuchte, unter der Stuhlhecke durchzukriechen. Was für ein Gestrüpp!, rief er dabei. Da kommt ja der größte Indianerhäuptling und Fährtensucher nicht durch! Er kroch zurück und sagte: Also meinetwegen kann jemand anderes dieses Dornröschen küssen! Er nahm den Federschmuck ab und drückte ihn Stefan in die Hand. Äh, machte der und warf Ivetta über die Stuhlhecke hinweg einen verstohlenen Blick zu. Isetta hörte auf zu schnarchen und öffnete ein Auge. Wehe, du küsst mich!, sagte sie zu Stefan. Auch Tobi hob den Kopf und fragte: Wann kann ich wieder aufwachen? Da drückte sich Marie den Hut tief in die Stirn und sagte: Ruhe! Ihr beide schlaft! Das ist ein Fall für einen Detektiv! Ivetta und Tobi gehorchten. Sie machten die Augen wieder zu und schnarchten weiter. Marie fragte Stefan: Wie lange schläft die Prinzessin hinter der Hecke schon? Stefan zuckte die Schultern. Keine Ahnung, sagte er. Darüber muss es doch Aufzeichnungen geben!, meinte Marie. Sie sah sich nach Felix um. Der zog ein altes Mathebuch aus der Kommode und schlug es auf. In diesem wahnsinnig gelehrten Buch steht..., begann er und beugte sich so weit über das Buch, dass seine Nase fast gegen die Seiten stieß.... da steht, dass die Prinzessin schon seit äh Moment, jetzt muss ich nachrechnen hundert Jahren minus zehn Sekunden schläft. Aha!, sagte Marie und hob den Zeigefinger. Weil es allgemein bekannt ist, dass verzauberte Prinzessinnen immer genau hundert Jahre schlafen, kombinierte ich also: Die Prinzessin wird in zehn Sekunden von selbst aufwachen! Sie sah auf ihre Uhr. Zehn, neun, acht..., zählte sie.... sieben, sechs, fünf, vier..., zählten die anderen mit. Bei null stieß Stefan die Heckenstühle beiseite. Ivetta gähnte, streckte sich und schlug die Augen auf. Dornröschen ist wach!, jubelten Felix und Stefan. Und du kannst jetzt auch wieder aufwachen!, sagte Marie zu Tobi. Das hast du gut gemacht! Tobi wachte auf und strahlte. Am Abend trommelten sie alle ihre Eltern zusammen und spielten ihnen ihr Stück vor. Es wurde ein überwältigender Erfolg. Ivettas Mutter lachte so, dass sie einen Schluckauf bekam. Vielleicht, sagte Stefan anschließend sollten wir lieber einen Theater-Club statt einen Detektiv-Club gründen! Da darf Tobi aber auch mitmachen, sagte Marie sofort. Dornröschen war schließlich seine Idee und die war echt toll! Ach nee. Immer nur Theater spielen ist doof, maulte Felix. Und wenn wir einfach beides gründen?, schlug Ivetta vor. Einen Theater-Club mit Tobi und einen ganz geheimen Detektiv-Club nur für uns? Das fanden alle war ein guter Vorschlag. Und so wurde es gemacht.

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